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Klimaschutzmanager

Vorschaubild

Elsholzstraße 6
15345 Rehfelde

Telefon 033433 65946

E-Mail E-Mail:

Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative für drei Jahre gefördert.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab -  von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationalen Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

Projekttitel

Fachliche-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Gemeinde Rehfelde

 

Projektlaufzeit

 01 .Januar 2016 – 31. Dezember 2018 

 

Förderung

 

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www.klimaschutz.de www.ptj.de/klimaschutzinitiative

 

Dokumente

Energiekonzept der Gemeinde Rehfelde


Aktuelle Meldungen

Das Elektroauto kommt – Herausforderung und Chance!

(22.05.2018)
(IR) Für viele kommt die E-Mobilität noch mit vielen Fragezeichen. Sind die Fahrzeuge praxistauglich, welche Infrastruktur ist wichtig und welche Chancen eröffnen sich?
Vom 29. Juni 2018 bis zum 01. Juli 2018 findet nunmehr der Dritte “eCorso Berlin-Usedom“ der Inselwerke eG statt.
Erstmalig führt der eCorso Berlin-Usedom durch das Märkische Oderland.
Das Klimaschutzmanagement der Gemeinde Rehfelde, das Energiebüro MOL, und die Regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree lädt am Freitag entlang der Strecke zu verschiedenen inhaltlichen Impulsvorträgen und Workshops ein.
Darüber hinaus stehen verschiedene E-Mobile für Probefahrten zur Verfügung. Der eCorso mit fachlichem Input startet am 29. Juni 2018 um 9:30 Uhr bei der STIC Wirtschaftsfördergesellschaft mbH, Garzauer Chaussee 1, 15344 Strausberg.
Eine Einladung sowie ein detailliertes Programm steht in Kürze bereit.
 
 
Weitere Infos auf der Homepage der Inselwerke --> hier 
 
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an den Rehfelder Klimaschutzmanager René Tettenborn wenden.
  • E-Mail tettenborn@amt-maerkische-schweiz
  • Telefon 033433 65946
 

Foto zu Meldung: Das Elektroauto kommt – Herausforderung und Chance!

ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

(04.05.2018)
(IR) Zur Erreichung der nationalen und internationalen Klimaschutzziele sind verstärkte Anstrengungen von allen Beteiligten notwendig. Nur dann kann der Mensch gemachte Klimawandel noch auf ein erträgliches Maß eingedämmt werden. Immer deutlicher wird dabei, dass technische Lösungen allein nicht ausreichen. Es braucht einen grundsätzlichen Kulturwandel bisheriger Lebens- und Wirtschaftsweisen.
In Rehfelde wird zu diesem Problemfeld am 22 Juni 2018 eine Werkstatt für einen klimafreundlichen Kulturwandel durchgeführt. (Weitere Informationen zu Ort, Zeit und Programm im Veranstaltungskalender)
 
Weil kultureller Wandel nicht durch Richtlinien oder Gesetze verordnet werden kann, sind neue Qualitäten der Selbstmotivation nötig. Genau hier setzt das Projekt „ClimateCulture-Lab CCL“ an. Es will die Verbreitung einer klimafreundlichen (alltags-)kulturellen Haltung auf kommunaler Ebene befördern und frischen Wind in bestehende Klimaschutzprozesse bringen. Ziel ist der Aufbau von Veränderungskompetenz, damit sich vor Ort eine nachhaltige KlimaKultur besser entfalten kann. Thematische Schwerpunkte sind die kommunale Energiewende und der Umbau des lokalen „Energiesystems“. Hieran werden kulturelle Zusammenhänge verdeutlicht und damit verbundene Lösungsansätze entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse und die Motivation der Beteiligten aus den Kommunen. Gemeinsam wächst ein Dialog- und Lernformat zur Verbreitung von Kulturen, die Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Wahrnehmung, Werten und Verhalten verankern.
 
Was erwartet die Teilnehmer beim ClimateCulture-Lab in Rehfelde?
Teil des Projekts ist die Durchführung von 13 kommunalen CCL-Werkstätten in ganz Deutschland. Wir haben gemeinsam mit dem Klima-Bündnis eine solche Werkstatt hier in Rehfelde vorbereitet, so dass wir gemeinsam mit allen klimaschutzinteressierten Akteur*innen gezielt an unserer KlimaKultur arbeiten können. Zusätzliche Unterstützung in der Vor- und Nachbereitung bietet die CCLOnline-Lernplattform.
 
