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Evangelische Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde

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Kirche Rehfelde Kirche_Werder St. Annen-Kirche Zinndorf
Kirche Rehfelde
Kirche Werder            
St. Annen-Kirche Zinndorf

Telefon 033434 70233 Pfarramt Herzfelde
Telefon 033435 76190 Gemeindebüro Rehfelde
Telefon 03342 159922 Gemeindepädagogin
Telefax 033435 76191 Gemeindebüro Rehfelde

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.ev-kirchengemeinde-herzfelde-rehfelde.de/


Veranstaltungen

06.06.2017
14:00 Uhr
Gemeindenachmittag
Gemeindenachmittag mit Zeit zum Plaudern und diskutieren, über Aktuelles und Alltägliches mit ... [mehr]
 
11.06.2017
17:00 Uhr
 
12.06.2017
14:00 Uhr
Gemeindenachmittag
Gemeindenachmittag mit Zeit zum Plaudern und diskutieren, über Aktuelles und Alltägliches mit ... [mehr]
 
18.06.2017
09:00 Uhr
 
23.06.2017
16:00 Uhr
Maxi-Kirchenmäuse & KirchenMäuseElternGroßelternCafé
Die MaxiKirchenmäuse (Vorschulkinder 3 bis 6 Jahre) treffen sich zum Singen, Spielen, Erzählen... ... [mehr]
 
29.06.2017
14:00 Uhr
Bibelstunde
Die Biblel - Lesen und verstehen, heute[mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Film- und Gesprächsabend

(22.07.2016)

(AR/MH) Am 30. Juni 2 016 fand im Gemeindehaus in Rehfelde Dorf ein Film- und Gesprächsabend zum Thema - Das Tagebuch und Leben der Anne Frank - statt. Anschließend an den sehr bewegenden Film kam es zu einem interessanten und beeindruckenden Gespräch mit einer Zeitzeugin, die dafür aus Berlin angereist war. Sie wohnte als Kind mit ihrer Mutter in der Innenstadt von Berlin und wurde am 03.02.1945 ausgebombt. Die 82-jährige Dame erzählte u.a., dass sie 1943 beim Rodeln ein Zigeunermädchen und deren Mutter kennengelernt hatte. Das Mädchen, mit dem sie befreundet war, wurde mit ihrer ganzen Familie von den Nazis abtransportiert. Die Zeitzeugin hörte nie mehr etwas von ihnen.

Anfang 1944 hatte sie ein jüdisches 14-jähriges Mädchen zur Freundin. Diese musste bei einer Nazi-Frau als Dienstmädchen sehr hart arbeiten und bekam viel zu wenig zu essen. Unsere Zeitzeugin, die selbst noch ein Kind war, brachte ihr heimlich Butterbrote mit. Als sie das jüdische Mädchen längere Zeit nicht mehr antraf, teilte ihr die Frau eines Kohlehändlers mit, dass es von den Nazis abgeholt wurde, sie richtete der Zeitzeugin noch deren Grüße aus. Schon als Kind ahnte die Zeitzeugin, dass etwas sehr Schlimmes geschehen war.

Als sie selbst als 10-jährige mit ihrer dunkelhaarigen, nicht jüdischen Tante nach Lebensmitteln anstand, schrie eine Frau hasserfüllt:„ … da ist ein Judenweib mit Kind …". Voller Entsetzen und Angst wären sie und ihre Tante weggelaufen.

Bis heute wirken all diese furchtbaren Erlebnisse in ihr nach, und sie kann nicht nachvollziehen, dass es immer noch Menschen gibt, die diese Naziideologie vertreten!

Es war ein sehr bewegender, betroffen machender Gesprächsabend, der gezeigt hat, wie wichtig es ist, immer wieder über diese schlimme vergangene Zeit zu sprechen, damit wir alle aus den verheerenden Ereignissen lernen und nichts in Vergessenheit gerät!

Die Akteure wollen gerne weitere interessante Filmabende mit anschließenden Gesprächen durchführen. Dabei wären sie über gewünschte Filmvorschläge dankbar. Bitte wenden Sie sich dazu an Mike Hinze (E-Mail: hinzemike@web.de oder per Telefon: 0160/7603803).

