+++  AfD statt Linke - ein Paukenschlag zum Sitzungsende  +++     
     +++  Falsche Kriminalisten riefen an  +++     
     +++  Patrick Gumpricht neuer Bürgermeister von Rehfelde  +++     
     +++  Sommer-Einsatz am Naturlehrpfad  +++     
     +++  24. Rehfelder Information 2019  +++     
     +++  Spargelessen im Elbtal  +++     
     +++  Richtfest auf dem Dorfanger  +++     
 
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Gemeinde Rehfelde

Vorschaubild

Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz

 

Link_Reh

Rehfelde Dorf und

Siedlung

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Werder

 

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Zinndorf

 

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Das Rehfelde-Lied

 

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Der Rehfelde-Film

 

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Geschichte

 

 

Die Gemeinde Rehfelde mit den drei Dörfern Rehfelde, Werder und Zinndorf und den Wohngebieten in Rehfelde-Siedlung ist die größte Gemeinde im Amtsbereich Märkische Schweiz. Die Gemeinde ist eine ländliche Oase für Naturliebhaber, in der die hier Geborenen und jene seit Jahrzehnten Hinzugezogenen sich wohl fühlen und gut wohnen. Jeder Neubürger ist herzlich willkommen. Rehfelde ist in Bewegung, wird ständig lebenswerter und schöner. Für über 5.000 Einwohner und seine Gäste hat die Gemeinde eine Menge zu bieten.
Eine Grundschule im Ganztagsbetrieb mit integriertem Hort, drei Kindertagesstätten in den Ortsteilen, ein Sportplatzgelände, Kegelbahn und Jugendclub stehen für die junge Generation bereit. In der Bibliothek können zahlreiche Bücher und Medien ausgeliehen werden.
Vor Ort können die Dienste des Amtes Märkische Schweiz in Anspruch genommen werden.
Mit Arzt- und Zahnarztpraxen, einer Apotheke und zwei physiotherapeutischen Einrichtungen sowie weiteren Ärzten in Strausberg und Rüdersdorf besteht eine gute medizinische Versorgung.
Zwei Supermärkte sowie weitere Dienstleistungs- und Handelseinrichtungen sichern eine gute Versorgung
In der Gemeinde sind 450 Gewerbetreibende und Selbstständige, mehrere landwirtschaftliche Einrichtungen, Betriebe des Transport- und Bauwesens, der Lagerwirtschaft sowie der Energie mit einem Windfeld und eine Bürger-Energiegenossenschaft angesiedelt.
Das Leben in der Gemeinde wird geprägt durch die engagierte ehrenamtliche Arbeit in Parteien, Vereinen, bürgerschaftlichen Gruppen, den drei Freiwilligen Feuerwehren und durch die engen partnerschaftlichen Beziehungen zur polnischen Gemeinde Zwierzyn.
Rehfelde grenzt an die Naturpark-Region „Märkische Schweiz“ und auf kurzem Weg ist das Mittelzentrum Strausberg zu erreichen. Mit der Regionalbahn 26 ist die Gemeinde im Stundentakt mit Berlin verbunden.
Vom Bahnhof Rehfelde mit Tourismuspavillon aus finden die Besucher ein markiertes Wander- und Radwegenetz. Der in Deutschland einmalige deutsch–polnische Liederweg reizt zum Singen und Wandern. Touristische Kleinode wie das NSG Lange Dammwiesen, die Heimatstube, der Naturlehrpfad sowie die Feldsteinpyramide und ein historischer Bunker in Garzau sind lohnende Ausflugsziele. Mehrere Gaststätten sorgen sich um das leibliche Wohl und angenehme Urlaubsquartiere ermöglichen mehrtägige Aufenthalte. An den Bahnhöfen Herrensee und Rehfelde gibt es zahlreiche Parkplätze für Berufspendler, Besucher und Touristen.
 

 

 

 

 

Artikel zur Gemeinde Rehfelde in den Jahren:
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
 

 

 
 

 

 

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-rehfelde.de


Fotoalben


13.04.2015:
 
24.01.2015:
 
25.01.2014:
 
10.12.2013:
 
01.05.2012:
 
14.04.2012:
 
14.02.2012:
 
28.01.2012:
 
09.12.2011:
 
24.11.2011:
 
17.11.2011:
 
13.11.2011:
 
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21.10.2011:
 
26.09.2011:
 
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19.05.2011:
 
01.05.2011:
 

Veranstaltungen

05.08.​2019
15:00 Uhr
 
12.08.​2019
15:00 Uhr
 
19.08.​2019
15:00 Uhr
 
26.08.​2019
15:00 Uhr
 
31.08.​2019
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02.09.​2019
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09.09.​2019
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16.09.​2019
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23.09.​2019
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25.09.​2019
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30.09.​2019
15:00 Uhr
 
07.10.​2019
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14.10.​2019
15:00 Uhr
 
21.10.​2019
15:00 Uhr
 
26.10.​2019
20:00 Uhr
ABBA - ABALANCE - The Show
In einer abendfüllenden Show vereint "ABALANCE" die Musik und Geschichte ​der legendären ... [mehr]
 
28.10.​2019
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30.10.​2019
19:00 Uhr
 
04.11.​2019
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11.11.​2019
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18.11.​2019
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21.11.​2019
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25.11.​2019
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02.12.​2019
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09.12.​2019
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16.12.​2019
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23.12.​2019
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Gastroangebote

31.08.​2019 bis
31.08.​2019
14:00 Uhr
Erntefest in Zwierzyn
[mehr]
 

Aktuelle Meldungen

AfD statt Linke - ein Paukenschlag zum Sitzungsende

(22.06.2019)

(IR) Die neue Rehfelder Gemeindevertretung hat sich am 20. Juni 2019 konstituiert. Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter obiger Überschrift.

 

Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Im Gästebucheintrag 123 gibt Carsten Kopprasch eine persönliche Erklärung zur Konstituierenden Sitzung der Rehfelder Gemeindevertretung ab. 

[Begrüßung der 1. Gemeindevertretersitzung am 20. Juni 2019]

Foto zu Meldung: AfD statt Linke - ein Paukenschlag zum Sitzungsende

Patrick Gumpricht neuer Bürgermeister von Rehfelde

(17.06.2019)

(IR) Bei der gestrigen Stichwahl wurde Patrick Gumpricht zum neuen ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im Interesse der Gemeinde Rehfelde.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet über den Wahlgang.

Lesen Sie den Beitrag --> hier

Foto zu Meldung: Patrick Gumpricht neuer Bürgermeister von Rehfelde

11. Rehfelder Lilienlauf am 14. Juni 2019

(17.06.2019)

Wetter wie im Bilderbuch, vielleicht ein bisschen zu heiß für unser Vorhaben, denn am Freitag, 14. Juni 2019 startete der 11. Rehfelder Lilienlauf, unsere Partnerschaftliche Sportveranstaltung.

97 Läufer kamen trotz der großen Hitze, um bei dieser zur Tradition gewordenen sportlichen Veranstaltung präsent zu sein. Auf dem Programm standen: 5 km, 10 km und 5 km Nordic Walking und der Bambini Lauf. Nach der Eröffnung des Vorsitzenden von der SG Grün-Weiss, Matthias Gräf, begrüßte der amtierende Bürgermeister Reiner Donath die sportbegeisterten Läufer mit einem zünftigen „Sport frei“, und wünschte ihnen allen gutes Gelingen. Natürlich war auch unsere Partnergemeinde Zwierzyn vertreten und drei ihrer Läufer belegten sogar die ersten bzw. zweiten Plätze.

Carsten Kopprasch, der dankenswerter Weise in diesem Jahr auch die Moderation übernahm, gab an gewohnter Stelle um 18.10 Uhr den Startschuss für alle Läufer. Unsere Bambini starteten parallel auf dem Sportplatz den Lauf von 400 bzw. 800 m. Es war eine Freude, wie die kleinen Krabben sich anstrengten, um ihr Ziel zu erreichen und wie groß war erst die Freude als die Besten ihre Medaillen und Urkunden bekamen. Alle anderen Läufer über 5 km, 10 km und 5km Nordic Walking kamen zwar erschöpft, aber glücklich es geschafft zu haben, ins Ziel. Nicht nur die ersten Läufer, die ins Ziel liefen wurden mit Anfeuerungsrufen und großem Beifall von den Zuschauern, in deren Augen Anerkennung für diese sportliche Leistung zu sehen war, empfangen. Für alle Läufer stand stilles Wasser bereit bzw. sie konnten sich an Wasser und auch Obst bedienen.

In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön dem Edeka Center Friedebold aus Strausberg, auch in diesem Jahr sponserten sie uns stilles Wasser, Bananen und Äpfel. Stützpunkte mit Wasser hatten wir aufgrund der Hitze sogar drei eingerichtet, so dass sich alle zwischendurch mit Wasser versorgen konnten.

Vielen herzlichen Dank auch in diesem Jahr den fleißigen Helfern, die am 14. Juni vor Ort waren und zum guten Gelingen dieser lieb gewordenen Veranstaltung beigetragen haben. Ich denke dabei an die Starterlistenschreiber, die Streckenposten, Radfahrer und auch die Mitstreiter, die unsere drei Getränkestützpunkte betreuten. Herzlichen Dank den Kameraden der Feuerwehr Werder, den Kollegen des DRK Strausberg und unserer Revierpolizei Rehfelde für die Streckenabsicherung sowie dem Moderator Carsten Kopprasch. Dankeschön auch unserer kleinen Fotografin für ihre schönen Fotos vom Lilienlauf. Unser Dankeschön geht auch an den Vorsitzenden von Grün-Weiss, Matthias Gräf für seine Unterstützung und immer gewährenden Hilfe. Und nicht zu vergessen, dem Team der Linde ebenfalls herzlichen Dank. Sie versorgten uns wieder mit leckeren Steaks und Würstchen. Wie auch in den Vorjahren organisierte diese Veranstaltung die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V., die SG Grün-Weiss e.V. und der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus. Bei diesem Team bedanke ich mich besonders herzlich.

 

In Vertretung für unser Vorbereitungsteam Lilienlauf 2019

Undine Herlinger

Vorsitzende BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V.

 

Bilderstrecke vom Lilienlauf 2019 --> hier

Bericht vom Lilienlauf auf der Homepage der SG Grün-Weiss Rehfelde --> hier

Foto zu Meldung: 11. Rehfelder Lilienlauf am 14. Juni 2019

Ehrung des Rehfelder Ehepaares Dr. Erika und Gerhard Schwarz

(10.06.2019)

Auf der Festveranstaltung der Präsidentin des Landtages Brandenburg  am  07.06.2019 wurden Dr. Erika  Schwarz und Gerhard Schwarz aus Rehfelde mit der Medaille des Landtages Brandenburg zur Anerkennung von Verdiensten für das Gemeinwesen ausgezeichnet.

 

Die Ehrung des Ehepaares Schwarz erfolgte vor allem für ihr außerordentlich hohes Engagement bei der weiteren wissenschaftlichen Erforschung der Regionalgeschichte. Die beiden Rehfelder Historiker befassen sich seit mehr als zwei Jahrzehnten intensiv mit der Regionalgeschichte in Märkisch-Oderland.

 

Neben der Würdigung zur Erforschung der Regionalgeschichte sind vor allem das ehrenamtliche Engagement und ihre Tätigkeit im gemeinnützigen Verein „Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V.“ hervorzuheben. Beide sind Gründungs- und Vorstandsmitglieder des Vereins seit 2012. Der Verein führte in den letzten Jahren  zahlreiche Bildungs- und Informationsveranstaltungen zu historischen Ereignissen in Rehfelde  und in der Region durch.

 

Im Dezember 2013 stellten sie ihr Buch „Rehfelde - Ein Dorf auf dem Barnim“ vor. Auf über 400 Seiten erläutern sie die Geschichte des Ortes von der ersten slawischen Besiedelung im 9. Jh. bis zum Ende der DDR 1989. Diese wissenschaftliche Abhandlung ist eine einzigartige Dokumentation der Entwicklung des Ortes in verschiedenen Zeitepochen, der Lebensweise von Menschen und der Auswirkungen von Kriegen und Migration. Die Autoren belegen ihre Forschungsergebnisse mit Primärquellen, weil sie akribisch in Archiven arbeiten und viele Bruchstücke zu einem einheitlichen und schlüssigen Ganzen zusammen fügen. Somit ist dieses Buch ein Standardwerk für jeden Ortschronisten geworden.

 

2014 folgte das Buch „Rehfelde - Die Geschichte seiner Straßen“ und im Oktober 2017 erschien die Publikation „Das Rittergut Garzau und die jüdische Zwangsarbeit“, in dem sich die Autoren mit einem wenig bekannten und historisch erforschten Thema auseinandersetzten.

 

Im Jahrbuch von Märkisch-Oderland von 2018 veröffentlichten sie einem Beitrag zum Inhalt ihres letzten Buches, hielten Lesungen zu dieser Thematik und diskutierten mit Jugendlichen in Schulen gegen das Vergessen und das Umdeuten von deutscher Geschichte.

 

Gerhard Schwarz engagiert sich seit 2003 auch aktiv in der Kommunalpolitik der Gemeinde Rehfelde. Von 2003 bis 2008 als berufener Bürger und seit 2008 als Gemeindevertreter hat er maßgeblichen Anteil an der Erarbeitung und Umsetzung strategischer Entwicklungskonzepte. Zu nennen sind dabei vor allem seine Beiträge

  • zur Ortsentwicklungskonzeption und zum Leitbild der Entwicklung Rehfeldes
  • zum touristischen Informationsleitsystem
  • zur weiteren Entwicklung und zum Ausbau der Ostbahn
  • zur Neuerschließung von Wohn- und Gewerbeflächen

 

Frau Dr. Erika Schwarz und Gerhard Schwarz  gebührt diese Anerkennung weit über die Grenzen von Rehfelde hinaus.

 

Erste Gratulanten  zur Auszeichnung waren der noch amtierende Bürgermeister von Rehfelde, Herr Reiner Donath, Herr Carsten Kopprasch als Vorstandsmitglied der Rehfelder Geschichtswerkstatt und Frau Bettina Fortunato als Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der LINKEN Märkisch-Oderland. Sie nahmen an der Auszeichnungsveranstaltung persönlich teil.

 

 

Carsten Kopprasch

Fraktionsvorsitzender Die LINKE Rehfelde

Vorstandsmitglied Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. 

 

Auf der Homepage des Brandenburger Landtages wir zur Verleihung der Medaillen geschrieben:

 

Landtag ehrt Engagement
von Brandenburgerinnen und Brandenburgern

Gruppenbild der Landtagsabgeordneten mit den Trägerinnen und Trägern der Landtagsmedaille.

Gruppenbild der Landtagsabgeordneten mit den Trägerinnen und Trägern der Landtagsmedaille.

 

Potsdam, 7. Juni 2019. Es ist ein Symbol für den menschlichen Zusammenhalt im Land: Seit 2014 wird die Medaille des Landtages Brandenburg zur Anerkennung von Verdiensten für das Gemeinwesen verliehen. Am heutigen Freitag würdigten Landtagspräsidentin Britta Stark und weitere Abgeordnete im Rahmen einer Festveranstaltung die Verdienste von 24 Brandenburgerinnen und Brandenburgern. Ob im sozialen Bereich, in der Kunst- und Kulturszene, in der Stadt- und Gemeindeentwicklung, bei der freiwilligen Feuerwehr, im Natur- und Tierschutz oder im Sport – die Medaillenträgerinnen und -träger haben sich in herausragender Weise und teilweise jahrzehntelang im und für das Land Brandenburg engagiert. Herzlichen Glückwunsch!

Foto zu Meldung: Ehrung des Rehfelder Ehepaares Dr. Erika und Gerhard Schwarz

Rehfelder und Zinndorfer bei Waldbrand im Einsatz

(10.06.2019)

(IR) Zur Unterstützung der Feuerwehren im Landkreis Teltow-Fläming, die den Waldbrand bei Frankenförde bekämpften, forderte das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg die Brandschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland an. Unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Andreas Zwick haben der 1. und 2. Zug der Brandschutzeinheit MOL am 5. Juni den Waldbrand bei Frankenhörde bekämpft. Die eingesetzten Feuerwehren kamen aus Petershagen-Eggersdorf, Letschin, Rüdersdorf, Strausberg, Wriezen, Müncheberg und dem Amt Märkische-Schweiz.

 

Die Rehfelder Kameraden berichten vom Einsatz:

Am 05.06.2019 um 05.00 Uhr wurden die Brandschutzeinheiten aus MOL zu dem Waldbrand nach Jüterbog alarmiert. Da unser LF16-TS zur jährlichen Überprüfung in Borkheide war, füllten wir die Gruppen der Feuerwehren aus Klosterdorf und Zinndorf auf. Nachdem wir den Sammelplatz in Vogelsdorf erreicht hatten ging es geschlossen nach Jüterbog. Am Ziel angekommen hieß es, die Wasserversorgung für die Löschhubschrauber der Bundespolizei und die Tanklöschfahrzeuge sicher zu stellen. Nach ganzen 18 Stunden konnten wir uns wieder auf Wache einsatzbereit melden und zu unseren Familien zurückkehren.

Trotz des sehr anstrengenden Tages bei über 30 Grad und wenig Schatten waren wir sehr erfreut, dass sich die Anwohner schon fast mütterlich um uns gesorgt und verpflegt haben. Da freut man sich, dass das Ehrenamt tatsächlich noch geschätzt wird. Vielen Dank dafür. Ebenso haben wir uns sehr über die super Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Klosterdorf und Zinndorf gefreut. Einsatzende war gegen 23:15 Uhr.

 

Die Zinndorfer Kameraden berichten vom den Einsatz:

Am 05.06.2019 wurden wir um 05.00 Uhr früh durch die Leitstelle geweckt, um dann im Rahmen der Brandschutzeinheit MOL 2. Zug zum Sammelpunkt nach Vogelsdorf zu fahren, wo wir uns anschließend mit dem 1. Zug auf den Weg zum Einsatzgebiet bei Jüterbog machten. Um 08.30 Uhr bekamen wir den Befehl, die Wasserversorgung für die Hubschrauber sicherzustellen. Ab dem Mittag haben wir dann auch mit einer weiteren Leitung die Befüllung von TLF übernommen. Gegen 20 Uhr wurden wir von der Brandschutzeinheit Elbe Elster abgelöst. 21.15 Uhr machten wir uns nach einen anstrengenden Tag auf den Heimweg. Wir haben insgesamt 173.000 Liter Wasser in die TLF gepumpt, die dieses zur Einsatzstelle gebracht haben.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und Hilfsorganisationen vor Ort. Ein großer Dank geht an die Einwohner, welche uns mit Getränken und Essen versorgten und Stühle, Tische und Pavillons zur Verfügung stellten.

 

Bei der Brandschutzeinheit handelt es sich um eine Katastrophenschutzeinheit des Landkreises, die aus den Mitgliedern und Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren besteht. Sie kommen überörtlich zum Einsatz und unterstützen bei großen Waldbränden, oder aber auch großen Bränden und anderen Ereignissen, bei denen viele Einsatzkräfte gebraucht werden. Der letzte Einsatz der Brandschutzeinheit war erst im Jahr 2018 zu den Waldbränden in Brandenburg. 

 

Landrat Gernot Schmidt dankt den Einsatzkräften der Brandschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland für ihren Einsatz bei Frankenförde. „Für den gezeigten Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in Teltow-Fläming gilt mein Dank und meine Anerkennung. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass unser System der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung tadellos funktioniert. Der Einsatz unserer Brandschutzeinheit hat gezeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind und wir uns auf die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren im Landkreis verlassen können, ganz gleich ob bei uns vor der Haustür oder zur Unterstützung anderer Landkreise.“

 

Der stellvertretende Kreisbrandmeister des Landkreises MOL Andreas Zwick fasst zusammen: „Ich bedanke mich nochmals bei unseren Einsatzkräften aus dem 1. und 2. Zug. Voller Stolz können wir sagen, dass alle dort, trotz der schwierigen Witterung und Einsatzlage einen ausgezeichneten Job gemacht haben.“

 

Foto zu Meldung: Rehfelder und Zinndorfer bei Waldbrand im Einsatz

Vielen Dank, dass es Dich gab!

(05.06.2019)

Herr Arno Neumann ist im Alter von 84 Jahren von uns gegangen. Ein erfülltes Leben voller Arbeit und Tatendrang ist zu Ende.

Die Mitglieder der Basisorganisation DIE LINKE und die der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V. sowie der noch amtierende Bürgermeister von Rehfelde, Herr Reiner Donath, verneigen sich tief vor einem großartigen, bewundernswerten und verlässlichen Menschen, bei dem Wort und Tat übereinstimmten. Wir schätzten ihn als sachlichen, zielstrebigen und rastlosen Mitstreiter. Offen, ehrlich, aber auch kritisch stand er uns stets zur Seite und machte aus seinen Überzeugungen kein Geheimnis. Seine Meinung und sein Rat waren von Gewicht und immer vorwärts gerichtet.

Arno Neumann war noch viel mehr. Mit seinem Namen verbinden sich Werden und Gedeihen dieser Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg. Als Fußballer der 1. Generation nach dem Krieg verhalf er dem Rehfelder Sportverein zu Ehren und Erfolg. Gemeinsam mit dem Rehfelder Manfred Elsholz prägte er seit den 1960er Jahren das Geschehen im Feuerwehrsport des Kreises Strausberg. Ganz besonderer Dank gebührt Arno Neumann für seine über 50jährige rastlose und fürsorgliche Tätigkeit als Gemeindevertreter, Bürgermeister und Ortswehrführer der Rehfelder Feuerwehr. Seine Devise war stets: „Besser handeln, als reden“. Mit seinen unzähligen Projekten, bei denen er oft persönlich Hand anlegte und sich auch mit Widerständen auseinandersetzen musste, schuf er sich ein unvergessliches Denkmal. Auch wenn es im Verlaufe der Jahre Menschen gab, die seiner Lebensleistung die Achtung versagten, so bleiben die Spuren seines Wirkens zum Nutzen der Bürger geachtet und unauslöschlich.

Dem am 16. November 1934 in Rüdersdorf geborenen gelernten Uhrmacher und Ingenieur gebührt das Lob, zu Beginn der 1990er Jahre eine von Weitsicht getragene Politik der Ortsentwicklung eingeleitet zu haben. Er öffnete Rehfelde für Zuzüge und bescherte dem Ort innerhalb kurzer Zeit einen beträchtlichen Einwohnerzuwachs. Damit legte er das Fundament für die erfolgreiche Entwicklung, die Rehfelde in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten nahm.

Die Einwohner Rehfeldes ehrten das unermüdliche Wirken von Arno Neumann mit dem Eintrag im Ehrenbuch der Gemeinde, der Sportverein mit seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der SG Grün-Weiss Rehfelde e.V. und die Rehfelder Feuerwehr mit der Ehrung als Ehrenwehrführer. Sie würdigen damit seinen Sachverstand und seine Energie im Dienste des Gemeinwohls. Allen wird seine ruhige, bescheidene und auf die Bürger zugehende Art bei der Lösung von Problemen im Gedächtnis bleiben. Auf seine Kenntnisse und seinen Rat müssen wir künftig verzichten.

 

Vielen Dank, lieber Arno Neumann, dass es Dich gab! 

 

Thomas Friedel Gerhard Schwarz Reiner Donath
DIE LINKE Rehfelde Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V Bürgermeister Rehfelde

 

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de würdigt Leben und Werk von Arno Neumann mit einem Beitrag unter der Überschrift: "Nachruf - Bürger loben Wirken und Weitsicht".

Lesen Sie den Artikel --> hier

                                       

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Foto zu Meldung: Vielen Dank, dass es Dich gab!

Nach dem Rückzug auf ein Neues ...

(04.06.2019)

(IR) ... unter dieser Überschrift geht das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de auf die Stichwahl für das Bürgermeisteramt ein. Am 16. Juni 2019 sind die stimmberechtigten Rehfelder noch einmal zur Stimmabgabe aufgerufen.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zu Meldung: Nach dem Rückzug auf ein Neues ...

Neuer Mix in Rehfelde

(28.05.2019)

(IR) Unter obiger Überschrift berichtet das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de über die Kommunalwahlen im Bereich des Amtes Märkische Schweiz. 

Lesen Sie den Beitrag --> hier

Foto zu Meldung: Neuer Mix in Rehfelde

Spielplatz und Spielhaus am Naturlehrpfad eingeweiht

(25.05.2019)

(CnK) Heute haben Kinder mit ihren Eltern, einige Sponsoren, Mitglieder des Förderverein Kommunale Entwicklung Rehfelde e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Naturlehrpfad, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie der Bürgermeister und einige Gemeindevertreter den Spielplatz am Naturlehrpfad, insbesondere das neue Spielhaus offiziell eingeweiht.

Bunte Girlanden, Luftballons, lustige Kindermusik und eine kleine Foto-Galerie über die Entwicklung des Spielplatzes bildeten die Umrahmung, die die ca. 40 Besucher mit großer Freude wahrnahmen.

Natürlich durfte eine kleine Rede nicht fehlen.  Cerstin Kopprasch von der Arbeitsgruppe Naturlehrpfad führte aus:

 

„Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die Geschichten dieser Spielanlagen erzählen, denn dieser Spielplatz ist etwas Besonderes.

Die Rehfelder Gemeindevertreter hatten sich, auch auf Grund von wiederholten Anfragen junger Eltern, in der zu Ende gehenden Legislaturperiode das Ziel gestellt, drei bis vier Spielplätze für Kinder ab unter drei Jahren zu errichten - ein Standort  ist dieser hier.

 

Begonnen hat es mit der Nestschaukel, welche der Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfelde e.V. im Rahmen des Ehrenamtsprojektes 2017 realisiert hat.

Zur weiteren Gestaltung wurden die Kita und der Hort um Ideen gebeten. Eine Idee war eine Balanciermöglichkeit, eine andere unterschiedlich hohe Podeste. Daraus wurden die kleinen Balancierbalken und ein Spielhaus. Wichtig war, dass die Spielgeräte in die Umgebung des Naturlehrpfades und des Wäldchens passen. Daher wurden Spielgeräte aus Holz angeschafft.

 

Zunächst galt es den Untergrund für die Spielanlagen von Wurzeln und Stubben frei zu machen. Hierfür hat Herr Müller vom Amt die Koordinierung übernommen. Unsere Gemeindearbeiter - Herr Henkel, Herr Witt und Herr Zech - durften mehrmals kräftig zu packen und ihre Muskeln trainieren. Sie haben auch die Federtier-Wippen und das Spielhaus aufgebaut.

Da es nicht ohne entsprechende Technik ging, haben spontan die Firmen Lamm und Elsholz geholfen, die Flächen zu räumen, zu ebnen und übrigen Boden abzufahren. So konnten wir schon zum Frühjahrsputz 2018 teilweise Rasen aussäen. Ein Dankeschön auch an diese Mitstreiter.

 

Im Mai 2018 sind dann aus einem von der Firma Fernmeldebau Strausberg gespendeten Mast – die kleinen Balancierbaken entstanden, welche durch die AFG gefertigt und aufgebaut wurde. Die Herstellungskosten übernahm wieder der Rehfelder Förderverein.

 

Im Oktober 2018 konnte der Spielplatz endlich um die drei Federtier-Wippen ergänzt werden, welche von der Gemeinde finanziert wurden.

 

Nun hieß es weiter Spenden sammeln, um das gewünschte Spielhaus zu realisieren.

Im Sommer letzten Jahres hatte die AG Naturlehrpfad den Aufruf zu Spenden für ein Spielhaus – das Zwergendorf mit Rutsche - gestartet. Der FKER e.V., einzelne Gemeindevertreter und der Bürgermeister, haben dieses Vorhaben tatkräftig mit der Suche nach Spendern unterstützt. Trotz mehrmaliger Aufrufe und zielgerichteter Anschreiben an Gewerbetreibende mussten wir im Dezember feststellen, dass das Geld für ein Spielhaus dieser Größe in absehbarer Zeit nicht einzusammeln sein wird. Da wir den Spielplatz für unsere Jüngsten jedoch zeitnah vervollständigen wollten, haben wir uns für das kleine Spielhaus „Altstadt“ ohne Rutsche entschieden. Nun steht es seit dem 15. Mai 2019 und wurde von unseren Kindern bereits erobert.

 

Allen, die sich bei der Organisation, durch eine Spende oder auch durch Muskelkraft und Technik an dem Spielhaus und den anderen Spielanlagen beteiligt haben, sei hier ein großes Dankeschön gesagt.

 

Mit der Fertigstellung des Spielhauses ist der Spielplatz am Naturlehrlehrpfad weitestgehend vervollständigt. Obwohl wir uns hier in einer „Zone 30“ befinden, wurden zusätzlich kleine aber feine Hinweisschilder auf „Spielende Kinder“ angebracht.

Jetzt erfolgt noch eine entsprechende Ausschilderung des Spielplatzes und es werden einzelne Zaunfelder u.a. zur Straßenabsicherung durch das Amt aufgestellt.

Der Spielplatz am Naturlehrpfad wird von Klein und Groß gut angenommen, insofern haben wir alles richtig entschieden. Er ist ein Treffpunkt/ Rastplatz für die ganze Familie, für Alt und Jung geworden.

Trotz allem, er ist ein Spielplatz für Kinder ab unter 3 bis maximal 8 Jahre. Die Spielgeräte – auch die Nestschaukel – wurde für diese Altersklasse ausgewählt.

 

Nichts im Leben darf selbstverständlich sein, alles was man haben möchte muss erarbeitet werden – auch ein Spielplatz. Dieser ist maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement entstanden und ich wünsche mir, dass

  • die Anlagen, nicht nur auf diesem Spielplatz, pfleglich behandelt werden,
  • der mitgebrachte Abfall nicht einfach so liegen bleibt,
  • die ehrenamtliche Arbeit derer, die sich für den Spielplatz und den Naturlehrpfad einsetzen stets Wert geschätzt wird.

Vielleicht finden sich heute Eltern oder weitere Bürgerinnen und Bürger, die sich an der Pflege / bei Pflegeeinsätzen am Spielplatz - gerne auch in der AG Naturlehrpfad - mit beteiligen wollen. Wenn Ja, dann melden Sie sich bei mir.

Allen Kindern wünsche ich ein unfallfreies Klettern und Spielen und am 1. Juni einen fröhlichen Kindertag.“

 

Für das leibliche Wohl gab es Süßigkeiten und der Förderverein brachte Äpfel und Getränke mit. Obwohl ein kühler Wind blies, turnten die Kinder an allen Spielanlagen und hatten viel Spaß. Die Erwachsenen nutzten die Zeit für Gespräche. Danke an Alle, die sich die Zeit genommen haben, um dabei zu sein. Es waren angenehme und anregende 90 Minuten.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Eröffnung unter der Überschrift "Spielplatz - Ein Altstadthaus am Wald". Lesen Sie den Artikel--> hier

 

Bilder von der Einweihung --> hier

Foto zu Meldung: Spielplatz und Spielhaus am Naturlehrpfad eingeweiht

Straßenbau nach Kassenlage

(22.05.2019)

(IR) Im Nachgang zur letzten Gemeindevertretersitzung am 14. Mai 2019 veröffentlicht heute das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de einen Artikel unter der Überschrift „Ratlos -Straßenausbau sorgt für Diskussionen“.

Lesen Sie den Beitrag --> hier

Foto zu Meldung: Straßenbau nach Kassenlage

REHFELDE MOBIL übergeben

(17.05.2019)

(HGH) Von der Idee bis zur Fahrzeugübergabe am gestrigen Donnerstag vergingen knapp zwei Jahre. Nachdem das Ehrenamtsprojekt 2018 „Rehfelder Sozialmobil“ aus steuerlichen Gründen nicht vom Förderverein Kommunale Entwicklung Rehfelde e.V. realisiert werden konnte, hat die Gemeinde Rehfelde beschlossen, das REHFELDE MOBIL für die Nutzung durch soziale Einrichtungen und örtliche Vereine selbst anzuschaffen.

Für die Finanzierung des Fahrzeuges konnten vier Firmen als Sponsoren gewonnen werden. Die jährlichen Kosten für ein Vier-Jahres-Leasing, Versicherung sowie Instandsetzung und Wartung des Fahrzeugs übernehmen mit je 1.500 Euro die Fernmeldebau Strausberg GmbH, die KGS Kreitlow GmbH, die markon-haus GmbH und die Rehfelde-EigenEnergie eG.

Rechtzeitig für die Nutzung des Fahrzeuges hat die Gemeindevertretung in ihrer letzten Sitzung eine Nutzungsordnung beschlossen, so dass – wenn die entsprechenden Anträge gestellt und Formalitäten erledigt sind - die Fahrten beginnen können. Hier liegen auch schon erste Anfragen für Fahrten im Rahmen der Gemeindepartnerschaft nach Zwierzyn und eine Fahrt des Rehfelder Sängerkreises e.V. zum 25. Freundschaftsjubiläum nach Oberurff-Schiffelborn vor.

Foto zu Meldung: REHFELDE MOBIL übergeben

Abschließende Gemeindevertretersitzung am 14. Mai 2019

(15.05.2019)

(RD) Die 31. Sitzung der Gemeindevertretung war historisch betrachtet nichts Außergewöhnliches, aber für uns doch ein besonderes Ereignis. Mit dieser Sitzung wurde die Wahlperiode 2014 bis 2019 abgeschlossen.

Mit nochmals 35 Tagesordnungspunkten und vom Umfang und den Inhalten betrachtet, nochmals eine äußerst verantwortungsvolle Beratung mit wichtigen Entscheidungen. Wie in den vergangenen fünf Jahren wurden nach sachlicher Diskussion die grundsätzlichen Beschlüsse zu

  • Hortneubau Rehfelde
  • Wärmeerzeugungsanlage Schule/Wohnblöcke
  • Gestaltung Bahnhofsvorplatz
  • Flächenphotovoltaikanlage Deponie
  • Bauvorhaben Bahnhofstraße
  • Nutzungsordnung für das „Rehfelde MOBIL“

gefasst.

 

Zu den Themen

  • Empfehlungen aus den Fachausschüssen
  • Prognosen der Kinder im Kita- und schulfähigen Alter bis 2030
  • Baum- und Grünflächenpflege 2018/19

wurden Informationen entgegengenommen.

 

Zur Information zu Straßenbaumaßnahmen wurde nach heftiger Diskussion bestätigt, dass entsprechend dem Beschluss der Gemeinde vom März, trotz fehlender Gesetzeslage und Verordnung des Landes, weitergebaut wird. Das betrifft in jedem Falle den Abschnitt in der Waldstraße und den Parkplatz an der Post. Der Gehweg im Dorf wird geprüft und der Quellweg wird nach 2020 verschoben. Die neue Straßenausbaukonzeption sowie die Satzung für den Ausbau der Erschließungsstraßen sollen zeitnah erarbeitet und beschlossen werden. Fragen der Bürger zu möglichen Bescheiden und Beteiligungen können zurzeit nicht rechtskräftig beantwortet werden.

Die umfangreichen Empfehlungen an die neue Gemeindevertretung wurden in der Diskussion ergänzt und die Übergabe bestätigt.

 

Aus dem Bericht des Bürgermeisters

 

... Dieser Bericht bezieht sich eigentlich nur auf die Zeit seit dem 26. März 2019 und schließt die Information zum Hauptausschuss vom April ein.

 

Typisch für Rehfelde ist die Einbindung in die Tätigkeit der Euroregion Viadrina, bei der ich im Berichtszeitraum an einer Beratung teilgenommen habe. Dabei wird unsere besondere Aktivität mit der Partnergemeinde Zwierzyn immer wieder hervorgehoben. Ein Beispiel war der 1. Mai, der traditionell als Sport- und Volksfest als eine gemeindliche Veranstaltung begangen und von der Sportgemeinschaft organisiert wird. Dafür Dank an die SG, aber auch alle anderen Mitgestalter. In diesem Jahr war der Tag auch geprägt durch die Stände zur Wahlwerbung, aber insbesondere auch durch das Treffen mit den polnischen Sportlern und der Kontrolle durch die Euroregion. Weitere Projekte im Rahmen der Euroregion sind vor allem der Lilienlauf, der Wandertag und das Treffen zum Oktoberfest in Zinndorf sowie die Fahrten nach Zwierzyn, z.B. zu den Gemeindetagen und zum Erntefest. 

 

Typisch für Rehfelde ist es auch, im Rahmen unseres Leitbildes und unserer Zielstellungen im Umfeld mitzuwirken und sich einzubringen. Aus dieser Sicht sehe ich auch die geführten Gespräche mit dem Landkreis zur Entwicklung der möglichen Gewerbeflächen, die Beratungen zum Metropolenraum Berlin - Ostbrandenburg und andere, wie die der Regionalplanung Oderland - Spree zu Erneuerbaren Energien.

In diesem Zusammenhang sehe ich auch die gute Zusammenarbeit mit Gewerbetreibenden, Planern, wie jetzt Näther & Wucke zum Hort, unserem Projektleiter und Wohnungsverwalter GEHUS, die Johanniter und Rehfelder Betriebe, wie unsere AFG. Dazu gehört auch unsere Lobbyarbeit für die Ostbahn.

 

Typisch für Rehfelde sind auch solche Veranstaltungen wie das Osterfeuer in Rehfelde Dorf. Dank an den Rehfelder Dorfangerverein anno 1247 e.V., die Radlerfahrt auf dem Lilienweg beginnend nach Altlandsberg zum 15. Sattelfest, die Ausstellungen in der Entreegalerie, Wanderungen auf dem deutsch-polnischen Liederweg, Wettkämpfe und Siege unserer Sportler, z.B. im Pokalwettkampf gegen Müncheberg sowie das Pflanzen des Baumes des Jahres am Naturlehrpfad. Dazu zählen die vielen Aktivitäten unserer Feuerwehren, leider in 2019 bereits wieder bei Einsätzen zu Waldbränden.

 

Entsprechend der Informationen bzw. Festlegungen im Hauptausschuss habe ich an Gesprächen zur Ansiedelung einer weiteren Arztpraxis für eine Allgemein- und Kinderärztin teilgenommen und habe ein direktes Gespräch mit dem Eigentümer des Güterschuppen am Bahnhof geführt.

 

Ohne eine Bilanz zu ziehen und über die zukünftigen Aufgaben zu referieren sei es gestattet, einige Ausführungen zu machen:

Gesamtheitlich betrachtet haben wir gemeinsam fünf erfolgreiche Jahre des Lebens der Menschen in unserem Gemeinwesen und der Entwicklung der Gemeinde mit den drei Dörfern und den Wohngebieten in der Siedlung gestaltet.

Das möchte ich zum Anlass nehmen und allen gewählten Gemeindevertretern, auch den aus unterschiedlichsten Gründen ausgeschiedenen, den sachkundigen Einwohnern in den Ausschüssen und den Mitgliedern der Arbeitskreisen und - gruppen einen herzlichen Dank für die aktive Arbeit für die Gemeinde, für die Menschen zu sagen.

 

Ein besonderer Dank gilt den Ausschussvorsitzenden Rudolf Heller, Carsten Kopprasch und Michael Henschke. Ich bedanke mich bei den Fraktionsvorsitzenden und den beiden stellvertretenden Bürgermeistern. In den Dank schließe ich die Mitglieder der Parteien, Vereine, Interessengemeinschaften, Kameraden der Feuerwehren, Mitarbeiter in den Einrichtungen der Gemeinde sowie alle Leiter und Mitarbeiter des Amtes Märkische Schweiz ein. Ich danke unseren Partnern und Verbündeten in so mancher Angelegenheit.

 

Neben den 31 Sitzungen der Gemeindevertretung fanden 54 Sitzungen des Hauptausschusses,40 des Finanzausschusses,48 des Ortsentwicklungsausschusses und 49 des Bildungsausschusses statt. Der Ortsbeirat Zinndorf hat 24 Mal getagt, aber in Werder gab es die letzte eingeladene öffentliche Ortsbeiratssitzung am 20.09.2017. Das waren für den Bürgermeister einschließlich AG, AK usw. rund 500 Sitzungen.

In punkto Ausschüsse und insbesondere Arbeitsgruppen und Arbeitskreise kann ich nur empfehlen, die Anzahl, die Zuständigkeit und die Zusammensetzung ernsthaft zu überlegen und neue Ansätze zu finden.

 

Die Gemeinde hatte im Mai 2014 4.599 Einwohner mit Hauptwohnsitz und jetzt zum 08. Mai 2019 haben wir 5.048. Das ist ein absoluter Zuwachs von 449 Einwohnern und somit im Durchschnitt ein Plus von 90 pro Jahr. Den geringsten Zuwachs hatten wir in 2018/19, obwohl es erst in dieser Zeit die Diskussionen dazu gibt. Die Verdopplung zu 1990 mit der 5.000. Einwohnerin Christine Smalla wurde im Juni noch gefeiert.

Diesen Zuwachs von rund 90 Einwohnern betrachte ich als behutsam, normal und maßvoll. Mit einer Eigendynamik wird sich diese Ansiedlung weiter fortsetzen, zunehmen und nicht wirklich zu stoppen sein. Auch wenn sich eine Lobby gegen diese Entwicklung bildet, sollten wir an den Traditionen seit Bestehen von Rehfelde festhalten und jeden, der es möchte, sich hier ansiedeln lassen.

Damit sind wir auch in der Tradition von Arno Neumann mit der Ansiedlung in den 90-iger Jahren und erst recht von Lutz Schwarz, dem Begründer der BGR, der Rehfelde Anfang dieses Jahrhunderts das Tor zum Umfeld und damit großartigen Entwicklung geöffnet hat. Diesen eingeschlagenen Weg sollten wir weiter gestalten.

Daraus folgen die Konsequenzen für KITA, Hort, Schule. Ärzte, Nahverkehr usw. Das fordert auch schnelle Überlegungen zu der Frage: „Wie weiter mit den Straßen?“ und Antworten für die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Gewerbe auf neuen Flächen sowie Sicherung von notwendigem Wohnraum. Das wird nicht ohne die Bereitstellung von Flächen, auch Wald und Grünflächen, funktionieren.

Grundsätzlich bin ich für die Einheit von Gewerbe, Wohnen und Umwelt. Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz besteht aus viel Natur, drei typischen Angerdörfern, deren Strukturen erhalten bleiben müssen sowie der Siedlung Rehfelde, deren Charakter ebenfalls gesichert werden sollte.

Dazu ist eine erneute Diskussion zu unseren Grundsatzbeschlüssen und die Ableitung von konkreten Maßnahmen für die nächsten fünf Jahre notwendig. Das betrifft die großen Projekte wie die kleinen Aufgaben, die aber die Menschen bewegen. Zum Beispiel die Übergangshilfen Bahnhofstraße und beim betreuten Wohnen.

 

Der neuen Gemeindevertretung und dem neuen Bürgermeister kann ich nur unsere Empfehlungen ans Herz legen und ohne Zeitverzug deren Umsetzung anzustreben. Das heißt, den eingeschlagenen Weg, aus meiner Sicht den richtigen Weg, weiter zu gehen und in Zusammenarbeit mit allen Bürgern auszugestalten.

 

Darüber hinaus aus meiner ganz subjektiven Sicht einige Bemerkungen:

Ohne den Dank an die Mitarbeiter des Amtes auch nur um einen Cent zu minimieren, möchte ich mich trotzdem etwas kritisch zur Zusammenarbeit äußern.

Ich bedaure sehr, dass es zu der bereits für Januar vereinbarten und immer wieder verschobenen gemeinsamen Beratung Amt und Gemeinde nicht gekommen ist. Besonders in der letzten Zeit, sagen wir im letzten halben Jahr, hat sich neben vielen positiven Ergebnissen bei der Erledigung der Pflichtausgaben, die Zufriedenheit über die Tätigkeit einzelner Mitarbeiter und Bereiche des Amtes nicht positiv entwickelt.

Manches ging nur noch mit Zuspitzung über den Amtsdirektor zu klären und manche beschlossene Aufgabe blieb einfach liegen. Als markantes, weil sichtbares Zeichen, möge der Brunnen vor dem Bürgerzentrum als Beispiel herhalten, der im Verlaufe eines halben Jahres nicht in Ordnung gebracht wurde. Dazu Schilder am Bolzplatz und Bibliothek.

Belastend für das Handeln der Mitarbeiter war immer wieder der Hinweis zum fehlenden Haushalt und die damit eintretenden Verzögerungen. Dazu kamen die aus meiner Sicht immer wieder sehr späten oder zu späten Hinweise zu notwendigen Entscheidungen durch uns. Dadurch entstand zumindest bei mir der Eindruck, dass wir in einigen Fragen einfach ausgebremst werden.

Die Fragen der Zuständigkeit und Rolle unserer Gremien und des Amtes sollten nach der Wahl schnell ausdiskutiert werden. Das betrifft vor allem auch die praktischen Unterstellungsfragen der gemeindlichen Beschäftigten und Einrichtungen.

 

Eigentlich sehr einfach:

Alles was wir beschließen oder im Hauptausschuss und Gemeindevertretung protokollarisch festlegen, ist durchzuführen, es sei denn, der Amtsdirektor setzt den Beschluss oder die Entscheidung außer Kraft. So sagt es das Gesetz.

 

Es ist mir trotz dieser kritischen Bemerkungen ein Bedürfnis an dieser Stelle nochmals den ganz offiziellen den Dank der Gemeinde Rehfelde an unser Amt für die Zeit der Wahlperiode auszusprechen und dabei insbesondere unserem Amtsdirektor Marco Böttche und seinen Stellvertretern zu danken

Ohne den Dank für die Tätigkeit der Ehrenamtlichen zu reduzieren sei es gestattet, auch zu unserem Wirken Gedanken zu äußern.

Wir alle wurden vor fünf Jahren gewählt, weil unsere Gedanken, Visionen, Ziele die Menschen überzeugt haben. Dabei geht es immer darum, das Wohlbefinden der Menschen vor Ort zu verbessern, Rehfelde lebenswerter zu gestalten.

