Arbeitskreis Rehfelder Tourismus

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Heidrun Mora

Bahnstr. 1 c
15345 Rehfelde

E-Mail E-Mail:

Der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus arbeitet auf der Grundlage der Rehfelder Tourismuskonzeption. Durch die Mitarbeit in regionalen Arbeitsgruppen, die Teilnahme an Seminaren u.a. Weiterbildungs­möglichkeiten sowie gestützt auf die Stabsstelle Wirtschaft und Tourismus im Amt Märkische Schweiz - vormals Kultur- und Tourismusamt - konnten das Wandern in und um Rehfelde befördert werden. 

Der Jakobspilgerweg und der Europawanderweg E 11 sind mit Kennzeichnungen versehen und überall in der Gemeinde findet man die Hinweisschilder. Ein besonderes Highlight ist der Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf, ein Deutsch-polnischer Liederweg, der in Zusammenarbeit mit dem Rehfelder Sängerkreis e.V. im Jahre 2012 eingerichtet wurde.

Die neuen Informationsflyer

- erhältlich in den Sprachversionen deutsch/englisch bzw. deutsch/polnisch - geben Auskunft über Rehfelde, Werder und Zinndorf sowie über die Kirchen.

Mitstreiter, die sich ehrenamtlich für den Tourismus engangieren, sind immer herzlich willkommen.

 

 


Aktuelle Meldungen

Willkommensstein am Bahnhof Rehfelde

(11.10.2019)

(ILJ/PJ) ... und wieder gibt es für die Rehfelder die Gelegenheit, sich ein Denkmal zu setzen, sich einzubringen, dass Rehfelde als gastfreundlicher Ort auch optisch wahrgenommen wird!

 

WILLKOMMEN IN REHFELDE

 

soll auf dem großen Findling mit schöner glatter Präsentationsfläche an der Bushaltestelle stehen. Der Findling ergänzt dann sehr eindrucksvoll die am 08. September - anlässlich des diesjährigen Rehfelder Wandertages - auf dem Rehfelder Bahnhofsvorplatz installierten Hingucker, die Pendlern und Gästen unseres Heimatortes gleichermaßen ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen.

 

Sicherlich haben Sie sie schon gesehen. Die fröhliche Sängergruppe begrüßt die Wanderer auf dem Deutsch-Polnischen Liederweg, die drei neuen rustikalen Bänke wurden sofort in Beschlag genommen.

Also: Ein Buchstabe ist für 25,-€ zu haben! Machen Sie mit, unterstützen Sie das Vorhaben, den Bahnhofsvorplatz attraktiver zu gestalten!

 

235,- € von den etwa 600,- € Kosten (einschließlich Montage) dafür sind bereits von zwei edlen Spendern eingegangen.

 

Spenden können Sie - bitte mit Kennwort STEIN-BESCHRIFTUNG - über den Rehfelder Sängerkreis e. V..

 

Bankverbindung: IBAN: DE 02170540403000454623 BIC: WELADED 1 MOL

 

Auf Wunsch stellt Ihnen der Sängerkreis auch gern eine Spendenbescheinigung aus.

 

Auf Ihre Mitwirkung freuen sich:

 

Arbeitskreis Rehfelder Tourismus

Rehfelder Sängerkreis e. V.

[Spendenplakat]

Foto zur Meldung: Willkommensstein am Bahnhof Rehfelde
Foto: Bildbeispiel mit digital zugefügtem Text

Erfolg für den Rehfelder Tourismus

(10.09.2019)

(ILJ/PJ) Dieser Rehfelder Wandertag am Tag des Offenen Denkmals war am Sonntag nicht zu übersehen und immer wieder wohlklingend hörbar. Durch unseren Bürgermeister, Herrn Gumpricht, wurde ein erstes Element der im nächsten Jahr beginnenden Umgestaltung des Rehfelder Bahnhofsvorfeldes eingeweiht.

Zu Gast dabei war wiederum eine größere Gruppe aus unserer Partnergemeinde Zwierzyn, so ist es ein gelebter Deutsch-Polnischer Liederweg.  Im Rahmen eines Projektes mit EU-Fördermitteln wurde der Tag abwechslungsreich und interessant geplant und durchgeführt. In Werder an der Kirche, am Rastplatz Zinndorf und an der Kirche Rehfelde-Dorf wurden mit Chorauftritten kleine Höhepunkte für alle Wanderer geschaffen.

Herr Gumpricht hob in seiner Eröffnungsrede die besondere Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit für Rehfelde hervor. An dieser Stelle wollen wir aber betonen, dass dieses Ehrenamtsprojekt durch den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus initiiert wurde, Familie Jung nur konsequent die Fäden gezogen hat. Denn ohne die aktive, bereitwillige Unterstützung solcher Bürger, Vereine und Firmen wie Carsten Lamm, Fernmeldebau Strausberg mit seinem Sitz in Rehfelde, Klaus Emmerich, Förderverein zur Kommunalen Entwicklung Rehfeldes e.V., Zinndorfer Bürgerverein e.V. (Simone Donath, Ute Moriben, Gritt Piwecki und Jörg Röseler, der es sich selbst an seinem Geburtstag nicht hat nehmen lassen, die Wanderer mit dem heiß begehrten Lanz Bulldog von Zinndorf nach Rehfelde Dorf zu kutschieren), Katrin Röder aus dem Tourismuspavillon, Hans-Günter und Brigitte Hoffmann, Mitarbeiterinnen des Hauses H&M, das Team der Gaststätte „Zur alten Linde“, der AFG, Hellmut Lattwin mit seiner „Galerie Bauernfluch“, alle Sängerinnen und Sänger und sicher ist diese Aufzählung nicht einmal vollzählig, wäre alles nicht möglich gewesen.

Was war nun das Besondere an diesem Tag? Wir haben uns sehr über den doch enormen Zuspruch für diese Wanderung gefreut. Die ersten Schritte und Blicke der Besucher werden gleich auf ein markantes Wesensmerkmal unserer Region gelenkt, den Feldstein. Der eine wird mit Hilfe von Spendern noch einen attraktiven Willkommensgruß bekommen, auf dem anderen werden demnächst die beiden Liedtafeln angebracht.

Es heißt: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt wurden, kann man Schönes machen“. Der Blick für den Stein und handwerkliches Geschick gehört natürlich auch hinzu und das bewies Herr Lattwin, „Galerie Bauernfluch“, in hohem Maße mit der Schaffung des symbolischen Chores, dessen Sänger am Morgen enthüllt wurden. Der Startpunkt des Deutsch-Polnischen Liederweges hat damit einen weiteren tollen Blickfang erhalten und mit den drei rustikalen Bänken,  finanziert durch das Europrojekt und noch beim Aufstellen in Beschlag genommen, eine schöne Möglichkeit zum Verweilen.

Es kamen Wanderer aus Strausberg, Neuenhagen, Berlin, Eberswalde, Hennickendorf,  ja und es waren auch viele Rehfelder dabei, u.a. einige Hupfdohlen von Grün-Weiss Rehfelde und auch der Gemeindevertreter Herr Patzer mit seiner Frau sind einen großen Teil des Weges mitgewandert.

Nicht überall konnten wegen des Zeitplans und der großen Schar der Wanderer alle Liedstrophen gesungen werden, doch es war sehr angenehm zu erleben, wie nahezu alle einstimmten, sich auch vom Schwung unserer polnischen Gäste haben anstecken lassen.

An der Kirche Werder gab es auch für uns eine Überraschung, denn ein gedeckter Tisch mit noch warmem Pflaumenkuchen erwartete die Wanderer und war - ruck-zuck - aufgegessen. Danke an Frau Angelika Kühn (BGR). Der Rehfelder Sängerkreis ließ - belohnt mit viel Beifall - dann einige der Lieder des gewanderten Wegabschnittes im Chorsatz erklingen und stellte im Lied „Der Märkische Wind“ die Vorzüge unserer Region dar.

So motiviert ging es über die Zinndorfer Stiege  zum Rastplatz am Ortsausgang Zinndorf.  Hier konnten sich die Wanderer mit der -sehr gelobten - Gulaschsuppe der „Linde“ stärken. Der Zinndorfer Bürgerverein hatte den Platz vorbereitet und die Suppe gereicht.

An diesem Platz hatten wir den Auftritt unserer polnischen Gäste geplant und stimmgewaltig haben sie alle in ihren Bann gezogen.

Als es dann zur Fahrt mit dem Lanz Bulldog ging, wurde Herrn Röseler zu seinem Geburtstag ein deutsch-polnisches Geburtstagsständchen gesungen. Da strahlte das Geburtstagskind!

Lanz Bulldog, Rehfelde Mobil, PKW's sorgten für den Transport aller nach Rehfelde Dorf.

Dort erwartete uns der Männerchor „Frohsinn 1880“ aus Neuenhagen. Seine Wander- und Trinklieder kamen bei allen gut an.

Auch den letzten Wegabschnitt nach Herrensee nahmen noch einige Wanderer unter ihre Füße. An keiner Liedtafel ging es ohne Gesang vorbei.

Von Herrensee ging es dann auf vier Rädern zum Haus H&M, wo eine große Kaffeetafel, Getränke und Grill einen schönen Ausklang dieses Tages bei einem Gartenfest sicherten.

Natürlich ging das nicht ohne Gesang. Mit dem deutsch-polnischen Volksliedgut, bekannt aus der Schul- und Ferienlagerzeit wurde, begleitet von Uta Nehls auf der Gitarre, konnten immer wieder alle zum Singen angeregt werden.

Es gab von allen Seiten viele anerkennende Worte für diesen sehr abwechslungs- und erlebnisreichen Tag.

 

Bilder vom Wandern und Singen --> hier

 

(IR) Über den Rehfelder Wandertag am vergangenen Sonntag berichtet heute auch das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de unter der Überschrift "Musikalisch - Auf Tour mit einem Lied auf den Lippen"

Lesen Sie den Beitrag --> hier

Foto zur Meldung: Erfolg für den Rehfelder Tourismus
Foto: Oben: Polnischer Chor am Rastplatz Zinndorf Unten: Wanderer mit Verpflegungsbeutel

11. Rehfelder Lilienlauf am 14. Juni 2019

(17.06.2019)

Wetter wie im Bilderbuch, vielleicht ein bisschen zu heiß für unser Vorhaben, denn am Freitag, 14. Juni 2019 startete der 11. Rehfelder Lilienlauf, unsere Partnerschaftliche Sportveranstaltung.

97 Läufer kamen trotz der großen Hitze, um bei dieser zur Tradition gewordenen sportlichen Veranstaltung präsent zu sein. Auf dem Programm standen: 5 km, 10 km und 5 km Nordic Walking und der Bambini Lauf. Nach der Eröffnung des Vorsitzenden von der SG Grün-Weiss, Matthias Gräf, begrüßte der amtierende Bürgermeister Reiner Donath die sportbegeisterten Läufer mit einem zünftigen „Sport frei“, und wünschte ihnen allen gutes Gelingen. Natürlich war auch unsere Partnergemeinde Zwierzyn vertreten und drei ihrer Läufer belegten sogar die ersten bzw. zweiten Plätze.

Carsten Kopprasch, der dankenswerter Weise in diesem Jahr auch die Moderation übernahm, gab an gewohnter Stelle um 18.10 Uhr den Startschuss für alle Läufer. Unsere Bambini starteten parallel auf dem Sportplatz den Lauf von 400 bzw. 800 m. Es war eine Freude, wie die kleinen Krabben sich anstrengten, um ihr Ziel zu erreichen und wie groß war erst die Freude als die Besten ihre Medaillen und Urkunden bekamen. Alle anderen Läufer über 5 km, 10 km und 5km Nordic Walking kamen zwar erschöpft, aber glücklich es geschafft zu haben, ins Ziel. Nicht nur die ersten Läufer, die ins Ziel liefen wurden mit Anfeuerungsrufen und großem Beifall von den Zuschauern, in deren Augen Anerkennung für diese sportliche Leistung zu sehen war, empfangen. Für alle Läufer stand stilles Wasser bereit bzw. sie konnten sich an Wasser und auch Obst bedienen.

In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön dem Edeka Center Friedebold aus Strausberg, auch in diesem Jahr sponserten sie uns stilles Wasser, Bananen und Äpfel. Stützpunkte mit Wasser hatten wir aufgrund der Hitze sogar drei eingerichtet, so dass sich alle zwischendurch mit Wasser versorgen konnten.

Vielen herzlichen Dank auch in diesem Jahr den fleißigen Helfern, die am 14. Juni vor Ort waren und zum guten Gelingen dieser lieb gewordenen Veranstaltung beigetragen haben. Ich denke dabei an die Starterlistenschreiber, die Streckenposten, Radfahrer und auch die Mitstreiter, die unsere drei Getränkestützpunkte betreuten. Herzlichen Dank den Kameraden der Feuerwehr Werder, den Kollegen des DRK Strausberg und unserer Revierpolizei Rehfelde für die Streckenabsicherung sowie dem Moderator Carsten Kopprasch. Dankeschön auch unserer kleinen Fotografin für ihre schönen Fotos vom Lilienlauf. Unser Dankeschön geht auch an den Vorsitzenden von Grün-Weiss, Matthias Gräf für seine Unterstützung und immer gewährenden Hilfe. Und nicht zu vergessen, dem Team der Linde ebenfalls herzlichen Dank. Sie versorgten uns wieder mit leckeren Steaks und Würstchen. Wie auch in den Vorjahren organisierte diese Veranstaltung die BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V., die SG Grün-Weiss e.V. und der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus. Bei diesem Team bedanke ich mich besonders herzlich.

 

In Vertretung für unser Vorbereitungsteam Lilienlauf 2019

Undine Herlinger

Vorsitzende BürgerGemeinschaft Rehfelde e.V.

 

Bilderstrecke vom Lilienlauf 2019 --> hier

Bericht vom Lilienlauf auf der Homepage der SG Grün-Weiss Rehfelde --> hier

Foto zur Meldung: 11. Rehfelder Lilienlauf am 14. Juni 2019
Foto: 11. Rehfelder Lilienlauf am 14. Juni 2019

Beste Weihnachtsstimmung auf dem Sportplatz

(24.12.2018)
(ILJ) Die tolle Vorbereitung auf das 5. Weihnachtssingen durch die fünf Organisatoren – BürgerGemeinschaft Rehfelde, Rehfelder Sängerkreis, Grün-Weiss-Rehfelde, Famony und Arbeitskreis Rehfelder Tourismus hat sich ausgezahlt. Am Sonnabend vor dem 4. Advent strömten schon vor 16:00 Uhr Jung und Alt auf den Sportplatz. Gut unterhalten von den schwungvollen Klängen des Familienorchesters Famony sowie gestärkt von den Angeboten für das leibliche Wohl und vom Stimmöl für die Kehlen, warteten sie auf das gemeinsame Singen.
Gegen 16:20 Uhr begrüßte Undine Herlinger, Vorsitzende der BürgerGemeinschaft, die etwa 450 Gäste und stellte alle Organisatoren vor. Der Rehfelder Sängerkreis nahm die Begrüßung natürlich musikalisch vor. Sein „Glöckchenklang/Jingle Bells“ läutete den gemeinsamen Gesang ein. Gleich beim „Guten Abend, schön Abend“ rückten alle Gäste zwischen der Überdachung und dem Sportplatzgeländer noch enger zusammen, so wurde das gemeinsame Singen immer kräftiger und stimmungsvoller, woraufhin die Vorsitzende des Sängerkreises Inge-Lore Jung persönlich zur Chorprobe am Montagabend einlud. Da gibt es Potential!
Die liebevoll gestalteten und in großer Zahl bereit gestellten Mitsinge-Hefte leisteten gute Dienste, aber viele hatten die Texte auch durchaus im Kopf und zwar nicht nur die erste Strophe.
Die vielen mitsingenden Gäste bei dieser Veranstaltung sind ein anspornendes Signal, auch im nächsten Jahr eine solche Veranstaltung zu gestalten. Da sollten auch die Unterhaltungen an den Ständen, beim Wiedersehenstreffen mit Freunden oder auch beim Zuprosten nicht allzu sehr stören. Die Tontechnik ließ leider Wünsche offen, trotz einer Funktionsprobe im Vorfeld. Hier werden für das nächste Mal Veränderungen vorgenommen, versprechen die Veranstalter.
Zur guten Unterhaltung trugen auch die tollen Tänze der drei Mädchentanzgruppen bei. Sie durften vor dem Tanzen den Weihnachtsmann auf den Sportplatz holen, der mit einem prächtig geschmückten Feuerwehrauto gekommen war.
Gutgelaunt tanzte der Weihnachtsmann mit den Tänzerinnen und hatte für sie, genauso wie für die mutigen Kinder, die über Mikrofon ein Gedicht oder Lied zum Besten gaben, eine kleine Belohnung dabei.
Und neu gab es auch noch eine Spielzeugtauschecke. Immerhin 38 Kinder fanden sich ein, um Spielzeug zu tauschen.
Allen hat es gut gefallen, die Stimmung war entspannt, also auf ein Wiedersehen beim 6. Weihnachtssingen in Rehfelde.
 
Bilder vom Weihnachtssingen --> hier
Bilder mit den Akteuren der BGR --> hier
 
 

Foto zur Meldung: Beste Weihnachtsstimmung auf dem Sportplatz
Foto: Beste Weihnachtsstimmung auf dem Sportplatz

Dritte Radel-Saison beendet

(08.11.2018)
(HGH) Am gestrigen sonnigen Nachmittag fuhren die Rehfelder Mittwochs-Radler ihre letzte offizielle Tour. Start- und Ziel war diesmal nicht am Tourismuspavillon, sondern am Bürgerzentrum. 20 Radler fuhren rund 20 Kilometer einmal rund um die Gemeinde Rehfelde durch die Siedlung nach Herrensee über Rehfelde-Dorf, Zinndorf, Werder und mit einem kleinen Schlenker über Garzau-Garzin wieder zurück zum Ausgangspunkt. Hier angekommen begaben sich alle in den Bürgerraum im Kellergeschoß. Der Tisch war mit selbst mitgebrachten Speisen und Getränken sehr reichlich gedeckt für eine gemütliche Abschlussrunde, die sich allmählich zu einer schönen Tradition entwickelt.
In knapp zwei Stunden wurde das Radeljahr ausführlich und engagiert besprochen. Bei den 27 Touren seit Anfang Mai fuhren im Durchschnitt jeweils 14 Radler mit und legten insgesamt eine Strecke von rund 15.000 Kilometern zurück. Das ist sowohl bei den Teilnahmen als auch bei der Strecke eine Steigerung gegenüber den beiden Vorjahren. Unterwegs gab es zwar kleine Pannen, jedoch zum Glück keinen Unfall, so dass alle Teilnehmer immer unversehrt das Ziel erreichten.
Alle waren sich einig, dass die lockere Organisation mit dem feststehenden Mittwoch-Termin, den abwechslungsreichen Routen und der Teilnahme ohne Unkostenbeitrag und ohne An- und Abmeldung zum Erfolg der Aktion beiträgt.
Wer in der nunmehr dunklen Jahreszeit noch Lust und Laune auf gemeinsame Radel-Ausfahrten hat, kann bei passendem Wetter gern an jedem Mittwoch – jetzt schon um 13.00 Uhr - zum Tourismuspavillon kommen und schauen, ob Gleichgesinnte auch den Weg dorthin gefunden haben.
Die offizielle Rehfelder Radelsaison beginnt im nächsten Jahr wieder am letzten April-Wochenende mit der Tour zum Altlandsberger Sattelfest.
 

Foto zur Meldung: Dritte Radel-Saison beendet
Foto: Radler auf der Strausberg-Runde am 24.10.2018

Neue Broschüre zum Liederweg

(16.10.2018)
(HGH) Seit gestern ist unter dem Titel „Wandern und Singen“ eine neue Broschüre zum Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf im Tourismuspavillon erhältlich. Für den beliebten Wanderweg, der in 2017 mit der Einrichtung eines Rastplatzes in Zinndorf und in 2018 mit dem Ausbau des Weges von der Zinndorfer Feldflur nach Rehfelde-Dorf bis zum Bahnhof Herrensee und insgesamt zwölf neuen Liedsteinen erweitert wurde, liegt nun brandaktuell wieder eine zweisprachige Broschüre vor, die den Charakter des Weges als Deutsch-Polnischer Liederweg hervorhebt.
Neben den Texten für die nunmehr 36 deutschen und neun polnischen Lieder ist in dem 76-seitigen, bunt illustriertem Heft in drei Kapiteln auch über Wissenswertes zu den Liedern, Interessantes am Wanderweg und zu Dichtern und Komponisten zu lesen.
In dem Abschnitt „Dank der Initiatoren“ wird die Mitwirkung und Unterstützung des Projektes durch Privatpersonen, Firmen und Institutionen hervorgehoben.
Ein ganz herzliches Dankeschön gilt allen, die mit Texten, Fotos, Zeichnungen und der Übersetzung zum Gelingen der Herausgabe beigetragen haben und der Gemeinde Rehfelde, die die Gesamtherstellung durch die Medienfreunde Berlin Brandenburg GmbH ermöglicht hat.
 

Foto zur Meldung: Neue Broschüre zum Liederweg
Foto: Neue Broschüre zum Liederweg

Futtern wie bei Muttern

(11.10.2018)
(HGH) Kohlroulade, Blutwurst, Eisbein, Bauernfrühstück, Königsberger Klopse – mit diesen Speisewünschen brachten gestern die 14 Radler auf ihrer 3. Tagestour in diesem Jahr die kleine Küche in der Köpenicker Gaststätte "Zum Hauptmann von Cöpenick" bis an die Leistungsgrenze. Aber dank der rechtzeitigen Speisenauswahl und Vorbestellung wurden die sehr schmackhaften Gerichte während der einstündigen Mittagsrast zeitgerecht serviert.
Am Startpunkt, am Rehfelder Tourismuspavillon startete um 09.30 Uhr bei bestem Radelwetter eine interkommunale Gruppe mit drei Rehfeldern, sechs Strausbergern, drei Eggersdorfern und je einem Mitradler aus Hennickendorf und Vogelsdorf.
Zuerst führte die Fahrt auf dem internationalen Radweg R1 bis Köpenick zur besagten Gaststätte. Wer einmal in diese Gegend kommt, Appetit auf Hausmannskost hat und ein wenig Zeit mitbringt, kann dort zu angemessenen Preisen seinen Hunger stillen.
Von dort ging die Fahrt weiter auf dem Wuhlewanderweg bis Hönow. Ein auf diesem Abschnitt zufällig für das Erinnerungsfoto angesprochener Wanderer erkannte sofort unser „Nesthäckchen“ Charlotte Henze, die mit ihren 90 Lenzen die wohl berühmteste Senioren-Radlerin in ganz Brandenburg und Berlin ist.
Weiter ging die Fahrt auf dem Radweg ZR1. In Trappenfelde war die Kaffeepause angesagt - leider ohne Kuchen, denn der wird nur am Wochenende gebacken.
Auf dem letzten Abschnitt zerfiel die Gruppe. Jeder nahm den kürzesten Weg nach Hause. Am Tourismuspavillon kam nur der Vogelsdorfer Mitfahrer an, der sein Auto dort abgestellt hatte.
Vom Start- bis zum Zielpunkt zeigte der Tacho 87 Kilometer, wobei jeder einzelne für An- und Abfahrt noch eine Strecke dazurechnen konnte.
 
Bilder von der Tour --> hier
 

Foto zur Meldung: Futtern wie bei Muttern
Foto: Futtern wie bei Muttern

Möge die Straße uns zusammenführen

(11.09.2018)
(PJ/ILJ) Mehrere Stunden sind wir zum Rehfelder Wandertag am vergangenen Sonntag zusammen gewandert, haben auf der ersten Route uns gegenseitig Lieder des Deutsch-Polnischen Liederweges vorgestellt, auf der zweiten Route die neuen Liedtafeln bewundert und besungen und haben auf dem Kirchhof Rehfelde Dorf an einer der zehn neuen Liedtafeln - angebracht auf einem repräsentativen Stein - mit dem Titel „Möge die Straße uns zusammen führen“ den neuen Liederweg-Zweig über Rehfelde Dorf zum Bahnhof Herrensee eingeweiht.
Die polnischen Freunde, die nicht mit gewandert sind, wurden in der Rehfelder Heimatstube von der Familie Tesky heimatgeschichtlich informiert und mit Kaffee und Kuchen betreut.
Das Lied Möge die Straße uns zusammenführen - ein Irischer Reisesegen - war auch der Titel unseres Projektes. Der Liedstein wird zukünftig für viele Menschen Anlaufpunkt sein, Anlass, diese Feldsteinkirche zu besuchen, dort zu Gott beten oder am Liedstein singend sich über den eigenen Weg bis heute oder in die Zukunft Gedanken zu machen. So wird der Wahlspruch der Kirchengemeinde „Kirche für alle“ mit Leben erfüllt sein, was Pfarrer Uecker in seiner Rede zur Enthüllung des Liedsteines auf dem Kirchhof besonders hervorgehoben hat. Auch durch unseren Bürgermeister, Reiner Donath, wurde die hohe Aktualität dieses Liedtextes in der jetzigen Zeit betont und dass unsere Gemeinde Rehfelde mit der Gemeinde Zwierzyn engagiert auf diesem Wege voranschreitet.
Ganz augenfällig hat der Titel sehr symbolhaften Charakter in vielerlei Hinsicht.
Ja, die Straßen und auch Wanderwege hatten uns zusammen geführt in unserem kleinen Ortsteil Rehfelde Dorf, der Wiege Rehfeldes und dem Ort mit dem ältesten Gebäude Rehfeldes – der Kirche. Diese auf ihrem Weg zur „Kirche für alle“ mehr in den Mittelpunkt zu stellen, war auch ein Ziel des Projektes.
Zusammengeführt wurden und sehr gut zusammen gearbeitet haben in der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung Vereine und Gruppierungen unterschiedlichster Art, so der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus, der Rehfelder Sängerkreis, der Dorfangerverein anno 1247, die Mannen der Freiwilligen Feuerwehr hier aus dem Dorf, der Förderkreis für die Erhaltung, Instandsetzung und Belebung der Kirche Rehfelde Dorf „Kirche für ALLE“, die hiesige Kirchengemeinde, die Rehfelder Heimatfreunde, der Zinndorfer Bürgerverein und der Findlingshof in Ruhlsdorf.
Breite Mitwirkung und Unterstützung gab es durch Gewerbetreibende aus Rehfelde und Umgebung, schnell waren die Stifter der geplanten neun neuen Liedtafeln gefunden und sogar eine Zehnte wurde noch aufgestellt. Damit nicht genug, mindestens zwei Wanderer äußerten schon Wünsche für Weitere.
Den Spendern von Findlingen, den Transporteuren und Aufstellern, den Beschaffern der Holzpfähle, der Gemeinde Rehfelde für die Ausstattung des Festplatzes - ALLEN ein ganz herzliches Dankeschön.
Zusammen gekommen waren deutsche und polnische Wanderer, Singende, Gläubige, Interessierte und natürlich auch Neugierige. Auf der kleinen Bühne auf dem Dorfanger stellten vier Chöre aus Polen und aus Märkisch-Oderland bei schönstem Wetter in guter Stimmung vier doch recht verschiedene Arten des Chorgesanges vor, aber Spaß und gute Unterhaltung war auf jeden Fall garantiert. Die Chöre und Zuschauer – davon hätten es ruhig noch ein paar mehr sein können - waren natürlich jederzeit eingeladen, mitzusingen und machten davon durchaus regen Gebrauch. Der Rehfelder Sängerkreis bekam beim Singen mehrerer polnischer Lieder kräftigen Beifall von den polnischen Gästen. Uns wird die Straße bereits am 13. Oktober zu einem gemeinsamen Workshop mit anschließendem Konzert in Zwierzyn wieder zusammen führen.
Zu Recht gab es von verschiedensten Seiten viel Lob für das, was an diesem Tag gestaltet wurde, besonders die Veranstaltung auf dem Dorfanger. Das gute Speisen- und Getränkeangebot rundete die Veranstaltung ab.
Freude, Lachen und Lebenslust heraus zu lassen, laut zu Singen, mit Freunden zusammen zu sitzen, ja auch ein Gläschen zu leeren, da konnten wir durchaus noch Reserven entdecken.
Also: Möge die Straße uns irgendwann und irgendwo bei bester Gesundheit und in Frieden wieder einmal zusammen führen.
 

 

Fotoserien
 

Foto zur Meldung: Möge die Straße uns zusammenführen
Foto: Liedstein 23 "Möge die Straße uns zusammenführen"

Einmal Oderbruch hin und zurück

(07.09.2018)
(HGH) Am vergangenen Mittwoch hat die Mittwoch-Radler-Gruppe die Bilanz in der Aktion STADTRADELN für das Team „Radeln für Rehfelde“ ordentlich aufgebessert. Die im Team eingeschriebenen Mitradler haben jeder über 100 Kilometer ihrer Gesamtfahrstrecke zugefügt.
Mit elf Radlern begann um 09.30 Uhr am Rehfelder Tourismuspavillon die zügige Fahrt auf dem Internationalen Radweg R1 mit immer etwas Gegenwind über Buckow, Münchehofe, Trebnitz, Wulkow und Neuhardenberg nach Letschin durch die leicht hügelige Landschaft. Auf dem Abschnitt Trebnitz – Wulkow existiert leider noch kein separater Radweg, so dass die vielbefahrene Landstraße L36 gefahren werden musste.
Von Gusow bis Letschin führt der R1 über eine Betonpiste, die in Vorwendezeiten für die Landwirtschaft angelegt wurde. Kurz vor Letschin muss nicht mehr auf der Landstraße gefahren werden. Der asphaltierte Weg führt durch die Feldflur und entlang des Bahngrabens.
Nach drei Stunden erreichte die Gruppe zur Mittagsrast in Letschin das Landhaus Treptow und wurde dort zu aller Zufriedenheit gut bewirtet.
Die Rückfahrt führte über Wuschewier, Altfriedland, Karlsdorf, Ringenwalde, Reichenberg, Ihlow, Grunow nach Klosterdorf. Kurze Stopps mit heimatkundlichen Erklärungen und zur Historie der Förderung der Objekte gab es an der Bockwindmühle in Wilhelmsaue und beim Schul- und Bethaus in Wuschewier. Sehr interessant war der Blick von der Vogelbeobachtungskanzel an den Altfriedländer Teichen. Beim Kaffee-Fisch-Stopp in Altfriedland wurden die Kräfte für letzten Kilometer gesammelt. Die Kopfsteinpflaster-Ortsdurchfahren und die leichten, aber stetigen Anstiege stellten einige Anforderungen an Mensch und Material und führten an die kräftemäßigen Grenzen der Radler.
In Klosterdorf teilte sich die Gruppe – Mitfahrer aus Strausberg und Hennickendorf fuhren geradeaus über den Flugplatz und die Rehfelder/Zinndorfer Radler fuhren über Hohenstein zum Ausgangspunkt zurück. Allen hat es bei gutem Radel-Wetter viel Spaß und Freude gemacht. Es gab keine Panne und keinen Unfall. Also – ALLES GUT.
Eine weitere Tagestour wird – gutes Radel-Wetter vorausgesetzt – am 10. Oktober 2018 gefahren. Nähere Informationen werden zeitgerecht veröffentlicht.
 

