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Unternehmerstammtisch

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Telefon 033435 76526
Mobiltelefon 0160 5320951

E-Mail E-Mail:

Seit November 2000 treffen sich Gewerbetreibende aus Rehfelde, Werder, Zinndorf und Umgebung monatlich im Gasthaus "Zur Alten Linde" in der Bahnhofstraße in Rehfelde.

Das Ziel dieser monatlichen Treffen der Unternehmer ist die lebenswerte Gestaltung unserer Region in Verbindung von gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Interessen.

      • Fachkundige Personen halten Vorträge zu aktuellen Themen aus Politik und Wirtschaft
      • Themen, die die Firmen oder Gesellschaften in unserer Gegend hautnah betreffen, werden von den Unternehmern selbst hinterfragt, diskutier und transparenter gemacht
      • Verbindungen wie Amt Märkische Schweiz-Unternehmen, Gemeinde–Unternehmen oder Unternehmen-Unternehmen bekommen Namen und Gesicht

Alle interessierten Unternehmer, Gesellschafter, Freiberufler oder Freischaffende sind herzlich eingeladen, den Stammtisch mit eigenen Ideen zu bereichern.

Herzlich Willkommen an jedem 2. Mittwoch im Monat, 19.00 Uhr


Aktuelle Meldungen

Unfälle und Erste Hilfe leisten

(24.03.2015)

(PK) Der Unternehmerstammtisch in diesem Monat hatte sich thematisch dem Verkehr gewidmet. Die beiden Dozenten, ein Gast von der Wasserwacht und Herr Schumann von der Verkehrswacht, haben die Veranstaltung sehr anschaulich durchgeführt. Besonders interessant waren die Ausführungen zu Fragen der Ersten Hilfe und dem Verhalten nach Unfällen - Wie fordere ich Hilfe an? - Was muss ich tun? - Wie verhält es sich bei nicht fachgerechtem Verhalten? u.a.

Es wurde sehr ausführlich auf die einzelnen Fragen eingegangen und an Beispielen auch richtiges Verhalten aufgezeigt. Nachdrücklich wurde darauf hingewiesen, dass ein Vorbeifahren an einer Unfallstelle ohne Hilfe zu leisten strafbar ist und jedoch bei einer nicht richtigen Hilfeleistung keine strafrechtlichen Folgen befürchtet werden müssen.

Nach fast zwei Stunden war ein interessanter Abend vorbei und die wenigen Teilnehmer haben den Organisatoren und Ausführenden für ihre Arbeit gedankt. Es wurde von den Teilnehmern mit Bedauern betont, dass in der Bevölkerung für solche wichtigen Fragen und Themen so gut wie kein Interesse besteht und das Fehlverhalten im täglichen Leben sich auch leider weiter fortsetzt.

Foto zur Meldung: Unfälle und Erste Hilfe leisten
Foto: Unfälle und Erste Hilfe leisten

