+++  ZeBra-Theaterstück zur Verkehrssicherheit  +++     
     +++  Autorinnenbegegnung mit Kirsten Reinhardt  +++     
     +++  Premiere in der St. Annen-Kirche  +++     
     +++  Adventsfahrt nach Liebenberg  +++     
     +++  50. Rehfelder Information 2018  +++     
     +++  Koreaner auf „Rehfelder Weg der Energiewende“  +++     
 
Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Teilen auf Google+   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Zinndorf

Vorschaubild

Es waren wohl die Wettiner, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts den südöstlichen Teil des Barnim eroberten und ein Netz von Städten und Dörfern anlegen ließen. Bei der Namensgebung entschieden sich die eingewanderten Siedler häufig für den Namen ihrer Heimatorte. Daher finden sich hier viele Ortsbezeichnungen aus dem wettinischen Raum um Torgau und Elsterwerda wieder. Beispiele sind Werder, Rehfelde, Lichtenow, Herzfelde und auch Zinndorf. Um 1230 schenkte der Wettiner Markgraf Heinrich III dem notleidenden Kloster Zinna das abgabefähige Dorf Zinndorf, das allerdings erstmalig 1375 im Landbuch Karls IV mit dem Namen Czynnendorp urkundlich erwähnt wird.

Im Zuge der Reformation fiel Zinndorf an den brandenburgischen Kurfürsten und gehörte ab etwa 1553 zum kurfürstlichen, später königlichen Domänenamt Rüdersdorf.

 

Zinndorf

Zu Beginn des 15. Jh. terrorisierten die Raubritter von Quitzow Zinndorf und die gesamte Gegend. Der Markgraf Friedrich von Hohenzollern sorgte in den Jahren 1411 bis 1415 wieder für Ruhe und Ordnung. Mit der Ruhe war es 1432 vorbei, als die Hussiten längs der Oder herauf kamen und in der Karwoche die Städte Lebus, Müncheberg, Altlandsberg und Strausberg ausplünderten, anzündeten und verwüsteten. Dabei wurde offensichtlich auch Zinndorf nicht verschont.

 

In den Jahren 1438/39, 1549, 1570, 1598 und 1611 bis 1613 wurde der Ort Opfer der Pest. In den Jahren 1730 bis 1733 gab es Heuschreckenplagen wie in verschiedenen anderen Orten der Umgebung auch.

Das bedeutendste und größte Gebäude im Ort ist die Sankt-Annen-Kirche. Sie steht in der Mitte des Dorfes, umgeben vom ehemaligen Friedhof.

 

Seit dem 18. Jh. führt die Kirche ein Siegel. Dieses war bis in die 70er Jahre des 20. Jh. in Gebrauch. Es zeigt das Symbol der Marienlilie umgeben von den Namen der Kirchgemeinde.

Zwischen Kirche und Feuerwehrhaus steht ein kleines unscheinbares Gebäude. Es handelt sich um die alte Schmiede, welche vermutlich zur gleichen Zeit wie die Kirche entstanden ist. Erstmalige Erwähnung findet sie allerdings erst 1598.

 

Um 1730 wurde ein Schmied vom Amt Rüdersdorf eingesetzt. Die Dorfbewohner wurden gezwungen, von ihm Arbeiten ausführen zu lassen. Dabei kam es zu Schwierigkeiten. So schrieben sie 1735 eine Beschwerde an die Kriegs- und Domänenkammer mit der Bitte, von diesem „bösen und unwilligen Schmied“ befreit zu werden.

In der Schmiede wurden Pferde beschlagen, Reparaturen an Kutschen, Wagen und Geräten des dörflichen Bedarfs vorgenommen. Noch heute werden dort kleine Ausbesserungsarbeiten ausgeführt. Die mittelalterliche Bauart kann man nur noch an Giebel und Rückseite des Gebäudes erkennen.

 

Zinndorf

 

Die Freiwillige Feuerwehr wurde am 30.08.1928 mit 18 Bürgern gegründet. Heute hat die Ortswehr 23 aktive Mitglieder und gehört zur Feuerwehr des Amtes Märkische Schweiz.

 

Ein Krug wird bereits 1375 erwähnt. Man nimmt an, dass er am Ort des heutigen Gasthauses „Dunger's” gestanden hat.

 

Die Schule ist nach 1788 gegründet worden. Der erste Lehrer unterrichtete 37 Kinder. 1860 erfolgte der Anbau eines Schulraumes an das bestehende Feldsteinschulhaus. Einschulung gab es bis 1939 immer zum 1. April oder zu Ostern. Nach Ende des II. Weltkrieges erfolgte die erste Einschulung am 1.10.1945. Im Februar 1952 wurde die Dorfschule geschlossen. Von da an besuchten alle Zinndorfer Kinder die Zentralschule in Rehfelde. Der Kindergarten wurde im April 1955 eröffnet.

 

Eine LPG Typ III wurde 1955 mit 53 (41) Mitgliedern gegründet. Fünf Jahre später waren es schon 119. Nach dem Beitritt der DDR zur BRD entstanden wieder bäuerliche Einzelwirtschaften, eine Agrargenossenschaft und Handwerksbetriebe. Rechts und links der Dorfstrasse und Kirchenmauer findet man heute noch viele alte Feldsteinhäuser und Scheunen, aber auch viele neu gebaute Wohnhäuser.

 

Mit der Gemeindegebietsreform vom 26.10.2003 wurde Zinndorf ein Ortsteil von Rehfelde. 2009 hat das Dorf Zinndorf 375 Einwohner.

 

Information

Das Dorf Zinndorf - Flyer

 


