+++  Energie-Genossen informieren  +++     
     +++  Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt  +++     
     +++  Herbstputz am Stern und in Herrensee  +++     
     +++  Herbstputz am Naturlehrpfad  +++     
     +++  Neue Broschüre zum Liederweg  +++     
 
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Gemeinde Rehfelde

Vorschaubild

Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz

 

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Rehfelde Dorf und

Siedlung

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Werder

 

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Zinndorf

 

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Das Rehfelde-Lied

 

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Der Rehfelde-Film

 

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Geschichte

 

 

Die Gemeinde Rehfelde mit den drei Dörfern Rehfelde, Werder und Zinndorf und den Wohngebieten in Rehfelde-Siedlung ist die größte Gemeinde im Amtsbereich Märkische Schweiz. Die Gemeinde ist eine ländliche Oase für Naturliebhaber, in der die hier Geborenen und jene seit Jahrzehnten Hinzugezogenen sich wohl fühlen und gut wohnen. Jeder Neubürger ist herzlich willkommen. Rehfelde ist in Bewegung, wird ständig lebenswerter und schöner. Für über 5.000 Einwohner und seine Gäste hat die Gemeinde eine Menge zu bieten.
Eine Grundschule im Ganztagsbetrieb mit integriertem Hort, drei Kindertagesstätten in den Ortsteilen, ein Sportplatzgelände, Kegelbahn und Jugendclub stehen für die junge Generation bereit. In der Bibliothek können zahlreiche Bücher und Medien ausgeliehen werden.
Vor Ort können die Dienste des Amtes Märkische Schweiz in Anspruch genommen werden.
Mit Arzt- und Zahnarztpraxen, einer Apotheke und zwei physiotherapeutischen Einrichtungen sowie weiteren Ärzten in Strausberg und Rüdersdorf besteht eine gute medizinische Versorgung.
Zwei Supermärkte sowie weitere Dienstleistungs- und Handelseinrichtungen sichern eine gute Versorgung
In der Gemeinde sind 450 Gewerbetreibende und Selbstständige, mehrere landwirtschaftliche Einrichtungen, Betriebe des Transport- und Bauwesens, der Lagerwirtschaft sowie der Energie mit einem Windfeld und eine Bürger-Energiegenossenschaft angesiedelt.
Das Leben in der Gemeinde wird geprägt durch die engagierte ehrenamtliche Arbeit in Parteien, Vereinen, bürgerschaftlichen Gruppen, den drei Freiwilligen Feuerwehren und durch die engen partnerschaftlichen Beziehungen zur polnischen Gemeinde Zwierzyn.
Rehfelde grenzt an die Naturpark-Region „Märkische Schweiz“ und auf kurzem Weg ist das Mittelzentrum Strausberg zu erreichen. Mit der Regionalbahn 26 ist die Gemeinde im Stundentakt mit Berlin verbunden.
Vom Bahnhof Rehfelde mit Tourismuspavillon aus finden die Besucher ein markiertes Wander- und Radwegenetz. Der in Deutschland einmalige deutsch–polnische Liederweg reizt zum Singen und Wandern. Touristische Kleinode wie das NSG Lange Dammwiesen, die Heimatstube, der Naturlehrpfad sowie die Feldsteinpyramide und ein historischer Bunker in Garzau sind lohnende Ausflugsziele. Mehrere Gaststätten sorgen sich um das leibliche Wohl und angenehme Urlaubsquartiere ermöglichen mehrtägige Aufenthalte. An den Bahnhöfen Herrensee und Rehfelde gibt es zahlreiche Parkplätze für Berufspendler, Besucher und Touristen.
 

 

 

 

 

Artikel zur Gemeinde Rehfelde in den Jahren:
2011
2012
2013
2014
2015
2016
2017
 

 

 
 

 

 

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-rehfelde.de


Veranstaltungen

21.10.​2018
10:00 Uhr
 
24.10.​2018
19:00 Uhr
Im Dialog - Ordnung und Sicherheit
Gerhard Schwarz und Gäste stellen sich beim Oktober-DIALOG dem Thema Ordnung und ... [mehr]
 
04.11.​2018
Gottesdienste mit Gedenken der Pogromnacht vor 80 Jahren
09.00 Uhr - Kirche Rehfelde 10.30 Uhr - Kirche Werder[mehr]
 
05.11.​2018
14:30 Uhr
 
12.11.​2018
14:30 Uhr
 
18.11.​2018
Gottesdienste
9 Uhr - Kirche Lichtenow 10.30 Uhr - Kirche Herzfelde[mehr]
 
19.11.​2018
14:30 Uhr
 
22.11.​2018
19:00 Uhr
 
26.11.​2018
14:30 Uhr
 
28.11.​2018
19:00 Uhr
Im Dialog
Windräder im Spannungsfeld von Natur- und Umweltschutz Helmut Grützbach von der ... [mehr]
 
03.12.​2018
14:30 Uhr
 
10.12.​2018
14:30 Uhr
 
17.12.​2018
14:30 Uhr
 
07.01.​2019
14:30 Uhr
 

Aktuelle Meldungen

Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt

(19.10.2018)
(IR) Im September 2014 wurde das Energiekonzept der Gemeinde verabschiedet. Seitdem sind auf diesem Gebiet zahlreiche Aktivitäten in der Kommune gelaufen. Aktuell wird an der Dämmung der Fassade des Altbaus der Kita Fuchsbau gearbeitet.
Das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter der Überschrift „Öko-Kita - Klima-gerecht von Kopf bis Fuß“.
Lesen Sie den Artikel --> hier
 

Foto zu Meldung: Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt

Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 10/2018

(12.10.2018)
Im Bericht des Ausschussvorsitzenden Carsten Kopprasch wurde die Problematik der Lärm- und Schmutzbelästigung sowie von Sachbeschädigungen durch Jugendliche am Tourismuspavillon angesprochen. Dazu fand am 21. September eine Diskussionsrunde mit vier Vertretern der Jugendlichen, dem Bürgermeister, Zahnarzt Herrn Buhl, der Leiterin des Tourismuspavillons Frau Ilka Bautz und je einem Vertreter des Amtes Märkische Schweiz und des Bildungsausschusses statt. Im Ergebnis der Runde wurde als vorübergehende Lösung die Öffnung des Jugendclubhofes vorgeschlagen. Dazu besteht jedoch noch rechtlicher Klärungsbedarf. Das Thema steht nochmals in der Novembersitzung des Bildungsausschusses auf der Tagesordnung.
Bürger, Parteien, Vereine, Arbeitsgruppen werden nochmals aufgerufen, bis 31. Oktober beim Bürgermeister oder dem Vorsitzenden des Bildungsausschusses Vorschläge für Ehrenamtsauszeichnungen oder Würdigungen zum Neujahrsempfang einzureichen.
Erwähnt wurde die Vorbereitung einer Anfrage an die Firma edis, inwiefern es möglich wäre, dass Jugendliche Transformationsstationen mit Graffitibildern gestalten können.
Beim Tagesordnungspunkt Kooperation zwischen Schule und Hort betonten Frau Maaßen und Herr Rosenfeld die gegenwärtige gute Zusammenarbeit. Bei weiter wachsenden Kinder- und Schülerzahlen sei die bisherige Qualität der Unterrichts- und Erziehungsarbeit nur zu gewährleisten, wenn ausreichend Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung ständen. Eine Dreizügigkeit der Grundschule wird nicht mehr ausgeschlossen. So wird ab dem nächsten Schuljahr jedes Jahr ein zusätzlicher Klassenraum benötigt. Deshalb betonen die Mitglieder des Bildungsausschusses die Dringlichkeit eines neuen Hortgebäudes und fordern die schnelle Aufnahme von Gesprächen zwischen Amt, Kommune und der Schulverwaltung, um die Überarbeitung des Schulentwicklungsplanes von MOL zu erreichen. Schul- und Hortleiter bedauern, dass das Interesse der Eltern an Veranstaltungen, die in den Nachmittags- und Abendstunden liegen, zurückgegangen sei und man demzufolge auf den Vormittag ausweichen muss. Der seit Jahren geforderte Lärmschutz im Speiseraum von Haus I wurde erneut angemahnt.
Zum Thema Schulcampus wird die Arbeitsgruppe für den 25. Oktober einladen.
Bei der Auswertung der Protokolle zu den Ortsbegehungen im Juni und Juli dieses Jahres wurde festgestellt, dass die aufgelisteten Mängel bzw. die von den Objektleitern vorgeschlagenen Maßnahmen, die im Rahmen des laufenden Haushalts abgearbeitet werden sollten, kaum erledigt wurden. Der Bildungsausschuss erstellt eine Übersicht, in der alle erledigten und noch offenen Reparaturen, Modernisierungen u.a. zusammengefasst werden, um für die Haushaltsplanung 2019 entsprechende Positionen aufzunehmen.
Beim Thema der Organisation der gemeindlichen Veranstaltungen für das 2019 legte Frau Mora als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Gemeindepartnerschaft den Veranstaltungsplan mit unserer polnischen Partnergemeinde Zwierzyn vor. Der Bildungsausschuss gab zu Bedenken, dass noch zu viele „Kleinveranstaltungen“ enthalten seien, wo die Effektivität von beiden Seiten hinterfragt werden müsse und man sich stärker auf 4 bis 5 zentrale Begegnungen konzentrieren solle. Dazu soll eine zügige Abstimmung mit unseren polnischen Nachbarn erfolgen, damit bis Ende November der Entwurf für unseren kommunalen Veranstaltungsplan festgeschrieben werden kann.
Zum Abschluss der Sitzung wurde allen gedankt, die bei der raschen Umsetzung der beiden U3- Spielplätze im Heinrich- Heine- Ring und an der Gaststätte „Radaiczack“ mitgeholfen haben.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE 

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de     

Foto zu Meldung: Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 10/2018

Drei tolle Tage in Zinndorf

(08.10.2018)
Das 20. Zinndorfer Oktoberfest 2018 war Klasse. Bei prächtigem Wetter, wie bestellt für das Ernte- und Oktoberfest 2018, feierten Hunderte an drei tollen Tagen auf dem Anger in Zinndorf. Das Fest war eine wunderschöne Demonstration ehrenamtlicher Arbeit der Kameraden der Zinndorfer Feuerwehr und der Mitglieder des ZInndorfer Bürgervereins e.V. unterstützt von Partnern, die bereits über ein Jahrzehnt mit dabei waren. Dafür danken wir allen recht herzlich.
Der große Höhepunkt war am Samstag das von der Euroregion Viadrina geförderte Treffen mit den polnischen Gästen, die bereits zum 15. Male teilgenommen haben. Dabei hat vor allem das Jugendorchester aus Drezdenko mit seiner Musik und Spiellaune begeistert. Ob bei der Begrüßung durch den Amtsdirektor und die Bürgermeister der Partnergemeinden Rehfelde und Zwierzyn oder an der Spitze des Umzuges oder zum Abschluss bei der Verabschiedung im Festzelt - immer hat der brausende Beifall der hohen Qualität und der jugendlichen Frische gegolten.
Eingebettet wurde gekonnt die Würdigung der Kameraden der Ortswehr der freiwilligen Feuerwehr, die an diesem Tage das 90. Jahr ihrer Gründung gemeinsam mit allen Teilnehmern gefeiert haben.
Ein buntes Programm mit Pipo & Pipolina für die Jüngsten, den farbenprächtigen Tänzern aus Polen, dem Spaß mit den Country Dancers aus Rehfelde, einem gut gelaunten Sänger ALF wurde am Abend mit dem DJ der „Wilde Herzbube“ und einem Höhenfeuerwerk phantastisch abgeschlossen. Unsere Disko am Freitag mit den DJ „Die Zwei“ und der Frühschoppen mit dem Orchester aus Schulzendorf am Sonntag rundeten das Fest gut ab.
Die Vorführungen und Wettkämpfe der Kinder- und Jugendfeuerwehr, das Spielezentrum aus Neuhardenberg, die große Hüpfburg von Cemex, der Werbestand von Renault und UKA sowie die vielfältigen Angebote der Schausteller waren ein wahrer Fundus der Freude für die Jungen, aber auch für die Älteren. Die Ausstellungen des Bürgervereines und der Feuerwehr sowie die Broschüre zu 20 Jahre Bürgerverein würdigen das Wirken der Zinndorfer und unserer Partner.
Zum Umzug konnten wir wieder die Erntekrone, die polnischen Gäste, einige Vereine, Kinder des Hortes und der Kita’s sowie über 50 herausgeputzte alte Fahrzeuge begrüßen. Dabei auch unser Oldi, der Lanz-Bulldog Baujahr 1936 und abschließend der Block der Feuerwehren.
Besonderen Dank sagen wir den Kuchenbäckern für 37 Kuchen und für den Erlös im Oktobercafè. Dank auch für die Gestaltung der Strohpuppen in den Vorgärten. Die umfangreiche Versorgung durch den Zeltbetreiber, den Grillstand, die Feldküche, eine Schweinebräterei, Knobi, Langos sowie Süßigkeiten sicherte das Wohlbefinden aller Gäste.
Ein herzliches Dankeschön richten wir an alle Sponsoren und Spender, wie den Zeltbetreiber Goldschmidt aus Müncheberg, den Schausteller Bleifuß, das Team des Gasthauses „Zur alten Linde“ aus Rehfelde, Anjas-Feldküche aus Hoppegarten und weitere Händler, die Windkraftbetreiber D&W, WKN, Teut, BMV und UKA, die Bürger Christa Wondtke, Margarete Burghard, Martina Elsholz, Heidrun Mora, Reinhard Grothe, Fam. Herrmann und Schönbrunn, Jürgen Drews, die Sparkasse MOL, Autowelt Barnim aus Schöneiche, EWE, Schilling & Cymara - ohne die solche Feste nicht möglich sind. Dank auch für die Hilfe bei der Absicherung durch den WSE, das DRK, TVZ Neuhardenberg, das Sicherheitspersonal sowie die Feuerwehrgäste.
Dank den Organisatoren und Aktiven des Zinndorfer Bürgervereines e.V. und der Zinndorfer Feuerwehr sowie der Gemeinde Rehfelde und dem Amt Märkische Schweiz.
Zum Abschluss haben wir für das nächste Jahr zum Fest vom 04. bis 06. Oktober, dem traditionellen Wochenende des Erntedankfestes, eingeladen.
 
Das Organisationsteam aus Zinndorf
 
Bilder vom Festumzug --> hier
Bilder vom Oktoberfest - Samstag --> hier
 
Das Nachrichtportal für Brandenburg MOZ.de  berichtet unter der Überschrift "Oktoberfest - Aktives Dorf-Team und viele liebe Gäste".
Lesen sie den Artikel --> hier
 

Foto zu Meldung: Drei tolle Tage in Zinndorf

Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(27.09.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 25. September zu ihrer 27. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten.

Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der letzten Sitzung. Er führte aus:

 
Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit dem 24. Juli 2018. Da das auch der Zeitraum seit der Sitzung des Hauptausschusses ist gebe ich die Information an diesen Ausschuss vom 18. September als Bestandteil des Berichtes zur Niederschrift und beschränke mich nur auf wenige Ergänzungen.
 
Aus der Information an den Hauptausschuss
Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
Dazu einen besonderen Dank an unsere Kameraden aus den Ortswehren der Feuerwehr, die fast Übermenschliches bei der Brandlöschung, erst in Treuenbrietzen und dann bei uns im Roten Luch, geleistet haben.
In diesem Zusammenhang erneut habe ich die Bitte, langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang nachzudenken und Vorschläge an mich einzureichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung in das Ehrenbuch. Entsprechend der aktuellen Terminplanung sollte die Entscheidung dazu im Hauptausschuss 05.11. bzw. in der Gemeindevertretersitzung am 25.11. getroffen werden.
 

Sorgen und Fragen der Bürger

Zahlreiche Bürger machen sich nach den vielen Waldbränden und Stürmen Sorgen um ihr Hab und Gut. Es gibt Anfragen zu Konsequenzen für Waldbesitzer in unmittelbarer Wohnlage und das ist fast überall in unserer Gartenstadt. Insbesondere geht es um die Beräumung von Trockenholz und einen festgelegten Schutzstreifen zwischen Wald und Grundstücken. Wir sollten das beraten und Lösungen suchen.
Anderseits geht es um Bäume, auch gemeindliche im Straßenbereich, die bei Sturm die Menschen und Häuser in Gefahr bringen. Das betrifft vor allem unseren Nadelbaumbestand, insbesondere den Kiefernbestand sowie die Umwandlung in Misch- bzw. Laubwald. Andererseits sind Forderungen, den Waldbestand zu sichern und auszuweiten, völlig berechtigt.
Zunehmende Kritik gibt es auch am optischen Zustand der Gehwege und Bordsteinkanten, welche immer mehr verunkrauten. Entweder wir können die Bürger dazu gewinnen, weil per Satzung nicht zu zwingen, oder die Gemeindearbeiter oder die AFG bekommen dazu einen Auftrag. In diesem Zusammenhang zwingt sich erneut die Frage nach einer Straßenreinigungsgebührensatzung auf.
Zum anderen geht es um die zu starke Staubentwicklung in den Straßenbereichen und um die sinnvolle Gestaltung der Zuschaltungen unserer Straßenbeleuchtung, differenziert nach Straßen, Umgebung und Bedeutung. 
In Zusammenhang mit dem REWE-Bau wird von Bürgern aus der Ernst-Thälmann-Straße 30 – Betreutes Wohnen empfohlen, eine Querungshilfe in Höhe Fuchsbergstraße zu errichten und das Schild 30 km/h aufzustellen. Der Vorschlag zum Ausbau der Bahnstraße ist zu verwerfen.
Von Bürgern aus der Bahnhofstraße wird angeregt, im Kontakt zum Landesamt für Straßenwesen und Straßenverkehrsamt MOL die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30km/h bis zur Instandsetzung der Straße und eine Querungshilfe Höhe Netto anzustreben.
Gesamtbericht von der Hauptausschusssitzung --> hier
 
Ergänzend für die vergangene Woche
Eine Beratung mit den Vereinen, Initiativgruppen und Feuerwehren beschäftigte sich mit Fragen der Zusammenarbeit, Förderung und Veranstaltungsplanung. Es wurde erläutert und in Auswertung schriftlich informiert, dass bis zum 31. Oktober 2018 einzureichen sind
  • Vorschläge zur Auszeichnung und Ehrung zum Ehrenamtstag am 22. November und zum Neujahrsempfang am 18. Januar 2019
  • Anträge mit Formular zur Förderung der Vereinsarbeit und die Durchführung von Veranstaltungen.
  • Veranstaltungstermine für den Kalender der Veranstaltungen in Rehfelde
  • Projekte mit der Partnergemeinde Zwierzyn und Höhepunkte, wie zum Beispiel anlässlich des Fontanejahres oder zu nachhaltigen Förderprojekten.
Der Spielplatz Heinrich – Heine – Ring wurde symbolisch mit Kindern der Kita eingeweiht. Er steht auch für die Errichtung des Spielplatzes in Herrensee, die Erweiterung am Naturlehrpfad und auch in Zinndorf. Danke an die Gemeindearbeiter und die Arbeitsgruppe der Gemeindevertretung.
In der letzten Woche fand die Anhörung der Kameraden aller Ortswehren zur Berufung einer neuen Amtswehrführung im November statt.
Für unser Projekt „Mühlenfließ“ gibt es offensichtlich die Möglichkeit, im Oktober zu Übereinstimmungen zu kommen und in den zuständigen Gremien darüber zu befinden.
Auch unter dem Gesichtspunkt der von der Bundesregierung angekündigten „Förderungswelle“ für den sozialen Wohnungsbau sollten wir die Gründung unserer Kommunalen Entwicklungsgesellschaft beschleunigen und in 2019 entsprechende Schritte zum Bauen gehen. In Rehfelde haben wir „Wohnungsnotstand“, da wir keine Anfragen zu Wohnraum positiv beantworten können. Das betrifft allerdings auch die Bereitstellung von Gewerbeflächen. Ich verweise erneut auf unser Leitbild, unser Ortsentwicklungskonzept, in dem wir die Ausweisung von Flächen für Wohnen, Gewerbe und Wald beschlossen haben. In diesem Leitbild sind auch die immer wieder angefragten Perspektiven und Richtungen der Entwicklung Rehfeldes dargelegt. Das Leitbild wurde von uns beschlossen und in mehreren Veranstaltungen auch mit Bürgern diskutiert.
Bedingt durch Beschwerden der Nutzer unseres Bahnhofgebäudes gab es ein Schlichtungsgespräch mit Jugendlichen zum falschen Nutzen des Bahnhofsumfeldes. Die Frage werde ich im Punkt „Anfragen von Bürgern“ aufwerfen und grundsätzlich fordern, im Umfeld des Bahnhofes die falsche Nutzung, wie Sitzen auf den Zugängen, Rauchen, Trinken, Beschmieren, Verdrecken etc. zu beenden.
Die besprochene zeitnahe Lösung für die Jugendlichen könnte nur im Außengelände des Jugendclubs geschaffen werden. In der Zukunft sollte im Bereich der Bewegungsflächen an der Bahnstraße eine zusätzliche Lösung gefunden werden.
 
