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     +++  Autorinnenbegegnung mit Kirsten Reinhardt  +++     
     +++  Premiere in der St. Annen-Kirche  +++     
     +++  Adventsfahrt nach Liebenberg  +++     
     +++  50. Rehfelder Information 2018  +++     
     +++  Koreaner auf „Rehfelder Weg der Energiewende“  +++     
 
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Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie"

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Elsholzstraße 6
15345 Rehfelde

Telefon 033435 76429 Heinz Kuflewski
Telefon 033435 75998 Viktor A. Porodjuk

E-Mail E-Mail:

Der Arbeitskreis hat für seine Tätigkeit folgende Leitlinien erarbeitet
  1. Rehfelde in Ostbrandenburg soll /möchte seine Energieversorgung in mehreren Etappen in die eigenen Hände nehmen, um von den großen regionalen Energieversorgern möglichst unabhängig und dabei erheblich preiswerter zu sein. Der Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“  hat sich zusammengefunden, um dieses Ziel zu verwirklichen.
  2. Unser Ziel ist, die Energieversorgung Rehfeldes in einem Mix von Solar- und Windenergie, Biothermie,  Wasserkraft und Wärmeenergie in Blockheizkraftwerken mit eigenen Pufferspeichern sicher zu stellen.
  3. Mittelfristig (5 Jahre) soll unsere Eigenversorgung stufenweise alle Gemeindeteile umfassen.
  4. Alles, was wir als Arbeitskreis erfassen, planen und umsetzen wollen, erfolgt ausschließlich im Interesse aller Rehfelder Bürger.
  5. Wir sehen dabei als wichtigsten Punkt, dass die Bürger der Gemeinde teilhaben an dem gemeinschaftlichen Vorhaben durch gegenseitige offene Information und Diskussion sowie durch ihre persönliche  Investition und die aktive Mitwirkung in Planung und Umsetzung.
  6. Der Arbeitskreis wird sich auf das Machbare konzentrieren und nach neuesten technisch praktikablen Möglichkeiten suchen und mit Unterstützung von Fachleuten abwägen.
  7. Bei „Machbarkeitsstudien“ ist der nachhaltige Schutz der Umwelt eines der vorrangigen Ziele, das sich in einer CO2-Bilanz  widerspiegeln muss.
  8.  Solche Studien von Expertenbüros sind nur nach Abstimmung mit allen Beteiligten und nach vollständiger Klärung der Finanzierungsmöglichkeiten in Auftrag zu geben.
  9. Planung, Ausbau und Betrieb der notwendigen Anlagen und Verteilernetze soll eine eigens dafür zu gründende Organisation (GmbH, Genossenschaft…???) in die Hand nehmen, in der die Bürger Rehfeldes, jedes ortansässige Unternehmen und die Gemeinde Rehfelde  Mitglied sein können.
  10.  Über alle Aktivitäten des Arbeitskreises ist die Öffentlichkeit zeitnah, umfassend und transparent zu informieren

 

Rehfelde, den 17. 11. 2010

 

 


Aktuelle Meldungen

2026 das Netz kaufen

(26.10.2018)

(IR) Der einjährige Betrieb der zwei Windkraftanlagen der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG war für die Redaktion von ODF - Fernsehen für Ostbrandenburg Anlass, dazu Akteure der Genossenschaft zu interviewen. Ihre Informationen zu Ergebnissen, Schwierigkeiten und Zielen sind in dem Beitrag unter der Überschrift "Der Traum von eigener Energie" dargestellt. 

Sehen und lesen Sie die Nachricht --> hier

Foto zur Meldung: 2026 das Netz kaufen
Foto: Petra Bork - pixelio.de

Energie-Genossen informieren

(19.10.2018)
(IR) Die Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG informiert im Infobrief 3/2018 zur Bilanz über das erste Jahr seit der Inbetriebnahme der zwei Windenergieanlagen im Windfeld Werder-Zinndorf, zum Projekt „Photovoltaik-Anlagen auf Deponien“ und zum Stand weiterer Photovoltaik-Projekte.
Lesen Sie den aktuellen Infobrief --> hier
 

Foto zur Meldung: Energie-Genossen informieren
Foto: Energie-Genossen informieren

Ans Netz angeschlossen

(15.07.2017)

(IR) Die Rehfelde-EigenEnergie eG hat unter der Überschrift "Rehfelde-EigenEnergie nimmt zwei WKA in Betrieb" am 11. Juli 2017 folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
"Eines der größten Bürgerwindprojekte Brandenburgs ist heute in Rehfelde ans Netz gegangen. Nach fünf Jahren beharrlicher, ehrenamtlicher Arbeit des Arbeitskreises EigenEnergie hat die Genossenschaft „Rehfelde-Eigenenergie eG“ heute zwei 199m hohe Windenergieanlagen in Betrieb genommen. Sie erzeugen übers Jahr gerechnet mehr als doppelt so viel Strom, wie die Haushalte der 5000-Seelen-Gemeinde östlich von Berlin verbrauchen. Jede Anlage kann mit dem 117 Meter messenden Rotordurchmesser bis zu 2,4 Megawatt Strom erzeugen. Der Strom fließt über das nächste Umspannwerk in die Netze der E.DIS AG. Jedes Jahr sollen rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Dafür gibt es eine feste Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Die Gewinne aus dem Betrieb der Anlagen sollen bei diesem Projekt zum großen Teil in der Gemeinde bleiben: Das Eigenkapital des 10 Millionen Euro Projektes kommt zu mehr als 50% aus dem Ort selbst und der unmittelbaren Umgebung. Über 90% des Eigenkapitals von einer Million kommen aus der Region Berlin-Brandenburg. Auch die Bankfinanzierung stammt aus der Region, von der Berliner Volksbank. Die Planung und Errichtung der Anlagen lag in den Händen der Denker & Wulf AG, die auch die technische Betriebsführung übernehmen wird.
Der Erfolg der 230 Mitglieder der Rehfelder Genossenschaft bedeutet natürlich nicht, dass es im Ort nur Zustimmung zu dem Projekt gab. Es gab auch kritische Stimmen. Einige Bürger befürchteten mehr Lärm. Gemeinde und Genossenschaft zeigten Verständnis dafür, dass die Anwohner eine bereits zugesagte Lärmmessung der Bestandsanlagen durch Fachgutachter einforderten. Dazu wurden vor Baubeginn umfangreiche Schallmessungen durchgeführt, die jedoch die Planungen der Genossenschaft bestätigten: Der bestehende Windpark hält die gesetzlichen Grenzwerte ein und durch den Betrieb der neuen Anlagen werden die etwa 2.000 Meter entfernt wohnenden Anwohner nicht zusätzlich mit Lärm belastet. 
Seit Jahren arbeiten Gemeinde und Genossenschaft daran, den „Rehfelder Weg der Energiewende“ umzusetzen. Dafür wurde ein Klima- und Energiekonzept für die Gemeinde gemeinsam erarbeitet. Nun werden aus dem Konzept Schritt für Schritt konkrete Projekte. Ein Klimaschutzmanager, der für zwei Jahre vom Land kofinanziert wird, sorgt in Rehfelde dafür, dass weitere Projekte folgen. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, die energetische Sanierung der Kindertagestätte und Ladestationen für Elektrofahrzeuge sind schon fest eingeplant.
Die Rehfelde-EigenEnergie eG hat die Vision der Gemeinde schon im Namen: Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger von Rehfelde mit preiswertem Strom aus eigener Produktion und ohne Treibhausgasemissionen zu versorgen. Auch wenn die hohen Netzentgelte momentan eine preiswerte Eigenversorgung verhindern, lassen sich die Genossen von dem Aufbau einer lokalen Eigenversorgung für die wachsende Gemeinde nicht abhalten. 2013 errichtete die Genossenschaft eine Fotovoltaikanlage zur Mitversorgung der Grundschule auf dem Turnhallendach, nun folgte heute die Inbetriebnahme der zwei Windenergieanlagen. Bereits im Herbst soll auf dem Dach des Neubaus der Kindertagesstätte eine weitere Solarstromanlage in Betrieb genommen werden.  
Es wäre ganz im Sinne des Vorstands der Genossenschaft, wenn andere Gemeinden die Idee der eigenen lokalen Energiewende kopieren würden. Denn „Klimaschutz ist kein Geschäftsgeheimnis, sondern kann ein Gewinn für alle sein.“ ist der Vorstand optimistisch.
 
Pressekontakt:  Heinz Kuflewski (heinz.kuflewski@rehfelde-eigenenergie.de oder +49 176 14204200)

Wir senden Ihnen das Bildmaterial auf Anfrage gerne auch digital zu."

 

Auf der Homepage der Genossenschaft wurde das Bautagebuch fortgeschrieben. Dort finden Sie weitere Informationen à hier

 

Foto zur Meldung: Ans Netz angeschlossen
Foto: Ans Netz angeschlossen

Montage abgeschlossen

(23.06.2017)

(IR) Unter der Überschrift „Ein eigener Tarif ist das Endziel“ berichtet heute die Märkische Online Zeitung über die Montage der zwei Windkraftanlagen der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG und schreibt:

„Jetzt sind sie komplett. Am Mittwoch ist auch die zweite Windkraftanlage … fertig montiert worden. Damit können die beiden sogenannten Bürger-Windmühlen, wie geplant, ab diesem Sommer Strom produzieren.“

Lesen Sie den Artikel à hier

 

Auf der Homepage der Genossenschaft wurde das Bautagebuch fortgeschrieben. Dort finden Sie weitere Informationen à hier

Foto zur Meldung: Montage abgeschlossen
Foto: Montage abgeschlossen

Energie-Genossenschaftler bilanzierten

(16.06.2017)

(IR) In der Generalversammlung der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG am 08. Juni 2017 konnte den nunmehr 223 Mitgliedern eine gute Bilanz vom Vorstand vorgelegt werden. Augenfällig sind aktuell die Bauarbeiten im Windfeld 26 zur Errichtung von zwei Windkraftanlagen der Genossenschaft. In ehrenamtlicher Arbeit wird hier ein Investitionsobjekt mit einem Kostenrahmen von 10 Mio Euro realisiert, wobei die Genossenschaftler einen Eigenanteil von einer Million Euro einbringen.

Über den Baufortschritt wird auf der Homepage der Genossenschaft www.rehfelde-eigenenergie.de aktuell berichtet.

 

Weitere Informationen finden Sie auch im Info-Brief 1/2017 der Rehfelde-EigenEnergie eG - siehe unten: Weitere Informationen - Downloads

 

Von der Generalversammlung berichtet auch der BAB-Lokalanzeiger unter der Überschrift „Stolz auf das bislang Erreichte sein“.

Lesen Sie den Artikel à hier

[Info-Brief 1/2017 der Rehfelde EigenEnergie eG]

Foto zur Meldung: Energie-Genossenschaftler bilanzierten
Foto: Energie-Genossenschaftler bilanzierten

Genossenschaft führt Bautagebuch

(01.03.2017)

(HGH) Im Dezember 2016 hatten die Bauarbeiten im Windeignungsfeld 26 zur Errichtung der zwei neuen Windenergieanlagen der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG vom Typ Nordex N117 begonnen. Der symbolische erste Spatenstich war am 24. Januar 2017 – siehe auch Artikel: Spatenstich für Bürgerwindanlagen.

Die Genossenschaft informiert laufend über den Arbeitsfortschritt auf der Baustelle auf ihrer Webseite in einem WEA-Bautagebuch. Interessierte finden das Bautagebuch à hier

Gerade sind die Fundamente fertig gegossen worden und die Wege von der B1/B5 zum Bauplatz werden für die Spezialfahrzeuge vorbereitet.

Foto zur Meldung: Genossenschaft führt Bautagebuch
Foto: Genossenschaft führt Bautagebuch

Spatenstich für Bürgerwindanlagen

(25.01.2017)

(IR) Die Bauarbeiten für die zwei Bürgerwindanlagen, die von der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG im Windfeld 26 errichtet werden, sind in vollem Gange. Gestern haben die Genossenschaftler den offiziellen Spatenstich vollzogen. Von dieser Aktion berichten auch die regionalen Medien.

Die Märkische Online Zeitung schreibt über das Vorhaben unter der Überschrift: "Fundamente für zwei Hybridtürme". Lesen Sie den Artikel --> hier

ODF - Fernsehen für Ostbrandenburg hat einen Videoclip mit dem Titel "Fundamente für eine Energiezukunft" gedreht und veröffentlicht. Sehen Sie den Beitrag --> hier

Der BAB Lokalanzeiger berichtet unter der Überschrift "Fundamente für eine Energiezukunft". Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Spatenstich für Bürgerwindanlagen
Foto: Spatenstich für Bürgerwindanlagen

Baustart für Windkraftanlagen

(20.12.2016)

(HGH) Die Errichtung von zwei Windkraftanlagen der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG im Windeignungsfeld „Werder Zinndorf“ hat begonnen. Nach der Genehmigung nach dem Bundes-Immission-Schutz-Gesetz vom Brandenburger Landesamt für Umwelt und der erteilten Baufreigabe konnte mit den Arbeiten zeitgerecht gestartet werden. Aktuell werden die Wege und Kranstellflächen für den Fundamentbau vorbereitet.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der Genossenschaft www.Rehfelde-EigenEnergie.de zu finden.

Foto zur Meldung: Baustart für Windkraftanlagen
Foto: Baustart für Windkraftanlagen

Baugenehmigung für die Verdichtung des Windparks Werder-Zinndorf erteilt

(04.11.2016)

(Pressemitteilung AkREE) Der Bau von zwei Windenergieanlagen in Rehfelde für die Rehfelde-EigenEnergie eG ist am 19. Oktober 2016 durch Landesamt für Umwelt in Frankfurt/O genehmigt worden. „Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die geplante Errichtung der beiden geplanten Bürgerwindenergieanlagen im kommenden Jahr erreicht,“ teilte der Vorstand der Genossenschaft mit. 

Seit 2012 plant die Genossenschaft gemeinsam mit der Denker & Wulf AG die Errichtung von zwei 199 m hohen Windenergieanlagen des Herstellers Nordex im Windeignungsfeld Nr. 26 „Werder-Zinndorf“. Der dort bereits bestehende Windpark mit 28 Windenergieanlagen soll um zwei Anlagen mit jeweils 2,4 MW Nennleistung erweitert werden. Dafür hatte der Gemeinderat in Rehfelde im April den Satzungsbeschluss für eine Änderung des Bebauungsplans gefasst.

Die Rehfelde EigenEnergie eG plant mit dem Bau der Anlagen zu beginnen, sobald alle Auflagen der Genehmigung erfüllt sind und die Baufreigabe erteilt wurde. Außerdem wird eine verbindliche Zusage des Netzbetreibers für den Netzanschluss erwartet.

„Es war wichtig, dass die Anlagen vor dem Jahreswechsel genehmigt wurden, weil wir uns dadurch eine feste Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz sichern konnten,“ zeigten sich Vorstand und Aufsichtsrat der Genossenschaft erfreut.

Mit der ab dem nächsten Jahr gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung an einer Ausschreibung hätte sich das Projekt deutlich verzögert. Durch die damit verbundenen Risiken wäre es für die Genossenschaft deutlich schwieriger geworden eine Bankfinanzierung für das Projekt zu erhalten. Nun kann eine Inbetriebnahme bis Mitte 2017 erfolgen.

„Wir werden fast 10 Millionen Euro investieren. Von den Gewinnen aus dem Projekt wird der Löwenanteil in der Region verbleiben,“ vermerkte der Vorstand optimistisch. Die 180 Mitglieder der Genossenschaft kommen mehrheitlich aus Rehfelde und Umgebung. Die Betriebsgesellschaft der Rehfelde-EigenEnergie eG, die Rehfelde GmbH & Co. KG wird die Anlagen  betreiben und plant darüber hinaus, den lokal erzeugten Strom über einen Direktvermarkter als „Rehfelder Tarif“ in der Region anzubieten.

Seit der Gründung arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat der Rehfelde-EigenEnergie eG ehrenamtlich. Ebenfalls ehrenamtlich begleiten die Mitglieder des Arbeitskreises sowohl die Arbeiten der Genossenschaft als auch die Arbeiten zum Energiekonzept der Gemeinde Rehfelde. Die Gemeinde Rehfelde ist Mitglied der Genossenschaft.

Genossenschaftsmitglieder oder solche, die es werden wollen, können sich an der Finanzierung des Projektes mit Finanzierungsbausteinen - Anteile und Nachrangdarlehen - beteiligen.

Unterlagen und Auskünfte erhalten Interessenten vom Vorstand (info@Rehfelde-EigenEnergie.de) bzw. sind auf der Internetseite zu finden (www.rehfelde-eigenenergie.de).

Eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Projekt und den Beteiligungsmöglichkeiten findet am 10. November 2016 um 19 Uhr im Bürgersaal Rehfelde, Elsholzstr. 6 statt. Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie lädt dazu herzlich ein.

 

Der Sender ODF - Fernsehen für Ost-Brandenburg - hat in einem Beitrag berichtet und mit Helmut Grützbach gesprochen.

Sehen Sie das Video --> hier

 

Auf der Internetseite der Zeitschrift SonneWind&Wärme wurde die Pressemitteilung ebenfalls veröffentlicht.

Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Foto: Manfred Mazi - pixelio.de

[Hintergrundinformationen zum Projekt]

Foto zur Meldung: Baugenehmigung für die Verdichtung des Windparks Werder-Zinndorf erteilt
Foto: Foto - Manfred Mazi - pixelio.de

Bürger-Windparks droht die Flaute

(14.06.2016)

(IR) In einem Artikel unter Überschrift „Bürger-Windparks droht die Flaute“ widmet sich die MärkischeOnlineZeitung am 10. Juni 2016 dem Thema „Energiewende“ und meint, dass die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) kommunale Projekte durch den Systemwechsel bei der Ökostrom-Förderung gefährdet. Auch das Vorstandsmitglied der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG, Bernd Bechly, wird mit seiner Meinung zum Problem zitiert.

Lesen Sie den Artikel -> hier

Foto zur Meldung: Bürger-Windparks droht die Flaute
Foto: Foto: Erich Westendarp/pixelio.de

Windräder können gebaut werden

(31.03.2016)

(IR) Auf der Agenda der Gemeindevertetersitzung am vergangenen Dienstag standen neben Friedhofssatzung und Benutzerordnung für den Bürgersaal und den Multifunktionsraum insbesondere die erforderlichen Beschlüsse zur Errichtung der zwei Windkraftanlagen im Windfeld 26.

In einem ausführlichen Artikel berichtet die Märkische Online Zeitung unter der Überschrift "Mit elf zu vier Stimmen" über die Beratung der Gemeindevertreter zum Thema Windenergie.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Foto: Erich Westendarp/pixelio.de

Foto zur Meldung: Windräder können gebaut werden
Foto: Foto - Erich Westendarp/pixelio.de

Windenergie aus Rehfelde auf der Zielgeraden

(22.02.2016)

(IR) Die Rehfelde EigenEnergie eG hat den ersten Info-Brief in diesem Jahr veröffentlicht - siehe Downloads. Im Mittelpunkt steht das Projekt „Windenergie aus Rehfelde“, dass mit einiger Verzögerung in diesem Jahr in die entscheidende Phase eintritt. Neben der gemeindlichen Befürwortung und der behördlichen Zustimmung steht vor allem die finanzielle Absicherung des Vorhabens im Focus.