Aktuelle Meldungen

Drei tolle Tage in Zinndorf

(08.10.2018)
Das 20. Zinndorfer Oktoberfest 2018 war Klasse. Bei prächtigem Wetter, wie bestellt für das Ernte- und Oktoberfest 2018, feierten Hunderte an drei tollen Tagen auf dem Anger in Zinndorf. Das Fest war eine wunderschöne Demonstration ehrenamtlicher Arbeit der Kameraden der Zinndorfer Feuerwehr und der Mitglieder des ZInndorfer Bürgervereins e.V. unterstützt von Partnern, die bereits über ein Jahrzehnt mit dabei waren. Dafür danken wir allen recht herzlich.
Der große Höhepunkt war am Samstag das von der Euroregion Viadrina geförderte Treffen mit den polnischen Gästen, die bereits zum 15. Male teilgenommen haben. Dabei hat vor allem das Jugendorchester aus Drezdenko mit seiner Musik und Spiellaune begeistert. Ob bei der Begrüßung durch den Amtsdirektor und die Bürgermeister der Partnergemeinden Rehfelde und Zwierzyn oder an der Spitze des Umzuges oder zum Abschluss bei der Verabschiedung im Festzelt - immer hat der brausende Beifall der hohen Qualität und der jugendlichen Frische gegolten.
Eingebettet wurde gekonnt die Würdigung der Kameraden der Ortswehr der freiwilligen Feuerwehr, die an diesem Tage das 90. Jahr ihrer Gründung gemeinsam mit allen Teilnehmern gefeiert haben.
Ein buntes Programm mit Pipo & Pipolina für die Jüngsten, den farbenprächtigen Tänzern aus Polen, dem Spaß mit den Country Dancers aus Rehfelde, einem gut gelaunten Sänger ALF wurde am Abend mit dem DJ der „Wilde Herzbube“ und einem Höhenfeuerwerk phantastisch abgeschlossen. Unsere Disko am Freitag mit den DJ „Die Zwei“ und der Frühschoppen mit dem Orchester aus Schulzendorf am Sonntag rundeten das Fest gut ab.
Die Vorführungen und Wettkämpfe der Kinder- und Jugendfeuerwehr, das Spielezentrum aus Neuhardenberg, die große Hüpfburg von Cemex, der Werbestand von Renault und UKA sowie die vielfältigen Angebote der Schausteller waren ein wahrer Fundus der Freude für die Jungen, aber auch für die Älteren. Die Ausstellungen des Bürgervereines und der Feuerwehr sowie die Broschüre zu 20 Jahre Bürgerverein würdigen das Wirken der Zinndorfer und unserer Partner.
Zum Umzug konnten wir wieder die Erntekrone, die polnischen Gäste, einige Vereine, Kinder des Hortes und der Kita’s sowie über 50 herausgeputzte alte Fahrzeuge begrüßen. Dabei auch unser Oldi, der Lanz-Bulldog Baujahr 1936 und abschließend der Block der Feuerwehren.
Besonderen Dank sagen wir den Kuchenbäckern für 37 Kuchen und für den Erlös im Oktobercafè. Dank auch für die Gestaltung der Strohpuppen in den Vorgärten. Die umfangreiche Versorgung durch den Zeltbetreiber, den Grillstand, die Feldküche, eine Schweinebräterei, Knobi, Langos sowie Süßigkeiten sicherte das Wohlbefinden aller Gäste.
Ein herzliches Dankeschön richten wir an alle Sponsoren und Spender, wie den Zeltbetreiber Goldschmidt aus Müncheberg, den Schausteller Bleifuß, das Team des Gasthauses „Zur alten Linde“ aus Rehfelde, Anjas-Feldküche aus Hoppegarten und weitere Händler, die Windkraftbetreiber D&W, WKN, Teut, BMV und UKA, die Bürger Christa Wondtke, Margarete Burghard, Martina Elsholz, Heidrun Mora, Reinhard Grothe, Fam. Herrmann und Schönbrunn, Jürgen Drews, die Sparkasse MOL, Autowelt Barnim aus Schöneiche, EWE, Schilling & Cymara - ohne die solche Feste nicht möglich sind. Dank auch für die Hilfe bei der Absicherung durch den WSE, das DRK, TVZ Neuhardenberg, das Sicherheitspersonal sowie die Feuerwehrgäste.
Dank den Organisatoren und Aktiven des Zinndorfer Bürgervereines e.V. und der Zinndorfer Feuerwehr sowie der Gemeinde Rehfelde und dem Amt Märkische Schweiz.
Zum Abschluss haben wir für das nächste Jahr zum Fest vom 04. bis 06. Oktober, dem traditionellen Wochenende des Erntedankfestes, eingeladen.
 
Das Organisationsteam aus Zinndorf
 
Bilder vom Festumzug --> hier
Bilder vom Oktoberfest - Samstag --> hier
 
Das Nachrichtportal für Brandenburg MOZ.de  berichtet unter der Überschrift "Oktoberfest - Aktives Dorf-Team und viele liebe Gäste".
Lesen sie den Artikel --> hier
 

Foto zur Meldung: Drei tolle Tage in Zinndorf
Foto: Erntekrone im Festumzug

Zinndorfer Chronik jetzt weltweit im Netz

(05.02.2018)

(HeG) Auf vielfältigen Wunsch vieler Zinndorfer und Heimatfreunde hat das Museumsteam der Heimatstube jetzt auch die Zinndorfer Chronik online gestellt. Im vergangenen Jahr gab es bereits den Auftakt zur digitalen Verfügbarkeit für die Chronik von Rehfelde.

Die Zinndorfer Chronik wurde vom Vorsitzenden der IG Rehfelder Heimatfreunde e.V. Martin Tesky im Frühjahr 2013 erarbeitet und liegt seit dem als Broschüre in der Heimatstube vor. Das Ziel dieser heimatgeschichtlichen Ausarbeitungen war es, ein Geschichtsdokument vorzulegen, auf das spätere Generationen aufbauen können, sollten sie selber einmal Interesse an ihrer Geschichte haben!

Das Dokument ist hier auf der Internetseite der Chronikgruppe des Rehfelder Heimatfreunde e.V. abrufbar.

Foto zur Meldung: Zinndorfer Chronik jetzt weltweit im Netz
Foto: Dorfsiegel Kreis Niederbarnim aus Kalender 1932 für den Kreis Niederbarnim

Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer

(18.08.2017)

(HGH) Wandergruppen auf dem Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf wünschten sich in der vergangenen Zeit auf der Hälfte der Strecke einen schönen Rastplatz. Diese Anregung wurde im Arbeitskreis Rehfelder Tourismus aufgegriffen und wird nun anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Deutsch-Polnischen Liederweges und des 30-jährigen Bestehens des Rehfelder Sängerkreises in die Tat umgesetzt.

Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen mit der Beantragung von Fördermitteln, Gesprächen in Gremien, Absprachen mit Unterstützern wie dem Wasser- und Bodenverband „Stöbber-Erpe“, dem Landwirtschaftsbetrieb Lück, dem Betonsteinwerk Suchland, der Galerie „Bauernfluch“, der AFG Rehfelde und, und …

Gestern wurden nun bei angenehmem Wetter die ersten Arbeiten geleistet und es wird sichtbar, was entstehen soll. Die Akteure wurden von einem Anwohner freundlich mit dem Worten begrüßt: „Hallo, habt ihr in Rehfelde nichts zu tun, dass ihr hier bei uns in Zinndorf so arbeitet“. Na ja, so wie dem Wanderer und Radfahrer die Grenzen zwischen Dörfern völlig egal sind, so haben die Akteure vom Tourismus-Arbeitskreis eben das ganze Rehfelder Gemeindegebiet mit allen Ortsteilen im Blick.

