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Werder

Vorschaubild

Es waren wohl die Wettiner, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts den südöstlichen Teil des Barnim eroberten und ein Netz von Städten und Dörfern anlegen ließen. Bei der Namensgebung entschieden sich die eingewanderten Siedler häufig für den Namen ihrer Heimatorte. Daher finden sich hier viele Ortsbezeichnungen aus dem wettinischen Raum um Torgau und Elsterwerda wieder. Beispiele sind Rehfelde, Zinndorf, Lichtenow, Herzfelde und auch Werder. Um 1230 schenkte der Wettiner Markgraf Heinrich III dem notleidenden Kloster Zinna das abgabefähige Dorf Werder, dessen Erstnennung auf eine Strausberger Urkunde aus dem Jahre 1309 zurückgeführt wird. In ihr taucht ein „Johannes dictus Werder" auf.

 

Renovierter Bauernhof

 

 

Bis um 1553 gehörte das Dorf dem Kloster Zinna, danach bis 1872 zum kurfürstlichen, später königlichen Domänenamt Amt Rüdersdorf. Das Dorf lässt noch heute die Form eines ehemaligen Angerdorfes gut erkennen. Die Höfe liegen zu beiden Seiten einer langen Straße. Diese erweitert sich in der Mitte zu einem ovalen Anger mit Kirche und vormals zwei großen Dorfteichen, die heute leider verschüttet und bebaut sind. Vom Wirken der Mönche des Kloster Zinna kündet die massive Feldsteinkirche auf dem Dorfanger.

 

Der Friedhof um die Kirche wurde Ende des 19. Jh. aufgegeben und ein neuer südlich des Ortes angelegt. Seine beiden Alleen in den Hauptachsen bilden ein aus Linden bestehendes Kreuz.

Um die Kirche gruppierten sich eine Schule, ein Feuerwehrhaus, ein Armenhaus und die Häuser der Büdner, vorwiegend Handwerker und Landarbeiter. Das kleine Gebäude neben der Feuerwehr ist das Spritzenhaus von 1928, welches früher gleichzeitig als Gefängnis diente.

 

Der ehemalige Dorfkrug, mit den Torfstecherwerkzeugen an der Hauswand nördlich der Kirche, wurde als „Bierstübl" bis 1996 betrieben.

 

Die Mühle, etwa 950 m westlich des Dorfkerns und nicht mehr erhalten wird erstmals 1375 erwähnt.

Es gab im Ort auch mehrere Schmieden. Eine davon wurde noch ausgangs der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts durch einen Hufschmied genutzt. Sie befindet sich in der heutigen Garzauer Straße 1.

Die Schule wurde 1738 gegründet. Der damalige Schulhalter Nojahn hatte 29 Kinder in der einklassigen Schule. 1874 wurden schon 50 Kinder unterrichtet.

 

Kirche

 

Das Dorf wurde in vielen kriegerischen Auseinandersetzungen, besonders aber im Dreißigjährigen Krieg verwüstet. Immer wieder standen die Werderaner auf. Ende des 17. Jh. gelang es, die Höfe wieder zu betreiben und die Äcker wieder urbar zu machen.

Die heute noch häufig zu beobachtenden Drei- und Vierseitenhöfe stammen in ihrer Mehrzahl erst aus der 2. Hälfte des 19. Jh. Sie bestehen aus Wohnhaus, Stallungen, Scheune und Lagerschuppen, die die Hoffläche umschließen, in deren Mitte sich meist der Dunghaufen und die Dunggrube befand.

 

Im Rahmen der Bodenreform, die in Werder am 11.10.1945 begann, wurden die Ländereien des Lehngutes und Anderer an Landlose, Landarme sowie an Landarbeiter und Umsiedler verteilt. Darüber hinaus entstand das Volksgut Sophienfelde.  Im Oktober 1952 schlossen sich neun Bauern zusammen und gründeten eine Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG). Diese war ab 1953 Patenbetrieb des Institutes für Lehrerbildung in Waldsieversdorf.

 

Seit 2001 gibt es auch wieder eine Kindertagesstätte in Werder, den Kinderhof „Rehkids“.

 

Mit der Gemeindegebietsreform vom 26.10.2003 wurde Werder ein Ortsteil von Rehfelde. 2009

hat das Dorf Werder 391 Einwohner.

