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Rehfelder Heimatfreunde e.V.

Vorschaubild

Martin Tesky

Schillerstraße
15345 Rehfelde

Telefon 033435 76607

E-Mail E-Mail:

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 Publikationen 

Rehfelder Gespräche

 

Rehfelder Heimatfreunde haben sich bereits im Jahre 2000 zusammengefunden und eine Interessen­gemeinschaft gebildet. Am 11.12.2002 wurde der Verein Rehfelder Heimatfreunde e.V offiziell gegründet, der heute ca. 50 eingetragene Mitglieder hat.

Zweck des Vereins ist eine umfassende Heimatpflege und die Förderung der Heimatverbundenheit der Rehfelder Bürger und Bürgerinnen zu ihrer Gemeinde.

Die Rehfelder Heimatfreunde verstehen sich als ein freier Zusammenschluss von Personen, die unabhängig von politischen und religiösen Interessen, die Pflege und den Erhalt der Heimatverbundenheit der Rehfelder fördern wollen.

Der Verein organisiert Veranstaltungen und veröffentlicht aperiodisch Publikationen. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. In der gültigen Beitragsordnung ist ein monatlicher Mitgliedsbeitrag von 1,00 EUR festgelegt.

Gefallen Ihnen unsere Aktivitäten für Rehfelde und wollen Sie uns dabei unterstützen, dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

 


Aktuelle Meldungen

Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse: „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019

(31.01.2019)

(HeG) Anregungen für ihre eigene Fontaneausstellung, aus Anlass des 200. Geburtstages von Theodor Fontane, holte sich eine Gruppe des Museumsteams der Heimatstube Rehfelde am 30.01.2019 in der aktuellen Jahresausstellung der Sparkasse Märkisch-Oderland. Im Rahmen des Themenjahres „fontane. 200“ stellen dort 24 Künstler ihre Werke aus. Mit dem Zitatsplitter: „… aller Welt Enden…“, den man in den Schriften Fontanes findet, soll auf den großen Schriftsteller, auch in der Region Strausberg aufmerksam gemacht werden. Die Rehfelder Heimatfreunde hatten Zeit mitgebracht und die war auch notwendig, um alles zu erfassen und aufzunehmen. Am besten haben die Bilder von Barbara Henniger gefallen. Erfreut war man auch, wenn die Arbeiten bekannte Landschaften darstellen. So konnte man die Zeichnungen von Sophie Natuschke mit Motiven aus dem Oderbruch betrachten. Sogar den „alten Dubslav von Stechlin“ konnte man sich vorstellen, so wie er am „Stechlin“ sitzend auf den Wasserstrahl und den roten Hahn wartet, wenn ein Vulkan in Java oder Hawaii ausbricht. In seiner Bleistiftzeichnung hat das der freischaffende Künstler Dieter Goltzsche aus Berlin sehr schön dargestellt. Die Macher der Heimatstube wollen nun ihre gewonnenen Eindrücke für die Gestaltung ihrer eigenen Ausstellung nutzen.

Die „Fontaneausstellung in der Heimatstube“ beginnt am 19.Mai 2019. Die Heimatstube Rehfelde öffnet an diesem Sonntag zusätzlich am Internationalen Museumstages 2019.

Foto zur Meldung: Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse:  „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019
Foto: Museumsteam besucht Ausstellung in der Sparkasse: „… aller Welt Enden…“ Fontane 2019

Neujahrswanderung 2019 - Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

(02.01.2019)

HeG: In seiner 52. Rehfelder Information hatte Bürgermeister Reiner Donath zum Jahreswechsel aufgeschrieben:

 

„Möge das Jahr 2019 Gesundheit, Glück, Kraft, Energie, Geduld und Ausdauer für die vor uns stehenden, gewaltigen Aufgaben bringen.“

 

Um Gesundheit ging es auch gleich im neuen Jahr in der Gemeinde Rehfelde am Neujahrstag 2019. Die Heimatfreunde hatten wieder zur Neujahrswanderung aufgerufen und diese wie immer gut organisiert.

Immerhin hatten es sich 25 Wanderfreunde/innen, trotz Nieselwetter, nicht nehmen lassen an dieser traditionellen Veranstaltung teilzunehmen. Auch aus Strausberg, Petershagen-Eggersdorf, Hennickendorf und Grunow waren Teilnehmer erschienen. Da es gleichzeitig die erste Veranstaltung in der Gemeinde Rehfelde im neuen Jahr war, lies es sich der Bürgermeister, Reiner Donath, auch nicht nehmen, die anwesenden Wanderfreundinnen und Wanderfreunde im Namen der Gemeinde zu begrüßen und persönlich gute Wünsche für das neue Jahr zu übermitteln. Nach den Eröffnungsworten des Vorsitzenden des Heimatvereins, Martin Tesky, ging es dann auch gleich zünftig auf Wanderschaft. Ziel war diesmal das Naturschutzgebiet Zimmersee. Den gleichnamigen See gibt es dort längst nicht mehr, weil nicht nur frühere Entwässerungsarbeiten den See verkleinerten und später ganz verschwinden ließen. Auch die letzten trockenen Jahre, aber besonders das vergangene niederschlagsarme Jahr, hat sein Übriges getan. Die Natur- und Wanderfreunde konnten sich davon überzeugen, dass dort die Verbuschung immer mehr zunimmt. Zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung ging es dann auf dem Klosterdorfer Weg, vorbei an schönen Eigenheimen und Gartengrundstücken.

Am Ende der Wanderung erwartete, so wie in jedem Jahr, die Wanderfreunde eine Stärkung mit Tee und Glühwein und schon zur Tradition geworden, auch wieder Pfannkuchen und andere Leckereien. Herzlichen Dank an die Vorbereiter Hilda Tesky und Peter Michael.

Bei angeregten und interessanten Gesprächen in der Kellergalerie der Heimatstube, in der auch noch letztmalig die Sonderausstellung aus Anlass des 400 jährigen Beginns des 30 jährigen Krieges zusehen war, klang der Vormittag des ersten Tages im neuen Jahr gemütlich aus. Am Schluss der Veranstaltung und Auftakt zur Wandersaison in Rehfelde konnten 4,1 Wanderkilometer in einer Zeit von 1,20 Stunden vermeldet werden. Der Seniorenwanderdurchschnitt liegt bei 4 km/Stunde. Mit Blick auf weitere Aktivitäten ist dieses Ergebnis verbesserungswürdig und Ansporn für weitere Wanderungen, organisiert vom Heimatverein.

Foto zur Meldung: Neujahrswanderung  2019 - Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr
Foto: Neujahrswanderung 2019 - Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

(17.09.2018)

(KG) Eine gelungene Feier, so das allgemeine Urteil, war am Sonnabend, dem 15. September, die Einweihung des Gedenksteins für den Erzähler, Dichter, Essayisten, Dramatiker und Lektor des Fischer-Verlags Moritz Heimann, der vor 150 Jahren in Werder geboren wurde. Der Verein der Heimatfreunde Rehfelde hatte zusammen mit der Gemeinde Rehfelde geladen  – und der Einladung gefolgt waren „Werderaner“ sowie Rehfelder, Zinndorfer und eine stattliche Delegation aus Kagel, dem langjährigen Heimatort der Familie Heimann. Der dortige Heimatverein hat in seinem Domizil „Alte Dorfschule“ sogar eine kleine, aber informative Heimann-Ausstellung und Sammlung, und schon vor drei Jahren dort eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Die Feier eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Martin Tesky. Ihm folgend übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin, Heidrun Mora, die einleitende Vorstellung Heimanns. Sie verwies dabei darauf, dass Werder zwar als Geburtsort Moritz Heimanns feststehe, aber dass das Geburtshaus, höchstwahrscheinlich ein Ladengeschäft mit Wohnung, bis heute nicht identifiziert sei. Dr. Kurt Gamerschlag ergänzte dazu später, dass im Geburtsjahr Heimanns 1868 im 400-Seelen Dorf Werder immerhin mindestens vier Krämerläden existierten, nebst vier Gastwirtschaften, drei Schmieden, zwei Bäckern und einer Reihe weiterer Handwerksbetriebe, die heute samt und sonders verschwunden sind und nur durch die fleißige Archivierungsarbeit des Heimatvereins der Nachwelt erhalten bleiben.

Ortsvorsteher Dr. Frank Küchler bemerkte in seinen Bemerkungen dazu, dass auch die Werke Heimanns fast von der Bildfläche verschwunden sind. Im Internet finde man noch antiquarisch zu erwerbende Texte. Allerdings habe ihn dann doch der Preis von 160 Euro für den Text der Erstausgabe von Heimanns Komödie „Der Weiberschreck“ ziemlich geschockt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag von den Rehfelder Heimatfreunden trug schließlich den neuesten Stand der Forschung zu Heimann vor. Er berichtete von vielen biographischen Details der wohl ursprünglich in Kagel beheimateten jüdischen Familie Heimann, die aus noch unbekannten Gründen für einige Zeit nach Werder gezogen sei, dann aber wieder zurück nach Kagel, als Moritz Heimann gerade drei Jahre alt war. Vieles in der Biographie Heimanns, der mit der Bildhauerin Gertrud Marschalk verheiratet war und damit zum Schwager des von ihm bewunderten Gerhard Hauptmann wurde, liegt noch unaufgearbeitet in diversen Archiven. Vor allem Günter de Bruyn, der wohl bekannteste märkische Schriftsteller unserer Zeit, kümmert sich seit Jahren darum, wenigstens Heimanns Erzählungen aus den märkischen Dörfern an die Leseröffentlichkeit zu bringen. Heimanns fünf Dramen sind zu seiner Zeit alle auf dem Theater als allzu intellektuelle Dialogdramen durchgefallen und heute vergessen. Ebenso seine über 200 Essays zu Themen seiner Zeit in über einem Dutzend verschiedener Zeitschriften. Viele davon, etwa über die Integration besonders von jüdischen Flüchtlingen aus dem Osten, über die „soziale Frage“ des Umgangs mit der arbeitenden Bevölkerung im Kapitalismus, über die „zionistischen“ Bestrebungen zur jüdischen Staatengründung in Palästina, über christlich-jüdische Konflikte, Assimilation und „Judentaufen“, über ethische Anforderung an Politiker und Beamtenschaft usw. sind bis heute spannend und oft sogar heute aktuell verstörend. Leider gibt es keine komplette Sammlung, sondern nur Heimanns erste Zusammenstellung in seinen nur noch antiquarisch zu bekommenden „Prosaischen Schriften“ von 1918 und ein paar weitere Auswahlsammlungen nach seinem Tod 1925.

 

Die Arbeit als Verlagslektor bei dem neu in Berlin gegründeten Verlag Samuel Fischer war Heimanns „Brotberuf“. Hier hat er, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, aber in der Literaturszene der damaligen Zeit als absolute Kapazität verehrt, nachhaltig gewirkt. Er entschied mit Fischer über Annahme oder Ablehnung der hunderte von Manuskripte, die hoffnungsvolle Autorinnen und Autoren an den Verlag schickten, und betreute die angenommenen Glücklichen dann als Korrektor und Kommentator. Thomas Mann kam ebenso unter seine „Fittiche“ wie Gerhard Hauptmann (beide Nobelpreisträger), die damaligen Bestsellerautoren Emil Strauß und Jakob Wassermann; Rainer Maria Rilke oder auch der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau usw. usw. Legendär unter all diesen Autoren waren die Gesprächsrunden mit Heimann in seinem Heim in Kagel, – und, nicht zu vergessen, die fröhlichen Runden im „Goldenen Lamm“ in Lichtenow.

 

Stimmungsvoll begleitet wurde die Gedenkfeier vom Duo Axel Zebeck (Gitarre) und Monika Kleffmann (Cello) aus Bochum. Besonders ihre romantische Vertonung des schönen Gedichts von Moritz Heimann, „Abend“, traf die Atmosphäre der Feier, die mit einer gemütlichen Kaffetafel und vielen Gesprächen der Heimatfreunde von Werder, Rehfelde, Zinndorf und Kagel miteinander beendet werden konnte:

 

Still verzittert der Tag !

Nebel schweben bedächtig

Über Wiesen und Hag.

Es rege sich nächtig.

Noch ein Gruß und ein Wink.

Mühsam ziehen die Pferde;

Rund um die träumende Erde

Spannt sich der magische Ring.

Durch das schweigende Feld

Späte Lichter verhauchen,

Und das Herz und die Welt

Ins Dunkel tauchen !

 

Ein großes Dankeschön an Helmut Lattwin für das tolle Engagement zur Vorbereitung des Gedenksteins und der Organisation der schweren Technik.

 

Bilder von der Aufstellung des Gedenksteines und der Einweihung --> hier

Foto zur Meldung: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder
Foto: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren

(30.08.2018)

(HeG) Auf einem Rundkurs vom Niederbarnim zum Oberbarnim waren wir Radler des Rehfelder Heimatfreunde e.V. am vergangenen Dienstag zum dritten Mal auf einer heimatkundlichen Radwanderung wieder unterwegs, um die Hinterlassenschaften der letzten Eiszeit zu erkunden.

An mehreren Standorten wurden Findlinge und Feldsteinarchitekturen aufgesucht. Im Ergebnis des Rundkurses von und nach Rehfelde über Strausberg, Klosterdorf, Hohenstein und Garzau wurden fast 30 km, bei einem Durchschnitt von 12,9 km/h absolviert. Zu ihrer Radtour hatten wir wieder den Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof eingeladen. An verschiedenen Infopunkten waren von ihm Begebenheiten aus der Historie zu hören.

Auf der Fahrt nach Strausberg entdeckten wir, gleich hinter der Kreuzung am Elefantenpfuhl, einen beachtlichen Feldstein, der dort als Wegweiser nach Berlin aufgestellt wurde. Der erste Halt war an der Villa Eckardstein, wo es interessante Hinweise zu diesem herausragenden Bauwerk und zu dem Villengebiet in der Strausberger Vorstadt gab. Auf der Fahrt in Richtung Stadtzentrum erfolgte noch ein kurzer Aufenthalt im Stadtmuseum.

Im Stadtzentrum angelangt begaben wir uns zur Stadtmauer, die aus Feldsteinen errichtet und womöglich die älteste der Mittelmark ist. Interessant war ein Mauerstück mit vier Schießscharten aus dem 17. Jahrhundert, so wie es vermutlich bereits in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges vorhanden war. Dass diese Mauer einen guten Puff aushalten konnte, geht aus der vor über 400 Jahren erschienen Chronik von Andreas Engel, ein gebürtiger Strausberger, hervor. Die Textstelle daraus wurde für die Radler vorgetragen.

Die nächsten Infopunkte waren an der St .Marienkirche und am Standort des ehemaligen Klosters. Mit Hinweisen auf die am Kirchenmauerwerk zu erkennenden Feldsteintechniken des 12. und 13. Jahrhunderts galt es das Eingangsportal zu betrachten, welches sich ehemals an der Feldsteinpyramide in Garzau befand und dort abgetragen und hier wieder aufgestellt worden war.

Der weitere Weg in Richtung Strausberg Nord sollte jetzt nicht mehr durch den lebhaften Stadtverkehr führen, sondern zur Strecke am Straussee entlang, an den jetzt mit Wasser gefüllten ehemaligen Torfstichen vorbei in Richtung „Roter Hof“ (ehemalige Mühle, heute Kinderbauernhof). Diese Streckenführung wurde mit viel Natur und Ruhe belohnt.

In Strausberg Nord galt es die dort beginnende „Oberbarnimer Feldstein Route“ kurz OFR genannt, ein touristisches Projekt der Gemeinde Oberbarnim und Attraktion in der Region, zu würdigen. Auf die OFR begaben wir uns von nun an im weiteren Verlauf der Radtour. Sie führte vorbei am Flugzeug „Doppeldecker AN2“ und der Ortslage Provinzialsiedlung. Bald darauf erreichten wir Klosterdorf. Mit einem kurzen Halt an der Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und ausgestattet mit Hinweisen auf die hier befindlichen, aus Feldsteinen errichteten sehenswerten Bauernhöfe, ging es dann weiter nach Hohenstein.

Dort entdeckten wir einen großen Findling, der gleichzeitig als Wegweiser zum Hofladen „Hutzenstübl“ aufgestellt war. Für die Mittagspause hatte Frau Piprek, die Inhaberin des Hofladens, einen hervorragenden Imbiss vorbereitet. Nach einem sehr angenehmen und empfehlenswerten Aufenthalt, ausgeruht und gestärkt ging es dann weiter zur Feldsteinpyramide nach Garzau, ein Muss auf dieser thematischen Radtour. Hier konnten wir an dem in voller Schönheit wiederentstandenen Feldsteinbauwerk auch das bereits an der St. Marienkirche in Strausberg im Original gesehene Ersatzportal wiedererkennen.

Zum Abschluss stattete die Gruppe der Galerie „Bauernfluch“ von Helmut Lattwin in Rehfelde einen Besuch ab. Der Spezialist des Feldsteins stellte seine zu Skulpturen bearbeiteten Steine vor, immer mit dem Hinweis, sie sollten die heimischen Gärten schmücken und in der Region bleiben.

Mit einem „Gruß aus der Eiszeit“ verabschiedeten wir uns nach einer angenehmen Exkursion mit Versen von Helmut Lattwin:

 

Der Märkische Stein scheint für alle Bauern ein Fluch

und Segen zu sein.

Er stumpft ihm den Pflug und baut ihm sein Heim,

er gibt ihm die Kirche, die Straße den Stall.

Er wird niemals knapp, denn er liegt überall!

 

Die Heimatfreunde Rehfelde bedanken sich ganz herzlich bei Manfred Ahrens für die Vorbereitung der Radtour und für die interessanten historischen Informationen und Gespräche.

 

Foto zur Meldung: Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren
Foto: Heimatfreunde wieder auf Feldsteinspuren

Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018

(06.08.2018)

(HeG) Was machen eigentlich unsere im Mai auf dem Rehfelder Pflanzentauschmarkt, organisiert durch die Rehfelder Heimatfreunde, getauschten Pflanzen? Angesichts der Hitzewelle, hervorgerufen durch den auch bei uns angekommenen Klimawandel, ist diese Frage schon berechtigt?

Der Renner in unserem Garten ist in diesem Jahr die mitgebrachte gelbe Cocktailtomate „Yellow Pearshaped“. Die vier unscheinbaren Pflänzchen haben sich prächtig entwickelt. Mit etwas Stallmist und später noch zusätzlich mit einer kleinen Gabe Tomatenmineraldünger habe ich die Pflanzen in großen Blumentöpfen kultiviert und regelmäßig mit abgestandenem Wasser versorgt. Meine Familie ist vom Ertrag und der bunten Abwechslung in der Tomatensalatschüssel begeistert.

Auch Saatgut wurde zum Pflanzentauschmarkt angeboten. Ich hatte mir drei oder vier Blumensamen mitgenommen, deren Namen mir leider entfallen sind. Die Entwicklung ist hervorragend. (siehe Foto 3 im Fotoalbum) Sie bilden viele bunte kleine Blüten aus, die sich bei Hitze schließen und bei kühleren Temperaturen wieder öffnen. Wie praktisch doch die Natur mit dem Klimawandel umgehen kann!

Wer ebenfalls seine Ergebnisse des diesjährigen Rehfelder Pflanzentauschmarkes vorstellen und seine Fotos veröffentlichen möchte, kann diese gern per E-Mail an die Adresse  gemohel@posteo.de senden.

 

Helmut Georgi
Internetredaktion der Heimatfreunde Rehfelde

Foto zur Meldung: Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018
Foto: Ergebnisse des Rehfelder Pflanzentauschmarktes 2018

Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen

(02.08.2018)

(HeG) Zu einer Gesprächsrunde hatte der Vorstand des Akanthus-Vereins das Museumsteam der Rehfelder Heimatstube in das Stadtmuseum Strausberg am Mittwoch, den 01.08.2018 eingeladen. Der Akanthus–Verein, der seinen Sitz im Stadtmuseum Strausberg hat, richtet seine Arbeit auf die Stadt- und Regionalgeschichte und die Popularisierung geschichtlicher Ereignisse. Sein Wirken entspricht also dem der Heimatstube Rehfelde. Vom Vereinsvorsitzenden Manfred Ahrens wurden die Aktivisten der Heimatstube herzlich begrüßt. Er verwies gleichzeitig auf einen Besuch des Akanthus-Vereins vor zwei Jahren in der Heimatstube Rehfelde und freute sich, dass es jetzt zu diesem Gegenbesuch kam. In reger und angenehmer Runde stellten beide Vereine ihre aktuellen Projekte vor und tauschten bisherigen Ergebnisse aus. So gibt es zum Beispiel gemeinsame Ideen bei der musealen Darstellung des Themas „400 Jahre Beginn des Dreißigjährigen Krieges“. Dazu erfolgte bereits eine Exkursion und ein gemeinsamer Besuch im  Museum des Dreißigjährigen Krieges in Wittstock.

Als Freundschaftsgeschenk übergab der Leiter der Heimatstube Martin Tesky eine Sammlung der bisher fünf vorhandenen Rehfelder Heimathefte. Diese werden jetzt im Archiv des Stadtmuseums für Besucher zu sehen und zu lesen sein.

Im Anschluss führte die Leiterin des Stadtmuseums, Frau Wunderlich, durch die neu gestalteten Museumsräume. Dabei konnte sie über Interessantes berichten und Anregungen bei der Ausgestaltung der Räume und Präsentation der Exponate vermitteln. Für die Darstellung von Projekten in der Heimatstube wurde Beratung und Unterstützung durch das Museum und durch den Akanthus–Verein zugesagt.

Für den angenehmen und sehr informativen Aufenthalt bedankt sich das Museumsteam der Heimatstube ganz herzlich.

