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     +++  Spaß und Spenden beim Lichterfest  +++     
 
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Herbstlicher Radausflug zum Baa-See

Rehfelde, den 12.10.2017

(HGH) Eine Rad-Tour durch schöne herbstliche und möglichst sonnige Landschaft sollte es werden, die dritte Tagestour der Rehfelde-Radler in diesem Jahr. Wie immer war der Blick auf die Wettervorhersage gerichtet. Für den gestrigen Mittwoch war dann „durchgängig bewölkt, überwiegend trocken mit kleinen Schauern“ vorhergesagt. Also Radfahrwetter.

Die geplante Route führte von Rehfelde auf dem Radweg „Tour Brandenburg“ bis Altranft und von dort aus zur Sonnenburger Waldschänke am Baa-See. Nach der Mittagsrast war die Rückfahrt auf dem für Wanderer ausgewiesenen „Oderlandweg“ durch das Waldgebiet zur Landesstraße L35 beabsichtigt. Ein Anruf beim zuständigen Revierförster zur Befahrbarkeit des Weges nach dem „Xavier“-Sturm führte zu einer Streckenänderung durch das Waldgebiet. Weiter sollte es dann über Sternebeck-Harnekop, Prötzel, Kähnsdorf und Klosterdorf zurück zum Startpunkt der Tour gehen.   

Soweit der Plan. Und nun die Tour

Das Wetter hat gehalten wie vorhergesagt, sogar ein sonniger Abschnitt erwärmte die Radler bei der Auffahrt zum Baa-See. Die Schauer kamen just während der stimmungsvollen, von Akkordeonklängen begleiteten Mittagsrast in der Waldschänke vom Himmel herunter. Auf der Strecke bis dorthin waren die Wege von den Sturmschäden beräumt und die Macht und Wucht des Windes konnte ehrfürchtig rechts und links der Strecke betrachtet werden. Bei den kleinen Stopps an den Kunersdorfer Grabkolonnaden, an einer Ausgrabung auf der geplanten Gasleitungstrasse EUGAL und im Oderbruchmuseum Altraft war Abwechslung angesagt.

Die Weiterfahrt nach der Mittagspause führte durch den Wald auf einer alten Kopfsteinpflasterstraße und einige umgestürzte Bäume versperrten die ungehinderte Fahrt. Aber mit gegenseitiger Hilfe konnten die Hindernisse überwunden werden. Auf der Landstraße spürten dann die Radler die aus der Eiszeit hinterlassenen Steigungen in ihren Beinen.

Alle 13 Mitfahrer sind wohlbehalten wieder angekommen, es gab keinen Unfall und keine Panne. Auf der rund 85 km langen Tour waren Richtung Oderbruch temporeiche Abfahrten mit fast 50 km/h und bei den Anstiegen insgesamt 570 Höhenmeter zu bewältigen. Im Sattel saßen die Radler 5:15 Stunden und fuhren dabei ein Durchschnittstempo von 16 km/h.

Übereinstimmend meinten die Radler am Tourende, dass es eine fordernde, manchmal anstrengende, aber vor allem eine interessante und abwechslungsreiche Radtour war.

 

Fotos von der Radtour --> hier