Die eintägige CCL-Werkstatt wird von einem erfahrenen Moderationsteam des Pestel Instituts angeleitet. Als Inspiration für die Diskussion dient ein Einblick in das kommunale Energiesystem:
• Wie energiehungrig ist Rehfelde?
• Welche Veränderungspotenziale existieren aus Sicht des Solar-Instituts Jülich?
 
Aufbauend auf einer ersten Einordnung bisheriger Klimaschutzaktivitäten mit dem Rad der Nachhaltigkeit gilt es herauszufinden, in welchen Bereichen Spielräume für den kulturellen Wandel vorhanden sind. Persönliche Erfahrungen, aber auch die Reflektion des eigenen Denkens und Handelns spielen hier eine wichtige Rolle. In Kleingruppen entwickeln die Teilnehmenden dann konkrete Lösungsansätze für den KlimaKulturWandel in Rehfelde. Die gewonnenen Erkenntnisse und Projektideen werden am Ende gemeinsam zusammengetragen und mögliche nächste Schritte besprochen.
 
An wen richtet sich die Veranstaltung?
Angesprochen sind professionelle und ehrenamtliche Akteur*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden oder Vereinen bis hin zu Kulturschaffenden sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger, die den Klimaschutz durch aktiven Kulturwandel voranbringen wollen.
 
Wer steht hinter der CCL Werkstatt in Rehfelde?
Das Verbundvorhaben „100% CO2-frei - ClimateCulture-Lab“ wird von den Projektpartnern Pestel Institut, Klima-Bündnis und Solar-Institut Jülich (SIJ an der FH Aachen) getragen und über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Kooperationspartner für die kommunale Werkstatt in Rehfelde ist die Gemeinde Rehfelde im Amt Märkische Schweiz.
 

Foto zu Meldung: ClimateCulture-Lab Werkstatt in Rehfelde

Bürger- und Unternehmerberatung „Energie und Klimaschutz“

(11.04.2017)

Die Gemeinde Rehfelde bietet ihren Bürgern und Unternehmen ab dem 02. Mai 2017 erste Beratungen im Bereich Energieerzeugung und -effizienz sowie auch zum Thema Elektromobilität an. Dafür steht der Klimaschutzmanager René Tettenborn im Pavillon am Bahnhof in der Touristinformation – Bahnstraße 1c - jeden Dienstag von 15:00 bis 18:30 Uhr oder nach Vereinbarung zur Verfügung.

In der Beratung kann z.B. gemeinsam ermittelt werden, ob eine eigene PV-Anlage sinnvoll sein kann oder welche Möglichkeiten es gibt, das Eigenheim zu Dämmen. Weiterhin kann der Klimaschutzmanager erste Einblicke in das Thema Elektromobilität zu den Modellen und Kosten sowie den Vor- und Nachteilen geben. "Elektromobilität ist ja in aller Munde und es gibt viele Aussagen und Mythen darüber. Uns ist es wichtig die Chancen und auch die Nachteile pragmatisch abzuwägen.“ 

Neben einer Erstberatung stehen auch verschiedene Messgeräte und umfangreiches Informationsmaterial rund um das Thema Energieeffizienz, Wärmedämmung etc. zur Ausleihe bereit. Durch diese Möglichkeiten können die Einwohner der Gemeinde ihre eigenen Verbräuche analysieren und optimieren. „Man schafft sich gewöhnlicher Weise nicht solche Geräte oder Bücher für den einmaligen Gebrauch an. Man prüft ja gewisse Geräte oder Oberflächen nur einmal. Außerdem ist es eine Qual, sich durch die Vielzahl von Infomaterialien im Internet durchzuklicken. Daher möchten wir als Gemeinde unseren Bürgern die Erstinformation erleichtern.“

Die Geräte und Bücher werden in der Regel für eine Woche ausgeliehen und es ist eine Kaution von 50 € erforderlich, die nach Rückgabe wieder zurückgezahlt wird.

Zur Ausleihe bereit stehen u.a. Strommessgeräte, Stromverbrauchsgeräte und Infrarotthermometer und Literatur zu den Themenbereichen Wärmedämmung, Gebäudesanierung und Energieerzeugung.