Abschließend nochmals meine Bitte!
Auch wenn sich manche Diskussion zu Sachthemen zuspitzen wird, hoffe ich auf eine gute, sachliche Zusammenarbeit aller Fraktionen bei der Lösung unserer vielfältigen Aufgaben in 2018 und der Vorbereitung auf 2019.
Bleiben wir optimistisch bei der Lösung aller Fragen, wie
  • Hortneubau und Schulentwicklung mit energetischer Neuausrichtung
  • Straßenausbau, Instandsetzung und Reparaturen in diesem Bereich
  • Kommunale Gesellschaft und erste Entwicklungen im Wohnungsbau
  • Sicherung der Tätigkeit in allen kommunalen Einrichtungen
  • Qualitative Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Sport, Senioren und Feuerwehren
 
Respekt für Jedermann ist auch die Voraussetzung in Vorbereitung und erst recht nach den Kommunalwahlen am 26. Mai und einer eventuellen Stichwahl am 16. Juni.
Danke für die Aufmerksamkeit
 
Beschlüsse Gemeindevertreter
  1. Jahresabschluss 2017 und Entlastung des Amtsdirektors für dieses Jahr
  2. Die Teileinziehung des Teilstückes der Karl-Liebknecht-Straße von Schlagweg bis Stephanstraße. Das bedeutet ein Verbot von Fahrzeugen über 7,5 Tonnen sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h.
  3. Vorplanung der Bewegungsräume (Ballspielanlage, Spielplatz, Skaterplatz) sowie die Erweiterung des P&R wurden bestätigt. Die weiteren Planungen werden beauftragt.
  4. Richtlinie für den Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln in der Gemeinde Rehfelde
  5. Vergaben für den Bau der Straßenbeleuchtung und Seitenbereiche in der Schillerstraße sowie die Aufstellung eines Bebauungsplanes in der Bahnhofstraße südlich mit angedachten drei Einfamilienhäusern.
  6. Für den Bereich „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ wurde aus 16 Vorschlägen, auch in Übereinstimmung mit dem Investor, der Straßenname „Märkisches Tor“ vergeben.
 
Der Bericht des Bürgermeisters, der Bericht zum Haushaltsvollzug sowie die Informationen zum weiteren Einsatz des Klimaschutzmanagers und zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser wurden zur Kenntnis genommen und damit zur weiteren Arbeitsgrundlage empfohlen.
 
Der Antrag, einen Brief an den Ministerpräsidenten zum Thema „Moratorium Windenergie“ zu senden, wurde laut Hauptsatzung für die nächste Sitzung des Hauptausschusses / Gemeindevertretung festgelegt. Es wurde empfohlen, dass die Fraktion FÜR Rehfelde, Werder, Zinndorf den Entwurf vorbereitet.

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

Ehemaliger Agrarhandel nicht mehr zu sehen

(24.09.2018)

(HGH) Der Abbruch der Gebäude und die Entsiegelung der Flächen des ehemaligen Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG zwischen Ernst-Thälmann-Straße und Bahnstrecke ist schon entscheidend vorangekommen. Das abgerissene Material wird aktuell für die Wiederverwendung zerkleinert und zu hohen Bergen aufgeschüttet.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg - MOZ.de berichtet unter der Überschrift "Zentrum Rehfelde - Beton- und Ziegelbruch werden verbaut" vom aktuellen Baugeschehen. Lesen Sie den Beitrag --> hier
 
Bilder von den Abbrucharbeiten --> hier 

Foto zu Meldung: Ehemaliger Agrarhandel nicht mehr zu sehen

Spielplätze eingeweiht

(21.09.2018)
(HM) Am gestrigen Donnerstag wurde mit den Kindern aus der Kita Fuchsbau der U3-Spielplatz im Heinrich-Heine-Ring offiziell durch den Bürgermeister eingeweiht. Weiterhin anwesend waren die Presse, verantwortliche Gemeindearbeiter und Vertreter der AG-U3-Spielplätze der Gemeindevertretung. Am Abend wurde der neue Spielplatz schon intensiv von den Kindern des Wohngebietes genutzt. Auch am Bahnhof Herrensee sind die Spielgeräte montiert und stehen zur Freude der Kinder bereit.
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Foto zu Meldung: Spielplätze eingeweiht

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(19.09.2018)

(IR) In der 48. Sitzung des Hauptausschusses am 18. September 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

 
"Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde sowie zum Wohl der Bürger aussprechen.
Dazu einen besonderen Dank an unsere Kameraden aus den Ortswehren der Feuerwehr, die fast Übermenschliches bei der Brandlöschung, erst in Treuenbrietzen und dann bei uns im Roten Luch, geleistet haben.
 
Vorschlag für Auszeichnungen
In diesem Zusammenhang erneut die Bitte, langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang nachzudenken und an mich einzureichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung ins Ehrenbuch. Entsprechend der aktuellen Terminplanung sollte die Entscheidung dazu im Hauptausschuss am 05. bzw. in der Gemeindevertretung am 25. November getroffen werden.
 
Beratungen
Obwohl wir in der Sommerpause waren, gab es Beratungen und Abstimmungen zur Gründung unserer Kommunalen Gesellschaft mbH, zum Schulprojekt und zum Hortneubau, zur Kita im „Wohnen im Zentrum“, zum Mühlenfließ und zum Stand der Planungen im erweiterten Windfeld 26. Der „Rote Netto“ wurde wieder eröffnet und unsere Spielplätze in Herrensee sowie im Heinrich - Heine – Ring sind fast fertig und der am Naturlehrpfad wurde ergänzt.
 
Veranstaltungen
Dank auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich im Folgenden nennen möchte.
Das Sommerfest der Senioren anlässlich der Brandenburger Woche, das Auftaktfahren bei Stadtradeln in Rehfelde, das Pokalspiel mit Sieg und Weiterkommen in der 1. Runde des AOK-Landespokales, leider in der 2. Runde gegen einen drei Klassen höher spielenden Gegner nach großem Kampf und schönem Spiel mit 0:3 ausgeschieden, die Schuleinführungen und der Schulbeginn sowie natürlich das Sommerfeste der Vereine und Initiativgruppen, insbesondere der Motorradgemeinschaft Hijacker und der Straßengemeinschaften in der Annemariestraße und im Klosterdorfer Weg.
Hervorheben möchte ich die Teilnahme am Erntefest in Zwierzyn und den durchgeführten Wandertag mit Eröffnung des neuen Abschnittes unseres deutsch-polnischen Liederweges aus der Feldflur Zinndorf über Rehfelde Dorf bis zum Bahnhof Herrensee, an der auch eine starke Delegation aus Polen teilgenommen hat. Beide Veranstaltungen wurden über die Euroregion Viadrina gefördert. Dazu der Nordic Walking Tag in Zwierzyn.
Würdigen möchte ich die Einweihung des Gedenksteines für Moritz Heimann anlässlich des 150. Jahres seiner Geburt in Werder. Danke an die Organisatoren.
 
Zum aktuellen Baugeschehen
Die Straßenreparaturen wurden im Wesentlichen durchgeführt. Hervorheben möchte ich die Instandsetzung der Karl-Liebknecht-Straße und damit die Wiederherstellung der Verbindung vom Schlagweg aus ins Wohngebiet. Der Ausbau der Waldstraße, 1. BA hat begonnen, die Straßenbeleuchtung in Rehfelde Dorf und in der Waldstraße ist gebaut, die Pflasterung der Zuwegung am Friedhof durch die AFG fertiggestellt. Der Abriss des alten Heizhauses ist jetzt bei günstigeren Kosten als angesagt vollendet worden. In der Schule wurden die Maßnahmen gerade noch rechtzeitig vor Schulbeginn abgeschlossen. Kompliziert sieht es mit dem Projekt Kegelbahn aus, wo verbindliche Aussagen zum Baufenster fehlen, da der Förderbescheid nicht vorliegt.
Vom Amt erwarte ich eine Erklärung zu den Gründen für die Nichterfüllung des Parkplatzbaues an der Post und des Parkplatzes mit Straße und Garagen sowie Einfriedung an der Kita Fuchsbau. Wichtig wäre die Sicherung dieser liegengebliebenen Maßnahmen für das Frühjahr 2019 und die dazu erforderlichen Finanzen in einem Haushaltsrest. Gleiches ist zum Bau der Außenanlagen der Wohnhäuser Bahnstraße über GeHUS zu verzeichnen. Nennen muss ich, obwohl bekannt, die Verschiebung des Gehwegbaues in Rehfelde-Dorf.
 
Aktuelles aus dem Amtsausschuss
Der Amtsausschuss hat zu den Vergaben für den Bau des Feuerwehrgerätehauses Werder und zu den Planungen für Zinndorf seine Zustimmung gegeben. Beschlossen wurden auch öffentlich-rechtliche Verträge mit Müncheberg zur Zusammenarbeit im Bereich Technik und Vergabemanagement. Wichtigster Beschluss war die „Ordnungsbehördliche Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bezirk Märkische Schweiz“. Diese muss nun auch durchgesetzt werden.
Im Amtsbereich fand eine erste sehr ausführliche Beratung des Amtsdirektors mit den Bürgermeistern zum Thematik Wirtschaftsförderung und Tourismus statt. Die dabei von Frau Deters dargelegten Ideen, Maßnahmen und Vorstellungen müssen in den Gemeinden weiter beraten werden. So wird vorgeschlagen, nach den Wahlen im Mai über einen dafür zuständigen Ausschuss des Amtsausschusses zu befinden, der dann auch Strukturen oder Zuständige in den Gemeinden finden würde. Ich schlage vor, dazu noch in 2018 in Rehfelde eine gemeinsame Beratung der sich Verantwortlichfühlenden des Finanzausschusses und des Bildungsausschusses, bei Einbeziehung von ART, dem Unternehmerstammtisch u.a.m. durchzuführen.
 
Windfeld 26
Einige ausführliche Bemerkungen zum Windfeld 26, damit ich dem Beschluss der regelmäßigen Information nachkomme. Die nächste gemeinsame Beratung der Planer findet erst im Oktober statt, da es weitere bilaterale Gespräche der Betriebe, auch auf Ebene der Geschäftsführer, geben muss. Damit wird es erst im November zu Diskussion und Beschlussfassung in den Gremien der Gemeinde kommen können.
Alle Berichte in den Medien über Initiativen von Ortsvorstehern und Bürgermeistern oder der Bundesratsinitiative, die Herr Woidke und die Regierung in Potsdam anstreben und der ich nur zustimmen kann, ändert nichts an unseren Beschlüssen. Deshalb habe ich auch den Artikel aus der MOZ vom 05. September an alle gesendet. Mit meinen Worten, trotz Bundesratsinitiative ist Herr Woidke, bei Sicherung der Braunkohle in seiner Heimatregion, für den Bau weiterer Windkraftanlagen, unter anderem in Ostbrandenburg, das heißt bei uns in MOL und LOS, weil wir einen wirksamen Regionalplan Wind haben. Dieser sachbezogene Plan zur Windenergie im Bereich unserer Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree (MOL / LOS) wurde am 08. August 2018 von der Planungsabteilung der Länder Berlin/Brandenburg bestätigt und erlangt mit der Veröffentlichung Rechtskraft.
Unsere Forderung an die Betreiber und Antragsteller zur „bedarfsgerechten Nachtkennzeichnung“, die anerkannt wird, könnte mit einem verbindlichen Gesetz natürlich gesichert werden.
Gut, dass wir eine wirksame Veränderungssperre haben und die Beschlüsse zum Bebauungsplan und zur FNP-angleichung gefasst haben. Diese müssen im Rahmen der Gesetze und Richtlinien der Bundesrepublik und Brandenburgs erarbeitet werden. Da helfen keine subjektiven, unrealistischen Wünsche, sondern nur reale Vorschläge im Rahmen des Regelwerkes, an das wir uns zu halten haben.
Die bisherigen Entwürfe zum erweiterten Windfeld 26 würden eine leicht abgesenkte Anlagenzahl, d.h. unter 30 Anlagen in den Jahren bis 2029 bedeuten. Dazwischen aber auch ein Anwachsen, da das Repowering (Abriss) zeitlich versetzt, entsprechend der genehmigten Laufzeiten, später realisiert wird. Auf Gesetzesgrundlage (Sicherung der Erträge) und dem technischen Standard (Effektivität im Wind) würden die Anlagen auch höher als die bisherigen. Bei einem Rotordurchmesser von 90 bis 100 Meter, einer ca. Nabenhöhe von 180 Meter entstehen Anlagen zwischen 220 bis 240 Meter. Wer das ändern will, muss über die gewählten Abgeordneten in Berlin und Brandenburg die Gesetze ändern. Wie kompliziert das scheint, zeigen die Veröffentlichungen zum Kohleausstieg.
In einer Gesprächsrunde des Städte- und Gemeindebundes und Pro Brandenburg ging es erneut um Beteiligungsmodelle und Akzeptanzprobleme. Mit dem sinnigen Titel „Kommunale Wertschöpfung in der Energiepionierregion Brandenburg“ ging es in der Märchenvilla in Eberswade, dem ehemaligen Pionierhaus, um Brandenburger Pioniertaten, so auch unsere in Rehfelde im Bereich der erneuerbaren Energien. Sehr kritisch wurden alle Möglichkeiten des direkten Nutzens für Kommunen und unsere Bürger beleuchtet. Es geht um Beteiligung am Gewinn und Akzeptanz zu den Aufgaben der Zukunft. Alle Beteiligten sind in der Erwartung, dass die Landesregierung dem Landtag dazu einen Beschluss zur Teilhabe vorlegt und anderseits der Antrag des Ministerpräsidenten im Bundesrat Gehör fände, im Baugesetzbuch das Privileg von Windanlagen im Außenbereich zu streichen. Aus meiner Sicht für uns wieder nichts Neues und das wird so bleiben, solange das Land Brandenburg oder/und die Bundesregierung keine anderen verbindlichen Gesetze zur Beteiligung der Kommunen am Wertschöpfungsprozess beschließt. Deshalb liest sich das in der MOZ gut, wenn es dann so durchgesetzt würde.
Die Sonderabgabe, nicht Steuer auf Windräder, an die Standortgemeinden von 5.000 für alte und 10.000 € für neue Anlagen - so Herr Graf Geschäftsführer vom Städte- und Gemeindebund - und das nicht zu Lasten des Strompreises - wäre nur gerecht. Das wären im Haushalt ohne Abzug durch die Schlüsselzuführung im Augenblick 150.000 €, später 300.000€. Damit könnte man die Straßen in Werder und Zinndorf zügig reparieren und auch einen Teil der Baukosten für Schule und Hort bzw. Kita decken.
 
Kommunale Gebietsstruktur
In der Zusammenkunft der Bürgermeister und Ortsvorsteher mit dem Landrat, traditionell wieder in Wriezen, gab es nochmals eine Erklärung zur Entwicklung der kommunalen Ebene. In der nächsten Wahlperiode bis 2024 soll es keine neue Gebietsreform geben und unser Amt kann sich weiterentwickeln. Erster Schritt ist die geplante Aufnahme der Gemeinde Märkische Höhe zum 01.01.2019.
 
Zu einigen Fragen der Bürger in meiner Sprechstunde
Bürger machen sich nach den zahlreichen Waldbränden und Stürmen Sorgen um ihr Hab und Gut. Es gibt Anfragen zu Konsequenzen für Waldbesitzer in unmittelbarer Wohnlage und das ist fast überall in unserer Gartenstadt. Insbesondere geht es um die Beräumung von Trockenholz und einen festgelegten Schutzstreifen zwischen Wald und Grundstücken. Wir sollten das beraten und Lösungen suchen.
Anderseits geht es um Bäume, auch gemeindliche im Straßenbereich, die bei Sturm die Menschen und Häuser in Gefahr bringen. Das betrifft vor allem unseren Nadelbaumbestand, insbesondere den Kiefernbestand sowie die Umwandlung in Misch- bzw. Laubwald. Anderseits sind Forderungen den Waldbestand zu sichern und auszuweiten völlig berechtigt.
Zunehmende Kritik gibt es auch am optischen Zustand der Gehwege und Bordsteinkanten, welche zunehmend verunkrauten. Entweder wir können die Bürger dazu gewinnen, weil per Satzung nicht zu zwingen, oder die Gemeindearbeiter oder die AFG bekommen dazu einen Auftrag. In diesem Zusammenhang zwingt sich erneut die Frage nach einer Straßenreinigungsgebührensatzung auf.
Zum anderen geht es um die zu starke Staubentwicklung in den Straßenbereichen und um die sinnvolle Gestaltung der Zuschaltungen unserer Straßenbeleuchtung, differenziert nach Straßen, Umgebung und Bedeutung.
 
Haushaltserarbeitung für 2019
Spätestens im Oktober sollten wir uns zu den Maßnahmen und Aufgaben 2019 und folgende Jahre entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Eine zeitigere Beschlussfassung ist geprüft und nicht realistisch. Die Beschlussfassung am 27. November ist aber abzusichern. Das heißt Konsultationen zum Haushalt ab 38. KW (ab 17.09.) und erste Diskussion im Finanzausschuss am 08. Oktober sowie Sitzung Hauptausschuss mit Finanzausschuss am 05. November. Positiv kann ich erwähnen, dass jetzt der Förderbescheid für die Kegelbahn zugesagt und ganz neu der für die Erweiterung der Kita mit 265.000 € vorliegt.
 
Beschlüsse des Hauptausschusses
Der Hauptausschuss hat folgende Beschlüsse gefasst und als Empfehlung an die Gemeindevertretung zur Sitzung am 25. September 2018 weitergeleitet:
  • Beratung des Jahresabschlusses 2017 und die erforderliche Entlastung des Amtsdirektors
  • Teileinziehung der Karl-Liebknecht-Straße,
  • Vorplanungen der Bewegungsräume an der Bahnstraße
  • Ausbau der Straßenbeleuchtung Schillerstraße.
  • Vergabe des Straßennamens „Märkisches Tor“ für das Gebiet „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“
  • Aufstellung eines Bebauungsplanes im Süden der Bahnhofstraße
  • Richtlinie zum Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln.
  • Kauf des „Rehfelde MOBIL“. Der dafür erforderliche Entwurf des Sponsorenvertrages sowie die Nutzerordnung wurden bestätigt.

 

Die zu den Beschlussfassungen vorbereiteten Dokumente können hier nachgelesen werden.

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

(17.09.2018)

(KG) Eine gelungene Feier, so das allgemeine Urteil, war am Sonnabend, dem 15. September, die Einweihung des Gedenksteins für den Erzähler, Dichter, Essayisten, Dramatiker und Lektor des Fischer-Verlags Moritz Heimann, der vor 150 Jahren in Werder geboren wurde. Der Verein der Heimatfreunde Rehfelde hatte zusammen mit der Gemeinde Rehfelde geladen  – und der Einladung gefolgt waren „Werderaner“ sowie Rehfelder, Zinndorfer und eine stattliche Delegation aus Kagel, dem langjährigen Heimatort der Familie Heimann. Der dortige Heimatverein hat in seinem Domizil „Alte Dorfschule“ sogar eine kleine, aber informative Heimann-Ausstellung und Sammlung, und schon vor drei Jahren dort eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Die Feier eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Martin Tesky. Ihm folgend übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin, Heidrun Mora, die einleitende Vorstellung Heimanns. Sie verwies dabei darauf, dass Werder zwar als Geburtsort Moritz Heimanns feststehe, aber dass das Geburtshaus, höchstwahrscheinlich ein Ladengeschäft mit Wohnung, bis heute nicht identifiziert sei. Dr. Kurt Gamerschlag ergänzte dazu später, dass im Geburtsjahr Heimanns 1868 im 400-Seelen Dorf Werder immerhin mindestens vier Krämerläden existierten, nebst vier Gastwirtschaften, drei Schmieden, zwei Bäckern und einer Reihe weiterer Handwerksbetriebe, die heute samt und sonders verschwunden sind und nur durch die fleißige Archivierungsarbeit des Heimatvereins der Nachwelt erhalten bleiben.

Ortsvorsteher Dr. Frank Küchler bemerkte in seinen Bemerkungen dazu, dass auch die Werke Heimanns fast von der Bildfläche verschwunden sind. Im Internet finde man noch antiquarisch zu erwerbende Texte. Allerdings habe ihn dann doch der Preis von 160 Euro für den Text der Erstausgabe von Heimanns Komödie „Der Weiberschreck“ ziemlich geschockt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag von den Rehfelder Heimatfreunden trug schließlich den neuesten Stand der Forschung zu Heimann vor. Er berichtete von vielen biographischen Details der wohl ursprünglich in Kagel beheimateten jüdischen Familie Heimann, die aus noch unbekannten Gründen für einige Zeit nach Werder gezogen sei, dann aber wieder zurück nach Kagel, als Moritz Heimann gerade drei Jahre alt war. Vieles in der Biographie Heimanns, der mit der Bildhauerin Gertrud Marschalk verheiratet war und damit zum Schwager des von ihm bewunderten Gerhard Hauptmann wurde, liegt noch unaufgearbeitet in diversen Archiven. Vor allem Günter de Bruyn, der wohl bekannteste märkische Schriftsteller unserer Zeit, kümmert sich seit Jahren darum, wenigstens Heimanns Erzählungen aus den märkischen Dörfern an die Leseröffentlichkeit zu bringen. Heimanns fünf Dramen sind zu seiner Zeit alle auf dem Theater als allzu intellektuelle Dialogdramen durchgefallen und heute vergessen. Ebenso seine über 200 Essays zu Themen seiner Zeit in über einem Dutzend verschiedener Zeitschriften. Viele davon, etwa über die Integration besonders von jüdischen Flüchtlingen aus dem Osten, über die „soziale Frage“ des Umgangs mit der arbeitenden Bevölkerung im Kapitalismus, über die „zionistischen“ Bestrebungen zur jüdischen Staatengründung in Palästina, über christlich-jüdische Konflikte, Assimilation und „Judentaufen“, über ethische Anforderung an Politiker und Beamtenschaft usw. sind bis heute spannend und oft sogar heute aktuell verstörend. Leider gibt es keine komplette Sammlung, sondern nur Heimanns erste Zusammenstellung in seinen nur noch antiquarisch zu bekommenden „Prosaischen Schriften“ von 1918 und ein paar weitere Auswahlsammlungen nach seinem Tod 1925.