Kommunalwahl 2014: Rehfelder Kandidaten stellten sich vor

(10.05.2014)
(HG) Der Rehfelder Unternehmerstammtisch hatte wie schon zur Kommunalwahl vor 5 Jahren zur einer Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten und der Parteien und Wählergemeinschaften für die Gemeindevertretung eingeladen.  Und alle Protagonisten waren gekommen, um die eigene Person und das eigene Programm für die Wahl am 25. Mai zu empfehlen. Leider waren die Rehfelder Bürger, die die eigentlichen Adressaten dieser Veranstaltung sein sollten, sehr "sparsam" vertreten, der Saal der "Alten Linde" hätte durchaus mehr Gäste vertragen.
Unter der gut geführten Moderation von Peter Kirchner, Vorsitzender des Rehfelder Unternehmerstammtisches, kam dann trotz der Mahnungen von Seiten des Moderators zur verbalen Mäßigung echte Wahlkampfatmosphäre auf.
Im Präsidium hatten Platz genommen Rudolf Heller, Bürgermeisterkandidat der CDU, Patrick Gumpricht, Bürgermeisterkandidat der SPD und AWG, Carsten Kopprasch, Spitzenkandidat der Partei Die Linke, der Bürgermeister Reiner Donath, erneut Bürgermeisterkandidat der Liste "Zukunft", Hans-Viktor Hoffmann, Spitzenkandidat der FDP und Heidrun Mora, stellv. Bürgermeisterin und erneut Kandidatin der Bürgergemeinschaft Rehfelde.
Zunächst hatten alle Kandidaten 5 Minuten Zeit, um sich selbst und ihre Programme vorzustellen. Es galt die Reihenfolge der offiziellen Kandidatenliste.
Carsten Kopprasch verwies auf die bisherige kontinuierliche Arbeit sowohl personell als auch auf allen Sachgebieten und auf die eingebrachte hohen Eigenleistungen der Linken. Er unterstütze die Kandidatur von Reiner Donath als Bürgermeister, weil dessen Programm und das der Linken weitgehend übereistimmten.
Patrick Gumpricht warb damit, dass er als Student auf Lehramt während seiner anstehenden Masterarbeit genügend Zeit für den Posten als Bürgermeister hätte. Er wolle die Haushaltslage verbessern und Rücklagen für spätere Projekte bilden, zudem möchte er sich für ein generationsübergreifendes Wohnen einsetzen. Er versprach, für ein politisches Miteinander in der Gemeinde einzustehen.
Rudolf Heller wollte keinen Rückblich auf Erreichtes geben und räumte auch ein, bisher in Rehfelde politisch nicht aktiv gewesen zu sein,  er stehe aber für einen Neuanfang und mahnte an, dass man auf die Argumente der Anderen hören müsse, um miteinander gute Politik für Rehfelde zu machen.
Hans-Viktor Hoffmann verwies auf die vielen persönlichen Aktivitäten von der Musik über das Wandern bis hin zur seiner Arbeit im Ortsbeirat und im Arbeitskreis EigenEnergie. Er möchte sich für eine Verbesserung der Kommunikation untereinander, für eine liberale Ordnungspolitik und für die Arbeit an Entwicklungskonzeptionen sowohl der Dörfer als auch der gesamten Kommune einsetzen.
Heidi Mora konnte auf die vielen Erfolgsprojekte der BGR in der Vergangenheit zurückblicken und versprach weiter eine kontinuierliche Sacharbeit in der Zukunft. Sie als Mutter von vier Kindern mit 9 Enkeln möchte, dass in der Gemeinde die Frauen mehr das Sagen bekommen und plädiert für Frauenpower in der zukünftigen Gemeindevertretung, die BGR sei da schon vorbildlich besetzt.
Reiner Donath sprach über seine bisherige solide Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde, stellte fest, dass sich die Ziele aller Parteien und Wählergruppen doch weitgehend glichen, so dass zukünftig eine gemeinsame und konstruktive Arbeit möglich sei. Er stehe für ein Miteinander und Ausgleich, für ihn zähle nicht die Einteilung in Ossi oder Wessi, Zugezogene oder Einheimische, Schwarz oder Rot und erst recht nicht Dörfer oder Siedlung.
Nach dieser Vorstellungsrunde stellten sich die Kandidaten den Fragen der Gäste im Saal.
Die Bürgermeisterkandidaten der SPD und CDU mussten sich mehrfach fragen lassen, wie sie sich die Arbeit als Bürgermeister vorstellen, ohne vorher Erfahrung in der Kommunalarbeit (Amt und Kreis) gesammelt zu haben und wie sie die zukünftige Finanzierung der Kommune sichern wollen? Rudolf Heller hofft auf ein gutes Abschneiden seiner Partei im Kreis und damit auf gute Beziehungen zum Kreis, die Finanzen wolle er auf der Einnahmeseite durch Verkauf von Grundstücken sichern. Patrick Gumpricht will dagegen mehr Fördermittel einwerben. Von Frau Rettig nach dem Programm der CDU gefragt, musste Rudolf Heller eingestehen, dass es noch keines gibt, aber daran gearbeitet wird. Dann sei es ja höchste Zeit, bemerkte Frau Rettig dazu.
Cerstin Kopprasch forderte gemeinschaftliches Handeln im Ort ein, eine “sogenannte Regierungsbank und Oppositionsbank” sei für eine kleine Gemeinde nicht förderlich. An die Adresse der beiden Kandidaten Heller und Gumpricht gerichtet meinte Sie, dass es wohl nicht klug sei, ohne Erfahrungen das Bürgermeisteramt anzustreben, vielmehr empfahl sie zunächst als Gemeindevertreter zu arbeiten. 
Ein Großteil der Diskussion wurde beherrscht von dem “Weckruf”, den die CDU im Internet veröffentlicht hatte. Die überwiegende Mehrheit sprach sich gegen den polemischen Inhalt und einige Falschdarstellungen in diesem Papiers aus. Es wurde empfohlen, den “Weckruf” zurückzunehmen oder Formulierungen zu streichen. Rudolf Heller, der nach eigenem Bekunden beim Verfassen des “Weckrufs” nicht zugegen war, wollte sich “hier und heute” nicht weiter dazu äußern, hat jedoch kurzfristig ein Statement der CDU angekündigt. Befragt von Jürgen Köhler, wie er sich denn die Energiewende in Rehfelde vorstelle, nachdem die CDU eine Veranstaltung mit dem Verein EIKE, einem ausgewiesenen Leugner des Klimawandels, organisiert habe, meinte er, die Zeit sei für die Rehfelder noch nicht reif für Energiefragen und bezog sich dabei auf die Studentenbefragung in Werder und Zinndorf. 
Klaus Emmerich wollte vom Bürgermeister Donath wissen, wie er denn den Bürgerfrieden in Rehfelde wieder herstellen wollte? Reiner Donath dazu: Die Sacharbeit in den Ausschüssen könne dazu beitragen, er sei z.B. dafür, die Besetzung der Ausschüsse untereinander einvernehmlich abzustimmen und nicht nach Stimmenanteil vorzunehmen, beides lasse die Kommunalverfassung zu. Dazu müsse man allerdings miteinander reden und Brücken bauen, aber dann auch über diese Brücken gehen.
Nachdem rundherum Vertreter aller Parteien und Wählergruppen zu Wort gekommen waren und ihre Fragen an die jeweiligen Kontrahenten stellen konnten, bat Georg Gehrke, einer der anwesenden Bürger ohne Bindung an eine Partei,  um das Mikrofon. Er als geborener Rehfelder und jetzt Rentner habe viele Bürgermeister kommen und gehen sehen, gute und schlechte, die beiden letzten waren seiner Meinung nach die besten, also Lutz Schwarz und Reiner Donath. Das war fast wie ein Schlusswort zu werten, aber alle Kandidaten durften ihrerseits jeweils einen Schlusssatz hinzufügen:
Rudolf Heller möchte über die angesprochenen Brücken gehen und Konzepte in der Tiefe entwickeln.
Patrick Gumpricht will sich dem generationsübergreifenden Wohnen widmen.
Carsten Kopprasch möchte die vorhandenen Ideen und Konzepte vervollkommnen und weiter entwickeln.
Reiner Donath wird Bewährtes weiter führen unter dem Motto “Wo Zukunft drauf steht, ist auch Zukunft drin”.
Hans-Viktor Hoffmann setzt vor allem auf die Verbesserung der Beziehungen untereinander und will dafür Anreize geben.
Heidrun Mora steht für eine Gemeindevertretung der Bürger für die Bürger.
Aufgerufen wurde schließlich, unbedingt zur Wahl zu gehen, denn  eine hohe Wahlbeteiligung ist die beste Garantie für die unsere Demokratie.