Vier Bänke und ein Tisch wurden aufgestellt, der Platz für einen großen Liedstein ist bereitet und ein kleiner Feldsteinhaufen platziert. Bis Ende August wird noch eine überdachte Sitzgruppe geliefert und der große Liedstein für zwei neue Liedtafeln aufgestellt.

Der Platz wird zum Rehfelder Wandertag am 10. September 2017 eingeweiht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen zum Wandertag -->  hier

 

Bildergalerie vom neuen Rastplatz --> hier

Foto zur Meldung: Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer
Foto: Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer

Ein schönes Hobby

(09.10.2016)

(IR) Über das Hobby des 83-jährigen Zinndorfers Siegfried Schneider berichtet die MärkischeOnlineZeitung unter der Überschrift "Fugzeuge an der Zimmerdecke". 

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Foto - Christian Aigner/pixelio.de

Foto zur Meldung: Ein schönes Hobby
Foto: Foto - Christian Aigner/pixelio.de

Alles mit Robinienholz

(22.09.2016)

(HGH) Noch ist einiges zu tun, bis der neue Naturerlebnisplatz auf dem Anger in Zinndorf fertiggestellt ist. Schon jetzt wird aber deutlich erkennbar, dass das Antlitz des Angers vor der St. Annen-Kirche einen anderen Charakter erhält. Er wird die kleinen Zinndorfer und ihre Gefährten einladen, auch in der veranstaltungslosen Zeit, diesen Platz mit Freude aufzusuchen.

Die Elemente des Platzes baut der Holzkünstler und Bildhauer Alexander Jede aus Petershagen mit Robienholz. Dieses Holz ist gegen Holzfäule besonders widerstandsfähig und gleichzeitig biegsam, fest und äußerst hart. Es gilt als widerstandsfähiger und dauerhafter als Eichenholz. Da es auch ohne chemische Konservierungsbehandlung bei einer Nutzung im Außenbereich lange stabil bleibt, ist es gerade für den Bau von Geräten auf Kinderspielplätzen besonders gut geeignet.

Neben den Möglichkeiten zu schaukeln, zu klettern und zu toben werden die Kinder auch Elemente vorfinden, die dem Platz den besonderen Charakter verleihen. Dazu gehören ein Insektenhotel, eine Installation mit Astscheiben verschiedener Bäume und eine Baumscheibe mit geschichtlichen Daten des Dorfes. 

Foto zur Meldung: Alles mit Robinienholz
Foto: Alles mit Robinienholz

Siedler feiern in Zinndorf

(09.08.2016)

(IR) Bereits zum 15. Siedlerfest hatte am Wochenende Jens Unetshammer eingeladen und die Garage zum Tresen umfunktioniert. Bürgermeister Reiner Donath schreibt dazu in seiner Wocheninfo, dass "die Organisatoren des Siedlerfestes in Zinndorf gezeigt haben, was einige Bürger für viel Bürger leisten können. Mit viel Eifer und Einsatzbereitschaft wurde etwas Wunderbares für die Allgemeinheit gestaltet. Bei prächtiger Stimmung, mit ausreicher Versorgung und Getränken zum kleinen Preis hat man gemeinsam feiern können."

Auch die Märkische Online Zeitung hat über das Fest berichtet. Lesen Sie den Beitrag  --> hier

 

Foto: piu700/pixelio.de

 

 

Foto zur Meldung: Siedler feiern in Zinndorf
Foto: Siedler feiern in Zinndorf

Frühjahrsputz

(15.04.2016)

(IR) Wie am 12. April 2016 berichtet fand auch in diesem Jahr der Frühjahrsputz in der Gemeinde Rehfelde statt. An vielen Orten wurde fleißig geharkt, gesäubert und Neues erschaffen.  Hier nun Berichte von einzelnen Stationen.

Zinndorf

(TF) Auch in diesem Jahr haben sich zum Frühjahrsputz 38 fleißige Helfer im Rehfelder Ortsteil Zinndorf eingefunden. Die FF Zinndorf hat mit Hochdruck an der neuen Trainierbahn gearbeitet, wobei mit schwerem Gerät viele Kubikmeter Füllboden verarbeitet werden mussten. Den Sponsoren der beiden Radlader, der Firma Musehold und der Firma Brederek, gilt ein herzlicher Dank.

Leider gibt es immer wieder zu viele Mitmenschen, die sich ihres Hausmülls in der Gemarkung Zinndorf entledigen. Vor diesem Hintergrund haben sich viele Helfer mit schwerer Technik auf den Weg gemacht, um wenigstens an den „sichtbaren“ Stellen den Unrat anderer zu entsorgen. Besonderen Dank gilt hier Bauer Klifton Lück für die bereitgestellte Zugmaschine samt Anhänger.

Auch unsere Jugend hat unter Anleitung der Senioren Obstbäume am „Weg zum Fließ“ gepflanzt.

Die Kita Frechdachs war schon am Freitag im Einsatz, entfernte den Winterdreck und pflanzte Sträucher und Büsche.

Dank gilt allen Sponsoren der bereitgestellten Technik.

Großen Dank auch an das Amt Märkische Schweiz, Herrn Müller, für die Bereitstellung aller Gehölze, die durch Herrn Zech rechtzeitig verteilt wurde und Herrn Bohm für die Bereitstellung des Containers und unserem Amtsdirektor, der solche Aktionen erst ermöglicht.

Auch war wie immer die mittägliche Stärkung super und ein Lob an die Küche der Kita Fuchsbau.

 

CDU Ortsverband

(DB) Mitglider der CDU Rehfelde trafen sich am Sonnabend um 09:00 Uhr im Rahmen des Frühjahrsputzes am Fahrradpavillon, um diesem einen neuen Anstrich zu verpassen und somit dem Fahrradtourismus ein gutes Bild von Rehfelde zu geben. Mit dabei waren Klaus Emmerich, Karsten Lamm, Helmut Kasch, Jochen Schaffhausen, Daniel Bachmann und Saad, ein Flüchtling aus Syrien, der seit vier Monaten bei uns ist. Für sein Engagement sind wir ihm sehr dankbar.

 

Aktion „Rehfelde hilft“

(SF) Seit November 2015 gibt es nunmehr die Aktion „Rehfelde hilft“, die auch in den vergangenen Monaten verschiedene Aktionen organisiert und gemeinsam mit den Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft Garzau durchgeführt hat.

