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Erkundungen an der Ostbahn
(HeG) Es war das 120. Gespräch in der Veranstaltungsreihe „Rehfelder Gespräche“ am 25. Mai 2016 im Bürgersaal, das fast 25 Heimatfreunde und mit ihnen der Bürgermeister sowie interessierte Bürger und Gäste in den Bann zog. Der Initiator dieser Veranstaltungsreihe hatte es sich nicht nehmen lassen, diesen Abend selbst zu bestreiten. Unter dem Thema: „Vergessen, versteckt und wieder entdeckt – an der historischen Rehfelder Ostbahnstrecke“ trug Martin Tesky seine neuesten Erkundungen an der Ostbahnstrecke zwischen Strausberg und Rehfelde vor.
Es war aber auch eine Fortführung und Ergänzung von bereits gehaltenen Vorträgen zu diesem Thema und vorliegenden Veröffentlichungen. Dabei ging es um den Bau der Stecke, die in die Zeit bis 1842 zurückreicht oder um eine geheimnisvolle Betonruine in der Mittelheide. Für einige der Zuhörer war neu, dass es an der Ostbahn Kiesabbau gab und eine Kiesgrubenbahn existierte. Die Erinnerung an das Zugunglück von 1907 durfte natürlich in seinem Vortrag nicht fehlen. Die Heimatfreunde haben zur Erinnerung an dieses Ereignis am Haltepunkt Herrensee einen Gedenkstein aufgestellt. Der Vortrag endete dann mit den jüngsten Aktivitäten zur Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes von Rehfelde. Dazu wurden nicht unerhebliche Fördermittel aus den Fonds der Europäischen Union, im Rahmen des Förderprogrammes „LEADER“ bereitgestellt. Die feierliche Einweihung des Bahnhofes und des Tourismuspavillon fand mit einem feierlichen Festakt am 22. August 2012 unter hoher Teilnahme der Öffentlichkeit und der Bürger von Rehfelde statt.
Als Dank und Würdigung für seine Leistungen bei der Organisation der Vortragsreihe, die Martin Tesky größtenteils selbst gestaltet hat, überreichte der Bürgermeister persönlich eine Bücherminiausgabe zur Geschichte des Bauernkrieges und ein historisches Buchpräsent. Wie immer gab es als Dank Blumen von den Heimatfreunden.
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