Die Genossenschaftler kalkulieren dabei mit 1,5 Mio Euro Eigenkapital, das durch die Mitglieder aufgebracht werden soll. Dies kann umso besser gelingen, je mehr Mitglieder sich beteiligen und auch noch weitere Bürger von Rehfelde und Umgebung den Weg in die Genossenschaft finden, um sich bei diesem spannenden Vorhaben mit zu engagieren. Für eine unverbindliche Interessenbekundung besuchen Sie bitte die Homepage der Genossenschaft. Dort finden Sie das entsprechende Formular als Anlage zum o.g. Info-Brief.

 

Foto: Erich Westendarp/pixelio.de

[Info-Brief 1/2016 Rehfelde EigenEnergie eG]

Foto zur Meldung: Windenergie aus Rehfelde auf der Zielgeraden
Foto: Foto - Erich Westendarp/pixelio.de

4. Info-Brief

(04.12.2015)

(IR) Die Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG hat den 4. Info-Brief in diesem Jahr veröffentlicht - siehe Downloads.

In dem Papier wird über die vorgesehene Bildung einer Betreiber- bzw. Projektgesellschaft für die Windenergieanlagen informiert.  Die Konstruktion der Betreibergesellschaft einschließlich Struktur und Beziehungen von Betreibergesellschaft, Genossenschaft und allen beteiligten Partnern werden behandelt. 

 

Foto: Erich Westendarp/pixelio.de

[Rehfelde-EigenEnergie Info-Brief 4/2015]

Foto zur Meldung: 4. Info-Brief
Foto: 4. Info-Brief

Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie informiert

(27.07.2015)

(IR) Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie hat den 3. Info-Brief 2015 veröffentlicht. Inhalt dieses Briefes ist die Finanzierung der Windkraftanlagen mit dem Schwerpunkt Nachrangdarlehen.

Der Info-Brief ist in den Download-Bereich (siehe unten) eingestellt.

[InfoBrief 3/2015]

Foto zur Meldung: Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie informiert
Foto: Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie informiert

Bericht zur Schall-Emissionsmessung Windfeld 26

(18.03.2015)

(IR) Im Dezember letzten Jahres wurde an dieser Stelle über die Schallmessungen im Windfeld 26 berichtet. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und können im Messbericht zur Schall-Emissionsmessung WEG "Werder-Zinndorf" nachgelesen werden. Der Bericht ist auf der Internetseite des Amtes Märkische Schweiz eingestellt und kann hier heruntergeladen bzw. gelesen werden.

In dem Bericht werden detailliert das Messverfahren, die Messbedingungen und die zugrunde liegenden Bestimmungen, z. B. die Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) und die DIN-Vorschriften aufgeführt. Ebenso sind alle Messdaten vollständig dargestellt.

Mit den Messungen sollte überprüft werden, ob die in den Schallprognosen aufgeführten Schallwerte tatsächlich eingehalten werden? Der Messbericht bestätigt nun die früheren Prognosen - alle Werte werden eingehalten und es wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.

[Messbericht]

Foto zur Meldung: Bericht zur Schall-Emissionsmessung Windfeld 26
Foto: Bericht zur Schall-Emissionsmessung Windfeld 26

Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert

(02.02.2015)

(IR) Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie hat den 2. Info-Brief 2015 veröffentlicht. Schwerpunkte dieses Briefes sind der Stand bei der Errichtung der zwei Windkraftanlagen im „Windeignungsgebiet Nr. 26 – Rehfelde, Ortsteil Werder und Ortsteil Zinndorf“ und die Vorbereitung der Generalversammlung der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG am 17. April 2015.

Der Info-Brief ist in den Download-Bereich (siehe unten) eingestellt.

[Info-Brief 2/2015 - Rehfelde EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert
Foto: Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert

Streit um Energieversorgung

(08.01.2015)

(IR) Der Sender "ODF - Fernsehen für Ostbrandenburg" hat sich mit dem Vorhaben der Rehfelder EigenEnergie eG beschäftigt, im Windfeld 26 zwischen Werder und Zinndorf zwei neue Windkraftanlagen zu errichten. Ein Video und ein Artikel unter Überschrift "Streit um Energieversorgung" wurden auf der Homepage des Senders veröffentlicht. 

Sehen und lesen Sie die Beiträge --> hier

Foto zur Meldung: Streit um Energieversorgung
Foto: Streit um Energieversorgung

Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert

(07.01.2015)

(IR) Der Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie hat den ersten Info-Brief im neuen Jahr herausgegeben. Darin werden die aktuellen Gesetze und Gesetzgebungsverfahren, die sich mit den erneuerbaren Energien beschäftigen, aufgeführt und mit ihren Konequenzen für Rehfelder Vorhaben erörtert.

Im weiteren wird ein Ausblick auf die nächsten Aktivitäten der Rehfelde EigenEnergie eG gegeben und für eine Mitarbeit im Arbeitskreis geworben.

 

Info-Brief 1/2015 --> siehe unten (Downloads) 

[Info-Brief 1/2015 - Rehfelde EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert
Foto: Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert

Schallmessungen im Windeignungsfeld 26

(12.12.2014)

(HG) Heute endlich sind die Schallmessungen im Windeignungsfeld 26 dank der ständigen Bemühungen des Bürgermeisters und des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie gestartet. Die Denker&Wulf AG hatte kurzfristig den Auftrag an die T&H Ingenieure GmbH neu vergeben und eine zeitnahe Auftragserledigung durchsetzen können.
Endlich passen auch Bedingungen für eine Schallmessung im Windeignungsfeld 26, denn die Äcker sind abgeerntet und das Wetter spielt mit, es regnet nicht und eine ausreichende Windstärke von 10 m/s sorgt für volle Fahrt der Windräder, es wird der höchste Betriebszustand erreicht, die sog. Nennlast. Denn entsprechend den Vorschriften bzw. Normen dürfen die Messungen nur bei Nennlast laufen.
Gemessen wurde heute an der WEA27, einer Enercon E 82-2000 mit einer Nennleistung von 2 MW, einer Nabenhöhe von 108 m und einen Rotordurchmesser von 82 m.
Der eigentliche Meßvorgang läuft mindestens über vier Stunden, sofern die Wetterbedingungen gleich bleiben. Muß z.B. wegen eines Regenschauers pausiert werden, dauert die Messung entsprechend länger. Auf der Achse in Windrichtung ist vor dem Windrad in der vorgeschriebenen Entfernung und Höhe  die Windmessanlage aufgebaut und 120 m hinter dem Windrad steht die Schallmesseinrichtung auf einer festen Platte. Im Turmfuß stehen die Erfassungsgeräte, die fortlaufend die gemessenen Werte für Windstärke, Schall und Rotordrehung parallel aufzeichnen. Um störenden Schall aus anderen Quellen auszuschalten, sind benachbarte Windkraftanlagen während der gesamten Zeit der Messungen abgeschaltet. Ebenso werden überfliegende Flugzeuge mit Zeitangabe registriert.
Die Auswertungen werden sie vor Weihnachten wohl nicht mehr schaffen, so schätzt es der leitende Ingenieur Jürgen Hünerberg ein, aber im Januar sollen sie vorliegen und an Denker&Wulf und das zuständige Umwelamt übergeben werden. Mit dieser Aussage kann man doch sehr zufrieden sein.

 

Foto zur Meldung: Schallmessungen im Windeignungsfeld 26
Foto: Schallmessungen im Windeignungsfeld 26

InfoBrief 5/2014 Speicher für PV-Anlagen

(20.09.2014)

(IR) Der aktuelle Info-Brief 5/2014 des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie widmet sich darin einem rein technischen Thema, der Ergänzung einer PV-Anlage durch einen Solarstromspeicher.

[Download]

Foto zur Meldung: InfoBrief 5/2014 Speicher für PV-Anlagen
Foto: InfoBrief 5/2014 Speicher für PV-Anlagen

Rehfelde – Energiewende in Brandenburger Gemeinden

(15.08.2014)

(HG) Wie bereits angkündigt, machte heute die kleine Radlergruppe mit Michael Jungclaus an der Spitze Station in Rehfelde. Mitglieder der Bürgerinitiative Grünes Tor Rehfelde und des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie begrüßten die Gäste. Als energiepolitischer Sprecher der Bündnisgrünen im Brandenburger Landtag wollte sich Michael Jungclaus und seine Begleiter auf ihrer Brandeburg-Tour über die Aktivitäten der Gemeinde und der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie informieren. Bei einem Halt an der Photovoltaikanlage der Turnhalle, am Tourismuspavillon und bei der gemeinsamen Fahrt in das Windfeld 26 wurden viele Themen der aktuellen Energiepolitik angesprochen und Erfahrungen ausgetauscht, ist doch Neuenhagen, der Heimatort von Michael Jungclaus, Spitzenreiter in der "Solarbundesliga". Im Windfeld 26 wurden die Standorte der neuen Windräder besucht und über das Für und Wider zum Bau dieser Anlagen gesprochen. Einhelliges Urteil: Es gibt dadurch ganz sicher keine zusätzlichen Belastungen für die über 2 Km entferneten Dörfer.
Mit guten Wünschen für die weiteren Etappen der Tour wurden die Radler in Richtung Kienbaum verabschiedet.

 

Foto zur Meldung: Rehfelde – Energiewende in Brandenburger Gemeinden
Foto: Rehfelde – Energiewende in Brandenburger Gemeinden

Das Windfeld 26 von 1992 bis heute

(16.06.2014)

(IR) Der aktuelle Info-Brief 4/2014 des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie widmet sich der Geschichte des Windfeldes 26 von 1992 bis heute. Für den Info-Brief wurden unter Federführung von Kurt Gamerschlag alle einschlägigen Dokumente und Protokolle analysiert.

[Info-Brief 4/2014 Rehfelde-EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Das Windfeld 26 von 1992 bis heute
Foto: Das Windfeld 26 von 1992 bis heute

Kommunales Energiekonzept für Rehfelde

(19.05.2014)
(IR) In den letzten Info-Briefen hat der Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie bereits auf die Arbeiten zum kommunalen Energiekonzept hingewiesen.  Im 3. Informationsbrief des Arbeitskreises wird nunmehr ausschließlich das kommunale Energiekonzept behandelt. Bis Juni 2014 sollen die konzeptionellen Arbeiten abgeschlossen sein und ein Entwurf zur Diskussion vorgelegt werden.
Lesen Sie den Info-Brief 3/2014 unter Weitere Informationen - Downloads 
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[Info-Brief 3/2012 Rehfelde-EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Kommunales Energiekonzept für Rehfelde
Foto: Kommunales Energiekonzept für Rehfelde

Solarpark Neuhardenberg besucht

(14.05.2014)

(HK/HGH) Bei einer Stippvisite in Rehfelde im Dezember 2013 besuchte der Brandenburger Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Ralf Christoffers auch die Grundschule Rehfelde und informierte sich über die Photovoltaikanlage der Rehfelde-EigenEnergie eG auf dem Dach der Turnhalle. Nach Besichtigung der Anlage mit einer Leistung von ca. 56 kW/pixel nutzte er die Gelegenheit, mit Schülern der Grundschule Rehfelde zu sprechen und stellte erfreut fest, dass sie fundierte Kenntnisse über Elektrotechnik und die Erzeugung erneuerbarer Energien haben. Helmut Grützbach und Jürgen Köhler vom Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie haben in den Klassen gezielt und abgestimmt eine Informationsstunde zu dieser Thematik durchgeführt und das Wissen vermittelt.

Als Auszeichnung versprach er spontan, den Schülern den Besuch der größten Photovoltaikanlage Europas in Neuhardenberg zu ermöglichen. Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie organisierte mit tatkräftiger Unterstützung der Landtagsabgeordneten der Linken, Bettina Fortunato den Besuch. Das Versprechen wurde am 13. Mai 2014 in die Tat umgesetzt.

In Neuhardenberg wurden die 35 Schüler der 6. Klassen mit ihren beiden Lehrerinnen von Steffen Taft – Solarzentrum Neuhardenberg GmbH – und Jana Pichi – Airport Neuhardenberg – professionell mit eindrucksvollen Fakten über den Solarpark gebrieft. Vier Investoren legten insgesamt 200 Mio. Euro in erneuerbare Energien an. Das Solarprojekt wurde 2012 in nur fünf Wochen fertiggestellt. 2.000 Arbeitskräfte verbauten 600.000 Solarmodule, die 145 MW Gesamtleistung auf 240 ha Solarparkfläche erzeugen und ca. 50.000 Haushalte versorgen können. Vorher war die flächendeckende Sondierung, Munitionsberäumung und Beseitigung von Altlasten mit über fünf Tonnen Sprengstoffen, zwölf Großbomben und dem Abriss alter Militäranlagen und Gebäude zu erledigen.

Mit ihren zahlreichen Fragen zeigten die Schüler lebhaftes Interesse. Welche Armee hat die Munition hinterlassen? Werden die Häuser auf dem Flugplatz mit eigenem Sonnenstrom beleuchtet? Wer hatte die Idee zu einem solchen Mega-Projekt? Gibt es noch Flugshows auf dem Platz? Ist die kurze Bauzeit in das Guinness Buch der Rekorde eingegangen? – Alles wurde ausführlich beantwortet.

Eine Fahrt mit dem Bus über das Rollfeld und die 2.400 m lange Start- und Landebahn verdeutlichte die Dimension des Solar-Parks und zeigte auch die fliegerischen Einrichtungen des Neuhardenberger Flugplatzes.

Heinz Kuflewski vom Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie fand breite Zustimmung bei den Schülern, als er am Schluss des Besuches feststellte: „An diesen Besuch werdet ihr Euch noch in 20 Jahren erinnern – ihr habt heute den größten Solarpark Europas besucht.“

 

Die Reporter aus der Klasse 6a schreiben über den Besuch

Die Genossenschaft „Rehfelde–Eigenenergie“ hat es uns ermöglicht, einen der größten Solarparks Europas in Neuhardenberg zu besuchen.

Am Dienstag, den 13. Mai 2014 trafen wir uns am Vormittag und fuhren mit dem Bus quer durch den Oderbruch Richtung polnische Grenze nach Neuhardenberg. Der Ort liegt ca. 60 km östlich von Berlin.

Auf einem ehemaligen Militärflugplatz entstand dort 2012 eines der größten alternativen Energieprojekte. Auf einer Fläche von  240 ha. baute die Firma Oderland-Energie eG ca. 600.000 Solarmodule auf und dies in einer Rekordbauzeit von nur 5 Wochen. Das Sonnenkraftwerk liefert  145 MW Strom. Das reicht, um eine Kleinstadt mit Strom zu versorgen.

Nach unserer Ankunft erhielten wir viele interessante Informationen zum Thema Solarenergie und Photovoltaik. Danach fuhren wir entlang der Startbahn zu einem der Solarfelder und schauten uns dieses aus der Nähe an. Nach zwei aufregenden und interessanten Stunden traten wir die Rückfahrt an.

Weitere detaillierte Infos findet man auf der Webseite www.oderland-engerie.de.

Foto zur Meldung: Solarpark Neuhardenberg besucht
Foto: Solarpark Neuhardenberg besucht

4. Bürgerinformation "Energie aus Rehfelde für Rehfelde"

(25.04.2014)

(HG) Etwa jedes halbe Jahr veranstaltet der Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" eine Bürgerinformation zu Energiethemen in Rehfelde. So auch am gestrigen Donnerstag im Bürgersaal mit drei Vorträgen:

  • Kommunales Energiekonzept Rehfelde von der Seecon Ingenieure GmbH Leipzig
  • Alternative Wärmeversorgung in den Angerdörfern von Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
  • Energie-Projekte für Rehfelde vom Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie"

Das Interesse an diesen Themen war wie immer groß, der Saal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Schwerpunkt der Veranstaltung war der Hauptvortrag von Herrn Ronny Krutzsch zum Kommunalen Energiekonzept der Gemeinde Rehfelde. Das Kommunale Energiekonzept wird im Auftag des Amtes Märkische Schweiz von der Seecon Ingenieure GmbH erarbeitet und bis Mitte des Jahres fertiggestellt. Herr Krutzsch erläuterte die Vorgehensweise, stellte einige der Maßnahmen vor und informierte zu Punkten eines zukünftigen Energie-Leitbildes für Rehfelde. In der dazu folgenden Diskussion konnten Fragen der weiteren Arbeit mit dem Energiekonzept und den darin vorgeschlagenen Maßnahmen geklärt werden. Einen Beschluß über das Rehfelder Energiekonzept wird die Gemeindevertretung nach Abschluß der Arbeiten voraussichtlich im September fassen können.

Die Studenten Monika Weber und Tino Teschke von der HNEE berichteten über ihre dreimonatige Praktikumsarbeit und befassten sich  im Vortrag vor allem mit einem möglichen Nahwärmenetz in Zinndorf auf Basis einer Biogasanlage. Die Arbeiten basierten auf  den Umfragen bei den Bauern und Bürgern der Dörfer Werder und Zinndorf. Die Ergebnisse fließen in das vorgenannte Rehfelder Energiekonzept  mit ein.

Torsten Mertinkat vom Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" gab eine Übersicht zu einigen Maßnahmen aus dem kommunalen Energiekonzept und deren weiterer Bearbeitung durch die jeweiligen Akteure in der Kommune.

Erwähnenswert ist noch, dass die Seecon Ingenieure GmbH Energiegutachten für private Gebäude in Rehfelde erstellen würde, wenn es genügend Interessenten gibt. Der Arbeitskreis wird dazu kurzfristig mit Seecon über die Bedingungen sprechen und die Bürger informieren.

Ein herzliches Dankeschön an alle o.g. Vortragenden und an den Moderator der Veranstaltung Hans-Viktor Hoffmann für das gute Gelingen des Abends.

 

Artikel im BAB-Lokalanzeiger vom 30.04.2014

Foto zur Meldung: 4. Bürgerinformation "Energie aus Rehfelde für Rehfelde"
Foto: 4. Bürgerinformation "Energie aus Rehfelde für Rehfelde"

Effektiv mit Kraft-Wärme-Kopplung

(03.04.2014)
(IR) Im 2. Informationsbrief 2014 informiert der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie zu einem technischem Thema.: Der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Anlaß für diese Veröffentlichung ist die Erarbeitung des kommunalen Energiekonzeptes, in dem neben der umfangreichen Datenerfassung und -analyse vor allem die zukünftigen Aufgaben formuliert werden, darunter sind u.a. Maßnahmen zur besseren Wärme- und Elektroenergieversorgung der kommunalen Gebäude (Schule, Bürgerzentrum, Kindergärten und Wohnblöcke) mit Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung. Da diese Anlagen in kleinerer Ausführung auch in Ein- und Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden können, ist diese Information sicher auch Häuslebauer und Vermieter interessant.
 
Der komplette Info-Brief --> siehe: Weitere Informationen - Downloads.
 

[Rehfelde-EigenEnergie Info-Brief 2/2014]

Foto zur Meldung: Effektiv mit Kraft-Wärme-Kopplung
Foto: Effektiv mit Kraft-Wärme-Kopplung

Gegen neue Energieleitlinie der EU

(18.02.2014)

(IR) Gemeinsam mit vielen Umweltschutzinitiativen in Brandenburg haben sich die Bürgerinitiative Grünes Tor Rehfelde, der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie und die Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG in einem Schreiben an die EU gegen den Entwurf der Energieleitlinien bis 2030 ausgesprochen.