 

Die Arbeit als Verlagslektor bei dem neu in Berlin gegründeten Verlag Samuel Fischer war Heimanns „Brotberuf“. Hier hat er, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, aber in der Literaturszene der damaligen Zeit als absolute Kapazität verehrt, nachhaltig gewirkt. Er entschied mit Fischer über Annahme oder Ablehnung der hunderte von Manuskripte, die hoffnungsvolle Autorinnen und Autoren an den Verlag schickten, und betreute die angenommenen Glücklichen dann als Korrektor und Kommentator. Thomas Mann kam ebenso unter seine „Fittiche“ wie Gerhard Hauptmann (beide Nobelpreisträger), die damaligen Bestsellerautoren Emil Strauß und Jakob Wassermann; Rainer Maria Rilke oder auch der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau usw. usw. Legendär unter all diesen Autoren waren die Gesprächsrunden mit Heimann in seinem Heim in Kagel, – und, nicht zu vergessen, die fröhlichen Runden im „Goldenen Lamm“ in Lichtenow.

 

Stimmungsvoll begleitet wurde die Gedenkfeier vom Duo Axel Zebeck (Gitarre) und Monika Kleffmann (Cello) aus Bochum. Besonders ihre romantische Vertonung des schönen Gedichts von Moritz Heimann, „Abend“, traf die Atmosphäre der Feier, die mit einer gemütlichen Kaffetafel und vielen Gesprächen der Heimatfreunde von Werder, Rehfelde, Zinndorf und Kagel miteinander beendet werden konnte:

 

Still verzittert der Tag !

Nebel schweben bedächtig

Über Wiesen und Hag.

Es rege sich nächtig.

Noch ein Gruß und ein Wink.

Mühsam ziehen die Pferde;

Rund um die träumende Erde

Spannt sich der magische Ring.

Durch das schweigende Feld

Späte Lichter verhauchen,

Und das Herz und die Welt

Ins Dunkel tauchen !

 

Ein großes Dankeschön an Helmut Lattwin für das tolle Engagement zur Vorbereitung des Gedenksteins und der Organisation der schweren Technik.

 

Bilder von der Aufstellung des Gedenksteines und der Einweihung --> hier

Foto zu Meldung: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 09/2018

(11.09.2018)
In der 1. Sitzung des Bildungsausschusses nach der Sommerpause am 04. September wurden wichtige Empfehlungen diskutiert und beschlossen.
Zum Stand und den Anforderungen an die Arbeit der Gemeindepartnerschaft berichteten Frau Heidrun Mora und Frau Simone Donath. Es wurde verdeutlicht, dass bei der Vielzahl von Veranstaltungen zwischen Rehfelde und unserer Partnergemeinde Zwierzyn zum Teil zu geringe Teilnehmerzahlen zu verzeichnen waren. Die Empfehlung des Bildungsausschusses lautet für den Veranstaltungskalender 2019 sich auf drei bis fünf zentrale Höhepunkte auf beiden Seiten zu konzentrieren. Dazu sollen in den nächsten Wochen konkrete Gespräche mit den verantwortlichen Partnern geführt werden.
Neuland betrat der Bildungsausschuss mit der Diskussion zum Entwurf einer „Richtlinie für den Umgang mit Ehrengrabstellen, Gedenksteinen und Gedenktafeln in der Gemeinde Rehfelde“. In den meisten Nachbargemeinden ist eine solche Richtlinie nicht vorhanden. Stein des Anstoßes war ein Antrag von Werder zur Aufstellung eines Gedenksteines für den Lektor und Schriftsteller Moritz Heimann, der vor 150 Jahren am 19.07.1868 in Werder geboren wurde. Wenn Hauptausschuss und Gemeindevertretung diese Richtlinie beschließen, ist eindeutig geregelt, wer unter welchen Bedingungen eine solche Ehrung innerhalb der Gemeinde erfährt.
Beim Thema „Neues Hortgebäude“ geht es nun in die Phase der Ausschreibung für ein Planungsbüro, so dass hoffentlich noch in diesem Jahr mit der Projektplanung begonnen werden kann. Nach realistischer Einschätzung wird das neue Hortgebäude frühestens zum Schuljahr 2021/22 zur Verfügung stehen. Das heißt, es müssen immer noch zwei Schuljahre (2019/20 und 2020/21) „überbrückt“ - also Zwischenlösungen gefunden - werden.
Im Rahmen der Informationen der Arbeitsgruppe Sportentwicklung wurde mitgeteilt, dass der Fördermittelbescheid für die Modernisierung der Kegelbahn vorliegt und der Bau noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann. Der Nutzungsüberlassungsvertrag zwischen Grün- Weiß Rehfelde und der Kommune muss bezüglich der Aktualisierung der Kosten auf den Prüfstand. Ein Teil des Schulsportplatzes, den Grün-Weiß für den Kinderfußball nutzen will, muss vom DFB noch abgenommen werden. Tore und Fußballfeld sind noch einzumessen.
Mit Beginn des Trainingsbetriebes wird auch eine neue Nutzerordnung für dieses Areal in Kraft treten. Diese wurde mit Schule, Hort, Sportverein und Bürgermeister besprochen, vom Bildungsausschuss entworfen und muss vom Amt noch genehmigt werden. Hinweise und Fragen von Anwohnern erfuhren Berücksichtigung.
Mit der Errichtung von zwei weiteren U-3 Spielplätzen, neben der Gaststätte Radaiczak in Herrensee und im Heinrich-Heine Ring, löst der Bildungsausschuss und die Gemeindevertretung ein weiteres Versprechen gegenüber den Bürgern ein. Die Spielplätze wurden mit Gemeindegeldern gebaut. Die nächsten Schritte werden der Ausbau des Spielplatzes am Naturlehrpfad und ein dritter U-3 Spielplatz in 2019 sein. Für größere Kinder und Jugendliche soll mit dem Großprojekt „Sport- und Bewegungsfläche mit Parkanlage“ zwischen Lager- und Bahnstraße im Jahr 2019 begonnen werden.
Als letzten Tagesordnungspunkt behandelte der Bildungsausschuss die Vorbereitung des Ehrenamtstages am 22.11.2018. Hierzu sollen wieder Vereine, Parteien, Initiativgruppen Vorschläge an den Bildungsausschuss oder den Bürgermeister bis 22. Oktober für die Auszeichnung mit den drei Ehrenamtspokalen und das Ehrenamtsprojekt für 2019 einreichen.
 
Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

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Spielplätze für die Kleinsten

(30.08.2018)
(HMü) Der Aufbau der Spielplätze im Heinrich-Heine-Ring und in Herrensee bei der Gaststätte Radaiczak wird bis Mitte/Ende September 2018 abgeschlossen. Beide Spielplätze erhalten eine Rutsche, ein Federtier, Bänke, eine Wippe und einen Buddelkasten und sind für Kinder bis maximal sechs Jahre geeignet.
Die Finanzierung erfolgt durch Gemeindemittel und wird durch die AG Spielplätze des Bildungsausschusses begleitet. Für das nächste Jahr ist ein weiterer, ähnlich gestalteter Spielplatz in der Ahornallee am Karpfenteich geplant.
 

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Werder bekommt ein neues Feuerwehrgebäude

(29.08.2018)
(RD) Langfristig geplant und beantragt liegt jetzt die Baugenehmigung für das neue Feuerwehrgebäude in Werder im Amt vor. Abgestimmt mit den Kameraden und dem Ortsvorsteher entstehen eine Fahrzeughalle und den Normen entsprechende soziale Einrichtungen für die Frauen, Männer und Kinder der Ortswehr. Gleichzeitig wird es einen öffentlichen Bereich geben, der dann wieder den Einwohnern zur Verfügung gestellt werden kann. Dafür zahlt die Gemeinde Rehfelde auch einen Zuschuss zum Bau, der insgesamt aus dem Amtshaushalt finanziert wird. Der Amtsausschuss wird in seiner Septembersitzung zum Bau die erforderlichen Beschlüsse fassen.
Jetzt sind erst einmal die Archäologen am Werke, die am zukünftigen Standort auf dem Anger nach Spuren der Vergangenheit suchen, so zum Beispiel nach Zeugnissen zum alten Armenhaus des Ortes, dass an diesem Fleck auf dem Anger gestanden haben soll.
Unmittelbar neben dieser Baustelle wird am 15. September ein Gedenkstein anlässlich des 150. Geburtstages des märkischen Schriftstellers und Verlagslektors Moritz Heimann eingeweiht.
 

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Fast 200 Kilometer rund um Rehfelde

(22.08.2018)
(HGH) Am vergangenen Montag trafen sich neun Radler am Tourismuspavillon mit Bürgermeister Reiner Donath im Peloton und fuhren zum Auftakt der dreiwöchigen Aktion „STADTRADELN“ eine Runde um die Gemeinde. Auf der Strecke konnten alle Fahrbahnbeläge erspürt werden. Auf der frisch instand gesetzten Karl-Liebknecht-Straße rollte es gut, auf der unbefestigten Verbindungsstraße von Rehfelde-Dorf nach Zinndorf war hohe Steuerkunst gefragt, um den Schlaglöchern auszuweichen. Nach Werder wurde von Zinndorf aus auf dem Feld- bzw. Wanderweg gefahren, der durch die lange Trockenheit auch nicht einfach zu fahren war. Nach einer Stunde traf die Gruppe wieder am Ausgangspunkt ein und hatte zusammen fast 200 Kilometer geradelt..
Jetzt kommt es darauf an, die im Zeitraum 20. August bis 09. September geradelten Kilometer für Rehfelde auch zu erfassen. Dazu kann man sich im Internet bis 30. August wie folgt registrieren
  • Homepage: www.stadtradeln.de
  • Kommune: Landkreis Märkisch-Oderland
  • Team: Radeln für Rehfelde
 
Weitere Informationen sind hier zu lesen.
 

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Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(27.07.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 24. Juli zu ihrer 26. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten.

Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 29. Mai 2018. Er führte aus:

 

"Der Bericht bezieht sich auf die Zeit seit der Sitzung am 29. Mai 2018. Ausdrücklich betone ich, dass die Informationen zu den Hauptausschüssen vom 26. Juni und 17. Juli Bestandteil des Berichtes sind.
Die Sitzungen der Fachausschüsse sowie des Hauptausschusses fanden planmäßig statt. Eine Beratung des Ortsentwicklungsausschusses wurde abgesetzt. Die Ortsbeiräte agierten sehr operativ. Es haben keine Beratungen stattgefunden.
Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.
 
Veranstaltungen
Zu den durchgeführten Veranstaltungen habe ich ausführlich in den Informationen zu den Hauptausschusssitzungen berichtet. Besonders hervorheben möchte ich die Aktivitäten zu „110 Jahre Feuerwehr Rehfelde“, die „Werkstatt Klima Kultur“ sowie „E-Mobil-Corso“, die in unsere Region ausgestrahlt haben.
 
Baugeschehen
Die Reparaturen und Instandsetzungen an unseren Straßen wurden insgesamt gut durchgeführt. Besonders nennen möchte ich die Karl-Liebknecht-Straße von der Stephanstraße bis zum Schlagweg, die bald planmäßig ab 07. August wieder genutzt werden kann. Der Ausbau der Waldstraße ist gesichert und um die Realisierung der Parkplätze wird noch gerungen. Zum Gehweg im Dorf gibt aber negative Informationen. Bedingt durch Hinweise des Landesbetriebes für Straßenwesen muss der Bau verschoben werden. Zu klären wäre, warum der Bau der Straßenbeleuchtung auch gestoppt wurde.
Nach der Einweihung des Erweiterungsbaus in der Kita Fuchsbau zum Internationalen Kindertag am 01. Juni sind jetzt die Kinder eingezogen. Jetzt gilt es, die umliegenden Aufgaben der Investitionen und Instandsetzung zu realisieren.
Entsprechend dem Beschluss zum Projektmanagement „Hortneubau“ wird laut der Information im Hauptausschuss am 27. Juli die Auftaktberatung der Projektgruppe stattfinden.
Am „Roten Netto“ schreiten die Baumaßnahmen zur Erweiterung und Verbesserung des Einkaufens voran. Seit 14. Juli ist geschlossen. Die Wiedereröffnung ist für den 23. August, 07.00 Uhr vorgesehen. In dem Zusammenhang - nach Rückfrage beim „Schwarzen Netto“ -stimmen die Gerüchte über Kündigungen und Schließungen nicht.
Der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum "Quartier Mühlenfließ" sollten bis heute zur GVS geklärt sein. Das wurde aus vielfältigen Gründen nicht geschafft, so dass es heute nur einen Grundsatzbeschluss gibt und ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Beschluss der GV vom 14.01.2014 sowie das Konzept zur Entwicklung des Bebauungsgebietes.
 
Windfeld 26
Zum Windfeld 26 gibt es, wie ich bereits im Hauptausschuss informiert habe, nichts Neues. Es gilt die umfangreiche Information in der Gemeindevertretung am 28. Mai. Die Veränderungssperre ist veröffentlicht und damit verbindlich für zwei bzw. drei Jahre, in denen wir den neuen B-Plan und den sachbezogenen Teilflächennutzungsplan abgeleitet vom Regionalplan erarbeiten müssen.
 
Einzelfragen
Die Ortsbegehungen fanden statt. Jetzt wird eine Prioritätenliste erarbeitet, die Grundlage für das Amt sowie die Gremien der Gemeinde ab September sein soll. Positiv ist die im Hauptausschuss bestätigte Festlegung, dass durch die Protokulanten im September eine Nachkontrolle zur Realisierung der Aufgaben im Jahr 2018 stattfinden soll. Andererseits müssen die Infrastruktur für die Dörfer und Wohngebiete sowie die anderen Produkte des Haushaltes vorgeschlagen werden.
Ich wiederhole meine Aufforderung, verdienstvolle Menschen für Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und zum Neujahrsempfang 2019 vorzuschlagen.
 
Veranstaltungen
  • Sommerpause der Gremien bis Ende August - ab 02. September Sitzungswoche
  • Schuleinführung am 18. August und Schulbeginn am Montag, den 20. August
  • Konzert an der Pyramide und Gemeinschaftsfest der Hijacker am 25. August
 
Vom 29. Juli bis 5. August bin ich an der Nordsee, Vertretung Heidi Mora, obwohl ich erreichbar bleibe.
Abschließend vor der Sommerpause möchte ich wiederholend meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit in den Gremien der Parteien und Vereinen sowie Feuerwehren, Einrichtungen sowie die erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen."
 
Beschlüsse der Gemeindevertretung
  • Die Informationen zu den Jahresergebnissen der Rehfelde EigenEnergie e.G., den Antworten zu den Anfragen der Fraktion „Für Rehfelde, Werder, Zinndorf“ und die Stromlieferverträge ab 01.01.2019 wurden zustimmend zur Kenntnis genommen.
  • Das Konzept „Grüne Inseln“ wurde als Arbeitsgrundlage und die Hebesatzsatzung bei gleichbleibenden Gebühren beschlossen.
  • Besondere Bedeutung für Rehfelde war der Beschluss zur Prüfung der Gründung eines Kommunalen Betriebes der Gemeinde zum 01.01.2019.
  • In der Nichtöffentlichkeit wurde grundsätzlich beschlossen zur Entwicklung des „Quartiers Mühlenfließ“ Verträge mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde i.G. auszuarbeiten und zum September in der GVS als Beschlüsse vorzulegen.
 

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

Schornstein abgerissen

(26.07.2018)
(HGH) Bei den Arbeiten zur Gestaltung der Außenanlagen an der Kita Fuchsbau ist heute der Schornstein des alten Heizwerkes abgerissen wurden. Von den Kita-Knirpsen stimmkräftig angefeuert fiel nach drei Stunden Vorbereitung das erste Schornstein-Segment. Der Kranfahrer hat mit seinen Abbruchwerkzeugen gefühlvoll nach Instruktionen per Sprechfunk die Ziegelsteine vorsichtig herausgestemmt, sodass kein Kollateralschaden auf der engen Baustelle entstehen konnte.
Nach Beseitigung des baulichen Altbestandes wird das Außengelände der Kita für die Kleinsten neu gestaltet und es werden Parkplätze für den Bringe- und Holverkehr geschaffen. Im Rahmen dieser Baumaßnahme entstehen gleichzeitig noch Garagen für die Gemeinde und ein Straßenanschluss an den Blumenweg.
Gleichzeitig im Herbst erfolgen energetische Maßnahmen an dem alten Kita-Gebäude, so zum Beispiel die Dämmung der Außenfassaden.
 

Foto zu Meldung: Schornstein abgerissen

Sperrung noch bis 07. August

(23.07.2018)

(IR) Die Karl-Liebknecht-Straße zwischen Schlagweg und Stephanstraße wird in zwei Wochen wieder für den Verkehr offiziell freigegeben und die unsägliche Sperrung aufgrund des Straßenzustandes findet nach langer Wartezeit ein Ende.

Der Straßenabschnitt im alten Zustand wurde von Mitarbeitern des Amtes Märkische Schweiz und Vertretern der Hennickendorfer Firma Mainka GmbH Strassenunterhaltung begangen. Die schadhaften Bereiche wurden markiert und im Zuge der Bauarbeiten aufgefräst, teilweise mit Recycling und einer Asphalttragschicht stabilisiert. Anschließend wurden die stark abgesenkten Stellen mit Asphaltmaterial ausgeglichen. Dann wurde eine ca. 4 cm dicke Asphalttragschicht auf der gesamten Straßenfläche aufgebracht. Jetzt sollen noch die Bankette und der Kreuzungsbereich mit den vielen Schiebern bearbeitet werden. In den Straßenverlauf wurden auch drei asphaltierte Ausweichstellen eingebaut.

Wie aus den nebenstehenden Bildern ersichtlich, wurde die Strassensperrung mit Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge aller Art offensichtlich widerrechtlich beiseite geräumt, um eine vorzeitige Befahrung zu ermöglichen. Nach Auskunft von angetroffenen Radfahrern fahren bereits Kfz wohl sehr zügig auf der Trasse, trotz der teilweise geringen Breite der Fahrbahn.

Foto zu Meldung: Sperrung noch bis 07. August

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(21.07.2018)

(IR) In der 47. Sitzung des Hauptausschusses am 17. Juli 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

"Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen.

Dank auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich folgend hervorheben möchte.

An die Spitze möchte ich die Veranstaltungen zu 110 Jahren Rehfelder Feuerwehr stellen. Dazu gehört die kleine Ausstellung zum Museumstag in der Heimatstube, die Festveranstaltung, die Einweihung der Stele zur Gründung im Jahre 1908 mit anschließender Feuerwehrcorso zum Bahnhof sowie das Fest und der Frühschoppen am Feuerwehrdepot.

Die 6. Veranstaltung „Dialog“ zu interessanten Thema „Garzauer Pyramide“ mit Prof. Reimann. Der nächste Dialog mit Frau Dr. Gohlke im September, zu Ordnung und Sicherheit in Rehfeld im Oktober, vorbereitet von G. Schwarz und zur Windenergie im November mit Helmut Grützbach

Fest am Naturlehrpfad, Sportfest in der Schule und Abschlusscamp im Hort mit polnischer Beteiligung sowie mehrere Veranstaltungen in den KITA`s

Ausstellungen mit Frau Bongert im Tourismuspavillon und Frau Rank in der Entreegalerie, wo bei der Eröffnung ein Erlös durch Verkauf und Spenden von 580,70€ an UNICEF gespendet werden konnten.

Zu den Fachausschüssen und Ortsbeiräten kommen wir im TOP 8.

Aus der Sicht der stattgefundenen Sitzungen in der ersten Woche Juli sollten mir allgemeine Bemerkungen zu meinen Eindrücken gestattet sein.

Mein erster Eindruck war, dass von einigen Teilnehmern die vorhandenen und fristgerecht veröffentlichten Unterlagen in Vorbereitung der Sitzungen nicht gelesen wurden. Anderseits sollten wir unsere eigenen Ideen, Beschlüsse und Lösungswege nicht in Frage stellen und beenden wollen bevor neue, bessere Lösungen geboren und überzeugend sind. An die gewählten Gemeindevertreter und auch Sachkundigen Einwohner, aber insbesondere an die Fraktions- und Ausschussvorsitzenden geht mein Appell sich immer an die eigenen Entscheidungen und an die uns gestellten Aufgaben zu erinnern und weiter zu verfolgen. Auch hier nochmals mein Hinweis, dass man durch den Sitzungsdienst an alle Unterlagen herankommen kann und damit seinen Wissendurst löschen oder auch Erinnerungslücken schließen kann.

Eine Bemerkung zur Aufforderung von Klaus Emmerich im OEA doch umfassend zum Stand der Gespräche Windfeld 26 zu informieren. Da kann ich nur auf den ausführlichen Bericht in der letzten GVS verweisen, zu dem es gegenwärtig, bis heute keine ergänzenden Informationen gibt.