Foto zur Meldung: Einmal Oderbruch hin und zurück
Foto: Oben: Heinz Kuflewski, Helmut Georgi, Bernd Rosenkranz, Peter Jung, Harry Feldmann, Johann-Albrecht Pingel, Peter Hanke, Wilfried Kuk, Klaus Städing, Hans-Günter Hoffmann (v.l.) Unten: Rundkurs

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag

(13.07.2018)
(HGH) Auf eine Radlerin ist zur Rehfelder Mittwochs-Radel-Runde jederzeit Verlass. Charlotte Henze, die ehemalige Rehfelderin aus der Ahornallee ist mit ihrem federleichten 29-Zoll-Mountain-Bike von ihrem jetzigen Wohnsitz in Strausberg-Stadt immer pünktlich zur Stelle, um die Ausfahrten mitzumachen. Hinsichtlich Tempo und Ausdauer macht sie manch jüngerem Mitradler noch etwas vor, wenn die Piste ein zügiges, holperfreies Fahren gestattet.
Mit Hochachtung sehen die Mitradler diese Leistung „unserer Charlotte“, die am 14. Juli 2018 ihren 90. Geburtstag begeht. Sie wird ihn radfahrend bei der Tour de MOZ in Frankfurt/Oder begehen.
Die Mittwochs-Radler gratulieren ganz herzlich zum Jubiläum und schreiben:
„Liebe Charlotte,

du lebst nach dem Motto „ Freiheit hat zwei Räder“ und wir alle sind immer wieder über deinen Elan auf den gemeinsamen Touren erstaunt. So soll es bleiben, auch im neuen Lebensjahr. Gib Gas und habe viel Spaß auf allen Wegen!

Gerlinde Allmendinger Sibylle Kruckow
Peter Churfürst Anne-Christin Kuflewski
Harry Feldmann Heinz Kuflewski
Helmut Georgi Wilfried Kuk
Peter Hanke Michael Mora
Hans-Günter Hoffmann Johann-Albrecht Pingel

Peter Jung

Rainer Redmann
Klaus Kay Bernd Rosenkranz
Dieter Kiesewetter Ingrid Schaaf
Erdmut Kluthmann Klaus Städing
Wolfgang Knobloch Martin Tesky
Anne Knobloch Helmut Triebler
Jürgen Kruckow“  

 

 
 
 
 

Foto zur Meldung: Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag
Foto: Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag

100 Kilometer geradelt

(14.06.2018)
(HGH) Gestern um 09.00 Uhr trafen sich zwölf Radler der Rehfelder Mittwochs-Runde am Tourismuspavillon zur ersten Tagestour in diesem Jahr. Die geplante Strecke führte über Lichtenow, Jänickendorf, Fürstenwalde, Briesen, Steinhöfel und Müncheberg zurück nach Rehfelde. Zügig, fast sportlich mit Tempo 18 bis 22 km/h wurde über gut ausgebaute Radwege und wenig befahrene Landstraßen gefahren. Nur der letzte Abschnitt von Hoppegarten bis Werder durch das Rote Luch trübte die Fahrfreude. Instandhaltungsarbeiten haben den Weg stellenweise in eine für Radler unfahrbare Sandpiste verwandelt.
Interessant waren die Stopps an der Schleuse Kersdorf am Oder-Spree-Kanal und am Hirschdenkmal im Briesener Forst. Heimatfreund Helmut Georgi hatte sich schlau gemacht und informierte die Gruppe über die Historie an beiden Orten.
Bei der Mittagsrast in Briesen war der bei einem Fleischer plakatierte Erbseneintopf leider schon von anderen aufgegessen bzw. vorbestellt worden. Aber mit eigenem Pausenbrot, Pizza beim Italiener oder Döner vom Imbiß konnte jeder seinen Kalorienbedarf decken. In Müncheberg wurde dann noch eine ausgiebige Rast mit Kaffee und Kuchen eingelegt.
Am Ziel in Rehfelde waren dann nach acht Stunden 100 Kilometer auf dem Fahrrad-Tacho abzulesen. Alle brachten ihre Freude über die interessante Tour zum Ausdruck, die ohne Pannen und ohne Hindernisse verlief. 
 

Foto zur Meldung: 100 Kilometer geradelt
Foto: Hans-Günter Hoffmann, Martin Tesky, Harry Fledmann, Johann-Albrecht Pingel, Wilfried Kuk, Erdmut Kluthmann,Wolfgang Knobloch, Klaus Kay, Charlotte Henze, Bernd Rosenkranz, Helmut Georgi, Anne Knobloch (v.l.)

Motor in den Beinen

(11.05.2018)
(HGH) Seit April – noch vor dem offiziellem Start der Mittwochs-Radel-Runden von Mai bis Oktober ab Tourismuspavillon treffen sich wieder allwöchentlich rund ein Dutzend Radfahrbegeisterte zu einer Nachmittagstour.
Vergangenen Mittwoch wurde bei bestem Wetter die Reichenow-Runde gefahren. Von Rehfelde über Gladowshöhe, Klosterdorf, Prädikow, Reichenow, Ihlow, Grunow und Ernsthof wieder nach Klosterdorf. Dort teilte sich die Gruppe. Die Strausberger fuhren über den Flugplatz zurück nach Hause. Für die anderen standen in Rehfelde 42 Kilometer auf dem Tacho. Leider war auf dieser landschaftlich schönen und leicht hügeligen Strecke mit 12%-Abfahrt nach Prädikow hinein kein Kaffee/Kuchen/Eis-Stopp möglich, so dass Eigenversorgung angesagt war.
Einige Mitradler nehmen auch regelmäßig an den Fahrten der Tour de MOZ teil. Dabei ist das „Nesthäckchen“ – die ehemalige Rehfelderin und jetzige Strausbergerin Charlotte Henze – immer dabei.
Im Bericht über die MOZ-Tour in Müncheberg am 05. Mai schreibt die Märkische Oderzeitung:
„… Stolze 89 Jahre und zehn Monate alt ist die Strausbergerin, die „mit einem Mountainbike ohne E-Motor“ gekommen war, wie sie vergnügt anmerkte. „Mein Motor ist in meinen zwei Beinen, und Bewegung ist ganz wichtig.“ Regelmäßig wöchentlich trifft sie sich mit ihren beiden Begleitern in einer Radlergruppe in Rehfelde zu Ausfahrten. …“.
Insofern wird die Information über die Rehfelder Freizeit-Radel-Aktivität auch regional bekannt gemacht.
 

Foto zur Meldung: Motor in den Beinen
Foto: oben: Wilfried Kuk, Charlotte Henze, Helmut Georgi (v.l.) unten: Rast in Reichenow

Durch Wald und Flur geradelt

(30.04.2018)
(HGH) Am gestrigen Sonntagmorgen trafen sich 23 Radler am Tourismuspavillon, um gemeinsam die Rehfelder Radler-Lilien-Tour zum 14. Sattelfest in Altlandsberg zu fahren. Bürgermeister Reiner Donath konnte neben Einheimischen aus Rehfelde, Werder und Zinndorf auch Mitfahrer aus Berlin, Neuenhagen, Strausberg und Müncheberg begrüßen und die Gruppe mit besten Wünschen für eine pannen- und unfallfreie Fahrt auf den Weg schicken.
Traditionell wird auf der ausgewählten Strecke immer ein kulturelles Highlight angefahren. In diesem Jahr lag der Stopp unmittelbar in Rehfelde – bei der Galerie Bauernfluch. Helmut Lattwin zeigte seinen künstlerischen Umgang mit den Feldsteinen der Region und rief bei den Radlern Erstaunen und Anerkennung hervor. Selbst für einige Rehfelder war die in der Puschkinstraße etwas versteckt liegende Galerie etwas Neues.
Für die Fahrt zum Altlandsberger Markt hatte Tourleiter Hans-Günter Hoffmann vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus eine 25 km-Route ausgewählt, die größtenteils über Wald- und Feldwege führte. Der geplante Abschnitt entlang des Fängersees wurde nicht gefahren, da dort noch sechs Baumhindernisse vom letzten Sturm eine durchgängige Fahrt verhindern.
Geschlossen und wie vom Bürgermeister gewünscht – pannen- und unfallfrei – erreichte die Gruppe pünktlich das Ziel.
Ausführlich über das Geschehen rund um das Sattelfest berichtet das Nachrichtenportal für Brandenburg MOZ.de unter der Überschrift „Sattelfest - Ein Ständchen für jeden Radler“. Lesen sie den Artikel -->  hier
 

Foto zur Meldung: Durch Wald und Flur geradelt
Foto: Radler in der Galerie Bauernfluch

Wanderbank ausgetauscht

(11.04.2018)

(HGH) Den Auftakt zum Frühjahrsputz in der Gemeinde machten gestern die Akteure vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus. Aufgrund privater Termine wurde die eigentlich für Sonnabend vorgesehene Aktion vorgezogen. Eine marode, in den Jahren verfaulte Wanderbank in der Zinndorfer Stege wurde entsorgt und eine neue Bank mit dem eingefräßten, auf den Eigentümer hinweisenden Schriftzug „Gemeinde Rehfelde“ eingebaut. Zwei mit der Bank verbundene Zementplomben sichern das gute Stück und sollen einem Diebstahl entgegenwirken.

Große Freude löste diese Aktion auch bei einer 17-köpfigen Berliner Wandergruppe aus, die auf dem Liederweg unterwegs war. Die Wanderer konnten gleich die neue Sitzgelegenheit ausprobieren und sie brachten auch ihre Freude über das Wanderangebot in der Gemeinde zum Ausdruck.

Mit den weiteren geplanten Frühjahrsputz-Aktivitäten am 14. April sollte es „In Rehfelde bei uns“ wieder ein Stück schöner werden. Diese Plattform steht für die Veröffentlichung der Aktionen jederzeit zur Verfügung.

Foto zur Meldung: Wanderbank ausgetauscht
Foto: Oben links: Michael Mora, Klaus-Peter Gnerich, Viktor A. Porodjuk (v.l.)

Mit dem NEB-Wander-Express auf den Liederweg

(27.03.2018)
(ILJ) 25 gut gelaunte Wanderer - darunter mehrere "Wiederholungstäter" - des NEB-Wanderexpress trafen um 10 Uhr am Bahnhof Rehfelde ein - die meisten aus Berlin -, um sich auf die große Liederwegrunde zu begeben. Die Stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Mora begrüßte die Wanderer in unserem schönen Rehfelde. Nach kurzem Stopp am Violinenschlüssel mit kurzen Worten der Wanderleiter Peter und Inge-Lore Jung zum Entstehen und zu den Akteuren sowie selbstredend dem Gesang der Märkischen Heide und Karolinka ging es schnellen Schrittes auf den Weg, schließlich war es noch ziemlich kalt!
Interessiert verfolgten die Teilnehmer die lokalen, wirtschaftlichen und historischen Ausführungen am Rande. Neugierige Fragen und Staunen lockte unser toller Tourismuspavillon hervor. Viel Lob gab es für die wunderbar gepflegte Buchsbaumlilie auf dem Kirchhof Werder und auch die Thematisierung der Genossenschaft Rehfelde EigenEnergie eG mit ihren Zielen beim Passieren des Windfeldes fand große Anerkennung.
Auf dem neu entstandenen Rastplatz in Zinndorf fanden alle Wanderfreunde Platz für den Verzehr ihres Rucksackproviants. Auch an dieser Stelle gab es viel Bewunderung für das im Ehrenamt Geschaffene.
Nach reichlich vier Stunden kam die wandererprobte Gruppe wieder im Pavillon an. Der Bitte um eine Spende für den weiteren Ausbau des Liederwegs kamen die Wanderfreunde sehr gern nach. Auch die Wanderführer stellten ihr Entgelt zur Verfügung, sodass ein weiterer Liedstein mit dem ausgewählten Titel "Abend wird es wieder" finanziert werden kann.
 
PS.:
Frau Stefanie Herfurth-Schmidt hat ihre Eindrücke von der Wanderung in das Gästebuch geschrieben. - Beitrag 112.
 

Foto zur Meldung: Mit dem NEB-Wander-Express auf den Liederweg
Foto: Wanderer auf dem Liederweg

Mit dem NEB-Wander-Express auf den Jacobsweg

(26.03.2018)
(CB) Für Wanderung auf einem Abschnitt des Jacobsweges von Müncheberg nach Rehfelde hatten sich 25 Teilnehmer  bei den Organisatoren der NEB angemeldet.
"Brich auf, Pilger, alleine oder mit anderen, aber komm heraus aus dir selbst." Mit der Sehnsucht nach einem Pilgererlebnis im Gepäck trafen sich am vergangenen Sonntag am Bahnhof Müncheberg alle Schnupperpilger.
Unter dem Reisesegen begann der lange Weg durch die noch recht feuchte und doch einzigartig schöne Flurlandschaft der Märkischen Schweiz.
Die Rast in der extra für die Pilgergruppe beheizten Kirche in Hoppegarten hat alle wohl gewärmt und gestärkt. In Werder bekamen die Pilger von Frau Porodjuk ihre Stempel in die Pilgerpässe und erfuhren von Herrn Pfarrer Bergk viel Interessantes aus dem Leben der Zisterzienser und über die Feldsteinkirchen der Region.
Mit einem spirituellen Weg-Gruß: "Gott findet, nimmt und empfängt dich nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist", ging es schnell zur Feldsteinpyramide in Garzau.
Zwar etwas erschöpft, doch wohlbehalten sind alle in Friede und Freude in Rehfelde am Bahnhof angekommen. Im Tourismuspavillon ließen sich die Pilger bis zur Abfahrt kurz verwöhnen und bekamen Auskunft über unsere Region und dazu sehr schöne Informationsmaterialien und Souvenirs.
Die farbenfrohen Kunstkarten und der handgefertigte Osterschmuck aus dem Kreativstudio Sigrid Münter sahen besonders schön aus und konnten auch erworben werden.
"Auf den Tourismuspavillon können die Rehfelder wirklich stolz sein" - so war aus dem Munde eines Teilnehmers zu hören.
Zufrieden verabschiedeten sich die Schupperpilger - und wer weiß - vielleicht treffen sie sich wieder auf dem Weg nach Santiago de Compostela.
 
Bilder von der Wanderung --> hier
 

Foto zur Meldung: Mit dem NEB-Wander-Express auf den Jacobsweg
Foto: Mit dem NEB-Wander-Express auf den Jacobsweg

Rehlein ist einfach nur traurig

(01.02.2018)

(HGH) In der Gemeinde sind Leute unterwegs, die das Motto vom Neujahrsempfang „In Rehfelde bei uns“ mit Leben erfüllen und versuchen, den Ort schöner und attraktiver zu machen – für die eigenen Bürger, ihre Gäste und für Touristen. Dazu gehört auch, dass diese Leute in freiwilliger, ehrenamtlicher und unbezahlter Arbeit Bänke aufstellen, befestigen und pflegen, auf denen sich Wanderer bei ihren Spaziergängen durch die Natur ausruhen können.

Und dann gib es Leute, denen ist dies alles völlig egal. Die nehmen sich, was greifbar ist, statten vielleicht ihr Anwesen mit geklautem Zeug als Trophäe aus oder verhökern das Diebesgut – in diesem Fall eine Wanderbank aus der Zinndorfer Feldflur, die auf dem Lilienrundweg/Liederweg steht bzw. stand.

Der materielle Schaden ist nicht so hoch, dass eine Sonderkommission nach der Anzeige bei der Polizei die Ermittlungen aufnehmen würde. Aber den ehrenamtlichen Akteuren wird damit ganz schön auf dem Gemüt herumgetrampelt. Jeder kann sich seinen Reim darauf machen, was er davon hält.

Foto zur Meldung: Rehlein ist einfach nur traurig
Foto: Rehlein ist einfach nur traurig

Weihnachtliche Stimmung auf dem Sportplatz

(27.12.2017)

(IR) Einen Tag vor dem Heiligen Abend war der breite Gang zwischen Rasenplatz und Bürgerzentrum voll mit Leuten in weihnachtlicher Stimmung. Gesang aus vielen Kehlen – begleitet von der Musik des Familienorchesters famony und den Stimmen des Rehfelder Sängerkreises - war zu hören. Für Speisen und Getränke und das ganze „Drumherum“ sorgten in bewährter Weise und bester Qualität die vier Vereine und das Team „Zur alten Linde“.

Auf dem Portal MOZ.de ist ein Bericht unter der Überschrift „Heimelige Stimmung auf dem Sportplatz bei Kerzenschein - Hunderte singen in Rehfelde" erschienen.

Lesen Sie den Beitrag à hier

 

Bilder vom Weihnachtssingen

Foto zur Meldung: Weihnachtliche Stimmung auf dem Sportplatz
Foto: Weihnachtliche Stimmung auf dem Sportplatz

Gestaltung des Bahnhofvorplatzes

(10.11.2017)

(PJ) Nach dem Aufruf zum Ideenwettbewerb des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus zur Gestaltung des Bahnhofsumfeldes vom Tourismuspavillon bis zur Schranke sind sechs Vorschläge an eingereicht worden, Vorschläge mit sehr unterschiedlichen Ideen, in unterschiedlicher Qualität, in Skizzen oder nur in Worten. Es gab kein Projekt, das sofort umsetzbar wäre.

Allen Einreichern und Ideengebern gilt ein ganz herzliches Dankeschön!

Im Arbeitskreis Rehfelder Tourismus werden die Vorschläge nunmehr beraten und in geeigneter Form zu Papier gebracht, sicher auch mit fachlicher Unterstützung

Ziel ist es, daraus das Ehrenamtsprojekt für das Jahr 2019 werden zu lassen und dabei auf die Beteiligung der Einreicher und vieler weiterer Rehfelder Bürger bei der Realisierung zählen zu können.

Wenn aus den Vorschlägen realisierbare Projekte geworden sind, wendet sich der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus wieder an die Öffentlichkeit, voraussichtlich im Frühjahr 2019.

Foto zur Meldung: Gestaltung des Bahnhofvorplatzes
Foto: Gestaltung des Bahnhofvorplatzes

Radel-Jahr ausgewertet

(09.11.2017)

(HGH) Am gestrigen Mittwoch haben sich wieder 17 Radfahrfreunde am Tourismuspavillon getroffen, um die Abschlusstour in diesem Jahr zu fahren. Nach 90 Minuten und 25 Kilometer Strecke über Zinndorf, Lichtenow, Hennickendorf und Strausberg traf die Gruppe beim Haus H&M ein. Im urigen Kellergewölbe fanden alle Platz und konnten bei Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und anregenden Getränken das Radfahrjahr besprechen.

Bei den 27 Touren, darunter drei Tagestouren wurden von allen Mitfahrern insgesamt 13.808 Kilometer absolviert. Durchschnittlich sind 12 Leute dabei gewesen, wobei mit der ehemaligen Rehfelderin Charlotte Henze, die in ihrem 89 Lebensjahr noch immer von Strausberg zum Treffpunkt geradelt kommt, eine verlässliche Mitfahrerin dabei ist. Für die Organisation der Touren wurde Hans-Günter Hoffmann vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus herzlich gedankt.

Neben dem Gedankenaustauch über die vergangenen Fahrerlebnisse richtete sich der Blick auch schon auf das nächste Radeljahr, das wieder mit der Fahrt zum Altlandsberger Sattelfest eröffnet wird. Auch Gedanken für abwechslungsreiche Tagestouren kreisten in der Runde. Interessierte Mitfahrer sind herzlich eingeladen, im nächsten Jahr dabei zu sein.

Foto zur Meldung: Radel-Jahr ausgewertet
Foto: Radel-Gruppe am 18. Oktober 2017 an der Kirche Eggersdorf

Herbstlicher Radausflug zum Baa-See

(12.10.2017)

(HGH) Eine Rad-Tour durch schöne herbstliche und möglichst sonnige Landschaft sollte es werden, die dritte Tagestour der Rehfelde-Radler in diesem Jahr. Wie immer war der Blick auf die Wettervorhersage gerichtet. Für den gestrigen Mittwoch war dann „durchgängig bewölkt, überwiegend trocken mit kleinen Schauern“ vorhergesagt. Also Radfahrwetter.

Die geplante Route führte von Rehfelde auf dem Radweg „Tour Brandenburg“ bis Altranft und von dort aus zur Sonnenburger Waldschänke am Baa-See. Nach der Mittagsrast war die Rückfahrt auf dem für Wanderer ausgewiesenen „Oderlandweg“ durch das Waldgebiet zur Landesstraße L35 beabsichtigt. Ein Anruf beim zuständigen Revierförster zur Befahrbarkeit des Weges nach dem „Xavier“-Sturm führte zu einer Streckenänderung durch das Waldgebiet. Weiter sollte es dann über Sternebeck-Harnekop, Prötzel, Kähnsdorf und Klosterdorf zurück zum Startpunkt der Tour gehen.   

Soweit der Plan. Und nun die Tour

Das Wetter hat gehalten wie vorhergesagt, sogar ein sonniger Abschnitt erwärmte die Radler bei der Auffahrt zum Baa-See. Die Schauer kamen just während der stimmungsvollen, von Akkordeonklängen begleiteten Mittagsrast in der Waldschänke vom Himmel herunter. Auf der Strecke bis dorthin waren die Wege von den Sturmschäden beräumt und die Macht und Wucht des Windes konnte ehrfürchtig rechts und links der Strecke betrachtet werden. Bei den kleinen Stopps an den Kunersdorfer Grabkolonnaden, an einer Ausgrabung auf der geplanten Gasleitungstrasse EUGAL und im Oderbruchmuseum Altraft war Abwechslung angesagt.

Die Weiterfahrt nach der Mittagspause führte durch den Wald auf einer alten Kopfsteinpflasterstraße und einige umgestürzte Bäume versperrten die ungehinderte Fahrt. Aber mit gegenseitiger Hilfe konnten die Hindernisse überwunden werden. Auf der Landstraße spürten dann die Radler die aus der Eiszeit hinterlassenen Steigungen in ihren Beinen.

Alle 13 Mitfahrer sind wohlbehalten wieder angekommen, es gab keinen Unfall und keine Panne. Auf der rund 85 km langen Tour waren Richtung Oderbruch temporeiche Abfahrten mit fast 50 km/h und bei den Anstiegen insgesamt 570 Höhenmeter zu bewältigen. Im Sattel saßen die Radler 5:15 Stunden und fuhren dabei ein Durchschnittstempo von 16 km/h.

Übereinstimmend meinten die Radler am Tourende, dass es eine fordernde, manchmal anstrengende, aber vor allem eine interessante und abwechslungsreiche Radtour war.

 

Fotos von der Radtour --> hier  

Foto zur Meldung: Herbstlicher Radausflug zum Baa-See
Foto: Herbstlicher Radausflug zum Baa-See

Deutsch-polnische Begegnung auf dem Liederweg

(12.09.2017)

(BH) Wanderer und Sänger aus Nah und Fern waren zur Jubiläumswanderung auf dem Deutsch-polnischen Liederweg Rehfelde – Werder - Zinndorf eingeladen. Am vergangenen Sonntagmorgen trafen sich am Rehfelder Tourismuspavillon rund 60 fröhliche Leute. Die Partnergemeinde Zwierzyn brachte den Chor Canto Choralis aus Drezdenko mit und der Gemischte Chor Pulsnitz vertrat das Wandern und Singen rund um den „Deutschen Liederweg“ in Oberlichtenau. Spender von Liedsteinen, die vor fünf Jahren den Aufbau des Liederweges mit privaten Mitteln ermöglichten und weitere Interessierte vervollständigten die Wandergruppe.

Nach einem Imbiss, Eröffnungsworten der stellvertretenden Bürgermeisterin Heidrun Mora und dem Gesang der Brandenburg-Hymne „Märkische Heide“ ging die Wanderung zu Gitarrenklängen Richtung Werder los.

Mit herrlicher Stimmgewalt wurde an den Liedsteinen unterwegs gesungen. Auf dem Kirchplatz in Werder erblickten alle die liebevoll gepflegte Buchsbaumlilie als Symbol für das Wirken der Zisterzienser Mönche in dieser Gegend. Kleine Notenschlüssel-Kekse versüßten den Gesang und es wurde daran erinnert, dass der Rehfelder Sängerkreis vor fünf Jahren aus Anlass seines 25-jährigen Bestehens dort einen Liedstein mit der Liedtafel „Wohlauf in Gottes schöne Welt“ spendete.

Fröhlich ging es im Sonnenschein Zinndorf entgegen. Die polnischen Freunde sangen mit sichtlicher Freude und großem Temperament ihre Lieder „Marianna“ und „Heh, Reiter“.

Staunende Blicke über das Innere der St. Annen-Kirche und Interesse an deren Geschichte spiegelte sich in den Gesichtern der glücklich eingetroffenen Wanderer wider. Sie wurden vom Chor des Rehfelder Sängerkreises bereits erwartet, der unmittelbar vom Probenwochenende dort eingetroffen war. Seine Lieder eröffneten ein kleines Konzert und sowohl die Drezdenkoer als auch die Pulsnitzer zeigten mit ihrem Gesang in deutscher und polnischer Sprache die Verbundenheit, die Musik schafft, wenn sich Menschen darauf einlassen.

Gestärkt in Seele und Geist ging es weiter zum Höhepunkt der Wanderung, der Einweihung des neuen Rastplatzes am Ortsausgang Zinndorf. Bürgermeister Reiner Donath freute sich, dass dieser Platz wieder touristisch genutzt werden kann und würdigte das Engagement von Inge-Lore und Peter Jung.

In ihrem Grußwort schrieb die Pulsnitzer Bürgermeisterin zur deutsch-polnischen Wander- und Singe-Begegnung: “Das Miteinander über die deutsch-polnische Grenze auszudehnen finde ich wunderbar, gerade in heutigen Zeiten. Wir haben über die Grenzen hinweg so viel erreicht. Singen wir gemeinsam gegen diejenigen, die die geistigen Mauern wieder wachsen lassen.“

Auf dem Rastplatz regt nun auch ein großer Feldstein mit zwei Liedtafeln zum Singen an. Die Zeilen des polnischen Liedes berichten über Liebesfreud und -gefahr. Die Melodie des deutschen Volksliedes „Vogelhochzeit“ ist seit Kindheitstagen im Ohr und immer anstimmbar. Für den Notfall kann über einen QR-Code ein YouTube-Video mit der Melodie abgerufen werden. Die Pulsnitzer überreichten Kostproben des berühmten Lebkuchens und luden zum 15. Pulsnitzer Pfefferkuchenmarkt ein.

Nach Wandern und Singen kam dann die von der Gaststätte „Zur alten Linde“ vorbereitete Suppe gerade recht, die an den von der Zinndorfer Feuerwehr liebevoll arrangierten Tischen und Bänken gegessen werden konnte.

Den Rückweg zum Haus H&M wanderte eine Gruppe auf der Großen Liederweg-Runde über die Zinndorfer Feldflur, eine andere Gruppe wählte den kurzen Weg an der Chaussee entlang und die ermüdeten Wanderer konnten einen fahrbaren Untersatz nutzen. Beim abschließenden gemütlichen Zusammensein standen schon Kaffee und selbstgebackener Kuchen bereit, spielte die Rehfelder Chorleiterin auf dem Akkordeon und beide Chöre boten bis zu ihrem Abschied wieder ein beeindruckendes Liedgut. Auch auf dem Grill brutzelte es und in gemütlicher Runde am Lagerfeuer klang dieser schöne, von der Euroregion VIADRINA geförderte deutsch-polnische Begegnungstag aus.

 

Die Märkische Online Zeitung berichtet von der Liederweg-Wanderung unter der Überschrift "Radeln, rasten und trällern". Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Bilder von der Liederweg-Wanderung --> hier

Foto zur Meldung: Deutsch-polnische Begegnung auf dem Liederweg
Foto: Deutsch-polnische Begegnung auf dem Liederweg

Neuer Rastplatz kann eingeweiht werden

(06.09.2017)

(IR) In einem Artikel in der Märkischen Online Zeitung unter der Überschrift "Schnürschuh und Goldkehle" wird heute über den Rehfelder Liederweg berichtet und auf die Jubiläumswanderung am 10. September 2017 aufmerksam gemacht.

Gestern haben die Akteure vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus noch eine Liedtafel am Bahnhof angebracht und mit einem Abfallbehälter den neuen Rastplatz in Zinndorf komplettiert. Die Mitarbeiter der AFG Rehfelde e.V. haben noch einmal den Wanderweg gepflegt, so dass  am Sonntag einer schönen Liederwanderung nichts entgegensteht.

Hoffentlich spielt der Wettergott mit und zahlreiche Wanderer und Sänger finden den Weg zur Jubiläumswanderung.

 

Foto zur Meldung: Neuer Rastplatz kann eingeweiht werden
Foto: Neuer Doppel-Liedstein auf dem Rastplatz in Zinndorf

Auf dem Spree-Radweg geradelt

(04.09.2017)

(HGH) Am vergangenen Mittwoch starteten 13 Rehfelde-Radler um 09:30 Uhr am Tourismuspavillon zu der in diesem Jahr zweiten Tagestour. In Zinndorf und Herzfelde schlossen sich noch zwei Radfahrfreunde der Gruppe an. 

Beim Start bat Tourleiter Hans-Günter Hoffmann vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus die Mitfahrer um hohe Aufmerksamkeit und konzentriertes Fahren in der Gruppe. Kleinere Missgeschicke aus vergangenen Touren, die alle glimpflich ausgingen, waren Anlass für diese Hinweise.

Die Route führte über Zinndorf, Lichtenow, Herzfelde, Alt-Rüdersdorf, Alt-Buchhorst, Grünheide nach Erkner. Die 89-jährige ehemalige Rehfelderin Charlotte Henze fuhr nicht durch den Rüdersdorfer Forst, sondern wählte mit Begleitung wegen des besser fahrbaren Untergrundes die Straße von Herzfelde nach Alt-Buchhorst.

In Erkner wurde auf den Spree-Radweg abgebogen und bis Fürstenwalde diesem überregionalen Radweg gefolgt. In Hangelsberg wurde die Mittagsrast eingelegt und Kaffee, Kuchen und Eis war am Bahnhof Fürstenwalde angesagt.

