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Anger Werder

Vorschaubild

Werdersche Dorfstr.
15345 Rehfelde OT Werder


Aktuelle Meldungen

Richtfest auf dem Dorfanger

(11.06.2019)

(BG) Anlässlich des Richtfestes ihres neuen Feuerwehrgerätehauses fanden sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Werder am Freitagnachmittag auf dem Dorfanger zusammen.

Traditionell eröffnet von einem Zimmermann sowie dem Ortswehrführer, Vertretern des Amtes Märkische Schweiz und dem Amtswehrführer, lockte die Feier viele Anwohner des Ortes und Kameraden aus den benachbarten Wehren in unser Dorf.

Bei Freibier vom Fass und leckeren Grillwürsten ließen sie sich an diesem sonnigen Nachmittag interessiert den Neubau im Zentrum Werder's zeigen und saßen noch lange und ein wahrscheinlich letztes Mal vor den Toren des alten Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Werder.

Die Werderaner Kameraden bedanken sich bei all den fleißigen Händen und 'Köpfen', die bisher an dem Bau beteiligt waren und besonders bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rehfelde für ihre erneute Unterstützung bei der Verpflegung der Gäste.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Veranstaltung unter der Überschrift: "Richtfest - 30 Schläge gegen die Sonne". Lesen Sie den Beitrag --> hier

 

Fotostrecke vom Bauvorhaben --> hier

Foto zur Meldung: Richtfest auf dem Dorfanger
Foto: Richtfest auf dem Dorfanger

Baufortschritt beim Feuerwehrgerätehaus

(01.04.2019)
(BG) Seit dem Start des Neubaus im September 2018 entsteht auf dem Dorfanger in Werder gleich neben dem alten das neue Feuerwehrgerätehaus für die rund 30 Kameraden des Rehfelder Ortsteiles. Es soll ein funktionaler, wirtschaftlich optimierter, aber auch ansprechender Gebäudekomplex werden. Galt es doch, das Gerätehaus stilistisch dem Dorfkern mit seiner fast 800 Jahre alten Kirche anzupassen.
Angepasst auf den zur Sicherstellung des vorgeschriebenen Brandschutzes festgestellten Bedarfs wurde das Gebäude in Zusammenarbeit mit den Werderaner Kameraden durch das Ingenieur-Büro Seidel geplant. Nicht zuletzt dank der 300.000 Euro Zuschuss vom Land Brandenburg entstehen nun eine große Fahrzeughalle, ein Hauswirtschaftsraum, ein Büro, getrennte Sanitäranlagen und ein großer, räumlich trennbarer Schulungsraum. Letztere werden zukünftig auch den Mitarbeitern der Gemeinde Rehfelde und deren Bürgern z.B. bei Wahlen oder Ortsbeiratssitzungen zur Verfügung stehen.
Mit der Durchführung der Maurerarbeiten wurde der Baubetrieb H.-J. Stahnke beauftragt, dessen Mitarbeiter derzeit die letzten Wände des neuen Gerätehauses mauern und schon in der kommenden Woche soll mit den Arbeiten am Ringanker begonnen werden. Der Einbau von Fenstern und der Dachstuhl sind dann für die 18. Kalenderwoche geplant.
Einer wie vom Amtsdirektor versprochenen Fertigstellung noch in diesem Jahr sollte beim derzeitigen Bauverlauf demnach nichts im Wege stehen. Danach folgt dann der Abriss des alten Gerätehauses, um eine Nutzung des Dorfangers auch weiterhin ermöglichen zu können.
 
