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Projekt „Entwicklung von Rehfelde“ vorgestellt

Rehfelde, den 23.01.2019
(HGH) Rehfelde ist eine boomende Gemeinde. Wer sich im Ort – vor allem in Rehfelde-Siedlung und Herrensee umschaut, sieht Baustellen und findet fast keine verfügbaren Grundstücke mehr. Dieser Entwicklung mit dem einhergehenden Bevölkerungswachstum stellen sich die kommunalen Akteure und mit dem Leitbild für Rehfelde und weiteren Konzeptionen liegen richtungsweisende Papiere vor. Die formulierten Inhalte stoßen bei ihrer Realisierung jedoch an Grenzen, die die Gemeinde nicht allein überwinden kann. Zur Erörterung der damit verbundenen Problemkreise folgten am vergangenen Montag die Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Kathrin Schneider, der Leiter der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree, Wolfgang Rump und der Beigeordnete des Landrates, Rainer Schinkel der Einladung des Bürgermeisters zu einer Arbeitsbesprechung.
Reiner Donath trug die Sicht der Gemeinde mit einer PowerPoint-Präsentation vor – siehe unten: Weitere Informationen –Downloads. Die Ministerin sah in den Darlegungen der Fakten weniger die „Probleme“ als vielmehr die „Chancen für die Zukunft!“.
In der Diskussion wurden u.a. folgende Standpunkte deutlich:
  • Für die Ostbahn sind zeitnah die erforderlichen Planungen zu beginnen, um ab 2022/23 den 30-Minuten-Takt für die RB26 einzuführen.
  • An der Entwicklungsachse Schiene/Ostbahn und Straße/B1/B5 sind mittelfristig Gewerbeflächen – auch in Rehfelde - zu entwickeln.
  • Der räumlichen Entwicklung Rehfeldes stehen wenig naturräumliche Barrieren entgegen und Rehfelde kann Entlastungsstandort für die S-Bahngemeinden sein.
  • Rehfelde entfaltet schon jetzt Wirkungen für die Region über die Gemeindegrenzen hinaus.
  • Zur Daseinsvorsorge gehört der Ausbau des Bildungsangebotes mit der Sekundarstufe 1 und für die berufliche Ausbildung.
  • Für die Eigenentwicklung Rehfeldes können bis zum Ablauf des bestehendem Landesentwicklungsplans in Rehfelde zusätzlich zur Innenentwicklung pro 1.000 Einwohner je noch 0,5 Hektar Fläche als Wohnungsbauflächen im Außenbereich in Anspruch genommen werden.
  • Nach Inkrafttreten des neuen Landesentwicklungsplans besteht für Rehfelde voraussichtlich die Möglichkeit, dass sich die Größe dieser Fläche im Zeitraum von 10 Jahren verdoppeln darf.

 

Das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de berichtet über den Besuch der Ministerin und die Arbeitsbesprechung unter der Überschrift „Ministerbesuch - Flächenknappheit bleibt Problem“.
Lesen Sie den Beitrag --> hier
 
 

Foto: Simona Koss, Kathrin Schneider, Reiner Donath, Wolfgang Rump, Rainer Schinkel (v.l.)