Auf der Rückfahrt nach Rehfelde – noch in der Ortslage Fürstenwalde - musste noch ein Platter behoben werden. Zum Glück konnte ein Ersatzmantel bei einem Fahrradhändler unweit des Pannenortes gekauft werden.

Auf der Route der Tour Brandenburg über Trebus, Jänickendorf, Kienbaum und Kagel kam die Gruppe um 17:30 Uhr bei bester Laune wieder in Rehfelde an. Auf den Tachometern standen 92 gefahrene Kilometer. Die Mehrzahl der Radler befuhr diesen Abschnitt des Spree-Radweges zum ersten Mal und war begeistert von der Landschaft und den hervorragenden Brandenburger Radpisten.

Foto zur Meldung: Auf dem Spree-Radweg geradelt
Foto: Auf dem Spree-Radweg geradelt

Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer

(18.08.2017)

(HGH) Wandergruppen auf dem Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf wünschten sich in der vergangenen Zeit auf der Hälfte der Strecke einen schönen Rastplatz. Diese Anregung wurde im Arbeitskreis Rehfelder Tourismus aufgegriffen und wird nun anlässlich des 5-jährigen Jubiläums des Deutsch-Polnischen Liederweges und des 30-jährigen Bestehens des Rehfelder Sängerkreises in die Tat umgesetzt.

Seit Anfang des Jahres laufen die Vorbereitungen mit der Beantragung von Fördermitteln, Gesprächen in Gremien, Absprachen mit Unterstützern wie dem Wasser- und Bodenverband „Stöbber-Erpe“, dem Landwirtschaftsbetrieb Lück, dem Betonsteinwerk Suchland, der Galerie „Bauernfluch“, der AFG Rehfelde und, und …

Gestern wurden nun bei angenehmem Wetter die ersten Arbeiten geleistet und es wird sichtbar, was entstehen soll. Die Akteure wurden von einem Anwohner freundlich mit dem Worten begrüßt: „Hallo, habt ihr in Rehfelde nichts zu tun, dass ihr hier bei uns in Zinndorf so arbeitet“. Na ja, so wie dem Wanderer und Radfahrer die Grenzen zwischen Dörfern völlig egal sind, so haben die Akteure vom Tourismus-Arbeitskreis eben das ganze Rehfelder Gemeindegebiet mit allen Ortsteilen im Blick.

Vier Bänke und ein Tisch wurden aufgestellt, der Platz für einen großen Liedstein ist bereitet und ein kleiner Feldsteinhaufen platziert. Bis Ende August wird noch eine überdachte Sitzgruppe geliefert und der große Liedstein für zwei neue Liedtafeln aufgestellt.

Der Platz wird zum Rehfelder Wandertag am 10. September 2017 eingeweiht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.

 

Weitere Informationen zum Wandertag -->  hier

 

Bildergalerie vom neuen Rastplatz --> hier

Foto zur Meldung: Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer
Foto: Neuer Rastplatz für Wanderer und Radfahrer

Leckeres Eis in Altlandsberg

(03.08.2017)

(HGH) Der durchwachsene Sommer hat den Radel-Freunden, die sich jeden Mittwoch um 14:00 Uhr am Rehfelder Tourismuspavillon zu einer kleinen Rundfahrt treffen, bis jetzt zwei Touren verregnet. Nur jeweils zwei Unentwegte meinten an diesen Tagen, sie wären nicht aus Zucker und drehten trotz Regen ihre Runde.

Gestern war Saison-Halbzeit und 14 Touren wurden seit Mai gefahren. Es treffen sich im Durchschnitt bei trockenem Wetter 14 Männer und Frauen, die die Ausfahrt an der frischen Luft mit Tempo 16 bis 20 km/h genießen. In jedem Falle wird auf der Hälfte der Strecke ein Stopp eingelegt und bei Kaffee, Kuchen und Eis ausgiebig geplauscht.

Das Eis in der Eisdiele Altlandsberg hat allen gestern gut getan. Hin und zurück wurden 35 Kilometer zurückgelegt – so ist auch die durchschnittliche Distanz aller Touren.

Die Touren werden noch bis Ende Oktober gefahren, wobei für den 30. August wieder eine Tagestour geplant wird. Nähere Informationen werden hier zeitgerecht veröffentlicht. Interessenten sind herzlich eingeladen mitzuradeln.

Foto zur Meldung: Leckeres Eis in Altlandsberg
Foto: Leckeres Eis in Altlandsberg

Ideen für das Bahnhofsumfeld sind gefragt

(30.06.2017)

Unser immer lebenswerter werdendes, schönes, stetig wachsendes Rehfelde begeht seinen 770. Jahrestag. Ein historisches Gebäude und wichtiger Zugang für Berufspendler, Reisende, Besucher des Amtes, Gäste und Wanderer ist der Bahnhof Rehfelde.

Bereits seit fünf Jahren begrüßt unser schöner neuer Tourismuspavillon am revitalisierten Bahnhofsgebäude nun schon Touristen und Wissbegierige. Gern möchten wir, die Akteure des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, Ihr Augenmerk jetzt auch auf das Bahnhofsumfeld - von der Schranke bis zum Tourismuspavillon - lenken.

Schauen Sie sich dort einmal um. Gefällt Ihnen, was Sie sehen? Haben Sie Fantasie! Stellen Sie sich eine umgestaltete Fläche vor, die vom Rehfelder Wanderbahnhof die Ankommenden entweder durch das „Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ auf die schönen Wanderwege der Umgebung schickt oder ihnen nach einem anstrengenden Arbeitstag zumindest ein freudiges Lächeln ins Gesicht zaubert. Lassen Sie uns teilhaben an Ihren Ideen! Auch Details und Gestaltungselemente sind natürlich gefragt.

Wir wollen allen die Möglichkeit geben, ihre Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Ideen in die Umgestaltung einfließen zu lassen. Gern nehmen wir Ihre handgezeichnete Skizze, zu Papier gebrachte Gedanken o.ä. im Tourismuspavillon Rehfelde entgegen oder senden Sie uns einfach eine E-Mail an: tourismuspavillon@gemeinde-rehfelde.de. Einsendeschluss ist der 15. September 2017. Die besten Einsendungen werden prämiert!

„OHNE BEGEISTERUNG IST NOCH NIE ETWAS GROSSES GESCHAFFEN WORDEN.“ (Ralph Waldo Emerson)

Arbeitskreis Rehfelder Tourismus

Foto zur Meldung: Ideen für das Bahnhofsumfeld sind gefragt
Foto: Ideen für das Bahnhofsumfeld sind gefragt

Drei Radwege - zwei Länder

(22.06.2017)

(HGH) Die Rehfelder Radler-Gruppe, die sich immer mittwochs zu einer kleinen Nachmittagsrunde trifft, ist gestern bei bestem Fahrradwetter eine 90-Kilometer Tagestour gefahren.

Vom Bahnhof Rehfelde ging es zuerst auf dem Radweg ZR1 bis nach Hönow. Unter Vermeidung vielbefahrener Straßen erreichte die Gruppe dann in der Nähe vom Kaufpark Eiche den Wuhle-Wanderweg. Dieser gut für Radler ausgebaute Weg führte an wechselnden Uferseiten bis nach Köpenick, wo der Fluss in die Spree mündet. Ab Köpenick folgten die Radler dann dem Radweg R1/D3-Route zurück nach Rehfelde.

Die am Start 16 Mitfahrer aus Rehfelde, Zinndorf, Strausberg, Wegendorf und Neuenhagen hatten reichlich Getränke und Verpflegung an Bord, konnten die Akkus aber auch während Stopps bei Rübezahl am Müggelsee oder im Eiscafe in Grünheide wieder aufladen.

Leider gab es auch zwei technische Pannen. Ein Mitfahrer musste die Fahrt abbrechen und ein anderer konnte nur mit einer heftigen ACHT im Hinterrad die Tour zu Ende fahren.

Am Ziel nach acht Stunden Radausflug waren sich alle einig – es hat Spaß gemacht. Für Statistiker sind noch folgende Werte vielleicht interessant:

Die Runde in der Brandenburger Natur und der Berliner Stadtlandschaft, die für Radler ausgebauten Wege, die Abwechslung der Routenführung schätze Charlotte Henze – die mit 88 Jahren älteste und erfahrenste Mitfahrerin - so ein: „Das war die bis jetzt schönste Tour, die die Rehfelde-Radler gefahren sind.“

Jeder interessierte Radfahrer ist eingeladen, sich mittwochs oder bei weiteren Tagestouren anzuschließen.   

[Karte mit der Radtour]

Foto zur Meldung: Drei Radwege - zwei Länder
Foto: Nicht im Bild: Tourleiter Hans-Günter Hoffmann

Über hundert Läufer und Walker waren am Start

(12.06.2017)

Am vergangenen Freitag fand der nunmehr 9. Rehfelder Lilienlauf mit Start und Ziel auf dem Sportplatz Rehfelde statt. Dieser kleine Volksportlauf ist nunmehr schon eine gute Tradition und wird von einem Organisationsteam bestehend aus dem Sportverein Grün-Weiss Rehfelde, der BürgerGemeinschaft Rehfelde und dem Arbeitskreis Rehfelder Tourismus vorbereitet und umgesetzt. Die Eröffnung des Lilienlaufes wurde durch den Bürgermeister von Rehfelde, Herrn Reiner Donath, vorgenommen.

Auch in diesem Jahr fand der Lauf einen guten Anklang und es starteten bei den Kinder- und Jugendläufen über 400m und 800m insgesamt 45 Kinder und bei den Hauptläufen über 5 km und 10 km waren 76 Läufer und Nordic-Walker am Start. Die Teilnehmer kommen dabei nicht nur aus Rehfelde, sondern auch aus den Nachbargemeinden - vor allem aus Strausberg, Herzfelde und Hennickendorf. Besonders freute uns, dass auch unsere polnischen Freunde aus der Partnergemeinde Zwierzyn wieder mit dabei waren. Der jüngste Sportteilnehmer an den Läufen war fünf Jahre und der älteste Teilnehmer war 72 Jahre alt.

Einige Kindertrainingsgruppen der Fußballer von Grün-Weiss gingen gleich geschlossen an den Start.

Bei positiven Rahmenbedingungen, wie den guten äußeren Witterungsbedingungen, der Organisation, der gastronomischer Versorgung, der DRK - Betreuung und mit poppiger Musik auf dem Sportplatz waren alle Starter bemüht, ihr sportlich Bestes bei den jeweiligen Läufen zu geben. Angefeuert von Zuschauern, Eltern, Übungsleitern und anderen Sportlern wurde auf den Strecken gekämpft und viele gute Ergebnisse erzielt. Die Ergebnislisten werden auf der Internetseite http://www.gruen-weiss-rehfelde.de/ in Kürze eingestellt und können so noch einmal nachvollzogen werden.

Der Lilienlauf endete mit den Siegerehrungen in den jeweiligen Alterskategorien und besonders die Kinder freuten sich über Urkunde, Medaille und ein kleines Preisgeschenk.

Die Organisatoren, die bei Vorbereitung und Durchführung des Laufes viel Kraft und Engagement einsetzten, bedanken sich auch bei Allen, die die Veranstaltung mit unterstützten. Hier seien zu nennen die Gemeinde Rehfelde für eine finanzielle Unterstützung, die Freiwillige Feuerwehr Werder und unsere Revierpolizei für die Streckensicherung, die DRK-Einsatzkräfte für die Sanitätsbetreuung, das EDEKA Handelszentrum Strausberg für das Spenden von Wasser und Obst, DJ Paul für Musik und Moderation sowie das Team der Gaststätte „Zur alten Linde“ für die gastronomische Versorgung.

Als Fazit ist festzustellen: Der Lilienlauf 2017 war wieder ein schöner und gelungener Höhepunkt des sportlichen und gemeindlichen Lebens in der Gemeinde Rehfelde. Viele freuen sich schon auf den nächsten, den 10. Rehfelder Lilienlauf im Juni 2018.

 

Für das Organisationsteam

Carsten Kopprasch

Vorsitzender SG Grün-Weiss Rehfelde

 

Der BAB-Lokalanzeiger berichtet unter der Überschrift "Sport und Landschaftsreize" vom Rehfelder Lilienlauf.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

Fotoserie von Kerstin Kind --> hier

Fotoserie der MOZ vom Rehfelder Lilienlauf --> hier

Foto zur Meldung: Über hundert Läufer und Walker waren am Start
Foto: Über hundert Läufer und Walker waren am Start

Mittwochstouren wieder gestartet

(04.05.2017)

(HK) Die Rehfelder Radlersaison 2017 wurde nun schon mit der 2. Tour weitergeführt. Insgesamt machten sich am Mittwoch 15 Radlerinnen und „ler“ auf den Weg nach Waldsieversdorf. Vom Rehfelder Bahnhof ging es über Garzau, Garzin, Liebenhof und Buckow zum Cafe Tilia in Waldsieversdorf.

Bei zum Teil sogar schönem Sonnenschein, leider aber mit Gegenwind, wurde die Fahrt forsch angegangen und auch beendet. Sehen die Radler auf dem Foto bei der Rückkehr in Rehfelde nicht noch frisch und munter aus? Die fehlenden Teilnehmer sind schon vorher für ihre Heimfahrt abgebogen. Hier wird noch einige Erziehungsarbeit zu leisten sein.

Am nächsten Mittwoch geht’s weiter. Jeder kann mitfahren und ist willkommen. Treffpunkt ist der Tourismus-Pavillon am Bahnhof Rehfelde immer um 14.00 Uhr. Nach der 5. Tour geht es den Beinen dann bestimmt besser und der Kontakt zum Sattel wird auch trainiert.

Foto zur Meldung: Mittwochstouren wieder gestartet
Foto: Mittwochstouren wieder gestartet

Historische Rad-Rundfahrt in Lichtenow

(03.05.2017)

(HGH) Vor jeder Tour – ob mit Flugzeug, Auto oder anderem Gefährt muss der technische Zustand geprüft werden. Am vergangenen Sonntag konnten 17 Radler mit funktionierenden Bremsen und Klingeln vom Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath und seiner Stellvertreterin Heidrun Mora auf die Radel-Lilien-Tour zum 13. Sattelfest nach Altlandsberg geschickt werden.

Tourleiter Hans-Günter Hoffmann vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus hatte als besonderen Höhepunkt eine historische Rundfahrt durch Lichtenow mit dem Ortsvorsteher Hans-Herbert Peschke verabredet. In dem Ort sind an prägnanten Stellen Tafeln mit Bildern und Texten zur Geschichte von Gebäuden und deren Nutzung aufgestellt worden - siehe unten: Weitere Informationen - Downloads.

Nach kurzer Fahrt über Zinndorf wurden die Radler in morgendlicher Frische an dem Areal der alten Ziegelei vom Ortsvorsteher und zwei Mitstreitern erwartet. Die Lichtenower Akteure haben hier einen wichtigen Ort der regionalen Industriegeschichte wieder zum Besichtigen und Bestaunen in die Wirklichkeit zurückgeholt. Radler, die auf dem internationalen Radweg R1 oder der Tour Brandenburg unterwegs sind, können hier rasten und Interessantes erfahren.

Weiter führte die historische Rundfahrt zur ehemaligen Ofenkachelfabrik. Auch zum Wanderweg auf dem Bahndamm informierte hier Gerhard Lang. Er war Lichtenower Bürgermeister bis zur Ämterbildung 1992 und ist den Rehfeldern gut bekannt mit seinen „Friedens“-Brieftauben, die immer am 1. Mai auf dem Sportplatz aufgelassen werden.

An der ehemaligen Gaststätte Billerbeck – heute „Goldenes Lamm“ - erläuterte der stellvertretende Ortsvorsteher Joachim Schulz die Historie des Ortes. Gerald Musehold - Ortsteilbürgermeister bis 2003 - erinnerte an seinem Wohnhaus und früheren Kolonialwarenladen an die Modelleisenbahn im Schaufenster.

Mit Herrmann Schulze informierte ein Mitglied des Arbeitskreises Ortschronik zur Kirche, zur alten Schule und zum ältesten Haus des Ortes. Zum Abschluss der kleinen Rundfahrt nahmen die Radler gern die Einladung zu Kaffee und Kuchen im Ortsgemeinderaum an. Anita Herrmann und Ursula Schüttel sorgten für das leibliche Wohl.

Mit einem herzlichen Dank aller Teilnehmer an die Lichtenower Akteure für die bemerkenswerte Begleitung und Betreuung der Gruppe an diesem Sonntagmorgen wurde die Fahrt über Tasdorf, Petershagen-Eggersdorf und Bruchmühle zum Altlandsberger Marktplatz fortgesetzt. Eine Panne sorgte für eine Pause zum Plausch und konnte die Laune nicht verderben. Alle gestarteten Radler haben nach 32 gefahrenen Kilometern das Ziel erreicht.

 

Fotos von der Tour à hier

Die Märkische Online Zeitung berichtet aus Altlandsberg à hier

[Infotafeln Historischer Rundgang in Lichtenow]

Foto zur Meldung: Historische Rad-Rundfahrt in Lichtenow
Foto: Historische Rad-Rundfahrt in Lichtenow

„Wandern ist schön – Singen ist schön“ – eine Tradition in der Gemeinde

(10.04.2017)
(BH) Sechs Wanderfreunde sangen zu den Gitarrenakkorden A und E die ersten sechs Worte der Überschrift zu Beginn ihrer Wanderung auf dem Liederweg, die am vergangenen Sonnabend von Brigitte Hoffmann vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus geführt wurde. Danach erklang noch im Tourismuspavillon „Die Märkische Heide“, denn um die Liedsteine draußen arbeiteten fleißige Hände beim Frühjahrsputz am Buchsbaum-Notenschlüssel.
Mit dem Ziel, Poesie und Klang aller Strophen und des Refrains zu genießen, machten sich die Wanderfreunde auf den Weg und fanden frisch geputzte Liedtafeln vor. Die Botschaft in den Volksliedern, die den Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf säumen, berührt auch nach hundert Jahren und verführt sogar dazu sich zu überprüfen, wieviel Text man noch auswendig kann.
Dieser Weg wurde vor fünf Jahren vom Rehfelder Sängerkreis und dem Arbeitskreis Rehfelder Tourismus nach Vorbildern in anderen Teilen Deutschlands errichtet und bereichert die Wanderwege im Gemeindegebiet.
Auch in dieser Gruppe gab es „Wiederholungs-Teilnehmer“, die sich gezielt im Internet informiert hatten und sich an die vorherige Übersicht zu Jahres-Wanderterminen erinnerten, deren Anzeige sie gut fanden und in diesem Jahr aber vermissten.
In Harmonie bei guten Gesprächen mit Gesang wurde der Kirchhof Werder erreicht und die herrlich gepflegte Buchsbaumlilie bewundert, die Blume der Zisterzienser, die die Kirchen der Region erbaut hatten.
In Zinndorf wurde die Gruppe am „Rastplatz für Wanderer und Radfahrer“ bereits erwartet. Die Überraschung gelang, denn ein Imbiss war nach 1,5 stündiger Wanderung sehr willkommen. Besonders die interessant gepflegte Hofgestaltung mit den Haustieren und Erklärungen des Besitzers Herr Ramm waren eine große Freude für alle.
Pläne für zukünftige Wanderungen wurden geschmiedet und frisch gestärkt ging es auf den Rückweg. Da in der Gruppe ein Kenner polnischer Lieder im schönsten Bariton sang, machte die Wanderung besonderen Spaß. Auch ein QR-Code an einem Liedstein wurde ausprobiert und festgestellt, dass man das Lied noch emotionaler als das Beispiel auf YOUTUBE singen kann.
Mit diesem Gefühl kehrte die Gruppe zum Bahnhof zurück. Ein Dank an die Tourismusassistentin, die sowohl um 10 Uhr als auch um 14:30 Uhr den Teilnehmern zur Verfügung stand.
Am 10. September diesen Jahres wird das 5-jährige Bestehen des Liederweges mit einer Wanderung und einer Rast in Zinndorf begangen. Diesen Termin haben sich die Teilnehmer bereits vorgemerkt und eingeladene Chöre und Freunde werden dann wieder sagen können:
„Singen ist schön – Wandern ist schön“ - Rehfelde liegt im Trend der Zeit!

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Foto: „Wandern ist schön – Singen ist schön“ – eine Tradition in der Gemeinde

Frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr

(19.12.2016)

(ILJ) Wir wünschen euch Frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr erschallte es fast am Ende des 3. Rehfelder Weihnachtssingens über den gut gefüllten, von der neuen Flutlichtanlage hell oder weniger hell – je nach Aktion-beleuchteten Sportplatz.

Groß und Klein, Jung und Alt waren eingeladen und Groß und Klein, Jung und Alt kamen in Scharen.

Scheinbar hatte sich der besondere Charme dieser Veranstaltung schon herumgesprochen, denn nicht nur viele Rehfelder nutzten die Gelegenheit, sondern auch Gäste aus Berlin und den umliegenden Orten sangen mit dem Rehfelder Sängerkreis altbekannte Weihnachtslieder – zur Hilfe gab es ein noch einmal erweitertes Mitsingeheftchen. Der Mikrofon-Rundgang in den Zuschauerreihen zeigte jedoch, dass viele auch ohne Heft sehr gut klar kamen und aus voller Kehle mitsangen. Bei den Textinhalten kamen Oma und Opa aber manchmal in Erklärungsnot über so kleine Dinge, die Freude bereiten. Von Heimlichkeiten basteln ist die Rede, nicht von teuren Smartphones und Spielekonsolen! Die schwungvollen, zum Mitmachen anregenden Klänge des Familienorchesters Famony rundeten das gemeinsame Singen ab, begleiteten es oder luden selbst zum Mitsummen ein. Einige Gäste tanzten sogar gut gelaunt und ausgelassen dazu.

Bei schon fast winterlichem Wetter, dem verlockenden Duft von Glühwein und Punsch, Kartoffelpuffer und Zuckerwatte, beim Anblick der von Lichterketten und Kerzen beleuchteten und liebevoll ausgestalteten Verkaufsständen entstand die besondere anheimelnde Atmosphäre auf dem Platz, die einen Besucher aus Berlin zu reineweg schwärmerischen Äußerungen veranlasste. Noch größer war die Anerkennung, als er hörte, dass die Veranstaltung komplett in ehrenamtlichem Engagement - BürgerGemeinschaft Rehfelde; Grün-Weiß Rehfelde; Rehfelder Sängerkreis und Arbeitskreis Rehfelder Tourismus - organisiert wird.

Wie bereits im letzten Jahr kam auch lieber Besuch aus unserer Partnergemeinde Zwierzyn. Sie brachten einen kleinen, aber feinen Chor aus Drezdenko mit, der noch in der letzten Woche in Brüssel im Europaparlament gesungen hatte. Bei ihren Liedern, insbesondere beim teilweise auch deutsch gesungenen „Stille Nacht“ wurde es ganz still im Rund. Ich hatte eine dreistöckige Gänsehaut. Wunderbar einfühlsam!

Begeistert verfolgten die Gäste auch den Tanz der Mädchentanzgruppe zu schmissigen, in die Beine gehenden Klängen. Sehr gut gemacht, Mädels! Ihr seid doch auch beim 4. Rehfelder Weihnachtssingen im nächsten Jahr wieder dabei, oder?

Dass es eine Wiederholung geben wird, ist bei der guten Resonanz wohl unbestritten!

 

Bilder vom Weihnachtssingen

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Foto: Frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr

Saisonausklang der Rehfelder Radel Tour

(03.11.2016)

(HGH) „Hier machen wir im nächsten Jahr bei unseren Mittwochstouren immer den „Kaffee-Kuchen-Stop“ – dieser spaßhaft gemeinte Ausspruch aus der Runde der Radler-Gruppe galt den leckeren selbstgebackenen Kuchen, die bei der gemütlichen Abschlussstunde in der Rehfelder Heimatstube verzehrt wurden. Vor diesem Treff fuhren die 17 Radfahrbegeisterten bei herbstlichen, windigen, jedoch trockenen Wetter noch eine kleine 20 Kilometer-Runde über Zinndorf-Lichtenow-Hennickendorf und Rehfelde-Dorf.

In der Rückschau wurden von Mai bis Oktober 26 Touren gefahren, bei denen im Schnitt elf Radler sich immer mittwochs um 14:00 Uhr am Tourismuspavillon getroffen haben. Wenn die gefahrenen Strecken aller Radler aneinandergereiht werden, so sind die Pneus in unserer Region über 11.000 Kilometer auf den verschiedensten Rundkursen gerollt.

Besonders gern erinnerten sich die Radler an die drei Tagestouren, bei denen entlang der Löcknitz, auf dem Kurs der Oderbruchbahn und zum Fischer nach Groß Schauen gefahren wurde. Eine Diaschau zeigte noch einmal schöne Bilder von diesen Tagen.

Alle sind sich einig, dass es im nächsten Jahr wieder auf die Strecke geht. Auftakt der Radelsaison wird die Tour zum Sattelfest nach Altlandsberg sein.

Foto zur Meldung: Saisonausklang der Rehfelder Radel Tour
Foto: Saisonausklang der Rehfelder Radel Tour

Neue Tourismusbroschüren erschienen

(02.11.2016)

(HGH) Seit heute können sich die Besucher der Gemeinde im Tourismuspavillon am Bahnhof anhand der neuen, kleinen und kompakten 24-seitigen Broschüren über die Rehfelder Wanderwege und die hiesigen touristischen Highlights informieren. Eine Redaktionsgruppe des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, der Geschichtswerkstatt und der Rehfelder Heimatfreunde hat dieses Material im Layout der Tourismusregion Märkische Schweiz mit Unterstützung des Kultur- und Tourismusamtes Märkische Schweiz erarbeitet. Die Herausgabe wurde auch von der Euroregion VIADRINA gefördert.

Ein herzliches Dankeschön der Akteure gilt den Fotografen für die ausdrucksstarken Bilder, den Übersetzern für die Bearbeitung der anspruchsvollen Texte und allen denen, die mit Rat und Tat das Projekt begleitet und unterstützt haben.

Für die Gäste aus Nah und Fern werden die Informationen auch in polnischer und englischer Sprache angeboten. Mit der Bereitstellung der Broschüren in den Tourist-Informationen der Region, der Präsentation des Materials auf touristischen Ausstellungen und Messen und auch bei den polnischen Nachbarn an der Ostbahn kann für „Rehfelde – Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ damit geworben werden.

[Broschüre Wandern - deutsch/englisch]

[Broschüre Wandern - deutsch/polnisch]

[Broschüre Streifzug - deutsch/polnisch]

[Broschüre Streifzug - deutsch/englisch]

Foto zur Meldung: Neue Tourismusbroschüren erschienen
Foto: Neue Tourismusbroschüren erschienen

Sechs Rehfelder in der Kulturhauptstadt

(26.10.2016)

(ILJ/PJ) Mit dem „Kulturzug“ fuhren am vergangenen Samstag sechs Rehfelder vom Arbeitskreis Tourismus in der Früh entspannt nach Wroclaw - in die europäische Kulturhauptstadt 2016. Wroclaw und Breslau sind zwei der vielen Namen, die diese Stadt bekannt machten. Die Werbung versprach Ausstellungen und Literaturlesungen während der Fahrt.

Alle waren guter Dinge und voller Erwartung. Bald erfüllten sich diese mehr als gedacht: Heizung auf Sparflamme, Toilette nicht mehr zu nutzen, mehrfacher Halt wegen technischer Probleme und das Wort „Raucherpause“ bekam durch blau-schwarzen Qualm und Gestank eine ganz neue Bedeutung. Das Zugpersonal war reichlich in Bewegung, sparte nicht mit Entschuldigungen und gab nicht auf! Mit 100 minütiger Verspätung war es endlich geschafft.

Ein prächtiges Bahnhofsgebäude im Jugendstil und unser Guide nahmen uns in Empfang. Er brachte uns ins Hotel und dann begann es auch gleich, das Kennenlernen dieser historisch bedeutsamen Stadt. Unser Wissen war geradezu spärlich angesichts der vielen Nobelpreisträger, Ärzte (wussten Sie, dass auch Alzheimer hier wirkte?), Theologen, Künstler, Literaten, Dichter und Politiker, die aus dieser Stadt kamen, hier wirkten und zu bedeutenden Persönlichkeiten der Menschheit wurden.

Ein für seine Stadt brennender Guide „nahm uns an die Hand“ und führte uns zu den schönsten Stätten: Marktplatz mit Rathaus, Elisabethkirche, die Dom-Insel mit dem imposanten, wunderbar illuminierten Dom, die riesige Jahrhunderthalle mit ihrer wechselvollen Geschichte und mit ihren begeisternden multimedialen Wasserspielen. Händels Wassermusik, 800 Wasserdüsen und Lichteffekten verbanden sich zu einem unvergesslichen Erlebnis.

In der Altstadt konnten wir recht kleine Zwerge aus Bronze in verschiedensten Posen entdecken – 300 Stück soll es geben – aber nur einen kleinen Teil konnten wir sehen. Sie dokumentieren geschichtliche Ereignisse auf ihre Art, machen aufmerksam und stehen sicher auch als das Symbol für ein unermüdliches Schaffen.

Die Wunden des 2. Weltkrieges wurden und werden beseitigt, an manchen Stellen sind sie noch sehr markant zu sehen. Das Fertige ist von beeindruckender Schönheit und Liebe zu jedem Detail. Für Sauberkeit wird ständig gesorgt. Das Leben pulsiert. Reges Treiben rund um den Marktplatz, Musikgruppen spielen, die Straßenlokale sind gut besucht. Wir besuchten ein Restaurant mit urigem Ambiente, guter nationaler Küche und Getränken. Dort ließen wir diesen Abend ausklingen. Sonntagfrüh machten wir uns ohne Führung auf Tour. Eine Turmbesteigung der Kirche der Heiligen Elisabeth bescherte uns einen tollen Blick über die Stadt, Muskelkater gratis. Danach schauten wir das „Panorama von Raclawice“ an. Das Rundgemälde auf 114x15 m Leinwand, das eine Schlacht des nationalen Befreiungskampfes darstellt, faszinierte uns sehr stark.

Auch das Supermoderne dieser Stadt wollten wir mal sehen und gingen in das Einkaufszentrum. Die uns bekannten Markennamen dominierten auch dort und doch gab alles ein tolles Flair. Wir trafen unseren Guide nochmals zur Verabschiedung.

Wiederum literarisch begleitet, mit vielen Gesprächen, frohgelaunt ob der vielen Eindrücke, kamen wir diesmal pünktlich und ohne Pannen in Berlin an.

