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Entreegalerie

Vorschaubild

Elsholzstraße 4
15345 Rehfelde

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch, Donnerstag 09.00 - 15.30 Uhr
Dienstag 09.00 – 18.00 Uhr
Freitag 09.00 – 12.00 Uhr

Die Entreegalerie befindet sich im Gebäude der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz. Jährlich stellen hier mehrmals Künstler aus Rehfelde und Umgebung aus. Die Ausstellungen werden mit Vernissagen eröffnet. 

 

Collage

 

Fahnen_Pol_En

 

Die aktuelle Ausstellung

 

Wilfried Klapproth

Märkische Impressionen

07. Januar bis
05. April 2018

 

 

Vergangene Austellungen

 

  Deutsch-Polnisches Hobby-Maler  Plenair

 

  Entlang des Lilienrundweges

  Ulrike Walter

 

  Blickwinkel - Sichtweisen einer   Malerin 

  Anne-Christin Kuflewski

 

  Jahreszeiten

  Renata Szpak-Senz

 

  Zwischen Traum und Wirklichkeit

  Elvira Mewes

 

  Meer & mehr

  Undine Herlinger

 

  ...einfach Undine 

  Mike Hille 

 

  Klangfarben

  Strausberger Malfrauen

 

  Experimente in Acryl und Aquarell

  Heike Schäfer

 

  Augenblicke - unsere Schweizen

  Ute Moritz

 

  Ganz natürlich ...

  Kerstin Kind     Momente für die Ewigkeit
  Marion Kossakowski     Buntes Allerei
  Gertraude Kreppke     Aspekte
  Ines Jaitner     Meine Palette
  Bettina Jagemann-Ortner     Bildgespräche
  Rehfelder Heimatfreunde e.V     1945 - Kriegsende in Rehfelde
  Karin Wolff  
  Roswitha Schulz     Wer malt sieht mehr
  Gerda Wohlgehagen     Wunderlich(T)
  Andrea Reski      Am Wasser
  Sylvia Giertz     Ein Querschnitt

  Elvira Mewes -   Sigrid Münter

  Jürgen Wenzel -  Carsten Paschwitz

    Quattrofonie
  Andrea Rosenberg     Bunte Vielfalt
  Diana Jaitner     Sehnsuchtsorte
  Sabine Brosch / Heinz Gierth     Ansichten
 Hans Eichenberg    Späte Impressionen
 

Fotowettbewerb 2011

Sigrid

Friedel

Hans-Victor

Hoffmann

Elvira

Mewes

Enrico

Mevius

Mandy

Niemann

Herr

Streichert

Karin

Wolff

 

 

 
 

 

Flötenspiel

 

Zur Geschichte der Entreegalerie

 




Aktuelle Meldungen

Einfach genial

(05.01.2019)
(BH) In den Gängen der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz in Rehfelde eröffnete Bürgermeister Reiner Donath vor zahlreichen Besuchern die erste Vernissage im Jahr 2019 und fand wieder passende Worte über diese liebe Tradition. Carsten Paschwitz spielte herzerwärmend auf dem Akkordeon „Bei mir bist du scheen“ und seine Füße schlugen Begleitinstrumente im Takt.
Bei der Gestaltung der Ausstellung gab es zwei Tage leere Flurwände, die die Mitarbeiter und „Amtsbesucher“ erschreckend eintönig fanden. Jetzt ist mit den neuen Bildern wieder volle Farbenpracht eingezogen.
Marion Schinske nennt ihre Ausstellung “Pinselzeit“ und erwähnte den Einfluss ihres an der Oper in Berlin singenden Vaters, der ihr sicherlich die Frohnatur mitgab, denn beim Malen singt auch sie oft. Beim Betrachten der natürlichen Bilder hört man Möven schreien, Papageien krächzen oder Boote oder ein altes Auto im Wald Geschichten erzählen.
Ja, wie schön war doch zu erfahren, wie die Malerin die Entstehung des am Eingang hängenden Bildes beschrieb. Es war für die Besucher nachvollziehbar, dass dieses alte Haus in einem naturbelassenen Garten, erstmalig von der Malerin frei in der Natur und nur an einem Tag fertig gestellt wurde und sie spontan danach ausrief: „Ich bin genial“! Wer nun neugierig wird, sollte es selbst betrachten.
Wenn man bedenkt, dass seit Jahren Hobbymaler aus der Region Bürger und Besucher mit ihren Werken erfreuen, dann können die Initiatoren dieser Ausstellungen, der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus und das Amt Märkische Schweiz in Buckow sehr stolz sein und mit Stolz sagen: “Wir sind genial!“.
Aus Buckow kam auch wieder Frau Sommerschuh und beschrieb in ihrer Laudatio den beruflichen und künstlerischen Werdegang von Frau Schinske. Im Babyjahr ihrer Tochter 1979 begannen die ersten Malversuche und nun ist die Malerin selbstständig und als Mitglied im Müncheberger Kreis “Spotkanie - Begegnung“ auf Motivsuche und dem Wunsch nach Gedankenaustausch. Dazu mögen ihr im Neuen Jahr Gesundheit und Heiterkeit für sie und ihre Familie beschieden sein. Vielen Dank für diesen „Paukenschlag“ im Jahr 2019!
Weil die Häppchen und Fläschchen hervorragend mundeten, wäre allein diese Tatsache ein Grund, eine zukünftige Vernissage zu besuchen. Diese „Pinselzeit“ wird am 5. April von „Querbeet“, am 5. Juli von „Regional & Originell“ und am 25. Oktober von „Nächste Station: Malzeit“ abgelöst.
Na, wenn das nicht genial in unserer Gemeinde ist, was dann?
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Ausstellungseröffnung unter der Überschrift: "Zu den Hühnern gibt’s gleich noch das Rezept".
Lesen Sie den Beitrag --> hier
 

Foto zur Meldung: Einfach genial
Foto: Einfach genial

Neue Ausstellung eröffnet

(08.10.2018)
(HGH) In der Rehfelder Entreegalerie wurde am vergangenen Freitag wieder eine neue Ausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Stadt, Land und Mehr“ werden Werke der Malerin Manuela Hinkeldey bis Anfang Januar 2019 gezeigt.
 
Die vorherige Ausstellung „Entdeckungen“ der Strausberger Malerin Ingrid Maria Rank war auch der Unterstützung von UNICEF, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, gewidmet. Aus dem Erlös der verkauften Bilder und Karten und dem Spendenkörbchen konnten 677,45 Euro gespendet werden.
 
In der Pressemitteilung zur Eröffnung der Ausstellung wird zur aktuellen Werkschau geschrieben:
„Manuela Hinkeldey hat sich in unserer Region seit über einem Jahrzehnt als Malerin einen Namen gemacht. Während der Sommermonate öffnet sie mit einer Künstlerkollegin ihr Atelier in Prötzel und seit vielen Jahren ist sie auch Teilnehmerin bei den Offenen Ateliers in Brandenburg.
Sich selbst bezeichnet Manuela Hinkeldey als „Landei“. Aufgewachsen in der Region Teltow-Fläming sind ihre schönsten Kindheitserinnerungen mit der Natur verbunden. Die Wiesen, Wälder und Hügel ihrer Heimat haben sie geprägt. Nun malt sie das, was sie so nachhaltig beeindruckt hat, auf Leinwände. In ihren Motiven bleibt sie der Brandenburger Heimat treu. Manuela Hinkeldey malt mit Vorliebe Bäume im Wechsel der Jahreszeiten, das Spiel von Licht und Schatten, Kontraste in Form und Farbe. Der Komposition ihrer Bilder widmet sie große Aufmerksamkeit. „Menschen sieht man nicht auf meinen Bildern“, sagt sie, „die Stille, die Natur ohne Aktionismus, ihre Schönheit aus sich selbst heraus – das liebe ich und möchte es wiedergeben, festhalten, einfangen.
Mit Farben ist Manuela Hinkeldey von Kindheit an vertraut, ihr Vater übte das Malerhandwerk aus. Ihr Wunsch eines Kunststudiums realisierte sich nicht, sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und ist seit Jahrzehnten in einer Berliner Berufsschule tätig. Manuela Hinkeldey ist nun begeisterte Hobbymalerin, besuchte Workshops, Kurse in der Volkshochschule und betrieb jahrelanges Selbststudium.
Inzwischen hat sie ihre unverwechselbare klare Bildsprache gefunden und widmet sich auch der Natur in der Großstadt. So zeigt sie in der Rehfelder Ausstellung Bilder, die während eines viertätigen Stadtpleinairs in diesem Sommer entstanden sind. „Hier ist es noch spannender, Wichtiges aus der jeweiligen Szene herauszufiltern, sich im Großstadtgetümmel nicht zu verzetteln, nicht zu verlieren.“ Besonders haben es ihr die Krähen, die „putzigen Flattermänner“ angetan. „Sie sind aus Berlin nicht wegzudenken und ich sehe ihnen gerne zu.“ Klug und witzig, ja auch fast manchmal menschlich, vor allem sehr sozial“, so sieht Manuela Hinkeldey die schwarzen Gesellen.“
 
Für die Künstlerin war es eine große Freude, dass der Prötzeler Gemeindevertreter und ehemalige Ortsbürgermeister Olaf Kaupat die Laudatio zur Eröffnung der Ausstellung gehalten hat. Carsten Paschwitz hat die Vernissage in bewährter Weise mit seinem temperamentvollen Akkordeonspiel wieder musikalisch umrahmt.
 
Ein Besuch der Rehfelder Amtsstuben kann somit wieder mit einem Kunstgenuss verbunden werden.
 

Foto zur Meldung: Neue Ausstellung eröffnet
Foto: Neue Ausstellung eröffnet

Entdeckungen in der Entreegalerie

(09.07.2018)
(CP) Waren die Gestalter und Macher der Entreegalerie nach den letzten Ausstellungseröffnungen der Meinung: "mehr geht nicht", sind sie erneut eines Besseren belehrt worden.
Fulminant, ja bombastisch mit Besucherrekord wurde am 6. Juli 2018 die neue Ausstellung "Entdeckungen " in der Entreegalerie mit Arbeiten von Ingrid Maria Rank eröffnet. Dicht an dicht drängten sich die Gäste und zwängten sich, die neuen Bilder zu sehen.
Der Begrüßung durch den Bürgermeister war das neue "Grün-Weiss–Rehfelde-Lied" vorangegangen. Komponist Carsten Paschwitz hatte eine neue Version seines Liedes präsentiert und den Abend musikalisch stimmungsvoll begleitet.
Riamara Sommerschuh fand wieder die richtigen Worte, um die Künstlerin mit den Etappen ihres Wirkens und ihrer Lebensabschnitte vorzustellen. So erfuhren die Besucher über Ingrid Maria Rank, dass sie den Lehrerberuf ausübte und dann ins Hotelfach wechselte. Als selbständige Unternehmerin führte sie mit ihrem Ehemann das Hotel "Annablick" in Strausberg. Die Laudatorin zeigte auf, wie sie ihre Kunst entwickelte und nun durch Vielseitigkeit ihrer Arbeiten überzeugen kann. Wir sehen Florales in frohen Farben, atemberaubende Collagen, teils mit Krakeliertechnik, zeitlose Bilder in Acryl, harmonisch komponiert und mit handwerklicher Fertigkeit zum Ergebnis gebracht.
Ihr Engagement für UNICEF soll hier nicht unerwähnt bleiben. Ganz in ihrem Sinne geht der Erlös eines jeden verkauften Bildes jeweils zur Hälfte an die Hilfsorganisation. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um Schönes mit Gutem zu verbinden. Danke, liebe Ingrid Maria Rank für diese gelungene Ausstellung.
 