Die bisherige Leitlinie von 2009 hatte noch feste Klimaschutzziele für Europa vorgegeben. Davon wird sich die EU mit den neuen Leitlinien zur Energiepolitik, die im Entwurf vorliegen, wohl verabschieden. Verbindliche Ausbauziele für erneuerbare Energien soll es danach nicht mehr geben. Die Förderung der erneuerbaren Energien wird durch ein fast undurchschaubares Regelwerk stark eingeschränkt, dagegen kann Kohle- und Atomstrom weiter subventioniert werden.

Weitere Informationen dazu und den Einspruch aus Rehfelde können Sie HIER nachlesen. 

Foto zur Meldung: Gegen neue Energieleitlinie der EU
Foto: Gegen neue Energieleitlinie der EU

Rehfelder Initiativen unterschreiben Offenen Brief zu Gabriels EEG-Reform

(07.02.2014)
(IR) Bundesweit regt sich deutlicher Widerstand gegen die von Minister Gabriel geplante Reformierung des EEG, die sich inzwischen als Ausbau-Bremse für die Erneuerbaren Energien herausstellt. Ein breite Allianz von Rehfelder Bürgern unterstützt daher den Offenen Brief an den Minister, um ihn in seinen Vorhaben noch umzustimmen. Den Offenen Brief finden Sie HIER.

[Offener Brief an Minister Gabriel]

Foto zur Meldung: Rehfelder Initiativen unterschreiben Offenen Brief zu Gabriels EEG-Reform
Foto: Rehfelder Initiativen unterschreiben Offenen Brief zu Gabriels EEG-Reform

Neuer Info-Brief des Energie-Arbeitskreises

(28.01.2014)

(IR) Der Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie informiert in seinem 1. Informationsbrief 2014 über die beabsichtigten Änderungen in der Energie-Gesetzgebung und die nächsten Aufgaben des Arbeitskreises und der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie e.G. (siehe unten: Weitere Informationen - Downloads)

 

 

[Rehfelde-EigenEnergie Info-Brief 1/2014]

Foto zur Meldung: Neuer Info-Brief des Energie-Arbeitskreises
Foto: Neuer Info-Brief des Energie-Arbeitskreises

Wasserkraft gehört dazu

(09.01.2014)

(IR) Die Märkische-Online-Zeitung berichtet heute, gut ein Jahr nach Gründung der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie im November 2012 und der Eintragung in das Genossenschaftsregister im März 2013 über die erreichten Ergebnisse und geplanten Vorhaben.

Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Wasserkraft gehört dazu
Foto: Wasserkraft gehört dazu

Energiewende retten - Kanzleramt umzingelt - Rehfelde war dabei!

(02.12.2013)

(HG) Am Sonnabend versammelten sich etwa 16.000 Menschen am Kanzleramt in Berlin zu einer machtvollen Protestaktion gegen die Bremser der Energiewende. Insgesamt 60 Organisationen, darunter alle Umweltverbände hatten dazu aufgerufen, und aus ganz Deutschland waren engagierte Bürger u. a. von Bürgerinitiativen und Energiegenossenschaften angereist, mit dabei auch die Rehfelder Umweltaktivisten.
Nach einer Kundgebung, auf der der gerade unterschriebene Koalitionsvertrag massiv kritisiert wurde, weil die Kohlekraftwerke gefördert und die erneuerbaren Energien ausgebremst werden sollen, gab es einen langen Protestzug über die Friedrichstraße zurück zum Kanzleramt, das dann von den Demonstranten eingekreist wurde.
Trotz widrigen Wetters fanden sich die vielen Menschen zu einer eindrucksvollen und hoffentlich auch wirksamen Demonstration zusammen gegen eine weitere ungebremste CO2-Emission, gegen die CO2-Verpressung, gegen Fracking, gegen Atomkraft und Atommüll und damit für die Erhaltung unserer Umwelt. 

Foto zur Meldung: Energiewende retten - Kanzleramt umzingelt - Rehfelde war dabei!
Foto: Energiewende retten - Kanzleramt umzingelt - Rehfelde war dabei!

Mitreden bei der Energiewende - Studenten befragen erneut Bürger der Gemeinde

(26.11.2013)

(ViP) In den kommenden Wochen werden erneut an fast alle Haushalte (mündliche Befragung ausgenommen) von Rehfelde-Dorf, Werder und Zinndorf Fragebögen verteilt, in denen die Bürger um ihre Meinung gebeten werden. Dabei arbeiten wieder Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie (AkREE) zusammen.

Es ist ein spezifischer Beitrag, die Gestaltung der Energiewende wissenschaftlich gemeinsam zu untersuchen. Das bedeutet auch, dass die Menschen in den Angerdörfern aktiv daran teilnehmen können. Mit diesem sozialen Ansatz in unseren Vorhaben gehören wir in Brandenburg auch zu den Vorreitern.

Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde untersucht das Vorhaben:

„Landwirtschaftliche Potentiale als Voraussetzung alternativer, nachhaltiger Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen in der Gemeinde Rehfelde“

Die studentische Projektgruppe entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie einen Fragebogen, um herauszufinden, wie die Bürger zu dem Vorhaben stehen und wie sehr sie sich selbst in die Energiewende, hier zum Problem Wärmeversorgung einbringen wollen. Die Befragung soll wichtige Erkenntnisse liefern, die der Genossenschaft in der weiteren Arbeit hilfreich sein können. Wir sind uns einig, dass die Energiewende nur gelingen kann, wenn auch die Menschen vor Ort durch Akzeptanz und Teilhabe einbezogen werden. Mit dem neutralen Blick von außen liefern die Studenten wichtige Erkenntnisse, die für unsere Arbeit sehr hilfreich sein können. Daher wird die Befragung auch vollständig anonym durchgeführt. Darüber hinaus möchten die Studenten kurze Interviews führen, um möglichst viele einzelne Meinungen zur Energiewende für die Genossenschaft abzubilden. Interessierte Bürger aus den Ortsteilen denen der Fragebogen nicht ausreicht, können sich auch bei den Studenten oder im Arbeitskreis melden und einen Gesprächstermin verabreden. Neu ist diesmal auch, dass insbesondere die ortsansässigen landwirtschaftlichen Betriebe um spezifische Meinungsäußerungen gebeten werden.

Der Arbeitskreis wird die gewonnen Ergebnisse in Informationsveranstaltungen gemeinsam mit den Studenten der Öffentlichkeit Anfang 2014 in den Angerdörfern zur Kenntnis geben.

[Begleitbrief zur Umfrage]

Foto zur Meldung: Mitreden bei der Energiewende - Studenten befragen erneut Bürger der Gemeinde
Foto: Mitreden bei der Energiewende - Studenten befragen erneut Bürger der Gemeinde

Arbeitskreis EigenEnergie auf dem Energietag in Heckelberg

(18.11.2013)

(HG) Auf Einladung des Bürgermeisters von Heckelberg nahm der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie am Wochenende an dem diesjährigen Energietag in Heckelberg teil. Aus verschiedensten Bereichen stellten sich die Akteure vor, hielten Vorträge und präsentierten ihre Angebote. Besondere Beachtung fand die Vorstellung der  Elektroautos Smart und Renault, sogar eine Probefahrt war mit im Angebot. Aber auch für Elektrofahrräder wurde intensiv geworben.
Die Gemeinde Heckelberg hat im Verbund mit den Kommunen Bad Freienwalde, Wriezen und dem Amt Falkenberg-Höhe bereits das kommunale Energiekonzept Niederoderbruch-Oberbarnim erarbeitet, in dem die Elektromobilität eine wichtige Rolle spielt. Ebenfalls nach diesem Konzept hat Heckelberg seine Straßenbeleuchtung auf die sparsamen LED-Leuchten umgestellt. Rehfelde, das gerade mit der Erarbeitung seines Energiekonzeptes beginnt, kann hier sicher von den Erfahrungen profitieren. Aber auch die Rehfelder Erfahrungen sind gefragt, was der Vortrag von Reiner Donath über unseren Rehfelder Weg zur Energiewende unter Beweis stellte.

Foto zur Meldung: Arbeitskreis EigenEnergie auf dem Energietag in Heckelberg
Foto: Arbeitskreis EigenEnergie auf dem Energietag in Heckelberg

Aus dem russischen Tjumen nach Europa

(09.11.2013)

(ViP) Dass das Rehfelder Modell der Energiewende einmal internationales Interesse erwecken könnte, haben sich die Mitglieder des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie nicht träumen lassen. Doch in der Realität war es am 07. November 20103 ganz anders.

Und so kam es vor wenigen Tagen zu dem von H. Kuflewski organisierten Gespräch mit Dr. Lechler, dem die Betreuung einer russischen Wirtschaftsdelegation von 41 Personen aus dem Tjumener Gebiet anvertraut war. Das Interesse der Führungskräfte aus Verwaltung und Wirtschaft des gas- und ölreichsten russischen Fördergebietes unter Leitung des Gouverneurs galt u.a. dem Problem dezentraler Energieversorgung.

Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie, in Abstimmung mit dem Bürgermeister unserer Gemeinde, unterstützte gern die Bemühungen der russischen und deutschen Industrie- und Handelskammern für den informellen Austausch, der Ansatzpunkte für Kooperationen bieten könnte.

Während der Besichtigungen des Windfeldes 26, der Photovoltaikanlage auf dem Sporthallendach der Grundschule und der Biogasanlage der Firma Büssow in Hennickendorf erläuterten Prof. Dr. P. Mänz, G. Schwarz und Viktor A. Porodjuk in Abstimmung mit dem mitreisenden Dolmetscher technische Daten, Zusammenhänge und beantworteten sehr viele der gestellten Fragen.

Im Bürgersaal der Gemeinde empfing die stellvertretende Bürgermeisterin Frau H. Mora die Gäste mit herzlichen Worten und gab ihrer Freude Ausdruck, Bürger aus dem fernen Tjumen im „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“ begrüßen zu können. Der stellvertretende Landrat Herr L. Amsel stellte nach seiner Begrüßung den Gästen anhand von Daten das Projekt „Märkisch Oderland auf dem Holzweg“ vor.

Einen ganz besonderen Höhepunkt der Informationsvermittlung für die Gäste stellte der Vortrag der Energiegenossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG durch H. Grützbach dar. In ihm stellte er den sehr interessierten russischen Gästen die Genossenschaft, ihre Ziele für alle Rehfelder Einwohner und die vorgesehenen Projekte vor. Er umriss, auf welchem Wege die Vorhaben erreicht werden sollen und machte deutlich, dass es dazu keine vernünftige Alternative gibt, wenn man Ressourcen sparen und den CO2-Ausstoß verringern will.

Der Informationsflyer zur Rehfelde-EigenEnergie wurde dank der akribischen Arbeit von Prof. Dr. P. Mänz und seiner Gattin gemeinsam mit der Karte der Rehfelder Vorhaben den Gästen in russischer Sprache überreicht.

Drei weitere kleine Gastvorträge zur Solarthermie, zu einem Patent der Pyrolyse von Autoreifen und zur rechnergestützten Fernüberwachung von Prozessen vervollständigten das Programm im Rehfelder Bürgersaal.

Mit auf den Weg ins ferne Tjumen übergab H. Kuflewski als Gastgeschenk und zur Erinnerung zum Abschluss des Aufenthaltes in unserer Gemeinde eine Fotokopie des Gemäldes „Windpark“ der Rehfelder Malerin M. Klose.

 

Bilder vom Aufenthalt der Tjumer Gäste --> hier

Foto zur Meldung: Aus dem russischen Tjumen nach Europa
Foto: Aus dem russischen Tjumen nach Europa

Sendung verpasst?

(24.10.2013)

(IR) Das Reporterteam des RBB-Magazins KLARTEXT hat einen Beitrag zur Rehfelder Energiewende unter dem Titel "Windkraft spaltet - ein Dorf im Streit über selbstproduzierten Strom" produziert.

"Sonne, Wind und Scherereien - eine Gemeinde versucht die Energiewende im Kleinen. Rehfelde will grün werden, seinen eigenen Öko-Strom produzieren und ihn dann günstig an seine Bürger verkaufen. Doch die Energiewende stellt einen 4.500-Einwohner-Ort vor eine Zerreißprobe" - so die Aufmacher - Information zur Reportage in der ARD-Mediathek.

Nach dem Werbeslogan einer großen deutschen Tageszeitung "Bild Dir Deine Meinung" ist die Sendung allemal empfehlenswert.

Folgen Sie einfach diesen Link: Klartext - Windkraft 

 

Foto zur Meldung: Sendung verpasst?
Foto: Sendung verpasst?

Klartext in Rehfelde

(21.10.2013)

(IR) Bürgermeister Reiner Donath informiert in einer aktuellen E-Mail darüber , dass der RBB mit der Sendung "Klartext" am Mittwoch, den 23.Oktober 2013, 22.15 Uhr eine Sendung zu dem Thema der erneuerbaren Energien und insbesondere zu den zwei Windkraftanlagen, die ortsfern am Rande des Roten Luchs und des Windfeldes 26 angedacht sind, ausstrahlen wird.

Der RBB hat dazu Gespräche mit dem Bürgermeister, Mitgliedern des Arbeitskreises EigenEnergie und Vertretern der Fraktion - Für Rehfelde, Werder und Zinndorf - sowie Mitgliedern der Ortsbeiräte durchgeführt.

Foto zur Meldung: Klartext in Rehfelde
Foto: Klartext in Rehfelde

Photovoltaikanlage auf der Turnhalle offiziell in Betrieb genommen

(20.09.2013)

(HG) Passend zu dem Ereignis der feierlichen Inbetriebnahme der neuen Photovoltaikanlage auf der Turnhalle der Rehfelder Grundschule schien gestern kräftig die Sonne. Bürgermeister Reiner Donath begrüßte die Gäste, darunter besonders zu nennen Schüler und Lehrer der Grundschule und Erzieher des Hortes.  Vorstandsmitglied und Bauleiter Jürgen Köhler informierte danach umfassend über das erste Projekt der Rehfelde-EigenEnergie eG. Besonders anschaulich machte er dies für die Schüler, die ja die unmittelbaren Nutzer dieses Sonnenstroms sein werden. Da wurde gleich klar, wie dieser Sonnenstrom vom Modul auf dem Dach über Umformer und Kabel bis in die Steckdose und zum gerade laufenden Beamer kommt.

Jürgen Köhler hob hervor, dass dieser Tag sowohl Ende als auch Anfang einer Entwicklung in Rehfelde ist. Ende deshalb, weil jetzt die lange Vorbereitungszeit mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte und Anfang, weil mit dieser PV-Anlage erstmals Strom von der Genossenschaft erzeugt und geliefert wird und das Projekt der Anfang vieler weiterer Projekte sein wird. Das Projekt wurde übrigens komplett durch die Genossenschaft und ihre Mitglieder finanziert.

Die Schüler und die Pressevertreter konnten dann erleben, wie die Anlage offiziell noch einmal eingeschaltet wurde. Der eigentliche Netzbetrieb begann bereits eine Woche vorher.

Zu danken war der Gemeinde, den Gemeindvertretern und besonders dem Bürgermeister für die stetige Unterstützung während der Projektplanung, zu danken war den Firmen scn energy AG, Elektro-Lehradt und Fernmeldebau Strausberg für die perfekte Installation der Module, Kabel und Schaltanlagen und zu danken war auch den Vertretern der lokalen Presse, die in den vergangenen zwei Jahren die Arbeiten intensiv beobachtet und darüber objektiv berichtet haben.

 

Artikel in der MOZ "Solarstrom vom Sporthallendach" --> hier

Foto zur Meldung: Photovoltaikanlage auf der Turnhalle offiziell in Betrieb genommen
Foto: Jürgen Köhler schaltet die Anlage ein

Buchlesung per Internet

(13.09.2013)

(HK) Bei der ersten dezentralen Lesung zur Energiewende las der Buchautor des Bestsellers „Mein unmoralisches Angebot an die Kanzlerin“ die interessantesten Passagen aus seinem Werk, einem Bekenntnis zu Erneuerbaren Energien. Der Ort der Übertragung von der größten Binnenwindkraft-Anlage Deutschlands konnte nicht effektvoller gewählt werden.

Bei laufender Kamera sahen unzählige Menschen deutschland- und weltweit diese Übertragung. Auch im Rehfelder Bürgersaal folgten interessierte Bürger dem Autor und seinen Antworten auf via Twitter, Facebook oder Email gestellte Fragen. Die tatsächlichen Erfolge der Energiewende, ihre umweltfreundliche Energiegewinnung durch Wind, Sonne, Wasser und Biomasse wurden durch Zahlen und Fakten für tausende von Menschen verdeutlicht. Die überwiegende Akzeptanz dieser Energiewende in Deutschland konnte er mit konkreten Zahlen untersetzen. Wenn 73 % der Menschen im Land die Windkraft befürworten ist dies eindeutig.

Als Abschluss der Veranstaltung erhielt das Team in weit über 100 m Höhe von mehreren tausend Bürgern spontanen Beifall. Dieser Event wird hoffentlich nicht nur Frau Merkel, sondern auch alle Pioniere für die Durchsetzung der Energiewende weiter beflügeln. 

[Hompage zum Buch]

Foto zur Meldung: Buchlesung per Internet
Foto: Buchlesung per Internet

3. Bürgerinformation - Energie aus Rehfelde für Rehfelde

(01.07.2013)

(HG) Am 27. Juni 2013 fand in der Gaststätte „Zur alten Linde“ bereits die dritte Bürgerinformations-Veranstaltung des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie statt. Der Arbeitskreis hatte sich gleich zu Beginn seiner Tätigkeit vor fast zwei Jahren verpflichtet, in regelmäßigen Abständen die Bürger zur eigenen Energieversorgung von Rehfelde zu informieren.

Vor gut gefülltem Saal hielt zunächst der Vertreter von Greenpeace Berlin Martin Hausding einen Vortrag zum Thema „Fracking – Fluch oder Segen“. Er zeigte, dass die Gefahren dieser Energieproduktion die der umstrittenen CO2-Verpressung bei Weitem übertreffen.

Bernd Bechly sprach dann im Auftrag von Arbeitskreis und Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie zum Thema „Status Rehfelde-EigenEnergie“. Er berichtete u.a. über die gegenwärtig laufenden und geplanten Projekte, die  Photovoltaikanlagen auf der Turnhalle und entlang der Bahntrasse und dann natürlich zur Aufstellung von zwei Windkraftanlagen im Windfeld 26, zu denen es ja bei den Bürgen konträre Standpunkte gibt. Zu dem Projekt Windkraftanlagen legte er noch einmal die konkreten Fakten dar, ein guter Ausgangspunkt für die anschließende Diskussion.

In dieser Diskussion, die auch Dank der geschickten Moderation von Hans-Viktor Hoffmann engagiert, aber nicht aggressiv verlief, sprachen dann die Befürworter und Gegner der Windkraftanlagen.

Weitere Informationen zur 3. Bürgerinformation und zum gesamten Thema Energiewende in Rehfelde finden Sie in der Rubrik EigenEnergie.