Foto zur Meldung: Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen
Foto: Heimatstube kann auf Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Strausberg rechnen

Bei 32 Grad im Schatten durchs Oderbruch

(30.07.2018)

(HeG) Am vergangenem Sonnabend waren wieder eine Radfreundin und drei Radfreunde der Rehfelder Radel- Tour bei der Tour de MOZ mit dabei. Auf einem Rundkurs von 60 km ging es durch das südliche Oderbruch in Richtung Reitwein. Dort wurden die Radler von einer Musikband des „Reitweiner Sommerfest“ begrüßt. (siehe Foto von Johann Müller, mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung) Im Mittelpunkt stand natürlich wieder Charlotte Henze, die im Juli ihren 90. Geburtstag feierte und immer noch munter, so auch diesmal, an der Tour teilgenommen hat. Bei den Ausfahrten der Rehfelder Radel- Tour ist Charlotte immer dabei.    

Foto zur Meldung: Bei 32 Grad im Schatten durchs Oderbruch
Foto: Tour de MOZ am 28.07.18 Mittagspause in Reitwein

Schenkungen für das Heimatarchiv

(05.06.2018)

(MT) Es war im Dezember 2017 als Heimatfreund Helmut Georgi hier über die heimatkundliche Schriftenreihe „Die Mark Brandenburg“ berichtete, die sich im Bestand des Heimatarchivs der Rehfelder Heimatstube befindet. Damals fehlten die Exemplare ab Heft 60. Bis dahin konnte die Heftreihe auch von Manfred Ahrens aus Ernsthof ergänzt werden. Nun ist unser Archiv im Besitz sämtlicher Exemplare, dank einer Schenkung von Martin Heumer aus Rehfelde (Heft 61 – 108). Übrigens, die sich weiterhin im öffentlichen Angebot befindlichen Broschüren wurden von Helmut Georgi für das Heimatarchiv käuflich erworben. Den Spendern sagt das Museumsteam dafür herzlichen Dank.

Eine weitere erfreuliche, heimatgeschichtlich wertvolle Bereicherung des Heimatarchivs gab es aus Werder. Familie Reichwald übergab 90 Schwarz-weiß Fotos aus dem Jahre 1987, auf denen fast alle Gehöfte des Angerdorfes abgebildet sind sowie, zum Vergleich dazu, eine DVD von 2009 über einen Ortsspaziergang durch Werder („Werder in Bildern“). Vielen Dank dafür an Lydia und Wolfgang Reichwald.

Ein Heimatarchiv stellt  ein unverzichtbares Kulturgut dar, das alle Lebensbereiche und die Heimatgeschichte, auch die neueste, der Gemeinde erfasst. Das Rehfelder Archiv hat neben den Ortschroniken der drei Rehfelder Dörfer und den Jahreschroniken des Ortschronisten auch eine kleine Sammlung heimatkundlicher Literatur mit regionaler Bedeutung im Bestand. Dazu gehören u.a.  Chroniken und Publikationen benachbarter Gemeinden, der vollständige Bestand der Brandenburger Blätter und eben auch die Schriftenreihe „Die Mark Brandenburg“.

Foto zur Meldung: Schenkungen für das Heimatarchiv
Foto: Neue Hefte "Die Mark Brandenburg" im Heimatarchiv

Heimatfreunde erinnern an Beginn des Dreißigjährigen Krieges

(23.05.2018)

(HeG) Genau heute vor 400 Jahren, also am 23.05.1618, begann mit dem sog. zweiten Prager Fenstersturz jener Krieg in Mitteleuropa, der später als der Dreißigjähriger Krieg bezeichnet werden sollte. Die Rehfelder Heimatstube will mit diesem Beitrag an die verheerende Zeit erinnern. Bekanntermaßen haben Erika und Gerhard Schwarz in dem Buch „Rehfelde – Ein Dorf auf dem Barnim“ über diese Zeit geschrieben. Interessant sind auch die Aufzeichnungen, so wie sie in der Chronik von Zinndorf stehen oder auch in der Chronik von Alexander Giertz aufgeschrieben wurden. In diesem Erinnerungsbeitrag des Museumsteams wird ebenfalls auch ein Artikel des Gemeindearchivars der Gemeinde Petershagen-Eggersdorf Dr. Holger Krahnke (mit Genehmigung) aus der Gemeindezeitung „Das Doppeldorf“ Heft 5 – 2018 herangezogen. Auf der Internetseite der Heimatstube kann man unter dem Linksmenüpunkt „heimatkundliche Literatur“ zu diesem Thema Auszüge aus diesem Artikel und aus der Chronik von Zinndorf, sowie aus der Chronik von Alexander Giertz über Petershagen und Eggersdorf nachlesen. Link     

Foto zur Meldung: Heimatfreunde erinnern an Beginn des Dreißigjährigen Krieges
Foto: Überfall, Plünderung und Vernichtung eines Dorfes im 30j. Krieg Nach Callot um 1633

Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg

(18.05.2018)

(MT) Am Samstag, den 12. Mai 2018, waren Rehfelder Heimatfreunde zu Gast bei dem befreundeten Heimatverein aus Hennickendorf. Gemeinsam fuhren wir in das märkische Städtchen Königs Wusterhausen, das früher mal zu Sachsen gehört haben soll – das Flüsschen Notte soll der Grenzfluss gewesen sein.

Nach der interessanten Stadtführung war für die Heimatfreunde ein Schlossbesuch Pflicht. Es gehörte zu den Lieblingsorten des „Soldatenkönigs“ Friedrich Wilhelm I. In diesem Jagdschloss fand das legendäre „Tabak-Kollegium“ statt und auch hier stellte er sein Leib-Bataillon mit den berühmten „Langen Kerls“ auf.

Danach war etwas Ruhe angesagt, verbunden mit einem ausgezeichneten Essen im über 100-jährigem historischen „Hoenckes Altes Wirtshaus“. Diese Erholung, wie wir später erfahren mussten, sollte nötig sein, denn auf dem berühmten Funkerberg erwartete uns ein 3,5 – stündiges Mammutprogramm.

Bekannt und berühmt ist diese Funk-Sendestelle in der DDR am Berliner Ring mit seinen damals vielen großen Sendetürmen – auch für den Deutschlandsender – für das am 22.12.1920 ausgestrahlte Weihnachtskonzert. Somit ist Königs Wusterhausen die Geburtsstätte des öffentlichen Rundfunks in Deutschland.

Interessante Vorträge gibt es dort im Sender- und Funktechnikmuseum sowie in mehreren Sonderausstellungen zur Fernsehtechnik, zu Radiosammlungen und als neueste Ausstellung ehemaliger Fernsehschaffender, zur Geschichte des DDR-Fernsehens unter dem Motto „Es gab nicht nur den Schwarzen Kanal“.

Ein weiterer Höhepunkt war die praktische Vorführung eines 1000-PS-Diesels, erbaut im Jahre 1935, der als Notstromanlage für den gesamten Senderkomplex diente.

Die Rehfelder Heimatfreunde bedanken sich bei Angela Wolter, die als Organisatorin der Vereinsfahrt jederzeit alles im Griff hatte.

 

 

 

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg
Foto: Gemeinsame Vereinsfahrt zum Funkerberg

Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller

(09.05.2018)

(HeG) Wer war Moritz Heimann? Mit dieser Frage beschäftigte man sich gestern bei einem Informationsgespräch in der Heimatstube anlässlich des monatlichen Museumstages. Gründe dafür gab es genug, denn wer kennt schon das Werk von Moritz Heimann, geboren am 19.7.1868 in Werder.

Fast 150 Jahre mussten vergehen, um die Bekanntheit nun auch nach Rehfelde und Werder hineinzutragen. Denn in Kagel, wo Heimann später gewohnt hat und zur Schule ging, hatte der Heimatverein bereits 2015 eine Gedenktafel zur Erinnerung an Moritz Heimann vor der „Alten Schule“ errichtet. In einem Beitrag im „Märkischen Markt“ vom 09./10.8.2017 wird unter der Überschrift „Zu Unrecht vergessen“ darüber berichtet.

Martin Tesky, der Chef der Heimatstube, bezeichnete diesen Presseartikel in seiner Gesprächsrunde als den Beginn des Erinnerungsgedankens auch in Rehfelde. In der neuesten Ausgabe der Schriftenreihe „Rehfelder Heimatheft“ Nr. 1/2018 hat Kurt Gamerschlag aus Werder ausführlich über das Leben des deutschen Schriftstellers, Essayist und Verlagslektors jüdischer Herkunft geschrieben. Dadurch, so Martin Tesky, erfolgte bereits eine erste Würdigung und ausführliche Information für die Öffentlichkeit. Aber damit noch nicht genug.

In Werder soll in der Nähe des Wohnhauses von Moritz Heimann, auf dem Dorfanger, eine Erinnerungsstätte errichtet werden. Diese soll aus einem ansprechendem Findling bestehen, auf dem eine Gedenktafel angebracht wird. Der Entwurf des Textes wurde den Anwesenden vorgestellt.

Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von der Gemeinde und dem Heimatverein Rehfelde organisiert und durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Errichtung dieser Erinnerungsstätte laufen. Finanzielle Mittel und technische Voraussetzungen (z.B. den Transport des Findlings) müssen noch beschafft werden. Das Vorhaben wird von der Gemeinde ausdrücklich unterstützt. Die Zusage für eine finanzielle Beteiligung durch die Gemeinde liegt bereits vor.

Foto zur Meldung: Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller
Foto: Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller

5. Rehfelder Heimatheft erschienen

(23.04.2018)

(MT) In diesen Tagen ist das Rehfelder Heimatheft 1/2018 - eine Schriftenreihe der Rehfelder Heimatstube - erschienen und wird an die Abonnenten ausgeliefert. Auch diesmal sind wieder interessante Beiträge zur Heimatgeschichte von Rehfelde und Werder aufgeführt. Als ein herausragendes Exponat der Heimatstube wird der Bebauungsplan von Rehfelde aus dem Jahre 1912 mit seinen vielen grünen Oasen vorgestellt. Dr. Henning Zobel, der sich bereits seit Jahrzehnten für den Naturschutz in Rehfelde einsetzt, stellt diesmal die „Kriechtiere, die an unserem Naturlehrpfad beobachtet wurden“ vor.

In der Rubrik „Rehfelder Persönlichkeiten“ hat Dr. Kurt Gamerschlag ausführlich das Leben von Moritz Heimann beschrieben. Heimann wurde vor 150 Jahren in unserem Werder geboren. Er war ein Lyriker, Erzähler, Kritiker, Lektor, ... , war eng mit Gerhart Hauptmann befreundet und hat als Lektor des S. Fischer-Verlages so bekannte Autoren wie Thomas Mann und Hermann Hesse betreut.

Das Heimatheft 1/2018 ist in der Rehfelder Heimatstube oder über M. Tesky (martin.tesky@t-online.de) erhältlich.

Foto zur Meldung: 5. Rehfelder Heimatheft erschienen
Foto: Titelseite Heimatheft 1-2018

Baum des Jahres

(23.04.2018)
Still und Leise wurde am 19. April 2018 am Naturlehrpfad auf der Wiese neben dem Rodelberg der Baum des Jahres 2018 gepflanzt. Die Ess-Kastanie (Castanea sativa) ist in diesem Jahr der 30. Baum des Jahres. Gleichzeitig haben Mitglieder des Rehfelder Heimatfreunde e.V. an einer alten Stiel-Eiche (Quercus robur L.), die 1989 Baum des Jahres war, ein entsprechende Hinweisschild angebracht und es wurden eine Eberesche (Sorbus aucuparia) für das Jahr 1997 und ein Wacholder (Juniperus communis L.) für 2002 gepflanzt.
Zum Schutz der Bäume wurde 1989 der 25. April zum Tag des Baumes erklärt.
Seit 2015 wird auch in Rehfelde der Baum des Jahres auf der Wiese neben dem Rodelberg gepflanzt. Die Akteure vom Rehfelder Heimatfreunde e.V. haben mit Unterstützung der Forstbaumschule „Fürst Pückler“ und anderer Sponsoren die Bäume besorgt und die Organisation für den Pflanzakt übernommen. Im Beisein von Naturfreunden und den Kindern der Kita Fuchsbau, die auch die Pflegepatenschaften übernommen haben, wurden bisher
  • 2015 - Feld Ahorn (Acer campestre),
  • 2016 - Winter Linde (Tillia cordata) und
  • 2017 - Gemeine Fichte (Picea abies) gepflanzt.
Die AG Naturlehrpfad hat vorgeschlagen, künftig den Baum des Jahres am Tag des Baumes zu pflanzen. Dann können unsere Kita Kinder sich langfristig auf diesen kleinen Natur-Festakt vorbereiten und teilnehmen. Selbstverständlich sind alle andern Naturfreunde ebenfalls gern gesehen.
Cerstin Kopprasch
AG Naturlehrpfad
 

Foto zur Meldung: Baum des Jahres
Foto: Baum des Jahres

Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde

(18.04.2018)

(HeG) Am Dienstag den 17.04.2018 führten die Rehfelder Heimatfreunde ihre traditionelle Frühjahrswanderung durch. Bei bestem Wanderwetter traf sich pünktlich um 10.00 Uhr eine Gruppe von zehn wanderfreudigen Natur- und Heimatfreunden.

Unter dem Thema „Feldsteine in der Märkischen Schweiz“ wurden wieder die Hinterlassenschaften der Eiszeit erkundet. Zunächst führte der Weg mit dem PKW nach Bollersdorf, wo man sich am Gasthaus „Johst am See“ mit Manfred Ahrens und seiner Lebensgefährtin Birgit aus Ernsthof verabredet hatte. Beide übernahmen von nun an die Wanderleitung.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann auch gleich los. Am Ufer des Schermützelsees entlang, vorbei an der Schwarzen Kehle, mit einem Hinweis auf den dort ehemals durchgeführten Braunkohleabbau, gelangte die Gruppe nach Buckow. Jetzt begann, so wie angekündigt, der steile Aufstieg in Richtung Krugberg. Auf dem Poetensteig gelangte man dann zu Jenas Höhe. Bei einer kurzen Verschnaufpause gab es an dieser Stelle noch einen kleinen Exkurs in die preußische Geschichte.

An der Wegegabelung am „Finkenherd“ entschieden sich dann die Wanderfreunde doch noch den Gipfel des 130 Meter hohen Krugbergs zu erklimmen. Die Mühe wurde mit einem fantastischen Ausblick über die Höhen der Märkischen Schweiz bis hin nach Pritzhagen belohnt. Nach diesem kleinen Abstecher ging es dann zurück bis zur Wolfsschlucht. Von hier aus waren es nur noch wenige Meter und der erste Feldstein war erreicht.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto am Teufelsstein und einem kleinen Vortrag über die Legende war es jetzt Zeit, eine längere Rast durchzuführen. Auf dem Dachsberg wurde im Schutz der erneuerten Dachsberghütte die Mittagspause eingelegt. Von hier aus hatte man einen schönen Blick auf den „Kleinen Tornowsee“. Diese Aussicht bleibt dem Wanderer sonst bei fortschreitender Begrünung verschlossen. Diesmal hatte man Glück und konnte die Aussicht genießen.

Nach der Stärkung ging es weiter bis zum Aussichtspunkt „Silberblick“. Von hier aus hatte man eine wunderschöne Aussicht in das Stobbertal bis hin nach Buckow. Jetzt begab man sich auf den Rückweg bergab, vorbei an der knorrigen über 300 Jahre alten Königseiche, bis zum Ufer des eben noch von oben betrachteten „Kleinen Tornowsee“. Bevor die Gruppe auf den Uferweg abbog, konnte man noch eine Fichte betrachten, die hier als Baum des Jahres 2017 gepflanzt wurde. Vom Seeufer aus grüßte noch einmal aus luftiger Höhe die Dachsberghütte.

Jetzt war auch schon der Echostein, eine weitere Eiszeithinterlassenschaft, erreicht. Nach einer kurzen Echoprobe verabschiedete man sich hier vom schönsten Gebiet der Märkischen Schweiz. Auf dem Weg nach Buckow wurde noch die höchste Fichte Brandenburgs mit ihren 41,30 Metern Höhe vermessen. Zwei Wanderfreundinnen und zwei Wanderfreunde waren notwendig, um den Stammumfang zu umschließen. Er soll 3,81 Meter betragen.

Im Besucherzentrum „Schweizer Haus“ wurde die Wandergruppe herzlich zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Nach einer Besichtigung der Naturausstellung ging es dann zurück zu den Parkplätzen am Gasthaus „Johst am See“. Mit einem herzlichen Dank an Birgit und Manfred für ihre Wanderführung und ihren interessanten Erklärungen verabschiedete man sich voller Zufriedenheit nach einem sehr schönen Wandertag. Auf der Terrasse des Gasthauses, mit einem Blick auf den Schermützelsee, ließen es sich ein Teil der Wandergruppe noch gut gehen.

Foto zur Meldung: Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde
Foto: Feldsteine in der Märkischen Schweiz - Frühjahrswanderung der Rehfelder Heimatfreunde

Neujahrswanderung 2018 - Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

(02.01.2018)

HeG:

In seiner 53. Rehfelder Information hatte Bürgermeister Reiner Donath am Silvestertag 2017 folgendes aufgeschrieben:   

„Jeder nimmt sich heimlich etwas vor oder verpflichtet sich ganz öffentlich, etwas ganz anders zu machen, eben etwas Besonderes zu vollbringen. So zum Beispiel mehr Sport zu treiben, zu schwimmen oder auch zu wandern. Schauen wir mal, wer Morgen bei der Neujahrswanderung mit den Heimatfreunden dabei sein wird. Starten wir gesund und friedlich in das neue Jahr.“

Tatsächlich hatten sich 28 Wanderfreunde/innen pünktlich um 10.00 Uhr vor der Heimatstube eingefunden. Die letzten Raketen einer friedlichen Silvesternacht waren gerade mal am Himmel über Rehfelde erloschen, da starteten die Heimatfreunde zu ihrer traditionellen Neujahrswanderung. Der Vorsitzende des Rehfelder Heimatfreunde e.V., Martin Tesky, begrüßte die erschienenen Heimatfreunde und ihre Gäste aus den umliegenden Gemeinden mit den besten Wünschen zum neuen Jahr. Dann hatte der Bürgermeister Reiner Donath, Gelegenheit, bei seiner ersten Begrüßungsrede im neuen Jahr, die Anwesenden auf die bevorstehende Zeit einzustimmen.

Bei fast schon frühlingshaften Temperaturen machte sich die Wandergruppe in Richtung Strausberg Fasanenpark auf den Weg. In Höhe der Rehfelder Waldpromenade wurde die Gemeindegrenze überschritten. Wanderleiter Martin Tesky hatte diesmal ein Waldgebiet südöstlich von Strausberg ausgesucht. Es wird „Der Dickmantel“ genannt. Auf schönen Wald- und Wiesenwegen, vorbei an Lichtungen und herrlichem Buchenbestand ging es dann über den Klosterdorfer Weg zurück zum Ausgangsort.

Gut gelaunt wurde die Wandergruppe vor der Heimatstube von Peter Michael begrüßt. Der hatte in der Zwischenzeit für einen gemütlichen Ausklang der ersten Veranstaltung 2018 in Rehfelde gesorgt. Liebevoll war eine kleine Stärkung, mit Pfannkuchen, Gebäck und Glühwein vorbereitet. Dank auch an Hilda Tesky, die für die Leckereien und für die Vorbereitung gesorgt hatte.

Für interessierte Wanderer hier noch die statistischen Daten von Wanderfreund Manfred Ahrens: Es wurden insgesamt 5,6 km gewandert, in einer Zeit von einer Stunde und 18 Minuten. Dabei wurde ein seniorenfreundlicher Durchschnitt von 4,3 km pro Stunde erreicht.

 

 

HeG:

Foto zur Meldung: Neujahrswanderung 2018 -  Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr
Foto: Neujahrswanderung 2018 - Rehfelder Heimatfreunde begrüßten das neue Jahr

Neues aus der Heimatstube

(19.12.2017)

(HeG) Am letzten Museumstag des Jahres gab es noch eine erfreuliche Überraschung für die anwesenden Heimatfreunde. In der vorweihnachtlich geschmückten Heimatstube übergab Manfred Ahrens aus Ernsthof dem Museumsteam sechs fehlende Hefte aus dem zurzeit noch lückenhaften Bestand der Schriftenreihe des Luci Großer Verlages „Die Mark Brandenburg“. Auf der Internetseite der Heimatstube wurde seit dem Bestehen der Homepage auf diese Lücke aufmerksam gemacht. Für diese freundliche Unterstützung möchte sich hiermit  das Museumsteam ganz herzlich bei Manfred bedanken. Bemerkenswert ist, dass somit diese informative Publikation über Ereignisse und Geschichten in Brandenburg bis zum Heft 60 in der Heimatstube vorliegt. Weitere Hefte dieser heimatkundlichen Broschüre werden gern entgegengenommen.

Weiterhin wird berichtet:

Im vergangenen Oktober waren geschichtsinteressierte Heimatfreunde im Altlandsberger Forst auf Spurensuche und Erkundung der Geheimnisse im Jagen 57. Unter der Überschrift "Heimatfreunde erkunden slawischen Ringwall“ wurde am 23.10.2017 darüber berichtet. Am vergangenen Sonnabend endete der vielfältige Reigen an Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr der ersten urkundlichen Erwähnung von Petershagen mit dem Vortrag „Der Stern von Petershagen“. Dazu hatte der Verein„Bauernvolk“ in sein Domizil „Am Fuchsbau“ eingeladen. Unter den interessierten Zuhörern befanden sich auch zwei Teilnehmer, die an der erwähnten Erkundung im Jagen 57 teilgenommen hatten. Nicht schlecht gestaunt haben sie, als der Referent Andreas Lüders auf den Bericht über diese Erkundung der Rehfelder Heimatfreunde einging und dazu sogar noch Fotomaterial präsentierte. Hintergrund der Angelegenheit ist die Vermutung, dass der Stern im Wappen von Petershagen/Eggersdorf auf die slawische Besiedlung zurückzuführen ist. Die Rehfelder Heimatfreunde wollen sich im nächsten Jahr intensiver mit dieser speziellen Besiedlungsgeschichte befassen und dieses interessante Thema in der Heimatstube präsentieren. Deshalb kam man bereits nach dem Vortrag auf die Idee, die Kräfte zu bündeln, Erfahrungen auszutauschen und auf vorhandenes Material, was der Verein „Bauernvolk“ Eggersdorf seit 2001 zu diesem Thema gesammelt und ausgewertet hat, zu nutzen.    

