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Heimatfreunde erinnern an Schriftsteller

Rehfelde, den 09.05.2018

(HeG) Wer war Moritz Heimann? Mit dieser Frage beschäftigte man sich gestern bei einem Informationsgespräch in der Heimatstube anlässlich des monatlichen Museumstages. Gründe dafür gab es genug, denn wer kennt schon das Werk von Moritz Heimann, geboren am 19.7.1868 in Werder.

Fast 150 Jahre mussten vergehen, um die Bekanntheit nun auch nach Rehfelde und Werder hineinzutragen. Denn in Kagel, wo Heimann später gewohnt hat und zur Schule ging, hatte der Heimatverein bereits 2015 eine Gedenktafel zur Erinnerung an Moritz Heimann vor der „Alten Schule“ errichtet. In einem Beitrag im „Märkischen Markt“ vom 09./10.8.2017 wird unter der Überschrift „Zu Unrecht vergessen“ darüber berichtet.

Martin Tesky, der Chef der Heimatstube, bezeichnete diesen Presseartikel in seiner Gesprächsrunde als den Beginn des Erinnerungsgedankens auch in Rehfelde. In der neuesten Ausgabe der Schriftenreihe „Rehfelder Heimatheft“ Nr. 1/2018 hat Kurt Gamerschlag aus Werder ausführlich über das Leben des deutschen Schriftstellers, Essayist und Verlagslektors jüdischer Herkunft geschrieben. Dadurch, so Martin Tesky, erfolgte bereits eine erste Würdigung und ausführliche Information für die Öffentlichkeit. Aber damit noch nicht genug.

In Werder soll in der Nähe des Wohnhauses von Moritz Heimann, auf dem Dorfanger, eine Erinnerungsstätte errichtet werden. Diese soll aus einem ansprechendem Findling bestehen, auf dem eine Gedenktafel angebracht wird. Der Entwurf des Textes wurde den Anwesenden vorgestellt.

Dieses Gemeinschaftsprojekt wird von der Gemeinde und dem Heimatverein Rehfelde organisiert und durchgeführt. Die Vorbereitungen für die Errichtung dieser Erinnerungsstätte laufen. Finanzielle Mittel und technische Voraussetzungen (z.B. den Transport des Findlings) müssen noch beschafft werden. Das Vorhaben wird von der Gemeinde ausdrücklich unterstützt. Die Zusage für eine finanzielle Beteiligung durch die Gemeinde liegt bereits vor.