 

Gemeinsam haben wir zukunftsweisende Entscheidungen auf den Weg gebracht. Wir sind aus den Jahren der notwendigen Instandsetzung von Vorhandenen zum Bau von neuem, das Leben der Bürger nachhaltig verbessernden Maßnahmen übergegangen. Das entspricht auch meinen Visionen für die Zukunft.

Die Aufgaben in der kommunalen Selbstverwaltung sind nur gemeinsam von allen Fraktionen sowie mit dem Amt zu lösen und deshalb müssen auch wir das Zusammenwirken positiv beeinflussen. Das betrifft insbesondere die Verlässlichkeit unserer Entscheidungen, weil alle nach der Beschlussfassung erneut aufgeworfenen Fragen und Vertagungen die Arbeit im Amt erschweren und vom Bürger auch nicht verstanden werden können.

Wer soll uns ernst nehmen, wenn wir uns immer wieder selbst in Frage stellen? Unsere Gremien finden nur Akzeptanz, wenn wir einhalten, was wir zugesagt haben, wenn wir die Lebensprobleme anpacken und mit Lösungen die Lage verändern.

Entscheidend wäre, dass alle Fraktionen - und ich betone alle Fraktionen - nicht nur mit Fragestellungen und Beauftragungen an das Amtes agieren, sondern Lösungen anbieten oder diese miteinander, untereinander und mit dem Amt suchen. Beispiele gäbe es dafür mehrere.

 

Es steht mir keine Bewertung oder Wertung der Aktivitäten der Fraktionen und einzelnen Gemeindevertreter und sachkundigen Einwohner zu, aber es wäre gut, wenn sich die Fraktionen selbst dazu befragen und Schlussfolgerungen für die nächste Zeit ziehen. Ein Vergleich mit anderen könnte dabei helfen, eigene Maßstäbe zu finden.

 

Die Veranstaltung des Unternehmerstammtisches mit dem Dialog der Spitzenkandidaten der acht Listen und damit auch der drei Bürgermeisterkandidaten zeigte, dass wir alle grundsätzlich gewillt sind, miteinander die Aufgaben anzupacken. Den Grundtenor, sich für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen, dabei das Grün, das Wohnen, das Gewerbe, die Straßen und die Bildung als Einheit betrachten, halte ich persönlich für mehrheitsfähig und er sollte gemeinsam durch 16 Gemeindevertreter und den Bürgermeister sowie die sachkundigen Einwohner und Mitglieder von kommunalen Gremien verwirklicht werden.

 

Lasst uns weiter über Sachfragen und insbesondere deren Lösung streiten und dann zu einer Klärung führen.

Entscheidend ist, dass sich sofort nach der Wahl am 26. Mai alle neuen Fraktionen zu den Grundsatzfragen verständigen. Das beginnt mit den Verfahren und die möglichen Übereinstimmungen zur Besetzung aller Positionen der gemeindlichen Gremien. Dazu sollten wieder, wie in fast fünf Jahren praktiziert, Vertrauen, Konstruktivität und Fairness Prinzipien der Zusammenarbeit sein.

 

Nur als Feststellung:

Für die Vorbereitung der konstituierenden Versammlung der GV am 18. 06. bzw. 09.07. trägt laut Gesetz der amtierende Bürgermeister die Verantwortung.

 

Zusammenfassend möchte ich bereits mehrfach Ausgesprochenes wiederholen:

Wir sollten die letzten fünf Jahre und die kommenden fünf Jahre stets positiv und auch kritisch, aber immer optimistisch betrachten.

Wir sind gemeinsam, also alle Fraktionen, für die Erfolge und Misserfolge sowie Unzufriedenheiten und auch Fehlentscheidungen zuständig und verantwortlich.

Fehlentwicklungen kann ich nicht sehen, es wäre denn der Schmutz und der Müll an unseren Straßen und Wäldern sowie die Schmierereien und kriminellen Erscheinungen gegen die entschiedener vorgegangen werden muss.

Abschließend, nach fast fünf Jahren guter und erfolgreicher gemeinsamer Tätigkeit nochmals den Dank an die Gemeindevertreter für die insgesamt sehr gute und vernünftige Zusammenarbeit mit mir als Bürgermeister.

Herzlichen Dank an alle Parteien, Initiativgruppen, Vereine, Feuerwehren und Mitarbeiter in Einrichtungen.

Es war meist schön, ihr Bürgermeister sein zu dürfen. Danke.

Ich wünsche uns ein gutes und noch besseres Weiter nach der Wahl und allen persönlich stets Gesundheit und Glück, das immer dem Tüchtigen gehört.

 

In diesem Sinne - Alles wir Gut.

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Strafbare Handlungen - Wahlplakate zerstört

(13.05.2019)

(HGH) Am vergangenen Samstag wurden in der Rehfelder Ernst - Thälmann - Straße heruntergerissene Wahlplakate aufgefunden. Der oder die Täter sollten wissen, dass die Beschädigung von Wahlplakaten eine strafbare Handlung ist. Nach §303 Strafgesetzbuch wird mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft, wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört. Wer also unerlaubt ein Wahlplakat abreißt, beschädigt eine fremde Sache und muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Nach vorliegenden Informationen wurde entsprechend Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg - MOZ.de berichtet unter der Überschrift „Wahlkampf - Protest mittels plakatloser Laternenmasten“.

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Stimmungsvoll in den Mai

(02.05.2019)

(IR) Das Rehfelder Sport- und Volksfest am 30.04. und 01.05. bot wieder zahlreiche Höhepunkte und zog viele Bürgerinnen und Bürger an. Am Vorabend des 1. Mai begeisterte schon traditionell der Strausberger Fanfarenzug mit seinem Spiel und der Choreografie.

Bei den Infoständen am 1. Mai wurden die nächsten Infrastrukturvorhaben der Gemeinde und ihr touristisches Angebot vorgestellt und erläutert. Auch konnte sich jeder über die Absichten und Ziele der Parteien und Wählergruppen, die sich zur Kommunalwahl am 26. Mai stellen, informieren.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter der Überschrift: "Sport- und Volksfest - Viel Spaß mit Wettbewerben, Zumba und Tanzmäusen".

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Entscheidung zum Windfeld 26 vertagt

(17.04.2019)
(IR) In der Information zu Beschlussfassungen der Gemeindevertretersitzung am 26. März 2019 wurde darüber informiert, dass „etwas erregt zur Vertagung der drei Beschlüsse zum Windfeld 26 diskutiert und dann in namentlicher Abstimmung mit 10:7 Stimmen bestätigt wurde, dass das erst nach den Wahlen am 26. Mai beraten und entschieden werden soll.“
Das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de berichtet zu diesem Thema unter der Überschrift „Gemeinderat - Neuregelung zum Windpark liegt auf Eis“. Lesen Sie den Artikel --> hier
 

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Bauen bei der Kita Fuchsbau

(15.04.2019)
(Mitteilung Amt Märkische Schweiz) Für die Verbesserung der Infrastruktur im Kita-Außenbereich sind der Bau von Parkplätzen, Unterstellmöglichkeiten für Outdoorspielzeug und straßenbauliche Erweiterungen im Zeitraum vom 23. April 2019 bis ca. 07. Juni 2019 geplant.
Dazu wird es je nach Bautenstand unterschiedliche, aber erhebliche Verkehrseinschränkungen geben müssen. Im gesamten Bauzeitraum werden unmittelbar im Kitabereich keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Parken wird nur im Bereich des Verlaufs der Fuchsbergstraße nördlich der Kita begrenzt nach StVO möglich sein.
Ab 23. April 2019 beginnen vorbereitende Arbeiten. Auf die entsprechenden Absperrungen ist zu achten. Im Interesse aller sollte mehr Zeit für das tägliche Bringen und Abholen der Kinder eingeplant werden.
Kurzfristig sich ergebende Änderungen werden über Aushang oder Mitteilung durch das Personal der Kita bekanntgemacht.
Ab 29. April 2019 bis auf Widerruf durch Aushang wird die Fuchsbergstraße aus Richtung Ernst-Thälmann-Straße nur bis einschließlich 2. Zufahrt Fuchsbergring befahrbar sein. Vor der Kita besteht eine Vollsperrung der Fuchsbergstraße in nördlicher Richtung über ca. 90 m Länge.
Die Zuwegung fußläufig wird wechselseitig über die bekannte Torzufahrt Fuchsbergstraße, die Gartentür Fuchsbergstraße oder das nördliche Tor zum Spielplatz am Kita-Erweiterungsbau U3 geführt. Auf entsprechende Hinweise der Baufirma ist bitte zu achten.
Rückfragen können an die Kita-Leitung oder bei der Bauverwaltung im Amt Märkische schweiz unter 033433 659-63 oder -68 gestellt werden.
Vielen Dank für das Verständnis zur Baumaßnahme selbst und gegenüber den Bauleuten der Baufirma Kesslau GmbH.
 

[Schreiben des Amtes Märkische Schweiz]

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Local community und cooperative for future

(11.04.2019)
(IR) Moderne Slogans in der heutigen Zeit bedienen sich der englischen Sprache. Ganz aktuell ist die Kampagne „Fridays for future“. Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg gehen in Deutschland Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren, weil die Klimakrise längst eine reale Bedrohung für die Zukunft der nächsten Generationen geworden ist. Die heutige Jugend wird die Folgen des Klimawandels spüren und für die Fehler der vorhergehenden Generationen büßen – so die gedankliche Basis der Kampagne.
In Rehfelde wurden diese Entwicklung und diese Gefahren bereits vor acht, neun Jahren von einigen Aktivisten erkannt und mit konkreten Taten vor Ort, mit eigenen Möglichkeiten und Initiativen wird dem Klimawandel erfolgreich entgegengewirkt – auch ohne einen englischen Kampagne-Slogan.
Auf gut Deutsch könnte man sagen „Gemeinde und Genossenschaft für die Zukunft“. Diesem Thema hat sich ein redaktioneller Artikel in der Bauernzeitung gewidmet, in dem der Rehfelder Weg der Energiewende von den Anfängen bis heute dargestellt ist.
Lesen Sie bitte den Artikel. --> siehe unten: Weitere Informationen: Downloads
 

[Artikel der Bauernzeitung 13. KW 2019 - Der Rehfelder Weg]

Foto zu Meldung: Local community und cooperative for future

Winterspuren am Liederweg beseitigt

(06.04.2019)
(HM) Unser Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf – ein Deutsch-Polnischer Liederweg, auf dem am 09. September 2012 die erste Probewandung durchgeführt wurde, wurde zum Ehrenamtstag 2011 initiiert und am 13. Oktober 2012 offiziell eingeweiht.
Seitdem hat sich dieser in Deutschland einmalige Liederweg immer weiterentwickelt und verbindet seit 2018 alle Ortsteile mit dem Siedlungsgebiet Rehfelde. Viele Touristen aus Nah und Fern kommen in Gruppen, aber auch einzeln, um diesen Wanderweg zu wandern und zu singen. Aber nicht nur Touristen sind auf diesem Weg zu finden, sondern auch unsere Einwohner und Schul- bzw. Kindergartenkinder, um ein Stückchen Heimat zu erleben.
Menschen zum Verweilen in unserem Ort Rehfelde einzuladen, wie es auch in unserer Tourismuskonzeption steht, dafür brauchen wir das Engagement aller Rehfelder Bürger und Vereine. Dank dem Rehfelder Sängerkeis e. V. und dem Arbeitskreis Rehfelder Tourismus.
Alle Menschen mitzunehmen war auch das Motto unseres diesjährigen Frühjahresputzes. Nach dem Motto „Viele Hände machen ein schnelles Ende“ wurde erstmalig die Arbeit über den 15 km langen Liederweg mit 45 Liedsteinen auf breite Schultern verteilt. Für mich erfreulich, dass sich so viele Bürger bereit erklärt hatten, auf dem Liederweg mit Hand anzulegen, ob es das Säubern der Liedsteintafeln oder um die Ordnung um die Liedsteine ging. 
Danke an alle zwölf fleißigen Liederwegakteure aus allen Ortsteilen unserer Gemeinde. Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht nur eine einmalige Sache ist, sondern dass sich für die einzelnen Stecken vielleicht Jahrespaten finden.
Wer Lust und Interesse daran hat, gerne lade ich Sie zu unserer nächsten Sitzung „art“ am 2. Mai um 18.15 Uhr Im Tourismuspavillon ein.
 
Und glauben Sie mir, solche Bilder wie die beiden unteren Abbildungen wollen alle Bürger von Rehfelde nicht wirklich sehen. Was denken sich die Menschen dabei, wenn diese die Arbeit der vielen fleißigen Helfer missachten, Bänke beschädigen oder entwenden, Schilder zerstören oder ihren Müll abladen?
 
Bilder von der Putzaktion --> hier
 
 

Foto zu Meldung: Winterspuren am Liederweg beseitigt

Umfangreiche Beschlüsse zur 30. Gemeindevertretersitzung am 26. März 2019

(27.03.2019)

In etwas angespannter Situation, aber sehr konzentriert wurde die sehr umfangreiche Tagesordnung abgearbeitet. In der Einwohnerfragestunde, bei den Fragen der Gemeindevertreter sowie Antworten des Amtsdirektors wurde deutlich, dass es eine Fülle von Problemen gibt, die zeitnah zu klären und zu beantworten sind.

Zu Beschlussfassungen:

  • Der für die Gemeinde wichtigste Beschluss zum Haushalt wurde einstimmig bei einer Enthaltung bestätigt.

  • Etwas erregt wurde zur Vertagung der drei Beschlüsse zum Windfeld 26 diskutiert und dann in namentlicher Abstimmung mit 10:7 Stimmen bestätigt, dass das erst nach den Wahlen am 26. Mai beraten und entschieden werden soll. Rechtlich betrachtet ist die Gemeinde laut Gesetz in der Pflicht diese Planungen durchzuführen und im Interesse, insbesondere der Einwohner von Werder und Zinndorf keinen Wildwuchs zuzulassen.

  • Nennen möchte ich die Satzungen zur förmlichen Einwohnerbeteiligung und die Einzelheiten der Kinder- und Jugendbeteiligung.

  • Zur Errichtung und der Betrieb einer Kindertagesstätte mit 120 Plätzen durch die Johanniter e.V. wurde befürwortet und das Amt zur Klärung aller erforderlichen Vereinbarungen beauftragt.

  • Wichtig waren auch die Beschlüsse 3. Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung Bebauungsplan zum Mühlenflies sowie die öffentliche Auslegung des Entwurfs zum Bebauungsplan Nr. 15 „Bahnhofstraße“.

  • Nach Diskussion wurden die Empfehlungen alle Straßenbaumaßnahmen des Jahres 2019 durchzuführen und bis zur Entscheidung des Landes zu einem neuen Gesetz für Straßenausbaubeiträge keine Bescheide an Bürger zu versenden beschlossen. Eine Wiedervorlage ist für den September empfohlen.

  • Für den Hortausschuss wurden Herr Friedel und Frau Nitze benannt. Ein offener Platz kann/sollte noch besetzt werden. Für den KITA-Ausschuss sind Herr Grabert und Herr Gumpricht benannt.

  • Der Planungsvorschlag „Bewegungsraum“ an der Bahnstraße (ehemals Ladestraße) wurde bestätigt und vor allem die Antragstellung zu Förderung betont und gefordert.

  • In der Nichtöffentlichkeit wurde die Grundstücksangelegenheit sowie die Auftragserteilungen bestätigt. Die Vergabe eines Loses Kegelbahn wurde in den Hauptausschuss verweisen.

 

Aus dem Bericht des Bürgermeisters

Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit dem 29. Januar 2019 und schließt die Information zu den Hauptausschüssen vom 26. Februar ein. Die gemeindlichen Gremien haben in dieser Zeit planmäßig getagt.

Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.

Die Gemeinde hat zum 25. März 2019 angemeldete Einwohner - 5052 mit Hauptwohnsitz und 145 mit Nebenwohnung, also insgesamt 5197 Einwohner.

Zu ausgewählten Ereignissen:

Sitzung des Amtsausschusses Märkische Schweiz. Am Beginn wurde die langjährige Schiedsfrau, Frau Wirt, nochmals herzlich von der Richterin am Amtsgericht Strausberg, Frau Cramer, verabschiedet. Die entsprechend der Tagesordnung behandelten Anträge wurden einstimmig bestätigt. Das betraf insbesondere auch die vom Planungsbüro Seidel vorgestellte Planung des Feuerwehrgerätehauses in Zinndorf, die damit zur Genehmigung eingereicht werden kann. Dafür erforderliche Beschlüsse werden im Ortsbeirat Zinndorf und in der Gemeinde Rehfelde noch behandelt

Die Gemeindevertretung hat am 12. März 2019 eine interne Diskussion zum Windfeld 26 durchgeführt. Im Mittelpunkt standen rechtliche Fragen zu Planungen. Grundlage bilden die Gesetze und Festlegungen sowie zwingend der Regionalplan Wind und der einstimmig gefasste Beschluss der Gemeindevertretung vom November 2017. Dazu haben Herr Rumpf, Regionalplanung und Prof. Dr.-Ing Weyrauch grundsätzliche Ausführungen gemacht. Die Fragen und Antworten, die für mich nicht neu waren, zusammenfassend gilt es vor allem für die Einwohner in Werder und Zinndorf einen Wildwuchs von Windkraftanlagen zu verhindern und das geht nur über die Aufstellung eines B-Planes. Der Flächennutzungsplan muss nach Gesetz zwingend angepasst werden. Das Ziel ist es endlich in die Bürger- und Ämterbeteiligung zu kommen und einen Standortplan mit nicht mehr als 30 Anlagen, bei 1000 Meter Abstand zu den Dörfern und einer bedarfsgerechten Befeuerung zu sichern. Auch die Veränderungssperre schützt nur einen Zeitraum von max. 4 Jahren und darf zu keiner Verhinderung genutzt werden, das heißt eigenes aktives Handeln im Rahmen des Planungsprozesses gilt es einzuhalten sowie nachzuweisen. Ohne Planung kann auch die Veränderungssperre nicht verlängert werden und dann nur für zwei Jahre bis Mitte 2020 wirkam sein. Das Handeln der Gemeinde müsste vor Gericht Bestand haben. Um Schaden abzuwenden müssen wir handeln und es nicht dem Ministerium in Potsdam und den Investoren überlassen.

Übrigen hat die Initiative zur Abschaffung der Privilegierung laut Baugesetzbuch in einer Probeabstimmung im Bundesrat von den anderen Ländern keine Zustimmung gefunden. Diskussionen, dass es zeitnah Gesetze zu anderen Abständen geben soll hat mir keiner bestätigt.

Am Museumstag wurde das neue, das 1/2019 „Rehfelder Heimatheft“ vorgestellt. Es ist Theodor Fontane, dessen Geburtstag sich am 30. Dezember 2019 zum 200. Mal jährt gewidmet. Unter der Überschrift „Theodor Fontane ist er heute noch lesenswert?“ lässt der Heimatfreund Dr. Kurt Gamerschlag das Leben und Wirken Fontanes nochmals Revue passieren. Im Zusammenhang verweise ich auf den morgigen Dialog zu Moritz Heimann.

In der Projektgruppe Hortneubau wurden die präzisierten Pläne vorgestellt und für die weitere Bearbeitung Gespräche zur Außengestaltung, der Heizungsanlege und der Küchenbewirtschaftung durchgeführt. Hingewiesen wurde auf die Erarbeitung des Brandschutzkonzeptes, die Regenwasserentsorgung, die Information an die Behörde zur Betriebserlaubnis und erneut auf die Maßnahmen der Nachnutzung im Haus 1 und 2 sowie die Beachtung des Schulbetriebes in der Bauphase und die dazu notwendigen Abstimmungen. Eine Konsultation zur Hortgestaltung in Baruth Mark sowie einer „Großküche“ fanden heute statt. Die nächste öffentliche Informationsveranstaltung soll am 09. April stattfinden.

Ehrenamtliche Bürgermeister trafen sich in ihrer Arbeitsgemeinschaft beim Städte- und Gemeindebund Brandenburg und tauschten Erfahrungen kurz vor den Kommunalwahlen im Mai aus. Einerseits wurden die Erfahrungsaustausche als sehr positiv eingeschätzt, aber anderseits die Wirkung der Vorschläge und Meinungen der kommunalen Ebene bei der Gesetzgebung in Brandenburg bemängelt. Das wurde mit dem Scheitern der Gebietsreform und auch dem Ergebnis bei der Beschlusslage zum Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion belegt. Insbesondere fehlt die gezielte Unterstützung des Raumes außerhalb des Speckgürtels und an der Ostbahn, so wie wir das in Rehfelde auch sehen. Die Diskussion zu den Straßenausbaubeträgen bestätigte unsere Auffassung die beschlossenen Maßnahmen, wie Waldstraße, Quellweg und Gehweg im Dorf usw. unbedingt zu realisieren, aber vorerst keine Bescheide an die Bürger zu versenden. Die Forderung lautet eine schnelle rechtssichere Entscheidung herbeizuführen und eine praktikable Lösung für die Bereitstellung des Geldes vom Land direkt an die Kommunen zu finden. Das wären bei uns rund 500.0T€. Die Alternative wäre alles bei der gegenwärtigen Rechtlage zu belassen.

Kurz zu wichtigen Fragen:

1.In einer Lesung der Protokolle seit November 2018 habe ich zahlreiche offene Fragen und Probleme gefunden, die in Ausschüssen zu behandeln oder auch nur durch das Amt zu beantworten sind. Ohne diese alle zu nennen, zum Beispiel die Fragen von Herrn Jennen, die Rutschgefahr auf den Treppen Haus 2 Grundschule, die berühmten Trafohäuschen von Edis, neue Standorte für Sammelbehälter für Rohstoffe, Vorschläge für Kompensationsmaßnahmen – Projekt Feldflur/Rotes Luch mit Straßen und Wegen- sollten diese in den Fachausschüssen ausdiskutiert werden. Deshalb kann ich auch nicht nachvollziehen, dass die Finanz- und Ortsentwicklungsausschüsse im April keine Beratung ansetzen wollen. Im Zusammenhang nenne ich die Warnungen der Polizei vor Trickbetrügern und verweise auf die erneuten Schmierereien am Naturlehrpfad.

2.Von einem Bürger liegt jetzt eine Einwendung zur GV am 29. Januar bei der Kommunalaufsicht vor, die der Amtsdirektor mit mir als Bürgermeister klären muss. In einem gibt es keine Entschuldigung, ich hätte meiner Tochter, die ausgeschiedener Gemeindevertreter und nicht mehr Einwohner von Rehfelde ist, das Rederecht nicht geben dürfen. In anderen Entscheidungen, auch zur Abstimmung zum Rederecht sehe ich mich im Recht. Der Vorwurf, dass nicht alle Fragen beantwortet sind, kann und muss das Amt beantworten. Eine Arbeit des Amtsdirektors, die diesen von anderen wichtigen Aufgaben abhält. Dem Vorwurf der Mauschelei in Hinterzimmern bei Ausschluss der Gemeindevertreter und Öffentlichkeit muss ich entschieden widersprechen.

Eins steht fest, die neue Gemeindevertretung wird alle Satzungen, so auch die Geschäftsordnung der neuen Gesetzgebung anpassen und vor allem präzisieren müssen. Das betrifft die heutigen Beschlüsse zur Einwohner- und Jugendbeteiligung, die Arbeit mit den Ausschüssen und Arbeitsgruppen sowie insbesondere die damit verbundenen Zuständigkeitsfragen.

3.Wichtig ist den überarbeiteten Haushalt 2019 heute neu zu beschließen. Ich kann mich gut an die sehr positive, lobende Diskussion im November erinnern. Jetzt gilt es zu heilen, wo es zu heilen geht. Deshalb die gemeinsame Beratung, an der FÜR nichtgenommen hat. Im Ergebnis liegt uns heute der vom Amt überarbeitete und empfohlene neue Haushaltsbeschluss vor. Ich kann nur bitten diesen zu beschließen, damit wir, so die verbindliche Aussage, ab Morgen handlungsfähig sind.

Also konkret - die zuständigen Mitarbeiter im Amt können, dürfen dann unsere vielen Beschlüsse umsetzen. Dazu zählen auch einige größere Aufträge.

Deshalb bitte ich die Fraktion der Linken (Schalldämmung Speiseräume Schule) und der Zukunft (Garzauer Weg), von denen Einwände vorliegen, um Verständnis und gegenwärtigen Verzicht und natürlich Zustimmung.

An dem Haushalt 2020/21 muss sofort weitergearbeitet werden und dabei sind auch Detailfragen zu klären. Zum Beispiel das Thema zum Verkauf und Ankauf von Grundstücken, dass wir grundsätzlich ausdiskutieren und in jedem Falle im Einzelfall prüfen und entscheiden sollten.

Gestolpert, ja verwundert war ich aber auch über Beschlüsse und Empfehlungen, wo sich, ohne dass es eine andere Ausgangslage gibt, plötzlich anderes Stimmverhalten zeigt.

 

.4.Für den 01. April hat die Gemeinde, an den Bürgermeister, eine Einladung zu einem Gespräch über Projektplanungen im Rahmen des LEP zum Wachstumsraum der S5/RB26 – Region. Es geht um beispielhafte Projekte im „Interkommunalen Kooperationsvorhaben zur Gestaltung des Wachstums“. Dabei geht es um externe materielle und ideelle Unterstützung, aus meiner/unserer Sicht im Rahmen unseres beschlossenen Leitbildes mit dem Ziel einer angemessenen Siedlungsentwicklung

Im Rahmen der Kooperation des Stadtbezirkes Marzahn/Hellersdprf und Märkisch Oderland sowie deren Verträge könnte ein Projekt Rehfelde mit dem LEP und nicht gegen den LEP entstehen. Gebündelt für Gewerbeansiedlung mit Möglichkeiten des Wohnens mit Straßen sowie einer erforderlichen Basis der Bildung durch KITA, Hort, Grundschule und einer möglichen weiterführenden Schule sowie Ausbildungsplätzen. Das könnte den Voraussetzungen und Kriterien entsprechen, zum Beispiel kommunale Partner, länderübergreifend, wachstumsorientiert, umsetzungsorientiert, übertragbar.

5. Heute findet in Buckow die öffentliche Wahlausschusssitzung zur Bestätigung der Wahlvorschläge zur Kommunalwahl am 26.Mai statt. Für Rehfelde sind verschiedene Veranstaltungen geplant. Nennen möchte ich die Einladung für die Wahlveranstaltung des Unternehmerstammtisches – die Dialogveranstaltung am 09. Mai in der Linde.

An dieser Stelle nochmals mein Hinweis, dass wir wie vereinbart hatten keinen Wahlkampf gegen andere Personen oder Gruppen, sondern nur für die eigenen Ziele zu machen. Das scheint nicht jedem zu gelingen. Meiner Auffassung nach sind alle Fraktionen, zwar mit großen Unterschieden, an allen Positiven, allen Erfolgen beteiligt und so sind auch alle an den Misserfolgen, Reserven, Problemen, Kritiken mit beteiligt.

Jeder sollte bereit sein sich stets zu informieren und mit Ehrlichkeit weiter mit den Sachthemen und allem anderen umgehen. Dabei Henry Ford beachtend, der empfahl:

Suche nicht nach Fehlern, suche nach Lösungen.“

 

Dank für die Aufmerksamkeit

Foto zu Meldung: Umfangreiche Beschlüsse zur 30. Gemeindevertretersitzung am 26. März 2019

Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 03/2019

(11.03.2019)
Bevor ich zum Bericht des Bildungsausschusses vom 05. März 2019 komme, möchte ich eine Richtigstellung zu meinen Ausführungen zum Bericht vom 12. Februar 2019 vornehmen. Die Leiterin und stellvertretende Leiterin der Kita „Fuchsbau“ konnten aus Krankheitsgründen nicht an der Sitzung teilnehmen. Es waren nicht mehrere, sondern eine Erzieherin aus dieser Kita anwesend.
 
In der Märzberatung des Bildungsausschusses wurde mitgeteilt, dass der Gemeindestand zum 1. Mai sich mit dem aktuellen Stand der Planungen oder Baumaßnahmen präsentieren wird. Zu folgenden Themen könnten Darstellungen ausgehängt werden: Hortneubau, Kitaneubau, Problematik Schulcampus oder der Planungsstand bei der Errichtung der „Sport- und Bewegungsfläche“ westlich des Bahnhofes Rehfelde.
 
Die Maßnahmen zur Organisation des Frühjahrsputzes am Samstag, den 06.04.2019 sind in vollem Gange und liegen in den Händen des Vorsitzenden des Ortsentwicklungsausschusses, Herrn Henschke.
 
Zur Veränderung oder Beibehaltung der Flex-Klassen in der Grundschule sind von den politischen Entscheidungsträgern der Kommune zurzeit keine Aktivitäten angedacht. Bei Bedarf sind hier die Gremien der Elternvertreter gefragt. Der jetzige hohe Krankenstand bei den Lehrern in der Grundschule führt zur Zusammenlegung von Flex-Klassen und zu einer höheren Belastung der vorhandenen Lehrkräfte. Fragen an das Schulamt werden in der Regel abschlägig beschieden, da keine zusätzlichen Lehrkräfte zur Verfügung stehen.
 
Vom Amt wurde mitgeteilt, dass das Schild „Gemeindebibliothek“ in Arbeit ist, während die Frage nach der Genehmigung durch den Energieversorger edis für die künstlerische Gestaltung der Transformatorenhäuschen durch Jugendliche noch nicht beantwortet werden konnte.
 
Schwerpunkt der Beratung war das Thema
„Tourismus und Heimatpflege“
 
Zuerst berichtete der Vorsitzende des Heimatvereins Herr Martin Tesky. Er betonte wiederholt die Wichtigkeit der Heimatpflege für die Gemeinde Rehfelde. Zurzeit sind ca. 60 Mitglieder im Heimatverein von denen ca. 20 aktiv mitarbeiten. Der Heimatverein ist außerdem Träger der Heimatstube. Beide Institutionen sind durch ihre Arbeit und Ausstellungen weit über die Grenzen Rehfeldes hinaus bekannt.
Auch 2019 wurden heimatgeschichtliche Wanderungen (seit 2001) durchgeführt. In der Heimatstube wurde das Archiv ausgebaut, von Rehfelde und Zinndorf die Chronik digitalisiert, welche auf der Homepage des Heimatvereins nachlesbar ist.
2018 wurde eine Sonderausstellung aus Anlass des 400-jährigen Beginns des 30-jährigen Krieges (1618) gezeigt. Die Aufstellung des Gedenksteins für den Publizisten Moritz Heilmann in Werder nannte er einen großen Erfolg des heimatgeschichtlichen Wirkens.
Herr Tesky schlug vor, den Weg zwischen Garten- und Goethestraße aus Anlass des Fontanejahres (200. Geburtstag) in Fontaneweg zu benennen. Weiterhin forderte er eine größere finanzielle Unterstützung der Gemeinde für die Heimatstube.
 
Frau Mora, Vorsitzende des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, konnte ebenfalls eine positive Bilanz ziehen. Das Tourismuskonzept wurde in der Pflege, Instandhaltung und Ausbau des Wanderwegenetzes (z.B. Lilienrundweg oder Liederweg) praktisch umgesetzt.
Der Liederweg erfuhr 2018 eine Erweiterung zwischen Bahnhof Herrensee und Rehfelde Dorf mit der Errichtung von 10 neuen Liedersteinen. Leider wird durch Vandalismus an Bänken und Liedsteinen die ehrenamtliche Arbeit zahlreicher Rehfelder Bürger immer wieder missachtet. Verstärkt sollten die Bürger auch hier ihre Wachsamkeit walten lassen. Die Zahl der Touristen, die am Tourismuspavillon eintreffen, hat sich in den letzten Jahren weiter vervielfacht.
Die Entreegalerie im Gemeindezentrum ist bis 2020 ausgebucht. Weitere kleinere Ausstellungen finden auch weiterhin im Tourismuspavillon statt.
Der Arbeitskreis trifft sich jeden 2. Donnerstag im Monat im Tourismuspavillon zur Beratung - in den nächsten Wochen vor allem zur Umsetzung des Förderprojektes 2019 „Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes zwischen Tourismuspavillon und Bahnschranke“. Am 30.03. findet auf dem Liederweg die Frühlingswanderung statt.
 
Schließlich referierte Frau Kopprasch, Koordinatorin der Initiativgruppe „Grüne Inseln Rehfelde“ (gegründet 2017). Die IG übernahm die Betreuung des Naturlehrpfades, dessen Ausbau 2008 begann und sucht gleichzeitig Paten für weitere „Grüne Inseln“. 17 ständig mitarbeitende Bürger gehören der IG an.
2018 wurde ein Konzept erarbeitet, welches auf der Internetseite nachlesbar ist. Kita, Hort und Grundschule werden soweit wie möglich in die Arbeit einbezogen. So wurde die Rodelbahn am Naturlehrpfad 2018 neu modelliert, die Hortkinder gestalten neue Schilder für Bäume und den Naturlehrpfad und die Kinder der Kita stellen ihre Bildergalerie jährlich in freier Natur vor.
Seit 2015 wird jedes Jahr der Baum des Jahres gepflanzt. Zum Frühjahrsputz am 6. April 2019 soll dazu eine einheitliche Beschilderung erfolgen.
Die zügige Errichtung von drei Spielplätzen 2018 am Naturlehrpfad, am Lessingring und am Bahnhof Herrensee konnte dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinde, der aktiven Arbeit der Gemeindearbeiter und der zielstrebigen Arbeit der AG „Spielplätze“, welche im Bildungsausschuss angesiedelt ist, erfolgreich umgesetzt werden. Der Spielplatz am Naturlehrpfad kann aufgrund eingeworbener weiterer Spenden um ein Spielhaus - Lieferung voraussichtlich Ende April/Anfang Mai - erweitert werden.
Die IG beabsichtigt die in 2019 drei Arbeitseinsätze – 06. April, 15. Juni und 26. Oktober durchzuführen.
 
Der Bildungsausschuss sprach allen ehrenamtlichen Vorsitzenden und ihren Mitstreitern großen Dank und Anerkennung aus und motivierte sie, ihre Aktivitäten weiter für ein schöneres Rehfelde einzusetzen.
 
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Bericht der AG Schulcampus. Die AG fasst die Reihenfolge der perspektivischen Planung und deren Umsetzung wie folgt zusammen:
  • Hortneubau
  • Attraktivere Grundschule - zur Vierzügigkeit ausbauen
  • Erweiterungsbau Grundschule
  • Wiedererrichtung Sekundarstufe I
  • Neubau einer Oberschule evtl. mit gymnasialer Oberstufe, notfalls, so wie vom Kreis empfohlen, auch als Privatschule
  • Schulneubau und Sporthallenneubau an neuem Standort
 
Die AG tagt am 14.März, 11. April und 16. Mai. Bis Mai soll ein Empfehlungspapier zum weiteren Verfahrensweg erstellt und der neuen Gemeindevertretung mit auf den Weg gegeben werden.
 
Zum Tagesordnungspunkt Sport- und Spielplätze führte der Vorsitzende der AG Heiko Müller aus, dass von der Idee bis zum Umsetzung der drei U-3 Spielplätze nicht einmal ein Jahr verging. Das sollte beispielgebend sein für andere „Kleinprojekte“. Der vierte U-3-Spielplatz soll 2019 am Karpfenpfuhl errichtet werden. Weiterhin erfolgt 2019 eine einheitliche Beschilderung der Spielplätze „Naturlehrpfad“, „Dichterviertel“, „Herrensee“ und „Karpfenpfuhl“ sowie die Aufstellung von Piktogramme zur Nutzerordnung. Außerdem will man Paten für die vier Spielplätze gewinnen.
 
Die Planung für das Projekt „Sport- und Bewegungsfläche“ zwischen Lager- und Bahnstraße, westlich des Bahnhofs wurde am 07. März. im Ortsentwicklungsausschuss in Form einer ersten Entwurfsplanung vorgestellt.
 
Zum Neubau einer Kita östlich des Geländes vom neuen REWE-Markt hat sich der Investor entschieden, den Teil des Grundstückes zu veräußern, damit ein privater Investor und freier Träger eine Kita für ca. 120 – 130 Kinder bauen kann. Die Gemeinde hat keine finanziellen Mittel, um eine kommunale Kita zu bauen. Die Planung hat begonnen und so könnte der Fertigstellungstermin im Jahr 2020 liegen.
 
Am Ende der Ausschusssitzung verabschiedete der Bildungsausschuss die Beschlüsse zur Neubildung des Kitaausschusses der Kita „Fuchsbau“ und des Hortausschusses vom Hort „Raxli-Faxli“. Die Ausschüsse müssen laut Kitagesetz des Landes Brandenburg vom 27.06.2004, § 7, paritätisch von Elternvertretern, Erzieherinnenvertretern und Amtsträgern bzw. politischen Entscheidungsträgern besetzt werden.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE  
 
 

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Umfangreiche Agenda abgearbeitet

(27.02.2019)
(RD) In einer „Mammutsitzung“ hat der Rehfelder Hauptausschuss am 26. Februar 2019 insgesamt über 30 Tagesordnungspunkte abgearbeitet. In der Mehrheit der Sachthemen konnten in völliger Übereinstimmung Entscheidungen getroffen werden.
So wurden alle Anträge, wie der Verzicht auf die Aufstellung eines Gesamtabschlusses 2018, die Neufassung bzw. Ergänzungen zu den Satzungen für die Einwohnerbeteiligung und die Kinder- und Jugendbeteiligung sowie zu Grundstücksfragen beschlossen.
Für unsere Vereine besonders wichtig war, dass der Vorschlag zur Förderung der Vereine und gemeindlicher Veranstaltungen beschlossen wurde und damit nach Bestätigung des Haushaltes 2019 - wahrscheinlich im April - die Beträge überwiesen werden.
Inhaltlich abgestimmt wurden das Auftreten der Gemeinde zum 1. Mai, der Plan der Veranstaltungen mit der Partnergemeinde Zwierzyn, die interne Diskussion der Gemeindevertretung zu den Planungen Windfeld, die fehlenden Fördermöglichkeiten für den Bau des Hortes, das weitere Vorgehen zum Bau einer neuen KITA und die Maßnahmen zum Frühjahrsputz, die im Ortsentwicklungsausschuss am nächsten Dienstag präzisiert und bestätigt werden.
Der weitere Ausbau der Straßen laut Plan und Haushalt wurde ausgestritten und festgelegt, dass dazu und insbesondere zum Verfahrensweg mit den Bescheiden für Ausbaubeiträge durch das Amt zur Gemeindevertretersitzung am 26. März 2019 ein Beschluss vorzulegen ist. Bedingt durch Veränderungen wird ein präzisierter Haushaltsplan 2019 zur Bestätigung in der gleichen Gemeindevertretersitzung im März vorgelegt.
 
Aus der Information des Bürgermeisters
 
Mit dem 53. Hauptausschuss der Gemeinde Rehfelde stellen wir uns wichtigen Fragen unserer Gemeinde, die alle zeitnah ausdiskutiert und realisiert werden müssen.
 
1. Verweise ich auf die 07. Rehfelder Information vom 17.02.2019, in der Heidi Mora zu den Ausschüssen informiert hat sowie meine Antwort dazu in der 08. Rehfelder Information vom 24.02.2019.
 
2. Eine zweite Bemerkung zu den Wahlen. Heidi Mora schrieb in der Zuarbeit zum 24. Februar:
„Im Mai 2019 zu unseren Kommunalwahlen treten viele der jetzige Gemeindevertreter wieder zur Wahl 2019 an. Meine Bitte an alle jetzigen in der Gemeindevertretung vertretenden Fraktionen: Gehen wir im Wahlkampf fair miteinander um. Nichts schadet uns allen im Ansehen der Bürger mehr, wenn wir nicht mehr gemeinsam um die Lösung der anstehenden Probleme kämpfen und die nicht Überzeugten mitnehmen. Die Zukunft wird zeigen bei allen nicht einstimmig gefassten Beschlüssen, was hätten wir besser zum Wohl unserer Bürger ausdiskutieren müssen.
Nach der Wahl müssen wir gemeinsam zum Wohl unserer Bürger wieder zusammenarbeiten, aber wie soll das dann gehen.“
 
Bereits zur Gemeindevertretung am 29.01.19 habe ich im Bericht formuliert, dass wir uns vornehmen sollten trotz Wahlkampf, der fair und nicht persönlich beleidigend sein sollte, die Lösung der Aufgaben in den Mittelpunkt zu stellen, um noch Maximales in der kurzen Zeit zu erreichen. Dann wird das dann auch nach der Wahl gemeinsam gehen. Es sollte, bis auf wenige Fragen kein Vertagen nach dem Mai geben. Das würde bedeuten, erst nach der Sommerpause mit Arbeiten beginnen zu können.
 
Noch eine Bemerkung zu „Die Zukunft wird zeigen bei allen nicht einstimmig gefassten Beschlüssen, was hätten wir besser zum Wohle der Bürger ausdiskutieren müssen“.
Diskutieren muss man immer, wenn das Thema ansteht. Zum Beispiel haben wir vor zwei Jahren unser Leitbild und das Konzept zum Gewerbe beschlossen. In der Demokratie sind Mehrheitsbeschlüsse normal, auch 10:7 beim Mühlenfließ. Alle sollten deshalb jetzt danach handeln, auch das ist Anerkennung der Demokratie. Das betrifft aber zurecht vor allem auch Beschlüsse, die wir einstimmig gefasst haben, wie im November die Beschlüsse zum Windfeld 26.
 
Seit dem letzten Hauptausschuss sind nur wenige Tage vergangen, so dass ich mich kurzfassen möchte.
Die Fachausschüsse haben am Stück in der 6. Kalenderwoche getagt. Zum Inhalt kommen wir heute in mehreren Tagesordnungspunkten. Der Ortsbeirat Zinndorf tagte im Januar termingerecht und beim Ortsbeirat Werder habe ich die letzte öffentlich eingeladene Ortsbeiratssitzung am 20.09.2017 gefunden. Mehrere Arbeitsgruppen haben sich mit wichtigen Fragen beschäftigt. So zum Beispiel die IG „Grüne Inseln“ mit den Aktivitäten 2019, der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus mit dem Bahnhofsvorplatz und die AG Schulcampusentwicklung mit Planungszielen der Zukunft.
 
Als Veranstaltungen möchte ich die Jahresversammlung der Feuerwehr Rehfelde hervorheben, das Treffen am Museumstag in der Heimatstube, die öffentliche Chorprobe und den Fasching der Kinder sowie unserer Senioren nennen. Aktuell verweise ich auf den morgigen „Im Dialog“ mit der Arbeitsagentur.
Als Schwerpunkte für die Zeit bis zum Wahltag im Mai sehe ich für unsere Gremien
  • Die Prüfungen der Dokumente und die Gründung unserer Kommunalen Entwicklungsgesellschaft
  • Die erforderlichen drei Beschlüsse zum B-Plan, FNP und städtebaulichen Vertrag zum Windfeld 26,
  • Weitere Beschlüsse, wie den Aufstellungsbeschluss zur Entwicklung „Mühlenfließ“
  • Genehmigungsplanungen zum Hortneubau mit Wärmeversorgung
  • Entscheidungen zu den Kapazitäten der KITAS, einschließlich KITA - Neubau
  • Planungen zur Wärmeversorgung Bahnstraße
  • Straßenausbaukonzept und Straßenausbaubeiträge
  • Planungen zu Parkplätzen und Bewegungsflächen an der Bahnstraße sowie Förderprojekt Bahnhofsvorplatz
  • Frühjahrsputz am 06.April
  • Rehfelde MOBIL – Fertigstellung der Nutzungsordnung und Werbeflächen
  • Bearbeitung der Bauprojekte 2019 laut Liste/ Haushalt 2019 und Rückstellungen aus 2018
  • Ausarbeitung von Empfehlungen für die neue Gemeindevertretung
  • Schulcampus, Satzungen usw.
 
Abschließend noch die Bemerkung zu unserer Internetpräsentation und Wahlen. Eindeutig haben wir formuliert, dass jeder seine Veranstaltungen ankündigen darf, ohne dabei inhaltlichen Wahlkampf zu machen. Das betrifft auch die Informationen des Bürgermeisters.
 
Danke für die Aufmerksamkeit
 

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 02/2019

(19.02.2019)
In der 2. Beratung 2019 hatte der Bildungsausschuss am 12. Februar eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten.
Zum Tagesordnungspunkt „Informationen des Ausschussvorsitzenden“ drückte Carsten Kopprasch sein Unverständnis zum Agieren einzelner Gemeindevertreter und ihren Begründungen zur Ablehnung „Bebauung Mühlenfließ“ und „Windfeld 26“ aus. Es würden einmal gefasste Beschlüsse wieder in Frage gestellt, zum Teil persönliche Befindlichkeiten in den Vordergrund gerückt und mit einer Verzögerungstaktik, bis es neue politische Entscheidungsträger gibt, gearbeitet. Es wurde nochmals betont, dass es zur aktiven Gestaltung und Einflussnahme durch die Gemeinde bei der Bebauung beider Flächen unter den gegenwärtigen Bedingungen keine Alternativen gibt, die nicht zu Nachteilen und Schäden der Kommune führen. Die vollständigen Ausführungen des Vorsitzenden sind als Anlage der Niederschrift zum Bildungsausschuss zu finden.
 
Der Leiter der Arbeitsgruppe „Kita- Neubau“, Herr Heller, berichtete zur Thematik Kita-Kapazitäten. Da in den nächsten zwei bis drei Jahren mit einem Bedarf an 120 bis 130 Kindertagesplätzen zusätzlich zu rechnen ist, muss so schnell wie möglich ein externer Investor und Betreiber gefunden werden (evtl. Möglichkeit eines Erbbaupachtvertrages), so dass spätestens Ende 2020 die neue Kita in zentrale Ortslage zur Verfügung steht. Baut die Gemeinde eigenständig, dauert die Planungs- und Bauphase wesentlich länger und würde den finanziellen Rahmen sprengen. Die AG wird das Thema weiter besprechen und Vorschläge dem Amt präsentieren. Zur Gemeindevertretersitzung am 26.03.19 soll eine Entscheidung getroffen werden.
 
