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Klimaschutzmanager

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Elsholzstraße 6
15345 Rehfelde

E-Mail E-Mail:

Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für drei Jahre gefördert.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab -  von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationalen Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Projekttitel

Fachliche-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Rehfelde

 

Projektlaufzeit

 01 .Januar 2016 – 31. Dezember 2018 

 

Förderung

 

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www.klimaschutz.de www.ptj.de/klimaschutzinitiative

 

Dokumente

Energiekonzept der Gemeinde Rehfelde


Aktuelle Meldungen

Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt

(19.10.2018)
(IR) Im September 2014 wurde das Energiekonzept der Gemeinde verabschiedet. Seitdem sind auf diesem Gebiet zahlreiche Aktivitäten in der Kommune gelaufen. Aktuell wird an der Dämmung der Fassade des Altbaus der Kita Fuchsbau gearbeitet.
Das Informationsportal für Brandenburg MOZ.de berichtet darüber unter der Überschrift „Öko-Kita - Klima-gerecht von Kopf bis Fuß“.
Lesen Sie den Artikel --> hier
 

Foto zur Meldung: Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt
Foto: Altbau der Kita Fuchsbau wird gedämmt

Rehfelde radelt fleißig mit - Ergebnis der 1. Woche

(29.08.2018)
(RT) Die Gruppe „Radeln für Rehfelde“ hat nach sieben Tagen STADTRADELN nun schon zwölf aktive Teilnehmer und schon über 1.000 Kilometer geradelt. Immerhin eine Strecke von Rehfelde nach Bern. Damit sitzen unsere Wettkampfteilnehmer schon rund 70 Stunden auf dem Sattel und haben knapp 150 Liter Benzin eingespart.
Damit sind wir schon ganz gut im Rennen und liegen in der Kategorie „Absolute Kilometer“ auf dem zweiten Platz im Landkreis Märkisch-Oderland.
Aber es ist ein knappes Rennen und wir freuen uns, wenn weitere Rehfelder mitradeln. Eine Anmeldung ist bis zum Ende des Fahrzeitraumes möglich. Es zählt jeder Kilometer und jeder aktive Teilnehmer und jede aktive Teilnehmerin. Denn bei dieser Kategorie liegen wir noch auf Platz 4.
 
Das können wir besser!
Wer seine gefahrenen Kilometer nicht jedem Wissen lassen möchte, muss das auch nicht tun. Dafür muss man nur die ausliegenden Anmeldeformulare und die erfassten Kilometer bei der Tourismusinformation oder im Bürgeramt abgeben oder in den Briefkasten stecken.
Bei Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung
• klimaschutzmanager@gemeinde-rehfelde.de
• Tourismuspavillon - 033435/ 709062
 

[Punktestand nach der ersten Woche]

Foto zur Meldung: Rehfelde radelt fleißig mit - Ergebnis der 1. Woche
Foto: Rehfelde radelt fleißig mit - Ergebnis der 1. Woche

Fast 200 Kilometer rund um Rehfelde

(22.08.2018)
(HGH) Am vergangenen Montag trafen sich neun Radler am Tourismuspavillon mit Bürgermeister Reiner Donath im Peloton und fuhren zum Auftakt der dreiwöchigen Aktion „STADTRADELN“ eine Runde um die Gemeinde. Auf der Strecke konnten alle Fahrbahnbeläge erspürt werden. Auf der frisch instand gesetzten Karl-Liebknecht-Straße rollte es gut, auf der unbefestigten Verbindungsstraße von Rehfelde-Dorf nach Zinndorf war hohe Steuerkunst gefragt, um den Schlaglöchern auszuweichen. Nach Werder wurde von Zinndorf aus auf dem Feld- bzw. Wanderweg gefahren, der durch die lange Trockenheit auch nicht einfach zu fahren war. Nach einer Stunde traf die Gruppe wieder am Ausgangspunkt ein und hatte zusammen fast 200 Kilometer geradelt..
Jetzt kommt es darauf an, die im Zeitraum 20. August bis 09. September geradelten Kilometer für Rehfelde auch zu erfassen. Dazu kann man sich im Internet bis 30. August wie folgt registrieren
  • Homepage: www.stadtradeln.de
  • Kommune: Landkreis Märkisch-Oderland
  • Team: Radeln für Rehfelde
 
Weitere Informationen sind hier zu lesen.
 

Foto zur Meldung: Fast 200 Kilometer rund um Rehfelde
Foto: Fast 200 Kilometer rund um Rehfelde

STADT-RADELN - Rehfelde macht mit

(17.08.2018)

Ab dem 20.08.2018 ist es soweit. Das Stadradeln fängt an und Rehfelde radelt fleißig mit. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an dem Stadtradel-Wettbewerb ein.

An drei aufeinanderfolgenden Wochen radeln wir mit über 800 Gemeinden in Deutschland, aber nur 17 weiteren Gemeinden in Brandenburg um die Wette. Dabei zählt jeder Fahrradkilometer. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder während der Freizeit. Eine schöne Gelegenheit, das Fahrrad nach der letzten Hitzeperiode wieder herauszunehmen.