Der Jugendklub hatte sich vorgenommen, alles Alte und nicht mehr Benötigte zu entrümpeln und wurde hierbei von Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft tatkräftig unterstützt.

Die angestrebte „Fahrradwerkstatt“ soll in einem Nebengelass des Jugendklubs  Einzug halten, um hier gemeinsam aktiv die Freizeit zu gestalten.

Ebenso wurde der Sportverein Grün-Weiss Rehfelde bei Arbeiten auf dem Sportplatzgelände von Freunden aus der Gemeinschaftsunterkunft unterstützt.

Wir danken für euer Kommen und die Unterstützung bei der Umsetzung von gemeindlichen Projekten.

Ein großen Dank gilt allen ehrenamtlichen Bürgern von Rehfelde und den umliegenden Gemeinden, die sich alltäglich für ein Miteinander mit den Flüchtlingen einsetzen und hilfreich zur Seite stehen.

 

BürgerGemeinschaft Rehfelde

(SyS) Wie in jedem Jahr beteiligte sich die BürgerGemeinschaft zahlreich an vielen Einsatzorten. Die beiden Standardobjekte, der Park am Bahnhof Herrensee und der Rastplatz am Stern wurden erfolgreich von Unrat, Unkraut und sonstigem Müll gereinigt. Am Stern wurden die Bänke erneuert und neu gestrichen. Nach gemeinsamer erfolgreicher Arbeit waren alle stolz auf das erreichte Ziel.

 

Kita Frechdachs

(SG) In der Gemeinde wurde zum großen Frühjahrsputz aufgerufen und da haben sich in der Kita Frechdachs auch so einige Helfer eingefunden. Schon am Vormittag haben die Kinder für alle leckere Käsebrötchen gebacken und dafür gesorgt, dass sich alle fleißigen Helfer zwischendurch stärken konnten. Es wurde geputzt, geharkt, gepflanzt und repariert. Für den Obst- und Gemüsegarten wurden Stachelbeersträucher, Johannisbeersträucher und Himbeersträucher bereit gestellt. Alle Kinder freuen sich schon auf den Sommer, wenn sie von den Beeren naschen können. Vielen Dank an alle Helfer, die die Arbeiten so toll unterstützt haben.

 

Kita Fuchsbau

(GH) Am 9. April kamen viele fleißige Eltern und halfen beim Frühjahrsputz mit. Gemeinsam wurden neue und schöne Dinge auf dem Spielplatz geschaffen. Das größte Projekt war der Bau eines Einfamilienhauses mit Grundstück in Miniaturformat und die Absperrung an der Nestschaukel. Viele Malerinnen sorgten dafür, dass die alten Bodenmalereien wieder im neuen Glanz erstrahlen.

Wir sagen ganz herzlich vielen lieben Dank.

 

Grundschule Rehfelde

Der traditionelle Frühjahrsputz der Klassen 3 bis 6 fand in der ersten Woche nach den Osterferien auf dem Schulgelände der Grundschule Rehfelde statt. Auf den Bildern sieht man Jungen und Mädchen der Klassen 3-6. Sie versuchen, den Rasen und das Gelände von alten Zweigen, Papier und Blättern zu befreien. Alle Klassen trugen dazu bei, dass der alte Winterschmutz weg ist und der Frühling Einzug halten kann.

Foto zur Meldung: Frühjahrsputz
Foto: Frühjahrsputz

Schönste Strohpuppe 2015

(26.10.2015)

(IR) Im Rahmen des 17. Oktoberfestes 2015 in Zinndorf hatten die Veranstalter auch zu einem Wettbewerb um die „Schönste Strohpuppe" aufgerufen. In 13 Vorgärten des Ortes wurden einzelne Figuren oder auch ganze Ensembles mit viel Liebe, Geschick und Engagement installiert.

Im Festzelt konnten die Besucher anhand der ausgestellten Bilder ihren Favoriten benennen. Nach  Auswertung der abgegebenen Stimmen erreichten die Familien Schrot, Musehold und Ramm die Plätze 1 bis 3. Herzlichen Glückwunsch den Siegern, aber auch an alle, die sich beteiligt haben.

 

Bildserie von den Figuren   --> hier

Foto zur Meldung: Schönste Strohpuppe 2015
Foto: Schönste Strohpuppe 2015

Der große Frühjahrsputz - Report

(14.04.2014)

(IR) In der Gemeinde wurde am vergangenen Sonnabend richtig angepackt. Bei bestem Wetter für diese Aktion haben zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an den verschiedensten Objekten gewirkt. Nach der intensiven dreistündigen Arbeit war das deftige Mittagessen der Höhepunkt des Vormittages.

 

 

 

Der Koordinator des Frühjahrsputzes Gerhard Schwarz, Gemeindevertreter und Mitglied im Ortsenwicklungsauschuss schreibt:

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

bereits heute lässt sich mit Fug und Recht feststellen, dass der Frühjahrsputz 2014 ein großer Erfolg war. In allen Orts- und Gemeindeteilen haben sich Menschen gefunden, die freiwillig dazu beigetragen haben, unseren Ort schöner, sauberer und attraktiver werden zu lassen. Etwa 250 Personen haben sich engagiert, etwa ein Drittel mehr, als noch im Vorjahr. Dabei sind all jene gar nicht eingerechnet, die sich wie Familie Krause in der Bahnstraße völlig unabhängig voneinander vor ihren Grundstücken und in deren näheren Umgebung betätigten. Bereits Wochen und Monate vorher konzipierten sie ihre Maßnahmen, suchten sich Rat und Tat und sorgten sich eigenständig darum, dass alle Materialien und Hilfsmittel bereitstanden. Dort, wo das Objekt zu umfangreich für drei Stunden Frühjahrsputz war, arbeiteten sie vor, einige auch nach, um das Werk eigenverantwortlich zu vollenden.

Sich für unsere Gemeinde einsetzen heißt, sich zu Rehfelde bekennen, um sein Wohl bemüht zu sein. Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns gelingen wird, diesen Gedanken weiter zu tragen und ihn unter unseren Einwohnern zu verwurzeln. Dann werden wir auch dahin kommen, dass sich alle Menschen um diese Gemeinde sorgen, dass kein Müll mehr achtlos in der Natur „abgelagert“ wird, sondern der Frühjahrsputz einzig darauf gerichtet ist, neue Werte für Rehfelde zu schaffen.

Allen genannten und auch nicht genannten Helfern sage ich im Auftrag der Gemeinde und des Bürgermeisters Reiner Donath herzlich Dank. Wir anerkennen Ihr Engagement außerordentlich, auch wenn die Regionalzeitung in ihrer Berichterstattung über die Mehrzahl der Mitstreiter großzügig hinwegsieht und auch das zentrale Objekt des Tages, den Naturlehrpfad, unerwähnt lässt."