Foto zur Meldung: Neues aus der Heimatstube
Foto: Neues aus der Heimatstube

Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen

(06.12.2017)

(HeG) In der Schriftenreihe Rehfelder Heimathefte ist das Heft 2/2017 erschienen. Diesmal steht die beliebte Publikation der Heimatstube unter dem Thema "150 Jahre Ostbahn". Zu diesem Thema  enthält die neue Ausgabe einen Kalender mit  zwölf Lokomotiven und Triebwagen, die alle irgendwann auf der Ostbahnstrecke fuhren. Die Fotos wurden vom Rehfelder Mitbürger und Eisenbahnfan Peter Wolff herausgesucht. Dafür herzlichen Dank.

Die Autoren haben wieder interessante und unterhaltsame Begebenheiten aus der Region entdeckt und für alle Rehfelder und Freunde der Heimatgeschichte aus Nah und Fern aufgeschrieben.  Folgende Beiträge sind u.a. enthalten:

  • Aktivitäten der Rehfelder Heimatfreunde zu 500 Jahre Reformation
  • Das Kriegerdenkmal in Rehfelde-Dorf
  • Erinnerung an das Flachlandhochwasser in Rehfelde 1988
  • Schützenswerte Natur rund um den Rehfelder Naturlehrpfad
  • Rehfelder Persönlichkeiten – Hans von Rohrscheidt

Das Heft wird über den bekannten Vertrieb verbreitet und ist darüber hinaus gegen eine Schutzgebühr in der Heimatstube erhältlich. Wir würden uns freuen, wenn für das Heft 1/2018 Bürger aus Rehfelde, Werder und Zinndorf auch weiterhin ihre eigenen Dorfgeschichten aufschreiben und uns übermitteln.

 

Die Redaktion

 

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen
Foto: Rehfelder Heimatheft 2/2017 erschienen

Heimatfreunde zogen beeindruckende Bilanz

(13.11.2017)

(HeG) In ihrer Jahreshauptversammlung konnten die Heimatfreunde eine beeindruckende Bilanz über ihre Arbeit im Jahr 2017 ziehen. Im Speisesaal der Grundschule waren am vergangenen Freitag 31 Vereinsmitglieder erschienen. Den Bericht des Vorstandes trug Martin Tesky vor.

Nicht ohne Grund begann er den in der Satzung festgeschriebenen Zweck des Vereins in Erinnerung zu rufen. Zur offiziellen Vereinsgründung wurde eine Satzung mit einem Vereinszweck beschlossen, in der es um Heimatpflege, Heimatverbundenheit, Heimatgeschichte geht. Es sind also nicht nur die monatlichen Museumstage in der Heimatstube, sondern auch andere Aktivitäten, die zur Erfüllung des Vereinszweckes dienen, an denen sich aber leider immer weniger Vereinsmitglieder beteiligen. Trotzdem, so der Vereinschef, sei die praktische Umsetzung des Vereinszwecks durch vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten wieder gut gelungen.

Das umfangreichste und arbeitsintensivste Projekt war auch in diesem Jahr die Rehfelder Heimatstube. Bis zum 31.10.2017 wurden 350 Besucher gezählt, die in mittlerweile sechs Ausstellungsräumen Rehfelder Geschichte erleben konnten. Darüber hinaus wurden zwei Sonderausstellungen, eine Geschichtswoche mit Schülern des Kinderhortes, eine „Historische Märchenstunde“, drei heimatgeschichtliche bzw. heimatkundliche Wanderungen, mehrere Zeitzeugengespräche, zwei Stunden Unterricht mit zwei dritten Klassen zum offiziellen Schulthema „Gestern & Heute“ und sieben Sonderführungen außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten durchgeführt.

Gegenwärtig hat die Heimatstube einen zeitweiligen Mitarbeiter, der innerhalb von drei Jahren die Digitalisierung der Exponate und Dokumente realisieren soll. Das ist ein besonders hervorzuhebendes Projekt, an das sich nicht einmal etablierte Museen mit ausschließlich bezahltem Personal wagen.

Durch eine Chronikgruppe der Heimatstube werden heimatkundliche Beiträge im Internet veröffentlicht und Artikel für die beliebten Heimathefte erarbeitet. Anfragen, auch deutschlandweit, zur Geschichte der Gemeinde werden beantwortet. Man interessierte sich nicht nur für Rehfelde, auch Auskünfte über den Tucholsky-Klub oder über das Leben von Reinhold Busch waren gefragt. Auch die Heimatbibliothek wurde wieder oft besucht. Dank moderner Informationstechnik ist ab diesem Jahr die digitalisierte „Chronik der Gemeinde Rehfelde 1247 – 1979“ unter www.heimatstube-rehfelde.de abrufbar.

Martin Tesky erinnerte in seinem Bericht auch daran, dass nicht nur die Interessengemeinschaft Rehfelder Heimatfreunde bereits 15 Jahre als eingetragener gemeinnütziger Verein besteht, sondern auch die Heimatstube am 29. Oktober 2017 15-jähriges Jubiläum hatte.

Dann hatten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit, Fragen zu stellen bzw. Hinweise zu übermitteln. Heimatfreund Gohlke sprach ein Thema an, dass in letzter Zeit bereits durch den Blätterwald rauschte. Er ging auf die Waldbestände ein, die in der grünen Gemeinde Rehfelde immer mehr der Motorkettensäge zum Opfer fallen, um Bauflächen zu gewinnen. Auch die Pflege und Erhaltung des Naturlehrpfads sollte nicht aus dem Auge verloren werden. Er regte an, dieses Thema noch intensiver in das Vereinsleben einzubeziehen.

Mit dem 130. Rehfelder Gespräch ging im Oktober die legendäre Gesprächsreihe „Rehfelder Gespräche“ zu Ende. Durch Heidrun Mora wurde deshalb vorgeschlagen, diese Gesprächsrunde nicht ganz einzustellen, sondern im Abstand von zwei Monaten Vorträge zu organisieren. Zwei Themen befinden sich bereits in Planung. Sie bot auch an, dazu einen Raum im Haus H&M zur Verfügung zu stellen.

Im Anschluss wurden wieder verdienstvolle Heimatfreunde geehrt und ausgezeichnet.

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Foto: Mitgliederversammlung der Heimatfreunde

15 Jahre Rehfelder Heimatstube

(28.10.2017)

(HeG) Wer sich das Internetportal der Rehfelder Heimatstube anschaut kann unter dem Menü Museumsgeschichte folgenden Eintrag lesen:

Seit dem 29. Oktober 2002 gibt es in Rehfelde eine Heimatstube. Die feierliche Eröffnung fand in der bereits nicht mehr existierenden Steinbaracke in der Lindenstraße durch den damaligen Bürgermeister Arno Neumann statt“.

Demnach besteht in Rehfelde seit 15 Jahren ein kleines Dorfmuseum. Anlass genug heute auf diese Kultureinrichtung zu schauen und zu erinnern. 15 Jahre ist die Interessengemeinschaft „Rehfelder Heimatfreunde“  e.V. gemeinnütziger Träger der Heimatstube. Die Einrichtung verzichtet seit dieser Zeit auf Eintritt, was für andere Museen, die das heute auch so handhaben, als große und  bemerkenswerte Errungenschaft in der Presse propagiert wird. Von Anfang an organisiert die Familie Tesky das Leben in der Heimatstube und kümmert sich um den gesamten Museumsbetrieb, um die Betreuung der Besucher und um die Raumpflege. Die Einrichtung hat sich in 15 Jahren kontinuierlich entwickelt und  verfügt inzwischen über 9 kleine Räume. In einem davon befindet sich die regionale Ausstellung zur Geschichte der Zisterzienser im Niederen Barnim. Jährlich finden in der Heimatstube 2 bis 3 eigene Sonderausstellungen und eine Geschichtswoche mit den Hortkindern statt. Weiterhin besteht ein Heimatarchiv, was ständig erweitert wird. Seit 2016 gibt es einen zweitweiligen Museumsmitarbeiter und ein festes Museumsteam. Große Teile des Museumsbestandes sind in der Zwischenzeit digitalisiert. Ein Heimatfreund betreut  ehrenamtlich die Internetseite http://www.rehfelder-heimatstube.de und ist gleichzeitig  als „Internetreporter“ tätig. Um die moderne Informationstechnik einzusetzen hat sich die Heimatstube der neuen Plattform für Museen und Kultur  „Proxipedia“ angeschlossen. Die App der Smartphones übernimmt automatisch die Ortung des Standortes des Dorfmuseums und liefert gleichzeitig kurze Informationen für den Anwender. Über eine telefonische Anmeldung kann die Heimatstube u.a. auch ständig besichtigt werden.                 

 

[Heimatschule in der alten Schule]

Foto zur Meldung: 15 Jahre Rehfelder Heimatstube
Foto: Logo der Heimatstube

Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“

(26.10.2017)

(HeG) Mit dem 130. Rehfelder Gespräch haben die Rehfelder Heimatfreunde am vergangenen Mittwoch ihre Bildungsveranstaltung „Rehfelder Gespräche“ beendet. Martin Tesky, Chef des Rehfelder Heimatfreunde e.V. und Protagonist dieser legendären und für Rehfelde einmaligen Vortragsreihe versprach aber, dass auch zukünftig, im Rahmen der Vereinsarbeit, Themennachmittage und Vorträge organisiert werden sollen. Eine solche Veranstaltung wird demnächst bereits, auch auf vielfältigen Wunsch der Anwesenden,  organisiert, weil ausgerechnet leider bei der letzten Veranstaltung der Referent, aus gesundheitlichen Gründen, absagen musste. Auf Grund seiner 16 jährigen Erfahrung und  Arbeit, mit 53 Referenten in dieser Zeit,  war es natürlich für Martin Tesky nicht schwer, schnell für Ersatz zu sorgen. So konnte Manfred Ahrens aus Ernsthof, Hobbyheimatforscher, Natur- und Heimatfreund, sowie Ideengeber für die thematische Rad- und Wanderroute mit der Bezeichnung „Oberbarnimer Feldsteinroute“, kurz OFR genannt, gefunden werden. Der Ersatzreferent hatte vor einigen Tagen die Möglichkeit gehabt, die Märkische Schweiz aus der Luft zu betrachten und dabei ganz speziell die Landschaft und Dörfer, die an der Trasse der OFR liegen, zu fotografieren. Dabei sind interessante Luftaufnahmen entstanden, die Manfred Ahrens den Zuhörerinne- und Zuhörern präsentierte.

Mit einem zünftigen Musikstück begann sein Vortrag im Stadtgebiet von Strausberg Nord, wo die touristische Route beginnt und auch endete. Über Klosterdorf, Prädikow, Ernsthof, Grunow, Ihlow und Pritzhagen ging die Reise. Einige der Anwesenden, die auch an den drei zurückliegenden heimatkundlichen Radwanderungen des Heimatverein auf der Trasse der OFR teilgenommen hatten, waren sehr darüber erstaunt, was es doch für Probleme bereitet, den vermeintlich bekannten Weg mit Hilfe von Luftaufnahmen wieder zu erkennen.  Zwischendurch ließ der Referent auch die Anwesend raten, um welchen Ort es  sich denn handeln könnte. Die meisten kennen ihre Heimat, aber von Oben betrachtet war es dann doch recht schwer, die betreffende Gegend oder den Ort zu erraten. So verging die Zeit wörtlich fast wie im Flug. Die Heimatfreunde dankten Manfred Ahrens für seinen interessanten Vortrag mit einem Blumenstraus. Dieser Dank war verbunden mit dem Wunsch, ihn  zukünftig für heimatkundliche Vorträge in Rehfelde bald wieder begrüßen zu können.

Nach dem Vortrag hatte der Vorstand und einige eingeweihte Mitglieder eine Ehrung für Martin Tesky vorbereitet. Mit Blumen, einem Zuschuss für sonnige Erholungstage am Strand von Bansin, eingesammelt an diesem Abend in einer Sparbüchse in Form eines Strandkorbes und einem zünftigen Lutherthesen - Kräuterlikör, passend zum Lutherjubiläum,  wurde ihm für seine herausragende Tätigkeit gedankt. Zum Abschluss der Ehrung dankte auch der Bürgermeister, Reiner Donat, für die großartige Leistung bei der Organisation und Durchführung der „Rehfelder Gespräche“ für die Gemeinde. Er bedauerte gleichzeitig sehr, dass es im Vorfeld zu keiner anderen Lösung gekommen ist und wünschte eine erfolgreiche Weiterführung, für die vom Vereinsvorstand vorgeschlagenen neuen Organisationform von Bildungsveranstaltungen und Gesprächsrunden.

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“
Foto: Rehfelder Heimatfreunde e.V. beendet Vortragsreihe „Rehfelder Gespräche“

Vortrag "Die Gemeinde Rehfelde im weltweiten Netz"

(27.09.2017)

(HG) Die Rehfelder Gespräche führten in diesem Monat in den Bereich der Informationstechnik für den privaten Anwender. Hans-Günter Hoffmann berichtete über den Internetauftritt der Gemeinde Rehfelde www.gemeinde-rehfelde.de

Seit 2011 ist er der Chefredakteur dieser Seite. Daher konnte er interessante Details über Entwicklung und Inhalte der Seite mitteilen. Die historischen Vorläufer sowohl international als national und regional wurden benannt: International das ARPANET aus den USA als Vorläufer des heutigen Internets und der erste Internetbrowser vor 20 Jahren. Regional waren die Internetseite der BürgerGemeinschaft Rehfelde - www.bgr.rehfelde.com - und die Seite www.rehfelde.info Vorläufer der jetzigen Gemeindeseite.

Interessant waren auch die Ausführungen zu den heutigen Internetnutzungen, den sogenannten sozialen Netzwerken Facebook und YouTube und die Hinweise zu den Gefahren, denen jeder einzelne Privatnutzer ausgesetzt ist.

Deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf die Seite des Bundesamtes für die Sicherheit in der Informationstechnik, wo kostenlose Hilfe für Jedermann angeboten wird. - www.bsi-fuer-buerger.de

 
 

Foto zur Meldung: Vortrag "Die Gemeinde Rehfelde im weltweiten Netz"
Foto: Vortrag "Die Gemeinde Rehfelde im weltweiten Netz"

Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!

(06.09.2017)

(MT) Der Hennickendorfer  Heimatverein, der mit den  Rehfelder Heimatfreunden  eng verbunden ist, hat sich schon seit Monaten, gemeinsam mit vielen anderen Hennickendorfer Vereinen, Unternehmen und Initiativen  auf ihr feierliches Ortsjubiläum  - vom 8. bis 10. September 2017 -  vorbereitet. Sie würden sich auch über  Gäste aus den benachbarten Zisterzienserdörfern Rehfelde, Werder und Zinndorf  sehr  freuen.

Ein Höhepunkt der Feierlichkeiten ist der Festumzug am Sonnabend, den 09. September 2017 ab 10.30 vom alten Bahnhof zum Festplatz. 7.545 bunte Wimpel  schmücken diesen Weg.

An diesem Sonnabend werden auch Rundfahrten auf dem Stienitzsee mit der Reederei Kutzker angeboten. Abfahrten sind am Schiffsanleger Hennickendorf/Sportplatz um 14:00 Uhr, 15:30 Uhr, 17:00 Uhr und 18:30 Uhr. Ein Höhepunkt ist sicherlich auch die Rundfahrt zum Feuerwerk von 20:30 Uhr bis 22:30 Uhr

Lassen wir uns überraschen, denn die Organisatoren haben zum Fest viele schöne Veranstaltungen parat.

Foto zur Meldung: Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!
Foto: Unser Nachbardorf feiert ihr 650. Ortsjubiläum!

Herzlich Willkommen am Naturlehrpfad

(21.08.2017)

Der Naturlehrpfad im Rehfelder Wäldchen ist eine Initiative von ehrenamtlich engagierten Bürgern, der Kita "Fuchsbau" und des Kinderhort "Raxli-Faxli" sowie von Vereinen - insbesondere der Rehfelder Heimatfreunde e.V. Sie haben mit Einverständnis des damaligen Waldbesitzers im Jahr 2008 begonnen, diesen Naturlehrpfad anzulegen.

Durch die Gemeinde und durch Sponsoren wurde dieses Vorhaben von Anfang an unterstützt. Seither wurde der Naturlehrpfad erweitert und gepflegt. Leider musste auch mehr als einmal die Hinterlassenschaft von Vandalismus beseitigt werden. Heute hat sich das Areal zu einer grünen Oase entwickelt und wird von Jung und Alt angenommen. Es ist Teil der Rehfelder Wanderwege und Ort für Veranstaltungen.

Im Jahr 2015 wurde die gesamte Fläche der Gemeinde zum Kauf angeboten. Um den bis dato sehr anschaulich und lehrreich gestalteten Naturlehrpfad zu erhalten, hat die Gemeinde dieses Areal erworben. Nun stand die Frage:

Was wird daraus unter der Voraussetzung, dass auf einer als Wald klassifizierten Fläche keine waldfremde Nutzung erfolgen und somit kein Spielplatz oder Park angelegt werden darf?

Es bestand gemeindliches Einvernehmen, den Naturlehrpfad im Wald zu erhalten, zu pflegen und behutsam zu vervollkommnen. Zur Gewährleistung der Sicherungspflicht sowie auf Anraten des Försters zu einem Waldumbau als Mischwald wurde in 2016/2017 eine längst überfällige zweite Walddurchforstung veranlasst.

Die Koordination der erforderlichen Nacharbeiten wurde durch den Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfeldes e.V. übernommen, da die Gemeindevertretung den Naturlehrpfad – Wald als siedlungsnahe Erholungsfläche – zum Förderprojekt für das Jahr 2017 benannt hatte. So konnte zum Frühjahrsputz im April 2017 und einem weiteren Arbeitseinsatz im Juli 2017 mit Beteiligung engagierter Einwohner ein Teil der Aufräumarbeiten erledigt werden. Hervorzuheben ist auch die tagtägliche Sichtung und Pflege des Naturlehrpfades durch den Anwohner Herrn Adomeit.

Nun kann und muss sich das Wäldchen von dieser Maßnahme erholen. Die zuvor gesicherten Anlagen des Naturlehrpfades sind zwischenzeitlich wieder aufgebaut, so daß Groß und Klein ihr Wissen über die Natur wieder erweitern können. Die Kita-, Hort- und Schulkinder nutzen dieses geschaffene Kleinod regelmäßig und gestalten es gerne mit kleinen Bildern und Texten aktuell mit. Damit diese grüne Oase uns Allen recht lange erhalten bleibt, sollte es für Jeden selbstverständlich sein, sich gegenüber der Natur und dem hier Geschaffenen achtsam zu verhalten.

Helfen sie aktiv mit und unterstützen das Projekt.

Sie sind Neugierig und haben Lust auf einen Spaziergang? Dann gehen Sie ab Standort Blumenstraße/ Annemariestraße den Weg in Richtung Norden weiter bis zur Spitze und entdecken die ersten Schautafeln. Biegen Sie hinter dem Insektenhotel und den Hexenskulpturen nach rechts ab, dann kommen Sie entlang der sogenannten Festwiese an der alten großen Baumscheibe und dem kleinen Rodelberg vorbei. Hier können Sie auch die bisher gepflanzten Jahresbäume entdecken. Sofern Sie den Pfad weiter gehen, passieren Sie nun den kleinen Versammlungsplatz (große Feldsteine) und stoßen dann über Pirschpfade auf den Hexenmärchenwald-Weg. Hier können Sie die von den Wald-Piraten gestalteten Minischautafeln bestaunen. Wer zwischendurch eine Pause braucht, findet sicherlich auf einer der Bänke ein ruhiges Plätzchen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihrer Erkundungstour durch das Wäldchen und auf dem Naturlehrpfad.

 

Cerstin Kopprasch - Gemeindevertreterin

Foto zur Meldung: Herzlich Willkommen am Naturlehrpfad
Foto: Herzlich Willkommen am Naturlehrpfad

Radwanderung zum Fledermausmuseum

(14.08.2017)

(HeG) So wie in den vergangenen Jahren hatten sich die Heimatfreunde aus Rehfelde und ihre Gäste wieder das beste Radfahrwetter ausgesucht, um ihre diesjährige traditionelle heimatkundliche Radtour zu absolvieren. Diesmal war eine Fahrt zu den Fledermäusen nach Julianenhof, mit Besichtigung des Internationalen Fledermausmuseums, geplant.

So wie in der einschlägigen Presse und auf den Internetseiten der Gemeinde und der Heimatstube Rehfelde angekündigt trafen sich am Mittwoch, den 9. August 2017 pünktlich um 9.15 Uhr vor dem Tourismuspavillon am Bahnhof Rehfelde 16 natur- und heimatkundlich begeisterte Radfahrerinnen und Radfahrer.

Nach einer kurzen Begrüßung und aktuellen Informationen durch den Tourenführer Helmut Georgi begab man sich auch kurz darauf auf Entdeckungsfahrt. In Hohenstein wurde noch Manfred Ahrens, Hobby-Heimatforscher aus Ernsthof als Kenner der Region von der Radgruppe herzlich begrüßt und aufgenommen.

Nach dem Erreichen des regionalen Radweges „Tour Brandenburg“ ab Klosterdorf gab es beim Passieren der Ortslage Kähnsdorf auch gleich die erste Information durch den Hobby-Heimatforscher.