 

Kontakt

Telefon: 033433 65946

e-Mail: klimaschutzmanager@gemeinde-rehfelde.de

 

Reiner Donath

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Bürger- und Unternehmerberatung „Energie und Klimaschutz“

Rehfelder Turnhalle energetisch saniert

(07.12.2016)

In den Sommerferien 2016 wurde die Turnhalle der Grundschule Rehfelde weiter modernisiert. Die energetische Sanierung ist zum größten Teil abgeschlossen. Es fehlen noch die Sanierung des Sockels mit der Erneuerung des Regenablaufes sowie die Turnhalleninnenbeleuchtung. Hier soll noch auf LED-Technik umgestellt werden.

Was wurde nun konkret unternommen, um die Bewirtschaftungskosten der Turnhalle zu senken und so einen nachhaltigen Klimaschutz zu bewirken.

Mit der Planung der Sanierung wurde das Ingenieurbüro Trenczek aus Strausberg beauftragt. Im Vorfeld der Sanierung musste sich noch geeinigt werden, ob das Ersetzen der großen Fensterfront mit Hilfe einer Holzkonstruktion oder mit einer massiven Bauweise ausgeführt wird. Es wurden beide Varianten betrachtet, Vor- und Nachteile abgewogen und sich dann für die Holzkonstruktion entschieden. Hierbei ist besonders auf den nicht nötigen Mauertrocknungsprozess und die damit verbundene kürzere Bauzeit eingegangen worden, hatten sich doch die Gemeindevertreter im Vorfeld mit der Leitung der Grundschule geeinigt, dass möglichst eine komplette Sanierung in den großen Sommerferien stattfinden sollte.

Vor dem Hintergrund eines völlig überteuerten und niemals fertig werdenden Flughafens ist es doch erwähnenswert, dass die ausführenden Firmen die Kosten wie auch die Bauzeit eingehalten haben und so mit Beginn des neuen Schuljahres die Turnhalle wieder voll umfänglich genutzt werden konnte.

Die Vielzahl der sich in den Sommerferien konzentrierenden Baumaßnahmen zur Sanierung, zum Umbau und zur Verbesserung der Brandschutzeigenschaften in Schulen der Region bedingen erfahrungsgemäß Kapazitätsengpässe bei den Fachfirmen und so oft auch Schwierigkeiten, die Termine zu halten. Nicht so hier in der Turnhalle der Grundschule Rehfelde. Sie konnte pünktlich zum Schuljahresanfang vollumfänglich wieder genutzt werden.

Mit dem Start der Ferien am 21. Juli 2016 wurde die Baustelle eingerichtet und die große Fensterfront ausgebaut. Die einzelnen Fensterteile waren sehr schwer, hatten aber keinen entscheidenden energetischen Wert für die Turnhalle. Mit einer Infrarotkamera wäre die große Fensterfront im Winter nur ein großer roter Fleck gewesen, die die Wärme perfekt nach außen transportiert hätte.

Die Firma H & F Compaktbau GmbH aus Strausberg übernahm als einzige Angebotsfirma den Aufbau der ehemaligen Fensterfassade. Auf eine Pfostenriegelfassade mit großen Fensterflächen wurde verzichtet, da das die Kosten fast verdoppelt hätte. So wurden ein Holzrahmenbau mit eingebauter Mineralwolle (20 cm) sowie eine dahinter liegende Dampfsperre (PE-Folie) auf dem alten Fensterfundament errichtet. Diese wurde von Innen mit lackierter OSB-Platten verkleidet und von außen mit einer hinterlüfteten, beschichteten Blechpaneelschalung abgedichtet. Ein Insektenschutzgitter schützt dabei die Unterkonstruktion vor Befall.

Die zehn Fenster und eine neue Feuerschutztür für den Heizungsraum wurden von der Firma Bernd Knop GmbH aus Templin geliefert und eingebaut. Es wurden doppelt verglaste Fenster mit einer elektrischen Fensterflügellüftung eingebaut, so ist eine elektrische Kipplüftung möglich. Wichtig ist hier, dass die Nutzer nach Benutzung der Halle ordnungsgemäß lüften und anschließend die Fenster wieder verschließen. Die feuchte Atem- und Transpirationsluft muss aus der Halle transportiert werden, um Bauschäden vorzubeugen. Dabei sollte möglichst die kostenintensive Wärme in der Halle verbleiben. Große Bauteile speichern die Wärme hervorragend, so dass ein vernünftiges Lüften nur einen begrenzten Einfluss auf den Energieverlust hat.