 

Besonders erwähnen möchte ich die Ortsbegehungen, die abgeschlossen sind. Wichtig ist, wie es in den Protokollen des Bildungsausschusses steht, dass diese Protokolle zügig in den Ausschüssen und im Amt ausgewertet werden. Die Maßnahmen für 2018 zügig abgearbeitet und die für 2019/20 präzisiert werden. Jeder Ausschuss und jede Fraktion sollten sich zu inhaltlichen Prioritäten und die finanzielle Umsetzung verständigen, so dass wir zeitnah Entscheidungen treffen können. Aus den Protokollen entstehen keine Ansprüche der Realisierung und anderseits sind sie nicht abgeschlossen und können gemeinsam ergänzt oder gekürzt werden. Dazu noch unterstreichen, dass auch die Aufgaben im Bereich Straßen, Grünpflege und andere zu präzisieren sind. Spätestens im September sollten wir uns zu den Maßnahmen entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Auf Vorschlag des Amtes, Herr Siebenmorgen, ist eine zeitige Beschlussfassung anzustreben. Wir sollten bereit sein, einen stimmenden Haushalt auch schon eher als jetzt geplant am 27. November zu beschließen. Dieser Zeitvorsprung könnte uns bei der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, bedingt durch die Finanzierung für den Hortneubau, zeitlich in 2019 sehr helfen.

Noch einige Bemerkungen zu Straßen, zu denen es berechtigte Forderungen nach Reparatur gibt, aber auch Meinungen, wie Staubentwicklung und Sperren von Straßen für den Verkehr oder verkehrsberuhigende Maßnahmen. Dabei sollten wir alle Hinweise und Kritiken der der Bürger freundlich entgegennehmen und auf die öffentliche Nutzung der Straße (Charakter der Straße, Widmung nach Straßenrecht usw.) als Verkehrsfläche hinweisen. Damit können keine Verkehrsströme ausgeschlossen oder umgeleitet werden. Verkehrsberuhigung in unbefestigten Straßen ist prinzipiell nicht möglich, in befestigten Straßen bisher nicht vorgesehen und vom Bürger bei Straßenbaumaßnahmen nicht gewollt. Was die Staubbelastung anbelangt, ist diese sicher nach der langen Trockenzeit ein generelles Problem ohne Lösungsmöglichkeiten zu haben und einzig über die Vernunft der Kraftfahrer (oftmals selbst Anwohner).zu lösen. Reparaturen wurden durchgeführt, aber auch das geht nur solange das Geld reicht und es bleiben reparierte, geflickte Straßen

Abschließend möchte ich informieren:

  1. Der Empfehlung im Bildungsausschuss folgend haben die CDU und SPD/AWG den Schaukasten Bahnhofstraße aktualisiert, die FDP hat den Platz bei Schlüsselrückgabe freigegeben und das Feld der Zukunft ist leer.
  2. Wie ich mit Mail informierte lagen zum 30. Juni nur die Stellungsname der Fraktion „Für Rehfelde, Werder, Zinndorf“ mit der einstimmigen Auffassung die technischen Aufzeichnungen zur GVS weiterzuführen vor. Dazu sollte sich die GVS am 24. Juli entscheiden, auch zum Vorschlag bessere Technik einzukaufen.
  3. Es bleibt die Bitte langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und den Neujahrsempfang nachdenken und an mich einreichen. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung ins Ehrenbuch.

Im Verlauf der Sitzung wurden folgende Entscheidungen getroffen und der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen:

  • Die Satzung über die Festlegung der Hebesätze der Grund- und Gewerbesteuer ohne diese zu erhöhen
  • Das Konzept der „Grünen Inseln“ mit dem Hinweis dieses Konzept im Plan der Grünpflege und Reinigung zu berücksichtigen
  • Maßnahmen der energetischen Stadtsanierung, der Einrichtung von Bläserklassen in der Grundschule sowie die Prüfung der Gründung eines kommunalen Betriebes
  • Grundstücksverkaufsbeschlüsse und Bestätigung von Eilentscheidungen zur Auftragsvergabe im Baugeschehen
  • Den Beschluss zur Entwicklung des „Quartiers Mühlenflies“ mit der Projektentwicklungsgesellschaft Rehfelde (PER)
  • Die Instandsetzung des Tiefbrunnens auf dem Sportplatzgelände
  • Aufruf zur Namengabe für die neue Straße im "Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde". Vorschläge bis zum 15. August an das Amt oder den Bürgermeister"

 

 

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

Die Pyramide Garzau und ihre Zeit

(28.06.2018)
(HGH) In der sechsten Veranstaltung der Gesprächsreihe „Im Dialog“ stand im Focus der Ausführungen das imposante Bauwerk in der Nachbargemeinde Garzau-Garzin - die Feldsteinpyramide Garzau. Die gut ein Dutzend Zuhörer im Bürgersaal erhielten von Prof. Dr. Reimann interessante Informationen zum Zeitgeist und -geschehen während des Baus der Pyramide, zur Architektur, zum Wiederaufbau und zur heutigen Nutzung.
Im anschließenden Dialog wurde das Wirken des Fördervereins "PYRAMIDE UND SCHLOSSPARK GARZAU e.V." für den Wiederaufbau der Pyramide hervorgehoben. Auf entsprechende Fragen wurde darüber informiert, dass
  • Graf Schmettau die Pyramide als Staffagebau in den Landschaftsgarten eingeordnet hat.
  • das Schloss Garzau im Internet für 2 MioEuro zum Kauf angeboten wird.
  • an der Pyramide immer wieder Schäden zu beseitigen sind und Unrat beräumt werden muss.
  • die touristische Nutzung noch ausbaufähig ist.
  • am 25. August wieder ein Freiluft-Konzert in der Reihe „Feldstein und Musik“ stattfinden wird.
Heidrun Mora, Stellvertretende Bürgermeisterin, dankte dem Referenten für seinen Vortrag und wies auf die nächsten Dialoge im September, Oktober und November hin.
 

[Pyramide Garzau]

Foto zu Meldung: Die Pyramide Garzau und ihre Zeit

Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

(28.06.2018)

(IR) In der 46. Sitzung des Hauptausschusses am 26. Juni 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium umfassend über das Geschehen in der Gemeinde seit der 25. Gemeindevertretersitzung informiert. Er führte aus:

"Das historisch wichtigste Ereignis der letzten vier Wochen war die Tatsache, dass wir mit Frau Christina Smalla aus der Marienbergstraße die 5.000-ste Einwohnerin mit Hauptwohnsitz in Rehfelde begrüßen konnten. Mit den Familienangehörigen sind jetzt 5.006 Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde gemeldet.

Wie immer in meinen Informationen und Berichten möchte ich den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit sowie erfüllten Aufgaben durch das Amt zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger aussprechen.

 

Veranstaltungen

Mein Dank gilt auch für die Veranstaltungen, über die in der Presse und im Internet ausführlich berichtet wurde und die ich folgend hervorheben möchte:

  • Die Einweihung des Erweiterungsbaues der KITA mit den Festen zum Internationalen Kindertag in KITA sowie in Schule und Hort
  • Den feierlichen Abrissbeginn bei „Nahversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfeldes“ mit der Bitte um einen Vorschlag eines Straßennamens.
    Bisher gibt es folgende Vorschläge:
    • Zwierzyner Straße
    • Arno-Neumann-Straße
    • Am REWE
    • Am Park
  • Den 10. Lilienlauf als gelungene Veranstaltung, auch wenn kein Teilnehmerrekord aufgestellt werden konnte
  • 30 Jahre Kleingartenverein „Herrenhorst 1988“ und zum elften Mal die „Offenen Gärten“ in Rehfelde
  • Das Fest am Naturlehrpfad war wieder ein schöner Höhepunkt in der Reihe von Veranstaltungen im Rahmen der Zusammenarbeit der AG
  • Das Sommerfest der IG Heimatfreunde, das Kochfest der Herdhelden in Herrenssee, die Modellflugschau an der Kirschallee in Werder sowie die Fußball-Turniere der Alten Herren und der Kinder auf dem Sportplatz

Ein wichtiges Ereignis war der nun schon 5. Dialog in unserer Veranstaltungsreihe mit Hans- Günter Hoffmann zur Reise in Japan. Der nächste findet am 27.06. mit Prof. Dr. Reimann zur Garzauer Pyramide statt.

Besonders erwähnen kann ich den Erfolg unserer 1. Männermannschaft Fußball mit dem 4. Platz in der Landesklasse Ost und den Sieg des Pokals des Fußballkreises Ost im Lokalderby gegen Concordia Buckow/Waldsieversdorf, nach Elfmeterschießen mit 4:1

 

Besonders erwähnen möchte ich:

  1. Zum vorliegenden Entwurf der Landesplanung und zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene gibt es keine neuen Aspekte. Unsere Stellungnahmen sind abgegeben, aber bisher ohne Wirkung. Gegenwärtig gibt es dazu immer wieder Beratungen, in denen wir unsere Meinung kundtun können. So beim Kommunalpolitischen Forum der Linken in Potsdam und auf Einladung von Frau Koß in Müncheberg
  2. Ohne Kommentar wiederhole ich einen Ausschnitt aus einem Artikel der MOZ vom 12. Juni 2018 in der Rubrik Mit Adleraugen unter der Überschrift „Elektrifizierung der Ostbahn wird angestrebt“.
    Zitat: „Eine Art Hoffnungsschimmer gibt es auch für die Ostbahn von Berlin über Küstrin nach Gorzow. Nachdem die Wojewodschaft Lebuser Land ihr Interesse zum Ausdruck gebracht hatte, ihren Teil dieser Linie zu elektrifizieren, sprach Woidke am Montag, auch erstmals davon, diese Strecke unter Strom zu setzen. Eine von der Euroregion „Pro Europa Viadrina“ in Auftrag gegebene Untersuchung hatte gezeigt, dass hier die Fahrgastzahlen stark steigen. Die derzeit stündlich fahrenden Züge sind häufig überfüllt. Woidkes Ankündigung, dass man „die positive Entwicklung in Ostbrandenburg und der Wojewodschaft Lebuser Land mit einer attraktiven Schienenverbindung weiter verstärken wolle“ (Ende Zitat) findet unsere volle Zustimmung. Das sagen wir als Rehfelder seit dem Beitritt zur IGOB und dem Versuch ein EVTZ zu gründen, mit dem wir trotz unseres und meines persönlichen Aufwandes gescheitert sind. Zeitnah sehe ich die Notwendigkeiten zur Verbesserung bei Einhaltung des Fahrplans, der Verkürzung der Schließzeiten der Schranken, dem Abtransport der Berge von Material, die Anbindung in Ostkreuz ab Fahrplan im Dezember und möglichst den 30 Minutentakt bis Müncheberg oder auch nur Rehfelde. Unser Schwerpunkt ist u.a. die Entwicklung der Fläche der ehemaligen Ladestraße oder besser der Fläche zwischen Ostbahn und Bahnstraße von Parkplatz bis August-Bebel-Straße - natürlich auch die Verbesserung der Attraktivität der Wiese zwischen Bahnhof und Schranken.
  3. Die Ortsbegehungen sind abgeschlossen. Wichtig ist nunmehr, wie es in den Protokollen des Bildungsausschusses steht, dass die Protokolle zügig in den Ausschüssen und im Amt ausgewertet und die Maßnahmen für 2018 zügig abgearbeitet und die für 2019/20 präzisiert werden. Jeder Ausschuss und jede Fraktion sollten sich zu inhaltlichen Prioritäten und die finanzielle Umsetzung verständigen, so dass wir zeitnah Entscheidungen treffen können. Aus den Protokollen entstehen keine Ansprüche der Realisierung. Andererseits sind sie nicht abgeschlossen und können gemeinsam ergänzt oder gekürzt werden. Spätestens im September sollten wir uns zu den Maßnahmen entscheiden und den Haushaltsplan zügig erarbeiten. Auf Vorschlag des Amtes, Herr Siebenmorgen, ist eine zeitige Beschlussfassung anzustreben. Wir sollten bereit sein, einen stimmenden Haushalt auch schon eher als jetzt geplant am 27. November zu beschließen.
    Dieser Zeitvorsprung könnte uns bei der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht, bedingt durch die Finanzierung für den Hortneubau, zeitlich in 2019 sehr helfen.
  4. Davor steht aber die Erfüllung der Aufgaben in 2018 mit dem Schwerpunkt Fertigstellung im Bereich der KITA „Fuchsbau“ und alles, was Straßen und Parkplätze betrifft. Dazu kommt die Erarbeitung wichtiger Dokumente für die Zukunft, wie zum Beispiel das Straßenausbaukonzept, und der Start wichtiger Planungen zum Hortgebäude, zum Projekt Mühlenfließ und zum Windfeld.

Abschließend möchte ich erinnern an:

  1. meine Aussage und die Empfehlung im Bildungsausschuss, dass bis zum 30. Juni die Schaukästen in der Bahnhofstraße durch die Parteien SPD, CDU und FDP in Ordnung gebracht werden. Persönlich bleibe ich dabei, dass ich am 01. Juli alles entferne, werde was älter als 1. Januar 2018 ist.
  2. meine Bitte um Meinungsäußerung der Fraktionen zur Beendigung der technischen Aufzeichnungen in den Gemeindevertretungen bis zum 30. Juni.
  3. langfristig über Auszeichnungen zum Ehrenamtstag und den Neujahrsempfang nachzudenken und an mich einzureichen. Wir sollten versuchen langfristiger (30. September) und formgerechter darüber zu entscheiden. Wichtig wäre ein Vorschlag zur Eintragung in das Ehrenbuch.

Wichtige Veranstaltungen im Juli

  • Sitzungen der Fachausschüsse, des Hauptausschusses und der Gemeindevertretung im Juli – im August ist unsere „Sommerzeit“.
  • Sommercamp des Hortes gemeinsam mit polnischen Kindern vom 5. bis 7. Juli
  • 110 Jahre Feuerwehr Rehfelde mit Festsitzung am 13. Juli, Einweihung der Stele im Dorf, Festumzug der Feuerwehren und Fest am Depot am 14. Juli und eines Frühschoppens am 15. Juli 2018.
  • Sommerfest der Senioren von Rehfelde und Garzau-Garzin am 18. Juli
  • 150 Jahre Moritz Heimann am 19. Juli"

 

Ergebnisse der Sitzung

In der Sitzung wurden nach Diskussion und Beschlussfassung folgende wichtige Ergebnisse erzielt:

  1. Zeitachse und Arbeitsschwerpunkte für den Bau eines neuen Hortgebäudes:
    1. Ausschreibungsverfahren für die Planung des Objektes in 2018
    2. Bauantrag stellen im Frühjahr 2019
    3. und dann mit der langen Phase der Genehmigungen bis zum Schuljahr 2021/22 bezugsfertig zu bauen.
      Die gegründete Projektgruppe trifft sich das erste Mal am 27. Juli, 08.00 Uhr
  2. Für die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes wurden finanzielle Mittel für einen planerischen Entwurf und zum 150 Geburtstag von Moritz Heimann für die Errichtung eines Denkmals bestätigt.
  3. Mit der Kontrolle zu den Baumaßnahmen wurde verdeutlicht, dass vieles bereits geklärt ist und weiterhin große Anstrengungen zur Realisierung der anstehenden Aufgaben notwendig sind. Unter anderem wurde der Beginn der Reparatur der Karl-Liebknecht-Straße von der Stephanstraße bis zum Schlagweg auf den 09. Juli beziffert, der Bau der Waldstraße und der Straßenbeleuchtung im Dorf kann vergeben werden und die Baumaßnahmen an der KITA gehen zügig wie geplant weiter.
  4. Das Amt wurde beauftragt bis zur Gemeindevertretung am 24. Juli die Gründung eines kommunalen Betriebes in geeigneter juristischer Form, einschließlich einer Zeitachse, den Vorgaben einer Satzung/Gesellschaftervertrag und möglichen Konsequenzen vorzulegen.
  5. In der Nichtöffentlichkeit wurden noch Festlegungen zu Auftragsvergaben und Liegenschaftsangelegenheiten ausdiskutiert.

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert zur Hauptausschusssitzung

Rehfelde hat jetzt 5.000 Einwohner

(25.06.2018)

(HGH) Bürgermeister Reiner Donath hat am vergangenen Samstag im Rahmen des 4. Nachbarschaftsgarten-Grillfest "Rauchzeichen" mit Frau Christina Smalla die 5.000-ste Bürgerin der Gemeinde Rehfelde begrüßt und für die Zukunft ein wunderschönes Wohnen sowie ein glückliches und sorgenfreies Leben bei guter Gesundheit in der sich entwickelnden Kommune übermittelt. Familie Smalla hat für ihre sechsköpfige Familie in Herrensee ein schönes Häuschen gebaut, in das auch die Oma der Kinder mit einzieht.

 
 
 

 

Foto zu Meldung: Rehfelde hat jetzt 5.000 Einwohner

Offene Gärten in Rehfelde

(11.06.2018)

(IR) Bei bestem Wetter präsentierten stolze Gartenfreunde am gestrigen Sonntag ihre individuell gestalteten Oasen den interessierten Gästen.

Das Portal Strausberg live berichtet in Wort und Bild von der Aktion, die durch die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V. organisiert wurde, und wählte den Untertitel "Das Paradies vor der Haustür".

 

Lesen Sie den Bericht und sehen Sie die interessanten Bilder --> hier

 

Foto zu Meldung: Offene Gärten in Rehfelde

Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 06/2018

(09.06.2018)

In einem ersten Schwerpunkt befassten sich die Mitglieder des Bildungsausschusses mit der Öffentlichkeitsarbeit in unserer Kommune. Hans- Günter Hoffmann, der die Rehfelder Internetseite pflegt und betreut, konnte berichten, dass der Datenschutz, insbesondere nach der neuen EU-Richtlinie, auch auf unserer Seite weiter gewährleistet ist. 1.500 Nutzer pro Monat besuchen die Internetseiten von Rehfelde. Zu Zeiten von Wahlen, die am 26.05.2019 (EU- und Kommunalwahlen) wieder anstehen, seien es bis zu 2.000 Nutzer/Monat. Hans-Günter Hoffmann bemängelte die unzureichende Information von Vereinen, die Zuschüsse (Richtlinie zur Vereinsförderung) von der Gemeinde bekommen haben, wie und wozu sie die finanziellen Mittel verwendeten. Auch die öffentlichen Einrichtungen und Vereine könnten mehr Artikel für die Internetseite verfassen, so seine Aussage. Die Mitglieder des Bildungsausschusses lobten und dankten Hans- Günter Hoffmann für die fachmännische Öffentlichkeitsarbeit, die weit über unsere Kommune hinaus Anerkennung und Zuspruch findet.

Die Öffentlichkeitsarbeit spiegelt sich auch in interessanten Publikationen über Rehfelde wieder. Hier tragen vor allem die Geschichtswerkstatt und der Heimatverein mit ihren historischen Veröffentlichungen in Form von Printmedien zum hohen Bekanntheitsgrad von Rehfelde bei.

Ein dritter Punkt der Außenwirksamkeit der Kommune stellt das Touristische Informations- und Leitsystem dar. Trotz gut ausgebauten Leitsystems wurde vom Bildungsausschusses Handlungsbedarf angemahnt. Das System muss weiter ausgebaut, weitere Wegweiser und Schilder aufgestellt bzw. erneuert werden.

Schließlich beschäftigten sich die Mitglieder mit der Problematik der Schaukästen der Parteien und Vereine in der Bahnhofstraße. In der Richtlinie vom 21.03.2017 wird auch die Aktualität der ausgehängten Materialien eingefordert. Demzufolge halten sich einzelne Parteien nicht an die beschlossene Vereinbarung, wie sich aus Artikeln zur Bundestagswahl vom September 2017 erkennen lässt. Der Bürgermeister hat angekündigt, ab 01.07.2018 veraltete Materialien entfernen zu lassen und den betroffenen Parteien das Zugangsrecht zu den Schaukästen zu verwehren. Der Bildungsausschuss stimmte dem mehrheitlich zu.

Die Objektbegehungen in den öffentlichen Einrichtungen, die vom 06.06 - 14.06. stattfinden, wurden vom Bildungsausschuss organisatorisch gut vorbereitet. Die protokollarisch festgehaltenen Handlungserfordernisse sollen mit Grundlage für den Haushaltsplan 2019 sein. Ebenso bietet der Arbeitsplan, der mit kleinen Änderungen für das 2. Halbjahr so bestätigt wurde, eine konstruktive Arbeitsgrundlage für alle Mitglieder des Bildungsausschusses.

Zum Abschluss wurde im Bildungsausschuss ein Antrag des Ortsbeirates Werder behandelt. Dabei geht es um die Aufstellung eines Gedenksteines für Moritz Heimann (1825-1925), deutscher Dichter, Essayist, Novellist, Dramatiker, Lektor und Kritiker, der in Werder geboren wurde.

In der Diskussion stellte sich heraus, dass die Gemeinde dem Aufstellen des Gedenksteines zustimmt und auch einen symbolischen finanziellen Beitrag leisten würde, in erster Linie aber der Antragsteller für Aufstellung, Finanzen und Pflege verantwortlich ist. Da es bisher noch keine Richtlinie zum Umgang mit solchen Anträgen gibt, erhielt der Bildungsausschuss den Auftrag, eine solche zu erarbeiten, in der folgende Punkte enthalten sein müssen:

  1. Wann ist jemand würdig für eine solche Ehrung in Form eines Gedenksteins, Ehrengrabes u.ä.?
  2. Grundsätze zur Antragstellung
  3. Festlegung einer Beschlussvorbereitung
  4. Technische, organisatorische und finanzielle Verantwortlichkeit
  5. Pflege und Festlegungen zur Instandsetzung
  6. Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit

 

Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

Foto zu Meldung: Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 06/2018

Straßenreparatur hat begonnen

(08.06.2018)
(IR) In einer Zuschrift an die InternetRedaktion wird auf die Barriere in der Karl-Liebknecht-Straße zwischen Schlagweg und Stephanstraße hingewiesen und nach der Genehmigung der Sperre und der Beschilderung gefragt. Nach Auskunft des Amtes Märkische Schweiz haben die Schilder - siehe Foto - eine verkehrsrechtliche Genehmigung durch die zuständige Behörde des Landkreises Märkisch-Oderland. Die Sperre wurde aufgrund des Fahrbahnzustandes gemäß behördlicher Anordnung errichtet.
In der nächsten Zeit wird die Fahrbahn wieder hergerichtet. Die erforderlichen finanziellen Mittel wurden in den Gemeindehaushalt 2018 eingestellt. Von der Stephanstraße aus in Richtung Schlagweg werden die total zerstörten Stellen sowie Randbereiche gefräst. Sie sind rot markiert worden. Darauf wird eine Tragschicht mit einer Stärke von ca. 6 cm aus Asphalt aufgebracht. Anschließend wird die gesamte Fläche mit einem Bindemittel und anschließend mit einer 4 cm dicken Asphaltdeckschicht versehen. Nach Abschluss der Arbeiten ist die durchgängige Befahrung der Karl-Liebknecht-Straße wieder möglich.
 