Nach einer erholsamen Bergabfahrt gelangte die Gruppe nach Prädikow. Hier verabschiedete man sich leider von diesem schönen Radweg, der weiter nach Reichenow geführt hätte. Eine angekündigte Straßensperrung zwischen Reichenow und Ihlow veranlasste die Organisatoren zur Veränderung der Strecke. Das war, so wie sich später herausstellt, unnötig, denn auf der Baustelle fanden an diesem Tag keine Bauarbeiten statt. Die Straße von Reichenow nach Ihlow war zudem noch befahrbar. Wie auch immer, man benutzte einen Feld- und Waldweg, der zur Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR) gehört und gelangte ohne größer Pannen und Vorkommnisse nach Ihlow.

Dann begann, so wie in der Märkischen Schweiz zu erwarten, eine Bergauffahrt in Richtung Reichenberg. Bevor die Ortslage erreicht wurde, galt es noch einen Blick auf den Galgenberg zu werfen. Manfred hatte natürlich auch die passende Geschichte zur Bezeichnung dieser Erhebung parat. Pünktlich erreichten kurze Zeit später die Radler den kleinen Ort Julianenhof, einen Ortsteil von Reichenberg. Hier befindet sich in einem ehemaligen Stallgebäude des Gutes Julianenhof das Internationale Fledermausmuseum.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch eine freundliche Museumsmitarbeiterin konnte man bei einem Vortrag die Welt der Fledermäuse kennen lernen. Zwölf der 18 in Brandenburg vorkommenden Fledermausarten finden heute in den Gewölben, im Eiskeller und in der Stallanlage Unterschlupf. Nach dem sehr informativen Vortrag war noch Gelegenheit zur Besichtigung des Museums, des Eiskellers und des Fledermausgartens.

Nach diesem interessanten Aufenthalt ging es weiter im bergigen Gelände. Nächstes Ziel war der kleine verschlafene Ort Pritzhagen, welcher vor Jahren von sich Schlagzeilen machte. Hier erfolgte eine umfassende Dorferneuerung, so wie sie es später in dieser Region nicht mehr gegeben hat. In der Presse sprach man von einem mittleren Wunder, was es hier gegeben haben soll.

Grund dafür war, dass als Höhepunkt der Dorferneuerung sogar noch die Kirche umfangreich saniert werden konnte. Kenner behaupten: Pritzhagen ist der schönste Ort in der Märkischen Schweiz. Die Radler ließen es sich nicht nehmen, auch noch einen Blick in das Inneres der kleinen Kirche zu werfen. In der Gaststätte „Pritzhagener Heide“ konnte man sich anschließend bei "Radler" und Bockwurst stärken.

Dann ging es in rasanter Abfahrt zum Großen Tornowsee. Hier führt die OFR durch das schöne Stobber-Tal, immer auf dem 3. Abschnitt (6 km) des Natura Trail Märkische Schweiz entlang. Die Natura Trails der Naturfreunde sind Rad- und Wanderwege, welche die vielen Naturschätze der Region dem Besucher mit allen Sinnen erlebbar machen. Die Radgruppe konnte es genießen.

In Buckow angekommen hatte man sich entschlossen, noch eine Kaffepause einzulegen. Die sonnige Terrasse des Bistro des Mini Golfplatzes bot dazu Gelegenheit. Die Rückfahrt ab Buckow erfolgte, so wie den meisten bekannt, auf dem Europaradweg R1 über Waldsieversdorf, Bergschäferei, Liebenhof, Garzin, Garzau nach Rehfelde. Pünktlich um 17.00 Uhr kamen die Radler wieder am Bahnhof in Rehfelde an. Bei Ankunft waren 52 km, bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,0 km/h, absolviert.

Es war wieder eine Radtour mit allem was dazugehört, die man so schnell nicht vergisst. Ein besonderer Dank geht an Manfred Ahrens für seine interessanten Erklärungen während der Fahrt und schließlich noch als Pannenhelfer in der Not.

Foto zur Meldung: Radwanderung zum Fledermausmuseum
Foto: Radwanderung zum Fledermausmuseum

Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“

(07.08.2017)

(HeG) Auch in diesem Jahr wollen die Rehfelder Heimatfreunde auf Entdeckungstour gehen. Ein Kulturstopp soll am Internationale Fledermausmuseum in Reichenberg, Ortsteil  Julianenhof, eingelegt werden. Hier besteht auch die Möglichkeit zu einer kostenlosen Besichtigung. (Spenden sind erbeten!)     

Wie immer sind zu dieser heimatkundlichen Radwanderung auch Natur- und Heimatfreunde aus anderen Gemeinden herzlich eingeladen.  

Termin: 09. August 2017 09.15 Uhr

Treffpunkt: Wanderbahnhof Rehfelde Tourismuspavillon  

Die Radwanderung führt auf einem Rundkurs auf  überwiegend gut ausgebauten überregionalen und regionalen Radwegen durch die Märkische Schweiz über Hohenstein, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Reichenberg, Julianenhof, Pritzhagen. Die Tour führte weiter auf unbefestigten Waldwegen entlang der Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR) durch das Stobbertal nach Buckow. Von Buckow aus geht es zurück,  wieder auf dem sehr gut ausgebauten  R1 in Richtung Bergschäferei, Liebenhof, Garzin nach Rehfelde. Insgesamt werden ca. 55 km geradelt. Das Durchschnittstempo wird bei etwa 15 km/h liegen, wobei immer wieder Pausen zur Erholung eingelegt werden. Unterwegs wird der Hobby - Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof, an ausgewählten Standorten, über Begebenheiten aus der Region berichten.      

Die Rückkehr ist gegen 17.00 Uhr wieder am Wanderbahnhof Rehfelde geplant. Sollte am Veranstaltungstag ausgesprochenes Regenwetter vorherrschen, fällt die Radwanderung aus!

Pausen, mit Möglichkeit zur Versorgung,  sind in Pritzhagen oder Buckow vorgesehen. Trotzdem sollte  jeder Teilnehmer eine eigene Verpflegung und Getränke aus dem Rucksack einplanen und mitbringen.  

Die Wanderleitung übernimmt der Heimatfreund Helmut Georgi.  

 

Aktuelle Information:

Wegen Straßenbauarbeiten und deshalb Sperrung der Landstraße zwischen Reichenow und Ihlow erfolgt eine Streckenänderung. Geplant ist die Anfahrt nach Ihlow über einen unbefestigten Abschnitt des Radweges  "Oberbarnimer Feldsteinroute". Die Teilnehmer sollten sich für diesen kurzen Streckenverlauf auf erschwerte Bedingungen einstellen. 

 

 

Foto zur Meldung: Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“
Foto: Radtour der Rehfelder Heimatfreunde „Durch die Märkische Schweiz zum Internationalen Federmausmuseum“

Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

(27.06.2017)

(MT) Naturfreund Kuno Adomeit freute sich über die nicht alltägliche Einladung der Rehfelder Heimatfreunde zu einem Potsdam-Trip am 21.Juni 2017. Es sollte ein Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt in Rehfelde sein. Dass neben dem Besuch des Babelsberger Parks auch das Museum BARBERINI mit offiziellem Empfang und Vortrag auf der Tagesordnung stand, überraschte Kuno nun doch etwas.

Der Besuch von Landtag (Schloß) und  Nikolaikirche waren weitere Bestandteile des Tagesprogramms. Kuno Adomeit ist nicht nur Naturfreund und engagierter „Arbeiter“ am Rehfelder Naturlehrpfad – er ist auch ein trainierter Wandersmann. Vier Stunden ununterbrochen Wandern und Spazieren durch herrliche, naturbelassene Parklandschaften und durch Potsdam steckte er mühelos weg.

Sollte Kuno von den vielen Schöpfungen der Gartenkünstler Peter Joseph Lenne‘ und Fürst Hermann von Pückler-Muskau nur einige als Idee auf dem Areal des Rehfelder Naturlehrpfades umsetzen, dann wären wohl viele Fördermittel und  Spendengelder erforderlich.

Foto zur Meldung: Ein Dankeschön für Kuno Adomeit
Foto: Ein Dankeschön für Kuno Adomeit

Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

(08.05.2017)

(HeG) Mit ihrem 16. Pflanzentauschmarkt haben die Rehfelder Heimatfreunde die Erwartungen der Garten- und Pflanzenliebhaber am vergangenen Sonntag  erfüllt. Liebevoll hatten die Gartenfreunde ihre Pflanzen vorbereitet,  getopft, beschriftet und präsentiert. Unter den üblichen  Exponaten wie Funkien, Canna oder Gewürzpflanzen, befanden sich auch unbekannte Arten. So gab es zum Beispiel das Gelenkkraut, welches das Interesse weckte. Vielleicht hilft es bei Knieproblemen. Jedenfalls war es schnell „vergriffen“. Auch vorgekeimte Frühkartoffeln der Sorte „Adretta“ waren in diesem Jahr begehrt. Schon nach kurzer Zeit war abzusehen, dass es keine Restbestände geben wird. Immer wieder kamen Interessierte vorbei, um zu schauen oder um noch eigene Pflanzen zu präsentieren. Ein herzlicher Dank geht an die Organisatoren Ruth und Georg Gehrke, die in bewährter Weise die Vorbereitungen und Organisation übernommen hatten.                                 

 

Foto zur Meldung: Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt
Foto: Rege Teilnahme am 16. Rehfelder Pflanzentauschmarkt

125. Rehfelder Gespräch - Besuchermagnet im bisherigen Veranstaltungsjahr

(24.02.2017)

(HeG) Am vergangenen Mittwoch war in der Fernsehzeitung seit langem wieder einmal ein interessanter Fernsehabend angekündigt worden. In der ARD sollte zur besten Sendezeit der Film „Katharina Luther“ über den Bildschirm flimmern. Trotzdem hatten es fast 40 Rehfelder, Heimatfreunde und Gäste aus den umliegenden Gemeinden sich nicht nehmen lassen, an dem  für diesen Abend schon lange erwarteten 125. Rehfelder Gespräch teilzunehmen.

Dr. Rolf Barthel, Historiker aus Strausberg war zu dem Thema: „Die mittelalterliche Besiedlung des Barnims“ angekündigt worden. Sein Vortrag wurde so gehalten, wie es sich für einen Historiker gehört: Geschichtliches Fachwissen, Neugier, Verbindungen zwischen den einzelnen Geschehnissen und historischen Funden knüpfen und ihre Thesen zu geschichtlichen Etappen mit Beweisen zu untermauern. Alle diese Merkmale kann Dr. Barthel von sich in Anspruch nehmen. Besonders mit den Beweisen, so schien es jedenfalls, geht er sehr gewissenhaft und unnachgiebig um. Von Anfang an hat er über den langen Zeitraum der Besiedelung in unserer Heimat interessant gesprochen und wesentliche Ereignisse spannend dargestellt. Einige bemerkenswerte Sachverhalte sollen nachfolgend erwähnt werden: 

Da ist natürlich für uns Randberliner erstaunlich, dass besonders Köpenick eine besondere Rolle gespielt hat. Ein beeindruckendes Bild von der Hauptburg zur Zeit des sich selbst ernannten Slawenfürsten Jaxa von Köpenick – Iacza de Copnic - (um 1150), im Südteil auf der Insel zwischen Dahme und Spree, und ein Luftbild von der Köpenicker Schlossinsel, so wie wir sie heute erleben, erweckte bei den Zuhörern Erstaunen.

Ausführlich berichtete er dann über die von ihm erforschte Theorie, nach der das Gebiet des Barnims aus drei Gebieten von Askaniern, Wettinern (Landsberg bei Halle) und Magdeburgern planmäßig in Besitz genommen wurde. Interessant dabei war auch, dass die Siedler aus den südwestlichen Gebieten oft die Namen ihrer neuen Dörfer nach ihren Herkunftsdörfern benannten. So gibt es zum Beispiel Wollenberg oder Ihlow noch an anderer Stelle.  

Dann ging er auf die Dendrochronologie ein, wonach das Alter von Holz an Hand der Stärke der Jahresringe bestimmt werden kann. Durch diese weiterentwickelte wissenschaftliche Methode müssen nun Gründungszeiten von bestimmten Dörfern neu  überdacht werden. Für die weitere Erforschung der Besiedlung ist diese Methode heute unverzichtbar.

Auch um die Wappenkunde kamen die Anwesenden nicht herum. Schließlich kam der Zeitabschnitt, in dem die Zisterzienser in unsere Gegend kamen und die Klosterdörfer wie Rehfelde, Zinndorf und Werder gründeten.

Die VIA VETUS, ein mittelalterlicher Fahrweg der von Köpenick aus bis nach Wriezen führte und auch durch das Territorium von Rehfelde verlief,  wurde in seinem Vortrag nicht ausgelassen.  

Eigentlich war auch für dieses Rehfelder Gespräch, so wie immer, eine reichliche Stunde veranschlagt. Dr. Barthel hat fast die doppelte Zeit gebraucht und der Film zum Thema Luther war fast schon zu Ende. Wie auch anders, wenn man sich am Schluss seines Vortrages noch einmal den historisch gewaltigen Zeitraum vor Augen führt, über den spannend und interessant referiert wurde. Nochmals vielen Dank dafür.

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Foto: Eröffnung durch den Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde

Dank des Bürgermeisters an Heimatfreunde

(09.11.2016)

(HeG) Am vergangenen Freitag zogen die Heimatfreunde Rehfelde in ihrer Mitgliederversammlung Bilanz über die geleistet Arbeit im Jahr 2016. Der Vorsitzende, Martin Tesky,  konnte im Bericht des Vorstandes beeindruckend über die vielfältigsten Veranstaltungen und Aktivitäten berichten. Besonders hervorzuheben waren die Veranstaltungen in der Heimatstube, die sich zu einem kleinen Dorfmuseum entwickelt hat. Über 400 Besucher machten sich in 28 Veranstaltungen mit den verschiedenen heimatkundlichen Themen vertraut. Dabei war ein besonderer Schwerpunkt die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Neu ist auch eine sogenannte Keller– Galerie, in der zwei Ausstellungen präsentiert wurden.

Ein Besuchermagnet war auch in diesem Jahr die Bildungsreihe „Rehfelder Gespräche“, die wieder mit interessanten Beiträgen aufwarten konnte.

Neu in diesem Jahr ist auch das Erscheinen der sogenannten Heimathefte, eine Publikationsreihe über die Dörfer Rehfelde, Zinndorf und Werder. Bisher sind zwei Hefte erschienen.

Auf touristischem Gebiet konnte über die heimatkundliche Radwanderung „Auf der Spur der Löcknitz“ und über die Neujahrs- und Herbstwanderung berichtet werden.

Für die herausragenden Leistungen überbrachte Bürgermeister Reiner Donath den Dank der Gemeinde und seine persönliche Anerkennung für die geleistete Arbeit. Nach seinen Worten ist der Rehfelder Heimatfreunde e.V. der aktivste Verein in der Gemeinde. Besonders die Vielfältigkeit hob er hervor, die in dieser Art im Gemeindeleben einmalig ist, immer wieder verblüfft und deshalb großes Lob und besonderen Dank verlangt.

      

 

 

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Foto: Mitgliederversammlung der Heimatfreunde

Neue Tourismusbroschüren erschienen

(02.11.2016)

(HGH) Seit heute können sich die Besucher der Gemeinde im Tourismuspavillon am Bahnhof anhand der neuen, kleinen und kompakten 24-seitigen Broschüren über die Rehfelder Wanderwege und die hiesigen touristischen Highlights informieren. Eine Redaktionsgruppe des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, der Geschichtswerkstatt und der Rehfelder Heimatfreunde hat dieses Material im Layout der Tourismusregion Märkische Schweiz mit Unterstützung des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz erarbeitet. Die Herausgabe wurde auch von der Euroregion VIADRINA gefördert.

Ein herzliches Dankeschön der Akteure gilt den Fotografen für die ausdrucksstarken Bilder, den Übersetzern für die Bearbeitung der anspruchsvollen Texte und allen denen, die mit Rat und Tat das Projekt begleitet und unterstützt haben.

Für die Gäste aus Nah und Fern werden die Informationen auch in polnischer und englischer Sprache angeboten. Mit der Bereitstellung der Broschüren in den Tourist-Informationen der Region, der Präsentation des Materials auf touristischen Ausstellungen und Messen und auch bei den polnischen Nachbarn an der Ostbahn kann für „Rehfelde – Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ damit geworben werden.

[Broschüre Wandern - deutsch/englisch]

[Broschüre Wandern - deutsch/polnisch]

[Broschüre Streifzug - deutsch/polnisch]

[Broschüre Streifzug - deutsch/englisch]

Foto zur Meldung: Neue Tourismusbroschüren erschienen
Foto: Neue Tourismusbroschüren erschienen

Herbstwanderung rund um den Herrensee

(09.10.2016)

(HG) Obwohl angekündigt, dass diese Wanderung bei Regenwetter nicht stattfindet, kamen immerhin 9 Wanderer zum Treffpunkt am Bahnhof Herrensee, die Bewertung zum Regenwetter ist wohl sehr relativ. Jedenfalls waren alle mit Regenbekleidung und Schirm ausgerüstet, es nieselte leicht und so konnte die 15. Wanderung unter Führung von Wanderleiter Martin Tesky starten. Der eröffnete diese Jubiläumstour mit einem Aufruf: Wer wird Wanderführer dieser Tour für die nächsten 15 Jahre und liebe Rehfelder schenkt dem Herrensee als "Haussee" und Namensgeber von Siedlung und Bahnhof Herrensee mehr Beachtung?
Aber wer weiß, ob es den Herrensee in den nächsten 15 Jahren noch geben wird? Denn was die Wandergruppe auf dem Rundweg um den früheren See sehen konnte, war ein katastrophaler Anblick. Erst eine ausgtrocknete Morastlandschaft und dann zur Mitte des Geländes hin erschien endlich eine zurückgezogene Wasserfläche in deutlichem Abstand zum einstigen Uferrand. Immerhin gibt es an der Nordspitze noch einen mageren Zufluß aus dem Bächlein vom Fasanenpark her.
Trotz des traurigen Anblicks eines Restes vom Herrensee ist dieser Rundwanderweg immer noch interessant und abwechlungsreich, Schwäne und Reiher sind hier zu Hause und auch zu beobachten und wer sich ruhig verhält, hört im Herbst noch reichlich Vorgelgezwitscher.
Also ein Tipp zum Abschluss: Besuchen Sie den Herrensee, solange er noch da ist und denken Sie auch mal nach über den Klimawandel und seine Folgen. Am Schluß der beigefügten Fotoserie von heute zum Vergleich Bilder vom See aus den vergangenen Jahren.

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Foto: Herbstwanderung rund um den Herrensee

Rehfelder Gespräche - Mit Ali-Baba auf der Seidenstraße

(29.09.2016)

(HG) Bei den 122. Rehfelder Gesprächen berichtete Hans- Günter Hoffmann gestern Abend über eine Sonderzugreise durch Mittelasien entlang der früheren Seidenstraße.

Die Besucher im voll besetzten Bürgersaal konnten in einem fast zweistündigen Film Familie Hoffmann auf ihrer 14-tägigen Reise über 4.100 km begleiten. Nachts fuhr der Zug durch Steppen und Wüsten und tagsüber hielt er an den Bahnhöfen so bekannter Städte wie Taschkent, Samarkand, Buchara und Aschchabad, aber auch nicht so bekannter wie Chiwa oder Merv. Natürlich sahen die Reisenden vor allem die prächtigen Bauten aus dem 12. bis 17. Jahrhundert, der Blütezeit dieser Region, die Moscheen, Koranschulen, Mausoleen, heute meist UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Islam scheint nach dem Ende der Sowjetunion und der Unabhängigkeit der einstigen Republiken Kasachstan, Usbekistan und Turkmenistan wieder eine neue Blüte zu erfahren, denn auch neu erbaute gewaltige Moscheen waren zu sehen. Die jeweils nationalen Sprachen werden wieder gelehrt, der Russischunterricht wurde abgeschafft und damit auch die kommunistische Ideologie.

Den jungen Staaten geht es auf Grund vieler Bodenschätze wirtschaftlich gut, in Turkmenistan z.B. ist Strom und Gas für die Bevölkerung kostenlos und zinslose Kredite fördern den privaten Wohnungsbau. Aber die sogenannten Präsidialdemokratien sind auch von einem starken Hang zum Personenkult ihres Führungspersonals geprägt, das sich schon mal vergoldete Denkmäler setzen lässt.

Interessant für die Reisenden waren ganz sicher die Begegnungen mit den Einheimischen. So zeigte der Film, dass traditionelle Handwerkskünste sehr gepflegt werden, u.a. das Teppichknüpfen, die Papierherstellung aus Baumrinden oder die kunstvollen Holzschnitzarbeiten.

Schade, dass nach dem Film nicht mehr Zeit für eine intensivere Fragerunde war, denn Hans-Günter Hoffmann hätte ganz sicher noch viele interessante Hintergrundinformationen zu den bereisten Ländern liefern können. Trotzdem war es ein sehr unterhaltsamer Abend mit einem Blick weit über die Grenzen von Rehfelde hinaus.

Foto zur Meldung: Rehfelder Gespräche - Mit Ali-Baba auf der Seidenstraße
Foto: Rehfelder Gespräche - Mit Ali-Baba auf der Seidenstraße

Auf der Spur der Löcknitz

(13.08.2016)

(HeG) Auf Spurensuche waren auch in diesem Jahr die Radfreunde des Vereins Rehfelder Heimatfreunde e.V. am vergangenen Mittwoch. Zu dieser schon fast zur Tradition gewordenen heimatkundlichen Themenradwanderung waren alle Radler der Region eingeladen. Diesmal ging es bei der Spurensuche um ein flüssiges Medium. Waren es in den beiden letzten Jahren besondere Steine, die dem Interesse galten, so wurden in diesem Jahr die Wasser der Löcknitz erkundet.