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo vom 29.06.2013

Klare Mehrheit für Energie-Zukunftsplan

Foto zur Meldung: 3. Bürgerinformation -  Energie aus Rehfelde für Rehfelde
Foto: 3. Bürgerinformation - Energie aus Rehfelde für Rehfelde

Zusammenarbeit mit Eberswalder Hochschule

(25.06.2013)

(ViP) Vielen ist sicher noch im Gedächtnis, dass der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie von September 2012 bis Februar 2013 mit Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde ein gemeinsames wissenschaftliches Projekt unter den Titel „ Sozial & ökologisch – Eigenenergie für Rehfelde “ untersucht und abgeschlossen hat. Neben den vielen soziologischen Erkenntnissen wurden auch durch Bürgerbefragungen - schriftlich und per Interview - Aussagen zu bestimmten Fragen, z.B. zu Windkraftanlagen  an siedlungsfernen Punkten als Tendenz gewonnen. Besonders interessant waren die Ergebnisse der Untersuchungen in den Gemeindeteilen Werder, Rehfelde-Dorf und Zinndorf, was deren Potentiale zu Photovoltaikanlagen auf privaten Dächern anbelangt. Fazit war, dass in den drei Gemeindeteilen das 1,5 – 1,7-fache des Verbrauchs für private Haushalte erzeugt werden könnte. Bedeutete aber auch: Alle machen mit und gespeichert werden müsste auch!

Die Arbeit der Studentengruppe wurde seinerzeit mit „sehr gut“ bewertet, was auch uns als Projektpartner stolz machte. Übrigens steht das Dokument im Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie zur Ansicht zur Verfügung.

Jetzt meldete sich der studentische Leiter der Gruppe erneut zu Wort. Er absolviert beim Investor WKN AG, der neun Windkraftanlagen in Zinndorf betreibt, ein dreimonatiges Praktikum. In seiner Masterarbeit schreibt er über die frühzeitige Bürgerbeteiligung zur Planung und Errichtung von Windkraftanlagen für Projekte in Südafrika. Da in diesem Land nur wenige Anlagen bisher errichtet wurden, die Netze nicht zentralisiert sind, ist es interessant im ländlichen Raum zu verfolgen, wie dezentrale Erzeugung und dezentrale Verteilung zum Nutzen der Kommunen umgesetzt werden können. Die Energieministerin Südafrikas informierte sich 2012 im brandenburgischen Feldheim über Möglichkeiten zur dezentralen Erzeugung und Verteilung von Elektroenergie.

Für das nächste Semester hat der Arbeitskreis am 17. Juni 2013 die folgenden beiden Themen der Zusammenarbeit an die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zur wissenschaftlichen Bearbeitung übergeben:

  • Landwirtschaftliche Potentiale als Voraussetzung alternativer, nachhaltiger Energiegewinnung aus nachwachsenden  Rohstoffen in der Gemeinde Rehfelde;
  • Untersuchung der Schallausbreitung von Windkraftanlagen am Beispiel des Windfeldes 26 in der Gemeinde Rehfelde.

Wir hoffen, dass auch daraus weiterer Erkenntnisgewinn entsteht, den wir fördernd in unser „Rehfelder Modell“ einbringen können.

Foto zur Meldung: Zusammenarbeit mit Eberswalder Hochschule
Foto: Zusammenarbeit mit Eberswalder Hochschule

Richtigstellung zu 200 m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant

(17.06.2013)

Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie antwortet auf eine Erklärung von AWG, SPD, CDU, von Ortsbeirat Werder und zwei Ortsbeiratsmitgliedern Zinndorf

 

1. Die Behauptung, ZWISCHEN Werder und Zinndorf neue Windkraftanlagen errichten zu wollen, ist FALSCH.

                                                                                                              

Alle bisher gebauten Anlagen stehen im „Windfeld 26“. Dort entstand durch Änderungen im Naturschutz Platz für zwei weitere Anlagen. Diese neuen Anlagen sollen ortsfern, weiter entfernt von Werder und Zinndorf als die bisherigen Anlagen, weiter im Osten am Rand des Roten Luches stehen (siehe Lageplan). Diese neuen Anlagen möchte die Genossenschaft als Bürgerwindkraftanlagen betreiben und den Strom von dort direkt nach Rehfelde holen.

Die Rehfelde-EigenEnergie eG hat mit der Firma Denker & Wulf eine Vereinbarung geschlossen, nach der Denker & Wulf die Anlagen plant und baut und die Genossenschaft dann die Anlagen betreibt und den Strom verkauft. Das ist das Ergebnis des von der Gemeindevertretung getroffenen Beschlusses 33-09-2012 zur Vorlage 45/2012.

Als Anlagentyp ist von der Firma Denker & Wulf NORDEX 117/2400 mit einer Nabenhöhe von 141 m vorgesehen, der Bestand hat eine Nabenhöhe von 98 m. Die Planung und Errichtung der neuen Windkraftanlagen soll die Spezialfirma Denker & Wulf übernehmen, die auch schon 15 der vorhandenen Anlagen geplant und gebaut hat. Als Planungsbüro hat diese Firma, wie üblich, die notwendigen Anträge, wie den zur Änderung des Bebauungsplans, gestellt. Bei dem Änderungsantrag geht es ausschließlich um die Planung der zwei neuen Windkraftanlagen.

2. Die Behauptung, dass mit der Errichtung von zwei Windrädern Profit zu Lasten der Lebensbedingungen der Bürger erzielt werden soll, ist FALSCH.

Beim Betrieb der Windkraftanlagen geht es nicht um die Erzielung von Profit, sondern um die unabhängige Versorgung ALLER Rehfelder Bürger mit regional erzeugtem preiswertem Strom aus erneuerbaren Energien. ALLE Bürgen können davon profitieren. Damit auf jeden Fall die Interessen der Bürger und der Gemeinde bei allen Entscheidungen im Vordergrund stehen, ist der Amtsdirektor des Amtes Märkische Schweiz für die Gemeinde Rehfelde im Aufsichtsrat der Genossenschaft vertreten.

Die geplanten zwei Windkraftanlagen  sind  von Werder ca. 2000 m  bzw. 2610 m, von Zinndorf ca. 1900 m bzw. 2085 m entfernt. Zu Lasten der Lebensbedingungen  der Bewohner beider Orte gehen diese Anlagen auf keinen Fall.

3. Die Aussage zur Erarbeitung des kommunalen Energiekonzeptes ist FALSCH.

Das kommunale Energiekonzept war und ist nicht Voraussetzung für eine Windradplanung. Für das kommunale Energiekonzept wurden Aufgabenstellung und Auschreibungstexte erarbeitet. Die konkrete Bearbeitung beginnt mit der Bereitstellung der beantragten Fördermittel. Das Amt Märkische Schweiz und der Bürgermeister bemühen sich auf mehreren Ebenen um die Ausreichung der Fördergelder.

4. Die Behauptung, auf Windräder kann für die Erreichung der gestellten Klimaziele verzichtet werden, ist FALSCH.

Richtig ist, dass es zu wenig  Strom aus erneuerbaren Quellen gibt, um die Klimaziele zu erreichen, und Windräder sind dabei unverzichtbar. Richtig ist allenfalls, dass es zu viel Strom aus fossilen Energieträgern und aus Atomkraft gibt. Beides hat keine Zukunft und die Verlängerung der fossilen Energieerzeugung mittels Fracking erst recht nicht.

5. Die Behauptung, günstige Preise durch Fracking zu erreichen, kann doch nicht ernsthaft gemeint sein?

Der Preis an der Strombörse und der Verbraucherpreis sind zweierlei. Vom niedrigen Börsenpreis hat der Verbraucher nichts. Jetzt wird zudem noch behauptet, dass der „neue Gasboom in den USA“, also Fracking zum Preissturz führt. Mit der Fracking-Methode wird durch Vergiftung des Bodens fossiles Gas gewonnen und bei der Energieerzeugung CO2 produziert. Wer möchte schon dafür plädieren? Die Mehrheit der Rehfelder Bürger wird kommenden Generationen diese Hinterlassenschaft sicher nicht zumuten.

6. Die Behauptung, neue Windräder schaffen keine wirtschaftliche Unabhängigkeit, ist FALSCH

Genau das Gegenteil ist richtig. Gerade durch den Betrieb eigener dezentraler Erzeugungsanlagen macht sich Rehfelde unabhängig von den Strommultis und ihrem Preisdiktat. Das haben Beispiele aus Brandenburg und anderen Regionen Deutschlands bereits bewiesen.

 

Fazit: Die gesamte Argumentation baut auf falschen und nicht belegbaren Behauptungen auf. Die Beeinträchtigung von Bürgern durch die zwei geplanten Windräder ist nicht belegbar und technisch völlig ausgeschlossen. Vermutlich wird beabsichtigt, die bisherige erfolgreiche Arbeit des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie zu diskreditieren und die Umsetzung seiner Empfehlungen durch die Genossenschaft zu verzögern. Das gleiche Szenario gab es bereits bei den Beschlüssen der Gemeindevertretung zum kommunalen Energiekonzept, zum Beitritt der Gemeinde zur Genossenschaft und zur ersten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Turnhalle u.a.

 

Die Verfasser müssen sich fragen lassen: Haben sie eigentlich eigene Konzepte zur dezentralen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien, Alternativen zum Atomausstieg, zum Ausstieg aus der Kohleverstromung, oder vertrauen sie nur auf billigen Strom aus Fracking?

 

Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie

Rehfelde, den 17. Juni 2013

[Lageplan Windräder]

Foto zur Meldung: Richtigstellung zu 200 m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant
Foto: Richtigstellung zu 200 m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant

EigenEnergie nicht ohne Landwirte

(10.03.2013)

(HK) Der Anfang ist gemacht. Ein erstes Gespräch zwischen den Landwirten und der Genossenschaft fand nach einer Einladung des Bürgermeisters statt. Alle ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeitskreises waren sich immer im Klaren, dass ohne die Landwirte aus Rehfelde der gesamte Prozess der Erzeugung von EigenEnergie nicht machbar ist. Windkraftanlagen stehen auf den Feldern oder an dessen Rändern. BIO-Gas-Anlagen arbeiten nur, wenn Stoffe wie Gülle und Grünmasse bereit stehen. Also, die Landwirte sind gefragt - nicht irgendwelche, nein die Landwirte aus Rehfelde sollten es schon sein.

Was ist dabei für alle möglich? Mitarbeit der Landwirte heißt Beteiligung und Beteiligung heißt eigener Verdienst und zwar langfristig und mit Plansicherheit. Hier könnten sich alle mit ihren speziellen Vorstellungen, Wünschen und Möglichkeiten einbringen. In diesem ersten Gespräch konnte eine Bereitschaft der Landwirte erkannt werden, rund 30 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bei Einhaltung der Fruchtfolge bereit zu stellen. Bei den nächsten Beratungen denkt der Arbeitskreis, wird sich die Fläche weiter erhöhen.

Die Beteiligten waren sich einig, dass damit auch im Dorf ein weiterer Schritt zur Vertiefung der Dorfgemeinschaft gemacht werden kann. Die Wirkung des von der Genossenschaft geprägten Begriffes "Wertschöpfung bleibt in Rehfelde“ wird nun deutlich sichtbar.

Bei Planungssicherheit der Bauern werden dann mehr Arbeitskräfte benötigt. Allen wurde blitzartig klar, welche Möglichkeiten sich in Rehfelde in naher Zukunft ergeben können. Ein weiterer Schritt für alle wäre möglich. Schön, wenn ein Rehfelder EigenEnergie Genossenschaftler sagen kann: „ Daran bin auch ich ganz persönlich beteiligt. “

Die Landwirte sind der Auffassung, bei weiteren Besprechungen werden die 30 Hektar überboten. Die Energetiker von Rehfelde haben schon unzählige Gespräche geführt. Dies kann eine neue positive Etappe in Richtung eigener Stromerzeugung sein. Für einige vom Arbeitskreis beginnt nun die Urlaubsreise in den sonnigen Süden, aber der Rest macht unverdrossen weiter.

Die Einladung zum nächsten Gespräch mit den Landwirten erfolgt persönlich. Das verspricht ein Mitglied der Genossenschaft - Heinz Kuflewski. 

Foto zur Meldung: EigenEnergie nicht ohne Landwirte
Foto: EigenEnergie nicht ohne Landwirte

Rehfelde-EigenEnergie eG eingetragene Genossenschaft

(09.03.2013)
(HG) Am 1. März 2013 wurde die Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG vom Amtsgericht Frankfurt/Oder in das Genossenschaftsregister eingetragen. Das ist für alle Mitglieder der Genossenschaft, es sind inzwischen 136, eine gute Nachricht. Denn nunmehr entfällt das Kürzel i.G. (in Gründung) und die Genossenschaft ist in ihrer Handlungsfähigkeit nicht mehr eingeschränkt. Das heißt, der Vorstand kann ab jetzt mit den Partnern die notwendigen Verträge nicht nur vorbereiten, sondern auch rechtsgültig abschließen. Somit ist der Weg frei für die Umsetzung der ersten Photovoltaik-Projekte noch in diesem Jahr.
Voraussetzung für die Eintragung war die Prüfung der Satzung und des Geschäftsplanes durch den Genossenschaftsverband, dessen Mitglied die Rehfelde-EigenEnergie eG inzwischen ist. Insbesondere die Prüfung des Geschäfts- und Wirtschaftsplanes und der positive Bescheid dazu gibt uns die Sicherheit, dass unser Geschäftsmodell tragfähig ist. In der Folgezeit wird jeder Jahresabschluß der Genossenschaft vom Verband geprüft werden und das Prüfergebnis entsprechend unserer Satzung der Generalversammlung vorgelegt werden.
Mit der Registrierung der Genossenschaft ändert sich auch das bisherige Verfahren der Aufnahme neuer Mitglieder. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte durch Unterschrift unter die Satzung der Bürger noch Gründungsmitglied werden, ab jetzt ist die Mitgliedschaft zu beantragen und muß vom Vorstand bestätigt werden. Das Beitrittsformular erhalten Interessenten auf Anforderung zugeschickt bzw. es kann HIER heruntergeladen werden.
Machen Sie davon Gebrauch, die Rehfelde-EigenEnergie eG freut sich über jedes neue Mitglied.

[Download]

Foto zur Meldung: Rehfelde-EigenEnergie eG eingetragene Genossenschaft
Foto: Rehfelde-EigenEnergie eG eingetragene Genossenschaft

Wirtschaftsminister empfing Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie

(04.03.2013)

(HK) Der Minister sprach mit dem Bürgermeister von Rehfelde, Reiner Donath sowie mit Marcus Böttche, Viktor Porodjuk und Heinz Kuflewski über die Umsetzung  der Energiewende im Land Brandenburg bis 2030.

Im Rahmen der Energietour des Ministers durch Brandenburg konnten erste Kontakte in Strausberg hergestellt werden. Der Arbeitskreis übergab dort eine Petition mit dem Ziel, über Erfahrungen und Probleme bei der in Gründung befindlichen BürgerEnergieGenossenschaft zu informieren und um ein Gespräch zu bitten. Das fand jetzt am 27.Februar 2013 statt und wir nutzen es um nochmals über unsere Grundidee zu informieren.

Rehfelder Modell – dezentral und regional - ein Beitrag zur Energiewende von unten.
Regional erzeugen und verbrauchen – für jeden Bürger effiziente, sozial-ökologische und preiswerte Energie.

Wir wollen, dass:

  • alle Bürger und Mitglieder an den erneuerbaren Energien partizipieren können, deshalb auch der geringe Pflichtanteil von 250,00 € .
  • die Bürger mit dem sogenannten „ kleinen Geldbeutel“ von der Energiewende profitieren und sich einbringen können und nicht nur bezahlen.
  • nicht nur Einzelne mit Renditeorientierung Nutzen ziehen, sondern Gewinne aus der Energie in günstigere Strompreise transformiert werden,
  • die Entwicklung einer ökologisch nachhaltigen Energieversorgung auch zum Schutz der Umwelt und der Landwirtschaft gestaltet wird.

Unsere Vision ist eine regionale, weitgehend unabhängige Energiezukunft zum Nutzen der Bürger in Rehfelde und der Region. Die Wertschöpfungskette bleibt in der Region, bringt Arbeitsplätze, zusätzliche Steuereinnahmen und Gelder für soziale Vorhaben.

Herr Christoffers erläuterte aus seiner Sicht die derzeitigen nicht unbekannten Probleme bei der Durchsetzung der Ziele zur Energiewende.

Dabei wies er auf den umfangreichen Ausbau der Stromnetze in allen Spannungs- und Übertragungsebenen, die unterschiedliche Modelle der Stromproduktion und des Verkaufes und die finanzielle Absicherung des gesamten Vorhabens zur Einführung der Erneuerbaren Energien hin.

Als äußerst positiv sieht er, dass 18 Genossenschaften in Brandenburg, die ebenfalls Strom erzeugen und verkaufen wollen, existieren. Allerdings ist der soziale Aspekt dort nicht immer vorrangig zu erkennen. Die Rehfelder Genossenschaft ist nach unseren Informationen das einzige Unternehmen, das so hohe soziale Aspekte durchsetzen will.

Weiterhin stand im Mittelpunkt als Fragestellung die komplizierte Verfahrensweise bei der Beantragung von Fördermitteln aus dem REN – Plus - Programm. Hier sind weitere Schritte mit dem Land und der Bundesregierung abzustimmen. Es bedarf auch der Geduld bei zu entscheidenden Fördermittelanträgen.

Die Rehfelder fügten ein, dass, wenn die Politik die Bedingungen verbessert und strukturiert, ein hoher Prozentsatz des erzeugten Stromes in der Region verbleiben könnte. Zu weiteren Fragen der Netznutzung stellen sich die Rehfelder die Frage, wie könnten die vorhandenen Netze preisgünstig und effektiv für solche Vorhaben genutzt werden? Außerdem sind die langfristigen Verträge zwischen Kommunen und Netzbetreibern auf den Prüfstand zu stellen. Hier ist aus Sicht der Genossenschaftler Regulierungsbedarf vorhanden.

Der Minister führte aus, dass bei allen noch so positiven Nutzungen der Erneuerbaren Energien der Klimaschutz mit all seinen tiefgreifenden Fragen grundsätzlich effektiver beachtet werden muss. Einige der Mitglieder des Arbeitskreises sind in einer diesbezüglichen Bürgerinitiative organisiert und vertreten den gleichen Standpunkt. Die Vision der Genossenschaft beinhaltet ja nicht gegen etwas zu sein, sondern bessere alternative Technologien zu entwickeln und einzusetzen.

Vom Minister wurde deutlich hervorgehoben, dass dieser Prozess nur langfristig gelöst werden kann. Neue effektive Energie-Speichermöglichkeiten sind zwingend erforderlich. Damit ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen Forschung und Verbraucherbetrieben, also den Genossenschaften denkbar. Möglichkeiten der Pilotprojektförderung in der nächsten Periode ab 2014 sind vorzubereiten.

Von den „Arbeitskreislern“ wurde vorgeschlagen, die Energiewende nicht nur von „oben“ sondern auch von „unten“ zu betrachten und von der Politik besonders Ideen und konkrete Vorschläge der Menschen des Landes zu berücksichtigen. Für die Rehfelder wäre eine Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium denkbar.