Foto zu Meldung: Straßenreparatur hat begonnen

Abbruch und Eisbein

(06.06.2018)

(HGH) „Feierlicher Abbruchbeginn - Das habe ich noch nie gehört. Das ist etwas ganz Neues. Aber ich finde es gut“ - so Bürgermeister Reiner Donath in seiner Begrüßung der mehr als 200 interessierten Bürger, die gestern bei bestem Sonnenschein der Einladung des Investors zum feierlichen Abbruchbeginn für den Neubau des geplanten Nahversorgungs- und Wohngebietes im Zentrum von Rehfelde folgten.

Stephan Skalda vom Architektur- und Bauingenieurbüro Wandlitz informierte über Vorhaben und Zeitschiene des Projektes. In den nächsten zwei bis drei Monaten wird die Industriebrache für den Bau der neuen Objekte beseitigt. Der REWE-Markt mit 1.900 Quadratmeter Verkaufsfläche soll ab September 2018 gebaut und Mitte 2019 eröffnet werden. Der Baubeginn für die Kita mit 60 Plätzen ist im Oktober/November 2018 vorgesehen. Mit der Errichtung der 81 Wohnungen soll Anfang 2019 begonnen werden. Er bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Gemeinde, gab das Startsignal für den Abrissbeginn und lud die Anwesenden zu Speis und Trank ein.

Gute Stimmung, angeregte Gespräche und sichtbare Freude über die positive Entwicklung in der Gemeinde kennzeichneten den frühen Abend auf der Industriebrache zwischen Ernst-Thälmann-Straße und Bahnstraße. Mit der Planung der Gemeinde zur Gestaltung des Areals bis zum Bahnhof wird in den nächsten Jahren das Rehfelder Zentrum attraktiv und lebenswert entstehen.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg Märkische Onlinezeitung - MOZ.de berichtet unter der Überschrift: "Bauvorhaben - Zum Start eine Abbruchparty" --> hier

 

Bilder vom Abbruchbeginn à hier 

Foto zu Meldung: Abbruch und Eisbein

40 neue Kita-Plätze

(04.06.2018)
(HGH) „Danke liebe Bauarbeiter …“ sangen mit fröhlichen Stimmen die Fuchsbau-Kinder an ihrem Ehrentag und eröffneten auch mit lustigem Tanz die feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Kita.
Nach dem Beschluss der Gemeindevertretung im Juli 2015, der Planung des Vorhabens, der Erteilung der Baugenehmigung, der Ausschreibung der Gewerke, der Grundsteinlegung und dem Richtfest wurde am Internationalen Kindertag 2018 der erste kommunale Neubau der Gemeinde in diesem Jahrhundert eingeweiht.
Amtsdirektor Marco Böttche nannte die stolze Summe von 1,3 Mio Euro Baukosten, für die eine 90%-ige Förderung aus dem Investitionsprogramm des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 – 2020“ beantragt wurde. Da der Förderbescheid noch nicht vorliegt, musste die Gemeinde einen Kredit aufnehmen, um die Rechnungen für die 17 am Bau beteiligten Gewerke bezahlen zu können.
Mit dem Zitat „Das Positive im Leben zu finden ist der Schlüssel zum Erfolg“ brachte Bürgermeister Reiner Donath seine Grüße zur Einweihung des Erweiterungsbaus für die Kinder unter drei Jahren zum Ausdruck.
Kita-Leiterin, Bürgermeister, Amtsdirektor und zwei Kids durchschnitten das Band und gaben den Weg frei in die neuen, sehr ansehnlichen und zweckmäßig ausgestalteten Räume für die Betreuung von 40 Kindern mit ihren vier Betreuerinnen. Mit dieser Investition wurde wieder ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Gemeinde gegangen.
Nach der Freigabe zur Nutzung – voraussichtlich im Juli 2018 - werden dann insgesamt 187 Kinder in der Einrichtung betreut werden können.
Das Auflassen von Friedenstauben, die Übergabe eines Bildes der Malerin Ingrid Maria Rank, Geschenke vom Hort und das Sponsoring von Lamm-Immobilien für ein Spielgerät bildeten einen schönen Rahmen der Feier, die mit einem Kinderfest zünftig fortgesetzt wurde.
Kita-Leiterin Gabi Heißig schreibt zu der Eröffnungsfeier:
"Die Freude, dass der Erweiterungsbau nun einzugsbereit ist, spiegelte sich in allen Gesichtern wider und begleitete das tolle Kinderfest bis zur letzten Sekunde.
Die Kinder, die Eltern und Mitarbeiterinnen aus der Kita Fuchsbau sind sehr glücklich und möchten sich ganz herzlich bei allen, die den Weg zum Ziel mitgegangen sind, bedanken. Ein herzliches Dankeschön auch dem Kita-Förderverein für die große Unterstützung."
 
 
Bilder von der Veranstaltung --> hier
 

Foto zu Meldung: 40 neue Kita-Plätze

Schulsportplatz wird saniert

(04.06.2018)
(PG) Die Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am 29. Mai 2018 die Sanierung des Fußballplatzes auf dem Schulsportplatz beschlossen. Dieser soll dann fortan nichtöffentlich sein und dem Vereinssport, der Schule und dem Hort zur Nutzung bereitstehen.
Das Motto lautet „vom Hort zum Sport“, um den kleinsten Spielerinnen und Spielern der SG Grün-Weiß Rehfelde den Übergang von Schule/Hort zum Sportverein so einfach wie möglich zu gestalten. Neben dem größten Verein in Rehfelde haben auch die Schule und der Hort ein großes Interesse daran, dass der Fußballplatz sowohl im Schulbetrieb als auch im Hortbetrieb als Handlungs- und Spielfeld genutzt werden kann.
Die Einwohnerzahl in Rehfelde kommt in der Schule und im Sportverein immer weiter zum Tragen, sodass die neue Trainingsmöglichkeit zur kommenden Saison vielen Kindern Freude bereiten wird.  

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Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

(31.05.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 29. Mai zu ihrer 25. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 26. April 2017. Er führte aus:

 

"Die Sitzungen der Fachausschüsse - die Ortsbeiräte hatten im Berichtszeitraum keine Beratung - fanden planmäßig statt. Im Juni entfällt die Beratung im Ortsentwicklungsausschuss, was ich persönlich nicht verstehen und akzeptieren kann, weil es genug kritische Fragen gibt, die einer Antwort bedürften.

Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.

 
Veranstaltungen in der Gemeinde
  • Im Bürgersaal fand das interessante Gespräch mit Herrn Mike Bischoff, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, und der SPD-Landtagsabgeordneten Frau Simona Koß statt.
  • Von besonderer Bedeutung waren die Veranstaltungen zum 1. Mai. In Rehfelde war wiederum ein gut vorbereitetes und gestaltetes Sport- und Volksfest, mit einer bunten Veranstaltung am 30. April abends und am 1. Mai ganztags. Bedingt durch einen kollabierten Sportler, der trotz umfangreicher Maßnahmen nicht gerettet werden konnte und auf dem Platz verstorben ist, mussten wir zuerst die Veranstaltung einschränken und dann abbrechen.
    In Zinndorf wurde das traditionelle Maifeuer unterm Maibaum angezündet.
  • Am Internationalen Museumstag nahm unsere Heimatstube als anerkanntes Heimatmuseum, getragen von der IG Rehfelder Heimatfreunde e.V. teil. Im Mittelpunkt standen die 50 Jahre „Haus 2 der Grundschule“ und damit aktuell passend unser Vorhaben, einen neuen Hort auf dem Schulgelände bauen zu wollen.
  • Mit einer Delegation der Ortsfeuerwehren Rehfelde und Werder, Zinndorf fehlte unentschuldigt, sowie zwei Fahrzeugen repräsentierten wir die Gemeinde, ja Deutschland bei der feierlichen Einweihung des Feuerwehrzentrums in Zwierzyn und beim anschließenden Feuerwehrwettkampf. Die polnischen Kameraden werden uns anlässlich der 110 Jahre Feuerwehr in Rehfelde im Juli und 90 Jahre Feuerwehr in Zinndorf im Oktober besuchen. Entsprechende Einladungen müssen übergeben werden.
  • Erwähnen möchte ich auch die Radtour am vergangenen Wochenende nach Zwierzyn und das traditionelle Pfingstmontagkonzert in Zinndorf
 
Besondere Hinweise
  • Die Rehfelder Heimatfreunde gaben das neue äußerst informative Heimatheft heraus. Ich verweise auf die Artikel zu dem Bebauungsplan für Rehfelde anno 1912, zum 110. Jubiläum der Feuerwehr Rehfelde und zur Rehfelder Persönlichkeit, Moritz Heimann, Märkischer Schriftsteller, Essayist und Verlagslektor, geboren in Werder am 19. Juli 1868, das heißt vor 150 Jahren.
  • Der Aufruf zur Teilnahme an der Veranstaltung ClimateCulture-Lab in Rehfelde am 22. Juni 2018 ab 09.00 Uhr in der Gaststätte „Zur alten Linde“ und die Ankündigung des E-Mobil-Corso am 29. Juni, ca. 10.30 Uhr am Bahnhof
 
Baugeschehen in Rehfelde

Die Anliegerversammlung zum grundhaften Ausbau der Waldstraße hat stattgefunden. Der Ausbau soll ab der 28. KW erfolgen. Zum Gehweg im Dorf, dem Parkplatz an der Post, dem KITA-Parkplatz einschließlich Abriss des alten Heizhauses und zur Instandsetzung der Karl-Liebknecht-Straße von Stephanstraße zum Schlagweg liegen mir keine belastbaren Informationen vor.

Zu den Fragen der Bürger zu Straßenreparaturen und der Grünflächenpflege erwarte ich heute in der Sitzung erste und in der Sitzung des OEA am 04. Juli ausführliche Antworten durch das Amt. Das betrifft alle in der Liste in der letzten GV aufgezeigten Aufgaben der Investitionen und Instandsetzungen im Hoch- und Tiefbau sowie in den Ausstattungsfragen.

Von besonderer Bedeutung sind:

  • die Einweihung des Erweiterungsbaus in der KITA ist zum Internationalen Kindertag am 01. Juni, 14.00 Uhr ist vorbereitet und sollte auch bei noch ausstehenden Restarbeiten und Genehmigungen stattfinden. Die Nutzung wird ab 01. Juli möglich werden.
  • der offizielle Auftakt bei „Nahverbversorgung und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ am 05. Juni, 17.00 Uhr Bahnstraße.
  • mit dem heutigen Beschluss zum Projektmanagement „Hortneubau“ wird diese Aufgabe beschleunigt angegangen. Dieses Tempo ist bei hoher Qualität mit der Erarbeitung der konkreten Aufgabenstellung zu einem Wettbewerb der Architekten / Planer beizubehalten.
  • beim „Roten Netto“ schreiten die Baumaßnahmen zur Erweiterung und Verbesserung des Einkaufens voran. Vorerst natürlich mit Einschränkungen, dann ein planmäßiges Schließen zum Abschluss der Maßnahmen, um dann Ende August wieder zu eröffnen. (Gerüchte)
  • der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum Mühlenfließ müssen bis zur GVS Juli geklärt sein. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf den Beschluss der GVS vom 14.01.2014 sowie das Konzept zur Entwicklung des Bebauungsgebietes. Gleichzeitig erinnere ich an unsere Übereinkunft, die Entwicklung mit einem Investor durchzuführen. Bei dem stehen wir, insbesondere der Amtsdirektor und der Bürgermeister, im Wort.
 
Erweiterung des Windfeldes 26

Die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland- Spree hat am 28. Juni die Einwendungen abgewogen und insgesamt den Entwurf bestätigt. Nun bedarf der Plan, der uns seit Jahren bekannt ist, nur noch der Bestätigung durch das Ministerium und der Veröffentlichung, um gesetzeswirksam zu werden.

Die 2. Runde der Vorgespräche zeigte gestern erneut, dass es schwierig sein wird, die Interessen der Bürger sowie die der unterschiedlich beteiligten Firmen unter einen Hut zu bringen. Der Vorteil ist, dass die Gemeinde der Beauftragende der Planer für die Erarbeitung des B- Planes und der Anpassung des Flächennutzungsplanes ist.

An dieser Runde der Sondierung nahm erstmals Herr Prof. Dr.-Ing. B. Weyrauch teil, einer der Geschäftsführer von Plan und Recht GmbH, die mit der Bearbeitung des B-Planes beauftragt werden soll.

In der Beratung kam folgendes zum Ausdruck.

Ohne Verhinderungsplanung gilt es im Rahmen der Gesetze über den B-Plan das Gesamtgeschehen gut zu steuern und dabei alle Aspekte zu beachten. Es wird empfohlen, einen sachbezogenen Teilflächennutzungsplan Wind aufzustellen und damit von Gesamt-Flächennutzungsplan, der 2019 erarbeitet werden sollte, abzutrennen.

Es wird einen Zuwachs an Anlagen im Osten und dafür die Demontage von Anlagen im Westen, also Richtung der Dörfer geben. Ziel wäre es, am Ende dieses Prozesses in ca. 10 bis 12 Jahren nicht mehr als wie jetzt 30 Anlagen im erweiterten Windfeld stehen zu haben mit gleichzeitiger Minderung von Lärm und Schattenwurf sowie einer bedarfsgerechten Befeuerung.

Hauptstreitpunkt sind die Höhenfestsetzungen. In diesem Zusammenhang wurde erläutert, dass wir an die Gesetze der Bundesrepublik und Brandenburgs gebunden sind. Es sind keine subjektiven Vorstellungen des Bürgermeisters oder von Gemeindevertretern sowie auch nicht der Betriebe und der Planer zulässig.

Ausgangspunkt ist die Entscheidung durch die Regierung von CDU und FDP zum Ausstieg aus der Atomenergie nach der Katastrophe in Japan. Dem folgten einschneidende Gesetze von CDU und SPD. Entscheidend für die Bedingungen für uns ist auch das EEG 2017. So sind dies zum Beispiel das Ausschreibungsmodell für Bürgergesellschaften mit der Maßgabe, die Ertragskraft durch technische Parameter abzusichern und die Vorgabe, dass der Strom nur noch über einen Direktvermarkter verkauft werden darf.

Wörtlich aus einer Studie „Das bundesrechtliche Substanzgebot ist nur gewahrt, wenn die Planung eine wirtschaftliche Nutzung an den vorgesehenen Standorten ermöglicht. Das ist nicht der Fall, wenn wegen festgesetzter Höhenbegrenzung eine Bezuschlagung (aus dem EEG-Topf) unwahrscheinlich oder ausgeschlossen ist.“

Deshalb ist ein Kompromiss zwischen den Abständen zu den Dörfern, technischen und wirtschaftlichen Faktoren, den Abständen zwischen den Anlagen sowie den Fragen des Lärmschutzes, des Schattenwurfs, der Befeuerung und des Landschaftsbildes zu den Höhen pro Standort auszustreiten.

Jede Meinung ist gefragt, auch kritische, die aber alle Lösungsvorschläge beinhalten sollten. Eine ausschließliche Ablehnung macht keinen Sinn. Wir benötigen Lösungen, die zu Entscheidungen führen können.

Vor uns steht auch die Klärung und Entscheidung zu den 10% pro Anlage, die uns als Gemeinde angeboten werden sollen/müssen. Das sind rund 400.000 € pro Anlage, die dann natürlich auch Erträge (Gewinn) bringen würden.

Die Firma Teut mit einer möglichen Anlage bietet die Gründung eines gemeinsamen Betriebes der Firma Teut, der Gruppe Hein, der Gemeinde Rehfelde, der Rehfelder EigenEnergie e.G. und weiterer Bürger in einer gemeinsamen Gesellschaft an. Sehr interessant, aber Potenzial der Klärung, da wir als Gemeinde keinen direkten Gewinn machen dürfen – nur über einen Betrieb, wie zum Beispiel die Stadtwerke Strausberg.

Gemeinsam wurde das Ziel abgesteckt in der Sitzung im September alle erforderlichen Beschlüsse, so auch den Städtebaulichen Vertrag mit allen Beteiligten, entscheiden zu können. In dem Zusammenhang wird vorgeschlagen, als Ersatzmaßnahmen größere Projekte zur Verbesserung der Landschaft vorzuschlagen und zu realisieren.

Zur Gemeindevertretersitzung im Juli nehmen wir den Bericht des Amtsdirektors zur Lage in der Genossenschaft entgegen. In diesem Zusammenhang wird auch über die Beantwortung der Fragen der Fraktion „FÜR“ im Brief (mit Mail an den Amtsdirektor) vom 17.04.2018 öffentlich informiert

Die Steuergruppe „Kommunales Energiekonzept“ hat die Beauftragung eines externen Büros zur Erarbeitung eines geförderten Quartierprojektes für die Grundschule, die Wohnblöcke und die Umgebung empfohlen. Persönlich werbe ich für diesen Vorschlag, um für ein Zukunftsprojekt, das viel kosten wird, eine zweite externe Meinung zu hören. Unsere Entscheidung ist heute dringend erforderlich

 
Einige Einzelfragen

Ab dem 06. Juni finden die Ortsbegehungen statt. Wichtigste Aufgaben sind einerseits die Kontrolle der im letzten Jahr festgelegten Aufgaben, die mit dem HH 2018 ausfinanziert sind und anderseits eine Bestandsaufnahme der Aufgaben für 2019 und die folgenden Jahre, die mit dem Haushalt 2019 zu sichern wären. Aus meiner Sicht sollten wir praktisch so wie im letzten Jahr verfahren.

Ich erinnere an den vor langer Zeit gefassten Beschluss, einen kommunalen Betrieb, zum Beispiel eine Wohnungsgesellschaft zu gründen, der dann vom Amt negativ erläutert und von uns zurückgestellt wurde. Wir sind jetzt an der Stelle, wo dieser Betrieb zu den vielfältigsten Fragen erforderlich wäre und gegründet werden sollte. Das beträfe die Wohnungen und Gewerbehäuser, die mögliche Bewirtschaftung der Kurzumtriebsplantage für die Energieerzeugung, die Beteiligung an Energieprojekten wie WKA oder auch einen Kommunalservice, wie in Strausberg.

Abschließend und letztmalig der Appell an die Parteien SPD, CDU und FDP in Rehfelde die Schaukästen in der Bahnhofstraße in Ordnung zu bringen. Der Bildungsausschuss sollte auf der Grundlage der beschlossenen Ordnung dazu am 05. Juni Stellung nehmen. Als Bürgermeister bin ich bereit, alles was älter als 01.Januar 2018 ist per 01. Juli zu entfernen und die Schaukästen danach neu zu vergeben.

Danke für die Aufmerksamkeit"

 

Die zur Beschlüsse zu den einzelnen Tagesordnungspunkten wurden einstimmig bzw. mehrheitlich gefaßt.

 

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert in Gemeindevertretersitzung

Rehfelde braucht ein neues Hortgebäude

(14.05.2018)
(PG) Im Schulentwicklungskonzept 2025 wurde die Dringlichkeit der notwendigen Baumaßnahme für ein neues Hortgebäude besonders hervorgehoben. Ziel ist es, noch in diesem Jahr die Planung durchzuführen, damit ab 2019 mit der Umsetzung der Baumaßnahme begonnen werden kann.
Besonderer Schwerpunkt soll bei der Planung und der Umsetzung darauf gelegt werden, dass das neu zu errichtende Hortgebäude ein hohes Maß an Flexibilität für die zukünftige Nutzung ausweist.
Übergeordnete Planungsziele aus der Sicht Gemeinde, Schule und Hort sind:
  • Integration einer Aula und Mensa für 150 bis 200 Personen mit Lüftungsanlage und Wärmerückgewinnung
  • Planung von Umkleideräumen und Bühnenbereich für Veranstaltungen
  • Errichtung einer modernen Großküche als Ablösung der aktuellen Kita-Küche
  • Integration der Gemeindebibliothek
Wir rufen Sie ALLE zum Ideenwettbewerb auf! Ob Eltern, Kinder oder Bürger von Rehfelde. Helfen Sie UNS! Äußern Sie Ideen und Vorschläge, damit wir für unsere Kinder ein schönes, modernes und den Anforderungen der heutigen Zeit entsprechendes Hortgebäude planen können.
Schreiben Sie dem Leiter der Arbeitsgruppe Schulkonzeption oder dem Bürgermeister unter:
  • patrick-gumpricht@hotmail.de
  • buergermeister.rehfelde@web.de
 
Die komplette Schulstandortentwicklungskonzeption 2025 ist in der Rubrik Bildung --> Schulcampus 2025 eingestellt. 
 