Wie immer traf man sich am Wanderbahnhof Rehfelde. Verstärkt wurden die Heimatfreunde durch einige Hobby-Radler der Rehfelder „Mittwochsradgruppe“, die sich sonst erst am Nachmittag auf Tour begeben. Insgesamt waren 25 Teilnehmer aus Rehfelde, Wegendorf, Petershagen-Eggersdorf, Ernsthof, Zinndorf und Strausberg, davon neun radbegeisterte Frauen, am Start. Der Wetterbericht vom Vortag hatte für diesen Tag nichts Gutes vorhergesagt. Aber so wie immer war das Wetter in der Region Rehfelde ganz anders. Petrus hatte Mitleid mit den Radfreunden und lieferte den ganzen Tag ein perfektes Radfahrwetter.

Ab Rehfelde führte die Stecke über Werder in das Rote Luch. Am Stöbber, den die Radler nach 45 Minuten erreicht hatten, erfolgte der erste Stopp mit Information. Bekanntlich entwässert das Rote Luch hier in Richtung Osten hin in die Löcknitz, so dass man bereits an dieser Stelle diesem Gewässer auf der Spur war.

Zu einem kurzen Exkurs in die Eiszeit verweilte man nach dem Überqueren der B1 im Müncheberger Forst, um sich den Os (eiszeitliche Sand- und Kiesrücken), die sich hier vor 20000 Jahren gebildet haben, zu widmen. Kurz darauf erreichte die Gruppe den Ortseingang von Hoppegarten. Nach einer kurzen Information über diesen Ort und dem sich hier befindlichen geodätischen Höhenbezugspunkt des deutschen Höhennetzes von 1912, konnten sich die Radler beim komfortablen Durchfahren auf sehr guter Straße von den Ergebnissen der Dorferneuerung überzeugen.

Jetzt galt es sich aber wieder der Löcknitz zu zuwenden, denn fast am Ortsausgang wurde das Interesse auf einen Grabenverlauf aufmerksam gemacht, der von der Quelle bei Bienenwerder hier die Ortslage erreicht und durch die Straße hindurch über ein Privatgrundstück schließlich den Maxsee erreicht.

Am Maxsee, der kurze Zeit später Gelegenheit für eine Erholungspause bot, wurde auf eine besondere Situation hingewiesen, die sich im Verlauf der Weiterfahrt ergab. Es handelte sich um einen verschwundenen Waldsee, der durch einen Dammbruch in den Maxsee entwässerte und jetzt verlandet ist. Die ehemalige Wasserfläche ist jetzt verschilft und mit verschiedenen Sumpfpflanzen bewachsen. An dieser Stelle gibt es einen provisorischen Pfad, auf dem die Dammbruchstelle umgangen werden konnte. Die Räder mussten dabei auch streckenweise getragen werden. Dieses Hindernis wurde von allen erfolgreich  gemeistert.

Wenig später traf die Radgruppe erneute auf eine Schikane. Der Weg, der bisher immer am See entlang führte, war plötzlich durch einen Zaun gesperrt. Dadurch ist es dem Wander leider verwehrt, das Wiesengebiet, welches sich jetzt bis zum Ende des Sees erstreckt, zu durchwandern oder mit dem Rad zu durchfahren. Ein Umweg auf einem sandigen Waldweg und dann noch bergauf, erschwerte die Weiterfahrt.

Schließlich erreichten alle den Ort Neue Mühle. Hier entwässert der Maxsee über das sog. Mühlenfließ, das eigentlich Löcknitzwasser führt. An diesem Ort erfolgte auch die Aufstellung zum obligatorischen Gruppenfoto. (siehe Foto unter Downloads). Auf dem Radweg „Tour Brandenburg“ ging es jetzt entspannt weiter nach Kienbaum. Jetzt gab es vorerst die letzte Möglichkeit, sich nach dem Wasser der Löcknitz umzusehen. In der Nähe des Liebenberger See vereinigen sich das Mühlenfließ aus Richtung Neue Mühle mit dem Stobber aus Richtung Rotes Luch und dem Abflusswasser des Zinndorfer Mühlenfließ, was über den Elsensee, Baberowsee , Bauernsee und Liebenberger See in die Löcknitz mündet. Weiter führte der Weg, auf radlerfreundlichem Belag, in Richtung Kagel und Möllensee. In der Gaststätte „Seeteufel“ am Campingplatz Kagel erfolgte eine ausgiebige Mittagspause. Noch einmal ging es danach auf einem Waldweg weiter in Richtung Klein Wall. Hier grüßte, an diesem Tag ein letztes Mal, die Löcknitz, die jetzt schon beachtlich fließt und sogar mit einer kleinen Stauanlage aus Feldsteinen versehen ist. Einige Radler wussten, dass es in der Forellenanlage Klein Wall frischen Fisch zu kaufen gibt und nutzen die Gelegenheit, sich für das Abendbrot einzudecken.

Von hier aus trat man nun die Rückfahrt über Alt-Buchhorst an. In Kagel wurde noch einmal am schönen Dorfplatz halt gemacht. Einige nutzten auch die Gelegenheit, sich in Lichtenow, im Eiscafé „Pinguin“ mit einer gehörigen Portion Eis zu belohnen. Am Ende standen 48 km auf dem Tachometer. Beachtlich und anerkennenswert für Teilnehmer, die sich untrainiert auf die Fahrt begeben hatten. 

[Gruppenfoto bei Neue Mühle]

Foto zur Meldung: Auf der Spur der Löcknitz
Foto: Auf der Spur der Löcknitz

Rehfelder Gespräche: Unsere Wirbelsäule - unser Schicksal?

(30.06.2016)

(HG) Vielfältige Themen stehen jedes Jahr auf der Agenda der Rehfelder Gespräche. Am Mittwoch dieser Woche ging es nun um unsere Gesundheit, genauer gesagt um unsere Wirbelsäule. Ulrich Werner, Fachberater für Gesundheitssport, erklärte an Hand von Abbildungen zur Wirbelsäule, was da so passiert und wie man mit leichten Übungen den Bewegungsapparat in Schwung hält. Zu jedem Teil der Wirbelsäule vom Halswirbel bis zum Kreuzbein hatte er gleich eine passende Übung parat, an der alle mitmachen konnten. Das Schöne an den Übungen war, dass man jede Übung im Sitzen absolvieren konnte. Und alles sollte ganz langsam, sozusagen in Zeitlupe ablaufen. Statt Anstrengung und Schweiß war Konzentration und "Hineinhören" in den Körper angesagt. Ulrich Werner hatte sich einige Anleihen aus Asien vom Yoga oder Tai Chi genommen. Entspannung ist das Schlüsselwort nicht nur für alle Muskeln der Wirbelsäule, sondern unbedingt auch für Seele und Geist. So gab es noch den Hinweis, bei den Übungen keine Ablenkung zulassen, also Handy AUS!
Der Abend war eine Anregung zum Weitermachen, und wer das möchte, findet ein paar Übungen im Anhang oder geht gleich zu einem Kurs beim BuGSV Bildungs- und Gesundheitssportverein e. V. in Strausberg.
Für Ulrich Werner gab es zum Abschluß einen Blumenstrauß und viel Applaus und für die Teilnehmer noch eine Übung "Po-Kreisen" als Hausaufgabe.

[kleine Übungen]

[BuGSV Strausberg]

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Foto: Rehfelder Gespräche: Unsere Wirbelsäule - unser Schicksal?

Erkundungen an der Ostbahn

(31.05.2016)

(HeG) Es war das 120. Gespräch in der Veranstaltungsreihe „Rehfelder Gespräche“ am 25. Mai 2016 im Bürgersaal, das fast 25 Heimatfreunde und mit ihnen der Bürgermeister sowie interessierte Bürger und Gäste in den Bann zog. Der Initiator dieser Veranstaltungsreihe hatte es sich nicht nehmen lassen, diesen Abend selbst zu bestreiten. Unter dem Thema: „Vergessen, versteckt und wieder entdeckt – an der historischen Rehfelder Ostbahnstrecke“ trug Martin Tesky seine neuesten Erkundungen an der Ostbahnstrecke zwischen Strausberg und Rehfelde vor.

Es war aber auch eine Fortführung und Ergänzung von bereits gehaltenen Vorträgen zu diesem Thema und vorliegenden Veröffentlichungen. Dabei ging es um den Bau der Stecke, die in die Zeit bis 1842 zurückreicht oder um eine geheimnisvolle Betonruine in der Mittelheide. Für einige der Zuhörer war neu, dass es an der Ostbahn Kiesabbau gab und eine Kiesgrubenbahn existierte. Die Erinnerung an das Zugunglück von 1907 durfte natürlich in seinem Vortrag nicht fehlen. Die Heimatfreunde haben zur Erinnerung an dieses Ereignis am Haltepunkt Herrensee einen Gedenkstein aufgestellt. Der Vortrag endete dann mit den jüngsten Aktivitäten zur Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes von Rehfelde. Dazu wurden nicht unerhebliche Fördermittel aus den Fonds der Europäischen Union, im Rahmen des Förderprogrammes „LEADER“ bereitgestellt. Die feierliche Einweihung des Bahnhofes und des Tourismuspavillon fand mit einem feierlichen Festakt am 22. August 2012 unter hoher Teilnahme der Öffentlichkeit und der Bürger von Rehfelde statt.

Als Dank und Würdigung für seine Leistungen bei der Organisation der Vortragsreihe, die Martin Tesky größtenteils selbst gestaltet hat, überreichte der Bürgermeister persönlich eine Bücherminiausgabe zur Geschichte des Bauernkrieges und ein historisches Buchpräsent. Wie immer gab es als Dank Blumen von den Heimatfreunden.

Foto zur Meldung: Erkundungen an der Ostbahn
Foto: Erkundungen an der Ostbahn

Ausstellung „Heimat Barnim“

(29.05.2016)

(MT) Bereits die Zisterzienserausstellung zum Internationalen Museumstag 2014 war etwas Einmaliges für die Region. In diesem Jahr wurde in der Rehfelder Heimatstube die Ausstellung „Heimat Barnim“ im Themenjahr Kulturland Brandenburg erstmals mit einer thematischen Wanderung – der „Grenzwanderung“ - verbunden.

Vor 200 Jahren (1816) wurden die Landkreise Nieder- und Oberbarnim neu gebildet – ein historisches Datum, das heute in Vergessenheit geraten ist. Nicht aber bei unserem Hobby-Regionalhistoriker Manfred Ahrens aus der heutigen Gemeinde Oberbarnim. In einer erlebnisreichen Schau hat er ein Gesamtbild des Barnim als geologisches Gebilde und kommunalpolitische Einheit, verbunden mit Impressionen von der Oberbarnimer Feldsteinroute, eindrucksvoll dargestellt. Sein fotografisches Talent wurde von den zahlreichen Besuchern oftmals gelobt.

Um der Vielfalt der Ausstellungsexponate von Manfred Ahrens gerecht zu werden, mussten die Museumsleute sich etwas einfallen lassen – kurzfristig wurde ein neuer rustikaler Ausstellungsraum im Museumskeller geschaffen. Ergänzt wurde die interessante Führung durch die Ausstellung auch noch durch eine PowerPointPräsentation und Videoshows von Helmut Georgi und eben Manfred Ahrens.

Die Ausstellung ist bis einschließlich Museumstag am 14. Juni 2016 für Besucher geöffnet.

Foto zur Meldung: Ausstellung „Heimat Barnim“
Foto: Unten links: Manfred Ahrens - Helmut Georgi

Grenzwanderung

(24.05.2016)

(HeG) Anlässlich des Internationalen Museumstages, der deutschlandweit am vergangenen Sonntag begangen wurde, organisierten Mitglieder des Rehfelder Heimatfreunde e.V. in der Heimatstube eine Sonderausstellung unter dem Thema „Heimat Barnim“.

Zusätzlich und passend zum Thema erfolgte eine geführte Wanderung in das Grenzgebiet des Niederbarnim und des Oberbarnim.
Die interessierten Teilnehmer trafen sich bei strahlender Sonne am Wanderbahnhof Rehfelde und begannen pünktlich um 13.15. Uhr ihre Wanderung. Nicht zufällig war der erste Stopp am Grenzgraben zwischen dem Oberbarnimer Dorf Garzau und Rehfelde geplant. Hier befindet sich am Rastplatz des Europäischen Fernradwanderweges R1 ein historischer Grenzstein, der die ehemalige Grenze des Kreises Oberbarnim und des Kreises Niederbarnim anzeigt.

Wegen der verbesserten Einrichtung der Provinzialbehörden wurde vor 200 Jahren eine Reform der damals bestehenden Verwaltungsstruktur angeordnet. In dieser Zeit wurden solche Grenzsteine errichtet. Zu Ehren dieses Jubiläums hatten die Heimatfreunde vor dieser Wanderung den Stein im Erscheinungsbild verbessert, d.h. gesäubert und die Schrift erneuert. Bevor die Grenze überschritten wurde, diente an diesem Tag der Grenzstein als Kulisse für ein Erinnerungsfoto. 
Die Wanderung führte weiter ein Stück in den Oberbarnim, in das damalige Grenzgebiet hinein, in Richtung Garzau. Schon zu Beginn der Wanderung hatten sich die Teilnehmer verabredet, trotz der großen Hitze bis zur Feldsteinpyramide zu wandern. Den meisten Teilnehmern war der Pfad, auf dem jetzt hinter dem ehemaligen Schlosspark gewandert wurde, unbekannt. Angenehme Kühle spendete hier der Waldbestand am Mühlenfließ und ließ die Wanderer neue Kraft schöpfen, um den Pyramidenberg zu ersteigen. Nach einem kurzen Abstecher in Richtung Forsthaus, erreichte die Wandergruppe voller Zufriedenheit die Feldsteinpyramide.
Es gehört einfach dazu, wenn man an diesem einzigartigen Bauwerk der Region steht, an Friedrich Wilhelm Carl von Schmettau zu erinnern. Das wurde auch in Form eines kleinen Exkurses in die Geschichte jener Zeit getan. Nach dieser Verschnaufpause kam man tatsächlich auf die Idee, die Pyramide auf den dafür vorgesehenen Seitenaufstiegen zu erklimmen, um die Turmhaube zu erreichen. Der Ausblick von dort belohnte die Mühe und Anstrengung.
Über den Weinberg hinab ging die Wandergruppe wieder zurück in die Parklandschaft, vorbei an alten, in voller Blüte stehenden Kastanienbäumen, die sicher zu Schmettaus Zeiten als Begrenzung eines Fahr-und Reitweges dienten. Die Grenze vom Oberbarnim zum Niederbarnim wurde schließlich am nicht mehr vorhandenen Ortsschild in der Strausberger Straße von Garzau passiert. Auch hier konnte man den Verlauf des Grenzgrabens erkennen. Auf sandigem Weg ging es nun vorbei an den Kleingärten der Anlage „Am Feld“ in die Ortslage Rehfelde hinein. Einen kurzer Abstecher zum Naturlehrpfad ließen sich die Teilnehmer nicht entgehen.
In dieser Oase von Rehfelde fanden die Wanderer erneut Abkühlung im Schatten der Bäume. Noch schnell ein Blick zum Baum des Jahres 2015, dem Feld–Ahorn, der hier im Herbst des vergangenen Jahres gepflanzt wurde, vorbei an Feldsteinformationen und Schautafeln. Nicht zu vergessen ein Blick zu den Feldsteinhexen, die von Helmut Lattwin hergestellt und hier aufgestellt wurden.

Wohlbehalten erreichten die Wanderer ihr Ziel, die Heimatstube. Hier nahm man die Gruppe freudig in Empfang. Sie reihten sich in die bereits begonnene Kafferunde ein, die nach der Eröffnung der Sonderausstellung „Heimat Barnim“ von Manfred Ahrens bereits vor der Heimatstube begonnen hatte. Die moderne Technik machte eine Wanderbilanz sofort möglich. Insgesamt wurden 6,45 km zurückgelegt. Diese Strecke wurde in einer Zeit von 103 Minuten bewältigt. Eine beachtliche Leistung an diesem ersten heißen Sommertag im Jahr 2016.
 

Foto zur Meldung: Grenzwanderung
Foto: Grenzwanderung

Impressionen an der Oberbarnimer Feldsteinroute

(01.04.2016)

(HeG) Wie so oft war der Saal des Rehfelder Bürgerzentrums in der Elsholzstraße am vergangenen Mittwoch durch Heimatfreunde, interessierte Bürger und Gäste aus anderen Gemeinden gut gefüllt. Schließlich ging es doch diesmal bei den 119. Rehfelder Gesprächen um ein touristisches Thema und um eine Region, in die in den letzten Jahren zwei Radtouren - organisiert durch die Rehfelder Heimatfreunde - unter dem Thema „Auf der Spur der Steine“ führten.

Einige der Anwesenden hatten damals an den Radtouren, die hauptsächlich auf und entlang der Trasse der Oberbarnimer Feldsteinroute führte, teilgenommen. Umso größer waren die Erwartungen Bekanntes wiederzusehen, da an diesem Abend die Reise auf den 41,5 km noch einmal absolviert werden sollte, nur diesmal im Rahmen des Vortrages bequem, in etwas kürzerer Zeit.

Der Hobby–Heimatforscher Manfred Ahrens aus Ernsthof und Initiator dieser touristischen Initiative in der Märkischen Schweiz, vielen bekannt durch einen Vortrag über die Familie von Eckartstein, den er ebenfalls anlässlich eines Rehfelder Gespräches im vergangenem Jahr gehalten hatte, stellte mit exzellenten Fotos, verpackt in eine technisch hervorragend gestaltete Power Point Präsentation, beeindruckend diese Region vor. Im Jahrbuch für das Land 2016, herausgegeben durch das Ministerium für ländliche Entwicklung, wird die Oberbarnimer Feldsteinroute als besondere Attraktion unter dem Thema „Zauberei der Gärten“ erwähnt.

Nach der Vorstellung der Projektentwicklung durch die Gemeinde Oberbarnim, mit all den Problemen und „Steinen“ die wörtlich genommen aus dem Weg geräumt werden mussten, stellte Manfred Ahrens jedes Dorf, das über die Streckenführung erreicht werden kann, mit seiner Entstehungsgeschichte und Sehenswürdigkeiten vor. Er verwies auch ausdrücklich darauf, dass die Strecke mit dem Wanderstock, dem Fahrrad oder mit dem Auto absolviert und an jeder beliebigen Stelle begonnen werden kann.

Der klassische Beginn ist selbstverständlich am S-Bahnhof Strausberg Nord vorgesehen. Ab diesem Startpunkt ist der Weg gut markiert und mit thematischen Informationstafeln und Rast- und Ruheplätzen ausgestattet. So wird zum Beispiel in Klosterdorf über die Zwickeltechnik oder über die Zyklopenbauweise berichtet. In besonderer Weise wurde das Künstlerdorf Ihlow erwähnt und über das Atelier Zachariashof informiert. Hier sollte sich der interessierte Wanderer unbedingt eine Pause gönnen und sich die Besichtigung des Skulpturengartens nicht entgehen lassen. Hervorgehoben wurde auch ein Besuch des Findlingshofes in Ruhlsdorf, mit seinen Steinskulpturen und den Klangsteinen, die durch Kurt Zirwes, der sich auch unter den Zuhöreren des Abends befand, zum Schwingen gebracht werden.

Interessant war auch zu erfahren, dass es im Zusammenhang mit der Oberbarnimer Feldsteinroute bereits mehrere Veranstaltungen wie den Oberbarnimer Feldsteintag oder einen Bundeswandertag gegeben hat.

Foto zur Meldung: Impressionen an der Oberbarnimer Feldsteinroute
Foto: Impressionen an der Oberbarnimer Feldsteinroute

Nachruf für Hannchen Ewald

(22.02.2016)

(MT) Am letzten Wochenende stand es in der Märkischen Oderzeitung – Johanna Ewald, geboren am 24. Oktober 1927, ist verstorben. Generationen von Rehfelder Bürgern werden sich an Hanna, oder Hannchen Süß erinnern, die Horterzieherin mit Lehrbefähigung, so ihre offizielle DDR-Qualifikation. Neben ihrer Erziehertätigkeit im Schulhort war sie die Fachlehrerin für Schulgartenunterricht in den 1960/70er Jahren. Ja, so ein praxisbezogenes und nützliches Lehrfach gab es einmal – auch an der Rehfelder Schule.

Hannchen kannte sich gut mit Kräutern und Gemüse aus. Die damalige Rehfelder Schulküche profitierte vom Schulgarten. 

Bis ins hohe Alter von über 88 Jahren war Johanna Ewald an allem interessiert, was in Rehfelde geschah. Sie war Mitglied im Verein der Rehfelder Heimatfreunde und positionierte sich klar und deutlich zu aufgetretenen Missständen und freute sich über jede positive Veränderung in ihrer Heimatgemeinde. Es machte Spaß und es war vor allem lehrreich, sich mit Hannchen Ewald auszutauschen.

Wir Rehfelder Heimatfreunde sind traurig, dass es Hannchen nicht mehr gibt.

Foto zur Meldung: Nachruf für Hannchen Ewald
Foto: Nachruf für Hannchen Ewald

Rehfelder Gespräche mit Kurt Schornsheim

(11.02.2016)

(MT) Kurt Schornsheim, Jahrgang 1925, ist in der Strausberger Region ein gefragter Zeitzeuge, Chronist und Heimathistoriker. Sehr intensiv hat er sich mit der Stadtgeschichte von Strausberg auseinandergesetzt. Mehrere Vorträge und Publikationen – wie „Die Füseliere der Sechziger in Strausberg 1860 – 1868“ – zeugen davon.

Seine eigentliche Leidenschaft ist aber die Musik. Der studierte Musikwissenschaftler beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Militärmusik. Er besitzt eine Sammlung von über 300 Militärmärschen auf Band und CD.

Kurt Schornsheim lebt mit der Musik, beherrscht Klavier und Fagott, und war in seinen Jugendjahren in Strausberg ein gefragter Akkordeonspieler.

Auf seinem Vortrag „Die Geschichte der Militärmusik von ihren Anfängen bis heute“ im Rahmen der Rehfelder Gespräche am 25. Februar kann man nur gespannt sein. Sollte dieses Kennenlernen der Rehfelder mit der Person Kurt Schornsheim und seinen musikalischen Hobbys ein Erfolg werden, so kann man sich gut vorstellen, auch mal seinen Vortrag über die „Geschichte der Weihnachtsmusik“  zu hören. 