 

Von den Frühjahrsputz-Objekten wird berichtet 

 

Naturlehrpfad

Der Naturlehrpfad war zentrales Objekt und Förderobjekt der Gemeinde 2014. Beteiligt waren die AG Naturlehrpfad, der Heimatverein, die Partei DIE LINKE, die Geschichtswerkstatt, der Arbeitskreis EigenEnergie. Die 22 Teilnehmer strichen Bänke und Aufsteller, stellten zwei Bänke und zwei Hundetoiletten auf, beräumten mit besonders hohem Aufwand das Gelände am Rodelberg von den wenige Tage zuvor aus Sicherheitsgründen eingeschlagenen Bäumen und reparierten den Zaun am stillgelegten Feuerlöschteich. 

Bilder --> hier

 

Rehfelde-Dorf

In Rehfelde-Dorf waren ca. 25 Personen im Einsatz und haben

  • zwei Sitzgruppen und eine Bank mit Holzlasur gestrichen
  • den Anger von altem Laub und Unkraut gereinigt
  • erneut Bodendecker an der Bühne gepflanzt, die aus dem Vorjahr waren nicht richtig angewachsen
  • Erdkabel für den Stromanschluss gelegt

Familie Dolch – Rehfelder Dorfangerverein anno 1247 e.V.

Bilder --> hier

 

Werder

Acht Engagierte pflegten Baumscheiben und brachten frischen Mulch auf. Andere reinigten Teile des TILS. Für das Feuerwehrgebäude fertigten Björn Grabert und weitere 11 Kameraden ein neues Tor. Bei den Reh-Kids wirkten 25 Teilnehmer, allen voran der Förderverein. Sie reparierten und strichen den Zaun, erneuerten das Holz des Sandkastens, legten neue Pflanzungen an und besserten ein Schilfdach aus.

Bilder --> hier

 

Zinndorf

Auch in diesem Jahr war der Frühjahrsputz in der Gemeinde Rehfelde, Ortsteil Zinndorf ein voller Erfolg. In Zinndorf trafen sich ca. 35 eifrige Helfer um unseren Ort zu verschönern und vom Winterdreck zu befreien. Der Haupttenor lag darin, einen Bolzplatz für unsere Kinder und Jugendlichen anzulegen. Dazu war schwere Technik von Nöten um einen Platz herzurichten. Herzlichen Dank an den Landwirt Klifton Lück für den Technikeinsatz und Herrn Museholdt für den Radlader. Aber auch die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Zinndorf waren so wie immer ein tolles Team. Nicht zu vergessen sind die vielen fleißigen Hände die auch unseren Kindergarten zu neuem Glanz erstrahlen lassen sowie die Frauen, welche unsere Sitzbänke gestrichen haben.

Zum Mittag gab es eine deftige Suppe mit Bockwurst, die wie immer frisch gekocht und lecker aus unserer Rehfelder Küche kam.

Es dankt der Ortsbeirat Zinndorf - Detlef Krüger, Torsten Franke 

Bilder --> hier

Bericht in der MärkischenOnlineZeitung --> hier

 

Sportverein SG Grün-Weiss Rehfelde

Der Sportverein beteiligte sich wie in jedem Jahr daran. Neue „Farbtupfer“ bekam das Sportplatzgelände bereits ein paar Tage vorher. Die Firma 0815 Industries KG zauberte ein neues Wandbild. Die Sportsfreunde packten wieder tatkräftig mit an, um das Sportplatzareal für die bevorstehenden Höhepunkte des Vereins vorzubereiten. Die Sektion Fußball aktivierte seine Mitglieder bereits am 11.04.2014. Am Samstag wurde dann auf der Kegelbahn, auf der Beachvolleyball-Anlage, auf den Freiflächen und im Vereinsraum geputzt und gewerkelt.

Sigrid Friedel - Öffentlichkeitsarbeit

Bilder --> hier

 

Kita Fuchsbau

Am Samstag, bei bestem Arbeitswetter, ging die große Aufräumaktion in der Kita Fuchsbau los. Wir nutzten die Gelegenheit und „misteten“ jahrzehntelang aufbewahrte Dinge aus. Uns halfen Väter und ruck-zuck waren die Abstellräume leer. Toll, wir hätten nicht gedacht, dass wir das alles schaffen würden. Vielen Dank an die starken Männer. Auch halfen uns Mütter beim Dekorieren, beim Sortieren von Spielsachen, beim Einräumen der Räume des Baumhauses und beim Gras säen. Wir haben sogar geschafft, eine Holzwerkstatt auf dem Spielplatz einzurichten. Glücklich sind wir auch, dass um unsere Blockhaussauna der Gehweg fast fertig ist. Unglaublich, was man mit vielen Händen in drei Stunden schaffen kann. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Helfern für die Unterstützung und freuen uns über die Leistung. DANKE!

Gabi Heißig – Leiterin der Kita Fuchsbau

Bilder --> hier

 

Radlerpoint/Wanderhütte

Der CDU-Ortsverband hat hier gewirkt.

Bilder --> hier

 

Wanderbänke

Der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus hat die "Martinsbank" am ZR1 gepflegt. Hier ist insbesondere hervorzuheben, dass Heinz Kuflewski ein paar Tage zuvor an diesem Rastplatz den Findling von den unschönen Graffiti-Schmierereien befreit hat. Weiterhin wurde die Bank gegenüber der Schule versetzt, da dieser Ort durch die ständige sehr gut sichtbare Ablage von Gelben Säcken wenig einladend war.

Leider hat die Müllablagerung rund um das Mülltonnengeviert den Frühjahrputz unberührt überstanden. Die Mieter des Wohnblockes habe vielleicht einen anderen Termin vorgesehen.

Bilder --> hier

 

Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf

Die Ornamentpflanzung am Start des Liederweges wurde ergänzt und zu einem Notenblatt ausgestaltet. Für die Darstellung der fünf Notenzeilen wurden vom Rehfelder Sängerkreis e.V. zahlreiche Eibenstecklinge gepflanzt.

Wie im vorigen Jahr wurden auf dem Rundweg auch sämtliche Liedtafeln gereinigt. Neu auf den Liedtafeln angebracht sind jetzt QR-Codes mit Links auf You-Tube-Videos zu den jeweiligen Liedern.

Bilder --> hier

 

Weitere Aktivitäten

Das Areal am Bahnhof Herrensee und entlang des Schlagwegs stand wie bereits in den letzten Jahren unter der Patenschaft der BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V.Hier wurde Unrat beräumt, geharkt und verschönert.