 

 

 

Information

Das Dorf Werder - Flyer

 

 

 


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Aktuelle Meldungen

Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

(17.09.2018)

(KG) Eine gelungene Feier, so das allgemeine Urteil, war am Sonnabend, dem 15. September, die Einweihung des Gedenksteins für den Erzähler, Dichter, Essayisten, Dramatiker und Lektor des Fischer-Verlags Moritz Heimann, der vor 150 Jahren in Werder geboren wurde. Der Verein der Heimatfreunde Rehfelde hatte zusammen mit der Gemeinde Rehfelde geladen  – und der Einladung gefolgt waren „Werderaner“ sowie Rehfelder, Zinndorfer und eine stattliche Delegation aus Kagel, dem langjährigen Heimatort der Familie Heimann. Der dortige Heimatverein hat in seinem Domizil „Alte Dorfschule“ sogar eine kleine, aber informative Heimann-Ausstellung und Sammlung, und schon vor drei Jahren dort eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Die Feier eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Martin Tesky. Ihm folgend übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin, Heidrun Mora, die einleitende Vorstellung Heimanns. Sie verwies dabei darauf, dass Werder zwar als Geburtsort Moritz Heimanns feststehe, aber dass das Geburtshaus, höchstwahrscheinlich ein Ladengeschäft mit Wohnung, bis heute nicht identifiziert sei. Dr. Kurt Gamerschlag ergänzte dazu später, dass im Geburtsjahr Heimanns 1868 im 400-Seelen Dorf Werder immerhin mindestens vier Krämerläden existierten, nebst vier Gastwirtschaften, drei Schmieden, zwei Bäckern und einer Reihe weiterer Handwerksbetriebe, die heute samt und sonders verschwunden sind und nur durch die fleißige Archivierungsarbeit des Heimatvereins der Nachwelt erhalten bleiben.

Ortsvorsteher Dr. Frank Küchler bemerkte in seinen Bemerkungen dazu, dass auch die Werke Heimanns fast von der Bildfläche verschwunden sind. Im Internet finde man noch antiquarisch zu erwerbende Texte. Allerdings habe ihn dann doch der Preis von 160 Euro für den Text der Erstausgabe von Heimanns Komödie „Der Weiberschreck“ ziemlich geschockt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag von den Rehfelder Heimatfreunden trug schließlich den neuesten Stand der Forschung zu Heimann vor. Er berichtete von vielen biographischen Details der wohl ursprünglich in Kagel beheimateten jüdischen Familie Heimann, die aus noch unbekannten Gründen für einige Zeit nach Werder gezogen sei, dann aber wieder zurück nach Kagel, als Moritz Heimann gerade drei Jahre alt war. Vieles in der Biographie Heimanns, der mit der Bildhauerin Gertrud Marschalk verheiratet war und damit zum Schwager des von ihm bewunderten Gerhard Hauptmann wurde, liegt noch unaufgearbeitet in diversen Archiven. Vor allem Günter de Bruyn, der wohl bekannteste märkische Schriftsteller unserer Zeit, kümmert sich seit Jahren darum, wenigstens Heimanns Erzählungen aus den märkischen Dörfern an die Leseröffentlichkeit zu bringen. Heimanns fünf Dramen sind zu seiner Zeit alle auf dem Theater als allzu intellektuelle Dialogdramen durchgefallen und heute vergessen. Ebenso seine über 200 Essays zu Themen seiner Zeit in über einem Dutzend verschiedener Zeitschriften. Viele davon, etwa über die Integration besonders von jüdischen Flüchtlingen aus dem Osten, über die „soziale Frage“ des Umgangs mit der arbeitenden Bevölkerung im Kapitalismus, über die „zionistischen“ Bestrebungen zur jüdischen Staatengründung in Palästina, über christlich-jüdische Konflikte, Assimilation und „Judentaufen“, über ethische Anforderung an Politiker und Beamtenschaft usw. sind bis heute spannend und oft sogar heute aktuell verstörend. Leider gibt es keine komplette Sammlung, sondern nur Heimanns erste Zusammenstellung in seinen nur noch antiquarisch zu bekommenden „Prosaischen Schriften“ von 1918 und ein paar weitere Auswahlsammlungen nach seinem Tod 1925.

 

Die Arbeit als Verlagslektor bei dem neu in Berlin gegründeten Verlag Samuel Fischer war Heimanns „Brotberuf“. Hier hat er, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, aber in der Literaturszene der damaligen Zeit als absolute Kapazität verehrt, nachhaltig gewirkt. Er entschied mit Fischer über Annahme oder Ablehnung der hunderte von Manuskripte, die hoffnungsvolle Autorinnen und Autoren an den Verlag schickten, und betreute die angenommenen Glücklichen dann als Korrektor und Kommentator. Thomas Mann kam ebenso unter seine „Fittiche“ wie Gerhard Hauptmann (beide Nobelpreisträger), die damaligen Bestsellerautoren Emil Strauß und Jakob Wassermann; Rainer Maria Rilke oder auch der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau usw. usw. Legendär unter all diesen Autoren waren die Gesprächsrunden mit Heimann in seinem Heim in Kagel, – und, nicht zu vergessen, die fröhlichen Runden im „Goldenen Lamm“ in Lichtenow.