 

Bilder von der Reise  --> hier

Foto zur Meldung: Sechs Rehfelder in der Kulturhauptstadt
Foto: Sechs Rehfelder in der Kulturhauptstadt

Förderkreis ausgezeichnet

(07.10.2016)

(AnR) Am 16. September 2016 wurden der Förderkreis für die Erhaltung, Instandsetzung und Belebung der Kirche Rehfelde-Dorf - Kirche für Alle in einer sehr festlichen Veranstaltung in Gollwitz (Potsdam-Mittelmark) vom Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V. für sein Engagement zur Erhaltung, Instandsetzung und Belebung der Kirche in Rehfelde-Dorf mit einem Startkapital ausgezeichnet. Er ist damit einer von drei Preisträgern des Jahres 2016.

Im Vorfeld der Feier besichtigten die Ausgezeichneten eine sanierte Dorfkirche in Boecke und eine teilsanierte Kirche in Rogäsen, die ebenfalls durch gemeinsames Engagement der Kirchen, Fördervereine, Ortsgemeinden und Vereine instandgesetzt wurde und nun über kirchliche Veranstaltungen hinaus auch kulturell intensiv genutzt wird.

Der Förderkreis hat auch die Rehfelder Kirche, als ältestes Bauwerk von Rehfelde und und Förderkreis selbst während dieser Festveranstaltung der Öffentlichkeit vorstellen können.

In der Festrede bei der Verleihung des Preises wurde zum Ausdruck gebracht, dass mit der ehrenamtlichen Arbeit im Förderkreis das Ziel verfolgt wird, die sanierte Kirche zu einem lebendigen Mittelpunkt des kirchlichen, kulturellen und geselligen Lebens zu machen. Die Bürger von Rehfelde sollen darauf aufmerksam gemacht werden, welches Potential dieses schöne Bauwerk für die religiöse und kulturelle Belebung der Gemeinde Rehfelde beinhaltet. Dabei will der Förderkreis mit anderen engagierten Bürgern kooperieren.

Zum Beispiel wurde im vergangenen Jahr in der Kirche ein Benefizdinner mit Musik zur Erhaltung des Bauwerkes veranstaltet. Im Mittelgang der Kirche war eine weißgedeckte Tafel mit Speisen und Getränke aufgestellt. Das Konzert war ein voller Erfolg.

Im Juli dieses Jahres hatte der Förderkreis gemeinsam mit dem Sängerkreis Rehfelde e.V. zu einem weiteren Benefizkonzert eingeladen. Auch hier wurde für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Es war eine gelungene und wunderschöne Veranstaltung.

Auch am Tag des offenen Denkmals hatte die Rehfelder Kirche ihre Tore weit geöffnet. Der Förderkreis organisierte gemeinsam mit dem Dorfangerverein, dem Sängerkreis und der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus ein frohes Beisammensein mit den Besuchern. Es wurde auch gemeinsam gesungen und ein leckerer Wanderimbiss eingenommen.

Im Rahmen der Offenen Kirche wurde im vorigen und in diesem Jahr zum Erntefest des Dorfes Rehfelde durch den Förderkreis ein Handpuppentheater für Kinder vorbereitet und durchgeführt.

Bei der Festveranstaltung zur Preisverleihung fand mit den Mitgliedern der anderen Vereine sowie der verantwortlichen Architektin ein interessanter Erfahrungsaustausch statt.

Das wird uns bei der weiteren Arbeit helfen und zeigte, dass die Akteure auf dem richtigen Weg sind.

 

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Foto: Preisträger Startkapital 2016: Förderkreises Rehfelde-Dorf, Förderverein Landin e.V. und Heimatverein Klosterdorf e.V. (v.l.n.r.)

Es zogen auf sonnigen Wegen …

(26.09.2016)

(ViP) Elf Brandenburger Wanderer umfasste die kleine Delegation, die sich am 25. September auf den Weg machte, um in der Pulsnitztalgemeinde Oberlichtenau zu gratulieren. Gemeinsam mit mehr als 90 weiteren Gästen und Wanderfreunden begingen sie das 10- jährige Jubiläum des „Deutschen Liederweges“, dem selbst Heino bei der Eröffnung seine Referenz erwies – so berichteten es die dortigen Akteure zur Eröffnung.

„Musik trieb uns an, in und um Oberlichtenau einen Wanderweg mit deutschen Volksweisen zu ergänzen.“, formulierten vor nunmehr zehn Jahren die Macher des Kulturausschusses der sächsischen Gemeinde.

Mit der Teilnahme am Landeswettbewerb „Nisch´t los im Dorf? – dann mach was!“ war 2004 eine Idee in`s Rollen gekommen, die aus Freude über den Sieg von Meilensteinen, Liedsteinen und Mühlensteinen zwei Jahre später zum „Deutschen Liederweg“ gewachsen war. Er ergänzte sich bis heute mit dem Kinderliederweg, dem Schlossweg und dem Querweg zu einem richtiggehenden Wanderwegenetz.

Zum Jubiläumsstart trafen wir Brandenburger auf ca. 80 wanderfreudige Sachsen und so ging es los mit Gesang und Musik in Richtung „Ziller`s Cafe“, einer Bäckerei in einer der vielen alten Mühlen im Ort. Überraschung: Wanderfrühstück, Zeit für Reden, Rückblick und unsere Grußadresse vom Bürgermeister und den Akteuren vom „Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf“, dem einzigen deutsch – polnischen Liederweg, wie Heidrun Mora nicht ohne Stolz in der Stimme hervorhob.

Fast vier Stunden mit Wandern und Gesang durch den Schlosspark, über den Keulenberg bis zum „Alten Melkhaus“ waren reine Freude, Entspannung und Naturerleben.

 

Fotos von der Jubiläumswanderung --> hier  

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Foto: Es zogen auf sonnigen Wegen …

Wandern über den Rehfelder Liederweg zum offenen Denkmal

(11.09.2016)

(HG) In diesem Jahr hatte es Petrus zum Rehfelder Wandertag wohl doch viel zu gut gemeint. Bei über 30° C durch die Rehfelder Flur zu wandern, war schließlich eine echte Herausforderung, die aber die 14 Wanderfreunde mit fröhlichen Liedern bravourös gemeistert haben. Am Bahnhof Rehfelde gestartet, ging es über den Rehfelder Liederweg in Richtung Rehfelde Dorf, um am Tag des offenen Denkmals die alte Feldsteinkirche zu besichtigen. Historisches zum Dorf Rehfelde erfuhren die Wanderer am Start von Peter Jung, der dabei für das Buch „Rehfelde – Ein Dorf auf dem Barnim“ schwärmte, ein Buch einmalig für eine Kommune, wie die unsere, und sehr lesenswert für alle an der Vergangenheit Interessierten.

Selbstverständlich wurde auf dem Liederweg an den verschiedensten Liedsteinen gesungen, aber auch über die laufende Pflege und Erweiterung gesprochen, leider sind immer wieder Schäden zu beheben, weil einige Zeitgenossen sich als Vandalen betätigen. Spenden werden daher beim ART, dem Arbeitskreis Rehfelder Tourismus, immer gern angenommen.

An der Dorfkirche von Rehfelde angekommen, gab es erst einmal eine Stärkung für die Wanderfreunde. Der „Förderkreis für die Sanierung und Belebung der Kirche Rehfelde-Dorf – Kirche für ALLE“ empfing sie auf dem Kirchhof mit Getränken und Würstchen vom Grill und mit einer langen Kaffeetafel in der Kirche. Dann wurde kräftig gesungen, denn die Mitglieder des Rehfelder Sängerkreises waren inzwischen vollzählig eingetroffen. Chor und Wanderer sangen gemeinsam viele schöne alte Volkslieder. Es war wunderschön!

Zwischendurch erfuhren wir etwas über die Rehfelder Kirche und über die geplante, jedoch sehr kostspielige Sanierung. Das Spenden Einsammeln für diese Sanierung ist auch die vorrangige Aufgabe des o.g. Förderkreises, und heute wurde damit begonnen und hoffentlich auch reichlich gespendet.

Für die Denkmal-Interessierten war dann wohl die Turmbesteigung im wahrsten Sinne des Wortes der Höhepunkt des Tages. Die vier Glocken waren zu sehen, aber leider auch die vom Zahn der Zeit oder mehr vom Holzwurm angefressenen Dachbalken. Ein Grund mehr, dem Aufruf des Förderkreises zu folgen und für den Erhalt der Kirche zu spenden.

Foto zur Meldung: Wandern über den Rehfelder Liederweg zum offenen Denkmal
Foto: Wandern über den Rehfelder Liederweg zum offenen Denkmal

Großen Rehfelder Rundkurs gefahren

(02.09.2016)

(HGH) Zu einer 90 km-Rundtour starteten am vergangenen sonnigen Mittwoch 16 Radler am Tourismuspavillon in Rehfelde. Zwei überregionale Radwege – der Fernradweg R1 von Rehfelde bis Trebnitz und der Oderbruchbahn-Radweg von Diedersdorf bis Waldsieversdorf - wurden auf hervorragend ausgebauten und landschaftlich schönen Trassen befahren. „Wer hier nicht mitfährt, der hat etwas verpasst!“ – so die einhellige Meinung.

Der puren Radfahrfreude standen die vielen Steigungen mit insgesamt 530 Höhenmetern und der sandige und steinige Verbindungsabschnitt von Trebnitz nach Alt-Rosental etwas entgegen.

Auf der Strecke hielten die Radler an der Sanddüne bei Münchehofe, wo schon vor etwa 10000 Jahren steinzeitliche Jäger auf dem sonnenerwärmten Sand rasteten. In der frühgotischen Feldsteinkirche Münchehofe, die Anfang des 14. Jahrhunderts gebaut wurde, besichtigten sie einen einzigartigen „Wurzelaltar“. Bei der Rast im Bereich des Platkower Mühlenfließes berichtete Helmut Georgi über den Bau des 142 km langen Oderbruchbahn-Radweges, der in den Jahren von 2005 bis 2007 erfolgte. Im Landkreis Märkisch-Oderland kostete der Bau der Trasse rund 2,6 Mio€, wovon 1,7 Mio€ als Fördermittel ausgereicht wurden. „Gut angelegtes Geld für die Region“ – so auch hier die Meinung der Radler.

Bei der Einkehr im Ulmenhof in Diedersdorf mit schmackhaften Speisen, beim Stopp in Falkenhagen mit leckerem Eis vom Eiscafe Buchholz, bei der Ernte von reifen Kuchenpflaumen am Wegesrand, bei der Rast am Heinersdorfer See und bei heißem Kaffee in Müncheberg wurden die verbrauchten Kräfte regeneriert und der „Tretakku“ aufgeladen.

Auf der Wegstrecke wären noch weitere interessante Punkte anzufahren gewesen, wie z.B. das Schloss Trebnitz, die Komturei Lietzen oder auch das John-Heartfield-Haus in Waldsieversdorf. Insofern können neue Tagestouren der Rehfelde-Radler auch für das nächste Jahr geplant werden. 

[Karte des Rundkurses]

[Höhenprofil des Rundkurses]

Foto zur Meldung: Großen Rehfelder Rundkurs gefahren
Foto: Großen Rehfelder Rundkurs gefahren

Ohne Regen auf großer Runde

(04.08.2016)

(HGH) Die Wettervorhersage für den gestrigen Mittwoch versprach für Aktivitäten im Freien nichts Gutes. Dieser Aussicht zum Trotz trafen sich um halb zehn 13 Radler zu der lange verabredeten Tagestour am Tourismuspavillon. Ein Vorschlag zur wetterbedingten Verkürzung der geplanten Strecke wurde rund herum abgewiesen. So ging es pünktlich los auf einen 95 km Rundkurs, der über Kagel – Grünheide – Spreenhagen – Groß Schauen – Storkow – Bad Saarow – Fürstenwalde – Jänickendorf – Kienbaum – Kagel zurück nach Rehfelde führte.

Unterwegs war es stets bewölkt, aber es blieb trocken und die vorsorglich mitgeführten Regenjacken kamen nicht zum Einsatz. Neben den üblichen Fahrtpausen sind die Mittagsrast in den Köllnitzer Fischerstuben und Kaffee, Kuchen und Eis beim Bäcker Wullf in Fürstenwalde hervorzuheben. Der Verkäuferin in der Bäckerei fehlten dann schon die Kaffeetassen und sie sah mit Sorge auf den Abwasch, den sie per Hand zu erledigen hätte.

Ein besonderes Erlebnis war die zufällige Begrüßung des Peletons an der Baustelle der Autobahnbrücke bei Spreenhagen durch Herrn Ralph Kothe vom Landesbetrieb Straßenwesen. Er hatte in Vorbereitung der Fahrt auf Anfrage mit Kontakt-Mail sehr schnell geantwortet, dass die Baustelle für Radfahrer passierbar sei und er erkannte die Radler als die Absender der Anfrage. Dafür noch einmal herzlichen Dank an dieser Stelle.

Für Interessierte, die sich vielleicht einmal den Fahrten anschließen wollen, hier noch die Information, dass 5½ Stunden mit einem Gesamtdurchschnitt von 18 km/h gefahren wurde und die Pausenzeit 2½ Stunden einnahm.

Das einstimmige Resümee der Mitfahrer am Ziel war: Eine sehr schöne Tour, die in dieser Form gern wiederholt werden kann. Der nächste Termin für eine Tagestour könnte der 31. August 2016 sein.

Foto zur Meldung: Ohne Regen auf großer Runde
Foto: Ohne Regen auf großer Runde

Halbzeit bei Rehfelder Radel Tour

(28.07.2016)

(HGH) Wie an jedem Mittwochnachmittag seit Anfang Mai trafen sich gestern wieder Radler am Tourismuspavillon zu einer Tour. Im Peleton fuhren 15 Männer und zwei Frauen im zügigen Tempo mit 18 kmh auf dem R1 nach Waldsieversdorf, um bei leckerem Kaffee, Kuchen, Eis und erfrischenden Getränken im Cafe Tilia die Pause mit angeregtem Plausch einzulegen. Auf der Rückfahrt mit einer Schleife am Buckower Bahnhof vorbei waren am Horizont die dunklen Wolken des Unwetters zu sehen. Erste Tropfen fielen als die Gruppe den Garziner See passierte, Wolkenbruch und Gewitter empfing die Radler in Rehfelde und sorgte für unerwünschte Abkühlung auf der 30 km-Tour.

Seit Anfang Mai wurden zwölf Runden gefahren, bei denen durchschnittlich acht Leute in die Pedalen traten und die alle zusammen 3.300 km Strecke absolvierten. Die Touren werden noch bis Ende Oktober fortgesetzt.

Am nächsten Mittwoch, 03. August 2016 steht auf vielfachen Wunsch der Teilnehmer eine Tagestour auf dem Programm – siehe unter Veranstaltungstipps.

Foto zur Meldung: Halbzeit bei Rehfelder Radel Tour
Foto: Halbzeit bei Rehfelder Radel Tour

Radler wieder unterwegs

(05.05.2016)

(HGH) Gestern, pünktlich um 14.00 Uhr startete die Rehfelder Radel Tour in die diesjährige Saison. Von Mai bis Ende Oktober wird an jedem Mittwoch eine Runde gefahren. Treffpunkt ist immer der Tourismuspavillon. Die Mitfahrer begrüßten sich mit dem Spruch „Alles Gute zum Neuen Jahr“, denn einige von acht Erststartern hatten sich zum letzten Mal bei der Abschlusstour im Oktober 2015 gesehen.

Zum Auftakt führte die Strecke über Werder ins Rote Luch, weiter an der B1 entlang nach Müncheberg und von dort nach Waldsieversdorf. Im Cafe Tilia, einem beliebten Rastpunkt aus dem vorigen Jahr, gab es wieder leckeren hausgebackenen Kuchen und einen guten Kaffee. Nach der verdienten Pause fuhr die Truppe auf dem R1 über Garzau-Garzin nach Rehfelde zurück.

Weitere Mitfahrer, die zwei bis drei Stunden einschließlich Pause mit Tempo 16 bis 20 km/h und 25 bis 40 Kilometer Strecke unterwegs sein wollen, sind jederzeit herzlich willkommen.

Foto zur Meldung: Radler wieder unterwegs
Foto: Cafe Tilia in Waldsieversdorf

Saukalt, aber trockenes Wetter

(25.04.2016)

(HGH) Nunmehr schon zum 12. Mal ist am letzten April-Sonntag der Marktplatz in Altlandsberg das Tourziel für Freizeitradler. Der morgendlichen Kälte zum Trotz fanden sich am gestrigen Sonntagmorgen 14 Radlerinnen und Radler am Rehfelder Tourismuspavillon ein, um beim Anradeln in der S5-Region dabei zu sein. Aus Berlin, Neuenhagen, Hennickendorf, Eggersdorf, Strausberg und Rehfelde kamen die Unentwegten. 

Von Rehfelde aus wird immer eine andere Strecke gefahren und eine Sehenswürdigkeit in der Region angesteuert. Gestern ging es über Hohenstein, Klosterdorf, Wilkendorf nach Gielsdorf. Hier konnte die Kunstkirche Gielsdorf besichtigt werden. In der neu gebauten Winterkirche berichtete Frau Eckert viel Interessantes bei wohltuender Raumwärme über die Geschichte und Entwicklung des Kirchenhauses von seiner Entstehung an bis heute.

Nach einem Gruppenfoto am Uhrenturm führte die Tour weiter über Wesendal und Wegendorf nach Altlandsberg. Das Tachometer zeigte auf dem Marktplatz 33 Kilometer gefahrene Strecke an. Dort konnten sich die Radler mit Gegrilltem und Kaffee und Kuchen stärken, interessante Informationen an den Ständen erhalten oder ihr Rad codieren lassen.

Allen Akteuren, die zum Gelingen dieses Saisonauftaktes für die Radfahrbegeisterten beigetragen haben, sei an dieser Stelle für die Mühe und das Engagement ganz herzlich gedankt. Die Rehfelder „Radel Lilien Tour“ wird auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Foto zur Meldung: Saukalt, aber trockenes Wetter
Foto: Saukalt, aber trockenes Wetter

Große Runde auf dem Liederweg

(25.04.2016)

(BH) Es war spannend zu sehen, ob bei der ungünstigen Wettervorhersage überhaupt jemand Lust hatte, ein Lied zu singen und zu wandern. Aber hurra, sieben Wanderinnen kamen am gestrigen Sonntag zum Notenschlüssel vor dem Rehfelder Bahnhof und es begann eine fröhliche Wanderung.

Eine Berlinerin hatte am Vortag angerufen, ob auch wirklich der Zug aus Lichtenberg abgewartet wird. Aber natürlich, hatten doch die Organisatoren mit mehr Berlinern gerechnet. Bei Wind und Wetter, wie es so schön heißt, gelangte die kleine Gruppe nach Werder und bewunderte unterwegs die gepflegten Gärten und die herrliche Buchsbaumlilie auf dem Kirchhof.

Im Zinndorfer Rastplatz für Radler und Wanderer wurde die Gruppe gegen 12 Uhr erwartet und mit einem schmackhaften Imbiss verwöhnt. Dort wurde es noch gemütlicher, als zur Gitarre Lieder erklangen. Obwohl ein Hagelschauer drohte entschloss man sich, auf der Zinndorfer Feldflur die 12 km Runde weiter zu wandern.

Mit Sonnenschein belohnt kam die Gruppe stolz und glücklich gegen 15 Uhr am Bahnhof Rehfelde wieder an.

Aus vielen Orten wurde an diesem Sonntag nach Altlandsberg geradelt und die Saison sportlich eröffnet. Diese Wandergruppe war auch aktiv unterwegs - so kann es weitergehen.

Foto zur Meldung: Große Runde auf dem Liederweg
Foto: Große Runde auf dem Liederweg

Weihnachtslieder auf dem Sportplatz

(21.12.2015)

(ILJ) Seit dem 1. Advent zogen auffallende, blau-bunte Werbebanner am Ortseingang und im Ortszentrum die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden und –fahrenden auf sich.

Gestern auf dem Sportplatz konnten wir, die Veranstalter BÜRGERGEMEINSCHAFT REHFELDE, REHFELDER SÄNGERKREIS, GRÜN-WEISS REHFELDE und ARBEITSKREIS REHFELDER TOURISMUS feststellen, dass ganz offensichtlich vielen gefallen hat, was sie sahen. Sie ließen sich zum 2. Rehfelder Weihnachtssingen locken. Bestimmt 450 Gäste, von Moderator Carsten Kopprasch herzlich begrüßt, lauschten dem einleitenden Gesang des Rehfelder Sängerkreises, bevor sie selbst stimmgewaltig einfielen. Die mehr als 200 Exemplare des extra vorbereiteten Liederheftes waren im Handumdrehen vergriffen.

Nach „Guten Abend, schön Abend“ fanden die Schautänze der Sektion Mädchentanz viel Beifall. Dann wurde es stimmungsvoll, als bei „Sind die Lichter angezündet“ die verteilten Knicklichter und die Weihnachtsbaumkerzen leuchteten. Gisela Nowotka rief mit einem Gedicht dazu auf, in dieser schönen Vorweihnachtszeit auch an Arme und Einsame zu denken.

Carsten Kopprasch dankte für entsprechende Aktionen in der Gemeinde, beispielsweise für das Benefizkonzert des Rehfelder Sängerkreises zugunsten der Erholungsaktion „Kinder von Tschernobyl“.

Eine schöne Überraschung war, als wenige Tage vor dem Weihnachtssingen die Mitwirkung eines polnischen Gymnasiums-Chores aus unserer Partnergemeinde Zwierzyn angekündigt wurde. Die jungen Leute brachten neben ihrem engagierten Gesang – besonders beeindruckend „Stille Nacht“ in Deutsch - auch noch leckeren Kuchen als Geschenk mit, den sie unserem Bürgermeister Reiner Donath überreichten.

Und dann wurde es plötzlich ganz leise im Zuschauerrund – Kinder aus dem Asylbewerberheim Garzau hatten sich aufgestellt, um deutsche Weihnachtslieder zu singen. Ihr Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ machte ganz augenfällig Kindern und Zuhörern gleichermaßen Spaß. Staunend hörten wir einen auswendig gesungenen, nahezu akzentfreien Text! Stürmischer Beifall dankte ihnen und Herr Türke, der Leiter des Heimes, war sichtlich stolz auf seine Schützlinge und die Engagierten, die die Lieder mit den Kindern einstudiert hatten.

Viele schöne Lieder kamen noch zu Gehör oder wurden gemeinsam gesungen, das Familienorchester famony trug mit bekannten Melodien erheblich zur guten Stimmung bei.

Für das leibliche Wohl hatten die Vereine und das Team der Gaststätte „Zur alten Linde“ allerhand aufgeboten. Bei weißem oder rotem Glühwein konnte man auch gut mal ein Schwätzchen mit Bekannten und Nachbarn halten. Wer wollte, hatte auch an den wenigen, aber feinen Ausstellungsständen, u.a. dem der Töpfergruppe der Körperbehindertenschule Berlin-Lichtenberg, Gelegenheit, ein letztes Weihnachtsgeschenk oder Dekoartikel für das Weihnachtsfest zu erwerben. Der Rehfelder Sängerkreis beschloss das Weihnachtssingen mit dem Lied „Weihnachtswünsche“, wo es heißt „Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr“. Diesem Wunsch schließen wir Veranstalter uns aus ganzem Herzen an.

Nicht verwunderlich also das lautstarke JA, als Carsten Kopprasch am Ende der Veranstaltung fragte, ob es auch 2016 ein Rehfelder Weihnachtssingen geben soll.

Dieses JA der Gäste war das beste Dankeschön gegenüber dem Vorbereitungsteam.

Bilder vom Weihnachtssingen   --> hier

Foto zur Meldung: Weihnachtslieder auf dem Sportplatz
Foto: Weihnachtslieder auf dem Sportplatz

Radeln rund um Rehfelde

(28.10.2015)

(HGH) Immer mittwochs – kurz vor 14:00 Uhr - kamen in diesem Jahr aus allen möglichen Richtungen passionierte Freizeit-Radler zum Tourismuspavillon am Bahnhof Rehfelde gefahren. Sie trafen sich seit Anfang Mai zur wöchentlichen Rehfelder Radel Tour. Nur einmal fiel die Tour wegen regnerischen Wetter aus.

Am heutigen Mittwoch war die letzte planmäßige Tour, die die Radler bei sonnigem Herbstwetter auf dem Europaradweg R1 nach Buckow fuhren. Der Rückweg über Waldsieversdorf war mit dem unbedingt zur Tour dazugehörigen Kaffee-Kuchen-Eis-Stopp im Cafe Tilia verbunden.

Was mit drei, vier Enthusiasten begann, hat sich im Laufe des Jahres auf eine stattliche Gruppe von 10 bis 15 Radlern erweitert. Die Mitradler kamen nicht nur aus Rehfelde, auch Zinndorfer, Strausberger, Eggersdorfer und sogar Wegendorfer waren dabei.

Im nächsten Jahr werden diese Touren wieder ab Mai fortgesetzt – einfach hinkommen, Strecke besprechen und losradeln. Jeder Mann und jede Frau ist herzlich willkommen.

Ein kleiner Tipp für alle, die auch in der dunklen Jahreszeit vom Rad fahren nicht lassen können. Es wird weiter geradelt. Wenn das Wetter es zulässt, kann man sich mittwochs immer am gewohnten Ort treffen - dann aber schon um 13:00 Uhr – und eine kleine Runde gemeinsam fahren.

Foto zur Meldung: Radeln rund um Rehfelde
Foto: Radeln rund um Rehfelde

Radfahren macht Spaß

(07.07.2015)

(HGH) Seit Anfang Mai - immer Mittwochnachmittag um Zwei - treffen sich ein paar Radler am Tourismuspavillon in Rehfelde, um auf einer Tour die Gegend und die Orte rund um die Gemeinde zu erkunden. Wichtig ist den Mitfahrern, tempomäßig nicht zu übertreiben, denn man ist ja nicht auf der Flucht.

In den zurückliegenden neun Touren mit jeweils zwei bis drei Stunden Tourdauer wurden rund 300 Kilometer abgespult. Bei jeder Tour wird ein Rastplatz mit Kaffee, Kuchen und Eis angefahren. In Strausberg, Petershagen, Waldsieversdorf, Rüdersdorf, Hennickendorf, Kienbaum und Grünheide fanden die Radler bei Bäckern und in Cafés gute und preiswerte Angebote. Das Wetter hat bisher auch immer mitgespielt – wegen Regen wurde noch keine Fahrt abgesagt.

Alle interessierten Radler, die Lust und Spaß an ausgewogener Bewegung, frischer Luft und einem kleinen Plausch haben, sind herzlich eingeladen mitzufahren.

Die zehnte Tour am morgigen Mittwoch soll über Zinndorf, Lichtenow, Hennickendorf und zurück nach Rehfelde führen.

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Foto: Rast in Grünheide - Heinz Kuflewski, Hans-Günter Hoffmann, Brigitte Hoffmann, Michael Mora, Charlotte Henze, Klaus Kay, Helmut Georgi (v.l.)

Laufen wegen schöner Kulisse

(20.06.2015)

(IR) In der aktuellen Ausgabe berichtet der BAB-Lokalanzeiger unter obiger Überschrift über den 7. Rehfelder Lilienlauf am 12. Juni 2015. Am Start waren 85 Läufer und Nordic Walker, die auf einer oder zwei der 5,6 km langen Runde unterwegs waren. Für Kinder wurde ein Lauf über 800 Meter angeboten.

 

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Foto: Laufen wegen schöner Kulisse

Spaziergang mit Neubürgern durch den Ort

(04.05.2015)

(IR) Die Märkische Online Zeitung berichtet heute über eine Initiative des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus. Neubürgern der Gemeinde oder auch denen die mehr über ihre Heimatgemeinde wissen wollen wird eine informative Wanderung angeboten.

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Foto: Spaziergang mit Neubürgern durch den Ort

Nostalgie-Stopp in Garzin

(27.04.2015)

(HGH) Das Anradeln in der Region mit den Sternfahrten zum Altlandberger Sattelfest am letzten Aprilwochenende hatte in diesem Jahr seine 11. Auflage. Von Beginn an wird auch in Rehfelde gestartet und auf dem Weg nach Altlandsberg ein besonderer Rastpunkt mit Besichtigung angefahren.

In diesem Jahr statteten die Rehfelder Radler dem DDR & Nostalgie-Museum von Rene Schmidt in Garzin einen Besuch ab. Keiner der 17 Mitradler hatte von dieser Sammlung vorher etwas gehört bzw. war jemals dort gewesen. Nach der knapp einstündigen Besichtigung waren alle angetan von der Präsentation sowie vom Umfang und der Vielfalt der Sammlung. Bei vielen wurden Erinnerungen an Gebrauchsgegenstände vergangener Zeiten wach und so manches Angebot zur Ergänzung der Sammlung wurde Rene Schmidt unterbreitet. Immer sonntags ist bei freiem Eintritt geöffnet.

Von Garzin war der Feldweg durch den Ruhlsdorfer Bruch etwas beschwerlich zu fahren, dafür rollte es auf dem neuen Radweg Hohenstein-Strausberg umso besser. Entlang am Straussee-Ufer und den Straßenbahngleisen durch den Wald wurde weiter auf dem ZR1 zum Altlandsberger Marktplatz gefahren. Zwei Fahrtstunden und 32 Kilometer zeigte der Tacho am Ziel an. Die Radlergruppe wurde herzlich begrüßt, jeder ging auf dem Fest seinen Interessen nach und gestaltete individuell seine Rückfahrt.

Bei bestem Wetter war die Tour ein gelungener Saisonauftakt.

 

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Foto: Nostalgie-Stopp in Garzin

Übergabe des Staffelstabes beim Tourismus-Arbeitskreis

(20.01.2015)

(HGH) In der vorigen Woche am Donnerstag kam der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus zu seiner ersten Besprechung im neuen Jahr zusammen. Wichtigstes Ergebnis der Beratung war die Übergabe des Arbeitskreis-Vorsitzes von Viktor A. Porodjuk an Wolf-Peter Schmuths.

Der scheidende Vorsitzende konnte auf sieben Jahre Arbeitskreis mit 79 Beratungen zurückblicken. Für eine umfassende Bilanz war die Zeit zu kurz. Auf der Haben-Seite stehen die positive Entwicklung des ländlichen Tourismus in Rehfelde mit immer wachsenden Besucherzahlen, die Einrichtung und der Betrieb des Tourismuspavillons am Bahnhof sowie die vielen Veranstaltungen in der Gemeinde und die Präsentation des Rehfelder Tourismus in Foren, Ausstellungen und Workshops.

Die Mitglieder des Arbeitskreises brachten übereinstimmend zum Ausdruck, den Tourismus in Rehfelde auch mit dem neuen Vorsitzenden weiter mit zu gestalten und bei den vielfältigen Initiativen in der Gemeinde mitzuwirken.

