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     +++  Es tönten die Lieder …  +++     
     +++  Schulabschlusscamping in Rehfelde  +++     
     +++  Fördermittelantrag positiv beschieden  +++     
     +++  30. Rehfelder Information 2017  +++     
     +++  Feuerwehrtag in Zinndorf  +++     
 
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Rehfelder Heimatstube

Herzlich willkommen auf der Homepage der Rehfelder Heimatstube, eines kleinen Dorfmuseums der märkischen Dörfer Rehfelde, Werder und Zinndorf

Die Heimatstube Rehfelde ist Mitglied im Museumsverband Brandenburg e.V. und wird als museale Einrichtung des Landes Brandenburg auf der Verbandshomepage vorgestellt

 

"Vermittlung von Wissen über den Ort, in dem man lebt, trägt dazu bei, Heimatgefühle zu entwickeln!"

Diesem Anliegen widmet sich die Rehfelder Heimatstube mit ihren drei kleinen Ausstellungs­räumen. Sie ist faktisch das Heimatmuseum der Gemeinde Rehfelde. In der ständigen Ausstellung und im kleinen Heimatarchiv ist die Geschichte Rehfeldes dargestellt.

Presse Ruebenschnitzel Schulbank

  

Neben interessanten Exponaten aus den Bereichen bäuerliches Leben - Industrie, Handwerk und Gewerbe - Schule - Ostbahn und Feuerwehr kann man sich hier auch in Ruhe die verschiedenen Ortschroniken der Gemeinde anschauen.

Soweit der Vorrat reicht, können in der Heimatstube die Publikationen der IG "Rehfelder Heimatfreunde" für je 5,- € erworben werden.

 

Lageplan
Ortsplan Rehfelde Nr. 17

 

Lageplan_Heimatstube

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 
 
Informationen über die Rehfelder Heimatstube

 


 

Ernst-Thälmann-Straße 46
15345 Rehfelde

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rehfelder-heimatstube.de

Öffnungszeiten:
jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00-16.00
nach Anmeldung über Tel. 033435-76607


Veranstaltungen

27.07.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
03.08.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
08.08.2017
14:00 Uhr
Museumstag in der Heimatstube
Die Rehfelder Heimatstube öffnet zum Museumstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Das ... [mehr]
 
10.08.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
17.08.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
24.08.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
31.08.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
07.09.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
12.09.2017
Museumstag in der Heimatstube
Die Rehfelder Heimatstube öffnet zum Museumstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Das ... [mehr]
 
14.09.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
21.09.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
28.09.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
05.10.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
10.10.2017
Museumstag in der Heimatstube
Die Rehfelder Heimatstube öffnet zum Museumstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Das ... [mehr]
 
12.10.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
19.10.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
26.10.2017
13:00 Uhr
Zusätzliche Öffnung der Heimatstube wegen der Sonderausstellung "500 Jahre Reformation"
Neu in der Rehfelder Heimatstube - Zusätzliche Öffnung der Heimatstube aus Anlass 500 Jahre ... [mehr]
 
14.11.2017
14:00 Uhr
Museumstag in der Heimatstube
Die Rehfelder Heimatstube öffnet zum Museumstag in der Zeit von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.[mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Fledermausmuseum“

(23.07.2017)

(HeG) Auch in diesem Jahr wollen die Rehfelder Heimatfreunde auf Entdeckungstour gehen. Ein Kulturstopp soll am Internationalen Fledermausmuseum in Reichenberg, Ortsteil Julianenhof, eingelegt werden. Hier besteht auch die Möglichkeit zu einer kostenlosen Besichtigung. (Spenden sind erbeten!)

Wie immer sind zu dieser heimatkundlichen Radwanderung auch Natur- und Heimatfreunde aus anderen Gemeinden herzlich eingeladen.  

Termin: 09. August 2017 09.15 Uhr

Treffpunkt: Wanderbahnhof Rehfelde am Tourismuspavillon  

Die Radwanderung führt auf einem Rundkurs auf  überwiegend gut ausgebauten überregionalen und regionalen Radwegen durch die Märkische Schweiz über Hohenstein, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Reichenberg, Julianenhof und Pritzhagen. Die Tour führte weiter auf unbefestigten Waldwegen entlang der Oberbarnimer Feldsteinroute durch das Stobbertal nach Buckow. Von Buckow aus geht es zurück wieder auf dem sehr gut ausgebauten  R1 in Richtung Bergschäferei, Liebenhof, Garzin nach Rehfelde.

Insgesamt werden ca. 55 km geradelt. Das Durchschnittstempo wird bei etwa 15 km/h liegen, wobei es  immer wieder Pausen zur Erholung gibt. Unterwegs wird der Hobby-Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof an ausgewählten Standorten über Begebenheiten aus der Region berichten.      

Die Rückkehr ist gegen 17.00 Uhr wieder am Wanderbahnhof Rehfelde geplant. Sollte am Veranstaltungstag ausgesprochenes Regenwetter vorherrschen, fällt die Radwanderung aus!

Pausen mit Möglichkeit zur Versorgung sind in Pritzhagen oder Buckow vorgesehen. Trotzdem sollte  jeder Teilnehmer eigene Verpflegung und Getränke aus dem Rucksack einplanen und mitbringen.  

Die Wanderleitung übernimmt der Heimatfreund Helmut Georgi.  

Foto zu Meldung: Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Fledermausmuseum“

Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

(27.06.2017)

(MT) Naturfreund Kuno Adomeit freute sich über die nicht alltägliche Einladung der Rehfelder Heimatfreunde zu einem Potsdam-Trip am 21.Juni 2017. Es sollte ein Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt in Rehfelde sein. Dass neben dem Besuch des Babelsberger Parks auch das Museum BARBERINI mit offiziellem Empfang und Vortrag auf der Tagesordnung stand, überraschte Kuno nun doch etwas.

Der Besuch von Landtag (Schloß) und  Nikolaikirche waren weitere Bestandteile des Tagesprogramms. Kuno Adomeit ist nicht nur Naturfreund und engagierter „Arbeiter“ am Rehfelder Naturlehrpfad – er ist auch ein trainierter Wandersmann. Vier Stunden ununterbrochen Wandern und Spazieren durch herrliche, naturbelassene Parklandschaften und durch Potsdam steckte er mühelos weg.

Sollte Kuno von den vielen Schöpfungen der Gartenkünstler Peter Joseph Lenne‘ und Fürst Hermann von Pückler-Muskau nur einige als Idee auf dem Areal des Rehfelder Naturlehrpfades umsetzen, dann wären wohl viele Fördermittel und  Spendengelder erforderlich.

Foto zu Meldung: Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

Rehfelder Chronik von 1247 bis 1979 als Broschüre und digital im Internet

(26.06.2017)

(HeG) Anlässlich ihres diesjährigen Sommerfestes übergaben die Rehfelder Heimatfreunde ein Exemplar der neu erschienenen Chronik über Rehfelde von 1247 bis 1979 dem Bürgermeister Reiner Donath. Die Publikation liegt ab sofort in der Heimatstube aus und kann für 10,00 € erworben werden.

Der Nachdruck und die Herausgabe dieser fast 40 Jahre alten Chronik erfolgt auf vielfachen Wunsch interessierter Freunde der Rehfelder Heimatgeschichte. Die detaillierten Beschreibungen des kulturellen, sportlichen und Vereinslebens sind genauso einmalig wie die Darlegungen zu den damaligen „Arbeitgebern“ in der Gemeinde und den handelnden Personen von Rehfelde.

Da dieses Dokument bisher auch nicht digital verfügbar war, hat sich der stark heimatinteressierte Rehfelder Firmenchef Ronny Zimmermann (AUTOPROFIS) dankenswerter Weise bereiterklärt, dieses Projekt der Rehfelder Heimatstube allseitig zu unterstützen. Digital abrufbar ist diese Chronik auf der Internetseite der Rehfelder Heimatstube unter Publikationen. Link zur Chronik

Foto zu Meldung: Rehfelder Chronik von 1247 bis 1979 als Broschüre und digital im Internet

Rehfelder Heimatfreunde eröffneten feierlich ihre Aktivitäten zu 500 Jahre Reformation

(29.05.2017)

(HeG) und (MT) Auftakt zu den Feierlichkeiten zu 500 Jahre Reformation war am 20.05.2017  eine Wanderung auf dem "alten" Lilien-Weg über Werder und Garzau. Nach dem Motto: „Wandern wie ehemals Martin Luther“ war das erste Ziel der Standort der ehemaligen Werderschen Mühle. Hier gab es durch den Wanderleiter Martin Tesky Interessantes über den alten Wassermühlenstandort aus der Zeit der Zisterzienser zu berichten. Weiter ging es zur Dorfkirchen in Werder. Dort begab man sich auf Spurensuchen aus katholischer Zeit und nach Veränderung aus der Zeit der Reformation vor über 500 Jahren. Mit Begeisterung suchten und  betrachtete man die  heute zugemauerte Männer-, Frauen- und Priesterpforte durch die man vor der Reformation getrennt, die Kirche betrat. Nach Besichtigung des ansprechend gestalteten Umfeldes, mit der aus Buchsbaumpflanzen gestalteten Lilie, als Zeichen der Zisterziensermönche, ging es weiter in Richtung Garzau. Jetzt erreichte man die Kirche von Garzau. Auch hier konnte man die Umbauten am Bauwerk nachvollziehen, die Veränderungen nach  500 Jahren Reformation mit sich brachten. Auf dem Rückweg zum Bahnhof Rehfelde gab es noch so manches interessantes Gespräch zum Reformationsthema.

Am darauf folgenden Sonntag erfolgte, anlässlich des Internationalen Museumstages, die Eröffnung der seit langem vorbereitete Sonderausstellung zu dem Thema: „500 Jahre Reformation in unserer Region“ in der Heimatstube. Zuvor hatten die Heimatfreunde in den  Speiseraum der Schule zu einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung eingeladen. Mit herzlichen Worten begrüßte der Bürgermeister Reiner Donath die Rehfelder Bürger und Gäste aus den umliegenden Gemeinden. Ein besonderer Dank ging an die Akteure des Heimatvereins, mit ihrem Vorsitzenden Martin Tesky, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hatten. In seinem darauf folgenden Festvortrag ging Manfred Caesar, Pfarrer i. R., aus Prädikow auf 500 Jahre Reformation ein. Mit seiner aufmunternden und bekannter lebensbejahenden Art ließ er die Ereignisse Revue passieren. Mit Bildern und Dokumenten wurden seine Ausführungen anschaulich untermalt. Im Anschluss daran waren die Besucher, 38 an der Zahl die am Vortrag teilgenommen hatten, zur Vernissage gebeten. In der Sonderausstellung konnte man  sich über das Leben und Wirken des großen Reformators Martin Luthers informieren. Anziehungspunkte waren eine Nachbildung des Tezelkasten, wo sich so mancher Taler in einen Ablassbrief verwandelte und „die Seele in den Himmel heben“ ließ, das Modell der Wartburg und ein Ausschnitt aus dem  Panoramabild von Yadegar  Asisi. Das Panoramabild ist ein Highlight im Lutherjahr und stellt die Ereignisse in Wittenberg vor 500 Jahren dar. Bei Kaffee, Kuchen und Lutherkeksen, die von den Frauen des Heimatvereins liebevoll vorbereitet und freundlich präsentiert wurden, konnten sich die Bucher bei bestem Sommerwetter und guten Gesprächen erholen, um dann später den Rundgang fortzusetzen. Am Ende des erfolgreichen Eröffnungstages waren über 60 Besucher gekommen, um sich diese einmalige Ausstellung in Rehfelde und Umgebung anzusehen.

Bereits ab Montag, den 22. Mai stand die Reformationsausstellung, im Rahmen der traditionellen „Geschichtswoche“, den Schülern vom Hort „Raxli-Faxli“  vollständig zur Verfügung. Über das große Interesse der Kinder am Thema Reformation und Martin Luther waren nicht nur die durch die Ausstellungen führenden Heimatfreunde, sondern auch die Horterzieherinnen und anwesende Eltern überrascht.