 

Stimmungsvoll begleitet wurde die Gedenkfeier vom Duo Axel Zebeck (Gitarre) und Monika Kleffmann (Cello) aus Bochum. Besonders ihre romantische Vertonung des schönen Gedichts von Moritz Heimann, „Abend“, traf die Atmosphäre der Feier, die mit einer gemütlichen Kaffetafel und vielen Gesprächen der Heimatfreunde von Werder, Rehfelde, Zinndorf und Kagel miteinander beendet werden konnte:

 

Still verzittert der Tag !

Nebel schweben bedächtig

Über Wiesen und Hag.

Es rege sich nächtig.

Noch ein Gruß und ein Wink.

Mühsam ziehen die Pferde;

Rund um die träumende Erde

Spannt sich der magische Ring.

Durch das schweigende Feld

Späte Lichter verhauchen,

Und das Herz und die Welt

Ins Dunkel tauchen !

 

Ein großes Dankeschön an Helmut Lattwin für das tolle Engagement zur Vorbereitung des Gedenksteins und der Organisation der schweren Technik.

 

Bilder von der Aufstellung des Gedenksteines und der Einweihung --> hier

Foto zu Meldung: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

Feuer im Roten Luch

(30.08.2018)
(IR) Gestern wurden um 12.06 Uhr die Kameraden der Feuerwehren durch die Leitstelle Oderland zu einem Waldbrand im Bereich Werder/Rotes Luch alarmiert.
 
In der Polizeimeldung vom 30.08.2018 heißt es:
In der Siedlung Rotes Luch brannten am Waldrand zur Mittagszeit des 29. August entsorgte Altreifen. Das Feuer griff auf den Wald über. Um die Ausdehnung erfassen zu können, kam ein Hubschrauber zum Einsatz. Die Feuerwehr löschte eine Fläche von ungefähr fünf Hektar. Gegen 14 Uhr wurden die Anwohner in Sophienfelde und einige Anwohner des Roten Luchs evakuiert. Sie konnten am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz dauerte bis 21 Uhr. Am 30. August suchen Kriminaltechniker nach Spuren zum Ermitteln der Brandursache.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet unter der Überschrift „180 Kräfte im Einsatz - Waldbrand am Roten Luch“ von diesem Einsatz. Lesen Sie den Artikel --> hier
 

Foto zu Meldung: Feuer im Roten Luch

Kirche Werder vorgestellt

(07.11.2016)

(IR) In der MOZ-Serie "Kirchen der Region" wird im 12. Beitrag die Werderaner Dorfkirche vorgestellt. Wolfgang Reichard aus Werder schildert den traurigen Zustand des Gebäudes Anfang der 80er Jahre und die Aktivitäten zur Revitalisierung des Gotteshauses. Über die Geschichte des Bauwerkes ist auch viel Wissenswertes zu erfahren.

Lesen Sie den Artikel mit der Überschrift "Turmsteine mit Ritzzeichnungen" --> hier

Foto zu Meldung: Kirche Werder vorgestellt

Solarfeld an der Ostbahn

(02.04.2016)

(IR) Entlang der Ostbahn-Strecke sollen südlich von Garzau Photovoltaikanlagen entstehen. Im Amtsblatt Märkische Schweiz wurden die Planungsunterlagen bereits veröffentlicht. Die Märkische Online Zeitung berichtet unter der Überschrift "Bedenken aus Werder zum Energieprojekt" über das Projekt.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Foto - C. Nöhren/pixelio.de

Foto zu Meldung: Solarfeld an der Ostbahn

Flugmodelle im Kunstflug

(24.06.2014)

(HGH) Die Menschen träumen schon immer vom Fliegen. Vor Jahrzehnten war es ein Privileg weniger, heute jetten viele in den Urlaub und rund um die Welt. Diese Faszination überträgt sich auch auf die kleinen Flugmodelle, die, wenn sie sich in die Luft erheben und ferngesteuert gewagte Manöver fliegen, die Aufmerksamkeit der Zuschauer magisch anziehen.

Bei wechselhaftem Wetter fanden am Wochenende über 100 Besucher den Weg zum Modellflugtag der Märkischen Mücken e.V. auf das Vereinsgelände in Werder. „Die Veranstaltung, deren Stattfinden erst drei Tage zuvor durch die behördliche Zurückweisung neuer Einsprüche gegen Baugenehmigung und Aufstiegsgenehmigung gesichert war … “ (Zitat Märkische Oderzeitung), zeigte das Können und die Begeisterung der Modellflieger bei den Vorführungen und das Staunen der Laien mit den Köpfen im Nacken. Für die Kinder wurden E-Motorrad-, Mini-Quad- und Segway-Fahren angeboten. Der Gewinner des Hauptpreises der Tombola – ein Mitflug in einem Ultra-Leichtflieger mit Start und Landung auf dem Strausberger Flugplatz - konnte erst nach mehreren Versuchen ermittelt werden, da einige Gäste bei der Ziehung schon nicht mehr anwesend waren.