Ein weiteres Problem wurde von den zahlreich anwesenden Erzieherinnen der Kita „Fuchsbau“ kontrovers diskutiert. Gegenwärtig werden in der Kita 161 Kinder betreut. Mit Beginn des neuen Schuljahres ab dem 05.08.19 werden 22 Kinder die Kita verlassen. Der Neubedarf beträgt 45 - 50 Kinder, bei einer Betriebsgenehmigung von 185 Kindern. Um keine Eltern mit ihren Kindern abweisen zu müssen, kann nur der Sport- und Bewegungsraum wieder vorübergehend als Gruppenraum umfunktioniert werden. Dagegen gibt es Protest von den Erziehern und vom Kita-Ausschuss. Von der Kita-Leitung war leider kein Vertreter anwesend. Das Amt und der Bildungsausschuss betonten, dass ihnen die Situation auch nicht gefällt, aber diese Kompromisslösung zugunsten der so wenig wie möglich abzuweisenden Neuaufnahmen notwendig ist, bis die neue Kita eröffnet wird.
 
Herr Kleinert, Regionalvertreter des Johanniter e.V., sprach von großen Herausforderungen bei der Kita Reh-Kids (Räumlichkeiten, Investitionskosten, finanzieller Überblick, Vermieter u.a.), die in diesem und in den nächsten Jahren zu bewältigen sind. Die gegenwärtige Betriebserlaubnis gilt für max. 48 Kinder.
 
Das Amt wird bis zur Gemeindevertretersitzung am 26.03.19 eine Beschlussvorlage erarbeiten, in der gesetzeskonform geregelt ist, wie die Zusammensetzung der Kita-Ausschüsse und des Hort-Ausschusses geregelt ist. Eine paritätische Besetzung durch jeweils vier Elternvertreter, Erzieher und Amts-/Gemeindevertreter (Trägervertreter) ist dabei vorgesehen.
 
Ein weiteres zentrales Thema betraf die Anforderungen an die Jugendarbeit und die Jugendbeteiligung. Der Amtsjugendpfleger Herr Raböse wies nochmals auf das erste Gesetz zur Änderung der Kommunalverfassung vom 03.07.2018 hin, nachdem die Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen (§18a) gefordert wird. Dementsprechend empfahl der Bildungsausschuss dem Hauptausschuss und der Gemeindevertretung die Änderung der „Hauptsatzung der Gemeinde Rehfelde“ und die „Satzung über die Einzelheiten der Kinder- und Jugendbeteiligung“ zu beschließen.
Die Formen der Beteiligung für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde können wie folgt praktiziert werden:
  1. Projektbezogene Formen der Partizipation unter Beachtung verschiedener Stufen der Beteiligung (z.B. Projekte)
  2. Mediengebundene Beteiligungsformen (z.B. Kinder- und Jugendseiten im Internet, Filme Schülerzeitungen u.ä.)
  3. Offene Formen der Beteiligung (z.B. Kinder- und Jugendforen, Konferenzen)
Daraus folgt, dass bei Baumaßnahmen, die Kinder- und Jugendeinrichtungen betreffen, Kinder und Jugendliche im Vorfeld mitbeteiligt werden müssen, z.B. bei Sport- und Bewegungsflächen, Spielplätzen, Schulcampus usw.
 
Fabian Brauns vom „Chance e.V.“ benannte das theaterpädagogische Projekt „Rechthaberisch“, welches zum 1. Ma in Rehfelde vorgestellt werden soll. Am 13. September findet zu diesem Thema dann eine große Abschlussveranstaltung im Kulturhaus in Seelow statt.
 
Zur Arbeit im Jugendclub berichteten Amtsjugendpfleger Andreas Raböse und Sozialpädagoge Florian Klein. Der Jugendclub in Rehfelde hatte im letzten Halbjahr eine durchschnittliche Besucherzahl von 8-16 Jugendlichen, 70% sind im Alter von 14-17 Jahren und die Ferienangebote wurden gut angenommen. Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag sind betreute Öffnungszeiten durch pädagogische Fachkräfte und Montag/Dienstag wird der Club durch Selbstverwaltung geöffnet. In dem Zusammenhang qualifizieren sich zwei volljährige Jugendliche für die Jugendleiterkarte. Es gibt eine Vereinbarung mit den Jugendlichen, in der festgehalten wird, dass sie versichert sind, aber nicht bei grober Fahrlässigkeit.
 
Frau Mora fasste noch einmal den Stand der Gemeindepartnerschaft mit unserer polnischen Partnergemeinde Zwierzyn zusammen und hob die wichtigsten gemeinsamen Begegnungen für 2019 hervor.
 
Die finanziellen Mittel von 600,-€ für das Dorffest in Werder wurden, wenn auch verspätet, vom Bildungsausschuss noch bestätigt und dem Hauptausschuss und der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung vorgeschlagen.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE  

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Facebook-Posting mit großer Reichweite

(14.02.2019)
(HGH) Innerhalb von knapp 48 Stunden wurde auf dem facebook-Account „Gemeinde Rehfelde“ ein Posting fast 700 mal geteilt, 20 mal kommentiert und 45 mal bewertet.
Die Information, dass ein Vierbeiner nach Aufnahme von vergifteten Hundelockmitteln gestorben ist und der gleichzeitige Appell zur Achtsamkeit beim Ausführen von Hunden hat in den vergangenen Tagen eine Reichweite von über 30.000 Usern erreicht.
Auch das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de hat das Geschehen aufgegriffen und unter der Überschrift: „Toter Hund - Verdacht auf vergiftete Lockmittel“ berichtet.
Lesen Sie den Beitrag --> hier
 
Damit wurde Rehfelde bestimmt vielen Leuten bekannt, die sonst die Gemeinde in Deutschland nicht orten können, wie in zahlreichen Gesprächen, z.B. in überörtlichen Reisegruppen, zu erleben ist.
 
Um die Dimension dieses oben beschriebenen Postings einordnen zu können, sollten die Zahlen erreichter Personen von anderen Postings des Accounts "Gemeinde Rehfelde" verglichen werden, z.B.:
  • Öffentliche Chorprobe Rehfelder Sängerkreis – 334
  • Jahreshauptversammlung Zinndorfer Feuerwehr – 264
  • Neujahrsempfang Gemeinde Rehfelde - 252
  • Einweihung neues Feuerwehrfahrzeug -479
  • Ehrenamtstag Gemeinde Rehfelde – 296
  • Frühjahrsputz – 350
  • Sperrung Bahnübergang – 2.036

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Entwicklung der Rehfelder Infrastruktur

(12.02.2019)

(IR) Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de hat in der vergangenen Woche ausführlich über Infrastrukturmaßnahmen in der Gemeinde berichtet.

 

Unter der Überschrift "Neubau-Pläne - Drei Stockwerke für Hort, Mensa, Aula" wird über den geplanten Neubau für den Schulcampus an der Schulstraße berichtet.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Zum Vorhaben "Mühlenfließ" titelt der Artikel "Infrastruktur - Neues Ortszentrum für Rehfelde".

Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Aufgrund einiger Aussagen in dem Ortszentrum-Artikel hat die MOZ unter der Überschrift "Rehfelde verfolgt Pläne seit 2012" die dazu gemachten Äußerungen von Amtsdirektor Marco Böttche, Bürgermeister Reiner Donath und Gemeindevertreter Gerhard Schwarz veröffentlicht. Lesen den Beitrag unter: Weitere Informationen - Downloads

 

Die öffentliche Niederschrift zur Gemeindevertretersitzung vom 29.Januar 2019 kann hier nachgelesen werden.

[Artikel]

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Kommunale und bürgerschaftliche Energiewende vor den Toren Berlins

(07.02.2019)

Unter diesem Titel veröffentlichte die Agentur für erneuerbare Energien die Auszeichnung der Gemeinde Rehfelde als Energie-Kommune des Monats.

Nachfolgend die Pressemitteilung der Agentur:

 

„Berlin 29. Januar 2019 – Auch im neuen Jahr haben sich die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rehfelde in Brandenburg sowie die Kommune für die lokale Energiewende viel vorgenommen. Die 5.000 Einwohner zählende Gemeinde, die am Rande der Märkischen Schweiz liegt, plant eine Ladeinfrastruktur für Elektroautos und ein Nahwärmenetz mit Holzhackschnitzelanlage. Darüber hinaus verhandelt die Gemeinde über eine Erweiterung des Windparks. Die örtliche Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie beabsichtigt neue Solarstromanlagen zu installieren. „In Rehfelde arbeitet die Kommune mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürger für eine lokale, bezahlbare und klimafreundliche Energiewende Hand in Hand“, so Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE), anlässlich der Bekanntgabe der Energie-Kommune des Monats."

Weitere Informationen finden Sie HIER

[Portrait]

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Entscheidende Beschlüsse zur 29. Gemeindevertretersitzung

(29.01.2019)

(RD) Die Entscheidungen zu den Beschlüssen vielen sehr unterschiedlich aus.

Gemeindevertreter und Gästen erlebten nochmals die Präsentation zum Vorschlag des Planungswerkes Näther & Wucke zum Bau des neuen Hortgebäudes. In guter Atmosphäre und doch kritischen Fragen, insbesondere zur Bausumme von rund 9.3 Mill. Euro und möglichen Förderungen wurden dann die Beschlüsse zur weiteren Planung und der Heizungsanlage sowie in der Nichtöffentlichkeit zum Planungsauftrag und Ankauf von Fläche in der Nähe der Schule beschlossen.

Anders bei den Beschlüssen zum „Mühlenfließ“, die nach Anträgen und heftigen Diskussionen mehrheitlich, bei namentlicher Abstimmung durch den Bürgermeister, die Fraktion die Linke sowie Gemeindevertreter der Fraktionen „Für Rehfelde, Werder ,Zinndorf“ und „Zukunft“ mit JA bestätigt wurden. Damit können die Verträge unterzeichnet und die Arbeit zur Entwicklung der Fläche beginnen.

Mehrheitlich wurde der vorliegende Aufstellungsbeschluss zur „Freiflächenphotovoltaik an der alten Gärtnerei am Fuchsberg“ sowie der Auftrag zum Abschluss eines Gestattungsvertrages mit der Rehfelde EigenEnergie e. G. bestätigt.

Ebenfalls wurden beschlossen:

  • Unentgeltliche Eigentumsübertragung zum Bau eines Radweges im Bereich B1,
  • Deckung der überplanmäßigen Ausgaben IT-Ausstattung Grundschule, die Satzung zur Benutzung des Schulsportplatzes
  • Finanzierungsvereinbarung Kindertagesstätte „Kinderhof Reh-Kids“
  • Vergabe zur Umverlegung des Regenwasserkanals Strausbergerstr, / Klosterdorfer Weg

Die von den Einwohnern und den Gemeindevertretern gestllten Fragen werden vom Amt schriftlich bzw. in den nächsten Beratungen beantwortet. Das betrifft insbesondere die Anfragen zum Windfeld.

In seinem Bericht ging der Bürgermeister auf folgende Fragen ein:

Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit dem 27. November 2018 und schließt die Information zu den Hauptausschüssen vom 18. Dezember und 15. Januar ein. Die gemeindlichen Gremien haben in dieser Zeit planmäßig getagt.

Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.

Herausragendes Ereignis war unser Neujahrsempfang am 18. Januar. Der Einladung waren viele gefolgt und es war eine gute aufgeschlossenen Atmosphäre. Nochmals Dank an die Organisatoren und insbesondere Hans-Günter Hoffmann für seine Bilderpräsentation, die meine etwas zu lang geratene Rede gut untermalt hat. Glückwunsch nochmals an die ausgezeichneten Bürger und Gruppen.

Besonders beeindruckend war der Besuch und das Arbeitsgespräch mit Frau Minister Scheider. Umfangreiche Berichte in der MOZ und in unserem Internet informierten darüber. Für uns waren die Aussagen zur Ostbahn insbesondere wichtig. Einerseits die Präzisierung des Umbaus des Bahnsteiges mit Vollsperrung und Schienenersatzverkehr vom 02. Oktober bis 04. November. Dazu die Zukunftshoffnung auf einen 30 Minutentakt im Jahre 2022/23, aber auch die Enttäuschung, dass die Schließzeiten der Schranke gegenwärtig nicht verändert werden können. Der Gedankenaustausch im Bürgersaal zeigte unsere Probleme, die Ministerin meinte unsere Chancen, der weiteren Entwicklung auf. Als besonders wichtig wurden die Zusammenhänge zwischen Geschoßwohnungsbau und Entwicklung von Wohnbauflächen, die Ansiedlung von Gewerbe für Arbeit sowie Ausbildung und den dafür notwendigen Gewerbeflächen, die erforderliche Bauplanung für das Windfeld entsprechend Regionalplan und die Möglichkeiten der Wertschöpfung sowie notwendige Anpflanzungen und Flächen für Ausgleichsmaßnahmen diskutiert. Für uns die Bestätigung noch zielgerichteter dem Leitbild und den beschlossenen Konzeptionen folgend, Schritt um Schritt aber konsequent und unter „Zeitdruck“ unsere gestellten Aufgaben zu entscheiden und dann zeitnah ohne Verzögerung zu realisieren. Zu unserem Streit über Flächen hat sie uns einerseits ermuntert Flächen schneller zu entwickeln, eigentlich sofort bis in den Sommer und anderseits hat sie unsere Erwartungen für Entwicklungen Außerhalb gedämpft.

Schwerpunkt sollte der Geschosswohnungsbau im Ortskern sein. Dabei hat sie auf die Fläche an der Ostbahn, sprich „Mühlenfließ“ verwiesen und sich gegen Einfamiliensiedlungen im Ortskern ausgesprochen.

Rückblickend nenne ich noch als Veranstaltungen das Weihnachtkonzert des Sängerkreises zum 3. Advent in der Kirche Zinndorf, unser beeindruckendes Weihnachtssingen am Samstag vor Weihnachten, die Neujahrswanderung und den Jahresrückblick und das Baumverbrennen in Rehfelde und Zinndorf

Im „Kinderhof – Reh- Kids“ wurde die offizielle Schlüsselübergabe vom bisherigen Betreiber, dem 2001 gegründeten Elternverein an den neuen Träger die „Johanniter Unfall Hilfe e.V.“ gebührend begangen. Bei Anwesenheit von Gemeindevertretern, einer Landtagsabgeordneten und zahlreicher Gäste präsentierte der neue Träger den Kinderhof. Persönlich habe ich dem scheidenden Vorstand des Vereins symbolisch für 18 Jahre Betreuung der Kinder gedankt und dem neuen Verein viel Erfolg und immer gute Zusammenarbeit mit der Kommune gewünscht.

In dem Zusammenhang muss ich informieren, dass es kritische Informationen zu Kapazitäten in der KITA Fuchsbau gibt. Der Bildungsausschuss sollte dazu Stellung nehmen und vom Amt erwarte ich regelmäßige Informationen zur Lage und den Wegen der Realisierung. Die mir bekannten Informationen erhärten die Forderung schnell zu Entscheidungen für den Bau einer weiteren KITA zu kommen. Aus meiner Sicht mit einem starken Partner zusammen und zügig. Nur das kann entlasten. Wir sollten nicht wieder über Containerlösungen streiten oder hektische Entscheidungentreffen wollen, sondern dem von uns geplanten und bestätigten B-Plan folgend auf der Fläche Ecke Bebelstraße / Märkisches Tor auch bauen lassen. Das heißt einen eigenen Beschluss ohne wenn und aber, zeitnah realisieren. Dazu gab es eine Beratung der Arbeitsgruppe, die jetzt Entscheidungsvorschläge unterbreiten müsste.

Wenn auch nicht unmittelbar, aber doch einen Zusammenhang sehe ich mit der Realisierung unseres Beschlusses zu Hortneubau. Wie gewollt ist es nicht nur das Hinstellen eines Gebäudes, sondern der Beginn der Gestaltung unseres Schulcampus mit großzügigen Außenanlagen, überdachten Fahrradständern, Notwendige Parkmöglichkeiten und gefahrlosere Anfahrten, ausreichend Spielflächen, Verbindungswegen und Kapazitäten weit in die Zukunft. Er schafft ausreichende Räumlichkeiten für Hort und Schule für die überschaubaren Zeiträume, er sichert die Kapazitäten für die Versorgung durch eigene Küche und eine moderne, nachhaltige Wärmeversorgung, einschließlich der Wohnblöcke gegenüber. Dazu kommt die notwendige behindertengerechte Erschließung des Hauses I. Die uns vorliegenden und zu entscheidenden Dokumente sind das Ergebnis intensiver Beratungen mit den Planern und die Zusammenfassung aller Hinweise aus der Informationsveranstaltung am 07. Januar. Ein gutes Tempo der Erarbeitung. Wir haben die Verantwortung heute zu entscheiden, dass die wesentlich überarbeitete Variante 3 jetzt weiter verfolgt werden kann. Das ist die Voraussetzung für die erforderlichen Beschlüsse im März und die folgende Einreichung der Bauanträge. An der Minimierung der Kosten darf gearbeitet werden.

Die Ortsfeuerwehren Werder und Zinndorf zogen am Freitag bzw. Samstag Bilanz über das Tätigkeitsjahr 2018. Hervorgehoben wurde der große, gestiegene persönliche Aufwand der Kameraden bei Ausbildung und die gestiegene Anzahl von Einsätzen. Dazu zählten insbesondere die Bekämpfung der gefährlichen Brände, wie im Roten Luch und bei Treuenbriezen. Besonderer Dank gilt auch für die sehr umfangreiche Tätigkeit der Kinder- und Jugendfeuerwehrenn. Dem Bau der Gerätehäuser in Werder und Zinndorf sollten wir mehr Aufmerksamkeit schenken und im Amtsausschuss stets konkrete Rechenschaft von unserem Amt abverlangen.

 

Kurz zu wichtigen Fragen:

  • Beim Baugeschehen am „Märkischen Tor“ und REWE gilt es weiterhin auf die Genehmigungen und damit den Baubeginn zu warten. Zur Zeit ist geplant, dass mit Genehmigung und entsprechendem Wetter im Februar begonnen werden soll. Der Investor steht mit einer Ärztin zum Bau einer Praxis in Verbindung. Er wartet auf eine zeitnah die endgültige Entscheidung zum Bau der KITA.

  • Es gibt aufgeregte Diskussionen und einen schriftlichen Antrag bei mir sowie eine Unterschriftensammlung aus dem Dorf, dass die Gemeinde den Beispielen die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen folgen sollte. Der Ortsentwicklungsausschuss muss sich damit am 11. und der Hauptausschuss am 26. Februar beschäftigen. Erforderliche Beschlüsse könnte erst die Gemeindevertretersitzung im März fassen. Aber wir sollten in Ruhe die Gesetzesentscheidungen abwarten und nicht in hektischen Pragmatismus verfallen. Persönlich sehe ich auch im Interesse der Gleichbehandlung der Bürger in Rehfelde keinen sofortigen Handlungsbedarf. Wir müssen eine Gleichbehandlung sichern, zum Beispiel in der Waldstraße wo es 3 BA gibt. Wir sollten auch keinen Stopp des Ausbaus veranlassen. Übrigens ist die Wahrheit, dass ein neues Gesetz die Erschließungsstraßen nicht betrifft und das sind fast alle unsere Sandpisten. Auch in den alten Bundesländern wurden die Straßen mit Ausbaubeiträgen gebaut.

  • Unterschiedliche Auffassungen gibt es zur Entscheidung die Beschlüsse zum Windfeld zu vertagen. Nach den geführten Diskussionen benötigen wir Zeit die erneut aufgeworfenen, alten Fragen zu beantworten und dazu sollte es eine Diskussion der Gemeindevertreter und sachkundigen Einwohner sowie eingeladenen Spezialisten und Partner geben. Die Gemeinde muss die B-Planung an Hand des Regionalplanes laut Gesetz durchführen. Deshalb haben wir das auch am 28.11.2017 beschlossen. Diese Planung erfolgt bei Planungshoheit der Gemeinde, mit dem von uns ausgewählten Büro Plan & Recht. Die Kosten tragen die möglichen Investoren, die alle entsprechenden Flächen unter Vertrag haben. Am 26. März ist dazu zu befinden. Die aufgeworfenen Fragen auch wenn diese seit 20 Jahren nicht neu sind, sollen in einer gemeinsamen Beratung Gemeindevertreter, Ortsbeiräte, sachkundige Einwohner und eingeladener Gäste, dabei das von uns gewünschte Planungsbüro Plan & Recht. Nach Bestätigung der Beteiligung können alle Bürger ihre Auffassung einbringen.

  • Die LILA - Bäckerei überprüft alle Filialen auf Wirtschaftlichkeit. Vorerst geht der Verkauf trotz Insolvenzantrag weiter. Bis Ende Februar ist der Betrieb durch Insolvenzausfallgeld über die Agenturen für Arbeit gesichert. Unsere Kundenkarte ist auch noch gültig.

  • Mir liegt ein Antrag der Fraktion FÜR zur Berufung eines sachkundigen Einwohners für die Mitarbeit im Bildungsausschuss vor. Ich bin dafür, da jede Mitarbeit erwünscht ist. Das Vorschlagsrecht hat die Fraktion Zukunft , diese wurde erteilt. Damit kann eine Mitarbeit im nächsten Bildungsausschuss beginnen.

Abschließend nochmals zur Erinnerung und für das Protokoll

Mein Urlaub geht vom 08. Bis 22. Februar und die Vertretung hat Heidi Mora.

 

Dank für die Aufmerksamkeit

Foto zu Meldung: Entscheidende Beschlüsse zur 29. Gemeindevertretersitzung

Projekt „Entwicklung von Rehfelde“ vorgestellt

(23.01.2019)
(HGH) Rehfelde ist eine boomende Gemeinde. Wer sich im Ort – vor allem in Rehfelde-Siedlung und Herrensee umschaut, sieht Baustellen und findet fast keine verfügbaren Grundstücke mehr. Dieser Entwicklung mit dem einhergehenden Bevölkerungswachstum stellen sich die kommunalen Akteure und mit dem Leitbild für Rehfelde und weiteren Konzeptionen liegen richtungsweisende Papiere vor. Die formulierten Inhalte stoßen bei ihrer Realisierung jedoch an Grenzen, die die Gemeinde nicht allein überwinden kann. Zur Erörterung der damit verbundenen Problemkreise folgten am vergangenen Montag die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, der Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree, Wolfgang Rump und der Beigeordnete des Landrates, Rainer Schinkel der Einladung des Bürgermeisters zu einer Arbeitsbesprechung.
Reiner Donath trug die Sicht der Gemeinde mit einer PowerPoint-Präsentation vor – siehe unten: Weitere Informationen –Downloads. Die Ministerin sah in den Darlegungen der Fakten weniger die „Probleme“ als vielmehr die „Chancen für die Zukunft!“.
In der Diskussion wurden u.a. folgende Standpunkte deutlich:
  • Für die Ostbahn sind zeitnah die erforderlichen Planungen zu beginnen, um ab 2022/23 den 30-Minuten-Takt für die RB26 einzuführen.
  • An der Entwicklungsachse Schiene/Ostbahn und Straße/B1/B5 sind mittelfristig Gewerbeflächen – auch in Rehfelde - zu entwickeln.
  • Der räumlichen Entwicklung Rehfeldes stehen wenig naturräumliche Barrieren entgegen und Rehfelde kann Entlastungsstandort für die S-Bahngemeinden sein.
  • Rehfelde entfaltet schon jetzt Wirkungen für die Region über die Gemeindegrenzen hinaus.
  • Zur Daseinsvorsorge gehört der Ausbau des Bildungsangebotes mit der Sekundarstufe 1 und für die berufliche Ausbildung.
  • Für die Eigenentwicklung Rehfeldes können bis zum Ablauf des bestehendem Landesentwicklungsplans in Rehfelde zusätzlich zur Innenentwicklung pro 1.000 Einwohner je noch 0,5 Hektar Fläche als Wohnungsbauflächen im Außenbereich in Anspruch genommen werden.
  • Nach Inkrafttreten des neuen Landesentwicklungsplans besteht für Rehfelde voraussichtlich die Möglichkeit, dass sich die Größe dieser Fläche im Zeitraum von 10 Jahren verdoppeln darf.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet über den Besuch der Ministerin und die Arbeitsbesprechung unter der Überschrift „Ministerbesuch - Flächenknappheit bleibt Problem“.
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[Vortrag]

Foto zu Meldung: Projekt „Entwicklung von Rehfelde“ vorgestellt

Bilanz, Ausblick und Kandidatur

(21.01.2019)
(HGH) Beim Neujahrsempfang 2019 der Gemeinde Rehfelde waren die Plätze im Saal des Gasthauses „Zur alten Linde“ bis auf den letzten Stuhl wieder alle voll besetzt. Katrin Krupski – seit voriger Woche Mitglied in der Gemeindevertretung in der Fraktion ZUKUNFT als Nachrückerin für Simone Donath – begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg berichtet ausführlich über Verlauf und Inhalt der Veranstaltung und titelt: „Jahresrückblick - Stolz auf das Erreichte – Rehfelder Neujahrsempfang mit zahlreichen Ehrungen – Bürgermeister tritt noch einmal an.“
Lesen Sie bitte den Beitrag --> HIER
 
In seiner Ansprache äußerte sich Reiner Donath auch dazu, was für ihn in seinen zwei Amtszeiten das Ärgerlichste und das Beglückendste war und er sagte u.a.
Am meisten enttäuscht war ich von der vollmundig eingeleiteten Energiewende in Deutschland und was davon mit den danach getroffenen Gesetzen und Anordnungen übriggeblieben ist. … Aber genauso enttäuscht bin ich von plötzlichen Meinungsänderungen und Stimmungswandel in unserer Kommune. Wo Partner plötzlich Opposition sind und ich das zunehmende Gefühl hatte, mit meinen Worten einige nicht mehr zu erreichen und manchmal kein Vertrauen zu dargelegten Ergebnissen und Prozesse zu haben. … Es hilft hier nur eines – mit einander kommunizieren und versuchen, auf ausgestrittenen Wegen das gemeinsame Ziel zu erreichen.
Einige meiner schönen Momente waren:
  1. Die Internetplattform geht im November 2011 nach jahrelangem Krampf ans Netz. Über 2.500 Meldungen und 670 Bilderserien wurden seitdem veröffentlicht und sind jederzeit im Netz abrufbar. Daneben kann sich jeder de facto über alle Veranstaltungen im Gemeindegebiet informieren.
  2. Die erste Mannschaft der Fußballer wird 2018 in Seelow Pokalsieger, in dem die „Concordia“ aus Buckow/Waldsieversdorf im Elfmeterschieden bezwungen wurde.
  3. Der Spatenstich zum Bahnhofsumfeld im Jahre 2008 und das Richtfest zum Erweiterungsbau der KITA 2017.
  4. Die Einweihung des Rastplatzes in Zinndorf zum Wandertag in 2017 und des Liedersteines an der Kirche in Rehfelde-Dorf im September 2018. Ausdruck des ehrenamtlichen Wirkens und insbesondere der Zusammenarbeit mit unserer Partnergemeinde Zwierzyn.
  5. Die ungezählten gemeindlichen Veranstaltungen zum 1. Mai, der Lilienlauf und ehemals das Lilienfest, die Ernte- und Oktoberfeste, den Rehfelder Herbst, das Weihnachtssingen, die vielfältigsten Jubiläen, Sportturniere, Weihnachts- und Adventshöhepunkte.
  6. Die Buchvorstellungen zu „Rehfelde - Ein Dorf auf dem Barnim“, „Rehfelde –die Geschichte seiner Straßen“ und „Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit“. Dazu die nicht mehr zählbaren Ausstellungen im Heimatmuseum, in der Entreegalerie, dem Tourismuspavillon, die Heimathefte, Flyer und Liederhefte zum Wandern sowie das Rehfelde Lied und Filme über uns.
  7. Meine, unsere Goldene Hochzeit mit Familie im 2011 neu eingeweihten Bürgersaal, im Grünen Salon.
  8. Die Abrissparty am 05. Juni 2018 im alten Trockenwerk, um Baufreiheit für ein neues Wohnquartier zu schaffen und der Abriss des alten Heizhauses in der KITA Fuchsbau mit dem Abbruch des großen Schornsteines.
  9. Die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit aller Gemeindevertreter, sachkundigen Einwohner, Mitglieder in Arbeitsgruppen, den Parteien und Vereinen. Die Freuden über die Zusammenarbeit und die gemeinsamen Ergebnisse. Auch wenn man immer wieder feststellen muss, dass der Kreis der Aktiven zu klein ist und der Anschein einer gewissen Überalterung nicht zu leugnen ist.
 
Nach den Auszeichnungen und Ehrungen werden die Gespräche am Abend davon bestimmt, dass Reiner Donath wieder seinen Hut in den „Wahl“-Ring wirft, für die Fraktion Zukunft antritt und als Bürgermeisterkandidat sich den Wählern am 26. Mai 2019 stellt.
 
Bilder von der Veranstaltung --> HIER
 

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Bürgermeister informiert zur 52. Hauptausschusssitzung

(16.01.2019)

(IR) In der gestrigen Hauptausschusssitzung informierte Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über die Aktivitäten seit der letzten Sitzung im Dezember 2018. Er führte aus:

 

"Mit dem 52. Hauptausschuss der Gemeinde Rehfelde setzen wir die Tätigkeit im Jubiläumsjahr von Fontane und den Kommunalwahlen am 26. Mai fort.
Nochmals allen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2019 und uns gemeinsam viele Erfolge zum Nutzen der Bürger von Rehfelde, Werder und Zinndorf.
Wir sollten uns vornehmen - trotz Wahlkampf, der fair und nicht persönlich beleidigend sein sollte - die Lösung der Aufgaben in den Mittelpunkt zu stellen, um noch Maximales in der kurzen Zeit zu erreichen.
Es sollte - bis auf wenige Fragen - kein Vertagen nach dem Mai geben. Das würde bedeuten, erst nach der Sommerpause mit Arbeiten beginnen zu können.
Seit dem letzten Hauptausschuss sind nur wenige Tage vergangen, so dass ich mich kurz fassen möchte.
 
Als Veranstaltungen erlebten wir das sehr schöne, anspruchsvolle Weihnachtssingen mit vielen Bürgern, die Neujahrswanderung und den Museumstag zum Jahresrückblick bei den Heimatfreunden, die Ausstellungseröffnung in der Entreegalerie.
Hervorheben möchte ich die emotionalen Begegnungen bei unseren Feuerwehren - in Werder, wo der Minister Schröder den Förderbescheid von über 306.000 Euro übergeben hat, sowie in Rehfelde, wo mit einem Event das neue Feuerwehrfahrzeug in den Dienst gestellt wurde und wo am Wochenende in Zinndorf und Rehfelde die Weihnachtsbäume loderten.
Hervorheben möchte ich auch die Informationsveranstaltung zu den Vorschlägen zum Bau des neuen Hortes. In intensiver Vorbereitung wird das PLANUNGSWERK WUCKE NÄHTER und der Projektmanager der Gemeindevertretung am 29. Januar 2019 eine Entscheidungsvorlage unterbreiten.
Der Bildungs- und der Ortsentwicklungsausschuss haben planmäßig getagt.
 
Noch eine Bemerkung zum Treffen mit der DB, das nach Jahren neben den Arbeitskontakten des Amtes wieder einmal stattgefunden hat. Es gibt die Bereitschaft, sich im Detail abzustimmen und zusammenzuarbeiten. Das ist bei dem Vorhaben der Bahn, ab Oktober den Bahnsteig anzuheben und das Gleis 1 auszuwechseln, auch erforderlich. Beides, auch die Tatsache, dass plötzlich der Ersatzbahnsteig in der Ladestraße bleiben soll, hat Auswirkungen auf unsere Vorhaben. Das Förderprojekt zur Gestaltung der Fläche östlich des Bahnhofes und erst recht das Vorhaben „Parkplätze und Bewegungsflächen in einem Parkgelände“ auf der westlichen Seite des Bahnhofes müssen angeglichen werden.
 
Abschließend möchte ich informieren, dass ich den Amtsdirektor am 01.01.2019 in einer Mail gebeten habe zeitnah zu klären
  • die Prüfung der Gründung unserer Kommunalen Entwicklungsgesellschaft
  • den Beschluss zur PV- Anlage auf Deponien
  • die erforderlichen Beschlüsse zum Windfeld 26,
  • den Inhalt der Verträge zur Entwicklung „Mühlenfließ“
  • die Entscheidung zur Variante des Hortneubaues mit Wärmeversorgung,
  • die Wärmeversorgung Bahnstraße
  • den Stand der Bearbeitung der Bauprojekte 2019"

 

Im Ergebnis der Sitzung wurden entsprechend der Tagesordnung
  • die Satzung zur Benutzung des Schulsportplatzes,
  • die Grundstücksangelegenheiten,
  • die Finanzierungsvereinbarung zum „Kinderhof Reh-Kids“
  • die Aufstellung des Bebauungsplanes Photovoltaikanlage an der alten Gärtnerei am Fuchsberg
einstimmig bestätigt.
 
Zu den Beschlüssen „Windfeld 26“ gab es eine umfangreiche Diskussion. In deren Ergebnis wurden die Beschlüsse „Sachlicher Teilflächennutzungsplan“ und „frühzeitige Beteiligung“ mehrheitlich der Gemeindevertretung empfohlen. Der „Städtebauliche Vertrag“ wurde bei gleichen Stimmenanteilen nicht empfohlen.
 
In der Sitzung beratene Dokumente --> hier
 

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 01/2019

(14.01.2019)
Im 1. Bildungsausschuss des Jahres 2019, am 08.01.2019, wurden zum Tagesordnungspunkt „Behandlung der Anfragen von Mitgliedern des Ausschusses“ vom Gemeindevertreter Herrn Friedel zwei Fragen gestellt.
Die erste Frage bezog sich auf das Amtsblatt vom 20.12.18, in dem auf Seite 5/6 zum Beschluss 28.02.2018 der Gemeindevertretersitzung vom 27. 11.2018 es um die Schließzeiten der Kindertagesstätten geht. Für den Leser ist nicht ersichtlich, dass es sich nur um die Kita „Frechdachs“ in Zinndorf und nicht um die Kita „Fuchsbau“ oder „Reh-Kids“ handelt. Vom Amt wurde bestätigt, dass es schon mehrere Nachfragen gab und im nächsten Amtsblatt eine Richtigstellung erfolgt.
Die 2. Nachfrage hatte prinzipiellen Charakter, weil es darum ging, inwieweit das Flex-System an unserer Grundschule noch aufrecht erhalten werden kann, es zeitgemäß ist und wer darüber beschließt, es zu belassen, eine „Mischform“ anzubieten oder es gänzlich abzuschaffen. Es sollte zur erneuten Diskussion, auch unter dem Aspekt des Raummangels in der Grundschule, anregen.
Ein erster Schwerpunkt der Beratung war die Planung für den Bau weiterer öffentlicher Spiel- und Sportflächen in 2019. Ein dritter U3-Spielplatz soll am Karpfenpfuhl/Ahornallee errichtet werden. Die AG des Bildungsausschusses unter Heiko Müller wird dies wieder organisieren. Die Planungsleistung für die Sport- und Bewegungsfläche an der Bahnstraße wurden durch den Hauptausschuss am 01.12.2018 vergeben. Der Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfelde e.V. hat dazu bis Dezember 2018 die Maßnahmebeschreibung für die Beantragung von Fördermitteln erarbeitet und an die Gemeinde übergeben. Ebenso konnte durch eingeworbene Spendengelder der AG „Grüne Inseln“ und dem Förderverein ein Spielhäuschen für den Naturlehrpfad bestellt werden, so dass dieses im Frühjahr 2019 aufgebaut werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Abstimmung der Zuschüsse der Gemeinde an Vereine und Interessengemeinschaften. Bis auf geringfügige Änderungen wurden die beantragten Summen beibehalten und so dem HAS und der GV empfohlen, dies zu beschließen. Es wurde nochmals betont, dass die Einhaltung des Einreichungstermins (jedes Jahr bis Ende Oktober) und eine stichhaltige Begründung (Zuschüsse nur für Vereinsförderung und nicht für Investitionen) wichtig sei.
Im Bericht der AG „Sportentwicklung“ wurden einzelne Probleme genannt, die dieses Jahr bzw. in den Folgejahren zu lösen sind. Der Fördermittelbescheid für die Modernisierung der Kegelbahn ist auch nach 6 Monaten immer noch nicht bearbeitet. Die Bewässerungsanlage für den Fußballplatz bedarf einer Modernisierung und ein evtl. Personalwechsel im Vorstand von „Grün-Weiss“ muss bis zum Herbst gelöst werden.
Die AG „Schulcampus“ nannte als großen Erfolgt die Vorstellung des Planungsbüros „Wucke&Nähter“ am 07.01.2019 zur Gestaltung des Hortneubaus. Wir hätten uns bei der öffentlichen Vorstellung am 07.01.19 mehr Beteiligung der Eltern und Vertreter der Schule gewünscht. Die Fertigstellung und Eröffnung zu Beginn des Schuljahres 2021/22 sei ein sportliches Ziel, so die Planer.
Für Erweiterungs- oder Neubauten zur Grundschule und Sporthalle müssen im 1. Halbjahr weitere Gespräche mit Partnern, Verbündeten, wie z.B. dem Schulverwaltungsamt, geführt werden. Eine öffentliche Veranstaltung zu dieser Thematik wird vor den Kommunalwahlen am 26.05.19 nicht mehr stattfinden
Die Satzung zur „Regelung der Benutzung des Schulsportplatzes der Grundschule“ wurde mit geringen Änderungen zur Beschlussvorlage empfohlen
Einen sehr breiten Raum nahm die Diskussion zu unseren Kindertagesstätten ein.
Die ehemalige Leiterin der Kita „Reh-Kids“ hat gemeinsam mit einem Träger schon sehr viel Vorarbeit geleistet, um die neue Kita, die vom Investor auf dem ehemaligen Agrargelände zwischen Ernst-Thälmann-Straße und Bahngelände errichtet wird, zu betreiben. Die Antwort des Bildungsausschusses war, dass die politische Entscheidung durch die Gemeindevertreter, wer diese neue Kita baut, wer Träger sein wird und wer das Personal stellt, noch nicht entschieden ist. Prinzipielle Entscheidungen sollen aber in den nächsten Wochen (Ende Januar/Anfang Februar) getroffen werden.
Schließlich stellte sich in dieser Sitzung der neue Betreiber der Werderaner Kita „Reh-Kids“, der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Oderland Spree vor, der seit 01.01.2019 als freier Träger die Kita betreibt.
Die Mitglieder des Bildungsausschusses und zwei Mitglieder des Finanzausschusses bekamen vom Träger und vom Amt sehr detaillierte Angaben zu Zielstellung und Problemen, die durch den vorherigen Träger entstanden sind. Ebenso wurde den Gemeindevertretern und sachkundigen Bürgern des Bildungsausschusses eine präzise Auflistung einer voraussichtlichen Ausgaben- und Einnahmenbilanz für 2019 vorgestellt
Auf zahlreiche Fragen wurden fach- und sachkompetent geantwortet, so dass letztendlich von der Mehrzahl der Anwesenden ein positiver Eindruck entstand. Es dürfte für Rehfelde Ortsteil Werder ein Glücksumstand sein, diesen neuen Betreiber gefunden zu haben, der sich auch aktiv in das kommunale Leben Rehfeldes einbringen will.

 

Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE 

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Minister überbrachte Scheck

(09.01.2019)
(HGH) Noch in diesem Jahr soll das neue Feuerwehr-Gerätehaus auf dem Anger in Werder bezogen werden. Für dieses Zeitfenster stehen die 306.625 Euro Fördermittel aus dem „Kommunalen Infrastrukturprogramm“ des Landes Brandenburg zur Verfügung.
Bei ungemütlichem Nieselwetter kam extra Innenminister Schröter angereist, um bei der feierlichen Grundsteinlegung symbolisch den Scheck zu überreichen und die Mappe mit den Verwaltungsunterlagen für den Zuwendungsbescheid an den Amtsdirektor zu übergeben. Minister Schröter hob hervor, dass hier Unterstützung gewährt wird für eine kommunale Pflichtaufgabe, die mit ehrenamtlichen Kräften zu erfüllen ist und dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.
Amtsdirektor Böttche freute sich über den ersten Scheck dieser Art für den Amtsbereich nach 25 Jahren und versprach, dass das Amt alles tun wird, den Bau zeitgerecht fertigzustellen.
Den Knirpsen von der Kinderfeuerwehr war es vorbehalten, die Kartusche in die Bodenplatte einzubetonieren und die Reh-Kids trällerten dazu noch das fröhliche Lied „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Grundsteinlegung unter der Überschrift „Fördergeld für zwei Gerätehäuser“. Minister Schröter hatte auch für ein Vorhaben in Bruchmühle einen Scheck im Gepäck.
Lesen Sie den Bericht --> hier
 
Fotos von der Feierstunde in Werder --> hier
 

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Mit "Kiss and ride" in den neuen Hort

(08.01.2019)
(HGH) Rehfelde wächst und Grundschule und Hort platzen aus allen Nähten. Um in den nächsten Jahren für den Kinderansturm gewappnet zu sein, muss ein neues Hortgebäude her und Platz für weitere Klassenräume geschaffen werden. In dem neuen Haus sollen neben 250 Hortplätzen auch eine als Mehrzweckraum zu nutzende Mensa für die Schulspeisung, eine Küche für die Produktion von täglich ca. 500 Essen, die Heimatstube und die Gemeindebibliothek untergebracht werden.
Das beauftragte PLANUNGSWERK WUCKE NÄHTER stellte gestern im Bürgersaal nach den von der Gemeinde vorgegebenen Prämissen drei mögliche Realisierungsvarianten zur Diskussion. Projektmanager Ruppertsberger von der GEHUS GmbH konnte für die weiteren Planungen wichtige Anregungen aus den zahlreichen Wortmeldungen mitnehmen. Allgemein favorisiert wird die im Bild dargestellte Variante mit einem 3-stöckigen Baukörper parallel zur Schulstraße, der mit dem Haus 1 verbunden wird. Mit dem Einbau eines Fahrstuhls können die Etagen beider Gebäude dann barrierefrei erreicht werden.
Die Gemeindevertretung wird am 29. Januar 2019 über das Projekt befinden und der „sportliche“ Zeitplan sieht vor, den Bauantrag im Juni 2019 zu stellen und im August 2021 die Fertigstellung zu feiern.
Bürgermeister Reiner Donath hob in seinem Betrag hervor, dass das Planungsbüro neben der Gebäudeplanung auch die Gestaltung und Entwicklung des gesamten Campus betrachtet hat.
Als Ergebnis der Beobachtung des individuellen Schülertransports wurde unter anderem die Idee einer „Kiss and ride“-Zone entwickelt. Sie soll einen Ort bilden, um kurz anzuhalten, die Kinder aussteigen zu lassen und direkt wieder abzufahren. Das morgendliche Verkehrschaos soll so verringert werden.
 

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Bürgermeister informiert zur 51. Hauptausschusssitzung

(19.12.2018)
(RD) Die 51. Hauptausschusssitzung der Gemeinde Rehfelde in dieser Wahlperiode fand am 18. Dezember 2018 statt. Ausgangspunkt war die Festlegung, noch in 2018 über die Erfüllung der Aufgaben aus den im Sommer durchgeführten Objektbegehungen abzurechnen und zum Stand der Realisierung wichtiger Bauvorhaben zu informieren.
Da sich der Zeitraum nur auf die drei Wochen seit der Gemeindevertretersitzung bezieht ging der Bürgermeister in seiner Information nur kurz auf Einzelaktivitäten ein:
 
„Besondere Veranstaltungen waren der Dialog zum Thema „Windräder im Spannungsfeld von Natur- und Umweltschutz“, die Veranstaltung der CDU mit Landtagsabgeordneten Dierk Hohmeyer, das Lichterfest der Feuerwehr, das Konzert von famony in der Kirche Rehfelde, die Weihnachtsfeiern der Senioren/innen von Werder, Zinndorf und Rehfelde sowie vieler Vereine und Gruppen und insbesondere - weil neu und schön - der Adventsnachmittag in der Schule mit einer tollen Beteiligung und am vergangenen 3. Advent das traditionelle Konzert des Rehfelder Sängerkreises in der Kirche Zinndorf.
Jetzt steht das große Weihnachtssingen am Samstag, den 22. Dezember, ab 16.00 Uhr auf dem Sportplatz auf dem Programm. Persönlich hoffe ich auf das verdiente gute Wetter und eine tolle Stimmung von hunderten Einwohnern unserer Kommune sowie vieler Gäste aus nah und fern.
 
Zu besonderen Aktivitäten und Fragen:
 
  1. Es gab eine Beratung zu den finalen Dokumenten zur Gründung unserer Kommunalen Gesellschaft mbH mit dem Ergebnis, dass diese im Januar 2019 in die Prüfung zur Kommunalaufsicht, einem Wirtschaftsberater und dann der IHK übergeben werden. Persönlich hoffe ich, dass wir die Gründung mit Bestätigung der Dokumente in der Gemeindevertretersitzung im März beschließen können.
     
  2. Zum Baugeschehen gibt es nichts wesentlich Neues. Wir rechnen heute noch die Liste der offenen Fragen aus den Objektbegehungen ab und erhalten eine kurze Information zu der durchgeführten Straßenbefahrung. Der Amtsdirektor wird über den Stand zu einigen Vorhaben informieren. Nach zwei Beratungen liegen Zielvorstellungen zum Flächennutzungsplan vor, die im Ortsentwicklungsausschuss erläutert und hoffentlich als Aufgabenstellung am 29. Januar 2019 zur Gemeindevertretersitzung bestätigt werden können.
     
