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Bürgermeisterwort Oktober 2018

Werte Bürgerinnen und Bürger,
Gedanken kreisen in meinem Kopf, die fast täglich durch Fragen von Bürgern und auch von Kindern ausgelöst werden. Laut und leise, aber unaufhörlich wird gefragt und ich habe immer weniger Antworten. Diese müssten aus Potsdam oder Berlin, von den Regierenden kommen. Ein schlüssiges Konzept des Lebens für die nächsten 20 oder gar 30 Jahre, so wie wir es in unserem Leitbild verabredet haben, wäre sehr zu wünschen, um die Ziele abzustecken und dann die Wege dazu festlegen - sicher, täglich erlebbar und verlässlich. Dann könnten auch in der Kommune solche Fragen wieder beantwortet werden.
  • Warum haben wir nicht genügend Lehrer und dadurch Unterrichtsausfall?
  • Wieso sind die Züge überfüllt, wird der Fahrplan nicht eingehalten und warum verschlechtert sich Busverkehr?
  • Warum werden die Ursachen der Flüchtlingswellen nicht beseitigt und die Auswirkungen der Flucht nach Europa hier im Lande nicht besser beherrscht?
  • Warum wachsen Hass, Gewalt, Mord, Terror sowie Kriege und keiner kann dem Einhalt gebieten?
  • Warum wird der Ausbau des Internets nicht schneller gesichert und Informationen in den Medien nicht ausgewogener und sachlicher verbreitet?
  • Warum wächst die Bürokratie, sind Zuständigkeiten bei der Mängelbeseitigung unklar und warum dauert das Warten auf Genehmigungen immer länger?
  • Wieso erhalten Gemeinden nicht mehr Geld für Schule, Hort, Kita und Straßen?
 
Dazu kommen die Fragen und Probleme, die wir in der Gemeinde beantworten könnten und auch müssen:
  • Warum haben wir noch keinen großen Spielplatz, keine Skaterbahn und keinen öffentlichen Bolzplatz?
  • Warum hocken Jugendliche am Bahnhof und gehen nicht in die Jugendeinrichtungen?
  • Warum werfen unsere Mitbürger ihren Unrat einfach in die Landschaft, beschmieren und verunstalten Wände und demolieren Spielgeräte?
  • Warum rasen Autofahrer durch unsere Straßen, machen unnötigen Verkehrslärm und gefährden Kinder und Passanten?
  • Warum erreichen wir mit unseren Informationen und zu den Veranstaltungen nicht einen breiteren Kreis der Einwohner?
 
Auch wenn wir darauf keine plausiblen Antworten haben und diese im Augenblick auch nicht bekommen, müssen wir unseren Anteil leisten und solche Probleme klären - politisch über die gewählten Bundestags-, Landtags- und Kreistagsabgeordneten und praktisch gemeinsam im Rahmen unserer Möglichkeiten vor Ort in der Kommune.
In den nächsten Wochen geht es jetzt darum, gemeinsam den Haushalt für 2019 mit allen kleinen und großen Aufgaben erarbeiten und im November beschließen. Dabei sehe ich Schule und Hort, die Gestaltung der Fläche an der Bahnstraße sowie Fortschritte beim Bau und bei der Instandsetzung der Straßen als die wichtigen Schwerpunkte an. Ein großes Augenmerk sollten wir auch auf die vielen sogenannten freiwilligen Aufgaben lenken. Auch bei knapper Kasse gilt es, Geld für Senioren, die Jugendarbeit, den Sport und die Kultur bereitzustellen. Wir alle sind aufgefordert uns einzubringen und mit anzupacken.
 
Ihr Reiner Donath
 
 
 
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