Dieser Modellflugtag war ein weiterer Höhepunkt im Veranstaltungsreigen der Gemeinde und sollte weitere Fortsetzungen finden.

 

Bericht und Bilderserie auf strausberg-live  --> hier

Foto zu Meldung: Flugmodelle im Kunstflug

Dorffest in Werder

(11.08.2013)

(HRi) ... ein kleines feines Fest an einem schönen Sommertag. Insbesondere die Kleineren und die reife Generation erlebten gestern einen wohlklingenden Tag. Eröffnet hatten die Strausberger Jagdhornbläser, dem sich dann mit schönen Liedern die Reh-Kids Kinder mit dem Rehfelder Sängerkreis anschlossen. Am Nachmittag spielten dann mit sehr erfrischender Musik die Eggersdorfer Dorfmusikanten auf.

Die Frauen aus Werder hatten wieder Kuchen gebacken, Gegrilltes vom Wildschwein und Getränke aller Art waren für das leibliche Wohl reichlich vorhanden. Die Älteren plauderten bei Musik, Kaffee und Kuchen oder auch beim Bier. Die Kinder am Bastelstand der Reh - Kids werkelten oder erfreuten sich bei Spielen mit der Kinderfeuerwehr. Stände der Imkerin und der Korbflechterin machten das schöne Ambiente auf dem Dorfplatz vollkommen.

Ein gelungener Nachmittag, der rechtzeitig vor der abendlichen Gewitterhusche seinen Ausklang fand. Ein großes Dankeschön an alle, die am Gelingen mitgewirkt haben.

 

Die Märkische Oderzeitung berichtet zum Fest unter der Überschrift: "Werderaner feiern zu passenden Klängen".

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Bericht im BAB - Lokalanzeiger --> hier

Foto zu Meldung: Dorffest in Werder

Windräder „Zwischen Werder und Zinndorf“? – Klarstellung zur Standortangabe

(22.06.2013)

Mitteilung der Fraktion AWG in der Gemeindevertretung Rehfelde, 20.06.2013

Im Zusammenhang mit der „Gemeinsamen Erklärung“ der Fraktionen AWG und SPD in der Gemeindevertretung Rehfelde, des Ortsverbandes der CDU sowie der Ortsvorsteher von Werder und Zinndorf zur beabsichtigten Aufstellung neuer Windräder und der dazu aktuell laufenden Unterschriftssammlung wird von Kritikern bemängelt, dass die von den Verfassern verwendete Bezeichnung „zwischen Werder und Zinndorf“ unzutreffend und damit irreführend sei.

Dazu möchten wir im Auftrag der Unterzeichner der Gemeinsamen Erklärung folgendes erläutern:

Richtig ist, dass es in der Sachdarstellung der aktuell diskutierten Beschlussvorlage 20/2013 um die „Erweiterung des Windparks durch ggf. 2 Windenergieanlagen (WEA) des Herstellers Nordex“ mit einer Nennleistung von 2,4 MW und einer Gesamthöhe von 200m geht, wobei sich beide Standorte im Bereich der Gemarkung Zinndorf befinden.

Der offizielle Begriff für diesen Bereich lautet laut Bebauungsplanung „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“. Das Gebiet gehört also zu beiden Gemarkungen und ist über Ortsteilgrenzen hinweg ein in sich geschlossenes, zusammenhängendes Gebiet, das als einheitliches Feld wahrgenommen wird und umgangssprachlich auch als das „Windfeld zwischen Werder und Zinndorf“ oder „die Windräder zwischen Werder und Zinndorf“ bezeichnet wird. Im Kontext unserer Erklärung haben wir diesen Begriff übernommen und erläutert.

Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass sich sowohl die Gemeinsame Erklärung als auch die Unterschriftssammlung nicht nur gegen die aktuell geplanten Vorhaben, sondern grundsätzlich gegen jeglichen Zubau von neuen Anlagen in diesem „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“ richtet, was nach unserer Kenntnis der rechtlichen Situation nicht ausgeschlossen werden kann.

Entsprechend ist in unserer Erklärung formuliert: „ Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus die große Sorge, dass mit der faktischen Öffnung der Bebauungsplanung für neue Windräder nicht nur die Firma Denker & Wulf, sondern auch weitere Investoren Anspruch auf Genehmigung neuer und größerer Anlagen erheben werden“.

Im Auftrag
Dr. Klaus-Peter Oehler

Foto zu Meldung: Windräder „Zwischen Werder und Zinndorf“? – Klarstellung zur Standortangabe

200m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant!

(14.06.2013)

Gemeinsame Erklärung
der Fraktionen AWG und SPD in der Gemeindevertretung Rehfelde, des Ortsverbandes der CDU Rehfelde sowie der Ortsbeiräte von Werder und Zinndorf

 

Brandenburg will weitere Windräder. Aber der Platz wird knapper und immer mehr Bürger wehren sich aufgrund der langjährigen Erfahrungen gegen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Verschlechterung ihrer Lebensqualität, den Wertverfall der Anliegerimmobilien oder die nachhaltigen Eingriffe in die Natur.

