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Rehfelder und Zinndorfer bei Waldbrand im Einsatz

Rehfelde, den 10.06.2019

(IR) Zur Unterstützung der Feuerwehren im Landkreis Teltow-Fläming, die den Waldbrand bei Frankenförde bekämpften, forderte das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg die Brandschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland an. Unter Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Andreas Zwick haben der 1. und 2. Zug der Brandschutzeinheit MOL am 5. Juni den Waldbrand bei Frankenhörde bekämpft. Die eingesetzten Feuerwehren kamen aus Petershagen-Eggersdorf, Letschin, Rüdersdorf, Strausberg, Wriezen, Müncheberg und dem Amt Märkische-Schweiz.

 

Die Rehfelder Kameraden berichten vom Einsatz:

Am 05.06.2019 um 05.00 Uhr wurden die Brandschutzeinheiten aus MOL zu dem Waldbrand nach Jüterbog alarmiert. Da unser LF16-TS zur jährlichen Überprüfung in Borkheide war, füllten wir die Gruppen der Feuerwehren aus Klosterdorf und Zinndorf auf. Nachdem wir den Sammelplatz in Vogelsdorf erreicht hatten ging es geschlossen nach Jüterbog. Am Ziel angekommen hieß es, die Wasserversorgung für die Löschhubschrauber der Bundespolizei und die Tanklöschfahrzeuge sicher zu stellen. Nach ganzen 18 Stunden konnten wir uns wieder auf Wache einsatzbereit melden und zu unseren Familien zurückkehren.

Trotz des sehr anstrengenden Tages bei über 30 Grad und wenig Schatten waren wir sehr erfreut, dass sich die Anwohner schon fast mütterlich um uns gesorgt und verpflegt haben. Da freut man sich, dass das Ehrenamt tatsächlich noch geschätzt wird. Vielen Dank dafür. Ebenso haben wir uns sehr über die super Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Klosterdorf und Zinndorf gefreut. Einsatzende war gegen 23:15 Uhr.

 

Die Zinndorfer Kameraden berichten vom den Einsatz:

Am 05.06.2019 wurden wir um 05.00 Uhr früh durch die Leitstelle geweckt, um dann im Rahmen der Brandschutzeinheit MOL 2. Zug zum Sammelpunkt nach Vogelsdorf zu fahren, wo wir uns anschließend mit dem 1. Zug auf den Weg zum Einsatzgebiet bei Jüterbog machten. Um 08.30 Uhr bekamen wir den Befehl, die Wasserversorgung für die Hubschrauber sicherzustellen. Ab dem Mittag haben wir dann auch mit einer weiteren Leitung die Befüllung von TLF übernommen. Gegen 20 Uhr wurden wir von der Brandschutzeinheit Elbe Elster abgelöst. 21.15 Uhr machten wir uns nach einen anstrengenden Tag auf den Heimweg. Wir haben insgesamt 173.000 Liter Wasser in die TLF gepumpt, die dieses zur Einsatzstelle gebracht haben.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und Hilfsorganisationen vor Ort. Ein großer Dank geht an die Einwohner, welche uns mit Getränken und Essen versorgten und Stühle, Tische und Pavillons zur Verfügung stellten.

 

Bei der Brandschutzeinheit handelt es sich um eine Katastrophenschutzeinheit des Landkreises, die aus den Mitgliedern und Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren besteht. Sie kommen überörtlich zum Einsatz und unterstützen bei großen Waldbränden, oder aber auch großen Bränden und anderen Ereignissen, bei denen viele Einsatzkräfte gebraucht werden. Der letzte Einsatz der Brandschutzeinheit war erst im Jahr 2018 zu den Waldbränden in Brandenburg. 

 

Landrat Gernot Schmidt dankt den Einsatzkräften der Brandschutzeinheit des Landkreises Märkisch-Oderland für ihren Einsatz bei Frankenförde. „Für den gezeigten Einsatz der Kameradinnen und Kameraden in Teltow-Fläming gilt mein Dank und meine Anerkennung. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass unser System der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung tadellos funktioniert. Der Einsatz unserer Brandschutzeinheit hat gezeigt, dass wir sehr gut aufgestellt sind und wir uns auf die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren im Landkreis verlassen können, ganz gleich ob bei uns vor der Haustür oder zur Unterstützung anderer Landkreise.“

 

Der stellvertretende Kreisbrandmeister des Landkreises MOL Andreas Zwick fasst zusammen: „Ich bedanke mich nochmals bei unseren Einsatzkräften aus dem 1. und 2. Zug. Voller Stolz können wir sagen, dass alle dort, trotz der schwierigen Witterung und Einsatzlage einen ausgezeichneten Job gemacht haben.“

 

 

Foto: Copyright FF Zinndorf