Jeder Teilnehmer und Kilometer zählt!

Aber natürlich jeder wie Sie oder Er das zeitlich und gesundheitlich leisten kann. E-Bikes sind ausdrücklich bis 25 km/h erlaubt.

 

Radel-AUFTAKT ist am Tourismuspavillon

  • ab 17 Uhr – Unterstützung bei der Anmeldung auf der Webseite sowie Klärung weiterer Fragen
  • ab 18 Uhr – offizieller Start mit einer Fahrradtour durch Rehfelde und Umgebung

Eine Anmeldung ist bis einschließlich 30.08. möglich. Bis dahin können wir alle gefahrenen Kilometer für die erste Woche zählen. Eine spätere Anmeldung ist dann nur für die zweite und die dritte Woche möglich. Je früher wir uns Anmelden desto mehr Kilometer können wir zählen.

 

Die Teilnahme ist über drei Wege möglich:

  • Ausfüllen des ausliegenden Teilnahmeformulars und der Kilometererfassungsbögen (Tourismusinformation sowie Bürgeramt in Elsholzstraße 4, 15345 Rehfelde); Abgabe der Formulare entweder persönlich oder den Briefkasten nutzen (Ihre Daten werden vertraulich behandelt.)
  • Herunterladen der APP- Stadtradeln à https://www.stadtradeln.de/app/
  • Anmeldung (einmalig) und Eintragung der gefahrenen Kilometer via Webseite (mind. einmal die Woche) à https://www.stadtradeln.de/registrieren/

Bei der Anmeldung geben Sie das Bundesland Brandenburg sowie unter Kommune den Landkreis Märkisch-Oderland ein. Die Gemeinde Rehfelde ist mit der Gruppe „Radeln für Rehfelde“ dabei. Dieser können Sie gerne auch beitreten. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie in Rehfelde wohnen, arbeiten oder eine andere Tätigkeit aufnehmen.

Sie können aber auch eine eigene Gruppe für ihre Kommune, die Arbeitsstelle, ihren Verein oder einen Freundeskreis bilden oder beitreten.

 

Hier noch eine kleine Frage-Antwort-Liste:

 

Warum soll ich teilnehmen?

In erster Linie, weil Fahrradfahren Spaß macht, Geld spart, gesund ist und zusätzlich die Umwelt schont. Das besondere an der Teilnahme am Stadtradeln ist, dass wir innerhalb dieser drei Wochen gemeinsam als Gemeinde für einen guten Zweck radeln und der Öffentlichkeit unsere Fahrradbegeisterung zeigen können. Und in Brandenburg sind wir eine von insgesamt nur 17 Kommunen. Natürlich kann man seine Ergebnisse auch mit anderen vergleichen und einen kleinen Wettbewerb machen.

 

Wie trage ich die Kilometer ein?

Wo die Kilometer gefahren werden ist nicht wichtig, jedoch sollten spätestens 5 Tage nach Ablauf der Woche (also spätestens Sonntag) die Kilometerstände nachtragen. So wissen wir zeitnah wie die Gruppen zueinander stehen und wie viele Kilometer wir insgesamt geradelt haben. Ein Update gibt es dann auf unserer Webseite www.gemeinde-rehfelde.de sowie auf Facebook.

Wer die Kilometer seiner Strecke nicht weiß, der kann einfach diese Strecke beim Routenplaner von google.de nachprüfen

Die Eintragung der gefahrenen Kilometer kann entweder über die ausliegenden Kilometererfassungsbögen oder auf der Webseite durchgeführt werden.

 

Was gibt es zu gewinnen?

Zuallererst einen gesünderen Körper und Geist - also ein Ansporn das Fahrrad zu benutzen. Gemeinsam für einen guten Zweck zu radeln macht gleich doppelt so viel Spaß.

Natürlich gibt es auch einen schönen Aufkleber, der zeigt, dass Sie pro-aktiv für Rehfelde radeln. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält zusätzlich zum Ende des Stadtradelns eine Teilnahmeurkunde mit den gefahrenen Kilometern. Natürlich zählt jeder Kilometer, daher hat jeder der mitmacht auch gewonnen.

Die Aktivsten werden am Ende des Radelwettbewerbs natürlich auch prämiert. Die kleinen Preise werden nach Altersgruppen vergeben. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

 

Was ist der Hintergrund?

Neben dem Spaß am gemeinsamen Fahrradfahren und dem gesundheitlichen Effekt geht es auch darum, dass wir mit dem Fahrradfahren auch etwas Gutes für die Umwelt tun können.

Denn: Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Das entspricht rund 3 Millionen Tonnen Steinkohle.

UND: Jeder Fahrradkilometer spart natürlich auch Geld und je 30 Minuten verbraucht man rund 300 kcal. Das entspricht einer halben Tafel Schokolade oder einer Portion Nudeln.