Neue Anlagen sollen deshalb vor allem in vorhandenen Windparks untergebracht werden. Um Widerstände aus der Bevölkerung zu verringern, werden Beteiligungsmodelle empfohlen, z.B. Genossenschaften: Wer hier einen Anteil hat, so die Logik, wird neuen Anlagen weniger kritisch gegenüber stehen und eventuelle Skrupel werden um so geringer, desto mehr persönliche finanzielle Vorteile erwartet werden können und je weiter man selbst von den Anlagen entfernt ist.

Es muss deutlich ausgesprochen werden: Die Produktion von Windrädern und ihr Betrieb sind keine gemeinnützige, mildtätige Angelegenheit, diese Unternehmen sind ebenso wie bei der konventionellen Stromerzeugung Profit orientiert. Es geht also um sehr viel Geld!

Profit contra Qualität der Lebensbedingungen der Bürger?
Aus gutem Grund hatte sich die Gemeindevertretung vor mehr als einem Jahr dazu entschieden, zunächst ein Energiekonzept für Rehfelde zu erstellen, dessen Analyse und Vorschläge die Grundlage für weiteres Vorgehen bilden sollte. Das ist allerdings bis heute nicht geschehen.

Stattdessen stand auf der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 24.05.2013 der Entwurf folgender Beschlussvorlage zur Diskussion: „Die Gemeindevertretung Rehfelde beschließt die Einleitung des Verfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplans „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“.

Anlass ist ein Antrag der Denker & Wulf AG, den Bebauungsplan für das Windeignungsgebiet Werder-Zinndorf zu ändern, um neue Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils 200m(!) errichten zu können (Zum Vergleich: Die bisher aufgestellten Anlagen haben eine Höhe von maximal 141m).

Bei den neuen Windrädern geht es nach Aussagen des Bürgermeisters um sogenannte „Bürgerwindanlagen“ für die Rehfelder Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“.

Die konträre Diskussion zeigte, dass es in unserer Gemeindevertretung tiefe Interessenkonflikte gibt: Bürgermeister Donath, der inzwischen zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft avanciert ist und weitere Gemeindevertreter wollen von den neuen Anlagen partizipieren, um für „alle Einwohner eine preisgünstige und unabhängige Alternative zu den überregionalen Versorgern zu erstreiten“.

Demgegenüber sind es Mitglieder der Fraktionen von AWG, SPD, die Ortsbeiräte von Werder und Zinndorf und der CDU-Ortsverband Rehfelde, die gemeinsam die Auffassung vertreten, dass die möglichen finanziellen Vorteile nicht auf Kosten der Mitbürger in den Ortsteilen gehen dürfen.

Sind neue Windräder für Rehfelde, Brandenburgs Wirtschaft oder die Klimaziele unerlässlich?
Brandenburg produziert heute schon wesentlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als unmittelbar verbraucht werden kann. Die vorhandenen Netzkapazitäten reichen nicht aus, um allen überschüssigen Strom in andere Teile Deutschlands zu transportieren. An wirtschaftlich effektiven Speichermöglichkeiten mangelt es. Regelmäßige und häufiger werdende Abschaltungen sind die Folge. Bundesumweltminister Altmaier dazu wörtlich: „Wir subventionieren Strom, den wir aus Wind und Sonne gewinnen. Da wir erfreulicherweise immer mehr davon produzieren, steigen die Kosten. Hinzu kommt, dass wir auf diese Weise immer öfter zu viel Energie produzieren. Dann verschenken wir den Strom oder zahlen sogar dafür, dass uns das Ausland diesen Strom abnimmt. Ein absolut unhaltbarer Zustand.“ ! (Focus 14/13)

Als ein wesentliches Problem werden der unkoordinierte Ausbau erneuerbarer Energien zwischen den einzelnen Bundesländern und die Planung von Windkraftanlagen aufgrund konkreter Investitionswünsche innerhalb von Gemeindegrenzen ohne Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Gesamtregion angesehen. Auf dem jüngsten EU-Gipfel wurde ein vernünftiger Energiemix unter Einbeziehung der konventionellen Energieträger sowie ein Rückbau von Subventionen bei der Energieerzeugung angemahnt.

In dieser Situation sind neue Windräder in Rehfelde überflüssig. Stillstehende Windräder dienen weder der Umwelt noch dem Verbraucher, sichern aber den Investoren und Betreibern hohe Ausgleichszahlungen, die alle Verbraucher über ihren Strompreis mit bezahlen müssen!