  3. Aus der Stellungnahme der „Gemeinsamen Landesplanung“ zum Projekt „Bahnhofstraße“ entnehme ich, dass wir bereit jetzt Spielräume zum „außerhalb Bauen“ haben. Ich zitiere: „Neben der unbegrenzt möglichen Innenentwicklung stehen der Gemeinde Rehfelde für die Entwicklung von neuen Wohnbauflächen im Außenbereich insgesamt 2,3 ha als zusätzliche Entwicklungsoption gemäß Zif 4.5 Abs.1 Nr.4 i.V.m. Abs. 2 LEB B-B zur Verfügung. Nach den uns vorliegenden gesamtgemeindlichen Planungsinformationen hat die Gemeinde Rehfelde bisher keine Fläche für Wohnungsbauplanung im Außenbereich beansprucht.“
    Es steht aber auch: „Der Entwurf des LEP HR kommt bei der Beurteilung der Planungsabsicht jedoch noch nicht zur Anwendung“ bis zur Rechtswirksamkeit ist der Alte gültig.
     
  4. Vor einer Delegation aus Südkorea und in Beratungen von Regionalen Planungsgemeinschaften anderer Kreise haben wir unsere Erfahrungen in der Energiewende mit unserem Kommunalen Energiekonzept darlegen können. Meine eigenen Schlussfolgerungen lauten, dass wir wieder stärker an das Ziel des Klimaschutzes denken sollten und konsequent unsere Beschlüsse zum B-Plan und Flächennutzungsplan realisieren müssen. Dabei hilft uns die Veränderungssperre, dies in Ruhe realisieren zu können. Für den 29. Januar werden die Beschlüsse zur frühzeitigen Beteiligung zum B-Plan und der Aufstellungsbeschluss zum sachbezogenen Teil-FNP sowie der Städtebauliche Vertrag vorbereitet. Das beauftragte Büro ist „Plan und Recht“ aus Berlin. Alle werden sehen können, dass nach 10 Jahren der Realisierung dieser Vorhaben im erweiterten Windfeld weiterhin nur 30 oder weniger Anlagen stehen werden. Die Veröffentlichung in der MOZ, dass weitere 16 Anlagen errichtet werden, ist eine falsche Darstellung. Zwingend erforderlich sind Planungen zu Natur- und Landschaftsbild, auch für Anträge an den NaturSchutzFonds in Potsdam.
     
  5. Aus den intensiven Gesprächen mit dem beauftragten Planwerk Näther Wucke sowie dem Projektmanagement der GeHUS werden in der Informationsveranstaltung am 07. Januar Variantenvorschläge zu Standorten des Hortneubaus vorgeschlagen. Danach soll möglichst auch am 29. Januar eine Entscheidung getroffen werden, so dass wir im März die Bauanträge beraten können. Die Kinder- und Jugendbeteiligung wurde laut Gesetz gesichert und muss stets weiter beachtet werden.
     
  6. Entsprechend der Gespräche mit den Fraktions- und Ausschussvorsitzenden werden jetzt die zwei Verträge zum Mühlenfließ vorbereitet, abgestimmt und in Übereinstimmung zwischen Partner und Gemeinde gebracht. Auch diese müssen zwingend im Januar beschlossen werden.
     
  7. In Vorbereitung der Wahlen haben wir ein Problem mit der Berichterstattung und Information über Parteien und Wählergemeinschaften. Mein Vorschlag ist, eine gesonderte Seite „Wahlen“ in unserer Internetplattform einzurichten, auf der „Jeder“ an der Kommunalwahl Beteiligte informieren kann.
     
Abschließend meine besten Wünsche für ein wunderbares und friedliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und maximale Erfolge in 2019.“
 
Es wurde entschieden, keine Veröffentlichungen zu Wahlwerbungen durch Parteien und Wählergruppen und auch von Einzelpersonen im Internet der Gemeinde zuzulassen. Termine von Veranstaltungen werden veröffentlicht.
 
Im Zusammenhang mit der Kontrolle zur Realisierung von Festlegungen nach den Objektbegehungen sowie Informationen zum Stand der Vorbereitung von Baumaßnahmen für 2019 wurde dargestellt.
Wichtigste Ergebnisse:
  • Erneuerung Rasensportplatz an der Schule
  • Malermäßige Instandsetzung Keller Heimatstube
  • Pflasterung Zugang zur Kapelle im Friedhof
  • Neues Liederheft und neuer Flyer zum Liederweg
  • Elektroarbeiten im Jugendclub erledigt
  • Verrieglung der Kellerluken und Mülltonnenbehausung KITA „Frechdachs
     
Im Frühjahr anstehende Aufgaben:
  • Reparatur der Tartanbahn an der Schule
  • Reparatur Außenfassade und Spielhaus KITA „Frechdachs“
  • Schalldämmung Speiseräume Schule
 
Wichtige Schwerpunkte:
  • Sanierung der Kegelbahn in der Elsholzstraße
  • Bau des Parkplatzes an der Post
  • Gestaltung des Umfeldes der KITA Fuchsbau
  • Malermäßige Instandsetzung von zwei Gruppenräumen in der KITA Fuchsbau
 
In der Nichtöffentlichkeit wurden die Vorschläge zur Auszeichnung zum Neujahrsempfang einstimmig bestätigt, dazu die Planung für das Gelände an der Bahnstraße vergeben und ein Auftrag zu Computertechnik für die Schule mit Förderung durch das Land beschlossen.
 

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Koreaner auf „Rehfelder Weg der Energiewende“

(14.12.2018)
(HGH) Eine hochrangige Expertengruppe aus Südkorea machte auf ihrer Studienreise "Energiewende - öffentliche Akzeptanz und Bürgerbeteiligung" Station in der Gemeinde Rehfelde.
Bürgermeister Reiner Donath, Klimaschutzmanager Rene Tettenborn sowie Bernd Bechly und Heinz Kuflewski von der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG stellten den interessierten Gästen die in der Gemeinde realisierten klimarelevanten Projekte vor und zeichneten damit eine beeindruckende Bilanz.
Zahlreiche spezielle und detaillierte Fragen zeugten davon, dass auch in Fernost - genau wie hier vor Ort - Antworten gefunden werden müssen, um die Energiewende zu gestalten. So interessierte die Gäste u.a.:
  • Welche staatlichen Regelungen unterstützen die Arbeiten?
  • Wie akzeptiert die Bevölkerung die Solar- und Windenergie?
  • Wie wurden die Windverhältnisse prognostiziert?
  • Welcher Einfluss auf Flora und Fauna ist zu verzeichnen?
  • Welchen Bedingungen gibt es für eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft?
  • Welchen Ertrag ist aus dem Betrieb der Anlagen zu erwarten?
 
Heute produzieren Rehfelder vor Ort mehr klimaneutralen Strom als sie selbst verbrauchen. Öffentliche Gebäude wie Turnhalle und Kita werden gedämmt, die Straßenbeleuchtung wird energieeffizient umgestellt, mit einem Nahwärmenetz für Schulcampus und Wohngebäude sollen 100 Tonnen CO2 eingespart werden - diese und noch weitere Fakten finden nun nicht nur landes- und bundesweit Beachtung. Sie sind auch Beispiel für mögliche Entwicklungen auf anderen Kontinenten unserer Erde.
 
Bilder vom Besuch der Studiengruppe --> hier
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von dieser Visite unter der Überschrift „Naturschutz - Seoul lernt von Rehfelde“.
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Ein Minus, mit dem sich leben lässt

(10.12.2018)
(IR) So titelt das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de über die Verabschiedung des Rehfelder Haushaltes für 2019 und schreibt im Aufmacher:
Rehfelde - Ohne zusätzliche Debatte ist in der jüngsten Gemeindevertretersitzung auch der Haushalt 2019 beschlossen worden. Das in der Runde ausdrücklich gelobte umfangreiche Zahlenwerk bietet die kommunale Handlungsgrundlage für alle im nächsten Jahr geplanten Vorhaben.
 
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Straßenausbaukonzeption 2020 bis 2030

(07.12.2018)
(IR) Der Entwurf der Straßenausbaukonzeption 2020 bis 2030 der Gemeinde Rehfelde wird öffentlich ausgelegt. Er kann vom 03. Dezember 2018 bis 11. Januar 2019 in der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz in der Elsholzstraße eingesehen werden. Anregungen und Hinweise können schriftlich abgegeben oder vorgebracht werden.
Der Entwurf ist auch auf der Internetseite des Amtes Märkische Schweiz eingestellt. Schauen Sie sich die Dokumente an --> hier
 

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Bauen im Rehfelder Zentrum

(29.11.2018)
(HGH) In der Ernst-Thälmann-Straße auf dem noch unbebauten Grundstück neben dem Netto-Supermarkt ist nach dem Aufstellen eines Bauzaunes nunmehr eine rege Bautätigkeit zu beobachten. Auf dem Areal baut die MVG Märkische Vermietungs- und Service GmbH Rehfelde vier Doppelhäuser mit Nebengelass und jeweils zwei Stellplätzen. Die acht Grundstücke mit Zufahrten zur Ernst-Thälmann-Straße sind ca. 500 Quadratmeter groß. Die Investoren haben das Ziel, das Bauvorhaben bis Ende 2019 abzuschließen. Die Gründungsarbeiten für die ersten beiden Häuser sind in vollem Gange. Für den Baubeginn der zwei weiteren Häuser ist erst noch Baufreiheit zu schaffen, denn über das Grundstück verlaufen Medienkanäle für die Straßenmeisterei Rehfelde.
Interessenten, die eine Doppelhaushälfte mit 100 Quadratmeter Wohnfläche mieten möchten, können sich per E-Mail an die Adresse vermietung_mvg@online.de wenden. Den symbolischen Spatenstich haben heute Matthias Gräf und Bürgermeister Reiner Donath vollzogen. Mit der Errichtung dieser Häuser wird das Rehfelder Zentrum weiter belebt.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet zu dem Bauvorhaben unter der Überschrift "Wirtschaft - Noch mehr Wohnraum in der Rehfelder Ortsmitte".
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Umfangreiche Agenda zur 28. Gemeindevertretersitzung

(28.11.2018)

(RD) Der wichtigste Beschluss der 28. Gemeindevertretersitzung am 27. November war die Haushaltssatzung für das Jahr 2019 und folgende Jahre mit einem Volumen von weit über 8 Mill. €.

Schwerpunkte des Haushaltes sind:

  • die Planung des Neubaus des Hortes,
  • die Bewegungs- und Spielbereiche an der Bahnstraße,
  • der Straßenbau und die Straßeninstandsetzung sowie
  • die Außengestaltung und Wärmeversorgung der Wohnblöcke in der Bahnstraße.

Die Summen für die Vereine, Veranstaltungen und weiteren freiwilligen Aufgaben, wie Heimatstube, Bibliothek und Sportplatz blieben konstant.

 
Alle Beschlüsse, wie
  • der Wirtschaftsplan GeHUS Wohnen und Gewerbeeinheiten,
  • die Änderung Kompensationsmaßnahmen,
  • die Nutzung des Jugendclubs,
  • das Klimaschutzmanagement sowie
  • die Satzungen zu den  Wasser- und Bodenverbände, bei gleichbleicbende Beträgen
wurden einstimmig oder mehrheitlich bestätigt.
Für Rehfelde wurde ein Wahlkreis bestätigt und darüber informiert, dass das Wahllokal „Herrensee“ auch in die Schule verlegt wird.
Die Grundstücksangelegenheiten wurden beschlossen. Alle Entscheidungen für Ehrungen zum Neujahrsempfang wurden vertagt und die Entscheidungen zur Kita-Bedarfsplanung und „Reh-Kids“ sowie zur Benutzung des Schulsportplatzes nochmals in die Prüfung gegeben.
In der Nichtöffentlichkeit wurde einstimmig die Planungsleistung „Hortneubau Gemeinde Rehfelde“ an einen Gesamtplaner vergeben. Dazu hatte ich im Bericht bereits informiert.
 
In seinem Bericht, der sich auf die Zeit seit dem 25. September 2018 bezieht und schließt die Information zu den Hauptausschüssen vom 23. Oktober und 5. November einbezieht, führte der Bürgermeister aus:
 
Die gemeindlichen Gremien haben in dieser Zeit planmäßig getagt. Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
 
In diesem Zusammenhang hebe ich unseren Ehrenamtstag am 22. November hervor. Dazu wurde ausführlich im Internet berichtet. Besonders wichtig ist mir der besondere Dank an unsere Kameraden aus den Ortswehren der Feuerwehr, die fast Übermenschliches bei der Brandlöschung, erst in Treuenbrietzen und dann bei uns im Roten Luch, geleistet haben und in diesem Jahr auch wichtige Jubiläen feiern konnten.
 
Nach dem Motto „Wer, wenn nicht du, und wann, wenn nicht jetzt?“ (unbekannt) haben wir den Ehrenamtlern gedankt, denn Ehrenamt zahlt sich aus, ist unbezahlbar, ist Goldes wert und kostbar. Ehrenamtlich heißt auch freiwillig, weil es Spaß macht! In diesen Dank habe ich die gewählten Gemeindevertreter und sachkundigen Einwohner eingeschlossen und erneut gemahnt, dass wir aufpassen müssen, damit die, die etwas oder viel leisten, dafür nicht noch kritisiert oder beschimpft werden. Wir brauchen nicht die Kontrolle der Macher durch die Fragesteller, Pessimisten, oft auch Nichtstuer.
Mit dem Ehrenamtspokal wurden Gerd Krüger, SG Grün-Weiss Rehfelde, Heiko Müller, BürgerGemeinschaft Rehfelde und Simone Donath, Zinndorfer Bürgerverein geehrt.
 
Die Gestaltung des östlichen Bahnhofsumfeldes wurde als Förderprojekt 2019 übergeben. Nochmals muss ich betonen, dass die Idee der Gestaltung von Landschaftsarchitekt Uwe Steinkamp nach Vorschlägen von sieben Bürgern mit einzelnen Planungen, zum Beispiel zur Bepflanzung des Areals, untersetzt werden muss. Dazu kommt unbedingt eine Abstimmung mit der DB, die im Jahre 2019 den Bahnsteig neu errichten und den Ersatzbahnhof an der Ladestraße abbauen will.
 
Kurz zu wichtigen Beratungen und Ereignissen:
  • Die Waldstraße 1. Bauabschnitt wurde nach der Abnahme symbolisch mit Banddurchschnitt übergeben
  • Eine erste Objektbegehung sowie Beratung mit dem möglichen Generalplaner für den Neubau Hortgebäude lassen uns hoffen, zügig voranzukommen. Wenn heute den Auftrag bestätigt wird, kann am 07. Januar 2019 die erste öffentliche Vorstellung zur Umsetzung des bestätigten Konzeptes im Bürgersaal stattfinden. Dazu muss auch noch die Beteiligung der Kinder- und Jugendlichen entsprechend Gesetz erfolgen. Ehrgeiziges, ja sportliches Ziel ist es, im März dazu die Pläne bestätigen zu können.
  • Zur Gesamtentwicklung des Schulstandortes Rehfelde gab es jetzt ein aufschlussreiches Gespräch mit dem Leiter des Schulamtes. Unsere Schwerpunkte, erst den Hortneubau zu realisieren, dann die Grundschule mit dem Ziel auszugestalten, eine weiterführende Schule wieder einzurichten, sind richtig. Dies bedeutet aber, dass wir mindestens 4-zügig werden müssen, d.h. auch 16 Klassenräume und Fachkabinette einzurichten und für die Flex-klassen im Haus I acht Doppelklassenräume vorzuweisen.
  • Beim Baugeschehen am „Märkischen Tor“ und REWE gilt es weiterhin auf die Genehmigungen und damit den Baubeginn zu warten. Dazu habe ich auch mit dem Landrat gesprochen und für den Dezember ist ein Gespräch des Landrats mit dem Investor, Herrn Skalda, vereinbart.
  • Auf Beschluss der Gemeindevertretung soll im Jahre 2019 der Flächennutzungsplan der Gemeinde neu erarbeitet werden. Aus diesem Grunde gab es eine erste Abstimmung zu Zielen und Wünschen mit dem Amt und den Vorsitzenden der Ausschüsse und Fraktionen. Dieser Abstimmung wird nach Besprechung in den Fraktionen am 04.12. eine weitere folgen. Persönlich erinnere ich an unsere Beschlüsse zum Leitbild, zur Konzeption zur Gewerbeentwicklung und den Tourismus, zum Energiekonzept und zur Entwicklung des Schulcampus. Das alles sollten wir nicht anzweifeln und bei der Bearbeitung des FNP beachten.
  • Zur Gründung einer kommunalen Gesellschaft liegen jetzt die Dokumente vor und am 03. 12. gibt es die nächste Beratung. Auch hier bitte ich die Fraktionen um interne Abklärung und dann zum Termin um Klarheit, damit wir in die Phase der Prüfungen und Beschlussfassungen kommen können.
  • Die Mitgliederversammlung der LAG, die für wichtige Bereiche der Fördertätigkeit zuständig ist und in der wir als Gemeinde auch Mitglied sind, hat in Waldsieversdorf beraten. Der Bericht des Vorstandes und des Kassenwartes sowie die Entlastung für 2017 wurden bestätigt. Der Ausblick auf die nächsten Jahre lassen mich alle aufzurufen, mit guten Projektideen um Förderungen zu ringen. Für Rehfelde wären das ein Kleinprojekt für die Gestaltung des Bereiches östlich vom Bahnhof (Rehfelder Förderprojekt 2019) und ein großes Projekt für den Bereich der Spielflächen im Westen (ehemalige Ladestraße) und weitere Möglichkeiten von Privatpersonen oder auch die Kommune. Zum Bescheid Kegelbahn konnte ich nicht Neues erfahren.
  • Der Amtsausschuss des Amtes Märkische Schweiz hat in seiner Sitzung die neue Amtswehrführung mit Burghard Miesterfeld als Amtswehrführer und Christian Knoth, Olaf Horn-Ebeling und Daniel Plätzsch als Stellvertreter bestätigt und berufen. In geheimer Wahl wurde Herr Swoboda als Schiedsperson und Herr Herrlich als stellvertretene Schiedsperson gewählt. Der Jahresabschluss 2017, die Entlastung des Amtsdirektors für 2017 und der Haushaltsplan 2019 wurden einstimmig beschlossen. In der Nichtöffentlichkeit wurde die Besetzung der Sachgebietsleiterstelle Bauverwaltung bestätigt.
  • Als letztes zur Haushaltserarbeitung, die mit dem Hauptausschuss am 05.11. gemeinsam mit dem Finanzausschuss, abgerundet wurde. Es bedarf unseres heutigen Beschlusses und der Bestätigung durch die Kommunalaufsicht. Gleichwohl bitte ich das Amt, Herrn Siebenmorgen, alle Positionen so freizugeben, dass das Gesetz eingehalten, aber wir nicht bis zum Sommer mit Ausschreibungen warten müssen. Die Positionen, die aus 2018 übernommen bzw. weitergeführt werden, sollten jetzt oder im Januar hinausgehen.
  •  Zur Unterstützung werden wir in der Hauptausschusssitzung am 18. Dezember die Erledigung der offenen Positionen 2018 aus den Nachkontrollen zu den Objektbegehungen prüfen. In jedem Falle lade ich alle Gemeindevertreter und sachkundigen Einwohner dazu herzlich ein.
 
Hinweisen möchte ich auf:
  • die Weihnachtspäckchen-Aktion für Tschernobyl steht wieder vor der Tür. Wie im Jahre 2018 geht es jetzt wieder um Spenden, mit denen dann vor Ort eingekauft werden kann. Die Spenden gehen auf das Konto der ev. Kirchgemeinde.
  • der Bereich Wirtschaftsförderung und Tourismus wird für das Gewerbe in der Märkischen Schweiz im Jahre 2019 an Messen teilnehmen und Firmen vertreten.
  • für die Veranstaltungen in der Weihnachtzeit - ohne alle zu nennen - hebe ich das Konzert in der Sankt Annen-Kirche am Sonntag, den 16. Dezember und das Weihnachtssingen auf den Sportplatz am Samstag, den 22. Dezember hervor.
 
Danke für die Aufmerksamkeit“
 

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Eine Erfolgsgeschichte

(26.11.2018)
(IR) „Der Tourismuspavillon in Rehfelde erfreut sich wachsender Beliebtheit. Bisher wurden dort in diesem Jahr 2.305 Besucher gezählt. … Allein 38 Rad- und Wandergruppen hätten dort bis Mitte Oktober Station gemacht“ – mit diesen kompakten Informationen beginnt ein Artikel im Nachrichtenportal für Brandenburg - MOZ.de unter der Überschrift „Tourismus - Pavillon im Aufwind“
 
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Ehrenamt gewürdigt

(23.11.2018)
(HGH) Am gestrigen Donnerstag wurde im Bürgersaal der 8. Rehfelder Ehrenamtstag begangen. Neben den Hauptpersonen, den eingeladenen Ehrenamtlern der Gemeinde, konnte Carsten Kopprasch auch die Brandenburger Landtagsabgeordneten Kristy Augustin – CDU-Fraktion – und Simona Koß - SPD Fraktion - begrüßen.
Carsten Kopprasch betonte, dass das Gemeinwohl in der Gemeinde in hohem Maße von der Arbeit und den Aktivitäten der Vereine und Initiativgruppen gestaltet und geprägt wird. Die Gemeinde schätzt die ehrenamtliche Arbeit und fördert diese seit vielen Jahren.
Hervorzuheben sind dabei:
  • die finanzielle Unterstützung der Vereinsarbeit in Höhe von insgesamt ca. 7 T€,
  • die finanzielle und organisatorische Unterstützung von gemeindlichen Festen und Veranstaltungen in Höhe von ca. 4,5 T€,
  • die finanzielle Unterstützung der Feuerwehrfördervereine mit jährlich ca. 2 T€,
  • die gemeindlichen Zuschüsse für konkrete Investitionsprojekte, wie z.B. die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz, der Ausbau des Vereinszentrum der Hijacker, der Ausbau und Erhalt der Kirchen,
  • die gemeindlichen Zuschüsse für besondere Vereinsjubiläen und gesonderte Veranstaltungen mit jährlich ca. 2 TEuro,
  • die Nutzung von EU-Fördermöglichkeiten bei der Gestaltung der Gemeindepartnerschaft Rehfelde – Zwierzyn auf den Gebieten Sport, Kultur und Tourismus in Höhe von jährlich ca. 10 T€
  • die kostenfreie Nutzung der gemeindlichen Einrichtungen wie Gemeindesaal, Sportplatz, Turnhalle und Aula in der Schule für die Vereine und IG. Das ist keine Selbstverständlichkeit.
  • die Anerkennung und Ehrung von ehrenamtlicher Tätigkeit.
 
Bürgermeister Reiner Donath würdigte in seiner Ansprache das Ehrenamt und wies aber auch darauf hin, dass ehrenamtlich tätig zu sein, vor allem Spaß machen muss. Man muss heute jedoch auch aufpassen, dass diejenigen, die etwas oder viel leisten, dafür nicht noch kritisiert oder beschimpft werden. Keiner braucht die Kontrolle der Macher durch die Fragesteller, Pessimisten oder oft auch von Leuten, die nichts tun.
Dass es sich auch für den Einzelnen lohnt, aktiv zu sein und sich zu engagieren, hebt Eckart von Hirschhausen hervor, der herausgefunden hat, dass ehrenamtlich Engagierte nachweislich bis zu sieben Jahre länger leben.
 
In Vertretung des Amtsdirektors würdigte Joachim Kock-Fuchs die unverzichtbare Arbeit der Ehrenamtler aus Sicht der Verwaltung und verwies auch auf das Engagement der ehrenamtlichen Richter, Schöffen und Schiedspersonen.
 
Aus dem Kreis der vielen Kandidaten für den Rehfelder Ehrenamtspreis 2018 wurden für ihre außergewöhnlichen Leistungen ausgewählt:
 
Heiko Müller
Seit seiner Mitgliedschaft in der BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V. ist er aktiv tätig und leistet insbesondere bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen seinen Anteil. Als Gemeindevertreter arbeitet er aktiv im Bildungsausschuss und in den AG Sport und Schule mit. Im Jahre 2018 hat er besondere Verdienste bei der Planung und der Errichtung der U3-Spielplätze sowie der Spielplatz-Erweiterungen in Zinndorf und am Naturlehrpfad.
 
Gerd Krüger
Als langjähriges Mitglied Sportgemeinschaft „Grün-Weiß“ verrichtet er den Ordner- und Einlassdienst beim Spielbetrieb und spendet die dafür gezahlte Aufwandsentschädigung einer Mannschaft im Nachwuchsbereich. Er leistete in diesem viel zu trockenem Frühjahr/Sommer/Herbst fast täglich seinen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege des Sportplatzgeländes. Ohne seine überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft wären die Rasenflächen nicht zu retten gewesen.
 
Simone Donath
Als Gründungsmitglied des Zinndorfer Bürgerverein e.V. ist sie seit 20 Jahren, insbesondere bei der Organisation von Veranstaltungen, wie dem Zinndorfer Oktoberfest, den Seniorenaktivitäten, der Arbeit mit den Kindern, Fahrten, den Kontakten zur Partnergemeinde Zwierzyn und den Weihnachtsfeiern sehr aktiv. Im Jahre 2018 hat sie federführend zum Gelingen des Beitrages der Gemeinde Rehfelde zum Erntefest in Zwierzyn und des Treffens in Zinndorf beigetragen. Besonders hervorzuheben ist die Gestaltung der sehr aussagefähigen Ausstellung und der Broschüre zu „20 Jahren Bürgerverein“, die in Deutsch und Polnisch vorliegt. Simone Donath ist Gemeindevertreterin und arbeitet aktiv im Bildungsausschuss sowie den Arbeitsgruppen Schule und Partnerschaft mit.
 
Der Ehrenamtstag ist auch traditionell mit einem Ehrenamts-Förder-Projekt verbunden. Die Realisierung des 2018-er Projekts „Rehfelder Sozialmobil“ wurde aus rechtlichen Gründen in Verantwortung der Gemeinde weitergeführt und Bürgermeister Reiner Donath konnte berichten, dass für ein „Rehfelde mobil“ alle Hürden genommen wurden und im Frühjahr 2019 das Auto „auf dem Hof“ stehen wird.
Als Förderprojekt 2019 wurde die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes ausgelobt und soll im Zusammenwirken mit der Gemeinde und der Deutschen Bahn realisiert werden. Dazu werden alle Bürger, Gewerbetreibenden, Selbstständigen, Vereine, Initiativgruppen und Feuerwehren zur aktiven Mitwirkung aufgerufen. Die Federführung wird dem Arbeitskreis Rehfelder Tourismus übertragen.
 
Die Höhepunkte des Gemeindelebens wurden wieder in einem Veranstaltungsplan dokumentiert.
 
Für die kulturelle Umrahmung des Abends sorgte der Rehfelder Sängerkreis in zwei kleinen Auftritten mit schönen, stimmungsvollen Liedern.
 
Zum Gelingen der Veranstaltung haben die Spenden von Gewerbetreibenden beigetragen, die die Bewirtung finanziell so abgesichert haben, dass das Gemeindekonto nicht belastet wurde. Für die Ausgestaltung des Raumes und die Bereitstellung von Speis und Trank sorgte in bewährter das Team um Gastwirt Thomas Vollrath.
 

[Rehfelder Veranstaltungsplan 2019]

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Radeln auf der richtigen Seite

(21.11.2018)
(HGH) Gemäß Straßenverkehrsordnung § 2 Abs. 1 gilt auch für Radfahrer das Rechtsfahrgebot! Und zwar nicht nur auf der Fahrbahn, sondern auch auf Radwegen, Radfahrstreifen, frei gegebenen Gehwegen, Schutzstreifen und Fahrradstraßen.
In Rehfelde in der Ernst-Thälmann-Straße mit den zwei benutzungspflichtigen Radwegen (Vorschriftzeichen 240 -Gemeinsamer Geh- und Radweg) kann oft beobachtet werden, dass von Radlern diese Vorschrift – vielleicht auch aus Unwissenheit – keine Beachtung findet. Sehr oft wird dieses Verhalten bei Radlern beobachtet, die aus Richtung Herrensee kommend am Kreisel nicht die Straßenseite wechseln, sondern geradeaus weiterfahren und damit das Rechtsfahrgebot missachten.
 
Der Ortsentwicklungsausschuss hat sich mit dieser Problematik beschäftigt und das Portal MOZ.de hat dazu unter der Überschrift „Verkehr - Eindeutige Beschilderung für Radfahrer“ berichtet. Lesen Sie den Artikel --> hier
 
Beachtet werden sollte auch, dass beim Radeln entgegen dem Rechtsfahrgebot man immer auch mit Sanktionen rechnen muss. Vor allem, wenn eine Gefährdung oder gar ein Unfall mit Sachbeschädigung oder Personenschaden aufgrund der Missachtung des Schildes passiert. Hier drohen 5-35 Euro Bußgeld.
 
Der ADFC hat hat unter dem Titel „Verkehrsrecht für Radfahrer“  wichtige Regelungen zu diesem Thema zusammengefasst --> siehe unten: Weitere Informationen - Downloads
 

[Verkehrsrecht für Radfahrer]

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Gedenken am Volkstrauertag

(20.11.2018)
(HGH) Auf dem Friedhof Rehfelde wurde am vergangenen Sonntag an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltbereitschaft und Gewaltherrschaft aller Nationen erinnert.
Die Gemeinde Rehfelde hatte eingeladen, anlässlich des Volkstrauertages an den Gräbern denen zu gedenken, die unsinnig gemordet und gestorben sind.
Nach Musikstück und Begrüßungsworten durch Bürgermeister Reiner Donath erinnerte Gemeindevertreter Gerhard Schwarz, Vorsitzender der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V., an Schicksale von Soldaten, Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, die als Opfer des 2. Weltkrieges auf dem Rehfelder Friedhof ihre letzte Ruhe fanden. Er führte in einer beeindruckenden Ansprache aus:
 
„Der Volkstrauertag versteht sich als Tag des Gedenkens an die Opfer beider Weltkriege unabhängig ihrer nationalen Herkunft. Gestatten Sie mir daher, am heutigen Tag all jene Menschen ins Gedächtnis rufen, die infolge der faschistischen Tyrannei zu Tote kamen, nicht die deutsche Nationalität besaßen und zwischen 1942 und 1945 auf diesem Friedhof begraben worden waren.
 
Wir verneigen uns
  • vor drei polnischen Zwangsarbeitern, von denen jedoch nur einer namentlich als Stanislaus Stalinski vermerkt wurde,
  • vor den italienischen Zwangsarbeitern Domenico Gregnanini und Gino Muratori,
  • vor den französischen Kriegsgefangenen René Cariei und Adrian Reaux sowie
  • vor dem tschechischen Zwangsarbeiter Theodor Riedel.
 
Wir verneigen uns auch vor einer Gruppe britischer Militärangehöriger. Wenig konnte bislang über die Umstände ihres Todes in Erfahrung gebracht werden. Und dennoch wollen wir uns heute ihre kurze Geschichte vergegenwärtigen, steht sie doch exemplarisch für hunderttausende Opfer des II. Weltkrieges.
 
Am 3. November 1943 erläuterte der Oberkommandierende der britischen Luftstreitkräfte Arthur Harris seinem Premierminister Winston Churchill Pläne zur finalen Luftschlacht gegen Berlin. Berühmt wurde sein folgender Ausspruch:
„Wir können Berlin von einem Ende bis zum anderen zerstören, wenn sich die Amerikaner daran beteiligen. Es wird uns zusammen 400 oder 500 Flugzeuge kosten. Deutschland aber wird es den Krieg kosten.“
Die Amerikaner lehnten ab. Churchill genehmigte dennoch die Großangriffe der Royal Air Force auf die deutsche Reichshauptstadt.
Diese „Schlacht um Berlin“ begann auf den Tag genau vor 75 Jahren, am 18. November 1943. Bis zum 3. Dezember wurden in fünf Luftangriffen mehr als 2.000 britische Bomber eingesetzt, die fast 9.000 t Bomben warfen. 123 Flugzeuge gingen der Air Force verlustig.
Zum fünften Angriff in der Nacht vom 2. zum 3. Dezember starteten 473 Flugzeuge des Typs Lancaster, Halifax und Mosquito-Markierer in Richtung der deutschen Reichshauptstadt. Die Wettervorhersage für Berlin versprach geringe Bewölkung. Die Crews erreichten wie vorgesehen ihr Ziel. Der Bezirk Charlottenburg wurde verwüstet, das Außen-, Innen und das Propagandaministerium sowie eine Reihe anderer Ministerien wurden zerstört. Der Bahnhof von Potsdam brannte aus und fünf weitere Bahnhöfe wurden beschädigt.
Die Royal Air Force verlor in dieser Nacht 42 Bomber. Einer von ihnen stürzte am 2. Dezember 1943 gegen 20.00 Uhr über der Gemarkung Rehfelde ab. Absturzstelle war der Wald westlich der Stephanstraße zwischen der Strausberger Straße und der Karl-Liebknecht-Straße. Es handelte sich um eine viermotorige Lancaster III des 101. Geschwaders der RAF. Sie war drei Stunden zuvor von der Basis Ludford Magna in Mittelengland gestartet.
An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder, die Bombenschützen Sergeant Bramley und Sergeant Kibby, der Navigator Sergeant Webb, der Pilot Sergeant Murell, die Bordschützen Sergeant Garland und Sergeant Cockroft, der Funker Sergeant Hayes und der Bordingenieur Sergeant North. Keiner von ihnen überlebte.
Zwei Tage später, am 4. Dezember, wurden die acht Crew-Mitglieder auf dem Rehfelder Friedhof beigesetzt. Das erfolgte abgeschirmt vor der Öffentlichkeit im Beisein von Pfarrer Perels und einem Angehörigen der Luftwaffe des Flugplatzkommandos Strausberg. Der amtierende Bürgermeister Kurt Milius meldete kurz darauf dem Luftwaffenführungsstab des Luftgaukommandos Berlin Vollzug. Das Sammelgrab trug die Nummer 425 und befand sich östlich der Leichenhalle.
Unmittelbar nach Beendigung des Krieges wurden die sterblichen Überreste der Gefallenen auf den britischen Soldatenfriedhof an der Trakehner Allee in Spandau überführt. Als dieser 1959 geschlossen wurde und ein neuer an der Heerstraße entstand, fanden die 8 britischen Soldaten dort ihre letzte Ruhe.
Ihre Gräber sind bis in die Gegenwart erhalten und tragen die Nummern 8G24 bis 8G31.“
 
Mit dem Totengedenken, vorgetragen von Lies Galey, einem Musikstück und dem Dank des Bürgermeisters an die Teilnehmer klang die Gedenkstunde aus.
 

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340 Meter Straße grundhaft ausgebaut

(17.11.2018)
(HGH) Am vergangenen Mittwoch wurde der 1.Teilabschnitt der Waldstraße von der Karl-Liebknecht-Straße bis zur Strausberger Straße offiziell freigegeben. Mit drei Scheren wurde das eigens für diesen Anlass gefertigte Band durchschnitten. Die Anlieger können jetzt auf der als Mischverkehrsfläche innerhalb eines Zone 30 – Gebiets und für den Begegnungsfall PKW – PKW grundhaft gebauten Straße ihre Grundstücke anfahren. Für die Entwässerung wurden einseitig Sickermulden angelegt und auf den entstandenen Grünflächen wartet der Rasensamen auf das richtige Wetter zum Keimen. Im nächsten Jahr erfolgt noch die Neupflanzung von Bäumen.
Im Rahmen der Bauarbeiten wurden auch die Trinkwasserleitung sowie die Straßenbeleuchtung mit 16 LED-Leuchten neu errichtet. Nach dem derzeitigen Stand sind inclusive Planung und Beleuchtung Kosten in Höhe von 206 TEuro angefallen, an denen die Anlieger mit 75 v.H. beteiligt werden.
 

[Baubeschreibung Rehfelde Waldstraße 1. Teilabschnitt]

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 11/2018

(10.11.2018)
Am 06. November 2018 tagte der Bildungsausschuss letztmalig in diesem Jahr. Der Vorsitzende teilte mit, dass bei der gemeinsamen Beratung von Haupt- und Finanzausschuss die Schalldämmung im Speiseraum des Hortgebäudes nun doch in den Haushaltsplan 2019 aufgenommen wurde. Weiterhin soll der Hort durch die Abgabe von zwei Räumen als Klassenräume an die Schule mehr Berücksichtigung bei der Sporthallenbelegung finden.
Bei der Umsetzung des Projektes „Sport- und Bewegungsfläche an der Bahnstraße“ arbeitet der Förderverein für Kommunale Entwicklung Rehfeldes noch in diesem Jahr der Gemeinde für die Antragstellung von Fördermitteln die Maßnahmebeschreibung zu. Das Projekt soll in Jahresabschnitten von 2019 bis 2021 mit Ballsportanlage, Park mit Spielplatz und Skateranlage errichtet werden.
Als Erfolg und Erfüllung eines Versprechens an die Bürgerinnen und Bürger von Rehfelde werteten die Mitglieder des Bildungsausschusses die Errichtung der drei Spielplätze für unsere Kleinkinder am Blumenweg beim Naturlehrpfad, am Lessingring und am Schlagweg neben der Gaststätte Radaiczak. Vielen Dank an Heiko Müller als Mitinitiator und Koordinator der Maßnahme, der Gemeinde für die finanzielle Unterstützung und den Gemeindearbeitern für das Aufstellen der Spielgeräte.
Ein Schwerpunkt der Sitzung war das Thema Seniorenarbeit. Die Vorsitzende des Rehfelder Seniorentreffs Inge-Lore Jung berichtete, dass bei uns in der Kommune ein aktives, gesellschaftliches Zusammenleben der Seniorinnen und Senioren zu verzeichnen ist. Von den ca. 800 in Rehfelde lebenden Senioren nehmen 80-90 regelmäßig an den monatlichen Tanzveranstaltungen und Spielenachmittagen teil. An bestimmten Themennachmittagen, wie Faschingsfeier, Modenschau oder Weihnachtsfeier werden durchaus bis zu 120 Personen begrüßt. Große Hochachtung gilt auch den 30-40 Teilnehmern, die sich beim Seniorensport fit halten und den auch meist älteren, aber sehr „drahtigen“ Mittwochsradfahrern, die sich Tagestouren bis zu 100 km unterziehen.
Auch hier sprach der Bildungsausschuss der Vorsitzenden, dem Vorstand und den vielen fleißigen Helfern, besonders in der Vorbereitung der jährlichen Weihnachtsfeier und dem aufwändigem Verteilen der Weihnachtspakete, großen Dank und Anerkennung aus. Abschließend sprach Frau Jung noch ein Problem an, welches sie und andere aus der Seniorengruppe schon seit Jahren bewegt. Wie erreichen wir, dass „Junge Seniorinnen und Senioren“ mit 60, 63, oder 65 sich aktiv an der Seniorenarbeit beteiligen und einbringen? Vielleicht fühlen sie sich noch zu jung - siehe Radfahren.
Die Beschlussvorlage „Regelung zur eigenverantwortlichen Nutzung des Jugendclubs“ resultiert aus der Problematik, dass sich mehrere Jugendliche am Bahnhof und Tourismuspavillon trafen und dies einherging mit Lärm- und Schmutzbelästigungen sowie Sachbeschädigungen. Es sollen nun Jugendliche so geschult werden, dass sie die „Juleicard“ (Jugendleiterkarte) erwerben, um in Selbstverwaltung den Jugendclub nach 18.00 bis maximal 22.00 Uhr zu betreiben. Die Übertragung der Schlüsselgewalt geschieht vorerst auf Probe. Die Kontrolle und die Schulung liegen in den Händen des Amtsjugendkoordinators Herrn Raböse.
Der Beschlussentwurf „Satzung zur Regelung der Benutzung des Schulsportplatzes der Grundschule“ wurde mit Änderungshinweisen an das Amt zurück gewiesen.
Zum Thema Hortneubau sind erste Gespräche, die uns sehr optimistisch stimmen, mit dem Planungsbüro erfolgt. Am 03. Januar 2019, 19.00 Uhr findet zu dieser Thematik im Bürgersaal eine öffentliche Veranstaltung statt, in der die Planer ihr Projekt vorstellen.
Schließlich befasste sich der Bildungsausschuss mit der Vorbereitung des Ehrenamtstages am 22. November 2018, an dem wieder drei Ehrenamtspokale an Bürgerinnen und Bürger vergeben werden sollen, die sich in diesem Jahr besonders aktiv ehrenamtlich engagiert haben. Die Vorschläge wurden im nichtöffentlichen Teil diskutiert und beschlossen. Als zentrales Förderprojekt 2019 wurde die Gestaltung des Gebietes zwischen Bahnübergang und Tourismuspavillon vorgeschlagen.
Am Ende der Beratung konnte der Bildungsausschuss für 2018 eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen. Die Fertigstellung der U-3 Spielplätze, die Einweihung des Kita-Anbaus, die Arbeit der AG Schulcampus, der Plan Hortneubau – sind nur einige Beispiele.
Dank an den Vorsitzenden und allen Ausschussmitgliedern, verbunden mit dem Wunsch an alle Bürgerinnen und Bürger einer gesunden, erholsamen, glücklichen Weihnachtszeit und einem erfolgreichen sowie friedlichem Jahr 2019.
Mein ganz persönlicher Wunsch für das Wahljahr 2019 wäre, dass besonders bei den Kommunalwahlen am 26. Mai durch eine hohe Wahlbeteiligung und der entsprechenden Stimmabgabe die anstrengende, zeitaufwändige und ehrenamtliche Arbeit von Parteien, Vereinen, Initiativ- und Arbeitsgruppen und Personen vom Wahlbürger honoriert wird, damit wir auch weiterhin Personen finden, die sich für Rehfelde einsetzen und spüren, dass es sich lohnt diese Kommune weiter voranzubringen.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE 

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Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof

(09.11.2018)
(RD) Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisierte am 09. November 2018 die Konferenz „Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof“, die von Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung eröffnet wurde.
Der Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath stellte mit einer Präsentation die Entwicklung des Rehfelder Bahnhofs als Praxisbeispiel vor. Bahnhöfe sind meist Kern einer Ortschaft, befördern Entwicklungen, sind Schnittstellen zum Radverkehr, sind Ein- und Aussteigepunkte für Pendler zur Arbeit und zunehmend auch von Touristen. Dazu gehörte auch das Thema Renaturalisierung von Bahnhofsgebäuden und unsere Gemeinde war wieder einmal eines der positiven Praxisbeispiele.
Stolz konnte Bürgermeister Reiner Donath in seinem Vortrag hervorheben, das Rehfelde mit Mut und Risiko sowie soliden Partnern eine sehr gute Lösung gefunden hat. Arbeitsplätze sind für Zahnärzte und im Tourismuspavillon geschaffen wurden. Daneben ist der Bahnhof auch ein attraktives Eingangstor der Gemeinde Rehfelde „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“. In der Zukunft werden auch noch die Flächen im Westen und Osten gestaltet werden und auf die Sanierung des Güterschuppens ist weiter zu hoffen.
Für die zukünftige Entwicklung der Bahnstrecke Berlin-Küstrin und für die Gemeinde Rehfelde mit mehr als 600 Ein- und Aussteigern pro Tag und dem Verkehr nach Polen forderte Reiner Donath dafür die Weichen zu stellen, dass der 30-Minutentakt, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Trasse in den nächsten Jahren realisiert werden.
 

Foto zu Meldung: Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof

Neuer Bürgermeister in der Partnergemeinde

(09.11.2018)
(IR) In der Rehfelder Partnergemeinde Zwierzyn hat die Stichwahl zum Bürgermeister Herr Karol Neumann gewonnen. Der 39-jährige neue Bürgermeister erhielt in der zweiten Runde 67 Stimmen mehr als der Amtsinhaber Tomasz Marć.
Bürgermeister Reiner Donath hat dem neuen Zwierzyner Bürgermeister die herzlichsten Glückwünsche übermittelt und geschrieben: „Im Namen der Gemeinde sowie unserer Bürger wünsche ich allzeit gute Ergebnisse bei der Realisierung der Aufgaben für die Menschen in Zwierzyn mit allen Ortsteilen. Möge sich unsere Zusammenarbeit weiter so gut gestalten wie in den vergangenen Jahren und sich die Freundschaften zwischen unseren Menschen weiter festigen. Bleiben Sie immer gesund, optimistisch und glücklich in der Tätigkeit als Bürgermeister und im persönlichen Leben.“
 

Foto zu Meldung: Neuer Bürgermeister in der Partnergemeinde

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(06.11.2018)

(IR) Die 50. Sitzung des Hauptausschusses am 05. November 2018 fand gemeinsam mit dem Finanzausschuss statt, da im Mittelpunkt die Lesung zum Entwurf des Haushaltes 2019 gestanden hat. Bürgermeister Reiner Donath hat das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. 