 

Warum gibt es Teams?

Wir können alle für ein Team radeln. Es ist aber auch möglich, sich für ein spezielles Team anzumelden. Man kann sich bei der Anmeldung einem Team zuordnen oder auch ein eigenes Team gründen. Ein Team zählt ab zwei Personen. Das kann eine Schulklasse oder ein Verein sein oder einfach ein Zusammenschluss mit Freunden sein. Wer möchte kann sich aber einfach unter der Gruppe „Grünes Rehfelde“ eintragen.

Das Organisationsteam
 

[STADTRADELN Flyer 2018]

Foto zur Meldung: STADT-RADELN - Rehfelde macht mit
Foto: STADT-RADELN - Rehfelde macht mit

Speicherung von Sonnenstrom wird gefördert

(04.08.2018)
(IR) Das Land Brandenburg fördert seit dem 27. Juli 2018 50 % der Investitionskosten eines Stromspeichers für das private Eigenheim. Durch das Förderprogramm mit dem Namen „1000 Speicher“ sind nun auch alle Wohnungseigentümer, die über eine Photovoltaikanlage verfügen, antragsberechtigt. Bisher konnten nur Gewerbetreibende von einer Förderung profitieren.
Wie der Name schon sagt, ist die Förderung bisher auf 1.000 Speicher limitiert. Nach ersten Informationen wurden innerhalb der ersten Tage schon über 200 Anträge gestellt. Die Förderung kann man direkt bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg beantragen. Wer also an einem Speicher interessiert ist, sollte eventuell nicht zu lange darüber nachdenken.
Durch die fünfzigprozentige Förderung wird eine Speicherlösung nun auch für das Eigenheim attraktiv. „Ein Speicher ist besonders attraktiv, um den Sonnenstrom den eine PV-Anlage größtenteils in den Mittagsstunden produziert auch abends oder in der Nacht zu nutzen. Es ist schon ein besonderes Gefühl mit 100 % Erneuerbarer Energie die Wäsche zu waschen oder am Abend fernzusehen.“ - so der Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde René Tettenborn.
Aber auch wirtschaftlich kann ein Speicher Sinn ergeben. Hier kommt es aber auf den eigenen Verbrauch und das Lastprofil des Eigenheims an. Also wie hoch ist der Stromverbrauch zu welcher Tageszeit.
„Das kann man ganz einfach einmal eine Woche lang selber nachprüfen, indem man beispielsweise früh und abends seinen Zähler abließt und prüft, wie viel Sonnenenergie von der eigenen Anlage eingespeist wird.“ - rät der Tettenborn für die Planung eines geeigneten Speichersystems.
Auch ein Elektroauto wird damit zunehmend attraktiv, da man den gespeicherten Strom abends in das Auto laden kann.
Auf dem Markt sind schon Speicher mit einer Kapazität von 8 kWh für rund 6.000 € erhältlich. Je nach Qualität und Garantieversprechen kann der Preis auch niedriger oder höher sein. Mit der Förderung und der richtigen Auslegung des Speichers kann sich der Speicher innerhalb von sechs Jahren amortisieren.
„Anders ausgedrückt, die Kosten je kWh liegen bei ca. 8 und 15 Cent. Damit kann man bis zu 10 Cent je kWh gegenüber dem eigenen Stromtarif einsparen. Es kommt halt auf den Einzelfall drauf an.“- gibt der Klimaschutzmanager zu bedenken.
Und wer noch keine PV-Anlage hat, der Zeitpunkt für den Kauf einer PV-Anlage ist derzeit günstig. Die Modulpreise sind derzeit relativ niedrig und der nichtverbrauchte oder nichtgespeicherte Strom kann gegen eine Vergütung in das öffentliche Netz eingespeist werden. Derzeit gibt es rund 12 Cent je eingespeiste kWh und Anlagengröße.
 
Weitere Informationen finden Sie bei der ILB --> hier
 
Eine Vorabberatung zu diesem Thema oder zu anderen Themen der Erneuerbaren Energien können Sie auch persönlich bei dem Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde René Tettenborn erhalten.
Termine können Sie direkt anfragen unter .
  • klimaschutzmanager@gemeinde-rehfelde.de oder
  • 033433/ 65946

