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     +++  Spargelessen im Elbtal  +++     
     +++  Richtfest auf dem Dorfanger  +++     
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     +++  23. Rehfelder Information 2019  +++     
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Entlang der Ostbahn

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Informationen zur Gegenwart und Zukunft der ehemaligen Preußischen Ostbahn

www.zukunft.ostbahn.eu


Aktuelle Meldungen

Jede Medaille hat zwei Seiten ...

(22.05.2019)

(HGH) ... so das Sprichwort, das auch auf die Entwicklung beim Schienen-Personen-Nah-Verkehr in unserer Region zutrifft. Für alle, die mit der Regionalbahn von und nach Rehfelde kommen wollen, ist die geplante Einrichtung des Halbstundentaktes der RB26 von Müncheberg bis Ostkreuz ab 2022 sehr von Vorteil. Und alle, die mit dem Zug nichts am Hut haben und Auto fahren, radeln oder zu Fuß gehen, sehen die geschlossenen Schranken in der Bahnhofstraße und Rudolf-Breitscheid-Straße mit anderen Augen.

Genau diese Problemstellung hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Brandenburger Landtag veranlasst, ein Gutachten zum Thema „WERDEN BAHNÜBERGÄNGE ZUR WACHSTUMSBREMSE DES SCHIENENVERKEHRS?“ in Auftrag zu geben, das aktuell veröffentlicht wurde. Das Gutachten und die Detailanalyse zur Ostbahnstrecke sind unter „Weitere Informationen – Downloads“ für interessierte User zu lesen.

 

Beachtenswert ist dabei, dass die Autoren des Gutachtens für die Rehfelder Bahnübergänge jetzt und nach Einführung des Halbstundentaktes auf der Ostbahn keinen Handlungsbedarf sehen – also keine Probleme bei den Bahnübergängen zu lösen sind. Hier ergibt sich vielleicht ein Feld für das Amt und die künftigen Gemeindevertreter, die berechtigten Rehfelder Interessen in diesen Prozess einzubringen.

[Gutachten Bahnübergänge in Berlin-Brandenburg]

[Gutachten - Anlage 6 - Bahnübergänge Berlin - Müncheberg]

Foto zur Meldung: Jede Medaille hat zwei Seiten ...
Foto: Bahnübergang Rehfelde Bahnhofstraße

Zurück in die Zukunft

(20.05.2019)

(IR) Eine gute Nachricht für alle Ostbahnfreunde. Der neue Internetauftritt mit aktuellen Informationen zur Gegenwart und Zukunft der ehemaligen Preußischen Ostbahn ist zur Nutzung freigegeben und jetzt unter der Adresse www.zukunft.ostbahn.eu zu erreichen.

Brandaktuell ist die Meldung vom bevorstehenden Abschluss der Arbeiten beim Bahnhofsumbau und Stadtbahnviadukt in Gorzów Wielkopolski. Ab 9. Juni 2019 können die Züge dann mit 120 km/h über die Hochbahn fahren, wobei auch die Elektrifizierung vorbereitet ist.

Foto zur Meldung: Zurück in die Zukunft
Foto: Zurück in die Zukunft

Ostbahn muss zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden

(21.01.2019)
(Pressemitteilung Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung) Verkehrsministerin Kathrin Schneider hat sich heute in Rehfelde (Märkisch–Oderland) über die Planung für die Erneuerung der Bahnsteiganlage informiert. Das Projekt gehört zu den Ausbauvorhaben entlang der Ostbahn, der Linie RB 26. Dazu zählen unter anderem die Anbindung der Linie an das Ostkreuz in Berlin im vergangenen Jahr oder der Neubau eines Begegnungsabschnitts in Rehfelde.
„Für den Ausbau der Ostbahn haben wir in den vergangenen Jahren mehr als 11 Millionen Euro Landesmittel bereitgestellt. Aufgrund fehlender Züge liegen die Sitzplatzkapazitäten immer noch unter dem bestellten Soll. Die Niederbarnimer Eisenbahn ist gefordert, die abgestimmte Erhöhung von 280 auf 420 Sitzplätze so schnell wie möglich umzusetzen. Die Verspätungsanfälligkeit der Linie zeigt auch, dass ein weiterer zweigleisiger Ausbau erforderlich ist. Der Ausbau der Station Werbig als Kreuzungsbahnhof ist in der Planung. Für eine leistungsfähige, moderne Ostbahn brauchen wir aber eine komplette Zweigleisigkeit und die Elektrifizierung. Das werden wir gegenüber dem Bund weiter einfordern und mit unseren polnischen Partnern abstimmen. Gut ist, dass die Planung der Oderbrücke den notwendigen Ausbaustandard bereits berücksichtigt." sagte Ministerin Schneider.
 
In den vergangenen Jahren wurden entlang der Ostbahn bereits größere Ausbauten, teilweise mit Förderung der Länder vorangetrieben:
  • Neubau der Regionalbahnsteige in Berlin Ostkreuz (unten) sowie Ausbau des Gleises nach Berlin-Lichtenberg für den Personenverkehr (in Betrieb seit Dezember 2018)
  • Neubau des Regionalbahnsteiges in Berlin-Mahlsdorf (in Betrieb seit Dezember 2017)
  • Umbau des Bahnhofs Strausberg zur Trennung von S-Bahn und Regionalverkehr, einschließlich eines neuen Bahnsteige
  • Zweigleisiger Ausbau zwischen Strausberg und Rehfelde mit einem zweiten Bahnsteig in Herrensee (2017)
  • Erneuerung der Stationen Seelow-Gusow, Müncheberg, Werbig, Strausberg und Herrensee
  • Abschnittsweise Ausbauten zur Geschwindigkeitserhöhung
  • Modernisierung der Leit-und Sicherungstechnik
 
In Planung sind folgende Projekte:
  • Erneuerung der Bahnsteiganlage im Bahnhof Rehfelde im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogrammes
  • Neubau der zweigleisigen Oderbrücke durch die DB Netz AG
  • Ausbau der Station Werbig zum Kreuzungsbahnhof

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg berichtet über die Visite der Ministerin unter der Überschrift: "Mobilität - Klares Bekenntnis zur Ostbahn".

Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Foto zur Meldung: Ostbahn muss zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden
Foto: Bahnhof Rehfelde - rechts im Bild: Ministerin Kathrin Schneider

Endlich von Kostrzyn bis Berlin-Ostkreuz

(10.12.2018)
(KR) Es war es soweit. Ab Sonntag, den 09. Dezember 2018 sollte es laut neuem Fahrplan endlich die Verbindung Kostrzyn - Berlin-Ostkreuz geben. Also ging es, um diese neue Strecke des RB26 der Niederbarnimer Eisenbahngesellschafft in Ruhe nutzen zu können, zu 12:50 Uhr zum Bahnhof Rehfelde, wo knapp acht Minuten später der Zug von Kostrzyn kommend nach Berlin-Ostkreuz fahren sollte.
Doch je näher man dem Bahnhof kam, umso mehr fiel einem die Laufschrift auf, die auf der Infotafel lief. Automatisch dachte man: „Nicht schon wieder!“ Doch erleichtert konnte man dann den Hinweis für den ab morgen geplanten Warnstreik der Gewerkschaft EVG lesen, ehe dann doch pünktlich der Zug einfuhr.
Unterwegs in Strausberg mussten der Zug auf ein Nachbargleis ausweichen, da der Gegenzug etwas verspätet auf dem anderen Gleis stand. In Lichtenberg fuhren der Zug dann auch überraschend auf Gleis 17 ein, ehe es dann nach Ostkreuz ging. Es war schon ungewohnt in die Richtung der Depots zu fahren, ehe dann plötzlich die S-Bahnstation Nöldnerplatz links auftauchte.
Etwas aufgeregt versuchten einige Fahrgäste doch einen Blick zu erhaschen, als der Zug über die Anhöhe herabfahrend auf den nun Endbahnhof der RB 26 in Berlin–Ostkreuz einfuhren, der jetzt größtenteils auf Gleis 8 fahren wird, an dem sich schon mit der Bahnhofsvorplatz anschließt, auf dem 2019 noch ein Empfangsgebäude gebaut werden soll und auch das Problem der Öffentlichen Toiletten soll dann gelöst werden.
Und auch die Rückfahrt verlief problemlos, jedoch sollte man aufgrund des kurzen Zeitraumes zwischen Ankunft und Abfahrt des Zuges versuchen, rechtzeitig am Bahnsteig zu sein.
 

Foto zur Meldung: Endlich von Kostrzyn bis Berlin-Ostkreuz
Foto: Endlich von Kostrzyn bis Berlin-Ostkreuz

Zurück in die Zukunft

(05.12.2018)
(IR) Für die Entwicklung der Ostbahn, für die Strecke von Berlin bis Kostrzyn und weiter bis Pila haben die Industrie- und Handelskammern von Ostbrandenburg und Berlin, der Landkreis Märkisch-Oderland und das Regionalmanagement Marzahn-Hellersdorf – Märkisch-Oderland – Ahrensfelde eine Studie in Auftrag gegeben und jetzt erste Ergebnisse veröffentlicht.
Die aktuellen Forderungen zur Entwicklung der Ostbahn zwischen Berlin und Kostrzyn wurden in der Seelower Erklärung „Zurück in die Zukunft“ niedergelegt.
In dieser Erklärung wird gefordert:
  • ein sofortiger Beginn der Planungen zum zweigleisigen Ausbau und zur Elektrifizierung (insbesondere Begegnungsabschnitt Mahlsdorf-Hoppegarten, um den 30-Minuten-Takt im SPNV fahren zu können) einschließlich der Ertüchtigung der zweiten Bahnsteigkante am Bahnhof Müncheberg.
  • die Herbeiführung einer Einigung zwischen Deutschland und Polen zum grenzüberschreitenden Ausbau der Ostbahnstrecke unter Leitung des Koordinators der deutsch-polnischen Beziehungen der Bundesregierung, Herrn Dr. Dietmar Woidke, beim kommenden deutsch-polnischen Bahngipfel im Mai 2019.
  • eine abgestimmte Positionierung der Länder Brandenburg und Berlin zum Ausbau der Ostbahn und Aufnahme in die Projektliste I2030 des VBB.
  • der stufenweise zweigleisige Ausbau der Strecke, um neben der Verbesserung der SPNV-Angebote auch ausreichend Kapazitäten für den Güterverkehr zu sichern, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Gütertransporte auf der RailBaltica und der Neuen Seidenstraße.
  • die Abstimmung zwischen DB-Netz und PKP zur abgestimmten Umsetzung der Elektrifizierung der Strecke auf deutscher und auf polnischer Seite.
 
Für die Rehfelder Pendler sowie die Berlin- und Fernreisenden ist zu hoffen, dass in naher Zukunft auf der Strecke hinsichtlich Platzangebot und Fahrthäufigkeit tatsächlich Verbesserungen eintreten.
 
Pressemeldung der IHK Ostbrandenburg, Seelower Erklärung und Präsentation der Studienergebnisse --> Siehe weitere Informationen - Downloads
 

Ach rbb24 befasst sich mit der Thematik unter der Überschrift "Abgehängt im Pendlerland - Ostbrandenburger fordern Verbesserungen im Bahnverkehr".

Lesen Sie den Beitrag --> hier

 
Mit dem Fahrplanwechsel am 09. Dezember wird der Bahnhof Ostkreuz Endstation der RB26 sein und hinsichtlich von Anschlussfahrten im Berliner Netz einige Vorteile für die Reisenden bringen. Die Fahrzeit Rehfelde – Ostkreuz beträgt dann 30 Minuten.
 
Fahrplan der RB 26 --> Siehe weitere Informationen - Downloads

[Pressemeldung IHK Ostbrandenburg]

[Seelower Erklärung]

[Ostbahnstudie - Zwischenergebnisse]

[Fahrplan RB26 2019]

Foto zur Meldung: Zurück in die Zukunft
Foto: Pesa Link im Bahnhof Herrensee in Richtung Berlin fahrend

Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof

(09.11.2018)
(RD) Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisierte am 09. November 2018 die Konferenz „Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof“, die von Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung eröffnet wurde.
Der Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath stellte mit einer Präsentation die Entwicklung des Rehfelder Bahnhofs als Praxisbeispiel vor. Bahnhöfe sind meist Kern einer Ortschaft, befördern Entwicklungen, sind Schnittstellen zum Radverkehr, sind Ein- und Aussteigepunkte für Pendler zur Arbeit und zunehmend auch von Touristen. Dazu gehörte auch das Thema Renaturalisierung von Bahnhofsgebäuden und unsere Gemeinde war wieder einmal eines der positiven Praxisbeispiele.
Stolz konnte Bürgermeister Reiner Donath in seinem Vortrag hervorheben, das Rehfelde mit Mut und Risiko sowie soliden Partnern eine sehr gute Lösung gefunden hat. Arbeitsplätze sind für Zahnärzte und im Tourismuspavillon geschaffen wurden. Daneben ist der Bahnhof auch ein attraktives Eingangstor der Gemeinde Rehfelde „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“. In der Zukunft werden auch noch die Flächen im Westen und Osten gestaltet werden und auf die Sanierung des Güterschuppens ist weiter zu hoffen.
Für die zukünftige Entwicklung der Bahnstrecke Berlin-Küstrin und für die Gemeinde Rehfelde mit mehr als 600 Ein- und Aussteigern pro Tag und dem Verkehr nach Polen forderte Reiner Donath dafür die Weichen zu stellen, dass der 30-Minutentakt, der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Trasse in den nächsten Jahren realisiert werden.
 

Foto zur Meldung: Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof
Foto: Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof

Studie zur Ostbahn

(24.08.2018)
(IR) Die Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg startet eine Studie zur Bahnverbindung Berlin – Küstrin. Unternehmer, Bürgermeister und Entscheider weiterer Organisationen in Ostbrandenburg bekommen ab kommender Woche Post zur Ostbahn: Sie mögen sich an einer Studie zur Bahnverbindung Berlin-Küstrin beteiligen. Festgestellt werden soll der tatsächliche Bedarf für den Personen- und Güterverkehr auf dieser Strecke als Beitrag zur Entlastung der Straßenverkehre.
„Die derzeitige Situation der Ostbahn ist seit vielen Jahren völlig unbefriedigend. Fehlende Infrastruktur und geringe Zugtaktungen führen zu einem Standortnachteil für die gesamte Region“ sagt IHK-Verkehrsexperte Robert Radzimanowski. „Wir wollen mit dieser Studie eine möglichst zukunftsfeste Nachfrage belegen, um unseren Forderungen an Politik und Deutsche Bahn AG Nachdruck zu verleihen.“
Die Studie wurde beauftragt durch die IHK Ostbrandenburg und wird unterstützt durch das Regionalmanagement "Metropolregion Ost Berlin-Brandenburg", den Landkreis Märkisch-Oderland sowie die IHK Berlin. Auftragnehmer ist die Berliner Firma ETC Transport Consultants GmbH. Ergebnisse werden Ende November erwartet.
„Wir hoffen, dass sich unser Engagement für eine Verbesserung lohnt, wie das Beispiel der Bahnlinie Angermünde-Stettin zeigt. Diese Strecke wird nun endlich so geplant, wie wir uns das auch für die Ostbahn wünschen: Durchgängig zweigleisig und elektrifiziert.“
Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder.
 

