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Erstes Weihnachtssingen in Rehfelde

Rehfelde, den 21.12.2014

(ViP) Eine ideelle Anleihe nahmen die ehrenamtlichen Organisatoren bei einem bekannten Berliner Fußballclub. Beim ersten Treffen der Vertreter des Arbeitskreises Rehfelder Tourismus, der BürgerGemeinschaft Rehfelde, des Rehfelder Sängerkreises und der SG Grün – Weiss Rehfelde gab es neben dem Optimismus für die Idee auch ein wenig Skepsis, ob im Trubel der Weihnachtsvorbereitung in einem kleinen Dorf dies nicht untergehen könnte?

Mit jedem Treffen der Vorbereiter schwanden die Vorbehalte immer mehr und eine freudige Erwartungshaltung breitete sich aus, als die Werbebanner, Plakate und Wurfzettel und die Ankündigungen in den Medien in die Öffentlichkeit kamen und viele Briefe ihre Adressaten erreichten. Einzige unkalkulierbare Größe in der Vorbereitung war das Wetter am 20. Dezember 2014.

Und so kam es, wie es nicht kommen sollte. Nach wochenlanger Trockenheit begann das kleine Wintergewitter mit Regenschauern, matschigen Flocken mitten im Aufbau der Stände vor der „Zuschauertribüne“. So wurde kurzfristig improvisiert und die Veranstaltung  in den Bürgersaal, seine Flure und Durchgänge sowie auf die überdachte Terrasse verlegt. Das es dabei enger zuging an den Glühwein-, Puffer-, Grünkohl- und anderen weihnachtlichen Ständen nahmen alle Gäste mit viel Verständnis und Rücksicht in Kauf. Ob am Bastelstand der Familie Buchholz oder am Infostand des Familienensembles „FAMONY“ und all den Anderen. Überall herrschte freudige Erwartung.

Pünktlich zum Sonnenuntergang 15.56 Uhr begrüßte Carsten Kopprasch die sich dicht drängenden Gäste von drei bis 83 Jahren im Umfeld des Bürgersaales und gab einen kleinen Ausblick auf den Ablauf.

Dann übernahm in bewährter und begeisternder Weise der Sängerkreis mit drei Titeln die Einstimmung auf das gemeinsame Singen.

Inzwischen waren auch die kleinen „Singeheftchen“ und die Knicklichter an die vielen Gäste verteilt worden, von denen immerhin und das sehr erfreulich fast ein Drittel Kinder waren.

Dann, Überraschung für alle - auch für die Organisatoren, bot die Kindertanzgruppe des Sportvereins Grün-Weiss „bezipfelmützt“ bei mitreißenden Melodien zwei Darbietungen, die gekonnt und ausdrucksvoll durch die vier- bis neunjährigen selbst choreografisch begleitet wurden. Eine Begeisterungswelle riss die Gäste regelrecht mit. Tosender Beifall war ein schöner Lohn für die grün-weissen Zwerge.

Ohne Übergang traten plötzlich die Singeheftchen ihren Dienst an. Aus fast allen Kehlen und wirklich „voller Brust“ erklang das erste gemeinsame Weihnachtslied: „Guten Abend, schön Abend…“

Ein Moment der Stille und wie vom eigenen Erfolg überrascht hörte man das Knicken der Lichter, illuminierten die Singenden sich selbst und es ertönte fast zärtlich und ergriffen: „Sind die Lichter angezündet …“

Ein Bann schien gebrochen und noch weitere sechs Weihnachtslieder, begleitet vom Akkordeon der Chorleiterin Frau Grenz erklangen aus den Kehlen der mehr als 300 Rehfelder „Weihnachtssinger.“ War das noch zu toppen?

Ja, und so folgte mit einer kleinen Verzögerung, für die alle Verständnis aufbrachten, ein Schaufeuerwerk, gespendet von der Familie Helm-Strempel und ihrem post and more-Shop, die alle Hürden der Genehmigung überwanden und so mit Profibegleitung zeigen durften, was am Himmel über Rehfelde zum Jahreswechsel geboten werden kann.

Dank dem Amt Märkische Schweiz für die verständnisvolle Begleitung, Dank auch den Kameraden der FFW Rehfelde, die mit ihrem Tanklöschfahrzeug G-5 sicherten.

Wen wundert es dann noch, als Carsten Kopprasch die Frage nach einer Wiederholung 2015 stellte, dass ihm eine hundertfache Antwort „Ja“ entgegenschallte.

Weihnachtssingen, Liederweg – entwickelt Rehfelde – „Das Grüne Tor zur Märkischen Schweiz“ ein weiteres Alleinstellungsmerkmal in Ostbrandenburg?

Dank auch all denen, die zum Gelingen dieser tollen Sache für Groß und Klein beigetragen haben.

 

Bildergalerie vom Weihnachtssingen --> hier

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Erstes Weihnachtssingen in Rehfelde