Foto zur Meldung: Entdeckungen in der Entreegalerie
Foto: Entdeckungen in der Entreegalerie

Ausstellung „Schalmeister auf Stöckelschuhen“

(10.04.2018)
(HGH) In der Entreegalerie ist in den nächsten Wochen eine besondere Ausstellung zu betrachten – eine Bilderschau mit Witz und Hintersinn – wie es heute in der Printausgabe des Märkischen Echo zu lesen war.
Am vergangenen Freitag hatten sich wieder zahlreiche Kunstinteressierte im Rehfelder Amtsgebäude eingefunden, um die neue Ausstellung zu eröffnen. In ihrer Laudatio würdigte Riamara Sommerschuh vom Amt Märkische Schweiz die Künstler Karin Kunkel und ihren Partner Hans-Jürgen Scheer.
„Kreativität ist eine Affäre zwischen Herz und Verstand – ein Aphorismus von Karin Kunkel, der treffend formuliert, was sie mit ihrem Partner Hans-Jürgen Scheer in künstlerischer Gemeinsamkeit inspiriert und ihren Alltag durchdringt. Der langjährige Filmrequisiteur und die Wirtschaftswissenschaftlerin haben sich nicht nur als Paar gefunden, sondern auch als kreativ bewegte Mitstreiter im Verein der Kunstfreunde in Erkner. Seit 2013 wohnen und arbeiten sie gemeinsam in Müncheberg. Lieblingsstücke wie der rote Schal und die Stöckelschuhe werden zu Akteuren von Bildideen, die sie von Natureindrücken, Reisen und ihrer wachen Lebensbeobachtung mitbringen. Ganz bewusst werden die Requisiten vor der Kamera in Szene gesetzt. Die Motivsuche erfolgt nach einer Grundidee, mit der sie Menschen zu neuen, eigenen und auch überraschenden Sichtweisen anregen wollen. Humor, Spaß und Augenzwinkern sind bei der Betrachtung ihrer Bilder absolut gewollt! Oft erschließt sich der „witzige Sinn“ erst mit dem Bildtitel, der sehr bewusst gewählt wird. Aus der Kombination von Bild und Titelzeile entstehen überraschende Pointen, die an Karikaturen denken lassen. Neue Gestaltungsmöglichkeiten werden ausprobiert, so Collagen auf selbst geschöpftem Papier. Karin Kunkel experimentiert besonders gern mit Worten und Textzeilen. Ihre selbst gefundenen Aphorismen bilden einen Teil der Rehfelder Ausstellung.“
Karin Kunkel trug ihre Aphorismen den Besuchern vor. Sie sind auch auf der Webseite zitate.de nachzulesen. Die Vernissage wurde in bewährter Weise von Carsten Paschwitz musikalisch – diesmal mit rockigen Titeln – umrahmt.
Auch wer nicht unbedingt die Verwaltung in den nächsten drei Monaten aufsuchen muss, sollte sich die Ausstellung zu den Öffnungszeiten des Amtes ansehen. Es lohnt sich allemal.
 

Foto zur Meldung: Ausstellung „Schalmeister auf Stöckelschuhen“
Foto: Oben: Hans-Jürgen Scheer, Karin Kunkel, Riamara Sommerschuh (v.l.)

Vernissage in der Entreegalerie

(11.01.2018)

(IR) Seit nunmehr einigen Jahren gehört zum ersten Freitag des neuen Jahres die Eröffnung einer neuen Ausstellung in der Rehfelder Entreegalerie. Carsten Paschwitz vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus konnte auch für 2018 vier Künstler gewinnen bzw. auswählen, die ihre Werke im Rehfelder Amtsgebäude präsentieren werdenBis April zeigt der Waldsieversdorfer Maler und Holzbildhauer Wilfried Klapprott seine Auswahl seiner Werke.

Riamara Sommerschuh vom Sachgebiet Kultur des Amtes Märkische Schweiz führte in ihren Laudatio aus:

In die schweren Zeiten des Kriegsendes hineingeboren, hat ihn der Wald seiner Heimat empfangen wie eine Mutter ihr Kind. Die Bäume wurden seine Brüder und die Jägerei entwickelte sich zu einer Leidenschaft. Als Wilfried Klapprott das erste Mal einen Bleistift in die Hand bekam, öffnete sich ein Tor zu den Zeichen, Figuren und Bildern in seinem Inneren, die nur darauf gewartet hatten, endlich erweckt zu werden. Das Malen lässt ihn seither nicht los und er kann es nicht lassen. Nicht als Lehrling der Forst, als er sich im Wohnheim das erste Atelier einrichtet, nicht auf seinen vielen Reisen, beruflich und privat, nicht als Experte für die Anzucht in den Folienzelten des Forstinstitutes in Waldsieversdorf. Nur die fünf Aufbaujahre der Baumschule in Tempelberg, im Auftrag der Firma Lürssen, ließen ihm keine Zeit mehr für die Kunst.

Wald und Kunst wurden die Pole seines Lebens, zwischen denen er pendelte und balancierte.

Vor knapp drei Jahrzehnten hatte Wilfried Klapprott seine erste Ausstellung im Rathaussaal von Müncheberg. Da waren seine Frau Ingrid und er bereits aus dem Eichsfeld in die Märkische Schweiz gezogen, weil Wilfried Klapprott vom Forstinstitut in Waldsieversdorf ein gutes Angebot bekam.

Doch es war diese besondere märkische Landschaft mit ihren Wäldern, Hügeln, Schluchten und Tälern, die den Ausschlag gab für ihre Entscheidung. Eine Entscheidung, die sie nie bereuten.

Und diese Landschaft ist nun Gegenstand seiner neuen Ausstellung in Rehfelde. Es ist wie beim Bergwandern. Man muss sich auf jeden Schritt konzentrieren und trotzdem oder gerade deshalb kann man die Umgebung mit vollen Zügen genießen. So geht es mir beim Umgang mit Bleistift, Pinsel oder Stechbeitel. Die Konzentration ermöglicht mir, meine Stimmungen und Gefühle umzusetzen.“, sagt Wilfried Klapprott von sich.

Seit fünf Jahren ist er im sogenannten Ruhestand und kann sich nun voll und ganz auf seine Kunst – das Malen und Holzbildhauen – konzentrieren.

Auf seinem Anwesen in Waldsieversdorf steht seit über einem Jahrzehnt die Kunst- vund Geschenkehütte, die seine Frau Ingrid erfolgreich betreibt. Dort sind selbstverständlich auch die Werke ihres Mannes ausgestellt und käuflich zu erwerben.

Wilfried Klapprott gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerkes „Kunst und LebensArt Märkische Schweiz“ und leitete über viele Jahre den Waldsieversdorfer Mal-und Zeichenzirkel.

Seine Kunst stellte er an zahlreichen Orten aus, so in Waldsieversdorf, Buckow, Strausberg, Müncheberg, Wriezen, Storkow, Weißenborn-Lüderode, Bad Saarow, Tempelberg, Friedersdorf u.a.“

Der Chronist muss auch vermerken, dass Bürgermeister Reiner Donath die Anwesenden begrüßte, ein frohes und gesundes neues Jahr wünschte und den Akteuren dankte. In bewährter Weise umrahmte Carsten Paschwitz mit Akkordeon, Becken und Drum die Vernissage spielte neben der Melodie seines Rehfelde Liedes und weitere schmissige Titel.

Die Besucher werden bestimmt viel Freude bei der Betrachtung der Bilder haben.

Foto zur Meldung: Vernissage in der Entreegalerie
Foto: Vernissage in der Entreegalerie

Späte Impressionen

(07.10.2017)

(IR) Hans Eichenberg aus Strausberg, engagierter Bürger, Hobbyfotograf und Autor von Büchern hat in diesem Sommer seinen 80. Geburtstag gefeiert und sein neues Lebensjahrzehnt mit einer Premiere begonnen. In der ersten Ausstellung seiner Malerei in der Entreegalerie in Rehfelde werden 50 Bilder seines Schaffens gezeigt. Er malt das, was ihm lieb und vertraut ist – seine Heimat in der Magdeburger Börde, die märkischen Landschaften, Natureindrücke von zahlreichen Reisen. Unverstellt, naiv könnte man sagen, doch mit einer wieder erkennbaren Klarheit und Farbigkeit drücken die Bilder seinen Stil aus.

Die Vernissage am gestrigen Freitag hat Bürgermeister Reiner Donath mit bewundernden Worten für die künstlerische Leistung eröffnet. Dr. Gerhard Giese würdigte in seiner Laudatio den Künstler, der erst vor drei Jahren mit der Malerei begann, zu Papier, Leinwand und Acryl gegriffen hat und nun ein ausfüllendes Hobby wahrnimmt. In bewährter Weise sorgte Carsten Paschwitz für die stimmungsvolle musikalische Umrahmung. Die Gäste konnten sich auch an den Backkünsten des Malers mit seinem selbstgebackenen schmackhaften Kuchen erfreuen. Ein Besuch der neuen Ausstellung ist in jedem Fall lohnend.

Foto zur Meldung: Späte Impressionen
Foto: Dr. Gerhard Giese - Hans Eichenberg - Sigrid Münter - Reiner Donath - Ria-Mara Sommerschuh (Reihe vorn - v.l.)

Neue Ansichten in der Galerie

(15.07.2017)

(CP) Unter großem Zuspruch fand am 7. Juli 2017 die Eröffnung der neuen Ausstellung „Ansichten“ in der Entreegalerie Rehfelde statt. Die Künstler Sabine Brosch und Heinz Gierth gaben sich die Ehre und erfüllten die Galerie mit neuem Leben. Eine angenehme Symbiose zweier Künstler, die auch miteinander befreundet sind, wo keiner dem anderen die Show zu stehlen versucht.

Zum einen Sabine Brosch, die sich in den verschiedenen Malformen wie Acryl, Aquarell oder Öl bewegt und zum anderen der 93 jährige Heinz Gierth, der neben seinen Arbeiten auch durch seine Vitalität begeistert.

Musikalisch wurde diese Eröffnung in bewährter Form von Carsten Paschwitz begleitet. Dem Wunsch der Aussteller folgend, hatte er auch eine HAMMOND – Transistor Orgel mitgebracht und Heinz Gierth nutzte diesen Augenblick, um seine Frau zum Tanz zu bitten.

Besuchen Sie, liebe Gäste, nun rege die derzeitige Ausstellung in der Galerie im Rehfelder Amtsgebäude und erfreuen sich an den neuen Bildern!