Foto zur Meldung: Studie zur Ostbahn
Foto: Studie zur Ostbahn

Deutsch-polnischer Bahngipfel thematisiert Ostbahn

(14.06.2018)
(Pressemeldung MOL) Der Landkreis Märkisch-Oderland sieht in den Ergebnissen des deutsch-polnischen Bahngipfels am 11. Juni 2018 in Potsdam erste Fortschritte beim Ausbau der Ostbahn. Die derzeit bekannten Ergebnisse können aus Sicht des Landkreises jedoch nicht befriedigen. Sie sind aber ein erster konkreter Schritt, die Ostbahn, deren Ausbau und die Elektrifizierung in die Diskussion der Entscheidungsebene zu bringen. Deutsche und polnische Regierungsvertreter als auch die Deutsche Bahn als Eigentümer der Bahninfrastruktur haben wahrgenommen und bestätigt, dass diese Verkehrsverbindung erfolgreich ist, Wachstumspotenzial hat und geeignet ist, einen Beitrag zur Meisterung der Herausforderungen in der Verkehrspolitik zu leisten. Im Vorfeld des Gipfels hat der Landkreis den Ministerpräsident in einem Brief gebeten, die Bahnstrecke in den Gesprächen zu thematisieren.
Der Landkreis ist der Auffassung, dass als erste konkrete Maßnahme eine Verdichtung auf einen 30-Minuten-Takt zwischen Berlin und Seelow-Gusow zu realisieren ist. Die dafür benötigten infrastrukturellen Voraussetzungen und finanziellen Mittel sind überschaubar und könnten allein von den für den SPNV verantwortlichen Ländern Berlin und Brandenburg, dem Bund und der DB aufgebracht werden.
Die Euro-Region „Pro Europa Viadrina“ hat mit der vorliegenden Pendlerstudie den dringenden Handlungsbedarf aufgezeigt. Die IHK Ostbrandenburg hat eine Studie beauftragt, die eine Nutzen-Kosten-Analyse für den Ausbau zur Zweigleisigkeit und der Elektrifizierung liefern wird. Die Region spricht sich einhellig für diesen Ausbau aus und wird dafür Sorge tragen, dass dies auch Thema bei den künftigen deutsch-polnischen Bahngipfeln wird.
 

Foto zur Meldung: Deutsch-polnischer Bahngipfel thematisiert Ostbahn
Foto: Deutsch-polnischer Bahngipfel thematisiert Ostbahn

Die Ostbahn bleibt auf der Strecke

(07.10.2017)

(IR) Berlin und Brandenburg wollen mit der Bahn über den Investitionen ins Schienennetz verhandeln. Acht sogenannte Korridore wurden dazu benannt. Die Ostbahn fehlt dabei komplett, was zu Unverständnis und Verärgerung führt.

Lesen Sie hierzu:

  • den Artikel auf MOZ.de --> hier
  • die gemeinsame Presseinformation: Deutsche Bahn AG, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg und VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH --> hier

[Grafik Entwicklungsprojekte i2030]

Foto zur Meldung: Die Ostbahn bleibt auf der Strecke
Foto: Die Ostbahn bleibt auf der Strecke

Landkreis MOL fordert mehr Einsatz bei der Entwicklung der Ostbahnlinie

(05.10.2017)

(Pressemitteilung 86/2017 Landkreis MOL) Am 1. Oktober 1867 wurde mit der Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin-Gusow das letzte Teilstück der Bahnverbindung von Berlin nach Königsberg fertiggestellt. In der Folgezeit war diese Bahntrasse Motor der wirtschaftlichen Entwicklung des Raumes entlang der Bahn. Nach einer sehr wechselhaften Geschichte hat diese Bahntrasse für Märkisch-Oderland seit den 1990er Jahren wieder steigende Bedeutung. Auch vor dem Hintergrund weiter steigender Pendlerzahlen und dem Potenzial im deutsch-polnischen Personen- und Güterverkehr, ist diese Trasse eine Lebensader des Landkreises.

Anlässlich des 150. Jahrestages fanden am Bahnhof Seelow - Gusow Feierlichkeiten rund um die traditionsreiche Ostbahn statt. Die verkehrspolitische Diskussion zum Nahverkehr im Rahmen der Festlichkeiten zeigte deutlich, welche zentrale Rolle die Bahnlinie inzwischen einnimmt und welches Potential zur Entwicklung des ländlichen Raumes noch in ihr steckt.

Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes des Landkreises betont: „Die Ostbahn ist nicht nur eine wichtige Verkehrsader für den Landkreis Märkisch-Oderland, sie ist seit Jahren die erfolgreichste Regionalbahnstrecke Brandenburgs. Die aktuelle Entflechtung der Regionalbahnstrecke von den Gleisen der S - Bahn in Strausberg und die bevorstehende Anbindung nach Berlin Ostkreuz bedeuten einen weiteren deutlichen Schub für die Verbindung.“

Zur Entfaltung ihres vollen Potenzials benötigen Wirtschaftsräume Infrastruktur. Die positive Entwicklung von Regionen entlang von Bahnkorridoren belegt auf eindrucksvolle Weise, dass schienengebundene Infrastruktur zu den wirkungsvollsten Wirtschaftsförderern gehört. Grundlage einer weiterhin positiven Entwicklung im gesamten Personen- und Güterverkehr Brandenburgs ist die Erhöhung der Finanzen über das ÖPNV Gesetz und den Landesnahverkehrsplan Brandenburg.

Landrat Gernot Schmidt fordert daher vom Land ein klares Bekenntnis zur Ostbahn. „Wir wissen, dass in den zurückliegenden Jahren wichtige Investitionen gerade in dem Bereich der Ostbahn getätigt wurden. Mit der Einführung des 20-min-Taktes nach Strausberg Nord sowie der durch die Bahn initiierten Baumaßnahmen sind wichtige Akzente gesetzt worden. Die Linie wird in hohem Maße von den Fahrgästen angenommen und trotz des aktuellen Entwicklungskonzepts für die Bahn-Infrastruktur in Berlin und Brandenburg, halten wir am Ziel der durchgängigen Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Strecke fest. Die Ostbahn ist eine bedeutende Verbindung für die deutsch-polnischen Beziehungen und das zusammenwachende Europa. Verbunden mit dem Halbstundentakt bis Müncheberg und der Erhöhung der Kapazitäten durch mehr Verbindungen und mehr Zugpaare zu Spitzenzeiten liegt hier der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Grenzregion.“  

Foto zur Meldung: Landkreis MOL fordert mehr Einsatz bei der Entwicklung der Ostbahnlinie
Foto: Landkreis MOL fordert mehr Einsatz bei der Entwicklung der Ostbahnlinie

Festakt 150 Jahre Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin-Gusow

(25.09.2017)

(Pressemitteilung MOL 80/2017) Am 1. Oktober 1867 wurde mit der Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin-Gusow das letzte Teilstück der Bahnverbindung von Berlin nach Königsberg fertiggestellt. In der Folgezeit war diese Bahntrasse Motor der wirtschaftlichen Entwicklung des Raumes entlang der Bahn.

Nach einer sehr wechselhaften Geschichte hat diese Bahntrasse für Märkisch-Oderland seit den 1990er Jahren wieder steigende Bedeutung. Auch vor dem Hintergrund weiter steigender Pendlerzahlen und dem Potenzial im deutsch-polnischen Personen- und Güterverkehr, ist diese Trasse eine Lebensader des Landkreises.

Unter dem Titel „150 Jahre Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin- Gusow“ findet am 01. Oktober 2017 am Bahnhof Seelow - Gusow eine Festveranstaltung statt.

Zur Würdigung der Eröffnung des Bahnabschnittes vor 150 Jahren und die enorme heutige Bedeutung der Strecke für die Region, ist zusammen mit dem Verkehrsverbund Berlin - Brandenburg folgender Ablauf geplant:

  • 10:00 Uhr
    Begrüßung Landrat Gernot Schmidt
  • 10:15-10:45 Uhr
    Vortrag „Historische Bedeutung der Ostbahn für die Entwicklung des ländlichen Raumes“
  • 10:45 Uhr
    Verkehrspolitische Diskussion zum Nahverkehr
  • ab 12:00 Uhr
    Führung durch den Bahnhof, Sonderpostamt, Imbiss, Get together
  • ab 13:00 Uhr
    besteht die Möglichkeit auf den Bahnhöfen in Altrosenthal, Werbig und Golzow an Veranstaltungen entlang der Ostbahn teil zunehmen

Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Foto zur Meldung: Festakt 150 Jahre Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin-Gusow
Foto: Festakt 150 Jahre Eröffnung des Bahnabschnittes Berlin-Gusow

Aktuelle betriebliche Situation auf der Ostbahn

(10.02.2017)

(IR)  Über die aktuelle Lage und die Kapazitätserhöhungen der NEB auf der Linie RB26 seit dem Fahrplanwechsel wurden die Bürgermeister der Gemeinden und Städte an der Ostbahn von der NEB mit folgender Zusammenfassung der aktuellen betrieblichen Situation informiert:

Seit dem Fahrplanwechsel 2016/2017 am 11. Dezember 2016 kommen auf der Ostbahn (RB 26) neben den neuen Link Fahrzeugen auch wieder Talenttriebwagen zum Einsatz, um einerseits dadurch den Betreib insgesamt stabiler zu gestalten, gleichzeitig können dadurch die Sitzplatzkapazitäten auf den unterschiedlichen Streckenabschnitten der RB 26 in der Hauptverkehrszeit deutlich erhöht werden. Ursächlich hierfür ist vor allem der Umstand, dass auf das Stärken und Schwächen der Züge in Müncheberg jetzt weitgehend verzichtet wird und die Fahrten auch im Abschnitt zwischen Kostrzyn und Müncheberg in der Hauptverkehrszeit in Doppeltraktion durchgeführt werden. Einzelne Fahrten werden außerdem jetzt planmäßig zwischen Müncheberg und Berlin in Dreifachtraktion angeboten.

Positiv festzustellen ist, dass seit dem Fahrplanwechsel außerplanmäßige Fahrten in Einzeltraktíon in der Hauptverkehrszeit bedingt durch Fahrzeugausfälle weitgehend ausgeblieben sind. Demgegenüber war die Pünktlichkeitsniveau aufgrund einer Vielzahl an Verspätungen aufgrund von Störungen nach wie vor unbefriedigend, an die Pünktlichkeitswerte im ersten Halbjahr 2016 von 93 bis 99 Prozent konnte mit einem Wert von 89 Prozent noch nicht angeknüpft werden. Insgesamt gab es in dem Zeitraum zwischen Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2016 und Ende Januar nur 15 Tage, an denen keine Züge mit einer Verspätung von mehr als 5 Minuten verkehrten. Diese Verspätungen waren und sind auf verschiedene Ursachen zurückzuführen:

1. Fahrzeugstörungen

Gehäufte Fahrzeugstörungen, zum einen durch die „Kinderkrankheiten“ beim Einsatz der Link als auch durch witterungsbedingte Störungen (z.B. Störungen der Schiebetritte infolge von Eisbildung bei Schnee und Minustemperaturen), führten zu teilweise größeren Verspätungen auf der Linie.

2. Sonstige Störungen

Neben Fahrzeugstörungen waren in geringerem Umfang auch infrastrukturelle bzw. sonstige Störungen (Notarzteinsatz) Ursache für größere Verspätungen auf der Ostbahn.

3. Infrastruktur/ Pünktlichkeit

Aufgrund der weitgehenden Eingleisigkeit der Infrastruktur der RB 26 können größere Verspätungen auf der Oderlandbahn kurzfristig kaum abgebaut werden, sondern werden auf den – dann wartenden – Gegenzug übertragen. Aufgrund des seit Anfang 2016 von 40 auf 20 Minuten verkürzten S-Bahntaktes zwischen Strausberg und Strausberg-Nord ergibt sich nunmehr ein zusätzlicher infrastruktureller Zwangspunkt im Bahnhof Strausberg, da die S-Bahn und die Regionalzüge der NEB auf einem Abschnitt im Bahnhof das gleiche Gleis nutzen müssen. Verspätungen von S- Bahn und/oder NEB führen dann zwangsläufig zu gegenseitigen Beeinträchtigungen, z.B. infolge einer Erhöhung der Verspätung für die NEB, da aufgrund der Fahrplanlage auf die Durchfahrt der S-Bahn nun zusätzlich gewartet werden muss. Dieser inzwischen häufiger beobachtete negative Effekt ist erst mit dem Abschluss des vollständigen Umbaus des Bahnhofs Strausberg in etwa zwei Jahren zu erwarten, da es dann zu einer infrastrukturellen Trennung von S-Bahn- und Regionalverkehr kommt.

Zur Reduzierung der Störanfälligkeit der LINK-Triebwagen steht die NEB in ständigen Kontakt mit den Technikern vor Ort und den Softwareentwicklern von PESA in Bydgoszcz, mit dem Ziel, die auftretenden Störungen zu beseitigen. Allerdings sind notwendige Softwareänderungen im Einzelfall nicht so kurzfristig umzusetzen wie die Behebung technischer Fehler an den Fahrzeugen vor Ort, da hierfür umfangreichere Test und gegebenenfalls auch zusätzliche Nachweise und gutachterliche Stellungnahmen notwendig werden.

Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass Fortschritte in den letzten Wochen erzielt, aber leider noch nicht der Zielzustand erreicht wurde. Alle Beteiligten bemühen sich jedoch in den nächsten Wochen, die Pünktlichkeit in Richtung der gewohnten und von unseren Kunden erwarteten Werte zu entwickeln.

 

Kapazitätserhöhung mit dem Fahrplanwechsel auf der Ostbahn (RB 26) siehe: Weitere Informationen - Downloads

[Kapazitätserhöhung mit dem Fahrplanwechsel auf der Ostbahn (RB 26)]

Foto zur Meldung: Aktuelle betriebliche Situation auf der Ostbahn
Foto: Aktuelle betriebliche Situation auf der Ostbahn

Situation auf der Ostbahn leicht entspannt

(07.02.2017)

(IR) Mit obiger Unterschrift titelt die Märkische Online Zeitung - Redaktion Seelow in ihrer heutigen Ausgabe. Dabei wird auch Bezug auf die Aussagen des Rehfelder Bürgermeisters Bürgermeisters Reiner Donath genommen.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Situation auf der Ostbahn leicht entspannt
Foto: Situation auf der Ostbahn leicht entspannt

NEB nimmt Fahrt auf

(25.01.2017)

Eine Beratung im Landkreis, an der auch der Geschäftsführer der NEB teilgenommen hat, lässt mich etwas optimistischer in die Zukunft schauen. Die NEB ist bemüht, an die guten Zeiten der Anfänge anzuknüpfen und das damals bereits erreichte Niveau wieder zu erreichen. Bürger, Nutzer der Bahn bestätigten mir die Einschätzung, dass sich vieles verbessert hat, aber immer noch zu viele Abweichungen auftreten. Obwohl das Verständnis der Fahrkunden fast aufgebraucht ist, bittet die NEB dies immer wieder aufzubringen.