Foto zu Meldung: Rehfelde braucht ein neues Hortgebäude

ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

(04.05.2018)
(IR) Zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele sind verstärkte Anstrengungen von allen Beteiligten notwendig. Nur dann kann der Mensch gemachte Klimawandel noch auf ein erträgliches Maß eingedämmt werden. Immer deutlicher wird dabei, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. Es braucht einen grundsätzlichen Kulturwandel bisheriger Lebens- und Wirtschaftsweisen.
In Rehfelde wird zu diesem Problemfeld am 22 Juni 2018 eine Werkstatt für einen klimafreundlichen Kulturwandel durchgeführt. (Weitere Informationen zu Ort, Zeit und Programm im Veranstaltungskalender)
 
Weil kultureller Wandel nicht durch Richtlinien oder Gesetze verordnet werden kann, sind neue Qualitäten der Selbstmotivation nötig. Genau hier setzt das Projekt „ClimateCulture-Lab CCL“ an. Es will die Verbreitung einer klimafreundlichen (alltags-)kulturellen Haltung auf kommunaler Ebene befördern und frischen Wind in bestehende Klimaschutzprozesse bringen. Ziel ist der Aufbau von Veränderungskompetenz, damit sich vor Ort eine nachhaltige KlimaKultur besser entfalten kann. Thematische Schwerpunkte sind die kommunale Energiewende und der Umbau des lokalen „Energiesystems“. Hieran werden kulturelle Zusammenhänge verdeutlicht und damit verbundene Lösungsansätze entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und die Motivation der Beteiligten aus den Kommunen. Gemeinsam wächst ein Dialog- und Lernformat zur Verbreitung von Kulturen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Wahrnehmung, Werten und Verhalten verankern.
 
Was erwartet die Teilnehmer beim ClimateCulture-Lab in Rehfelde?
Teil des Projekts ist die Durchführung von 13 kommunalen CCL-Werkstätten in ganz Deutschland. Wir haben gemeinsam mit dem Klima-Bündnis eine solche Werkstatt hier in Rehfelde vorbereitet, so dass wir gemeinsam mit allen klimaschutzinteressierten Akteur*innen gezielt an unserer KlimaKultur arbeiten können. Zusätzliche Unterstützung in der Vor- und Nachbereitung bietet die CCLOnline-Lernplattform.
 
Die eintägige CCL-Werkstatt wird von einem erfahrenen Moderationsteam des Pestel Instituts angeleitet. Als Inspiration für die Diskussion dient ein Einblick in das kommunale Energiesystem:
• Wie energiehungrig ist Rehfelde?
• Welche Veränderungspotenziale existieren aus Sicht des Solar-Instituts Jülich?
 
Aufbauend auf einer ersten Einordnung bisheriger Klimaschutzaktivitäten mit dem Rad der Nachhaltigkeit gilt es herauszufinden, in welchen Bereichen Spielräume für den kulturellen Wandel vorhanden sind. Persönliche Erfahrungen, aber auch die Reflektion des eigenen Denkens und Handelns spielen hier eine wichtige Rolle. In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden dann konkrete Lösungsansätze für den KlimaKulturWandel in Rehfelde. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektideen werden am Ende gemeinsam zusammengetragen und mögliche nächste Schritte besprochen.
 
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Angesprochen sind professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden oder Vereinen bis hin zu Kulturschaffenden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch aktiven Kulturwandel voranbringen wollen.
 
Wer steht hinter der CCL Werkstatt in Rehfelde?
Das Verbundvorhaben „100% CO2-frei - ClimateCulture-Lab“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Rehfelde ist die Gemeinde Rehfelde im Amt Märkische Schweiz.
 

Foto zu Meldung: ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

Viele Besucher auf dem Sportplatz

(01.05.2018)

(HGH) Das traditionelle Rehfelder Sport- und Volksfest hat an beiden Tagen, dem 30. April und dem 1. Mai wieder seine Anziehungskraft bewiesen.

Der Vorabend des 1. Mai startete mit dem Bambini-Fußball-Turnier und zog schon zahlreiche Besucher an. Der Auftritt des Strausberger Fanfarenzuges war der unbestrittene Höhepunkt, aber auch das Entzünden des Maifeuers und die lauten Discoklänge gehören einfach dazu. Etwas überfordert von den hungrigen und durstigen Gästen waren die Versorgungsstände. Lange Warteschlangen gaben den geduldig Wartenden Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen.

Am Morgen des 1. Mai präsentierten sich traditionell die Gemeinde, Parteien und Vereine mit zahlreichen Informationen und kulinarischen Angeboten. Mit einem Bücherstand war die Bibliothek vertreten. Eine Probefahrt im Elektroauto bot der Klimamanager an. Der Aufstieg der Friedenstauben, die Modellflieger der Märkischen Mücken, die Mitmach-Angebote des FJV Chance, der Auftritt des Familienorchesters famony und die zahlreichen Vorführungen – in diesem Jahr vor allem von begeisterten Tänzerinnen - gehörten zum Programm. Bei den sportlichen Wettkämpfen - auch mit einer Fußball-Mannschaft aus der Partnergemeinde Zwierzyn – und dem Bürgermeisterpokal wurden aufgrund eines Einsatzes von Rettungskräften keine Sieger und Platzierten ermittelt.

 

Eine ausführliche Mitteilung des Vorstandes der SG Grün-Weiss Rehfelde e.V. zum Sport- und Volksfest 2018 ist auf der Homepage des Vereins zu lesen. --> hier

 

Das Fest ist aus dem Leben der Kommune nicht mehr wegzudenken und es gilt der herzliche Dank allen, die zum Gelingen der zwei Tage beigetragen haben.

 

Bilder vom 30. April à hier

Bilder vom 01. Mai à hier

Foto zu Meldung: Viele Besucher auf dem Sportplatz

Buchen gepflanzt

(30.04.2018)
(IR) In der Seniorenwohnanlage in der Ernst-Thälmann-Straße werden aktuell die Außenanlagen gestaltet und die festgelegten Grünersatzmaßnahmen abgearbeitet. Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter Überschrift „Eine Zukunft als Buchen-Hain“.
Lesen Sie den Beitrag --> hier
 

Foto zu Meldung: Buchen gepflanzt

Bürgermeister informiert in Gemeindevetretersitzung

(27.04.2018)

(IR) Die Gemeindevertreter hatten am 26. April zu ihrer 24. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung am 27. März 2017. Er führte aus:

… Die Sitzungen der Fachausschüsse sowie des Ortsbeirates Zinndorf fanden planmäßig statt. Folgend möchte ich wiederum nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.

 

Veranstaltungen

Von den durchgeführten Veranstaltungen nenne ich - weil etwas Besonderes –aus der neuen Reihe „Im Dialog“ die beiden Veranstaltungen zu Klimafragen mit Renè Tettenborn sowie zu Steuern und Erben mit Heidi Mora und Anne Heller. Hervorheben möchte ich auch das Osterfeuer in Rehfelde-Dorf, die Ausstellungseröffnung mit Bildern von Kunkel und Scheer und die Veranstaltung zu 20 Jahre Zinndorfer Bürgerverein e.V.

Am Wochenende steht die Radtour zum Sattelfest nach Altlandsberg auf dem Programm und alle gemeinsam werden wir den 30. April und den 1. Mai mit unserer Sportgemeinschaft und allen Partnern auf dem Sportplatzgelände gestalten. Wichtige Veranstaltungen mit unseren Partnern aus Polen stehen danach an, so die Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Zwierzyn am 12. Mai, die Radtour vom 25. bis 27. Mai und der Lilienlauf am 08. Juni.

 

Frühjahrsputz

Der Frühjahrsputz war trotz ungünstiger Witterung ein großer Erfolg. Alle geplanten Aufgaben wurden im Wesentlichen erfüllt und der Dank gilt wiederum den über 200 tatkräftigen Bürgern und den Suppenköchen in der Kita Fuchsbau. Trotzdem sollten wir im Ortsentwicklungsausschuss, in den Fraktionen sowie Vereinen die Aufgabenstellung und die Teilnahme kritisch analysieren.

Subjektiv meine ich, dass wir uns noch stärker auf das Putzen und das Saubermachen konzentrieren müssten. Eine Auffassung des Ortsbeirates Werder zum völligen Ausfall des Tages in Werder, außer bei Reh-Kids, wäre, so denke ich, sicherlich erforderlich. Wir sollten auch prüfen, reden und überzeugen, so dass die von der Gemeinde bezahlten Mitarbeiter an diesem Tage - möglichst alle und dies freiwillig, ohne Dienstzeit anzurechnen - Teilnehmer sein sollten.

 

Baugeschehen

Zum Baugeschehen in Rehfelde kommen wir in mehreren Tagesordnungspunkten, so dass ich nur die Anliegerversammlung zum Gehweg und zur Straßenbeleuchtung im Dorf, zu der sehr widersprüchlich diskutiert wurde und mir sowie dem Amtsdirektor jetzt ein schriftlicher Widerspruch vorliegt, erwähnen möchte.

Anmerken möchte ich, dass zu mehreren Sachthemen mit den Bürgern gesprochen werden muss, dass dazu Termine vereinbart werden und dann durch das Amt und den Bürgermeister zeitnah eingeladen wird.

Von Bedeutung sind für mich:

  • die Sicherung des Einzuges in der Kita zum Kindertag am 01. Juni,
  • der Abschluss der Vertragsvereinbarungen zum Mühlenfließ bis Juli
  • der offiziellen Auftakt bei „Nahverkauf und Wohnen im Zentrum Rehfelde“ am 05. Juni
  • die beschleunigte Bearbeitung der Aufgaben zu den heute zu beschließenden Zielstellungen zum Hortneubau
  • die Entwicklung von Gewerbeflächen im Zusammenwirken mit dem Landkreis, der eine Leistungsausschreibung zu einer Analyse in Rehfelde vorgelegt hat
  • das Straßenausbaukonzept 2030 und weitere Detailplanungen zu Straßen

In dem Zusammenhang informiere ich zu einer Beratung in Potsdam zur Landesentwicklungsplanung der Hauptstadtregion. Eine gemeinsame Beratung des Kommunalpolitischen Forums der Linken mit der Sozialdemokratischen Gemeinschaft Kommunalpolitik war sehr interessant und lehrreich. Einerseits sollten wir unsere Hinweise, Widersprüche und Vorschläge heute beraten und fristgerecht bis zum 07.05.2018 einreichen. Anderseits sollten wir ausgehend von unserem Leitbild notwendige Planungen angehen. Das betrifft in erster Linie den Flächennutzungsplan. Verstanden habe ich, dass wir im Innenbereich sowieso entwickeln dürfen und für den Außenbereich laut Entwurf Fläche von einem Hektar pro 1.000 Einwohner entwickeln dürfen. Das kann bei anderer Einordnung nur besser werden. Die Vorträge kann man im Internet über Kommunalpolitisches Forum sich anschauen. Für uns gilt es, den Einklang von Natur, Wirtschaft und Wohnen noch besser zu meistern und den Bürgern zu erklären.

 

Regionalplan Wind

Der Regionalplan Wind soll bis Juni, so hat der Vorstand der Regionalen Planungsgemeinschaft am 23. April beschlossen, bestätigt werden. Bei der Abwägung nach neuem Kriteriengerüst wurden weder Ablehnungen von Kommunen, wie von uns, noch Anträge von Investoren auf weitere Ausdehnung, wie bei uns nach Nordosten, bestätigt. Das heißt, dass unser Windfeld 26 wie seit drei Jahren bekannt, nach Osten erweitert sein wird.

In dem Zusammenhang möchte ich informieren, dass wir entsprechend dem Beschluss zum Erarbeiten des B-Planes Einzelgespräche und eine erste gemeinsame Beratung aller Betreiber und Antragstellung als „Sondierungsgespräch“ durchgeführt haben.

Bereits heute ist klar, dass es kein einfacher Prozess wird, der einen Kompromiss zwischen Wirtschaft und Natur, Interessen der Betreiber und unserer Bürger darstellen muss. Das alles ohne Verhinderungsplanung, auch wenn sich einige wünschten, dass das Windfeld insgesamt demontiert würde. Mit unserer B-Planung wird es einen Zuwachs an Anlagen im Osten und dafür die Demontage von Anlagen im Westen, also Richtung der Dörfer geben.

Bei Einhaltung der Gesetze und Vorschriften gibt es im Wesentlichen Übereinstimmungen und Lösungsansätze zu

  • Sicherung der Finanzen durch Beteiligung aller Betriebe entsprechend den eigenen Anteilen an der Entwicklung über städtebauliche Verträge
  • Festlegung mit Vertrag zur Wegenutzung und finanziellem Anteil für Reparaturen sowie Unterstützung kommunalen Aufgaben
  • 1.000 Meter Abstand zu den Dörfern bei neuen Anlagen und nur 800 Meter bei Bestandsanlagen, wie in den Kriterien des Landes festgelegt
  • Gemeinsamer Lösung für die bedarfsgerechte Befeuerung, die bei den bereits stehenden Anlagen ein Problem ist. Damit würde das dauernde Blinken aufhören.
  • den entsprechenden Abstandsflächen im Windfeld, mit Lösungen zum Repowering in den nächsten 10 Jahren,
  • abgestimmter Betreibung eines möglichen Energiespeichers als neuen Rehfelder Wirtschaftsbetrieb

In Abstimmung zwischen technischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie den Fragen des Lärmschutzes und des Schattenwurfes wird noch um Höhen gestritten. Gegenwärtig ist die durchschnittliche Nabenhöhe bei 138 Metern. Dies wird bedingt durch technische Lösungen zukünftig weiter steigen. Die zwei WKA der Genossenschaft haben 145 Meter.

Wir sollten nicht denken, etwas gegen gültige Gesetze erreichen zu können und das heißt auch, dass alles nur als Kompromisse mit den möglichen Investoren zu vereinbaren geht.

In dem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass wir in der Gemeindevertretersitzung im Juli, wie in jedem Jahr, eine Information des Amtsdirektors und der Genossenschaft auf die Tagesordnung setzen werden. Die Genossenschaft gibt den Mitgliedern, so auch der Gemeinde, auf der Generalversammlung im Juni Antworten auf offene Fragen, wie den angestrebten Rehfelder Tarif und Projekte der Zukunft.

In diesem Zusammenhang sind auch alle Fragen der Fraktion „FÜR“ im Brief (mit Mail an den Amtsdirektor) vom 17.04.2018 öffentlich zu beantworten.

Die nächste Beratung der Steuergruppe Energiekonzept soll am 14. Mai stattfinden. ...

 

Danke für die Aufmerksamkeit

 

Foto: Reiner Sturm - pixelio.de

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Bürgerenergiegesellschaften im Focus

(18.04.2018)

(IR) In einem redaktionellen Artikel befaßt sich das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de mit der Bürgerbeteiligung in Sachen Windenergie unter der Überschrift "Echt oder Schein?" Auch das Wirken der Rehfelder Energiegenossenschaft wird darin thematisiert.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zu Meldung: Bürgerenergiegesellschaften im Focus

Für ein schönes und lebenswertes Rehfelde

(16.04.2018)
Hunderte Menschen, Einwohner in den Dörfern und Rehfelder Wohngebieten, Eltern mit Kindern, Jugendliche und Senioren, Kameraden der Feuerwehren, Mitglieder aus Vereinen und Parteien packten an und schufen während des Frühjahrsputzes an vielen Stellen Sauberkeit. Auf meiner Rundfahrt traf ich trotz Kälte und Feuchtigkeit auf freundliche Mitbürger, die sich über das besser werdende Wetter freuten und mit viel Spaß sowie großer Begeisterung bei der Arbeit waren. Stationen meiner Fahrt waren:
  • der Naturlehrpfad, wo wie immer Kuno Adomeit, eine Gruppe der Partei Die Linke, Heimatfreunde und Anwohner auf dem großen Festplatz, auf den Wegen und am neu angelegten Spielplatz an der Annemariestraße fleißig „putzten“.
  • der Karpfenpfuhl in der Ahornallee. Dort konnte der alte saubere und gepflegte Zustand wiederhergestellt werden.
  • der Stern und die Ecke bei Radi, wo die Mitglieder der BGR die Harke schwangen und ein Mitglied des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus die neue Erinnerungstafel zum Bahnunglück angebracht hat.
  • die Wanderwege, auf denen die Bänke gestrichen und die Liedtafeln auf dem Liederweg gesäubert wurden. Die CDU putzte am Radler-Point, in Zinndorf am Rastplatz wurden Lilien angepflanzt und begonnen, am Teich aufzuräumen. Der Notenschlüssel am Bahnhof, die Buchsbaumlilie an der Kirche in Werder und der Brunnen am Bürgerzentrum wurden für die Besucher auf Sommer getrimmt.
  • die Kitas Reh-Kids und Fuchsbau und das Gelände der Grundschule und des Hortes, wo ich viele Eltern traf, viele mit ihren Kindern, die dem Alter entsprechend mit anfassten und das gesamte Gelände wieder auf Vordermann brachten.
  • der Tourismuspavillon, der Jugendclub und das Hijacker-Objekt, die komplett geputzt wurden und die Hijacker bauten gleich noch eine neue Toilette.
  • der Anger in Rehfelde Dorf, wo der Rasen geharkt, am Kriegerdenkmal geputzt und die Bühne weiter verglast wurde.
  • der Friedhof, wo ich den Vorstand des Fördervereines kommunale Entwicklung Rehfelde traf, der am Eingang die lang fällige Säuberung der Flächen übernommen hatte.
  • an und in der Feuerwehr in Rehfelde. Dort wurde der Frühjahrsputz zur Vorbereitung auf den 110. Jahrestages genutzt und die Feuerwehr von Zinndorf verbesserte die Bedingungen am eigenen Übungsgelände.
  • die Straßen der Gemeinde, wo ich zahlreiche Bürger sah in ihren Vorgärten und im öffentlichen Bereich davor sah und Baugeschehen in fast allen Straßen sich beeindruckend widerspiegelte.
Zum Mittagessen schmeckte dann fast allen die deftige Suppe mit Bockwurst, die wie immer in unserer Küche der Kita „Fuchsbau“ gekocht wurde.
Allen beteiligten Einwohnern unserer Gemeinde sage ich ein herzliches Dankeschön für die vollbrachten Leistungen zur Verschönerung unserer Kommune.
 
Reiner Donath
 
Bilder vom Frühjahrsputz --> hier 
 
Weitere Bilder bitte an
internetredaktion@gemeinde-rehfelde.de
senden.
 

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Bürgermeister berichtet in Gemeindevertretersitzung

(30.03.2018)
Die Gemeindevertreter hatten am 27. März zu ihrer 23. Sitzung eine umfangreiche Agenda abzuarbeiten. Zum Tagesordnungspunkt 2 im öffentlichen Teil der Sitzung gab Bürgermeister Reiner Donath seinen Bericht über die Zeit seit der Sitzung im November 2017. Er führte aus:
 
Die Informationen an den Hauptausschuss in den Sitzungen am 23. Januar, 20. Februar und 20. März sind als Bestandteil dieses Berichtes zu betrachten und werden deshalb als Anlagen zu diesem Bericht gegeben.
Zum Beginn der Gemeindevertretersitzung ist es mir ein Bedürfnis, mit diesem Bericht erneut den Dank für das ehrenamtliche Wirken auszusprechen, unabhängig von Ort, Inhalt, Art und Umfang dieser Tätigkeit. Ein Dank gilt auch unserem Amt für die erbrachten Leistungen, obwohl wir nicht in jeder Frage so unbedingt zufrieden gestellt werden konnten.
Der Hauptausschuss, die Fachausschüsse, Arbeitsgruppen und Arbeitsgremien unserer Gemeinde sowie der Ortsbeirat Zinndorf (leider nicht der Ortsbeirat Werder) haben in dieser Zeit ihre Tätigkeit planmäßig durchgeführt. Ich wünschte mir von den Ortsvorstehern mehr Impulse für die Realisierung der Aufgaben in der Gemeinde, selbstredend natürlich vor allem für die Ortsteile. Gemeinsam sollten wir darauf achten, dass aus unseren Beratungen konsequentere Empfehlungen für die praktische Arbeit hervorgehen und dabei gemeinsam vereinbarte Zielsetzungen, Zeitvorgaben sowie Bitten Beachtung finden.
 
Nachfolgend möchte ich nur auf ausgewählte Schwerpunkte eingehen.
 
(1) Von den durchgeführten Veranstaltungen möchte ich das Weihnachtssingen, unseren Neujahrsempfang, das Frühlingskonzert sowie die Ausstellungen in der Entreegalerie, im Tourismuspavillon und in der Kellergalerie der Heimatstube hervorheben. Vor uns stehen der Frühjahrsputz am 14. April, die Osterfeuer sowie der erste große Höhepunkt zum 1. Mai.
Ein Hinweis sei noch auf unsere Reihe „Im Dialog mit…“ gestattet. Einerseits ist es eine Fortsetzung der 130 Rehfelder Gespräche unter neuem Namen und anderseits der Versuch, mit vielfältigsten kommunalen Themen noch mehr Bürger als Teilnehmer zu gewinnen.
 
(2) Ausgehend vom Beschluss zum Haushalt 2018 und Folgejahre, der von der Kommunalaufsicht bestätigt wurde, gilt es zielgerichtet die gestellten Ziele und Aufgaben zu realisieren. Zügig sind alle Planungen durchzuführen und zu bestätigen, die Aufgaben auszuschreiben und zu beauftragen. Wir dürfen nicht wieder in Verzug kommen, wie es uns in 2017 bei einigen Aufgaben passiert ist. Die Fachausschüsse sollten das in den April-Sitzungen kontrollieren und die Gemeindevertretung am 24. April dazu eine Information des Amtes entgegennehmen.
Vor dem Finanzausschuss steht federführend die Aufgabe, wichtige Satzungen zu prüfen, diese rechtlich anzupassen und auch über mögliche Mehreinnahmen zu diskutieren. Unbedingt sind die gültige Straßenreinigungssatzung und eine Straßenreinigungsgebührensatzung gemeinsam mit dem Ortsentwicklungsausschuss in 2018 zu präzisieren bzw. neu auszuarbeiten.
 