Bilder vom Bau --> hier

Foto zur Meldung: Baufortschritt beim Feuerwehrgerätehaus
Foto: Baufortschritt beim Feuerwehrgerätehaus

Minister überbrachte Scheck

(09.01.2019)
(HGH) Noch in diesem Jahr soll das neue Feuerwehr-Gerätehaus auf dem Anger in Werder bezogen werden. Für dieses Zeitfenster stehen die 306.625 Euro Fördermittel aus dem „Kommunalen Infrastrukturprogramm“ des Landes Brandenburg zur Verfügung.
Bei ungemütlichem Nieselwetter kam extra Innenminister Schröter angereist, um bei der feierlichen Grundsteinlegung symbolisch den Scheck zu überreichen und die Mappe mit den Verwaltungsunterlagen für den Zuwendungsbescheid an den Amtsdirektor zu übergeben. Minister Schröter hob hervor, dass hier Unterstützung gewährt wird für eine kommunale Pflichtaufgabe, die mit ehrenamtlichen Kräften zu erfüllen ist und dankte allen Kameradinnen und Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft.
Amtsdirektor Böttche freute sich über den ersten Scheck dieser Art für den Amtsbereich nach 25 Jahren und versprach, dass das Amt alles tun wird, den Bau zeitgerecht fertigzustellen.
Den Knirpsen von der Kinderfeuerwehr war es vorbehalten, die Kartusche in die Bodenplatte einzubetonieren und die Reh-Kids trällerten dazu noch das fröhliche Lied „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“.
 
Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet von der Grundsteinlegung unter der Überschrift „Fördergeld für zwei Gerätehäuser“. Minister Schröter hatte auch für ein Vorhaben in Bruchmühle einen Scheck im Gepäck.
Lesen Sie den Bericht --> hier
 
Fotos von der Feierstunde in Werder --> hier
 

Foto zur Meldung: Minister überbrachte Scheck
Foto: Minister überbrachte Scheck

Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

(17.09.2018)

(KG) Eine gelungene Feier, so das allgemeine Urteil, war am Sonnabend, dem 15. September, die Einweihung des Gedenksteins für den Erzähler, Dichter, Essayisten, Dramatiker und Lektor des Fischer-Verlags Moritz Heimann, der vor 150 Jahren in Werder geboren wurde. Der Verein der Heimatfreunde Rehfelde hatte zusammen mit der Gemeinde Rehfelde geladen  – und der Einladung gefolgt waren „Werderaner“ sowie Rehfelder, Zinndorfer und eine stattliche Delegation aus Kagel, dem langjährigen Heimatort der Familie Heimann. Der dortige Heimatverein hat in seinem Domizil „Alte Dorfschule“ sogar eine kleine, aber informative Heimann-Ausstellung und Sammlung, und schon vor drei Jahren dort eine Gedenktafel aufgestellt.

 

Die Feier eröffnete der Vorsitzende der Heimatfreunde, Martin Tesky. Ihm folgend übernahm die stellvertretende Bürgermeisterin, Heidrun Mora, die einleitende Vorstellung Heimanns. Sie verwies dabei darauf, dass Werder zwar als Geburtsort Moritz Heimanns feststehe, aber dass das Geburtshaus, höchstwahrscheinlich ein Ladengeschäft mit Wohnung, bis heute nicht identifiziert sei. Dr. Kurt Gamerschlag ergänzte dazu später, dass im Geburtsjahr Heimanns 1868 im 400-Seelen Dorf Werder immerhin mindestens vier Krämerläden existierten, nebst vier Gastwirtschaften, drei Schmieden, zwei Bäckern und einer Reihe weiterer Handwerksbetriebe, die heute samt und sonders verschwunden sind und nur durch die fleißige Archivierungsarbeit des Heimatvereins der Nachwelt erhalten bleiben.

Ortsvorsteher Dr. Frank Küchler bemerkte in seinen Bemerkungen dazu, dass auch die Werke Heimanns fast von der Bildfläche verschwunden sind. Im Internet finde man noch antiquarisch zu erwerbende Texte. Allerdings habe ihn dann doch der Preis von 160 Euro für den Text der Erstausgabe von Heimanns Komödie „Der Weiberschreck“ ziemlich geschockt.