Dazu werden sie dem Minister einen entsprechenden Themenspiegel zu Beratungsgesprächen vorschlagen.

Als weiteren positiven Aspekt konnten die Rehfelder dem Minister mitteilen, dass der Antrag zur Bestätigung der Bürgergenossenschaft mit 132 Mitgliedern in Berlin geprüft und bestätigt wurde. Damit ist die Bürgergenossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie e.G.“ nur noch bei Gericht zu registrieren und nach Registereintrag geschäftstüchtig. Den Hinweis von Herrn Christoffers, wir werden uns bestimmt bald wiedersehen, haben die Rehfelder als Bestätigung ihres eingeschlagenen Weges verstanden.

Von den Rehfeldern wurden abschließend alle Ziele, Projekte, Geschäftsmodelle, politische Aktivitäten, Wertschöpfungsvarianten und Organisationsmöglichkeiten in Form einer Broschüre übergeben.

Das angenehme, konstruktive und offene Gespräch hat alle für die kommenden Aufgaben motiviert. 

Foto zur Meldung: Wirtschaftsminister empfing Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie
Foto: Wirtschaftsminister empfing Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie

Photovoltaik-Potential auf Werder's Dächern

(01.03.2013)

(HK) Die Auswertung der Werderaner Bürgerbefragung zur Energie-Thematik am 27. Februar 2013 im Schulungsraum Freiwilligen Feuerwehr Werder war gut besucht. Insgesamt waren 26 Personen anwesend. Von Bernd Bechly wurden die Ziele der Genossenschaft, die Vision und die derzeitigen technischen Möglichkeiten dargestellt sowie ein Überblick über den derzeitigen Arbeitstand gegeben.

Foto zur Meldung: Photovoltaik-Potential auf Werder's Dächern
Foto: Photovoltaik-Potential auf Werder's Dächern

Sozial & Ökologisch – Erneuerbare Energien für Rehfelde

(22.02.2013)

(ViP) Seit September 2012 arbeiten wir zusammen an einem Projekt. Wir, dass sind eine studentische Projektgruppe aus dem 3. Semester der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Arbeitskreis Rehfelde – EigenEnergie (AkREE).

Ziel war es, den Grundgedanken des Rehfelder Modells „Sozial & Ökologisch – Erneuerbare Energien für Rehfelde“ gemeinsam aus verschiedenen Gesichtswinkeln zu beleuchten und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Gemeinsame Arbeitsberatungen in Eberswalde und Rehfelde, die Erarbeitung und Erfassung von Daten, empirische Untersuchungen und die Informationsgewinnung mit dem Globalen Informationssystem lieferten wichtige Grundlagen für die Ergebnisse.

Das Projekt wurde in einer mündlichen Prüfung an der HNEE verteidigt und war bereits auszugsweise Informationsgegenstand in einer Bürgerversammlung in Rehfelde-Dorf. Eine fünfköpfige Abordnung des AkREE nahm auch Dank sagend und Fragen stellend an dieser Prüfung teil.

Nunmehr sollen in den Bürgerversammlungen am 25. Februar in Zinndorf und am 27. Februar in Werder die Analysen und Schlussfolgerungen auch den dortigen Bürgern zur Kenntnis gegeben werden. Wir sind auch hier auf die Handlungsempfehlungen für die BürgerEnergieGenossenschaft Rehfelde – EigenEnergie gespannt.

Foto zur Meldung: Sozial & Ökologisch – Erneuerbare Energien für Rehfelde
Foto: Sozial & Ökologisch – Erneuerbare Energien für Rehfelde

Kommunalpolitisches Forum in den Räumen des Landtages

(04.02.2013)

(ViP) Die Einladung des Vereins Kommunalpolitisches Forum e.V. in die Räume des Landtages in Potsdam nahmen Torsten Mertinkat und ich gern an, versprachen doch die Themen der Vorträge Interessantes.

Vielleicht zur Erläuterung: Der Arbeitskreis Rehfelde – EigenEnergie nutzt alle Gelegenheiten, Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln und mit Akteuren ins Gespräch zu kommen, mit Gleichgesinnten zu diskutieren. So eben auch am 26. Januar 2013.

 

Im Vortrag „Regionale und Kommunale Energiekonzepte im Kontext der Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg“ informierten Bereichsleiter Dr. Peter Eulenhöfer und Projektmanagerin Maike Striewski von der Zukunftsagentur Brandenburg interessant und umfassend über die Arbeit der fünf regionalen Planungsgemeinschaften in Brandenburg.

Und so erfuhren wir aus berufenem Munde, dass auch die Erarbeitung unseres Kommunalen Energiekonzeptes eine Förderzusage vielleicht schon in diesem Monat erhalten wird.

Unsere politische Hartnäckigkeit das REN-Plusprogramm auch Kommunen unter 10.000 Einwohnern zugänglich zu machen hat sich gelohnt.

Ist dieses Konzept doch die wichtigste Voraussetzung unsere gesteckten Ziele des „Rehfelder Modells“ auch erreichen zu können.

Der Referatsleiter im Städte- und Gemeindebund Brandenburg, Herr Sebastian Kunze beleuchtete im Folgevortrag die „Beteiligungsmöglichkeiten von Gemeinden an einem nachhaltigen Ausbau der erneuerbaren Energie in Brandenburg.“

Ausgehend von einer Akzeptanzanalyse für die „Erneuerbaren“ in der Bevölkerung: 

  • Solaranlagen         76%;
  • Windenergieanlagen        60%;
  • Biogasanlagen                  36%,

konnte er darlegen, dass in Kommunen mit entsprechender Vorerfahrung diese Akzeptanz um 6 bis 15% höher liegt.

Schon heute ist deutlich, dass ca. 52,5% der Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energie in Bürgerhänden (Eigentümer, Beteiligungsmodelle, Bürgerfonds) liegen.

Daraus leitet sich für Brandenburg eine EEG-Vergütung für alle beteiligten Akteure in Höhe von ca. 1,015 Mrd. Euro ab.

Wichtiger nächster Betrachtungsgegenstand war für Herrn Kunze dann die kommunale Wertschöpfung. Er ging im Einzelnen auf folgendes ein:

  • Kommunale Steuern (kommunaler Einkommenssteueranteil und Gewerbesteuer),
  • Gewinne kommunaler Unternehmen nach Steuern,
  • Nettoeinkommen von kommunalen Beschäftigten.

Am Beispiel einer 2 MW Windkraftanlage erläuterte er die gesamte Wertschöpfungskette in Zahlen. Fazit  war, dass dies nur zutrifft, wenn die WKA im Eigentum der Kommune steht.

Was ja bekanntlich für alle 28 Anlagen im Windfeld 26 Werder-Zinndorf nun einmal leider nicht der Fall ist und so jährlich für die erzeugten 102 MWh ca. 22 Mio. € nach unbekannt abwandern!

Als Aufruf und Lösung sieht Herr Kunze ebenso wie auch wir die Schaffung kommunaler Erzeugungsanlagen und den kommunalen (regionalen) Eigenverbrauch, wobei je nach örtlicher Situation die gesellschaftsrechtlichen Formen:

  • Kommunale Unternehmen (Eigenbetrieb, AöR, AG, GmbH);
  • Genossenschaft;
  • GmbH & Co.KG

sein könnten.

Was lag näher für uns als auch diesen Kontakt zum Städte- & Gemeindebund zu knüpfen.

Der anschließende, sehr überzeugende Beitrag von Herrn Peter Hahn beleuchtete unter der Überschrift „Kommunale Wertschöpfung durch den Windpark“ einen Erfahrungsbericht aus Mühlenfließ-Schlarlach, der den Weg zum Flächenpachtmodell aufzeigte und den Nutzen für die dortige Gemeinde anschaulich machte.

 

Alle diese drei informativen und lehrreichen Vorträge sind im Internet unter www.kf-land-brandenburg.de > Veranstaltungen > 26.01.2013 > Nachlese zu finden.

 

Foto zur Meldung: Kommunalpolitisches Forum in den Räumen des Landtages
Foto: Kommunalpolitisches Forum in den Räumen des Landtages

Informationsrunde Partnergemeinde Zwierzyn und AK Rehfelde-EigenEnergie

(26.01.2013)

(HG) Anläßlich des diesjährigen Neujahrsempfangs des Rehfelder Bürgermeisters waren auch Vertreter unserer Partnergemeinde Zwierzyn zu Gast. Sie nutzten den Besuch, um sich über das Rehfelder Genossenschaftsprojekt zur Energieerzeugung und Energieverteilung zu informieren. Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie stellte in einem Vortrag das gesamte Konzept und die Schritte zu dessen Verwirklichung vor. Anschließend entwickelte sich eine rege und interessante Diskussion.
Der Trend zu erneuerbaren Energien ist auch in Polen sehr aktuell. Es wurde aber festgestellt, dass gegenüber Deutschland ganz unterschiedliche politische und gesetzliche Bedingungen für die regionale Energieerzeugung gelten. Der entscheidende Unterschied ist, dass es in Polen kein solches Gesetz zu erneuerbaren Energien analog zum EEG  bei uns gibt, das heißt schlicht und einfach, die erneuerbaren Energien werden dort nicht gefördert und es gibt für diese Energien auch keine Abnahmegarantien. Trotzdem gab es viele Fragen zur Genossenschaftsgründung, zur Zusammensetzung der Strompreise hier und dort, zu Krediten und Förderung und zu den technischen Auslegungen von Photovoltaik- und Biogas-Anlagen. Biogas-Anlagen, aber auch kleinere Wasserkraftanlagen könnten in Zwierzyn zukünftig eine Rolle spielen.
Zum Abschluß vereinbarte man, zum Thema erneuerbare Energien regelmäßig Erfahrungen auszutauschen.

Foto zur Meldung: Informationsrunde Partnergemeinde Zwierzyn und AK Rehfelde-EigenEnergie
Foto: Informationsrunde Partnergemeinde Zwierzyn und AK Rehfelde-EigenEnergie

Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz

(18.01.2013)

(HK) Bürgermeister Reiner Donath und Heinz Kuflewski nahmen mit großem Interesse in Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit für die in Gründung befindliche Genossenschaft Rehfelde- EigenEnergie an einer Tagung zur Förderung des Klimaschutzes auf kommunaler Ebene teil. Dabei nutzten beide die Gelegenheit, neue Kontakte zu den verschiedensten Institutionen herzustellen.

Die Möglichkeiten für die Förderung aus dem Programm zum Einsatz erneuerbarer Energien und zur Erhöhung der Energieeffizienz (RENplus) sind sehr vielfältig. Die ZukunftsAgenturBrandenburg stellte einige Projekte i.A. des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg vor. Das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes zeigte Wege zur Erarbeitung von Umweltschutzrichtlinien auf. Dabei wurden gleichzeitig die Bedingungen für den Einsatz eines Klimaschutz- Managers und dessen Förderung dargestellt.

Es wurden Möglichkeiten und Wege aufgezeigt, um Bundesförderungen für die Kommunen und Gemeinden beantragen zu können. Die KfW - Bank bietet zinsverbilligte Darlehen bei entsprechenden Voraussetzungen an. Gleichzeitig wurde eine weitere Förderung zur Umsetzung der Energiestrategie 2014 bis 2020 in Aussicht gestellt.

Die ca. 50 Teilnehmer, die überwiegend aus den Verwaltungen der Kommunen waren, konnten die Flut der Informationen nur schwer erfassen. Den Rehfelder Teilnehmern erging es ebenso, aber mit den E-Mail Adressen und Internet-Links können die interessierenden Informationen in die PC- Ebene transferiert werden.

Die Durchforstung aller Möglichkeiten und die damit verbundene Arbeit ist allerdings nicht unerheblich. Um die Möglichkeiten auszuschöpfen, werden in der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie noch viele ehrenamtliche Helfer gebraucht. Arbeit ist genug vorhanden und mit Engagement und auch ein wenig Fachkompetenz ist viel zu erreichen.

Foto zur Meldung: Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Foto: Klimaschutz, erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Umfrage läuft weiter

(01.01.2013)

(ViP) In den beiden Rehfelder Ortsteilen Werder und Zinndorf wurden am 22./23. Dezember 2012 ca. 330 Fragebögen verteilt, mit denen anonym Fakten und Meinungen zu den Komplexen "Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie", "Energie im Alltag" und eigenen Möglichkeiten und Vorstellungen erfragt werden.

Es ist immer noch möglich, die Antwortbriefumschläge für Zinndorf in den Briefkasten von Bürgermeister Reiner Donath, Zinndorfer Straße 52 und Werder in den Briefkasten an der Anschlagtafel mit den Logo's der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und der Rehfelde - EigenEnergie vor dem Grundstück Matthes, Werdersche Dorfstr. 19

einzuwerfen.

Die Übergabe zur Auswertung an die Studenten der Hochschule erfolgt kontinuierlich auch im Prozess der individuellen Befragungen in den beiden Ortsteilen vom 07. Januar 2013 an. Die Initiatoren bitten um rege Beteiligung. Die Ergebnisse sollen in Bürgerveranstaltungen in Werder und Zinndorf  zeitnah vorgestellt werden. Das Projekt mit den Studenten der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde läuft noch bis März 2013.

Foto zur Meldung: Umfrage läuft weiter
Foto: Umfrage läuft weiter

Die Bürgergenossenschaft "Rehfelde-EigenEnergie eG" ist gegründet!

(24.11.2012)

(HG) Am 23. November 2012 war es endlich soweit - in der Aula der Rehfelder Grundschule wurde die Genossenschaft "Rehfelde-EigenEnergie eG" gegründet. Weit über einhundert Bürger nahmen an der Gründungsversammlung teil. Unter fachkundiger Moderation von Rechtanwalt Dr. Dirk Fischer wurden im ersten Teil der Versammlung die Projekte der neuen Genossenschaft und die wirtschaftliche Entwicklung anhand des Geschäftsplanes detailliert vorgestellt. Die Inhalte der Satzung wurden erläutert. Nach der Diskussion zum Geschäftsplan und zur Satzung wurde die Gründung der Genossenschaft beschlossen. Die Satzung wurde von jedem Gründungsmitglied unterschrieben. Die Genossenschaft startet mit der stattlichen Zahl von 104 Mitgliedern.

Die Genossenschaftler traten nun in ihre 1. Generalversammlung ein und wählten sechs Genossenschaftsmitglieder in den Aufsichtsrat. Dieser wählte satzungsgemäß in seiner konstituierenden Sitzung Reiner Donath zum seinem Vorsitzenden und Viktor A. Porodjuk zum stellvertretenden Vorsitzenden. Zum Vorstand der Genossenschaft wurden Bernd Bechly (Vorsitzender), Helmut Grützbach (stellv. Vorsitzender) und Jürgen Köhler bestellt. 

Der frisch gekürte Vorstandsvorsitzende bedankte sich für die bisherige Arbeit des Arbeitskreises und für das in ihn und seine Vorstandskollegen gesetzte Vertrauen. Er hob hervor, dass die Arbeit des Arbeitskreises weitergehen wird, denn sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat arbeiten ehrenamtlich, daher ist die fachliche Unterstützung durch den Arbeitskreis unerlässlich.

Bernd Bechly sicherte abschließend eine gute Arbeit des Vorstandes zu und wünschte der Genossenschaft eine erfolgreiche Entwicklung. Dem kann sich die Internetredaktion nur anschließen.

 

Noch ein wichtiger Hinweis

Bis zur Eintragung der Genossenschaft in das Genossenschaftsregister können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger noch als Gründungsmitglieder eintragen, d.h. die Satzung unterschreiben. Wie, wo und wann das erfolgen kann, wird an dieser Stelle kurzfristig bekannt gegeben.

Nach der Registereintragung kann die Mitgliedschaft satzungsgemäß beantragt werden. 

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

 

Bilder von der Versammlung --> hier

 

[Satzung der Genossenschaft]

Foto zur Meldung: Die Bürgergenossenschaft "Rehfelde-EigenEnergie eG" ist gegründet!
Foto: Die Bürgergenossenschaft "Rehfelde-EigenEnergie eG" ist gegründet!

Rehfelde-Dorf im Energie-Test

(17.11.2012)

(IR) "Bald gibt es eine Energiegenossenschaft in Rehfelde. In knapp einer Woche kommen in der Aula der Grundschule die dazu Gründungswilligen aus dem Gemeinwesen Rehfelde zusammen. Damit hängt auch die Aktion Fragebögen zusammen. Solche werden am Wochenende in Rehfelde-Dorf verteilt." So beginnt der interessante MOZ-Artikel von Gabriele Rataj in der heutigen Ausgabe des Märkischen Echo.

 

Zum Artilkel --> hier

Foto zur Meldung: Rehfelde-Dorf im Energie-Test
Foto: Rehfelde-Dorf im Energie-Test

EigenEnergie für Rehfelde

(14.11.2012)

(ViP) Seit dem 06. März 2012 - mit Beschluss der Gemeindevertretung Rehfelde -  war der Arbeitskreis „Rehfelde – EigenEnergie“ beauftragt nach Wegen zu suchen, wie Energie in der Gemeinde Rehfelde erzeugt und verteilt werden kann.

Mit der Berichterstattung vor dem Auftraggeber am 11. September 2012 wurde eine wichtige Arbeitsetappe resümiert. Folgerichtig beschlossen die Gemeindevertreter, die Erarbeitung eines „Kommunalen Energiekonzeptes“ für Rehfelde in Auftrag zu geben. Auf den Weg zu bringen war nun die Gründung einer juristischen Person – Vorschlag des Arbeitskreises:

Gründung einer Bürger - Energiegenossenschaft „Rehfelde – EigenEnergie“!

Wichtige Vorarbeiten wie die Genossenschaftssatzung, die Geschäftsordnung und der Geschäftsplan lagen als zwingende Gründungsdokumente nach umfassenden Diskussionen und Prüfungen durch den Genossenschaftsverband in Entwürfen vor.

Darüber wurde in der von mehr als 90 Bürgern besuchten vorbereitenden Gründungsversammlung am 12. Oktober 2012 berichtet. Auch hier trugen sich bereits weitere 46 Rehfelder Bürger in die Vormerkliste ein.

107 Bürger, Unternehmen und die Gemeindevertretung wurden nunmehr persönlich für den 23. November 2012, 18.00 Uhr in die Aula der Grundschule Rehfelde, Ernst-Thälmann-Str. 46 zur Gründungsversammlung eingeladen. Weitere Interessenten sind gern gesehen und zur Teilnahme aufgerufen. Gehen Sie den lokalen und sozialen Weg bei der Energiewende in der Gemeinde Rehfelde - „ Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz!“ mit. 

Über den Verlauf der Gründungs- und ersten Generalversammlung und die konkreten Ergebnisse wird hier weiter aktuell berichtet.

 

Foto zur Meldung: EigenEnergie für Rehfelde
Foto: EigenEnergie für Rehfelde

Windernte in Brandenburg

(13.11.2012)

(IR) Der RBB - hat gestern eine Reportage der Reihe "OZON unterwegs" mit dem Titel "Heimat unter Windrädern – der Preis der Energiewende?" gesendet.