Foto zur Meldung: Kommunalwahl 2014: Rehfelder Kandidaten stellten sich vor
Foto: Kommunalwahl 2014: Rehfelder Kandidaten stellten sich vor

Ungebetene Gäste

(14.03.2013)

(HGH) Der Unternehmerstammtisch und die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V. hatten gemeinsam in den Bürgersaal eingeladen und das Thema „Einbruchsschutz und Sicherung von wertvollen Gegenständen mit künstlicher DNA“ aufgerufen. Jürgen Schirrmeister von der Polizei Märkisch-Oderland berichtete über die aktuelle Lage bei Einbrüchen in Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern, die statistischen Daten zu Tatzeiten und Angriffspunkten und stellte für die Sicherung des Eigentums vor allem mechanische Maßnahmen in den Vordergrund seiner Ausführungen. Die Empfehlungen der Polizei zu diesem Thema können in der Broschüre „Ungebetene Gäste“, die gestern kostenlos zu erhalten war, nachgelesen werden.

Bei ähnlichen Veranstaltungen in Berlin nahen Ortschaften reicht in den Sälen für mehrere Hundert Betroffene und Interessierte oft der Platz nicht aus. In Rehfelde sind gestern Abend rund 20 Bürgerinnen und Bürger der Einladung gefolgt und haben Interesse gezeigt. In Rehfelde fühlen sich die Einwohner also sicher oder haben bereits alles für ihre Sicherheit getan.