 

Dr. Kurt Gamerschlag von den Rehfelder Heimatfreunden trug schließlich den neuesten Stand der Forschung zu Heimann vor. Er berichtete von vielen biographischen Details der wohl ursprünglich in Kagel beheimateten jüdischen Familie Heimann, die aus noch unbekannten Gründen für einige Zeit nach Werder gezogen sei, dann aber wieder zurück nach Kagel, als Moritz Heimann gerade drei Jahre alt war. Vieles in der Biographie Heimanns, der mit der Bildhauerin Gertrud Marschalk verheiratet war und damit zum Schwager des von ihm bewunderten Gerhard Hauptmann wurde, liegt noch unaufgearbeitet in diversen Archiven. Vor allem Günter de Bruyn, der wohl bekannteste märkische Schriftsteller unserer Zeit, kümmert sich seit Jahren darum, wenigstens Heimanns Erzählungen aus den märkischen Dörfern an die Leseröffentlichkeit zu bringen. Heimanns fünf Dramen sind zu seiner Zeit alle auf dem Theater als allzu intellektuelle Dialogdramen durchgefallen und heute vergessen. Ebenso seine über 200 Essays zu Themen seiner Zeit in über einem Dutzend verschiedener Zeitschriften. Viele davon, etwa über die Integration besonders von jüdischen Flüchtlingen aus dem Osten, über die „soziale Frage“ des Umgangs mit der arbeitenden Bevölkerung im Kapitalismus, über die „zionistischen“ Bestrebungen zur jüdischen Staatengründung in Palästina, über christlich-jüdische Konflikte, Assimilation und „Judentaufen“, über ethische Anforderung an Politiker und Beamtenschaft usw. sind bis heute spannend und oft sogar heute aktuell verstörend. Leider gibt es keine komplette Sammlung, sondern nur Heimanns erste Zusammenstellung in seinen nur noch antiquarisch zu bekommenden „Prosaischen Schriften“ von 1918 und ein paar weitere Auswahlsammlungen nach seinem Tod 1925.

 

Die Arbeit als Verlagslektor bei dem neu in Berlin gegründeten Verlag Samuel Fischer war Heimanns „Brotberuf“. Hier hat er, von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, aber in der Literaturszene der damaligen Zeit als absolute Kapazität verehrt, nachhaltig gewirkt. Er entschied mit Fischer über Annahme oder Ablehnung der hunderte von Manuskripte, die hoffnungsvolle Autorinnen und Autoren an den Verlag schickten, und betreute die angenommenen Glücklichen dann als Korrektor und Kommentator. Thomas Mann kam ebenso unter seine „Fittiche“ wie Gerhard Hauptmann (beide Nobelpreisträger), die damaligen Bestsellerautoren Emil Strauß und Jakob Wassermann; Rainer Maria Rilke oder auch der spätere Außenminister der Weimarer Republik, Walter Rathenau usw. usw. Legendär unter all diesen Autoren waren die Gesprächsrunden mit Heimann in seinem Heim in Kagel, – und, nicht zu vergessen, die fröhlichen Runden im „Goldenen Lamm“ in Lichtenow.

 

Stimmungsvoll begleitet wurde die Gedenkfeier vom Duo Axel Zebeck (Gitarre) und Monika Kleffmann (Cello) aus Bochum. Besonders ihre romantische Vertonung des schönen Gedichts von Moritz Heimann, „Abend“, traf die Atmosphäre der Feier, die mit einer gemütlichen Kaffetafel und vielen Gesprächen der Heimatfreunde von Werder, Rehfelde, Zinndorf und Kagel miteinander beendet werden konnte:

 

Still verzittert der Tag !

Nebel schweben bedächtig

Über Wiesen und Hag.

Es rege sich nächtig.

Noch ein Gruß und ein Wink.

Mühsam ziehen die Pferde;

Rund um die träumende Erde

Spannt sich der magische Ring.