Die bei der Ausschreibung geforderten Diesel-Züge mit deutscher und polnischer Zulassung wurden trotz Bestellung zu spät, erst im Sommer 2016 geliefert. Ersatzbereitstellungen waren deutschlandweit nicht erhältlich. Jetzt ist die Verdichtung und Bereitstellung von Doppelzügen möglich. Der Einsatz erfolgt nach Schwerpunkten des Verkehrsaufkommens, ist aber unter Beachtung der Umläufe nicht unbegrenzt möglich.

Problematisch sind einerseits zu viele technische Ausfälle bei Kühlwasser, Elektronik, Steuerung und Motor, die zur Unpünktlichkeit führen. (Totalausfall oder Zuggeschwindigkeiten von nur 40 km/h) und andererseits die Tatsache, dass die Hersteller der Züge mit den Reparaturen der Triebwagen nicht hinterher kommen.

Weiterhin multiplizieren sich kleine Verspätungen durch erzwungene Wartehalte bedingt durch die Eingleisigkeit und damit fehlende Begegnungsabschnitte. Dazu kommt der Knotenpunkt mit der Doppelnutzung des Gleises in Strausberg durch die S-Bahn (20 Min. Takt nach Nord) und die RB 26 (NEB).

Also - technische Lücken und vorhandene Engpässe am Gleis führen zu gewaltigen, auf der jeweiligen Fahrt nicht aufholbaren Folgeverspätungen. Dazu kommen zukünftig Baumaßnahmen, die mit Schienenersatzverkehr überbrückt werden müssen. Von 2017 bis 2019 entstehen durch das Bauen an der Strecke noch längere Pausen als bisher. Bedingt durch die Entflechtung des Bahnhofes in Strausberg, den Bau des Begegnungsabschnittes Strausberg nach Herrensee, den Umbau des Bahnhofes Herrensee und den Neuaufbau der Bahnsteige auch in Rehfelde sowie die Anbindung in Berlin-Ostkreuz wird von uns noch manches Mal viel Geduld abverlangt.

Es bleibt die Hoffnung und Erwartung, das zum Bahnhofsfest anlässlich 150 Jahre der Strecke Berlin – Gusow Ende September die NEB wieder auf verlässlicher guter Fahrt ist und wir wieder nur zufriedene Kunden haben.

Bürgermeister Reiner Donath

Foto zur Meldung: NEB nimmt Fahrt auf
Foto: NEB nimmt Fahrt auf

Kapazitätsausweitungen auf der RB26

(13.01.2017)

(IR) Die Niederbarnimer Eisenbahngesellschaft mbH veröffentlichte heute folgende Pressemitteilung:

Durch den Einsatz eines weiteren Fahrzeugs weitet die NEB auf der Linie RB26 bei einigen Fahrten das Platzangebot aus. Zusätzlich verkehren auch seit dem Fahrplanwechsel zwischen Berlin- Lichtenberg und Gorzow (PL) durchgehende Züge.

Nach stetigem Fahrgastzuwachs in den letzten Jahren auf der RB26 (Berlin-Lichtenberg – Müncheberg – Kostrzyn (PL)) setzt die NEB ab Anfang Januar 2017 zusätzliche Fahrzeuge auf dieser Linie ein. Der NEB ist es gelungen dafür langfristig ein weiteres Fahrzeug vom Typ „Talent“ anzumieten.

Damit werden zwei Ziele verfolgt:

  • Insbesondere in der Hauptverkehrszeit sollen einige Fahrten verstärkt und damit die Platzkapazität, vor allem von und nach Polen, erhöht werden, um so den Fahrkomfort für die Fahrgäste zu steigern.
  • Gleichzeitig wird mit Rückkehr der „Talente“ durch einen gemischten Betrieb auf der Linie die allgemeine Betriebssituation stabilisiert bis die neuen „Link“ von PESA ausgewogener laufen.

So wird beispielsweise der Zug 5171 um 6:02 ab Kostrzyn jetzt in Doppeltraktion gefahren, mehrere Züge verkehren nachmittags über Müncheberg bis Kostrzyn hinaus jetzt ebenfalls in Doppeltraktion und der Zug 15:37 Uhr von Berlin-Lichtenberg fährt zwischen Lichtenberg und Müncheberg neu in Dreifachtraktion. Auch durch den Einsatz des Talenttriebwagens auf einem Drittel der Fahrten ergibt sich ein zusätzliches Platzangebot im Tagesverlauf.

Zusätzlich gibt es bereits seit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 durchgängige Fahrten zwischen Berlin und dem polnischen Gorzów. Konkret handelt es dabei um einen Frühzug aus Gorzów (ab 5.38 Uhr), der um 7:38 Uhr in Berlin-Lichtenberg ankommt und um einen späten Zug um 18:37 Uhr von Lichtenberg nach Gorzów. Bei diesen Fahrten werden die neuen von der NEB angeschafften PESA Link Fahrzeuge eingesetzt.

Weitere aktuelle Informationen erhalten Fahrgäste auch auf der Internetseite www.NEB.de oder am Kundentelefon unter 030 396011-344.

Foto zur Meldung: Kapazitätsausweitungen auf der RB26
Foto: Kapazitätsausweitungen auf der RB26

Zugverkehr war unterbrochen

(12.01.2017)

(IR) Unter der Überschrift "Kinder stoppen die Oderlandbahn" berichtet die Märkische Online Zeitung von einem Polizeieinsatz an der Strecke zwischen Rehfelde und Müncheberg, bei dem der Zugverkehr unterbrochen wurde.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Zugverkehr war unterbrochen
Foto: Foto: Enrico Mevius

Vier neue Züge bestellt

(17.12.2016)

(IR) Die aktuellen Probleme auf der traditionsreichen Ostbahnstrecke im Abschnitt von Berlin bis zur Oder – auf der RB26-Linie - werden auch in der Hauptpresse thematisiert. Die Berliner Zeitung berichtet in ihrer gestrigen Online-Ausgabe in der Rubrik Regionalverkehr unter der Überschrift „Viele Pendler, volle Züge, keine Plätze“. Die aufgezeigten Bemühungen der NEB – auch im Ergebnis der massiven Kunden-Beschwerden - lassen jedoch auf Verbesserungen hoffen,

 

Lesen Sie den Artikel à hier

Foto zur Meldung: Vier neue Züge bestellt
Foto: Vier neue Züge bestellt

Verbesserungen bei der RB 26 angekündigt

(09.12.2016)

(IR) In der 26. öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Infrastruktur und Landesplanung des Brandenburger Landtages wurden in den ersten zwei Tagesordnungspunkten die aktuelle Situation bei der Niederbarnimer Eisenbahn und die Entwicklungsperspektiven auf der „Ostbahn“ behandelt.

Die gute Nachricht für die NEB-Kunden ist, dass mit einer Reihe von Maßnahmen die Lage für die Pendler verbessert werden soll. Angemietete Talent-Züge sollen ab 9. Januar zwischen Berlin und der polnischen Grenze eingesetzt werden, zu Stoßzeiten sogar drei miteinander gekoppelte Triebwagen, wodurch teilweise 420 statt 280 Sitzplätze angeboten werden.

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet von dieser Sitzung im Hauptteil ihrer Ausgabe unter der Überschrift „NEB setzt mehr Züge auf der Ostbahn ein“.
Lesen Sie den Artikel -> hier

 

Das bisherige Ergebnis der Umfrage unter den NEB-Kunden wird im 14. Ostbahn-Rundbrief zusammengefasst.
Lesen Sie den Brief unter: Weitere Informationen - Downloads

 

Weitere Artikel zum Thema hat die Märkische Online Zeitung veröffentlicht:

[14. Ostbahn-Rundbrief]

Foto zur Meldung: Verbesserungen bei der RB 26 angekündigt
Foto: Zugabfahrt am Bahnhof Rehflelde

Wagen sind überfüllt

(14.11.2016)

(IR) „Wenn Gernot Schmidt Anfang des kommenden Jahres eine Initiative zur Ostbahn starten will, sind wir als Gemeinde Rehfelde an seiner Seite mit dabei“ schreibt Reiner Donath in seiner 46. Rehfelder Information 2016.

In der vorigen Woche hat sich auch die Märkische Online Zeitung mit dem Thema Ostbahn beschäftigt und schreibt, dass „in den letzten Wochen Fahrgäste wiederholt auf Bahnhöfen - vor allem in Rehfelde - stehen blieben, weil die Züge überfüllt waren. Bereits ab Müncheberg seien die beiden Wagen voll. In Rehfelde werden sie deshalb mitunter gar nicht mehr geöffnet. Ähnliche Situationen spielen sich zu den Rückfahr-Pendlerzeiten ab.“

Lesen Sie den Artikel „Landrat kündigt Initiative zur Ostbahn an“ --> hier

Foto zur Meldung: Wagen sind überfüllt
Foto: Wagen sind überfüllt

Perspektiven der Ostbahn

(21.10.2016)

(HGH) Zweigleisigkeit, Elektrifizierung und eine durchgehende Reisegeschwindigkeit von 120 km/h wurden auf der 3. Ostbahnkonferenz am 20. Oktober 2017 in Seelow als Entwicklungsziele für die Strecke bis 2030 erneut herausgestellt.

Obwohl im Bundesverkehrswegeplan nicht berücksichtigt, soll für die Ostbahn an diesen Entwicklungszielen festgehalten werden - dafür sprachen sich die deutschen und polnischen Vertreter auf der Konferenz aus. 

In interessanten Vorträgen wurden unter anderen folgende Themen erörtert:

 

Zu den Ergebnissen der Konferenz wurden eine Pressemitteilung herausgegeben und ein interessanter Videoclip "Die Zukunft der Ostbahn" veröffentlicht.

 

Ein Interview mit Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments, das er im Verlauf der Konferenz zur europäischen und deutsch-polnischen Bahnpolitik gegeben hat, wurde auf dem Kanal "KOLEJWIZJAnet - vision on rail" hochgeladen.

 

In den nächsten zwei bis drei Jahren ist für die Rehfelder Bahnreisenden von Interesse, dass

  • die Verlängerung der Trasse bis zum Ostkreuz nunmehr zum Fahrplanwechsel 2018/19 vorgesehen ist,
  • zwischen Strausberg und Rehfelde vom 01.November bis 09.Dezember 2017 ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt gebaut wird, der eine Verkürzung der Fahrzeit ermöglicht und
  • am Haltepunkt Herrensee ein 2. Außenbahnsteig errichtet und die Bahnsteigkante auf 55-er Niveau angehoben wird, so dass niveaugleich ein- und ausgestiegen werden kann.

 

 

Über die Konferenz berichtet auch die MärkischeOnlineZeitung sowohl in ihrer Gesamt-Ausgabe als auch im Regionalteil für Seelow. Lesen Sie die Artikel:

 

Foto zur Meldung: Perspektiven der Ostbahn
Foto: Zug nach Krzyz am Bahnhof Herrensee

Mehr Europa für die Zukunft der Ostbahn

(20.08.2016)

(IR) Im „Rundbrief - Ostbahn“ Nr. 07/2016 vom 11. August 2016 zieht Karl-Heinz Boßan aus der Nichtberücksichtigung der Strecke im Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes die Schlußfolgerung, dass nun der Weg nach Europa gegangen werden muss. Er schreibt:

Wer kämpft, kann auch mal verlieren und wie es aussieht, wird unsere grenzübergreifende Eisenbahnstrecke Berlin-Gorzów Wlkp.-Pila nicht im Bundesverkehrswegeplan 2030 erscheinen.

 

Was unser Ministerium / Ministerin dazu sagt finden Sie --> hier 
Die Eisenbahnstrecke kommt gar nicht vor???

 

Was der Landkreis MOL dazu sagt, finden Sie --> hier 
Kräfte bündeln und gemeinsam mit den polnischen Partnern weiter kämpfen!

 

Es gibt für alles Lösungen, wenn man Ergebnisse erreichen möchte. Wenn der Bund alle Vorschläge für die Entwicklung der Eisenbahnstrecke ablehnt, weil er auf diese kleine Region gar nicht erst mit der notwendigen Sorgfalt hinschaut, da das MIL in Potsdam und der Berliner Senat wie es aussieht andere Schwerpunkte - trotz eindeutiger politischer Vorgaben - als vorrangig sehen, bleibt für das Projekt Elektrifizierung auf der deutschen und polnischen Seite eigentlich nur der Weg nach Brüssel. Ein gemeinsames deutsch-polnisches Projekt muss her!

Denn ohne Elektrifizierung werden Eisenbahnstrecken überall keine Zukunft haben!

Foto zur Meldung: Mehr Europa für die Zukunft der Ostbahn
Foto: Abendzug nach Krzyz im Bahnhof Herrensee

Dienstleistung heißt, mit den Augen des Kunden zu denken

(07.07.2016)

(IR) Im „Rundbrief - Ostbahn“ Nr. 04/2016 schreibt Karl-Heinz Boßan:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe polnische und deutsche Mitstreiter, liebe Freunde und Sympathisanten der Ostbahn,

fährt man mit der „Eisenbahn“ von „A“ nach „B“ erkauft man sich und nutzt eine definierte Dienstleistung. Man ist ein Kunde eines Dienstleisters und erwartet eine entsprechende Leistung. Aber nur eines Dienstleisters?

Dazu einige Gedanken am Beispiel von einem Abschnitt der traditionsreichen Eisenbahnstrecke - hier von Berlin-Lichtenberg – Küstrin-Kietz / RB 26.

Wer sind hier die Kunden? Täglich gibt es ca. 10.000 Ein-und Aussteiger. Ca. 1.000 steigen täglich in Kostrzyn nad Odra ein und aus. Das sind Pendler, Einwohner, Schüler, Touristen, Dienstreisende usw.

Wer sind aber die direkten Dienstleister für die Kunden?