Das Thema „500 Jahre Reformation in unserer Region“ bleibt bis zum Reformationstag Ende Oktober das bestimmende Thema in der Rehfelder Heimatstube. Eine zusätzliche wöchentliche Öffnungszeit sowie ausgewählte Reformations-Themen an den monatlichen Museumstagen sollen zur weiteren Popularisierung des großen Reformators Martin Luther beitragen. „Thema des Tages“ am Dienstag, den 13. Juni 2017 heißt „Martin Luther und die Wartburg“. Link zu 500 Jahre Reformation in der Heimatstube

 

Foto zu Meldung: Rehfelder Heimatfreunde eröffneten feierlich ihre Aktivitäten zu  500 Jahre Reformation

Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

(08.05.2017)

(HeG) Mit ihrem 16. Pflanzentauschmarkt haben die Rehfelder Heimatfreunde die Erwartungen der Garten- und Pflanzenliebhaber am vergangenen Sonntag  erfüllt. Liebevoll hatten die Gartenfreunde ihre Pflanzen vorbereitet,  getopft, beschriftet und präsentiert. Unter den üblichen  Exponaten wie Funkien, Canna oder Gewürzpflanzen, befanden sich auch unbekannte Arten. So gab es zum Beispiel das Gelenkkraut, welches das Interesse weckte. Vielleicht hilft es bei Knieproblemen. Jedenfalls war es schnell „vergriffen“. Auch vorgekeimte Frühkartoffeln der Sorte „Adretta“ waren in diesem Jahr begehrt. Schon nach kurzer Zeit war abzusehen, dass es keine Restbestände geben wird. Immer wieder kamen Interessierte vorbei, um zu schauen oder um noch eigene Pflanzen zu präsentieren. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren Ruth und Georg Gehrke, die in bewährter Weise die Vorbereitungen und Organisation übernommen hatten.                                 

 

Foto zu Meldung: Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

Hortkinder erlebten eine historische Märchenstunde in der Heimatstube

(24.04.2017)

(MT) Im Rahmen ihrer museumspädagogischen Arbeit führten die Mitstreiter der Rehfelder Heimatstube  am vergangenen Freitag eine historische Märchenstunde für Mädchen und Jungen des Kinderhortes „Raxli-Faxli“ durch. Als bewährter Märchenerzähler des Museums fungierte wieder einmal Heimatfreund Helmut Georgi. Einfühlsam und gekonnt  führte er die Kinder durch das von ihm aufwendig inszenierte Programm.

Diesmal ging es um das Thema: „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“ - vom Getreidekorn zum Mehl. Dabei konnten die Kinder selbst erleben wie mühevoll es ist, aus einem Weizenkorn Mehl zu erzeugen. Immer wieder versuchten sie, aus Getreidekörnern Mehl zu gewinnen und staunten nicht schlecht, als sie feststellten wie viele Körner davon benötigt werden, um eine Tüte Mehl zu erzeugen.

Das Leben und Wirken  der Wassermüller wurde an Hand von historischen Fotos gezeigt. Mit Begeisterung sangen sie dann auch noch das alte Volkslied von der Mühle am rauschenden Bach. Natürlich kam das Thema Märchen nicht zu kurz. Die Geschichte vom vorlauten Müller, der dem König erzählte, dass seine Tochter aus Stroh Gold spinnen kann, kannten die Kinder. Sie kannten auch den Namen des Waldgeistes, der als Lohn für seine Dienste das erste Kind der Königin haben wollte. In drei Ausschnitten einer Neuverfilmung von Rumpelstilzchen konnten die Kinder dieses Märchen noch einmal erleben.

Zur Stärkung gab es dann auch wieder Apfelschorle und Gummibärchen. Im Anschluss an die Märchenstunde erfolgte noch eine Gang durch die Kellergalerie. Dort gibt es eine neue Ausstellung über Pferde zu besichtigen. Die Kinder bedankten sich zum Abschluss und versprachen, sich auch mal Luther anzuschauen, der demnächst in der Heimatstube vorgestellt wird.                 

 

Foto zu Meldung: Hortkinder erlebten eine historische Märchenstunde in der Heimatstube

126. Rehfelder Gespräch „An Geschichte erinnern - an historischen Orten“

(03.04.2017)

(HeG) Zum Thema „Nach dem Krieg - Waldlager der Roten Armee auf brandenburgischem Territorium“ referierte am 29.03. 2017 Gerd-Ulrich Herrmann, Historiker aus Strausberg und ehemaliger Leiter der Gedenkstätte Seelower Höhen. Zu diesem Vortrag hatten sich 30 geschichts- und heimatkundlich Interessierte Rehfelder und Freunde der Rehfelder Gespräche aus den umliegenden Gemeinden im Bürgersaal eingefunden.

Vor Beginn des Vortrages erinnerte der Vorsitzende des Rehfelder Heimatfreunde e.V., Martin Tesky, an den im Monat März verstorbenen Heimatforscher Klaus Stieger, der sich maßgeblich mit diesem Thema befasst hat und darüber in einem zurückliegenden Rehfelder Gespräch gesprochen hatte. Zum Andenken an den Verstorbenen erhoben sich die  Anwesenden zu einer Gedenkminute von ihren Plätzen. Klaus Stieger hat zu diesem Thema umfangreiche Zeitzeugenbefragungen vorgenommen, so dass er den Heimatforschern, die sich heute mit diesem Thema befassen, wertvolles Material hinterlassen konnte.

Gerd-Ulrich Herrmann bezog sich in seinem Vortrag auf ein Waldlager der Roten Armee, welches sich seit Sommer 1945 in Hoppegarten bei Müncheberg befand. Um die Hintergründe, die zur Errichtung solcher Waldlager in Brandenburg führten zu verstehen, ging er zunächst auf die damalige Situation ein, die sich nach Beendigung des Krieges ergeben hatten. Dabei informierte er über verlorene Spuren der Roten Armee in Strausberg, über die Umgliederung und Demobilisierung der Armee und über die gewaltigen Transportaufgaben zur Rückführung der Truppen, der befreiten Gefangenen und der beschlagnahmten Güter. Die Anwesenden erfuhren, dass sich bei Kriegsende 11,5 Millionen russische Soldaten im Osten Deutschlands befanden. Dieser Bestand sollte auf 3 Millionen Soldaten reduziert werden. Da die Rückführung einen längeren Zeitraum in Anspruch nahm, war es notwendig, die Truppen in der Zwischenzeit unterzubringen. Hauptsächlich erfolgte das in den Waldlagern westlich von Berlin. Da es besser war, in Erdhütten zu leben, als unter freien Himmel, wurden insgesamt 10000 Erdhütten im Brandenburgischen errichtet. Hunderte davon bildeten ein Waldlager. Herr Herrmann berichtete  dann, in seinem spannenden Vortrag, ausführlich über das Waldlager bei Hoppegarten. Es soll, so der Referent, eines der größten dieser Art in Brandenburg gewesen sein. Von Mai 1945 bis Oktober/November kampierten hier 30000 Soldaten. Die höheren Offiziere waren in Holzhäusern untergebracht. Die Soldaten, jeweils sechs, sollen in Erdhütten, den sogenannten „Semljankas“, untergebracht gewesen sein. Das Lagerleben war gut organisiert. Entsprechend den beruflichen Fähigkeiten wurden Schuster- oder Schneiderbrigaden zusammengestellt. Sie mussten Schuhe, neue Koffer oder Unterwäsche herstellen, denn die Soldaten sollten ordentlich nach Hause geschickt werden. Für die kulturelle Unterhaltung soll es zehn Freilichtkinos und drei Freilichtbühnen gegeben haben. In dieser Zeit waren die Bewohner von Hoppegarten täglich mit dem Lager verbunden, da die Versorgung auch durch den Ort abgesichert werden musste. So war zum Beispiel die Hauptaufgabe der Frauen, das tägliche Waschen der Leinenunterwäsche nach einer festgelegten Norm. 50 Unterhemden und 60 Unterhosen mussten ordentlich per Hand gewaschen werden. Nach dem Verlassen des Lages verfielen die Anlagen. Die Bevölkerung von Hoppegarten holte sich das Material und Inventar zurück. Man sprach damals vom Entbunkern. Heute sind nur noch die Erdbunker zu sehen und geben Anlasse zu weiteren Erkundungen und Untersuchungen durch die Forscher und Historiker. Ein herzliches Dankeschön, in Form eines Blumenstraußes, erhielt Gerd-Ulrich Herrmann für seinen von Anfang an interessant vorgetragenen Vortrag, über reicht durch Ruth Gerke, vom Rehfelder Heimatfreunde e.V.

Foto zu Meldung: 126. Rehfelder Gespräch „An Geschichte erinnern - an historischen Orten“

Museumsteam der Heimatstube erkundet Originalschauplätze der Reformation

(30.03.2017)

(HeG) Eine alte Wetterregel sagt: „Der Monat März ist uns zwei Sommertage schuldig.“ Einen davon hatte das Museumsteam der Heimatstube Rehfelde für ihre Exkursion zu den Originalschauplätzen der Reformation in Wittenberg am Dienstag, den 28. März, abbekommen. In Vorbereitung einer Sonderausstellung zum 500. Jahrestag der Reformation haben sich die Akteure letzte Inspiration und Anregung für ihr anspruchsvolles Vorhaben in der Lutherstadt geholt.

Schon beim Eintreffen in Wittenberg war zu spüren, dass man sich diesmal auf eine ganz besondere Erkundungstour eingelassen hatte. Das neu gestaltete Bahnhofsgebäude, einschließlich Vorplatz, deutete auf ein Ereignis in Sachsen-Anhalt hin. Die Exkursionsgruppe folgte nun der Straße „Am Hauptbahnhof“ und gelangte zur historischen Achse der Stadt. Der etwa 1000 Meter lange Weg entlang der Collegien- und Schlossstraße war gesäumt von Wohnhäusern und Denkmälern großer Persönlichkeiten.

Gleich am Anfang besuchte man das Lutherhaus. Hier lebte der Theologieprofessor fast 35 Jahre, lehrte Studenten aus ganz Europa und schrieb Thesen, die die Welt veränderte. Direkt neben dem ehemaligen Anwesen Luthers gelangte man gleich zum nächsten, zum Weltkulturerbe zählenden Bau, zum Melanchthonhaus. Es soll mit zu den schönsten Gebäuden dieser Stadt gehören. Auf dem Weg ins Stadtzentrum hatte man immer den Blick zur Stadtkirche, an der Luther predigte. Jetzt erreichte die Gruppe diesen zweitürmigen Kirchenbau. Der Höhepunkt einer durchgeführten Besichtigung der Kirche war das Betrachten und Verweilen vor dem „Reformations-Altar“ von Lucas Cranach d.Ä. und Lucas Cranach d.J. Durch eine enge Gasse führte nun der Weg weiter bis zum Marktplatz mit dem Lutherdenkmal. Am Ende der historischen Achse erreichten die Exkursionsteilnehmer das Schloss und die Schlosskirche. Hier sahen sie sich den Ort an, an dem Luther seine Thesen veröffentlichte und seine letzte Ruhe fand. Bei einem Besuch der Schlosskirche konnte man sich von der Architektur und  dem Prunk der Innengestaltung überzeugen.  

Danach war die Zeit gekommen, um sich bei einer Tasse Kaffee und Kuchen auf der Terrasse eines gemütlichen Eiskaffes mit Blick auf die Schlosskirche zu stärken.

Das nächste Ziel und gleichzeitig auch das Highlight der Exkursion war die Besichtigung des Panoramabildes „WITTENBERG360°“. Der Künstler Yadegar Asisi führte die Heimatfreunde aus Rehfelde mit seinem Panoramagemälde auf eine Zeitreise in das alte Wittenberg, in die Epoche der Reformation.