Foto zur Meldung: Neue Ansichten in der Galerie
Foto: Neue Ansichten in der Galerie

Neue Ausstellung in Re​​​​​​​hfelder Entreegalerie

(09.04.2017)
(CP) Punktlandung! Mit Fotografien von Diana Jaitner wurde am vergangenen Freitag die neuerliche Ausstellung in der Rehfelder Entreegalerie eröffnet. Mit 28 Jahren ist Diana Jaitner die jüngste Ausstellerin und in dritter Generation in der Galerie vertreten. Die gebürtige Münchebergerin studierte nach dem Abitur Geschichte an der TU Dresden. 2005 begann sie die Arbeit mit der Makrofotografie und vertiefte diesen Stil in der Folgezeit.
SEHNSUCHTSORTE - nennt sie ihre Ausstellung; dabei erkennt man ihre Sehnsucht nach Weite und die Suche nach Ruheorten, an denen Besinnung möglich ist und sie auch ihrer Krankheit die Stirn bieten kann. Gedanklich kann sie an diese Plätze immer wieder zurückkehren und überläßt es den anderen zu singen: ...ich war noch niemals in New York…! Sie hat es getan, erlebt und uns ihre Eindrücke geschenkt , danke Diana!
Musikalisch wurde die Veranstaltung von Carsten Paschwitz umrahmt; wunschgemäß hatte er Countrymusik auf den Plan gebracht und sein Debut an der Mundharmonica gegeben.
Rundum also eine gelungene Eröffnung, zu der die Gäste mit einem liebevollen Buffet der Familie Jaitner verwöhnt wurden . Zu sehen ist die Ausstellung nun noch bis Anfang Juli.
Bilder von der Ausstellungseröffnung --> hier

Foto zur Meldung: Neue Ausstellung in Re​​​​​​​hfelder Entreegalerie
Foto: Neue Ausstellung in Re​​​​​​​hfelder Entreegalerie

Bunte Vielfalt in der Rehfelder Entreegalerie

(07.01.2017)

(BH) Als am 06. Januar 2017, um 18 Uhr, fröhliche Akkordeonklänge des Musikers und Malers Carsten Paschwitz den Beginn der ersten Vernissage in diesem Jahr ankündigten, sah man in den Gesichtern der zahlreichen Besucher frohe Erwartung, die Bilder der Rehfelder Hobbymalerin Andrea Rosenberg betrachten zu können. Sie hatte sich lebendige Musik gewünscht, die zu ihren Werken passt und Freude vermittelt. Diese Einstellung ist ein Funke, der aus dem Gesicht der Künstlerin sprüht, in ihren sehr farbenfrohen Motiven zum Ausdruck kommt und den Betrachter ansteckt.

Darauf ging auch Bürgermeister Reiner Donath ein, als er die Malerin mit den roten Kornblumen auf dem Bild verglich, vor dem sie dem Publikum zugewandt stand. Frau Sommerschuh, Leiterin des Kultur-und Tourismusamtes Märkische Schweiz strahlte ebenfalls, als sie Andrea Rosenberg als Malerin beschrieb. Zur großen Freude der Anwesenden stellte sich die Künstlerin selbst vor und beeindruckte die Zuhörer durch ihre liebevolle Schilderung über den Einfluss ihres Vaters, der ihr die Schönheiten der Natur nahebrachte. Wie er und andere Familienmitglieder ergriff sie den Lehrerberuf. Die Fächer Biologie und Geografie unterrichtet Frau Rosenberg am Strausberger Theodor-Fontane-Gymnasium und findet ihren Beruf, ihre Schüler und die Geheimnisse von Flora und Fauna noch immer spannend.

Seit drei Jahren malt sie überwiegend mit Acryl und probiert auch schon einige Fluid-Techniken aus, interessante Farbmischungen. Sie stellt fest, dass es ein sehr schöner Ausgleich für ihre Arbeit ist. Wenn sie in ca. 3½ Jahren in den wohlverdienten Ruhestand eintreten kann, will sie dieses Hobby durch Workshops vertiefen. Im Kreise ihrer Lehrerkollegen ist Andrea sowohl für Fröhlichkeit und selbst gemalte Geschenkbilder, als auch für ihre sensationelle Mohn-Sahnetorte bekannt. Diese stand u.a. auch auf dem kalten Buffet und wurde mit einem köstlichen Tröpfchen von ihrer guten Bekannten Sylvia Schulz gereicht. Dass sie nicht nur unterrichtet, einige Schülerinnen waren auch anwesend, sondern auch toll kocht und bäckt, kennt man von ihr, aber dass sie auf ihrem Boden seit Jahren solch eine Vielzahl von Bildern aufbewahrt und nun erstmalig eine Ausstellung wagt, ist eine große Überraschung.

Ihre anwesende Familie kann sehr stolz auf sie sein. Bescheiden brachte Frau Andrea Rosenberg zum Ausdruck: „Mit dieser Ausstellung möchte ich einfach nur die Welt ein wenig bunter machen.“ Das ist ihr gelungen. Vielen Dank! Alles Gute im Neuen Jahr, vor allem Gesundheit und noch viele gute Ideen!

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet unter der Überschrift "Bilder der Lebensfreude" von der Vernissage.
Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Ausgewählte Bilder der Ausstellung --> hier

Foto zur Meldung: Bunte Vielfalt in der Rehfelder Entreegalerie
Foto: Bunte Vielfalt in der Rehfelder Entreegalerie

Quattro-FONIE in der Galerie

(10.10.2016)

(HGH) Vier Künstler, die alle in Rehfelde leben und wirken, stellen für die nächsten drei Monate ausgewählte Werke ihres Schaffens in der Entreegalerie aus. Die Wände in den Fluren des Amtsgebäudes sind mit Fotografien, Gemälden und Collagen reich bestückt. Schon auf der linken Wand im Eingangsbereich sind die verschiedenen Techniken der Ausstellenden zu sehen.

Jürgen Wenzel zeigt eindrucksvolle, großformatige Fotografien, die Details und spannende Momente erfassen. Carsten Paschwitz erstaunt den Betrachter immer wieder mit den Ergebnissen seiner ungewöhnlichen „Fingermaltechnik“. Sigrid Münter überzeugt mit ihrer kreativen Arbeit beim Gestalten von Papiercollagen und beim Textildruck. Elvira Mewes dokumentiert mit den maritimen Motiven ihre Liebe zur Küste und dem Meer mit stimmungsvollen Gemälden.

Am vergangenen Freitag wurde die Ausstellung bei regem Besucherinteresse von der stellvertretenden Bürgermeisterin Heidrun Mora eröffnet. In ihrer Laudatio stellte Riamara Sommerschuh vom Amt Märkische Schweiz das „Künstler-Kleeblatt“ vor, würdigte sein Wirken und die jetzige gemeinsame Ausstellung. Sie konnte auch feststellen, dass „ … alle vier ausstellenden Künstler aus Sachsen und Thüringen ins Brandenburgische gezogen sind. Vielleicht rührt daher die gemeinsame Haltung, sich rasch zu erden, zu wurzeln und zu verbinden mit ihrer neuen Wahlheimat Rehfelde.“ Rehfelde kann stolz sein, solch eine Kunstszene zu besitzen. Für die schwungvolle musikalische Umrahmung sorgte Vlado Stanek am Saxophon. Alle Besucher erhielten einen von Sigrid Münter gefertigten Papierkranich mit der Botschaft, die Galerie rege zu besuchen.

Rehfelde hat wieder eine sehr beeindruckende und interessante Ausstellung in der Entreegalerie.

 

Fotoserie von der Veranstaltung --> hier

Foto zur Meldung: Quattro-FONIE in der Galerie
Foto: Quattro-FONIE in der Galerie

Neue Ausstellung in der Entreegalerie

(10.07.2016)

(IR) Am vergangenen Freitag wurde die dritte Ausstellung in diesem Jahr in der Rehfelder Entreegalerie eröffnet. Seit nunmehr 15 Jahren wird diese Tradition gepflegt. Am 02. August 2002 wurde als erste Ausstellung, die aus dem Brandenburger Landtag geholte Fotoausstellung der Ihlower Künstlerin Monika Schütze mit damals überschaubarer Resonanz gezeigt.

Heute mutet es schon befremdlich an, wenn zwischen den Ausstellungen keine Bilder die Flure des Amtsgebäudes schmücken – so Bürgermeister Donath in seinen Eröffnungsworten.

In der Laudatio für die Künstlerin Sylvia Giertz führte Riamara Sommerschuh – Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz - aus:

„Ein Querschnitt“ nennt Sylvia Giertz ihre Ausstellung hier in der Entreegalerie. Sie zeigt Bilder aus einem Jahrzehnt ihres Schaffens. Nach zahlreichen Beteiligungen an Gemeinschaftsausstellungen und eigenen Ausstellungen stellt sich Sylvia Giertz heute auch als Bürgerin unseres Amtes vor. Seit einigen Jahren wohnt sie mit ihrem Mann in Garzau.

Ein Querschnitt – das deutet auf Vielfalt hin. Und der Betrachter dieser Ausstellung wird nicht enttäuscht. Da gibt es Landschaftsbilder in den verschiedenen Jahreszeiten, da gibt es Stillleben und neben der vorwiegend naturalistisch-impressionistischen Ausdrucksweise auch gelungene abstrakte Malerei. Unterschiedliche Stimmungen drücken sich in den Bildern aus – Freude, Begeisterung, Romantik und auch Trauer.

Und doch zeigt sich hier kein Sammelsurium, sondern ein harmonisches Zusammenspiel. Immer sind es kraftvolle Bilder mit großer stilistischer Klarheit und einer berührenden, ausdrucksstarken Farbigkeit. Es sind durchweg Bilder in Öl gemalt. Auch wenn Sylvia Giertz immer wieder gern unterschiedliche Techniken ausprobiert – ob Radierung, Druck, Aquarell – so gibt sie doch der Ölmalerei den Vorzug.

Es sind Bilder aus einer starken inneren Verwurzelung, wie mir scheint. Eine Frau, die sehr klar wirkt. Die als Studentin der Betriebswirtschaft in Berlin neugierig durch die Fensterscheiben auf das Treiben im Otto-Nagel-Studio schaute, später erste Zeichnungen vorlegte und dann viele Jahre lang dieser Ausbildungsstätte für Laien die Treue hielt. Treu bleibt Sylvia Giertz auch ihrer heimatlichen Landschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Landschaft zieht sich wie ein roter Faden durch ihre Bildmotive.

Inzwischen fährt sie drei, vier Mal im Jahr mit ihren Cousinen auf das mütterliche Anwesen im heimatlichen Demmin. Dort wird dann jeweils ein ganzes Wochenende kreiert und ausprobiert, gemalt, getöpfert und künstlerischer Austausch gepflegt. Vorwiegend an diesen Wochenenden entstehen ihre Bilder.

Die Bilder von Sylvia Giertz sind unbedingt und klar, voller Lebenskraft und Fülle, in allen Wettern des Lebens. Sie geben Raum für Gefühle, Innenschau und öffnen hoffentlich auch diese und jene Kraftquelle in der eigenen Mitte des Betrachters.

Ich wünsche dieser kraftvollen und sehr harmonischen Ausstellung viele interessierte Besucher.

