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Bürgermeisterwort August 2018

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
mitten im Sommerloch - sogar wir in Rehfelde machen im August Sommerpause und es finden keine Sitzungen der Gremien statt - fand ich folgenden Satz von Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller und Aphoristiker: „Wer sich über das freut, was er hat, hat keine Zeit mehr, über das zu klagen, was er nicht hat.“
Da ist viel Wahrheit drin. Deshalb versuche ich auch Bürgern zu helfen, die in meine Sprechstunde kommen. Vor kurzem ging es um eine Baumwurzel, die noch vom letzten Sturm geblieben war. Da ich über unser Amt schnell helfen konnte, war die Freude beim 80. Geburtstag sehr groß und die ganze Familie strahlte zufrieden. Das geht leider nicht bei allen Fragen. So dauern Reparaturen an Straßen meist länger und Beschwerden zur Qualität nehmen nicht ab. Persönlich kann ich den Ärger verstehen, trotzdem freue ich mich mehr über die Straßen, die jetzt repariert sind und wir in der Karl-Liebknecht-Straße jetzt wieder nach Strausberg durchfahren können. Mich freuen grüne Bäume und gepflegte Vorgärten, obwohl in diesem Jahre fast keiner den grünen Rasen erhalten kann. Freude kam im Jahresabschlusscamp des Hortes sowie beim Sportfest der Schule auf und das 110-jährige Jubiläum der Rehfelder Feuerwehr war für viele Kameraden und Einwohner ein wunderschöner Höhepunkt.
Täglich erleben wir sehr Unterschiedliches. Die Feuerwehren kämpfen gegen die Brände, die Landwirte sind in Bedrängnis wegen der Trockenheit und den schlechten Ernten, die Sicherheitsgremien müssen sich mehr Extremisten beschäftigen und das vorzeitige Ausscheiden der deutschen Mannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft war so auch nicht erwartet worden. Der unsinnige, wenig klärende Asylstreit, die fehlenden Fachkräfte und damit auch schwächelnde Bauvorhaben sind uns belastende Ereignisse. Dem stehen schöne Sommerferien für unsere Kinder, so manche wundervolle kulturelle Veranstaltung, die Nutzung unseres Erweiterungsbaus in der Kita Fuchsbau, eine schöne private Geburtstagsfeier und Besuche bei 80-jährigen und anderes entgegen.
Lassen wir uns in unserem Denken und Fühlen nicht zu negativ beeinflussen und auch nicht unausstehlich zu werden. „Wutbürger“ haben wir ausreichend auf der Welt. Bei jedem Problem zeigt sich auch Licht am Ende des Tunnels und jede noch so kleine Freude verschafft uns das Glück zum Leben und ein Lächeln im Gesicht.
Versuchen wir Charlie Chaplin zu folgen, der formulierte: „Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst, dann schenke ihm einfach deins.“
 
Ihr
Reiner Donath
 
 
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