Auf dem Rückweg war noch Gelegenheit um sich bei einer kleinen Wanderung das äußere Stadtgebiet und schließlich noch die an Wittenberg vorbeifließenden Elbe anzusehen. Mit vielen Eindrücken und weiteren Ideen für ihre Sonderausstellung fuhren die Rehfelder Heimatfreunde am frühen Abend zurück. Fotos hier

 

Foto zu Meldung: Museumsteam der Heimatstube erkundet Originalschauplätze der Reformation

Heimatheft 1-2017 erschienen

(27.03.2017)

(HeG) In der Schriftenreihe Rehfelder Heimathefte ist das Heft 1/2017 erschienen. Wieder haben die Autoren interessante und unterhaltsame Begebenheiten aus der Region entdeckt und für alle Rehfelder und Freunde der Heimatgeschichte aus Nah und Fern aufgeschrieben. Folgende Themen sind enthalten:

  • Ausgestellt in der Rehfelder Heimatstube
  • Aus unseren Gemeindedörfern
  • Heimatkundliche Impressionen
  • Wetterfahnen auf den Dächern der Dorfkirchen
  • Rehfelder Persönlichkeiten
  • Jubiläen, Termine
  • 500 Jahre Reformation in unserer Region
  • 15 Jahre Bildungsreihe Rehfelder Gespräche
  • Auf den Spuren der Löcknitz - eine Radwanderung
  • Leserpost

Das Heft wird über den bekannten Vertrieb verbreitet und ist darüber hinaus für eine Schutzgebühr in der Heimatstube erhältlich. Wir würden uns freuen, wenn für das Heft 2/2017 Bürger  aus Rehfelde, Werder und Zinndorf auch weiterhin ihre eigenen Dorfgeschichten aufschreiben und uns übermitteln. Eine Leseprobe ist unter folgendem Link möglich.

Die Redaktion

Foto zu Meldung: Heimatheft 1-2017 erschienen

Zeitzeugenbesuch in der Rehfelder Heimatstube

(21.03.2017)

(MT) Als die Chronikgruppe der Rehfelder Heimatstube bereits 2016 erfahren hatte, dass das Gelände der AGRAVIS (FGL Handelsgesellschaft mbH Co.KG – Lager Rehfelde), zwischen Ernst-Thälmann-Str. und Bahnstr. verkauft werden soll, bemühte sich diese um die Erfassung historischer Daten zum Objekt. Alte Bilder wurden genauso gesucht wie andere Informationen zum historischen Werksgelände, dass nun als eines der letzten der Nachkriegszeit aus Rehfelde verschwindet. Vor dem Abriss wurden dann auch die Bauten der ehemaligen Getreidewirtschaft fotografisch erfasst.

Gefreut haben wir uns darüber, dass Frau Ruth Rusch (Jahrg. 1934) aus Rehfelde sich am Mittwoch vergangener Woche bereit erklärte, uns aus ihrem Berufsleben im VEB Getreidewirtschaft in den 1970er und 1980er Jahren zu berichten. Seit 1969 wohnt Ruth Rusch in Rehfelde und wir waren überrascht darüber, wie genau sie  über die Vorgeschichte, von der VEAB-Gründung bis hin zur heutigen Zeit über den Standort Bescheid wusste.

Die interessante und gemütliche Gesprächsrunde, bei einer Tasse Kaffee und  Kuchen, verging viel zu schnell. Zum Abschluss übergab sie uns eine von ihr eigens verfasste Dokumentation und Fotos.

Foto zu Meldung: Zeitzeugenbesuch in der Rehfelder Heimatstube

Das Erbe der Zisterzienser im Heimatmuseum Rehfelde für die Region bewahren

(01.03.2017)

(HeG) Mit seinem Vortrag  „Auf den Spuren der Zisterzienser im Niederen Barnim“ am vergangenen Sonnabend (25.02.2017) hat der Vorsitzende des Rehfelder Heimatfreunde e.V. und Leiter des Heimatmuseums Rehfelde, Martin Tesky, für die Heimatfreunde und geschichtsinteressierten Gäste einen interessanten Beitrag zur Vorbereitung der 650-Jahrfeier in Hennickendorf geleistet.

Bis auf den letzten Platz war das gemütliche Heimatmuseum im Dachgeschoss der Sparkasse gefüllt. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen verfolgten die Teilnehmer gespannt den Weg der Mönche des Klosters Zinna bis hierher in unser Gebiet.

Doch zunächst ging Martin Tesky auf die Präsentation dieser Zeitepoche im Heimatmuseum Rehfelde ein. Es war nicht zuletzt die Idee des Bürgermeisters von Rehfelde, eine Sonderausstellung vor zwei Jahren aus Anlass des Internationalen Museumstages zu diesem Thema nicht einfach wieder abzubauen und  verschwinden zu lassen. Zu wertvoll schien ihm und den Mitstreitern der Heimatstube das zusammengetragen Material, um es nicht ständig erlebbar zu erhalten und zu präsentieren. Daraus erwuchs die Idee, in den Museumsräumen der Heimatstube dauerhaft eine Zisterzienserausstellung einzurichten. Sie trägt heute das Alleinstellungsmerkmal, einzige Ausstellung über die Besiedlung der Zisterzienser in der Region zu sein. M. Tesky regte an, dass vorhandene wenige Material, was möglicherweise noch in anderen Heimatstuben der Region zu diesem Thema vorhanden ist, in dieser Dauerausstellung zu konzentrieren.

Der Referent ging dann in seinem Vortrag auf die Besiedlungsgeschichte ein. Zunächst ging es um  die Slawenzeit. Diese lässt sich an Hand von Erdwällen durch Scherbenfunde aus dieser Zeit an den Standorten von Burgwällen in Waldsieversdorf, Garzin, zwischen Bötz- und Fängersee und im Jagen 57 im Stadtforst von Altlandsberg nachweisen. Mit der Eroberung aus drei Gebieten wurden die Slawen zurückgedrängt Ausführlich berichtete er dann über die Besitznahme des Barnims durch die Askanier, Wettiner (Landsberg bei Halle) und Magdeburger. Zur Sicherung ihres Grundbesitzes und für den prägenden Landesausbau wurden auch Klöster errichtet.

In Zinna erfolgte die Klostergründung in der Zeit um etwa 1170. Später geriet das Kloster in eine finanzielle Notlage, so berichtete der Referent. Heute würde man sagen, es befand sich in Liquidation. Man benötigte also neues Land um den Zehnt der Bauern, der sonst dem Landesherrn zustand, an das Kloster abzugeben. Die Ordensversammlung suchte 1229 Lösungen. Mit einer Schenkungsurkunde des Meißner Markgrafen zur Übertragung von Rechten auf dem Barnim wurde diese finanzielle Not abgewendet. Das Kloster konnte bis zur Reformation weiter existieren. Von Zinna aus wanderten die Mönche in das neue Land. Einen damaligen Rastplatz, mit kurzzeitiger Klostergründung, soll es in Kagel gegeben haben. Auch auf der sogenannten VIA VETUS (alte Straße) kamen die Einwanderer über Köpenick in das Barnimer Gebiet und gründeten die Klosterdörfer. Jetzt begann eine rege Bautätigkeit. 1230 verbaute man noch Feldsteinquader und errichtete mit dieser einmaligen Feldsteintechnik Kirchen für die Klosterdörfer. Den Kalk holten die Mönche aus Rüdersdorf und transportierten ihn über den Klosterdorfer Weg, der heute leider nicht mehr durchgängig so bezeichnet wird, nach Rehfelde und auch noch weiter auf dem Kalkweg bis nach Klosterdorf.

Auf einem Lageplan stellt Martin Tesky dann den fast immer wiederkehrenden Grundriss der Kirchen dar. Die Anwesenden waren begeistert, denn so hatten sie den Kirchenaufbau noch nicht gesehen. Dieser beinhaltet den Turm, das Kirchenschiff, den Chor und die Apsis. Für die Anwesenden war auch interessant, dass es in dieser Zeit getrennte Zugänge für Männer und Frauen gab. Dazu errichtete man jeweils eine Frauen- und Männerpforte. Der Priester betrat die Kirche durch die sogenannte Priesterpforte. Natürlich ging Martin Tesky auch auf die Hennickendorfer Kirche ein, weil sie ebenfalls zu den Klosterdörfern aus dieser Zeit gehört, sich aber heute anders präsentiert.

Am Ende seines Vortrages bedankte sich die Vorsitzende des Heimatvereins, Frau Wolter, im Namen der Anwesenden ganz herzlich. Mit diesem Dank wurde auch die Hoffnung verbunden, ihn bald wieder begrüßen zu können. In einem Artikel in der 3. Ausgabe des Jahres 2017 in dem Nachrichtenblatt von Hennickendorf „Die Wachtel“ wurde Martin Tesky für seinen Vortrag ebenfalls gedankt.

Foto zu Meldung: Das Erbe der Zisterzienser im Heimatmuseum  Rehfelde für die Region bewahren

125. Rehfelder Gespräch - Besuchermagnet im bisherigen Veranstaltungsjahr

(24.02.2017)

(HeG) Am vergangenen Mittwoch war in der Fernsehzeitung seit langem wieder einmal ein interessanter Fernsehabend angekündigt worden. In der ARD sollte zur besten Sendezeit der Film „Katharina Luther“ über den Bildschirm flimmern. Trotzdem hatten es fast 40 Rehfelder, Heimatfreunde und Gäste aus den umliegenden Gemeinden sich nicht nehmen lassen, an dem  für diesen Abend schon lange erwarteten 125. Rehfelder Gespräch teilzunehmen.

Dr. Rolf Barthel, Historiker aus Strausberg war zu dem Thema: „Die mittelalterliche Besiedlung des Barnims“ angekündigt worden. Sein Vortrag wurde so gehalten, wie es sich für einen Historiker gehört: Geschichtliches Fachwissen, Neugier, Verbindungen zwischen den einzelnen Geschehnissen und historischen Funden knüpfen und ihre Thesen zu geschichtlichen Etappen mit Beweisen zu untermauern. Alle diese Merkmale kann Dr. Barthel von sich in Anspruch nehmen. Besonders mit den Beweisen, so schien es jedenfalls, geht er sehr gewissenhaft und unnachgiebig um. Von Anfang an hat er über den langen Zeitraum der Besiedelung in unserer Heimat interessant gesprochen und wesentliche Ereignisse spannend dargestellt. Einige bemerkenswerte Sachverhalte sollen nachfolgend erwähnt werden: 

Da ist natürlich für uns Randberliner erstaunlich, dass besonders Köpenick eine besondere Rolle gespielt hat. Ein beeindruckendes Bild von der Hauptburg zur Zeit des sich selbst ernannten Slawenfürsten Jaxa von Köpenick – Iacza de Copnic - (um 1150), im Südteil auf der Insel zwischen Dahme und Spree, und ein Luftbild von der Köpenicker Schlossinsel, so wie wir sie heute erleben, erweckte bei den Zuhörern Erstaunen.

Ausführlich berichtete er dann über die von ihm erforschte Theorie, nach der das Gebiet des Barnims aus drei Gebieten von Askaniern, Wettinern (Landsberg bei Halle) und Magdeburgern planmäßig in Besitz genommen wurde. Interessant dabei war auch, dass die Siedler aus den südwestlichen Gebieten oft die Namen ihrer neuen Dörfer nach ihren Herkunftsdörfern benannten. So gibt es zum Beispiel Wollenberg oder Ihlow noch an anderer Stelle.  

Dann ging er auf die Dendrochronologie ein, wonach das Alter von Holz an Hand der Stärke der Jahresringe bestimmt werden kann. Durch diese weiterentwickelte wissenschaftliche Methode müssen nun Gründungszeiten von bestimmten Dörfern neu  überdacht werden. Für die weitere Erforschung der Besiedlung ist diese Methode heute unverzichtbar.

Auch um die Wappenkunde kamen die Anwesenden nicht herum. Schließlich kam der Zeitabschnitt, in dem die Zisterzienser in unsere Gegend kamen und die Klosterdörfer wie Rehfelde, Zinndorf und Werder gründeten.

Die VIA VETUS, ein mittelalterlicher Fahrweg der von Köpenick aus bis nach Wriezen führte und auch durch das Territorium von Rehfelde verlief,  wurde in seinem Vortrag nicht ausgelassen.  