Die Turnhalle wurde dann mit einem Wärmedämmverbundsystem eingepackt. Leider musste aus Kostengründen auf den Sockel verzichtet werden. Die Dachkonstruktion wurde ja schon im Zuge der Errichtung der Fotovoltaikanlage gedämmt. Für diese Arbeiten hatten sich drei Firmen beworben. Der Zuschlag ging an das wirtschaftlich günstigste Angebot der Firma Form+Farbe aus Seelow. Als Fassaden-Dämmplatten wurde 12 cm Mineralwolle verwendet. Sie zeichnen sich durch eine bessere Ökologie als Polystyrol aus und sind rissfester sowie diffusionsoffen, so dass Feuchtigkeit aus den Wänden nach außen abgegeben werden kann. Auf den Dämmplatten wurde Armierung gestrichen und dann mit einem farbigen Mineralputz versehen. Unter die Fenster vor dem Fußballfeld kam vorher noch Panzergewebe zum Schutz gegen geschossene Bälle zum Einsatz.

Jetzt ist es wichtig, dass möglichst schnell der Sockel noch eingepackt wird. Gerade in den Wintermonaten stellt jetzt der ungedämmte Sockel eine Wärmebrücke dar, an der sich die Feuchtigkeit aus der Halle von innen an die Fugen setzt. Sollten sich die Fugen schwarz färben, entsteht dort Schimmelbefall, der dann schnellstens durch Sockeldämmung unterbrochen werden muss.

Nun kann gespannt auf die witterungsbereinigten Wärmeverbrauchsdaten der sanierten Turnhalle gewartet werden. Zeigen sie doch die Energieeinsparung der Sanierungsmaßnahme, die dann auch in Geldwert und Emissionseinsparung errechnet werden kann.

 

Jens Lemme

Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde

 

Foto: Marc Boberach - pixelio.de

Foto zu Meldung: Rehfelder Turnhalle energetisch saniert

Finale bei der Sanierung der Turnhalle

(06.08.2016)

Am 15. Dezember 2015 wurde durch den Haushaltsbeschluss der 3. und letzte Bauabschnitt der Sanierung der Turnhalle der Rehfelder Grundschule finanziell beschlossen. Dabei handelt es sich um die energetische Sanierung der Fassade. Zuvor wurden Brandschutz, Sanitäreinrichtungen und Turnhallendach mit Installation der Fotovoltaikanlage auf Vordermann gebracht.

Die Umsetzung der energetischen Zielsetzung der Gemeinde laut Energie- und Klimaschutzkonzept soll nun in Angriff genommen werden.

Die Ferien haben am 21. Juli 2016 begonnen und damit wurde gleichzeitig der Startschuss der Turnhallensanierung gegeben. Mit der Schule war abgesprochen, dass möglichst in der Ferienzeit die Baumaßnahmen erledigt werden sollen, die einen Betrieb der Turnhalle beeinträchtigen. Dazu gehören insbesondere der Ausbau der alten Glasbausteine und der neue Aufbau der Turnhallenwand, inklusive Fenster, auf der Nordseite.

Als Fassadedämmung wird ein Wärmedämm- Verbundsystem (120 mm), bestehend aus nicht brennbaren Dämmstoffplatten aus Mineralwolle, an die Fassade geklebt und gedübelt. Diese Platten bekommen anschließend einen mineralischen Oberputz und einen farblichen Anstrich.

Mineralwolle ist oft etwas teurer als Polystyrol (EPS oder Styopor), zeichnet sich aber durch eine hohe Diffusionsoffenheit aus und besitzt eine bessere Ökobilanz als mineralölhaltige Schaumstoffdämmung. Im Gegensatz zum Polystyrol kann Feuchtigkeit von innen nach außen transportiert werden und beugt so dem Schimmelrisiko vor. Gerade vor dem Hintergrund, dass in der Turnhalle viele Menschen atmen, transpirieren und duschen, ist es wichtig, dass sich Restfeuchtigkeit durch falsches Lüften nicht in den Mauern sammeln kann und Bauschäden folgen. Sollten Fußbälle mal unabsichtlich gegen die Wand geschossen werden, platzt zwar der Mineralputz ab, aber die Mineralwolle bekommt keine Risse und Feuchtigkeit kann so nicht eindringen.