Nicht unerwähnt bleiben soll die wie immer perfekte musikalische Umrahmung durch Carsten Paschwitz am Akkordeon und die vorzügliche Bewirtung der Gäste mit Getränken und äußert schmackhaften, mit viel kulinarischem Können vom Ehegatten der Künstlerin hergestellten Häppchen.

 

Bilder von der Vernissage  --> hier

Foto zur Meldung: Neue Ausstellung in der Entreegalerie
Foto: Neue Ausstellung in der Entreegalerie

Wind und Wellen in der Rehfelder Entree-Galerie

(09.04.2016)

(BH) Die Vollblut-Künstlerin Andrea Reski, Vorsitzende des Müncheberger Malclubs „Begegnung“, polnisch „Spotkanie“, drückt mit ihrer Heiterkeit im Gesicht aus, was ihr auf der Seele liegt. Mit kräftigen Farbtönen, vorrangig Blau, fängt sie Stimmungen und Augenblicke am Meer ein und lässt den Betrachter in Erinnerungen an einen schönen Urlaub an der Ostsee schwelgen oder sich einfach freuen, auch träumen.

Aus Bremen stammend hat Frau Reski ihre Heimat in Märkisch-Oderland gefunden. Im Kreise ihrer deutschen und polnischen Malfreunde werden Veranstaltungen organisiert, die die Künstler in einer warmherzigen Atmosphäre zu Kreativität und Freundschaften inspirieren. Bei dieser Vernissage am 08. April 2016 in Rehfelde wurden die zahlreichen Gäste wieder herzlich vom Bürgermeister und der Polnisch-Dolmetscherin begrüßt. Marion Schinske von den Müncheberger Malfreunden erzählte sehr eindrucksvoll, mit welcher Freude und Schaffenskraft Andrea Reski ihre Bilder gestaltet. Das spürten die Besucher unmittelbar beim Rundgang, begleitet durch Carsten Paschwitzs Akkordeonklänge passend zum Thema, denn seine Mütze und das Lied“ Nimm mich mit Kapitän auf die Reise...“ luden sogar zum Mitsummen ein. Er hatte auch am Anfang der Vernissage jedem Besucher ein gefaltetes Boot geschenkt, das Hinweise auf weitere Ausstellungen enthielt.

 „Sie sind zu einer schönen Tradition geworden, die Ausstellungen in der Rehfelder Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz. Vier, meist regional ansässige Künstler und Künstlerinnen können sich hier in jedem Jahr einem interessierten Publikum mit ihren Werken präsentieren. Kulturförderung gehört zum Anliegen der Amtsverwaltung, die dies in vielfältigen Aktivitäten, von der Konzertreihe „Feldstein und Musik“, den Offenen Ateliers, in Netzwerken  wie „Kunst & LebensArt“  bis hin zu diesen Ausstellungen zum Ausdruck bringt.“ Diese Gedanken von Frau Sommerschuh, der Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz sind ein großes Lob für Rehfelde.

Vielen Dank Frau Reski für die Möglichkeit, in den nächsten Wochen diese schönen Bilder betrachten zu können. Vielen Dank auch für die schmackhaften Leckereien und die Möglichkeit zum Anstoßen. In diesem Sinne: Es lebe die Kunst, das Thema des Künstlers und die Freude, die beim Betrachter ausgelöst wird. Weiter so bei guter Gesundheit!

Foto zur Meldung: Wind und Wellen in der Rehfelder Entree-Galerie
Foto: Wind und Wellen in der Rehfelder Entree-Galerie

Fotos durch die Glasschale

(09.01.2016)

(BH) Es erschien ein Taschenlampenstrahl, der sich tastend bei klopfender Musik und poetischen Worten langsam suchend vorwärts bewegte. Verwundert verstummte das zahlreich erschienene Publikum zur ersten Vernissage gestern im neuen Jahr im Gebäude der Amtsverwaltung in Rehfelde.

Dann! Bei Licht betrachtet, lag erhöht auf rotem Samt, eine kompakt golden scheinende Glasschale.

Frau Mora, die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Rehfelde, begrüßte die in Müncheberg lebende Künstlerin Gerda Wohlgehagen aufs herzlichste. Frau Sommerschuh vom Kultur- und Tourismusamt Märkische Schweiz bewunderte die außergewöhnliche Technik, mit der die liebevoll gärtnernde Künstlerin es schafft, die sie umgebende Natur voller Staunen, wie mit Kinderaugen zu betrachten. Frau Wohlgehagens Enkelin erzählte, dass die Fotografien durch den Aschenbecher 2014 zufällig entstanden. Die Brechung des Lichts spiegelt ausgewählte Objekte in interessanten, bizarren Formen wider. Die Kombination aus Glasreflexen, Licht und Pflanzenelementen ist für die 1942 geborene Künstlerin faszinierend.

Mit dem Titel: “Wunder gibt es immer wieder“ vermittelte das Akkordeon, gespielt von Carsten Paschwitz, wie schon am Beginn der Ausstellung eine ganz besondere Atmosphäre, die sich bei Gesprächen, Häppchen und Gläschen noch lange hielt.

Vielen Dank an Frau Wohlgehagen und ihre Familie, die mit diesen Fotografien  die Gänge der Amtsverwaltung in der Elsholzstraße bis Ende März farbenfroh erhellen.

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet gleichfalls zur Vernissage --> hier

Im Gästebuch Eintrag Nr. 93 ist eine Meinungsäußerung zu dieser Vernissage geschrieben.

Foto zur Meldung: Fotos durch die Glasschale
Foto: Fotos durch die Glasschale

Entreegalerie mit neuer Ausstellung

(21.10.2015)

(IR) Unter der Überschrift "Bilder in leuchtender Farbigkeit" berichtet heute die Märkische Online Zeitung über die neue Ausstellung von Roswitha Schulz in der Rehfelder Entreegalerie. Das gezeigte Gemälde wird mit dem Hinweis auf die Diskussionen in der Gemeinde zur Windenergie veröffentlicht. 

 

Lesen Sie den Artikel  --> hier

Über die Vernissage wurde  bereits berichtet --> hier

Foto zur Meldung: Entreegalerie mit neuer Ausstellung
Foto: Entreegalerie mit neuer Ausstellung

Rock ’n’ Roll in der Galerie

(11.10.2015)

(HGH) Stürmischer Beifall in der Rehfelder Entreegalerie am vorigen Freitag war der Lohn für Carsten Paschwitz, der mit seinem Akkordeon für die letzten Besucher der Vernissage einige Rock ’n’ Roll-Hits der 50er und 60er Jahre virtuos spielte und sang. Musikalisch eröffnet wurde die neue Ausstellung „Wer malt sieht mehr“ auf Wunsch der ausstellenden Künstlerin mit der „Barcarole“ von Jacques Offenbach. Inspiriert von den gezeigten Bildern fand Bürgermeister Reiner Donath emotionale Begrüßungsworte. Nach einem Volksmusikreigen mit Herbert Roth-Melodien würdigte Ria-Mara Sommerschuh – Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes - die Malerin Roswitha Schulz in ihrer Laudatio:

„Himmel und Erde, der Fluss, das Meer, Wiesen, Bäume und Wege. Es ist nicht das Motiv an sich, das ihr den Impuls zum Malen gibt, sagt Roswitha Schulz. Die Farben faszinieren sie; das Spiel von Licht und Schatten regt ihre Fantasie an.

Mit Vorliebe malt sie in Öl. Da bleibt Raum zum Spüren, Beobachten, Korrigieren, und immer wieder zum Innehalten. Sie male aus dem Bauch heraus, doch folgt sie ihren Impulsen mit Bedacht und bewahrt sich deren Energie für den einen Strich, den einen Farbton, den einen Schatten, der jenes Licht entfacht, das ihre Bilder durchdringt. Dieses Licht, das die Akkorde anschlägt, die Farben zum Schwingen und Tönen bringt.

Roswitha Schulz griff als Rentnerin zu Pinsel, Farbe und Palette und war von sich selbst, von ihren Bildern überrascht. Neuland tat sich auf, das sie mit der ihr eigenen Intensität und kreativen Lust eroberte. Sie besuchte Kurse, Workshops, nahm Unterricht im Porträtzeichnen und schloss sich Künstlergemeinschaften und Netzwerken an.

Die Natur ist ihre Inspiration. Das Wunderbare im Alltäglichen zu entdecken, bereitet ihr Glücksgefühle. Malen ist für Roswitha Schulz ein fortwährender Prozess und bedeutet ihr vor allem, immer neu und immer tiefer sehen zu lernen, mit dem Herzen auch und mit allen Sinnen.

Sie probiert verschiedene Techniken aus, spürt mit Pastellkreiden den Landschaften in der Natur und in den menschlichen Gesichtern nach. Doch ihre Vorliebe für die Ölmalerei bleibt ungebrochen. Sie entspricht ihrer Eigenart, gibt ihr Raum und Mut, sich dem Fluss des schöpferischen Prozesses ganz hinzugeben:

Kein Zuviel, kein Zuwenig, das rechte Maß, die innere Ordnung, die Gesetze beachten, die Spannung halten. Wenn es gelingt, beginnt das Bild zu atmen. Harmonie breitet sich aus.“

Für die Besucher des Amtes in der Elsholzstraße sind nun wieder bis zum Ende Jahres neue, beeindruckende und gut anzuschauende Bilder zu sehen. Auch für den, der im Amt nichts zu erledigen hat, lohnt es sich vorbeizuschauen.

Die Werke können auch käuflich erworben werden – Weihnachten steht ja vor der Tür. 

Foto zur Meldung: Rock ’n’ Roll in der Galerie
Foto: Rock ’n’ Roll in der Galerie

Ein Hauch von Unsichtbarem

(13.07.2015)

(BH) Zahlreiche Interessierte betraten am vorigen Freitag die Gänge in der Amtsverwaltung in Rehfelde und spürten schon an der Tür eine angenehm freudige Atmosphäre. Die Rehfelder Hobbymalerin Karin Wolff eröffnete nach 10 Jahren ihre zweite Ausstellung in der Entreegalerie. Sie war von Gästen umringt, Blumen wurden überreicht, allgemeines Gemurmel erfüllte den Raum, Blicke wanderten zu den Bildern und beim ersten Rundgang wirkten bereits die Farben, die den Betrachter regelrecht anspringen, fesseln oder stutzig werden lassen. Es wurde fotografiert, die Snacks und Getränke ausgewählt und bald begrüßte Bürgermeister Reiner Donath die Künstlerin und alle Gäste sehr herzlich. Er ermunterte, die Bilder unter dem Aspekt ihrer interessanten Ausführung zu betrachten und das nicht gleich Sichtbare für sich selbst zu erschließen, um darüber nachdenken zu können.

Beim Verständnis der Bilder half Karin Wolff selbst, doch zuvor sang Carsten Paschwitz ihr Wunschlied „The Girl from Ipanema“ und begleitete es auf seinem alten Schmuckstück, einer echten Hammondorgel plus Keyboard.

Ja, was gibt eine Künstlerin preis, wenn sie Freude daran hat, Geheimnisvolles und Verwinkeltes im vermeintlich Bekannten darzustellen? Dieser Herangehensweise stellt sich Karin Wolff und möchte für sich und andere einen Schleier vom Alltäglichen lüften, der wie ein Hauch über ihm liegt. Um diesem selbst gewählten Anspruch zu genügen, dankte Karin emotional stark berührt ihrer Künstlergruppe “Kontrapost“ und besonders dessen Leiter Ulrich Jörke. Sie entwickelte ihren Stil, indem Hintergrundwissen als Symbole verarbeitet werden. Sei es der Dreispitz der Preußen und der Zirkel des Vermessers von Schmettau im Bild über die Pyramide in Garzau oder der Farbdonner zur Afghanistanthematik, sowie die pralle Weiblichkeit in ihren Akten.

Diese Kombination aus Wirklichkeit und eigener Zusammenfassung eines Themas, zeigt sich bereits in ihrem Bild zum Lilienrundweg, das im Tourismuspavillon hängt. Frau Riamara Sommerschuh vom Kultur- und Tourismusamt brachte den Gästen die Künstlerin als studierte Sprachmittlerin nahe, die mit ihren Bildern für Charme und „Bewegung“ im Amt sorgt, weil die gelungene Verbindung von Kunst und Verwaltung in Rehfelde beispielhaft ist. Die Ernsthaftigkeit, mit der die Künstlerin das Leben betrachtet und in ihrer kräftigen Farbgestaltung widergibt hilft dem Betrachter, mit offenen Augen durch`s Leben zu gehen.

Dankeschön, liebe Karin Wolff, für geheimnisvolle Bilder, die im Gedächtnis bleiben.

 

Artikel in der Märkischen Online Zeitung --> hier

[Bilder von Karin Wolff]

Foto zur Meldung: Ein Hauch von Unsichtbarem
Foto: Ein Hauch von Unsichtbarem

Bildgespräche in der Entreegalerie

(10.01.2015)

(HGH) Die erste Ausstellung in 2015 in der Entreegalerie Rehfelde wurde gestern mit Werken von Bettina Jagemann-Ortner eröffnet. Die Künstlerin lädt zu „Bildgesprächen“ ein und zeigt Malerei und Collagen.

Laudator der Ausstellungseröffnung war der Bildhauer und Gartendesigner Uwe Steinkamp vom Atelier Zachariashof in Ihlow. Mit den folgenden Worten stellte er die Künstlerin vor und würdigte ihr Schaffen:

„Liebe Betti, liebe Gäste unserer heutigen Vernissage.

Es ist mir ein besonderes Vergnügen, diese Laudatio halten zu dürfen; insbesondere auch deshalb, weil es meine erste ist.

Insofern haben die Namensgeber dieses Ortes mit dem Begriff „Entree-Galerie“ anlässlich unserer heutigen Causa ins Schwarze getroffen: es ist sowohl für mich ein „Entree“, ein Eintritt in etwas Neues, als auch für die Künstlerin selbst, nämlich als ihre erste Ausstellung in dieser Region, der, so hoffe und wünsche ich, nach diesem „Entree“, diesem Eintritt und Beginn, noch viele weitere folgen mögen.

Bettina Jagemann-Ortner, von ihren Freunden – und also auch von mir - liebevoll Betti genannt, wurde 1962 in Cuxhaven geboren. Sie entdeckte schon in jungen Jahren als Kind und Schülerin ihre große Liebe zum Zeichnen und Malen. Glücklicherweise wurde dies von ihrem Elternhaus sehr gefördert, und so stellten sich bald erste Erfolge ein. Der Zyklus „Jahreszeiten“, stark an naive Malerei erinnernd, sowie erste Versuche in Öl, wurden damals in der französischen Partnerschule ausgestellt.

Entscheidende und prägende Schritte in der künstlerischen Entwicklung zu einem eigenen und selbstbestimmten Weg wurden Betti gewiesen durch die Freundschaft zu und Lehrzeit bei Professor Wulf Kirschner, der in den 80er und 90er Jahren in Cuxhaven lebte.

Bettis künstlerisches Oevre erweiterte sich in der Folgezeit durch erste Arbeiten in Aktzeichnen, Holzdruck sowie freier Malerei mit Temperafarben.

1983 gibt Betti ihre Bewerbungsmappe bei den Kunsthochschulen Bremen und Kassel ab. Da ihr das Abitur als Zulassungskriterium fehlt, erhält sie die Möglichkeit der Hochbegabten-Zulassung, die sie um nur drei Punkte von 30 nötigen Punkten verfehlt.

Nach der Ablösung von Professor Kirschner folgt die Gründung einer Ateliergemeinschaft mit Jahn-Schüßler, Rebehm und S. Langerfeld. Die Früchte dieses Schaffens werden in verschiedenen Gemeinschaftsausstellungen in Cuxhaven in der Zeit zwischen 1985 und 1987 an das Publikum herangetragen. Da einer der Lebenspartner ihrer Atelierfreundinnen ein Jazz-Musiker ist, werden diese Ausstellungen für die Besucher oft ein Gemeinschaftserlebnis von bildender Kunst und Musik.

1991 übersiedelt Betti nach Strausberg. Hier steht zunächst das Berufliche, nämlich die Selbständigkeit mit der Gründung eines Wäschefachgeschäftes im Vordergrund. Für Persönliches und Kreatives, also mithin für die Malerei und bildende Kunst, bleibt wenig Raum und Zeit.

Doch Bettis Kreativität bahnt sich alsbald wieder ihren Weg; sie beginnt, mit Sand und Erde zu experimentieren. Ab 2005 dann widmet sie sich wieder intensiv dem Malen und Zeichnen, und zwar bei dem Berliner Künstler Christopher Balzer in dessen Atelier am Frankfurter Tor. Betti nimmt Kurse über Bildkomposition, Tanzakt und Aktzeichnen.

In diese neue Phase des Arbeitens fließen wie selbstverständlich die Erfahrungen ihrer langjährigen Selbständigkeit, dem Betreiben ihres Wäschefachgeschäftes, mit ein. Unter anderem daraus entwickelt die Künstlerin in der Folgezeit die Kunstform der Collage als eine weitere Antwort auf die Herausforderungen ihrer experimentierfreudigen Kreativität.

Viele Ergebnisse dieses Schaffens sehen wir nun hier in der Ausstellung, und wir erkennen unschwer, dass die Künstlerin es liebt, gelernte Standards zu verlassen und sich auf eigene Entdeckungsreisen zu begeben.

Die Arbeiten muten oft an, wie in kindlicher Spielfreude entstanden, doch bemerken wir unmittelbar, dass hier eine Malerin am Werke ist, deren auch handwerkliches Können sich über viele Jahre wahrhaft leidenschaftlich entwickelt hat.

Liebe Betti, ich wünsche Dir auch für die Zukunft weiterhin die Freude und Leidenschaft, an der Du uns heute in Deiner Ausstellung hier teilhaben lässt.

Danke und alles, alles Gute.“

Ria-Mara Sommerschuh – Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz - hob hervor, dass mit diesen Ausstellungen in der Entreegalerie den Bürgern, die hierher zu ihren Amtsgeschäften kommen, seit vielen Jahren ein überzeugendes kulturelles Angebot über das künstlerischen Schaffen in der Region unterbreitet wird und dankte der Künstlerin für die Ausstellung dieser Werke.

Auch schon gute Tradition sind die Eröffnungsworte vom Bürgermeister Reiner Donath. Er dankte den rund 30 Besuchern für ihr Interesse, trotz des stürmischen und regnerischen Wetters der Vernissage beizuwohnen und würdigte diese neue Ausstellung.

Für die musikalische Umrahmung sorgte in bewährter Weise Carsten Paschwitz am Akkordeon. Die Melodie des Rehfelde-Liedes und ein Medley bekannter alter Melodien brachte er zur Freude der Künstlerin und der Gäste zu Gehör.

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet gleichfalls über die Vernissage. Lesen Sie den Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Bildgespräche in der Entreegalerie
Foto: Bettina Jagemann-Ortner (l.) - Ria-Mara Sommerschuh (r.)

Ausstellung "Meine Palette" eröffnet

(11.10.2014)

(HGH) Am gestrigen Freitagabend kamen über 50 Kunstinteressierte in die Rehfelder Entreegalerie zur Eröffung der Ausstellung "Meine Palette" der Münchberger Künstlerin Ines Jaitner. Bürgermeister Reiner Donath begrüßte insbesondere die zahlreichen Müncheberger Gäste und zeigte sich erfreut über die neue farbenfrohe Präsentation.

Riamara Sommerschuh - Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz - würdigte die Künstlerin in ihrer Eröffnungsansprache und führte aus:

"Herzlich willkommen an diesem sommerlichen Herbsttag in Rehfelde! Wieder steht die Eröffnung einer Ausstellung an. Und wieder ist es eine engagierte und vielseitige Künstlerin aus unserer Region, die sich mit ihren Bildern zum Ausdruck bringt.

Ines Jaitner malt und zeichnet, werkelt und gestaltet von Kindesbeinen an. Das ist ihr in die Wiege gelegt worden. Als sie später eine Ausbildung zum Forstfacharbeiter am Staatlichen Forstbetrieb in Müncheberg absolviert hatte, ergriff sie die Gelegenheit, ihre nun erworbene wissenschaftliche Betrachtungsweise der Natur mit der Liebe zur Malerei, zur Kunst schlechthin, zu vereinen. Möglich wurde dies durch eine Struktur, die es in der DDR in zahlreichen großen Betrieben gab – die Konsumgüterproduktion.

Das Holz, die Bäume, der Wald mit seinen Tieren und Pflanzen wurden von der Wissenschaft, über die Praxis bis hin zur Wildfleischverarbeitung und zur Kunst thematisiert. In der Abteilung Konsumgüterproduktion wurden Holzreste künstlerisch verarbeitet. Es wurde gemalt, geschnitzt und gedrechselt. Und der Wald war das Motiv für vielfältige künstlerische Bilder. Heute gibt es zahlreiche Versuche, Workshops und Förderprogramme jene ganzheitliche, regional verwurzelte Produktions-und Lebensweise neu zu initiieren.

Nach der friedlichen Revolution 1989 veränderte sich auch das Leben von Ines Jaitner. Nur ein Ehepartner durfte sich nach der Abwicklung des Betriebes neu bewerben. Das war ihr Mann, der Förster. Ines Jaitner entschied sich für die Selbständigkeit und bewies – wie so viele – Mut, Pioniergeist und Risikobereitschaft.

Der Antrieb war ihre Begeisterung und Leidenschaft, das zu leben, was sie liebt – die Natur und die Kunst. Sie eröffnete einen Laden in Müncheberg mit eigenen Bildern und künstlerischen Produkten sowie denen von anderen regionalen Künstlern. Anneliese Tau, die über viele Jahre die Volkshochschule in Müncheberg leitete, gab ihr die entscheidenden Impulse und die Ermutigung, einen eigenen Kurs für Malen und Zeichnen ins Leben zu rufen. Der Mal- und Zeichenzirkel von Ines Jaitner an der Volkshochschule Müncheberg mit inzwischen über 20 Mitgliedern feierte 2013 sein 20jähriges Bestehen.