Eigentlich war auch für dieses Rehfelder Gespräch, so wie immer, eine reichliche Stunde veranschlagt. Dr. Barthel hat fast die doppelte Zeit gebraucht und der Film zum Thema Luther war fast schon zu Ende. Wie auch anders, wenn man sich am Schluss seines Vortrages noch einmal den historisch gewaltigen Zeitraum vor Augen führt, über den spannend und interessant referiert wurde. Nochmals vielen Dank dafür.

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Jahresauftaktveranstaltung "Rehfelder Gespräche"

(26.01.2017)

(HeG) Am vergangenen Mittwoch erfolgte der Jahresauftakt zur Bildungsreihe „Rehfelder Gespräche“, organisiert durch den ReHe.V..

Seit nunmehr 15 Jahren moderierte Martin Tesky diese Bildungsveranstaltung unter dem Thema „Was gibt’s Neues Herr Bürgermeister“ und das seit der Amtszeit von 3 verschiedenen Bürgermeistern. Im Bürgersaal hatten sich 25 interessiert Heimatfreunde und  Bürger aus Rehfelde eingefunden. In seinem Vortrag informierte Reiner Donath über Höhepunkte im zurückliegenden Jahr. Der Schwerpunkt seiner Ausführungen lag allerdings auf den neuen Aufgaben und Vorhaben  im Jahr 2017.            

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Heimatfreunde im Museum Barberini in Potsdam

(24.01.2017)

(MT) Deutschlandweit gab es um das neue Potsdamer Kunstmuseum BARBERINI Schlagzeilen. Am 20. Januar 2017 war die offizielle feierliche Eröffnung mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Am Sonntag, den 22. Januar, nachmittags, waren vorrangig Ehrenamtliche, die sich für Museen und Kunst in Brandenburg engagieren, geladen. Auch unser „Dorfmuseum“ – die Rehfelder Heimatstube – hatte eine Einladung erhalten. Es war eine bemerkenswerte Würdigung des Rehfelder Museumteams für ihre bisherige ehrenamtliche Tätigkeit. Der Leiter der Heimatstube und Heimatfreundin Ruth Gehrke folgten der Einladung. Beide waren vom Palais, der schlichten musealen Einrichtung und natürlich von den hochrangigen Gemälden begeistert.

Hasso Plattner hat für unsere Brandenburger Landeshauptstadt bereits viel getan und nun wieder einen neuen touristischen Anziehungspunkt geschaffen – dafür auch von uns ein Dankeschön!

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Vorbereitungen zur Würdigung 500 Jahre Reformation in der Gemeinde Rehfelde

(20.01.2017)

(HeG) In der Heimatstube sind die Vorbereitungen zur Würdigung des 500. Jahrestages der Reformation angelaufen. Ein Team um Martin Tesky, bestehend aus Mitgliedern des ReH e.V., des Museumsteams und Angehörigen geschichtsinteressierter, befreundeter Nachbarvereine, hat sich zusammengefunden und ein Konzept zu den geplanten Aktivitäten erarbeitet. Unser Bürgermeister Reiner Donath hat dieses Konzept zu den Reformationsfeierlichkeiten bereits bestätigt. Über die Einzelheiten der Veranstaltungen und weitere Informationen zu 500 Jahre Reformation informiert eine Sonderseite auf der Homepage der Rehfelder Heimatstube.  Klilcken Sie doch auf folgenden Link und schauen einmal rein.

Auch die evangelische Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde hat in ihrem letzten „Gemeindebrief“  Veranstaltungen / Gesprächsrunden im Reformationsjahr 2017 vorgestellt.

Weitere Anregungen und Hinweise werden gern unter der Telefonnummer 033435-76607 oder über die E-Mailadresse heimatstube.büro@web.de entgegengenommen. Es werden auch noch interessierte, aktive  Mitstreiter und Helfer gesucht, die dieses Ereignis in Rehfelde unterstützen und mitgestalten wollen.

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Eröffnung der Museumssaison in der Rehfelder Heimatstube - Jahresrückblick 2016

(11.01.2017)

(HeG) Mit dem traditionellen Jahresrückblick eröffneten am Dienstag die Rehfelder Heimatfreunde, so wie jedes Jahr, die Museumssaison 2017.  In der wie immer gut gefüllten Heimatstube hatten sich das Museumsteam, Rehfelder Bürger und Gäste eingefunden. Das Thema des Tages stand diesmal unter dem Motto „Das Jahr 2016 in Rehfelde“. Dazu hatte die Chronikgruppe der Heimatstube unter der Leitung von Martin Tesky  die Rehfelder  Jahreschronik, incl. eines 10-seitigen Jahresrückblicks, präsentiert.

Weiterhin wurden in einer kleinen Ausstellung die Jahresrückblicke der MOZ sowie ausgewählte Themen, die die Menschen der Region bewegten, dargestellt. Selbstverständlich wurden dabei auch die aktuellen politischen Ereignisse betrachtet. Nach der Eröffnung der Ausstellung durch den Chef der Heimatstube kam es in den Ausstellungsräumen zu interessanten und angeregten Gesprächen. Bürgermeister Reiner Donath dankte den Akteuren für die erneut gelungene Ausstellung und wünschte für den Verlauf des Museumsjahres viel Erfolg.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 14. Februar 2016 nach Anmeldung über Tel. 033435-76607 zu besichtigen.

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Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr - Neujahrswanderung 2017

(02.01.2017)

(HeG) Neujahrswanderungen des Rehfelder Heimatfreunde e.V. (ReH eV.) haben eine lange und gute Tradition. Auch in diesem Jahr haben es sich die Rehfelder Heimatfreunde und ihre Gäste nicht nehmen lassen, diese Tradition fortzusetzen. Diesmal hatten sie sogar einen Teilnahmerekord zu vermelden. 23 Wanderinnen und Wanderer waren bei bestem Wetter an der Heimatstube in Rehfelde erschienen. Sogar aus Ernsthof, Hennickendorf, Petershagen-Eggersdorf und Strausberg waren Interessierte eingetroffen. Das neue Jahr sollte, unter Beachtung der guten Vorsätze, gleich mit einer sportlichen Aktivität beginnen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des ReH eV., Martin Tesky, machte sich die fröhliche Wandergruppe kurz nach 10.00 Uhr auf den Weg in Richtung Naturschutzgebiet Zimmerwiesen. Zu dieser Zeit am Neujahrsmorgen war von den Rehfeldern noch nicht viel zu sehen. Nur die Hinterlassenschaften des Neujahrsfeuerwerks ließen erahnen, dass es wieder einen fröhlichen Jahreswechsel in Rehfelde gegeben hat. Nach dem Überqueren der Karl-Liebknecht-Straße gelangte die Gruppe schließlich zum Ziel ihrer Wanderung, dem Naturschutzgebiet Zimmerwiesen. Am Standort des ehemaligen Zimmersees, heute fast vollständig mit Schilf bedeckt, gab es natürlich auch einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit. M. Tesky konnte über die Absenkung des Grundwasserspiegels durch den damaligen Bodeneigentümer, Rohrscheidt, berichten. Nach den meliorativen Maßnahmen konnte landwirtschaftlich nutzbare Fläche gewonnen werden. Der Preis dafür ist allerdings heute der verheerende Verlust des so dringend benötigten natürlichen Wasservorrates. Durch ein romantisches Waldgebiet  setzte man nun, in Richtung Poststraße, die Wanderung fort. Durch Wildschweine aufgeworfene Erde ließen hier den reichlichen Bestand an Schwarzkitteln in dieser Gegend  erahnen. An der Ecke Poststraße/Klosterdorfer Weg konnten neu entstandene Eigenheime und gepflegte Grundstücke betrachtet werden. Nun doch ausgefroren, aber mit voller Zufriedenheit, gelangte die Wandergruppe wieder an ihren Ausgangspunkt zurück. Hier war bereits liebevoll eine kleine Stärkung, und erstmals mit Pfannkuchen, durch Hilda Tesky  vorbereitet.

Peter Michael hatte wieder seinen traditionellen Glühwein angerichtet. Sein vorzügliches Rezept hat er aber, so wie immer, nicht verraten.         

 

Bilder von der Wanderung --> hier

 

 

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Dank des Bürgermeisters an Heimatfreunde

(09.11.2016)

(HeG) Am vergangenen Freitag zogen die Heimatfreunde Rehfelde in ihrer Mitgliederversammlung Bilanz über die geleistet Arbeit im Jahr 2016. Der Vorsitzende, Martin Tesky,  konnte im Bericht des Vorstandes beeindruckend über die vielfältigsten Veranstaltungen und Aktivitäten berichten. Besonders hervorzuheben waren die Veranstaltungen in der Heimatstube, die sich zu einem kleinen Dorfmuseum entwickelt hat. Über 400 Besucher machten sich in 28 Veranstaltungen mit den verschiedenen heimatkundlichen Themen vertraut. Dabei war ein besonderer Schwerpunkt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neu ist auch eine sogenannte Keller– Galerie, in der zwei Ausstellungen präsentiert wurden.

Ein Besuchermagnet war auch in diesem Jahr die Bildungsreihe „Rehfelder Gespräche“, die wieder mit interessanten Beiträgen aufwarten konnte.

Neu in diesem Jahr ist auch das Erscheinen der sogenannten Heimathefte, eine Publikationsreihe über die Dörfer Rehfelde, Zinndorf und Werder. Bisher sind zwei Hefte erschienen.

Auf touristischem Gebiet konnte über die heimatkundliche Radwanderung „Auf der Spur der Löcknitz“ und über die Neujahrs- und Herbstwanderung berichtet werden.

Für die herausragenden Leistungen überbrachte Bürgermeister Reiner Donath den Dank der Gemeinde und seine persönliche Anerkennung für die geleistete Arbeit. Nach seinen Worten ist der Rehfelder Heimatfreunde e.V. der aktivste Verein in der Gemeinde. Besonders die Vielfältigkeit hob er hervor, die in dieser Art im Gemeindeleben einmalig ist, immer wieder verblüfft und deshalb großes Lob und besonderen Dank verlangt.

      

 

 

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Saisonausklang der Rehfelder Radel Tour

(03.11.2016)

(HGH) „Hier machen wir im nächsten Jahr bei unseren Mittwochstouren immer den „Kaffee-Kuchen-Stop“ – dieser spaßhaft gemeinte Ausspruch aus der Runde der Radler-Gruppe galt den leckeren selbstgebackenen Kuchen, die bei der gemütlichen Abschlussstunde in der Rehfelder Heimatstube verzehrt wurden. Vor diesem Treff fuhren die 17 Radfahrbegeisterten bei herbstlichen, windigen, jedoch trockenen Wetter noch eine kleine 20 Kilometer-Runde über Zinndorf-Lichtenow-Hennickendorf und Rehfelde-Dorf.

In der Rückschau wurden von Mai bis Oktober 26 Touren gefahren, bei denen im Schnitt elf Radler sich immer mittwochs um 14:00 Uhr am Tourismuspavillon getroffen haben. Wenn die gefahrenen Strecken aller Radler aneinandergereiht werden, so sind die Pneus in unserer Region über 11.000 Kilometer auf den verschiedensten Rundkursen gerollt.

Besonders gern erinnerten sich die Radler an die drei Tagestouren, bei denen entlang der Löcknitz, auf dem Kurs der Oderbruchbahn und zum Fischer nach Groß Schauen gefahren wurde. Eine Diaschau zeigte noch einmal schöne Bilder von diesen Tagen.

Alle sind sich einig, dass es im nächsten Jahr wieder auf die Strecke geht. Auftakt der Radelsaison wird die Tour zum Sattelfest nach Altlandsberg sein.