Sichert „EigenEnergie“ wirklich dauerhaft günstigere Preise zum Nutzen
aller Bürger von Rehfelde?
Ob dieses Versprechen überhaupt auf Dauer garantiert werden kann, ist bislang durch Fakten nicht überzeugend belegt, zumal der Preis an der Strombörse in den letzten Monaten den tiefsten Stand seit 8 Jahren erreicht hat und internationale Entwicklungen mittelfristig keinen wesentlichen Anstieg der Strompreise erwarten lassen (z.B. „neuer Gasboom“ in den USA, der dort bereits zu einem radikalen Sturz der Energiepreise geführt hat). Zudem können von eventuellen Gewinnausschüttungen laut Satzung der Genossenschaft nicht alle Rehfelder, sondern nur Genossenschaftsmitglieder profitieren.

Ein Problem ist die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, die in den letzten Jahren rasch gestiegen ist und zusammen mit anderen Abgaben und Steuern heute schon fast 50% des Strompreises in Deutschland ausmacht. Da diese Umlage von allen Verbrauchern zu entrichten ist, entsteht zugleich die kuriose Situation, dass mögliche finanzielle Vorzüge für die Mitglieder der Genossenschaft von der Mehrheit der Einwohner über ihren Strompreis mit subventioniert werden.

Sparsamer Umgang mit Strom, der Einsatz energieeffizienter Haushaltstechnik, Wärmedämmung, Brennwertgeräte oder Mini-Blockheizkraftwerke, Photovoltaik zum Eigenverbrauch, Preisvergleiche von Stromanbietern und ein eventueller Vertragswechsel können nach wie vor eine gute Alternative sein.

Sichert „EigenEnergie“ die Unabhängigkeit von großen Versorgern?
Die Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“ ist kein kommunaler Eigenbetrieb, wie es manchmal erscheinen mag, auch nicht gemeinnützig, sondern eine privatwirtschaftliche Unternehmung. Daran ist die Gemeinde Rehfelde lediglich mit einem kleinen, eher symbolischen Anteil beteiligt. Angesichts von ca. 4.500 Einwohnern ist die Anzahl von Genossenschaftlern (136 Mitglieder per 25.05.2013) eher gering.

Allerdings kann die Genossenschaft faktisch großen Einfluss auf die Beschlussfassung in der Gemeindevertretung haben, da nicht nur der Bürgermeister sondern nach eigenen Angaben auch die Vorsitzenden der drei Fachausschüsse und andere Gemeindevertreter aus den Fraktionen der Partei Die Linke und der BGR Mitglieder der Genossenschaft sind.

Mit den „Bürgerwindanlagen“ soll Unabhängigkeit erreicht werden. Tatsächlich wurde der Antrag jedoch von der Denker & Wulf AG gestellt, die zwischen Werder und Zinndorf schon viele Anlagen errichtet hat. Laut Antrag sollen auch die Planungskosten vollständig von dieser Aktiengesellschaft übernommen werden, die nach eigenen Angaben zu einem der führenden Windparkentwickler in Deutschland zählt. Wie steht es da um die Unabhängigkeit einer kleinen regionalen Genossenschaft und warum kann kostengünstiger Strom nicht von den schon in Betrieb befindlichen Anlagen bezogen werden?

Fazit: Neue Windräder sind aktuell weder für Umwelt- und Klimaziele notwendig, noch schaffen sie wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Unser Windpark zwischen Werder und Zinndorf gehört zu den größten seiner Art in Brandenburg. Noch größer und noch höher muss es hier nicht werden! Außer dem Streben nach Profit gibt es keine sachlich stichhaltige Begründung für neue Anlagen.

Bislang existiert für dieses Gebiet ein Bebauungsplan, der den Windpark auf die gegenwärtige Situation begrenzt und neue Anlagen nicht zulässt. Es war ein Kompromiss, zu dem sich alle Fraktionen der Gemeindevertretung bekannt hatten und der zu den erklärten Versprechen von Reiner Donath im Wahlkampf gehörte.

Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus die große Sorge, dass mit der faktischen Öffnung der Bebauungsplanung für neue Windräder nicht nur die Firma Denker & Wulf, sondern auch weitere Investoren Anspruch auf Genehmigung neuer und größerer Anlagen erheben werden.

Auf Ihre Unterstützung kommt es an!

Laut Beschlussvorlage soll die Entscheidung auf der Sitzung der Gemeindevertreter am 9. Juli fallen. Nach den bisher bekannten Positionen der Fraktionen muss damit gerechnet werden, dass mit den Stimmen von Bürgermeister Donath und der Fraktion Die Linke sowie Mitgliedern der Fraktion BGR der Weg für die Aufstellung neuer Windräder freigemacht wird. Nur der Umstand, dass viele der Betroffenen und der sich mit Ihnen solidarisch erklärenden Mitbürger aus Rehfelde, Werder und Zinndorf unser Ziel der Verhinderung neuer Windräder unterstützen, kann möglichweise einige Gemeindevertreter noch zum Umdenken bewegen.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftensammlung, die in den nächsten Tagen beginnen wird und mit der wir Politiker unserer Gemeinde darauf aufmerksam machen wollen, dass viele Bürger die Aufstellung neuer Windräder ablehnen. Wehren Sie sich als Betroffene oder zeigen Sie sich solidarisch mit Ihren Mitbürgern!