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Foto: Übergabe des Staffelstabes beim Tourismus-Arbeitskreis

Erstes Weihnachtssingen in Rehfelde

(21.12.2014)

(ViP) Eine ideelle Anleihe nahmen die ehrenamtlichen Organisatoren bei einem bekannten Berliner Fußballclub. Beim ersten Treffen der Vertreter des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, der BürgerGemeinschaft Rehfelde, des Rehfelder Sängerkreises und der SG Grün – Weiss Rehfelde gab es neben dem Optimismus für die Idee auch ein wenig Skepsis, ob im Trubel der Weihnachtsvorbereitung in einem kleinen Dorf dies nicht untergehen könnte?

Mit jedem Treffen der Vorbereiter schwanden die Vorbehalte immer mehr und eine freudige Erwartungshaltung breitete sich aus, als die Werbebanner, Plakate und Wurfzettel und die Ankündigungen in den Medien in die Öffentlichkeit kamen und viele Briefe ihre Adressaten erreichten. Einzige unkalkulierbare Größe in der Vorbereitung war das Wetter am 20. Dezember 2014.

Und so kam es, wie es nicht kommen sollte. Nach wochenlanger Trockenheit begann das kleine Wintergewitter mit Regenschauern, matschigen Flocken mitten im Aufbau der Stände vor der „Zuschauertribüne“. So wurde kurzfristig improvisiert und die Veranstaltung  in den Bürgersaal, seine Flure und Durchgänge sowie auf die überdachte Terrasse verlegt. Das es dabei enger zuging an den Glühwein-, Puffer-, Grünkohl- und anderen weihnachtlichen Ständen nahmen alle Gäste mit viel Verständnis und Rücksicht in Kauf. Ob am Bastelstand der Familie Buchholz oder am Infostand des Familienensembles „FAMONY“ und all den Anderen. Überall herrschte freudige Erwartung.

Pünktlich zum Sonnenuntergang 15.56 Uhr begrüßte Carsten Kopprasch die sich dicht drängenden Gäste von drei bis 83 Jahren im Umfeld des Bürgersaales und gab einen kleinen Ausblick auf den Ablauf.

Dann übernahm in bewährter und begeisternder Weise der Sängerkreis mit drei Titeln die Einstimmung auf das gemeinsame Singen.

Inzwischen waren auch die kleinen „Singeheftchen“ und die Knicklichter an die vielen Gäste verteilt worden, von denen immerhin und das sehr erfreulich fast ein Drittel Kinder waren.

Dann, Überraschung für alle - auch für die Organisatoren, bot die Kindertanzgruppe des Sportvereins Grün-Weiss „bezipfelmützt“ bei mitreißenden Melodien zwei Darbietungen, die gekonnt und ausdrucksvoll durch die vier- bis neunjährigen selbst choreografisch begleitet wurden. Eine Begeisterungswelle riss die Gäste regelrecht mit. Tosender Beifall war ein schöner Lohn für die grün-weissen Zwerge.

Ohne Übergang traten plötzlich die Singeheftchen ihren Dienst an. Aus fast allen Kehlen und wirklich „voller Brust“ erklang das erste gemeinsame Weihnachtslied: „Guten Abend, schön Abend…“

Ein Moment der Stille und wie vom eigenen Erfolg überrascht hörte man das Knicken der Lichter, illuminierten die Singenden sich selbst und es ertönte fast zärtlich und ergriffen: „Sind die Lichter angezündet …“

Ein Bann schien gebrochen und noch weitere sechs Weihnachtslieder, begleitet vom Akkordeon der Chorleiterin Frau Grenz erklangen aus den Kehlen der mehr als 300 Rehfelder „Weihnachtssinger.“ War das noch zu toppen?

Ja, und so folgte mit einer kleinen Verzögerung, für die alle Verständnis aufbrachten, ein Schaufeuerwerk, gespendet von der Familie Helm-Strempel und ihrem post and more-Shop, die alle Hürden der Genehmigung überwanden und so mit Profibegleitung zeigen durften, was am Himmel über Rehfelde zum Jahreswechsel geboten werden kann.

Dank dem Amt Märkische Schweiz für die verständnisvolle Begleitung, Dank auch den Kameraden der FFW Rehfelde, die mit ihrem Tanklöschfahrzeug G-5 sicherten.

Wen wundert es dann noch, als Carsten Kopprasch die Frage nach einer Wiederholung 2015 stellte, dass ihm eine hundertfache Antwort „Ja“ entgegenschallte.

Weihnachtssingen, Liederweg – entwickelt Rehfelde – „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in Ostbrandenburg?

Dank auch all denen, die zum Gelingen dieser tollen Sache für Groß und Klein beigetragen haben.

 

Bildergalerie vom Weihnachtssingen --> hier

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Foto: Erstes Weihnachtssingen in Rehfelde

Das Wandern ist des Müller`s Lust

(20.10.2014)

(BH) Die Melodie zu diesem Lied bewegt Beine im Wanderschritt und verleitet zum Singen. Ja, Wandern und Singen zu verbinden, wurde zur diesjährig letzten geführten Wanderung auf dem Liederweg wieder angestrebt. Über dreißig Wanderer unterschiedlichen Alters, mehrere Kinder und zwei Hunde versammelten sich am gestrigen Sonntag um 10 Uhr am Wanderbahnhof Rehfelde.

Peter Jung vom Rehfelder Sängerkreis begrüßte die Wanderer. Im Tourismuspavillon konnten Liederhefte mit Informationen zu den Liedtexten und Sponsoren der Liedsteine, auch Flyer, erworben werden.

Am Liedstein 1 neben dem Buchsbaum-Notenschlüssel stimmte Brigitte Hoffmann mit ihrer Gitarre das erste Lied „Märkische Heide“ an. Das erste polnische Lied „Karolinka“, über Freud und Leid eines jungen Paares und dessen eingehende Melodie, steht als Symbol für die Partnerschaft unserer Gemeinde mit Zwierzyn, einem Ort in Polen und wurde vorgesungen.

Nun war der Anfang bei strahlendem Sonnenschein gemacht und die 25 deutschen und 8 polnischen Liedsteine warteten am Wegesrand nach Werder über Zinndorf und zurück auf die Sangesfreudigen.

Die schöne Kirche in Werder kam bald in Sicht und auch die erste Rast tat gut. Eine seit zehn Jahren gepflegte Buchsbaum-Lilien-Anpflanzung als Symbol der Zisterziensermönche, die die Kirche im 13./14. Jahrhundert erbaut hatten, stellt eine Verbindung zur Vergangenheit her.

Für viele Wanderer war der anschließende Weg auf der Zinndorfer Stege recht interessant, denn von Feldern umgeben und mit freiem Blick in die Weite passten die Lieder “Die Gedanken sind frei“ und “Wer recht in Freuden wandern will“ sehr gut zur Stimmung.

Nach den Liedsteinen „Wenn alle Brünnlein fließen“ und “Hey, Reiter“ am Ortseigang Zinndorf gingen einige Wanderer direkt zum Bahnhof zurück.

Weiter ging es zum Zinndorfer Dorfanger. Dankbar für die Öffnung der St. Annen Kirche um die Mittagszeit, wurden Informationen über Geschichte und das Innere dieses frühgotischen Baus angehört und ein Lied angestimmt.

Ca. 20 Unentwegte begaben sich weiter singend auf die Zinndorfer Feld- und Sand-Wege-Flur, um nach 4,5 Stunden und zwölf gelaufenen Kilometern wieder am Ausgangspunkt anzukommen.

Wie aus den Gesprächen entnommen werden konnte, war diese Wanderung für den Einen eine neue Erfahrung und für den Anderen eine wiederholte Tour, um Natur mit Gesang und Wandern zu verbinden und zu genießen.

Herzliche Verabschiedungen, kleine Spenden und zum Ausdruck gebrachte Vorfreude auf ein nächstes Mal erfreuten die Wanderführer.

Dieser Sonntag war nicht nur ein schöner Herbsttag, sondern auch ein schöner Wandertag, obwohl kein Müller dabei war, sondern sehr lauffreudige und fröhlich singende Einwohner unserer Gemeinde, aus der Umgebung und aus Berlin. 

 

Bilder von der Wanderung --> hier

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Foto: Das Wandern ist des Müller`s Lust

Kleiner Rückblick auf große Sache

(08.09.2014)

(ViP) Er ist nun auch schon Geschichte, der 10. Rehfelder Wandertag. Aber es war eine sehr schöne, ermunternde und sehr optimistisch stimmende Veranstaltung in unserer Gemeinde. 

Das Ansinnen des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, bei diesem kleinen Jubiläum möglichst viele Facetten unserer Wandermöglichkeiten vorzustellen, ging voll auf und erfüllte sicher die Erwartungen der 23 Wandergäste auf der großen Wanderung.

Bereits die Begrüßung durch Bürgermeister Reiner Donath und eine kurze Einweisung durch Viktor A. Porodjuk wurden spontan mit dem Singen des Brandenburgliedes an der Ornamentpflanzung „Liederschlüssel“ am Wanderbahnhof Rehfelde umrahmt, bevor Reinhard Gohlke die Führung zum und auf dem Naturlehrpfad mit sehr interessanten Schilderungen übernahm.

Eine besonders umfangreiche und intensive Wissensvermittlung erfolgte durch Chr. Hamich an der Pyramide Garzau. Auch der Vorsitzende des Pyramidenvereins Garzau e.V., Prof. Dr. Reimann ließ es sich nicht nehmen, den Jubiläumswanderern einen Gruß anzutragen bevor es weiter auf dem Lilienrundweg/Jacobsweg zur Feldsteinkirche Werder ging.

Hier erfuhren die Wanderfreunde warum und seit wann es die Ornamentpflanzung „Buchsbaumlilie“ gibt und was „O REX GLORIE CHRISTE * VENI CUM PACE * AVE MARIA GRACIA“ auf Deutsch heißt.

Die anschließende Strecke auf dem Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf wurde nun von Peter Jung geleitet und fügte den vielen Episoden der unterhaltsamen Wanderung einen besonderen, fröhlichen, durch Gesang bestimmten Abschnitt hinzu.

Die gewählte Wegstrecke, die mit Engagement vorgetragenen Sachberichte an den Stationen, die Gespräche über das Leben in den Dörfern, die Entwicklung des ehrenamtlichen Gemeinwohls und viele andere Themen bis hin zu Ratschlägen bei der Verarbeitung gärtnerischer Produkte, spiegelten die Lebendigkeit dieser Jubiläumswanderung wider.

Das Eintreffen auf dem Dorfanger in Zinndorf war mit besonders großem Hallo begleitet, denn die kleine Liederweg-Wanderrunde, immerhin noch einmal zehn Wanderer und ihre „Liedführer“, war schon „allhier.“ Es gab eine Menge zu erzählen und dann ….?

Ja und dann die große Überraschung: Icke-Icke Berlin, Leierkastenhobbyduo aus Petershagen drehte mit Kurbel und Gesang, in den alle fröhlich einstimmten, noch einmal im wahrsten Sinne des Wortes auf. Ein Gesangshöhepunkt mit vielen Wanderliedern und einem eingebauten Sketch. Wandermusik kam wahrlich nicht zu kurz bei diesem Wandertag.

Bei Kaffee und selbstgebackenem „Kuchen der Saison“, als Gäste des liebevoll umsorgenden Zinndorfer Bürgervereins, konnte dieser auch wettermäßig schöne Tag, unser 10. Rehfelder … ausklingen.

Sogar die vom Brandeinsatz zurückkehrenden „Zinndorfer Freiwilligen“ konnten diese Gastfreundlichkeit noch mit genießen.

Alle Wandergäste versprachen beim Abschied, auch bei den nächsten Aktivitäten des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus mit „am Ball“ zu sein.

Bleibt zu danken: Den Wandergästen, dass sie kamen, dem fleißigen Zinndorfer Bürgerverein für sein Engagement, Icke-Icke, dem Bürgermeister und den Wanderführern – ach einfach Allen, die beim Jubiläum mitmachten.

 

Bilder von der Wanderung --> hier

 

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Foto: Kleiner Rückblick auf große Sache

Im Zeichen der „Weißen Lilie“

(16.06.2014)

(ViP) Wie schrieb ich doch schon einmal? Das Lilienfest war, ist und wird sein! In der Tat, so war es auch diesmal – das achte Fest - eingebunden in das Deutsch-polnische Generationentreffen im Zeichen der „Weißen Lilie“. Und wie Sie bereits lesen konnten, wieder traditionell verbunden mit dem 6. Rehfelder Lilienlauf.

Eigentlich hätte ich einen Wetterbericht von 16.00 – 22.00 Uhr schreiben sollen, denn der würde anschaulich wiedergeben, wie der ehrenamtliche „Kampf“ gegen die Unbilden des Wetters wieder einmal erfolgreich gestaltet werden konnte.

Unsere pünktlich aus Zwierzyn eintreffenden Gäste wurden im Garten des Hauses H&M nicht nur mit lautem Hallo und Umarmungen, sondern diesmal auch von einer großen Anzahl in Blüte stehender Lilien begrüßt. Für die gemeinsame Kaffeetafel sei den Gastgebern, der Familie Mora, aber auch den fleißigen Kuchenbäckern der BGR und des Zinndorfer Bürgervereins sowie den Lilienkeks-Einpackern des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus herzlich gedankt.

Wie wertvoll unsere alljährliche „Aufbauarbeit“ ist, wurde kurz nach dem Sonnenscheinstart des 6. Lilienlaufes deutlich. Während fast alle Gäste den Schutz der Zelte aufsuchen konnten, kämpften die Lauforganisatoren und vor allem die „Versorger“ mit Schirm und Geschick gegen die schon erwähnten „Unbilden.“ Aber ein Generationentreffen muss damit fertig werden!

Der Regen ließ bald nach, ONE-TWO-SWING heizte ein, der Grill erhöhte das Gartempo und die Theke konnte manche Breitseite abfeuern. So dauerte es nicht lange bis der Funke übersprang und gemäß Werbeplakat dem Sport und Spiel der Tanz folgte. Vorsorglich mussten Tische und Bänke auf den nassen Rasen weichen, um den Tänzern Freiraum auf festem Untergrund zu schaffen.

Treue Freunde des alljährlichen Lilienfestes aus Rehfelde-Dorf, Zinndorf, Werder und aus der „Siedlung“ stellten sich ein. Diejenigen, für die in Rehfelde sowieso nichts los ist, blieben weg.

Der internationale Charakter wurde diesmal neben unseren polnischen Freunden auch noch durch portugiesische Gäste repräsentiert.

Ein regelrechter „Gesprächs- und Diskussionspool“ bildete sich um die entfachte Feuerschale. Von dort war es nicht so weit bis zu den hervorragend betreuten „Versorgungspunkten“, die Dirk und Ronny mit wahrhaftem Geschick und leidenschaftlicher Improvisation managten.

Aber wie das so ist im Leben, auch dieses doch so spezielle Lilienfest, eingebunden in das Deutsch-polnische Generationentreffen im Zeichen der „Weißen Lilie“ war endlich. So begleiteten wir mit Gesang unsere Freunde zum Bus, wohl wissend sie am folgenden Tage zum Gemeindefest in Zwierzyn wieder zu treffen. ….“ Und wieder ging ein schöner Tag zu Ende!“

Bleibt mir – im Namen aller Gäste und Besucher Dank zu sagen:

 

P.S.:

Ein solches Deutsch-polnisches Fest im Zeichen der „Weißen Lilie“ wird es nicht mehr geben können, da die Gemeinde Zwierzyn aus heraldischen und innenpolitischen Gründen die Lilie als Wappenblume aus ihren viergeteilten Wappen entfernen musste. Für den nunmehrigen neumecklenburgischen Stier muss uns erst noch ein Bezug einfallen. Auch Sie liebe Leser, sind dazu aufgerufen!

 

Bilder vom Generationentreffen --> hier

 

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Foto: Lilienbrote und Lilienbrötchen

Im Zeichen der „Weißen Lilie“

(11.06.2014)

(ViP) In der Terminfülle der vielen Veranstaltungen im Juni diesen Jahres ist es nicht ganz einfach, das Lilienfest in Rehfelde zu veranstalten. Die gute Nachricht: Es findet statt!

Am 13. Juni 2014 ab 17.00 Uhr, im Liliengarten des Hauses H&M laden wir herzlich zum deutsch-polnischen Generationentreffen im Zeichen der „ Weißen Lilie “ ein. Der Eintritt ist wie immer frei, jedoch freuen sich die Gastgeber auch besonders über Lilien als „Mitbringsel“ in welcher Form auch immer.

Die Veranstaltung vereint wieder und auch nun schon an traditioneller Stätte das 8. Lilienfest und den 6. Lilienlauf. Die Versorgung mit Speisen und Getränken wird ebenfalls traditionell durch das Team „Zur alten Linde“ sichergestellt. Auch Lilienkekse, Lilienbrote und – brötchen sind gegen Spende wieder zu haben. Zeit zum Plaudern, Singen und Tanzen nach Livemusik von ONE-TWO-SWING bleibt den Besucher ebenfalls.

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Foto: Im Zeichen der „Weißen Lilie“

Tourismus Workshop in Rehfelde - Gemeinsam auf Europa zugehen

(13.05.2014)

(ViP) Es war bereits die zweite Veranstaltung im nunmehr zehnten Jahr des Beginns der touristischen Entwicklung für unsere Gemeinde Rehfelde, dem „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“, auch diesmal wieder mit Gästen aus unserer Partnergemeinde Zwierzyn.

Eingangs sei mir gestattet, dass ich dem Zinndorfer Bürgerverein und seinem Vorsitzenden Reiner Donath danke, dass sie die Initiative ergriffen und diese anspruchsvolle bilaterale Veranstaltung planten, die Förderung bei der EU beantragten und in vorbildlicher Art und Weise von Katrin Röder unterstützt, organisierten.

„Alle reden vom TransOderana EVTZ und wir machen es“, könnte man den 09. Mai 2014 im Bürgerzentrum der Gemeinde Rehfelde überschreiben, als sich 44 Enthusiasten für die Entwicklung der touristischen Zusammenarbeit über die Grenze hinweg, im Bürgersaal trafen.

Der wie immer herzlichen und freundschaftlichen Begrüßung folgte ein Spaziergang mit Liederbüchlein und Gesang auf ca. einem Drittel des Liederweges Rehfelde – Werder . Zinndorf. Immerhin elf deutsche und fünf polnische Liedsteine waren Herausforderung für die wandernden Sänger beider Nationen.

Die qualifizierte Wanderführung durch Inge-Lore und Peter Jung und die Versorgung an der Kirche zu Werder bereitete den Teilnehmern sichtlich Freude und machte deutlich, dass wir in Rehfelde, wie schon zum NEB-Wandertag erlebt, auf dem richtigen Wege sind.

Bereits das gemeinsame Mittagessen wurde so lebhaft zur Diskussion und zum Gedankenaustausch genutzt, so dass die Dolmetscher Mühe hatten beim Essen mit zu halten.

Im Bürgersaal hatten inzwischen die Simultandolmetscher ihre Kabine bezogen, waren die „Headsets“ ausgeteilt und begleiteten die Referenten den „Technikcheck“ an Laptop und Beamer mit ihren Datenträgern.

Pünktlich 13.00 Uhr begrüßte Bürgermeister Donath die Teilnehmer des Workshops und bat sie, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, Erreichtes und geplante Vorhaben vorzustellen, sowie gemeinsam nach Wegen zu suchen, um über die Grenze hinweg zu kooperieren.

Im ersten Vortragsblock stellte Herr Porodjuk vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus in einer Betrachtung die „Touristischen Angebote in der Gemeinde Rehfelde – Chancen für eine deutsch-polnische Kooperation“, illustriert durch zwei PowerPoint-Präsentationen, vor.

Herr Wisniewski - stellvertretender Bürgermeister von Zwierzyn - ergänzte ebenfalls Wort und Bild nutzend, die Möglichkeiten und Vielfalt in seiner Gemeinde zwischen Warthe und Netze.

Vorträge von Frau Sommerschuh vom Kultur- und Tourismusamt Märkische Schweiz, Herrn Menz von der Euroregion VIADRINA und Herrn Dudko aus Pila, der sich besonders dem Jugendtourismus zuwandte, prägten inhaltsreich den zweiten Informations- und Diskussionsblock.

Die folgende Kaffeepause tat den Referenten, „Diskutanten“, dem Moderator und Simultandolmetschern sichtlich gut.

So erfrischt „verdaute“ man den sehr einprägsamen Bildvortrag von Herrn Prof. Dr. Reimann zur Pyramide Garzau, Deutschlands größter und Brandenburgs einziger, ganz locker.

Es folgte schwere, aber gut dargelegte Kost zur Förderlandschaft und Herangehensweise der LAG durch Frau Körmer – aber auch das muss eben sein. Danach machte uns Herr Wlasak mit den Möglichkeiten und Vorhaben in der Gemeinde Kurowo bekannt.

 

Emotional und eindrucksvoll stellten die Eheleute Schmuths vor, wie sie sich künftig bemühen wollen, ab dem 17. Mai 2014, ihr Reisegewerbe im Tourismuspavillon „Seite an Seite“ mit der Tourismusassistentin Frau Peiker für die Gemeinde am Wanderbahnhof Rehfelde zu entwickeln.

Der von Herrn Dr. Krzymunski von der Europauniversität VIADRINA sehr professionell moderierte Workshop machte für mich vor allem Eines deutlich:

So denke ich, werden wir nunmehr unsere Kontakte und Arbeitsbeziehungen weiter entwickeln, um uns in einigen Jahren erneut mit unseren polnischen Freunden, vielleicht in Zwierzyn zu ähnlichem Zweck zu treffen.

Abschließend ein Danke auch an das Team der Gaststätte „Zur alten Linde“ für die rundum sehr zufriedenstellende gastronomische Betreuung.

 

Bilder vom Workshop --> hier

 

(IR) "Mit einer Wandertour auf dem Deutsch-Polnischen Liederweg haben sich die Teilnehmer des 1. Deutsch-Polnischen Tourismus-Workshops am Freitag in Rehfelde passend eingestimmt. Vom Rehfelder Bürgerzentrum aus liefen sie zur Werderaner Kirche und zurück, bevor nach dem Mittagessen der theoretische Teil des Workshops begann." - So der Aufmacher des Berichtes in der MärkischenOnlineZeitung über den Tourismusworkshop..

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Foto: Foto: Manuela Schmuths

Auf Waldwegen zum Sattelfest

(29.04.2014)

(HGH) Traditionell am letzten Aprilwochenende wird in der S5-Region angeradelt. Zum diesjährigen 10-jährigen Jubiläum hatten sich am vorigen Sonntag zehn Radler in Rehfelde am Bahnhof am Startpunkt des Liederweges eingefunden, um gemeinsam die Radler-Lilien-Tour zu absolvieren. Bürgermeister Reiner Donath schickte das Peleton mit herzlichen Begrüßungsworten auf die Strecke. Vorher wurde als Motivation und zum Mitsingen das Brandenburg-Lied per QR-Code, Smartphone und Bluetooth-Lautsprecher zu Gehör gebracht.

Auf dem Tourenplan stand der Besichtigungstopp am Strausberger Flugplatzmuseum, das pünktlich um 10:00 Uhr nach der Fahrt über den Fasanenpark mit dem steilen Kopfsteinpflaster-Anstieg erreicht wurde. Die Radler nahmen die sehr fachkundigen Erläuterungen zum Flugplatzhangar und den Museumsexponaten interessiert auf. Ohne mit störendem Autoverkehr in Berührung zu kommen wurde größtenteils auf Waldwegen weitergefahren. Zwischen Schillerhöhe und Spitzmühle war auf teils zerfahrenem und matschigem Weg Fahr- und Steuerkunst gefragt. Nach dem Bau des Wasserwerkes an der Spitzmühle ist die Piste von dort bis Buchholz derzeit top-befahrbar. Zwischen Buchholz und Altlandsberg auf dem Wanderweg E11 kam wieder Kopfsteinpflasterfeeling auf. Der Weg wird als Reitweg genutzt und die Pferdehufe haben ein entsprechendes Profil ausgeformt. Ohne Unfälle erreichten die Radler frohgestimmt das Ziel und stürzten sich in den Festtrubel auf dem Altlandsberger Marktplatz. Na dann, bis zum nächsten Jahr.

 

Die MärkischeOnlineZeitung berichtet zum Sattelfest unter der Überschrift „Ein Stelldichein der Rad-Begeisterten“.

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Foto zur Meldung: Auf Waldwegen zum Sattelfest
Foto: Auf Waldwegen zum Sattelfest

Von Liliensymbol bis Wanderkarte

(27.03.2014)

(IR) Die aktuelle Sonderausstellung in der Heimatstube über die touristische Entwicklung Rehfeldes, dem Grünen Tor zur Märkischen Schweiz, können sich Interessierte noch bis Ende April ansehen.

Die MärkischeOnlineZeitung nahm diese Präsentation zum Anlass, ausführlich über die zehnjährige Erfolgsgeschichte auf diesem Gebiet unter der obigen Überschrift zu berichten.

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Foto zur Meldung: Von Liliensymbol bis Wanderkarte
Foto: Von Liliensymbol bis Wanderkarte

5. Lilienlauf in Rehfelde

(23.09.2013)

(BS) Der Wetterbericht meldete für den 20. September in Rehfelde leichten Nieselregen. Daraus wurde allerdings ein ausdauernder Landregen. Die Organisatoren des Lilienlaufes, die SG Grün Weiss, der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus und die BürgerGemeinschaft Rehfelde, schauten bangend gen Himmel und wünschten ein Ende des Regens herbei. Pünktlich 17.00 Uhr zeigten sich, wie gewünscht, erste Sonnenstrahlen. Der Lauf war gerettet!

Die ersten Läufer trafen ein. Zu den vorab 28 gemeldeten Läufern kamen noch 24 hinzu, die sich vor Ort anmeldeten. Dazu gehörten auch 17 Nordic Walkerinnen aus Zwierzyn. Gut organisiert durch „Grün- Weiss“ verliefen die Anmeldung sowie die Ausgabe der Startnummern.

Pünktlich 18.10 Uhr war der Start der Läufer über 10 km, 5 km sowie über 5 km Nordic Walken.

Danach starteten unsere fünf Bambini-Lauf-Teilnehmer. Sie wurden mit einem besonders herzlichen Beifall auf die 800 m Distanz geschickt.

Nach fantastischen 4:21 Minuten erreichte Luisa Kisan, (10 Jahre) als Erste das Ziel. Platz 2 belegte Richard Kisan (8 Jahre), Platz 3 Johanna Lange (11 Jahre), Platz 4 Sandra Firley (10 Jahre) und unter tosendem Applaus erreichte die jüngste Teilnehmerin, Loona Gralki (6 Jahre), mit einem Lächeln das Ziel.

Auf der Strecke wurden an zwei Stützpunkten Getränke und Obst gereicht. Auch am Ziel konnte man die verbrauchten Kalorien mit Obst, Kaffee, Tee oder Wasser wieder auffüllen. Die gegrillten, herzhaften Angebote der Gaststätte „Zur alten Linde“ sorgten für ein noch schnelleres Auffüllen der Energiespeicher.

Andreas Naujok erreichte nach 5 km als Erster das Ziel. Ihm folgten Wilfried Krüger und Hannes Löwe. Auch die Kinder Pascal Gralki (11 Jahre), Paula Löwe (9 Jahre) und Vivienne Mudra (11 Jahre) bewältigten die 5 km Strecke.

Fast geschlossen und mit einem fröhlichen Lächeln erreichten unsere polnischen Gäste das Ziel.

Die beste weibliche Läuferin über 5 km war Manuela Schmuths. Große Anerkennung gilt auch den Läufern Torsten Schmidt, Torsten Landbäcker, Carsten Schulz, Jörg-U. Knobloch, Heiko Wehrmann und Jörg Klauer über  die 10,6 km Strecke.

Die Zeiten können auf www.gruen-weiss-rehfelde.de eingesehen werden.

Groß und Klein, Jung  und Alt - die älteste Teilnehmerin war 67 Jahre jung - erfreuten sich an der sportlichen Betätigung und nahmen stolz ihre Teilnahmeurkunde in Empfang.

Nach der Auswertung wurden die Medaillen und Urkunden an die Besten verteilt. Alle Teilnehmer erhielten großen Beifall und die Organisatoren freuten sich über den gelungenen  5. Lilienlauf bei Regen freiem Wetter.

Großer Dank gilt dem E-Center Strausberg, das auch in diesem Jahr Obst und Getränke sponserte. Dank auch den Organisatoren, der Besetzung an den Stützpunkten, der Feuerwehr, dem DRK, den aktiv Beteiligten der „Linde“ sowie Heidi und Michael Mora, die den Garten und das Haus H&M zur Verfügung stellten.

 

Artikel in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

Foto zur Meldung: 5. Lilienlauf in Rehfelde
Foto: Start des Bambini-Laufes

Tourismus neu konzipieren

(12.09.2013)

(HGH) In der Gemeindevertretersitzung am vorigen Dienstag stand auch die Entwicklung des Tourismus in Rehfelde auf der Tagesordnung. Viktor A. Porodjuk erstattete den Bericht des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus. Aus den Aktivitäten im letzten und in diesem Jahr wurde insbesondere die aktive Bewerbung der Wandermöglichkeiten in der Gemeinde, der Aufbau und Betrieb der Tourismusinformationsstelle, die Vorbereitung und Unterstützung des Touristischen Informations- und Leitsystems und die Entwicklung, Gestaltung und Realisierung des Liederweges Rehfelde-Werder-Zinndorf hervorgehoben, dem einzigen deutsch-polnischen Liederweg in Deutschland.

In der Aussprache wurde fraktionsübergreifend das ehrenamtliche Engagement als beispielhaft charakterisiert und dem Arbeitskreis für seine Aktivitäten gedankt. Weiter zu analysieren ist, inwieweit der Tourismus als Wirtschaftsfaktor wirksam wird und zur gedeihlichen Entwicklung in der Gemeinde beiträgt. Die Gedanken für die zukünftige Entwicklung auf diesem Gebiet sollen in eine neue Tourismuskonzeption einfließen, die noch vor der Neuwahl der Gemeindegremien im Mai 2014 erarbeitet werden soll.

 

Wortlaut des Berichtes siehe Download

[Bericht der Arbeitskreises Rehfelder Tourismus]

Foto zur Meldung: Tourismus neu konzipieren
Foto: Tourismus neu konzipieren

Was für ein schöner Tag !

(09.09.2013)

(HGH) Am gestrigen sonnigen Sonntag konnten in der Gemeinde Rehfelde Wander- und Sangesfreunde sowie historisch und künstlerisch Interessierte voll auf ihre Kosten kommen und dies zusammen mit Gästen aus der Partnergemeinde Zwierzyn erleben.