2006 zog Ines Jaitner mit ihrem Geschäft auf das eigene Grundstück mit dem zauberhaften Garten, den sie mit ebensolcher Leidenschaft liebt und pflegt wie sie ihre Bilder malt. Seit 13 Jahren öffnet sie die Gartentüren jeweils am 4. Sonntag im Juni zur „Kunst im Freien“, lädt befreundete Vereine und Künstler ein, auch aus der polnischen Partnerstadt Witnica.

Ines Jaitner bekennt sich zur Vielseitigkeit, zur ganzheitlichen Betrachtung. Kunst und Wissenschaft, Garten und Bilder, Pflanzen, Malen und Forschen bilden eine Einheit in ihrem Leben. Mit Kopf, Herz und Hand etwas produzieren und mit wissendem Blick eigenen Ideen folgen, das ist ihr Lebensmotto.

Ines Jaitner gehört zu jenen Menschen, die Wurzeln gebildet haben, weil sie geblieben sind, sich den verschiedenen Wettern stellen und dabei eine authentische Lebensqualität entwickeln, die nichts mit einer genussoptimierten, effizienten, gewinnmaximierten, allseits flexiblen Lebensweise moderner Ausprägung zu tun hat.

Genuss kommt vom Innehalten, Betrachten, den Dingen auf den Grund gehen. Der Gewinn entsteht in der Freude des Herzens, wenn eigene Werke andere Menschen berühren und ermutigen. Flexibilität ist hier eine Form der Anpassung an Gegebenheiten, an die Einsicht, das Licht und Schatten zusammengehören.

Die Bilder von Ines Jaitner strahlen jene Lebenskraft, Behutsamkeit, Zärtlichkeit, Freude und Farbigkeit aus, die genau dieser Lebens-und Schaffensweise entspringen.

Ich wünsche Ines Jaitner viel Freude, Gesundheit und Schaffenskraft und dieser Ausstellung viele Besucher."

Musikalisch wurde die Eröffnung in bewährter Weise von Carsten Paschwitz begleitet, der auf Wunsch der Künstlerin französische Weisen und einen schwungvollen Tango mit Gesang und Akkordeon zu Gehör brachte.

[Bilder von Ines Jaitner]

Foto zur Meldung: Ausstellung "Meine Palette" eröffnet
Foto: Ines Jaitner, Riamara Sommerschuh (v.l.)

Klangfarben - was man hören und sehen kann

(04.07.2014)

(BH) Schon lange bereitete sich Gertraude Kreppke auf ihre Ausstellung in der Entreegalerie vor, die seit dem 04. Juli 2014 zu sehen ist.

Bürgermeister Reiner Donath und Riamara Sommerschuh – Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz - verstanden es bei der Vernissage in hervorragender Weise, ihre Freude in lustigen Worten zum Ausdruck zu bringen und der Künstlerin zu danken. Diese hatte im Vorfeld sicher nicht gewusst, dass zur gleichen Zeit König Fußball regierte und die fehlenden Männer und Frauen entschuldigte. Vielleicht finden sie den Weg noch in die Ausstellung. Denn es lohnt sich wieder - Farben und Lichtverhältnisse spiegeln reale und ideelle Motive wider und laden zum Träumen ein.

Frau Kreppke schreibt über ihre Arbeit: “Meine Bildideen entstehen oft auf Reisen. Ich fotografiere wenig, sondern habe Skizzenbücher. Bevorzugt verwende ich Acrylfarben, weil die Farben schnell trocknen. Aber auch Pastell-, Aquarell- und Ölfarben benutze ich von Zeit zu Zeit. Gern arbeite ich grafisch in der Technik der Kaltnadelradierung.“

Interessant ist, dass sie in ihrem Vater einen begnadeten Lehrer hatte und ihren Weg im Arbeitsleben als Kunst- und Deutschlehrerin mit einem nie nachlassenden gründlichen Kunstinteresse zum Nutzen ihrer Schüler ging. Ehemalige Kolleginnen waren zahlreich erschienen. Sie freuten sich mit Gertraude an den Werken und alle lauschten aufmerksam ihren Bildbeschreibungen. Mit den Jahren nimmt sie sich stets immer neue Projekte vor. Da spielt ihre Fantasie eine große Rolle und sie sagt: “Musik erzeugt bei mir vor meinem geistigen Auge Farben, deshalb auch der Titel ihres Plakates zur Vernissage: “Klangfarben“.

Gertraude Kreppke bedankte sich bei den fleißigen Helfern, die ihr im Vorfeld halfen und bei Carsten Paschwitz für die musikalische Hintergrundmusik, der am Anfang wieder das Rehfelde-Lied erklingen lies.

Plötzlich wurde sie vom unverhofften Eintreffen ihrer Tochter und Enkel aus Hamburg freudig überrascht, die sehr stolz auf ihre Mutti und Oma sein können. Nicht überraschend ist, dass es in ihrem Freundeskreis Frauen gibt, mit denen sie fachsimpeln kann und sich mit ihnen zum Zeichnen trifft.

Diese Ausstellung reiht sich in die vielen schönen Präsentationen ein, die es in Rehfelde seit Jahren gibt, um der Seele der Betrachter Ruhe, Schönheit und Frohsinn zu geben. Darüber können wir Rehfelder uns freuen und stolz sein. Nicht nur in Brasilien ist unsere Mannschaft weiter gekommen, sondern auch in unserer Gemeinde geht es im Sinne von Kunst und Kultur so schön weiter.

 

Bilder der Ausstellung --> hier

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Foto: Carsten Paschwitz, Gertraude Kreppke, Riamara Sommerschuh (v.l.)

Rezept für jugendliches Altern

(11.04.2014)

(BH) In der Entreegalerie Rehfelde wurde die zweite Ausstellung in diesem Jahr - Buntes Allerlei - mit vielen Besuchern eröffnet. Es war wieder ein Freitag und wieder um 18 Uhr, als die nach und nach Eintreffenden von der Künstlerin Marion Kossakowski aus Buckow, die dem Mal- und Zeichenzirkel „WaldKAuTZ“ angehört, begrüßt wurden. Bereits Tage vorher hatte sie mit ihrem Mann die Bilder aufgehängt. Nun wartete Frau Kossakowski mit Mitgliedern ihrer Familie, die auch liebevoll Speis und Trank bereithielten, auf die Worte des Bürgermeisters. Nach dem schwungvollen Beginn des Rehfelde-Liedes, an der Hammond-Orgel selbst gespielt vom Komponisten und Texter Carsten Paschwitz, fand Bürgermeister Reiner Donath passende Worte für seine Freude über das Zustandekommen dieser Ausstellung.

Der Musiker erfreute die Besucher mit einer weiteren Eigenkomposition und sang: “Ich lieg einfach so `rum - du sagst, das sei dumm…“ Ein Schmunzeln und lautes Lachen war der Dank für diesen Text, der wahrscheinlich Mut zum schöpferischen Müßiggang machen soll.

Geschickt baute die Leiterin vom Kultur- und-Tourismusamt Märkische Schweiz – Ria-Mara Sommerschuh eine geistige Brücke, denn sie formulierte: “Wir stehen hier so `rum, wegen des - Bunten Allerleis". „Kossi“ ist der Spitzname der Künstlerin, unter dem sie in Buckow bekannt ist. Wenn man die Bilder mit dem Aussehen der Malerin vergleicht, so erkennt man ein Rezept für das Jung-Bleiben.“ Kluge Worte von Theodor Storm und Wolfgang von Goethe leiteten zum nächsten Lied „Love Me Tender“ über, das mit Worten aus dem Publikum wie: “Schade, dass es schon zu Ende ist“ begleitet wurde. Nun ergriff die Künstlerin selbst das Wort und bedankte sich sehr herzlich bei Freunden und Verwandten, die ihr im Vorfeld Mut gemacht hatten, ihre Bilder zu präsentieren. Interessant sprach sie über ihren persönlichen Werdegang. Vom unerfüllten Traum eine Porzellanmalerin zu werden, dann jedoch Schneiderin zu lernen und letztendlich als studierte Kindergärtnerin zu arbeiten und ihre eigenwilligen Maltechniken, angeregt von Vorbildern wie Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Die Besucher bewegten sich gemächlich von Bild zu Bild, mit einem Imbiss oder Glas in ihren Händen, und waren von den leuchtenden Farben angetan.

Besonders freute sich Marion Kossakowski über Freunde aus ihrem Mal- und Zeichenzirkel, denen sie herzlich für ihr Kommen dankte. Ihr besonderer Dank galt neben allen Gästen für deren Erscheinen dem Musiker, den sie aufforderte, weiter so schön zu spielen, um den Gesprächen und angeregten Plaudereien vor und neben den Bildern einen harmonischen Rahmen zu geben.

Bis zum Juli sind diese Farbspiele und Bleistiftzeichnungen zu sehen und werden den Besuchern des Amtes den Aufenthalt verschönen.

Foto zur Meldung: Rezept für jugendliches Altern
Foto: Marion Kossakowski und Ria-Mara Sommerschuh

Ausstellungsbesuch im Kunstunterricht

(24.01.2014)

(CBä) Die Kinder der Klasse 3b der Grundschule Rehfelde besuchten im Rahmen des Kunstunterrichts am 16. Januar 2014 die aktuelle Ausstellung der Fotografin Kerstin Kind „Momente für die Ewigkeit“ im Gebäude des Amtes Märkische Schweiz. Ausgerüstet mit Hefter, Federtasche und einem Aufgabenblatt machten wir uns bei Schneeregen auf den Weg. Um die Fragen zur Ausstellung auf dem Aufgabenblatt beantworten zu können, mussten die Kinder die Fotos sehr genau betrachten, das Informationsschild zu Künstlerin und Ausstellung gründlich lesen und sich austauschen. Es waren zwei interessante Kunststunden außerhalb des Klassenzimmers.

Foto zur Meldung: Ausstellungsbesuch im Kunstunterricht
Foto: In der Entreegalerie

Momente für die Ewigkeit

(11.01.2014)

(EJP/RH) Am 10. Januar 2014 wurde die erste Ausstellung des neuen Jahres in der Entreegalerie eröffnet. Als fleißige Besucher lassen wir uns wie immer keine dieser Ausstellungen entgehen. Das Thema „Momente für die Ewigkeit“ machte uns bekannt mit 30 ausgewählten Bildern der Rehfelder Fotografin Kerstin Kind. Die Auswahl war sorgfältig, die Motive gut getroffen/geschossen und in hervorragender Qualität. Frau Kind stellte sich nicht nur als Fotografin, sondern vielmehr als Künstlerin im Genre Fotografie vor.

Unser Bürgermeister Herr Donath nannte deshalb in seinen eröffnenden Worten dies einen guten Auftakt auch für zukünftiges künstlerisches Klima in der Entreegalerie. Etwas mehr als 50 Besucher konnten sicher viele Momente eines der „schönsten Augenblicke“ ihres eigenen Lebens nachempfinden.

Neben einem kleinen Imbiss und den musikalischen Improvisationen von Carsten Paschwitz zum Thema Liebe und Hochzeit hörte man auch Bemerkungen wie: „Wunderschön, oh wie süß die Kleine, eindrucksvoll, herrliche Blumensträuße, nachmachen empfohlen,  ..ach ja, ja.“

Damit gewannen nicht nur wir unseren Eindruck von der erste Vernissage im neuen Jahr und empfehlen Ihnen, werte Leser, einen eigenen Besuch.