Die Parkanlage in der Lessingstraße erhielt durch fleißige Anwohner ein neues Antlitz.

Äußerst erfreulich war die Teilnahme von Jugendlichen des Jugendclubs, die das Umfeld säuberten. Schon Tage zuvor hatten Björn Grabert und weitere Freiwillige ein Ballfangnetze am Jugendclub montiert.

Die Mitglieder des Heimatvereins e.V., die Kameraden der FFW Rehfelde sowie die Hijacker fegten, putzten, räumten wie jedes Jahr in ihren Objekten. Auf dem Schulhof pflegten Eltern und der Hausmeister den Spielplatz.

Bilder --> hier

 

Weitere Berichte und Bilder können ergänzt werden.
Senden Sie Ihre Infos an Internetredaktion@gemeinde-rehfelde.de

Foto zur Meldung: Der große Frühjahrsputz - Report
Foto: Erbsensuppe mit Bockwurst

Windräder „Zwischen Werder und Zinndorf“? – Klarstellung zur Standortangabe

(22.06.2013)

Mitteilung der Fraktion AWG in der Gemeindevertretung Rehfelde, 20.06.2013

Im Zusammenhang mit der „Gemeinsamen Erklärung“ der Fraktionen AWG und SPD in der Gemeindevertretung Rehfelde, des Ortsverbandes der CDU sowie der Ortsvorsteher von Werder und Zinndorf zur beabsichtigten Aufstellung neuer Windräder und der dazu aktuell laufenden Unterschriftssammlung wird von Kritikern bemängelt, dass die von den Verfassern verwendete Bezeichnung „zwischen Werder und Zinndorf“ unzutreffend und damit irreführend sei.

Dazu möchten wir im Auftrag der Unterzeichner der Gemeinsamen Erklärung folgendes erläutern:

Richtig ist, dass es in der Sachdarstellung der aktuell diskutierten Beschlussvorlage 20/2013 um die „Erweiterung des Windparks durch ggf. 2 Windenergieanlagen (WEA) des Herstellers Nordex“ mit einer Nennleistung von 2,4 MW und einer Gesamthöhe von 200m geht, wobei sich beide Standorte im Bereich der Gemarkung Zinndorf befinden.

Der offizielle Begriff für diesen Bereich lautet laut Bebauungsplanung „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“. Das Gebiet gehört also zu beiden Gemarkungen und ist über Ortsteilgrenzen hinweg ein in sich geschlossenes, zusammenhängendes Gebiet, das als einheitliches Feld wahrgenommen wird und umgangssprachlich auch als das „Windfeld zwischen Werder und Zinndorf“ oder „die Windräder zwischen Werder und Zinndorf“ bezeichnet wird. Im Kontext unserer Erklärung haben wir diesen Begriff übernommen und erläutert.

Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass sich sowohl die Gemeinsame Erklärung als auch die Unterschriftssammlung nicht nur gegen die aktuell geplanten Vorhaben, sondern grundsätzlich gegen jeglichen Zubau von neuen Anlagen in diesem „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“ richtet, was nach unserer Kenntnis der rechtlichen Situation nicht ausgeschlossen werden kann.

Entsprechend ist in unserer Erklärung formuliert: „ Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus die große Sorge, dass mit der faktischen Öffnung der Bebauungsplanung für neue Windräder nicht nur die Firma Denker & Wulf, sondern auch weitere Investoren Anspruch auf Genehmigung neuer und größerer Anlagen erheben werden“.

Im Auftrag
Dr. Klaus-Peter Oehler

Foto zur Meldung: Windräder „Zwischen Werder und Zinndorf“? – Klarstellung zur Standortangabe
Foto: Windräder „Zwischen Werder und Zinndorf“? – Klarstellung zur Standortangabe

200m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant!

(14.06.2013)

Gemeinsame Erklärung
der Fraktionen AWG und SPD in der Gemeindevertretung Rehfelde, des Ortsverbandes der CDU Rehfelde sowie der Ortsbeiräte von Werder und Zinndorf

 

Brandenburg will weitere Windräder. Aber der Platz wird knapper und immer mehr Bürger wehren sich aufgrund der langjährigen Erfahrungen gegen die gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die Verschlechterung ihrer Lebensqualität, den Wertverfall der Anliegerimmobilien oder die nachhaltigen Eingriffe in die Natur.

Neue Anlagen sollen deshalb vor allem in vorhandenen Windparks untergebracht werden. Um Widerstände aus der Bevölkerung zu verringern, werden Beteiligungsmodelle empfohlen, z.B. Genossenschaften: Wer hier einen Anteil hat, so die Logik, wird neuen Anlagen weniger kritisch gegenüber stehen und eventuelle Skrupel werden um so geringer, desto mehr persönliche finanzielle Vorteile erwartet werden können und je weiter man selbst von den Anlagen entfernt ist.

Es muss deutlich ausgesprochen werden: Die Produktion von Windrädern und ihr Betrieb sind keine gemeinnützige, mildtätige Angelegenheit, diese Unternehmen sind ebenso wie bei der konventionellen Stromerzeugung Profit orientiert. Es geht also um sehr viel Geld!

Profit contra Qualität der Lebensbedingungen der Bürger?
Aus gutem Grund hatte sich die Gemeindevertretung vor mehr als einem Jahr dazu entschieden, zunächst ein Energiekonzept für Rehfelde zu erstellen, dessen Analyse und Vorschläge die Grundlage für weiteres Vorgehen bilden sollte. Das ist allerdings bis heute nicht geschehen.

Stattdessen stand auf der Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses am 24.05.2013 der Entwurf folgender Beschlussvorlage zur Diskussion: „Die Gemeindevertretung Rehfelde beschließt die Einleitung des Verfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplans „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“.

Anlass ist ein Antrag der Denker & Wulf AG, den Bebauungsplan für das Windeignungsgebiet Werder-Zinndorf zu ändern, um neue Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils 200m(!) errichten zu können (Zum Vergleich: Die bisher aufgestellten Anlagen haben eine Höhe von maximal 141m).

Bei den neuen Windrädern geht es nach Aussagen des Bürgermeisters um sogenannte „Bürgerwindanlagen“ für die Rehfelder Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“.

Die konträre Diskussion zeigte, dass es in unserer Gemeindevertretung tiefe Interessenkonflikte gibt: Bürgermeister Donath, der inzwischen zum Aufsichtsratsvorsitzenden der Genossenschaft avanciert ist und weitere Gemeindevertreter wollen von den neuen Anlagen partizipieren, um für „alle Einwohner eine preisgünstige und unabhängige Alternative zu den überregionalen Versorgern zu erstreiten“.