(3) Zum Baugeschehen in Rehfelde sehe ich die Sicherung des Einzuges der Kinder in den Erweiterungsbau der Kita „Fuchsbau“ zum Tag des Kindes am 01. Juni als sehr wichtig an. Das bedeutet, Fassade und Außenanlagen sind fertigzustellen und rechtzeitig ist die Abnahme zu organisieren. Dazu sind die Innenausstattung abzusichern, die Sanierung der Fassade im Altbestand sowie der Bau des Parkplatzes zu realisieren.
Für das weitere Bauen und damit die Entwicklung in Rehfelde müssen wir uns zu unseren ausdiskutierten Grundsätzen bekennen und die gefassten Beschlüsse umsetzen.
Ausgehend von unserem beschlossenen Leitbild und dem am 6. Juli 2017 durchgeführten Workshop zum Thema «Hauptsache, es wird gebaut!? Siedlungsentwicklung in Rehfelde heute und morgen» sind weitere Dokumente zu erarbeiten und beschlossene Aufgaben durchzusetzen.
Es gab die Übereinstimmung, die ich zum Neujahrsempfang so formuliert habe:
Rehfelde - ein moderner Ort, in mitten von Wald und Feld, mit starker Wirtschaft und Gewerbetreibenden, vorbildlicher Infrastruktur mit Straßen und der Ostbahn sowie Wohnraum, Schule, Kitas und Einrichtungen für Sport und Kultur.
Ein „Rehfelde bei uns“, mit boomender Entwicklung, wachsenden Einwohnerzahlen, mit der erforderlichen Infrastruktur und dem passenden Gewerbe aller Branchen.
Also ausgewogen: Natur, Wohnen, Gewerbe und die dazu erforderliche Infrastruktur
Deshalb jetzt sind zeitnah zu bearbeiten:
  • Grundsätze des Bauens
  • Verträge zur Gestaltung Mühlenfließ und einen Aufstellungsbeschluss
  • Unterstützung der Investors „Nahversorgung (REWE) und Wohnen im Zentrum“
  • Planungsziele zur B-Planung zum Windfeld
  • Vorbereitungen zu Erarbeitung neuen Flächennutzungsplanes
Dazu zählt auch die Wende im Straßenbereich mit grundhaftem Ausbau, rechtzeitig eingeleiteter Instandsetzung und Reparatur ab Frühjahr, mit Planungsvorlauf für 2018/19 und mit dem Beschluss des neuen Straßenausbaukonzepts bis 2030.
Dazu zählt auch die bessere Pflege unserer Spielplätze und Grünflächen, auch „Grüne Inseln“ genannt, das Pflanzen und Pflegen des Baumbestandes, die Ordnung und Sauberkeit und selbstverständlich die Beleuchtung in den Anliegerstraßen.
Notwendig sind bessere Informationen der Bürger zu Baumfällungen, zum Baugeschehen überhaupt. Hierzu zählen im April/Mai die Veranstaltungen zum Gehweg im Dorf, zu Baumfällungen im Strausberger Weg, zu Problemen der Zuwegungen im Roten Luch und zum Ausbau der Waldstraße.
Zu erledigen sind sofortige Ausschreibungen und Auftragsvergaben sowie die planmäßige Realisierung der Schwerpunkte mit der Öffnung der Karl-Liebknecht-Straße, dem Parkplatz an der Post, der Lösung für den Bereich Im Winkel und weitere.
 
(4) Der Bildungsausschuss hat sich über Monate mit dem „Schulstandortentwicklungskonzept 2025“ beschäftigt, über das wir heute zu befinden haben.
Hervorheben muss ich die Notwendigkeit der Schaffung von zwei Klassenräumen für die 5. Flexklasse im Haus I. Dazu gab es ein vom Hauptausschuss bestätigtes Positionspapier aller Fraktionen. Die Überprüfung vor Ort und eine Beratung im Amt hat das jetzt nochmals als Lösung anerkannt. Dazu ist aber ein Antrag zu den Räumen des Hortes in Potsdam einzureichen, wobei die Aula als Raum für offenen Hortbetrieb als Ersatz für den „Bewegungsraum“ mit angegeben werden muss.
Noch wichtiger ist die sofortige Entscheidung zum Bau eines neuen Hortes. Dazu ist in der Gemeindevertretersitzung am 24. April ein erster Beschluss durch das Amt vorzulegen. Zielvorstellungen, Ideenwettbewerb oder Ausschreibung sind in der Gemeindevertretersitzung am 24. Juli zu beschließen.
 
Abschließend einige Informationen:
  • Der Regionalplan Wind soll bis Juni bestätigt werden - unverbindliche Aussage zu Windfeld 26: trotz Änderung der Kriterien gibt es keine zum Entwurf.
  • Im Zusammenhang mit der Beisetzung Thiemo Seelig wurden 100,00 € für ein soziales Projekt überwiesen und ein Grabgebinde der Gemeinde Rehfelde niedergelegt.
  • Beschwerden und Anzeigen von Bürgern nehmen zu - zum Beispiel zur Fällung der Eiche Nr. 16, Kurzstraße und gegen  das Fällen der Bäume in der Waldstraße
  • Anträge werden gestellt zur Straße zum Roten Luch / Sophienfelde, zur Straße Im Winkel und zur Karl-Liebknecht-Straße
Der Ortsentwicklungsausschuss sollte dazu informiert werden und Standpunkte erarbeiten.
 
Den Bericht gebe ich wie immer als Arbeitsgrundlage zum Protokoll und verweise nochmals auf die Informationen in den Sitzungen des Hauptausschusses. Danke für die Aufmerksamkeit.
 
Die Gemeindevertreter fassten entsprechend der Tagesordnung folgende Beschlüsse:
  • Jahresabschluss 2016 der Gemeinde Rehfelde
  • Entlastung des Amtsdirektors für das Jahr 2016
  • Überplanmäßige Ausgaben 2017 Bereich Kindereinrichtungen
  • Hundesteuersatzung der Gemeinde
  • Bewegungsraum (Spielplatz, Ballspielanlage, Skaterbahn) an der Bahnstraße
  • Abschnittbildung an der Waldstraße
  • Schulentwicklungskonzept Rehfelde bis 2025
  • Verzicht auf einen Gesamtabschluss 2017
  • Bebauung einer ortsprägenden Fläche im Ortszentrum
  • Aufstellung eines Baulückenkatasters
 
Die Dokumente sind auf der Internetseite des Amtes Märkische Schweiz – Tagesordnung des Sitzungstermins eingestellt --> hier
 
Foto: Rainer Sturm - pixelio.de
 

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Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde

(13.03.2018)

Unter dem Motto: “ Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde“ führt die Gemeinde Rehfelde auch in diesem Jahr wieder einen

Frühjahrsputz in allen Orts- und Gemeindeteilen

durch. Er findet am Sonnabend, den 14. April 2018, von 09.00 bis 12.00 Uhr statt. Die Gemeinde Rehfelde ruft alle Einwohner, Institutionen, Parteien, Vereine, Betriebe und Gewerbetreibenden auf, sich daran zu beteiligen.

Möglichkeiten, sich zu betätigen gibt es viele, angefangen beim eigenen Wohnumfeld. Oder Sie schließen sich den bereits gemeldeten Initiativen an:

  • Naturlehrpfad,
  • Anlage Herrensee,
  • Am Stern,
  • Wanderwege und Liedpunkte,
  • Kita Fuchsbau und REH-Kids,
  • Werder am Anger,
  • Rehfelde-Dorf am Anger,
  • Zinndorf am Anger,
  • Parkanlage Lessingstraße,
  • Radlerpoint.

Wenn Sie dennoch nicht wissen, wo und wie Sie sich nützlich machen können, dann wenden Sie sich bitte an den verantwortlichen Koordinator und Gemeindevertreter, Klaus Emmerich, Tel. 01605513111 oder E-Mail: fam.emmerich@freenet.de

Für leibliche Stärkung ist gesorgt. Ab 12:00 Uhr wird für alle Helferinnen und Helfer ein Mittagessen im Keller der Schule bereit stehen.

Helfen Sie mit, unsere Gemeinde schöner und wohnlicher zu machen. Ihre Tatkraft, aber auch Ihre Ideen und Vorschläge sind willkommen.

 

Reiner Donath

Bürgermeister

 

Foto: Erika Hartmann - pixelio.de

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 03/2018

(09.03.2018)

In der März-Sitzung des Bildungsausschusses wurden drei Schwerpunkte behandelt: Tourismus und Heimatpflege, Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde sowie das Schulstandortentwicklungskonzept 2025.

Dem Tourismus und der Heimatpflege widmen sich besonders die Rehfelder Heimatfreunde e.V., die Geschichtswerkstatt e.V., der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus, die Mitarbeiterinnen im Tourismuspavillon am Bahnhof und zukünftig die Initiativgruppe „Grüne Inseln“.

Herr Tesky, Vorsitzender der Rehfelder Heimatfreunde e.V. konnte dem Bildungsausschuss eine stolze Bilanz des vergangenen Jahres präsentieren. Die Heimatstube besuchten ca. 430 Bürger, drei Sonderausstellungen, sieben Sonderführungen, eine Geschichtswoche mit der Schule, historische Märchen mit der Kita „Fuchsbau“, drei heimatkundliche Wanderungen und Zeitzeugengespräche wurden organisiert. Eine Chronikgruppe arbeitet mit dem Heimatverein eng zusammen und ist für die Themen von Ausstellungen verantwortlich. Die Schriftenreihe „Rehfelder Heimathefte“ erscheint in regelmäßigen Abständen. Zukünftig sollen im Heimatarchiv weitere Dokumente digitalisiert werden. Schwerpunkte für 2018 werden die Geschichte der Slawen und Zisterzienser, die Schulgeschichte des Neubaus und die Aufarbeitung der Geschichte von Vereinen sein. Ziel, so Herr Tesky, muss es sein, noch stärker das Bewusstsein für Heimatverbundenheit und Heimatpflege bei Kindern, Jugendlichen und Bürgern in unserer wachsenden Gemeinde zu entwickeln. Der Bildungsausschuss dankte dem Heimatverein für die geleistete Arbeit und sagte weiterhin gemeindliche Unterstützung zu.

Frau Mora, Vorsitzende des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, stellte die Schwerpunkte seiner Arbeit vor. Es sind die Pflege und der Ausbau der Wanderwege, insbesondere der Lilienrundweg und Liederweg, die enge Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen im Tourismuspavillon und die Erarbeitung eines Konzeptes zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes. Dass Rehfelde zunehmend bei der touristischen Erschließung an Bedeutung zunimmt, beweisen die Zahlen der Besucher im Tourismuspavillon (2013=308, 2017=2.290). Weiterhin sollen Bilderausstellungen in der Entreegalerie und im Tourismuspavillon stattfinden.

Das „Schulentwicklungskonzept Rehfelde 2025“ wurde in seiner Endfassung vorgestellt, beraten und einstimmig als Beschlussvorlage für die Gemeindevertretersitzung am 27. März 2018 verabschiedet. Nach monatelanger, intensiver Arbeit, liegt nun ein Konzept vor, in dem nicht nur die Dramatik der schnell wachsenden Bevölkerung, einschließlich der Kinderzahlen, dargelegt wird, sondern dringender Handlungsbedarf besteht, für die Erweiterung bzw. den Neubau von Schul-, Hort- und Sportgebäuden.

Die Zuspitzung der Problematik verdeutlichte Frau Maaßen, zur Zeit kommissarische Schulleiterin, nach dem die Anmeldungszahlen für das neue Schuljahr 2018/19 vorliegen. Es fehlen zwei Klassenräume, da vier FLEX- Klassen im ersten und zweiten Schuljahr nicht mehr ausreichen und mit großer Wahrscheinlichkeit im neuen Schuljahr eine fünfte FLEX- Klasse eingerichtet werden muss.

Daraufhin beschloss der Bildungsausschuss eine Dringlichkeitssitzung für den 08. März 2018 einzuberufen - mit der Beteiligung aller vier Fraktionen der Gemeindevertretung. Das Ergebnis ist ein Positionspapier - man kann es auch als „Brandbrief“ bezeichnen - zur „Absicherung des Schul- und Hortbetriebes für das Schuljahr 2018/19 und Folgejahre“, in dem das Amt zum sofortigen und aktivem Handeln aufgefordert wird. Dabei werden sowohl die gegenwärtige Situation, die Handlungserfordernisse als auch temporäre Lösungsvorschläge kausal aufgelistet.

Der nächste Bildungsausschuss findet am 10. April 2018 statt

Thomas Friedel
Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE

 

Foto: Martin Schemm - pixelio.de

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Bürgermeister informiert im Hauptausschuss

(21.02.2018)

(IR) In der 44.Sitzung des Hauptausschusses am 20. Februar 2018 hat Bürgermeister Reiner Donath das Gremium umfassend über das Geschehen in der Gemeinde informiert. Er führte aus:

 

An die Spitze der Information setze ich wie immer den Dank der Gemeinde und meinen ganz persönlichen Dank für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger.

 

Dominierendes Ereignis in dieser Zeit war unser Neujahrsempfang mit knapp 200 geladenen Bürgern und Gästen. Traditionell wurden Bürger mit einer Urkunde für besondere Leistungen geehrt. Sehr ausführlich dankte ich Parteien, Vereinen, Gewerbetreibenden und Selbständigen sowie Beschäftigten in Amt und Gemeinde für die erbrachten Leistungen in 2017. Der Bilanz folgten die Wünsche für die Zeit bis zu den Neuwahlen im Mai 2019, die Aufgabenstellungen mit großem Gewicht für die Menschen in unserem Gemeindegebiet sind. Zu einer Auswertung des Empfangs kommen wir im TOP 9.

 

Ein wichtiges Ereignis war der Beginn der Veranstaltungsreihe der Gemeinde mit dem Titel „Im Dialog“ zum Thema „Was gibt es Neues Herr Bürgermeister?“. Damit wird die Tradition der Rehfelder Gespräche fortgesetzt. Die Themen der Gespräche sind inzwischen im Internet veröffentlicht. Am 28. Februar geht es „Im Dialog“ mit Gerhard Schwarz, Geschichtswerkstatt, um Ahnenforschung und Erarbeitung von Stammbäumen.

 

Hervorheben möchte ich die Beratung zum Konzept der Wärmeversorgung Wohnblöcke und Schulcampus am 30. Januar. Über den Vorschlag des Klimaschutzmanagers, die Diskussion zu der INFO-Veranstaltung und den Standpunkten der Fraktionen wurde beraten und entschieden. Der Beschluss 08/2018 sowie die Prüfungsaufträge an Renè Tettenborn und das Amt wurden einstimmig beschlossen.

 

Die AG „Partnerschaft mit Zwierzyn“, die immer noch Mitstreiter sucht, präzisierte den Jahresplan und stimmte die Förderanträge für die Euroregion Viadrina ab. Inzwischen ist der Antrag Sport 2018 eingereicht und der zum Wandertag ist bei den Übersetzern. Der Antrag des Zinndorfer Bürgervereines ist mit der Nummer 02/2018 bei der Euroregion registriert und geprüft, aber noch nicht bestätigt.

 

Die Einreicher von Vorschlägen zur „Gestaltung des Bahnhofsumfeldes“ werteten die vorliegenden Ideen aus und begannen mit der Erarbeitung des möglichen Förderprojektes für das Jahr 2019.

 

Die IG „Grüne Inseln“ verfeinerte das vorliegende Konzept sowie die konkreten Objekte und Maßnahmen sowie möglichen Lösungen mit Vereinbarungen mit Bürgern. Erste Bereitschaftserklärungen, eine Fläche zu pflegen, liegen vor.

 

Die Arbeitskreise Tourismus und EigenEnergie beschäftigten sich mit den konkreten Aufgaben im Jahr 2018, insbesondere mit dem Wandertag im September bzw. dem Bau weiterer PV-Anlagen und einem Bericht zu Großspeicheranlagen.

 

Der „Förderverein zur kommunalen Entwicklung Rehfelde e.V.“ hat über den Stand der Erfüllung des Projektes „Rehfelder Sozialmobil“ beraten. Ein Förderantrag ist gestellt und die ersten Spenden von Bürgern sowie insbesondere von Gewerbetreibenden und Betrieben sind eingegangen. Mit weiteren Partnern finden jetzt Gespräche statt, um bis zum Mai die notwendigen rund 20.0T€ für den Eigenanteil einzusammeln. Dieser Aufruf - ja Appell - um Spenden geht an alle Bürger von Rehfelde und insbesondere an die Vereine sowie Gewerbetreibenden. Eine Spende für etwas Großartiges, für unsere Kinder, Jugendlichen und Senioren.

 

Auf der Baustelle an der KITA Fuchsbau gehen die Arbeiten planmäßig weiter. Die MOZ berichtete dazu. In dieser Woche werden die Maler- und Fußbodenarbeiten, das Installieren der Lampen und Sanitärkörper im Wesentlichen abgeschlossen. Das Problem bleibt die Außenfassade, die erst bei stabilen über 5 Grad an der Nordseite realisiert werden kann und danach die Fertigstellung der Außenanlagen. Ich wiederhole unsere gemeinsame Forderung, zum 01. Juni, dem Kindertag, gleichzeitig den Einzug zu feiern. Das bedeutet auch alle Abnahmen und die Inneneinrichtungen rechtzeitig zu klären.

Es fanden wichtige Beratungen von Gremien der Gemeinde statt, zu denen wir auch im TOP 10 kommen.

 

Der Bildungsausschuss beriet über die Zusammenarbeit Grundschule, Hort und Jugendsozialarbeit sowie erneut zum Stand der Erarbeitung des Konzeptes zur Schulentwicklung 2025, das in der GVS am 27. März beschlossen werden soll. In nichtöffentlicher Sitzung wurden die Empfehlungen zur Förderung von Vereinen und Veranstaltungen beraten, die heute in der nichtöffentlichen Sitzung zu beschließen sind.

 

Der Ortsentwicklungsausschuss empfahl den grundhaften Ausbau der Waldstraße in Bauabschnitten, in 2018 an der Karl-Liebknecht-Straße beginnend. Die Grundsätze der Bebaubarkeit von Grundstücken wurde auf die Sitzung im März vertagt und für den Frühjahrsputz am 14. April sind bis Ende Februar die Vorschläge einzureichen und die erforderlichen materiellen und finanziellen Anforderungen an Klaus Emmerich, Gemeindevertreter einzureichen. Es wurde informiert, dass der WSE vom 26. Februar bis zum 06. April geplante Rohrspülungen in Rehfelde durchführt. Die Zielvorgaben für die Gestaltung der Park- und Spielflächen an der Bahnstraße (Gelände der Ladestraße) wurden einstimmig bestätigt und an den Hauptausschuss zur Bestätigung weitergeleitet. Dieser bestätigte die Vorgaben nach Erläuterung und Diskussion einstimmig.

 

Im Finanzausschuss wurde der Arbeitsplan für das Jahr 2018 bestätigt. Wichtigste Bestandteile sind die Prüfung und mögliche Präzisierung von Satzungen sowie die Erarbeitung des Haushaltes 2019 bis zur Gemeindevertretersitzung im November. In diesem Zusammenhang wurde zur Stellungnahme der Kommunalaufsicht informiert. Wie in jedem Jahr wird darauf verwiesen, dass der Haushaltsplan einen Monat vor Beginn des Haushaltsjahres eingereicht werden soll und dass die Haushaltslage der Gemeinde als angespannt zu bewerten ist. Mit der Inanspruchnahme des Kredites für den Erweiterungsbau der KITA stellt sich die Entwicklung des Zahlungsmittelbestandes deutlich positiver dar.

 

Der Ortsbeirat Zinndorf hat empfohlen, das neue Feuerwehrgerätehaus wieder auf den Anger zu bauen. Dabei sind die öffentlichen Wege zu sichern, das Gebäude dem Ortsbild entsprechend zu gestalten und eine Variante zu finden, damit die Feuerwehr Zinndorf immer einsatzfähig bleibt. Selbstverständlich soll eine öffentliche Nutzung weiter möglich sein.

 

Das Leben wäre zu schön, wenn es nur Positives geben würde.

 

1. Die erwartete Genehmigung der 2. Änderung des Flächennutzungsplan (Zentrum Rehfelde) wurde mit Brief des Landratsamtes vom 15.02.2018 versagt. Damit entsteht erneut eine weitere Verzögerung von rund zwei Monaten. Da helfen auch nicht die gegenseitigen Versicherungen guter Zusammenarbeit zwischen Investor, Planer, Amt und Gemeinde.

Sachlich geht es um einen Formfehler bei der Bekanntmachung, der sogenannten Anstoßfunktion für zwei getrennte Verfahren - B-Plan und FNP- Änderung. Die Änderung des FNP war somit nicht eindeutig erkennbar.

Dann gibt es eine Abweichung im Maßstab und Farbe in einer Planzeichnung und beim öffentlichen Nahverkehr wurde ein Schreibfehler (Eggersdorf statt Strausberg) zum Verhängnis.

Jetzt muss vier Wochen neu ausgelegt werden und da die Prüffrist am 12.03.18 abläuft, kann der Antrag zum FNP nur neu eingereicht werden.

Für uns die Konsequenz einer Sondersitzung der Gemeindevertretung am 24. April, die ich zugesagt habe und auch dazu einladen werde.