In der Ankündigung des Beitrages heißt es:

"Die beeindruckende Windradgeschichte Brandenburgs wird 20 Jahre alt. Sie gehört zu den augenscheinlichsten Zeichen einer revolutionären Energiewende, aber auch eines radikalen Landschaftswandels. Noch nie gab es solche riesigen Höhendominanten in der Landschaft. Über 3.000 Windräder stehen bereits. Bis 2030 soll ihre Zahl noch einmal deutlich steigen. Bisherige Planungen für Windeignungsgebiete können kaum auf landschaftsästhetische Fragen eingehen. Zu unterschiedlich sind die Faktoren und Interessen. Doch Brandenburgs von Schinkel und Lenné auf Schönheit orientierte Bau- und Landschaftsgeschichte verpflichtet geradezu, auch die psychologischen und sozialen Wirkungen zu beachten. Stehen doch Gefühle wie Identität und Heimat auf dem Spiel."

Neben interssanten Fakten zur Geschichte und Entwicklung der Windenergie kommt am Ende des Beitrages auch Bernd Bechly vom Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie zu Wort. 

 
Zum Video der Sendung --> hier

 

Gemälde: Monika Klose/Rehfelde "Windpark" -Acryl- 2010 

Foto zur Meldung: Windernte in Brandenburg
Foto: Windernte in Brandenburg

Akzeptanz und Beteiligung

(26.10.2012)

(IR) Das Brandenburger Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten stellt eine Studie über Modelle zur Bürgerbeteiligung beim Ausbau der erneuerbaren Energien vor - siehe unten - Weitere Informationen - Download.

Wirtschafts- und Europaminister Ralf Christoffers erklärte anlässlich der Veröffentlichung der Studie im Internet: "In der Energiestrategie 2030 haben wir den energiepolitischen Zielen

  • Wirtschaftlichkeit,
  • Versorgungssicherheit  und
  • Umweltverträglichkeit ein viertes Ziel hinzugefügt:
  • Akzeptanz und Beteiligung.

Denn die Umsetzung energiepolitischer Ziele kann nur mit den Menschen vor Ort gelingen und nicht gegen sie. Unser Ziel ist eine stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. Hierzu leistet die nun vorliegende Studie einen wichtigen Beitrag“.

 

Pressemitteilung des MWE --> hier

[Studie - Bürgerbeteiligungsmodelle beim Ausbau erneuerbarer Energien]

Foto zur Meldung: Akzeptanz und Beteiligung
Foto: Akzeptanz und Beteiligung

Rehfelder Energie-Genossenschaft vor der Gründung

(13.10.2012)

(HG) Ein Jahr brauchte der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie zur Vorbereitung des Energieprojektes. Jetzt sind die Weichen gestellt und es wird eine Bürgergenossenschaft gegründet. Das war zusammenfassend die Aussage auf der gestrigen vorbereitenden Gründungsversammlung in der Aula der Rehfelder Grundschule.

Gefolgt waren der Einladung zu dieser Veranstaltung knapp 90 Bürger aus allen Ortsteilen Rehfeldes. Die Mitarbeiter des Arbeitskreises Bernd Bechly und Helmut Grützbach stellten das Gesamtkonzept zur Versorgung der Rehfelder mit regenerativen Energien vor  und erläuterten mit Satzung und Gründungsvorschriften die formelle Seite der Genossenschaftsgründung - Vorträge siehe unten.
In der anschließenden Diskussionsrunde konnten noch einige Fragen geklärt werden. Insbesondere war die Finanzierung der Genossenschaftsprojekte von Interesse. Auch das konnte, soweit zu diesem Zeitpunkt schon möglich, zufriedenstellend erläutert werden.

Die überwiegende Mehrheit der Anwesenden zeigte dann auch an, dass sie an einer Mitgliedschaft in der Genossenschaft interessiert ist. Die demokratische Mitbestimmung der Genossenschaftsmitglieder (jedes Mitglied hat eine Stimme) und der niedrige Pflichtanteil von 250 € sind neben der geplanten Energieversorgung wohl zwei wichtige Gründe, der Genossenschaft beizutreten.
Die eigentliche Gründungsversammlung findet am 23. November 2012 um 18 Uhr ebenfalls in der Aula statt. Alle Bürger, die sich bereits in die Vormerklisten eingetragen haben, erhalten eine persönliche Einladung. Die Einladung gilt aber auch generell, denn selbstverständlich würden sich die Mitglieder des Arbeitskreises sehr freuen, wenn noch mehr Rehfelder Bürger der Einladung folgen würden.

Wie sagte Bürgermeister Reiner Donath zum Abschluss der Veranstaltung: "Wenn wir 60 Gründungsmitglieder haben, ist das gut, 80 wäre aber besser, und über 100 würde ich mich ganz besonders freuen". Der "private" Reiner Donath hat sich übrigens als erster in die Vormerkliste eingetragen, aber auch die Gemeinde Rehfelde wird, so denn die Gemeindevertretung dies beschließt, Mitglied in der Genossenschaft werden.

 

 

Vortrag zum Gesamtkonzept --> hier
Vortrag zur Satzung --> hier

 

Bilder von der Veranstaltung --> hier

[Entwurf Satzung für Rehfelde-EigenEnergie eG]

Foto zur Meldung: Rehfelder Energie-Genossenschaft vor der Gründung
Foto: Rehfelder Energie-Genossenschaft vor der Gründung

In vier Jahren unabhängig von den großen Energieversorgern

(29.09.2012)

(IR) Der BAB Lokalanzeiger vom 27./28. September 2012 berichtet nach der Pressekonfernz des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie über den Stand und die Entwicklung des ehrgeizigen Projektes

 

"Rehfelde (ms) Zugegeben, erst einmal reagiert man ungläubig und tut die Idee als zu fantastisch ab. Bei etwas näherer Betrachtung aber gewinnt sie an Konturen und scheint doch realistisch möglich zu sein. Es geht um den Arbeitskreis EigenEnergie Rehfelde. Der hat sich im vergangenen Jahr zusammen gefunden, um die Energieversorgung möglichst in die eigenen Hände zu nehmen. Dabei probt die kleine ostbrandenburgische Gemeinde nicht den Aufstand, es geht um die Unabhängigkeit von den großen regionalen Energieversorgern. Irgendwie ist es nur zu verständlich, wenn man sich beispielsweise unsere lokalen Windparks vor Augen führt und bedenkt, dass die Gewinne aus dieser (unsere Natur nicht gerade verschönernden) Quelle ausnahmslos die Kassen von irgendwelchen Investoren füllen. Die Wertschöpfung findet eben wie so oft woanders statt.

Speziell ist hier das Windfeld 26 zwischen Werder und der B1 gemeint, auf welchem 28 Windräder über 100 Millionen Kilowattstunden pro Jahr produzieren! Zur Pressekonferenz, die am 18. September 2012 im neuen Tourismuspavillon am Bahnhof von Rehfelde stattfand, präsentierte Heinz Kulfewski vom Arbeitskreis die Fortschritte bei der Entwicklung des Projekts. In der Gemeindevertretersitzung am 11. September 2012 wurde die Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes Rehfelde beschlossen. Die Gründung einer Bürger-Genossenschaft noch im November ist geplant. Satzung und Geschäftsplan sind im Entwurf bereits fertig. Nach der Gründung könnte der aktive Geschäftsbetrieb sofort beginnen. Im vergangenen Jahr haben sich die Initiatoren eingehend mit der Materie beschäftigt.

Die allesamt ehrenamtlich tätigen Mitglieder haben in mehr als 2.000 Stunden über 4.000  Seiten Material zusammen getragen. Ebenfalls wurden erste Gespräche mit Unternehmen, wie Eon-Edis, EWE oder ODEGA geführt. Einer der wichtigsten Punkte in den Leitlinien des Arbeitskreises ist die Akzeptanz und Beteiligung der Bürger. Sie sollen am gemeinschaftlichen Vorhaben durch offene Informationen und Diskussionen teilhaben, persönlich investieren und aktiv an der Planung und Umsetzung mitwirken. Der Enthusiasmus des Arbeitskreises ist ansteckend, denn die Planungen wirken durchdacht und plausibel, gerade im Hinblick auf die Komplexität des Vorhabens.

Die Energie soll dabei aus einem intelligenten Mix von Windenergie, Photovoltaik, Biothermie, Wasserkraft und Wärmekraft aus Blockheizkraftwerken mit eigenen Pufferspeichern kommen. Starten soll das Projekt zunächst mit einer Photovoltaikanlage auf der Turnhalle in Rehfelde. Mit einem kleinen Speicher versehen könnte sich die Schule dann tagsüber teilweise selbst versorgen. Weitere solcher Anlagen sind auf Deponieflächen und verschiedenen kommunalen Dächern geplant, diese müssen sowieso bis 2015 von Asbest befreit und somit saniert werden. Außerdem sind ein oder zwei Bürgerwindmühlen auf dem schon erwähnten Windfeld 26 geplant.

Wie bei allen Projekten bleibt am Ende die Frage nach der Finanzierung. Auch die ist schon weitestgehend durchdacht. Nach der Gründung der Genossenschaft, kann erstens jeder Bürger einen Genossenschaftsanteil für 250 Euro erwerben. Des weiteren wollen die Initiatoren die Politik beim Wort nehmen und verschiedene Kredite nutzen, Fördertöpfe angraben und außerdem Partner in regionalen Unternehmen finden. Das Projekt EigenEnergie ist sicher ehrgeizig, scheint aber durchaus machbar und vor allem wünschenswert. Leider beschränkt es sich vorerst nur auf Rehfelde und seine Ortsteile, aber für die Zukunft ist man für eine Zusammenarbeit mit direkten Nachbarn offen.

Weitere, genauere Informationen sind im Internet unter: www.rehfelde-eigenenergie.de zu finden"

 

 

Foto zur Meldung: In vier Jahren unabhängig von den großen Energieversorgern
Foto: In vier Jahren unabhängig von den großen Energieversorgern

Pressekonferenz des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie

(18.09.2012)

(HG) Der Arbeitskreis Rehfelde-Eigenenergie hatte heute zu einer Pressekonferenz in den neuen Tourismus-Pavillon am Rehfelder Bahnhof eingeladen. Anlaß zu dieser Konferenz war das einjährige Bestehen des Arbeitskreises und damit Zeit, einmal öffentlich Bilanz zu ziehen.
Frau Mora, stellvertretende Bürgermeisterin, begrüßte die Redakteurinnen und Redakteure der regionalen Presse und verwies auf die gute Zusammenarbeit von Gemeinde und Arbeitskreis. Für diesen stellte Heinz Kuflewski das Erreichte und noch Geplante in einem Vortrag vor. Ein Schwerpunkt war die bevorstehende Gründung einer Bürgergenossenschaft, deren Aufgaben, Finanzierung und Geschäftstätigkeit. Es wurden die möglichen Energieprojekte vorgestellt und die Schritte zur Realisierung erläutert. Begonnen wird mit einer Photovoltaikanlage auf der Turnhalle, geplant sind weitere derartige Anlagen auf Deponieflächen und geeigneten Dächern. Ebenso wurde über die Planung einer Windkraftanlage informiert und über die zukunftsorientierte Möglichkeit, Strom in Gas zu verwandeln, um überschüssige Energie zu speichern.
Heinz Kuflewski hob besonders die jetzt schon umfangreichen Gespräche und Beratungen mit Partnern hervor, die letztlich zur Zusammenarbeit und zu konkreten Verträgen führen sollen. Nächster wichtiger Schritt des Arbeitskreises ist daher die Gründung der Genossenschaft, um als juristische Person geschäftsfähig zu werden.
Zur gesamten Tätigkeit des Arbeitskreises wurde eine Presseerklärung übergeben, die HIER nachgelesen werden kann.
In der sich anschließenden Fragerunde wurde u.a. zum Zeitrahmen des Rehfelder Energieprojektes nachgefragt, warum man sich nur auf Rehfelde beschänkt? Antwort: Zunächst Konzentration auf Rehfelde, spätere Erweiterungen sind immer möglich. Das ist auch eine Frage der eigenen Leistungskraft, denn alle Mitglieder des Arbeitskreises arbeiten ehrenamtlich an dieser Aufgabe. Zeitlich ist der Start der Energieerzeugung ab Mitte nächsten Jahres zu sehen, der schrittweise Ausbau soll in den nächsten drei bis maximal fünf Jahren erfolgen.

[Presseerklärung des Arbeitskreises ]

[Blickpunkt Strausberg]

Foto zur Meldung: Pressekonferenz des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie
Foto: Pressekonferenz des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie

Beschluß der Gemeindevertreter zum Kommunalen Energiekonzept Rehfelde

(12.09.2012)

(HG) In der Gemeindevertretersitzung am 11. September war die Energiepolitik der Gemeinde Rehfelde das Hauptthema des Abends. Zu dem Tagesordnungspunkt 7: Diskussion zum Sachthema "Rehfelder EigenEnergie" gab es
- eine Erklärung des Bürgermeisters Reiner Donath,
- einen Bericht zum Beschluss der Gemeindevertretung vom 06.03.2012 durch Herrn Marco Böttche und
- einen Vortrag von Bernd Bechly zum Stand der Arbeiten des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie" .
Der Bürgermeister hob hervor, dass Rehfelde mit der Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes einerseits und der Entwicklung der regionalen Energieerzeugung/ -versorgung andererseits auf dem richtigen Weg zur Energiewende und Vorreiter in der Region ist. Das unterstützte auch der Vertreter des Amtes Märkische Schweiz, Marco Böttche, der Details zur Erarbeitung des kommunalen Energiekonzepts vorstellte.
Bernd Bechly konnte in seinem Vortrag (siehe unten) über eine erfolgreiche Arbeit des Arbeitskreises Rehfelde-EigenEnergie berichten. Immerhin ist der Arbeitskreis dank des freiwiligen Engagements seiner Mitglieder seit nunmehr einem Jahr aktiv. Noch im November 2012 ist die Gründung einer Bürger-Genossenschaft geplant, Satzung und Geschäftsplan sind im Entwurf fertig. Nach der Gründung kann der aktive Geschäftsbetrieb beginnen und die ersten Verträge mit Partnern geschlossen werden.
Für die Rechtsform der Genossenschaft hat sich der Arbeitskreis u.a. entschieden, weil die Genossenschaft eine breite Teilhabe der Bürger sichert durch
- eine niedrige Hürde für die Mitgleidschaft: 250 € Pflichtanteil und
- eine demokratische Mitbestimmung, jedes Mitglied hat EINE Stimme.
Die anschließende Aussprache zu den drei Berichten ergab eine breite Zustimmung und so wurde schließlich der Beschluß zur Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes Rehfelde mehrheitlich gefasst. Für den Arbeiskreis ist das eine gute Flankierung der eigenen Arbeiten.

[Vortrag Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Beschluß der Gemeindevertreter zum Kommunalen Energiekonzept Rehfelde
Foto: Beschluß der Gemeindevertreter zum Kommunalen Energiekonzept Rehfelde

4. Energiekonferenz der Stadtwerke in Strausberg

(07.09.2012)

(HG) Am 06. 09. 2012 fand im neuen Volkhaus-Strausberg-Nord die inzwischen 4. Energiekonferenz der Stadtwerke Strausberg statt. Untertitel der Veranstaltung: "Ist die Energiewende im Zeitplan?". Natürlich war der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie  interessiert an dieser Frage und den dazu gegebenen Anworten. Und es wurde klar, dass das die Referenten aus dem Energiesektor einerseits und der Politik andererseits wohl unterschiedlich sehen. Jedoch beide Seiten, das ist die positive Nachricht, Anstrengungen unternehmen, die Energiewende zu meistern. Die dritte Referentengruppe aus der Wissenschaft sorgte dafür, dass das Auditorium und darunter Schüler der Strausberger Gymnasien einen hervorragenden Überblick über den Entwicklungsstand der Energiewende bekam. Fazit aus allen Vorträgen: "Wir sind spät dran, aber wir schaffen das!"
Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie hat natürlich besonders auf die Themen geachtet, die für unser Rehfelder Projekt von Bedeutung sein können, z.B. Netzausbau und Speicherung. So zeigte u.a. Dr. Müller von der EWE in seinem Vortrag auf, wie die Versorgungslücke, die Sonne und Wind mit sich bringen, wenn sie nicht "liefern" können, durch eine effektive Gasspeicherung geschlossen werden kann. Aber auch ein nichttechnischer Vortrag war für uns aufschlußreich. Herr Clemens Wunderlich von der Agentur für Erneuerbare Energien sprach über "Beteiligung schafft Akzeptanz - Erkenntnisse aus Forschung und Praxis", für den Arbeitskreis die Bestätigung, dass frühzeitiges Informieren, verbunden mit dem Angebot an alle Bürger zum Mitmachen, der richtige Weg ist, das Rehfelder Energie-Projekt erfolgreich zu implementieren.
Für die nächste Energiekonferenz würde man sich wünschen, dass der Fokus mehr auf unsere Region gerichtet wird.
Mehr zu der Konferenz findet man auf der Webseite der Stadtwerke Strausberg.

[Energiekonferenz 2012 Stadtwerke Strausberg]

Foto zur Meldung: 4. Energiekonferenz der Stadtwerke in Strausberg
Foto: 4. Energiekonferenz der Stadtwerke in Strausberg

"Wadenbeißer-Image" für Änderungen

(20.08.2012)

(IR) Die Lausitzer Rundschau vom 18. August 2012 berichtet ausführlich über die Veranstaltung "Chancen der Energiewende – ein Coaching für Wege zur Energiewende", die sich am vergangenen Donnerstag in der ehemaligen Brikettfabrik Louise in Domsdorf mit einer möglichen Verknappung fossiler Rohstoffe, wie Erdöl und Erdgas, beschäftigte und Beispielansätze für Alternativen aufzeigte.

Bürgermeister Donath, der an diesem Coaching teilnahm, informierte dazu  bereits in der 34. Rehfelder Information 2012.

 

Zum Artikel der Lausitzer Rundschau --> hier

Windradplanung in der Region

(08.08.2012)

(HGH) Seit einer Woche ist der Entwurf des Teilregionalplanes Windenergienutzung für zwei Monate öffentlich ausgelegt und im Internet einsehbar. Der Plan für die Kreise Oder-Spree, Märkisch-Oderland und die Stadt Frankfurt/Oder sieht vor, dass die Eignungsgebiete sich mehr als verdoppeln – von 40 auf 90 Quadratkilometer, damit jedoch nur 2 Prozent der Regionalfläche einnehmen.

Für das Windfeld Werder-Zinndorf sind flächenmäßig keine Veränderungen vorgesehen. Ein neues Windeignungsgebiet wird in Herzfelde - süd-westlich des Fahrradweges zwischen Lichtenow und Hennickendorf - mit einer Fläche von 52 ha ausgewiesen.

Im Oktober können die Träger öffentlicher Belange Stellung nehmen, aber auch jeder Bürger seine Meinung äußern.