  • DB Netz AG, Regionalbereich Ost, für die Bereitstellung und das Funktionieren der Infrastruktur
  • DB Station & Service AG, Regionalbereich Ost, für die Qualität der Bahnsteige, für Sauberkeit und für die Kundeninformationen
  • das Eisenbahnverkehrsunternehmen Niederbarnimer Eisenbahn für die qualitätsgerechte Bereitstellung der Fahrzeuge, für freundlichen Service und Pünktlichkeit
  • der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg u.a. für die Aufstellung des Fahrplanes, der Finanzierung und der Kontrolle der Einhaltung der geschlossenen Verträge mit dem EVU
  • die anliegenden Kommunen für die qualitätsgerechte Gestaltung des Haltepunktumfeldes für ihre Einwohner und die Kunden der Bahn, ggf. Modernisierung des ehemaligen Empfangsgebäudes und für den Service für die Besucher und Touristen im Ort

Für die strategische Planung und die Finanzierung - auch des Personenverkehrs - auf der Eisenbahnstrecke ist u.a. das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Abstimmung mit dem Berliner Senat zu nennen. Hier liegt auch die Verantwortung.

Das heißt, um einen Kunden zur Nutzung der Dienstleistung „Eisenbahnfahren“ zu gewinnen, bedarf es einer kundenorientierten permanenten Zusammenarbeit der verschiedenen Dienstleister. Gegenwärtig gibt es dafür leider kein Koordinierungsgremium mehr, das die Leistungen der einzelnen Dienstleister kundenorientiert abstimmt bzw. plant und kontrolliert.

Aber es geht im Moment nicht nur um die Planungen bis 2030, sondern vielmehr um die Beseitigung der Engpässe. Die Anzahl der Kunden ist viel schneller gewachsen als die Sitzplatz- und Stehplatzkapazitäten insbesondere zu den Pendlerzeiten. Dafür findet man seit mindestens fünf Jahren keine Lösung. „In der S-Bahn muss man auch stehen“ ist sicher nicht die passende Antwort. Die Anzahl der Beschwerden häufen sich, aber es sind keine spürbaren Veränderungen sichtbar, außer dass die Kunden andere Verkehrsmittel nutzen.

„Eisenbahnfahren“ - das ist kein Aushängeschild mehr für die ganze Region! 100 Mio. EUR von 2008 bis zum Jahr 2014 investiert und die Kundenzufriedenheit ist stark gesunken. Das sollte normaler Weise genau umgekehrt sein!

IGOB-EWIV-Ostbahn-Zukunftsvision für 2025: (Auszug)

Täglich nutzen ca. 15.000 Kunden die Dienstleistung der Bahn. Einwohner freuen sich über attraktive Bahnhofsumfelder und traditionsträchtige Bahnhofsgebäude, moderne Züge und freundliches zweisprachiges Personal. Touristen erobern in Scharen die Sehenswürdigkeiten der Modellkorridorregion und die Wirtschaft macht von den Standortvorteilen mehr und mehr Gebrauch. Die Entvölkerung in der Region ist gestoppt und ins Gegenteil umgeschlagen.

„Herr Müller und Frau Meier“ haben so viel Informationen in ihrem Kopf gespeichert, dass sie für sich entscheiden, für ihre Mobilität diese Bahnverbindung zu nutzen und auch in der Region zu bleiben!

Eine Bemerkung bitte am Rande sei noch erlaubt: Mit welchem Ergebnis kontrollierte der Landtag von Brandenburg wann seine Beschlüsse?

Bezug: Drucksache 5-2818 „Ein leistungsfähiger Schienenverkehr zwischen Berlin-Brandenburg und unseren mittel- und osteuropäischen Nachbarländern“

 

Die Erlebnisse eines Reisenden auf der Strecke nach Berlin-Lichtenberg sind in dem Aufsatz "Ein Tag wie jeder andere ... " beschrieben, der unter Unsere Gemeinde -> Rehfelder Magazin auf dieser Seite zu lesen ist.

[Drucksache 5-2818 Brandenburger Landtag]

Foto zur Meldung: Dienstleistung heißt, mit den Augen des Kunden zu denken
Foto: Foto - Katrin Krupski

Positive Entwicklung der Ostbahn - Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan bleibt wichtiges Ziel

(15.06.2016)

(Pressemitteilung Landkreis MOL 33/2016) Am 03. Juni 2016 haben die von der Niederbamimer Eisenbahn AG (NEB) bestellten neuen zweiteiligen Link-Züge der polnischen Firma PESA die Zulassung vom Eisenbahn-Bundesamt erhalten. Diese Züge können nunmehr in Deutschland als auch in Polen eingesetzt werden. 

Die NEB betreibt seit einigen Jahren mit der RB 26 die erfolgreichste Regionalbahn in Brandenburg. Dazu erklärt der Beigeordnete und Amtsleiter des Wirtschaftsamtes Rainer Schinkel:

,,Diese Zulassung ist ein weiterer Baustein, um den Schienenverkehr in Ostbrandenburg attraktiver zu gestalten. Die RB 26, die sogenannte Ostbahn, hat in den letzten Jahren einen rasanten Anstieg an Fahrgästen erfahren. Für einen Pendlerlandkreis wie Märkisch-Oderland sind die Verbindungen nach Berlin wichtig, da viele Arbeitspendler und auch andere Reisende auf attraktive Verkehrsverbindungen angewiesen sind.

Der Landkreis Märkisch-Oderland wächst und mit einem guten Verkehrsangebot können wir auch in berlinfernen Regionen den demografischen Entwicklungen entgegenwirken. Die Anbindung bis zum Bahnhof Berlin Ostkreuz wird der Ostbahn in den nächsten Jahren einen weiteren Schub versetzen. Die Erhöhung der durchgehenden Verbindungen von Berlin nach Gorzow bleibt ein Ziel des Landkreises.

Durch die Zulassung der Züge der Firma PESA für das deutsche Schienennetz sind jetzt die technischen Voraussetzungen hierfür geschaffen worden. Wir brauchen aber Kapazitätserweiterungen und wir benötigen in jedem Fall die Aufnahme der Ostbahn in den Bundesverkehrswegeplan im Hinblick auf eine durchgängige Doppelgleisigkeit und Elektrifizierung der Strecke- Dass dies im Entwurf nicht geschehen ist, können wir nicht akzeptieren und hoffen darauf, dass Ministerpräsident Woidke und auch die Bundestagsabgeordneten der Region sich dafür einsetzen."

 

Meldung über die neuen Pesa „Link“ Dieseltriebzüge auf der Homepage der NEB --> hier

Foto zur Meldung: Positive Entwicklung der Ostbahn - Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan bleibt wichtiges Ziel
Foto: Positive Entwicklung der Ostbahn - Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan bleibt wichtiges Ziel

Ein Zwischenruf zur Ostbahn

(20.04.2016)

(IR) Nach der Veröffentlichung des Entwurfes der neuen Bundesverkehrswegeplanes mußte festgestellt werden, daß die Weiterentwicklung der Ostbahn schlicht fehlt. Dazu hat Karl-Heinz Boßan folgende Gedanken aufgeschrieben:

Ein freundliches Hallo in die Runde,

haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ob Sie beliebt sein wollen oder lieber erfolgreich oder beides? In der letzten Zeit kann man hören, dass sich in Deutschland auf allen Ebenen die Mittelmäßigkeit breit macht. Hat man verlernt mit seinen „Feinden“ umzugehen, oder ist Verantwortung zu übernehmen und erfolgreich zu sein nicht mehr gewünscht? oder wird nicht mehr belohnt? oder, wenn nichts passiert, passiert auch nichts!

In der Wirtschaft ist erfolgreich sein vielleicht etwas einfacher. Da sprechen die monatlichen Zahlen. Aber was bedeutet das für die Politik und die Verwaltung? Steht da „beliebt sein“ im Vordergrund, seinen Job behalten oder wiedergewählt zu werden? Erfolgreich sein, heißt in der Regel ein formuliertes Ziel möglichst in der dafür vorgesehenen Zeit zu realisieren. Etwas zu schaffen, was es zum Beispiel noch nicht vorher gab, aber immer so, dass ein erkennbarer und von der Gemeinschaft anerkannter Nutzen entstanden ist.

Mit am anspruchvollsten ist es, für eine Region die Zukunft zu gestalten. Das heißt heute beginnen und in 10 bis 20 Jahren ernten! Das heißt auch, dass diejenigen, die heute beginnen, in der Regel die Ernte anderen überlassen werden. Aber, wenn nicht begonnen wird, kann auch nichts geerntet werden!

Von 2006 bis 2014 arbeitete die IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV eine Organisation nach Europäischem Recht. Deutsche und polnische Mitglieder, kooperative Mitglieder und Sympathisanten sorgten gemeinsam in 10 Arbeitsgruppen dafür, dass die ehemalige „Preußische Ostbahn“ wieder in den letzten Jahren zu einer wichtigen Lebensader, auch für den deutschen Teil der Strecke im Landkreis MOL, geworden ist.

Die Weichen für die Zukunft wurden durch Anträge des Landes Brandenburg, der Landes Berlin und der IGOB-EWIV zur Aufnahme in den Bundesverkehrswegplan mit Elektrifizierung und Zweigleisigkeit gestellt. Ohne Elektrifizierung und Zweigleisigkeit - keine Zukunft für das Einzugsgebiet - sind sich alle einig!

Jetzt wissen wir, dass unsere grenzüberschreitende Eisenbahnstrecke mit täglich über 10.000 Ein-und Aussteigern im neuen Bundesverkehrswegeplan nicht – noch nicht - vorkommt! Die Beteiligten in Brandenburg, in Berlin und im Landkreis MOL haben seit 2015 den gemeinsamen Erfolg und damit den Nutzen des Projektes „Zukunft Ostbahn“ aus den Augen verloren. Aber der Schiedsrichter hat noch nicht abgepfiffen. „Ohne Kampf, kein Sieg“ war das Motto von Manfred von Brauchitsch. Es lohnt sich immer, für den Erfolg zu kämpfen, auch auf die Gefahr hin, dass man ein paar Feinde mehr bekommt. Aber wer keine „Feinde“ hat, hat sowieso etwas falsch gemacht!

Ziel: Ein Erfolg wäre hier die Korrektur - Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan mit dem Kompromiss - erst die Elektrifizierung und dann später die Zweigleisigkeit.

Einen guten Start in die neue Woche und denken Sie auch daran

„Begegnest du jemandem, der ein Gespräch wert ist, und du versäumst es, mit ihm zu reden, dann hast du einen Menschen verfehlt. Begegnest du jemandem, der kein Gespräch wert ist, und du redest mit ihm, dann hast du deine Worte verfehlt. Weise ist, wer stets den richtigen Menschen und die richtigen Worte findet.“ (Konfuzius 551 - 479 v. Chr.)

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Karl-Heinz Boßan  

Foto zur Meldung: Ein Zwischenruf zur Ostbahn
Foto: Ein Zwischenruf zur Ostbahn

Kreis soll mit ins Boot

(11.02.2015)

(IR) Unter der Überschrift "Ostbahn-Lobby will Kreis mit ins Boot holen" beschäftigt sich heute ein Artikel der Märkischen Oderzeitung - Lokalredaktion Seelow mit der Gründung des TransOderana EVTZ.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Kreis soll mit ins Boot
Foto: Kreis soll mit ins Boot

Grundsatzdokumente für TransOderana verabschiedet

(08.11.2014)

(RD) In Gorzow WLKP, der Stadt des vorgesehenen Sitzes des "TransOderana EVTZ mbH", fand am 07. November 2014 die 8. Gemeinsame Sitzung der Kommunen im Gründungsprozess des EVTZ statt.

Der Präsident der Stadt Gorzow und für die deutsche Seite der Rehfelder Bürgermeister als einer der drei Sprecher begrüßten die Teilnehmer. Die Teilnehmer hatten sich zum Ziel gesetzt, die Grundsatzdokumente „Übereinkunft“ und „Satzung“ zu beraten und zu beschließen, diese bei den Genehmigungsbehörden in Warschau und in Potsdam einzureichen.

Die anwesenden Kommunen fassten den Beschluss mit ihrer Unterschrift unter das "Memorandum of Understanding" einstimmig. Die Dokumente wurden symbolisch in einer Pressekonferenz ausgetauscht.

Gleichzeitig wurden alle deutschen und polnischen Kommunen aufgefordert, jetzt durch Beschlussfassung dem EVTZ beizutreten. Es wird gemeinsam davon ausgegangen, dass der EVTZ Mitte 2015 seine Tätigkeit aufnehmen sollte.

 

[Memorandum of Understanding]

[Begrüßungsansprache Reiner Donath]

[Präsentation TransOderana]

Foto zur Meldung: Grundsatzdokumente für TransOderana verabschiedet
Foto: Grundsatzdokumente für TransOderana verabschiedet

Gründung des EVTZ TransOderana wird weiter vorangetrieben

(07.08.2014)

(IR) In einer Presseinformation der deutschen Seite im Gründungsprozess des EVTZ „TransOderana“ wird über die Beratung der deutschen Kommunen, die am 31. Juli 2014 in Rehfelde stattfand, informiert.

Der Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath gab als Gastgeber eine Information zum Stand des Gründungsprozesses und unterbreitete davon ausgehend Vorschläge für die weiteren Schritte. Nach dreijähriger intensiver Arbeit beider Seiten befinden sich die Partner noch immer in der Etappe der Fertigstellung und finalen Abstimmung der Dokumente. Dass sich dabei Probleme auftun, ist nichts Außergewöhnliches. Auf keinen Fall resultieren diese Probleme aus dem Bestreben, das Projekt EVTZ torpedieren oder gar begraben zu wollen. Seiner Meinung nach tritt die Mehrzahl der Interessenten dafür ein, das Projekt Realität werden zu lassen, obwohl erst zwei Gemeinden - Rehfelde und Hoppegarten - den Beitrittsbeschluss fassten und beim Lesen bestimmter Mails und Informationen nicht zu übersehen ist, dass manche Aussage nur halbwahr und damit verwirrungsstiftend ist.

Er mahnte auch im Lichte der letzten gemeinsamen Sitzung in Seelow und dem dazu veröffentlichten Artikel in der MOZ zu Gelassenheit und appellierte, das Ziel der Gründung zum 01.01.2015 gemeinsam und unbeirrt zügig und ohne Unterbrechung bzw. Denkpause weiter zu verfolgen.

Anfang 2015 sollte der EVTZ nach Beendigung des Gründungsprozesses zur konkreten Arbeit übergehen können. Er räumte ein, dass versäumt wurde, eine Reihe von Sachfragen, insbesondere die der Beiträge, zu klären. Zugleich rief er dazu auf, bei der Suche nach Lösungen nicht wie ein Krämer, sondern politisch zu handeln. Der EVTZ kann als europäische Wirtschaftsvereinigung einen gewichtigen, bislang nicht abschätzbaren Beitrag zur Sicherung der Daseinsvorsorge für die Bürger im Handlungsgebiet leisten. Dafür sind nicht nur Visionen, sondern auch Ausdauer und gewisse Investitionen notwendig. Ohne Saat und Pflege gäbe es keine Ernte.

