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Film- und Gesprächsabend

22. 07. 2016

(AR/MH) Am 30. Juni 2 016 fand im Gemeindehaus in Rehfelde Dorf ein Film- und Gesprächsabend zum Thema - Das Tagebuch und Leben der Anne Frank - statt. Anschließend an den sehr bewegenden Film kam es zu einem interessanten und beeindruckenden Gespräch mit einer Zeitzeugin, die dafür aus Berlin angereist war. Sie wohnte als Kind mit ihrer Mutter in der Innenstadt von Berlin und wurde am 03.02.1945 ausgebombt. Die 82-jährige Dame erzählte u.a., dass sie 1943 beim Rodeln ein Zigeunermädchen und deren Mutter kennengelernt hatte. Das Mädchen, mit dem sie befreundet war, wurde mit ihrer ganzen Familie von den Nazis abtransportiert. Die Zeitzeugin hörte nie mehr etwas von ihnen.

Anfang 1944 hatte sie ein jüdisches 14-jähriges Mädchen zur Freundin. Diese musste bei einer Nazi-Frau als Dienstmädchen sehr hart arbeiten und bekam viel zu wenig zu essen. Unsere Zeitzeugin, die selbst noch ein Kind war, brachte ihr heimlich Butterbrote mit. Als sie das jüdische Mädchen längere Zeit nicht mehr antraf, teilte ihr die Frau eines Kohlehändlers mit, dass es von den Nazis abgeholt wurde, sie richtete der Zeitzeugin noch deren Grüße aus. Schon als Kind ahnte die Zeitzeugin, dass etwas sehr Schlimmes geschehen war.

Als sie selbst als 10-jährige mit ihrer dunkelhaarigen, nicht jüdischen Tante nach Lebensmitteln anstand, schrie eine Frau hasserfüllt:„ … da ist ein Judenweib mit Kind …". Voller Entsetzen und Angst wären sie und ihre Tante weggelaufen.

Bis heute wirken all diese furchtbaren Erlebnisse in ihr nach, und sie kann nicht nachvollziehen, dass es immer noch Menschen gibt, die diese Naziideologie vertreten!

Es war ein sehr bewegender, betroffen machender Gesprächsabend, der gezeigt hat, wie wichtig es ist, immer wieder über diese schlimme vergangene Zeit zu sprechen, damit wir alle aus den verheerenden Ereignissen lernen und nichts in Vergessenheit gerät!

Die Akteure wollen gerne weitere interessante Filmabende mit anschließenden Gesprächen durchführen. Dabei wären sie über gewünschte Filmvorschläge dankbar. Bitte wenden Sie sich dazu an Mike Hinze (E-Mail: hinzemike@web.de oder per Telefon: 0160/7603803).

 

Foto: Lupo/pixelio.de

 

Bild zur Meldung: Foto: Lupo - pixelio.de

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