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Das Museumsteam der Rehfelder Heimatstube auf Bildungsfahrt nach Berlin-Karlshorst

(19.10.2016)

(HeG) In Vorbereitung der diesjährigen heimatkundlichen Radtour „Auf der Spur der Löcknitz“ der Heimatfreunde Rehfelde, erfolgte auch eine Erkundung des Quellgebiets und die Gegend um die Gemeinde Hoppegarten bei Müncheberg. Nicht ohne besonderen Grund unternahm man damals auch einen kleinen Abstecher in den Müncheberger Stadtwald, in Richtung Schönfelde. Denn hier soll es, nach einem Beitrag von Klaus Stieger aus Müncheberg, veröffentlicht im Jahrbuch für den Kreis Märkisch -Oderland 2016, ein Waldlager der Roten Armee vom Mai bis Oktober 1945 gegeben haben. Die in diesem Beitrag beschriebenen Erdgruben (Unterstände), die hier angelegt wurden, konnten damals nicht entdeckt werden. Die Zeit hatte auch gefehlt, um intensiver nach den Hinterlassenschaften aus dieser Zeit zu suchen.

Auf dieses Waldlager machte später erneut ein Artikel in der Märkischen Oderzeitung aufmerksam. In dieser Meldung wurde darüber berichtet, dass Archäologen zum ersten Mal in einem Waldstück bei Müncheberg (Märkisch-Oderland) untersucht haben, wie in einem Waldlager russische Soldaten gelebt und sich auf die Rückreise in ihre Heimat vorbereitet haben.

Diese Pressemeldung vom 06.09.2016 kündigte auch eine Sonderausstellung zu diesem Thema im Deutsch – Russischen Museum in Berlin-Karlshorst, an. Die Neugierde war erneut geweckt.  Am 18.10.2016 machte sich eine  Gruppe Interessierter auf den Weg in dieses Museum, in der Hoffnung, auch neue Informationen über das Waldlager bei Hoppegarten/Mü. zu erhalten.

Es war ein grauer und kalter Oktobertag, den man sich ausgesucht hatte. Gerade richtig, um sich in warmen Museumsräumen aufzuhalten. Doch zunächst besichtigte man die im Außenbereich aufgestellte Kriegstechnik. Verschiedene Haubitzen, Panzerfahrzeuge und die legendäre „Katjuscha“ waren hier zu betrachten. Nun ging es in das Museum hinein. Man besichtigte die Räumlichkeiten in dem am 8./9. Mai 1945 die ratifizierende Kapitulationsurkunde der deutschen Wehrmacht unterzeichnet wurde. Auch das Arbeitszimmer von Marschall  Shukow, der hier die Kapitulationsurkunde entgegengenommen hatte, konnte betrachtet werden.

Nun gelangte man in den Bereich der Sonderaustellung „Zwischen Krieg und Frieden – Waldlager der Roten Armee in Brandenburg 1945“. Tatsächlich wurde in diesem Ausstellungsbereich das Waldlager bei Hoppegarten vorgestellt. Sogar ein acht Minuten Video berichtete beeindruckend über die archäologischen Grabungen und die Hinterlassenschaften der Soldaten. Besonders interessant war die Darstellung über den Bau der in Reih und Glied, nach Dienstvorschrift, angeordneten Semljanka, der Erdhütten/Wohnbunker. Dann war eine Vielzahl von Gegenständen, die den Alltag der Rotarmisten dokumentierten, zu sehen. Das Bedürfnis sich mit den Sieges-Symbolen zu schmücken, zeigten bei den Grabungen gefundene Wehrmachts – Koppelschlösser mit ausgelöschtem Hakenkreuz und darüber geritztem Sowjetstern.

Am Ende der Besichtigung war sich das Museumsteam der Heimtstube einig: Es war ein sehr interessanter Museumsrundgang, der erneute Erkundungen im Wald bei Hoppegarten angeregt hat.      

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Neues aus der Rehfelder Heimatstube

(16.10.2016)

(HeG) Seit diesem Jahr befindet sich im Heimatarchivraum der Rehfelder Heimatstube eine Sammlung der Zeitschrift „Die Mark Brandenburg“.

1991 erschien die erste Ausgabe des damals neu gegründeten Luci Großer Verlages. In seinem Grußwort zur Ersterscheinung schrieb der Verlagsgründer:

„Es reicht nicht aus, dass wir eine neue Struktur erhalten haben, die Länder. Die Umrisse müssen gefüllt werden, mit Ideen und Taten. Aus diesen Überlegungen ist der Gedanke einer erneuten Verlagsgründung entstanden. In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet der Territorialgeschichte so gut wie keine Publikationen. Diese Lücke will ich schließen helfen. Jedes Land hat seine Spezifik, diese muss erkennbar bleiben. Mit der Zeitschrift „Die Mark“ sollen Brücken geschlagen werden von der Historie zur Gegenwart. Dem Begriff Heimat muss wieder Inhalt in seiner Vielfalt gegeben werden. Wenn das gelingt, heißt es wie eh und je:Hie gut Brandenburg, allwege!“ 

Im Bestand der Rehfelder Heimatstube befinden sich die Hefte Nummer 1 bis 50. Diese können im Rahmen der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung gelesen werden. Die Sammlung soll durch fehlende und weitere Hefte ergänzt bzw. erweitert werden. Es fehlen die Hefte 51, 53, 55, 56, 59 und 60 und darüber hinaus. Wer kann diese fehlenden Hefte der Heimatstube zur Verfügung stellen? Das Museumsteam würden sich freuen, wenn der bisherige Bestand komplettiert werden könnte.

 

      

 

 

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Fotoausstellung „WIR im Hort – im Sommer 2016“

(22.09.2016)

(MT) Über 70 Besucher - natürlich vor allem Hortkinder - wollten bisher die Fotoausstellung in der „Kellergalerie“ der Rehfelder Heimatstube sehen. 27 großformatige Fotos wurden aus weit über 100 Fotos von einer Jury ausgewählt und fanden viel Interesse. Die Kinder wählten die drei besten Fotos aus. Auch diese findet man in der Galerie.

Die diesjährige erstmalige Fotoausstellung zum Thema „WIR im Hort – im Sommer 2016“ hat eine ganze Reihe von Erfahrungen und neuen Ideen hervorgebracht. Diese beinhalten u.a. die Themenauswahl und die Beherrschung des Fotografierens. Eine zeitweilige Arbeitsgemeinschaft wäre auch denkbar – interessierte Eltern bzw. andere „Spezialisten“ sind hier erwünscht.

 

Wegen der anhaltend großen Nachfrage, zur Fotoausstellung in der Kellergallerie der Heimatstube, erfolgt eine weitere Verlängerung der Ausstellung bis Ende November 2016. Die Öffnungszeit ist von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr.    

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Neue Ausstellung in der Rehfelder Heimatstube.

(10.08.2016)

(MT) Zum letzten Museumstag am 9. August 2016 wurde in der Rehfelder Heimatstube die Ausstellung „Rehfelde – das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ eröffnet. Ein Ziel dieser Sonderausstellung in der kleinen „Kellergalerie“ des Museums besteht darin, daran zu erinnern wie, wann und warum Rehfelde zu diesem touristischen Leitslogan kam.

Nicht nur die einmalige touristische Infrastruktur von Rehfelde mit den zwei Bahnhöfen, den ausgebauten Wanderwegen E11, R1 und ZR1, die Wanderer und Radwanderer ohne Umwege in den Naturpark Märkische Schweiz führen, waren der Grund dafür. Die Märkischen Angerdörfer der Gemeinde – Rehfelde, Werder und Zinndorf – und die Rehfelder Wald- und Gartensiedlung sowie das Umland, bieten Besuchern viel Natur, Kultur und Erholung.

Die Ausstellung in der „Kellergalerie“ der Heimatstube ist bis zum 8. September 2016, jeweils Montag bis Donnerstag von 09.00 bis 11.00, geöffnet. Am Dienstag, den 13. September 2016 wird hier eine Fotoausstellung der Kinder vom Hort „Raxli-Faxli“ unter dem Motto „WIR im Hort – im Sommer 2016“ eröffnet.

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Ausstellung „Heimat Barnim“

(29.05.2016)

(MT) Bereits die Zisterzienserausstellung zum Internationalen Museumstag 2014 war etwas Einmaliges für die Region. In diesem Jahr wurde in der Rehfelder Heimatstube die Ausstellung „Heimat Barnim“ im Themenjahr Kulturland Brandenburg erstmals mit einer thematischen Wanderung – der „Grenzwanderung“ - verbunden.

Vor 200 Jahren (1816) wurden die Landkreise Nieder- und Oberbarnim neu gebildet – ein historisches Datum, das heute in Vergessenheit geraten ist. Nicht aber bei unserem Hobby-Regionalhistoriker Manfred Ahrens aus der heutigen Gemeinde Oberbarnim. In einer erlebnisreichen Schau hat er ein Gesamtbild des Barnim als geologisches Gebilde und kommunalpolitische Einheit, verbunden mit Impressionen von der Oberbarnimer Feldsteinroute, eindrucksvoll dargestellt. Sein fotografisches Talent wurde von den zahlreichen Besuchern oftmals gelobt.

Um der Vielfalt der Ausstellungsexponate von Manfred Ahrens gerecht zu werden, mussten die Museumsleute sich etwas einfallen lassen – kurzfristig wurde ein neuer rustikaler Ausstellungsraum im Museumskeller geschaffen. Ergänzt wurde die interessante Führung durch die Ausstellung auch noch durch eine PowerPointPräsentation und Videoshows von Helmut Georgi und eben Manfred Ahrens.

Die Ausstellung ist bis einschließlich Museumstag am 14. Juni 2016 für Besucher geöffnet.

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Grenzwanderung

(24.05.2016)

(HeG) Anlässlich des Internationalen Museumstages, der deutschlandweit am vergangenen Sonntag begangen wurde, organisierten Mitglieder des Rehfelder Heimatfreunde e.V. in der Heimatstube eine Sonderausstellung unter dem Thema „Heimat Barnim“.

Zusätzlich und passend zum Thema erfolgte eine geführte Wanderung in das Grenzgebiet des Niederbarnim und des Oberbarnim.
Die interessierten Teilnehmer trafen sich bei strahlender Sonne am Wanderbahnhof Rehfelde und begannen pünktlich um 13.15. Uhr ihre Wanderung. Nicht zufällig war der erste Stopp am Grenzgraben zwischen dem Oberbarnimer Dorf Garzau und Rehfelde geplant. Hier befindet sich am Rastplatz des Europäischen Fernradwanderweges R1 ein historischer Grenzstein, der die ehemalige Grenze des Kreises Oberbarnim und des Kreises Niederbarnim anzeigt.

Wegen der verbesserten Einrichtung der Provinzialbehörden wurde vor 200 Jahren eine Reform der damals bestehenden Verwaltungsstruktur angeordnet. In dieser Zeit wurden solche Grenzsteine errichtet. Zu Ehren dieses Jubiläums hatten die Heimatfreunde vor dieser Wanderung den Stein im Erscheinungsbild verbessert, d.h. gesäubert und die Schrift erneuert. Bevor die Grenze überschritten wurde, diente an diesem Tag der Grenzstein als Kulisse für ein Erinnerungsfoto. 
Die Wanderung führte weiter ein Stück in den Oberbarnim, in das damalige Grenzgebiet hinein, in Richtung Garzau. Schon zu Beginn der Wanderung hatten sich die Teilnehmer verabredet, trotz der großen Hitze bis zur Feldsteinpyramide zu wandern. Den meisten Teilnehmern war der Pfad, auf dem jetzt hinter dem ehemaligen Schlosspark gewandert wurde, unbekannt. Angenehme Kühle spendete hier der Waldbestand am Mühlenfließ und ließ die Wanderer neue Kraft schöpfen, um den Pyramidenberg zu ersteigen. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Forsthaus, erreichte die Wandergruppe voller Zufriedenheit die Feldsteinpyramide.
Es gehört einfach dazu, wenn man an diesem einzigartigen Bauwerk der Region steht, an Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau zu erinnern. Das wurde auch in Form eines kleinen Exkurses in die Geschichte jener Zeit getan. Nach dieser Verschnaufpause kam man tatsächlich auf die Idee, die Pyramide auf den dafür vorgesehenen Seitenaufstiegen zu erklimmen, um die Turmhaube zu erreichen. Der Ausblick von dort belohnte die Mühe und Anstrengung.
Über den Weinberg hinab ging die Wandergruppe wieder zurück in die Parklandschaft, vorbei an alten, in voller Blüte stehenden Kastanienbäumen, die sicher zu Schmettaus Zeiten als Begrenzung eines Fahr-und Reitweges dienten. Die Grenze vom Oberbarnim zum Niederbarnim wurde schließlich am nicht mehr vorhandenen Ortsschild in der Strausberger Straße von Garzau passiert. Auch hier konnte man den Verlauf des Grenzgrabens erkennen. Auf sandigem Weg ging es nun vorbei an den Kleingärten der Anlage „Am Feld“ in die Ortslage Rehfelde hinein. Einen kurzer Abstecher zum Naturlehrpfad ließen sich die Teilnehmer nicht entgehen.
In dieser Oase von Rehfelde fanden die Wanderer erneut Abkühlung im Schatten der Bäume. Noch schnell ein Blick zum Baum des Jahres 2015, dem Feld–Ahorn, der hier im Herbst des vergangenen Jahres gepflanzt wurde, vorbei an Feldsteinformationen und Schautafeln. Nicht zu vergessen ein Blick zu den Feldsteinhexen, die von Helmut Lattwin hergestellt und hier aufgestellt wurden.

