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Heimatfreunde zogen beeindruckende Bilanz

13.11.2017

(HeG) In ihrer Jahreshauptversammlung konnten die Heimatfreunde eine beeindruckende Bilanz über ihre Arbeit im Jahr 2017 ziehen. Im Speisesaal der Grundschule waren am vergangenen Freitag 31 Vereinsmitglieder erschienen. Den Bericht des Vorstandes trug Martin Tesky vor.

Nicht ohne Grund begann er den in der Satzung festgeschriebenen Zweck des Vereins in Erinnerung zu rufen. Zur offiziellen Vereinsgründung wurde eine Satzung mit einem Vereinszweck beschlossen, in der es um Heimatpflege, Heimatverbundenheit, Heimatgeschichte geht. Es sind also nicht nur die monatlichen Museumstage in der Heimatstube, sondern auch andere Aktivitäten, die zur Erfüllung des Vereinszweckes dienen, an denen sich aber leider immer weniger Vereinsmitglieder beteiligen. Trotzdem, so der Vereinschef, sei die praktische Umsetzung des Vereinszwecks durch vielfältige Maßnahmen und Aktivitäten wieder gut gelungen.

Das umfangreichste und arbeitsintensivste Projekt war auch in diesem Jahr die Rehfelder Heimatstube. Bis zum 31.10.2017 wurden 350 Besucher gezählt, die in mittlerweile sechs Ausstellungsräumen Rehfelder Geschichte erleben konnten. Darüber hinaus wurden zwei Sonderausstellungen, eine Geschichtswoche mit Schülern des Kinderhortes, eine „Historische Märchenstunde“, drei heimatgeschichtliche bzw. heimatkundliche Wanderungen, mehrere Zeitzeugengespräche, zwei Stunden Unterricht mit zwei dritten Klassen zum offiziellen Schulthema „Gestern & Heute“ und sieben Sonderführungen außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten durchgeführt.

Gegenwärtig hat die Heimatstube einen zeitweiligen Mitarbeiter, der innerhalb von drei Jahren die Digitalisierung der Exponate und Dokumente realisieren soll. Das ist ein besonders hervorzuhebendes Projekt, an das sich nicht einmal etablierte Museen mit ausschließlich bezahltem Personal wagen.

Durch eine Chronikgruppe der Heimatstube werden heimatkundliche Beiträge im Internet veröffentlicht und Artikel für die beliebten Heimathefte erarbeitet. Anfragen, auch deutschlandweit, zur Geschichte der Gemeinde werden beantwortet. Man interessierte sich nicht nur für Rehfelde, auch Auskünfte über den Tucholsky-Klub oder über das Leben von Reinhold Busch waren gefragt. Auch die Heimatbibliothek wurde wieder oft besucht. Dank moderner Informationstechnik ist ab diesem Jahr die digitalisierte „Chronik der Gemeinde Rehfelde 1247 – 1979“ unter www.heimatstube-rehfelde.de abrufbar.

Martin Tesky erinnerte in seinem Bericht auch daran, dass nicht nur die Interessengemeinschaft Rehfelder Heimatfreunde bereits 15 Jahre als eingetragener gemeinnütziger Verein besteht, sondern auch die Heimatstube am 29. Oktober 2017 15-jähriges Jubiläum hatte.

Dann hatten die anwesenden Mitglieder die Gelegenheit, Fragen zu stellen bzw. Hinweise zu übermitteln. Heimatfreund Gohlke sprach ein Thema an, dass in letzter Zeit bereits durch den Blätterwald rauschte. Er ging auf die Waldbestände ein, die in der grünen Gemeinde Rehfelde immer mehr der Motorkettensäge zum Opfer fallen, um Bauflächen zu gewinnen. Auch die Pflege und Erhaltung des Naturlehrpfads sollte nicht aus dem Auge verloren werden. Er regte an, dieses Thema noch intensiver in das Vereinsleben einzubeziehen.

Mit dem 130. Rehfelder Gespräch ging im Oktober die legendäre Gesprächsreihe „Rehfelder Gespräche“ zu Ende. Durch Heidrun Mora wurde deshalb vorgeschlagen, diese Gesprächsrunde nicht ganz einzustellen, sondern im Abstand von zwei Monaten Vorträge zu organisieren. Zwei Themen befinden sich bereits in Planung. Sie bot auch an, dazu einen Raum im Haus H&M zur Verfügung zu stellen.

Im Anschluss wurden wieder verdienstvolle Heimatfreunde geehrt und ausgezeichnet.