Foto zur Meldung: Speicherung von Sonnenstrom wird gefördert
Foto: Speicherung von Sonnenstrom wird gefördert

eCorso in Rehfelde

(09.07.2018)
(RT) Der eCorso 2018 „Berlin-MOL-Usedom“ führte am 29. Juni durch den Landkreis Märkisch-Oderland. Ein überregionales Fachpublikum fuhr mit 15 verschiedenen E-Fahrzeugen durch den Landkreis und konnte sich über den derzeitigen Entwicklungsstand im Kreis informieren.
Organisiert wurde der Abschnitt in Märkisch-Oderland durch den Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde mit Unterstützung der BürgerEnergieGenossenschaft Inselwerke eG und dem Energiebüro der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft.
Ausgangspunkt des Corsos war das STIC-Gelände in Strausberg. Mario Hofmann, Projektleiter des Energiebüros MOL, stellte zu Beginn den aktuellen Stand der E-Mobilität in der Region vor und verwies auf den derzeit noch unzureichenden Ausbau an Ladesäulen im Kreis. Besonders Tagesausflügler haben es aktuell schwer, an ihren Destinationen zu laden. Zwar werde die Reichweite der Fahrzeuge immer größer, jedoch sind noch viele Teile der Region für Gäste nicht zu erreichen. Deshalb ist der Landkreis und die Wirtschaftsförderung bestrebt, einen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur voranzubringen. „Wir sind gerade mit verschiedenen Gemeinden im Gespräch und stoßen auf reges Interesse seitens der Gemeinden. Wir hoffen daher, den Ausbau zügig voranbringen zu können.“ so Hofmann.
Beispielsweise auch in Rehfelde, wo der Klimaschutzmanager René Tettenborn über die unterschiedlichen Ladeansätze referierte. So können bspw. Bahnhöfe mit ihren Park und Ride -Parkplätzen mit niederschwelligen Ladesäulen ausgebaut werden. „Hier benötigen wir eigentlich nur hochwertige Haushaltssteckdosen, die E-Pendlern zu Verfügung gestellt werden können. Mehr als 3,7 KW braucht man eigentlich nicht. Dafür kann man mehr bauen. Die meisten Pendler fahren für mindestens fünf Stunden zur Arbeit und in dieser Zeit kann man rund 120 km laden. Das reicht auch für größere Umwege nach Hause. „Und wenn wir das mit Photovoltaik kombinieren, kommt der Strom direkt von der Sonne und ist zu 100 % Erneuerbar!“ so Tettenborn.
Anders sieht es natürlich an touristisch attraktiven Standorten oder Verkehrsknotenpunkten für Autobahnen oder Bundestraßen aus. Hier sollten mindestens 11 KW Ladepunkte oder sogar Schnellladepunkte mit bis zu 60 KW vorgehalten werden. Das Zielpublikum ist ein ganz anderes. Touristen bleiben bspw. nur wenige Stunden an einem Ort und Personen, die die Region durchqueren müssen, haben vielleicht Zeit für einen kleinen Imbiss
Dass diese Zielgruppe im Landkreis noch schwer an offizielle Ladepunkte herankommt, konnten die Teilnehmer selber feststellen. Aber dank der Unterstützung des Amtes Märkische Schweiz und dem Coworking-Space in Letschin konnten die Fahrzeuge mit Adaptern an Drehstromsteckdosen laden.
Rehfeldes Bürgermeister Reiner Donath sagte dazu: “Bevor wir den Bürgern die Elektromobilität schmackhaft machen können, müssen wir als Gemeinde voran gehen und eine Ladeinfrastruktur bieten. Wichtig ist auch, dass der Strom erneuerbar ist.“
Damit der Prozess nicht aufhört, sollen weitere Veranstaltungen folgen. Zusätzlich bietet das Klimaschutzmanagent Rehfelde und das Energiebüro der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft auch ein Beratungsangebot zum Thema Elektromobilität an.
„Es gibt viele Vorurteile gegenüber der Elektromobilität. Viele davon werden unwahr und die jetzigen Herausforderungen gehen wir gerade gemeinsam an.“ - so Tettenborn
 

Foto zur Meldung: eCorso in Rehfelde
Foto: eCorso in Rehfelde

Das Elektroauto kommt – Herausforderung und Chance!

(22.05.2018)
(IR) Für viele kommt die E-Mobilität noch mit vielen Fragezeichen. Sind die Fahrzeuge praxistauglich, welche Infrastruktur ist wichtig und welche Chancen eröffnen sich?
Vom 29. Juni 2018 bis zum 01. Juli 2018 findet nunmehr der Dritte “eCorso Berlin-Usedom“ der Inselwerke eG statt.
Erstmalig führt der eCorso Berlin-Usedom durch das Märkische Oderland.
Das Klimaschutzmanagement der Gemeinde Rehfelde, das Energiebüro MOL, und die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree lädt am Freitag entlang der Strecke zu verschiedenen inhaltlichen Impulsvorträgen und Workshops ein.
Darüber hinaus stehen verschiedene E-Mobile für Probefahrten zur Verfügung. Der eCorso mit fachlichem Input startet am 29. Juni 2018 um 9:30 Uhr bei der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft mbH, Garzauer Chaussee 1, 15344 Strausberg.
Eine Einladung sowie ein detailliertes Programm steht in Kürze bereit.
 
 
Weitere Infos auf der Homepage der Inselwerke --> hier 
 
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an den Rehfelder Klimaschutzmanager René Tettenborn wenden.
  • E-Mail tettenborn@amt-maerkische-schweiz
  • Telefon 033433 65946
 

Foto zur Meldung: Das Elektroauto kommt – Herausforderung und Chance!
Foto: Das Elektroauto kommt – Herausforderung und Chance!

ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

(04.05.2018)
(IR) Zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele sind verstärkte Anstrengungen von allen Beteiligten notwendig. Nur dann kann der Mensch gemachte Klimawandel noch auf ein erträgliches Maß eingedämmt werden. Immer deutlicher wird dabei, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. Es braucht einen grundsätzlichen Kulturwandel bisheriger Lebens- und Wirtschaftsweisen.
In Rehfelde wird zu diesem Problemfeld am 22 Juni 2018 eine Werkstatt für einen klimafreundlichen Kulturwandel durchgeführt. (Weitere Informationen zu Ort, Zeit und Programm im Veranstaltungskalender)
 
Weil kultureller Wandel nicht durch Richtlinien oder Gesetze verordnet werden kann, sind neue Qualitäten der Selbstmotivation nötig. Genau hier setzt das Projekt „ClimateCulture-Lab CCL“ an. Es will die Verbreitung einer klimafreundlichen (alltags-)kulturellen Haltung auf kommunaler Ebene befördern und frischen Wind in bestehende Klimaschutzprozesse bringen. Ziel ist der Aufbau von Veränderungskompetenz, damit sich vor Ort eine nachhaltige KlimaKultur besser entfalten kann. Thematische Schwerpunkte sind die kommunale Energiewende und der Umbau des lokalen „Energiesystems“. Hieran werden kulturelle Zusammenhänge verdeutlicht und damit verbundene Lösungsansätze entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und die Motivation der Beteiligten aus den Kommunen. Gemeinsam wächst ein Dialog- und Lernformat zur Verbreitung von Kulturen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Wahrnehmung, Werten und Verhalten verankern.
 
Was erwartet die Teilnehmer beim ClimateCulture-Lab in Rehfelde?
Teil des Projekts ist die Durchführung von 13 kommunalen CCL-Werkstätten in ganz Deutschland. Wir haben gemeinsam mit dem Klima-Bündnis eine solche Werkstatt hier in Rehfelde vorbereitet, so dass wir gemeinsam mit allen klimaschutzinteressierten Akteur*innen gezielt an unserer KlimaKultur arbeiten können. Zusätzliche Unterstützung in der Vor- und Nachbereitung bietet die CCLOnline-Lernplattform.
 
Die eintägige CCL-Werkstatt wird von einem erfahrenen Moderationsteam des Pestel Instituts angeleitet. Als Inspiration für die Diskussion dient ein Einblick in das kommunale Energiesystem:
• Wie energiehungrig ist Rehfelde?
• Welche Veränderungspotenziale existieren aus Sicht des Solar-Instituts Jülich?
 
Aufbauend auf einer ersten Einordnung bisheriger Klimaschutzaktivitäten mit dem Rad der Nachhaltigkeit gilt es herauszufinden, in welchen Bereichen Spielräume für den kulturellen Wandel vorhanden sind. Persönliche Erfahrungen, aber auch die Reflektion des eigenen Denkens und Handelns spielen hier eine wichtige Rolle. In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden dann konkrete Lösungsansätze für den KlimaKulturWandel in Rehfelde. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektideen werden am Ende gemeinsam zusammengetragen und mögliche nächste Schritte besprochen.
 
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Angesprochen sind professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden oder Vereinen bis hin zu Kulturschaffenden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch aktiven Kulturwandel voranbringen wollen.
 
Wer steht hinter der CCL Werkstatt in Rehfelde?
Das Verbundvorhaben „100% CO2-frei - ClimateCulture-Lab“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Rehfelde ist die Gemeinde Rehfelde im Amt Märkische Schweiz.
 

Foto zur Meldung: ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde
Foto: ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

Bürger- und Unternehmerberatung „Energie und Klimaschutz“

(11.04.2017)

Die Gemeinde Rehfelde bietet ihren Bürgern und Unternehmen ab dem 02. Mai 2017 erste Beratungen im Bereich Energieerzeugung und -effizienz sowie auch zum Thema Elektromobilität an. Dafür steht der Klimaschutzmanager René Tettenborn im Pavillon am Bahnhof in der Touristinformation – Bahnstraße 1c - jeden Dienstag von 15:00 bis 18:30 Uhr oder nach Vereinbarung zur Verfügung.