Wohlbehalten erreichten die Wanderer ihr Ziel, die Heimatstube. Hier nahm man die Gruppe freudig in Empfang. Sie reihten sich in die bereits begonnene Kafferunde ein, die nach der Eröffnung der Sonderausstellung „Heimat Barnim“ von Manfred Ahrens bereits vor der Heimatstube begonnen hatte. Die moderne Technik machte eine Wanderbilanz sofort möglich. Insgesamt wurden 6,45 km zurückgelegt. Diese Strecke wurde in einer Zeit von 103 Minuten bewältigt. Eine beachtliche Leistung an diesem ersten heißen Sommertag im Jahr 2016.
 

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NEUES in der Rehfelder Heimatstube

(03.02.2016)

(MT) Die Rehfelder Heimatstube hat seit 2012 ein besonderes Verhältnis zu Friedrich dem Großen. Zum 300. Geburtstag des Alten Fritz – im Jahre 2012 – fand hier die viel beachtete Sonderausstellung „Das Wirken des Alten Fritz in unserer Region“ statt. Seit dieser Zeit findet man auch in der ständigen Ausstellung den „Alten“ in Bildern oder Büsten in den Museumsräumen.

Ein Besucher – der Rehfelder Skulpturenkünstler Helmut Lattwin – fand die kleine ausgestellte Profilzeichnung des Alten Fritz von Wilhelm Busch (1832 – 1908) einfach, aber sehr aussagekräftig und schön. Davon animiert schuf er die Skulptur aus Marmor auf Feldstein von Friedrich des Großen.

Anfang Januar überreichte nun Helmut Lattwin an  Martin Tesky dieses Kunstwerk, dass jetzt in der Rehfelder Heimatstube zu bewundern ist.

 

Nächster Öffnungstag

Dienstag, 09. Februar 2016, 14.00 – 16.00 Uhr 

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Heimatstube eröffnete Ausstellungssaison

(14.01.2016)

(HeG) Am 12. Januar 2016 wurde in der Heimatstube das Ausstellungsjahr, traditionsgemäß mit dem Jahresrückblick, eröffnet. Diese Tradition besteht bereits seit dem Jahr 2000. Seit dieser Zeit werden die Ereignisse in Rehfelde in einer Chronik erfasst und immer am ersten Öffnungstag der Heimatstube im Januar durch den Verein Rehfelder Heimatfreunde e.V. vorgestellt.

Für nachfolgende Generationen geben diese Unterlagen wertvolle Hinweise, um später einmal die Entwicklung der Gemeinde nachvollziehen und verstehen zu können. Auf diesen „Goldschatz“ machte auch der Vereinsvorsitzende Martin Tesky in seiner Eröffnungsrede besonders aufmerksam. Die 20 Besucher, die an diesem Tag in die Heimatstube gekommen waren, konnten auch noch weitere aktuelle Dokumente und Unterlagen, die das Gemeindeleben des vergangen Jahres dokumentieren, betrachten. Gleichzeitig waren neue Publikationen zu sehen, die in letzter Zeit in den Bestand der Bibliothek der Heimatstube übernommen werden konnten. Darunter sind insbesondere die Editionen des Großer Verlages „Die Mark Brandenburg“ zu nennen, die von Nummer 1 bis Nr. 50 vorliegen bzw. noch komplettiert werden. Oder das Buch vom Verlag Julius Klinkhardt „Die Provinz Brandenburg in Wort und Bild“.

Einige Besucher machten es sich im Archivraum gemütlich, um in die neuen Bücher bzw. Broschüren zu schauen. Darüber hinaus fanden in den Räumen der Heimatstube wieder interessante Gespräche bei Kaffee und Kuchen statt.

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Heimatstube mit eigenem Web-Auftritt

(24.09.2015)

(IR) Unter der Überschrift "Anspruchsvoll und unverzichtbar" berichtet heute die Märkische Online Zeitung von der Gemeindevertretersitzung am Dienstag, bei der auch das Konzept der Entwicklung der Heimatstube zum Heimatmuseum behandelt und beschlossen wurde.

Die Akteure wollen sich u.a. verstärkt den elektonischen Medien zuwenden und sowohl eine elektronische Datenbank aller Exponate und Dokumente als auch einen eigenen Web-Auftritt realisieren.

 

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Besuch in der Heimatstube

(08.09.2015)

(MD) Am 07. September 2015 fand der Zinndorfer Seniorentreff nicht an gewohntem Ort statt. Man traf sich, um gemeinsam nach Rehfelde zur Heimatstube im Gebäude der Schule zu fahren.

Einen Tag vor Abschluss der Ausstellung „1945 - Kriegsende in Rehfelde“ hatten wir uns mit Herrn Martin Tesky verabredet.

Die Besichtigung der Ausstellung und auch der Exponate der Dauerausstellung sowie die Ausführungen von Herrn Tesky führten zu einer lebhaften Diskussion. Die Schilderungen einiger Senioren als Zeitzeugen der damaligen Zeit ergänzten sehr interessant das Gesehene. Diese Tage am Ende des fürchterlichen 2. Weltkrieges waren schrecklich im Erleben und zugleich befreiend von den Auswirkungen des Krieges. Zahlreiche der Anwesenden, selbst geflohen oder vertrieben, fanden den Bezug zu heutigem Geschehen. Sie verurteilten Krieg und Gewalt und das damit verbundene Leid von Menschen.

Bei Kaffee und Kuchen gingen die Gespräche natürlich auch um viele kleine Geschichten in der Nachkriegszeit. Um die Arbeit auf dem Hof und im Garten, um sich selbst versorgen zu können. Aber auch um die Kinder, die schwere Arbeit, den Haushalt, die nachbarschaftliche Hilfe, erste Treffen und Feiern. Alle bedankten sich bei Hilda und Martin Tesky sowie den Heimatfreunden für die Gastfreundschaft und die fleißige Arbeit in der Heimatstube.

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Noch zwei Tage in der Entreegalerie

(04.07.2015)

(MT) Wer die große Ausstellung „1945 - Kriegsende in Rehfelde“ in der Rehfelder Entreegalerie noch einmal oder überhaupt erstmalig vollständig betrachten möchte, der hat nur noch kommenden Montag und Dienstag - 06. und 07. Juli 2015 -  dazu Gelegenheit.

Die Autoren der Ausstellung - Martin Tesky und Helmut Grützbach - haben sich wegen der anhaltenden Nachfrage dazu entschlossen, wesentliche Teile der Ausstellung weiterhin in der Rehfelder Heimatstube zu präsentieren. Erstmals gezeigt wird sie dann am 14. Juli 2015 von 14.00 bis 16.00 Uhr und danach bis zum 08. September 2015 nach telefonischer Anmeldung (033435-76607) bzw. zu den öffentlichen Museumstagen jeden 2. Dienstag im Monat.

[Schautafel "Kommandanturen in Rehfelde-Siedlung"]

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Zeitreise

(28.05.2015)

(BS) Interessierte Schüler der einzelnen Klassenstufen aus dem Hort "Raxli-Faxli" nutzten die Möglichkeit, die Ausstellungsstücke aus der Zeit des 2. Weltkrieges und des schweren Neubeginns nach dem Krieg in der Heimatstube in Rehfelde zu besichtigen. Sehr aufmerksam lauschten sie dem kindgerechten Vortrag des Vorsitzenden des Heimatvereins, Martin Tesky. Ein Kradmelder in Originalgröße und – kleidung. Kochgeschirr, Feldflasche und zusammenklappbares Aluminiumbesteck waren Zeitzeugen zum Anfassen und wurden „begutachtet“. Über die schwere Zeit nach dem Krieg konnten einzelne Schüler auch Beispiele aus Opas und Uropas Erzählungen einbringen.

Originalexponate zeigten sehr anschaulich, wie die Menschen mit einfachen Mitteln und schwerer Handarbeit sich zu helfen wussten, zum Beispiel die manuelle Herstellung von Zuckerrübensirup.

Tief beeindruckt waren sie von Originalfotos und Dienstausweisen ganz junger Soldaten, die  ja selbst noch Kinder waren und in den Krieg ziehen mussten. Für die Schüler unvorstellbar. Ein Hinweis auf Anne Frank machte neugierig und deshalb wird das Leben von Anne Frank bei einem weiteren Besuch in der Heimatstube im Mittelpunkt stehen.

Alle bedankten sich für die interessante Führung und waren einheitlich der Meinung, 70 Jahre Frieden – und so soll es bleiben!

Mit Saft und Kuchen ging eine interessante Reise in die Vergangenheit zu Ende.

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Lebendige Historie in der Heimatstube

(17.05.2015)

(HeG) Am 17. Mai 2015 feierten die Museen in Deutschland den 38. Internationalen Museumstag. Unter dem Motto MUSEUM.GESELLSCHAFT.ZUKUNFT. wurden wieder ein vielfältiges Programm, tolle Aktionen und spannende Entdeckungen gezeigt.

So auch in der Heimatstube Rehfelde, wo unter dem Thema „Spurensicherung 1945 – Rehfelde“ eine Sonderausstellung, konzipiert und gestaltet durch den Ortschronisten und Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde, Martin Tesky präsentiert wurde.

Noch bis zum 09. Juni 2015 kann diese interessante Ausstellung mit Bild-Tafeln, Exponaten aus der Zeit um 1945, Originaldokumenten, Utensilien und Abzeichen aus der Nazi-Zeit besichtigt werden. Zeitzeugenberichte und Originalfotos verleihen der Ausstellung ihren besonderen Reiz.

In seinen Eröffnungsworten betonte Martin Tesky: „Es handelt sich hier um eine Geschichtsausstellung aus Anlass der Beendigung des zweiten Weltkrieges nach 70 Jahren, die von Zeitzeugenberichten aus Rehfelde lebendig gemacht wurde und für zukünftige Generationen in Erinnerung bleiben soll“. Für die Bereitstellung besonderer Exponate wurden Helmut Treitler und Klaus Wacker mit einem Blumenstraus gedankt. Ein mit Stahlhelm und original Motoradmantel bekleideter Kradmelder und andere Militärausrüstungen bilden den Mittelpunkt der Exponate zum Anfassen. Die ausgestellten Abzeichen - Leihgaben von Klaus Wacker - waren der Publikumsmagnet.

Ergänzend zu diesem Thema waren in den Ausstellungsräumen auch eine Dokumentation und der Video-Film „Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen.

Für das leibliche Wohl der Besucher, immerhin haben insgesamt 40 Interessierte aus Rehfelde und Umgebung die Ausstellung besucht, sorgte die Heimatfreundin Marlis Schulz und Christine Vogel mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Mit angeregten Gesprächen klang der Museumstag bei den Heimatfreunden in Rehfelde aus und wird bestimmt für die nächste Zeit in guter Erinnerung bleiben.