 

Foto: Lupo/pixelio.de

Foto zu Meldung: Film- und Gesprächsabend

Aktionstag "Rehfelde hilft" und Internationales Cafe

(21.02.2016)

(HG) Das waren am Sonnabend zwei Veranstaltungen in einer und daher mußten in dem knackend vollen Bürgersaal zusätzlich Stühle aufgestellt werden.
Patrick Gumpricht begrüßte als Stellvertreter des Bürgermeisters die Gäste und bat darum, sich auf das Thema "Rehfelde hilft" zu konzentrieren und auf politische Statements zu verzichten. Das wurde ausnahmslos akzeptiert und so konnte der Moderator der Veranstaltung, Fabian Brauns vom Jugendförderverein Chance e.V., die Teilnehmer direkt in die geplante Arbeit einführen. Die Moderation wurde in Englisch und Arabisch übersetzt, wobei sich für Arabisch spontan ein Bewohner des Garzauer Wohnheims meldete. Das klappte alles sehr gut.
Das Vorbereitungsteam hatte zu den in der Einladung angekündigten Schwerpunkten insgesamt elf Tafeln aufgestellt, auf denen Angebote und Nachfragen nach dem Prinzip "Biete und Suche" gesammelt werden sollten. Gesucht wurde u.a. Unterstützung bei Behördengängen, Betreuung von Kindern und Jugendlichen, Sprachunterricht oder kulturelle Betreuung. Unter den anwesenden Unterstützergruppen seien u.a. erwähnt die evangelische Kirchengemeinde, der Rehfelder Ortsverband DIE LINKE, der SPD-Ortsverein Rehfelde oder die sich in Gründung befindliche Initiative "Bürger für Bürger". Letztere will sich nach Aussagen von Danielo Reinke für das gegenseitige Verständnis von Bürgern und Asylbewerbern einsetzen und hat dies bereits mit dem Heimleiter, Wolfgang Türke, abgesprochen.
Die Tafeln füllten sich allmählich mit den Angeboten der Rehfelder und der Gäste aus der Region. Angeboten wurden z.B. Transportunterstützung, Vermittlung von Arbeitsplätzen und Fahrradspenden. Die Organisatoren werden alles Aufgeschriebene zusammenstellen, protokollieren und dem Garzauer Heim und der Gemeinde zur Verfügung stellen.

Es kommt nun darauf an, die guten Ideen und Angebote praktisch umzusetzen. Dafür werden weiter hilfsbereite Bürger gesucht, die sich der einen oder anderen Sache annehmen.

Also, liebe Rehfelder Bürger, melden Sie sich für einen guten Zweck per E-Mail bei:

henrike-korte@jfv-chance.de oder

siggiefriedel@aol.com 

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet vom Aktionstag unter der Überschrift "Fadi bietet an, Arabisch zu lehren".

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zu Meldung: Aktionstag "Rehfelde hilft" und Internationales Cafe

Kirche hofft auf Zuschuss

(11.07.2015)

(IR) Die Märkische Online Zeitung berichtet heute über die Sitzungen der Gemeindegremnien am kommenden Montag - Finanzausschuß und Dienstag - Gemeindevertretersitzung. Dort soll auch über einen Antrag der Evangelischen Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde zur Sanierung der Rehfelder Kirche beraten und entschieden werden.

 

Bericht in der MOZ --> hier

Beschlussvorlage für die Gemeindevertretung --> hier

Foto zu Meldung: Kirche hofft auf Zuschuss

Filmabend zu Albert Schweitzer

(16.04.2015)

(AnR) Zum deutsch-französischen Arzt, Theologen und Philosophen Albert Schweizer fand am 19. März 2015 fand im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Rehfelde – Dorf ein Filmabend statt.

In dem 1957 entstandenen und 2013 restaurierten Film, der als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar prämiert wurde, schildert Albert Schweizer sein Leben und seine Arbeit im Urwaldhospital Lambarene in Zentralafrika, das er 1913 aufgebaut hat und durch Spenden sowie Einnahmen aus seinen philosophischen, theologischen, musikalischen Schriften, Vortrags- und Konzertreisen in ganz Europa finanzierte.

Albert Schweizer lebte von 1875 bis 1965 und war ein großer Humanist, für den die Ehrfurcht vor dem Leben von Mensch, Tier und Natur das Lebensprinzip war. Er erhielt 1953 den Friedensnobelpreis für 1952 und während seines Lebens noch viele andere wichtige Auszeichnungen.

Das humanistische Wirken dieses Mannes, seine große positive Energie, bei aller Bescheidenheit in seinem Leben hat uns sehr beeindruckt.

Sein Ausspruch "Meine Bestimmung ist, dem Geist der Ehrfurcht vor dem Leben, welcher auch der Geist des Friedens ist, einen Weg zu bahnen" sollte auch für uns ein Lebensleitfaden sein.