In der Beratung kann z.B. gemeinsam ermittelt werden, ob eine eigene PV-Anlage sinnvoll sein kann oder welche Möglichkeiten es gibt, das Eigenheim zu Dämmen. Weiterhin kann der Klimaschutzmanager erste Einblicke in das Thema Elektromobilität zu den Modellen und Kosten sowie den Vor- und Nachteilen geben. "Elektromobilität ist ja in aller Munde und es gibt viele Aussagen und Mythen darüber. Uns ist es wichtig die Chancen und auch die Nachteile pragmatisch abzuwägen.“ 

Neben einer Erstberatung stehen auch verschiedene Messgeräte und umfangreiches Informationsmaterial rund um das Thema Energieeffizienz, Wärmedämmung etc. zur Ausleihe bereit. Durch diese Möglichkeiten können die Einwohner der Gemeinde ihre eigenen Verbräuche analysieren und optimieren. „Man schafft sich gewöhnlicher Weise nicht solche Geräte oder Bücher für den einmaligen Gebrauch an. Man prüft ja gewisse Geräte oder Oberflächen nur einmal. Außerdem ist es eine Qual, sich durch die Vielzahl von Infomaterialien im Internet durchzuklicken. Daher möchten wir als Gemeinde unseren Bürgern die Erstinformation erleichtern.“

Die Geräte und Bücher werden in der Regel für eine Woche ausgeliehen und es ist eine Kaution von 50 € erforderlich, die nach Rückgabe wieder zurückgezahlt wird.

Zur Ausleihe bereit stehen u.a. Strommessgeräte, Stromverbrauchsgeräte und Infrarotthermometer und Literatur zu den Themenbereichen Wärmedämmung, Gebäudesanierung und Energieerzeugung.

 

Kontakt

Telefon: 033433 65946

e-Mail: klimaschutzmanager@gemeinde-rehfelde.de

 

Reiner Donath

Bürgermeister

 

Foto zur Meldung: Bürger- und Unternehmerberatung „Energie und Klimaschutz“
Foto: Bürger- und Unternehmerberatung „Energie und Klimaschutz“

Rehfelder Turnhalle energetisch saniert

(07.12.2016)

In den Sommerferien 2016 wurde die Turnhalle der Grundschule Rehfelde weiter modernisiert. Die energetische Sanierung ist zum größten Teil abgeschlossen. Es fehlen noch die Sanierung des Sockels mit der Erneuerung des Regenablaufes sowie die Turnhalleninnenbeleuchtung. Hier soll noch auf LED-Technik umgestellt werden.

Was wurde nun konkret unternommen, um die Bewirtschaftungskosten der Turnhalle zu senken und so einen nachhaltigen Klimaschutz zu bewirken.

Mit der Planung der Sanierung wurde das Ingenieurbüro Trenczek aus Strausberg beauftragt. Im Vorfeld der Sanierung musste sich noch geeinigt werden, ob das Ersetzen der großen Fensterfront mit Hilfe einer Holzkonstruktion oder mit einer massiven Bauweise ausgeführt wird. Es wurden beide Varianten betrachtet, Vor- und Nachteile abgewogen und sich dann für die Holzkonstruktion entschieden. Hierbei ist besonders auf den nicht nötigen Mauertrocknungsprozess und die damit verbundene kürzere Bauzeit eingegangen worden, hatten sich doch die Gemeindevertreter im Vorfeld mit der Leitung der Grundschule geeinigt, dass möglichst eine komplette Sanierung in den großen Sommerferien stattfinden sollte.

Vor dem Hintergrund eines völlig überteuerten und niemals fertig werdenden Flughafens ist es doch erwähnenswert, dass die ausführenden Firmen die Kosten wie auch die Bauzeit eingehalten haben und so mit Beginn des neuen Schuljahres die Turnhalle wieder voll umfänglich genutzt werden konnte.

Die Vielzahl der sich in den Sommerferien konzentrierenden Baumaßnahmen zur Sanierung, zum Umbau und zur Verbesserung der Brandschutzeigenschaften in Schulen der Region bedingen erfahrungsgemäß Kapazitätsengpässe bei den Fachfirmen und so oft auch Schwierigkeiten, die Termine zu halten. Nicht so hier in der Turnhalle der Grundschule Rehfelde. Sie konnte pünktlich zum Schuljahresanfang vollumfänglich wieder genutzt werden.

Mit dem Start der Ferien am 21. Juli 2016 wurde die Baustelle eingerichtet und die große Fensterfront ausgebaut. Die einzelnen Fensterteile waren sehr schwer, hatten aber keinen entscheidenden energetischen Wert für die Turnhalle. Mit einer Infrarotkamera wäre die große Fensterfront im Winter nur ein großer roter Fleck gewesen, die die Wärme perfekt nach außen transportiert hätte.

Die Firma H & F Compaktbau GmbH aus Strausberg übernahm als einzige Angebotsfirma den Aufbau der ehemaligen Fensterfassade. Auf eine Pfostenriegelfassade mit großen Fensterflächen wurde verzichtet, da das die Kosten fast verdoppelt hätte. So wurden ein Holzrahmenbau mit eingebauter Mineralwolle (20 cm) sowie eine dahinter liegende Dampfsperre (PE-Folie) auf dem alten Fensterfundament errichtet. Diese wurde von Innen mit lackierter OSB-Platten verkleidet und von außen mit einer hinterlüfteten, beschichteten Blechpaneelschalung abgedichtet. Ein Insektenschutzgitter schützt dabei die Unterkonstruktion vor Befall.