Reiner Donath informierte, dass die polnische Seite derweil im Dialog mit Warschau stünde, um die im dortigen Außenministerium aufgeworfenen Probleme zu erörtern. Aus diesem Dialog würden sich möglicherweise weitere Konsequenzen für die Grundsatzdokumente ergeben, die – wenn sie vorliegen – in aller Ruhe gemeinsam mit den polnischen Partnern geprüft werden sollten. Unabhängig von diesem in oder mit Warschau zu führenden Klärungsprozess sollte sich die deutsche Seite zu Varianten in einigen Grundfragen verständigen. Seinem Vorschlag folgend wurden nachfolgende Themen erörtert.

 

1. Grundsätzliche Haltung zum EVTZ und Schritte zur
    beschleunigten Gründung

In der Diskussion wurde mehrfach die prinzipielle Bedeutung des EVTZ hervorgehoben, dessen Aufgabe darin besteht, der Zusammenarbeit der Kommunen in einer Gebietskulisse entlang der Eisenbahnlinie von Berlin bis Pila einen speziellen, von den Institutionen der EU geförderten Rahmen zu geben. Die daraus resultierenden gemeinsamen, grenzüberschreitenden Projekte ermöglichen es den Mitgliedern des Verbundes in besonderer Weise, optimale Lösungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge unter den Bedingungen des demographischen Wandels und knapper werdender öffentlicher Mittel zu finden.

Die Aufgaben des EVTZ sind in der Übereinkunft eindeutig benannt und die grenzübergreifenden Projekte, als Zusammenfassung der aus den deutschen und polnischen Kommunen eingereichten Projekte, liegen ausgearbeitet vor - nicht wie im MOZ-Artikel vom 21. Juli als zu allgemein formuliert und offen bezeichnet.

Die Teilnehmer verwiesen zugleich auf mehrere Faktoren, die dem Gründungsprozess oder der Gründung selbst abträglich sind. Genannt wurden in diesem Zusammenhang besonders die unentschlossene Haltung des Landkreises MOL zum EVTZ - Beitritt des Kreises - und die Höhe des Beitrages, die zumindest zu Beginn der Arbeitsaufnahme des EVTZ nicht im Verhältnis zu den Obliegenheiten der Organe und zum Umfang der zu bearbeitenden Projekte steht. Die Befürworter der deutschen Seite sind sich einig, im Kreistag und den Vertretungen der Kommunen für die weitere Teilnahme am Gründungsprozess zu werben und die erforderlichen Beschlüsse zeitnah zu fassen.

 

2. Höhe der Beiträge und deren Aufteilung auf deutscher Seite

Übereinstimmend hoben die Teilnehmer hervor, dass die Beiträge den finanziellen Möglichkeiten der Kommunen entsprechen und ihre Verwendung nachvollziehbar sein müssen. Die Anwesenden würden einen Beitrag mit Bezugspunkt zu den Einwohnern und einen dazu festgelegten geringen Beitragssatz (max. 0,25 €) als Sockelbeitrag für die Ausgaben bevorzugen. Entscheidend ist die Abkopplung des Beitrages von den Stimmen und eine Einigung der polnischen Kommunen mit Warschau.

 

3. Aufteilung der Stimmen auf deutscher Seite

Auch hier ist noch keine endgültige Klärung mit der polnischen Seite gefunden, die wesentlich von der Meinung in Warschau abhängig ist. Die Anwesenden würden den Vorschlag der doppelten Mehrheit bevorzugen, in jedem Falle auf Gleichberechtigung der deutschen und polnischen Kommunen bestehen.

 

4. Fläche/Territorium des EVTZ

In der Diskussion wurde als noch ungeklärte Frage die der Fläche/des Territoriums des EVTZ genannt. Die in Anknüpfung an die Beratung in Witnica gefundene erweiterte, über die Ostbahnstrecke hinausgehende Formulierung würde den Rahmen der Intensionen sprengen. Als Antwort wurde auf Artikel 3 der Übereinkunft verwiesen, der das Handlungsgebiet des Verbundes als die administrativen Gebiete der Gemeinden und Landkreise, die Mitglieder des EVTZ sind, definiert. Wichtig ist dabei die Festschreibung einer Gebietskulisse entlang der Eisenbahnlinie von Berlin bis Pila sowie der darin eingebundenen Straßen und Wasserwege.

 

5. Organisation der Arbeit auf deutscher Seite ab 01.08. 2014

Die Anwesenden stimmten überein, dass

  • die Sprecher der deutschen Seite, Jörg Schröder, Reiner Donath und Dr. Ute Barkusky zum kollektiven, ehrenamtlich tätigen Koordinator auf deutscher Seite bestellt werden;
  • der polnischen Seite den Vorschlag unterbreitet wird, für die weitere Arbeit an den Dokumenten eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgruppe in folgender Zusammensetzung zu bilden: Dr. Marcin Krzymuski, Jacek Jeremicz, Robert Szukajlo, Andreas Scharf, Sebastian Föbrich, Gerhard Schwarz;
  • folgende Aufgaben in absehbarer Zeit abzuarbeiten sind:
  1. Ausgehend von den neuen Überlegungen zur Beitragshöhe prüfen die Bürgermeister die Möglichkeit, zeitnah zu Beschlüssen der Gemeindevertreter- bzw. Stadtverordnetenversammlungen über den Beitritt zu gelangen.
  2. Im Dialog mit dem Kreistag MOL und seinen Fraktionen werden die deutschen Koordinatoren auf den Beitritt des Kreises zum EVTZ hinwirken. Mit gleichem Ziel werden sie Gespräche mit weiteren, insbesondere mit großen Kommunen führen, die im Bereich der Entwicklungsachse liegen und sich bislang einem Beitritt verschlossen.
  3. Die deutschen Koordinatoren wurden beauftragt, eine neue Kostenkalkulation für 2015 bei einer Beitragsbemessung von max. 0,25 € pro Einwohner vorzulegen.
  4. Die polnische Seite ist zeitnah über die Ergebnisse dieser Beratung zu informieren und die gemeinsamen Arbeitsschritte sind abzustimmen.

 

Foto zur Meldung: Gründung des EVTZ TransOderana wird weiter vorangetrieben
Foto: Auf der Bahnstrecke Berlin - Pila

Auf dem Führerstand nach Kostrzyn nad Odra

(15.05.2014)

(IR) Nach fast einem Jahr Produktionszeit ist jetzt eine neue Fassung einer Führerstandsmitfahrt auf der RB26-Strecke zwischen Berlin-Lichtenberg und Kostrzyn nad Odra für alle Interessenten, Sympathisanten und Fachleute des Eisenbahnwesens online im Internet verfügbar.

Die Fortschritte entlang der Gleise sind deutlich sichtbar – Investitionen von ca. 48 Mio. EUR in die Infrastruktur und in die Bahnhofsumfelder wurden in den Jahren 2007 bis 2013 getätigt.

Täglich gibt es ca. 10.000 Ein- und Aussteiger auf der Gesamtstrecke und davon ca. 1.000 Ein- und Aussteiger in Kostrzyn nad Odra. Dies sind ca. 43% aller täglichen Nutzer der Schienenverbindungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen.

Der Film läuft 1 Stunde 10 Min. Der Clip von der Rückfahrt wird demnächst eingestellt.

[Videoclip von der Führerstandsmitfahrt]

Foto zur Meldung: Auf dem Führerstand nach Kostrzyn nad Odra
Foto: Foto: Hans-Günter Hoffmann

Mehr Sicherheit und Service auf der RB 26

(31.03.2014)

(IR) In einer Pressemitteilung des VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH wird darüber informiert, dass für das sogenannte "Netz Ostbrandenburg Vorlauf" heute der Zuschlag an die Niederbarnimer Eisenbahn Betriebsgesellschaft erteilt wurde. Dabei handelt sich um eine Zwischenvergabe für die Regionalbahnlinien RB25 und RB26, weil deren Verkehrsvertrag im Dezember 2014 ausläuft. Der langfristige Vertrag für beide Linien beginnt im Dezember 2015.

Für die Fahrgäste bedeutet die Vergabe im Vorlauf, dass einige qualitative und sicherheitsrelevante Verbesserungen – z.B. der Einsatz von Personal in allen Zügen - bereits im Fahrplanjahr 2015 umgesetzt werden können. Die 100 Prozent Zugbegleitquote sowie die Vollausstattung mit Videokameras in den Zügen der RB26 tragen zu einem erhöhten Sicherheitsempfinden und besserer Servicequalität bei. Auch können die Fahrgäste der RB26 zukünftig während ihrer Fahrt auf Monitoren sehen, wann der reguläre Anschluss zum Bus stattfindet.

Lesen Sie die komplette VBB-Pressemitteilung --> hier

 

Foto zur Meldung: Mehr Sicherheit und Service auf der RB 26
Foto: Foto: Kathrin Krupski

Die IGOB und Rehfelde

(07.12.2013)

(RD) In Ergänzung zum Artikel in der MOZ zum letzten Treffen der IGOB in Rehfelde sei angemerkt, das diese am 06.Juni 2006 in Rehfelde gegründet wurde. Seit dieser Zeit gab es eine sehr enge Zusammenarbeit mit der IGOB und auch sehr aktive Mitarbeit als kooperatives Mitglied in diesem Betrieb. Uns wurden neue Horizonte aufgezeigt, die Freundschaft zu Polen in der Partnerschaft mit Zwierzyn geprägt und Sichtbares im Ortszentrum gestaltet.

Der erste Schritt war die damals sehr langfristig angelegte Konzeption zur Gestaltung des Ortszentrums Rehfelde. Inzwischen wurden aus "Luftschlössern" reale Ergebnisse.

Ein kurzer Überblick:

2008 - Spatenstich zum Bau des Umfeldes des Bahnhofes,

2009 - Übergabe des Parkplatzes und Ruf -Rettet den Bahnhof

2009 - Beschluss der GV den Bahnhof zurückzukaufen  

2011 - symbolische Grundsteinlegung zur Revitalisierung

2012 - Arbeitsaufnahme der drei Zahnärzte Buhl und auch in

2012 - Einweihung und Eröffnung des Tourismuspavillon

Dazu der Bau der Straßen im Ortszentrum sowie die Sanierung unseres Bürgerzentrums mit Parkplatz in der Elsholzstraße.Die Häuser in der Bahnhofstraße wurden verschönert und der "schwarze" NETTO errichtet. Die Objekte der Hijacker und des Jugendclubs begonnen zu sanieren, nur am Güterschuppen gilt es durch den Besitzer aufzuholen. Vieles bleibt noch zu leisten. Gewolltes mit neuen Ideen  und anderen Partnern endlich zu lösen. Das betrifft vor allem den Wohnungs- und Häuserbau und insbesondere das altersgerechte und betreute Wohnen. Als Gemeinde arbeiten wir mit an der Gründung des Eurodistrikts "TransOderana - EVTZ" und werden 2014 Gastgeber des Treffens " Freundeskreis der Ostbahn" sein.  

Foto zur Meldung: Die IGOB und Rehfelde
Foto: Die IGOB und Rehfelde

Termine in Warschau und Potsdam

(16.10.2013)

(IR) In der 41. Rehfelder Information 2013 berichtet Bürgermeister Reiner Donath von der Konferenz zum Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" in Seelow, die in einer guten Atmosphäre und wesentlicher Übereinstimmung der Teilnehmer verlief. Die online-Ausgabe der Märkischen Oderzeitung / Lokalausgabe Seelow hat über die Konferenz einen Artikel hochgeladen.

 

Lesen Sie den Beitrag –> hier

Foto zur Meldung: Termine in Warschau und Potsdam
Foto: Termine in Warschau und Potsdam

Touristisches Informations- und Leitsystem an der Ostbahn jetzt komplett

(24.09.2013)

(IR) Mit dem feierlichen Durchschneiden der grün-gelb-roten Banderole in den Stadtfarben von Witnica wurde dort stellvertretend für 14 Bahnhöfe auf der polnischen Seite entlang der Ostbahn von Kostrzyn bis Drezdenko am 14.09.2013 das Touristische Informations- und Leitsystem eröffnet. Damit ist ein wichtiges grenzüberschreitendes touristisches Projekt abgeschlossen. Insgesamt 30 Bahnhöfe entlang der Bahnstrecke von Berlin bis Gorzów und weiter nach Drezdenko verfügen nun über ein umfassendes mehrsprachiges touristisches Informationssystem. 

Bereits im Mai 2013 wurde für 16 Bahnhöfe auf der deutschen Seite entlang der Ostbahn ein gleichartiges, dreisprachiges System errichtet. Damit gibt es erstmals in Deutschland grenzübergreifend ein umfassendes Informationssystem entlang einer Bahnstrecke.

Täglich jeweils acht Züge in beide Richtungen verbinden Gorzów mit Kostrzyn, wo es dann einen einfachen Umstieg auf die NE 26 gibt, um Märkisch-Oderland oder Berlin zu erreichen. Mehr als 8.000 Fahrgäste nutzen diese Strecke täglich – vor vier Jahren waren es erst etwas mehr als 3.000 Fahrgäste.

Mit der Fertigstellung auf der polnischen Seite wird auch das Gesamtprojekt, in dem der Landkreis Märkisch-Oderland die Aufgabe eines Leadpartners übernommen hatte abgeschlossen. Möglich ist dieses System im Wert von ca. 770.000 Euro nur durch die Förderung der EU im Rahmen des Programms Interreg IV A geworden. Die Förderhöhe beträgt 85%.

 

 

 

Foto zur Meldung: Touristisches Informations- und Leitsystem an der Ostbahn jetzt komplett
Foto: Bild: © LK MOL, Feierliche Eröffnung des Touristischen Informations- und Leitsystems in Witnica, stellv. Landrat Landkreis Gorzow, Grzegorz Tomczak und Jörg Schleinitz, Landkreis Märkisch-Oderland (v.r.n.l.) 23. September 2013

Vorschläge für TransOderana-Projekte

(07.08.2013)

(HGH) In Vorbereitung der Gründung des Eurodistrikt TransOderana EVTZ traf sich heute die Arbeitsgruppe 4 – Projekte im Beratungsraum des Bürgerzentrums Rehfelde zu ihrer ersten offiziellen Sitzung. Bürgermeister Reiner Donath begrüßte die Teilnehmer und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass die gemeinsame binationale Arbeit zum Nutzen aller Beteiligten gereicht. Der Projektleiter der deutschen Seite, Prof. Dr. Hans-Joachim Kujath unterstrich, dass u.a. das Ziel eines EVTZ in der Nutzung von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) besteht. Dazu sind Projekte herauszuarbeiten und zu realisieren, für die in der neuen Förderperiode ab 2014 entsprechende Mittel beantragt werden können. Zunächst geht es auf vier Handlungsfeldern um Vorschläge zu Projekten, bei denen gemeinsame Ziele für die gesamte Region des Eurodistrikts definiert werden können. Diese werden dann den Teilnehmern am Gründungsprozess des EVTZ zur Abstimmung vorgelegt. Für das Handlungsfeld 1 „Management der endogenen Potentiale“ wurde das Projekt „Tourismus entlang der Bahnstrecke“ heraus gearbeitet.