Foto zu Meldung: Filmabend zu Albert Schweitzer

Sparen und Spenden für die Rehfelder Kirche

(16.01.2015)

(IR) Im Kirchenbrief der Evangelischen Kirchengemeinde Herzfelde - Rehfelde vom Dezember 2014 ruft Pfarrerin i.R Annemarie Rettig aus Werder auf, für die Gestaltung der Rehfelder Kirche mitzusparen - mit zuspenden.

Sie schreibt unter Überschrift "Für eine schöne, helle Rehfelder Kirche":

"Diesen Wunsch teilen gewiss mehr als eine Handvoll Menschen in der Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde mit mir. Die große Frage ist dabei: Wie treiben wir die Finanzen dafür auf. Ratlose Gesichter oder zu weit greifende Phantasien sind meist die Antwort.

Nun wage ich mich heute mit einem Vorschlag für einen verbindlichen ersten Schritt in die Öffentlichkeit unserer Kirchengemeinde Herzfelde-Rehfelde und der Gemeinde Rehfelde.

In unserer Diele hängt alle Jahre wieder – seit fünf Jahren – ein Kalender, der uns beide auffordert, jeden Tag einen Euro in ein kleines Feld zu stecken = 365 Euro im Jahr.

Nun suche ich „Mitsparer – Mitspender“ für solche Jahreskalender mit der Zweckbestimmung „für eine schöne, helle Rehfelder Kirche“.

Wenn 30 Familien, Einzelne, Gewerbetreibende … einen solchen Kalender bei uns bestellten (Telefon 033435 248) , könnten wir Neujahr 2016 stolze 10.900 Euro auf den Konto-Posten „Rehfelder Kirche“ einzahlen.

Ich bin überzeugt: mit einer solchen Eigenleistung als ersten Schritt lässt sich leichter auch bei anderen Quellen Geld locker machen. Denn wir sind es, die sich die Kirche in einem schönen, haltbaren Zustand wünschen, wir in der Kirchengemeinde und im historisch gewachsenen Rehfelde – vielleicht 2017 im 770. Rehfelder Jahr und 500. Jahr der Reformation.

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktion.

Annemarie Rettig"

Eine positive Reaktion kommt vom Bürgermeister Reiner Donath. Er nimmt an dieser Aktion teil, wird den Kalender täglich besparen und ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Initiative zu unterstützen und sich gleichfalls zu beteiligen. 

 

Foto zu Meldung: Sparen und Spenden für die Rehfelder Kirche

Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen

(05.03.2013)

(BH) Als sich am 01. März 2013 um 15:00 der Gemeinderaum in Hennickendorf füllte, mussten zusätzliche Stühle geholt werden, um für alle eine Sitzgelegenheit zu schaffen und auch zahlreiche Rehfelder waren gekommen. So auch eine Rehfelderin und zwei ihrer Musikschüler, die mit Gesang, Gitarre und Klanginstrumenten die Lieder begleiteten. Mit einer Präsentation über Paris und andere Gegenden Frankreichs wurde das diesjährige Thema “Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“ anschaulich vorgestellt. Alle Anwesenden fühlten sich mit Gläubigen in über 170 Ländern verbunden, diese Weltgebetstagbewegung mitzugestalten und beim Singen die Seele schwingen zu lassen.

Das französische Komitee hat als Titelbild ein Werk der Künstlerin Anne-Lise Hammann Jeannot  ausgewählt, die in warmen Farben eine Gestalt entstehen lässt. Es geht um die Kultur des Willkommenseins und die Bereitschaft, Anderes als Bereicherung und nicht als Bedrohung anzusehen. Stellvertretend für viele unterschiedliche Schicksale eingewanderter Frauen nach Frankreich, erzählten sechs Frauen aus dem Publikum über deren Erlebnisse in einem Land, das seit Jahrhunderten Ziel von Einwanderung ist. Dabei gibt es positive und negative Begebenheiten. In den Liedtexten werden viele Gedanken gefühlvoll ausgedrückt wenn es heißt:“ Mein eigener Horizont wird weit, verschließ ich Fremden nicht meine Tür“ oder „ Ich werd dir öffnen meine Tür“.

Mit dem Lied „Merci, wir danken dir“ wurde auch an die Organisatoren gedacht und die fleißigen Hände, die wohlschmeckende landestypisch französische Speisen vorbereitet hatten.

Im nächsten Jahr wird Ägypten im Mittelpunkt stehen und mit Problemen und Fortschritten in der dortigen Frauenbewegung eine Brücke zu uns schlagen.

Foto zu Meldung: Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen