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Vernissage in der Entreegalerie

Rehfelde, den 11.01.2018

(IR) Seit nunmehr einigen Jahren gehört zum ersten Freitag des neuen Jahres die Eröffnung einer neuen Ausstellung in der Rehfelder Entreegalerie. Carsten Paschwitz vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus konnte auch für 2018 vier Künstler gewinnen bzw. auswählen, die ihre Werke im Rehfelder Amtsgebäude präsentieren werdenBis April zeigt der Waldsieversdorfer Maler und Holzbildhauer Wilfried Klapprott seine Auswahl seiner Werke.

Riamara Sommerschuh vom Sachgebiet Kultur des Amtes Märkische Schweiz führte in ihren Laudatio aus:

In die schweren Zeiten des Kriegsendes hineingeboren, hat ihn der Wald seiner Heimat empfangen wie eine Mutter ihr Kind. Die Bäume wurden seine Brüder und die Jägerei entwickelte sich zu einer Leidenschaft. Als Wilfried Klapprott das erste Mal einen Bleistift in die Hand bekam, öffnete sich ein Tor zu den Zeichen, Figuren und Bildern in seinem Inneren, die nur darauf gewartet hatten, endlich erweckt zu werden. Das Malen lässt ihn seither nicht los und er kann es nicht lassen. Nicht als Lehrling der Forst, als er sich im Wohnheim das erste Atelier einrichtet, nicht auf seinen vielen Reisen, beruflich und privat, nicht als Experte für die Anzucht in den Folienzelten des Forstinstitutes in Waldsieversdorf. Nur die fünf Aufbaujahre der Baumschule in Tempelberg, im Auftrag der Firma Lürssen, ließen ihm keine Zeit mehr für die Kunst.

Wald und Kunst wurden die Pole seines Lebens, zwischen denen er pendelte und balancierte.

Vor knapp drei Jahrzehnten hatte Wilfried Klapprott seine erste Ausstellung im Rathaussaal von Müncheberg. Da waren seine Frau Ingrid und er bereits aus dem Eichsfeld in die Märkische Schweiz gezogen, weil Wilfried Klapprott vom Forstinstitut in Waldsieversdorf ein gutes Angebot bekam.

Doch es war diese besondere märkische Landschaft mit ihren Wäldern, Hügeln, Schluchten und Tälern, die den Ausschlag gab für ihre Entscheidung. Eine Entscheidung, die sie nie bereuten.

Und diese Landschaft ist nun Gegenstand seiner neuen Ausstellung in Rehfelde. Es ist wie beim Bergwandern. Man muss sich auf jeden Schritt konzentrieren und trotzdem oder gerade deshalb kann man die Umgebung mit vollen Zügen genießen. So geht es mir beim Umgang mit Bleistift, Pinsel oder Stechbeitel. Die Konzentration ermöglicht mir, meine Stimmungen und Gefühle umzusetzen.“, sagt Wilfried Klapprott von sich.

Seit fünf Jahren ist er im sogenannten Ruhestand und kann sich nun voll und ganz auf seine Kunst – das Malen und Holzbildhauen – konzentrieren.

Auf seinem Anwesen in Waldsieversdorf steht seit über einem Jahrzehnt die Kunst- vund Geschenkehütte, die seine Frau Ingrid erfolgreich betreibt. Dort sind selbstverständlich auch die Werke ihres Mannes ausgestellt und käuflich zu erwerben.

Wilfried Klapprott gehört zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerkes „Kunst und LebensArt Märkische Schweiz“ und leitete über viele Jahre den Waldsieversdorfer Mal-und Zeichenzirkel.

Seine Kunst stellte er an zahlreichen Orten aus, so in Waldsieversdorf, Buckow, Strausberg, Müncheberg, Wriezen, Storkow, Weißenborn-Lüderode, Bad Saarow, Tempelberg, Friedersdorf u.a.“

Der Chronist muss auch vermerken, dass Bürgermeister Reiner Donath die Anwesenden begrüßte, ein frohes und gesundes neues Jahr wünschte und den Akteuren dankte. In bewährter Weise umrahmte Carsten Paschwitz mit Akkordeon, Becken und Drum die Vernissage spielte neben der Melodie seines Rehfelde Liedes und weitere schmissige Titel.

Die Besucher werden bestimmt viel Freude bei der Betrachtung der Bilder haben.