Der Tag - der 9. Rehfelder Wandertag - begann auf dem Zinndorfer Anger mit der Wanderung auf der großen Runde des Liederweges. Peter Jung vom Rehfelder Sängerkreis führte die Gruppe. Seine interessanten Ausführungen zur Geschichte und Landschaft bereicherten den gemeinsamen Gesang an den Liedsteinen. Nach zwei Stunden, in denen rund sechs Kilometer Strecke absolviert waren, gab es die verdiente Pause mit Imbiss am Tourismuspavillon. Die Mitstreiter des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus bewirteten die Wanderer mit leckerer Suppe und deftiger gegrillter Wurst. Das Angebot wurde dankbar entgegengenommen. Nach der Stärkung ging es entlang der Chaussee nach Zinndorf zurück.

In der Zwischenzeit trafen in Zinndorf die Freunde aus der Partnergemeinde Zwierzyn zum verabredeten Treffen Land & Leute ein. Die kleine Dorfwanderung auf einem Abschnitt des Liederweges und der gemeinsame Gesang von deutschen und polnischen Volksliedern war nach dem Mittagessen in Dunger‘s Gaststätte sehr willkommen. Mit diesem sehr persönlichen und emotionalen Erleben wird ein guter Beitrag geleistet, um Grenzen zu überwinden.

Beide Gruppen trafen sich dann anlässlich des Tags des offenen Denkmals in der Sankt-Annen-Kirche und hörten die Ausführungen von Pfarrer Uecker zur Historie des Gotteshauses.

Der schöne Tag wurde mit einem Konzert in der Kirche beschlossen. Der Rehfelder Sängerkreis brachte insbesondere Wanderlieder zu Gehör, die Gäste aus Zwierzyn sangen „Marianna“ und das Ehepaar Bergk  begeisterte die Zuhörer mit klassischen Stücken im Duett mit Flöte, Kontrabass und Gitarre.

Bürgermeister Donath bedankte sich bei den Mitwirkenden, bei Pfarrer Uecker für die Möglichkeit in der Kirche zu musizieren und lud zu Kaffee und Kuchen ein, den die Mitstreiter vom Zinndorfer Bürgerverein in bewährter Weise vorbereitet hatten.

Viel ehrenamtliches Engagement ist nötig, um einen solchen Tag zu organisieren, vorzubereiten und durchzuführen. Einen herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Die Akteure wären aber auch bei einer größeren Resonanz nicht in Schwierigkeiten gekommen.

 

Bildergalerie von den Veranstaltungen -->  hier

Foto zur Meldung: Was für ein schöner Tag !
Foto: Was für ein schöner Tag !

Abendmusik auf dem Dorfanger in Zinndorf

(25.08.2013)

(BH) Einen lauen Sommerabend im Freien verbringen und dabei schöner Musik lauschen, auch um Lieder zu singen, hat fünfzehn Bürger am Samstagabend vor dem Feuerwehrhaus in Zinndorf vereint. Sanfte Klänge einer Oboe ertönten. Bei einfacher Gitarrenbegleitung zu Liedern des Liederweges Rehfelde-Werder-Zinndorf ließen die Besucher und Akteure ihre Stimme zwanglos erklingen. Der Oboe-Spieler hatte sehr gefühlvolle Stücke ausgewählt, die eine sinnliche Stimmung erzeugten und den Zuhörern dieses schöne Instrument mit Genuss näher brachten. Die Gitarre-Spielerin stellte ihre Lieblingslieder vor, auch ein polnisches Lied war darunter. Im Anschluss gab es den Hinweis aus der Zuhörerschaft, noch mehr Lieder zu singen. Froh und beschwingt war man sich einig, dass solch eine Zusammenkunft wiederholt werden sollte. Auch für den nächsten Abend, Ende Oktober, bereiten die Organisatoren wieder kurze Darbietungen vor, regen zum Singen an und hoffen, dass aus den Reihen der Mitbürger kleine Einlagen, auch als Liedvorschlag, Instrumentalbeitrag oder Gedicht, eingebracht werden. Mit der Lied-Zeile: „Schön, schön war die Zeit…“ ging die erste Serenade zu Ende. 

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Foto: Abendmusik auf dem Dorfanger in Zinndorf

Geh aus mein Herz und suche Freud

(12.08.2013)

(IR) In der Broschüre "Gemeindeinfo August/September 2013" der Evangelischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion zu Berlin berichtet Christian Kirchen unter obigen Titel über eine Pilgerwanderung in der Märkischen Schweiz am 22. und 23. Juni 2013. Er schreibt:

 

"Dass aus einer fixen ldee, geboren an einem grauen Februarsonntag in der Passionskirche, eine derart erfolgreiche Gemeindeveranstaltung werden würde, hatte wohl niemand erwartet. In Anlehnung an das Motto der diesjährigen Fastenperiode ,,Riskier was - 7 Wochen ohne Vorsicht“ hatte Pfarrer Peter Storck in seiner Predigt angekündigt, einmal eine Pilgerwanderung wagen zu wollen. Aus der Handvoll Interessenten, die sich spontan nach dem Gottesdienst zusammengefunden hatte, wurde schließlich ein biblisches Dutzend.

Am frühen Morgen traf sich die Generationen übergreifende Gruppe am Bahnhof Lichtenberg. Unter kongenialer Leitung von Pfarrer Peter Storck und Melanie Diekmann ging es mit der Regionalbahn zunächst nach Müncheberg,  von wo aus die Wanderroute dem Jakobsweg über Hoppegarten und das Naturschutzgebiet ,,Rotes Luch" folgte. Als erstes Beispiel der (im Verlauf der Pilgerwanderung noch mehrfach gebotenen) märkischen Gastfreundschaft empfing uns das Ehepaar Porodjuk im Namen des ,,Arbeitskreises Rehfelder Tourismus“ mit Getränken, Keksen mit Lilienemblem und Wassermelonen. Frisch gestärkt besichtigten wir die alte Steinkirche in Werder. Dort hielten wir unsere aus einem geistlichen Impuls, Gebeten und Taize-Liedern bestehende Mittagsandacht.

Entlang der alten Zisterzienserroute des Klosters Zinna, dem sogenannten „Lilienweg", erreichten wir unser Tagesziel, den Ort Garzau. Ein Teil der Gruppe besichtigte die Feldsteinpyramide im ehemaligen Landschaftspark des Grafen Friedrich Wilhelm von Schmettau aus dem späten 18. Jahrhundert, die vor wenigen Jahren durch einen lokalen Freundeskreis in mühevoller Arbeit rekonstruiert worden ist. Der andere Teil der Gruppe zog eine Abkühlung im "Langen See“ bei Garzin vor. Nach einer weiteren Andacht klang der Abend bei einem großen Grillbuffet in unserem idyllisch gelegenen Garzauer Nachtquartier aus.

Mit einigen Regentropfen zum Freiluftfrühstück begann der Sonntag. Doch die Regenwolken verzogen sich schnell und erneut konnten wir bei herrlichem Wetter die Schönheit der Landschaft gemäß Paul Gerhardts bekanntem Sommerlied ,,Geh aus mein Herz und suche Freud" genießen, das wir ein später auch anstimmten unter Beteiligung von Gottesdienstbesuchern in der alten Dorfkirche von Zinndorf. Einen Teil des ,,Lilienwegs“ und des ,,Liederwegs" legten wir bewusst schweigend zurück. Über Rehfelde-Dorf, wo wir vor der Kirche eine Mittagsandacht hielten, erreichten wir nach einer Wanderung durch blühende Felder schließlich unseren Zielpunkt Rehfelde-Bahnhof. Dort nahm uns der Arbeitskreis Tourismus ein weiteres Mal in Empfang.

Beseelt von den vielen positiven Eindrücken des Wochenendes, der erlebten Spiritualität, der blühenden Natur und der Gastfreundschaft der Menschen traten wir den Rückweg nach Berlin-Kreuzberg an. Und weil das erste Wagnis geglückt ist, soll im kommenden Jahr ein Teil des Jakobswegs auf polnischer Seite erwandert werden."

 

Foto: Enrico Mevius

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Foto: Geh aus mein Herz und suche Freud

Jede Schweiz hat ihren Reiz

(08.07.2013)

(ViP) Diese Vernissage in der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz in Rehfelde, dem „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“, war in mehrfacher Hinsicht eine vielleicht Außergewöhnliche.

785 km sind es von Buckow, der „Perle der Märkischen Schweiz“ bis zur Schweiz, der Mutter aller „Schweizen“, verkündet zumindest der Wegweiser vor dem Kultur- und Tourismusamt. 97 Schweizen sollen es in Deutschland sein und mehr als 200 in der ganzen Welt.

Die so genannten Landstriche sind hügelig, schluchtenreich, von prächtigen alten Bäumen bestanden, mit Gewässern aller Arten. Sie sind vielfältig seit Jahrtausenden durch den Menschen genutzt.

Unter dem Titel: „Augenblicke – Unsere Schweizen“ wurde am 05. Juli 2013 eine Fotoausstellung der Bollersdorfer Hobby – Fotografin Heike Schäfer in der Entreegalerie in Rehfelde eröffnet.

Es ist ihre 10. Soloausstellung seit 2002. In weiteren 18 Ausstellungen und Präsentationen hat die rührige Diplom-Agrarökonomin mitgewirkt. Über sich sagt sie:„ Natur und Mensch mit dem Fotoapparat festzuhalten faszinierte mich schon als Kind. Die schönsten Stunden waren für mich, wenn Großmutter und Großvater ihre Dia’s zeigten. Die Schönheit einer von der Eiszeit und vom Menschen veränderten Landschaft, ihren Reichtum an Pflanzen und Tieren im Rhythmus der Jahreszeiten im Bild festzuhalten, ist mein Anliegen.“

So sind nun im Flur der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz „Augenblicke“ aus folgenden Schweizen zu finden:

die dem Betrachter bis dato nicht alle bekannt waren. Und das in Rehfelde, dem „ Grünen Tor zur Märkischen Schweiz “, wie Bürgermeister Donath in seiner Begrüßungsrede bemerkte.

Die musikalische Umrahmung durch Carsten Paschwitz war neben dem tollen Snackbuffet für die über vierzig Besucher ein weiterer Höhepunkt. Mit erfrischenden Wanderliedern aus dem Begleitbuch des Liederweges Rehfelde – Werder – Zinndorf als Volkslied, Jazz- und Marschlied sowie in rockiger Form zeigte er, wie vielfältig touristisches Erleben in den „Schweizen“ sein kann.

Bis zum 01. Oktober 2013 können „Echostein“, „Findling“, „Baumriese“, „Teufelskanzel“,

„Birkenallee“ etc. zu den Öffnungszeiten der Verwaltung besichtigt werden.

 

Bilder von der Ausstellungseröffnung  --> hier

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Foto: Jede Schweiz hat ihren Reiz

Lilienfest – Nachlese

(15.06.2013)

(IR) Der Einladung zum Lilienfest 2013 am Monatsanfang folgten auch zwei Familien aus Grimmen und Chemnitz. Sie kamen der Bitte der InternetRedaktion nach, stellten ihre Fotos für die Bildergalerie zur Verfügung und schrieben über ihre Eindrücke.

 

Familie Jürgen Steffen aus Grimmen

Gerne waren wir der Einladung aus Rehfelde zur Teilnahme am 7. Lilienfest der Gemeinde gefolgt. Und da selbst Petrus ein Einsehen hatte, haben wir dies auch zu keinem Zeitpunkt bereut. Es war ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Tag, den wir gemeinsam mit unseren Enkeln und vielen frohgestimmten, lieben Menschen von diesseits und jenseits der Grenze an Oder und Neiße beim Wandern und Singen in der schönen Natur der Mark Brandenburg verbringen konnten. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Unser Dank und große Anerkennung gelten den Gastgebern und Organisatoren dieses schönen deutsch-polnischen Treffens, das eine Wiederholung durchaus verdient hat.

 

Familie Steffen Pretscheck aus Chemnitz

Wir waren Gäste des diesjährigen Lilienfestes und wir waren neugierig, was dieser Tag uns wohl bringen würde. Der Tag begann fröhlich im Festzelt mit Singen und Begrüßung der polnischen Gäste. Dann wanderten wir auf dem Liederweg Rehfelde - Werder - Zinndorf los. Wandern kennen wir gut. Wandern und Singen war eine tolle neue Erfahrung für uns. Nachmittags saßen wir gemütlich im Festzelt und im schönen Garten der Pension H&M. Die Stimmung war heiter, dazu ein leckeres Imbissangebot, Musik, freundliche Gespräche mit den Gästen aus Zwierzyn. Es war ein schöner Tag, danke nochmal an die Organisatoren und Gastgeber. Wir blieben noch eine Woche in Rehfelde zum Entspannen und zum Genießen der Natur. Wir radelten in die Nachbarorte von Rehfelde, wanderten, gingen spazieren. Wir fuhren auf gut ausgebauten Radwegen, lernten nette Leute kennen, die uns Schönes und Interessante über die Märkische Schweiz berichteten. Diese Gegend ist prima zum Entspannen und wegkommen aus dem Alltag geeignet, gerade jetzt im Juni wo die herb schöne Landschaft so frisch grün ist. Man sollte im Rucksack etwas Proviant dabei haben, Gaststätten haben manchmal zu !

 

Die komplette Bildergalerie vom Lilienfest --> hier

Foto zur Meldung: Lilienfest – Nachlese
Foto: Lilienfest – Nachlese

TILS eingeweiht

(25.05.2013)

(GS) Obgleich noch nicht abgeschlossen, wurde das grenzüberschreitende Touristische Informations- und Leitsystem (TILS) am 24.5.2013 offiziell eingeweiht. Gastgeber war Obersdorf, OT der Stadt Müncheberg, das erst seit 1948 einen Haltepunkt besitzt, um dessen Fortexistenz seine Einwohner mit Vehemenz ringen.

 

Als die Gemeindevertretung Rehfelde vor fast drei Jahren den Entschluss fasste, sich am TILS zu beteiligen, konnten sich nur wenige das Endergebnis vorstellen.  Heute haben die Rehfelder und nicht nur sie die Stelen, Wegweiser und Schaukästen, die als Teil des TILS allerorts auf dem Gemeindegebiet errichtet wurden, bereits angenommen und betrachten sie als eine Bereicherung für den Ort. Dank gebührt der EU, die 85 Prozent der aufgewendeten Summe als Fördermittel ausreichte. Dank auch der Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów EWIV (IGOB), die das Projekt initiierte, sowie denen, die an seiner Realisierung beteiligt waren. Die Inhalte hat im Auftrag der Gemeinde Rehfelde eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Geschichtswerkstatt Rehfelde e.V., der Rehfelder Heimatfreunde e.V. sowie des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus erarbeitet.

 

Die MOZ/Lokalausgabe Seelow berichtet vom Bahnhofsfest unter der Überschrift "Die Ostbahn ist unsere Lebensader"

Zum Artikel --> hier

Foto zur Meldung: TILS eingeweiht
Foto: TILS eingeweiht

Radler auf der Ziegeleibahn

(29.04.2013)

(HGH) Von den 18 Touren zum Marktplatz in Altlandsberg hatte die Rehfelder Lilien-Radel-Tour am gestrigen Sonntag um 09:00 Uhr den frühesten Startzeitpunkt. Die Ankündigung der Tour auf der Brandenburg-Seite der Märkischen-Oderzeitung führte auch einige Stammradler der „Tour de MOZ“ zum Rehfelder Bahnhof an den neuen Tourismuspavillon. Traditionell begrüßte Bürgermeister Reiner Donath die 20 Radler. Vorgestellt wurde der Gruppe der Ausgangspunkt des im vorigen Jahr eingeweihten Liederweges und nach dem Gesang der ersten Strophe der Brandenburg-Hymne „Märkische Heide“ ging es auf die Strecke über Zinndorf – Lichtenow – Herzfelde – Hennickendorf – Rehfelde-Herrensee und weiter auf dem ZR1 zum SattelFest.

Unterwegs gesellten sich noch einige Radler hinzu. In der morgendlichen Kühle wären Handschuhe zweckmäßig gewesen. Beim ersten Fotostopp an der B1 in Lichtenow weckten der alte Ziegeleiofen mit dem hohen Schornstein, in dem ein Fledermausquartier eingerichtet wurde, und ein schöner Rastplatz das Interesse der Radler. Die Informationen dazu hatte dankenswerter Weise der Ortsvorsteher von Lichtenow, Herr Peschke zur Verfügung gestellt.

Weitere Aufmerksamkeit fand ein Gedenkstein, der an einen tödlichen Unfall des Straßenbaumeisters Anton Schauf im Jahre 1937 erinnert. Der Lichtenower Arbeitskreis Ortschronik hat den Stein nach dem Bau des Radweges entdeckt und aufarbeiten lassen, so dass er jetzt wieder ein Hingucker für die Vorbeifahrenden ist.

Ein besonderer Höhepunkt der Tour war der Besuch beim Verein „Ziegeleibahn Herzfelde e.V.“ Nach den anschaulichen Erläuterungen vom Vereinsvorsitzenden Frank Engel zur Industriegeschichte und den Feldbahnen nahmen die Radler die Einladung zu einer Fahrt auf den Gleisen der Ziegeleibahn mit Freude an. Es ist beeindruckend, was von den zwölf Vereinsmitgliedern hergerichtet, unterhalten und geschaffen wird. Auch die Einladung zu heißem Kaffee und leckerem Kuchen wurde gern angenommen. Nach knapp einer Stunde und mit viel Beifall verabschiedeten sich die Radler und erreichten nach 34 gefahrenen Kilometern ohne Zwischenfälle Altlandsberg. Ein schöner und erlebnisreicher Radeltag kann so in Erinnerung bleiben.

 

SattelFest-Artikel in der MOZ vom 29.04.2013 --> hier

SattelFest-Artikel in der MOZ vom 30.04.2013 --> hier

 

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Foto zur Meldung: Radler auf der Ziegeleibahn
Foto: Radler auf der Ziegeleibahn

Lied-Steine und Industriegeschichte unterwegs entdecken

(25.04.2013)

(IR) Unter dieser Überschrift ist heute ein Beitrag bei www.moz.de eingestellt, der auf die am Sonntag stattfindende Rehfelder Lilien-Radel-Tour zum Sattelfest nach Altlandsberg hinweist. In der Zeitung wurde der Artikel gestern veröffentlicht.

 

Zum Artikel --> hier

Foto zur Meldung: Lied-Steine und Industriegeschichte unterwegs entdecken
Foto: Lied-Steine und Industriegeschichte unterwegs entdecken

Markt der Möglichkeiten

(25.03.2013)

(ViP) Unter dem Motto „Markt der Möglichkeiten“ lud der Kreisseniorenbeirat Märkisch-Oderland den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus herzlich zur Teilnahme am 23.März 2013 ein.

In dem von und für Senioren gestalteten Event wurde gekonnt und sehr locker durch alle Beteiligten das ehrenamtliche Mittun, das Von und Für vorgestellt.

Von der Kreativität, der Gesundheit und der Bewegung über Projekte dehnte sich das Engagement in mehr als 15 Handlungsfeldern. Die Senioren wiesen nach, dass sie mitten im ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Leben „ihren Mann und ihre Frau“ stehen.

So konnten Rosi Hermerschmidt und Elke Porodjuk das deutsch-polnische Hobby-Malerpleinair und seine Ergebnisse noch einmal einem breiten Interessentenkreis vorstellen.

Vor allem aber war die Präsentationstafel des bundesweit ersten und bisher einzigen deutsch-polnischen Liederweges Rehfelde–Werder-Zinndorf ein richtiger „Eyecatcher.“

Die neuen Flyer dafür, aber vor allem die Liederbüchlein gingen weg wie die sprichwörtlich „warmen Semmeln.“

Wenn nur die Hälfte der Interessenten ihr Versprechen wahr macht und auf diesem Weg wandert und singt, wird es für die Arbeitsgruppe Liederweg ein ganz heißer Sommer.

Der Arbeitskreis bedankt sich ganz herzlich beim Kreisseniorenbeirat und vor allem seiner Vorsitzenden Frau Annemarie Rettig für diese tolle Möglichkeit, Gutes mit Nützlichem zu verbinden.

Foto zur Meldung: Markt der Möglichkeiten
Foto: Markt der Möglichkeiten

Liederweg im Tourismusangebot Seenland Oder-Spree

(06.03.2013)

(HGH) Das Ferienmagazin für 2013/2014 wirbt mit einer Auflage von 60.000 Stück für die Ziele in der Tourismusregion Seenland Oder-Spree. In dieser Anzahl wird damit auch für den Liederweg Rehfelde-Werder-Zinndorf geworben, der in diesem Magazin mit einer Titelblatt-Schlagzeile und in einem ganzseitigen Artikel unter dem Motto „Mit einem Lied auf den Lippen …“ landes- und bestimmt auch bundesweit bekannt gemacht wird. Für die Information der Besucher und Touristen wurde jetzt von der Liederweg-Gruppe der Flyer zum Liederweg fertiggestellt und das Liederbüchlein liegt gleichfalls als Manuskript druckbereit vor.

In einer Pressemitteilung des Landkreises - siehe Download - wird die erfolgreiche Tourismussaison 2012 bilanziert, in der steigende Übernachtungs- und Gästezahlen in Märkisch-Oderland zu verzeichnen waren. Märkisch-Oderland als Teil des Reisegebietes Seenland Oder- Spree punktet mit attraktiven touristischen Angeboten und konnte in 2012 220.000 Gäste und mehr als 770.000 Übernachtungen verbuchen.

Der Rehfelder Liederweg wird in 2013 ein kleiner Mosaikstein im großen touristischen Spektrum sein und die Akteure sind schon gespannt, wie der Weg zum Wandern und Singen im Jahresverlauf angenommen wird.

Wenn schon in unserer Gegend keine schneebedeckten Berge oder warmen Badestrände mit Südsee-Feeling locken, so kann doch mit anderen Angeboten die Region belebt werden. Die Aufmacher-Zeile "Für den Tourismus ist Rehfelde noch sehr wenig erschlossen" - so geschrieben auf der neu gestalteten Rehfelde-Info-Seite in der Rubrik "sanfter Tourismus" ist eine Feststellung aus vergangenen Jahren und könnte für jetzt und heute optimistischer und treffender formuliert werden. 

[Pressemitteilung Landkreis MOL 10/2013]

Foto zur Meldung: Liederweg im Tourismusangebot Seenland Oder-Spree
Foto: Liederweg im Tourismusangebot Seenland Oder-Spree

Wandern und Singen auf dem Liederweg

(25.02.2013)

(BH) Seit dem Aufruf im Januar „Mitstreiter gesucht“ haben sich am Sonntag zehn am Wandern und Singen interessierte Rehfelder bereits zum dritten Mal im Tourismuspavillon getroffen.

Deutsche und polnische Lieder wurden - ohne Anspruch auf öffentlichen Auftritt - zum fröhlichen Singen in freier Natur geübt. Obwohl das „Rehfelde Lied“ von Carsten Paschwitz nicht auf dem Weg dargestellt ist, sollten auch Text und Melodie dieses Liedes breiter publiziert und mehr gesungen werden - so die einhellige Meinung.

Für die Information über den Weg wird ein Flyer vorbereitet und an einer Informationstafel gearbeitet, die im Tourismuspavillon aufgestellt werden soll. Auch die Herausgabe von Ansichtskarten wurde diskutiert. Das Manuskript für die 2. Auflage eines Liederbüchleins ist fertiggestellt. Jetzt ist der Druck zu organisieren und  zu finanzieren.

Die Liederweg-Gruppe wird für interessierte Wanderer und Sänger mit Rat und Tat zur Stelle sein:

Die erste Frühjahrswanderung auf dem Liederweg wird am 22. März 2013 um 15:15 Uhr am Tourismuspavillon starten. Interessierte sind herzlich willkommen.

Beim Frühjahrsputz am 13. April 2013 werden rund um die Liedsteine Pflegearbeiten durchgeführt.

Die Liederweg-Gruppe wird eine Fahrt zu einer musikalischen Wanderung durch die Paul-Gerhard–Stadt Lübben organisieren, die am Dienstag, 21.05.2013 vor der dortigen Stadtkirche um 10:00 Uhr beginnt. Die Paul-Gerhard-Gedenktage in Lübben stehen in diesem Frühling unter dem Motto: “Nichts nimmt mir den Mut“. Es ist beabsichtigt, mit eigenem PKW oder per Bahn mit dem Brandenburg-Ticket dorthin zu fahren. Interessenten melden sich bitte unverbindlich im Tourismuspavillon Rehfelde oder per e-mail:

Foto zur Meldung: Wandern und Singen auf dem Liederweg
Foto: Wandern und Singen auf dem Liederweg

Touristische Aktivitäten in Rehfelde

(18.02.2013)

(HGH) Die Vorhaben für Frühjahr, Sommer und Herbst in diesem Jahr hat der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus in seiner Beratung am 14. Februar besprochen. Im Mittelpunkt standen dabei die Organisation des Betriebes im Tourismuspavillon und die touristische Nutzung des neuen Liederweges. Für die Öffnung des Pavillons sind weitere Aktivitäten erforderlich, um über das Jobcenter wieder Tourismusassistenten gewinnen zu können. Die Einbindung des Liederweges in den „Wanderexpress 2013“ der NEB, das Wandern, Singen und Radeln auf dem Weg beim Lilienfest 2013, beim 9. Rehfelder Wandertag und beim 15. Zinndorfer Oktoberfest wird von den Akteuren der neu gegründeten Liederweg-Gruppe engagiert unterstützt. Für Einheimische und Gäste wird die zweite Auflage des Liederbüchleins vorbereitet, das nach Drucklegung gegen eine Schutzgebühr erworben werden kann. Besprochen wurde auch die Radler-Lilien-Tour zum Altlandberger Sattelfest, bei der in diesem Jahr an der Herzfelder Ziegeleibahn ein ausführlicher Besichtigungsstopp vorgesehen ist. Alle geplanten Aktivitäten sind im Arbeitsplan 2013 niedergeschrieben. In der Diskussion bat Bürgermeister Donath die Mitglieder des Arbeitskreises mit darüber nachzudenken, für die Gemeinde Rehfelde die touristischen Aktivitäten vielleicht in einem Verein zu bündeln. Damit könnte dieses für die Kommune freiwillige Aufgabengebiet in der Zukunft besser gesichert und gestaltet werden.

[Arbeitsplan 2013]

Foto zur Meldung: Touristische Aktivitäten in Rehfelde
Foto: Touristische Aktivitäten in Rehfelde

So schön wird Rehfelde vertreten

(28.01.2013)

(EJP) Auf der diesjährigen "Grünen Woche" habe ich mich als Rehfelderin besonders über unsere attraktive Vertretung gefreut. Macht sie nicht was her unsere Lilienfee? Wenn auch nicht alle 407.000 Besucher sie gesehen haben, so aber doch viele, viele. Bestimmt musste sie auch Auskunft über ihre Herkunft vom „Grünen Tor zur Märkischen Schweiz“ geben. Auf diese Art und Weise kommt der Rehfelder Tourismus auch in die große Welt. Ein herzliches Dankschön an Katrin Röder für ihren Auftritt.

[Rehfelder Lilienfee auf der Grünen Woche 2013]

Foto zur Meldung: So schön wird Rehfelde vertreten
Foto: So schön wird Rehfelde vertreten

Wandern, Singen, Grenzen überwinden

(14.10.2012)

(HGH) Am Bahnhof Rehfelde war gestern bei schönstem Herbstwetter aus über 100 Kehlen der Gesang der “Märkischen Heide“ und des polnischen Liedes „Karolinka“ zu hören. Zur Eröffnung des Liederweges Rehfelde-Werder-Zinndorf hatten sich erwartungsfroh die Stifter der Liedsteine, der Rehfelder Sängerkreis mit seinen zum 25-jährigen Chorjubiläum angereisten hessischen Sangesfreunden, eine stimmkräftige Singegruppe aus der Rehfelder Partnergemeinde Zwierzyn und weitere sangesfreudige Wanderer eingefunden. Viktor A. Porodjuk vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus und Gisela Nowotka vom Rehfelder Sängerkreis sprachen die Begrüßungsworte, bevor in zwei Gruppen auf der kleinen Liederweg-Runde gewandert und gesungen wurde. Auf dieser rund sechs Kilometer langen Strecke luden elf deutsche und sechs polnische Volkslieder zum Gesang ein.

Die Stifter der Liedsteine, die Akteure, die das Projekt in knapp einem Jahr von der Idee bis zur Realisierung verwirklichten und die polnischen Gäste folgten danach der Einladung des Bürgermeisters zu einer kleinen „Danke schön“-Veranstaltung in den Bürgersaal. Der Lindenwirt sorgte für Speis und Trank. Uta Nehls aus Strausberg mit der Gitarre und Tobias Mehner aus Niederwiesa mit dem Akkordeon begleiteten den Gesang der 70 Gäste zu den weiteren zehn Volksliedern, die auf dem Weg in der Rehfelder Gemarkung zu finden sind. Stimmkräftig trugen die polnischen Gäste mit ihren Liedern zur guten Laune am Abend bei.

Mit dem Liederweg ist in Rehfelde ein Angebot entstanden, das Einheimische und Touristen ansprechen wird, die gerne in schöner Landschaft wandern und singen möchten. Insbesondere sollen auch Kinder und Jugendliche angeregt werden, auf diese Weise Heimatliebe und Verbundenheit mit der Region auszuprägen. Nach dem nun erfolgreichen Start sind bereits weitere Vorhaben angedacht, um den Liederweg zu publizieren und erlebbar zu machen.

 

Bilder von der Eröffnung --> hier   

Foto zur Meldung: Wandern, Singen, Grenzen überwinden
Foto: Wandern, Singen, Grenzen überwinden

Radeln rund um Rehfelde

(01.10.2012)

(HGH) Die letzte Rehfelder Radel Tour für dieses Jahr am vergangenen Sonnabend war ehrgeizig geplant. Eine ca. 70 Kilometer lange Tour zum Schloss Steinhöfel mit vier bis fünf Stunden Fahrzeit, interessanter Wegstrecke, schöner Einkehr in eine Müncheberger Eisdiele und Apfelernte am Wegesrand hätte es werden sollen. Das Wetter konnte nicht besser sein.

Aber um 13:00 Uhr am Bahnhof Rehfelde kamen dem Initiator und seiner Frau in leichter Abwandlung zwei Verszeilen eines Max Raabe-Liedes in den Sinn:

Kein Schwein fährt mit uns mit,
keine Sau interessiert sich für die Tour.

Nichts desto trotz wurde eine prima herbstliche Runde gefahren, die alles enthielt, was eingangs geschrieben steht.

Auch im nächsten Jahr wird der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus drei bis vier organisierte Radausflüge anbieten. Vielleicht könnten interessierte Mitfahrer im Vorfeld eigene Vorstellungen zu gewünschten Tourlängen und – zielen einbringen.