Demgegenüber sind es Mitglieder der Fraktionen von AWG, SPD, die Ortsbeiräte von Werder und Zinndorf und der CDU-Ortsverband Rehfelde, die gemeinsam die Auffassung vertreten, dass die möglichen finanziellen Vorteile nicht auf Kosten der Mitbürger in den Ortsteilen gehen dürfen.

Sind neue Windräder für Rehfelde, Brandenburgs Wirtschaft oder die Klimaziele unerlässlich?
Brandenburg produziert heute schon wesentlich mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als unmittelbar verbraucht werden kann. Die vorhandenen Netzkapazitäten reichen nicht aus, um allen überschüssigen Strom in andere Teile Deutschlands zu transportieren. An wirtschaftlich effektiven Speichermöglichkeiten mangelt es. Regelmäßige und häufiger werdende Abschaltungen sind die Folge. Bundesumweltminister Altmaier dazu wörtlich: „Wir subventionieren Strom, den wir aus Wind und Sonne gewinnen. Da wir erfreulicherweise immer mehr davon produzieren, steigen die Kosten. Hinzu kommt, dass wir auf diese Weise immer öfter zu viel Energie produzieren. Dann verschenken wir den Strom oder zahlen sogar dafür, dass uns das Ausland diesen Strom abnimmt. Ein absolut unhaltbarer Zustand.“ ! (Focus 14/13)

Als ein wesentliches Problem werden der unkoordinierte Ausbau erneuerbarer Energien zwischen den einzelnen Bundesländern und die Planung von Windkraftanlagen aufgrund konkreter Investitionswünsche innerhalb von Gemeindegrenzen ohne Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Gesamtregion angesehen. Auf dem jüngsten EU-Gipfel wurde ein vernünftiger Energiemix unter Einbeziehung der konventionellen Energieträger sowie ein Rückbau von Subventionen bei der Energieerzeugung angemahnt.

In dieser Situation sind neue Windräder in Rehfelde überflüssig. Stillstehende Windräder dienen weder der Umwelt noch dem Verbraucher, sichern aber den Investoren und Betreibern hohe Ausgleichszahlungen, die alle Verbraucher über ihren Strompreis mit bezahlen müssen!

Sichert „EigenEnergie“ wirklich dauerhaft günstigere Preise zum Nutzen
aller Bürger von Rehfelde?
Ob dieses Versprechen überhaupt auf Dauer garantiert werden kann, ist bislang durch Fakten nicht überzeugend belegt, zumal der Preis an der Strombörse in den letzten Monaten den tiefsten Stand seit 8 Jahren erreicht hat und internationale Entwicklungen mittelfristig keinen wesentlichen Anstieg der Strompreise erwarten lassen (z.B. „neuer Gasboom“ in den USA, der dort bereits zu einem radikalen Sturz der Energiepreise geführt hat). Zudem können von eventuellen Gewinnausschüttungen laut Satzung der Genossenschaft nicht alle Rehfelder, sondern nur Genossenschaftsmitglieder profitieren.

Ein Problem ist die EEG-Umlage zur Förderung erneuerbarer Energien, die in den letzten Jahren rasch gestiegen ist und zusammen mit anderen Abgaben und Steuern heute schon fast 50% des Strompreises in Deutschland ausmacht. Da diese Umlage von allen Verbrauchern zu entrichten ist, entsteht zugleich die kuriose Situation, dass mögliche finanzielle Vorzüge für die Mitglieder der Genossenschaft von der Mehrheit der Einwohner über ihren Strompreis mit subventioniert werden.

Sparsamer Umgang mit Strom, der Einsatz energieeffizienter Haushaltstechnik, Wärmedämmung, Brennwertgeräte oder Mini-Blockheizkraftwerke, Photovoltaik zum Eigenverbrauch, Preisvergleiche von Stromanbietern und ein eventueller Vertragswechsel können nach wie vor eine gute Alternative sein.

Sichert „EigenEnergie“ die Unabhängigkeit von großen Versorgern?
Die Genossenschaft „Rehfelde-EigenEnergie eG“ ist kein kommunaler Eigenbetrieb, wie es manchmal erscheinen mag, auch nicht gemeinnützig, sondern eine privatwirtschaftliche Unternehmung. Daran ist die Gemeinde Rehfelde lediglich mit einem kleinen, eher symbolischen Anteil beteiligt. Angesichts von ca. 4.500 Einwohnern ist die Anzahl von Genossenschaftlern (136 Mitglieder per 25.05.2013) eher gering.

Allerdings kann die Genossenschaft faktisch großen Einfluss auf die Beschlussfassung in der Gemeindevertretung haben, da nicht nur der Bürgermeister sondern nach eigenen Angaben auch die Vorsitzenden der drei Fachausschüsse und andere Gemeindevertreter aus den Fraktionen der Partei Die Linke und der BGR Mitglieder der Genossenschaft sind.

Mit den „Bürgerwindanlagen“ soll Unabhängigkeit erreicht werden. Tatsächlich wurde der Antrag jedoch von der Denker & Wulf AG gestellt, die zwischen Werder und Zinndorf schon viele Anlagen errichtet hat. Laut Antrag sollen auch die Planungskosten vollständig von dieser Aktiengesellschaft übernommen werden, die nach eigenen Angaben zu einem der führenden Windparkentwickler in Deutschland zählt. Wie steht es da um die Unabhängigkeit einer kleinen regionalen Genossenschaft und warum kann kostengünstiger Strom nicht von den schon in Betrieb befindlichen Anlagen bezogen werden?

Fazit: Neue Windräder sind aktuell weder für Umwelt- und Klimaziele notwendig, noch schaffen sie wirtschaftliche Unabhängigkeit.

Unser Windpark zwischen Werder und Zinndorf gehört zu den größten seiner Art in Brandenburg. Noch größer und noch höher muss es hier nicht werden! Außer dem Streben nach Profit gibt es keine sachlich stichhaltige Begründung für neue Anlagen.

Bislang existiert für dieses Gebiet ein Bebauungsplan, der den Windpark auf die gegenwärtige Situation begrenzt und neue Anlagen nicht zulässt. Es war ein Kompromiss, zu dem sich alle Fraktionen der Gemeindevertretung bekannt hatten und der zu den erklärten Versprechen von Reiner Donath im Wahlkampf gehörte.

Wir haben aus den Erfahrungen der Vergangenheit heraus die große Sorge, dass mit der faktischen Öffnung der Bebauungsplanung für neue Windräder nicht nur die Firma Denker & Wulf, sondern auch weitere Investoren Anspruch auf Genehmigung neuer und größerer Anlagen erheben werden.