Foto zur Meldung: Rehfelder Gespräche mit Kurt Schornsheim
Foto: Foto: Gabi Eder/pixelio.de

Mit dem NEB-WanderExpress nach Rehfelde

(18.10.2015)

(MT) Ca. 20 Berliner Wanderfreunde hatten sich am gestrigen Samstag entschlossen, trotz Regenwettervoraussage, das Angebot der Niederbarnimer Eisenbahn zu einer Wanderung in Rehfelde anzunehmen.

Die sehr interessierten Wanderer waren alle mit Regenbekleidung bzw. Regenschirm ausgerüstet – also blieben sie vom Regen verschont und um die Mittagszeit schien sogar kurzzeitig die Sonne.

Das Thema der heimatgeschichtlichen Wanderung mit Wanderleiter Martin Tesky lautete „Begegnungen mit Natur- und Heimatgeschichte“ und da gab es natürlich viel zu berichten und zu sehen. Orts-, Ostbahn-  und Zisterziensergeschichte interessierte die Berliner genauso wie die schöne Lindenallee der Lindenstraße, das Naturschutzgebiet an den Zimmerwiesen und der erlebnisreiche Rehfelder Naturlehrpfad.

Für manchen der Wanderfreunde war der abschließende Besuch der Heimatstube dann der Höhepunkt der Wanderung. Das lag nicht nur an der einladenden Kaffeetafel, denn vier Heimatfreunde aus dem Museumsteam hatten bei ihren Führungen durch die Museumsräume viele Fragen zu beantworten. Der fast überschwängliche  Dank der Berliner Wanderer für die abwechslungsreichen Stunden in Rehfelde wurde mit Stolz entgegengenommen. 

Foto zur Meldung: Mit dem NEB-WanderExpress nach Rehfelde
Foto: Mit dem NEB-WanderExpress nach Rehfelde

Baum des Jahres am Naturlehrpfad gepflanzt

(13.10.2015)

(HG/GH) Der Baum des Jahres 2015 ist der Feld-Ahorn. Ein kleines Exemplar davon wurde heute auf dem Erlebnisplatz am Naturlehrpfad gepflanzt. Die Rehfelder Heimatfreunde hatten das organisiert, das Bäumchen hatte Silvia Plötz, naturkundige Gästeführerin aus Müncheberg, besorgt.
Neben den Heimatfreunden war die Gruppe Baumhaus aus der Kindertagesstätte Fuchsbau zur Baumpflanzung eingetroffen. Jedes Kind hatte eigens für den feierlichen Akt einen Kopfschmuck mit selbsgemalten Blättern aufgesetzt und alle hatten Spaß am Einbuddeln und Gießen des kleinen Pflänzchen. Die Kinder aus dem Baumhaus haben die Patenschaft für das kleine Bäumchen übernommen. Damit alles gut anwächst, sangen sie noch zwei Lieder. 

Frau Plötz erklärte den Kindern das Besondere des Feld-Ahorns, der meist mehr als ein Strauch statt als Baum heranwächst, und den Unterschied der Blätter zu denen von Spitz- und Bergahorn. Mit einem gemeinsam vorgetragenen Gedicht und einem Liedchen bedankten sich die Kinder bei den "Machern" des Naturlehrpfads, den sie übrigens jede Woche besuchen.
Bürgermeister Reiner Donath und Heimatfreund Martin Tesky bedankten sich ebenfalls, insbesondere bei dem immer emsigen Kuno Adomeit. Möge der junge Feld-Ahorn gut anwachsen und gedeihen. Im kommenden Jahr soll im Herbst der Baum des Jahres 2016 gepflanzt werden. Wie er heißen wird, war heute noch nicht bekannt.

 

Auch die Märkische Online Zeitung berichtete über die Aktion. Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Baum des Jahres am Naturlehrpfad gepflanzt
Foto: Baum des Jahres am Naturlehrpfad gepflanzt

Feldstein und Fahrrad

(07.08.2015)

Nicht nur die Vorfreude auf eine Radtour durch die Märkische Schweiz führte am 05. August 2015 Rad-, Natur- und Heimatfreunde nach Rehfelde, sondern auch die Neugierde und die Antwort auf die Frage: Wie geht es mit dem Feldsteinthema weiter? Im vergangenen Jahr wurde verabredet, die Erkundungstour entlang der Trasse der Oberbarnimer Feldsteinroute (OFR) fortzuführen.

Insgesamt 25 Radler aus Rehfelde, Zinndorf, Klosterdorf, Petershagen/Eggersdorf, Strausberg, Ernsthof und Dahlwitz-Hoppegarten hatten sich pünktlich um 09.00 Uhr vor dem Tourismuspavillon am Bahnhof Rehfelde bei bestem Radwetter eingefunden.

Organisiert wurde diese thematische Radtour als Gemeinschaftsaktion der Rehfelder Heimatfreunde e.V. und der Lokalen Agenda Petershagen-Eggersdorf. Diesmal konnte der Ortschronist Manfred Ahrens aus Ernsthof, ein Kenner der Region und Entwickler der OFR als Tourführer gewonnen werden.

Schon nach wenigen Kilometern auf glatter Fahrbahn bekamen die Teilnehmer, so wie angekündigt, den schwierigen Streckenverlauf auf einem sandigen und steinigen Feldweg zu spüren. Hinter Garzin, am Standort der ehemaligen Hohensteiner Mühle, konnte Martin Tesky, Ortschronist aus Rehfelde, bei einem Zwischenstopp über das Ruhlsdorfer Naturschutzgebiet und über einen Slawenwall, der sich am Garziner See befand, berichten.

Ein kurzer Halt an der Hohensteiner Kirche führte die Radler wieder zusammen, so dass es geschlossen nach Ruhlsdorf weiterging. Dort war ein Besuch des Findlingshofes vorbereitet. Voller Leidenschaft zeigte und erklärte Kurt Zirwes seine „Schätze“ wie Steinskulpturen, Findlinge, Steintische und Steinbänke und Steinpyramiden. Höhepunkt der Besichtigung war eine Vorstellung der Klangsteine, die Kurt Zirwes zum „Singen“ brachte. Das konnte anschließend auch jeder selbst ausprobieren.

Der beschwerliche Weg führte weiter nach Ernsthof, einen Ortsteil der Gemeinde Oberbarnim. Hier gelangten die Radler auf die Trasse der OFR mit Sehenswürdigkeiten, die von jetzt an von Manfred Ahrens ausführlich erklärte wurden.

Im Straßendorf Grunow war eine längere Pause eingeplant. Einige Radler hatten aber auch der Wunsch, noch einmal die Schachbrettsteine an der Kirche zu besichtigen. Diese besonderen Steine waren bereits im vergangenen Jahr Thema der Radtour. Durch die ausführliche Erklärung von Manfred Ahrens war dieser Exkurs auch für diejenigen ein Erlebnis, die die Schachbrettsteine bereits kannten.

Weiter ging es auf dem sogenannten Buckower Pflaster, was seinem Namen alle Ehre machte, in Richtung Buckow. Bevor aber der Weg zur Perle der Märkischen Schweiz führte, gelangten die Radler nach Bollersdorf. Bei einem Kulturstopp an der Kirche konnte Manfred Ahrens wieder Interessantes aus der regionalen Geschichte erzählen.

Der weitere Weg bis zum Ufer des Schermützelsees führte jetzt 50 Meter hinab durch ein Erosionstal. Nach guter Passage der steilen Abfahrt wurde passend zum Thema in Buckow der Eiszeitgarten besucht. Hier konnten sich die Teilnehmer mit der eiszeitlichen Entwicklung der Märkischen Schweiz vertraut machen.

Wer einmal in den Buckower Kessel gelangt, der muss, um ihn wieder zu verlassen den Höhenunterschied erneut überwinden.

Gestärkt im Bistro des Minigolfgartens machten sich die Radler wieder auf den Weg. Ausgerechnet einen Feldsteinwaldweg hatten sich die Organisatoren für den Aufstieg ausgesucht. Das aber nicht ohne Grund, denn der führte unmittelbar auf das Dorf Hasenholz. Den Teilnehmern war versprochen worden, dass es an der Kirche in Hasenholz noch einen Schachbrettstein gibt, der dann auch gesucht und natürlich gefunden wurde.

Nach etwa 38 km Rundkurs kamen alle Radfreundinnen und Radfreunde wohlbehalten am Rehfelder Bahnhof wieder an. Diese besondere Radtour hat wieder einmal gezeigt, dass Radfahren, Geschichte und Natur sehr gut miteinander verbunden werden kann. Man muss es nur wollen!

Für das Gelingen der Radtour geht ein besonderer Dank an Martin Tesky als Vordenker und Organisator der Touristikgruppe der Rehfelder Heimatfreunde e.V., Manfred Ahrens als Tourführer und Erklärer und Hans Günter Hoffmann als technischen Berater.

 

Heimatfreund Helmut Georgi

Mitglied der Lokalen Agenda Petershagen-Eggersdorf

[Bilder von der Radtour]

Foto zur Meldung: Feldstein und Fahrrad
Foto: Feldstein und Fahrrad

Mit kundigem Kenner auf der Spur der Steine

(06.08.2015)

(IR) Vom Start der gestrigen Radtour durch die Märkische Schweiz berichtet die Märkische Online Zeitung heute unter obiger Überschrift.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Ein Bericht vom Verlauf und den Höhepunkten der Tour wird in den nächsten Tagen veröffentlicht.

Die Bilder können bereits jetzt --> hier angeschaut werden.

Foto zur Meldung: Mit kundigem Kenner auf der Spur der Steine
Foto: Mit kundigem Kenner auf der Spur der Steine

Neue „Hexenstelen“ am Naturlehrpfad spontan eingeweiht!

(25.07.2015)

(MT) So war es eigentlich nicht geplant. Helmut Lattwin, Künstler und Inhaber der Galerie „Bauernfluch“ in der Rehfelder Puschkinstraße, sponserte für den Hexenmärchenwald am Naturlehrpfad zwei markante Hexenstelen. Die Hexenköpfe, aus Feldsteinen geschaffen, sind aufgesetzt auf 100-jähriges Robinienholz (auch gesponsert - von der dort ansässigen Holzfirma Foof). Diese wurden mit Hilfe der Rehfelder Heimatfreunde am  Freitag aufgestellt. Auf dem Gelände des Naturlehrpfades spielten und erholten sich mehrere Kindergruppen der Fuchsbau-KITA. Ihnen blieb das Treiben am Hexenmärchenwald nicht unbemerkt und so waren sie die ersten, die die neuen „Bewohner“ mit  Ahh, Ohh und Hallo (und manche Kinder mit Ehrfurcht) begrüßten.

Somit war eigentlich die geplante feierliche Einweihung für nächste Woche mit Bürgermeister, Sponsor, Rehfelder Kinder und Presse faktisch hinfällig.

Dem Initiator und Organisator dieser Aktion bleibt nur noch übrig sich bei Helmut Lattwin für seine ausgezeichnete Arbeit zu bedanken – sein Motto ist „Die auf der Rehfelder Feldflur gefundenen Findlinge/Feldsteine sollen auch in Rehfelde bleiben“. Auch den Helfern beim Transport und der Aufstellung der Stelen – Jörg Schulz, Helmut Grützbach, Kuno Adomeit und Georg Gehrke ein großes Dankeschön.

Wünschen wir uns nun gemeinsam, dass diese kleinen Kunstwerke am NL nicht die einzigen bleiben und unbeschadet uns viele Jahre erfreuen.

Foto zur Meldung: Neue „Hexenstelen“ am Naturlehrpfad spontan eingeweiht!
Foto: Neue „Hexenstelen“ am Naturlehrpfad spontan eingeweiht!

Rehfelder Heimatfreunde zu Besuch auf der BuGa 2015

(13.07.2015)

(HG) Im vollbesetzten TaBu-Bus ging es am letzten Donnerstag zur Bundesgartenschau nach Brandenburg. Die Rehfelder Heimatfreunde hatten diesen BuGa-Standort als Ziel ihrer diesjährigen Vereinsfahrt ausgewählt. Und es war eine gute Wahl, denn die Stadt Brandenburg bietet mit ihrer tausendjährigen Siedlungsgeschichte einen würdigen Rahmen. Leider reichte ein Tagesaufenthalt nicht aus, um die Verbindung von Stadtgeschichte und Gartenschau umfassend zu erfahren. Es reichte aber für die Erkundung der drei Standorte, den Marienberg, die Kirche St. Johannis und den Packhof. Der Marienberg mit Weinberg und Rosenschau ist das größte BuGa-Areal in Brandenburg. In einer Führung wurde uns Besuchern auch die Historie des Parks und seiner Anlagen vermittelt, so liegt z. B. unter dem Weinberg Brandenburgs größter Trinkwasserspeicher. Auf die Friedenswarte, einem Turm mit 32 m Höhe und 180 Stufen, sind aber die Wenigsten von uns hochgestiegen, obwohl der Panoramablick über Brandenburg einmalig sein soll.
Eine kleine Kostbarkeit war die Blumenschau in St. Johannis, bei der die Architektur des Kirchbaus einen interessanten Rahmen für die Blumenarrangements bot.
Für die Gartenfreunde unter uns waren die vielfältigen Schaugärten auf dem Gelände des ehemaligen Packhofs Augenweide und Anregung zugleich. Einige fanden sogar noch Zeit für eine kleine Dampferfahrt auf Havel und Beetzsee.
Es war ein gelungener Tag, denn auch das Wetter spielte mit. Den großen Wolkenbruch erlebten wir im BuGa-Zelt beim Mittagessen. Wenn das nicht gut geplant war? Vielen Dank also an den Planer Peter Michael und an den Reiseleiter und Busfahrer Bernd von TaBu.

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatfreunde zu Besuch auf der BuGa 2015
Foto: Rehfelder Heimatfreunde zu Besuch auf der BuGa 2015

Auf der Spur der Steine

(12.06.2015)

(HGH) Die Rehfelder Heimatfreunde e.V. setzen in diesem Jahr am 05. August 2015 mit einer Radtour die Erkundung der Landschaftsgeschichte in der Märkischen Schweiz fort.

Zur Vorbereitung der Tour waren gestern drei Radler auf bei bestem Wetter auf Erkundungsfahrt. Die Route führte zu sehr bemerkenswerten Punkten in der Region. Der Findlingshof in Ruhlsdorf, die Feldsteinbauten in Ernsthof und Grunow auf der Oberbarnimer Feldsteinroute, der Eiszeitgarten in Buckow und die Feldsteinkirche in Hasenholz mit dem Schachbrettstein waren die markanten Orte, die unter sachundiger Führung von Manfred Ahrens aus Ernsthof angefahren wurden.

Interessierte Radler sollten sich diese interessante Tagesfahrt vormerken. Start ist um 09:00 Uhr am Bahnhof Rehfelde. Weitere Details zur Tour werden hier rechzeitig veröffentlicht.

Foto zur Meldung: Auf der Spur der Steine
Foto: Kurt Zirwes an den Klangsteinen in Ruhlsdorf

Zeitreise

(28.05.2015)

(BS) Interessierte Schüler der einzelnen Klassenstufen aus dem Hort "Raxli-Faxli" nutzten die Möglichkeit, die Ausstellungsstücke aus der Zeit des 2. Weltkrieges und des schweren Neubeginns nach dem Krieg in der Heimatstube in Rehfelde zu besichtigen. Sehr aufmerksam lauschten sie dem kindgerechten Vortrag des Vorsitzenden des Heimatvereins, Martin Tesky. Ein Kradmelder in Originalgröße und – kleidung. Kochgeschirr, Feldflasche und zusammenklappbares Aluminiumbesteck waren Zeitzeugen zum Anfassen und wurden „begutachtet“. Über die schwere Zeit nach dem Krieg konnten einzelne Schüler auch Beispiele aus Opas und Uropas Erzählungen einbringen.

Originalexponate zeigten sehr anschaulich, wie die Menschen mit einfachen Mitteln und schwerer Handarbeit sich zu helfen wussten, zum Beispiel die manuelle Herstellung von Zuckerrübensirup.

Tief beeindruckt waren sie von Originalfotos und Dienstausweisen ganz junger Soldaten, die  ja selbst noch Kinder waren und in den Krieg ziehen mussten. Für die Schüler unvorstellbar. Ein Hinweis auf Anne Frank machte neugierig und deshalb wird das Leben von Anne Frank bei einem weiteren Besuch in der Heimatstube im Mittelpunkt stehen.

Alle bedankten sich für die interessante Führung und waren einheitlich der Meinung, 70 Jahre Frieden – und so soll es bleiben!

Mit Saft und Kuchen ging eine interessante Reise in die Vergangenheit zu Ende.

Foto zur Meldung: Zeitreise
Foto: Zeitreise

Lebendige Historie in der Heimatstube

(17.05.2015)

(HeG) Am 17. Mai 2015 feierten die Museen in Deutschland den 38. Internationalen Museumstag. Unter dem Motto MUSEUM.GESELLSCHAFT.ZUKUNFT. wurden wieder ein vielfältiges Programm, tolle Aktionen und spannende Entdeckungen gezeigt.

So auch in der Heimatstube Rehfelde, wo unter dem Thema „Spurensicherung 1945 – Rehfelde“ eine Sonderausstellung, konzipiert und gestaltet durch den Ortschronisten und Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde, Martin Tesky präsentiert wurde.

Noch bis zum 09. Juni 2015 kann diese interessante Ausstellung mit Bild-Tafeln, Exponaten aus der Zeit um 1945, Originaldokumenten, Utensilien und Abzeichen aus der Nazi-Zeit besichtigt werden. Zeitzeugenberichte und Originalfotos verleihen der Ausstellung ihren besonderen Reiz.

In seinen Eröffnungsworten betonte Martin Tesky: „Es handelt sich hier um eine Geschichtsausstellung aus Anlass der Beendigung des zweiten Weltkrieges nach 70 Jahren, die von Zeitzeugenberichten aus Rehfelde lebendig gemacht wurde und für zukünftige Generationen in Erinnerung bleiben soll“. Für die Bereitstellung besonderer Exponate wurden Helmut Treitler und Klaus Wacker mit einem Blumenstraus gedankt. Ein mit Stahlhelm und original Motoradmantel bekleideter Kradmelder und andere Militärausrüstungen bilden den Mittelpunkt der Exponate zum Anfassen. Die ausgestellten Abzeichen - Leihgaben von Klaus Wacker - waren der Publikumsmagnet.

Ergänzend zu diesem Thema waren in den Ausstellungsräumen auch eine Dokumentation und der Video-Film „Tagebuch der Anne Frank“ zu sehen.

Für das leibliche Wohl der Besucher, immerhin haben insgesamt 40 Interessierte aus Rehfelde und Umgebung die Ausstellung besucht, sorgte die Heimatfreundin Marlis Schulz und Christine Vogel mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Mit angeregten Gesprächen klang der Museumstag bei den Heimatfreunden in Rehfelde aus und wird bestimmt für die nächste Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Foto zur Meldung: Lebendige Historie in der Heimatstube
Foto: Lebendige Historie in der Heimatstube

Geschichte in der Entreegalerie

(10.05.2015)

(HGH) Keine Gemälde, Grafiken oder Bilder von Künstlern der Region, sondern inhaltsreiche Bild- und Texttafeln über das Kriegsende und den schweren Neubeginn vor 70 Jahren in Rehfelde sind in den nächsten acht Wochen im Amtsgebäude in der Elsholzstraße zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung "1945 - Kriegsende in Rehfelde" am vorigen Freitag konnte Bürgermeister Reiner Donath rund 60 Gäste begrüßen. Nach der einfühlsamen Eröffnungsmusik von Carsten Paschwitz erinnerte er an die Einordnung des 8. Mai in der deutschen Geschichte als Tag der Befreiung und an den Zusammenhang mit der Machtübernahme des faschistischen Regimes am 30. Januar 1933.

Martin Tesky als Autor der Ausstellung hob insbesondere die Zeitzeugen für ihre Berichte zu den Geschehnissen in dieser Zeit hervor.

Der aufmerksame Besucher kann beim Lesen des reichhaltigen authentischen Materials viel erfahren über die letzten Wochen und Tage des Krieges, vom Kampf um die Seelower Höhen, von Luftangriffen auf Rehfelde und von der Evakuierung in Rehfelde und Zinndorf. Geschildert wird, wo die Rote Armee Stellung bezog und wie das gesellschaftliche Leben wieder in Gang kam – in der Schule und in der Landwirtschaft zur Versorgung der Bevölkerung.

Riamara Sommerschuh – Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz - dankte Martin Tesky und Helmut Grützbach, der das gesamte Material für die Ausstellung medientechnisch aufbereitet hat, für ihre umfangreiche Arbeit und betonte, dass die Gemeinde Rehfelde stolz sein kann, solch engagierte Bürger zu haben.

Für einen Besuch im Amtsgebäude sollte jetzt etwas mehr Zeit vorgesehen werden, um diese historisch wertvolle Präsentation anzuschauen und zu lesen. 

Foto zur Meldung: Geschichte in der Entreegalerie
Foto: Riamara Sommerschuh, Martin Tesky, Hulmut Grützbach (v.i.)

Wandersaison 2015 eröffnet

(16.04.2015)

(MT) Erstmals wurde zur Saisoneröffnung nicht in Rehfelde gewandert, sondern 17 Wanderer aus Rehfelde und der Region wollten die nähere Heimat kennen lernen. Wanderziel war der Gamengrund bei Tiefensee.

Gut ausgerüstet mit Wanderkarte und Broschüre über diese Eiszeitrinne durch Heimatfreund Helmut Georgi aus Eggersdorf, ging es ab in die pure Natur. Viel Wasser, zerklüftete Berge (Kehlen) und Hänge, Buschwindröschen, Leberblümchen und dazu eine gut gelaunte Wandertruppe – mehr war nicht zu wünschen. Oder doch? -Frühlingswetter bei ca. 22°C und als Überraschung des Wanderleiters gab‘s gratis für jeden Teilnehmer einen Wanderpass.