In der Information des Bürgermeisters ging es für den Zeitraum von rund einem Dutzend Tagen seit der Sitzung im Oktober nur kurz um Einzelaktivitäten:
  1. Besondere Veranstaltungen waren der sehr anspruchsvolle Dialog zum Thema Ordnung und Sicherheit. Dank an Gerhard Schwarz und die Gestalter von Polizei und Amt. Anderseits war der Rehfelder Herbst in seiner traditionellen Form mit hochwertiger Kulturveranstaltung am Samstag und Hobbymesse und Trödelmarkt am Sonntag, verbunden mit Schlachtfest der Linde ein besonderer Höhepunkt. Dank an die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V. als Organisator.
  2. Zum Bau gibt es nichts wesentlich Neues. Es bleibt die Forderung, in 2018 noch maximal Erreichbares zu realisieren und die Lösung von Aufgaben für 2019 bereits jetzt vorzubereiten. Das betrifft die Liste der offenen Fragen aus den Objektbegehungen und die noch fehlende und bereits angemahnte Straßenbefahrung.
  3. In Auswertung des Hauptausschusses am 23. Oktober 2018 gibt es ungewöhnlich viele Beratungen zur Klärung wichtiger Fragen und Probleme. Das betrifft Fragen der zukünftigen Bauflächen, Verträge, die kommunale Entwicklungsgesellschaft, die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes sowie die Aufstellung des Flächennutzungsplanes.
    Persönlich halte ich die Beratung zum Vertrag mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde m.b.H. für besonders wichtig, damit der Beschluss der Gemeindevertretersitzung vom Juli durchgesetzt werden kann.
    Mit 13 Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde bestätigt, mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde m.b.H die Entwicklung durchzuführen und dazu die Verträge im Rahmen der gesetzlichen Regelungen abzuschließen. Die vorliegende Chronologie belegt, dass Gemeindevertretung, Bürgermeister und Amtsdirektor seit 2014 im Rahmen der Beschlüsse gehandelt haben.
  4. Verweisen möchte ich auf Anfragen, Probleme und Sorgen von Bürgern mit folgenden Schwerpunkten:
  • Verzögerungen von Baugenehmigungen durch Behörden
  • Lob für Laubentsorgung - Kritik an Laub auf kommunalen Flächen
  • Sauberkeit der Straßenränder und Bordsteine,
  • Umfangreiche Baumfällungen bedingt durch Neubauten
  • Durchsetzung von Verkehrsmaßnahmen, Schaffung von Überquerungshilfen und Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten
  1. Zum Brief an den Ministerpräsidenten im Zusammenhang mit der Windenergie gibt es noch keine Übereinstimmung zwischen den Fraktionen und mit dem Bürgermeister.
 
Veranstaltungen
  • Volkstrauertag mit unserer Gedenkveranstaltung am 18. November, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Rehfelde. In diesem Zusammenhang verweise ich auf die Straßensammlung Kriegsgräberfürsorge
  • Ehrenamtstag am 22. November als ein Höhepunkt für viele aktive Bürger in den Vereinen, Initiativgruppen und Feuerwehren
  • Dialog mit Helmut Grützbach zum etwas provokanten Thema „Windräder im Spannungsfeld von Natur- und Umweltschutz“ am Mittwoch, den 28. November
  • Lichterfest der Feuerwehr, die Schulgala, Weihnachtskonzert des Sängerkreises in der Kirche Zinndorf und Weihnachtssingen am Sportplatz sind weitere Höhepunkte.
 
Beschlussfassung
Der Hauptausschuss empfiehlt mit Zustimmung aus dem Finanzausschuss den vorliegenden Entwurf des Haushaltes mit den in der Diskussion gegebenen Hinweisen und Festlegungen in der Gemeindevertretersitzung am 27. November 2018 zu beschließen.
Insgesamt umfasst der Finanzhaushalt 2019 ein Volumen von rund 8.2 Mill €. Größtes geplantes Projekt ist die Planung und der Neubau des Hortgebäudes, dazu kommt die Veränderung der Wärmeversorgung in den kommunalen Wohnungen der Bahnstraße und der Ernst-Thälmann-Straße in den nächsten Jahren sowie der geplante grundhafte Ausbau weiterer Straßen sowie umfangreiche Instandsetzungsarbeiten.
 
Der Entwurf des Haushaltsplanes 2019 kann hier nachgelesen werden.

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Thermografie für Bürger

(31.10.2018)
(RT) In diesem Winter bietet das Klimaschutzmanagement den Bürgern von Rehfelde und den anliegenden Gemeinden einen Thermografie-Rundgang bei dem eigenen Heim an. Dabei lassen sich Schwachstellen schnell darstellen. Sei es, um die Qualität der Fensterdichtungen zu prüfen oder andere Schwachstellen, sogenannte Wärmebrücken, aufzuzeigen. Manchmal kann schon mit kleinen Eingriffen Energie und damit auch bares Geld eingespart werden. Andere Einsparpotenziale liegen bei der Dämmung von Heizrohren in nicht oder selten genutzten Räumen. 
Wichtig ist: Es handelt sich um eine kostenfreie Erstbesichtigung, um sich ein grundsätzliches Bild zu machen. Eine professionelle Untersuchung ersetzt das Angebot nicht. Regionale Experten können hier tiefer ins Detail gehen - beispielsweise fundierte Aussagen zu den Sanierungsoptionen treffen.
„Wir stehen nicht in Konkurrenz zu den Energieberatern in der Region. Wir wollen vielmehr auf das Thema aufmerksam machen und einen ersten Einblick auf den Zustand der eigenen vier Wände bringen.“
Dämmung ist in den letzten Jahren leider aus verschiedenen Gründen in Verruf geraten. Grundsätzlich gilt jedoch: Eine sinnvolle Sanierung und eine damit verbundene Verhaltensanpassung bei der Lüftung trägt zum Ressourcenschutz bei.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Termine werden nach dem „Windhundprinzip“ vergeben. Die Rundgänge werden vor allen abends und bei richtigen Witterungsverhältnissen durchgeführt (z.B. kein Regen), um eine Verfälschung ausschließen zu können.
Eine Anmeldung ist unbürokratisch per E-Mail an klimaschutzmanager@gemeinde-rehfelde.de möglich. Wichtig ist die Übermittlung einer Telefonnummer, um die Terminabsprache zu vereinfachen.
Neben der Dämmung kann das Klimaschutzmanagement auch bei dem eventuellen Einsatz von erneuerbaren Energien in der Wärme- und Stromerzeugung beratend zur Seite stehen.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg - MOZ.de berichtet zu diesem Thema unter der Überschrift "Wärmeverluste - Mit der Kamera auf Jagd".
Lesen Sie den Artikel --> hier
 

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Stadtradeln ausgewertet

(31.10.2018)
(RT) Am Mittwoch, 24. Oktober 2018 prämierte Rehfelde die fleißigen Stadtradler am Tourismuspavilion. Rehfelde hat als eine Gruppe im Landkreis Märkisch-Oderland an dem diesjährigen Stadtradel-Wettbewerb teilgenommen. Dieser fand das erste Mal im Landkreis statt.
Insgesamt haben 30 Bürger für unsere Gruppe geradelt. Unsere fleißigen Radler haben dabei 5.777 km erradelt und sind auf den zweiten Platz der Gruppenauswertung gelandet. Diese Entfernung ist eine Hin- und Rückreise an die spanische Südküste.
Unterstützt wurden die Rehfelder auch durch die fleißigen Mittwochs-Radler aus Strausberg und Umgebung.
Einzelne Radler, wie zum Beispiel Thomas Friedel, sind dabei über 500 km innerhalb der drei Wochen geradelt. Damit hat er auch in unserer Gruppe die längste Strecke zurückgelegt. Den zweiten Platz erradelte Heinz Kuflewski mit 468 km und dicht gefolgt von Helmut Georgi mit 462 km auf dem dritten Platz.
Der Tourismuspavillon hatte für die ersten drei Plätze schöne Preise vorbereitet. Doch auch die anderen Radler wurden mit einer Urkunde und einem Signet belohnt. Letzteres klebt also auf dem Fahrrad unserer Aktiven. Denn jeder Kilometer mit dem Fahrrad schont die Umwelt und ist gut für unsere Gesundheit.
Daher möchte unsere Gemeinde im nächsten Jahr wieder teilnehmen. Dabei geht es weniger um die Einzelleistung, sondern vielmehr um das gemeinschaftliche Radeln und auch darum, kürzere Wege nicht mit dem Auto sondern mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt dabei - für die Gesundheit und für das Klima.
 

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Energetische Sanierung bei Kita und Turnhalle

(30.10.2018)
(RT) Bei der Kita Fuchsbau wird aktuell die Dämmung für das Bestandsgebäude durchgeführt. Gefördert werden diese Arbeiten durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Die Förderung beträgt rund 50%. Der genaue Prozentsatz wird erst nach der Umsetzung ermittelt. Eine energetische Sanierung der kommunalen Gebäude ist Bestandteil des Maßnahmenplanes aus dem Energiekonzept der Gemeinde.
Eine sachgemäße Dämmung reduziert den Aufwand für Energie. Das ist gut fürs Klima und auch für den Geldbeutel. Es handelt sich hierbei um eine „ausgewählte Maßnahme“ des Klimaschutzmanagements. Diese wird Kommunen nur bei einem eigenen Klimaschutzkonzept sowie Klimaschutzmanagement gewährt. Durch die sehr gute Zusammenarbeit in der Gemeinde und in der Amtsverwaltung konnte die Förderung Mitte des letzten Jahres beantragt und die Haushaltsplanung einbezogen werden. Viele Klimaschutzmanagements schaffen es nicht, diese Förderung in Anspruch zu nehmen, da diese innerhalb der ersten 1,5 Jahre nach Beginn einer Klimaschutzstelle beantragt werden muss.
Eine Dämmung errechnet man anhand des U-Wertes. Dieser gibt an, wie viel Wärme und m² pro Stunde durch ein Material durchgelassen wird. Kurzum – wie viel Energie verschenkt wird. Je kleiner dieser Wert, desto besser ist die Dämmeigenschaft. Die Kita hatte an den betreffenden Stellen Werte von 1,5 bis 3,0. Durch die Maßnahme wird nun ein Wert von 0,20 bis 0,18 erreicht. Damit liegt die Einsparung zwischen 80% und über 90% für diese Bereiche. Dies entspricht natürlich nicht der Gesamteinsparung, da ja die Fensterpartien und die Lüftung auch Wärme verbrauchen. Die Fenster entsprechen aber schon einem guten Wert.
Als Dämmmaterial wurde Steinwolle gewählt, da dieser Stoff eine gute Kombination aus Kosten, Haltbarkeit, Brandschutz und ökologischer Energiebilanz bei der Herstellung sowie des Recycling bietet. Die Maßnahme wurde durch das Amt selbstständig geplant und betreut. Ansprechpartner ist hier Herr Bürger.
Ohne Fördermittel hat die Gemeinde die Turnhalle der Grundschule in den Jahren 2016 (Fassade) und 2017 (Sockel) gedämmt. Dies war vor allen sinnvoll, da die Turnhalle im Winter auch von vielen Vereinen genutzt wird.
 

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Ideen für den Klimaschutz

(29.10.2018)
(RT) Am 22. Juni 2018 fand eine Ideenschmiede für den Klimaschutz in Rehfelde statt – die KlimaKulturWerkstatt. Diese wurde durch das Pestel Institut, das KlimaBündnis und das Solar-Institut Jülich koordiniert und nur 13 weitere Gemeinden hatten die Chance, an diesem Projekt teilzunehmen.
René Tettenborn, Klimaschutzmanager in Rehfelde und Initiator der CCL-Werkstatt meint:
"Ich kann die Durchführung einer CCL-Werkstatt empfehlen, da die neuen Impulse und unterschiedlichen Perspektiven helfen das Thema Klimaschutz greifbarer zu machen. Viele fühlen sich zunächst allein und ohnmächtig angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die vor uns liegen. CCL motiviert gemeinsam aktiv zu werden und den Klimaschutz durch kleine Projekte zu unterstützen."
Knapp 40 Teilnehmer haben bei der Werkstatt gemeinsam an Klimaschutzmaßnahmen in der Region gewerkelt. Mit dabei waren Bürgermeister, Vertreter des Amtes sowie des Bundesministerium für Umwelt und vor allen viele Bürger, die den Klimaschutz noch nicht an den Haken gehängt haben. Es geht beim Klimaschutz nicht immer um Einschränkung und Schuldzuweisungen, sondern auch darum, rücksichtsvoll mit der eigenen Umwelt umzugehen.
„Klimawandel hin oder her. Ich möchte in einer guten Umwelt leben und will das unsere Kinder auch noch was davon haben“ - so einer der Teilnehmer.
Daher ging es vorrangig nicht um Dämmmaßnahmen oder andere technische Bestandteile, sondern vielmehr um den Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen. Ideen entstanden, wie z.B. die Nutzung eines Lastenfahrrades für Transporte innerhalb der Gemeinde oder einen sinnvollen Einsatz von den eigenen Ressourcen.
„Niemand möchte seine Zeit verschwenden. Warum sollte es uns mit den natürlichen Ressourcen anders gehen“ so der Klimaschutzmanager Tettenborn.
Aus der Werkstatt entstand eine lokale Projektgruppe, die weiter an den Projektansätzen arbeitet.
 
Darüber hinaus wurde die Gemeinde Rehfelde für das Bundesprojekt KlimaKompakt ausgewählt. Nur elf Gemeinden aus ganz Deutschland arbeiten nun gemeinsam an weiteren Klimaschutzprojekten und werden dabei von Experten beraten.
 

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Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(24.10.2018)

(IR) In der 49. Sitzung des Hauptausschusses am 23. Oktober 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

 
"Auch heute möchte ich an die Spitze der Information den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
In diesem Zusammenhang immer noch die Bitte, Vorschläge zu Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang einzureichen. Termin 31.10.2018
 
Erinnerung und Dank für die Durchführung von Veranstaltungen
Das waren insbesondere der Dialog mit Frau Dr. Gohlke, das tolle Erntefest im Dorf Rehfelde sowie das 20. Zinndorfer Oktoberfest und die 3. Antikriegsausstellung in der Heimatstube. Dazu wurde im Internet und auch in der Presse sehr ausführlich berichtet. Dank an die Organisatoren.
 
Zum aktuellen Baugeschehen
Die Straßenreparaturen wurden im Wesentlichen durchgeführt. Jetzt sollte sofort die überfällige neue Befahrung erfolgen und einige kleine Reparaturen an Straßen noch stattfinden. Am Standort des Feuerwehrgerätehauses Werder gingen die Arbeiten weiter und wir werden demnächst den Förderbescheid empfangen dürfen. In der Schillerstraße begannen die ersten Baumaßnahmen. Starke Kritik gab es zum Baugeschehen der vom WSE beauftragten Firmen in Rehfelde- Dorf und die Beräumung der Flächen an der Ostbahn wurden bei der DB angemahnt. Hervorheben möchte ich die Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung des Altbestandes der Kita „Fuchsbau“ und mahne erneut die Realisierung aller kleinen und großen Aufgaben im Kita – Bereich an. An der Waldstraße verlaufen laut Informationen die Ausbauarbeiten laut Plan. Zu den Straßenausbaubeiträgen gibt es eine Einwendung, die ich an den Amtsdirektor zur Bearbeitung weitergegeben habe.
 
Kommunale Entwicklungen
Aus der Diskussion der Mitgliederversammlung des Städte- und Gemeindebundes habe ich vor allem die Überzeugung mitgenommen, dass wir vor allem das Positive in der Entwicklung in den Kommunen darstellen sollten, ohne dabei noch nicht Geklärtes verschweigen zu wollen. Auch in Vorbereitung der Wahlen im Jahre 2019 ist das demokratische Wirken allen kommunalen Gremien zu sichern, sind Meinungen auszutauschen und Kompromisse zu finden sowie sich gegen den verstärkenden Rassismus, zunehmende Fremdenfeindlichkeit und den gefährlichen Nationalismus zu wehren.
Entsprechend dem Beschluss zur Entwicklung der gemeindlichen Strukturen stelle ich nochmals einen durch die Regierung / Innenministerium erzeugten Stillstand fest. Die Gemeinde Märkische Höhe wird nicht zum 01.01.2019 zum Amt Märkische Schweiz kommen. Ob überhaupt, entscheiden die Gemeinden im Amt Neuhardenberg und die Stadt Seelow. Für uns bedeutet es Änderungen im vorbereiteten Amtshaushalt, ohne Wirkungen auf die Gemeinden.
 
Projekt Mühlenfließ
Gestern gab es eine grundsätzliche Abstimmung zu Liegenschaftsfragen. Positiv gedacht, können wir nach rund einem Jahr der Rederei in den Beratungen im November den Vertrag zum Kauf und zur städtebaulichen Entwicklung „Mühlenfließ“ diskutieren und bestätigen. Dazu findet in Vorbereitung mit allen Gemeindevertretern und sachkundigen Einwohnern eine Informationsveranstaltung statt.
 
Aus den Arbeitsgruppen
Hinweise der AG Liegenschaften/Verwaltung durch GeHUS
  • Moderate Anhebung der Mietpreise im Bestandsbereich der Gemeinde von 10% im Jahre 2019
  • Einbau der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelder mit Umlage in die Betriebskosten
  • Aufnahme der zentralen Wärmeversorgung der Wohnungen Bahnstraße in den Wirtschaftsplan 2019 sowie die notwendigen Planungen noch in 2018

 

Vorschläge der Steuergruppe „Energiekonzept"
  • Realisierung des Auftrages mit Förderung für das Quartierkonzept „Schule“
  • Beschluss zu den Aufgaben des Klimamanager und Antrag für einen Sanierungsmanager Hortgebäude
  • Antragstellung für Förderung der Wärmeversorgung Schulcampus und Nahwärmenetz Wohnungen Ernst-Thälmann-Straße
  • Antragstellung zur Förderung Wärmeversorgung Wohnungen Bahnstraße

 

Windfeld 26
Aktuelles zur Beratung der Planer der Betriebe zur Vorbereitung der weiteren Beschlüsse zum Windfeld 26.
Der Beginn der BP-Planung ist mit dem Vorentwurf aus Oktober 2018 möglich. Eine Anpassung von vier Flurstücken an den Geltungsbereich ist zu prüfen, gleichfalls die Darstellungen zu den Baufenstern und damit zu den Abstandsregelungen. Bei 1.000 Metern zu den Dörfern ist die wirtschaftliche max. Gesamthöhe von 220 bis 240 Metern sowie die bedarfsgerechte Befeuerung zu prüfen. Kompensationsmaßnahmen sollen in einem gesamträumigen landschaftsplanerischen Konzept im Bereich der Dörfer erarbeitet werden. Dazu sind Ideen erwünscht. Die Verträge und Beschlüsse sind in einer Sitzung im Januar – spätestens im März - zu behandeln. Dazu wird die Kostenteilung für Planungskosten, die Gutachten und technische Details intern durch die Betriebe zu klären sein. Daran ändert vorerst weder die Diskussion zu einem Brief der Gemeinde an den Ministerpräsidenten noch eine Veröffentlichung zu einer Empfehlung der WHO zum Lärmpegel etwas. Solange es keine neuen Gesetzte und Verordnungen gibt, haben wir uns an die jetzigen geltenden zu halten.
 
Gemeindlichen Veranstaltungen
Noch in dieser Woche, am Mittwoch 24. Oktober, 19.00 Uhr, Bürgersaal ist der nächste Dialog zu Fragen „Ordnung, Sauberkeit, Sicherheit in Rehfelde“. Eine gemeindliche Veranstaltung zu einem Thema, das eigentliche alle Bürger interessieren sollte. Im Ergebnis müsste zeitnah ein Konzept zur Realisierung der Ideen erarbeitet werden.
Dann am Wochenende, dem 3. und 4. November die gemeindliche Veranstaltung „Rehfelder Herbst“ – organisiert und durchgeführt durch die BGR
Bevor dann die Vielzahl an weihnachtlichen Feiern beginnen ist der Volkstrauertag mit unserer Gedenkveranstaltung am 18. November, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Rehfelde
 
Beratung und Beschlussfassung
Die Standorte der Altglassammelbehälter bleiben erhalten bis ein neues Gesamtkonzept bis zum Sommer 2019 erarbeitet ist.
Die Beschlussvorlagen zu den Schließzeiten der Kita „Frechdachs“ Zinndorf, der Feststellungsbeschluss für Ausgleichsmaßnahmen, die Festlegung zu einem Wahlkreis für Rehfelde, die Kostenübernahme für eine Waldumwandlung sowie die unbefristete Niederschlagung wurden zur Beschlussfassung an die Gemeindevertretung empfohlen.
Der Plan der gemeindlichen Veranstaltungen für 2019 wurde wie in den vergangenen Jahren bestätigt.
In einer sachlichen Diskussion wurde die gemeinsame Erarbeitung eines Briefes an den Ministerpräsidenten zu Forderungen für die weiteren gesetzlichen Regelungen auf dem Gebiet der Energieversorgung erörtert. Alle Fraktionen und der Bürgermeister sollen diesen gemeinsamen Brief bis Mitte November unterzeichnen und dann auch veröffentlichen.
 
Die zu den Beschlussfassungen vorbereiteten Dokumente können hier nachgelesen werden.

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Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt

(19.10.2018)
(IR) Im September 2014 wurde das Energiekonzept der Gemeinde verabschiedet. Seitdem sind auf diesem Gebiet zahlreiche Aktivitäten in der Kommune gelaufen. Aktuell wird an der Dämmung der Fassade des Altbaus der Kita Fuchsbau gearbeitet.
Das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter der Überschrift „Öko-Kita - Klima-gerecht von Kopf bis Fuß“.
Lesen Sie den Artikel --> hier
 

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 10/2018

(12.10.2018)
Im Bericht des Ausschussvorsitzenden Carsten Kopprasch wurde die Problematik der Lärm- und Schmutzbelästigung sowie von Sachbeschädigungen durch Jugendliche am Tourismuspavillon angesprochen. Dazu fand am 21. September eine Diskussionsrunde mit vier Vertretern der Jugendlichen, dem Bürgermeister, Zahnarzt Herrn Buhl, der Leiterin des Tourismuspavillons Frau Ilka Bautz und je einem Vertreter des Amtes Märkische Schweiz und des Bildungsausschusses statt. Im Ergebnis der Runde wurde als vorübergehende Lösung die Öffnung des Jugendclubhofes vorgeschlagen. Dazu besteht jedoch noch rechtlicher Klärungsbedarf. Das Thema steht nochmals in der Novembersitzung des Bildungsausschusses auf der Tagesordnung.
Bürger, Parteien, Vereine, Arbeitsgruppen werden nochmals aufgerufen, bis 31. Oktober beim Bürgermeister oder dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Vorschläge für Ehrenamtsauszeichnungen oder Würdigungen zum Neujahrsempfang einzureichen.
Erwähnt wurde die Vorbereitung einer Anfrage an die Firma edis, inwiefern es möglich wäre, dass Jugendliche Transformationsstationen mit Graffitibildern gestalten können.
Beim Tagesordnungspunkt Kooperation zwischen Schule und Hort betonten Frau Maaßen und Herr Rosenfeld die gegenwärtige gute Zusammenarbeit. Bei weiter wachsenden Kinder- und Schülerzahlen sei die bisherige Qualität der Unterrichts- und Erziehungsarbeit nur zu gewährleisten, wenn ausreichend Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung ständen. Eine Dreizügigkeit der Grundschule wird nicht mehr ausgeschlossen. So wird ab dem nächsten Schuljahr jedes Jahr ein zusätzlicher Klassenraum benötigt. Deshalb betonen die Mitglieder des Bildungsausschusses die Dringlichkeit eines neuen Hortgebäudes und fordern die schnelle Aufnahme von Gesprächen zwischen Amt, Kommune und der Schulverwaltung, um die Überarbeitung des Schulentwicklungsplanes von MOL zu erreichen. Schul- und Hortleiter bedauern, dass das Interesse der Eltern an Veranstaltungen, die in den Nachmittags- und Abendstunden liegen, zurückgegangen sei und man demzufolge auf den Vormittag ausweichen muss. Der seit Jahren geforderte Lärmschutz im Speiseraum von Haus I wurde erneut angemahnt.
Zum Thema Schulcampus wird die Arbeitsgruppe für den 25. Oktober einladen.
Bei der Auswertung der Protokolle zu den Ortsbegehungen im Juni und Juli dieses Jahres wurde festgestellt, dass die aufgelisteten Mängel bzw. die von den Objektleitern vorgeschlagenen Maßnahmen, die im Rahmen des laufenden Haushalts abgearbeitet werden sollten, kaum erledigt wurden. Der Bildungsausschuss erstellt eine Übersicht, in der alle erledigten und noch offenen Reparaturen, Modernisierungen u.a. zusammengefasst werden, um für die Haushaltsplanung 2019 entsprechende Positionen aufzunehmen.
Beim Thema der Organisation der gemeindlichen Veranstaltungen für das 2019 legte Frau Mora als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gemeindepartnerschaft den Veranstaltungsplan mit unserer polnischen Partnergemeinde Zwierzyn vor. Der Bildungsausschuss gab zu Bedenken, dass noch zu viele „Kleinveranstaltungen“ enthalten seien, wo die Effektivität von beiden Seiten hinterfragt werden müsse und man sich stärker auf 4 bis 5 zentrale Begegnungen konzentrieren solle. Dazu soll eine zügige Abstimmung mit unseren polnischen Nachbarn erfolgen, damit bis Ende November der Entwurf für unseren kommunalen Veranstaltungsplan festgeschrieben werden kann.
Zum Abschluss der Sitzung wurde allen gedankt, die bei der raschen Umsetzung der beiden U3- Spielplätze im Heinrich- Heine- Ring und an der Gaststätte „Radaiczack“ mitgeholfen haben.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE 

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de     

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Drei tolle Tage in Zinndorf

(08.10.2018)
Das 20. Zinndorfer Oktoberfest 2018 war Klasse. Bei prächtigem Wetter, wie bestellt für das Ernte- und Oktoberfest 2018, feierten Hunderte an drei tollen Tagen auf dem Anger in Zinndorf. Das Fest war eine wunderschöne Demonstration ehrenamtlicher Arbeit der Kameraden der Zinndorfer Feuerwehr und der Mitglieder des ZInndorfer Bürgervereins e.V. unterstützt von Partnern, die bereits über ein Jahrzehnt mit dabei waren. Dafür danken wir allen recht herzlich.
Der große Höhepunkt war am Samstag das von der Euroregion Viadrina geförderte Treffen mit den polnischen Gästen, die bereits zum 15. Male teilgenommen haben. Dabei hat vor allem das Jugendorchester aus Drezdenko mit seiner Musik und Spiellaune begeistert. Ob bei der Begrüßung durch den Amtsdirektor und die Bürgermeister der Partnergemeinden Rehfelde und Zwierzyn oder an der Spitze des Umzuges oder zum Abschluss bei der Verabschiedung im Festzelt - immer hat der brausende Beifall der hohen Qualität und der jugendlichen Frische gegolten.
Eingebettet wurde gekonnt die Würdigung der Kameraden der Ortswehr der freiwilligen Feuerwehr, die an diesem Tage das 90. Jahr ihrer Gründung gemeinsam mit allen Teilnehmern gefeiert haben.
Ein buntes Programm mit Pipo & Pipolina für die Jüngsten, den farbenprächtigen Tänzern aus Polen, dem Spaß mit den Country Dancers aus Rehfelde, einem gut gelaunten Sänger ALF wurde am Abend mit dem DJ der „Wilde Herzbube“ und einem Höhenfeuerwerk phantastisch abgeschlossen. Unsere Disko am Freitag mit den DJ „Die Zwei“ und der Frühschoppen mit dem Orchester aus Schulzendorf am Sonntag rundeten das Fest gut ab.
Die Vorführungen und Wettkämpfe der Kinder- und Jugendfeuerwehr, das Spielezentrum aus Neuhardenberg, die große Hüpfburg von Cemex, der Werbestand von Renault und UKA sowie die vielfältigen Angebote der Schausteller waren ein wahrer Fundus der Freude für die Jungen, aber auch für die Älteren. Die Ausstellungen des Bürgervereines und der Feuerwehr sowie die Broschüre zu 20 Jahre Bürgerverein würdigen das Wirken der Zinndorfer und unserer Partner.
Zum Umzug konnten wir wieder die Erntekrone, die polnischen Gäste, einige Vereine, Kinder des Hortes und der Kita’s sowie über 50 herausgeputzte alte Fahrzeuge begrüßen. Dabei auch unser Oldi, der Lanz-Bulldog Baujahr 1936 und abschließend der Block der Feuerwehren.
Besonderen Dank sagen wir den Kuchenbäckern für 37 Kuchen und für den Erlös im Oktobercafè. Dank auch für die Gestaltung der Strohpuppen in den Vorgärten. Die umfangreiche Versorgung durch den Zeltbetreiber, den Grillstand, die Feldküche, eine Schweinebräterei, Knobi, Langos sowie Süßigkeiten sicherte das Wohlbefinden aller Gäste.
Ein herzliches Dankeschön richten wir an alle Sponsoren und Spender, wie den Zeltbetreiber Goldschmidt aus Müncheberg, den Schausteller Bleifuß, das Team des Gasthauses „Zur alten Linde“ aus Rehfelde, Anjas-Feldküche aus Hoppegarten und weitere Händler, die Windkraftbetreiber D&W, WKN, Teut, BMV und UKA, die Bürger Christa Wondtke, Margarete Burghard, Martina Elsholz, Heidrun Mora, Reinhard Grothe, Fam. Herrmann und Schönbrunn, Jürgen Drews, die Sparkasse MOL, Autowelt Barnim aus Schöneiche, EWE, Schilling & Cymara - ohne die solche Feste nicht möglich sind. Dank auch für die Hilfe bei der Absicherung durch den WSE, das DRK, TVZ Neuhardenberg, das Sicherheitspersonal sowie die Feuerwehrgäste.
Dank den Organisatoren und Aktiven des Zinndorfer Bürgervereines e.V. und der Zinndorfer Feuerwehr sowie der Gemeinde Rehfelde und dem Amt Märkische Schweiz.
Zum Abschluss haben wir für das nächste Jahr zum Fest vom 04. bis 06. Oktober, dem traditionellen Wochenende des Erntedankfestes, eingeladen.
 
Das Organisationsteam aus Zinndorf
 
Bilder vom Festumzug --> hier
Bilder vom Oktoberfest - Samstag --> hier
 
Das Nachrichtportal für Brandenburg MOZ.de  berichtet unter der Überschrift "Oktoberfest - Aktives Dorf-Team und viele liebe Gäste".
Lesen sie den Artikel --> hier
 

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Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(27.09.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 25. September zu ihrer 27. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten.

Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der letzten Sitzung. Er führte aus:

 
Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit dem 24. Juli 2018. Da das auch der Zeitraum seit der Sitzung des Hauptausschusses ist gebe ich die Information an diesen Ausschuss vom 18. September als Bestandteil des Berichtes zur Niederschrift und beschränke mich nur auf wenige Ergänzungen.
 
Aus der Information an den Hauptausschuss
Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
Dazu einen besonderen Dank an unsere Kameraden aus den Ortswehren der Feuerwehr, die fast Übermenschliches bei der Brandlöschung, erst in Treuenbrietzen und dann bei uns im Roten Luch, geleistet haben.
In diesem Zusammenhang erneut habe ich die Bitte, langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang nachzudenken und Vorschläge an mich einzureichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung in das Ehrenbuch. Entsprechend der aktuellen Terminplanung sollte die Entscheidung dazu im Hauptausschuss 05.11. bzw. in der Gemeindevertretersitzung am 25.11. getroffen werden.
 

Sorgen und Fragen der Bürger

Zahlreiche Bürger machen sich nach den vielen Waldbränden und Stürmen Sorgen um ihr Hab und Gut. Es gibt Anfragen zu Konsequenzen für Waldbesitzer in unmittelbarer Wohnlage und das ist fast überall in unserer Gartenstadt. Insbesondere geht es um die Beräumung von Trockenholz und einen festgelegten Schutzstreifen zwischen Wald und Grundstücken. Wir sollten das beraten und Lösungen suchen.
Anderseits geht es um Bäume, auch gemeindliche im Straßenbereich, die bei Sturm die Menschen und Häuser in Gefahr bringen. Das betrifft vor allem unseren Nadelbaumbestand, insbesondere den Kiefernbestand sowie die Umwandlung in Misch- bzw. Laubwald. Andererseits sind Forderungen, den Waldbestand zu sichern und auszuweiten, völlig berechtigt.
Zunehmende Kritik gibt es auch am optischen Zustand der Gehwege und Bordsteinkanten, welche immer mehr verunkrauten. Entweder wir können die Bürger dazu gewinnen, weil per Satzung nicht zu zwingen, oder die Gemeindearbeiter oder die AFG bekommen dazu einen Auftrag. In diesem Zusammenhang zwingt sich erneut die Frage nach einer Straßenreinigungsgebührensatzung auf.
Zum anderen geht es um die zu starke Staubentwicklung in den Straßenbereichen und um die sinnvolle Gestaltung der Zuschaltungen unserer Straßenbeleuchtung, differenziert nach Straßen, Umgebung und Bedeutung. 
In Zusammenhang mit dem REWE-Bau wird von Bürgern aus der Ernst-Thälmann-Straße 30 – Betreutes Wohnen empfohlen, eine Querungshilfe in Höhe Fuchsbergstraße zu errichten und das Schild 30 km/h aufzustellen. Der Vorschlag zum Ausbau der Bahnstraße ist zu verwerfen.
Von Bürgern aus der Bahnhofstraße wird angeregt, im Kontakt zum Landesamt für Straßenwesen und Straßenverkehrsamt MOL die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30km/h bis zur Instandsetzung der Straße und eine Querungshilfe Höhe Netto anzustreben.
Gesamtbericht von der Hauptausschusssitzung --> hier
 
Ergänzend für die vergangene Woche
Eine Beratung mit den Vereinen, Initiativgruppen und Feuerwehren beschäftigte sich mit Fragen der Zusammenarbeit, Förderung und Veranstaltungsplanung. Es wurde erläutert und in Auswertung schriftlich informiert, dass bis zum 31. Oktober 2018 einzureichen sind
  • Vorschläge zur Auszeichnung und Ehrung zum Ehrenamtstag am 22. November und zum Neujahrsempfang am 18. Januar 2019
  • Anträge mit Formular zur Förderung der Vereinsarbeit und die Durchführung von Veranstaltungen.
  • Veranstaltungstermine für den Kalender der Veranstaltungen in Rehfelde
  • Projekte mit der Partnergemeinde Zwierzyn und Höhepunkte, wie zum Beispiel anlässlich des Fontanejahres oder zu nachhaltigen Förderprojekten.
Der Spielplatz Heinrich – Heine – Ring wurde symbolisch mit Kindern der Kita eingeweiht. Er steht auch für die Errichtung des Spielplatzes in Herrensee, die Erweiterung am Naturlehrpfad und auch in Zinndorf. Danke an die Gemeindearbeiter und die Arbeitsgruppe der Gemeindevertretung.
In der letzten Woche fand die Anhörung der Kameraden aller Ortswehren zur Berufung einer neuen Amtswehrführung im November statt.
Für unser Projekt „Mühlenfließ“ gibt es offensichtlich die Möglichkeit, im Oktober zu Übereinstimmungen zu kommen und in den zuständigen Gremien darüber zu befinden.
Auch unter dem Gesichtspunkt der von der Bundesregierung angekündigten „Förderungswelle“ für den sozialen Wohnungsbau sollten wir die Gründung unserer Kommunalen Entwicklungsgesellschaft beschleunigen und in 2019 entsprechende Schritte zum Bauen gehen. In Rehfelde haben wir „Wohnungsnotstand“, da wir keine Anfragen zu Wohnraum positiv beantworten können. Das betrifft allerdings auch die Bereitstellung von Gewerbeflächen. Ich verweise erneut auf unser Leitbild, unser Ortsentwicklungskonzept, in dem wir die Ausweisung von Flächen für Wohnen, Gewerbe und Wald beschlossen haben. In diesem Leitbild sind auch die immer wieder angefragten Perspektiven und Richtungen der Entwicklung Rehfeldes dargelegt. Das Leitbild wurde von uns beschlossen und in mehreren Veranstaltungen auch mit Bürgern diskutiert.
Bedingt durch Beschwerden der Nutzer unseres Bahnhofgebäudes gab es ein Schlichtungsgespräch mit Jugendlichen zum falschen Nutzen des Bahnhofsumfeldes. Die Frage werde ich im Punkt „Anfragen von Bürgern“ aufwerfen und grundsätzlich fordern, im Umfeld des Bahnhofes die falsche Nutzung, wie Sitzen auf den Zugängen, Rauchen, Trinken, Beschmieren, Verdrecken etc. zu beenden.
Die besprochene zeitnahe Lösung für die Jugendlichen könnte nur im Außengelände des Jugendclubs geschaffen werden. In der Zukunft sollte im Bereich der Bewegungsflächen an der Bahnstraße eine zusätzliche Lösung gefunden werden.
 
Abschließend nochmals meine Bitte!
Auch wenn sich manche Diskussion zu Sachthemen zuspitzen wird, hoffe ich auf eine gute, sachliche Zusammenarbeit aller Fraktionen bei der Lösung unserer vielfältigen Aufgaben in 2018 und der Vorbereitung auf 2019.
Bleiben wir optimistisch bei der Lösung aller Fragen, wie
  • Hortneubau und Schulentwicklung mit energetischer Neuausrichtung
  • Straßenausbau, Instandsetzung und Reparaturen in diesem Bereich
  • Kommunale Gesellschaft und erste Entwicklungen im Wohnungsbau
  • Sicherung der Tätigkeit in allen kommunalen Einrichtungen
  • Qualitative Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Sport, Senioren und Feuerwehren
 
Respekt für Jedermann ist auch die Voraussetzung in Vorbereitung und erst recht nach den Kommunalwahlen am 26. Mai und einer eventuellen Stichwahl am 16. Juni.
Danke für die Aufmerksamkeit
 
Beschlüsse Gemeindevertreter
  1. Jahresabschluss 2017 und Entlastung des Amtsdirektors für dieses Jahr
  2. Die Teileinziehung des Teilstückes der Karl-Liebknecht-Straße von Schlagweg bis Stephanstraße. Das bedeutet ein Verbot von Fahrzeugen über 7,5 Tonnen sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.
  3. Vorplanung der Bewegungsräume (Ballspielanlage, Spielplatz, Skaterplatz) sowie die Erweiterung des P&R wurden bestätigt. Die weiteren Planungen werden beauftragt.
  4. Richtlinie für den Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln in der Gemeinde Rehfelde
  5. Vergaben für den Bau der Straßenbeleuchtung und Seitenbereiche in der Schillerstraße sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Bahnhofstraße südlich mit angedachten drei Einfamilienhäusern.
  6. Für den Bereich „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ wurde aus 16 Vorschlägen, auch in Übereinstimmung mit dem Investor, der Straßenname „Märkisches Tor“ vergeben.
 
Der Bericht des Bürgermeisters, der Bericht zum Haushaltsvollzug sowie die Informationen zum weiteren Einsatz des Klimaschutzmanagers und zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser wurden zur Kenntnis genommen und damit zur weiteren Arbeitsgrundlage empfohlen.
 
Der Antrag, einen Brief an den Ministerpräsidenten zum Thema „Moratorium Windenergie“ zu senden, wurde laut Hauptsatzung für die nächste Sitzung des Hauptausschusses / Gemeindevertretung festgelegt. Es wurde empfohlen, dass die Fraktion FÜR Rehfelde, Werder, Zinndorf den Entwurf vorbereitet.

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

Ehemaliger Agrarhandel nicht mehr zu sehen

(24.09.2018)

(HGH) Der Abbruch der Gebäude und die Entsiegelung der Flächen des ehemaligen Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG zwischen Ernst-Thälmann-Straße und Bahnstrecke ist schon entscheidend vorangekommen. Das abgerissene Material wird aktuell für die Wiederverwendung zerkleinert und zu hohen Bergen aufgeschüttet.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg - MOZ.de berichtet unter der Überschrift "Zentrum Rehfelde - Beton- und Ziegelbruch werden verbaut" vom aktuellen Baugeschehen. Lesen Sie den Beitrag --> hier
 
Bilder von den Abbrucharbeiten --> hier 

Foto zu Meldung: Ehemaliger Agrarhandel nicht mehr zu sehen

Spielplätze eingeweiht

(21.09.2018)
(HM) Am gestrigen Donnerstag wurde mit den Kindern aus der Kita Fuchsbau der U3-Spielplatz im Heinrich-Heine-Ring offiziell durch den Bürgermeister eingeweiht. Weiterhin anwesend waren die Presse, verantwortliche Gemeindearbeiter und Vertreter der AG-U3-Spielplätze der Gemeindevertretung. Am Abend wurde der neue Spielplatz schon intensiv von den Kindern des Wohngebietes genutzt. Auch am Bahnhof Herrensee sind die Spielgeräte montiert und stehen zur Freude der Kinder bereit.
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Foto zu Meldung: Spielplätze eingeweiht

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(19.09.2018)

(IR) In der 48. Sitzung des Hauptausschusses am 18. September 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

 
"Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
Dazu einen besonderen Dank an unsere Kameraden aus den Ortswehren der Feuerwehr, die fast Übermenschliches bei der Brandlöschung, erst in Treuenbrietzen und dann bei uns im Roten Luch, geleistet haben.
 
Vorschlag für Auszeichnungen
In diesem Zusammenhang erneut die Bitte, langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang nachzudenken und an mich einzureichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung ins Ehrenbuch. Entsprechend der aktuellen Terminplanung sollte die Entscheidung dazu im Hauptausschuss am 05. bzw. in der Gemeindevertretung am 25. November getroffen werden.
 
Beratungen
Obwohl wir in der Sommerpause waren, gab es Beratungen und Abstimmungen zur Gründung unserer Kommunalen Gesellschaft mbH, zum Schulprojekt und zum Hortneubau, zur Kita im „Wohnen im Zentrum“, zum Mühlenfließ und zum Stand der Planungen im erweiterten Windfeld 26. Der „Rote Netto“ wurde wieder eröffnet und unsere Spielplätze in Herrensee sowie im Heinrich - Heine – Ring sind fast fertig und der am Naturlehrpfad wurde ergänzt.
 
Veranstaltungen
Dank auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich im Folgenden nennen möchte.
Das Sommerfest der Senioren anlässlich der Brandenburger Woche, das Auftaktfahren bei Stadtradeln in Rehfelde, das Pokalspiel mit Sieg und Weiterkommen in der 1. Runde des AOK-Landespokales, leider in der 2. Runde gegen einen drei Klassen höher spielenden Gegner nach großem Kampf und schönem Spiel mit 0:3 ausgeschieden, die Schuleinführungen und der Schulbeginn sowie natürlich das Sommerfeste der Vereine und Initiativgruppen, insbesondere der Motorradgemeinschaft Hijacker und der Straßengemeinschaften in der Annemariestraße und im Klosterdorfer Weg.
Hervorheben möchte ich die Teilnahme am Erntefest in Zwierzyn und den durchgeführten Wandertag mit Eröffnung des neuen Abschnittes unseres deutsch-polnischen Liederweges aus der Feldflur Zinndorf über Rehfelde Dorf bis zum Bahnhof Herrensee, an der auch eine starke Delegation aus Polen teilgenommen hat. Beide Veranstaltungen wurden über die Euroregion Viadrina gefördert. Dazu der Nordic Walking Tag in Zwierzyn.
Würdigen möchte ich die Einweihung des Gedenksteines für Moritz Heimann anlässlich des 150. Jahres seiner Geburt in Werder. Danke an die Organisatoren.
 
Zum aktuellen Baugeschehen
Die Straßenreparaturen wurden im Wesentlichen durchgeführt. Hervorheben möchte ich die Instandsetzung der Karl-Liebknecht-Straße und damit die Wiederherstellung der Verbindung vom Schlagweg aus ins Wohngebiet. Der Ausbau der Waldstraße, 1. BA hat begonnen, die Straßenbeleuchtung in Rehfelde Dorf und in der Waldstraße ist gebaut, die Pflasterung der Zuwegung am Friedhof durch die AFG fertiggestellt. Der Abriss des alten Heizhauses ist jetzt bei günstigeren Kosten als angesagt vollendet worden. In der Schule wurden die Maßnahmen gerade noch rechtzeitig vor Schulbeginn abgeschlossen. Kompliziert sieht es mit dem Projekt Kegelbahn aus, wo verbindliche Aussagen zum Baufenster fehlen, da der Förderbescheid nicht vorliegt.
Vom Amt erwarte ich eine Erklärung zu den Gründen für die Nichterfüllung des Parkplatzbaues an der Post und des Parkplatzes mit Straße und Garagen sowie Einfriedung an der Kita Fuchsbau. Wichtig wäre die Sicherung dieser liegengebliebenen Maßnahmen für das Frühjahr 2019 und die dazu erforderlichen Finanzen in einem Haushaltsrest. Gleiches ist zum Bau der Außenanlagen der Wohnhäuser Bahnstraße über GeHUS zu verzeichnen. Nennen muss ich, obwohl bekannt, die Verschiebung des Gehwegbaues in Rehfelde-Dorf.
 
Aktuelles aus dem Amtsausschuss
Der Amtsausschuss hat zu den Vergaben für den Bau des Feuerwehrgerätehauses Werder und zu den Planungen für Zinndorf seine Zustimmung gegeben. Beschlossen wurden auch öffentlich-rechtliche Verträge mit Müncheberg zur Zusammenarbeit im Bereich Technik und Vergabemanagement. Wichtigster Beschluss war die „Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bezirk Märkische Schweiz“. Diese muss nun auch durchgesetzt werden.
Im Amtsbereich fand eine erste sehr ausführliche Beratung des Amtsdirektors mit den Bürgermeistern zum Thematik Wirtschaftsförderung und Tourismus statt. Die dabei von Frau Deters dargelegten Ideen, Maßnahmen und Vorstellungen müssen in den Gemeinden weiter beraten werden. So wird vorgeschlagen, nach den Wahlen im Mai über einen dafür zuständigen Ausschuss des Amtsausschusses zu befinden, der dann auch Strukturen oder Zuständige in den Gemeinden finden würde. Ich schlage vor, dazu noch in 2018 in Rehfelde eine gemeinsame Beratung der sich Verantwortlichfühlenden des Finanzausschusses und des Bildungsausschusses, bei Einbeziehung von ART, dem Unternehmerstammtisch u.a.m. durchzuführen.
 