Über den Verlauf der Arbeiten wird hier weiter aktuell berichtet.

 

Foto: Mitglieder der Arbeitsgruppe 4

Foto zur Meldung: Vorschläge für TransOderana-Projekte
Foto: Vorschläge für TransOderana-Projekte

Fernsehbeitrag von der TILS - Einweihungsfeier in Obersdorf

(30.07.2013)

(IR/IGOB) Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des von der EU-geförderten TILS-Projektes hat TV Strausberg einen Fernsehbeitrag produziert und zeitnah gesendet. Wir freuen uns, dass dieser aussagekräftige Beitrag jetzt im Internet angeboten werden kann. Landrat Schmidt und der Fachdienstleiter Schleinitz kommen ausführlich zu Wort. Auch wird neben der Forderung nach einem Stundentakt für ausgewählte kleinere Haltepunkte die Gemeinde Rehfelde hervorgehoben, in der das Infosystem in allen Gemeindeteilen installiert wurde.

 

Fernsehbeitrag TV Strausberg --> hier

 

Abb. Info-Stele in Werder

[Grußwort Minister Vogelsänger]

[Dankeschön-Text vom Landkreis MOL ]

Foto zur Meldung: Fernsehbeitrag von der TILS - Einweihungsfeier in Obersdorf
Foto: Fernsehbeitrag von der TILS - Einweihungsfeier in Obersdorf

Reise in die Zukunft

(28.07.2013)

(IR) In der aktuellen Information der IGOB/EWIV wird auf den Artikel "Reise in die Zukunft“ aufmerksam gemacht, der sich der Ostbahn und Reiseempfehlungen entlang der Strecke bis Gorzow Wlkp. widmet. Christine Hellert hat diesen Reisebericht in dem Journal „Landsicht - Länderjournal Berlin und Brandenburg“ Ausgabe Juni 2013 veröffentlicht.

Karl-Heinz Boßan sagt: „Gorzów Wlkp. ist eine Reise wert!“, fragt gleichzeitig: „Aber wer weiß das schon?“ und bietet für praktische Fragen zu einem geplanten Aufenthalt in Gorzów Wlkp. die Unterstützung vom IGOB/EWIV-Prokurist Herr Jeremicz an - Tel 0048 608 308 325.

Die Region im Einzugsgebiet der Ostbahn von Berlin bis nach Pila entwickelt sich. Es geht langsam voran, aber immer mehr Mitstreiter werden gewonnen. Die Reise in die Zukunft mit der Eisenbahn auf der traditionsreichen Eisenbahnstrecke wird den Teilnehmern von Mal zu Mal besser gefallen 

Wer mehr über die Ostbahn erfahren möchte, kann sich die 6-teilige Fernsehserie des polnischen Fernsehens TVP-Gorzów – Geschichte-Gegenwart-Zukunft der Ostbahn unter folgendem Link anschauen:

http://www.ostbahn.eu/html/filme.html

 

Abb. Eisenbahnviadukt in Gorzow Wlkp.

[Artikel "Reise in die Zukunft"]

Foto zur Meldung: Reise in die Zukunft
Foto: Reise in die Zukunft

Gründung "TransOderana EVTZ" gestartet

(22.03.2013)

(IR) In einer Pressemitteilung der IGOB/EWIV heute wird mitgeteilt, dass nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung am Mittwoch in Kostrzyn nad Odra der Gründungsprozess für den Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ im Ergebnis der ersten gemeinsamen Sitzung gestartet worden ist. 15 deutsche und 14 polnische Gebietskörperschaften wollen, dass am 01. Januar 2015 diese europäische Einrichtung als ihr Dienstleister die Arbeit aufnimmt.

In Grußbotschaften an die Teilnehmer wurde Unterstützung im Gründungsprozess zugesichert, so in einer Video-Grußbotschaft aus Brüssel von MEP Prof. Liberadzki und MEP Herrn Cramer sowie von MEP Herrn Zeller und von Minister Christoffers von der Landesregierung Brandenburgs. Unterstützung in dem nicht ganz einfachen Gründungsprozess gibt es auch vom Generalsekretär des Ausschusses der Regionen, Dr. Stahl, aus Brüssel.

Bei der Verwirklichung dieses Projektes verfolgen die Gründungsteilnehmer vier Ziele:

Wir wollen einen ganzheitlichen Ansatz bei der Projektentwicklung und neben der reinen Mobilität auch die Aspekte wie Arbeiten und Leben in einer attraktiven, ansprechenden und über die Grenze eng zusammenarbeitenden Region von Beginn an berücksichtigen.

Wir wollen eine nachhaltige Mobilität mit Anknüpfungspunkten zum Klimaschutz, zur nachhaltigen Stadtentwicklung und der Entwicklung zukunftsfähiger ländlicher Räume mit dem Ziel der positiven Einflussnahme auf den demografischen Wandel umsetzen.

Wir wollen auf der Grundlage der gemeinsamen historischen Wurzeln die nachbarschaftlichen Beziehungen und das Zusammenleben der deutschen und polnischen Bürger und Bürgerinnen verbessern und in allen gesellschaftlichen Bereichen weiterentwickeln - Europa von unten gestalten.

Wir wollen gemeinsam ein deutsch-polnisches Pilotprojekt in der Europäischen Union schaffen und regionales Wissen und Engagement mit den Zielen der Europäischen Union verbinden. Mit der Gestaltung dieser Zukunftsvision betreten wir Neuland.

Während des Gründungsprozesses werden in vier paritätisch besetzten Arbeitsgruppen die für die Gründung entsprechend der überarbeiteten EU-EVTZ-Verordnung notwendigen Dokumente erarbeitet. Die nächste gemeinsame Sitzung wird im Juni 2013 in der polnischen Stadt Witnica an der Ostbahn stattfinden.

[Grußwort aus Brüssel]

Foto zur Meldung: Gründung "TransOderana EVTZ" gestartet
Foto: Gründung "TransOderana EVTZ" gestartet

Rail Baltica Growth Corridor

(15.03.2013)

(IR/IGOB) Mit "Perspektiven des grenzüberschreitenden Schienenpersonenverkehrs zwischen den Regionen Berlin-Brandenburg, Lubuskie und Wielkopolskie" war die Regionalkonferenz am 14.03.2013 überschrieben. Es kamen Vertreter der lokalen Selbstverwaltung, der Länder und Wojewodschaften als Aufgabenträger für den regionalen Bahnverkehr und der Infrastruktur- und Eisenbahnunternehmen in Gorzów Wielkopolski zusammen, um über die Perspektiven des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs zwischen Berlin-Brandenburg, Lubuskie und Wielkopolskie zu diskutieren und um Vorschläge für die weitere Entwicklung zu unterbreiten.

Nach einer Einführung zu den technischen und regulatorischen Barrieren für den grenzüberschreitenden Schienenverkehr und den Stand der infrastrukturellen Entwicklung wurde insbesondere über die Zukunft der Bahnstrecke von Berlin über Kostrzyn nach Gorzów Wielkopolski und Piła diskutiert. Die polnischen Partner machten deutlich, dass ein großes Interesse am weiteren Ausbau dieser Strecke besteht, die auch eine Elektrifizierung für den Güterverkehr einschließt.

Außerdem wird erwartet, dass die geplanten Direktverbindungen zwischen Berlin und Gorzów Wielkopolski möglichst zügig zum Fahrplanwechsel 2013/14 eingeführt werden.

Von deutscher Seite wurde vorgestellt, welche infrastrukturellen Maßnahmen bis 2016 umgesetzt werden, um die Züge bis 2016 an das Ostkreuz in Berlin anzubinden und so auch eine bessere Anbindung an den Flughafen BER zu erreichen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wollen die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) und das Marschallamt Lubuskie grenzüberschreitend zugelassene Fahrzeuge einsetzen, die Direktverbindungen ermöglichen.

Die Vertreter der NEB und der Deutschen Bahn sagten aber zu, zusammen mit den Aufgabenträgern zu prüfen, inwieweit solche Fahrzeuge auch schon kurzfristig eingesetzt werden können. Für die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin erklärte Staatssekretär Christian Gaebler seine Bereitschaft, zu entsprechenden Abstimmungen einzuladen.

Hinsichtlich des Ausbaus der Infrastruktur wurde festgestellt, dass es auch für regionale Verbindungen wie die Strecke Berlin-Gorzów Wielkopolski Vereinbarungen zu den Ausbauzielen für die Infrastruktur geben sollte. Dazu muss durch die nationalen Verkehrsministerien geprüft werden, ob es mittel- bis langfristig einen Bedarf gibt, den Güterverkehr über die deutsch-polnische Grenze anders zu organisieren und z.B. die Strecke Berlin-Poznań-Warschau zu entlasten. Eine wichtige Einflussgröße sind dabei die Planungen der polnischen Seite zur Anbindung von Warschau an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz.

Das Land Berlin hat sich dazu in Absprache mit dem Land Brandenburg entschieden, den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Ostbahn zum neuen Bundesverkehrswegeplan anzumelden.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Ostseeraum-Projekts „Rail Baltica Growth Corridor“ statt, das die Entwicklung des Korridors von Berlin über Warschau nach Tallinn und Helsinki untersucht. Die Abschlusskonferenz mit hochrangigen Vertretern u.a. der Europäischen Kommission (Kommissar Siim Kallas) findet am 14.06.2013 in Berlin statt. An sie schließt sich eine gemeinsame Zugfahrt nach Warschau und Kaunas an. Mehr Informationen: www.rbgc.eu

 


Foto zur Meldung: Rail Baltica Growth Corridor
Foto: Rail Baltica Growth Corridor

Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke

(07.03.2013)

(GS) Wer am 3. Februar diesen Jahres den Beitrag der Märkischen Oderzeitung mit diesem Titel las, wird sich gefragt haben, wie es um die Umsetzung des bereits im März 2012 auf dieser Internetseite angekündigten Projektteils in Rehfelde steht?

Noch einmal zur Erinnerung. Die Landkreise Märkisch-Oderland und Gorzow, durch die die ehemalige preußische Ostbahn führt, haben 2011 beschlossen, mit dem Projekt „Touristisches Informations- und Leitsystem entlang der Eisenbahnlinie Hoppegarten – Drezdenko“ als Teil einer ganzheitlichen Strategie zur Wiederbelebung der Ostbahn beizutragen. Im direkten Bahnhofsumfeld und an zentralen Punkten werden auf deutscher und polnischer Seite einheitliche Informationstafeln, Wegweiser und Schaukästen installiert, um so die ankommenden Gäste nicht nur zu begrüßen, sondern gleichzeitig auch wichtige Informationen zur Geschichte der Ostbahn, zu touristischen Zielen, Rad- und Wanderwegen zu liefern.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der grenzübergreifenden Zusammenarbeit Polen (Wojewodschaft Lubuskie) – Brandenburg 2007-2013 kofinanziert.

Die Gemeindevertretung Rehfelde beschloss am 22. März 2011, sich an dem Projekt in Fortsetzung des bereits begonnenen Leitsystems und in Umsetzung bereits früher gefasster Beschlüsse zu beteiligen. Von den dafür in Anschlag gebrachten Gesamtkosten in Höhe von 135.325,45 € wird sie 20.298,82 € Eigenmittel aufbringen. Im diesem Rahmen werden 

  • fünf Stelen 3-flüglig
  • fünf Stelen 1-flüglig
  • fünf Schaukästen
  • sieben Wegweiser

an verschiedenen Standorten in allen Orts- und Gemeindeteilen errichtet. Für deren Gestaltung erarbeitete eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Ortsentwicklungsausschusses, des Heimatvereins und des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus Konzeptionen, die am 6. März 2012 im öffentlichen Teil der Sitzung der Gemeindevertretung Rehfelde vorgestellt wurden.

In die heiße Phase der Realisierung trat das Projekt jedoch erst im November 2012. Die Rehfelder Arbeitsgruppe glaubte, für das Kommende gut gerüstet zu sein, hatte sie doch die Inhalte ihrer Leitsystempunkte bereits erarbeitet. Doch weit gefehlt. Nicht das Layout der Stele am Rehfelder Bahnhof, sondern das auf dem Bahnhof Müncheberg sollte als einheitliche Vorlage für alle künftigen Informationspunkte von Hoppegarten bis Drezdenko dienen. Die Gruppe stellte dieser Herausforderung mit all den sich daraus ergebenden Konsequenzen. Nach drei Monaten intensivster Arbeit liegt das Ergebnis vor. Nun folgen Produktion und Aufstellung. Letztere soll in Rehfelde bis zum 1. Mai 2013 abgeschlossen sein.

 

Vorab jedoch schon einmal ein Eindruck von dem, was uns und unsere Gäste in Rehfelde erwartet. 

 

Anmerkung: Die richtigen polnischen und englischen Texte werden im Zuge der Produktion der Stelen aufgedruckt.

Foto zur Meldung: Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke
Foto: Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke

Kolej Wschodnia – Die Ostbahn

(04.03.2013)

(HGH) Im vorigen Jahr hat ein Team von „TVP-Gorzow Wielkopolskie“ eine sechsteilige Sendereihe über die Geschichte der Königlich-Preußischen Ostbahn und ihre Gegenwart mit den Initiativen zur Wiederbelebung der Strecke gedreht. Die Sendereihe ist in der polnischen Fassung auf der Homepage von TVP-Gorzow Wielkopolskie eingestellt. Das Fest zur Einweihung des Rehfelder Bahnhofes im Sommer vorigen Jahres ist in der 5. Folge nach einem Werbespott ab Minute 05:25 zu sehen.

Mit einer Polnisch-Deutschen Fachkonferenz zu grenzüberschreitenden Eisenbahnverbindungen, die am 27. Februar 2013 in Kostrzyn nad Odra stattfand, wurde das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Neben der Vorstellung von Teilen des Films wurden sowohl historisch interessante Vorträge zur Entwicklung der Ostbahn im 19. Jahrhundert, ihren Ingenieurbauten und Bahnhöfen gehalten als auch aktuelle Entwicklungen für den deutsch-polnischen Streckenabschnitt Berlin-Gorzow-Pila erörtert. Auf einen Artikel in der Zeitschrift „Signal“ zu den Bahnverbindungen von und nach Polen wurde aufmerksam gemacht.

Mit Blick auf die Gründung des Eurodistrikts „TransOderana EVTZ“ wurden rechtliche Aspekte mit ihren Wirkungen auf die Kommunen und ihre Bürger analysiert.

In einem Artikel berichtet auch die Märkische Oderzeitung/Lokalausgabe Seelow unter dem Titel „Erhalt der Bahnstrecken für Seelow wichtig“.

 

Für Freunde der polnischen Sprache ist der Artikel zur Konfernz auf der Kostrzyn nad Odra-Homepage zu empfehlen.

