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Auf den Spuren der Panke: 100-Kilometer-Auftakttour der Mittwochsradler

[HGH] Beliebt unter den Radlern sind die Touren entlang von Flüssen. Da gibt es gut ausgebaute Radwege und bergige Anstiege sind auch nicht zu befürchten. Dieser Aussicht folgend war am 27. Mai das Flussbett der Panke von Pankow flussaufwärts bis zur Quelle in Bernau ein wichtiger Abschnitt der ersten Tagestour 2026 der Rehfelder Mittwochsradler.

Am Start am Tourismuspavillon in Rehfelde trafen sich früh um 09:00 Uhr vier Enthusiasten. Nach drei Stopps bis Altlandsberg vergrößerte sich die Radlergruppe auf insgesamt 12 Personen. Auf dem Weg zum Flüsschen ging die Tour durch Ahrensfelde. Hier konnte das tägliche Chaos auf der Bundesstraße B158, der zentralen Hauptverkehrsachse des Ortes, live erlebt werden. Die Fahrradampel sprang einfach nicht auf GRÜN – erst nach langem Warten fanden die Radler eine Lücke und verständnisvolle Autofahrer, um die Fahrbahn sicher zu queren.

Auf Radwegen und Wohngebietsstraßen durch Hohenschönhausen und Weißensee erreichte die Gruppe nach 40 Kilometern das Schloss Schönhausen an der Panke. Das Schloss, einst als königliche Sommerresidenz erbaut, war zu DDR-Zeiten ein Zentrum sozialistischer Repräsentation. Mehr Informationen sind zu finden unter Schloss Schönhausen.

Nach einer ausgiebigen Pause ging es weiter entlang der Panke, die im 19. Jahrhundert als „Stinkende Panke“ bezeichnet wurde, da Industrie und wachsende Siedlungen den Fluss in eine Kloake verwandelten. Seit 2015 wird der Bach im Einklang mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie naturnah ausgebaut. Die Bauarbeiten für ein neues Flussbett, mit dem das Wasser in der Landschaft gehalten wird und der Fluss mäandern kann, waren eindrucksvoll zu sehen. (Mehr Informationen zu diesem Vorhaben siehe Download „Panke 2015.pdf“).

Ganz nebenbei: Die Route entlang der Panke ist auch ein Abschnitt des Fernradwegs Berlin-Usedom. In Bernau fanden die Radler schließlich die Quelle des Flusses und bestaunten die Bernauer Wappenuhr „Da steppt der Bär“.

Auf der Schlussetappe legten die Radler noch einen gemütlichen Kaffee-Kuchen-Eis-Stopp in Werneuchen ein. Wie auch bei den Mittwochnachmittagstouren steuerten die Radler ihre Heimatadresse in Wegendorf, Bruchmühle, Eggersdorf oder Vogeldorf auf kürzestem Weg an. Für die fünf Rehfelder Radler zeigte der Tacho am Schluss einer abwechslungsreichen, interessanten und auch fordernden Tour stolze 100 Kilometer an.

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Veröffentlichung

Rehfelde
Fr, 29. Mai 2026

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