[Ausschnitt Festlegungskarte ]

[Regionale Planungsgemeinschaft Oder-Spree]

Foto zur Meldung: Windradplanung in der Region
Foto: Windradplanung in der Region

Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" traf sich zu seiner 18. Beratung

(07.07.2012)

(HG) Am 06. Juli 2012 hatte der Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie"  zu seiner inzwischen 18. Beratung eingeladen. Auf der Tagesordnung stand die Beratung der Satzung für eine Genossenschaft. Die Genossenschaft wird von den Mitgliedern des Arbeitskreises als Gesellschaftsform für das Vorhaben "Rehfelde-EigenEnergie" bevorzugt. Fachliche Unterstützung bekam der Arbeitskreis durch Herrn Rechtsanwalt Dr. Fischer von der Kanzlei SES in Berlin. Die sachliche und intensive Diskussion zu den Satzungsdetails führte schließlich zu einer weitgehenden Übereinstimmung für eine erste Überarbeitung, die der Rechtsanwalt Dr. Fischer vornimmt.
Berichtenswert ist die Tatsache, dass die Gemeinde und der Arbeitskreis inzwischen Unterstützung von der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree bekommt. Die Gemeinde Rehfelde kann sich trotz ihrer nur 4500 Einwohner um Fördermittel für die Erarbeitung eines kommunalen Energiekonzeptes bewerben. Die Materialien für den Förderantrag werden Arbeitskreis und Gemeinde gemeinsam erarbeiten. Wird die Förderung bewilligt, beginnt die Arbeit an der Konzeption, wobei einige Teile davon öffentlich ausgeschrieben und dann von den ausgewählten Partnern bearbeitet werden. Vor der Gemeindevertretung wird der Arbeitskreis im September einen Bericht abgeben und entsprechende Beschlüsse vorbereiten.
Neben den mehr formellen Arbeiten an Satzung und Förderanträgen wird im Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" weiter an den technischen Details von Energielösungen gearbeitet, um auf dieser Basis dann auch Investionsbedarfe zu ermittteln und einen Geschäftsplan aufzustellen. Die Planung und damit der Nachweis der Wirtschaftlichkeit muß für mindestens drei Jahre erfolgen, wobei der Arbeitskreis den sozialen Aspekten der Vorhaben besondere Beachtung schenkt.
Wir appellieren auch weiterhin an interesserte Rehfelder Bürger, sich im Arbeitskreis zu engagieren. Sachverstand aus allen Bereichen der Wirtschaft ist gefragt.

Die Beratungen des Arbeitskreises sind öffentlich, man kann
also auch erst mal zuhören, bevor man mitmacht.
Die nächste Beratung findet am 20. Juli 2012 um 18 Uhr im Gemeindezentrum (Gemeinderaum) statt. Die Tagesordnung wird etwa eine Woche vorher im Terminkalender von www.gemeinde-rehfelde.de veröffentlicht.

Foto zur Meldung: Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" traf sich zu seiner 18. Beratung
Foto: Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" traf sich zu seiner 18. Beratung

Besuch im Bioenergiedorf Bollewick

(05.05.2012)

(ViP) Am 27.04.2012 folgten Karl-Heinz Conrad mit Gattin, Oliver Köhler und Viktor A. Porodjuk einer Einladung zum „Tag der Erneuerbaren Energie“ in den „Garten der Metropolen“ nach Bollewick.

Die Arbeitsgruppe fuhr als Abordnung des Arbeitskreises Rehfelde- EigenEnergie zu diesem Tag der offenen Tür voller Erwartung in das BioEnergiedorf.

 

Ein Dorf, das mit:

  • zwei Biogasanlagen (Dabelstein, van de Ham)
  • einer Holzhackschnitzel-Heizanlage
  • einem Pflanzenölheizwerk (perspektivische Planung)
  • einer Photovoltaikanlage (99 kWp);
  • einem Nahwärmenetz (im Bau)

theoretisch und zunehmend praktisch (z.Zt. 51 Haushalts-Anschlüsse vertraglich gebunden), die „Scheune“*, Landwerkstätten und alle kommunalen Einrichtungen mit Elektro- und Wärmeenergie versorgt. Auch das entstehende Generationenwohnprojekt 55+ könnte davon partizipieren.

 

Vom Bürgermeister Berthold Meyer und Dr. Olaf Schätzchen herzlich begrüßt wurden wir zu einer Führung in die Biogasanlage auf den Hof der Bauern Dabelstein (Familienbetrieb) begleitet.

Mit freundlichen, jedoch einprägsamen Worten im Technikraum der Anlage, dem Zentrum zwischen den drei „Behältern“ (Fermenter, Nachgärbehälter, Gär-Reststofflager) erläuterte der Altbauer Beweggründe und Motivation zur Errichtung ihres „Kraftwerkes.“

 „ Wir machen für uns im Dorf zum Nutzen, umweltverträglich im Großen, was unsere Kühe im Kleinen tun!“, verkündete er schmunzelnd den verständnisvoll lauschenden 22 Zuhörern.

 

Das Konzept

Hofeigener Dünger (Stallmist) und Energiepflanzen als Substrat, aus eigenem Anbau bei gesicherter Fruchtfolge werden für die Biogaserzeugung verwendet. Die Gär-Reststoffverwertung erfolgt als natürlicher Dünger auf den hofeigenen Flächen zur Schließung des Nährstoffkreislaufes.

 

Die Technik

TÜV- geprüftes, zweistufig geschlossenes, gasdichtes Rührsystem, Substratvorheizung mit Eigenwärme, Gärprozess bei 38 – 42 °C über 80 Tage, 96% Ausnutzung des Energie liefernden organischen Anteils. Langzeitlagerung des Gär-Restes zur Anwendung als Pflanzendünger zum optimalen Düngezeitpunkt.

 

Die Energie

Einspeisung von ca. 4 Millionen kWh in das Elektroversorgungsnetz, davon Deckung des Eigenbedarfs des Hofes von 400.000 kWh. Die Nettoeinspeisung ist ausreichend für ca. 1.400 Haushalte, Auskopplung von Heizwasser zur Wärmeversorgung in Bollewick für 100 Haushalte ist möglich. Wärmeüberschüsse dienen der Substraterwärmung und der Biomassetrocknung (Holzhackschnitzel, Getreide, kommunaler Grünschnitt).

 

Mit deutlichen Ausführungen machte der erfahrene Bauer den Besuchern klar wie die Wertschöpfungskette im Dorf funktioniert, wie die Menschen vor Ort Nutzen aus dem gemeinschaftlichen Handeln ziehen können.

 

Am Beispiel des im Bau befindlichen Nahwärmenetzes, das die Gemeinde mit Förderungen finanziert, konnte Dr. Schätzchen ergänzen, dass anfängliche Skepsis schnell überwunden wurde als zu Beginn 36 nunmehr 51 Anschlusswillige die Vorteile für sich erkannten.

Lediglich eine kleine Wärmeübergabestation liegt nun zwischen Kunden und Erzeuger und der Preis einer Kilowattstunde Wärmeenergie bei weniger als 50% der vorher mit Erdgas bzw. mehrheitlich mit Öl erzeugten Wärme.

 

Die folgende Besichtigung der Anlagenteile und die Beantwortung vieler Fragen vermittelte den deutlichen Eindruck, dass die Mecklenburger Bauern die Erfordernisse der Energiewende von unten besser erkannten, als es die Politik von oben je kann. Bauernschläue?

 

Der anschließende Besuch galt der seit Mai 2011 ins Netz einspeisenden Anlage des Bauern van de Ham. Wenn nicht auch dort die fast typischen Haubenmützen der Behälter zu sehen gewesen wären, man hätte glatt vorbei laufen können.

Die Anlage war gefüttert, die Prozesse liefen automatisiert. Nur an der Anzeige des Vorratsspeichers war zu entnehmen, dass seit dem Besuch vor zwei Stunden eine weitere Tonne Gärsubstrat in den Fermenter geschickt worden war. Normaler Alltag auf dem Hof!

 

Der Weg  zurück zur „Scheune“ – Deutschlands größter, zusammenhängender Feldsteinscheune, deren Dach ein Solarkraftwerk ist, machte uns noch einmal deutlich, auch wenn die Wege unterschiedlich sind, wie auch die Menschen die sie gehen, erreichen sie doch ihre gemeinsamen Ziele, wenn sie auf ihre eigene Kraft und die Kraft ihrer Gedanken vertrauen.

Bei einem schmackhaften Mittagessen und kühlem Trunk in der „Scheunengastronomie“ des kleinen Örtchens an der Müritz klang ein interessanter Besuch bei „Gleichgesinnten“ aus.

Herzlichen Dank Bürgermeister Meyer, Dr. Schätzchen, Wilhelm Dabelstein und all denen, die uns Rede und Antwort standen.

 

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Foto zur Meldung: Besuch im Bioenergiedorf Bollewick
Foto: Besuch im Bioenergiedorf Bollewick

Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“ kann weiter arbeiten!

(07.03.2012)

(HG) Auf der Sitzung der Gemeindevertreter am 06. 03. 2012 wurde in namentlicher Abstimmung der Beschluss 7/2012 „Rehfelde–EigenEnergie“ mit einigen Änderungen in den Formulierungen mehrheitlich verabschiedet. Den Beschluss kann man HIER *) nachlesen.

Das ist eine gute Nachricht. Denn nachdem der Ortsentwicklungsausschuss sich eine Woche vorher  mit 4 zu 2 Stimmen gegen den Beschluss ausgesprochen hatte, war zu befürchten, dass die Gemeindevertreter möglicherweise diesem Votum folgen würden. Aber nach 5 Anträgen  der Aktiven Wählergruppe für Rehfelde, Werder und Zinndorf (AWG) wurde letztendlich der Beschluss gefasst, dass Rehfelde sich in Richtung „Erneuerbarer Energien“ entwickeln möchte.

Darüber wird sich der ehrenamtlich tätige Arbeitskreis sicher freuen, denn die bisher geleistete Arbeit zur Analyse der Gegebenheiten vor Ort und die Entwicklung der Möglichkeiten regionaler Energieerzeugung und Energieverteilung in Rehfelde war somit nicht umsonst.

Interessant bei der Diskussion war, dass die Antragsgegner eines solchen Beschlusses für eine Energiewende, sich in den 6 Monaten seit Projektstart nicht an der Diskussion und Entwicklung von Ideen beteiligt hatten, hatte doch der Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“ unermüdlich zum Mitmachen und Informieren aufgerufen. Jede Arbeitssitzung war öffentlich und wurde rechtzeitig und vielfach in den Medien angekündigt.

Der Arbeitskreis wird also zügig weiterarbeiten und demnächst einen Arbeitsplan aufstellen. Ein Entwurf ist bereits in der Diskussion. Die nächste öffentliche Beratung findet am Sonntag, den 18. 03. 2012 von 10-12 Uhr im Bürgerzentrum/Gemeinderaum statt. Wie immer sind interessierte Bürger und Mitmacher herzlich eingeladen.

 

Artikel in der MOZ vom 08.03.2012 --> hier

 

*) sobald veröffentlicht

Foto zur Meldung: Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“ kann weiter arbeiten!
Foto: Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“ kann weiter arbeiten!

Wie ein Dorf ohne Energiekonzerne lebt

(28.02.2012)

(IR) Unter der Überschrift "Wie ein Dorf ohne Energiekonzerne lebt" berichtet die "Berliner Zeitung" vom 22.02.2012 aus Feldheim. Dort erzeugen die Bewohner ihre eigene Energie und entziehen sich dem Machtbereich der großen Energiekonzerne. Seit Fukushima kommen immer mehr Besucher in die ostdeutsche Provinz.

Lesen Sie den ganzen Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Wie ein Dorf ohne Energiekonzerne lebt
Foto: Wie ein Dorf ohne Energiekonzerne lebt

Fragebogen Rehfelde-EigenEnergie

(23.02.2012)

(IR) Der Arbeitskreis "Rehfelde-EigenEnergie" verfolgt das Ziel, im Gemeindegebiet Rehfelde die Energieversorgung einwohnerfreundlicher zu gestalten. Neben der Direktvermarktung und dem weiteren Aufbau von umweltfreundlicher örtlicher Energieerzeugung sollen intelligente Lösungen die Bürger von der allgemeinen Preiserhöhung der Energiekosten abkoppeln.

Als Grundlage der Planungen muss der Ist-Zustand des Energieverbrauches in der Gemeinde Rehfelde festgestellt werden. Mit der Übermittlung der Energieverbrauchsdaten aus dem Jahr 2011 mittels des Fragebogens (Download siehe unten) an den Arbeitskreis kann jeder Bürger und Gewerbetreibende die Arbeiten unterstützen. Diese Daten werden nicht an Dritte weitergegeben.

Bei Interesse an einer Energieberatung oder Mitwirkung im Arbeitskreis können auch die Kontaktdaten angeben.

[Fragebogen Rehfelde EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Fragebogen Rehfelde-EigenEnergie
Foto: Fragebogen Rehfelde-EigenEnergie

Auf der Suche nach neuen Energien

(22.02.2012)

(HG) Bei der gestrigen 2. Informationsveranstaltung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie" zur zukünftigen Rehfelder Energieversorgung war er Saal im Bürgerzentrum bis auf den letzten Platz besetzt. Die Rehfelder zeigten das großes Interesse an der Veranstaltung unter dem Motto „Rehfelde auf der Suche nach neuen Energien“.

Der Arbeitskreis hat in den vergangenen drei Monaten die Felder möglicher regionaler Energieproduktion und -verteilung ermittelt und eine Vision zur eigenen Energieversorgung für Rehfelde entwickelt. Diese Vision, die zukünftigen Ziele und die Etappen bis dahin wurden von Viktor Porodjuk vorgetragen. (siehe Download)

Wie Bürgermeister Reiner Donath ausführte, wird die Gemeindevertretung voraussichtlich am 06. März beschließen, ein Energiekonzept zu erarbeiten. Das ist die Voraussetzung für das zu entwickelnde Energiekonzept der Gemeinde und wird auch die Legitimation für die weitere Arbeit unseres Arbeitskreises sein, der ja bisher ausschließlich auf privatem Engagement beruht.

 

Gemeinde und Arbeitskreis werden sich im Rahmen einer der „Regionalen Energiekonzeptionen“ des Landes Brandenburg bewegen, die im Auftrag der Landesregierung für alle Landkreise in Brandenburg erarbeitet werden. Für die Landkreise MOL und LOS erarbeitet die Regionale Planungsgesellschaft eine gemeinsame Energiekonzeption.  Wie das abläuft und wie die Informationen zusammengetragen werden sollen, erläuterte Frau Mechler von "agrathaer - strategische Landnutzung" in ihrem Vortrag. Eine Zusammenarbeit von Landkreis, Gemeinde und Planungsgesellschaft wurde dringend angeraten.

Auf die Vorträge folgte die Frage- und Diskussionsrunde. Etwa 20 Bürger meldeten sich zu Wort, stellten Fragen, gaben aber auch Hinweise und Antworten. Von Seiten des Arbeitskreises werden alle Fragen und Anregungen aufgenommen und in  der weiteren Arbeit berücksichtigt.

 

Einige Fragen sollen hier beispielhaft genannt werden:

Von Herrn Ritzow aus Werder kam die Frage, ob wir nicht eine Vision hätten, wie hoch genau in Cent/kWh der Energiepreis sei, den wir den Rehfeldern anbieten könnten und wie viel km Nahwärmenetz zu verlegen seien? Wer Antworten auf solche Fragen haben wollte, den mussten wir zwangsläufig enttäuschen, denn wie im Vortrag deutlich gesagt worden war, sind wir in der Vorbereitungsphase beim Sichten der Möglichkeiten. Die Ausarbeitung konkreter Vorhaben und Pläne steht uns noch bevor.

Es gab weitere Fragen zum konkreten Energiepreis. Das haben wir entgegen genommen, mussten aber immer wieder darauf  hinweisen, dass erst die entsprechenden Daten erhoben werden müssen und daraus die Lösungen entwickelt und auch die konkreten Energiepreise errechnet werden können.  Der Stufenplan für die kommenden 2 –5 Jahre sollte das veranschaulichen.

Der Hinweis von Herrn Voland aus Rehfelde, doch nicht zu warten, bis die Datenerhebung „von oben“ fertig ist, sondern von „unten nach oben“ Daten zu sammeln, trifft im Arbeitskreis auf offene Ohren. Ein erster Fragebogen zur Energiedatenerfassung beim Bürger ist bereits fertig und wird kurzfristig veröffentlicht.

Von Frau Rettig aus Werder, kam der Hinweis, sich doch zunächst auf die Elektroenergieerzeugung zu konzentrieren und die Wärmeversorgung später zu betrachten, denn die Gasversorgung sei ja noch nicht so prekär. Sie wünsche sich auch, dass der Umweltgedanke der Bioenergiedörfer aus den frühen 90er Jahren auch bei uns berücksichtigt wird und nicht nur die reine Ökonomie im Vordergrund steht. Das wird der Arbeitskreis gerne tun und entsprechende Prioritäten setzen.

Es gab eine Reihe von Wortmeldungen, u. a. von Carsten Kopprasch, die sich für das Rehfelder Energie-Projekt aussprachen und zur Mitarbeit in unserem Arbeitskreis aufriefen. Dem kann sich der Verfasser dieses Beitrages nur anschließen und auf das nächste Treffen verweisen:

 

Die nächste Arbeitsberatung ist am 4. März von 10 – 12 Uhr im Bürgersaal, da geht es um den Arbeitsplan und die Vorbereitung einer Machbarkeitsstudie. Interessierte Bürger und vor allem Mitmacher sind herzlich eingeladen.

[Vortrag - Auf der Suche nach einem Weg]

Foto zur Meldung: Auf der Suche nach neuen Energien
Foto: Auf der Suche nach neuen Energien

8. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

(29.01.2012)

(HG) Am Sonnabend fand unter reger Beteiligung auch einiger neuer Mitstreiter die 8. Arbeitskreissitzung "Rehfelde-EigenEnergie" statt. Zwei sehr gute Vorträge zur Fotovoltaik und zur Zukunft der Energienetze und Energieverteilung bereicherten den Wissensstand der Arbeitskreismitglieder.
Schwerpunkt der Tagesordnung war aber wiederum die Vorbereitung der Bürgerinformation am 21. Februar 2012 im Bürgerzentrum. Der Arbeitskreis wird dann über den Stand der Arbeiten berichten, aber vor allem die Ziele und Aufgaben in einem groben Zeitrahmen darstellen. Auch der Diskussion soll breitem Raum gegeben werden. Nach dieser Veranstaltung und mit dem Beschluß der Gemeindevertretung zum Energieprojekt, der vom Arbeitskreis vorbereitet wird, kann dann die eigentliche Arbeit in der Gemeinde unter Mitwirkung möglichst vieler interessierter Bürger losgehen.
Die nächste öffentliche Arbeiskreissitzung findet am 06. 02. 2012 um 19:00 Uhr im Bürgerzentrum/Bürgersaal statt.

Foto zur Meldung: 8. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"
Foto: 8. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

Kommunales Energiekonzept wird vorbereitet

(15.01.2012)

(ViP) Die nunmehr 6. Beratung des Arbeitskreises Rehfelde – EigenEnergie am 09.01.2012 war erneut ehrenamtliche Arbeit und kennen lernen zugleich.
Nach Begrüßung und gegenseitiger Vorstellung wurde die Tagesordnung durch B. Bechly, oftmals durch Impulsivität der Beratungsteilnehmer unterbrochen, konsequent moderiert.
Als Gäste wurden neben interessierten Bürgern Vertreter der Regionalen Planungsgemeinschaft (RPG) und Frau Fortunato (MdL) begrüßt.
Der Leiter der Regionalen Planungsstelle, Herr Dipl.-Ing. Rietzel und für die Agrathaer GmbH, Frau Mechler sowie für die Faktor I3 – GmbH, Herr Zschau stellten den schwierigen und komplexen Prozess der Erarbeitung des Regionalen Energiekonzeptes für die Landkreise MOL und LOS vor.
Verabredet wurde eine sachbezogene Zusammenarbeit, besonders bei den Bemühungen des Arbeitskreises zur Erstellung des Kommunalen Energiekonzeptes.
Dies auch deshalb, da die RPG für die Förderung dieser Erarbeitung dem Antrag der Gemeinde Rehfelde zustimmen muss.