[Artikel in der Zeitschrift ]

Foto zur Meldung: Kolej Wschodnia – Die Ostbahn
Foto: Kolej Wschodnia – Die Ostbahn

Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke

(04.02.2013)

(IR) "Die Ostbahn nimmt weiter Fahrt auf. Seit 2006 sind die Fahrgastzahlen um 37 Prozent gestiegen. Unter dem Dach der Interessengemeinschaft Ostbahn (IGOB) haben Kommunen mit Unterstützung des Kreises Bahnhofsumfelder gestaltet. Jetzt wird ein einheitliches Informations-Leitsystem aufgebaut. So berichtet die MOZ/Lokalausgabe Seelow vom Projekt TILS. Die im Material vom März 2012 dargestellten Stelen und Wegweiser wurden inhaltlich und gestalterisch nochmals präzisiert.

Der komplette Artikel  -->  hier

Foto zur Meldung: Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke
Foto: Einheitliches Leitsystem entlang der Strecke

Landkreis fordert Nachbesserungen im Landesnahverkehrsplan

(19.12.2012)
(IR) In einer Pressemitteilung vom 12. Dezember 2012 wird die Position des Lankreises MOL zum Landesnahverkehrsplan des Landes Brandenburg bis 2017, der sich in der Abstimmung befindet, dargelegt.
Der Landkreis und der Wirtschaftsausschuss des Kreistages fordern Nachbesserungen insbesondere im Schienenverkehr und hoffen auf Unterstützung durch die regionalen Landtagsabgeordneten.
Rainer Schinkel, Beigeordneter und Fachbereichsleiter I:
„In Kenntnis der finanzpolitischen Rahmenbedingungen sind viele der im Landesnahverkehrsplan ausgesprochenen Empfehlungen bzw. Entwicklungsrichtungen für den Landkreis nachvollziehbar.
Dennoch gibt es natürlich Anregungen und Hinweise, die bei der Endbearbeitung Berücksichtigung finden sollten.
Der Landesnahverkehrsplan soll Planungssicherheit schaffen. Für Märkisch-Oderland sind dabei die Aufnahme bzw. Realisierung folgender Punkte von besonderer Bedeutung:
  • die Durchbindung der Ostbahn bis Ostkreuz und die Sicherung des Anschlusses in Kostrzyn
  • der Abbau der Eingleisigkeit zwischen Rehfelde und Strausberg
  • die Durchbindung der S-Bahn bis Strausberg-Nord im 20-Minuten-Takt
  • eine attraktive Fahrplangestaltung der RB 60 insbesondere beim Umstieg in Eberswalde in Richtung Berlin
  • die Schaffung von Anreizen für ÖPNV-Umsteiger.
Der Landesnahverkehrsplan muss sich an den tatsächlichen Arbeitsplatz- und Pendlerschwerpunkten ausrichten, nicht nur an den von der Landesplanung festgelegten Zentren.
Grundsätzlich begrüßen wir, und dazu hat sich auch der Wirtschaftssausschuss positioniert, die verstärkte Aufmerksamkeit der SPNV-Verbindungen nach Polen. Wir fordern, dass neben der Verbindung nach Stettin auch die Verbindung von Berlin nach Gorzów (Ostbahn) heraus gestellt wird, da diese Bahnverbindung die höchsten Zuwachsraten in den letzten Jahren nachweist. Der LNVP sollte auch klare Aussagen zur Bedienung der einzelnen Bahnhöfe entlang der Ostbahn auf der deutschen Seite treffen. Hier hat eine durchgehende stündliche Bedienung der Bahnhöfe höchste Priorität.“

Foto zur Meldung: Landkreis fordert Nachbesserungen im Landesnahverkehrsplan
Foto: Landkreis fordert Nachbesserungen im Landesnahverkehrsplan

Kürzere Fahrzeit nach Gorzow Wlkp

(11.12.2012)

(IR) Zum Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2012 gibt es im Personenverkehr nach Polen erstmals seit längerer Zeit spürbare Verbesserungen. Der Berliner Senat nutzt Programme der Europäischen Union, um die Kommunikation mit den deutschen und polnischen Akteuren des Eisenbahnverkehrs zu verbessern und gemeinsam Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.
So wurden von Berlin nach Kostrzyn sechs Verbindungen mit Direktanschluss zur benachbarten Großstadt Gorzów durch die Fahrplanabstimmung verbessert. Die Fahrzeiten werden verkürzt und das Warten auf den Anschlusszug entfällt. Es ist das Ziel des Berliner Senats in Zukunft umsteigefreie Zugverbindungen nach Gorzów anzubieten.

Durch die Unterzeichnung des neuen deutsch-polnischen Eisbahnrahmenabkommens wurden die Voraussetzungen für durchgehende Züge verbessert.

Nach Gorzów gibt es bereits ein attraktives Tarifangebot, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz im EU Projekt Rail Baltica entwickelt hatte:

Mit dem "Berlin-Gorzów-Ticket" können deutsche Bürger in Gorzów auch die Straßenbahn und polnische Bürger in Berlin die BVG und S-Bahn benutzen.
Zur Verbesserung der Bahnverbindungen hat maßgeblich der "Runde Tisch Verkehr der Oder-Partnerschaft" beigetragen, in dem die Verkehrsverwaltungen der Länder Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, die benachbarten polnischen Wojewodschaften sowie die beteiligten Eisenbahnunternehmen zusammenarbeiten.

Karl-Heinz Bossan von der IGOG schreibt dazu:

„Es freut uns sehr, dass der Berliner Senat um Dr. Murach – Ostbahnverantwortlicher - und die Oderpartnerschaft sich so ergebnisorientiert für die Ertüchtigung der Ostbahn und die Umsetzung der Entwicklungsziele bis 2014 … einsetzen. Die Kunden werden es zu schätzen wissen!

Da bleibt nur die Frage, welche Ergebnisse hat das Referat „Eisenbahn“ des brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft bei der Umsetzung des Beschlusses des  Lamdtages zur Entwicklung der Eisenbahnverbindungen nach Polen aufzuweisen? Aus unserer Sicht wäre es weitaus effektiver, wenn alle Entscheidungsträger mit einer Stimme sprechen würden! Die Lösung:

Wir brauchen für jede Verbindung ein von den Regierungen in Warschau und Berlin ausgehandeltes Abkommen! – Inhalt-Zeitschiene-Finanzierung und Verantwortlichkeiten.“

Foto zur Meldung: Kürzere Fahrzeit nach Gorzow Wlkp
Foto: Kürzere Fahrzeit nach Gorzow Wlkp

Wie weiter auf der Ostbahn?

(12.11.2012)

(HGH) Aktuell wird in Brandenburg der Nahverkehr bis 2017 geplant. Der fortgeschriebene Entwurf dieses Planes liegt vor. Neben der Bilanz bis 2012 werden die Ziele bis 2013, 2016 und darüber hinaus beschrieben. Für die Ostbahn, die Regionalbahnlinie 26 wird in diesem Papier bilanziert:

  • Die Strecke Strausberg – Küstrin wurde auf 100 kmh, z.T. 120 kmh ausgebaut und das elektronische Stellwerk 2011 in Betrieb genommen.
  • Die Verkehrsleistungen für die Jahre ab 2014 sind ausgeschrieben und beinhalten auch den Verkehr nach Gorzow Wlkp.
  • Für leerstehende Empfangsgebäude konnten z. T. attraktive Nachnutzungen gefunden werden. Entlang der Ostbahn, z. B. in Rehfelde, konnten Bahnhofsgebäude erfolgreich nachgenutzt werden.
  • Bike&Ride und Park&Ride Anlagen wurden gebaut, z.B.
    Herrensee:        59 Bike- und 32 Park-Plätze
    Rehfelde:          50 Bike- und 50 Park-Plätze

Für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Berlin-Brandenburg und Westpolen wird festgestellt, dass dieser aufgrund der Wachstumsraten dieses großen Wirtschaftsraumes zu stärken ist. Es wird ausgeführt:

Die Verbindung Berlin – Küstrin-Kietz – Kostrzyn-Gorzów Wlkp. ist die bislang erfolgreichste und nachfragestärkste Linie im Schienenpersonennahverkehr zwischen Berlin-Brandenburg und Polen. Erfolgsfaktoren sind vor allem das seit Jahren kontinuierlich gute Angebot im Stundentakt zwischen Berlin und Kostrzyn und die vollständige tarifliche Integration bis Gorzów. Die Strecke verbindet Berlin-Brandenburg mit dem nördlichen Gebiet der Wojewodschaft Lubuskie um die Großstadt Gorzów WIkp. Außerdem gibt es auch im weiteren Streckenverlauf der so genannten Ostbahn mit der Stadt Pila (Schneidemühl) und dem Raum Bydgoszcz-Torun (Bromberg-Thorn) nachfragestarke Ziele. Das Land Brandenburg spricht sich daher grundsätzlich für den Ausbau der Strecken zwischen Brandenburg und Westpolen aus.

Für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sind Umgestaltung des Bahnhofs Strausberg mit Trennung S-Bahn- und Regionalverkehr als Voraussetzung für die Durchbindung des Regionalverkehrs zum Bahnhof Ostkreuz  und die Anpassung und Erneuerung der Bahnsteige in Strausberg, Herrensee und Rehfelde sowie der übrigen Stationen auf der Ostbahn in Vorbereitung

Ab 2016 sollen mit Einbindung des Bahnhofs Berlin Ostkreuz in das Regionalverkehrsnetz sich verbesserte Umsteigemöglichkeiten zwischen dem Regionalverkehr und zur S-Bahn sowie kürzere Reisezeiten im Stundentakt der Regionalbahn Berlin Ostkreuz – Müncheberg (Mark) –Kostrzyn (– Gorzów) ergeben.

Für den Zeitraum nach 2016 – für das Perspektivnetz - wurden für die Ostbahn keine Aussagen getroffen.

In der Stellungnahme zum Plandokument trägt Bürgermeister Donath im Namen der Gemeinde dem federführenden Ministerium folgende Standpunkte vor:

  1. Die Zukunft der Strecke von Berlin bis Pila (Ostbahn) muss zeitnah grenzüberschreitend gestaltet werden - fahren mit einem Ticket ohne umzusteigen.
  2. Die Kapazitäten, die bereits jetzt nicht mehr ausreichen, sind auf das Doppelte in den Spitzenzeiten zu verstärken.
  3. Der Stundentakt an der gesamten Strecke ist unbedingt zu sichern und eventuell von Berlin bis Müncheberg bzw. Seelow-Gusow auf 30 Minuten zu verdichten.
  4. Die Strecke ist in den Bundesverkehrsplan aufzunehmen und für Fahrten von Berlin nach Danzig zu ertüchtigen oder zukünftig auch bis Kaliningrad (Königsberg) anzubinden.
  5. Die ehrgeizigen Ziele zur Gründung des Eurodistrikts  "TransOderana EVTZ" als eine europäische Modellregion bei Einbeziehung aller Kommunen an der Strecke sind zu unterstützen.

Bis zum 20. November können noch Anregungen und Hinweise per Mail an folgende Adresse übermittelt werden:

 

Foto zur Meldung: Wie weiter auf der Ostbahn?
Foto: Wie weiter auf der Ostbahn?

Meine Reise zum Committee of the Regions

(09.11.2012)

(RD) Mit dem Ziel, die Akteure und Verantwortlichen in Europa zu treffen und über unsere grenzüberschreitenden Vorhaben zu informieren flog eine deutsch – polnische Delegation nach Brüssel. Bildlich gesprochen, mit einer zweisprachigen Stimme in Brüssel für unsere Projekte und Ziele zu werben. Alle Gemeinden und Städte an der Ostbahn vertretend, halte ich es persönlich und als Repräsentant unserer Gemeinde Rehfelde als sehr anerkennend und ehrenvoll an der Seite des Landrates dabei gewesen zu sein.

Diese Tatsache widerspiegelt einerseits unsere aktive Mitarbeit in der IGOB und im Gründungsprozess des Eurodistrikts „TransOderana EVTZ“ und anderseits auch die praktischen Ergebnisse bei der Gestaltung unseres Ortszentrums, in das wir viel investiert haben.

Als Pilotprojekt haben wir das Bahnhofsumfeld mit der ersten Stele und erstem Wegweiser, das Bahnhofsgebäude sowie weitere Objekte saniert und dabei durch Fördermaßnahmen auch umfangreiche europäische Gelder einsetzen können.

Im Gespräch mit Europaabgeordneten und insbesondere mit dem Generalsekretär des Ausschusses der Regionen, Herrn Dr. Gerhard Stahl, konnten die Fortschritte in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dargelegt werden.

Wir verwiesen auf den Modellcharakter unseres Vorhabens für strukturschwache Regionen und die Möglichkeiten, einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der europäischen Integration leisten zu können. Es gilt, die Rahmenbedingungen der Rechtsform "Europäischer Verbund territorialer Zusammenarbeit“ zu nutzen, um für die Bürger der Orte links und rechts der Strecke durch die der Zug fährt, Neues zu schaffen – Heimat zu gestalten.

Der lockere Satz, der im Gespräch fiel: „Einem Ziel nachlaufen, wo man nicht immer weiß was herauskommt.“ – umschreibt sehr gut die gegenwärtige Phase unseres Vorhabens, einen Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ gründen zu wollen. Deshalb unsere große Freude auf die Versicherung, unser Projekt mit den Möglichkeiten des Einflusses aus Brüssel zu unterstützen. Diese Standpunkte findet man auch in den veröffentlichten Pressmitteilungen. Damit haben wir eine gemeinsame Orientierung für die Zusammenarbeit der Kommunen über die Grenze hinweg.

Schade ist, dass die anderen Gemeinden unseres Amtes sich damit noch nicht oder zu wenig beschäftigt haben. Ich hoffe, die Stadt- bzw. Gemeindevertreter schließen sich unserem Beispiel an, um in Zukunft auch an den möglichen Vorteilen beteiligt sein zu können. Lassen sie uns gemeinsam mit am europäischen Haus bauen. Bauen in der Gegenwart als Brücke zwischen der guten alten Zeit und der neuen schönen Zukunft.

Die Delegationsleiter Schmidt und Tomczak luden Herrn Dr. Stahl für den 20.Juni 2013 zur Gründungsversammlung nach Seelow ein.

[Pressemitteilungen zur Reise]

Foto zur Meldung: Meine Reise zum Committee of the Regions
Foto: Meine Reise zum Committee of the Regions

Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" aktuell

(27.10.2012)

(IR) In der Pressemitteillung der IGOB/EWIV 48/12 wird über den Sachstand im Gründungsprozess des Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" informiert. Seit der EVTZ-Auftaktveranstaltung am 24.05.2012 in Seelow für die deutschen Interessenten sind eine Vielzahl von Treffen und Veranstaltungen durchgeführt worden, so auf der polnischen Seite die Auftaktveranstaltung am 28.09.2012 und eine EVTZ - Schulung für die Bürgermeister des Landkreises Gorzow am 24.10.2012.

