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Bürgermeisterwort Februar 2019

Werte Bürgerinnen und Bürger,
 
im Jahre 2019 angekommen und gut gestartet wünsche ich allen nochmals recht herzlich alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
Die zukünftigen und täglichen Aufgaben haben uns schon wieder fest im Griff und beschäftigen die Gemüter. Wichtige Entscheidungen zum Hortneubau, zur Entwicklung des Areals „Mühlenfließ“, zum Straßenbau, zur Trägerschaft Kinderhof Reh-Kids, zur Nutzung des Schulsportplatzes und zu Grundstücksangelegenheiten sowie zum Windfeld stehen an.
Das strittigste Thema bleibt weiterhin alles, was im Zusammenhang mit unserem Klimaschutzkonzept steht und insbesondere zugespitzt, alles, was sich um das Windfeld 26 rankt.
Selten war der Klimawandel so präsent wie 2018. Während die Tourismusbranche über ungezählte Sonnenstunden jubelte, kämpften Land- und Forstwirte um das Überleben ihrer Betriebe. Der Weg ist klar - der deutsche Strombedarf soll in zwölf Jahren, also bis 2030, zu 65% aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden, um das nächste Klimaziel von 55% weniger Treibhausgase nicht erneut zu verfehlen.
Unsere Rehfelder Ergebnisse bei der Verwirklichung des 2014 beschlossenen Kommunalen Energiekonzeptes zeigen, dass wir unseren Beitrag leisten, unseren Urenkeln, wie es unser Himmelspilot aus dem Weltall als Botschaft verkündet hat, einen intakten Planeten zu hinterlassen.
Dafür stehen PV-Anlagen auf den Dächern der kommunalen Gebäude mit finanziellem Nutzen in den Objekten und Freianlagen wie in Garzau betrieben sowie in Klosterdorf geplant. Dazu gehört auch die Tatsache, dass wir seit Anfang dieses Jahrtausend Energiestandort mit jetzt 30 Windkraftanlagen im Windfeld 26 sind und dass mit Gesetzeskraft des Regionalplans Wind dieses Windeignungsgebiet nach Osten erweitert wird.
Die Gemeindevertretung hat die Pflicht, so auch einstimmig am 28.11.2017 beschlossen, mit einem Kompromiss mit sieben Betrieben, die alle entsprechenden Flächen unter Vertrag haben, die Entwicklung mit einem Bebauungs- und Flächennutzungsplan zu gestalten.
Unser Rahmen sind die deutschen Gesetze und Verordnungen, und zwar jene, die zurzeit Gültigkeit haben. Dazu haben wir das Ziel im Focus, im Verlauf der Maßnahmen nach 10 Jahren nicht mehr als 30 Anlagen oder weniger zu haben und dabei den Abstand zu den Dörfern von jetzt 500 auf 1.000 Meter zu verbessern und gleichzeitig die bedarfsgerechte Befeuerung durchzusetzen. Dazu benötigen wir ein Projekt des Ausgleiches zur Gestaltung des Naturraumes Feldflur/Rotes Luch mit Fahr- und Wanderwegen
Wer den „ersatzlosen und vollständigen Rückbau aller Windkraftanlagen nach Ende ihrer Laufzeit“ fordert, ist hochgradig unrealistisch und kann dazu gleich fordern, dass Zementwerk und das Müllverbrennungskraftwerk Rüdersdorf abzureißen und im gleichem Atemzug - natürlich im Interesse der Natur und der Menschen - auch die Atomkraftwerke und Braunkohlegruben schließen.
Bleiben wir realistisch und bei unseren eigenen Beschlüssen.
 
Ihr Reiner Donath
 
 
 
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