Die zehn Fenster und eine neue Feuerschutztür für den Heizungsraum wurden von der Firma Bernd Knop GmbH aus Templin geliefert und eingebaut. Es wurden doppelt verglaste Fenster mit einer elektrischen Fensterflügellüftung eingebaut, so ist eine elektrische Kipplüftung möglich. Wichtig ist hier, dass die Nutzer nach Benutzung der Halle ordnungsgemäß lüften und anschließend die Fenster wieder verschließen. Die feuchte Atem- und Transpirationsluft muss aus der Halle transportiert werden, um Bauschäden vorzubeugen. Dabei sollte möglichst die kostenintensive Wärme in der Halle verbleiben. Große Bauteile speichern die Wärme hervorragend, so dass ein vernünftiges Lüften nur einen begrenzten Einfluss auf den Energieverlust hat.

Die Turnhalle wurde dann mit einem Wärmedämmverbundsystem eingepackt. Leider musste aus Kostengründen auf den Sockel verzichtet werden. Die Dachkonstruktion wurde ja schon im Zuge der Errichtung der Fotovoltaikanlage gedämmt. Für diese Arbeiten hatten sich drei Firmen beworben. Der Zuschlag ging an das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Form+Farbe aus Seelow. Als Fassaden-Dämmplatten wurde 12 cm Mineralwolle verwendet. Sie zeichnen sich durch eine bessere Ökologie als Polystyrol aus und sind rissfester sowie diffusionsoffen, so dass Feuchtigkeit aus den Wänden nach außen abgegeben werden kann. Auf den Dämmplatten wurde Armierung gestrichen und dann mit einem farbigen Mineralputz versehen. Unter die Fenster vor dem Fußballfeld kam vorher noch Panzergewebe zum Schutz gegen geschossene Bälle zum Einsatz.

Jetzt ist es wichtig, dass möglichst schnell der Sockel noch eingepackt wird. Gerade in den Wintermonaten stellt jetzt der ungedämmte Sockel eine Wärmebrücke dar, an der sich die Feuchtigkeit aus der Halle von innen an die Fugen setzt. Sollten sich die Fugen schwarz färben, entsteht dort Schimmelbefall, der dann schnellstens durch Sockeldämmung unterbrochen werden muss.

Nun kann gespannt auf die witterungsbereinigten Wärmeverbrauchsdaten der sanierten Turnhalle gewartet werden. Zeigen sie doch die Energieeinsparung der Sanierungsmaßnahme, die dann auch in Geldwert und Emissionseinsparung errechnet werden kann.

 

Jens Lemme

Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde

 

Foto: Marc Boberach - pixelio.de

Foto zur Meldung: Rehfelder Turnhalle energetisch saniert
Foto: Foto - Marc Boberach - pixelio.de

Finale bei der Sanierung der Turnhalle

(06.08.2016)

Am 15. Dezember 2015 wurde durch den Haushaltsbeschluss der 3. und letzte Bauabschnitt der Sanierung der Turnhalle der Rehfelder Grundschule finanziell beschlossen. Dabei handelt es sich um die energetische Sanierung der Fassade. Zuvor wurden Brandschutz, Sanitäreinrichtungen und Turnhallendach mit Installation der Fotovoltaikanlage auf Vordermann gebracht.

Die Umsetzung der energetischen Zielsetzung der Gemeinde laut Energie- und Klimaschutzkonzept soll nun in Angriff genommen werden.

Die Ferien haben am 21. Juli 2016 begonnen und damit wurde gleichzeitig der Startschuss der Turnhallensanierung gegeben. Mit der Schule war abgesprochen, dass möglichst in der Ferienzeit die Baumaßnahmen erledigt werden sollen, die einen Betrieb der Turnhalle beeinträchtigen. Dazu gehören insbesondere der Ausbau der alten Glasbausteine und der neue Aufbau der Turnhallenwand, inklusive Fenster, auf der Nordseite.

Als Fassadedämmung wird ein Wärmedämm- Verbundsystem (120 mm), bestehend aus nicht brennbaren Dämmstoffplatten aus Mineralwolle, an die Fassade geklebt und gedübelt. Diese Platten bekommen anschließend einen mineralischen Oberputz und einen farblichen Anstrich.

Mineralwolle ist oft etwas teurer als Polystyrol (EPS oder Styopor), zeichnet sich aber durch eine hohe Diffusionsoffenheit aus und besitzt eine bessere Ökobilanz als mineralölhaltige Schaumstoffdämmung. Im Gegensatz zum Polystyrol kann Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert werden und beugt so dem Schimmelrisiko vor. Gerade vor dem Hintergrund, dass in der Turnhalle viele Menschen atmen, transpirieren und duschen, ist es wichtig, dass sich Restfeuchtigkeit durch falsches Lüften nicht in den Mauern sammeln kann und Bauschäden folgen. Sollten Fußbälle mal unabsichtlich gegen die Wand geschossen werden, platzt zwar der Mineralputz ab, aber die Mineralwolle bekommt keine Risse und Feuchtigkeit kann so nicht eindringen.