 

Rehfelde, Juni 2013

Unterzeichner:
Detlef Krüger (Ortsbeirat Zinndorf), Torsten Franke (Ortsbeirat Zinndorf und Fraktion der AWG*), Dr. Frank Küchler, Hartmut Ritzow (Ortsbeirat Werder), Andreas Baumann, Uwe Nitze (Fraktion der SPD), Marco Feuerherdt (Vorsitzender des Ortsverbandes der CDU), Klaus Emmerich (Mitglied der CDU-Fraktion), Dr. Klaus-Peter Oehler (Fraktion der AWG*).

(*AWG= Aktive Wählergruppe für Rehfelde, Werder, Zinndorf)

Foto zu Meldung: 200m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant!

Presseinformation des Ortsbeirates Werder

(13.06.2013)
Energiewende „von unten“ in Rehfelde, was ist das wirklich?

Der Ortsbeirat von Werder hat sich auf seiner Sitzung am 30. Mai 2013 einstimmig gegen die Aufstellung neuer, 200m hoher Windräder entschieden und sich zugleich mit Fehlentwicklungen bei der Realisierung der Energiewende in Rehfelde auseinander gesetzt.

In gemeindlichen Veranstaltungen und wiederholt in der Presse ist von Bürgermeister Reiner Donath zu hören, dass Rehfelde sich selbst mit Energie versorgen und allen Bürgern preiswert Energie zur Verfügung stellen will: "Die Vorteile sollten nicht nur die großen Investoren und Bürger mit mehr Geld haben. ... wir müssen alle Möglichkeiten für preiswerten Strom für unsere Bürger ausschöpfen."
Donath ist zugleich der Vorsitzende des Aufsichtsrates der neu gegründeten Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“.

Aus Sicht des Ortsbeirates fehlen fundierte Fakten, um diese politische Zielstellung sachlich begründen zu können. So ist das vor einem Jahr bereits angestrebte Energiekonzept für Rehfelde, dessen Analyse und Vorschläge die Grundlage für das weitere Vorgehen bilden sollten, bis heute nicht erarbeitet.

Der Verweis, dass die Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“ zum Vorteil aller Bürger agiert, ist schlichtweg falsch, wenn man an die Einschränkung der Lebensqualität durch die Windräder oder den Wertverlust des eigenen Grundstückes der Betroffenen in den Ortsteilen denkt. Laut Satzung können nämlich nur Genossenschaftsmitglieder von eventuellen Gewinnausschüttungen profitieren. Günstige Strompreise sind nicht sicher, liegen uns doch außer Versprechungen bislang keine Daten darüber vor, wie diese Resultate wirtschaftlich tatsächlich erreicht und gesichert werden können.

Stattdessen ist man im Zusammenwirken von Gemeinde und Genossenschaft mit großen Investoren über privatwirtschaftliche Verflechtungen  im Gespräch, was deutlich durch den Antrag der Denker & Wulf AG  zur Errichtung weiterer und noch höherer Windkraftanlagen im Windeignungsgebiet zwischen Werder und Zinndorf belegt wird.

Dass die schon gebeutelte Lebensqualität, insbesondere der Bürger in diesen Ortsteilen, damit noch stärker beeinträchtigt wäre, wird billigend in Kauf genommen während gleichzeitig Kritiker dieser Entwicklung aus den Reihen der Gemeindevertreter und Ortsbeiräte, die sich im Rahmen ihrer demokratischen Pflichten mit Bedenken und Sorgen zu Wort melden, vom Bürgermeister als „Totalverweigerer“ öffentlich diskreditiert werden.

Da folgen wir doch verantwortungsbewusst lieber den Aussagen des Landrates Gernot Schmidt, der unlängst zum Ausdruck gebracht hat, dass bei der Umsetzung der Energiewende in Märkisch-Oderland insbesondere im Bereich der Windkraft schwere Fehler gemacht wurden und der Focus deutlich auf die Nutzung von Energieeinsparungspotentialen bei den Bürgern gesetzt werden sollte. Wir können das nur unterstreichen und unsere volle Unterstützung zusagen. Den Bürgern sollte man in diesen Fragen Hilfestellung geben und zum Abbau von zunehmenden Verunsicherungen und Ängsten beitragen, beispielsweise durch Beratung zur Energieersparnis oder bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln für individuelle Lösungen.