Windfeld 26
Einige ausführliche Bemerkungen zum Windfeld 26, damit ich dem Beschluss der regelmäßigen Information nachkomme. Die nächste gemeinsame Beratung der Planer findet erst im Oktober statt, da es weitere bilaterale Gespräche der Betriebe, auch auf Ebene der Geschäftsführer, geben muss. Damit wird es erst im November zu Diskussion und Beschlussfassung in den Gremien der Gemeinde kommen können.
Alle Berichte in den Medien über Initiativen von Ortsvorstehern und Bürgermeistern oder der Bundesratsinitiative, die Herr Woidke und die Regierung in Potsdam anstreben und der ich nur zustimmen kann, ändert nichts an unseren Beschlüssen. Deshalb habe ich auch den Artikel aus der MOZ vom 05. September an alle gesendet. Mit meinen Worten, trotz Bundesratsinitiative ist Herr Woidke, bei Sicherung der Braunkohle in seiner Heimatregion, für den Bau weiterer Windkraftanlagen, unter anderem in Ostbrandenburg, das heißt bei uns in MOL und LOS, weil wir einen wirksamen Regionalplan Wind haben. Dieser sachbezogene Plan zur Windenergie im Bereich unserer Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree (MOL / LOS) wurde am 08. August 2018 von der Planungsabteilung der Länder Berlin/Brandenburg bestätigt und erlangt mit der Veröffentlichung Rechtskraft.
Unsere Forderung an die Betreiber und Antragsteller zur „bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung“, die anerkannt wird, könnte mit einem verbindlichen Gesetz natürlich gesichert werden.
Gut, dass wir eine wirksame Veränderungssperre haben und die Beschlüsse zum Bebauungsplan und zur FNP-angleichung gefasst haben. Diese müssen im Rahmen der Gesetze und Richtlinien der Bundesrepublik und Brandenburgs erarbeitet werden. Da helfen keine subjektiven, unrealistischen Wünsche, sondern nur reale Vorschläge im Rahmen des Regelwerkes, an das wir uns zu halten haben.
Die bisherigen Entwürfe zum erweiterten Windfeld 26 würden eine leicht abgesenkte Anlagenzahl, d.h. unter 30 Anlagen in den Jahren bis 2029 bedeuten. Dazwischen aber auch ein Anwachsen, da das Repowering (Abriss) zeitlich versetzt, entsprechend der genehmigten Laufzeiten, später realisiert wird. Auf Gesetzesgrundlage (Sicherung der Erträge) und dem technischen Standard (Effektivität im Wind) würden die Anlagen auch höher als die bisherigen. Bei einem Rotordurchmesser von 90 bis 100 Meter, einer ca. Nabenhöhe von 180 Meter entstehen Anlagen zwischen 220 bis 240 Meter. Wer das ändern will, muss über die gewählten Abgeordneten in Berlin und Brandenburg die Gesetze ändern. Wie kompliziert das scheint, zeigen die Veröffentlichungen zum Kohleausstieg.
In einer Gesprächsrunde des Städte- und Gemeindebundes und Pro Brandenburg ging es erneut um Beteiligungsmodelle und Akzeptanzprobleme. Mit dem sinnigen Titel „Kommunale Wertschöpfung in der Energiepionierregion Brandenburg“ ging es in der Märchenvilla in Eberswade, dem ehemaligen Pionierhaus, um Brandenburger Pioniertaten, so auch unsere in Rehfelde im Bereich der erneuerbaren Energien. Sehr kritisch wurden alle Möglichkeiten des direkten Nutzens für Kommunen und unsere Bürger beleuchtet. Es geht um Beteiligung am Gewinn und Akzeptanz zu den Aufgaben der Zukunft. Alle Beteiligten sind in der Erwartung, dass die Landesregierung dem Landtag dazu einen Beschluss zur Teilhabe vorlegt und anderseits der Antrag des Ministerpräsidenten im Bundesrat Gehör fände, im Baugesetzbuch das Privileg von Windanlagen im Außenbereich zu streichen. Aus meiner Sicht für uns wieder nichts Neues und das wird so bleiben, solange das Land Brandenburg oder/und die Bundesregierung keine anderen verbindlichen Gesetze zur Beteiligung der Kommunen am Wertschöpfungsprozess beschließt. Deshalb liest sich das in der MOZ gut, wenn es dann so durchgesetzt würde.
Die Sonderabgabe, nicht Steuer auf Windräder, an die Standortgemeinden von 5.000 für alte und 10.000 € für neue Anlagen - so Herr Graf Geschäftsführer vom Städte- und Gemeindebund - und das nicht zu Lasten des Strompreises - wäre nur gerecht. Das wären im Haushalt ohne Abzug durch die Schlüsselzuführung im Augenblick 150.000 €, später 300.000€. Damit könnte man die Straßen in Werder und Zinndorf zügig reparieren und auch einen Teil der Baukosten für Schule und Hort bzw. Kita decken.
 
Kommunale Gebietsstruktur
In der Zusammenkunft der Bürgermeister und Ortsvorsteher mit dem Landrat, traditionell wieder in Wriezen, gab es nochmals eine Erklärung zur Entwicklung der kommunalen Ebene. In der nächsten Wahlperiode bis 2024 soll es keine neue Gebietsreform geben und unser Amt kann sich weiterentwickeln. Erster Schritt ist die geplante Aufnahme der Gemeinde Märkische Höhe zum 01.01.2019.
 
Zu einigen Fragen der Bürger in meiner Sprechstunde
Bürger machen sich nach den zahlreichen Waldbränden und Stürmen Sorgen um ihr Hab und Gut. Es gibt Anfragen zu Konsequenzen für Waldbesitzer in unmittelbarer Wohnlage und das ist fast überall in unserer Gartenstadt. Insbesondere geht es um die Beräumung von Trockenholz und einen festgelegten Schutzstreifen zwischen Wald und Grundstücken. Wir sollten das beraten und Lösungen suchen.
Anderseits geht es um Bäume, auch gemeindliche im Straßenbereich, die bei Sturm die Menschen und Häuser in Gefahr bringen. Das betrifft vor allem unseren Nadelbaumbestand, insbesondere den Kiefernbestand sowie die Umwandlung in Misch- bzw. Laubwald. Anderseits sind Forderungen den Waldbestand zu sichern und auszuweiten völlig berechtigt.
Zunehmende Kritik gibt es auch am optischen Zustand der Gehwege und Bordsteinkanten, welche zunehmend verunkrauten. Entweder wir können die Bürger dazu gewinnen, weil per Satzung nicht zu zwingen, oder die Gemeindearbeiter oder die AFG bekommen dazu einen Auftrag. In diesem Zusammenhang zwingt sich erneut die Frage nach einer Straßenreinigungsgebührensatzung auf.
Zum anderen geht es um die zu starke Staubentwicklung in den Straßenbereichen und um die sinnvolle Gestaltung der Zuschaltungen unserer Straßenbeleuchtung, differenziert nach Straßen, Umgebung und Bedeutung.
 
Haushaltserarbeitung für 2019
Spätestens im Oktober sollten wir uns zu den Maßnahmen und Aufgaben 2019 und folgende Jahre entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Eine zeitigere Beschlussfassung ist geprüft und nicht realistisch. Die Beschlussfassung am 27. November ist aber abzusichern. Das heißt Konsultationen zum Haushalt ab 38. KW (ab 17.09.) und erste Diskussion im Finanzausschuss am 08. Oktober sowie Sitzung Hauptausschuss mit Finanzausschuss am 05. November. Positiv kann ich erwähnen, dass jetzt der Förderbescheid für die Kegelbahn zugesagt und ganz neu der für die Erweiterung der Kita mit 265.000 € vorliegt.
 
Beschlüsse des Hauptausschusses
Der Hauptausschuss hat folgende Beschlüsse gefasst und als Empfehlung an die Gemeindevertretung zur Sitzung am 25. September 2018 weitergeleitet:
  • Beratung des Jahresabschlusses 2017 und die erforderliche Entlastung des Amtsdirektors
  • Teileinziehung der Karl-Liebknecht-Straße,
  • Vorplanungen der Bewegungsräume an der Bahnstraße
  • Ausbau der Straßenbeleuchtung Schillerstraße.
  • Vergabe des Straßennamens „Märkisches Tor“ für das Gebiet „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“
  • Aufstellung eines Bebauungsplanes im Süden der Bahnhofstraße
  • Richtlinie zum Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln.
  • Kauf des „Rehfelde MOBIL“. Der dafür erforderliche Entwurf des Sponsorenvertrages sowie die Nutzerordnung wurden bestätigt.

 

Die zu den Beschlussfassungen vorbereiteten Dokumente können hier nachgelesen werden.

 

Foto: S. Hofschläger - pixelio.de

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Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

(17.09.2018)

(KG) Eine gelungene Feier, so das allgemeine Urteil, war am Sonnabend, dem 15. September, die Einweihung des Gedenksteins für den Erzähler, Dichter, Essayisten, Dramatiker und Lektor des Fischer-Verlags Moritz Heimann, der vor 150 Jahren in Werder geboren wurde. Der Verein der Heimatfreunde Rehfelde hatte zusammen mit der Gemeinde Rehfelde geladen  – und der Einladung gefolgt waren „Werderaner“ sowie Rehfelder, Zinndorfer und eine stattliche Delegation aus Kagel, dem langjährigen Heimatort der Familie Heimann. Der dortige Heimatverein hat in seinem Domizil „Alte Dorfschule“ sogar eine kleine, aber informative Heimann-Ausstellung und Sammlung, und schon vor drei Jahren dort eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Die Feier eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Martin Tesky. Ihm folgend übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin, Heidrun Mora, die einleitende Vorstellung Heimanns. Sie verwies dabei darauf, dass Werder zwar als Geburtsort Moritz Heimanns feststehe, aber dass das Geburtshaus, höchstwahrscheinlich ein Ladengeschäft mit Wohnung, bis heute nicht identifiziert sei. Dr. Kurt Gamerschlag ergänzte dazu später, dass im Geburtsjahr Heimanns 1868 im 400-Seelen Dorf Werder immerhin mindestens vier Krämerläden existierten, nebst vier Gastwirtschaften, drei Schmieden, zwei Bäckern und einer Reihe weiterer Handwerksbetriebe, die heute samt und sonders verschwunden sind und nur durch die fleißige Archivierungsarbeit des Heimatvereins der Nachwelt erhalten bleiben.

Ortsvorsteher Dr. Frank Küchler bemerkte in seinen Bemerkungen dazu, dass auch die Werke Heimanns fast von der Bildfläche verschwunden sind. Im Internet finde man noch antiquarisch zu erwerbende Texte. Allerdings habe ihn dann doch der Preis von 160 Euro für den Text der Erstausgabe von Heimanns Komödie „Der Weiberschreck“ ziemlich geschockt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag von den Rehfelder Heimatfreunden trug schließlich den neuesten Stand der Forschung zu Heimann vor. Er berichtete von vielen biographischen Details der wohl ursprünglich in Kagel beheimateten jüdischen Familie Heimann, die aus noch unbekannten Gründen für einige Zeit nach Werder gezogen sei, dann aber wieder zurück nach Kagel, als Moritz Heimann gerade drei Jahre alt war. Vieles in der Biographie Heimanns, der mit der Bildhauerin Gertrud Marschalk verheiratet war und damit zum Schwager des von ihm bewunderten Gerhard Hauptmann wurde, liegt noch unaufgearbeitet in diversen Archiven. Vor allem Günter de Bruyn, der wohl bekannteste märkische Schriftsteller unserer Zeit, kümmert sich seit Jahren darum, wenigstens Heimanns Erzählungen aus den märkischen Dörfern an die Leseröffentlichkeit zu bringen. Heimanns fünf Dramen sind zu seiner Zeit alle auf dem Theater als allzu intellektuelle Dialogdramen durchgefallen und heute vergessen. Ebenso seine über 200 Essays zu Themen seiner Zeit in über einem Dutzend verschiedener Zeitschriften. Viele davon, etwa über die Integration besonders von jüdischen Flüchtlingen aus dem Osten, über die „soziale Frage“ des Umgangs mit der arbeitenden Bevölkerung im Kapitalismus, über die „zionistischen“ Bestrebungen zur jüdischen Staatengründung in Palästina, über christlich-jüdische Konflikte, Assimilation und „Judentaufen“, über ethische Anforderung an Politiker und Beamtenschaft usw. sind bis heute spannend und oft sogar heute aktuell verstörend. Leider gibt es keine komplette Sammlung, sondern nur Heimanns erste Zusammenstellung in seinen nur noch antiquarisch zu bekommenden „Prosaischen Schriften“ von 1918 und ein paar weitere Auswahlsammlungen nach seinem Tod 1925.

 

Die Arbeit als Verlagslektor bei dem neu in Berlin gegründeten Verlag Samuel Fischer war Heimanns „Brotberuf“. Hier hat er, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, aber in der Literaturszene der damaligen Zeit als absolute Kapazität verehrt, nachhaltig gewirkt. Er entschied mit Fischer über Annahme oder Ablehnung der hunderte von Manuskripte, die hoffnungsvolle Autorinnen und Autoren an den Verlag schickten, und betreute die angenommenen Glücklichen dann als Korrektor und Kommentator. Thomas Mann kam ebenso unter seine „Fittiche“ wie Gerhard Hauptmann (beide Nobelpreisträger), die damaligen Bestsellerautoren Emil Strauß und Jakob Wassermann; Rainer Maria Rilke oder auch der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau usw. usw. Legendär unter all diesen Autoren waren die Gesprächsrunden mit Heimann in seinem Heim in Kagel, – und, nicht zu vergessen, die fröhlichen Runden im „Goldenen Lamm“ in Lichtenow.

 

Stimmungsvoll begleitet wurde die Gedenkfeier vom Duo Axel Zebeck (Gitarre) und Monika Kleffmann (Cello) aus Bochum. Besonders ihre romantische Vertonung des schönen Gedichts von Moritz Heimann, „Abend“, traf die Atmosphäre der Feier, die mit einer gemütlichen Kaffetafel und vielen Gesprächen der Heimatfreunde von Werder, Rehfelde, Zinndorf und Kagel miteinander beendet werden konnte:

 

Still verzittert der Tag !

Nebel schweben bedächtig

Über Wiesen und Hag.

Es rege sich nächtig.

Noch ein Gruß und ein Wink.

Mühsam ziehen die Pferde;

Rund um die träumende Erde

Spannt sich der magische Ring.

Durch das schweigende Feld

Späte Lichter verhauchen,

Und das Herz und die Welt

Ins Dunkel tauchen !

 

Ein großes Dankeschön an Helmut Lattwin für das tolle Engagement zur Vorbereitung des Gedenksteins und der Organisation der schweren Technik.

 

Bilder von der Aufstellung des Gedenksteines und der Einweihung --> hier

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 09/2018

(11.09.2018)
In der 1. Sitzung des Bildungsausschusses nach der Sommerpause am 04. September wurden wichtige Empfehlungen diskutiert und beschlossen.
Zum Stand und den Anforderungen an die Arbeit der Gemeindepartnerschaft berichteten Frau Heidrun Mora und Frau Simone Donath. Es wurde verdeutlicht, dass bei der Vielzahl von Veranstaltungen zwischen Rehfelde und unserer Partnergemeinde Zwierzyn zum Teil zu geringe Teilnehmerzahlen zu verzeichnen waren. Die Empfehlung des Bildungsausschusses lautet für den Veranstaltungskalender 2019 sich auf drei bis fünf zentrale Höhepunkte auf beiden Seiten zu konzentrieren. Dazu sollen in den nächsten Wochen konkrete Gespräche mit den verantwortlichen Partnern geführt werden.
Neuland betrat der Bildungsausschuss mit der Diskussion zum Entwurf einer „Richtlinie für den Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln in der Gemeinde Rehfelde“. In den meisten Nachbargemeinden ist eine solche Richtlinie nicht vorhanden. Stein des Anstoßes war ein Antrag von Werder zur Aufstellung eines Gedenksteines für den Lektor und Schriftsteller Moritz Heimann, der vor 150 Jahren am 19.07.1868 in Werder geboren wurde. Wenn Hauptausschuss und Gemeindevertretung diese Richtlinie beschließen, ist eindeutig geregelt, wer unter welchen Bedingungen eine solche Ehrung innerhalb der Gemeinde erfährt.
Beim Thema „Neues Hortgebäude“ geht es nun in die Phase der Ausschreibung für ein Planungsbüro, so dass hoffentlich noch in diesem Jahr mit der Projektplanung begonnen werden kann. Nach realistischer Einschätzung wird das neue Hortgebäude frühestens zum Schuljahr 2021/22 zur Verfügung stehen. Das heißt, es müssen immer noch zwei Schuljahre (2019/20 und 2020/21) „überbrückt“ - also Zwischenlösungen gefunden - werden.
Im Rahmen der Informationen der Arbeitsgruppe Sportentwicklung wurde mitgeteilt, dass der Fördermittelbescheid für die Modernisierung der Kegelbahn vorliegt und der Bau noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Der Nutzungsüberlassungsvertrag zwischen Grün- Weiß Rehfelde und der Kommune muss bezüglich der Aktualisierung der Kosten auf den Prüfstand. Ein Teil des Schulsportplatzes, den Grün-Weiß für den Kinderfußball nutzen will, muss vom DFB noch abgenommen werden. Tore und Fußballfeld sind noch einzumessen.
Mit Beginn des Trainingsbetriebes wird auch eine neue Nutzerordnung für dieses Areal in Kraft treten. Diese wurde mit Schule, Hort, Sportverein und Bürgermeister besprochen, vom Bildungsausschuss entworfen und muss vom Amt noch genehmigt werden. Hinweise und Fragen von Anwohnern erfuhren Berücksichtigung.
Mit der Errichtung von zwei weiteren U-3 Spielplätzen, neben der Gaststätte Radaiczak in Herrensee und im Heinrich-Heine Ring, löst der Bildungsausschuss und die Gemeindevertretung ein weiteres Versprechen gegenüber den Bürgern ein. Die Spielplätze wurden mit Gemeindegeldern gebaut. Die nächsten Schritte werden der Ausbau des Spielplatzes am Naturlehrpfad und ein dritter U-3 Spielplatz in 2019 sein. Für größere Kinder und Jugendliche soll mit dem Großprojekt „Sport- und Bewegungsfläche mit Parkanlage“ zwischen Lager- und Bahnstraße im Jahr 2019 begonnen werden.
Als letzten Tagesordnungspunkt behandelte der Bildungsausschuss die Vorbereitung des Ehrenamtstages am 22.11.2018. Hierzu sollen wieder Vereine, Parteien, Initiativgruppen Vorschläge an den Bildungsausschuss oder den Bürgermeister bis 22. Oktober für die Auszeichnung mit den drei Ehrenamtspokalen und das Ehrenamtsprojekt für 2019 einreichen.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

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Spielplätze für die Kleinsten

(30.08.2018)
(HMü) Der Aufbau der Spielplätze im Heinrich-Heine-Ring und in Herrensee bei der Gaststätte Radaiczak wird bis Mitte/Ende September 2018 abgeschlossen. Beide Spielplätze erhalten eine Rutsche, ein Federtier, Bänke, eine Wippe und einen Buddelkasten und sind für Kinder bis maximal sechs Jahre geeignet.
Die Finanzierung erfolgt durch Gemeindemittel und wird durch die AG Spielplätze des Bildungsausschusses begleitet. Für das nächste Jahr ist ein weiterer, ähnlich gestalteter Spielplatz in der Ahornallee am Karpfenteich geplant.
 

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Werder bekommt ein neues Feuerwehrgebäude

(29.08.2018)
(RD) Langfristig geplant und beantragt liegt jetzt die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgebäude in Werder im Amt vor. Abgestimmt mit den Kameraden und dem Ortsvorsteher entstehen eine Fahrzeughalle und den Normen entsprechende soziale Einrichtungen für die Frauen, Männer und Kinder der Ortswehr. Gleichzeitig wird es einen öffentlichen Bereich geben, der dann wieder den Einwohnern zur Verfügung gestellt werden kann. Dafür zahlt die Gemeinde Rehfelde auch einen Zuschuss zum Bau, der insgesamt aus dem Amtshaushalt finanziert wird. Der Amtsausschuss wird in seiner Septembersitzung zum Bau die erforderlichen Beschlüsse fassen.
Jetzt sind erst einmal die Archäologen am Werke, die am zukünftigen Standort auf dem Anger nach Spuren der Vergangenheit suchen, so zum Beispiel nach Zeugnissen zum alten Armenhaus des Ortes, dass an diesem Fleck auf dem Anger gestanden haben soll.
Unmittelbar neben dieser Baustelle wird am 15. September ein Gedenkstein anlässlich des 150. Geburtstages des märkischen Schriftstellers und Verlagslektors Moritz Heimann eingeweiht.
 

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Fast 200 Kilometer rund um Rehfelde

(22.08.2018)
(HGH) Am vergangenen Montag trafen sich neun Radler am Tourismuspavillon mit Bürgermeister Reiner Donath im Peloton und fuhren zum Auftakt der dreiwöchigen Aktion „STADTRADELN“ eine Runde um die Gemeinde. Auf der Strecke konnten alle Fahrbahnbeläge erspürt werden. Auf der frisch instand gesetzten Karl-Liebknecht-Straße rollte es gut, auf der unbefestigten Verbindungsstraße von Rehfelde-Dorf nach Zinndorf war hohe Steuerkunst gefragt, um den Schlaglöchern auszuweichen. Nach Werder wurde von Zinndorf aus auf dem Feld- bzw. Wanderweg gefahren, der durch die lange Trockenheit auch nicht einfach zu fahren war. Nach einer Stunde traf die Gruppe wieder am Ausgangspunkt ein und hatte zusammen fast 200 Kilometer geradelt..
Jetzt kommt es darauf an, die im Zeitraum 20. August bis 09. September geradelten Kilometer für Rehfelde auch zu erfassen. Dazu kann man sich im Internet bis 30. August wie folgt registrieren
  • Homepage: www.stadtradeln.de
  • Kommune: Landkreis Märkisch-Oderland
  • Team: Radeln für Rehfelde
 
Weitere Informationen sind hier zu lesen.
 

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Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(27.07.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 24. Juli zu ihrer 26. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten.

Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 29. Mai 2018. Er führte aus:

 

"Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit der Sitzung am 29. Mai 2018. Ausdrücklich betone ich, dass die Informationen zu den Hauptausschüssen vom 26. Juni und 17. Juli Bestandteil des Berichtes sind.
Die Sitzungen der Fachausschüsse sowie des Hauptausschusses fanden planmäßig statt. Eine Beratung des Ortsentwicklungsausschusses wurde abgesetzt. Die Ortsbeiräte agierten sehr operativ. Es haben keine Beratungen stattgefunden.
Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.
 
Veranstaltungen
Zu den durchgeführten Veranstaltungen habe ich ausführlich in den Informationen zu den Hauptausschusssitzungen berichtet. Besonders hervorheben möchte ich die Aktivitäten zu „110 Jahre Feuerwehr Rehfelde“, die „Werkstatt Klima Kultur“ sowie „E-Mobil-Corso“, die in unsere Region ausgestrahlt haben.
 
Baugeschehen
Die Reparaturen und Instandsetzungen an unseren Straßen wurden insgesamt gut durchgeführt. Besonders nennen möchte ich die Karl-Liebknecht-Straße von der Stephanstraße bis zum Schlagweg, die bald planmäßig ab 07. August wieder genutzt werden kann. Der Ausbau der Waldstraße ist gesichert und um die Realisierung der Parkplätze wird noch gerungen. Zum Gehweg im Dorf gibt aber negative Informationen. Bedingt durch Hinweise des Landesbetriebes für Straßenwesen muss der Bau verschoben werden. Zu klären wäre, warum der Bau der Straßenbeleuchtung auch gestoppt wurde.
Nach der Einweihung des Erweiterungsbaus in der Kita Fuchsbau zum Internationalen Kindertag am 01. Juni sind jetzt die Kinder eingezogen. Jetzt gilt es, die umliegenden Aufgaben der Investitionen und Instandsetzung zu realisieren.
Entsprechend dem Beschluss zum Projektmanagement „Hortneubau“ wird laut der Information im Hauptausschuss am 27. Juli die Auftaktberatung der Projektgruppe stattfinden.
Am „Roten Netto“ schreiten die Baumaßnahmen zur Erweiterung und Verbesserung des Einkaufens voran. Seit 14. Juli ist geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für den 23. August, 07.00 Uhr vorgesehen. In dem Zusammenhang - nach Rückfrage beim „Schwarzen Netto“ -stimmen die Gerüchte über Kündigungen und Schließungen nicht.
Der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum "Quartier Mühlenfließ" sollten bis heute zur GVS geklärt sein. Das wurde aus vielfältigen Gründen nicht geschafft, so dass es heute nur einen Grundsatzbeschluss gibt und ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Beschluss der GV vom 14.01.2014 sowie das Konzept zur Entwicklung des Bebauungsgebietes.
 
Windfeld 26
Zum Windfeld 26 gibt es, wie ich bereits im Hauptausschuss informiert habe, nichts Neues. Es gilt die umfangreiche Information in der Gemeindevertretung am 28. Mai. Die Veränderungssperre ist veröffentlicht und damit verbindlich für zwei bzw. drei Jahre, in denen wir den neuen B-Plan und den sachbezogenen Teilflächennutzungsplan abgeleitet vom Regionalplan erarbeiten müssen.
 
Einzelfragen
Die Ortsbegehungen fanden statt. Jetzt wird eine Prioritätenliste erarbeitet, die Grundlage für das Amt sowie die Gremien der Gemeinde ab September sein soll. Positiv ist die im Hauptausschuss bestätigte Festlegung, dass durch die Protokulanten im September eine Nachkontrolle zur Realisierung der Aufgaben im Jahr 2018 stattfinden soll. Andererseits müssen die Infrastruktur für die Dörfer und Wohngebiete sowie die anderen Produkte des Haushaltes vorgeschlagen werden.
Ich wiederhole meine Aufforderung, verdienstvolle Menschen für Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang 2019 vorzuschlagen.
 
Veranstaltungen
  • Sommerpause der Gremien bis Ende August - ab 02. September Sitzungswoche
  • Schuleinführung am 18. August und Schulbeginn am Montag, den 20. August
  • Konzert an der Pyramide und Gemeinschaftsfest der Hijacker am 25. August
 
Vom 29. Juli bis 5. August bin ich an der Nordsee, Vertretung Heidi Mora, obwohl ich erreichbar bleibe.
Abschließend vor der Sommerpause möchte ich wiederholend meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit in den Gremien der Parteien und Vereinen sowie Feuerwehren, Einrichtungen sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen."
 
Beschlüsse der Gemeindevertretung
  • Die Informationen zu den Jahresergebnissen der Rehfelde EigenEnergie e.G., den Antworten zu den Anfragen der Fraktion „Für Rehfelde, Werder, Zinndorf“ und die Stromlieferverträge ab 01.01.2019 wurden zustimmend zur Kenntnis genommen.
  • Das Konzept „Grüne Inseln“ wurde als Arbeitsgrundlage und die Hebesatzsatzung bei gleichbleibenden Gebühren beschlossen.
  • Besondere Bedeutung für Rehfelde war der Beschluss zur Prüfung der Gründung eines Kommunalen Betriebes der Gemeinde zum 01.01.2019.
  • In der Nichtöffentlichkeit wurde grundsätzlich beschlossen zur Entwicklung des „Quartiers Mühlenfließ“ Verträge mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde i.G. auszuarbeiten und zum September in der GVS als Beschlüsse vorzulegen.
 

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

Schornstein abgerissen

(26.07.2018)
(HGH) Bei den Arbeiten zur Gestaltung der Außenanlagen an der Kita Fuchsbau ist heute der Schornstein des alten Heizwerkes abgerissen wurden. Von den Kita-Knirpsen stimmkräftig angefeuert fiel nach drei Stunden Vorbereitung das erste Schornstein-Segment. Der Kranfahrer hat mit seinen Abbruchwerkzeugen gefühlvoll nach Instruktionen per Sprechfunk die Ziegelsteine vorsichtig herausgestemmt, sodass kein Kollateralschaden auf der engen Baustelle entstehen konnte.
Nach Beseitigung des baulichen Altbestandes wird das Außengelände der Kita für die Kleinsten neu gestaltet und es werden Parkplätze für den Bringe- und Holverkehr geschaffen. Im Rahmen dieser Baumaßnahme entstehen gleichzeitig noch Garagen für die Gemeinde und ein Straßenanschluss an den Blumenweg.
Gleichzeitig im Herbst erfolgen energetische Maßnahmen an dem alten Kita-Gebäude, so zum Beispiel die Dämmung der Außenfassaden.
 

Foto zu Meldung: Schornstein abgerissen

Sperrung noch bis 07. August

(23.07.2018)

(IR) Die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Schlagweg und Stephanstraße wird in zwei Wochen wieder für den Verkehr offiziell freigegeben und die unsägliche Sperrung aufgrund des Straßenzustandes findet nach langer Wartezeit ein Ende.

Der Straßenabschnitt im alten Zustand wurde von Mitarbeitern des Amtes Märkische Schweiz und Vertretern der Hennickendorfer Firma Mainka GmbH Strassenunterhaltung begangen. Die schadhaften Bereiche wurden markiert und im Zuge der Bauarbeiten aufgefräst, teilweise mit Recycling und einer Asphalttragschicht stabilisiert. Anschließend wurden die stark abgesenkten Stellen mit Asphaltmaterial ausgeglichen. Dann wurde eine ca. 4 cm dicke Asphalttragschicht auf der gesamten Straßenfläche aufgebracht. Jetzt sollen noch die Bankette und der Kreuzungsbereich mit den vielen Schiebern bearbeitet werden. In den Straßenverlauf wurden auch drei asphaltierte Ausweichstellen eingebaut.

Wie aus den nebenstehenden Bildern ersichtlich, wurde die Strassensperrung mit Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge aller Art offensichtlich widerrechtlich beiseite geräumt, um eine vorzeitige Befahrung zu ermöglichen. Nach Auskunft von angetroffenen Radfahrern fahren bereits Kfz wohl sehr zügig auf der Trasse, trotz der teilweise geringen Breite der Fahrbahn.

Foto zu Meldung: Sperrung noch bis 07. August

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(21.07.2018)

(IR) In der 47. Sitzung des Hauptausschusses am 17. Juli 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

"Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen.

Dank auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich folgend hervorheben möchte.

An die Spitze möchte ich die Veranstaltungen zu 110 Jahren Rehfelder Feuerwehr stellen. Dazu gehört die kleine Ausstellung zum Museumstag in der Heimatstube, die Festveranstaltung, die Einweihung der Stele zur Gründung im Jahre 1908 mit anschließender Feuerwehrcorso zum Bahnhof sowie das Fest und der Frühschoppen am Feuerwehrdepot.

Die 6. Veranstaltung „Dialog“ zu interessanten Thema „Garzauer Pyramide“ mit Prof. Reimann. Der nächste Dialog mit Frau Dr. Gohlke im September, zu Ordnung und Sicherheit in Rehfeld im Oktober, vorbereitet von G. Schwarz und zur Windenergie im November mit Helmut Grützbach

Fest am Naturlehrpfad, Sportfest in der Schule und Abschlusscamp im Hort mit polnischer Beteiligung sowie mehrere Veranstaltungen in den KITA`s

Ausstellungen mit Frau Bongert im Tourismuspavillon und Frau Rank in der Entreegalerie, wo bei der Eröffnung ein Erlös durch Verkauf und Spenden von 580,70€ an UNICEF gespendet werden konnten.

Zu den Fachausschüssen und Ortsbeiräten kommen wir im TOP 8.

Aus der Sicht der stattgefundenen Sitzungen in der ersten Woche Juli sollten mir allgemeine Bemerkungen zu meinen Eindrücken gestattet sein.

Mein erster Eindruck war, dass von einigen Teilnehmern die vorhandenen und fristgerecht veröffentlichten Unterlagen in Vorbereitung der Sitzungen nicht gelesen wurden. Anderseits sollten wir unsere eigenen Ideen, Beschlüsse und Lösungswege nicht in Frage stellen und beenden wollen bevor neue, bessere Lösungen geboren und überzeugend sind. An die gewählten Gemeindevertreter und auch Sachkundigen Einwohner, aber insbesondere an die Fraktions- und Ausschussvorsitzenden geht mein Appell sich immer an die eigenen Entscheidungen und an die uns gestellten Aufgaben zu erinnern und weiter zu verfolgen. Auch hier nochmals mein Hinweis, dass man durch den Sitzungsdienst an alle Unterlagen herankommen kann und damit seinen Wissendurst löschen oder auch Erinnerungslücken schließen kann.

Eine Bemerkung zur Aufforderung von Klaus Emmerich im OEA doch umfassend zum Stand der Gespräche Windfeld 26 zu informieren. Da kann ich nur auf den ausführlichen Bericht in der letzten GVS verweisen, zu dem es gegenwärtig, bis heute keine ergänzenden Informationen gibt.

 

Besonders erwähnen möchte ich die Ortsbegehungen, die abgeschlossen sind. Wichtig ist, wie es in den Protokollen des Bildungsausschusses steht, dass diese Protokolle zügig in den Ausschüssen und im Amt ausgewertet werden. Die Maßnahmen für 2018 zügig abgearbeitet und die für 2019/20 präzisiert werden. Jeder Ausschuss und jede Fraktion sollten sich zu inhaltlichen Prioritäten und die finanzielle Umsetzung verständigen, so dass wir zeitnah Entscheidungen treffen können. Aus den Protokollen entstehen keine Ansprüche der Realisierung und anderseits sind sie nicht abgeschlossen und können gemeinsam ergänzt oder gekürzt werden. Dazu noch unterstreichen, dass auch die Aufgaben im Bereich Straßen, Grünpflege und andere zu präzisieren sind. Spätestens im September sollten wir uns zu den Maßnahmen entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Auf Vorschlag des Amtes, Herr Siebenmorgen, ist eine zeitige Beschlussfassung anzustreben. Wir sollten bereit sein, einen stimmenden Haushalt auch schon eher als jetzt geplant am 27. November zu beschließen. Dieser Zeitvorsprung könnte uns bei der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, bedingt durch die Finanzierung für den Hortneubau, zeitlich in 2019 sehr helfen.

Noch einige Bemerkungen zu Straßen, zu denen es berechtigte Forderungen nach Reparatur gibt, aber auch Meinungen, wie Staubentwicklung und Sperren von Straßen für den Verkehr oder verkehrsberuhigende Maßnahmen. Dabei sollten wir alle Hinweise und Kritiken der der Bürger freundlich entgegennehmen und auf die öffentliche Nutzung der Straße (Charakter der Straße, Widmung nach Straßenrecht usw.) als Verkehrsfläche hinweisen. Damit können keine Verkehrsströme ausgeschlossen oder umgeleitet werden. Verkehrsberuhigung in unbefestigten Straßen ist prinzipiell nicht möglich, in befestigten Straßen bisher nicht vorgesehen und vom Bürger bei Straßenbaumaßnahmen nicht gewollt. Was die Staubbelastung anbelangt, ist diese sicher nach der langen Trockenzeit ein generelles Problem ohne Lösungsmöglichkeiten zu haben und einzig über die Vernunft der Kraftfahrer (oftmals selbst Anwohner).zu lösen. Reparaturen wurden durchgeführt, aber auch das geht nur solange das Geld reicht und es bleiben reparierte, geflickte Straßen

Abschließend möchte ich informieren:

  1. Der Empfehlung im Bildungsausschuss folgend haben die CDU und SPD/AWG den Schaukasten Bahnhofstraße aktualisiert, die FDP hat den Platz bei Schlüsselrückgabe freigegeben und das Feld der Zukunft ist leer.
  2. Wie ich mit Mail informierte lagen zum 30. Juni nur die Stellungsname der Fraktion „Für Rehfelde, Werder, Zinndorf“ mit der einstimmigen Auffassung die technischen Aufzeichnungen zur GVS weiterzuführen vor. Dazu sollte sich die GVS am 24. Juli entscheiden, auch zum Vorschlag bessere Technik einzukaufen.
  3. Es bleibt die Bitte langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und den Neujahrsempfang nachdenken und an mich einreichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung ins Ehrenbuch.

Im Verlauf der Sitzung wurden folgende Entscheidungen getroffen und der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen:

  • Die Satzung über die Festlegung der Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer ohne diese zu erhöhen
  • Das Konzept der „Grünen Inseln“ mit dem Hinweis dieses Konzept im Plan der Grünpflege und Reinigung zu berücksichtigen
  • Maßnahmen der energetischen Stadtsanierung, der Einrichtung von Bläserklassen in der Grundschule sowie die Prüfung der Gründung eines kommunalen Betriebes
  • Grundstücksverkaufsbeschlüsse und Bestätigung von Eilentscheidungen zur Auftragsvergabe im Baugeschehen
  • Den Beschluss zur Entwicklung des „Quartiers Mühlenflies“ mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde (PER)
  • Die Instandsetzung des Tiefbrunnens auf dem Sportplatzgelände
  • Aufruf zur Namengabe für die neue Straße im "Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde". Vorschläge bis zum 15. August an das Amt oder den Bürgermeister"

 

 

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Die Pyramide Garzau und ihre Zeit

(28.06.2018)
(HGH) In der sechsten Veranstaltung der Gesprächsreihe „Im Dialog“ stand im Focus der Ausführungen das imposante Bauwerk in der Nachbargemeinde Garzau-Garzin - die Feldsteinpyramide Garzau. Die gut ein Dutzend Zuhörer im Bürgersaal erhielten von Prof. Dr. Reimann interessante Informationen zum Zeitgeist und -geschehen während des Baus der Pyramide, zur Architektur, zum Wiederaufbau und zur heutigen Nutzung.
Im anschließenden Dialog wurde das Wirken des Fördervereins "PYRAMIDE UND SCHLOSSPARK GARZAU e.V." für den Wiederaufbau der Pyramide hervorgehoben. Auf entsprechende Fragen wurde darüber informiert, dass
  • Graf Schmettau die Pyramide als Staffagebau in den Landschaftsgarten eingeordnet hat.
  • das Schloss Garzau im Internet für 2 MioEuro zum Kauf angeboten wird.
  • an der Pyramide immer wieder Schäden zu beseitigen sind und Unrat beräumt werden muss.
  • die touristische Nutzung noch ausbaufähig ist.
  • am 25. August wieder ein Freiluft-Konzert in der Reihe „Feldstein und Musik“ stattfinden wird.
Heidrun Mora, Stellvertretende Bürgermeisterin, dankte dem Referenten für seinen Vortrag und wies auf die nächsten Dialoge im September, Oktober und November hin.
 

[Pyramide Garzau]

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Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(28.06.2018)

(IR) In der 46. Sitzung des Hauptausschusses am 26. Juni 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium umfassend über das Geschehen in der Gemeinde seit der 25. Gemeindevertretersitzung informiert. Er führte aus:

"Das historisch wichtigste Ereignis der letzten vier Wochen war die Tatsache, dass wir mit Frau Christina Smalla aus der Marienbergstraße die 5.000-ste Einwohnerin mit Hauptwohnsitz in Rehfelde begrüßen konnten. Mit den Familienangehörigen sind jetzt 5.006 Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde gemeldet.

Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen.

 

Veranstaltungen

Mein Dank gilt auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich folgend hervorheben möchte:

  • Die Einweihung des Erweiterungsbaues der KITA mit den Festen zum Internationalen Kindertag in KITA sowie in Schule und Hort
  • Den feierlichen Abrissbeginn bei „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfeldes“ mit der Bitte um einen Vorschlag eines Straßennamens.
    Bisher gibt es folgende Vorschläge:
    • Zwierzyner Straße
    • Arno-Neumann-Straße
    • Am REWE
    • Am Park
  • Den 10. Lilienlauf als gelungene Veranstaltung, auch wenn kein Teilnehmerrekord aufgestellt werden konnte
  • 30 Jahre Kleingartenverein „Herrenhorst 1988“ und zum elften Mal die „Offenen Gärten“ in Rehfelde
  • Das Fest am Naturlehrpfad war wieder ein schöner Höhepunkt in der Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der Zusammenarbeit der AG
  • Das Sommerfest der IG Heimatfreunde, das Kochfest der Herdhelden in Herrenssee, die Modellflugschau an der Kirschallee in Werder sowie die Fußball-Turniere der Alten Herren und der Kinder auf dem Sportplatz

Ein wichtiges Ereignis war der nun schon 5. Dialog in unserer Veranstaltungsreihe mit Hans- Günter Hoffmann zur Reise in Japan. Der nächste findet am 27.06. mit Prof. Dr. Reimann zur Garzauer Pyramide statt.

Besonders erwähnen kann ich den Erfolg unserer 1. Männermannschaft Fußball mit dem 4. Platz in der Landesklasse Ost und den Sieg des Pokals des Fußballkreises Ost im Lokalderby gegen Concordia Buckow/Waldsieversdorf, nach Elfmeterschießen mit 4:1

 

Besonders erwähnen möchte ich:

  1. Zum vorliegenden Entwurf der Landesplanung und zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene gibt es keine neuen Aspekte. Unsere Stellungnahmen sind abgegeben, aber bisher ohne Wirkung. Gegenwärtig gibt es dazu immer wieder Beratungen, in denen wir unsere Meinung kundtun können. So beim Kommunalpolitischen Forum der Linken in Potsdam und auf Einladung von Frau Koß in Müncheberg
  2. Ohne Kommentar wiederhole ich einen Ausschnitt aus einem Artikel der MOZ vom 12. Juni 2018 in der Rubrik Mit Adleraugen unter der Überschrift „Elektrifizierung der Ostbahn wird angestrebt“.
    Zitat: „Eine Art Hoffnungsschimmer gibt es auch für die Ostbahn von Berlin über Küstrin nach Gorzow. Nachdem die Wojewodschaft Lebuser Land ihr Interesse zum Ausdruck gebracht hatte, ihren Teil dieser Linie zu elektrifizieren, sprach Woidke am Montag, auch erstmals davon, diese Strecke unter Strom zu setzen. Eine von der Euroregion „Pro Europa Viadrina“ in Auftrag gegebene Untersuchung hatte gezeigt, dass hier die Fahrgastzahlen stark steigen. Die derzeit stündlich fahrenden Züge sind häufig überfüllt. Woidkes Ankündigung, dass man „die positive Entwicklung in Ostbrandenburg und der Wojewodschaft Lebuser Land mit einer attraktiven Schienenverbindung weiter verstärken wolle“ (Ende Zitat) findet unsere volle Zustimmung. Das sagen wir als Rehfelder seit dem Beitritt zur IGOB und dem Versuch ein EVTZ zu gründen, mit dem wir trotz unseres und meines persönlichen Aufwandes gescheitert sind. Zeitnah sehe ich die Notwendigkeiten zur Verbesserung bei Einhaltung des Fahrplans, der Verkürzung der Schließzeiten der Schranken, dem Abtransport der Berge von Material, die Anbindung in Ostkreuz ab Fahrplan im Dezember und möglichst den 30 Minutentakt bis Müncheberg oder auch nur Rehfelde. Unser Schwerpunkt ist u.a. die Entwicklung der Fläche der ehemaligen Ladestraße oder besser der Fläche zwischen Ostbahn und Bahnstraße von Parkplatz bis August-Bebel-Straße - natürlich auch die Verbesserung der Attraktivität der Wiese zwischen Bahnhof und Schranken.
  3. Die Ortsbegehungen sind abgeschlossen. Wichtig ist nunmehr, wie es in den Protokollen des Bildungsausschusses steht, dass die Protokolle zügig in den Ausschüssen und im Amt ausgewertet und die Maßnahmen für 2018 zügig abgearbeitet und die für 2019/20 präzisiert werden. Jeder Ausschuss und jede Fraktion sollten sich zu inhaltlichen Prioritäten und die finanzielle Umsetzung verständigen, so dass wir zeitnah Entscheidungen treffen können. Aus den Protokollen entstehen keine Ansprüche der Realisierung. Andererseits sind sie nicht abgeschlossen und können gemeinsam ergänzt oder gekürzt werden. Spätestens im September sollten wir uns zu den Maßnahmen entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Auf Vorschlag des Amtes, Herr Siebenmorgen, ist eine zeitige Beschlussfassung anzustreben. Wir sollten bereit sein, einen stimmenden Haushalt auch schon eher als jetzt geplant am 27. November zu beschließen.
    Dieser Zeitvorsprung könnte uns bei der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, bedingt durch die Finanzierung für den Hortneubau, zeitlich in 2019 sehr helfen.
  4. Davor steht aber die Erfüllung der Aufgaben in 2018 mit dem Schwerpunkt Fertigstellung im Bereich der KITA „Fuchsbau“ und alles, was Straßen und Parkplätze betrifft. Dazu kommt die Erarbeitung wichtiger Dokumente für die Zukunft, wie zum Beispiel das Straßenausbaukonzept, und der Start wichtiger Planungen zum Hortgebäude, zum Projekt Mühlenfließ und zum Windfeld.

Abschließend möchte ich erinnern an:

  1. meine Aussage und die Empfehlung im Bildungsausschuss, dass bis zum 30. Juni die Schaukästen in der Bahnhofstraße durch die Parteien SPD, CDU und FDP in Ordnung gebracht werden. Persönlich bleibe ich dabei, dass ich am 01. Juli alles entferne, werde was älter als 1. Januar 2018 ist.
  2. meine Bitte um Meinungsäußerung der Fraktionen zur Beendigung der technischen Aufzeichnungen in den Gemeindevertretungen bis zum 30. Juni.
  3. langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und den Neujahrsempfang nachzudenken und an mich einzureichen. Wir sollten versuchen langfristiger (30. September) und formgerechter darüber zu entscheiden. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung in das Ehrenbuch.