Nach den Themen „Verkehrsrecht“ im Februar und „Sicherheit“ im März ist für den 10. April 2013 eine Informationsveranstaltung zu „Schimmelpilzproblemen“ terminiert. Der Unternehmerstammtisch stellt damit aktuelle Probleme auf die Tagesordnung und unterbreitet für alle Rehfelder ein hervorhebenswertes Informationsangebot.

Foto zur Meldung: Ungebetene Gäste
Foto: Ungebetene Gäste

Schilderwald contra Vernunft

(24.09.2012)

(IR) Der Unternehmerstammtisch hatte das Thema Verkehr auf die monatliche Agenda gesetzt, kompetente Fachleute eingeladen und für die breite Öffentlichkeit den Bürgersaal als "Stammtisch-Lokal" reserviert. In der BAB - Ausgabe KW 38 - 20./21.09.2012 - wird darüber wie folgt berichtet:

 

Rehfelde (ms) Am 12. September 2012 fand im Bürgersaal in der Elsholzstraße der Unternehmerstammtisch statt. Etwas mehr als ein Dutzend Unternehmer und Gäste hatten sich am Abend zusammengefunden, um den Ausführungen von Revierpolizist Peter Schneider und Uwe Wähner von der Verkehrswacht Märkisch-Oderland zu folgen.

Der Landkreis hätte in Bezug auf die Unfallstatistik lange die Laterne getragen, in den vergangenen Jahren aber einen Schritt nach vorn gemacht. „Nach nur neun Verkehrstoten im Jahr 2011 wären in diesem Jahr bis zum jetzigen Zeitpunkt schon 12 Opfer zu beklagen“, berichtete der stellvertretende Vorsitzende der Verkehrswacht MOL. Wobei aber eher unglückliche Zufälle die Hauptursachen darstellen. Generell wäre nach wie vor Alkohol am Steuer ein Thema, welches sich leider durch alle Altersgruppen zieht.

In der anschließenden, teilweise abflachenden Diskussion ging es aber um anderes.

Thematisiert wurden beispielsweise Radwege, deren Pflege und Benutzung. Viele Radfahrer fahren trotz Radweg eher auf der Landstraße, weil die Nutzung des ungepflegten Weges das teure Marken(renn)rad beschädigen könnte. Gerade in der kommenden Herbstsaison mit ihren wechselnden Sichtverhältnissen eine nicht nur für die Autofahrer gefährliche Angelegenheit. Danach ging es unter anderem um das richtige Verhalten von Radfahrern in Kreisverkehren. Hier ist die Rechtslage unübersichtlich und widersprüchlich. Für das kommende Jahr sind denn auch neue Gesetze angekündigt.

Viel diskutiert wurde auch die Frage gleichberechtigter Ortsstraßen. Generell gilt hier ja die Regel rechts vor links. Nun sind aber manche Straßen asphaltiert und andere nicht. Kommt jetzt ein Fahrzeugführer mit der vorgeschriebenen Geschwindigkeit auf einer ausgebauten Straße an eine Kreuzung, wo der Fahrer eines anderen Wagens aus einer nicht ausgebauten, aber theoretisch gleichberechtigten Straße in Schrittgeschwindigkeit einbiegen will, könnte es problematisch werden.

Bürgermeister Donath wies darauf hin, dass die Gemeinden das Recht haben Verkehrspolitik zu betreiben und somit auch Schilder aufstellen dürfen. Aber ist es sinnvoll alles zu beschildern? Neben den entstehenden Kosten stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit. Viel eher wäre es wohl zweckmäßig den Paragraphen 1 der Straßenverkehrsordnung (StVO) zu berücksichtigen. Unter Absatz 1 steht hier: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.“ Leider scheint aber gerade diese elementare Verhaltensgrundregel im Straßenverkehr immer mehr in Vergessenheit zu geraten.

Ehe sich der Verkehr zum gesellschaftlichen Problem auswächst, sollte man also an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer appellieren – so könnte man das Fazit aus diesem Unternehmerstammtisch ziehen.

 

Foto zur Meldung: Schilderwald contra Vernunft
Foto: Schilderwald contra Vernunft


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