 

Dr. Frank Küchler, Ortsvorsteher

Foto zu Meldung: Presseinformation des Ortsbeirates Werder

Flugmodelle können jetzt fliegen

(07.10.2012)

(HGH) In Werder immer in Richtung Rotes Luch fahren, dann kommt man zu dem am Sonnabend feierlich eingeweihten neuen Modellfluggelände. Für die offizielle Eröffnung hatte Bürgermeister Reiner Donath zur Überraschung der Modellflieger das Jugendorchester Dresdenko mitgebracht, das zu einem zünftigen Platzkonzert aufspielte. Die Modellflieger dankten für die Unterstützung durch die Gemeinde und übergaben einen 500,00 Euro-Scheck.    

Für den Flugbetrieb liegen alle behördlichen Genehmigungen vor. Die Mitglieder des Märkischen Modellflug Club e.V. können nun ihre Liebhaberstücke in die Luft aufsteigen lassen, schwierige Manöver fliegen und möglichst wieder unbeschadet   landen. Der Modellflugbetrieb wird in einem Halbkreis mit einem Radius von ca. 300m ausgeübt. Um einen Modell-Hubschrauber mit Fernsteuerung perfekt zu manövrieren, wird rund ein Jahr Übung benötigt. 

Die Sicherheit für interessierte Zuschauer wird mit einem genügend großen Abstand zur Start- und Landebahn gewährleistet.

Der Märkische Modellflug Club e.V ist auf der Hobby- und Modellbauaustellung am 03. und 04.11.2012 in der Erlengrundhalle Altlandsberg vertreten und seine Mitglieder beantworten dort gern alle Fragen.

 

Bilder von der Eröffnung   --> hier

Foto zu Meldung: Flugmodelle können jetzt fliegen

Sommerausklang auf dem Pferdehof Junk

(10.09.2012)

(HRi) „Oh, ich möchte auch ein Paar Stelzen haben“ hörte man Kinderstimmen in Nähe des Standes, wo der Tischler mit Kindern Holzstelzen baute.

„Das war richtig was für uns“ war insbesondere von der älteren Generation der Besucher zu hören, die sich vor allem an der Blasmusik und den Reitvorführungen erfreuten.

Von Berliner Besuchern war zu hören, dass der Kuchen der Landfrauen, den die Frauen aus Werder liebevoll und reichlich gebacken hatten, der beste sei.

So war es auch angelegt, ein Fest mit dörflichem Charakter, insbesondere auch für die ältere Generation und unsere ganz Kleinen. Blasmusik, Chorgesänge, Reitvorführungen, handwerkliche Stände und für die Kleinen Tischlern mit dem Bau von Stelzen und Basteln mit Kartoffeln, Papier und Farbe auf dem schönen Pferdehof machten den Duft von Pferden zu einem Erlebnis.

Natürlich gab es auch noch Getränke  und Gegrilltes vom Wild. An handwerklichen Ständen konnte man nicht nur schauen, sondern auch  Keramik oder ein Glas Honig vom Imker erwerben. Obwohl das Wetter nicht optimal war, kann man sagen, das war ein schöner Vor- und Nachmittag auf dem Lande. Kurz bevor zum Ausklang das Lagerfeuer entzündet wurde, ließ sich auch die Sonne noch blicken.

Der Spendenerlös aus Kaffee und Kuchen und sonstigen Spenden wird den Kindern aus Tschernobyl und für Kinderveranstaltungen in Werder zur Verfügung gestellt.

 

[Flyer zum Sommerausklang 2012]

Foto zu Meldung: Sommerausklang auf dem Pferdehof Junk

Beleuchtung, Haushalt und Zuwegung

(29.11.2011)

(SB) Gestern tagte der Ortsbeirat Werder. Der Vorsitzende, Herr Frank Küchler eröffnete und begrüßte die Gäste. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde bestätigt. Von der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses der Gemeinde berichtete Herr Hartmut Ritzow. Den Schwerpunkt legte er dabei auf die Beleuchtung am Ortseingang Werder.

Diskutiert wurde über den Entwurf des Haushaltsplanes 2012 und festgestellt, dass die zugearbeiteten Wünsche für den Ortsteil Werder nicht erkennbar waren.

Über den Stand der Planung für die Seniorenweihnachtsfeier trug Frau Monika Hoffmann vor. Bis zum Anmeldeschluss haben sich 35 Senioren gemeldet. Über weitere Ideen zur passenden Unterhaltung wurde beraten.

Anwohner der Siedlung Rotes Luch fragten nach, wieweit das Konzept der Zuwegung zur Siedlung erarbeitet ist. Der Ortsbeirat konnte keine Angaben machen, da noch kein Konzept vom Amt Märkische Schweiz vorliegt.

Foto zu Meldung: Beleuchtung, Haushalt und Zuwegung

"Feldstein und Musik" in der Kirche Werder

(12.09.2011)

(HGH/KR) Am Sonntag gastierte die Konzertreihe "Feldstein und Musik" in der Kirche Werder. Die Gäste wurden von Victor A. Porodjuk vom Bahnhof Rehfelde über die Pyramide Garzau zur Kirche in Werder geführt.

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