 

Foto: Straßenbegleitender Radweg an der B1 zwischen Müncheberg und Hoppegarten/Mark 

Foto zur Meldung: Radeln rund um Rehfelde
Foto: Radeln rund um Rehfelde

Ausstellung wieder daheim

(13.09.2012)

(ViP) Das Deutsch-Polnische Hobbymaler-Pleinair 2011 hatte doch eine wesentlich größere Resonanz als die Veranstalter und mit ihnen viele Rehfelder wahr haben wollten.

Nach den wirklich tollen Ausstellungen in Rehfelde und Müncheberg wurden die entstandenen Werke der 23 Hobbymaler aus Rehfelde, Müncheberg, Zwierzyn und Witnica unter dem Titel „Wir teilen was uns verbindet!“ schon im vergangenen Jahr nach Zwierzyn gebracht.

Im Frühjahr 2012 war dann auch die Vernissage in Münchebergs Partnerstadt Witnica. Symposien, Vorträge, Musik- und Bildungsveranstaltungen im Kulturhaus Witnica begleiteten in dieser künstlerisch eindrucksvollen Art und Weise unsere polnischen Partner.

Am 11. September 2012 brachten nunmehr die Gattin des Kulturhausdirektors und die Künstlerin Lucyna Kròlicka die Bilder nach Rehfelde zurück.

Die Werke der 23 Hobbymaler werden noch bis zum Ende des Jahres in der Touristinformation am Wanderbahnhof Rehfelde – „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ für Rehfelder und ihre Gäste zu sehen sein, bevor die Bilder, nunmehr Eigentum der Gemeinde Rehfelde, öffentlichen, gemeindlichen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Letzte Kalender mit den Bildern der beteiligten Künstler sind noch im Tourismuspavillon gegen eine kleine Spende erhältlich.

Ein tolles internationales, von der EU gefördertes Projekt am Lilienrundweg in Rehfelde ist in der Wirklichkeit, wieder in unserem Alltag angekommen.

 

Foto zur Meldung: Ausstellung wieder daheim
Foto: Ausstellung wieder daheim

Der Wanderer auf dem Plakat

(09.09.2012)

(BH) Zu einer Wanderung mit Gitarre und einem Beutel auf dem Rücken lädt ein fröhlicher Bursche ein, der mit großem Schritt voranschreitet. Dieses Plakat hing u.a. im Tourismuspavillon Rehfelde und wies mit der Überschrift „Probewanderung auf dem Liederweg“ darauf hin, dass ein weiterer Wanderweg in der Gemeinde vor seiner Eröffnung steht.

Am schönen sonnigen Sonntagmorgen fanden sich 25 Wanderfreunde ein, um den neuen Liederweg mit Volksliedtexten in einer kleinen Runde  über sechs Kilometer erstmalig zu erwandern.

Ein prominenter Zeitgenosse Goethes beschrieb ein Volkslied als  wahr, gut und schön. Diese Eigenschaften entsprechen den Empfindungen, die man beim Singen verspürt.

Mit dem Lied „Märkische Heide“ begann die Tour und endete mit „Hoch auf dem gelben Wagen“.

Auch polnische Volksweisen auf den Liedsteinen erwecken sicher die Neugier des Wanderers und vielleicht vermag er die Melodie im Internet zu finden und freut sich mit den Vertretern der Partnergemeinde über solche Weisen. Nach interessanten Liederläuterungen, freudigem Gesang und einem Imbiss an der Kirche in Werder  war man sich einig, dass der erste Schritt und die erste Strophe Lust auf weitere machen und mit Freude der  Eröffnung am 13. Oktober 2012, zu der die Stifter der Liedsteine offiziell  eingeladen werden, entgegen sieht.

Foto zur Meldung: Der Wanderer auf dem Plakat
Foto: Der Wanderer auf dem Plakat

Liederweg wird eingerichtet

(03.09.2012)

(HGH) Das Projekt „Liederweg“ geht in seine abschließende Phase. Von der AFG Rehfelde e.V. werden ab dieser Woche die Liedsteine an den vorgesehenen Punkten gesetzt und anschließend mit den Liedtafeln bestückt.

In unserer Gemeinde Rehfelde – dem Grünen Tor zur Märkischen Schweiz – wird damit ein neuer touristischer Baustein geschaffen. Dank der Spenden und Zuwendungen ist es gelungen, diesen Weg für Wandern und Singen ausschließlich mit privaten Mitteln zu finanzieren. In der Gemeindegemarkung sind dann auf zwölf Kilometer Wanderstrecke 20 Liedsteine mit deutschen Liedern und sechs Liedsteine mit polnischen Liedern aufgestellt.

In der Wanderkarte der Gemeinde, die auf den Stelen des neuen Touristischen Informations-Leitsystems angebracht wird, ist der Liederweg eingezeichnet. Die Karte steht hier bereits im Download zur Verfügung.

Nach einer Probewanderung am 09. September 2012 und einem gemeinsamen deutsch-polnischen Singen auf dem Anger in Zinndorf zum Oktoberfest soll der Liederweg am 13. Oktober 2012 offiziell mit Wandern, Gesang und einer kleinen „Dankeschön-Veranstaltung“ für die Stifter der Liedsteine und die Projekt-Akteure eingeweiht werden.

 

[Wanderkarte Rehfelde]

Foto zur Meldung: Liederweg wird eingerichtet
Foto: Liederweg wird eingerichtet

2:1 für Pedelecs

(01.09.2012)

(HGH) Bestes Radfahr-Wetter mit Sonne, Wolken und Wind, schöne Brandenburger Landschaft, gute Piste auf der Tour Brandenburg und ein lohnenswertes Ziel in Möglin mit dem Albrecht-Thaer-Museum - mehr geht nicht für einen Nachmittag auf dem Fahrrad. Nebenbei gab es noch eine Parade von gut 15 bis 20 festlich geschmückten Traktoren und Wagen beim Erntefest in Reichenow zu bestaunen und auf der Rücktour schmeckte ein Schlag aus der Gulaschkanone beim Klosterdorfer Teichfest.

Ein Radler-Trio, darunter zwei Radlerinnen mit Pedelecs, hat dies auf der 52 km –Tour, die heute am Bahnhof Rehfelde um 13:00 Uhr begann, mit Spaß und Freude genossen.

Die nächste Tour findet am 29. September statt und führt zum Schloß Steinhöfel.

Foto zur Meldung: 2:1 für Pedelecs
Foto: 2:1 für Pedelecs

Schlüssel für Pavillon übernommen

(26.08.2012)

(ViP) Mit fulminanten Musikklängen eingeleitet begann der feierliche Festakt zur „Inbetriebnahme des revitalisierten Bahnhofsgebäudes und des neu errichteten Tourismuspavillons am Wanderbahnhof Rehfelde – „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“

Alle offiziellen Reden waren verklungen und das begeisternde Programm der Kindergarten- und Hortkinder fand mit stürmischem Beifall sein Ende. Die Rehfelder Lilienfee Katrin Röder enthüllte einen verglasten Bilderrahmen und reichte ihn Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann.

Mit freundlichen Worten und besten Wünschen für die Fortsetzung der Arbeit des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus übergab er den symbolischen Schlüssel den gegenwärtigen Nutzern des Tourismuspavillons. Fünf Jahre lang hat der Arbeitskreis darauf hingearbeitet.

Als die Bauarbeiten begannen sah das Konzept des Arbeitskreises für die Errichtung einer Tourismusinformationsstelle noch das Bürgerzentrum Rehfelde vor. Aber wir sind nun gewiss, dass die hervorragende Lage und das tolle Ambiente uns noch mehr Fahrt aufnehmen lassen können. An der „Ostbahn“ gelegen und in Zusammenarbeit mit der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) können wir sogar grenzübergreifend im Korridor des Eurodistrikts „TransOderana EVTZ“ international wirksam werden.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus , Viktor A. Porodjuk, dankte der Gemeinde Rehfelde für den mutigen Schritt zu einer neuen Qualität des touristischen Engagements, dem Amt Märkische Schweiz für den Fleiß in der Zusammenarbeit mit den Planern und Gewerken. Er versprach, den am Ehrenamtstag 2011 übernommenen Auftrag zum Wohle der Gemeinde und aller interessierten Vereine Rehfeldes mit Leben zu erfüllen und zu einem Erfolgsmodell werden zu lassen.

Jetzt gilt es Erfahrungen zu sammeln und nachvollziehbare Anstrengungen zu unternehmen, zertifiziert eine „Anerkannte Tourismusinformationsstelle“ zu werden.

Unser nächstes Ziel: Statt des grünen ein rotes „i“ am Gebäude anzubringen. Die notwendige Arbeit erfolgt auch im Weiteren ehrenamtlich im Team des Arbeitskreises. Die Betreuung von Bürgern und Gästen haben seit dem 22. August 2012 zwei Tourismusassistentinnen übernommen, die in der Arbeitsförderungsgesellschaft Rehfelde e.V. angestellt sind und durch den Arbeitskreis angeleitet werden.

Foto zur Meldung: Schlüssel für Pavillon übernommen
Foto: Schlüssel für Pavillon übernommen

Sommerfest mit Agenda

(10.08.2012)

(HGH) Eigentlich ist der Monat August als Ferienmonat von den monatlichen Besprechungen des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus ausgespart. Aber die aktuellen Themen zu den Projekten „Tourismuspavillon“ und „Liederweg“ und das im Juli dem schlechten Wetter zum Opfer gefallene Sommerfest führte den Arbeitskreis am gestrigen Donnerstagabend zusammen. Der Vorsitzende hatte in Versform eingeladen – siehe unten.

„Bei der feierlichen Einweihung des revitalisierten Rehfelder Bahnhofs wird auch der Tourismuspavillon geöffnet sein“ konnte Viktor A. Porodjuk berichten. In den ersten vier Monaten bis Mitte Dezember wird diese für Rehfelde neue Einrichtung von zwei Beschäftigten, die vom Jobcenter mit einer MAE-Maßnahme gefördert werden, betrieben. Die Öffnungszeiten wurden nach dem verfügbaren Arbeitszeitfonds von je 25 Stunden der beiden Tourismus-Assistentinnen festgelegt.

„Der Liederweg ist auf einem guten Weg. Bis jetzt wurden 20 Liedsteine gestiftet. Die Fertigung der Liedtafeln ist beauftragt und in der AFG Rehfelde wurden die Steine bereits geschliffen. Der Weg kann – wenn alles gut weiterläuft – im Oktober eingeweiht werden“ – so Hans-Günter Hoffmann zum Stand des Projektes.

Zufrieden mit dem Stand der Dinge zeigte sich Bürgermeister Reiner Donath, der als Gast an der Besprechung teilnahm.

Beim anschließenden Sommerfest mit Gegrillten und einem guten Tropfen wurde auch fröhlich am Feuer mit Gitarrenbegleitung gesungen.

 

Verse zur Einladung

 

Ausnahme August

Im Juli fiel das Sommerfest ins Wasser,

wer sagt denn, dass der August nicht nasser?

Oft stehen Wolken nun am Horizont,

wer weiß schon ob’s sich diesmal lohnt?

 

Der Arbeitskreis prüft unverdrossen,

ob auf dem Wege die Genossen,

nicht einfach tun als wäre es o.k.,

denn sicher ist, es liegt kein Schnee.

 

So noch im August und übermorgen,

sein Sommerfest doch zu besorgen.

Im Haus H & M, in Saus und Braus,

sehr schlecht es fiele wieder aus.

 

An aller Euer Verständnis mahnend

Und immer neue Wege bahnend, bin ich bereit,

mich mit Euch zu treffen jederzeit.

Wir haben es uns gut verdient,

auch wenn man über uns’re Pläne grient.

(ViP 08/2012)

Foto zur Meldung: Sommerfest mit Agenda
Foto: Sommerfest mit Agenda

Ein Liederweg soll entstehen

(08.07.2012)

(HGH) Anlässlich des 1. Rehfelder Ehrenamtstages 2011 wurde von der stellvertretenden Bürgermeisterin Heidrun Mora angeregt, in der Gemeinde Rehfelde einen Liederweg einzurichten.

Eine Projektgruppe des Rehfelder Sängerkreises, des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus und der Arbeitsgruppe Partnerschaft hat sich daraufhin seit Januar diesen Jahres mit dem Thema beschäftigt und die nötigen Vorarbeiten geleistet. Die Route des Wander­weges mit 19 Standorten für Liedsteine wurde erarbeitet, bekanntes und möglichst für jedermann/-frau singbares Liedgut ausgewählt, rechtliche Fragen geklärt und die entstehenden Kosten ermittelt.

Alle wichtigen Informationen sind auf der Projektseite „Liederweg“ eingestellt, auch und nicht zuletzt die Bitte an private Sponsoren, das neue touristische Angebot in der Gemeinde mit einer Spende für einen Liedstein zu unterstützen.

Foto zur Meldung: Ein Liederweg soll entstehen
Foto: Ein Liederweg soll entstehen

Im Regen nach Klein Wall

(07.07.2012)

(HGH) „Es gibt kein schlechtes Wetter, höchstens unzweckmäßige Kleidung“ sagte ein Mitfahrer der heutigen Rehfelder Radel Tour mit Ziel „Forellenanlage Klein Wall“. Entgegen den Vorhersagen der Wetterfrösche hatte der Wettergott pünktlich zu Tourbeginn die Schleusen geöffnet und auch bis Tourende nicht wieder geschlossen. Ständiger leichter Nieselregen war der Begleiter der interkommunalen Tour, zu der sich sieben Radfahrbegeisterte aus Bruchmühle, Rehfelde, Strausberg, Wegendorf, Werder und Zinndorf zusammen gefunden hatten. Mit Tempo 16 bis 18 km/h fuhr die Gruppe geschlossen zum Ziel und konnte dort in schöner Natur die Petrijünger beobachten. Gestärkt mit leckeren Räucherfisch-Schaschlik und Fischbrötchen war die Rückfahrt bei guter Stimmung leicht zu fahren.

Die nächste Rehfelder Radel Tour führt am 18.08.2012 zum Albrecht-Thaer-Museum nach Möglin.

Foto zur Meldung: Im Regen nach Klein Wall
Foto: Im Regen nach Klein Wall

750 Kilometer auf dem R 1 durch Polen

(21.06.2012)

(IR) Unter dieser Überschrift berichtet die MOZ/Märkisches Echo vom 21.06.2012 über eine Radreise auf dem Europäischen Fernradweg R1 von Rehfelde bis an die polnische EU-Aussengrenze kurz vor Königsberg. Detaillierte Reiseinformationen können am Sonnabend, 23.06.2012 bei den Rehfelder Radel Touren gegeben werden.

 

Artikel in der MOZ --> hier

Foto zur Meldung: 750 Kilometer auf dem R 1 durch Polen
Foto: 750 Kilometer auf dem R 1 durch Polen

Hoi, hoi, hoi Rehfelde ist dabei!

(16.06.2012)

(ViP) Der 7. Wettkampf der „Wahren Helden der Märkischen Schweiz“ anno MMXII zu Buckow war in der Vorbereitung für das Rehfelder Team mit vielen Schwierigkeiten verbunden.

Nach Mannschaft suchen, Outfit erneuern, Ausschreibung verstehen und Vorurteile überwinden konnte zu guter Letzt doch noch der Herausforderung der Rosenkönigin zu Buckow, Susanne I. auf der Gemeindevertretersitzung am 06. Mai 2012 gefolgt und ein Team für Rehfelde aufgeboten werden.

Als dann auch noch einen Tag vor dem Wettkampf Recke Kai Käding wegen Verletzung ausfiel, war guter Rat teuer! Da der Sportverein und die Feuerwehren nicht helfen wollten oder konnten, musste auf Gaststarter Steffen zurückgegriffen werden, um das Team voll zu bekommen. Rehfelde wurde vertreten durch:

 

  • Heidi Mora 
Dorfschulzin
  • Michael Mora
Truchsess
  • Herwig Katzur
Zisterziensermönch
  • Viktor A. Porodjuk
Herold und Recke
  • Beate Schwarz
Reckin
  • Jan Porodjuk
Recke
  • Simone Jamski
Reckin
  • Michael Haupt
Recke
  • Monika Balchanowska
Reckin (Zwierzyn)
  • Jan II. Balchanowski
Recke (Zwierzyn)
  • Steffen Grassnick
Recke

 

Mit Victor, Jan und Marvin Porodjuk kämpften drei Generationen gemeinsam im Team. Diese Alterstruktur konnten die anderen Formationen nicht aufweisen. Auf die polnischen Freunde aus Zwierzyn war wieder Verlass. Monika und Jan II. brachten so schon durch ihre Teilnahme zwei Punkte vor Wettkampfbeginn ein.

Fröhlich und guter Dinge wurde das „Heerlager“ am Wettkampftag eingerichtet und „Truchsess“ Micha sorgte für die umfassende Sicherstellung.

Unter Führung der „Dorfschulzin“ Heidi zogen wir mit Pauke und Trompeten, unter unserem Kampfesruf – Hoi, hoi, hoi Rehfelde ist dabei! - in die Arena ein.

Huldigung der Rosenkönigin, Vortragen unserer Herausforderung, - siehe Download - Überreichung des Präsents, diesmal ein „Lilienbrot“, das Wiegen und Erfassen des Alters der Reckinnen und Recken gehörten auch diesmal zum Anfangsritual der großartig organisierten „Heldenwettkämpfe.

Und wieder galt es, sich im Kampf „Wider den bitteren Ernst“ in fünf Disziplinen zu messen.

Das „Sommerskilaufen“ forderte von den Recken nicht nur Engagement und Siegeswillen, sondern auch Taktgefühl und Synchronisationsvermögen. Bis zur halben Strecke lagen wir mit dem späteren Sieger noch fast gleichauf, dann kam der „Hänger.“ Und als der Gleichschritt wieder stimmte, war der Favorit bereits im Ziel. Dass dabei nicht nach Reglement begonnen wurde, ist der Wettkampfleitung nur schwer zu verzeihen.

Das „Stiefelhinken“ ließ noch mehr Raum für Interpretationen, der Spaß überdeckte manchen Mangel. Laufen Sie mal, lieber Leser mit dem linken Stiefel am rechten Fuß, weil ein Linkshänder übergeben hatte.

Mit den „Schönrednern“, die die geloste Gemeinde lobpreisen mussten, ging es nach der Pause weiter. Dabei fand Buckow für Rehfelde den Kampf der Werderaner Don Quichottes in ihrem aussichtslosen Kampf gegen die „Windmühlen“ als besonders Hervorhebens Wert. Unsere „Dorfschulzin“ Heidi machte ihre Sache sehr gut, indem sie Nachbarn Hennickendorf pries und wurde mit 98,6 Dezibel gemessen.Der Beifall des Publikums für alle Beiträge schwankte nur zwischen 96,4 und 100,5 Dezibel! Richtig die spätere Entscheidung der Teamchefs – Alle Redner auf Platz 1.

Nach kurzer Atempause wurden die Anstrengungen unerbittlich fortgesetzt.

„Der eine Ross, der and’re Reiter, ging’s mit dem „Lanzenstechen“ weiter. Ziel war es dabei in der vierminütigen Kampfzeit möglichst viele der sechs Ballons zum „Wasserlassen“ zu bringen. Hoffnung im Überfluss und Tragik pur. Zumindest unbändiger Wille war bei allen Mannschaften da.

Als dann die Königindisziplin die „Rosenstaffel“ begann, hatten alle Teams noch Hoffnung  den Sieger 2010, die Rosenstadt Buckow, besiegen zu können. Aber wie es das Schicksal diesmal wollte, als unser Team, die Rehfelder Recken leicht in Führung liegend, die gepflanzte Rose gießen wollte, konnte die Kampfrichterin dem polnischen Recken Jan II: nicht zeigen, wie der „Wassertopf“ - obwohl er voll war, gelöst werden konnte.

Fazit - Die Kraft raubende Geschicklichkeitsstaffel musste ein zweites Mal gelaufen werden. Wieder galt es gegen Buckow anzutreten und die kleinen Schummeleien, ähnlich dem „Stiefelhinken“ hinzunehmen – eben wider den bitteren Ernst!

 

Wir gratulierten dem Sieger, den Recken aus Buckow, verneigen uns vor ihrer Leistung, dankten all unseren Gegnern und teilten uns mit dem Flecken Hennickendorf gemeinsam den fünften Rang.

Den ca. 250 Zuschauern und 50 Wettkämpfern bot sich ein fulminantes Spektakel. Stolz nahmen wir aus den Händen von Susanne I. unsere Teilnehmerurkunden entgegen. Der hölzerne „Klapproth’sche Pokal verblieb, dies nun zum zweiten Mal, in der „Perle der Märkischen Schweiz.“

Im anschließenden „Reckenmahl“ genossen wir mit unseren „Gegnern“ den „Firchow’schen Kesselgulasch“, dargereicht in „Klein’schen Lilienbroten.“ Wir verabschiedeten uns von unseren Freunden aus Zwierzyn (Polen) und fuhren zufrieden, ein wenig erschöpft in den Flecken Rehfelde zurück.

Es bleibt uns, dem Buckower Organisationsteam herzlich zu danken. Was tut man doch nicht alles, um das „kleine Pflänzchen Tourismus“ zum Blühen zu bringen?

 

 

Video vom Reckenturnier auf YouTube --> hier

 

 

[Herausforderung der Rehfelder Recken]

[Informationen auf der Recken-Homepage]

Foto zur Meldung: Hoi, hoi, hoi Rehfelde ist dabei!
Foto: Hoi, hoi, hoi Rehfelde ist dabei!

Wind und Steine

(02.06.2012)

(HGH) Zur ersten Rehfelder Radel Tour gesellten sich zum Tourleiter drei Fahrrad-Begeisterte, die die Ankündigung der Fahrt in der MOZ gelesen hatten. Die Strecke ab Haus H&M über Gladowshöhe und Hohenstein führte nach Klosterdorf auf die neu eingerichtete Oberbarnimer Feldsteinroute. Bis Prädikow ging es auf Asphalt und danach auf steinigem Weg mit großen Wasserlachen nach Ihlow. Von dort fuhr die Gruppe immer gegen den steifen Westwind auf der Straße nach Klosterdorf zurück, wo der Bürgermeister von Oberbarnim die Radler in einem halbstündigen Gespräch über die Gemeinde mit den sechs Dörfern und die Entstehung der Feldsteinroute informierte.

Die Infotafeln an der Strecke gaben darüber hinaus umfassend Auskunft über die Geschichte der Orte und die Herkunft und Bearbeitung der unzähligen eiszeitlichen Steine. Mit vielen schönen Eindrücken kehrte die Gruppe nach 40 Kilometern pünktlich zur Eröffnung des 6. Lilienfestes zurück.

Die nächste Rehfelder Radel Tour findet am 23.06.2012 statt.

Foto zur Meldung: Wind und Steine
Foto: Wind und Steine

Lilienfest war, ist und wird sein

(02.06.2012)
(ViP) Auch wenn das Wetter diesmal nicht ganz so mitspielte wie sonst, waren doch Fröhlichkeit und gute Laune keine Aussenseiter beim 6. Lilienfest in Rehfelde.
Als unsere polnischen Freundinnen begannen, bei der Gute-Laune-Musik von Paschi und Partner das Tanzbein zu schwingen, war die kleine Tanzfläche schnell überfüllt, so dass Undine Herlinger im Freien rocken musste.
Die Versorgung in den bewährten Händen des Gastwirtes der "Alten Linde" ließ nichts "anbrennen"! Aber es war eben kein "Bierwetter".
Die ländlichen Qualitätserzeugnisse vom gelernten Hobbybäcker Hoyer fanden soliden Absatz ebenso wie die "Lilienbrote". Auch das Lagerfeuer, sonst heiss umstellt, konnte diesmal seinen Reiz nicht vollständig ausspielen.
Dank gesagt werden muss allen vorbereitenden Enthusiasten, dem DRK und der Freiwilligen Feuerwehr Werder. Ohne sie wäre vieles nicht so komplikationslos möglich.
Das besondere Bonbon 4. Lilienlauf war wieder ein  schöner Höhepunkt, aber darüber schreibt sicher jemand Anderes.
Als Würdigung unserer ehrenamtlichen Arbeit empfanden wir auch den Besuch der Buckower Rosenkönigin Susanne I. bei ihren "Schwestern" Lilienkönigin Lisa Krüger und Lilienfee Katrin Röder. Sie brachte auch gleich die neuen Flyer mit, die die Veranstaltungen "Offene Gärten" in Rehfelde (09.06.2012) und die
47. Buckower Rosentage (16./17.06.2012) ankündigen.
Leider ohne Offerte ins Feld ziehen müssen unsere Recken am 09. Juni 2012, 13.00 Uhr, um den Titel "Wahre Helden der Märkischen Schweiz" zu erringen.
Gelingt im nunmehr 7. Wettstreit ein dritter Sieg, bleibt der hölzerne Pokal ganz bei uns in Rehfelde. Ein heres Ziel unserer Reckinnen und Recken, die diesmal durch "Dorfschulzin" H. Mora angeführt werden.
Bedanken möchte sich der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus (art) bei allen Gästen und beim Haus H&M, denn Mora's waren wie immer tolle Gastgeber auf ihrem privaten Grundstück.
Einige neue Lilien werde im nächsten Jahr vom heutigen Tage künden. Am 04. Juni 2013 zum 7. Mal im Haus H&M!
Vermisst wurden allerding nicht schmerzlich all jene, die behaupten in Rehfelde ist ja nichts los und auch die, deren "kulturelle Schwerpunkte" offensichtlich in anderen Orten oder Berlin liegen. Es gibt sie vermutlich immer noch?
Das hält uns aber nicht davon ab, auch in 2013 diesen Tupfer in den Veranstaltungsplan der Gemeinde zu setzen. Auch die Teilnahme von Bürgermeister R. Donath nebst Gattin ist uns ein Garant dafür.
Bilder vom Fest --> hier
 

Foto zur Meldung: Lilienfest war, ist und wird sein
Foto: Lilienfest war, ist und wird sein

Ein Berliner Kirchenkreis auf dem Pilgerweg

(09.05.2012)

(ViP) „Sonst große Gruppe, diesmal im Kleinen“ erwiderten die Berliner Pilger den freundlichen Willkommensgruß an der Feldsteinkirche in Werder. Sie waren überrascht und hocherfreut, auch ohne Ankündigung so herzlich betreut zu werden.

Zwei Cappuccino und vier Kaffee, dazu Lilienkekse wurden unter lautem Hallo und zur großen Freude den pilgernden Gästen gereicht.

Als auch noch Frau Schulz mit dem Kirchenschlüssel kam, konnte nach den Erläuterungen in der Kirche auch die Zeit für eine kurze Einkehr genutzt, und ein Pilgersegen gesprochen werden.

Dankend wurden die Info-Broschüre der Gemeinde Rehfelde und unsere Informationsflyer entgegen genommen. Besonderes Augenmerk legte der Pilgerführer zudem auf den Erhalt des Pilgerstempels der, so seine Worte, andernorts nur sehr schwer zu bekommen ist. Ein deutliches Zeichen für unsere Gemeinden am Ostbrandenburger Jacobsweg, etwas dafür zu tun!

Am entschlossenen Schritt der „Gäste auf Zeit“  in Fortsetzung des Weges und ihrem Dank sagenden Winken war zu erkennen, dass diese Begegnung in Werder auch ihnen etwas gegeben hat.

Zurückbleibend mussten wir erst einmal das herzlich-emotionale Erlebnis verdauen. Wir wünschen diesem Berliner Kirchenkreis für seinen geplanten nächsten Pilgerweg von Bad Wilsnack aus – „Segen auf allen Wegen!“

Foto zur Meldung: Ein Berliner Kirchenkreis auf dem Pilgerweg
Foto: Ein Berliner Kirchenkreis auf dem Pilgerweg

Mit dem Wanderexpress der NEB zum Lilienrundweg

(07.05.2012)

(ViP) Als ich, der „Wandermönch – Bruder Viktor“ am Bahnhof Rehfelde ankam, begrüßten mich bereits zwei Wanderfreunde. Sie hatten schon eine Bahn pünktlicher den Wanderbahnhof erreicht. Gemeinsam erwarteten wir dann den „Wanderexpress“ der Niederbarnimer Eisenbahn (NE 26) auf der Ostbahn, der natürlich pünktlich 9.58 Uhr eintraf.

Begrüßung und kennen lernen erfolgten an der Informations- und Wanderstele vor dem in der Renovierung „erstrahlenden“ Bahnhofsgebäude. Nach erläuternden Worten zum Wandern in und um Rehfelde, zur Symbolik und Kennzeichnung des Weges ging es nach Erhalt der Wanderabzeichen auch schon los auf dem Lilien-Rundweg.

Der „Weißen Lilie“ folgend strebten wir dem Eindruck „Pyramide Garzau“ zu. Dann, auf dem Weg in die „Feldsteinkirche Garzau“ ein Anruf, zwei weitere Wanderinnen, die einen Zug später kamen, suchten Anschluss auf dem Weg zur „Feldsteinkirche Werder“. Dort bewirtete Frau Porodjuk die Weggefährten mit den seit Ulli Zelle’s Film berühmten Lilienkeksen, Kaffee und „HoLiPfe-Tee“ (Holunder-Lindenblüten-Pfefferminze).

Aufmerksam wurde der Geschichte über die Entstehung der „Werderschen Buchsbaumlilie“ gelauscht, die Kirche in Augenschein genommen und den Fragen die Antwort angefügt.

Über die Zinndorfer Stege ging es zur ebenfalls offenen Zinndorfer Sankt-Annen-Kirche. Mit angehaltenem Atem lauschten die Zuhörer der Mär und Beschreibung über den jährlich grausig wiederkehrenden Totenzug auf der Zinndorfer Stege am 30. November um Mitternacht.

Durch die Wiesen, übers Mühlenfließ, vorbei an den in vielfältigstem Grün leuchtenden Büschen Bäumen Feldern wurde die Feldsteinkirche Rehfelde erreicht. Die Sitzgruppen am Dorfanger luden auch hier zum Verweilen und Ausruhen ein. Es fehlte, so die mehrheitliche Meinung, nur noch ei „kühles Blondes“ – Leider!

Mehrfach begegneten wir fröhlich grüßend auf unserem Weg Wanderern und Radfahrern, die den Rundweg aus der anderen Richtung gewählt hatten. Und dann, am höchsten Punkt des Weges, am Flakberg, trat die Sonne für kurze Zeit aus den Wolken hervor, als wollte sie uns zusätzlich belohnen.

Nach fünfeinhalb Stunden ging auch diese Tour der 13 Wanderfreunde am Bahnhof wieder angekommen, zu Ende.