An der Nordseite der Turnhalle wurden schon alle Glasbausteine entfernt und das dadurch entstandene Loch wird durch einen Fichtenholzrahmenbau wieder aufgebaut. In den Holzrahmen kommt 200 mm Mineralfaser-Wärmedämmung als Klemmfilz zwischen den Holzständern. Raumseitig wird eine PE-Folie als Dampfsperre angebracht, die das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung verhindern wird. Mit lackierten OSB- Platten wird anschließend die Innenseite verschlossen. Auf der Außenseite wird eine diffusionsoffene Unterspannbahn befestigt sowie eine Lärchen-Unterkonstruktion montiert, die für eine Hinterlüftung der Fassade sorgt und gleichzeitig einer Blechpaneelverkleidung halt gibt. Die Blechpaneelverkleidung besitzt eine Sinusform und ist mit einem grauen Anstrich beschichtet.

In die Nordwand der Turnhallenwand werden zehn Fenster (2,40 m x 1,65 m, zweiteilig) integriert, von denen sich jeweils ein Flügel elektrisch öffnen lässt.

Die Turnhalle hat am Ende der Bauphase, Mitte September, eine sehr gute Wärmedämmung, die eine Grundlage zur Energieeinsparung darstellen kann. Die Einsparung von Wärmeenergie hängt aber maßgeblich von dem richtigen Lüftungsverhalten der Benutzer und einem vernünftigen, dem Sportbetrieb angemessenem Temperaturniveau in der Halle ab. Sollte das Schließen der Fenster im Winter vergessen werden, geht sehr viel Wärmeenergie  verloren, die eine Wärmedämmung auch nicht mehr aufhalten kann und die die Kosten der energetischen Sanierung unsinnig machen. Also ein Appell an alle zukünftigen Nutzer der Turnhalle, auf richtiges Lüften und Heizen zu achten.

 

Jens Lemme

Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde  

 

Auch die Märkische Online Zeitung berichtet über den Fortgang der Arbeiten. Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zu Meldung: Finale bei der Sanierung der Turnhalle

Klimaschutzmanager für Rehfelde

(18.01.2016)

(IR) Seit Anfang des Jahres ist für Rehfelde ein Klimaschutzmanager tätig. Mit einem offenen Brief stellt er sich vor:

 

Liebe Rehfelder Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitstreiter,

die Erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch und trotzdem braucht es noch gewaltige Anstrengungen, bis wir die Energiewende gemeinsam geschafft haben. So ist es auch richtig und wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Rehfelde sich auch für die Energiewende interessieren und damit etwas für den Klimaschutz unternehmen.

Um in Zukunft die Energie in Rehfelde effizienter einzusetzen oder einen erheblichen Teil von ihr einsparen zu können, habe ich am 01. Januar 2016 meine Arbeit als Klimaschutzmanager der Gemeinde Rehfelde aufgenommen. Meine Aufgaben bestehen in erster Linie in der Umsetzung und Koordinierung der Maßnahmen des Energiekonzeptes der Gemeinde Rehfelde. Der Öffentlichkeitsarbeit und der Netzwerkarbeit kommt dabei eine große Bedeutung zu. Ziel ist es, ein starkes Bewusstsein für das Thema Klimaschutz bei den relevanten Akteuren zu schaffen, um die Ziele der Senkung der CO2-Emissionen zu erreichen. Mir ist wichtig, Sie für das Thema Energieeinsparung zu sensibilisieren und zu entsprechenden Maßnahmen zu motivieren.

Die von mir besetzte Stelle wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ für drei Jahre gefördert. In dieser Zeit möchte ich die bisherige erfolgreiche Arbeit der Gemeinde Rehfelde beim Klimaschutz intensivieren und die Akteure noch enger vernetzen. Die Zusammenarbeit mit anderen Kommunen, Schulen und Kindergärten, ortsansässigen Unternehmen sowie insbesondere Ihr Einbezug, liebe Bürgerinnen und Bürger, stellen dabei einen Schwerpunkt meiner Arbeit als Klimaschutzmanager dar.

Ich bin gelernter Kaufmann, erfahrener Buchhalter, studierter und examinierter Forstingenieur sowie zertifizierter Europäischer Energiemanager, Energieberater und freier Dozent.

Nach meinem Studium war ich, als Projektleiter, Energieberater und Biomasseexperte, am Aufbau das deutsch-polnischen Zentrums für Erneuerbare Energien Hermann Scheer in Eberswalde beteiligt. Anschließend arbeitete ich als regionaler Energiemanager für die Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim.

Ich freue mich auf Ihre aktive Unterstützung den Klimaschutz in Rehfelde voranzubringen.

Jens Lemme

 

Auch die MärkischeOnlineZeitung berichtet zum Thema --> hier

 

Foto zu Meldung: Klimaschutzmanager für Rehfelde