Den „Rehfelder Wanderpass“ gibt es erstmals in diesem Jahr im Tourismuspavillon am Bahnhof in Rehfelde – eine Idee des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus.

Nähere Informationen über den Wanderpass kann man sich dort auch holen.

Foto zur Meldung: Wandersaison 2015 eröffnet
Foto: Wandersaison 2015 eröffnet

Saisoneröffnung im Zwergengarten

(05.04.2015)

(MT) Ostersamstag im Zwergengarten der Familie Hundt. Sonne und Wolken lösen sich ständig ab – so auch die Besucher im bekanntesten Garten in der Mitschurinstraße. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, von Alt und Jung. Die Eröffnung der Zwergengartensaison bei Kaffee und Kuchen ist nun schon über 10 Jahre ein fester Bestandteil im Tourismusprogramm der Gemeinde. Stammgäste, wie Bürgermeister Reiner Donath, die MOZ mit Margrit Höfer und die Rehfelder Heimatfreunde, schon immer Paten dieser Veranstaltung, wurden vom Hausherren direkt am Tor begrüßt.

Wie jedes Jahr hat die ganze Familie rechtzeitig alle Zwerge, Tiere, Figuren poliert, gestrichen und im Garten aufgestellt. Aber dann kam Ende März der Sturm „Niklas“ und warf sie alle kreuz und quer, beschädigte viele Figuren und einige waren überhaupt nicht mehr zu retten. Aber heute am Eröffnungstermin war davon nichts mehr zu spüren – über 800 von ihnen standen, gut verteilt, friedlich beieinander.

Übrigens die 819. Tierfigur, ein kleiner bunter Hahn, überbrachte Frau Rosemarie Ross – ein Fan des Zwergengartens – der Familie Hundt.

Foto zur Meldung: Saisoneröffnung im Zwergengarten
Foto: Saisoneröffnung im Zwergengarten

Wie geht es unserm Wasser?

(22.01.2015)

(HeG) Zu diesem Thema hatte am 15. Januar 2015 die Lokale Agenda Petershagen-Eggersdorf in die Giebelseehalle eingeladen. Hochkarätige Referenten wie Prof. Dr. Stefan Kaden, DHI-WASY GmbH Berlin, zuständig für die Forschung und Entwicklung innovativer Lösungen im Bereich Wasser und Umwelt und gleichzeitig Leiter des Projektes „Renaturierung des Fredersdorfer Mühlenfließes" sowie Frau Dr. Angela Schlutow von ÖKO-DATA Strausberg, Leiterin des Projektes „Nachhaltiger lokaler Wasserhaushalt“ und Dipl. Physiker Andreas Lüders, Heimatkundler und Referent zur Geschichte der Besiedlung (Wassermühlen) sicherten eine hohe Beteiligung und ein überfülltes Haus. Die Beiträge werden demnächst auch in einer Internetbroschüre und später gedruckt als Broschüre vorliegen.

Für dieses Thema interessierten sich auch mehrere Rehfelder Bürger und nahmen an der Vortragsreihe teil.

Wie kann die Gemeinde Rehfelde von dieser Veranstaltung profitieren?

Im Ergebnis der wissenschaftlichen Beiträge konnte festgestellt werden, dass man sich auch in Rehfelde in den nächsten 50 bis 100 Jahren keine Sorgen um die Quantität des Trinkwassers machen muss. Diese Feststellung der Wissenschaftler ist den eiszeitlichen Mergel- und Tonschichten geschuldet, die sich im Untersuchungsgebiet (Fredersdorf, Petershagen, Eggersdorf) zwischen dem Hauptgrundwasserleiter befindet und bis in die Gemarkung Rehfelde und darüber hinaus hineinreicht.

Beruhigend ist auch festzustellen, dass die Qualität des Trinkwassers, auch für Rehfelde, ständigen Kontrollen in den Wasserwerken unterliegt. Die zulässigen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung werden dabei unterschritten. So sind z. B. der Härtegrad mit 13-15°dh und der ph-Wert mit 7,4 nahezu idealen Werten, die die hohe Qualität des Trinkwassers in unserer Region ausmacht. Auch auf andere Inhaltsstoffe wie Bakterien, Mineralien und Schwebestoffe wird das Trinkwasser wöchentlich gründlich geprüft.

Sorgen muss man sich allerdings auch in Rehfelde um die Qualität der Oberflächengewässer machen. Die Gemeinde ist von intensiv bewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen umgeben. Hinzukommt ein hoher Anteil an Hausgärten, Wochenendgrundstücken und Kleingartenanlagen. Hauptproblem bei der Verunreinigung der Oberflächengewässer ist der unkontrollierte Bodeneintrag von Stickstoffverbindungen. Fische und Kleinlebewesen sind besonders in trockenen Jahren in Tümpeln, Söllen und Seen vom Aussterben bedroht. Zum Glück hatte es, so wie im Ortsteil Petershagen einen ausgetrockneten Giebelsee, in Rehfelde (noch) nicht gegeben. Also, lieber einmal weniger mineralisch Rasen düngen, das spart Arbeit und schont die Umwelt.

Foto zur Meldung: Wie geht es unserm Wasser?
Foto: Wie geht es unserm Wasser?

Rehfelder Neujahrswanderung 2015

(02.01.2015)

(MT) Der sportliche Jahresauftakt in Rehfelde durch die Wanderfreunde am Neujahrstag war mehr als gelungen. Bei Sonnenschein ging die bereits 5. Neujahrswanderung wie immer durch die Gartenstadt, die sich jährlich im positiven Sinne verändert. Neue schicke Häuser entstanden am Wegesrand und auch die neu fest ausgebauten Straßenabschnitte der Poststraße und des Klosterdorfer Weges lassen sich gut „bewandern“. Darüber staunten besonders die auswärtigen Wanderfreunde.

Am Ziel der Wanderung – vor der Heimatstube – wurden bei Glühwein, Tee und Gebäck die anregenden Gespräche fortgesetzt. Dazu gehörte auch die Idee, dass sich der Stamm der Wandergruppe noch im Januar in der Heimatstube trifft, um für 2015 weitere Wanderziele festzulegen.

Mit einer lustigen Geschichte aus einem alten Kochbuch, die Heimatfreundin Hilda Tesky vortrug, endete die erlebnisreiche Neujahrswanderung.

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Foto: Foto: Martin Tesky

Rehfelder Heimatfreunde wählten neuen Vorstand

(29.11.2014)

(HG) Am Freitag, den 28.11.2014 fand die Jahresversammlung der Rehfelder Heimatfreunde statt. In diesem Jahr war nach drei Jahren wieder eine Wahlperiode zu Ende und damit die Neuwahl des Vorstandes fällig.
Der bisherige und um es vorwegzunehmen auch wieder gewählte Vorstandsvorsitzende Martin Tesky legte Rechenschaft über die Arbeit des vergangenen Jahres ab. Neue Mitglieder sind hinzugekommen, so dass jetzt der Heimatverein auf die stattliche Zahl von 61 Mitgliedern verweisen kann. Zu den wichtigsten Aktivitäten zählten 2014 die Rehfelder Gespräche (im November immerhin bereits die 110.), die vielen Wanderungen zu Fuß und per Fahrrad und eine Reihe von kleinen und großen Ausstellungen (wir berichteten hier darüber).
Für 2015 wurde wieder ein anspruchsvoller Arbeits- und Veranstaltungsplan vorgelegt, in dem sicher die gemeinsame Fahrt der Heimatfreunde zur Bundesgartenschau nach Brandenburg ein Höhepunkt sein wird. Rehfelder Gespräche, Wanderungen und Ausstellungen, darunter die Sonderaustellung "70 Jahre Kriegsende", sind geplant. 2015 soll in der Heimatstube der Aufbau eines elektronischen Archivs gestartet werden.
Schatzmeisterin Ruth Gehrke berichtete detailliert über die Finanzen des Vereins und konnte auf gute Ergebnisse verweisen. Das Geld wurde "nicht verballert, sondern zielgerichtet investiert", ergänzte Martin Tesky. Nach Bestätigung des Kassenberichts durch Renate Büttner und der Diskussion zum Rechenschaftsbericht wurde der Vorstand für die vergangene Wahlperiode entlastet.
In der Diskussion fand der Aufruf von Annemarie Rettig volle Zustimmung, die Sonderausstellung "70 Jahre Kriegsende" am 8. Mai und besonders diesen Tag gemeinsam mit anderen Vereinen und mit der Gemeinde zu gestalten. Sie schlägt eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung vor. Heimatfreund und Bürgermeister Reiner Donath will sich dafür einsetzen. Heidi Mora bot die Hilfe ihres Büros beim Aufbau des Archivs an.
Dass das jährliche Fest am Naturlehrpfad, es war in diesem Jahr leider ausgefallen, in 2015 mit Unterstützung des Rehfelder Sängerkreises rechnen kann, wurde mit Applaus aufgenommen. So werden die jüngsten Künstler aus Kindergarten und Hort gemeinsam mit ihren  etwas älteren Kollegen des Sängerkreises auftreten, worauf wir uns alle sicher freuen.
Einstimmig wurde der neue Vorstand mit Martin Tesky als Vorsitzenden, Christine Vogel als Stellvertreterin, Maja Bonke als Schatzmeisterin und Marlies Schulz als Vorstandsmitglied gewählt. Herzlichen Glückwusch! Ein extra Dankeschön gab es für Ruth Gehrke für ihre gute Finanzführung, sie trat aus persönlichen Gründen zur Wahl leider nicht mehr an.
Schließlich gab's für die aktivsten Heimatfreunde der letzten drei Jahre noch ein Dankeschön mit Blumen und kleinen Präsenten und der Nachmittag klang dann mit freundlichen Gesprächen bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, Schnittchen und Bierchen aus. Herzlichen Dank an die fleißigen Heimatfreunde, die das alles vorbereitet hatten.

 

Foto zur Meldung: Rehfelder Heimatfreunde wählten neuen Vorstand
Foto: Rehfelder Heimatfreunde wählten neuen Vorstand

Herbstwanderung - Rund um den Herrensee

(13.10.2014)

(HG) Mit leicht veränderter Route wanderten die Rehfelder Heimatfreunde am Sonntag nun schon zum 14. Male um den Herrensee, wenn auch nicht die ganze Runde. Bereits 2001 traf man sich zur erste Herrenseewanderung unter Leitung vom Martin Tesky .
Startpunkt war wie immer der Bahnhof Herrensee. Die Siedlung Herrensee glänzte unterwegs mit zahlreichen neuen Einfamilienhäusern, wobei eine Vielfalt von unterschiedlichen Haustypen zu sehen ist. Von der früher beliebten Ausflugsgaststätte "Waldhütte" waren allerdings nur noch ein paar Fundamentreste übrig, die Bagger schaffen Baufreiheit auch hier für neue Häuser. Etwas Wehmut schwingt bei diesem Anblick schon mit.
Dann geht es durch den schönen Herbstwald bis zur nördichen Spitze des Herrensees und dem Zufluß vom Straussee her. Hier gibt es noch reichlich Wasser, während auf dem weiteren Weg östlich des Herrensees doch deutlich zu sehen ist, dass der Wasserspiegel stark gesunken ist. Das ist schon seit Jahren zu beobachten, und große Teile des Sees sind bereits verlandet. Dem Betrachter bietet sich trotzdem eine interessante mit Erlen bestandene Sumpflandschaft dar, ein sehenswertes Biotop. Danach gibt es dann viele schöne Ausblicke auf die doch noch recht großen Wasserflächen. Wenn man Glück hat, sieht man die in unserer Region seltenen Silberreiher aus der Nähe (wie der Autor vor ca. 3 Wochen), wir konnten sie allerdings nur mit dem Fernglas am anderen Ufer mehr erahnen als deutlich sehen.
Fazit: Der Herrensee ist zu jeder Jahreszeit sehens- und erwandernswert!

 

Foto zur Meldung: Herbstwanderung - Rund um den Herrensee
Foto: Herbstwanderung - Rund um den Herrensee

Erinnerungskultur in Rehfelde

(12.09.2014)

(MT) 2014 ist ein Jahr mit mehreren bedeutsamen nationalen bzw. internationalen Jubiläen. Dazu zählen der 100. Jahrestag des Beginns des 1. Weltkrieges, der Beginn des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren und der 25. Jahrestag der Öffnung der befestigten Grenze zwischen den zwei deutschen Staaten.

Der Rehfelder Heimatverein steht wie keine andere Organisation in Rehfelde für eine gelebte Erinnerungskultur. Davon zeugen Erinnerungssteine, Ehrengrabmale auf dem Rehfelder Friedhof, die Herausgabe von Publikationen, Vorträge in der Bildungsreihe „Rehfelder Gespräche“, Ausstellungen in der Rehfelder Heimatstube und Entreegalerie, thematische heimatgeschichtliche Spaziergänge und Wanderungen.

Am Mittwoch, den 24. September 2014 laden wir zu einer weiteren Erinnerungsveranstaltung ein – den 108. Rehfelder Gesprächen zum Thema „Der 1. Weltkrieg in Müncheberg und in unserer Region“ mit dem Müncheberger Regionalhistoriker Klaus Stieger.

Am Dienstag, den 14. Oktober 2014, von 14.00 bis 16.00 Uhr, heißt das Thema des Tages in der Rehfelder Heimatstube „100 Jahre 1. Weltkrieg - 1914 – 2014“. In einer kleinen Ausstellung wird mit konkreten Exponaten an den ersten großen weltumspannenden Krieg erinnert, der 17 Millionen Menschenleben forderte.

Foto zur Meldung: Erinnerungskultur in Rehfelde
Foto: Erinnerungskultur in Rehfelde

Geschichtstour zu den Nachbarn – nach Garzin

(21.08.2014)

(MT) Der kleine geschichtsträchtige Ort Garzin, am internationalen Fernradweg R1 gelegen, und in der jüngeren Geschichte eng mit Rehfelde verbunden, war Ziel einer Erkundungsfahrt der Rehfelder Heimatfreunde Helmut Georgi und Martin Tesky. In und um Garzin gibt es viel zu entdecken: eine alte sanierte Kirche, das Schulhaus direkt am Friedhof, das neu gestaltete Kriegerdenkmal, der Gutshof mit altem Brennereigebäude am Haussee, der slawische Burgwall und v.a.m.

Von besonderem Interesse war diesmal die ehemals slawische Siedlung zu der kein Hinweisschild oder eine Infotafel führt. Dabei ist dieses Kleinod slawischer Geschichte neben dem Burgwall am Fängersee in unserer Region eine Seltenheit.

In Rehfelde wurde gerade damit begonnen die Geschichte der Christianisierung durch die Zisterzienser vor über 750 Jahren in der Region aufzuarbeiten (Ausstellung in der Rehfelder Heimatstube). Über die Geschichte der vor dieser Zeit hier lebenden slawischen Stämme erfährt der uns besuchende Tourist bisher herzlich wenig.

Ein weiteres Ziel der beiden Geschichtsinteressierten war die ehemalige Hohensteiner Mühle, direkt vor den Toren von Garzin. Die Ruine der Mühle war jahrzehntelang in jeder Wanderkarte der Region eingezeichnet. Dieses touristische Wanderziel mit den charakteristischen alten Feldsteinbauten existiert seit ein paar Wochen nicht mehr. Es wurde alles platt gemacht! Auch hier gibt es nun nicht einmal ein Stückchen erhaltenswerter Ruine zu sehen, geschweige denn ein Hinweisschild.

Nach unserer Meinung kann so mit den Zeugen der Vergangenheit nicht verfahren werden. Geschichte ist Gemeingut und wenn kleine Gemeinden personell und finanziell nicht in der Lage sind, Geschichtsdenkmale zu erhalten bzw. zu präsentieren, dann sollten geeignete Wege gefunden werden, diese Aufgaben wahrzunehmen. Private Initiativen und öffentliche Stellen sind hierbei gefragt.

 

Bilder von der Geschichtstour --> hier

Foto zur Meldung: Geschichtstour zu den Nachbarn – nach Garzin
Foto: Kriegerdenkmal in Garzin

Erinnerungsstein an der Schule enthüllt

(11.08.2014)

(IR) Der BAB-Lokalanzeiger vom letzten Wochenende berichtet unter der Überschrift "Schule ist auch unsere Zukunft" über die Einweihung des Gedenksteins zur Erinnerung an den Bau der Schule in Rehfelde.

 

Lesen Sie den Artikel --> hier

Bilder von der Einweihung --> hier

Foto zur Meldung: Erinnerungsstein an der Schule enthüllt
Foto: Erinnerungsstein an der Schule enthüllt

Auf der Spur der Steine

(07.08.2014)

(HeG) Die Sonne hatte sich noch nicht durch die Restwolken des Vortags gekämpft, als sich am gestrigen Mittwoch pünktlich um 10.00 Uhr eine Radgruppe vom Vorplatz des Bahnhofs Rehfelde aus in Richtung Märkische Schweiz in Bewegung setzte. Ein sonniger Tag war angekündigt, gerade richtig, um sich auf Entdeckungsfahrt zu begeben.

Diesmal hatten sich interessierte Mitglieder der Rehfelder Heimatfreunde e.V. vorgenommen, besondere Steine, die durch die jüngste Eiszeit herangetragen, bearbeitet und an Feldsteinkirchen eingesetzt wurden, zu suchen. Spekuliert wurde dabei auch auf weitere Hinweise zu einem Feldstein mit geheimnisvollen Ritzzeichen, der sich an der Kirche in Rehfelde-Dorf befindet.

Passend zu diesem Vorhaben hatten die Heimatfreunde auch an die Lokale Agenda in Petershagen-Eggersdorf gedacht und zu dieser thematischen Radtour eingeladen, da man sich dort seit vergangenem Jahr mit dem Eiszeitthema beschäftigt hat.

Immerhin nahmen insgesamt 17 Radfreundinnen und Radfreunde aus Rehfelde, Petershagen-Eggersdorf, Wegendorf, Seefeld und Klosterdorf teil.

Nach gut acht Kilometern erreichte die Radgruppe Klosterdorf. Die Fahrt durch das Kreuzungsdorf mit vielen Feldsteinbauten wie den Wenzelhof mit Ökolea und Drachenbrotbäckerei, die alte Schmiede und die Feldsteinkirche stimmte die Gruppe gut auf das Thema ein. Im Ort gelangten die Radler auf den Regionalwander- und -radweg „Oberbarnimer Feldsteinroute“, der von nun an ein ständiger Begleiter auf der Spur der Steine war. Da die Streckenführung teilweise auch auf der Trasse des Fernradweges „Tour Brandenburg“ verlief, kam man gut voran. Schnell war das ehemalige Vorwerk Kähnsdorf erreicht. Hier gönnte man sich noch eine kurze Verschnaufpause mit Blick auf alte Feldsteinmauern.

Bevor es dann weiter in Richtung Prädikow ging, erfolgte noch an einer am Wegesrand aufgestellten Holzskulptur in Form eines Holzbilderrahmens mit Fernsicht auf die eiszeitliche Grundmoräne und den Krugberg, der obligatorische Fotostopp.

Vor der Kirche in Prädikow angekommen empfing die Gruppe freundlich der Gemeindepfarrer, Herr Manfred Cäsar. Er hatte Zeit, erklärte und führte durch die Kirche und den Kirchgarten. Beim Rundgang wurde auch ein Stein mit Schachbrettmuster am alten Kirchgemäuer entdeckt. Was die meisten noch nicht wussten, dass es früher Hohenprädikow und Niederprädikow gab und die Kirche damals als Basilika errichtet wurde. Der Grund für diese abweichende Bauform war die Lage an der alten Handelsstraße Via Vetus.

Mit diesen Informationen ausgerüstet und dem Dank an Herr Cäsar, ging es weiter in Richtung Ihlow, jetzt aber auf einem weit schwierigeren Abschnitt der Feldsteinroute. Die letzten Gewittergüsse hatten den Feldweg zwischen Prädikow und Ihlow aufgeweicht, so dass streckenweise auf einem Stoppelfeld geschoben oder mutig durch Wasserlöscher gefahren wurde. Unbeschadet kam die Gruppe glücklich in Ihlow an. Hier war ein Aufenthalt im Atelier&Gartenkunst Zachariashof geplant.

Gastfreundlich empfing die Gruppe Frau und Herr Steinkamp. Im Garten war ein Imbiss in lauschigen und schattigen Orten oder unter Bäumen im Garten vorbereitet. Nach der Mittagspause hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit, den beeindruckenden Garten zu besichtigen und sich auch zum Thema Garten und Gartengestaltung fachlich auszutauschen und sich zu informieren. Auch bis hier hinein verlief die Spur der Steine, diesmal als Dekoration an Wasserspielen oder Feldsteinelementen an Gartenwegen.

Nach dem sich alle gut erholt hatten erfolgte ein kleiner Ortsrundgang, vorbei an der komplett aus gleichmäßig behauenen Quadern errichteten Feldsteinkirche, die bestimmt wegen der günstigen Lage auf einer Landzunge zwischen zwei kleinen Seen auch als Wehrkirche gedient hat. Auch hier suchten alle und fanden einen Schachbrettstein, der vermutlich als Zeichen der Kirchenbauhütte oder Bauherren, vielleicht der Zisterziensermönche, als Eckstein eingebaut wurde.

Mit einem letzten Blick auf das Gutshaus derer von Bredow wurde Ihlow verlassen. Der Namenszug „Bredow“ konnte noch an einer Feldsteinmauer, eingeritzt in einem gespaltenen Feldstein eines Bauernwohnhauses, entdeckt werden. An dieser Stelle kam wieder die Erinnerung an die merkwürdigen Ritzzeichen in einem Stein der Kirche in Rehfelde.