Die Ausstellung ist bis zum 02. April 2014 zu den Öffnungszeiten des Amtes in der Entreegalerie zu sehen.

 

Bilder von der Vernissage --> hier

 

Artikel in der MärkischenOnlineZeitung --> hier

Foto zur Meldung: Momente für die Ewigkeit
Foto: Momente für die Ewigkeit

Punktlandung

(16.10.2013)

(CP) Mit Bildern von Ute Moritz wurde am 11. Oktober 2013 die neuerliche und damit letzte Ausstellung in diesem Jahr in der Entreegalerie in Rehfelde eröffnet und den Besuchern des Amtsgebäudes in der Elsholzstraße nun für die kommenden drei Monate zur Schau gestellt.

Die Müncheberger Künstlerin präsentiert Anmutiges in Öl; neben regionalen Landschaftskompositionen sind skurile Meeresimpressionen zu sehen, in einer weiteren Abteilung Tiermotive zu finden, eine bunte Mischung also, die der Galerie wieder einmal eine gelungene Bereicherung ist.

In illustrer Runde eingeleitet von den Begrüßungsworten des Bürgermeisters, musikalisch umrahmt von Carsten Paschwitz der anfangs mit Sakralem aus dem Synthesizer und sich anschließendem Sinussound an der E-Orgel seine Möglichkeiten aufzeigte, kam auch der Gaumen nicht zu kurz. Dafür gesorgt hatte die Künstlerin selbst mit einem liebevollen Buffet.

Wer nicht da war, hat etwas verpasst, aber vielleicht schafft ER, SIE, ES ja beim nächsten Mal. Rehfelde lebt!

 

Bilder der Ausstellung --> hier

Foto zur Meldung: Punktlandung
Foto: Punktlandung

Jede Schweiz hat ihren Reiz

(08.07.2013)

(ViP) Diese Vernissage in der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz in Rehfelde, dem „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“, war in mehrfacher Hinsicht eine vielleicht Außergewöhnliche.

785 km sind es von Buckow, der „Perle der Märkischen Schweiz“ bis zur Schweiz, der Mutter aller „Schweizen“, verkündet zumindest der Wegweiser vor dem Kultur- und Tourismusamt. 97 Schweizen sollen es in Deutschland sein und mehr als 200 in der ganzen Welt.

Die so genannten Landstriche sind hügelig, schluchtenreich, von prächtigen alten Bäumen bestanden, mit Gewässern aller Arten. Sie sind vielfältig seit Jahrtausenden durch den Menschen genutzt.

Unter dem Titel: „Augenblicke – Unsere Schweizen“ wurde am 05. Juli 2013 eine Fotoausstellung der Bollersdorfer Hobby – Fotografin Heike Schäfer in der Entreegalerie in Rehfelde eröffnet.

Es ist ihre 10. Soloausstellung seit 2002. In weiteren 18 Ausstellungen und Präsentationen hat die rührige Diplom-Agrarökonomin mitgewirkt. Über sich sagt sie:„ Natur und Mensch mit dem Fotoapparat festzuhalten faszinierte mich schon als Kind. Die schönsten Stunden waren für mich, wenn Großmutter und Großvater ihre Dia’s zeigten. Die Schönheit einer von der Eiszeit und vom Menschen veränderten Landschaft, ihren Reichtum an Pflanzen und Tieren im Rhythmus der Jahreszeiten im Bild festzuhalten, ist mein Anliegen.“

So sind nun im Flur der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz „Augenblicke“ aus folgenden Schweizen zu finden:

  • Holsteinische;
  • Mecklenburgische;
  • Ruppiner;
  • Märkische;
  • Badraer;
  • Sächsische und
  • Efringhausener Schweiz,

die dem Betrachter bis dato nicht alle bekannt waren. Und das in Rehfelde, dem „ Grünen Tor zur Märkischen Schweiz “, wie Bürgermeister Donath in seiner Begrüßungsrede bemerkte.

Die musikalische Umrahmung durch Carsten Paschwitz war neben dem tollen Snackbuffet für die über vierzig Besucher ein weiterer Höhepunkt. Mit erfrischenden Wanderliedern aus dem Begleitbuch des Liederweges Rehfelde – Werder – Zinndorf als Volkslied, Jazz- und Marschlied sowie in rockiger Form zeigte er, wie vielfältig touristisches Erleben in den „Schweizen“ sein kann.

Bis zum 01. Oktober 2013 können „Echostein“, „Findling“, „Baumriese“, „Teufelskanzel“,

„Birkenallee“ etc. zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden.

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung  --> hier

Foto zur Meldung: Jede Schweiz hat ihren Reiz
Foto: Jede Schweiz hat ihren Reiz

Abstraktes in der Entreegalerie Rehfelde

(07.04.2013)

(ViP) Nun könnte es fast amtlich sein! Auch ein sehr kalter Aprilanfang hält Gäste nicht davon ab, an einer Vernissage in der Rehfelder Entreegalerie teilzunehmen.

Die kreativen Strausberger „Malfrauen“ Marianne Kracheel, Sigrid  Abendroth, Sieglinde Krause, Elke Garn und Heidi Sydow unter Leitung der 87- jährigen Katharina Lohse konnten 68 Gäste zur Eröffnung ihrer Ausstellung in Rehfelde begrüßen.

Diese experimentelle „Aquarell- und Akryl - Kollagenmalerei“ der Gruppe entfaltet eine geheimnisvolle Vielfalt und Strahlkraft. In eindrucksvollen Worten erläuterte Frau Lohse dann auch die Entstehung, Gestaltung und Ausführung dieses sehr gelungenen Projektes. Dass daraus einmal eine Ausstellung werden könnte, hat die Gruppe selbst überrascht.

Auch für den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus ist es eine Premiere, denn in all den Jahren seit 2002 gab es noch nie eine Ausstellung des „Abstrakten.“

In freundlicher, fröhlicher und aufgeschlossener Atmosphäre erfreuten sich auch die liebevoll arrangierten „Häppchen“ großen Zuspruchs. Bei einem Gläschen Sekt und Selters ließ es sich auch munter plaudern und den „künstlerischen Seelen“ nachfühlen. Professionelle musikalische Umrahmung mit eigenen Kompositionen und Arrangements durch Carsten Paschwitz fügte dem freitäglich abendlichen Kunstgenuss noch weitere Höhepunkte an.

Unser Fazit:

Eine tolle „Hand in Hand“- Arbeit des Kultur- und Tourismusamtes mit dem Arbeitskreis und den engagierten „Strausberger Malfrauen.“

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung --> hier

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

Foto zur Meldung: Abstraktes in der Entreegalerie Rehfelde
Foto: Abstraktes in der Entreegalerie Rehfelde

Neues Jahr – Neue Kunst

(13.01.2013)

(BH) Mit der Ausstellung „Klangfarben“ in der Entreegalerie Rehfelde ist ein großartiger Anfang für den diesjährigen Ausstellungszyklus gelungen.

Der Musiker und Maler Mike Hille aus dem Altlandsberger Ortsteil Buchholz konnte für die erste Präsentation gewonnen werden. Noch erfreuten die sehr schönen Bilder der Rehfelder Malerin Undine Herlinger den Betrachter in den Gängen der Amtsverwaltung, schon hinterlassen die Bilder des vorzugsweise in Pastell malenden Künstlers Mike Hille tiefe Eindrücke von der Schönheit unserer Heimat.

Mit großer Freude begrüßte Bürgermeister Reiner Donath die Besucher und besonders den Künstler, der mit dem Titel „Try“ von Nelly Furlado durch sein intensives Gitarrenspiel in ausdrucksstarkem Gesang mitteilte was es heißt, etwas zu versuchen. Auch dem zweiten Lied von Georg Danzer “Komm zurück zu mir“ lauschten die ca. 40 Besucher überrascht und sehr angetan. Da ist es nur natürlich, dass die Worte des Künstlers über seine Entwicklung als Maler, Musiker und Hobbyarchäologe mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wurden. Ein Staunen über die herrlichen Möglichkeiten, sich zu entfalten und die eigenen Fähigkeiten zu entdecken, spiegelte sich auf den Gesichtern der Gäste wider.

Seine Bilder sind farbenfroh, sehr schön präsentiert und verführen den Betrachter, sich ein Lieblingsbild auszusuchen. Seine Kunst entdeckt die Schönheit und Harmonie der Umwelt und erzeugt positive Bilder in unseren Gedanken, die Körper und Seele gut tun.

Im Lied „Cello“ von Udo Lindenberg besang Mike Hille den überaus starken Eindruck, den der Klang des Cellos verbunden mit dessen Spielerin hinterlässt. Das war eine passende Überleitung vom Klang zur Farbe, sich mit den Bildern zu befassen, über den Erwerb eines Originals nachzudenken, die ausgelegte Bildermappe zu betrachten oder Kunstpostkarten zu kaufen.

So manch angenehmes Gespräch entstand in der ruhig, angenehmen Atmosphäre der Vernissage. Diese erste Ausstellung im Jahr 2013 würde wunderbar zu einem Aufsatzthema “Kunst kann unser Leben bereichern“ passen, dessen Ende heißen könnte: „Dieses Kunsterlebnis werde ich noch lange in Erinnerung behalten.“

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

Die Gemälde der Ausstellung --> hier

Bilder von der Vernissage --> hier

 

 

Foto zur Meldung: Neues Jahr – Neue Kunst
Foto: Neues Jahr – Neue Kunst

Einfach Undine – Alles Undine!

(23.10.2012)

(ViP) Bürgermeister Reiner Donath fand herzliche und würdigende Worte für die Künstlerin Undine Herlinger. Mit ihr begann das zweite Jahrzehnt  der Ausstellungen in der Rehfelder Entreegalerie. Fast neunzig Besucher – Freunde und Verehrer der Hobbykünstlerin ließen es sich nicht nehmen dabei zu sein.

Der Bericht über den Weg zu „Ihrer Kunst“ begann für Frau Herlinger bereits in ihrer Jugendzeit. Erfreulich viele Weggefährten erwiesen ihr die Ehre und zollten ihrer künstlerischen Leistung bis zu dieser ersten Vernissage überzeugend Anerkennung.

Mit kleinen Präsenten bedankte sich die Rehfelderin bei all denen, die ihr halfen künstlerisch so weit zu kommen.

Allen voran unser Meistermaler Gerhard Büttner, in dessen Malgruppe ihre stürmische Entwicklung begann und durch Freimut Schade sowie Renata Szpak-Senz exzellent vervollkommnet wurde. Eine beredte Sprache sprechen bereits 15 rote Verkauft-Punkte auf den gerade erst ausgestellten 48 Bildern. Sie beweisen, dass Undine Herlinger „angekommen“  ist.

Bei einem Gläschen Sekt und einem netten Buffet war des Plauderns kein Ende – Galeriegespräche eben. Mit Klängen der einfühlsamen Musik von Carsten Paschwitz und Line-Dance- Tanzpassagen nach „bret and butter“ an denen die Künstlerin mit ihren Hight Heels  mitwirkte, klang diese Rehfelder Kunstpräsentation stimmungsvoll aus.