Durch das schweigende Feld

Späte Lichter verhauchen,

Und das Herz und die Welt

Ins Dunkel tauchen !

 

Ein großes Dankeschön an Helmut Lattwin für das tolle Engagement zur Vorbereitung des Gedenksteins und der Organisation der schweren Technik.

 

Bilder von der Aufstellung des Gedenksteines und der Einweihung --> hier

Foto zur Meldung: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder
Foto: Einweihung des Gedenksteins für MORITZ HEIMANN in Rehfelde - Ortsteil Werder

Halloween in Werder

(31.10.2015)

(SB) Gruselspaß für Groß und Klein - Einen Tag vor Halloween wurde es gruselig auf dem Dorfplatz in Werder. Der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Werder e.V. hatte zum Halloweenfest eingeladen.

Schon vor dem offiziellen Start um 17:00 Uhr kamen die ersten großen Gäste mit ihren kleinen Gespenstern und Skeletten vorbei, um sich vor dem großen Laternenumzug die besten Plätze zu sichern.

Der Dorfplatz war bestens vorbereitet. Eine Hüpfburg stand vor dem alten Gerätehaus, die auch sofort von den Kids in Beschlag genommen wurde. Zwei große Festzelte waren aufgestellt und der Förderverein verkaufte Softdrinks, Bier, Glühwein und leckere Bratwürste.
Schnell füllte sich der Festplatz und auch die Nachbarwehren aus Rehfelde, Zinndorf, Garzau/Garzin, Grunow/Ernsthof, Waldsieversdorf und Ihlow waren da und kamen mit ihren Jugendfeuerwehren, um der Freiwilligen Feuerwehr Werder zu gratulieren. Denn neben dem Gruselfest wurde noch ein Jubiläum gefeiert. 10 Jahre Jugendfeuerwehr in Werder.
Dazu wurde vor dem Gerätehaus angetreten und Ortswehrführer Marc Witt bedankte sich bei Jugendwartin Michaela Thierbach für die tolle geleistete Arbeit. Von jeder Nachbarwehr gab es ein kleines Geschenk und der Förderverein Freiwillige Feuerwehr Werder überreichte einen Gutschein für einen Tag im "Tropical Islands".

Danach standen wieder Clown Toni und seine Gehilfin im Mittelpunkt der Kinder. Von Anfang an traf er den richtigen Ton bei den Kindern, lobte die vielen tollen Kostüme und vertrieb ihnen die Zeit bis um 18 Uhr zum großen Laternenumzug aufgerufen wurde. Alle Kinder hatten tolle Laternen dabei und reihten sich hinten dem TSF von Werder ein. Dann ging es im Schritttempo um den Dorfanger. Abgeschlossen wurde der Umzug von den Fahrzeugen der anderen Wehren.

Zurück auf dem Dorfplatz wurde dann erstmal gegessen und getrunken. Clown Toni machte Spiele mit den Kindern, zum Beispiel  das Mumienspiel, also das Einwickeln eines Teammitglieds in Toilettenpapier. Und Luftballontiere wurden auch geknotet. Außerdem gab es für die Kinder noch leckeres Stockbrot und im Festzelt konnte gebastelt werden.

Mehrere hundert Erwachsene und Kinder fanden an diesem Abend den Weg nach Werder zum Halloweenfest. Die Stimmung war toll und es wurde bis in die späten Abendstunden miteinander gefeiert. Schön, dass Sie alle da waren und wir freuen uns aufs nächste Jahr. Ein großer Dank geht auch an unsere Nachbarwehren für das Erscheinen, Mitfeiern und die schönen Geschenke.

Foto zur Meldung: Halloween in Werder
Foto: Foto von Mandy Niemann


Veranstaltungen

26.10.​2019
16:00 Uhr
 
 

Fotoalben



Gastroangebote

26.10.​2019 bis
26.10.​2019
16:00 Uhr
Dorffest und Halloween-Party
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