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Neues aus der Rehfelder Heimatstube

(12.03.2015)

(MT) Zahlreiche Besucher aus Rehfelde, Werder und Umgebung erlebten am 10. März wiederum einen interessanten Museumstag in der Rehfelder Heimatstube. Nach der Betrachtung neuer Exponate – so die Festtagstracht einer märkischen Frau um 1850 - und individuellen Führungen wurden in gemütlicher Runde, bei einer Tasse Kaffee, aktuelle Probleme diskutiert. Sehr unzufrieden und teilweise empört äußerten sich die Gäste über die geplante abrupte Beendigung der langen Sparkassentradition in Rehfelde.

Heimatfreundin Christine Vogel berichtete über einen interessanten Weiterbildungstag im Jugendmuseum Berlin-Schöneberg. Hier können sich Schüler, einschließlich ganzer Klassen unter Anleitung aktiv mit heimatgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. Eine ideale Möglichkeit für Klassenfahrten – und der Eintritt ist frei.

Erstmals wurde um 15.00 Uhr in den Räumen der Heimatstube ein heimatgeschichtlicher Bildervortrag von Heimatfreund Helmut Georgi über die „Spur der Steine“ (u.a. Schachbrettsteine) entlang der Oberbarnimer Feldsteinroute gehalten. Da eine gleichnamige Radtour auch am 05. August in diesem Jahr geplant ist, wurden die Besucher schon auf die interessante neue Streckenführung eingestimmt.

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Ein Leben für die Schäferei

(02.12.2014)

(IR/MT) Am 23. Oktober 2014 wurde in den Letschiner Heimatstuben das Jahrbuch des Landkreises Märkisch Oderland 2015 präsentiert. Auch der 22. Jahrgang des Jahrbuches enthält wieder viele interessante Beiträge aus Vergangenheit und Gegenwart unseres Landkreises. Für unsere Gemeinde ist ein Artikel mit der Überschrift „Arno Laube – Ein Leben für die Schäferei“ von besonderer Bedeutung.

Arno Laube, Schäfermeister aus Rehfelde-Herrensee ist ein in Brandenburg anerkannter Schafzüchter und Schäfermeister. 1999 hat er als erster Schäfer Brandenburgs den großen Tierzuchtpreis verliehen bekommen. Noch heute ist er im ältesten Brandenburger Schäferverein Kurmark e.V. aktiv tätig.

Wollen Sie mehr über Schäfermeister Arno Laube aus Rehfelde wissen, dann besuchen Sie am Dienstag, 09. Dezember 2014 die Rehfelder Heimatstube. Hier liegt das Jahrbuch 2015 aus.

Weitere interessante Beiträge darin laden zum Lesen ein. In den Buchhandlungen und Touristinformationen des Landkreises kann das Buch käuflich erworben werden und vielleicht unter dem Weihnachtsbaum manche Freude bereiten.

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Römmler – eine über 75-jährige Firmengeschichte in Rehfelde geht zu Ende

(04.07.2014)

(MT) Die Umzugstransporter rollen fast täglich – Großtechnik wird aus der Produktionsstätte in der Ernst-Thälmann-Straße verladen. Ziel ist der neue Firmenstandort der Hermann Römmler Kunststofftechnik GmbH in Strausberg.

Viele Rehfelder betrachten dieses Treiben mehr mit einem weinenden Auge. Hunderte von ihnen haben in der Fa. Römmler bzw. im VEB Plastformung Rehfelde gearbeitet oder hier einen soliden Beruf erlernt. Das Unternehmen war einer der größten Arbeitgeber in Rehfelde und der Region.

Der Firmengründer Hermann Römmler ist anerkannter Pionier der Kunststofftechnik. Er wirkte ca. 10 Jahre lang in Rehfelde und die Rehfelder wären wohl gut beraten, diesem hervorragenden Praktiker und Wissenschaftler im Ort ein bleibendes Denkmal zu setzen.

Die Geschichte von „Römmler“ – so von den Rehfeldern genannt – ist in der Rehfelder Heimatstube dokumentiert. Alte und neue Exponate von Römmler sind hier ausgestellt. Die neuesten Produkte aus der derzeitigen Produktion hat der Leiter der Heimatstube am 01. Juli 2014 von der Firma erhalten.

 

Die MärkischeOnlineZeitung berichtete am 24. Juni 2014 unter der Überschrift "Baby-Löffel für Amerika" über den Firmen-Umzug.

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Zisterzienser-Ausstellung in der Heimatstube eröffnet

(19.05.2014)

(RG) Bei der gestrigen Ausstellungseröffnung aus Anlass des Internationalen Museumstages zum Thema „ Auf den Spuren  der Zisterzienser in unserer Region“ in der Heimatstube erschienen traditionell zahlreiche Besucher, die zünftig mit einem kleinen Schluck „Zinnaer Klosterbruder“, dargereicht von einem Mönch alias Konrad Bormann begrüßt wurden.

Die aufwendig vom Vorsitzenden Martin Tesky gestalteten Tafeln zum Ausstellungsthema sowie die extra angefertigte Mönchskutte – Konverse - fanden ausnahmslos die Anerkennung und das Lob der Besucher.

Der Nachmittag wartete, wie gewohnt bei freiem Eintritt, mit einer Kaffeetafel auf, die auch gern von den Besuchern angenommen wird.

Dieses „ miteinander ins Gespräch kommen“ sollte auch zum Erfolg der Veranstaltung in der Heimatstube beitragen. Besonderer  Dank geht an Martin Tesky, der durch wochenlange Arbeit zum Erfolg der Ausstellung maßgeblich beigetragen hat, an die Sparkasse Rehfelde für die finanzielle Unterstützung und an die freundlichen Besucher.

Wenn am Ende des Besuches der Ausstellung ein Eintrag ins Gästebuch erfolgte oder eine kleine Spende hinterlassen wurde, ist das einem großen Beifall gleichzusetzen.

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Von Liliensymbol bis Wanderkarte

(27.03.2014)

(IR) Die aktuelle Sonderausstellung in der Heimatstube über die touristische Entwicklung Rehfeldes, dem Grünen Tor zur Märkischen Schweiz, können sich Interessierte noch bis Ende April ansehen.

Die MärkischeOnlineZeitung nahm diese Präsentation zum Anlass, ausführlich über die zehnjährige Erfolgsgeschichte auf diesem Gebiet unter der obigen Überschrift zu berichten.

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Heimatfreunde helfen bei Ahnenforschung

(21.03.2014)

(HGH) Im vorigen Jahr konnte hier auf dieser Internetseite aus der Heimatstube berichtet werden, dass Helmut Georgi aus Eggersdorf seine vollständige Sammlung der „Brandenburger Blätter“ dem Museum übergeben hat. Bei der Recherche über die Hugenottenfamilie de Martincourt stieß nunmehr ein Cuxhavener Ahnenforscher in einer Quellenangabe auf einen Aufsatz, der in den „Brandenburger Blättern“ aus dem Jahre 1995 veröffentlicht wurde. Der Cuxhavener googelte nach der Literaturangabe und fand den oben genannten Web-Artikel auf unserer Internetseite als möglich zugängliche Quelle für den gesuchten Aufsatz und schrieb an die InternetRedaktion:

„Gibt es eine Möglichkeit, mir den vorstehend genannten Artikel z.B. durch Kopie oder Anhang an eine e-mail zukommen zu lassen? Ich würde mich freuen, wenn das klappen könnte.“

Das Anliegen wurde weitergeleitet und Martin Tesky, Leiter der Heimatstube ist der Bitte nachgekommen, hat den Artikel gescannt, per e-mail zugesandt und diese Antwort erhalten:

„ … ganz herzlichen Dank für die schnelle Übersendung des Artikels über die Martincourts. Das hat mir wieder ein bisschen weiter geholfen, habe ich doch den ein oder anderen aus der familieneigenen Ahnentafel wiedergefunden. Nochmals vielen Dank. …“

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Viel Geschichte in der Heimatstube

(11.02.2014)

(IR) Es war ein turbulenter und diskussionsfreudiger Museumstag am heutigen Dienstag in der Heimatstube. Viel Kindergartengeschichte wurde präsentiert – weitaus mehr als am 17. Januar 2014 im Kindergarten “Fuchsbau” zum 30.Geburtstag. Dazu kam die “Sonntagslöffelgeschichte”, die besonders Elisa aus Schwerin interessierte, die in Rehfelde-Herrensee bei ihrer Omi zu Besuch ist.

Ja, und dann war da die “Baumgeschichte” – da mischten sich dann alle der ca. 15 Besucher der Heimatstube ein. Besonders empört über eine mögliche Fällung des ältesten Baumes von Rehfelde war ein Berliner Ehepaar, dass seine Wurzeln in Rehfelde hat. Andere ältere Besucher wussten natürlich nichts über die Gefahr einer solchen Fällung – einfach deshalb weil sie keinen Computer haben und somit nicht im Internet sind. Übrigens ein Problem, dass für die meisten Rehfelder Senioren zutrifft.

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Nur ein Löffel ?

(10.02.2014)

(MT) Museumsexponate können viel erzählen, so auch die in der Rehfelder Heimatstube. Vor kurzem hat Wolfgang Krieg aus Rehfelde-Herrensee, wie schon des Öfteren, angefragt: „Könnt Ihr das gebrauchen?"

Es war ein normaler Löffel, aber mit einer Gravur – Sonntagsschule 1951. Mit der Sonntagsschule konnten wir nichts anfangen. Wir holten uns Hilfe aus dem Internet. Ursprünglich vermittelten Sonntagsschulen Kindern unterprivilegierter Schichten religiöses Wissen und halfen bei der Alphabetisierung.

Die Sonntagsschulen gibt es bereits seit 1780 in England und ab 1790 in Deutschland. Diese Schulen soll es heute noch geben – vorrangig in protestantischen Kirchen. Ein sehr bekannter ehemaliger Sonntagsschüler ist der Komiker Otto Waalkes.

Wer mehr über die Sonntagsschule weiß oder wissen will, sollte morgen am 11. Februar 2014, von 14.00 bis 16.00 Uhr die Rehfelder Heimatstube besuchen.

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Ortschronist stellt "Rehfelde 2013" vor

(16.01.2014)

(CV) Am 14. Januar hatte die Heimatstube zum ersten Mal in diesem Jahr geöffnet und es kamen über 20 Besucher. Eine Ausstellung zum Thema „ Rehfelde im Jahre 2013“, die von Martin Tesky zusammengestellt war, überraschte die Besucher. Auf Schautafeln und in Mappen waren zahlreiche Dokumente, z.B. Fotos und Zeitungsartikel über unseren Ort ausgestellt.

Erich Schulz schenkte der Heimatstube ein Gemälde, das der spätere Graphiker Gerhard Neumann als 15-jähriger im Jahre 1949 gemalt hat. Gerhard Schwarz übergab der Heimatstube eine Ausgabe des neuen Buches „ Rehfelde – Ein Dorf auf dem Barnim“ für die Sammlung heimatgeschichtlicher Schriften.

Bei Kaffee und Kuchen fanden zahlreiche Gespräche statt. Der Vorstand des Heimatvereines bedankt sich bei Frau H. Tesky, die sich viel Mühe gegeben hat, um die Veranstaltung kulinarisch zu umrahmen. 

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Handbibliothek lädt zum Besuch ein

(13.11.2013)

(IR) Unter obiger Überschrift berichtet die Märkische Oderzeitung - Lokalausgabe Märkisches Echo heute aus der Rehfelder Heimatstube. Anlass des Reporterbesuches war die Herausgabe der Broschüre "Alles zur Ausstellung 'Kindheit in Rehfelde'". 

 

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Brandenburger Blätter komplett in der Heimatstube

(19.08.2013)

(MT) Am vergangenen Dienstag, den 13. August 2013, übergab Helmut Georgi aus Eggersdorf, Freund der Rehfelder Heimatstube, seine Sammlung „Brandenburger Blätter“ dem Museum. Jetzt hat die Heimatstube eine komplette Sammlung dieser Beilage der Märkischen Oderzeitung mit wunderbaren Beiträgen über die märkische Natur, Kultur und Geschichte. Neben den Brandenburger Blättern von Helmut Georgi waren bereits weitere Exemplare von den Heimatfreunden Eckard Schlenker und Martin Tesky vorhanden.

