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Bei Schließzeiten nichts übereilen- Bürgermeister will mit Beteiligten an rundem Tisch konstruktiv diskutieren

09.06.2020

 

Rehfelde (sdm) In der Bildungsausschusssitzung am Montagabend wurde ein Antrag eingereicht, der die Einführung von Schließzeiten in den kommunalen Kindertagesstätten durch den Amtsdirektor vorsieht. In der Diskussion wurde deutlich gemacht, dass es nach den Einschränkungen infolge von Corona nicht an der Zeit sei, schnelle Entscheidungen herbeizuführen, sondern alle Betroffenen und Beteiligten einzubeziehen.

So direkt nach den Auswirkungen der Corona-Krise sei es nicht sinnvoll, als erstes über Kitaschließzeiten zu diskutieren, stellte Rehfeldes Bürgermeister Patrick Gumpricht deutlich klar. Vielmehr stellt sich Gumpricht einen runden Tisch zwischen den Verantwortlichen der Kindereinrichtungen, Eltern und Vertretern der Gemeinde vor. „Wir müssen in Ruhe diskutieren, was möglich ist und was nicht“, so Rehfeldes Bürgermeister. Außerdem spricht er sich gegen generelle Schließzeiten aus. Sollte es diese dennoch geben, müssten sie „genau und klug abgesprochen sein, sodass der Anspruch der Eltern auch gewährleistet werden kann“.

Letztlich brachte Rehfeldes Bürgermeister seinerseits einen Antrag ein, die Entscheidung über mögliche Schließzeiten der kommunalen Einrichtungen in Rehfelde zu vertagen. Da es sich um eine „ständige Frage“ handle, rief Gumpricht einen runden Tisch aus, an dem „miteinander statt übereinander“ gesprochen werden soll, um eine Lösung dieser wichtigen Frage herbeizuführen. Nicht nur Rehfeldes Gemeindeoberhaupt schaue dieser Beratung zuversichtlich entgegen: Wenn alle aufeinander zugingen, sei der „Weg nur noch halb so lang“ und werde es ein gutes Ergebnis für Rehfelde, Werder und Zinndorf geben. Über den ersten Termin werde zeitnah per Bekanntmachung und Einladungen informiert, hieß es abschließend.

 

Foto: QUELLE: sD/MEsDIA/Stephan Dreyse