Der aktuelle Stand und die weiteren Schritte zur Gründung sind auf der TransOderana-Seite dargestellt.

 

[Grußbotschaft von MdEP Herrn Zeller aus Brüssel zur Auftaktveranstaltung mit den polnischen Gebietskörperschaften ]

Foto zur Meldung: Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" aktuell
Foto: Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" aktuell

Magistrale Gdansk - Berlin integrieren

(17.10.2012)

(IR) Im Europäischen Parlament haben zwei Verkehrspolitiker aus Deutschland und Polen die Weiterentwicklung des grenzüberschreitenden Ausbaus der Schienenwege gefordert. Neben den Trassen Wroclaw – Berlin und Szczecin – Berlin soll auch die Magistrale von der Hafenstadt Gdańsk über Kostrzyn nach Berlin in die Transeuropäischen Verkehrsnetzen integriert werden. Damit werden die Bemühungen der Interessengemeinschaft Ostbahn in besonderem Maße unterstützt.

Weitere Informationen zum Thema auf der Homepage des MdEP Michael Cramer --> hier

 

Foto: Krantor in Gdansk/C. Kopetzky

Foto zur Meldung: Magistrale Gdansk - Berlin integrieren
Foto: Magistrale Gdansk - Berlin integrieren

Mit dem Zug nach Gorzow

(10.10.2012)

(HGH) Für durchgehende Zugfahrten von Berlin nach Gorzow ohne umzusteigen sind alle technischen und organisatorischen Voraussetzungen gegeben. Dies wurde mit der heutigen Sonderfahrt „Brückenschlag“, zu der die Brandenburgische Ingenieurkammer eingeladen hatte, zum wiederholten Male gezeigt. Im Fokus der Fahrt standen die hochkarätigen Ingenieurleistungen am Beispiel des Brückenzuges über Oder und Warthe, des Turmbahnhofes Kostrzyn und des Hochbahnviaduktes in Gorzow, die Jürgen Krebs von der IGOB vorstellte.

Der Turmbahnhof in Kostrzyn wird seit Mai dieses Jahres umfassend rekonstruiert und erstrahlt mit seiner Backsteinfassade bereits wieder in alter Schönheit. Der Innenausbau dauert noch weiter an.

Durch die Stadt Gorzow fahren die Züge auf einer Strecke von über zwei Kilometern auf einem Viadukt. Die ursprünglich zu ebener Erde verlegten Gleise durch die Stadt führten mit zunehmenden Eisenbahnverkehr im Jahre 1905 zu überlangen Schrankenschließzeiten, so dass die Stadtväter den Bau eines Eisenbahnviaduktes durchsetzten, der 1914 seiner Bestimmung übergeben wurde. Heute - nach 98 Jahren – wird für das Denkmal geschützte Bauwerk, auf dem aktuell nur noch eingleisig gefahren wird, die dringend erforderliche Rekonstruktion geplant.

An den Stationen auf polnischer Seite wurde die Mitreisenden mit Musik und herzlichen Worten offizieller Persönlichkeiten begrüßt. Die Forderung, dass durchgehende Zugfahrten auf der Ostbahn möglichst bald zur täglichen Normalität werden, stand  mit im Focus der Ausführungen.

 

Bilder von der Sonderfahrt --> hier

[Verkehrsgeschichtliche Blätter]

Foto zur Meldung: Mit dem Zug nach Gorzow
Foto: Mit dem Zug nach Gorzow

Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ vorgestellt

(27.09.2012)

(IR) Das Projekt Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" wurde im Rahmen der 23. Sitzung der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenznahe Zusammenarbeit am 18. September 2012 in Erfurt präsentiert

Karl-Heinz Boßan stellte die Präsentation „Entwicklung der Eisenbahnstrecke Berlin-Gorzów Wlkp. - Pila zu einer europäischen Modellregion mit der Struktur eines Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ)“ vor (siehe Download-Datei) und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Ergebnisse der 23. Sitzung weiter helfen werden, die Arbeit vor Ort erfolgreich fortzusetzen.

Sowohl von der Mehrzahl der deutschen als auch der polnischen Teilnehmer gibt es positive Signale für die Weiterführung und Gründung des TransOderana EVTZ.

Auch vom Auswärtigen Amt ist Unterstützung im Rahmen der Kompetenzen zugesagt. Von der Ko-Vorsitzenden des Ausschusses für Raumordnungsfragen aus dem Ministerium für Verkehr, Bauwesen und Meereswirtschaft gab es ein herzliches „Good Luck“.

Das wichtigste Ergebnis für die bisherige Arbeit und zugleich Motivation für die nächsten Monate ist, dass jetzt auf der deutsch-polnischen Regierungsebene das  Projekt bekannt gemacht wurde. Das ist zugleich Verpflichtung, die Arbeit unbeirrt zum Wohle der Menschen im zukünftigen Eurodistrikt fortzusetzen.

Der EVTZ TransOderana wird der erste Eurodistrikt mit Sitz in Deutschland sein und der erste in Europa, der die Entwicklung einer Region um eine Bahnstrecke zum Inhalt hat.

 

Foto: Regionalzug auf polnischer Ostbahn-Strecke

[Entwicklungskonzept Eurodistrikt TransOderana EVTZ]

Foto zur Meldung: Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ vorgestellt
Foto: Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ vorgestellt

Reisen auf der Ostbahn

(25.09.2012)

(IR) In einer Pressemitteilung analysiert und vergleicht die IGOB-EWIV die Fahrplanperioden 2007/2008 und 2011/2012 auf der Eisenbahnstrecke von Berlin-Lichtenberg nach Gorzów Wlkp. und informiert:

„Nach sechs Jahren Wirken der Mitglieder, kooperativen Mitglieder und der vielen Unterstützer sowohl für den deutschen Teil als auch für den polnischen Teil für die Ertüchtigung der Eisenbahnstrecke Berlin - Gorzów Wlkp - Krzyz Wlkp. – Pila können wir voller Stolz auf die Modernisierung der Infrastruktur, der Bahnhofsumfelder, der Anbindung mit dem übrigen ÖPNV an den Verknüpfungsstellen und auf den Einsatz moderner Fahrzeuge blicken. Die Zahlen der Ein-und Aussteiger sind stetig gestiegen und haben auf dem deutschen Teil die Zahl 10.000 pro Tag fast erreicht. Das ist positiv.

Bisher nicht geschafft haben wir - trotz großer Anstrengungen und mit dem politischen Willen im Hintergrund – eine kundenfreundliche Anpassung des Fahrplanes in Kostrzyn nad Odra, die Anpassung der Kapazität der einsetzten Fahrzeuge an die gestiegenen Nutzerzahlen, die Installation des RE 300 - schnelle Verbindung von Pila nach Berlin - oder überhaupt einer durchgehenden Eisenbahnverbindung auf dieser Strecke.

Die Zeit dafür ist überreif und es gibt auch keinen Grund mehr dafür, es nicht zu wollen. Wenn man es ernsthaft will, findet man auch eine Lösung für diese grenzüberschreitende Eisenbahnverbindung. Was in Sachsen geht, sollte auch in Brandenburg funktionieren.

Wir wollen nicht darüber nachdenken wie es nicht geht, auch nicht dem Partner die Schuld in die Schuhe schieben, sondern gemeinsam so lange mit unseren Partnern arbeiten, bis wir auch dafür eine Lösung gefunden haben – auch für die Finanzierung!

Kundenzufriedenheit ist das Maß für die Qualität der Ergebnisse unserer Arbeit und das Ziel des Einsatzes der finanziellen Mittel! Im Moment haben wir damit, zumindest auf dem deutschen Teil, ein Problem.

Im Vergleich zum Fahrplanjahr 2007/08 haben sich die Reisezeiten auf der Ostbahn etwas verkürzt, auf dem Abschnitt Berlin – Kostrzyn sind es im Schnitt fünf Minuten. Auf dem Abschnitt Kostrzyn – Gorzów reist man ebenfalls im Schnitt fünf Minuten schneller. Durch verbesserte Anschlussbedingungen in Kostrzyn sind im Einzelfall Reiseverbindungen Berlin-Lichtenberg – Kostrzyn – Gorzów und der Gegenrichtung von etwas mehr als zwei Stunden möglich. Von Vorteil sind die schnellen Reisemöglichkeiten nach Berlin-Lichtenberg und Gorzów am Morgen.

Eine attraktive Spätverbindung zwischen Berlin und Gorzów und der Gegenrichtung fehlt hingegen mangels nicht abgestimmten Anschluss in Kostrzyn.

Auf dem polnischen Abschnitt hat sich das Zugangebot an Wochenenden erhöht. Immer noch unbefriedigend sind die langen Übergangszeiten in Kostrzyn von durchschnittlich 21 bzw. 30 Minuten. Im Einzelfall sind es sogar 46 bzw. 61 Minuten, die die Fahrgäste auf den Anschlusszug in Richtung Berlin oder Gorzów warten müssen.

Wünschenswert wären feste Taktfahrzeiten ab Kostrzyn mit gleichbleibend kurzen Übergangszeiten von und nach Berlin-Lichtenberg. Bedauerlich ist im Vergleich zu 2007/08 der Wegfall der Schnellzugverbindung nach Warszawa von und nach Kostrzyn.“

 

Weitere detaillierte Aussagen sind im Download-Dokument enthalten

[Ostbahn-Fahrplananalyse]

Foto zur Meldung: Reisen auf der Ostbahn
Foto: Reisen auf der Ostbahn

Platzangebot erweitern !

(12.09.2012)

(IR) In einer Pressemitteilung informiert die IOGB-EWIV, dass seit ca. einem Jahr  die Beschwerden der Kunden, die die Oderlandbahn täglich als Pendler nutzen, sich häufen. Früh und abends reichen die Kapazitäten der eingesetzten Fahrzeuge – 150 Sitzplätze und 152 Stehplätze pro Fahrzeug – nicht aus. Diese Unzufriedenheit führte und führt dazu, dass von einigen Pendlern der RE 1 ab Fürstenwalde/Spree und nicht die in den letzten Jahren bereitgestellten Dienstleistungen an den Haltepunkten an der NE 26 genutzt werden.

Damit wird die Wirkung der Investitionen aus den Fördertöpfen der EU, der Eigenmittel der Kommunen und das Engagement vor Ort geschmälert. Die beachtlichen Steigerungen der Nutzerzahlen müssen sich auch im Platzangebot widerspiegeln.

Die IGOB-EWIV fordert mit Nachdruck den Einsatz eines zusätzlichen Fahrzeuges ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 bis zum Dezember 2014 und bittet hierzu die Nutzer der Oderlandbahn um Unterstützung dieser Forderung.

Schilderungen und Erfahrungen aus den letzten Monaten  - auch zum Umstieg auf den RE1 - nimmt IGOB-Geschäftsführer Karl-Heinz Bossan fernmündlich unter Tel. 0171 71 43 815 oder per E-Mail entgegen.

Foto zur Meldung: Platzangebot erweitern !
Foto: Platzangebot erweitern !

Auftakt zum "Transoderana" in Gorzow Wlkp.

(24.08.2012)

(IR) In der aktuellen Pressemitteilung der IGOB wird darüber informiert, dass die Auftaktinformationsveranstaltung zum Gründungsprozess des Eurodistriks „TransOderana EVTZ“ für den polnischen Teil der Strecke von Kostrzyn nad Odra bis Pila am 27.09.2012 in Gorzów Wlkp. mit Vertretern von 35 Gebietskörperschaften stattfindet.

Diese positive Entwicklung bei den polnischen kooperativen Mitgliedern und möglichen Kandidaten soll möglichst dazu führen, dass alle geschlossen am geplanten Start des Gründungsprozesses dabei sein werden.

In der Mitteillung wird gleichzeitig über den aktuellen Sachstand im Gründungsprozess des Eurodistrikt „TransOderana EVTZ“ informiert - siehe Download

[Sachstand im Gründungsprozess ]

Foto zur Meldung: Auftakt zum "Transoderana" in Gorzow Wlkp.
Foto: Auftakt zum "Transoderana" in Gorzow Wlkp.

TransOderana: Rehfelde diskutiert mit

(18.07.2012)

(IR) Das Märkische Echo berichtete in den vergangenen Tagen sehr ausführlich zu den auf der letzten Gemeindevertretersitzung behandelten Themen wie zur Straßeninstandsetzung und zum Wasserproblem. Die Beschlussfassung zum "Eurodistrikt Transoderana EVTZ" wird auch in der online-Ausgabe der MOZ vom 17.07.2012 dargestellt.

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

Foto zur Meldung: TransOderana: Rehfelde diskutiert mit
Foto: TransOderana: Rehfelde diskutiert mit

Masterarbeit zum "TransOderana EVTZ"

(20.06.2012)

(IR) In der aktuellen Mitteilung der IGOB Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV vom 19.06.2012 wird die Masterarbeit von Frau Pauline Pupier zum Eurodistrikt ”TransOderana EVTZ“ bekannt gemacht – siehe Download.

In dieser Arbeit wird umfassend dargestellt, dass die historische Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und Gorzów Wlkp durch eine Modernisierung und eine integrative territoriale Entwicklungsstrategie die deutsch-polnische grenzüberschreitende Region reaktivieren soll. Die vorliegende Schrift

  • erforscht den geschichtlichen und politischen Kontext der Region sowie die Strategie und die dazugehörigen Entwicklungsprojekte und
  • analysiert verschiedene Gründungsdokumente von deutschen EVTZ.

Seitens der IGOB wird informiert, dass es vorgesehen ist, die Willensbekundung zur Teilnahme am Gründungsprozess der Gemeinden, Städte, Ämter und der Landkreise bis Ende September 2012 abzuschließen, um dann mit den Teilnehmern die Gründungsdokumente für den „Eurodistrikt ”TransOderana EVTZ” zur Endfassung zu bringen.

 

Siehe auch Meldung vom 30.05.2012 --> hier

[Welcher Europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit an der deutsch-polnischen Grenze ?]

Foto zur Meldung: Masterarbeit zum "TransOderana EVTZ"
Foto: Masterarbeit zum "TransOderana EVTZ"

Ostbahnregion am Abfahrtssignal zur TransOderana

(30.05.2012)

(IR) Die Märkische Oderzeitung - Lokalausgabe Seelow - berichtet über die Auftaktveranstaltung zur Bildung des ersten „Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit - Eurodistrict TransOderana" in Brandenburg.

Bürgermeister Donath hat in seiner 22. Rehfelder Information 2012 bereits kurz darüber informiert.

 

Zum ausführlichen MOZ-Artikel --> hier

 

[Zeller - Eurodistrikt TransOderana EVTZ]

Foto zur Meldung: Ostbahnregion am Abfahrtssignal zur TransOderana
Foto: Ostbahnregion am Abfahrtssignal zur TransOderana


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