Die erste Ausgabe der Brandenburger Blätter stammt vom 08. März 1991, die bisher letzte Ausgabe - die Nr. 230 - vom 05. Juli 2013. Die Brandenburger Blätter stellen ein interessantes Nachschlagewerk für all jene dar, die sich tiefgründig mit der Heimatgeschichte unseres Brandenburger Landes beschäftigen möchten. Die Rehfelder Heimatfreunde, Träger der Rehfelder Heimatstube, haben nun die Absicht, diese Geschichtsdokumente für eine bessere Handhabe einbinden zu lassen.

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Kindheit in Rehfelde

(07.05.2013)

(MT) Um die Gegenwart zu begreifen und die Zukunft zu gestalten, bedarf es der Erinnerung an die Vergangenheit. Nirgendwo wird dieses Zusammenspiel deutlicher als in den Museen. Als Horte der Erinnerung, die das kulturelle Erbe bewahren, ausstellen und vermitteln, sind sie zugleich Orte der Begegnung und des Austauschs sowie der Auseinandersetzung mit Fragen der Gegenwart und der Zukunft.

Auch im Kulturland–Themenjahr 2013 „Kindheit in Brandenburg“ wird dieser konzeptionelle Ansatz

„Vergangenheit erinnern – Zukunft gestalten
Museen machen mit!“

fortgeführt.

Dieses Zeitzeugenprojekt soll die regionale Identität stärken und zur kulturellen Bildung einen Beitrag leisten.

In der Ausstellung in der Rehfelder Heimatstube, konzipiert durch Heimatfreund Martin Tesky, kommen über 30 Personen zu Wort, die über ihre Kindheit in Rehfelde berichten. Fast alle Generationen sind dabei, angefangen von den Geburtsjahrgängen 1918 und 1921 bis zu den heutigen Kindern aus dem Rehfelder Schulhort.

Eingebettet sind diese Erzählungen von Exponaten zur Rehfelder Schulgeschichte, von künstlerischen Arbeiten - nicht nur Rehfelder Kindern und es gibt auch viel Sehenswertes, das an vergangene Kindheitstage erinnert.

Die Sonderausstellung „Kindheit in Rehfelde“ wird am 12. Mai 2013 um 14:00 Uhr eröffnet und ist bis zum 31. August 2013 zu sehen. Geöffnet ist die Heimatstube jeden 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr, so auch am 14.05.2013, bzw. über telefonische Anmeldung (033435-76607).

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Gesucht wird Omas altes Küchenbüfett

(11.01.2013)

(IR) Die Heimatstube steht diese Woche im Focus der lokalen Berichterstattung. In der heutigen Ausgabe der MOZ/Märkisches Echo wird das Anliegen vertieft, dass die Heimatfreunde über die Spende eines alten Küchenbüfetts sehr erfreut wären.

 

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Neue Ausstellung in der Rehfelder Heimatstube

(03.01.2013)

(MT) Wie schon seit vielen Jahren bewährt, ist auch 2013 die Rehfelder Heimatstube an jedem 2. Dienstag im Monat von 14.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Und die Stammbesucher wissen, dass es immer etwas Neues zu entdecken gibt. Andererseits kann man hier auch bei einer gemütlichen Tasse Kaffee in heimatgeschichtlicher Literatur blättern oder mit anderen Besuchern interessante Gespräche führen.

Der Ausstellungsraum ist zum neuen Jahr vollkommen neu gestaltet worden. Neben der Darstellung der Rehfelder Schulgeschichte findet man in vier neuen Glasvitrinen noch nicht gezeigte Exponate, die 2012 der Heimatstube übergeben wurden. Abgerundet wird die Ausstellung mit Exponaten, die die erfolgreiche 10-jährige Geschichte des Rehfelder Heimatvereins beleuchten.

Sollte es Bürger von Rehfelde und der Region geben, die nicht an einem 2. Dienstag im Monat die Rehfelder Heimatstube besuchen können, dann sei darauf verwiesen, dass dieses Museum eigentlich ganzjährig geöffnet ist! Noch nie wurden Interessierte abgewiesen, die sich telefonisch zu einem Besuch für einen anderen Zeitpunkt angemeldet hatten. (Tel. 033435-76607, oder – 75946).

Wir freuen uns, Sie am Dienstag, den 08. Januar 2013 von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Rehfelder Heimatstube begrüßen zu dürfen! 

 

Foto: Spinnrad von Ilse Kraft 2012

[Neu gestalteter Ausstellungsraum]

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Neue Sonderausstellung in der Rehfelder Heimatstube

(17.11.2012)

(MT) In der Rehfelder Heimatstube war am Dienstag, den 13.11.12 wieder  einmal viel los. Der Besucherstrom wollte zur Vernissage der Ausstellung „25 Jahre Rehfelder Sängerkreis“ nicht abreißen.

In fleißiger Arbeit haben Ingelore Jung, Lies Galey, Gisela Grüttner und Frau Otto eine bemerkenswerte Ausstellung aufgebaut, die anschaulich  den „Lebenslauf“ des Rehfelder Chores dokumentiert. Schön gestaltete Bildtafeln sind genauso zu sehen wie Fotomappen, Chorkleidung und ein Banner des Rehfelder Sängerkreises. Hinter vielen Exponaten verbirgt sich die Jahre lange Chronikarbeit der Familie Jung.

Diese Ausstellung wollten sich der Bürgermeister Reiner Donath und seine Stellvertreterin Heidi Mora natürlich  nicht entgehen lassen. Sie nahmen sich nach dem Ausstellungsrundgang  noch die Zeit, wie fast alle andere Besucher auch, um sich bei einer Tasse Kaffee, und dem leckeren Kuchen von Heimatfreundin und Chormitglied Lies Galey, über das Gesehene zu unterhalten.

Ein weiterer Höhepunkt war dann der Auftritt des Sängerkreises mit schönen und bekannten Liedern. Gäste der Heimatstube sind  immer wieder erstaunt,  welch ein Fassungsvermögen doch dieses kleine Museum hat.

Alle die, die  diese Schau noch sehen wollen, können das noch am 27.11., 08.12. und 11.12.2012 von 14.00 bis 16.00 Uhr tun.

 

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10 Jahre Rehfelder Heimatstube

(25.10.2012)

(MT) Mit zahlreichen Gästen feierten gestern am 24. Oktober 2012 die Rehfelder Heimatfreunde das Jubiläum des kleinen Heimatmuseums in der alten Schule in der Ernst-Thälmann-Str. 46. Für eine festliche Atmosphäre im Bürgersaal sorgten auch Andreas Wenske (Klavier) und Judith Kliegel (Querflöte) von der Musikschule Hugo Distler, die mit ihren Darbietungen von klassischer Musik starken Beifall ernteten.

In den Grußworten der Rehfelder Bürgermeister der letzten 10 Jahre – Arno Neumann, Lutz Schwarz und Reiner Donath – würdigten diese die einmalige kulturelle und touristische Einrichtung für die Gemeinde Rehfelde. Die Leiterin des Rehfelder Schulhortes Kristin Scheffler schilderte u.a. in ihrem Wortbeitrag, wie begeistert ihre Schüler der 1. bis 5. Klassen sich an der Geschichtswoche zum „Wirken Friedrich II. in unserer Region“ in der Rehfelder Heimatstube beteiligten.

Alle Besucher der Veranstaltung freuten sich übrigens über das erste farbige Faltblatt unserer Rehfelder Heimatstube, dass sie druckfrisch in den Händen halten konnten.

Die gelungene Veranstaltung wurde dann durch den Heimatfreund Martin Tesky mit einem Dia-Vortrag zur Geschichte der Rehfelder Heimatstube abgerundet.

 

Bilder von der Veranstaltung --> hier

[Flyer - Rehfelder Heimatstube]

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Alter Zylinder und Familiengeschichte

(27.11.2011)

(MT) Viele Rehfelder Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen verbanden den Besuch des Rehfelder Weihnachtsmarktes damit, auch einen Blick in die weihnachtlich geschmückte Heimatstube zu werfen.

In der Sonderausstellung „Neue Exponate 2011“ konnten wieder neue Ausstellungsstücke für das Museum und das Heimatarchiv bestaunt werden, die in Zukunft das „Zentrum der Rehfelder Heimatpflege“ bereichern werden.

So war u.a. ein alter Zylinder mit dazugehöriger Hutschachtel aus den 1920er Jahren ein „Hit“ der Ausstellung. Christine Vogel und Ruth Gehrke vom Vorstand des Heimatvereins meinten,so wie  viele andere Besucher auch, dass die zahlreichen alten Dokumente Rehfelder Familien, ein wahrer Schatz für die Geschichtsaufarbeitung kommender Generationen ist.

So kann an den vom Ehepaar Richter übergebenen Fotos, Ausweisen, Briefen … die Familiengeschichte der Klaues aus der Rehfelder Ernst-Thälmann-Straße in drei Generationen nach verfolgt werden.

Viele Besucher nutzten nach dem Rundgang durch die Museumsräume die Möglichkeit, sich bei einer Tasse Kaffee und frischem Weihnachtsgebäck in gemütlicher Runde über heimatgeschichtliche Themen auszutauschen.

 

Der Artikel in der MOZ vom 30.11.2011 --> hier

 

Bilder von der Sonderausstellung --> hier

 

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Zwierzyner in Rehfelder Heimatstube

(01.10.2011)

(HG) Im Rahmen des 13. Zinndorfer Oktoberfestes unter dem Leitthema:  „Land & Leute" -  deutsch – polnische Begegnungen 2011 besuchten der Bürgermeister von Zwierzyn und interessierte Zwierzyner Bürger die Rehfelder Heimatstube. Man wollte Erfahrungen sammeln, um demnächst auch in Zwierzyn ein Heimatmuseum aufzubauen. Der Vorsitzende der Rehfelder Heimatfreunde, Martin Tesky konnte über rund 10 Jahre erfolgreicher Arbeit beim Aufbau des Heimatmuseums berichten, aber auch auf Probleme und Schwierigkeiten hinweisen, die ein solches Vorhaben mit sich bringt. Aber das Ergebnis spricht für sich, wie sich die polnischen Besucher in den Ausstellungsräumen überzeugen konnten. Nach dem Besuch der Heimatstube gab es noch einen kleinen Spaziergang zum Naturlehrpfad.

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Sonderausstellung „Kultur- und Naturdenkmale in den Rehfelde-Dörfern“

(15.05.2011)

Im Rahmen des internationalen Museums­tages hatte heute die Rehfelder Heimatstube geöffnet und den Besuchern eine neue Sonderausstellung "Kultur- und Naturdenkmale in den Rehfelder Dörfern" präsentiert.


Bürgermeister Reiner Donath eröffnete die Ausstellung und überreichte Blumen an die Veranstalter. Etwa 20 Besucher waren der Einladung gefolgt und überrascht, welche unbekannten Schönheiten die Rehfelder Dörfer Werder, Zinndorf und natürlich Rehfelde-Dorf, aber auch Rehfelde-Siedlung  bieten. Acht Poster und zusätzlich zahlreiche Fotos zeigen alte Bauwerke früher und heute, die spezielle Feldsteinbaukunst unserer Gegend und besondere Kultur und Naturdenkmale.


Zusätzlich ist eine Broschüre zu diesem Thema erarbeitet worden. Darin findet sich eine umfangreichere Beschreibung und weitere Denkmale, die nicht auf den Postern Platz fanden.


Die "Ausstellungsmacher" Martin Tesky und Helmut Grützbach hätten sich über etwas mehr Andrang in der Heimatstube gefreut, zumal eine solche Ausstellung viel Vorbereitungszeit erfordert. Aber die Ausstellung ist ja weiterhin zu sehen und Interessenten sind herzlich eingeladen

Foto zu Meldung: Sonderausstellung „Kultur- und Naturdenkmale in den Rehfelde-Dörfern“