Die Organisatoren des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus versprechen: „ Es geht auch in den nächsten Jahren so weiter!" Eine solche  Kunstpräsenz sollen die Rehfelder Bürger auch in den folgenden Jahren nicht missen.

 

Die Bilder der Ausstellung --> hier

Bilder von der Vernissage --> hier

Foto zur Meldung: Einfach Undine – Alles Undine!
Foto: Einfach Undine – Alles Undine!

Sicherer Hafen in Aussicht

(14.07.2012)

(BH) Die Sommermonate am Meer oder am See zu verbringen, sind eine schöne Zeit, die sicher jedem Erholung und Seelenfrieden bringt. Dieser Eindruck entsteht durch Elvira Mewes‘ Bilder und Fotos unter dem Motto “Meer und mehr“ seit der gestrigen Vernissage in der Entreegalerie  und lädt in den nächsten Wochen dazu ein, sich an den eigenen Urlaub zu erinnern oder sich darauf zu freuen.

Bereits im Mai öffnete die Marzahnerin Elvira Mewes ihren Garten in Rehfelde, um einige Bilder zu zeigen und viele Besucher ließen sich gern auf ein vertrautes Gespräch mit der sympathischen Künstlerin ein.

Jetzt sei es gelungen, ihre Werke den Bürgern in den Gängen des Amtes wie in einer ehrwürdigen Galerie zu präsentieren. So brachte Bürgermeister Reiner Donath stolz zum Ausdruck, dass es dem Arbeitskreis Rehfelder Touristik unter Leitung von Viktor A. Porodjuk wieder zu verdanken sei, solch eine farbenfrohe Ausstellung zu organisieren.

Blumen wurden überreicht, Dankesworte gewechselt, vom liebevoll vorbereiteten Buffet probiert und dem Klang der Hammondorgel mit Carsten Paschwitz an den Tasten gelauscht.

Aufmerksam hörten die festlich gekleideten Besucher Frau Mewes` sehr interessanten Schilderungen über ihren Werdegang als Künstlerin zu. Scherzhaft erwähnte sie ihren Mädchennamen Teich, erläuterte ihre gemalten Teichrosen und bekannte sich zu ihrer Liebe für die Insel Bornholm und andere Urlaubsgegenden mit Schiffen im Hafen. Sie beschrieb Gefühle, die man beim Segeln in der Nacht hat, wenn einem der Leuchtturm am Ufer einen sicheren Weg ans Festland weist.

Die interessierten Betrachter waren in Gespräche mit der Künstlerin vertieft, erwarben u.a. Kunstdrucke oder fachsimpelten untereinander.

Diese Atmosphäre ist die Würze einer jeden Vernissage und wer sie kennt, freut sich schon auf die nächste, die in Rehfelde nun schon seit Jahren Tradition ist.

 

Bilder von der Vernissage --> hier

Bilder der Ausstellung --> hier

Foto zur Meldung: Sicherer Hafen in Aussicht
Foto: Sicherer Hafen in Aussicht

Kunst wischt den Staub von der Seele

(14.04.2012)

(BH) Als am gestrigen Freitag die Worte der Überschrift ein Malfreund der Künstlerin sprach, war die Zustimmung in den Gesichtern der ca. fünfzig Besucher in der Entreegalerie Rehfelde förmlich abzulesen. Gelobt und gewürdigt wurden die Aquarelle der Künstlerin Renata Szpak- Senz unter dem Titel „Zwischen Traum und Wirklichkeit“ - Portrait, Blumen, Abstrakt.

Wer sich die Bilder genauer ansieht bemerkt die große Farbenfreude und Phantasie, die zu ausdrucksstarken Ergebnissen führten und sicher zu Überlegungen beitrugen, welches Bild man wo zuhause hinhängen könnte. Die sehr schönen Rahmen vermitteln einen ordentlichen und anspruchsvollen Eindruck, jedes fertige Werk geschmackvoll zu präsentieren.

Rehfeldes Bürgermeister Reiner Donath würdigte in seiner frischen und herzlichen Rede besonders die Worte aus der Vita der Künstlerin:„ Das Schönste für mich am Malen ist das Glückserlebnis und das Gefühl, wenn ein Bild fertig ist.“

Er wies auf die Möglichkeit hin, nicht erst in eine große und bekannte Gemäldegalerie zu gehen, um schöne Bilder zu betrachten, sondern in der Entreegalerie Rehfelde jährlich mehrere einheimische Künstler durch ihre Werke kennenzulernen.

Wer seine Sonntagsworte aufmerksam liest, wird fühlen, dass Herr Donath sinnvolle Sprüche und Gedanken aufgreift und so zeigt, dass sein Herz für die Kunst schlägt. Damit ist unser Bürgermeister seelenverwandt mit Frau Renata, die künstlerische Betätigung als Herzensanliegen betrachtet, ihr Wissen in Malzirkeln weitergab und –gibt und auch schon mehrere Ausstellungen zur Freude der Betrachter vielen Interessierten zeigte.

Ihre ZirkelteilnehmerInnen sind sehr stolz auf Renata und eifern ihrem Beispiel nach, wie in zahlreichen Gesprächen zum Ausdruck kam. Besonders der „feine Strich“ in den Aquarellen wird von ihnen bewundert.

Auch Musikkollegen und deren Frauen des Komponisten unseres  Rehfelde-Liedes Carsten Paschwitz waren gekommen, um seine musikalische Umrahmung zu hören und, wie auch alle anderen Besucher, bei einem Imbiss die Bilder auf sich wirken zu lassen.

In zahlreichen Gesprächen, u.a. mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Martin Tesky, ging es um unsere Heimatgemeinde und vielfältige Möglichkeiten, dass “etwas los ist“ im Ort.

Der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus mit seinem Vorsitzenden Victor A. Porodjuk hatte bei der Vor- und Nachbereitung der Ausstellung die „Fäden in der Hand“ und hofft, dass die vielen Besucher, die das Amt aufsuchen, sich an den Bildern erfreuen und fühlen, welch Unterschied darin besteht, ob man auf kahle Wände schaut, oder die Phantasiereise einer Künstlerin nachvollzieht und die Seele schwingen lässt.

Vielen Dank allen Freunden der Malkunst und besonders der Künstlerin.

 

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Die Bilder von der Vernissage --> hier

Foto zur Meldung: Kunst wischt den Staub von der Seele
Foto: Kunst wischt den Staub von der Seele

Harmonie durch Blumen in vier Jahreszeiten

(14.01.2012)

(BH) Der Betrachter von 48 Bildern - in gefälligen Rahmen und Größen - in der Entreegalerie von Rehfelde findet Blumen, die er kennt, den Jahreszeiten zuordnen kann und die er vielleicht besonders liebt. „ Ja, die Strelitzie ist meine Lieblingsblume und ganz und gar lebendig gemalt“ - so die spontane Äußerung einer Besucherin.
Der Betrachter fragt sich, ob er auch eine Lieblingsblume benennen könnte, die die Malerin in ihren verschiedenen Techniken verewigt hat.
Sie, Anne-Christin Kuflewski , ist eine diplomierte Ingenieurin für Werkstoffe und Schweißtechnik, später Gründerin einer Wasserschaden- und Brandschadensanierungsfirma und tritt erstmalig mit einer Bilderausstellung in die Öffentlichkeit.
In ihren Träumen versuchte sie die Pracht einer Blume auf Papier zu bannen. Wie ein Kind begann Frau Kuflewski mit dem Malen nach Zahlen, wie eine Erwachsene ging sie in die Volkshochschule und wie eine Künstlerin strebte sie mit weiteren Studien zur Vervollkommnung ihrer Techniken.
Mehr als hundert Freunde, Bekannte und interessierte Rehfelder fanden am 13. Januar 2012 den Weg zur Vernissage.
Die Klänge einer Hammondorgel, freudig gespielt vom Rehfelder Musiker und Hobbymaler Carsten Paschwitz, leiteten die Eröffnung ein.
Bürgermeister Reiner Donath begrüßte mit Witz und Herzlichkeit die Besucher und verlieh seiner Freude Ausdruck, dass Frau Kuflewski zur Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde beiträgt. Farbenprächtige Blumensträuße wurden überreicht.
Frau Kuflewski war so überwältigt von der Anerkennung, dass ihr die Stimme versagte und ihr Mann fröhlich das Wort ergriff und zu Speis und Trank einlud.
Im Verlauf des Abends untermalte die Musik Gespräche und Wiedersehensfreude bei den Besuchern. Einige ließen sogar den einen oder anderen Fuß mittänzeln und es hätte nicht viel gefehlt, dass beim „El Condor Pasa“ getanzt worden wäre.
Frau Kuflewski war in vielen Gesprächsgruppen zu entdecken, fachsimpelte und bedankte sich für das Kommen.
Wer die Bilder ohne Trubel betrachten möchte, sollte es tun. Harmonie ist Liebe und sie wird durch Blumen für uns Menschen zur spürbaren Freude.
Die Entreegalerie ist zu den Öffnungszeiten der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz für jedermann offen.

Foto zur Meldung: Harmonie durch Blumen in vier Jahreszeiten
Foto: Harmonie durch Blumen in vier Jahreszeiten

"Blickwinkel" - Sichtweisen einer Malerin

(15.10.2011)

(HGH) Rund 60 Besucher folgten der Einladung des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus zur Eröffnung der Ausstellung „Blickwinkel“ – Sichtweisen einer Malerin. Ulrike Walther aus Eggersdorf – Diplomlehrerin für Bildende Kunst und Mathematik an einem sprachlich-künstlerischen Gymnasium in Berlin-Marzahn - stellt bis 02. Dezember 2011 eine Auswahl ihrer Werke in der Entreegalerie Rehfelde aus.

 

Die Künstlerin zeigt auf ihren Bildern Landschaften und Gebäudeensemble, Akte und abstrakte Darstellungen aus realistischer, kubistischer und auch völlig abstrakter Sichtweise. Öl – und Acrylmalerei sowie Bleistiftzeichungen sind ihre bevorzugten Techniken.

 

Die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Heidrun Mora eröffnete die Ausstellung. Viktor A. Porodjuk als Leiter des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus betonte in seinen kurzen Begrüßungsworten, dass in dieser Galerie seit 2002 jährlich sechs bis acht Ausstellungen gezeigt werden und die Besucher und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz „fast keine weißen Wände mehr kennen“. Künstler aus der Gemeinde und den Nachbarkommunen haben hier die Gelegenheit, die Ergebnisse ihres Schaffens einem breiten Publikum zu zeigen und die Besucher zu erfreuen.

Lieder zur Gitarre und ein kleines Büfett umrahmten die Eröffnung.

 

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Bilder der Ausstellung         --> hier

Foto zur Meldung: "Blickwinkel"  - Sichtweisen einer Malerin
Foto: "Blickwinkel" - Sichtweisen einer Malerin


Veranstaltungen

05.04.​2019
19:00 Uhr
 
05.07.​2019
19:00 Uhr
 
18.10.​2019
19:00 Uhr
 
 

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