Den Hauptteil der Beratung machte aber dann auch die Vorbereitung der Bürger-Infoveranstaltung am 21. Februar 2012 aus. Zu ihr soll, so der Beschluss, in Presse und Amtsblatt, durch Plakate und Wurfzettel, Mund- zu Mundpropaganda, die e-mail des Bürgermeisters und im Internetportal der Gemeinde geworben werden.
Dabei ist es dem Arbeitskreis wichtig deutlich zu machen, dass in Rehfelde, ebenso wie schon in vielen anderen deutschen Gemeinden, die Energiewende zu persönlichem Nutzen der Bürger führen muss.
Festgelegt wurde weiterhin, dass der Hauptausschuss der Gemeindevertretung am 17. Januar in seiner Sitzung über den Arbeitsstand informiert und ein schlüssiges Arbeitspapier übergeben wird.
Zum ersten kennen lernen der neuen Energiestrategie 2030 des Landes Brandenburg  fahren am 21.01.2012 Bürgermeister Reiner Donath, Heinz Kuflewski und Viktor A. Porodjuk zum Kommunalpolitischen Tag in den Landtag nach Potsdam.

Das nächste Treffen des Arbeitskreises „Rehfelde – EigenEnergie wurde für den 28. Januar 2012 von 09.00 – 12.00 Uhr im Bürgersaal festgelegt, auch hier sind Interessenten und vor allem „Mitmacher“ gern gesehen.

[Info-Papier Rehfelde EigenEnergie]

Foto zur Meldung: Kommunales Energiekonzept wird vorbereitet
Foto: Kommunales Energiekonzept wird vorbereitet

1. Solarkraftwerk im Ortsteil Werder

(06.01.2012)

(ViP) Dass die EigenEnergie-Vision in Rehfelde nicht auf tönernen Füßen steht, unterschiedlichste Partner sich in das Zukunftsprojekt auf vielfältigen Wegen einbringen, ist heute schon Tatsache.
Mit sichtbarem Aufwand hat die ODEGA-Unternehmensgruppe, die Eigentümerin der Agrargenossenschaft Werder e.G. in Zusammenarbeit mit einem Partner bereits einen beachtlichen, ersten Beitrag geleistet.
Auf den Stallgebäuden und Bergeräumen am südöstlichen Rand des Ortsteils Werder entstand das z.Z. größte Aufdach–Solarkraftwerk in Rehfelde und Umgebung.
3.600 Dünnschicht- und monokristalline Solarmodule auf einer Gesamtfläche von 5.400 m² mit einer Gesamtleistung von 0.610 MWp speisen ab Frühjahr 2012 Sonnenenergie in das örtliche Versorgungsnetz ein. Bei einer  Jahresgesamtleistung von ca. 560.000 KWh können mit diesem Ertrag mehr als 175  4-Personenhaushalte ganzjährig versorgt werden. Positiver Nebeneffekt, alle Hallendächer sind saniert.

Ein konstruktiver Meinungsaustausch sowie die mögliche Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Rehfelde EigenEnergie sind von der Erwartung getragen, in einem Energiekonzept der Gemeinde Bausteine zum Nutzen einer Energiegenossenschaft, im Interesse aller Rehfelder Genossenschaftsmitglieder perspektivisch einfügen zu können.

Wenn möglichst viele Bürger, Unternehmen und unsere Gemeindevertretung der Idee folgen, dass eine sozialverträgliche Eigenenergieerzeugung ein Vorteilspotential für unsere Gemeinde ist an dem wir alle teilhaben können, wird die Energiewende für uns keine Utopie mehr sein.
Wer verzichtet schon gern auf preiswerteren Strom und geringere Kosten für Wärmeenergie?
Lohnt es sich wirklich nicht anzufangen über Direktstromvermarktung und effektive Nahwärmenetze nachzudenken?
Ist es nicht der Mühe wert über eine Energiegenossenschaft nachzudenken, die den Entwicklungsprozess zu unser aller Nutzen in die Hand nimmt?
Bürger, Unternehmen und die Gemeinde sollten an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen. Gute Beispiele dafür gibt es in Deutschland schon genug. Es hat bisher keiner Gemeinde geschadet, wenn Stoffkreisläufe angekurbelt, Wertschöpfungsketten aktiviert wurden und das Geld in der Region geblieben ist.

Foto zur Meldung: 1. Solarkraftwerk im Ortsteil Werder
Foto: 1. Solarkraftwerk im Ortsteil Werder

4. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

(10.12.2011)

(HG) Heute fand die 4. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie" statt, zu der wieder zwei neue Mitstreiter begrüßt werden konnten. Weitere Mitarbeiter sind natürlich noch immer willkommen, denn die anstehenden Aufgaben sind vielfältig (die Kontaktadressen sind unten angegeben).

Es gab eine umfangreiche Information zu den Gesprächen mit zahlreichen Partnern in der Region, die für das Energie-Projekt von Bedeutung sein können. Schwerpunkt der Beratung war aber die Vorbereitung der Bürgerinformationsveranstaltung im Februar nächsten Jahres. Wichtig ist für den Arbeitskreis, dass die Einwohner aller Ortsteile von Rehfelde rechtzeitig und umfassend über den Stand der Arbeiten informiert werden und im Weiteren beteiligt werden. Sicherlich kann zu diesem Termin dann noch kein fertiges Konzept vorgelegt werden, aber man wird versuchen, deutlich das Vorhaben darzustellen und die Vorteile für die Bürger und die Gemeinde herauszuarbeiten und aufzeigen, wohin die Reise gehen kann.

Die nächste öffentliche Beratung des Arbeitskreises findet am 20. 12. 2011 um 18:00 Uhr in der Gaststätte „Zur Alten Linde“ statt.

Heinz Kuflewski, Tel.: (033435 ) 76429; Viktor Porodjuk, Tel.: (033435) 75998

Foto zur Meldung: 4. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"
Foto: 4. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

Abfall als Energiebasis

(08.12.2011)

(ViP) Das Thema: „ Alternative Energiegewinnung auf der Basis eines schier immer größer werdenden Rohstoffpotentials “, lockte die Mitglieder des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie" H. Kuflewski und V.A. Porodjuk zum Vortrag des 1. Vorstandes der „Genossenschaft für umweltgerechtes Leben“ e.G. am 07. Dezember 2011 ins Hotel „ Alte Mühle “ nach Schöneiche.

In seinem Referat erläuterte Herr Voigt ein Genossenschaftsmodell, dass sich mit der innovativen Verwertung des bedeutendsten kommunalen Stoffstroms, dem Abfall aus Haus und Gewerbe als Energiebasis beschäftigt.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die 12 Millionen Euro teure erste Produktionsanlage in Sachsen, die ohne Kohlendioxydausstoß Energie ins Netz einspeisen soll, ab April 2012 den finanziellen Erwartungen der Genossenschaftsmitglieder entsprechen kann.

Ein wenig Skepsis sei erlaubt, denn es sollen immerhin 5.000 Haushalte mit dieser neuen Form regenerativer Energie versorgt werden.

Realisieren sich die Vorstellungen und erfüllen sich die Erwartungen, so ist die Grundlastfähigkeit der Anlage durch Umstellung auf speicherbare Medien (Gas, Kraftstoff) durchaus gegeben.

Leider waren die angeführten Rechenbeispiele zu schöne Zahlen, um Glaubwürdigkeit auszustrahlen.

Immerhin machte jedoch die Veranstaltung erneut deutlich, dass es in sehr vielen deutschen  Kommunen eine Aufbruchstimmung gibt, von unten anzupacken, was die Politik befangen in ihrem Lobbyismus an den Bürgern vorbei, unter Energiewende versteht.

Wir glauben im Gegensatz dazu: „ Die Energiepreisschraube kann man auch in die Richtung „nach unten“ drehen.“

Foto zur Meldung: Abfall als Energiebasis
Foto: Abfall als Energiebasis

Engagement für Energiewende

(25.11.2011)

(HGH) "Das Tempo, das der erst kürzlich gegründete Arbeitskreis „Rehfelde-EigenEnergie“ vorlegt, ist beispielgebend.

Es geht um die Vision, mittelfristig vor Ort auf der Basis erneuerbarer Energien selbst Strom zu produzieren und zu vermarkten. ..."

Mit diesen Sätzen beginnt der BAB-Leitartikel der Ausgabe 47. Kalenderwoche - 24./25.11.2011. Klicken Sie die Download-Datei an und lesen den kompletten Artikel.

[BAB-Leitartikel der 47. Kalenderwoche 2011]

Foto zur Meldung: Engagement für Energiewende
Foto: Engagement für Energiewende

3. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

(17.11.2011)

(HG) Heute fand die 3. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie" statt, zu der neue Mitglieder begrüßt werden konnten. Auf der Tagesordung standen u.a. die Berichte über die bisherigen Gespräche zu möglichen Partnern in der Region und die Aufgabenverteilung innerhalb des Arbeitskreises.
Es liegt in der Natur der Sache, dass Kontakte zu Partnern zunächst erst einmal zum gegenseitigen Kennenlernen dienten und die Leitlinien für das Projekt vorgestellt wurden. Weiterführende Gespräche werden folgen.
Für ein so komplexes Vorhaben, wie das zur Energieversorgung für Rehfelde, werden im Arbeitskreis Spezialisten bzw. Interessierte, die es werden wollen, für einzelne Schwerpunktthemen gesucht. Folgende Aufgaben z.B. Energiespeicherung, Bioenergie, Fördermittelrecht und Vertragsrecht sind noch nicht besetzt, und es gibt noch eine Reihe weiterer interessanter Aufgaben. Also, die Rehfelder Bürger sind wieder aufgerufen, sich im Arbeitskreis zu engagieren. Hier die Einladung: Die nächste öffentliche Beratung des Arbeitskreises findet am 10. 12. 2011 von 9:00 - 12:00 Uhr im Bürgerzentrum/Gemeinderaum, Elsholzstr. 4 statt.

Foto zur Meldung: 3. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"
Foto: 3. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

2. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

(05.11.2011)

(HG) Heute fand die 2. Beratung des Arbeitskreises

"Rehfelde-EigenEnergie",

so auch der neue Arbeitstitel, im Bürgersaal statt. Es wurden die Ideen und Ergebnisse aus der ersten Zusammenkunft  weiter vervollständigt und systematisiert und die nächsten Arbeitsschritte besprochen. Für den Februar 2012 ist eine Informationsveranstaltung für die Rehfelder Bürger geplant, in der dann der Stand der Arbeiten vorgestellt werden soll. 
Die nächste Zusammenkunft des Arbeitskreises ist bereits am 17. November 2011 um 18 Uhr im Bürgerzentrum (Gemeinderaum). Interessierte Bürger sind weiterhin aufgerufen, sich an dem Projekt der eigenen Energieversorgung für Rehfelde zu beteiligen und sind am 17. November herzlich willkommen. 

Foto zur Meldung: 2. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"
Foto: 2. Beratung des Arbeitskreises "Rehfelde-EigenEnergie"

Energiewende in Brandenburgs Gemeinden - Rehfelde ist dabei

(25.10.2011)

(VIP) Im Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum in Paaren im Glien fand die von der BildungsInitiative Regenerative Energien e.V.- BIRNE e.V. - in Zusammenarbeit mit dem Bioenergiedorf-Coaching Brandenburg e.V. organisierte Auftaktveranstaltung

Die Energiewende in Brandenburgs Gemeinden
- ein Coaching für Wege zur Energiewende-

statt. Heinz Kuflewski und Viktor A. Porodjuk aus unserer Gemeinde hörten interessante und wertvolle Vorträge zu folgenden Themen

  • Die Peak-Oil Studie der Bundeswehr und ihre Bedeutung für die Kommunen
  • Die Machbarkeit der Erneuerbaren Energien bis hin zur lokalen Umsetzung
  • Erfolgreiche Modelle lokaler Nutzung der Erneuerbaren Energien in Mecklenburg-Vorpommern
  • Bioenergiedörfer als Genossenschaft – Spezifika und Vorteile
  • Rechtliche Rahmenbedingungen zur Schaffung von Teilhabe anhand eines Praxismodells

Was andere Gemeinden mit Erfolg zum Vorteil und Nutzen ihrer Bürgerinnen und Bürger geschafft haben, sollte auch in Rehfelde gelingen.

Beispiel dafür sind die ernergie-autarken Gemeinden

Aber auch erfolgreiche Teillösungen wie in

  • Birkenfeld in Reinland Pfalz
  • Hülseburg
  • Bollewick in Mecklenburg-Vorpommern u.a.

können Vorbild sein, derartiges in Rehfelde und seinen Ortsteilen stufenweise zu realisieren.

Ausgehend von einer Potentialanalyse zu Erzeugung und Verbrauch sollten alle Möglichkeiten der Energiegewinnung - Photovoltaik, Windkraft, Biogas, Holzhackschnitzel, Blockheizkraft, Wasserkraft usw. - untersucht werden. Gemeinsam mit den Verbrauchern in einer Energiegenossenschaft und durch die Teilhabe der Gemeinde, der ortsansässigen Unternehmen und interessierter Bürger sollte entsprechend den gegebenen Möglichkeiten nach Wegen gesucht werden, den Preisspiralen der großen Vier und der Mineralölkonzerne entgegen zu treten.

Eine Machbarkeitsstudie wird es ermöglichen, die Schritte zu optimieren, Förderungen zu generieren und die regionalen Partner zu gewinnen. Am 05.11.2011 im Bürgersaal der Gemeinde soll dazu ein Thesenpapier über die weiteren Schritte auf diesem Weg erörtert werden.

Alle interessierten Rehfelder, Werderaner und Zinndorfer sind herzlich eingeladen.

[Bioenergiedörfer als Genossenschaft ]

Foto zur Meldung: Energiewende in Brandenburgs Gemeinden - Rehfelde ist dabei
Foto: Energiewende in Brandenburgs Gemeinden - Rehfelde ist dabei

Rehfelde auf dem Weg zu erneuerbaren Energien!? Arbeitskreis trifft sich erstmalig.

(08.10.2011)

Als Resonanz auf den gut besuchten Vortrag des Treuenbrietzener Bürgermeisters Michael Knape über das Projekt "Autarke Energieversorgung in Feldheim" Mitte September (siehe Beitrag vom 14. 9. 2011) traf sich am Mittwoch dieser Woche erstmalig eine kleine Schar von Aktivisten zum Arbeitskreis "Erneuerbare Energien für Rehfelde". Eingeladen hatten Heinz Kuflewski von der Bürgerinitiative "Grünes Tor Rehfelde" und Viktor Porodjuk, der ja schon auf der vorgenannten Veranstaltung seine Ideen vorgetragen hatte.
Um es vorwegzunehmen, es wurden natürlich noch keine Beschlüsse für Rehfelde gefasst, außer, dass man sich Anfang November erneut zur Diskussion treffen will. Denn es ist ja klar, dass am Anfang eines solchen Projektes, sollte es denn in Angriff genommen werden, es mehr Fragen als Antworten geben würde. Die Teilnehmer stimmten überein, dass es viel Arbeit geben würde und dass man daher noch mehr Mitstreiter benötigt und natürlich alle potentiellen Partner mit ins Boot genommen werden müssen. Deshalb werden noch weitere Interessenten für den Arbeitskreis gesucht. Bitte melden Sie sich bei der Bürgerinitiative "Grünes Tor Rehfelde" oder bei unserer Internetredaktion. Wir werden Ihre Meldung weiterleiten.
Die nächste Zusammenkunft des Arbeitskreises ist am 05. 11. 2011, von 9 bis etwa gegen 13 Uhr im Bürgerzentrum. Auf der Tagesordnung stehen das Sammeln und Systematisieren aller Ideen und Vorschläge und Formulieren erster Arbeitsschritte.
Die Redaktion wird über die Entwicklung des Vorhabens ständig berichten.

Foto zur Meldung: Rehfelde auf dem Weg zu erneuerbaren Energien!? Arbeitskreis trifft sich erstmalig.
Foto: Rehfelde auf dem Weg zu erneuerbaren Energien!? Arbeitskreis trifft sich erstmalig.

Konzept für erneuerbare Energien auch für Rehfelde?

(14.09.2011)

(HG) Möglichkeiten und Lösungswege für den Aufbau eines dezentralen erneuerbaren Energiesystems in Rehfelde behandelte am 14.09.2011 eine Gesprächsrunde, zu der die Bürgerinitiative "Grünes Tor Rehfelde" in den neuen Bürgersaal eingeladen hatte.

Die Rehfelder waren zahlreich erschienen, der Saal war voll, also das Interesse an diesem Thema groß!

Der Bürgermeister von Treuenbrietzen, Herr Knape hielt einen sehr informativen Vortrag über das autarke Energiekonzept seiner Gemeinde Feldheim. Windkraft, Fotovoltaik, Biogas und Holzschnitzel sorgen in Feldheim für eine autarke Energieversorgung. Ein Prozent wird selbst verbraucht, 99 % an das öffentliche Netz abgegeben. Und das ist nicht nur Konzept, sondern seit 2010 erfreuliche Realität. Und der Clou, die Bürger sparen noch Geld dabei. Herr Knape beantwortete sachkundig und ausführlich die vielen Fragen zur Verwirklichung eines solchen Konzeptes.

Viktor Porodjuk hatte für den Ortsteil Werder bereits unter dem Titel "Volksenergie" ein Konzept vorbereitet und trug dies in der Diskussion vor.

Diese Ideen möchte man aufgreifen und Bürgermeister Reiner Donath rief zum Mitmachen in einem Arbeitskreis auf.

Wer also an einem Rehfelder Konzept für die Nutzung erneuerbarer Energien mitarbeiten möchte, meldet sich bitte bei der Bürgerinitiative "Grünes Tor Rehfelde"

 

Bilder --> hier

Foto zur Meldung: Konzept für erneuerbare Energien auch für Rehfelde?
Foto: Konzept für erneuerbare Energien auch für Rehfelde?


Veranstaltungen

21.12.​2018
18:15 Uhr
Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie
Der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie tagt alle 14 Tage freitags um 18:15 Uhr im Beratungsraum des ... [mehr]
 
04.01.​2019
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18.01.​2019
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01.02.​2019
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15.02.​2019
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01.03.​2019
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15.03.​2019
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29.03.​2019
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12.04.​2019
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26.04.​2019
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10.05.​2019
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24.05.​2019
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07.06.​2019
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21.06.​2019
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05.07.​2019
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19.07.​2019
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02.08.​2019
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16.08.​2019
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30.08.​2019
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13.09.​2019
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27.09.​2019
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11.10.​2019
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25.10.​2019
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08.11.​2019
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22.11.​2019
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06.12.​2019
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