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Feldsteine & Orchideen - Radeln durch die Märkische Schweiz (28.05.2026)
Feldsteine & Orchideen unter diesem Thema starteten wir am 28.5.2026 zur dritten Tour der Freizeitradler des ReheV. in die Märkische Schweiz.
Als Tour-Führer hatte Manfred eine interessante Route ausgewählt. Gleich hinter Garzin, in Richtung Hohenstein, entdeckten wir im Naturschutzgebiet "Ruhlsdorfer Luch" auf einer Feuchtwiese das Breitblättrige Knabenkraut, eine Orchideenart die in allen Bundesländern auf der Roten Liste steht.
In Hohenstein besichtigten wir einen ca. 30 t schweren Findling, der hier in der Nähe beim Bau der Erdgastrasse gefunden, geborgen und zur Schau gestellt wurde. Vor dem Riesenfindling entstand das Tour-Gruppenfoto. Als nächstes besuchten wir den Findlingshof in der Ortslage Ruhlsdorf. Wie immer begrüßte uns Kurt Zirwes freundlich mit seinen aufmunternden Geschichten. Wenn es um Steine geht, dann spielt natürlich bei Kurt die Eiszeit eine große Rolle. Nach dem wir uns unter schattigen Bäumen gestärkt und auch noch das Ufer des Ruhlsdorfer Sees besichtigt hatten ging es weiter in Richtung Bollersdorfer Kreisel.
Gleich hinter Ruhlsdorf bog Manfred auf einen Feldweg rechts ab. Der Weg erforderte jetzt unsere ganze Aufmerksamkeit. Aber mit unseren E-Bikes ging es gut voran. Im bergigen Gelände kamen wir an einem Wildgehege vorbei. Die Tiere hielten gerade Mittagsruhe, die wir leider ungewollte unterbrochen haben. Wir erreichten dann den schönen Ort Hasenholz, der im vergangenem Jahr sein 350 jähriges Besten feierte. Hinter Hasenholz grüßte uns noch der Krugberg, mit seinen 129 m Höhe.
Dann ging es immer bergab, in Richtung Buckow. Diesmal besuchten wir aber den Kurort nicht, sondern fuhren nach Waldsieversdorf. Dort hatte Manfred für uns im "Alten Forsthaus" eine Kaffeepause eingeplant. Zuvor besuchten wir aber noch den ganz alten, fast zugewachsenen Friedhof von Waldsieversdorf. Bis jeder seine Bestellung bekommen hatte nutze Manfred die Wartezeit, uns über den zweitgrößten Ort in der Märkischen Schweiz zu informieren. So berichtet er, das die alte Postsäule, die gegenüber der Gaststätte steht, gar nicht hierher gehört oder ein Kanal mit Hafen am Ort vorbeiführen sollte. Wer nach Waldsieversdorf kommt muss sich unbedingt den Lindenplatz ansehen. Wir besuchten ihn und die alte Linde am Ende unserer Tour. Von dort aus begaben wir uns auf den Rückweg. Hinter dem "Tiergarten" verabschiedeten wir uns von Manfred und Birgit. Den Rückweg über Liebenhof, Garzin, Garzau war jedem bekannt. In Garzin beendeten wir diese geführte Tour der Freizeitradler. .
Urheberrecht:
Manfred Ahrens und Helmut Georgi
Mehr über: Interessengemeinschaft "Rehfelder Heimatfreunde" e.V. & Heimatstube Rehfelde
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