 

2. Mit Rundschreiben 15/2015 hat mich der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Herr Graf zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der gemeindlichen Ebene informiert - inhaltlich im Wesentlichen unverändert zum alten zurückgezogenen Gesetzentwurf. Für mich eine Mogelpackung, jeder sollte aber selbst lesen, da das Wort Amtsgemeinde nur durch das Wort Verbandsgemeinde ersetzt wurde, ohne inhaltlich auch nur auf einen Hinweis von der Basis zu reagieren. Dazu neu – Ämter dürfen nicht mehr gebildet werden-, was das auch immer bedeuten mag und soll.

Nur ein Beispiel: Die Verbandsgemeinde stellt eine Weiterentwicklung des Amtes mit unmittelbar gewählten Organen dar, auf die aufgrund der unmittelbaren demokratischen Legitimation tendenziell mehr Aufgaben übertragen werden können.

 

3. Es gibt wieder Beschwerden über Schwertransporte durch Werder mit Fahrzeugen zu den Lagerplätzen für EUGAS nördlich und südlich am Triftweg. In Abstimmung hat das Amt, W. Bohm dazu das erforderliche eingeleitet.

 

Jetzt noch zur Erinnerung

 

Die Kinder im „Fuchsbau“ freuten sich über ihr neues „Baumhaus“ und im Dorf wurden die Weihnachtsbäume verbrannt und es gab mehrere Veranstaltungen des närrischen Volkes, so auch der BGR, der Senioren und im der KITA.

Die Polizei informiert, dass bei einem Rentnerpaar in Rehfelde eine falsche Cousine zwecks Geldleihe angerufen hat. Vorsicht ist geboten, denn das ist eine neue Masche des sogenannten „Enkeltricks“. Über Nachrichten wurde auch von Anrufen „falscher Polizisten“ gewarnt. Bleiben wir wachsam gegenüber allen Tricks, aber auch wegen der Einbrüche und anderen Delikten.

Wieder ein Eingriff (Angriff) auf ehrenamtliche Arbeit und Werte der Gemeinschaft. Erneut wurde am Liederweg eine Bank gestohlen. Nach einer Bestandsaufnahme durch die AFG sind Maßnahmen der Pflege, Instandsetzung oder Austausch festzulegen.

Der Amtsausschuss hat Frau Stefanie Deters, für die Stelle „Wirtschaftsförderung und Tourismus“ einstimmig bestätigt. Voraussichtlicher Arbeitsbeginn 01. Juli 2018.

Bei 24 Bewerbungen und 12 durchgeführten Bewerbergesprächen hat der Amtsdirektor mit meiner Zustimmung Herrn Marc Witt aus Werder als Gemeindearbeiter bestätigt. Arbeitsbeginn wird der 01. April sein.

Der Amtsdirektor bat und bittet immer noch unsere Bürger sich als Kandidat für die Schöffenwahl für die Gerichte in Strausberg und Frankfurt (O) zu bewerben.

Auf die Beschwerden zu den längeren Schließzeiten an den Bahnübergängen gibt es außer dem telefonischen Hinweis, dass zur Zeit mit nur 75 km/h anstatt 100km/h gefahren wird, noch keine weitere Stellungnahme der DB.

Abschließend noch der Hinweis auf die Ausschusssitzungen und die GVS im März, das Frühlingskonzert des Sängerkreises am 18. März, die Gesprächsreihe „Im Dialog“ - geändert von Ordnung und Sauberkeit in Klimaschutz mit Renè Tettenborn am 28.03. or Ostern und das Osterfeuer im Dorf. Dann steht schon das Sport- und Volksfest zum 1. Mai auf der Tagesordnung.

 

Danke für die Aufmerksamkeit.

 

Foto: S. Hofschläger - pixelio.de

Foto zu Meldung: Bürgermeister informiert im Hauptausschuss

Innenarbeiten im Kita-Erweiterungsbau

(06.02.2018)

(IR) In seiner Festrede zum Neujahrsempfang und auch "Im Dialog" hat Bürgermeister Reiner Donath den Terminverzug bei den Arbeiten am Kita-Erweiterungsbau thematisiert. Heute berichtet das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de über den Baufortschritt unter der Überschrift "Fußbodenleger im Rohbau hinter der Sauna".

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Foto zu Meldung: Innenarbeiten im Kita-Erweiterungsbau

Schöffen gesucht

(02.02.2018)

Im zweiten Halbjahr 2018 werden durch die Wahlausschüsse bei den Amtsgerichten die Schöffen und Jugendschöffen für die Amtszeit ab dem 1. Januar 2019 bis 31.Dezember 2023 gewählt. Gesucht werden in der Gemeinde Rehfelde insgesamt vier Frauen und Männer, die am Amtsgericht Strausberg und Landgericht Frankfurt (Oder) als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Strafsachen teilnehmen. 

Gesucht werden geeignete Bewerberinnen und Bewerber, die in Rehfelde wohnen und am 01. Januar 2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen müssen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, sowie Personen die sich im Vermögensverfall befinden (überschuldet, zahlungsunfähig oder insolvent) sind von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugs- bedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet, sowie Kommunikations- und Dialogfähigkeit abverlangt. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen so ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde.

Interessenten für das Schöffenamt in Erwachsenenstrafsachen bewerben sich bitte schriftlich bis zum 30. April 2018 beim Amt Märkische Schweiz, Hauptstraße 1, 15377 Buckow (Märkische Schweiz).

Bewerbungsformular -->  siehe unten: Weitere Informationen - Downloads

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Siebenmorgen telefonisch (033433-65921) oder per E-Mail (wahlen@amtms.de) zur Verfügung.

Weitergehende Informationen zum Schöffenamt sind auf den Seiten des Ministeriums der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz unter www.mdjev.brandenburg.de abrufbar.

 

M. Böttche

Amtsdirektor

 

Foto: Bernd Wachtmeister - pixelio.de

[Bewerbung/Vorschlag zur Aufnahme in die Vorschlagsliste zur Schöffenwahl für die Amtsperiode 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2023]

Foto zu Meldung: Schöffen gesucht

Bürgerdialog - von Straßenbau bis Hundekot

(01.02.2018)

(HGH) Von den fast 10 Millionen Euro im Rehfelder Haushalt wurde schon die erste Investition getätigt. Bürgermeister Reiner Donath konnte in der neuen Veranstaltungsreihe „Im Dialog“ an ein nagelneues Rednerpult treten und auch seine Manuskriptseiten gut händeln. Die Stühle im Bürgersaal waren bis auf den letzten Platz besetzt und nach der Foto-Video-Präsentation „Es ist immer etwas los! – Gemeinde Rehfelde 2017“ informierte der Bürgermeister über Ergebnisse, Probleme und Aufgaben in der Gemeinde analog seiner Festrede zum Neujahrsempfang. 

Im anschließenden Dialog wurde zum Thema Verkehrsinfrastruktur

  • nach dem Straßenbau in der Fuchsbergstraße und Bahnhofstraße,
  • der Instandhaltung der Straßen mit Tränkdecken sowie 
  • dem Parken in der Elsholzstraße

gefragt. Hier verwies Reiner Donath auf die diesjährigen Vorhaben – Karl-Liebknecht-Straße von Schlagweg bis Stephanstraße, Waldstraße und Parkplatz am Sportplatz - sowie auf die zu erarbeitende Straßenausbaukonzeption. Dort werden die Vorhaben bis 2030 terminiert. Gemeindevertreter Rudolf Heller wies darauf hin, dass Anlieger den Straßenbau auch mit Unterstützung der Gemeinde in Eigenregie realisieren können.

Sigrid Friedel vom Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfeldes stellte das Projekt „Rehfelder Sozialmobil“ vor, warb um Spenden und lud zur Infoveranstaltung am 08. Februar ein.

Die Planungen rund um die Windenergie sind permanent im Focus der Gemeindevertreter und der Verwaltung, um die Entwicklungen im Windfeld 26 im Interesse der Bürger zu steuern. Ein einfaches „Verhindern“, wie in einer Frage formuliert, wird es absehbar wohl nicht geben.

Die weitere Entwicklung der Einwohnerzahl – aktuell ist die 5.000-er Marke erreicht – erfordert auch die Bildung im Blick zu halten. Karsten Kopprasch, Vorsitzender des Bildungsausschusses zeigte unter Beifall auf, dass die Wiedereinrichtung einer 10-klassigen Oberschule mit dem Konzept „Schulcampus 2025“ angestrebt wird.

Von einer Hundebesitzerin wurde die Bitte zur Aufstellung weiterer Behälter zur Hundekotentsorgung geäußert. Die Gemeinde hat 2.000 Euro im Haushalt für die Anschaffung von Abfallsammelbehältern eingestellt – so die Auskunft.

Nach diesem informativen Abend sind weitere „Dialoge“ schon thematisiert und es wird im 1. Halbjahr 2018 um die Ahnenforschung, Vererben, Steuern und Reiseabenteuer gehen.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Veranstaltung unter der Überschrift: Auf "Rehfelder Gespräch" folgt "Im Dialog".

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In Rehfelde bei uns

(27.01.2018)

(HGH) Viele fleißige Hände hatten gestern den Saal im Gasthaus „Zur alten Linde“ für den Rehfelder Neujahrsempfang 2018 herausgeputzt und mit Medientechnik ausgestattet. Die stellvertretende Bürgermeisterin Heidrun Mora konnte nach dem musikalischen Auftakt mit dem Rehfelde-Lied zahlreiche Gäste begrüßen, darunter drei Landtagsabgeordnete, die Bürgermeister der Gemeinden der Märkischen Schweiz, die Delegation aus der Partnergemeinde Zwierzyn und Rehfelder Bürgerinnen und Bürger, die in Parteien, Vereinen, Feuerwehren und Initiativgruppen für ein pulsierendes Leben in der Kommune sorgen. In dem Videoclip „Es ist immer etwas los! – Gemeinde Rehfelde 2017“ wurden ehrenamtliche Initiativen, fröhliche Feste und Top-Events des vergangenen Jahres anschaulich und kurzweilig von der InternetRedaktion präsentiert.

In seiner Festansprache unter dem Leitmotto „In Rehfelde bei uns“ – ausgesprochen von einem Kita-Steppke beim Blick auf das Rehfelde-Wappen - schaute Bürgermeister Reiner Donath auf die Erfolge des vergangenen Jahres zurück und benannte auch Dinge, die nicht zur Zufriedenheit gelaufen sind. Eingehend würdigte er das Ehrenamt und fasste seine Gedanken für die Zeit bis zur Kommunalwahl im Frühjahr 2019 in zehn Wünsche. (Siehe unten: Weitere Informationen: Downloads - Festrede des Bürgermeisters Reiner Donath zum Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Rehfelde).

Herzliche Grußworte sprachen Marco Böttche, Amtsdirektor Märkische Schweiz und Woit Tomasz Marc, Bürgermeister der Gemeinde Zwierzyn.

Auch in diesem Jahr wurden wieder die Ortsfeuerwehren gewürdigt, Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement im Leben der Gemeinde geehrt und ein goldener Meister hervorgehoben. (Siehe unten: Weitere Informationen: Downloads - Ehrungen anlässlich des Neujahrsempfangs 2018)

Angeregte Gespräche bei kleinen Häppchen, kühlen und heißen Getränken beschlossen den interessanten Abend.

 

Das Informationsportal MOZ.de berichtet unter der Überschrift "Aussagekräftiger Bilderbogen" vom Neujahrsempfang. Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Bilder vom Neujahrsempfang à hier

[Festrede des Bürgermeisters Reiner Donath zum Neujahrsempfang 2018 der Gemeinde Rehfelde]

[Ehrungen anlässlich des Neujahrsempfangs 2018]

Foto zu Meldung: In Rehfelde bei uns

Information zur 43. Hauptausschusssitzung

(24.01.2018)

(IR) Der Hauptausschuss der Gemeindevertretung Rehfelde traf sich am 23. Januar zu seiner 43. Sitzung. In der Information des Bürgermeisters stand an erster Stelle der Dank der Gemeinde für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit zum Nutzen der Gemeinde und zum Wohl der Bürger. Dabei wurden die vielfältigen Aktivitäten des zurückliegenden Zeitraumes seit dem 28. November 2017 gewürdigt, über die auch hier auf dieser Info-Plattform berichtet wurde.

Der Hauptausschuss hat die vorliegenden Beschlüsse zum Jahresabschluss 2016 und die Entlastung des Amtsdirektors einstimmig bestätigt.

Auf Empfehlung aus den Ausschüssen wurden folgende Festlegungen getroffen:

  • Die Idee, im Arbeitsplan 2018 des Finanzausschusses die Prüfung und eventuelle Präzisierung von Satzungen der Gemeinde sowie die Aufgaben zur Entwicklung des Gewerbes und Liegenschaftsfragen vorzunehmen, wird bestätigt.
  • Aus der Einschätzung zum Haushalt 2016 und ersten Ergebnissen 2017 sollte abgeleitet werden, dass die Methoden und der Zeitrahmen zur Erarbeitung des Haushaltes 2019 wie für 2018 durchgesetzt werden. Das bedeutet, den Haushalt bereits Ende November in der Gemeindevertretersitzung zu beschließen und im Amtsblatt Dezember zu veröffentlichen.
  • Die im Bildungsausschuss angedachte Zeitachse bis zur Beschlussfassung des Schulkonzeptes 2025 in der Gemeindevertretersitzung im März wird bestätigt. Bei Verzögerungen ist die Sitzung im Juli absolut verbindlich.
  • Die Empfehlung zur Gestaltung des Umfeldes der Kita „Fuchsbau“ mit Parkplätzen, Garagen und Straßenführung sowie die Vorschläge, weitere Parkplätze und einen weiteren Standort für eine Garage einzuplanen, wird zur Kenntnis genommen und das Amt mit der weiteren zeitnahen Bearbeitung beauftragt.
  • Die Bildung einer zeitweiligen Arbeitsgruppe aus Mitgliedern des Ortsentwicklungsausschusses und des Bildungsausschusses zur Präzisierung der Vorschläge zur Gestaltung des Bereiches der ehemaligen Ladestraße sowie weiterer Standorte für Spielplätze wird bestätigt. Die Schaffung von Bewegungsflächen ist möglichst zu realisieren und die Verlegung der Glascontainer zu prüfen. Gleichzeitig sind die Standorte der Bänke zu präzisieren.
  • Der Plan zur Durchführung des Frühjahrsputzes am 14. April ist in der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 07. März vorzulegen.
  • Der Hauptausschuss bestätigt die Wiederauflage des Liederheftes zum 1. Deutsch-polnischen Liederweg mit Präzisierungen. Die notwendigen 2.500,00€ werden bereitgestellt. Durch den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus ist ein Vorschlag zum Verkauf bis zu den Sitzungen im April vorzulegen.

 

Foto: S. Hofschläger - pixelio.de

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Neues aus dem Ortsentwicklungsausschuss 01/18

(17.01.2018)

Am 10. Januar 2018 trafen sich die Mitglieder des Ortsentwicklungsausschusses zu ihrer ersten Sitzung im Jahr 2018. Auf der Tagesordnung stand neben dem umfangreichen Arbeitsplan für 2018 die Verkehrsflächengestaltung am Erweiterungsbau der Kita Fuchsbau, die erste Diskussion zur Parkplatzerweiterung und zu den Grundlagen der Gestaltung der Grünanlage im Zusammenhang mit der neuen Wohnbebauung.

Hinsichtlich der Parkflächenerweiterung an der Bahnstraße gab es weitgehende Übereinstimmung. Bei der Gestaltung der Grünanlage gab es jedoch unterschiedliche Meinungen, so dass sich eine kleine Arbeitsgruppe mit den genannten Vorstellungen beschäftigen, diese zusammenfassen und dann im Ortsentwicklungsausschuss nochmals vorstellen wird. Wichtig ist, dass die Gemeindevertretung hier eine oder mehrere kleine Spiel- und Bewegungsflächen integriert haben möchte.

Gleichwohl ist die Gemeindevertretung auf der Suche nach kommunalen Flächen für ein bis zwei weitere Spielplätze für unsere kleinen Kinder. Jeder Vorschlag zu Flächen und den Spiel- und Klettergeräten ist uns willkommen. Auch jede Bereitschaft, sich an der Pflege dieser Anlagen zu beteiligen. Ihre Ideen können Sie den Vorsitzenden des Bildungs- oder des Ortsentwicklungsausschusses, aber auch dem Bürgermeister mitteilen.

Durch unseren Kita-Erweiterungsbau ist neben der Gartenanlage auch eine Neugestaltung der Parkflächen an der Kita Fuchsbau notwendig. Diese werden hauptsächlich an der nördlichen Seite - inklusive einer Fahrbahn zum Blumenweg - angelegt. Um diese Verkehrsfläche anzulegen, müssen Bäume gefällt werden. Das Amt erwägt, an dieser Stelle und zu gegebener Zeit den Bürgern die Möglichkeit der Selbstfällung gegen Zahlung eines Obolus zu gestatten. Diesem Vorschlag wurde vom Ausschuss zugestimmt.

Ansonsten gab es aufgrund von Anfragen noch folgende Informationen:

  • Vor dem grundhaften Straßenausbau in der Waldstraße wird seitens des WSE noch eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Gleichwohl erfolgt im Zusammenhang mit dem Straßenausbau auch die Verlegung der Straßenbeleuchtung. Baubeginn wird ab der Karl-Liebknecht-Straße voraussichtlich im September sein. Die Anwohnerversammlung für die komplette Waldstraße ist im März/April 2018 geplant.
  • An dem Ende des Jahres 2017 befestigten Straßenabschnitt Eislerstraße/Schillerstraße sollen noch Poller eingebracht werden.
  • Das Problem der derzeit längeren Schrankenschließzeiten wurde dem Amt zur Klärung (Warum; Wieso, Wie lange) aufgegeben.

Die nächste Sitzung des OEA findet am 14.02.2018 statt.

 

Cerstin Kopprasch

Gemeindevertreterin Die Linke

 

Foto: birgitH - pixelio.de

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Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 01/2018

(11.01.2018)

In der ersten Sitzung des Jahres 2018 am 09. Januar wurde besonders betont, dass Rehfelde auch in diesem Jahr daran festhält, als Bildungs-, Wohn- und Gewerbestandort noch attraktiver zu werden.

 

Schulentwicklungskonzept

Ein erster Schwerpunkt der Beratung war die weitere Diskussion und Fortschreibung des Schulentwicklungskonzeptes 2025. Dieses Konzept lag der Schul- und Hortleitung seit Mitte November 2017 vor und soll durch ihre Zuarbeiten ergänzt und konkretisiert werden.

Im Ergebnis findet am 29. Januar 2018 um 18.15 Uhr im Sportkabinett eine Beratung der Arbeitsgruppe „Schulcampus“ gemeinsam mit der Schul- und Hortleitung statt.

Jeder Bürger, der in dieser Arbeitsgruppe mit tätig sein möchte, ist herzlich willkommen. Außerdem wird dringend der Schulentwicklungsplan des Kreises MOL benötigt, der leider nicht online abrufbar ist. Patrick Gumpricht, Vorsitzender der AG, will sich um Druckexemplare kümmern.

Nachdem das Dokument durch die Gremien Bildungsausschuss und Hauptausschuss im Februar beraten wird, kann es im März durch die Gemeindevertretersitzung verabschiedet werden.

In der Diskussion wurde nochmals deutlich, dass zweigleisig verfahren werden muss, um das gewünschte Ziel zu erreichen. Erstens ist der gute Standard der Grundschule zu erhalten und auszubauen, an deren Ende auch eine Reaktivierung der Sekundarstufe I stehen kann.

Zweitens steht der Ausbau des Hortes an, auch mit der Option eines neuen Hortgebäudes.

Die zunehmenden Kinder- und Schülerzahlen zwingen uns innerhalb der nächsten 2-3 Jahren zu einem raschen Handeln.

 

Spielplätze

Als zweiter Schwerpunkt wurde die Errichtung weiterer U3 Spielplätze in 2018 und eines größeren Sport- und Spielplatzes für 2019 diskutiert. Dank des Fördervereins zur kommunalen Entwicklung Rehfeldes (FKER) entstand Ende 2017 ein erster U 3 Spielplatz an der Annemariestraße/Blumenstraße. Auf weiteren kommunalen Flächen sollen 2-3 weitere Kleinspielplätze in 2018 entstehen. Der BA schlägt folgende Flächen vor:

  1. Heinrich- Heine- Ring
  2. Nähe Pfuhl in der Ahornallee
  3. Am Fuchsbergring
  4. Nähe Gaststätte Radaiczak

Für den größeren Sport- und Spielplatz wird das Amt um Mithilfe für geeignete Flächen gebeten.

Der Vorschlag, bei Themen wie Sport- und Spielplätze sowie Frühjahrsputz gemeinsame Beratungen von Bildungs- und Ortsentwicklungsausschuss durchzuführen, soll geprüft werden.

 

Initiativgruppe „Grüne Inseln Rehfelde“

Die Bildung einer Initiativgruppe „Grüne Inseln Rehfelde“, deren erste Sitzung am 24.01.2018 um 19.00 Uhr im Beratungsraum des Bürgerzentrums stattfindet, wurde vom Bildungsausschuss sehr begrüßt. Hier sollen viele Bürger von Rehfelde gewonnen werden, sich aktiv in die Gestaltung von kleinen Erholungsinseln einzubringen und diese zu pflegen, um dem „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“ weiter gerecht zu werden.

Die nächste Sitzung des Bildungsausschusses findet am 06. Februar 2018 statt.

 

Thomas Friedel

Gemeindevertreter DIE LINKE

 

Foto:Martin Schemm - pixelio.de

Foto zu Meldung: Aktuelles aus dem Bildungsausschuss 01/2018