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Integrations- und Sportförderung in Rehfelde bis 2020

Rehfelde, den 03. 03. 2014

Am 08. Januar 2014 fand in Rehfelde eine Gesprächsrunde auf Initiative des Integrationsbeauftragten des Landessportbundes zum Thema „Integration von Asylbewerbern in den Sportbetrieb der Gemeinde“ statt.

Teilnehmer der Beratung waren der Leiter des Heimes in Garzau, die Bürgermeister von Rehfelde und Garzau/Garzin, der Geschäftsführer des Kreissportbundes, der Vorsitzende des Bildungsausschusses der Gemeinde Rehfelde und ein Vorstandsmitglied der Sportgemeinschaft SG Grün-Weiss Rehfelde.

Es erfolgte eine Verständigung zu Sofortmaßnahmen der Integration von Sportlern in den Trainingsbetrieb der Sektion Fußball der SG Grün-Weiss Rehfelde.

Im Ergebnis der Diskussion wurde jedoch auch herausgearbeitet, dass die Integrationsfragen wesentlich komplexer und gründlicher zu erörtern sind, da davon auch andere Bereiche wie Schule, Hort, Kita, Jugendclub, öffentliche Plätze und Einrichtungen betroffen sind und es nicht nur Aufgabe der Gemeinden sein darf und kann, sondern hier auch Land und Landkreis Verantwortung übernehmen und Unterstützung geben müssen.

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Herr Carsten Kopprasch (Fraktion Die LINKE) hat im Ergebnis der o.g. Beratung ein konzeptionelles Thesen- und Diskussionspapier zum Thema „Integration, Inklusion und Sportförderung in Rehfelde bis 2020“ erarbeitet und es im Januar 2014 im Bildungsausschuss, im Hauptausschuss und beim Sportverein Grün-Weiss Rehfelde vorgestellt.

Wesentliche Themenschwerpunkte in diesem Papier sind:

  1. Öffentliche Einrichtungen als Begegnungsstätte für Sport- und Freizeit
  2. DFB-Stützpunkt MOL
  3. Integration Bewohner Asylbewerberheim Garzau
  4. Kooperation Sport - Schule, Kita`s, Hort, Jugendclub
  5. Kooperation Sport – Seniorenvertretungen
  6. Kooperation Sport – Gesundheitswesen
  7. Sportplatz als Bestandteil des Ortszentrums

Ziel ist es, neue Sport- und Freizeitangebote für jedermann zu schaffen, eine enge Zusammenarbeit mit betroffenen Vereinen, kommunalen Einrichtungen und Dienstleistern zu organisieren, eine Erweiterung und Neuerrichtung von Sportstätten vorzunehmen und die Entwicklung des Ortszentrums Rehfelde fortzuführen. Bei der Umsetzung dieser Themen sind  auch die Fragen zur Schaffung personeller Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung.

Bei Rekonstruktion und Ausbau der vorhandenen sowie die Errichtung neuer Sport- und Spielstätten geht es u.a. um die Erneuerung der Sanitäranlagen und die energetische Sanierung der Sporthalle, die energetische Erneuerung der Flutlichtanlage des Sportplatzes und die Modernisierung der Kegelbahnanlage, aber auch um Planungen für die Errichtung eines Bolz- und Kunstrasenplatzes, von Spielplätzen, einer Feuerwehrtrainingsbahn und einer Tennissportanlage. Die Maßnahmen sollen entsprechend einer noch zu erstellenden Prioritätenliste bis 2020 realisiert werden.

Die Bedeutung des Projekts geht weit über die Interessen der Gemeinde hinaus. Es zielt darauf ab, durch die Förderung des Sports wesentlich beizutragen zur:

  • Gesundheit durch den Ausgleich von Zivilisationsschäden, präventive Gesundheitsvorsorge sowie von Reha-Maßnahmen,
  • Entwicklungsbewältigung durch Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsaufgaben,
  • Lebenshilfe durch Inklusion und Selbstfindung von behinderten und älteren Menschen,
  • Integration von Migranten,
  • Völkerverständigung und zum Abbau von nationalen Vorurteilen und
  • Bewältigung sozialer und ethnischer Probleme.

Insofern sind hier vielfältige Kooperationen und eine breite Unterstützung von Außen gefragt. Mit diesem Projekt würde ein ländliches Zentrum des Sports für alle Generationen und insbesondere der Förderung des Kinder- und Jugendsportes entstehen und nachhaltig bewirtschaftet werden.

Im Hauptausschuss, Bildungsausschuss und im Vorstand der SG Grün-Weiss Rehfelde wurde empfohlen, zur Problematik mit Verantwortlichen aus Politik (Land, Kreis und Gemeinden), Verwaltung (Kreis, Amt) und Sport (LSB, KSB) einen Diskussions- und Verständigungsprozess einzuleiten. Hierzu fand am 27. Februar 2014 eine erste, hoffnungsvolle Beratung statt.

Der 1. Beigeordnete des Landkreises, Herr Amsel, der Leiter des Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamtes MOL, Herr Gebhardt, der Amtsdirektor des Amtes Märkische Schweiz, Herr Dammann, die Vertreterin des Kreissportbundes MOL, Frau Lindner und die Mitarbeiterin der Fördermittelgesellschaft LAG „Märkische Seen“, Frau Körmer haben sich sehr lobend über die konzeptionellen Überlegungen geäußert und bekräftigt, dass die benannten Inhalte auch in Übereinstimmung mit Schwerpunktsetzungen der Landes- und Kreispolitik stehen. Von allen Beteiligten wurde Unterstützung und Hilfestellung bei der Umsetzung von Schwerpunktthemen signalisiert. Einzelne Möglichkeiten und Vorschläge wurden bereits in der Beratung dargestellt.

Der Verständigungs- und Abstimmungsprozess soll im März und April 2014 fortgesetzt werden. Zugleich sollen in den  Gremien der Gemeinde zu den Ergebnissen und das weitere Vorgehen informiert, diskutiert und entsprechende Beschlüsse gefasst werden.

 

Carsten Kopprasch

Vorsitzender Bildungsausschuss der Gemeinde Rehfelde

 

Bild zur Meldung: Integrations- und Sportförderung in Rehfelde bis 2020

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