Wichtige Veranstaltungen im Juli

  • Sitzungen der Fachausschüsse, des Hauptausschusses und der Gemeindevertretung im Juli – im August ist unsere „Sommerzeit“.
  • Sommercamp des Hortes gemeinsam mit polnischen Kindern vom 5. bis 7. Juli
  • 110 Jahre Feuerwehr Rehfelde mit Festsitzung am 13. Juli, Einweihung der Stele im Dorf, Festumzug der Feuerwehren und Fest am Depot am 14. Juli und eines Frühschoppens am 15. Juli 2018.
  • Sommerfest der Senioren von Rehfelde und Garzau-Garzin am 18. Juli
  • 150 Jahre Moritz Heimann am 19. Juli"

 

Ergebnisse der Sitzung

In der Sitzung wurden nach Diskussion und Beschlussfassung folgende wichtige Ergebnisse erzielt:

  1. Zeitachse und Arbeitsschwerpunkte für den Bau eines neuen Hortgebäudes:
    1. Ausschreibungsverfahren für die Planung des Objektes in 2018
    2. Bauantrag stellen im Frühjahr 2019
    3. und dann mit der langen Phase der Genehmigungen bis zum Schuljahr 2021/22 bezugsfertig zu bauen.
      Die gegründete Projektgruppe trifft sich das erste Mal am 27. Juli, 08.00 Uhr
  2. Für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes wurden finanzielle Mittel für einen planerischen Entwurf und zum 150 Geburtstag von Moritz Heimann für die Errichtung eines Denkmals bestätigt.
  3. Mit der Kontrolle zu den Baumaßnahmen wurde verdeutlicht, dass vieles bereits geklärt ist und weiterhin große Anstrengungen zur Realisierung der anstehenden Aufgaben notwendig sind. Unter anderem wurde der Beginn der Reparatur der Karl-Liebknecht-Straße von der Stephanstraße bis zum Schlagweg auf den 09. Juli beziffert, der Bau der Waldstraße und der Straßenbeleuchtung im Dorf kann vergeben werden und die Baumaßnahmen an der KITA gehen zügig wie geplant weiter.
  4. Das Amt wurde beauftragt bis zur Gemeindevertretung am 24. Juli die Gründung eines kommunalen Betriebes in geeigneter juristischer Form, einschließlich einer Zeitachse, den Vorgaben einer Satzung/Gesellschaftervertrag und möglichen Konsequenzen vorzulegen.
  5. In der Nichtöffentlichkeit wurden noch Festlegungen zu Auftragsvergaben und Liegenschaftsangelegenheiten ausdiskutiert.

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Rehfelde hat jetzt 5.000 Einwohner

(25.06.2018)

(HGH) Bürgermeister Reiner Donath hat am vergangenen Samstag im Rahmen des 4. Nachbarschaftsgarten-Grillfest "Rauchzeichen" mit Frau Christina Smalla die 5.000-ste Bürgerin der Gemeinde Rehfelde begrüßt und für die Zukunft ein wunderschönes Wohnen sowie ein glückliches und sorgenfreies Leben bei guter Gesundheit in der sich entwickelnden Kommune übermittelt. Familie Smalla hat für ihre sechsköpfige Familie in Herrensee ein schönes Häuschen gebaut, in das auch die Oma der Kinder mit einzieht.

 
 
 

 

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Offene Gärten in Rehfelde

(11.06.2018)

(IR) Bei bestem Wetter präsentierten stolze Gartenfreunde am gestrigen Sonntag ihre individuell gestalteten Oasen den interessierten Gästen.

Das Portal Strausberg live berichtet in Wort und Bild von der Aktion, die durch die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V. organisiert wurde, und wählte den Untertitel "Das Paradies vor der Haustür".

 

Lesen Sie den Bericht und sehen Sie die interessanten Bilder --> hier

 

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 06/2018

(09.06.2018)

In einem ersten Schwerpunkt befassten sich die Mitglieder des Bildungsausschusses mit der Öffentlichkeitsarbeit in unserer Kommune. Hans- Günter Hoffmann, der die Rehfelder Internetseite pflegt und betreut, konnte berichten, dass der Datenschutz, insbesondere nach der neuen EU-Richtlinie, auch auf unserer Seite weiter gewährleistet ist. 1.500 Nutzer pro Monat besuchen die Internetseiten von Rehfelde. Zu Zeiten von Wahlen, die am 26.05.2019 (EU- und Kommunalwahlen) wieder anstehen, seien es bis zu 2.000 Nutzer/Monat. Hans-Günter Hoffmann bemängelte die unzureichende Information von Vereinen, die Zuschüsse (Richtlinie zur Vereinsförderung) von der Gemeinde bekommen haben, wie und wozu sie die finanziellen Mittel verwendeten. Auch die öffentlichen Einrichtungen und Vereine könnten mehr Artikel für die Internetseite verfassen, so seine Aussage. Die Mitglieder des Bildungsausschusses lobten und dankten Hans- Günter Hoffmann für die fachmännische Öffentlichkeitsarbeit, die weit über unsere Kommune hinaus Anerkennung und Zuspruch findet.

Die Öffentlichkeitsarbeit spiegelt sich auch in interessanten Publikationen über Rehfelde wieder. Hier tragen vor allem die Geschichtswerkstatt und der Heimatverein mit ihren historischen Veröffentlichungen in Form von Printmedien zum hohen Bekanntheitsgrad von Rehfelde bei.

Ein dritter Punkt der Außenwirksamkeit der Kommune stellt das Touristische Informations- und Leitsystem dar. Trotz gut ausgebauten Leitsystems wurde vom Bildungsausschusses Handlungsbedarf angemahnt. Das System muss weiter ausgebaut, weitere Wegweiser und Schilder aufgestellt bzw. erneuert werden.

Schließlich beschäftigten sich die Mitglieder mit der Problematik der Schaukästen der Parteien und Vereine in der Bahnhofstraße. In der Richtlinie vom 21.03.2017 wird auch die Aktualität der ausgehängten Materialien eingefordert. Demzufolge halten sich einzelne Parteien nicht an die beschlossene Vereinbarung, wie sich aus Artikeln zur Bundestagswahl vom September 2017 erkennen lässt. Der Bürgermeister hat angekündigt, ab 01.07.2018 veraltete Materialien entfernen zu lassen und den betroffenen Parteien das Zugangsrecht zu den Schaukästen zu verwehren. Der Bildungsausschuss stimmte dem mehrheitlich zu.

Die Objektbegehungen in den öffentlichen Einrichtungen, die vom 06.06 - 14.06. stattfinden, wurden vom Bildungsausschuss organisatorisch gut vorbereitet. Die protokollarisch festgehaltenen Handlungserfordernisse sollen mit Grundlage für den Haushaltsplan 2019 sein. Ebenso bietet der Arbeitsplan, der mit kleinen Änderungen für das 2. Halbjahr so bestätigt wurde, eine konstruktive Arbeitsgrundlage für alle Mitglieder des Bildungsausschusses.

Zum Abschluss wurde im Bildungsausschuss ein Antrag des Ortsbeirates Werder behandelt. Dabei geht es um die Aufstellung eines Gedenksteines für Moritz Heimann (1825-1925), deutscher Dichter, Essayist, Novellist, Dramatiker, Lektor und Kritiker, der in Werder geboren wurde.

In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Gemeinde dem Aufstellen des Gedenksteines zustimmt und auch einen symbolischen finanziellen Beitrag leisten würde, in erster Linie aber der Antragsteller für Aufstellung, Finanzen und Pflege verantwortlich ist. Da es bisher noch keine Richtlinie zum Umgang mit solchen Anträgen gibt, erhielt der Bildungsausschuss den Auftrag, eine solche zu erarbeiten, in der folgende Punkte enthalten sein müssen:

  1. Wann ist jemand würdig für eine solche Ehrung in Form eines Gedenksteins, Ehrengrabes u.ä.?
  2. Grundsätze zur Antragstellung
  3. Festlegung einer Beschlussvorbereitung
  4. Technische, organisatorische und finanzielle Verantwortlichkeit
  5. Pflege und Festlegungen zur Instandsetzung
  6. Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

 

Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

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Straßenreparatur hat begonnen

(08.06.2018)
(IR) In einer Zuschrift an die InternetRedaktion wird auf die Barriere in der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Schlagweg und Stephanstraße hingewiesen und nach der Genehmigung der Sperre und der Beschilderung gefragt. Nach Auskunft des Amtes Märkische Schweiz haben die Schilder - siehe Foto - eine verkehrsrechtliche Genehmigung durch die zuständige Behörde des Landkreises Märkisch-Oderland. Die Sperre wurde aufgrund des Fahrbahnzustandes gemäß behördlicher Anordnung errichtet.
In der nächsten Zeit wird die Fahrbahn wieder hergerichtet. Die erforderlichen finanziellen Mittel wurden in den Gemeindehaushalt 2018 eingestellt. Von der Stephanstraße aus in Richtung Schlagweg werden die total zerstörten Stellen sowie Randbereiche gefräst. Sie sind rot markiert worden. Darauf wird eine Tragschicht mit einer Stärke von ca. 6 cm aus Asphalt aufgebracht. Anschließend wird die gesamte Fläche mit einem Bindemittel und anschließend mit einer 4 cm dicken Asphaltdeckschicht versehen. Nach Abschluss der Arbeiten ist die durchgängige Befahrung der Karl-Liebknecht-Straße wieder möglich.
 

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Abbruch und Eisbein

(06.06.2018)

(HGH) „Feierlicher Abbruchbeginn - Das habe ich noch nie gehört. Das ist etwas ganz Neues. Aber ich finde es gut“ - so Bürgermeister Reiner Donath in seiner Begrüßung der mehr als 200 interessierten Bürger, die gestern bei bestem Sonnenschein der Einladung des Investors zum feierlichen Abbruchbeginn für den Neubau des geplanten Nahversorgungs- und Wohngebietes im Zentrum von Rehfelde folgten.

Stephan Skalda vom Architektur- und Bauingenieurbüro Wandlitz informierte über Vorhaben und Zeitschiene des Projektes. In den nächsten zwei bis drei Monaten wird die Industriebrache für den Bau der neuen Objekte beseitigt. Der REWE-Markt mit 1.900 Quadratmeter Verkaufsfläche soll ab September 2018 gebaut und Mitte 2019 eröffnet werden. Der Baubeginn für die Kita mit 60 Plätzen ist im Oktober/November 2018 vorgesehen. Mit der Errichtung der 81 Wohnungen soll Anfang 2019 begonnen werden. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde, gab das Startsignal für den Abrissbeginn und lud die Anwesenden zu Speis und Trank ein.

Gute Stimmung, angeregte Gespräche und sichtbare Freude über die positive Entwicklung in der Gemeinde kennzeichneten den frühen Abend auf der Industriebrache zwischen Ernst-Thälmann-Straße und Bahnstraße. Mit der Planung der Gemeinde zur Gestaltung des Areals bis zum Bahnhof wird in den nächsten Jahren das Rehfelder Zentrum attraktiv und lebenswert entstehen.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg Märkische Onlinezeitung - MOZ.de berichtet unter der Überschrift: "Bauvorhaben - Zum Start eine Abbruchparty" --> hier

 

Bilder vom Abbruchbeginn à hier 

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40 neue Kita-Plätze

(04.06.2018)
(HGH) „Danke liebe Bauarbeiter …“ sangen mit fröhlichen Stimmen die Fuchsbau-Kinder an ihrem Ehrentag und eröffneten auch mit lustigem Tanz die feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Kita.
Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung im Juli 2015, der Planung des Vorhabens, der Erteilung der Baugenehmigung, der Ausschreibung der Gewerke, der Grundsteinlegung und dem Richtfest wurde am Internationalen Kindertag 2018 der erste kommunale Neubau der Gemeinde in diesem Jahrhundert eingeweiht.
Amtsdirektor Marco Böttche nannte die stolze Summe von 1,3 Mio Euro Baukosten, für die eine 90%-ige Förderung aus dem Investitionsprogramm des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 – 2020“ beantragt wurde. Da der Förderbescheid noch nicht vorliegt, musste die Gemeinde einen Kredit aufnehmen, um die Rechnungen für die 17 am Bau beteiligten Gewerke bezahlen zu können.
Mit dem Zitat „Das Positive im Leben zu finden ist der Schlüssel zum Erfolg“ brachte Bürgermeister Reiner Donath seine Grüße zur Einweihung des Erweiterungsbaus für die Kinder unter drei Jahren zum Ausdruck.
Kita-Leiterin, Bürgermeister, Amtsdirektor und zwei Kids durchschnitten das Band und gaben den Weg frei in die neuen, sehr ansehnlichen und zweckmäßig ausgestalteten Räume für die Betreuung von 40 Kindern mit ihren vier Betreuerinnen. Mit dieser Investition wurde wieder ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Gemeinde gegangen.
Nach der Freigabe zur Nutzung – voraussichtlich im Juli 2018 - werden dann insgesamt 187 Kinder in der Einrichtung betreut werden können.
Das Auflassen von Friedenstauben, die Übergabe eines Bildes der Malerin Ingrid Maria Rank, Geschenke vom Hort und das Sponsoring von Lamm-Immobilien für ein Spielgerät bildeten einen schönen Rahmen der Feier, die mit einem Kinderfest zünftig fortgesetzt wurde.
Kita-Leiterin Gabi Heißig schreibt zu der Eröffnungsfeier:
"Die Freude, dass der Erweiterungsbau nun einzugsbereit ist, spiegelte sich in allen Gesichtern wider und begleitete das tolle Kinderfest bis zur letzten Sekunde.
Die Kinder, die Eltern und Mitarbeiterinnen aus der Kita Fuchsbau sind sehr glücklich und möchten sich ganz herzlich bei allen, die den Weg zum Ziel mitgegangen sind, bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch dem Kita-Förderverein für die große Unterstützung."
 
 
Bilder von der Veranstaltung --> hier
 

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Schulsportplatz wird saniert

(04.06.2018)
(PG) Die Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am 29. Mai 2018 die Sanierung des Fußballplatzes auf dem Schulsportplatz beschlossen. Dieser soll dann fortan nichtöffentlich sein und dem Vereinssport, der Schule und dem Hort zur Nutzung bereitstehen.
Das Motto lautet „vom Hort zum Sport“, um den kleinsten Spielerinnen und Spielern der SG Grün-Weiß Rehfelde den Übergang von Schule/Hort zum Sportverein so einfach wie möglich zu gestalten. Neben dem größten Verein in Rehfelde haben auch die Schule und der Hort ein großes Interesse daran, dass der Fußballplatz sowohl im Schulbetrieb als auch im Hortbetrieb als Handlungs- und Spielfeld genutzt werden kann.
Die Einwohnerzahl in Rehfelde kommt in der Schule und im Sportverein immer weiter zum Tragen, sodass die neue Trainingsmöglichkeit zur kommenden Saison vielen Kindern Freude bereiten wird.  

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Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(31.05.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 29. Mai zu ihrer 25. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 26. April 2017. Er führte aus:

 

"Die Sitzungen der Fachausschüsse - die Ortsbeiräte hatten im Berichtszeitraum keine Beratung - fanden planmäßig statt. Im Juni entfällt die Beratung im Ortsentwicklungsausschuss, was ich persönlich nicht verstehen und akzeptieren kann, weil es genug kritische Fragen gibt, die einer Antwort bedürften.

Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.

 
Veranstaltungen in der Gemeinde
  • Im Bürgersaal fand das interessante Gespräch mit Herrn Mike Bischoff, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, und der SPD-Landtagsabgeordneten Frau Simona Koß statt.
  • Von besonderer Bedeutung waren die Veranstaltungen zum 1. Mai. In Rehfelde war wiederum ein gut vorbereitetes und gestaltetes Sport- und Volksfest, mit einer bunten Veranstaltung am 30. April abends und am 1. Mai ganztags. Bedingt durch einen kollabierten Sportler, der trotz umfangreicher Maßnahmen nicht gerettet werden konnte und auf dem Platz verstorben ist, mussten wir zuerst die Veranstaltung einschränken und dann abbrechen.
    In Zinndorf wurde das traditionelle Maifeuer unterm Maibaum angezündet.
  • Am Internationalen Museumstag nahm unsere Heimatstube als anerkanntes Heimatmuseum, getragen von der IG Rehfelder Heimatfreunde e.V. teil. Im Mittelpunkt standen die 50 Jahre „Haus 2 der Grundschule“ und damit aktuell passend unser Vorhaben, einen neuen Hort auf dem Schulgelände bauen zu wollen.
  • Mit einer Delegation der Ortsfeuerwehren Rehfelde und Werder, Zinndorf fehlte unentschuldigt, sowie zwei Fahrzeugen repräsentierten wir die Gemeinde, ja Deutschland bei der feierlichen Einweihung des Feuerwehrzentrums in Zwierzyn und beim anschließenden Feuerwehrwettkampf. Die polnischen Kameraden werden uns anlässlich der 110 Jahre Feuerwehr in Rehfelde im Juli und 90 Jahre Feuerwehr in Zinndorf im Oktober besuchen. Entsprechende Einladungen müssen übergeben werden.
  • Erwähnen möchte ich auch die Radtour am vergangenen Wochenende nach Zwierzyn und das traditionelle Pfingstmontagkonzert in Zinndorf
 
Besondere Hinweise
  • Die Rehfelder Heimatfreunde gaben das neue äußerst informative Heimatheft heraus. Ich verweise auf die Artikel zu dem Bebauungsplan für Rehfelde anno 1912, zum 110. Jubiläum der Feuerwehr Rehfelde und zur Rehfelder Persönlichkeit, Moritz Heimann, Märkischer Schriftsteller, Essayist und Verlagslektor, geboren in Werder am 19. Juli 1868, das heißt vor 150 Jahren.
  • Der Aufruf zur Teilnahme an der Veranstaltung ClimateCulture-Lab in Rehfelde am 22. Juni 2018 ab 09.00 Uhr in der Gaststätte „Zur alten Linde“ und die Ankündigung des E-Mobil-Corso am 29. Juni, ca. 10.30 Uhr am Bahnhof
 
Baugeschehen in Rehfelde

Die Anliegerversammlung zum grundhaften Ausbau der Waldstraße hat stattgefunden. Der Ausbau soll ab der 28. KW erfolgen. Zum Gehweg im Dorf, dem Parkplatz an der Post, dem KITA-Parkplatz einschließlich Abriss des alten Heizhauses und zur Instandsetzung der Karl-Liebknecht-Straße von Stephanstraße zum Schlagweg liegen mir keine belastbaren Informationen vor.

Zu den Fragen der Bürger zu Straßenreparaturen und der Grünflächenpflege erwarte ich heute in der Sitzung erste und in der Sitzung des OEA am 04. Juli ausführliche Antworten durch das Amt. Das betrifft alle in der Liste in der letzten GV aufgezeigten Aufgaben der Investitionen und Instandsetzungen im Hoch- und Tiefbau sowie in den Ausstattungsfragen.

Von besonderer Bedeutung sind:

  • die Einweihung des Erweiterungsbaus in der KITA ist zum Internationalen Kindertag am 01. Juni, 14.00 Uhr ist vorbereitet und sollte auch bei noch ausstehenden Restarbeiten und Genehmigungen stattfinden. Die Nutzung wird ab 01. Juli möglich werden.
  • der offizielle Auftakt bei „Nahverbversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ am 05. Juni, 17.00 Uhr Bahnstraße.
  • mit dem heutigen Beschluss zum Projektmanagement „Hortneubau“ wird diese Aufgabe beschleunigt angegangen. Dieses Tempo ist bei hoher Qualität mit der Erarbeitung der konkreten Aufgabenstellung zu einem Wettbewerb der Architekten / Planer beizubehalten.
  • beim „Roten Netto“ schreiten die Baumaßnahmen zur Erweiterung und Verbesserung des Einkaufens voran. Vorerst natürlich mit Einschränkungen, dann ein planmäßiges Schließen zum Abschluss der Maßnahmen, um dann Ende August wieder zu eröffnen. (Gerüchte)
  • der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum Mühlenfließ müssen bis zur GVS Juli geklärt sein. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Beschluss der GVS vom 14.01.2014 sowie das Konzept zur Entwicklung des Bebauungsgebietes. Gleichzeitig erinnere ich an unsere Übereinkunft, die Entwicklung mit einem Investor durchzuführen. Bei dem stehen wir, insbesondere der Amtsdirektor und der Bürgermeister, im Wort.
 
Erweiterung des Windfeldes 26

Die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland- Spree hat am 28. Juni die Einwendungen abgewogen und insgesamt den Entwurf bestätigt. Nun bedarf der Plan, der uns seit Jahren bekannt ist, nur noch der Bestätigung durch das Ministerium und der Veröffentlichung, um gesetzeswirksam zu werden.

Die 2. Runde der Vorgespräche zeigte gestern erneut, dass es schwierig sein wird, die Interessen der Bürger sowie die der unterschiedlich beteiligten Firmen unter einen Hut zu bringen. Der Vorteil ist, dass die Gemeinde der Beauftragende der Planer für die Erarbeitung des B- Planes und der Anpassung des Flächennutzungsplanes ist.

An dieser Runde der Sondierung nahm erstmals Herr Prof. Dr.-Ing. B. Weyrauch teil, einer der Geschäftsführer von Plan und Recht GmbH, die mit der Bearbeitung des B-Planes beauftragt werden soll.

In der Beratung kam folgendes zum Ausdruck.

Ohne Verhinderungsplanung gilt es im Rahmen der Gesetze über den B-Plan das Gesamtgeschehen gut zu steuern und dabei alle Aspekte zu beachten. Es wird empfohlen, einen sachbezogenen Teilflächennutzungsplan Wind aufzustellen und damit von Gesamt-Flächennutzungsplan, der 2019 erarbeitet werden sollte, abzutrennen.

Es wird einen Zuwachs an Anlagen im Osten und dafür die Demontage von Anlagen im Westen, also Richtung der Dörfer geben. Ziel wäre es, am Ende dieses Prozesses in ca. 10 bis 12 Jahren nicht mehr als wie jetzt 30 Anlagen im erweiterten Windfeld stehen zu haben mit gleichzeitiger Minderung von Lärm und Schattenwurf sowie einer bedarfsgerechten Befeuerung.

Hauptstreitpunkt sind die Höhenfestsetzungen. In diesem Zusammenhang wurde erläutert, dass wir an die Gesetze der Bundesrepublik und Brandenburgs gebunden sind. Es sind keine subjektiven Vorstellungen des Bürgermeisters oder von Gemeindevertretern sowie auch nicht der Betriebe und der Planer zulässig.

Ausgangspunkt ist die Entscheidung durch die Regierung von CDU und FDP zum Ausstieg aus der Atomenergie nach der Katastrophe in Japan. Dem folgten einschneidende Gesetze von CDU und SPD. Entscheidend für die Bedingungen für uns ist auch das EEG 2017. So sind dies zum Beispiel das Ausschreibungsmodell für Bürgergesellschaften mit der Maßgabe, die Ertragskraft durch technische Parameter abzusichern und die Vorgabe, dass der Strom nur noch über einen Direktvermarkter verkauft werden darf.

Wörtlich aus einer Studie „Das bundesrechtliche Substanzgebot ist nur gewahrt, wenn die Planung eine wirtschaftliche Nutzung an den vorgesehenen Standorten ermöglicht. Das ist nicht der Fall, wenn wegen festgesetzter Höhenbegrenzung eine Bezuschlagung (aus dem EEG-Topf) unwahrscheinlich oder ausgeschlossen ist.“

Deshalb ist ein Kompromiss zwischen den Abständen zu den Dörfern, technischen und wirtschaftlichen Faktoren, den Abständen zwischen den Anlagen sowie den Fragen des Lärmschutzes, des Schattenwurfs, der Befeuerung und des Landschaftsbildes zu den Höhen pro Standort auszustreiten.

Jede Meinung ist gefragt, auch kritische, die aber alle Lösungsvorschläge beinhalten sollten. Eine ausschließliche Ablehnung macht keinen Sinn. Wir benötigen Lösungen, die zu Entscheidungen führen können.

Vor uns steht auch die Klärung und Entscheidung zu den 10% pro Anlage, die uns als Gemeinde angeboten werden sollen/müssen. Das sind rund 400.000 € pro Anlage, die dann natürlich auch Erträge (Gewinn) bringen würden.

Die Firma Teut mit einer möglichen Anlage bietet die Gründung eines gemeinsamen Betriebes der Firma Teut, der Gruppe Hein, der Gemeinde Rehfelde, der Rehfelder EigenEnergie e.G. und weiterer Bürger in einer gemeinsamen Gesellschaft an. Sehr interessant, aber Potenzial der Klärung, da wir als Gemeinde keinen direkten Gewinn machen dürfen – nur über einen Betrieb, wie zum Beispiel die Stadtwerke Strausberg.

Gemeinsam wurde das Ziel abgesteckt in der Sitzung im September alle erforderlichen Beschlüsse, so auch den Städtebaulichen Vertrag mit allen Beteiligten, entscheiden zu können. In dem Zusammenhang wird vorgeschlagen, als Ersatzmaßnahmen größere Projekte zur Verbesserung der Landschaft vorzuschlagen und zu realisieren.

Zur Gemeindevertretersitzung im Juli nehmen wir den Bericht des Amtsdirektors zur Lage in der Genossenschaft entgegen. In diesem Zusammenhang wird auch über die Beantwortung der Fragen der Fraktion „FÜR“ im Brief (mit Mail an den Amtsdirektor) vom 17.04.2018 öffentlich informiert

Die Steuergruppe „Kommunales Energiekonzept“ hat die Beauftragung eines externen Büros zur Erarbeitung eines geförderten Quartierprojektes für die Grundschule, die Wohnblöcke und die Umgebung empfohlen. Persönlich werbe ich für diesen Vorschlag, um für ein Zukunftsprojekt, das viel kosten wird, eine zweite externe Meinung zu hören. Unsere Entscheidung ist heute dringend erforderlich

 
Einige Einzelfragen

Ab dem 06. Juni finden die Ortsbegehungen statt. Wichtigste Aufgaben sind einerseits die Kontrolle der im letzten Jahr festgelegten Aufgaben, die mit dem HH 2018 ausfinanziert sind und anderseits eine Bestandsaufnahme der Aufgaben für 2019 und die folgenden Jahre, die mit dem Haushalt 2019 zu sichern wären. Aus meiner Sicht sollten wir praktisch so wie im letzten Jahr verfahren.

Ich erinnere an den vor langer Zeit gefassten Beschluss, einen kommunalen Betrieb, zum Beispiel eine Wohnungsgesellschaft zu gründen, der dann vom Amt negativ erläutert und von uns zurückgestellt wurde. Wir sind jetzt an der Stelle, wo dieser Betrieb zu den vielfältigsten Fragen erforderlich wäre und gegründet werden sollte. Das beträfe die Wohnungen und Gewerbehäuser, die mögliche Bewirtschaftung der Kurzumtriebsplantage für die Energieerzeugung, die Beteiligung an Energieprojekten wie WKA oder auch einen Kommunalservice, wie in Strausberg.

Abschließend und letztmalig der Appell an die Parteien SPD, CDU und FDP in Rehfelde die Schaukästen in der Bahnhofstraße in Ordnung zu bringen. Der Bildungsausschuss sollte auf der Grundlage der beschlossenen Ordnung dazu am 05. Juni Stellung nehmen. Als Bürgermeister bin ich bereit, alles was älter als 01.Januar 2018 ist per 01. Juli zu entfernen und die Schaukästen danach neu zu vergeben.

Danke für die Aufmerksamkeit"

 

Die zur Beschlüsse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten wurden einstimmig bzw. mehrheitlich gefaßt.

 

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

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Rehfelde braucht ein neues Hortgebäude

(14.05.2018)
(PG) Im Schulentwicklungskonzept 2025 wurde die Dringlichkeit der notwendigen Baumaßnahme für ein neues Hortgebäude besonders hervorgehoben. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Planung durchzuführen, damit ab 2019 mit der Umsetzung der Baumaßnahme begonnen werden kann.
Besonderer Schwerpunkt soll bei der Planung und der Umsetzung darauf gelegt werden, dass das neu zu errichtende Hortgebäude ein hohes Maß an Flexibilität für die zukünftige Nutzung ausweist.
Übergeordnete Planungsziele aus der Sicht Gemeinde, Schule und Hort sind:
  • Integration einer Aula und Mensa für 150 bis 200 Personen mit Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung
  • Planung von Umkleideräumen und Bühnenbereich für Veranstaltungen
  • Errichtung einer modernen Großküche als Ablösung der aktuellen Kita-Küche
  • Integration der Gemeindebibliothek
Wir rufen Sie ALLE zum Ideenwettbewerb auf! Ob Eltern, Kinder oder Bürger von Rehfelde. Helfen Sie UNS! Äußern Sie Ideen und Vorschläge, damit wir für unsere Kinder ein schönes, modernes und den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechendes Hortgebäude planen können.
Schreiben Sie dem Leiter der Arbeitsgruppe Schulkonzeption oder dem Bürgermeister unter:
  • patrick-gumpricht@hotmail.de
  • buergermeister.rehfelde@web.de
 
Die komplette Schulstandortentwicklungskonzeption 2025 ist in der Rubrik Bildung --> Schulcampus 2025 eingestellt. 
 

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ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

(04.05.2018)
(IR) Zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele sind verstärkte Anstrengungen von allen Beteiligten notwendig. Nur dann kann der Mensch gemachte Klimawandel noch auf ein erträgliches Maß eingedämmt werden. Immer deutlicher wird dabei, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. Es braucht einen grundsätzlichen Kulturwandel bisheriger Lebens- und Wirtschaftsweisen.
In Rehfelde wird zu diesem Problemfeld am 22 Juni 2018 eine Werkstatt für einen klimafreundlichen Kulturwandel durchgeführt. (Weitere Informationen zu Ort, Zeit und Programm im Veranstaltungskalender)
 
Weil kultureller Wandel nicht durch Richtlinien oder Gesetze verordnet werden kann, sind neue Qualitäten der Selbstmotivation nötig. Genau hier setzt das Projekt „ClimateCulture-Lab CCL“ an. Es will die Verbreitung einer klimafreundlichen (alltags-)kulturellen Haltung auf kommunaler Ebene befördern und frischen Wind in bestehende Klimaschutzprozesse bringen. Ziel ist der Aufbau von Veränderungskompetenz, damit sich vor Ort eine nachhaltige KlimaKultur besser entfalten kann. Thematische Schwerpunkte sind die kommunale Energiewende und der Umbau des lokalen „Energiesystems“. Hieran werden kulturelle Zusammenhänge verdeutlicht und damit verbundene Lösungsansätze entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und die Motivation der Beteiligten aus den Kommunen. Gemeinsam wächst ein Dialog- und Lernformat zur Verbreitung von Kulturen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Wahrnehmung, Werten und Verhalten verankern.
 
Was erwartet die Teilnehmer beim ClimateCulture-Lab in Rehfelde?
Teil des Projekts ist die Durchführung von 13 kommunalen CCL-Werkstätten in ganz Deutschland. Wir haben gemeinsam mit dem Klima-Bündnis eine solche Werkstatt hier in Rehfelde vorbereitet, so dass wir gemeinsam mit allen klimaschutzinteressierten Akteur*innen gezielt an unserer KlimaKultur arbeiten können. Zusätzliche Unterstützung in der Vor- und Nachbereitung bietet die CCLOnline-Lernplattform.
 
Die eintägige CCL-Werkstatt wird von einem erfahrenen Moderationsteam des Pestel Instituts angeleitet. Als Inspiration für die Diskussion dient ein Einblick in das kommunale Energiesystem:
• Wie energiehungrig ist Rehfelde?
• Welche Veränderungspotenziale existieren aus Sicht des Solar-Instituts Jülich?
 
Aufbauend auf einer ersten Einordnung bisheriger Klimaschutzaktivitäten mit dem Rad der Nachhaltigkeit gilt es herauszufinden, in welchen Bereichen Spielräume für den kulturellen Wandel vorhanden sind. Persönliche Erfahrungen, aber auch die Reflektion des eigenen Denkens und Handelns spielen hier eine wichtige Rolle. In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden dann konkrete Lösungsansätze für den KlimaKulturWandel in Rehfelde. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektideen werden am Ende gemeinsam zusammengetragen und mögliche nächste Schritte besprochen.
 
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Angesprochen sind professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden oder Vereinen bis hin zu Kulturschaffenden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch aktiven Kulturwandel voranbringen wollen.
 
Wer steht hinter der CCL Werkstatt in Rehfelde?
Das Verbundvorhaben „100% CO2-frei - ClimateCulture-Lab“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Rehfelde ist die Gemeinde Rehfelde im Amt Märkische Schweiz.
 

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Viele Besucher auf dem Sportplatz

(01.05.2018)

(HGH) Das traditionelle Rehfelder Sport- und Volksfest hat an beiden Tagen, dem 30. April und dem 1. Mai wieder seine Anziehungskraft bewiesen.

Der Vorabend des 1. Mai startete mit dem Bambini-Fußball-Turnier und zog schon zahlreiche Besucher an. Der Auftritt des Strausberger Fanfarenzuges war der unbestrittene Höhepunkt, aber auch das Entzünden des Maifeuers und die lauten Discoklänge gehören einfach dazu. Etwas überfordert von den hungrigen und durstigen Gästen waren die Versorgungsstände. Lange Warteschlangen gaben den geduldig Wartenden Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen.

Am Morgen des 1. Mai präsentierten sich traditionell die Gemeinde, Parteien und Vereine mit zahlreichen Informationen und kulinarischen Angeboten. Mit einem Bücherstand war die Bibliothek vertreten. Eine Probefahrt im Elektroauto bot der Klimamanager an. Der Aufstieg der Friedenstauben, die Modellflieger der Märkischen Mücken, die Mitmach-Angebote des FJV Chance, der Auftritt des Familienorchesters famony und die zahlreichen Vorführungen – in diesem Jahr vor allem von begeisterten Tänzerinnen - gehörten zum Programm. Bei den sportlichen Wettkämpfen - auch mit einer Fußball-Mannschaft aus der Partnergemeinde Zwierzyn – und dem Bürgermeisterpokal wurden aufgrund eines Einsatzes von Rettungskräften keine Sieger und Platzierten ermittelt.

 

Eine ausführliche Mitteilung des Vorstandes der SG Grün-Weiss Rehfelde e.V. zum Sport- und Volksfest 2018 ist auf der Homepage des Vereins zu lesen. --> hier

 

Das Fest ist aus dem Leben der Kommune nicht mehr wegzudenken und es gilt der herzliche Dank allen, die zum Gelingen der zwei Tage beigetragen haben.

 

Bilder vom 30. April à hier

Bilder vom 01. Mai à hier

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Buchen gepflanzt

(30.04.2018)
(IR) In der Seniorenwohnanlage in der Ernst-Thälmann-Straße werden aktuell die Außenanlagen gestaltet und die festgelegten Grünersatzmaßnahmen abgearbeitet. Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter Überschrift „Eine Zukunft als Buchen-Hain“.
Lesen Sie den Beitrag --> hier
 

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Bürgermeister informiert in Gemeindevetretersitzung

(27.04.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 26. April zu ihrer 24. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 27. März 2017. Er führte aus:

… Die Sitzungen der Fachausschüsse sowie des Ortsbeirates Zinndorf fanden planmäßig statt. Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.

 

Veranstaltungen

Von den durchgeführten Veranstaltungen nenne ich - weil etwas Besonderes –aus der neuen Reihe „Im Dialog“ die beiden Veranstaltungen zu Klimafragen mit Renè Tettenborn sowie zu Steuern und Erben mit Heidi Mora und Anne Heller. Hervorheben möchte ich auch das Osterfeuer in Rehfelde-Dorf, die Ausstellungseröffnung mit Bildern von Kunkel und Scheer und die Veranstaltung zu 20 Jahre Zinndorfer Bürgerverein e.V.

Am Wochenende steht die Radtour zum Sattelfest nach Altlandsberg auf dem Programm und alle gemeinsam werden wir den 30. April und den 1. Mai mit unserer Sportgemeinschaft und allen Partnern auf dem Sportplatzgelände gestalten. Wichtige Veranstaltungen mit unseren Partnern aus Polen stehen danach an, so die Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Zwierzyn am 12. Mai, die Radtour vom 25. bis 27. Mai und der Lilienlauf am 08. Juni.

 

Frühjahrsputz

Der Frühjahrsputz war trotz ungünstiger Witterung ein großer Erfolg. Alle geplanten Aufgaben wurden im Wesentlichen erfüllt und der Dank gilt wiederum den über 200 tatkräftigen Bürgern und den Suppenköchen in der Kita Fuchsbau. Trotzdem sollten wir im Ortsentwicklungsausschuss, in den Fraktionen sowie Vereinen die Aufgabenstellung und die Teilnahme kritisch analysieren.

Subjektiv meine ich, dass wir uns noch stärker auf das Putzen und das Saubermachen konzentrieren müssten. Eine Auffassung des Ortsbeirates Werder zum völligen Ausfall des Tages in Werder, außer bei Reh-Kids, wäre, so denke ich, sicherlich erforderlich. Wir sollten auch prüfen, reden und überzeugen, so dass die von der Gemeinde bezahlten Mitarbeiter an diesem Tage - möglichst alle und dies freiwillig, ohne Dienstzeit anzurechnen - Teilnehmer sein sollten.

 

Baugeschehen

Zum Baugeschehen in Rehfelde kommen wir in mehreren Tagesordnungspunkten, so dass ich nur die Anliegerversammlung zum Gehweg und zur Straßenbeleuchtung im Dorf, zu der sehr widersprüchlich diskutiert wurde und mir sowie dem Amtsdirektor jetzt ein schriftlicher Widerspruch vorliegt, erwähnen möchte.

Anmerken möchte ich, dass zu mehreren Sachthemen mit den Bürgern gesprochen werden muss, dass dazu Termine vereinbart werden und dann durch das Amt und den Bürgermeister zeitnah eingeladen wird.

Von Bedeutung sind für mich:

  • die Sicherung des Einzuges in der Kita zum Kindertag am 01. Juni,
  • der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum Mühlenfließ bis Juli
  • der offiziellen Auftakt bei „Nahverkauf und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ am 05. Juni
  • die beschleunigte Bearbeitung der Aufgaben zu den heute zu beschließenden Zielstellungen zum Hortneubau
  • die Entwicklung von Gewerbeflächen im Zusammenwirken mit dem Landkreis, der eine Leistungsausschreibung zu einer Analyse in Rehfelde vorgelegt hat
  • das Straßenausbaukonzept 2030 und weitere Detailplanungen zu Straßen

In dem Zusammenhang informiere ich zu einer Beratung in Potsdam zur Landesentwicklungsplanung der Hauptstadtregion. Eine gemeinsame Beratung des Kommunalpolitischen Forums der Linken mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft Kommunalpolitik war sehr interessant und lehrreich. Einerseits sollten wir unsere Hinweise, Widersprüche und Vorschläge heute beraten und fristgerecht bis zum 07.05.2018 einreichen. Anderseits sollten wir ausgehend von unserem Leitbild notwendige Planungen angehen. Das betrifft in erster Linie den Flächennutzungsplan. Verstanden habe ich, dass wir im Innenbereich sowieso entwickeln dürfen und für den Außenbereich laut Entwurf Fläche von einem Hektar pro 1.000 Einwohner entwickeln dürfen. Das kann bei anderer Einordnung nur besser werden. Die Vorträge kann man im Internet über Kommunalpolitisches Forum sich anschauen. Für uns gilt es, den Einklang von Natur, Wirtschaft und Wohnen noch besser zu meistern und den Bürgern zu erklären.

 

Regionalplan Wind

Der Regionalplan Wind soll bis Juni, so hat der Vorstand der Regionalen Planungsgemeinschaft am 23. April beschlossen, bestätigt werden. Bei der Abwägung nach neuem Kriteriengerüst wurden weder Ablehnungen von Kommunen, wie von uns, noch Anträge von Investoren auf weitere Ausdehnung, wie bei uns nach Nordosten, bestätigt. Das heißt, dass unser Windfeld 26 wie seit drei Jahren bekannt, nach Osten erweitert sein wird.

In dem Zusammenhang möchte ich informieren, dass wir entsprechend dem Beschluss zum Erarbeiten des B-Planes Einzelgespräche und eine erste gemeinsame Beratung aller Betreiber und Antragstellung als „Sondierungsgespräch“ durchgeführt haben.

Bereits heute ist klar, dass es kein einfacher Prozess wird, der einen Kompromiss zwischen Wirtschaft und Natur, Interessen der Betreiber und unserer Bürger darstellen muss. Das alles ohne Verhinderungsplanung, auch wenn sich einige wünschten, dass das Windfeld insgesamt demontiert würde. Mit unserer B-Planung wird es einen Zuwachs an Anlagen im Osten und dafür die Demontage von Anlagen im Westen, also Richtung der Dörfer geben.

Bei Einhaltung der Gesetze und Vorschriften gibt es im Wesentlichen Übereinstimmungen und Lösungsansätze zu

  • Sicherung der Finanzen durch Beteiligung aller Betriebe entsprechend den eigenen Anteilen an der Entwicklung über städtebauliche Verträge
  • Festlegung mit Vertrag zur Wegenutzung und finanziellem Anteil für Reparaturen sowie Unterstützung kommunalen Aufgaben
  • 1.000 Meter Abstand zu den Dörfern bei neuen Anlagen und nur 800 Meter bei Bestandsanlagen, wie in den Kriterien des Landes festgelegt
  • Gemeinsamer Lösung für die bedarfsgerechte Befeuerung, die bei den bereits stehenden Anlagen ein Problem ist. Damit würde das dauernde Blinken aufhören.
  • den entsprechenden Abstandsflächen im Windfeld, mit Lösungen zum Repowering in den nächsten 10 Jahren,
  • abgestimmter Betreibung eines möglichen Energiespeichers als neuen Rehfelder Wirtschaftsbetrieb

In Abstimmung zwischen technischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie den Fragen des Lärmschutzes und des Schattenwurfes wird noch um Höhen gestritten. Gegenwärtig ist die durchschnittliche Nabenhöhe bei 138 Metern. Dies wird bedingt durch technische Lösungen zukünftig weiter steigen. Die zwei WKA der Genossenschaft haben 145 Meter.

Wir sollten nicht denken, etwas gegen gültige Gesetze erreichen zu können und das heißt auch, dass alles nur als Kompromisse mit den möglichen Investoren zu vereinbaren geht.

In dem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass wir in der Gemeindevertretersitzung im Juli, wie in jedem Jahr, eine Information des Amtsdirektors und der Genossenschaft auf die Tagesordnung setzen werden. Die Genossenschaft gibt den Mitgliedern, so auch der Gemeinde, auf der Generalversammlung im Juni Antworten auf offene Fragen, wie den angestrebten Rehfelder Tarif und Projekte der Zukunft.

In diesem Zusammenhang sind auch alle Fragen der Fraktion „FÜR“ im Brief (mit Mail an den Amtsdirektor) vom 17.04.2018 öffentlich zu beantworten.

Die nächste Beratung der Steuergruppe Energiekonzept soll am 14. Mai stattfinden. ...

 

Danke für die Aufmerksamkeit

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

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Bürgerenergiegesellschaften im Focus

(18.04.2018)

(IR) In einem redaktionellen Artikel befaßt sich das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de mit der Bürgerbeteiligung in Sachen Windenergie unter der Überschrift "Echt oder Schein?" Auch das Wirken der Rehfelder Energiegenossenschaft wird darin thematisiert.

Lesen Sie den Artikel --> hier

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Für ein schönes und lebenswertes Rehfelde

(16.04.2018)
Hunderte Menschen, Einwohner in den Dörfern und Rehfelder Wohngebieten, Eltern mit Kindern, Jugendliche und Senioren, Kameraden der Feuerwehren, Mitglieder aus Vereinen und Parteien packten an und schufen während des Frühjahrsputzes an vielen Stellen Sauberkeit. Auf meiner Rundfahrt traf ich trotz Kälte und Feuchtigkeit auf freundliche Mitbürger, die sich über das besser werdende Wetter freuten und mit viel Spaß sowie großer Begeisterung bei der Arbeit waren. Stationen meiner Fahrt waren:
  • der Naturlehrpfad, wo wie immer Kuno Adomeit, eine Gruppe der Partei Die Linke, Heimatfreunde und Anwohner auf dem großen Festplatz, auf den Wegen und am neu angelegten Spielplatz an der Annemariestraße fleißig „putzten“.
  • der Karpfenpfuhl in der Ahornallee. Dort konnte der alte saubere und gepflegte Zustand wiederhergestellt werden.
  • der Stern und die Ecke bei Radi, wo die Mitglieder der BGR die Harke schwangen und ein Mitglied des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus die neue Erinnerungstafel zum Bahnunglück angebracht hat.
  • die Wanderwege, auf denen die Bänke gestrichen und die Liedtafeln auf dem Liederweg gesäubert wurden. Die CDU putzte am Radler-Point, in Zinndorf am Rastplatz wurden Lilien angepflanzt und begonnen, am Teich aufzuräumen. Der Notenschlüssel am Bahnhof, die Buchsbaumlilie an der Kirche in Werder und der Brunnen am Bürgerzentrum wurden für die Besucher auf Sommer getrimmt.
  • die Kitas Reh-Kids und Fuchsbau und das Gelände der Grundschule und des Hortes, wo ich viele Eltern traf, viele mit ihren Kindern, die dem Alter entsprechend mit anfassten und das gesamte Gelände wieder auf Vordermann brachten.
  • der Tourismuspavillon, der Jugendclub und das Hijacker-Objekt, die komplett geputzt wurden und die Hijacker bauten gleich noch eine neue Toilette.
  • der Anger in Rehfelde Dorf, wo der Rasen geharkt, am Kriegerdenkmal geputzt und die Bühne weiter verglast wurde.
  • der Friedhof, wo ich den Vorstand des Fördervereines kommunale Entwicklung Rehfelde traf, der am Eingang die lang fällige Säuberung der Flächen übernommen hatte.
  • an und in der Feuerwehr in Rehfelde. Dort wurde der Frühjahrsputz zur Vorbereitung auf den 110. Jahrestages genutzt und die Feuerwehr von Zinndorf verbesserte die Bedingungen am eigenen Übungsgelände.
  • die Straßen der Gemeinde, wo ich zahlreiche Bürger sah in ihren Vorgärten und im öffentlichen Bereich davor sah und Baugeschehen in fast allen Straßen sich beeindruckend widerspiegelte.
Zum Mittagessen schmeckte dann fast allen die deftige Suppe mit Bockwurst, die wie immer in unserer Küche der Kita „Fuchsbau“ gekocht wurde.
Allen beteiligten Einwohnern unserer Gemeinde sage ich ein herzliches Dankeschön für die vollbrachten Leistungen zur Verschönerung unserer Kommune.
 