An der Nordseite der Turnhalle wurden schon alle Glasbausteine entfernt und das dadurch entstandene Loch wird durch einen Fichtenholzrahmenbau wieder aufgebaut. In den Holzrahmen kommt 200 mm Mineralfaser-Wärmedämmung als Klemmfilz zwischen den Holzständern. Raumseitig wird eine PE-Folie als Dampfsperre angebracht, die das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung verhindern wird. Mit lackierten OSB- Platten wird anschließend die Innenseite verschlossen. Auf der Außenseite wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn befestigt sowie eine Lärchen-Unterkonstruktion montiert, die für eine Hinterlüftung der Fassade sorgt und gleichzeitig einer Blechpaneelverkleidung halt gibt. Die Blechpaneelverkleidung besitzt eine Sinusform und ist mit einem grauen Anstrich beschichtet.

In die Nordwand der Turnhallenwand werden zehn Fenster (2,40 m x 1,65 m, zweiteilig) integriert, von denen sich jeweils ein Flügel elektrisch öffnen lässt.

Die Turnhalle hat am Ende der Bauphase, Mitte September, eine sehr gute Wärmedämmung, die eine Grundlage zur Energieeinsparung darstellen kann. Die Einsparung von Wärmeenergie hängt aber maßgeblich von dem richtigen Lüftungsverhalten der Benutzer und einem vernünftigen, dem Sportbetrieb angemessenem Temperaturniveau in der Halle ab. Sollte das Schließen der Fenster im Winter vergessen werden, geht sehr viel Wärmeenergie  verloren, die eine Wärmedämmung auch nicht mehr aufhalten kann und die die Kosten der energetischen Sanierung unsinnig machen. Also ein Appell an alle zukünftigen Nutzer der Turnhalle, auf richtiges Lüften und Heizen zu achten.

 

Jens Lemme

Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde  

 

Auch die Märkische Online Zeitung berichtet über den Fortgang der Arbeiten. Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Finale bei der Sanierung der Turnhalle
Foto: Finale bei der Sanierung der Turnhalle

Klimaschutzmanager für Rehfelde

(18.01.2016)

(IR) Seit Anfang des Jahres ist für Rehfelde ein Klimaschutzmanager tätig. Mit einem offenen Brief stellt er sich vor:

 

Liebe Rehfelder Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitstreiter,

die Erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch und trotzdem braucht es noch gewaltige Anstrengungen, bis wir die Energiewende gemeinsam geschafft haben. So ist es auch richtig und wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rehfelde sich auch für die Energiewende interessieren und damit etwas für den Klimaschutz unternehmen.

Um in Zukunft die Energie in Rehfelde effizienter einzusetzen oder einen erheblichen Teil von ihr einsparen zu können, habe ich am 01. Januar 2016 meine Arbeit als Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde aufgenommen. Meine Aufgaben bestehen in erster Linie in der Umsetzung und Koordinierung der Maßnahmen des Energiekonzeptes der Gemeinde Rehfelde. Der Öffentlichkeitsarbeit und der Netzwerkarbeit kommt dabei eine große Bedeutung zu. Ziel ist es, ein starkes Bewusstsein für das Thema Klimaschutz bei den relevanten Akteuren zu schaffen, um die Ziele der Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Mir ist wichtig, Sie für das Thema Energieeinsparung zu sensibilisieren und zu entsprechenden Maßnahmen zu motivieren.

Die von mir besetzte Stelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ für drei Jahre gefördert. In dieser Zeit möchte ich die bisherige erfolgreiche Arbeit der Gemeinde Rehfelde beim Klimaschutz intensivieren und die Akteure noch enger vernetzen. Die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Schulen und Kindergärten, ortsansässigen Unternehmen sowie insbesondere Ihr Einbezug, liebe Bürgerinnen und Bürger, stellen dabei einen Schwerpunkt meiner Arbeit als Klimaschutzmanager dar.

Ich bin gelernter Kaufmann, erfahrener Buchhalter, studierter und examinierter Forstingenieur sowie zertifizierter Europäischer Energiemanager, Energieberater und freier Dozent.

Nach meinem Studium war ich, als Projektleiter, Energieberater und Biomasseexperte, am Aufbau das deutsch-polnischen Zentrums für Erneuerbare Energien Hermann Scheer in Eberswalde beteiligt. Anschließend arbeitete ich als regionaler Energiemanager für die Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim.

Ich freue mich auf Ihre aktive Unterstützung den Klimaschutz in Rehfelde voranzubringen.

Jens Lemme

 

Auch die MärkischeOnlineZeitung berichtet zum Thema --> hier

 

Foto zur Meldung: Klimaschutzmanager für Rehfelde
Foto: Klimaschutzmanager für Rehfelde