Nun fuhr die Gruppe dem Höhepunkt des Tages entgegen. An der Grunower Kirche soll es besonders viele Schachbrettsteine geben. Tatsache, gleich bei der Anfahrt zur Kirche fielen mehrere Schachbrettsteine auf - sechs grüne, blaue und rote Schachbrettsteine. Nach der Beschreibung sollte ein weiterer Stein in der Chor-Nordwand über der zugemauerten Pforte liegen. Es dauerte eine ganze Weile bis auch dieser gefunden wurde. Dann fand man noch den Jerusalemstein mit dem Jerusalemkreuz als Zeichen des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, der die Westseite des nördlichen Stützpfeilers verziert.

Anschließend führte die Spur der Steine noch in die Ortsmitte von Grunow. Hier entdeckte man an einer Feldsteinmauer einen Steinabschnitt der nach geologischen Untersuchungen aus geschlagenen Stücken eines 8m³ großen Feldstein stammt.

Mit Blick auf die alte Via Vetus, die ehemals auch durch Grunow führte, verabschiedeten sich die Radfreundinnen und Radfreunde und begaben sich voller Zufriedenheit auf den Rückweg. Wieder einmal konnte festgestellt werden: 

Man muss nicht weit verreisen, um Geschichte zu erleben und  Naturschönheiten zu entdecken. Man findet beides fast vor der Haustür!

 

Bilder von der Radtour --> hier

Foto zur Meldung: Auf der Spur der Steine
Foto: Helmut Georgi an der Kirche Grunow

Sommerfahrt durchs Oderbruch zum Schiffshebewerk

(07.07.2014)

(HG) Dieser Montag mit schönstem Hochsommerwetter war der richtige Tag für den jährlichen Ausflug der Rehfelder Heimatfreunde. Von Seelow angefangen ging es kreuz und quer durchs Oderland. Begleitet von dem sehr sachkundigen Regionalhistoriker Klaus Stieger fuhren wir über Gusow, Neuhardenberg, Altfriedland, Neutrebbin, Wriezen und Altranft schließlich nach Zollbrücke. Zu jedem dieser Orte hatte Klaus Stieger etwas Interessantes aus früheren Zeiten bis hin zur Gegenwart zu berichten, so dass die rund zweistündige Fahrt wie im Fluge verging. In der Dammmeisterei Zollbrücke, einem ansprechenden Restaurant am Oderdamm, gab es im Biergarten ein hervorragendes Mittagessen und schöne kühle Getränke. Da konnte man die Hitze schon besser aushalten. Nach einem Blick auf die Oder und einem Eis zur weiteren Abkühlung ging es dann weiter nach Oderberg. Von dort startete unser Schiffchen "Stadt Oderberg" zum Schiffshebewerk Niederfinow. Obwohl schon viele Male gesehen oder gar mitgemacht, ist das Auf- und Ab mit dem Schiff in dem riesigen Trog immer wieder ein Erlebnis. Zusätzlich hatte man eine gute Sicht auf den Bau des neuen Schiffshebewerkes gleich nebenan. Dieser soll nun statt 2014 schon 2016 fertig werden. Na ja, in Berlin und Brandenburg nimmt man Termine von Bauvorhaben nicht so genau.
Zurück in Rehfelde gab es ein Dankeschön an den Busfahrer Harald von TaBu für die wie jedes Jahr gute Betreuung und unfallfreie Fahrt.

Foto zur Meldung: Sommerfahrt durchs Oderbruch zum Schiffshebewerk
Foto: Sommerfahrt durchs Oderbruch zum Schiffshebewerk

Tulpenbaum blüht

(20.06.2014)

(IR) Das Ortsbild der Gemeinde wird auch und nicht in geringem Maße durch seltene bzw. besonders schöne Bäume geprägt. An dieser Stelle wurde schon über die alte Eiche gegenüber vom Friedhof berichtet. Jetzt stellt Martin Tesky, Vorsitzender der IG Heimatfreunde e.V. den größten und ältesten Tulpenbaum von Rehfelde vor. Der Tulpenbaum ist kein typischer europäischer Baum und er braucht bis zur ersten Blüte 20 Jahre. Die Blütezeit ist der Monat Juni. Der Baum steht in der Rudolf- Breitscheidt-Straße bei Bauer Emmerich.

Foto zur Meldung: Tulpenbaum blüht
Foto: Foto: Martin Tesky

Heimatgeschichtliche Rehfelde-Radrundfahrt

(11.06.2014)

(MT) Mehr als ein Dutzend heimatgeschichtlich Interessierter aus der Region fanden sich am Pfingstsonntag bei hochsommerlichen Temperaturen am Bahnhof Herrensee zu einer Radwanderung durch die Dörfer der Gemeinde Rehfelde ein. Der älteste Teilnehmer mit über 80 Jahren war Kurt Hundt aus Rehfelde.

Die interessante Fahrt stand unter dem Motto „100 Jahre 1. Weltkrieg“. Der erste größere Halt wurde auf dem Dorfanger in Rehfelde, auf dem ehemaligen Lindenplatz, gemacht. Hier steht das im Jahre 1925 errichtete Kriegerdenkmal des Ortes. Die Tour-Teilnehmer erfuhren weitere interessante Details aus der Geschichte des Denkmals. Alte Fotos dazu gingen Reih um. Der heutige Zustand kann jedoch nur traurig stimmen – im 100. Jahr des Gedenkens an die vielen Toten dieses ersten so grausamen großen Krieges.

Weiter ging die Tour auf dem historischen Lilienweg in Richtung Zinndorf. Halt wurde diesmal nicht wie üblich auf dem Dorfanger an der Kirche gemacht, sondern auf dem Zinndorfer Friedhof. Hierhin wurde nämlich das Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges in den 1970-er Jahren, und zwar vom Dorfanger, gebracht. Kaum einer der Rundfahrt-Teilnehmer kannte dieses Denkmal. Es ist imposanter als das Rehfelder, jedoch der äußere Zustand ist nicht weniger schlecht.

Das Kriegerdenkmal in Werder auf dem Dorfanger steht nicht mehr. Mit dem Bau des Feuerwehrgebäudes in den 1960-er Jahren verschwand es für immer. Ein mitgebrachtes Foto erinnerte an dieses schlichte Denkmal, das 1921 errichtet wurde.

Mit der Fahrt durch die Wohngebiete Rehfelde-Bahnhof, Rehfelde-Mitte und Rehfelde-Herrensee endete der gut zweistündige Geschichtsausflug.

Foto zur Meldung: Heimatgeschichtliche Rehfelde-Radrundfahrt
Foto: Radwandergruppe / Kriegerdenkmal auf dem Rehfelder Dorfanger

Die Baumnummer

(23.05.2014)

(MT) Es war der 21. Mai 2014, am späten Nachmittag. Ich befand mich im Garten vor unserem Haus. Plötzlich kam ein Mann (Mittelalter) auf die Wiese vor dem Gartenzaun und verschwand in einem der darauf stehenden Bäume.

Auf meine Frage „Was machen Sie denn da?“ erhielt ich die Antwort „Wenn Sie von mir was wollen, dann grüßen sie erst einmal“ und verschwand zum nächsten Bäumchen. Dann eilte er davon. Neugierig beäugte ich das Ergebnis seines Tuns in den zwei kleinen Ebereschen – beide hatten eine Baumnummer bekommen. Als ich die dafür verwendeten Befestigungsnägel sah, taten mir die Bäume doch sehr leid. Gott sei Dank waren sie nicht aus Kupfer. 

Hierbei sollte man wissen, dass vor ca. 2-3 Jahren die Hausbesitzer des Wohngebietes „Wohnpark Rehfelde“ vom Amt Märkische Schweiz aufgefordert wurden, alle Bäume und Sträucher auf den von ihnen gepflegten Grünanlagen vor den Grundstücken zu entfernen.

 

Foto zur Meldung: Die Baumnummer
Foto: Foto: Martin Tesky - Eberesche (Vogelbeerbaum)

Pflanzentauschmarkt an der Heimatstube

(05.05.2014)

(RG) Ein Häufchen Protagonisten traf sich auf Einladung der Rehfelder Heimatfreunde am 04. Mai 2014 vor der Heimatstube, um den eigentlich sonst so beliebten Pflanzentauschmarkt wieder aufleben zu lassen. Angesprochen waren alle Gärtner/innen aus Kleingärten sowie Interessierte aus Rehfelde und dem Umland, um Pflanzen und Erfahrungen auszutauschen.

Als Gartenfreund wirft man doch keine Pflanzen weg. Angeboten wurden vorgezogene Jungpflanzen, zu groß gewordenen Stauden, wie Tomatenpflanzen, Veilchen, Astern, Zitronenmelisse usw.

Über den Zeitraum von zwei Stunden kamen zwar nur übersichtlich viele Besucher, die Stimmung war trotzt der Frühlingsfrische gut. Auch Gartenneulinge verlassen den Tauschmarkt mit einem reichhaltigen Sortiment. Niemand blieb auf den Tauschpflanzen sitzen und musste sie wieder zu Hause einsetzen.

Heimatfreundin Ingrid Arlt schleppte Kisten und Behälter mit allem was die Natur beschert, die sie in den nächsten Tagen in Beeten an der Schule zu unser aller Freude einsetzen wird.

Die Heimatfreunde möchten die über 10 Jahre alte Erfolgsgeschichte gern fortführen und hoffen auf breitere Beteiligung im nächsten Jahr.

Foto zur Meldung: Pflanzentauschmarkt an der Heimatstube
Foto: Pflanzentauschmarkt an der Heimatstube

Eröffnung und Jubiläum 10 Jahre Zwergengarten

(19.04.2014)

(HG) Mit einem Schlückchen Sekt wurde zur heutigen Eröffnung des Zwergengartens auf sein 10-jähriges Jubiläum angestoßen. Kurt Hundt und seine Familie hatten wieder eingeladen und viele Gäste kamen. Wie jedes Jahr hatte die Familie Hundt die großen und kleinen Zwerge und so mancherlei Getier aus dem Winterquartier ans Licht geholt und im Garten aufgestellt. Und wieder sind viele Zwerge dazugekommen, aber wie viele es inzwischen genau sind, konnte Kurt Hundt nicht mal sagen, auf jeden Fall weit über 700, die sich zwischen frischem Grün und bunten Frühlingsblühern verteilten.
Schönes Wetter, Kaffee und selbstgebackener Kuchen und auch ein Bierchen sorgten für beste Jubiläumsstimmung, mußten wir doch im Vorjahr noch die Eröffnung im Schnee feiern. Nun können die Besucher kommen, wie immer ist der Zwergengarten bis zum Herbst jeden Tag geöffnet, man muß nur klingeln!
Rechtzeitig zum Saisonstart ist auch die Neuauflage des Flyers zum Zwergengarten erschienen. Dazu an dieser Stelle ein Dankeschön an die Seniorengruppe aus Woltersdorf, die mit ihrer Spende anläßlich des Besuchs am Naturlehrpfad den Druck mitfinanziert hat.
 

Foto zur Meldung: Eröffnung und Jubiläum 10 Jahre Zwergengarten
Foto: Eröffnung und Jubiläum 10 Jahre Zwergengarten

Frühlingswanderung zu den Langen Dammwiesen

(18.04.2014)

(HG) Es konnte kein besseres Frühlingswetter sein, um zu den Langen Dammwiesen zu wandern. Eingeladen hatte zu dieser Wanderung am Mittwoch letzter Woche der Rehfelder Heimatverein und über 20 Wanderfreunde waren der Einladung gefolgt. Los ging es am Bahnhof Herrensee durch den Bullenwinkel und vorbei an den ehemaligen Klärbecken, von denen aus früher die umliegenden Felder künstlich bewässert wurden. Heute dienen die Becken als Kompostlagerplatz (siehe Fotoalbum). Wanderleiter Martin Tesky konnte noch mehr Interessantes von diesen Klärbecken berichten, so z.B. von einem Dammbruch, der die Gegend überflutete.
Weiter gings bis zum ehemaligen Bahndamm der Strecke Strausberg-Hennickendorf-Herzfelde-Möllensee. Die einspurige Strecke wurde bis 1962 betrieben. Ein alter Tunnel für ein kleines Fließ ist am Wegesrand noch zu besichtigen. Am Rastplatz gab es eine nette Geschichte eines Lockführers, vorgelesen von M. Tesky, zur seiner ersten Fahrt auf dieser Strecke.
Schließlich kommt man zu den Dammwiesen und kann sich an einer neuen Schautafel über Flora und Fauna informieren. Mit ein wenig Glück und einem Fernglas läßt sich letztere auch beobachten.
Ein Lob an dieser Stelle an die Hennickendorfer Heimatfreunde, die in diesem Frühjahr schon sehr fleißig waren und Beschilderung, Wege und Treppen in Ordnung brachten.
Nach knapp zwei Stunden waren wir wieder am Ausgangspunkt, wer wollte, konnte in der Gaststätte Radaizcak noch zu einem Kaffe oder Bier einkehren.
Mehr über die o.g. Bahnstrecke kann man HIER erfahren.

 

Foto zur Meldung: Frühlingswanderung zu den Langen Dammwiesen
Foto: Frühlingswanderung zu den Langen Dammwiesen

Die Zinndorfer Störche sind wieder da

(03.04.2014)

(MT) Das Storchenest in Zinndorf auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei Biese kennen wohl fast alle Bewohner in unseren Gemeindedörfern. Um den 20. März ist das Storchenpaar in diesem Jahr schon eingeflogen, wie mir ein Anwohner berichtete. Wander- und Radtouristen, sollten sie etwas bedächtiger den R1 benutzen, werden sich an diese stolzen Vögeln den ganzen Sommer erfreuen können.

Schön wäre es, wenn es auch in Zinndorf Beobachter/Statistiker geben würde, die uns im Verlaufe des Jahres mit einigen Details wie An- und Abflug, über den Storchennachwuchs u.a. auf dieser Seite informieren. Auch interessante Fotos über unsere Storchenfamilie würde ich mir gerne im Internet ansehen. Ich könnte mir auch gut vorstellen - diese Idee gab es mal vor langer Zeit im Arbeitskreis Rehfelder Tourismus - in der Nähe der “Beobachtungsbank“ eine entsprechende Infotafel über das Storchennest und seine Störche aufzustellen.

Foto zur Meldung: Die Zinndorfer Störche sind wieder da
Foto: Foto: Martin Tesky

Wanderung zu den Leberblümchen

(29.03.2014)

(BH) Als sich am gestrigen Freitag eine Gruppe von 15 Interessierten um Wanderführer Martin Tesky, dem Vorsitzenden der Rehfelder Heimatfreunde, am Bahnhof Herrensee scharte, waren Freunde darunter, die diesen Weg schon gegangen waren und Neugierige, die den Hinweis aus der MOZ bzw. dem Internet entnommen hatten. Voller Intensität und Freude am Beschreiben der Wege und Natur sowie historischer Ereignisse wie z.B. dem Zugunglück von 1907 auf den Schienen neben unserem Weg, ging es an wildem Schnittlauch, bizarren Baumstümpfen und geheimnisvollen Wasserläufen vorbei. Dann schärfte er das Auge für die lieblich kleinen Leberblümchen, mit acht zarten blauen Blütenblättern, die auch rosa sein können. Sie sind auf dem Waldboden in mehr oder weniger großer Zahl vorhanden und erfreuen den Betrachter sehr. Der Weg führte durch einen Wald, der in seinem Gedeihen und Vergehen unberührt ist und dann durch hohe Kiefernbestände ging. Vor allem Wildschweinspuren gab es am Wegesrand. Martin Tesky begab sich vor einer Woche auf eine Vorwanderung, um den Zeitpunkt der Blüte richtig einordnen zu können und entschied dann, den Wandertermin vorzuverlegen. Gern folgten ihm die Wanderer auf kaum bekannten Pfaden und erfreuten sich an seinen fachkundigen Erläuterungen.

Mit einem herzlichen Dank verabschiedeten sich die Naturfreunde nach 1,5 Stunden und manch einer wird sich anschließend im Internet informiert und Folgendes gefunden haben:

„Das Leberblümchen ist eine kleine blaublühende Pflanze, die bevorzugt in Wäldern im Halbschatten wächst. Sie war und ist eine wichtige Pflanze in der Volksheilkunde. Alle Teile der frischen Pflanze sind giftig, getrocknet ist sie ungiftig. Da die Pflanze selten geworden ist, steht sie unter Naturschutz und darf nicht mehr in der Natur gesammelt werden. Das Leberblümchen wurde zur Blume des Jahres 2013 gewählt.“ Da treffen doch wieder einmal diese Worte zu: „Warum denn in die Ferne schweifen sieh, das Gute liegt so nah !“

Foto zur Meldung: Wanderung zu den Leberblümchen
Foto: Foto: Hans-Günter Hoffmann

Die Wandersaison hat auch in Rehfelde begonnen

(18.03.2014)

(MT) Bei frühlingshaften Temperaturen, in diesem Jahr schon seit Anfang März, trifft man in und um Rehfelde bereits viele Wanderer und Spaziergänger, die sich an der erwachenden Natur erfreuen. Es blüht bereits überall in den Gärten, auf den Wiesen und am Waldesrand. Heute entdeckten wir bei einer Wanderung am Rande der Zimmerwiesen ein relativ großes Feld mit geflecktem Lungenkraut.

Geflecktes Lungenkraut wächst an humusreichen Stellen an den Rändern von Laub-und Mischwäldern. Der Name Pulmonaria kommt vom lat. pulmo = Lunge. Das gefleckte Lungenkraut wird seit dem Mittelalter gegen Lungenleiden eingesetzt. Hildegard von Bingen nennt es Lungwurz. (wikipedia)

Im Jahre 2013 musste die Wanderung zu den Leberblümchen in die Rehfelder Heide nach hinten verschoben werden. In diesem Jahr ist die Frühlingswanderung für den 16. April 2014 angesetzt. Treffpunkt: 13.30 Uhr Bahnhof Herrensee – ob es da noch blühende Leberblümchen gibt?

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Foto: Foto: Martin Tesky

Die alte Eiche ist gerettet

(03.03.2014)

(CV) Die wahrscheinlich älteste Eiche steht in Rehfelde in der Rudolf-Breitscheid-Straße gegenüber dem Friedhof. Ihr Alter könnte 370 Jahre betragen. Nachdem es gegen das Fällen dieses Baumes Widerstand gab, ist eine neue Lösung eingetreten. Das Amt hat ein Baumgutachten erstellen lassen. Der Baum wird nicht gefällt, obwohl er geschädigt ist.

Neueste Untersuchungen ergaben, dass er noch zehn Jahre auf alle Fälle existieren kann und keine Gefährdung darstelle, wenn er gepflegt werde. Er muss um 20 % eingekürzt werden und die Austriebe müssen entfernt werden. Das tiefe Loch auf der Rückseite bleibt bestehen und die Eisennägel werden entfernt.

Vielen Dank an unseren Bürgermeister und die Gemeindevertretung, die die Baumrettung eingeleitet haben. Gut finden wir auch die Idee, eine Liste aller schützenswerter Bäume im Gemeindegebiet zu erstellen.

Foto zur Meldung: Die alte Eiche ist gerettet
Foto: Die alte Eiche ist gerettet

Ist der älteste Baum von Rehfelde – eine Eiche - in Gefahr?

(03.02.2014)

(MT) Unlängst wurde ich von einem Bürger aus der Ahornallee gefragt, ob die Gemeinde und/oder der Heimatverein die ältesten, seltensten und schönsten Bäume von Rehfelde kennen bzw. erfasst haben. Ich weiß nicht, ob sich im Amt oder im Ortsentwicklungsausschuss jemand dafür interessiert. Die Heimatfreunde jedenfalls kennen sich relativ gut in der Rehfelder Natur aus, aber einen solchen Baumkatalog haben auch sie nicht.

Vor ein paar Tagen nun habe ich an der wohl ältesten Eiche (ca. 370 Jahre alt) am Friedhof von Rehfelde eine rote Markierung gefunden. Soll dieser herrliche Baum nun genauso wie die damals unter Naturschutz stehende, älteste Linde an der Dorfkirche, der Säge zum Opfer fallen?

Alte Bäume haben auch kleine Wunden, lassen mal größere Äste fallen, aber alles kann man „reparieren“ und man muss nicht gleich zum Äußersten greifen.

Eine Präsentation unserer schönsten Bäume im Internet könnte dazu beitragen, dieses Thema zu sensibilisieren und den „Baumfällern“ mehr Achtung vor unserer heimatlichen Natur und der Umwelt einzuflößen.

Anmerkung der InternetRedaktion

Aufnahmen von Bäumen mit kleiner Beschreibung – Art, Standort, Alter – werden gern entgegen genommen und veröffentlicht.

[Ältester Baum in Rehfelde beim Friedhof]

Foto zur Meldung: Ist der älteste Baum von Rehfelde – eine Eiche - in Gefahr?
Foto: Foto: Martin Tesky

In Rehfelde wandernd Neujahr begrüßt

(02.01.2014)

(IR) Die Märkische Online Zeitung berichtet heute über die traditionelle Rehfelder Neujahrswanderung.

 

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: In Rehfelde wandernd Neujahr begrüßt
Foto: In Rehfelde wandernd Neujahr begrüßt


Veranstaltungen

26.03.​2019
13:00 Uhr
Wandern wie Fontane auf dem Lilien-Wanderweg
Zu Ehren von Theodor Fontane wollen die Heimatfreunde Rehfelde mehre touristische Aktivitäten aus ... [mehr]
 
05.05.​2019
10:00 Uhr
Rehfelder Pflanzentauschmarkt
Die Rehfelder Heimatfreunde organisieren den traditionellen Rehfelder Pflanzentauschmarkt vor der ... [mehr]
 
21.06.​2019
16:00 Uhr
 
27.08.​2019
09:30 Uhr
Heimatkundliche kombinierte Rad- und Fußwanderung auf den Spuren von Theodor Fontane in den Blumenthal
Aus Anlass des 200. Geburtstages von Theodor Fontane radeln die Heimatfreunde an Orte, die der ... [mehr]
 
 

Fotoalben


08.10.2012:
 
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