Reiner Donath
 
Bilder vom Frühjahrsputz --> hier 
 
Weitere Bilder bitte an
internetredaktion@gemeinde-rehfelde.de
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Bürgermeister berichtet in Gemeindevertretersitzung

(30.03.2018)
Die Gemeindevertreter hatten am 27. März zu ihrer 23. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung im November 2017. Er führte aus:
 
Die Informationen an den Hauptausschuss in den Sitzungen am 23. Januar, 20. Februar und 20. März sind als Bestandteil dieses Berichtes zu betrachten und werden deshalb als Anlagen zu diesem Bericht gegeben.
Zum Beginn der Gemeindevertretersitzung ist es mir ein Bedürfnis, mit diesem Bericht erneut den Dank für das ehrenamtliche Wirken auszusprechen, unabhängig von Ort, Inhalt, Art und Umfang dieser Tätigkeit. Ein Dank gilt auch unserem Amt für die erbrachten Leistungen, obwohl wir nicht in jeder Frage so unbedingt zufrieden gestellt werden konnten.
Der Hauptausschuss, die Fachausschüsse, Arbeitsgruppen und Arbeitsgremien unserer Gemeinde sowie der Ortsbeirat Zinndorf (leider nicht der Ortsbeirat Werder) haben in dieser Zeit ihre Tätigkeit planmäßig durchgeführt. Ich wünschte mir von den Ortsvorstehern mehr Impulse für die Realisierung der Aufgaben in der Gemeinde, selbstredend natürlich vor allem für die Ortsteile. Gemeinsam sollten wir darauf achten, dass aus unseren Beratungen konsequentere Empfehlungen für die praktische Arbeit hervorgehen und dabei gemeinsam vereinbarte Zielsetzungen, Zeitvorgaben sowie Bitten Beachtung finden.
 
Nachfolgend möchte ich nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.
 
(1) Von den durchgeführten Veranstaltungen möchte ich das Weihnachtssingen, unseren Neujahrsempfang, das Frühlingskonzert sowie die Ausstellungen in der Entreegalerie, im Tourismuspavillon und in der Kellergalerie der Heimatstube hervorheben. Vor uns stehen der Frühjahrsputz am 14. April, die Osterfeuer sowie der erste große Höhepunkt zum 1. Mai.
Ein Hinweis sei noch auf unsere Reihe „Im Dialog mit…“ gestattet. Einerseits ist es eine Fortsetzung der 130 Rehfelder Gespräche unter neuem Namen und anderseits der Versuch, mit vielfältigsten kommunalen Themen noch mehr Bürger als Teilnehmer zu gewinnen.
 
(2) Ausgehend vom Beschluss zum Haushalt 2018 und Folgejahre, der von der Kommunalaufsicht bestätigt wurde, gilt es zielgerichtet die gestellten Ziele und Aufgaben zu realisieren. Zügig sind alle Planungen durchzuführen und zu bestätigen, die Aufgaben auszuschreiben und zu beauftragen. Wir dürfen nicht wieder in Verzug kommen, wie es uns in 2017 bei einigen Aufgaben passiert ist. Die Fachausschüsse sollten das in den April-Sitzungen kontrollieren und die Gemeindevertretung am 24. April dazu eine Information des Amtes entgegennehmen.
Vor dem Finanzausschuss steht federführend die Aufgabe, wichtige Satzungen zu prüfen, diese rechtlich anzupassen und auch über mögliche Mehreinnahmen zu diskutieren. Unbedingt sind die gültige Straßenreinigungssatzung und eine Straßenreinigungsgebührensatzung gemeinsam mit dem Ortsentwicklungsausschuss in 2018 zu präzisieren bzw. neu auszuarbeiten.
 
(3) Zum Baugeschehen in Rehfelde sehe ich die Sicherung des Einzuges der Kinder in den Erweiterungsbau der Kita „Fuchsbau“ zum Tag des Kindes am 01. Juni als sehr wichtig an. Das bedeutet, Fassade und Außenanlagen sind fertigzustellen und rechtzeitig ist die Abnahme zu organisieren. Dazu sind die Innenausstattung abzusichern, die Sanierung der Fassade im Altbestand sowie der Bau des Parkplatzes zu realisieren.
Für das weitere Bauen und damit die Entwicklung in Rehfelde müssen wir uns zu unseren ausdiskutierten Grundsätzen bekennen und die gefassten Beschlüsse umsetzen.
Ausgehend von unserem beschlossenen Leitbild und dem am 6. Juli 2017 durchgeführten Workshop zum Thema «Hauptsache, es wird gebaut!? Siedlungsentwicklung in Rehfelde heute und morgen» sind weitere Dokumente zu erarbeiten und beschlossene Aufgaben durchzusetzen.
Es gab die Übereinstimmung, die ich zum Neujahrsempfang so formuliert habe:
Rehfelde - ein moderner Ort, in mitten von Wald und Feld, mit starker Wirtschaft und Gewerbetreibenden, vorbildlicher Infrastruktur mit Straßen und der Ostbahn sowie Wohnraum, Schule, Kitas und Einrichtungen für Sport und Kultur.
Ein „Rehfelde bei uns“, mit boomender Entwicklung, wachsenden Einwohnerzahlen, mit der erforderlichen Infrastruktur und dem passenden Gewerbe aller Branchen.
Also ausgewogen: Natur, Wohnen, Gewerbe und die dazu erforderliche Infrastruktur
Deshalb jetzt sind zeitnah zu bearbeiten:
  • Grundsätze des Bauens
  • Verträge zur Gestaltung Mühlenfließ und einen Aufstellungsbeschluss
  • Unterstützung der Investors „Nahversorgung (REWE) und Wohnen im Zentrum“
  • Planungsziele zur B-Planung zum Windfeld
  • Vorbereitungen zu Erarbeitung neuen Flächennutzungsplanes
Dazu zählt auch die Wende im Straßenbereich mit grundhaftem Ausbau, rechtzeitig eingeleiteter Instandsetzung und Reparatur ab Frühjahr, mit Planungsvorlauf für 2018/19 und mit dem Beschluss des neuen Straßenausbaukonzepts bis 2030.
Dazu zählt auch die bessere Pflege unserer Spielplätze und Grünflächen, auch „Grüne Inseln“ genannt, das Pflanzen und Pflegen des Baumbestandes, die Ordnung und Sauberkeit und selbstverständlich die Beleuchtung in den Anliegerstraßen.
Notwendig sind bessere Informationen der Bürger zu Baumfällungen, zum Baugeschehen überhaupt. Hierzu zählen im April/Mai die Veranstaltungen zum Gehweg im Dorf, zu Baumfällungen im Strausberger Weg, zu Problemen der Zuwegungen im Roten Luch und zum Ausbau der Waldstraße.
Zu erledigen sind sofortige Ausschreibungen und Auftragsvergaben sowie die planmäßige Realisierung der Schwerpunkte mit der Öffnung der Karl-Liebknecht-Straße, dem Parkplatz an der Post, der Lösung für den Bereich Im Winkel und weitere.
 
(4) Der Bildungsausschuss hat sich über Monate mit dem „Schulstandortentwicklungskonzept 2025“ beschäftigt, über das wir heute zu befinden haben.
Hervorheben muss ich die Notwendigkeit der Schaffung von zwei Klassenräumen für die 5. Flexklasse im Haus I. Dazu gab es ein vom Hauptausschuss bestätigtes Positionspapier aller Fraktionen. Die Überprüfung vor Ort und eine Beratung im Amt hat das jetzt nochmals als Lösung anerkannt. Dazu ist aber ein Antrag zu den Räumen des Hortes in Potsdam einzureichen, wobei die Aula als Raum für offenen Hortbetrieb als Ersatz für den „Bewegungsraum“ mit angegeben werden muss.
Noch wichtiger ist die sofortige Entscheidung zum Bau eines neuen Hortes. Dazu ist in der Gemeindevertretersitzung am 24. April ein erster Beschluss durch das Amt vorzulegen. Zielvorstellungen, Ideenwettbewerb oder Ausschreibung sind in der Gemeindevertretersitzung am 24. Juli zu beschließen.
 
Abschließend einige Informationen:
  • Der Regionalplan Wind soll bis Juni bestätigt werden - unverbindliche Aussage zu Windfeld 26: trotz Änderung der Kriterien gibt es keine zum Entwurf.
  • Im Zusammenhang mit der Beisetzung Thiemo Seelig wurden 100,00 € für ein soziales Projekt überwiesen und ein Grabgebinde der Gemeinde Rehfelde niedergelegt.
  • Beschwerden und Anzeigen von Bürgern nehmen zu - zum Beispiel zur Fällung der Eiche Nr. 16, Kurzstraße und gegen  das Fällen der Bäume in der Waldstraße
  • Anträge werden gestellt zur Straße zum Roten Luch / Sophienfelde, zur Straße Im Winkel und zur Karl-Liebknecht-Straße
Der Ortsentwicklungsausschuss sollte dazu informiert werden und Standpunkte erarbeiten.
 
Den Bericht gebe ich wie immer als Arbeitsgrundlage zum Protokoll und verweise nochmals auf die Informationen in den Sitzungen des Hauptausschusses. Danke für die Aufmerksamkeit.
 
Die Gemeindevertreter fassten entsprechend der Tagesordnung folgende Beschlüsse:
  • Jahresabschluss 2016 der Gemeinde Rehfelde
  • Entlastung des Amtsdirektors für das Jahr 2016
  • Überplanmäßige Ausgaben 2017 Bereich Kindereinrichtungen
  • Hundesteuersatzung der Gemeinde
  • Bewegungsraum (Spielplatz, Ballspielanlage, Skaterbahn) an der Bahnstraße
  • Abschnittbildung an der Waldstraße
  • Schulentwicklungskonzept Rehfelde bis 2025
  • Verzicht auf einen Gesamtabschluss 2017
  • Bebauung einer ortsprägenden Fläche im Ortszentrum
  • Aufstellung eines Baulückenkatasters
 
Die Dokumente sind auf der Internetseite des Amtes Märkische Schweiz – Tagesordnung des Sitzungstermins eingestellt --> hier
 
Foto: Rainer Sturm - pixelio.de
 

Foto zu Meldung: Bürgermeister berichtet in Gemeindevertretersitzung

Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde

(13.03.2018)

Unter dem Motto: “ Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde“ führt die Gemeinde Rehfelde auch in diesem Jahr wieder einen

Frühjahrsputz in allen Orts- und Gemeindeteilen

durch. Er findet am Sonnabend, den 14. April 2018, von 09.00 bis 12.00 Uhr statt. Die Gemeinde Rehfelde ruft alle Einwohner, Institutionen, Parteien, Vereine, Betriebe und Gewerbetreibenden auf, sich daran zu beteiligen.

Möglichkeiten, sich zu betätigen gibt es viele, angefangen beim eigenen Wohnumfeld. Oder Sie schließen sich den bereits gemeldeten Initiativen an:

  • Naturlehrpfad,
  • Anlage Herrensee,
  • Am Stern,
  • Wanderwege und Liedpunkte,
  • Kita Fuchsbau und REH-Kids,
  • Werder am Anger,
  • Rehfelde-Dorf am Anger,
  • Zinndorf am Anger,
  • Parkanlage Lessingstraße,
  • Radlerpoint.

Wenn Sie dennoch nicht wissen, wo und wie Sie sich nützlich machen können, dann wenden Sie sich bitte an den verantwortlichen Koordinator und Gemeindevertreter, Klaus Emmerich, Tel. 01605513111 oder E-Mail: fam.emmerich@freenet.de

Für leibliche Stärkung ist gesorgt. Ab 12:00 Uhr wird für alle Helferinnen und Helfer ein Mittagessen im Keller der Schule bereit stehen.

Helfen Sie mit, unsere Gemeinde schöner und wohnlicher zu machen. Ihre Tatkraft, aber auch Ihre Ideen und Vorschläge sind willkommen.

 

Reiner Donath

Bürgermeister

 

Foto: Erika Hartmann - pixelio.de

Foto zu Meldung: Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde

Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 03/2018

(09.03.2018)

In der März-Sitzung des Bildungsausschusses wurden drei Schwerpunkte behandelt: Tourismus und Heimatpflege, Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde sowie das Schulstandortentwicklungskonzept 2025.

Dem Tourismus und der Heimatpflege widmen sich besonders die Rehfelder Heimatfreunde e.V., die Geschichtswerkstatt e.V., der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus, die Mitarbeiterinnen im Tourismuspavillon am Bahnhof und zukünftig die Initiativgruppe „Grüne Inseln“.

Herr Tesky, Vorsitzender der Rehfelder Heimatfreunde e.V. konnte dem Bildungsausschuss eine stolze Bilanz des vergangenen Jahres präsentieren. Die Heimatstube besuchten ca. 430 Bürger, drei Sonderausstellungen, sieben Sonderführungen, eine Geschichtswoche mit der Schule, historische Märchen mit der Kita „Fuchsbau“, drei heimatkundliche Wanderungen und Zeitzeugengespräche wurden organisiert. Eine Chronikgruppe arbeitet mit dem Heimatverein eng zusammen und ist für die Themen von Ausstellungen verantwortlich. Die Schriftenreihe „Rehfelder Heimathefte“ erscheint in regelmäßigen Abständen. Zukünftig sollen im Heimatarchiv weitere Dokumente digitalisiert werden. Schwerpunkte für 2018 werden die Geschichte der Slawen und Zisterzienser, die Schulgeschichte des Neubaus und die Aufarbeitung der Geschichte von Vereinen sein. Ziel, so Herr Tesky, muss es sein, noch stärker das Bewusstsein für Heimatverbundenheit und Heimatpflege bei Kindern, Jugendlichen und Bürgern in unserer wachsenden Gemeinde zu entwickeln. Der Bildungsausschuss dankte dem Heimatverein für die geleistete Arbeit und sagte weiterhin gemeindliche Unterstützung zu.

Frau Mora, Vorsitzende des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, stellte die Schwerpunkte seiner Arbeit vor. Es sind die Pflege und der Ausbau der Wanderwege, insbesondere der Lilienrundweg und Liederweg, die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen im Tourismuspavillon und die Erarbeitung eines Konzeptes zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dass Rehfelde zunehmend bei der touristischen Erschließung an Bedeutung zunimmt, beweisen die Zahlen der Besucher im Tourismuspavillon (2013=308, 2017=2.290). Weiterhin sollen Bilderausstellungen in der Entreegalerie und im Tourismuspavillon stattfinden.

Das „Schulentwicklungskonzept Rehfelde 2025“ wurde in seiner Endfassung vorgestellt, beraten und einstimmig als Beschlussvorlage für die Gemeindevertretersitzung am 27. März 2018 verabschiedet. Nach monatelanger, intensiver Arbeit, liegt nun ein Konzept vor, in dem nicht nur die Dramatik der schnell wachsenden Bevölkerung, einschließlich der Kinderzahlen, dargelegt wird, sondern dringender Handlungsbedarf besteht, für die Erweiterung bzw. den Neubau von Schul-, Hort- und Sportgebäuden.

Die Zuspitzung der Problematik verdeutlichte Frau Maaßen, zur Zeit kommissarische Schulleiterin, nach dem die Anmeldungszahlen für das neue Schuljahr 2018/19 vorliegen. Es fehlen zwei Klassenräume, da vier FLEX- Klassen im ersten und zweiten Schuljahr nicht mehr ausreichen und mit großer Wahrscheinlichkeit im neuen Schuljahr eine fünfte FLEX- Klasse eingerichtet werden muss.

Daraufhin beschloss der Bildungsausschuss eine Dringlichkeitssitzung für den 08. März 2018 einzuberufen - mit der Beteiligung aller vier Fraktionen der Gemeindevertretung. Das Ergebnis ist ein Positionspapier - man kann es auch als „Brandbrief“ bezeichnen - zur „Absicherung des Schul- und Hortbetriebes für das Schuljahr 2018/19 und Folgejahre“, in dem das Amt zum sofortigen und aktivem Handeln aufgefordert wird. Dabei werden sowohl die gegenwärtige Situation, die Handlungserfordernisse als auch temporäre Lösungsvorschläge kausal aufgelistet.

Der nächste Bildungsausschuss findet am 10. April 2018 statt

Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

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Bürgermeister informiert im Hauptausschuss

(21.02.2018)

(IR) In der 44.Sitzung des Hauptausschusses am 20. Februar 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium umfassend über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

 

An die Spitze der Information setze ich wie immer den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger.

 

Dominierendes Ereignis in dieser Zeit war unser Neujahrsempfang mit knapp 200 geladenen Bürgern und Gästen. Traditionell wurden Bürger mit einer Urkunde für besondere Leistungen geehrt. Sehr ausführlich dankte ich Parteien, Vereinen, Gewerbetreibenden und Selbständigen sowie Beschäftigten in Amt und Gemeinde für die erbrachten Leistungen in 2017. Der Bilanz folgten die Wünsche für die Zeit bis zu den Neuwahlen im Mai 2019, die Aufgabenstellungen mit großem Gewicht für die Menschen in unserem Gemeindegebiet sind. Zu einer Auswertung des Empfangs kommen wir im TOP 9.

 

Ein wichtiges Ereignis war der Beginn der Veranstaltungsreihe der Gemeinde mit dem Titel „Im Dialog“ zum Thema „Was gibt es Neues Herr Bürgermeister?“. Damit wird die Tradition der Rehfelder Gespräche fortgesetzt. Die Themen der Gespräche sind inzwischen im Internet veröffentlicht. Am 28. Februar geht es „Im Dialog“ mit Gerhard Schwarz, Geschichtswerkstatt, um Ahnenforschung und Erarbeitung von Stammbäumen.

 

Hervorheben möchte ich die Beratung zum Konzept der Wärmeversorgung Wohnblöcke und Schulcampus am 30. Januar. Über den Vorschlag des Klimaschutzmanagers, die Diskussion zu der INFO-Veranstaltung und den Standpunkten der Fraktionen wurde beraten und entschieden. Der Beschluss 08/2018 sowie die Prüfungsaufträge an Renè Tettenborn und das Amt wurden einstimmig beschlossen.

 

Die AG „Partnerschaft mit Zwierzyn“, die immer noch Mitstreiter sucht, präzisierte den Jahresplan und stimmte die Förderanträge für die Euroregion Viadrina ab. Inzwischen ist der Antrag Sport 2018 eingereicht und der zum Wandertag ist bei den Übersetzern. Der Antrag des Zinndorfer Bürgervereines ist mit der Nummer 02/2018 bei der Euroregion registriert und geprüft, aber noch nicht bestätigt.

 

Die Einreicher von Vorschlägen zur „Gestaltung des Bahnhofsumfeldes“ werteten die vorliegenden Ideen aus und begannen mit der Erarbeitung des möglichen Förderprojektes für das Jahr 2019.

 

Die IG „Grüne Inseln“ verfeinerte das vorliegende Konzept sowie die konkreten Objekte und Maßnahmen sowie möglichen Lösungen mit Vereinbarungen mit Bürgern. Erste Bereitschaftserklärungen, eine Fläche zu pflegen, liegen vor.

 

Die Arbeitskreise Tourismus und EigenEnergie beschäftigten sich mit den konkreten Aufgaben im Jahr 2018, insbesondere mit dem Wandertag im September bzw. dem Bau weiterer PV-Anlagen und einem Bericht zu Großspeicheranlagen.

 

Der „Förderverein zur kommunalen Entwicklung Rehfelde e.V.“ hat über den Stand der Erfüllung des Projektes „Rehfelder Sozialmobil“ beraten. Ein Förderantrag ist gestellt und die ersten Spenden von Bürgern sowie insbesondere von Gewerbetreibenden und Betrieben sind eingegangen. Mit weiteren Partnern finden jetzt Gespräche statt, um bis zum Mai die notwendigen rund 20.0T€ für den Eigenanteil einzusammeln. Dieser Aufruf - ja Appell - um Spenden geht an alle Bürger von Rehfelde und insbesondere an die Vereine sowie Gewerbetreibenden. Eine Spende für etwas Großartiges, für unsere Kinder, Jugendlichen und Senioren.

 

Auf der Baustelle an der KITA Fuchsbau gehen die Arbeiten planmäßig weiter. Die MOZ berichtete dazu. In dieser Woche werden die Maler- und Fußbodenarbeiten, das Installieren der Lampen und Sanitärkörper im Wesentlichen abgeschlossen. Das Problem bleibt die Außenfassade, die erst bei stabilen über 5 Grad an der Nordseite realisiert werden kann und danach die Fertigstellung der Außenanlagen. Ich wiederhole unsere gemeinsame Forderung, zum 01. Juni, dem Kindertag, gleichzeitig den Einzug zu feiern. Das bedeutet auch alle Abnahmen und die Inneneinrichtungen rechtzeitig zu klären.

Es fanden wichtige Beratungen von Gremien der Gemeinde statt, zu denen wir auch im TOP 10 kommen.

 

Der Bildungsausschuss beriet über die Zusammenarbeit Grundschule, Hort und Jugendsozialarbeit sowie erneut zum Stand der Erarbeitung des Konzeptes zur Schulentwicklung 2025, das in der GVS am 27. März beschlossen werden soll. In nichtöffentlicher Sitzung wurden die Empfehlungen zur Förderung von Vereinen und Veranstaltungen beraten, die heute in der nichtöffentlichen Sitzung zu beschließen sind.

 

Der Ortsentwicklungsausschuss empfahl den grundhaften Ausbau der Waldstraße in Bauabschnitten, in 2018 an der Karl-Liebknecht-Straße beginnend. Die Grundsätze der Bebaubarkeit von Grundstücken wurde auf die Sitzung im März vertagt und für den Frühjahrsputz am 14. April sind bis Ende Februar die Vorschläge einzureichen und die erforderlichen materiellen und finanziellen Anforderungen an Klaus Emmerich, Gemeindevertreter einzureichen. Es wurde informiert, dass der WSE vom 26. Februar bis zum 06. April geplante Rohrspülungen in Rehfelde durchführt. Die Zielvorgaben für die Gestaltung der Park- und Spielflächen an der Bahnstraße (Gelände der Ladestraße) wurden einstimmig bestätigt und an den Hauptausschuss zur Bestätigung weitergeleitet. Dieser bestätigte die Vorgaben nach Erläuterung und Diskussion einstimmig.

 

Im Finanzausschuss wurde der Arbeitsplan für das Jahr 2018 bestätigt. Wichtigste Bestandteile sind die Prüfung und mögliche Präzisierung von Satzungen sowie die Erarbeitung des Haushaltes 2019 bis zur Gemeindevertretersitzung im November. In diesem Zusammenhang wurde zur Stellungnahme der Kommunalaufsicht informiert. Wie in jedem Jahr wird darauf verwiesen, dass der Haushaltsplan einen Monat vor Beginn des Haushaltsjahres eingereicht werden soll und dass die Haushaltslage der Gemeinde als angespannt zu bewerten ist. Mit der Inanspruchnahme des Kredites für den Erweiterungsbau der KITA stellt sich die Entwicklung des Zahlungsmittelbestandes deutlich positiver dar.

 

Der Ortsbeirat Zinndorf hat empfohlen, das neue Feuerwehrgerätehaus wieder auf den Anger zu bauen. Dabei sind die öffentlichen Wege zu sichern, das Gebäude dem Ortsbild entsprechend zu gestalten und eine Variante zu finden, damit die Feuerwehr Zinndorf immer einsatzfähig bleibt. Selbstverständlich soll eine öffentliche Nutzung weiter möglich sein.

 

Das Leben wäre zu schön, wenn es nur Positives geben würde.

 

1. Die erwartete Genehmigung der 2. Änderung des Flächennutzungsplan (Zentrum Rehfelde) wurde mit Brief des Landratsamtes vom 15.02.2018 versagt. Damit entsteht erneut eine weitere Verzögerung von rund zwei Monaten. Da helfen auch nicht die gegenseitigen Versicherungen guter Zusammenarbeit zwischen Investor, Planer, Amt und Gemeinde.

Sachlich geht es um einen Formfehler bei der Bekanntmachung, der sogenannten Anstoßfunktion für zwei getrennte Verfahren - B-Plan und FNP- Änderung. Die Änderung des FNP war somit nicht eindeutig erkennbar.

Dann gibt es eine Abweichung im Maßstab und Farbe in einer Planzeichnung und beim öffentlichen Nahverkehr wurde ein Schreibfehler (Eggersdorf statt Strausberg) zum Verhängnis.

Jetzt muss vier Wochen neu ausgelegt werden und da die Prüffrist am 12.03.18 abläuft, kann der Antrag zum FNP nur neu eingereicht werden.

Für uns die Konsequenz einer Sondersitzung der Gemeindevertretung am 24. April, die ich zugesagt habe und auch dazu einladen werde.

 

2. Mit Rundschreiben 15/2015 hat mich der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Herr Graf zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene informiert - inhaltlich im Wesentlichen unverändert zum alten zurückgezogenen Gesetzentwurf. Für mich eine Mogelpackung, jeder sollte aber selbst lesen, da das Wort Amtsgemeinde nur durch das Wort Verbandsgemeinde ersetzt wurde, ohne inhaltlich auch nur auf einen Hinweis von der Basis zu reagieren. Dazu neu – Ämter dürfen nicht mehr gebildet werden-, was das auch immer bedeuten mag und soll.

Nur ein Beispiel: Die Verbandsgemeinde stellt eine Weiterentwicklung des Amtes mit unmittelbar gewählten Organen dar, auf die aufgrund der unmittelbaren demokratischen Legitimation tendenziell mehr Aufgaben übertragen werden können.

 

3. Es gibt wieder Beschwerden über Schwertransporte durch Werder mit Fahrzeugen zu den Lagerplätzen für EUGAS nördlich und südlich am Triftweg. In Abstimmung hat das Amt, W. Bohm dazu das erforderliche eingeleitet.

 

Jetzt noch zur Erinnerung

 

Die Kinder im „Fuchsbau“ freuten sich über ihr neues „Baumhaus“ und im Dorf wurden die Weihnachtsbäume verbrannt und es gab mehrere Veranstaltungen des närrischen Volkes, so auch der BGR, der Senioren und im der KITA.

Die Polizei informiert, dass bei einem Rentnerpaar in Rehfelde eine falsche Cousine zwecks Geldleihe angerufen hat. Vorsicht ist geboten, denn das ist eine neue Masche des sogenannten „Enkeltricks“. Über Nachrichten wurde auch von Anrufen „falscher Polizisten“ gewarnt. Bleiben wir wachsam gegenüber allen Tricks, aber auch wegen der Einbrüche und anderen Delikten.

Wieder ein Eingriff (Angriff) auf ehrenamtliche Arbeit und Werte der Gemeinschaft. Erneut wurde am Liederweg eine Bank gestohlen. Nach einer Bestandsaufnahme durch die AFG sind Maßnahmen der Pflege, Instandsetzung oder Austausch festzulegen.

Der Amtsausschuss hat Frau Stefanie Deters, für die Stelle „Wirtschaftsförderung und Tourismus“ einstimmig bestätigt. Voraussichtlicher Arbeitsbeginn 01. Juli 2018.

Bei 24 Bewerbungen und 12 durchgeführten Bewerbergesprächen hat der Amtsdirektor mit meiner Zustimmung Herrn Marc Witt aus Werder als Gemeindearbeiter bestätigt. Arbeitsbeginn wird der 01. April sein.

Der Amtsdirektor bat und bittet immer noch unsere Bürger sich als Kandidat für die Schöffenwahl für die Gerichte in Strausberg und Frankfurt (O) zu bewerben.

Auf die Beschwerden zu den längeren Schließzeiten an den Bahnübergängen gibt es außer dem telefonischen Hinweis, dass zur Zeit mit nur 75 km/h anstatt 100km/h gefahren wird, noch keine weitere Stellungnahme der DB.

Abschließend noch der Hinweis auf die Ausschusssitzungen und die GVS im März, das Frühlingskonzert des Sängerkreises am 18. März, die Gesprächsreihe „Im Dialog“ - geändert von Ordnung und Sauberkeit in Klimaschutz mit Renè Tettenborn am 28.03. or Ostern und das Osterfeuer im Dorf. Dann steht schon das Sport- und Volksfest zum 1. Mai auf der Tagesordnung.

 

Danke für die Aufmerksamkeit.

 

Foto: S. Hofschläger - pixelio.de

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Innenarbeiten im Kita-Erweiterungsbau

(06.02.2018)

(IR) In seiner Festrede zum Neujahrsempfang und auch "Im Dialog" hat Bürgermeister Reiner Donath den Terminverzug bei den Arbeiten am Kita-Erweiterungsbau thematisiert. Heute berichtet das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de über den Baufortschritt unter der Überschrift "Fußbodenleger im Rohbau hinter der Sauna".

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Schöffen gesucht

(02.02.2018)

Im zweiten Halbjahr 2018 werden durch die Wahlausschüsse bei den Amtsgerichten die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit ab dem 1. Januar 2019 bis 31.Dezember 2023 gewählt. Gesucht werden in der Gemeinde Rehfelde insgesamt vier Frauen und Männer, die am Amtsgericht Strausberg und Landgericht Frankfurt (Oder) als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. 

Gesucht werden geeignete Bewerberinnen und Bewerber, die in Rehfelde wohnen und am 01. Januar 2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen müssen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, sowie Personen die sich im Vermögensverfall befinden (überschuldet, zahlungsunfähig oder insolvent) sind von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugs- bedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet, sowie Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen so ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Interessenten für das Schöffenamt in Erwachsenenstrafsachen bewerben sich bitte schriftlich bis zum 30. April 2018 beim Amt Märkische Schweiz, Hauptstraße 1, 15377 Buckow (Märkische Schweiz).

Bewerbungsformular -->  siehe unten: Weitere Informationen - Downloads

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Siebenmorgen telefonisch (033433-65921) oder per E-Mail (wahlen@amtms.de) zur Verfügung.

Weitergehende Informationen zum Schöffenamt sind auf den Seiten des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz unter www.mdjev.brandenburg.de abrufbar.

 

M. Böttche

Amtsdirektor

 

Foto: Bernd Wachtmeister - pixelio.de

[Bewerbung/Vorschlag zur Aufnahme in die Vorschlagsliste zur Schöffenwahl für die Amtsperiode 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023]

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Bürgerdialog - von Straßenbau bis Hundekot

(01.02.2018)

(HGH) Von den fast 10 Millionen Euro im Rehfelder Haushalt wurde schon die erste Investition getätigt. Bürgermeister Reiner Donath konnte in der neuen Veranstaltungsreihe „Im Dialog“ an ein nagelneues Rednerpult treten und auch seine Manuskriptseiten gut händeln. Die Stühle im Bürgersaal waren bis auf den letzten Platz besetzt und nach der Foto-Video-Präsentation „Es ist immer etwas los! – Gemeinde Rehfelde 2017“ informierte der Bürgermeister über Ergebnisse, Probleme und Aufgaben in der Gemeinde analog seiner Festrede zum Neujahrsempfang. 

Im anschließenden Dialog wurde zum Thema Verkehrsinfrastruktur

  • nach dem Straßenbau in der Fuchsbergstraße und Bahnhofstraße,
  • der Instandhaltung der Straßen mit Tränkdecken sowie 
  • dem Parken in der Elsholzstraße

gefragt. Hier verwies Reiner Donath auf die diesjährigen Vorhaben – Karl-Liebknecht-Straße von Schlagweg bis Stephanstraße, Waldstraße und Parkplatz am Sportplatz - sowie auf die zu erarbeitende Straßenausbaukonzeption. Dort werden die Vorhaben bis 2030 terminiert. Gemeindevertreter Rudolf Heller wies darauf hin, dass Anlieger den Straßenbau auch mit Unterstützung der Gemeinde in Eigenregie realisieren können.

Sigrid Friedel vom Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfeldes stellte das Projekt „Rehfelder Sozialmobil“ vor, warb um Spenden und lud zur Infoveranstaltung am 08. Februar ein.

Die Planungen rund um die Windenergie sind permanent im Focus der Gemeindevertreter und der Verwaltung, um die Entwicklungen im Windfeld 26 im Interesse der Bürger zu steuern. Ein einfaches „Verhindern“, wie in einer Frage formuliert, wird es absehbar wohl nicht geben.

Die weitere Entwicklung der Einwohnerzahl – aktuell ist die 5.000-er Marke erreicht – erfordert auch die Bildung im Blick zu halten. Karsten Kopprasch, Vorsitzender des Bildungsausschusses zeigte unter Beifall auf, dass die Wiedereinrichtung einer 10-klassigen Oberschule mit dem Konzept „Schulcampus 2025“ angestrebt wird.

Von einer Hundebesitzerin wurde die Bitte zur Aufstellung weiterer Behälter zur Hundekotentsorgung geäußert. Die Gemeinde hat 2.000 Euro im Haushalt für die Anschaffung von Abfallsammelbehältern eingestellt – so die Auskunft.

Nach diesem informativen Abend sind weitere „Dialoge“ schon thematisiert und es wird im 1. Halbjahr 2018 um die Ahnenforschung, Vererben, Steuern und Reiseabenteuer gehen.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Veranstaltung unter der Überschrift: Auf "Rehfelder Gespräch" folgt "Im Dialog".

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In Rehfelde bei uns

(27.01.2018)

(HGH) Viele fleißige Hände hatten gestern den Saal im Gasthaus „Zur alten Linde“ für den Rehfelder Neujahrsempfang 2018 herausgeputzt und mit Medientechnik ausgestattet. Die stellvertretende Bürgermeisterin Heidrun Mora konnte nach dem musikalischen Auftakt mit dem Rehfelde-Lied zahlreiche Gäste begrüßen, darunter drei Landtagsabgeordnete, die Bürgermeister der Gemeinden der Märkischen Schweiz, die Delegation aus der Partnergemeinde Zwierzyn und Rehfelder Bürgerinnen und Bürger, die in Parteien, Vereinen, Feuerwehren und Initiativgruppen für ein pulsierendes Leben in der Kommune sorgen. In dem Videoclip „Es ist immer etwas los! – Gemeinde Rehfelde 2017“ wurden ehrenamtliche Initiativen, fröhliche Feste und Top-Events des vergangenen Jahres anschaulich und kurzweilig von der InternetRedaktion präsentiert.

In seiner Festansprache unter dem Leitmotto „In Rehfelde bei uns“ – ausgesprochen von einem Kita-Steppke beim Blick auf das Rehfelde-Wappen - schaute Bürgermeister Reiner Donath auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurück und benannte auch Dinge, die nicht zur Zufriedenheit gelaufen sind. Eingehend würdigte er das Ehrenamt und fasste seine Gedanken für die Zeit bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 2019 in zehn Wünsche. (Siehe unten: Weitere Informationen: Downloads - Festrede des Bürgermeisters Reiner Donath zum Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Rehfelde).

Herzliche Grußworte sprachen Marco Böttche, Amtsdirektor Märkische Schweiz und Woit Tomasz Marc, Bürgermeister der Gemeinde Zwierzyn.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Ortsfeuerwehren gewürdigt, Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement im Leben der Gemeinde geehrt und ein goldener Meister hervorgehoben. (Siehe unten: Weitere Informationen: Downloads - Ehrungen anlässlich des Neujahrsempfangs 2018)

Angeregte Gespräche bei kleinen Häppchen, kühlen und heißen Getränken beschlossen den interessanten Abend.

 

Das Informationsportal MOZ.de berichtet unter der Überschrift "Aussagekräftiger Bilderbogen" vom Neujahrsempfang. Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Bilder vom Neujahrsempfang à hier

[Festrede des Bürgermeisters Reiner Donath zum Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Rehfelde]

[Ehrungen anlässlich des Neujahrsempfangs 2018]

Foto zu Meldung: In Rehfelde bei uns

Information zur 43. Hauptausschusssitzung

(24.01.2018)

(IR) Der Hauptausschuss der Gemeindevertretung Rehfelde traf sich am 23. Januar zu seiner 43. Sitzung. In der Information des Bürgermeisters stand an erster Stelle der Dank der Gemeinde für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger. Dabei wurden die vielfältigen Aktivitäten des zurückliegenden Zeitraumes seit dem 28. November 2017 gewürdigt, über die auch hier auf dieser Info-Plattform berichtet wurde.

Der Hauptausschuss hat die vorliegenden Beschlüsse zum Jahresabschluss 2016 und die Entlastung des Amtsdirektors einstimmig bestätigt.

Auf Empfehlung aus den Ausschüssen wurden folgende Festlegungen getroffen:

  • Die Idee, im Arbeitsplan 2018 des Finanzausschusses die Prüfung und eventuelle Präzisierung von Satzungen der Gemeinde sowie die Aufgaben zur Entwicklung des Gewerbes und Liegenschaftsfragen vorzunehmen, wird bestätigt.
  • Aus der Einschätzung zum Haushalt 2016 und ersten Ergebnissen 2017 sollte abgeleitet werden, dass die Methoden und der Zeitrahmen zur Erarbeitung des Haushaltes 2019 wie für 2018 durchgesetzt werden. Das bedeutet, den Haushalt bereits Ende November in der Gemeindevertretersitzung zu beschließen und im Amtsblatt Dezember zu veröffentlichen.
  • Die im Bildungsausschuss angedachte Zeitachse bis zur Beschlussfassung des Schulkonzeptes 2025 in der Gemeindevertretersitzung im März wird bestätigt. Bei Verzögerungen ist die Sitzung im Juli absolut verbindlich.
  • Die Empfehlung zur Gestaltung des Umfeldes der Kita „Fuchsbau“ mit Parkplätzen, Garagen und Straßenführung sowie die Vorschläge, weitere Parkplätze und einen weiteren Standort für eine Garage einzuplanen, wird zur Kenntnis genommen und das Amt mit der weiteren zeitnahen Bearbeitung beauftragt.
  • Die Bildung einer zeitweiligen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Ortsentwicklungsausschusses und des Bildungsausschusses zur Präzisierung der Vorschläge zur Gestaltung des Bereiches der ehemaligen Ladestraße sowie weiterer Standorte für Spielplätze wird bestätigt. Die Schaffung von Bewegungsflächen ist möglichst zu realisieren und die Verlegung der Glascontainer zu prüfen. Gleichzeitig sind die Standorte der Bänke zu präzisieren.
  • Der Plan zur Durchführung des Frühjahrsputzes am 14. April ist in der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 07. März vorzulegen.
  • Der Hauptausschuss bestätigt die Wiederauflage des Liederheftes zum 1. Deutsch-polnischen Liederweg mit Präzisierungen. Die notwendigen 2.500,00€ werden bereitgestellt. Durch den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus ist ein Vorschlag zum Verkauf bis zu den Sitzungen im April vorzulegen.

 

Foto: S. Hofschläger - pixelio.de

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Neues aus dem Ortsentwicklungsausschuss 01/18

(17.01.2018)

Am 10. Januar 2018 trafen sich die Mitglieder des Ortsentwicklungsausschusses zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2018. Auf der Tagesordnung stand neben dem umfangreichen Arbeitsplan für 2018 die Verkehrsflächengestaltung am Erweiterungsbau der Kita Fuchsbau, die erste Diskussion zur Parkplatzerweiterung und zu den Grundlagen der Gestaltung der Grünanlage im Zusammenhang mit der neuen Wohnbebauung.

Hinsichtlich der Parkflächenerweiterung an der Bahnstraße gab es weitgehende Übereinstimmung. Bei der Gestaltung der Grünanlage gab es jedoch unterschiedliche Meinungen, so dass sich eine kleine Arbeitsgruppe mit den genannten Vorstellungen beschäftigen, diese zusammenfassen und dann im Ortsentwicklungsausschuss nochmals vorstellen wird. Wichtig ist, dass die Gemeindevertretung hier eine oder mehrere kleine Spiel- und Bewegungsflächen integriert haben möchte.

Gleichwohl ist die Gemeindevertretung auf der Suche nach kommunalen Flächen für ein bis zwei weitere Spielplätze für unsere kleinen Kinder. Jeder Vorschlag zu Flächen und den Spiel- und Klettergeräten ist uns willkommen. Auch jede Bereitschaft, sich an der Pflege dieser Anlagen zu beteiligen. Ihre Ideen können Sie den Vorsitzenden des Bildungs- oder des Ortsentwicklungsausschusses, aber auch dem Bürgermeister mitteilen.

Durch unseren Kita-Erweiterungsbau ist neben der Gartenanlage auch eine Neugestaltung der Parkflächen an der Kita Fuchsbau notwendig. Diese werden hauptsächlich an der nördlichen Seite - inklusive einer Fahrbahn zum Blumenweg - angelegt. Um diese Verkehrsfläche anzulegen, müssen Bäume gefällt werden. Das Amt erwägt, an dieser Stelle und zu gegebener Zeit den Bürgern die Möglichkeit der Selbstfällung gegen Zahlung eines Obolus zu gestatten. Diesem Vorschlag wurde vom Ausschuss zugestimmt.

Ansonsten gab es aufgrund von Anfragen noch folgende Informationen:

  • Vor dem grundhaften Straßenausbau in der Waldstraße wird seitens des WSE noch eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Gleichwohl erfolgt im Zusammenhang mit dem Straßenausbau auch die Verlegung der Straßenbeleuchtung. Baubeginn wird ab der Karl-Liebknecht-Straße voraussichtlich im September sein. Die Anwohnerversammlung für die komplette Waldstraße ist im März/April 2018 geplant.
  • An dem Ende des Jahres 2017 befestigten Straßenabschnitt Eislerstraße/Schillerstraße sollen noch Poller eingebracht werden.
  • Das Problem der derzeit längeren Schrankenschließzeiten wurde dem Amt zur Klärung (Warum; Wieso, Wie lange) aufgegeben.

Die nächste Sitzung des OEA findet am 14.02.2018 statt.

 

Cerstin Kopprasch

Gemeindevertreterin Die Linke

 

Foto: birgitH - pixelio.de

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 01/2018

(11.01.2018)

In der ersten Sitzung des Jahres 2018 am 09. Januar wurde besonders betont, dass Rehfelde auch in diesem Jahr daran festhält, als Bildungs-, Wohn- und Gewerbestandort noch attraktiver zu werden.

 

Schulentwicklungskonzept

Ein erster Schwerpunkt der Beratung war die weitere Diskussion und Fortschreibung des Schulentwicklungskonzeptes 2025. Dieses Konzept lag der Schul- und Hortleitung seit Mitte November 2017 vor und soll durch ihre Zuarbeiten ergänzt und konkretisiert werden.

Im Ergebnis findet am 29. Januar 2018 um 18.15 Uhr im Sportkabinett eine Beratung der Arbeitsgruppe „Schulcampus“ gemeinsam mit der Schul- und Hortleitung statt.

Jeder Bürger, der in dieser Arbeitsgruppe mit tätig sein möchte, ist herzlich willkommen. Außerdem wird dringend der Schulentwicklungsplan des Kreises MOL benötigt, der leider nicht online abrufbar ist. Patrick Gumpricht, Vorsitzender der AG, will sich um Druckexemplare kümmern.

Nachdem das Dokument durch die Gremien Bildungsausschuss und Hauptausschuss im Februar beraten wird, kann es im März durch die Gemeindevertretersitzung verabschiedet werden.

In der Diskussion wurde nochmals deutlich, dass zweigleisig verfahren werden muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Erstens ist der gute Standard der Grundschule zu erhalten und auszubauen, an deren Ende auch eine Reaktivierung der Sekundarstufe I stehen kann.

Zweitens steht der Ausbau des Hortes an, auch mit der Option eines neuen Hortgebäudes.

Die zunehmenden Kinder- und Schülerzahlen zwingen uns innerhalb der nächsten 2-3 Jahren zu einem raschen Handeln.

 

Spielplätze

Als zweiter Schwerpunkt wurde die Errichtung weiterer U3 Spielplätze in 2018 und eines größeren Sport- und Spielplatzes für 2019 diskutiert. Dank des Fördervereins zur kommunalen Entwicklung Rehfeldes (FKER) entstand Ende 2017 ein erster U 3 Spielplatz an der Annemariestraße/Blumenstraße. Auf weiteren kommunalen Flächen sollen 2-3 weitere Kleinspielplätze in 2018 entstehen. Der BA schlägt folgende Flächen vor:

  1. Heinrich- Heine- Ring
  2. Nähe Pfuhl in der Ahornallee
  3. Am Fuchsbergring
  4. Nähe Gaststätte Radaiczak

Für den größeren Sport- und Spielplatz wird das Amt um Mithilfe für geeignete Flächen gebeten.

Der Vorschlag, bei Themen wie Sport- und Spielplätze sowie Frühjahrsputz gemeinsame Beratungen von Bildungs- und Ortsentwicklungsausschuss durchzuführen, soll geprüft werden.

 

Initiativgruppe „Grüne Inseln Rehfelde“

Die Bildung einer Initiativgruppe „Grüne Inseln Rehfelde“, deren erste Sitzung am 24.01.2018 um 19.00 Uhr im Beratungsraum des Bürgerzentrums stattfindet, wurde vom Bildungsausschuss sehr begrüßt. Hier sollen viele Bürger von Rehfelde gewonnen werden, sich aktiv in die Gestaltung von kleinen Erholungsinseln einzubringen und diese zu pflegen, um dem „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“ weiter gerecht zu werden.

Die nächste Sitzung des Bildungsausschusses findet am 06. Februar 2018 statt.

 

Thomas Friedel

Gemeindevertreter DIE LINKE

 

Foto:Martin Schemm - pixelio.de

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