 

Die Berliner Wanderfreunde baten mich, doch der Niederbarnimer Eisenbahn einmal öffentlich Dank zu sagen. Mit ihrem „Wanderexpress“, der ja auch andere Wandergruppen zu weiteren Routen brachte, schafft sie auf interessante Weise ein Angebot besonders für Berliner Bürger, Ostbrandenburg ein wenig näher Kennen zu lernen.

[Bilder: Die Wandergruppe in Werder]

Foto zur Meldung: Mit dem Wanderexpress der NEB zum Lilienrundweg
Foto: Mit dem Wanderexpress der NEB zum Lilienrundweg

Mit dem Rad nach Altlandsberg

(30.04.2012)

(HGH) Zur traditionellen Lilientour zum Sattelfest nach Altlandsberg am letzten Aprilwochenende fanden sich rund 40 RadfahrerInnen aus Rehfelde und umliegenden Orten am Bahnhof Rehfelde ein. In diesem Jahr wurde die Tour vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus mit dem Tourenleiter Hans-Günter Hoffmann organisiert. Martin Tesky hat nach vielen erfolgreichen Lilientouren den Staffelstab weitergereicht. Herzlichen Dank für die Mühen in den vergangenen Jahren.

Auch traditionell nahmen wieder RadlerInnen aus der Partnergemeinde Zwierzyn teil, die in diesem Jahr zu sechst mitfuhren.

Nach der Eröffnung durch Bürgermeister R. Donath führte die Strecke über Rehfelde-Dorf auf Feld- und Radwegen nach Hennickendorf zum Wachtelbergturm. Die Turmbesteigung war ein Höhepunkt auf dem Trip. Vielen Dank an Frau Wolter vom Hennickendorfer Heimatverein für die Sonder-Öffnung des Turmes und die inhaltsreichen Erläuterungen bei schöner Rundsicht vom Turm. Die mitfahrenden Freunde aus der Partnergemeinde Zwierzyn haben mit Freude die Informationen aufgenommen. Aber auch für die einheimischen Mitfahrer gab es bisher Unbekanntes zu erfahren.

Weiter ging es auf Schleichwegen durch Hennickendorf am Kleinen Stienitzsee vorbei zur Querung der Ostbahn am Bahnhof Herrensee. Der hervorragend ausgebaute ZR1 erlaubte ein entspanntes Radeln nach Altlandsberg.

In Altlandsberg konnten die RadlerInnen der Lilientour mit ihren polnischen Freunden vor der offiziellen Begrüßung am Marktplatz die müden Glieder im Restaurant Samos auf reservierten Plätzen mit von der Euroregion Pro Europa Viadrina gefördertem Schaschlik, Gyros und Pita stärken und den Durst stillen.

Auf dem Festplatz war bei guter Musik, interessanten Vorführungen der Ein- und Hochradtruppe aus Fredersdorf sowie zahlreichen Informationsständen eine gute Stimmung.

Für die Rückfahrt fanden sich wieder 20 RadfahrerInnen zusammen, die den Tag mit einer freundschaftlichen deutsch-polnischen Begegnung im Garten der Familie Schwarz ausklingen ließen. Das Backwerk von der Rehfelder Kleinbäckerei Bernd Heuer hat allen Gästen sehr gemundet.

Insgesamt 45 km Tourstrecke, angenehmes Radfahrwetter, interessante Begegnungen und Gespräche können für diesen Tag in Erinnerung bleiben.

 

Bilder von der Lilientour  --> hier

 

Artikel zum Sattelfest in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

 

Fotostrecke vom Sattelfest in der MOZ/Märkisches Echo --> hier

Foto zur Meldung: Mit dem Rad nach Altlandsberg
Foto: Mit dem Rad nach Altlandsberg

Vorfreude aufs Radeln und Wandern

(04.04.2012)

(IR) Unter dieser Überschrift berichtet heute die MOZ/Märkisches Echo über die Vorbereitungen zum 8. Sattelfest am 29.04.2012.

Von Rehfelde über Hennickendorf führt die diesjährige Lilientour ab Bahnhof Rehfelde als eine von 17 Touren gemeinsam mit den Radlern aus der Partnergemeinde Zwierzyn auf den Markplatz nach Altlandsberg.  Zum Mitradeln lädt der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus und die Arbeitsgruppe Partnerschaft recht herzlich ein.

Foto zur Meldung: Vorfreude aufs Radeln und Wandern
Foto: Vorfreude aufs Radeln und Wandern

Arbeitskreis Rehfelder Tourismus informiert

(09.03.2012)

(HGH) Zahlreiche touristische Aktivitäten standen im Arbeitskreis Rehfelder Tourismus auf der Agenda der März-Beratung.

Von der Projektgruppe „Weg der Lieder“ war zu erfahren, dass die beabsichtigte Wegführung bereits erwandert und 16 Punkte für das Anbringen von Liedtafeln auf der Route ausgewählt wurden. Bild: Projektgruppe an der Brücke in Werder. Jetzt laufen die Arbeiten zur Fertigung eines Musters für einen Liedpunkt und zur Auswahl der Lieder. Dabei sollen auch polnische Lieder mit einbezogen werden.

Für die Lilientour zum Sattelfest, die Eröffnung der Oberbarnimer Feldsteinroute, das Lilienfest am Haus H&M, den Lilienlauf, das Radfahren zum Lilienfest und den Wanderexpress der NEB wurde Organisatorisches besprochen. Die Rehfelder Teilnahme am Turnier „Wahre Helden der Märkischen Schweiz“ ist noch nicht geklärt. Weitere Informationen sind zeitnah den Veranstaltungsanzeigen auf dieser Website zu entnehmen.

Rehfelder Wanderwege werden am 14.03. in Berlin-Hohenschönhausen beim Clubabend Berliner Wanderfreunde präsentiert. Ria-Mara Sommerschuh – Leiterin des Kultur-und Tourismusamtes informierte über die Einrichtung einer „Ausflugslinie Märkische Schweiz“.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises würdigte zu Beratungsbeginn mit herzlichen Worten die anwesenden Damen anlässlich des Internationalen Frauentages. Ihm selbst wurde der Dank für seinen Bericht zur Gemeindevertretersitzung am 06.03.2012 ausgesprochen - siehe Download.

 

ViP-März-Gedicht

Erster Samstag im März

Am Mühlenfließ die Erlen treiben.
ihr Blütenstaub fliegt durch die Luft.
Noch steh’n die Eichen da und schweigen,
den Frühlingshauch spürt man als Duft.

 

Der Arbeitskreis macht einen Ausflug,
mit seinem Partner Sängerchor.
Und dabei kommt vielleicht zum Ausdruck,
gemeinsam hat man etwas vor.

 

Ein „Weg der Lieder“ soll es werden,
den man zu Fuß nun recht besieht,
Dort eine Bank, die Liedertafel,
da einen Stein, mit diesem Lied?

 

Den wirklich wack’ren Wandersängern,
begegnet eine große Schar.
Es handelt sich um Ur-Berliner,
zum zweiten Mal schon dieses Jahr.

 

Sie wandern auf dem „Lilienwege“,
erfreuen sich an der Natur.
Erkunden uns’rer Heimat Stege,
genießen diese Landschaft pur.

 

Auch wir erfreu’n uns dieses Tages
und dieses Frühlingswetters nun,
für den geplanten „Weg der Lieder,
ist noch ein wenig mehr zu tun.

(vip’12)

[Bericht an die Gemeindevertretung]

Foto zur Meldung: Arbeitskreis Rehfelder Tourismus informiert
Foto: Arbeitskreis Rehfelder Tourismus informiert

Wandern und Radfahren

(10.02.2012)

(HGH) Die Worte aus der Februar-Lyrik Viktor A. Porodjuk's

Die Sonne steigt, der Tag wird heller,

die Wangen rot, der Puls geht schneller

bestimmten die monatliche Beratung des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus.

Mit dem Blick zurück auf die Aktivitäten im Januar - Ausstellung "Jahreszeiten" in der Entreegalerie, Tourismuswerbung beim evangelischen Bildungswerk in Berlin und Auftaktbesprechung der Projektgruppe "Liederwege" - konnten gute Ergebnisse festgestellt werden. Die Ausstellung in der Entreegalerie zieht auswärtige Besuchergruppen an, führte zu Kontakten und Anfragen für weitere Ausstellungen von Künstlern und trägt zu einem angenehmen Umfeld in der Amtsverwaltung bei.

 

Mit dem Blick auf die kommenden Wochen und Monate wurden erörtert:

 

Im Gespräch waren sich die Mitglieder des Arbeitskreises darüber einig, dass für alle Arbeitskreis-Aktivitäten die Maßstäbe der Arbeitswelt mit Zeit-, Termin- und Leistungsdruck ungeeignet sind. Im Vordergrund der ehrenamtlichen Betätigung stehen Freude, Spaß und Erholung.

 

ViP-Februar-Gedicht

Es ist doch so wie jedes Jahr,

wir treffen uns auch im Februar.

Der Arbeitskreis, das weiß man schon,

hat vor sich wieder ´ne Saison.

Noch hindert Frost streng das Bemühen,

doch unterm Schnee beginnt das Blühen.

Die Sonne steigt, der Tag wird heller,

die Wangen rot, der Puls geht schneller.

Und in der Flur, welch’ weißes Strahlen,

der Frühling wird es bald bemalen.

Foto zur Meldung: Wandern und Radfahren
Foto: Wandern und Radfahren

PEREGRINATIO

(18.01.2012)

(HGH) In den letzten Jahren sind in Brandenburg eine Reihe von Wanderrouten, Pilgerwegen und Themenstrassen entstanden, die eine entsprechende Infrastruktur aufweisen: Routenbeschreibung, klare Beschilderung, zugängliche Kirchen und Kulturorte, Ansprechpersonen vor Ort, Rastmöglichkeiten, Herbergen.
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Berlin-Brandenburg e.V. unterstützt mit dem Projekt PEREGRINATIO Akteure, die sich mit diesen Wegen befassen. Das gemeinsame Handeln und eine Kultur des Willkommens soll weiter entwickelt werden.
Im Rahmen dieses Projektes fand eine Informationsveranstaltung im Haus der Kirche in Berlin-Charlottenburg statt, bei der der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus den Lilienrundweg und den Abschnitt des Jacobsweges von Müncheberg/Dahmsdorf bis Rehfelde/Strausberg vorgestellte.
"Wegemacher" und Teilnehmer der Veranstaltung - insbesondere aus Berlin - zeigten sich sehr interessiert an den Wandermöglichkeiten in Rehfelde, die mit einem Tagesausflug gut zu absolvieren sind.

Foto zur Meldung: PEREGRINATIO
Foto: PEREGRINATIO

Tourismuspavillon, Liederweg, Wanderbänke

(13.01.2012)

(HGH) Die Auftaktbesprechung des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus im Neuen Jahr war mit Themen voll gepackt.
Die Vorhaben und Aktivitäten für 2012 sind im Arbeitsplan beschrieben, der einmütig verabschiedet wurde.
Die Anregung von Heidrun Mora auf dem Ehrenamtstag im November 2011, in Rehfelde zum 25. Jahrestag des Rehfelder Sängerkreises einen Liederweg einzurichten, wurde aufgegriffen. Eine Projektgruppe wird sich noch im Januar intensiv mit dem Thema beschäftigen und versuchen, die notwendigen Aktivitäten für die Umsetzung des Vorhabens einzuleiten.
Für weitere vier Wanderbänke, die zentrumsnah zur Rast einladen sollen, wurden die Standorte diskutiert. An folgenden Punkten/Bereichen erfolgt nun in diesem Jahr die Aufstellung:
•    Bahnhofstraße/Einmündung Ernst-Thälmann-Straße als Ersatz für die im vorigen Jahr gestohlene Bank
•    Ernst-Thälmann-Straße/Einmündung Schulstraße
•    Ahornallee/Ecke Fuchsbergstraße und
•    Kreuzung Marienbergstraße/Rosa-Luxemburg-Straße
Erörtert wurden Gedanken zum Projekt "Aufbau eines Rehfelder Tourismusbüros". Auf der Grundlage eines vom Arbeitskreis bereits erarbeiteten Konzepts vom Oktober 2011 sollen die weiteren Arbeiten konzipiert werden. Knackpunkte sind dabei die Gewinnung eines Unternehmers, der touristische und andere - auch gastronomische - Leistungen anbietet sowie die Ausgestaltung des Pavillons und seines Umfeldes unter Einbeziehung der Rehfelder Vereine und Initiativen. Vorschläge sind dem Arbeitskreis dabei herzlich willkommen.
Die Präsentation der Wanderwege "Lilienrundweg" und "Jacobsweg" beim Tourismustag des Evangelischen Bildungswerkes in Berlin am 18.01. wurde von Viktor A. Porodjuk vorgetragen. Vier Mitglieder des Arbeitskreises werden unsere Gemeinde bei dieser Veranstaltung vertreten.
Vom Ortsbeirat Zinndorf stellte Hans-Viktor Hoffmann Aktivitäten, Gedanken und Vorhaben im Ortsteil u.a. zum Pflanzen von Naschfruchtbäumen an allen Wegen und zur Errichtung eines Märkischen Brunnens auf dem Anger vor.
Am Schluss der Beratung griff Christel Bergk  zur Gitarre und die 12 Teilnehmer sangen das Lied "Möge uns die Straße zusammenführen."

[Arbeitsplan 2012]

Foto zur Meldung: Tourismuspavillon, Liederweg, Wanderbänke
Foto: Tourismuspavillon, Liederweg, Wanderbänke

Märkische Löwen unterstützen Buckower Kleinbahn

(13.11.2011)

(ViP) Der Rehfelder Tourismus-Arbeitskreis nahm die Einladung des Lions-Club Buckow-Märkische Schweiz an und fuhr mit NEB und zusätzlicher Sonderfahrt der Buckower Kleinbahn zum Grünkohlessen. Mit Blasmusik wurden Ankunft und Essen an diesem sonnigen Herbsttag locker und zünftig begleitet.

Die „ Löwen “ hatten es sich nicht nehmen lassen, René Kalobius – einen World Toques Star Chef und Euro Toques Sterne Koch - an die Gulaschkanone zu bitten. So war das Urteil einhellig – große Klasse seine Kreation von Grünkohl mit Knackwurst.

Interessante Begegnungen und Gespräche prägten diesen Nachmittag. Die Führungen im Unterwerk mit  technischen Erläuterungen zur Stromversorgung - z.B. über die frühere Funktion eines Quecksilberdampfgleichrichters – und ein Besuch des Museums im Kleinbahnhof Buckow brachten neues Wissen.

Der Erlös der Veranstaltung soll der Dachreparatur der Triebwagenhalle zu Gute kommen.

 

Bilder der Veranstaltung --> hier

[Artikel in der MOZ vom 14.11.2011]

Foto zur Meldung: Märkische Löwen unterstützen Buckower Kleinbahn
Foto: Märkische Löwen unterstützen Buckower Kleinbahn

ART aktuell

(11.11.2011)

(ViP) In seiner planmäßig vorletzten Beratung im Jahr 2011 am 10.11.2011 war der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus - ART - diesmal fast allein. Fast, denn die Stellvertretende Bürgermeisterin Frau Heidi Mora hielt es für geboten, wie im Oktober Bürgermeister Reiner Donath, durch Teilnahme deutlich zu machen, dass die touristischen Bemühungen des Arbeitskreises durch die Gemeinde gestützt und unterstützt werden.

Hatte doch die Leiterin des Kultur- und Tourismusamtes, die auch zum Arbeitskreis gehört, mit Freude und auch ein wenig Stolz im Oktober berichtet, dass die Märkische Schweiz bei einer öffentlichen Analyse des rbb die zweit bekannteste Tourismusregion neben dem Spreewald in Ostbrandenburg ist.

Der Arbeitskreis stellte daraufhin fest, dass seine Bemühungen, diesen Stellenwert zielgerichtet und auf Berlin orientiert wirkungsvoll unterstützt zu haben, voll aufgegangen sind.

In seinen Darlegungen konnte der Vorsitzende Viktor A. Porodjuk belegen, dass Wander- und Pilgergruppen gern die gute Verkehrsanbindung und die verbesserte Marketingarbeit nutzen, um z.B. mit Hilfe der Niederbarnimer Eisenbahn diesen Flecken Ostbrandenburgs zu erschließen.

Pläne der Zusammenarbeit mit dem Berliner Gau der Pfadfinder haben ebenso Platz wie die Aufnahme in den Wanderkalender des Berliner Wanderverbandes.

Der Arbeitskreis würdigte auch nochmals die Ergebnisse des 1. Deutsch – Polnischen Hobby - Malerpleinairs 2011 in Rehfelde. R. Hermerschmidt und M. Mora berichteten vom beeindruckenden Erlebnis, als die kleine Rehfelder Delegation am 23. Oktober 2011 die Ergebnisausstellung „Vom Teilen – Was uns verbindet!“ des dreitägigen Hobby - Malerpleinairs zur Ausstellung in die Partnergemeinde Zwierzyn (Republik. Polen) brachte und dem dortigen Gemeinderat übergab.

 

Der Arbeitskreis bereitet nun bis zu seiner nächsten Beratung am 08. Dezember 2011 in der Gaststätte Radaiczak den vielgestaltigen Arbeitsplan 2012 vor und hofft für seine engagierte und ergebnisoffene Arbeit weitere Rehfelder gewinnen zu können. Viele Maßnahmen von durchaus regionalem Interesse suchen heute schon Macher und Unterstützer.

Am Tage des Ehrenamtes der Gemeinde Rehfelde, so die Festlegung, soll auch über Aktivitäten des Arbeitskreises im Interesse der Gemeinde und ihrer Ausstrahlung berichtet werden.

Foto zur Meldung: ART aktuell
Foto: ART aktuell

Pilgern im herbstlichen Sonnenschein

(31.10.2011)

(ViP) Der strahlende Sonnenschein ist offensichtlich ein Beweggrund für Berliner Bürger die Oderlandbahn zu nutzen, um schnell einmal in Ostbrandenburg nach dem "Rechten" zu sehen.

So konnte der Vorsitzende des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus Viktor A. Porodjuk am 30. Oktober 2011 eine froh gestimmte und munter diskutierende Pilgergruppe des SV Empor Berlin, Abt. Wandern an der Feldsteinkirche in Werder begrüßen.

Die 74-beinige Schar wurde durch den Wanderführer Herrn Werner Stolze sach- und fachkundig vom Bahnhof Müncheberg-Dahmsdorf über Hoppegarten, durch das Rote Luch bis zur Feldsteinkirche Werder geleitet.

Auf dem dortigen Platz der Einkehr löste der Anblick der "Werderschen Buchsbaumlilie" echte Begeisterung unter den Schnupperpilgern  aus. Aufmerksam lauschten sie den Erläuterungen, sannen über den Spruch: "O rex glorie Christe, veni cum pace, ave Maria Gracia" nach und ließen sich zur Marienlilie der Zisterzienser in Kenntnis setzen.

Mit Freude nahmen die Pilger die angebotenen Flyer über den begangenen Jacobswegabschnitt, den Rehfelder Lilienrundweg und die beiden Routen des Jacobsweges in Ostbrandenburg entgegen.

Zahlreich wurde der Pilgerstempel zum Einsatz gebracht, wurden Wanderbücher signiert und Adressen ausgetauscht. Mit großem Hallo nahmen alle Beteiligten das Wanderabzeichen der Gemeinde Rehfelde entgegen. Frohgelaunt, mit dem Versprechen wieder zu kommen, eilten sie 14.00 Uhr dem nächsten Highlight - der Schmettau'schen Pyramide" in Garzau entgegen. Ich denke, den Zug ab dem Wanderbahnhof  Rehfelde 15.00 Uhr haben sie sicher nicht genommen, sondern den Eindrücken geschuldet noch eine Stunde später.

 

Foto zur Meldung: Pilgern im herbstlichen Sonnenschein
Foto: Pilgern im herbstlichen Sonnenschein

Fest am Bahnhof Seelow-Gusow

(30.10.2011)

(HGH) Die Ostbahn und ihre Bahnhöfe werden immer attraktiver. Mit einem Deutsch-Polnischen Bahnhofsfest wurde gestern das neue Umfeld in Seelow-Gusow mit Parkplätzen und Fahrradabstellanlage eingeweiht.

Der brandenburger Verkehrsminister Vogelsänger und MOL-Landrat Schmidt unterstrichen in ihren Begrüßungsworten die Bedeutung der Bahnverbindung. Vogelsänger möchte einen durchgehenden Zug vom Berliner Hauptbahnhof nach Gorzow und zurück einrichten und Schmidt kündigte einen „Kulturzug“ an, der den Besuchern von abendlichen Theatervorstellungen, Kulturveranstaltungen u.a. in Berlin die bequeme An- und Abreise ermöglichen soll.

Bei der Präsentation von Tourismusangeboten der Region war Rehfelde durch den Arbeitskreis Rehfelder Tourismus vertreten. Einige Besucher zeigten sich an unserer Gemeinde interessiert und verglichen ihre Wandererlebnisse mit den Darstellungen auf den ausgestellten Informationsmaterialien und nahmen Anregungen für zukünftige Unternehmungen mit.

 

Artikel in der MOZ-Lokalredaktion Seelow

Bauprojekt entfacht große Visionen

 

Auszug aus der Rede Landrat Schmit

"…..Aber die Entwicklung ist damit nicht abgeschlossen. Der Landkreis Märkisch-Oderland unterstützte von Beginn an den Ausbau der Ostbahn. Und einige  Punkte die mir besonders wichtig sind, möchte ich kurz ansprechen. 

  1. Unser Ziel bleibt, die Strecke von Gorzów nach Berlin für Pendler so attraktiv wie möglich zu gestalten. Auch mit Blick auf die Eröffnung des neuen Flughafens im Frühjahr 2012 setzen wir uns für eine Optimierung des Zugverkehrs ein, das heißt, einige Zugpaare früh und abends mit weniger Haltepunkten von Gorzów nach Berlin zu führen, um damit die Verbindungszeiten noch weiter zu optimieren.
  2. Für die Verbesserung der Erreichbarkeit auch gerade von kulturellen Veranstaltungen in Berlin sehe ich einen „Kulturzug“ als innovative Möglichkeit, mehr Menschen von der Straße auf die Schiene zu bringen, denn wenn ich von hier nach Berlin Mitte mit der Bahn gut eine Stunde benötige, bin ich mit dem Auto auch nicht viel schneller in der Hauptstadt.
  3. Das was in Gusow heute abgeschlossen wird, haben wir in Rehfelde schon geschafft. Dort wurden mehr als 1,5 Millionen Euro in die Verbesserung des Bahnhofsumfelds und des Bahnhofsgebäudes gesteckt. Nun steht die Modernisierung des Bahnsteigs in Rehfelde ganz oben auf der Liste, um hier zukunftssicher aufgestellt zu sein.
    Gleiches gilt für den Bahnsteig in Golzow. Ich möchte nicht an die endlosen Debatten erinnern, die wir geführt haben – sondern nach vorn schauen und da sehe ich eine Investition in den Bahnsteig in Golzow ebenso als notwendigen Schritt an, um auch dort das Bahnhofsumfeld attraktiv zu gestalten.“

 

Foto zur Meldung: Fest am Bahnhof Seelow-Gusow
Foto: Fest am Bahnhof Seelow-Gusow

Hobby – Malerpleinair erreicht die Partnergemeinde

(27.10.2011)

(ViP) Als das dreitägige 1. Deutsch-Polnische Hobby – Malerpleinair in Rehfelde am 06.06.2011 zu Ende ging ahnte keiner der Beteiligten, welche dynamische Wirkung es noch entfalten könnte. Zu schön waren die Erlebnisse der Organisatoren und Maler, zu schön die 63 Bilder.

Schon die erste Ausstellung in der Entreegalerie in Rehfelde vom 23.06. – 16.08.2011 und die Zweite vom 17.08. – 30.09.2011 im Rathaus Müncheberg zeigten eine erstaunlich emotionale Wirkung auf die Künstler und ortsansässigen Bürger. Bereits die Plakatierungen und die Info-Materialien erzeugten Neugier und Interesse.

Nun erreichte die Ausstellung „ Wir teilen, was uns miteinander verbindet!“ ihren dritten Ausstellungsort. Am 26.10.2011 brachten Rosi Hermerschmidt, Michael Mora und Viktor A. Porodjuk vom Arbeitskreis Rehfelder Tourismus die 24 Bilder, die von den Hobby – Malern der Gemeinde Rehfelde überlassen wurden, zur Partnergemeinde Zwierzyn (Republik Polen).

Gemeinsam mit Teresa Ostalowska, der Direktorin des Kulturhauses in Zwierzyn wurde die Ausstellung im dortigen Kulturhaus gestaltet.

Nach dem Ende der Gemeinderatssitzung eröffneten noch am gleichen Tage die Bürgermeister Andrzej Wizsniewski und Eugeniusz Krzyzanowski die Ausstellung in einer Vernissage in Anwesenheit von Führungskräften der Wojewodschaft.

Die deutschen Gäste konnten zum Erstaunen ihrer polnischen Freunde 70 Expemplare des Plenair-Kalenders für das Jahr 2012, der mit den 24 Motiven der Ausstellung zweisprachig gestaltet ist, übergeben.

Die Veranstaltung, die mit einem kleinen Imbiss endete, war schon der Vorbereitung der vierten Ausstellung in Witnica gewidmet.

Grüße an Bürgermeister Reiner Donath und alle Bürger der Gemeinde nahmen die Rehfelder Enthusiasten gern entgegen.

 

Bilder der Ausstellung

Foto zur Meldung: Hobby – Malerpleinair erreicht die Partnergemeinde
Foto: Hobby – Malerpleinair erreicht die Partnergemeinde

WanderExpress hält in Rehfelde

(24.10.2011)

(HGH) Der WanderExpress-Zug der Niederbarnimer Eisenbahn war gut gefüllt. An seinem ersten Wanderhalt in Rehfelde entschieden sich 14 Wanderfreunde für den Lilienrundweg. Mit noch drei weiteren Einheimischen wurde die Strecke unter sachkundiger Führung von Viktor A. Porodjuk – Vorsitzender des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus als  „Zisterziensermönch“ Bruder Viktor – in Angriff genommen.

Im Garten des Hauses H&M hörten die Wanderer bei Kaffee und Kuchen interessante Informationen zur Gemeinde Rehfelde, zu ihrer touristischen Entwicklung und zum Lilienrundweg.

Ideales, sonniges Spätherbstwetter vom Beginn der 17 Kilometer langen Wanderung um 10:00 Uhr bis zur Rückfahrt mit dem Zug um 15:00 Uhr sorgte auf dem Weg zu den markanten Zielen mit der Feldsteinpyramide und den vier Dorfkirchen in Garzau, Werder, Zinndorf und Rehfelde-Dorf für beste Stimmung und gute Laune.

Die unvermittelt aus dem Wald auftauchende Pyramide ruft immer wieder Erstaunen und Bewunderung für deren Wiedererrichtung hervor. Mit Interesse nahmen die Gäste die Worte vom Wanderführer in den Kirchen Garzau und Werder entgegen. Im dortigen Kirchhof mit der Buchsbaumlilie war auch der nächste Verpflegungspunkt eingerichtet. Leider konnte die Sankt-Annen-Kirche in Zinndorf nicht Innen besichtigt werden, worüber einzelne Wanderer ausdrücklich ihr Bedauern äußerten.

"Trotzdem - wir kommen wieder, dann mit Familie, Freunden und Kollegen …“ – so der Tenor aus der Gruppe zum Abschied am Bahnhof.

[Pyramide Garzau]

Foto zur Meldung: WanderExpress hält in Rehfelde
Foto: WanderExpress hält in Rehfelde

Berliner Pfadfinder auf dem Jacobsweg

(24.10.2011)

(VIP) Erst sechs dann sieben Pilger als Vertreter des Gaus der Berliner Pfadfinder haben den Jacobswegabschnitt - nördliche Route - von Müncheberg/Dahmsdorf unter Mitnahme vieler positiver Eindrücke bis in die Gemeinde Rehfelde begangen.

Im Haus H & M  fanden sie liebe- und verständnisvolle Betreuung und ein Nachtlager.

Ein Treffen mit dem Vorsitzenden den Arbeitskreises Rehfelder Tourismus am Abend des Tages führte zu einem konstruktiven Ideenaustausch und zur Verabredung weiterer Zusammenarbeit.

Die Kameraden stellten sich freundlicherweise für ein Foto mit den Gastgebern Heidi und Michael Mora und dem Gästeführer - „Zisterziensermönch“ Bruder Viktor - gern zur Verfügung. Sie machten deutlich: „ Von uns wird in der Region Ostbrandenburg noch zu reden sein!“

Berlin mit ca. 3.5 Millionen Einwohnern ist von unserer Gemeinde nur 25 Minuten Zugfahrt auf den Gleisen der „Ostbahn“ mit der Oderlandbahnlinie NE26 - Niederbarnimer Eisenbahn - entfernt.

Das kann sich lohnen!

Foto zur Meldung: Berliner Pfadfinder auf dem Jacobsweg
Foto: Berliner Pfadfinder auf dem Jacobsweg

"Blickwinkel" - Sichtweisen einer Malerin

(15.10.2011)

(HGH) Rund 60 Besucher folgten der Einladung des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus zur Eröffnung der Ausstellung „Blickwinkel“ – Sichtweisen einer Malerin. Ulrike Walther aus Eggersdorf – Diplomlehrerin für Bildende Kunst und Mathematik an einem sprachlich-künstlerischen Gymnasium in Berlin-Marzahn - stellt bis 02. Dezember 2011 eine Auswahl ihrer Werke in der Entreegalerie Rehfelde aus.

 

Die Künstlerin zeigt auf ihren Bildern Landschaften und Gebäudeensemble, Akte und abstrakte Darstellungen aus realistischer, kubistischer und auch völlig abstrakter Sichtweise. Öl – und Acrylmalerei sowie Bleistiftzeichungen sind ihre bevorzugten Techniken.

 

Die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Heidrun Mora eröffnete die Ausstellung. Viktor A. Porodjuk als Leiter des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus betonte in seinen kurzen Begrüßungsworten, dass in dieser Galerie seit 2002 jährlich sechs bis acht Ausstellungen gezeigt werden und die Besucher und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Außenstelle des Amtes Märkische Schweiz „fast keine weißen Wände mehr kennen“. Künstler aus der Gemeinde und den Nachbarkommunen haben hier die Gelegenheit, die Ergebnisse ihres Schaffens einem breiten Publikum zu zeigen und die Besucher zu erfreuen.

Lieder zur Gitarre und ein kleines Büfett umrahmten die Eröffnung.

 

Fotos von der Eröffnung     --> hier
Bilder der Ausstellung         --> hier

Foto zur Meldung: "Blickwinkel"  - Sichtweisen einer Malerin
Foto: "Blickwinkel" - Sichtweisen einer Malerin


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