Auf Ihre Unterstützung kommt es an!

Laut Beschlussvorlage soll die Entscheidung auf der Sitzung der Gemeindevertreter am 9. Juli fallen. Nach den bisher bekannten Positionen der Fraktionen muss damit gerechnet werden, dass mit den Stimmen von Bürgermeister Donath und der Fraktion Die Linke sowie Mitgliedern der Fraktion BGR der Weg für die Aufstellung neuer Windräder freigemacht wird. Nur der Umstand, dass viele der Betroffenen und der sich mit Ihnen solidarisch erklärenden Mitbürger aus Rehfelde, Werder und Zinndorf unser Ziel der Verhinderung neuer Windräder unterstützen, kann möglichweise einige Gemeindevertreter noch zum Umdenken bewegen.

Bitte beteiligen Sie sich an unserer Unterschriftensammlung, die in den nächsten Tagen beginnen wird und mit der wir Politiker unserer Gemeinde darauf aufmerksam machen wollen, dass viele Bürger die Aufstellung neuer Windräder ablehnen. Wehren Sie sich als Betroffene oder zeigen Sie sich solidarisch mit Ihren Mitbürgern!

 

Rehfelde, Juni 2013

Unterzeichner:
Detlef Krüger (Ortsbeirat Zinndorf), Torsten Franke (Ortsbeirat Zinndorf und Fraktion der AWG*), Dr. Frank Küchler, Hartmut Ritzow (Ortsbeirat Werder), Andreas Baumann, Uwe Nitze (Fraktion der SPD), Marco Feuerherdt (Vorsitzender des Ortsverbandes der CDU), Klaus Emmerich (Mitglied der CDU-Fraktion), Dr. Klaus-Peter Oehler (Fraktion der AWG*).

(*AWG= Aktive Wählergruppe für Rehfelde, Werder, Zinndorf)

Foto zur Meldung: 200m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant!
Foto: 200m hohe Windräder zwischen Werder und Zinndorf geplant!

Presseinformation des Ortsbeirates Zinndorf

(14.06.2013)

Ortsbeirat Zinndorf einstimmig gegen die Aufstellung neuer Windräder

Der Ortsbeirat von Zinndorf hat sich auf seiner Beratung am 10. Juni 2013 mit einer Beschlussvorlage für die Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Juli 2013 befasst, in der die Einleitung des Verfahrens zur 1. Änderung des Bebauungsplans „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf“ beschlossen werden soll. Anlass ist ein Antrag der Denker & Wulf AG, den Bebauungsplan für diese Fläche so zu ändern, dass neue Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils 200m errichtet werden können. Die anwesenden Vertreter der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG informierten darüber, dass diese Anlagen eine der Grundlagen dazu bilden sollen, um Möglichkeiten für preiswerten Strom für die Rehfelder ausschöpfen zu können.

Ortsbeiratsmitglied Victor Hoffmann schlug in einer schriftlich vorgelegten Stellungnahme einen Kompromiss vor: Dem Beschlussvorschlag sollte unter der Voraussetzung zugestimmt werden, dass mit strengen Auflagen gesichert wird, die Belastungen für die betroffenen Anwohner möglichst gering zu halten.

Demgegenüber erklärten die weiteren Mitglieder des Ortsbeirates, Detlef Krüger und Torsten Franke, entschiedene Gegner der Aufstellung neuer Windräder zu sein. Sie befanden sich damit in völliger Übereinstimmung mit den Äußerungen der anwesenden Bürgernaus Zinndorf und Werder. Die jahrelangen Erfahrungen der Anwohner mit den bereits vorhandenen Anlagen hätten gezeigt, dass es in keinem Fall gelungen sei, bei extremen Belastungen durch die Anlagen wenigstens partielle Abschaltungen oder Betriebsreduzierungen zu erreichen.

Heftig kritisiert wurde, dass sich Befürworter neuer Anlagen – wie Bürgermeister Donath - vorrangig an möglichen finanziellen Vorteilen orientierten, während die Folgen für die betroffenen Anlieger kleingeredet würden. Dem eventuellen Vorteil eines um wenige Cent geringeren Strompreises ständen nämlich zigtausende Euro an Verlusten der Anlieger gegenüber, deren Immobilienwerte bereits jetzt erheblich gesunken seien, was faktisch einer „kalten Enteignung“ gleichkomme. Auch blieben die gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu wenig beachtet, weil diese im Einzelfall schwer nachweisbar seien und sich niemand darum kümmere.

Die größte Sorge aber besteht darin, dass eine Öffnung des Bebauungsplanes für das Windeignungsgebiet Werder- Zinndorf künftig eine ganze Serie neuer Anlagen nach sich ziehen könne, wenn Denker & Wulf erst mal den Anfang gemacht hätten.

Im Ergebnis der Beratung entschied der Ortsbeirat schließlich einstimmig, die Aufstellung neuer Windräder abzulehnen. Da man vorher schon im Ortsteil Werder zum gleichen Abstimmungsergebnis gekommen war, appelliert der Ortsbeirat Zinndorf an alle Gemeindevertreter, diesem Votum bei ihrer Entscheidung am 9. Juli Rechnung zu tragen. Schließlich wären die Einwohner beider Ortsteile bekanntlich die Hauptbetroffenen. So fordert der Ortsbeirat auch Solidarität unter den Rehfeldern ein: Die weitab im Ort Rehfelde wohnhaften Gemeindevertreter sollten sich vor Augen halten, welche Reaktionen etwa die geplante Aufstellung von Windrädern vor ihrer Haustür auslösen würde – und dann entscheiden, was den Mitbürgern zumutet werden darf!

Detlef Krüger, Torsten Franke (Ortsbeirat Zinndorf)

Foto zur Meldung: Presseinformation des Ortsbeirates Zinndorf
Foto: Presseinformation des Ortsbeirates Zinndorf


Veranstaltungen

07.01.​2019
14:30 Uhr
 
04.02.​2019
14:30 Uhr
 
04.03.​2019
14:30 Uhr
 
01.04.​2019
14:30 Uhr
 
06.05.​2019
14:30 Uhr
 
03.06.​2019
14:30 Uhr
 
01.07.​2019
14:30 Uhr
 
05.08.​2019
14:30 Uhr
 
02.09.​2019
14:30 Uhr
 
07.10.​2019
14:30 Uhr
 
04.11.​2019
14:30 Uhr
 
02.12.​2019
14:30 Uhr
 
 

Fotoalben


Sonstige