Wildblume des Monats: Das Berg-Sandglöckchen
Der Sommer geht in seine entscheidende Phase, viele Flächen sind trocken und eine freut sich darüber ganz besonders: das Berg-Sandglöckchen (Jasione montana).
Sie mag es trocken, sonnig und steinig
Sie hat noch weitere wohlklingende Namen wie Berg-Sandrapunzel, Sandknöpfchen, Bergnelke, Schaf-Skabiose. Aber halt, der Präfix “Berg” deutet ja an, dass sie eigentlich in höheren Lagen zu finden ist. Das liegt daran, dass sie es gern trocken, sonnig und steinig mag. Sogar sandige Böden sind ihr lieb (Magerrasen) und davon haben wir in der Gemeinde einige Flächen zu bieten, wie die Grillenwiese in Rehfelde oder am Ortsausgang Zinndorf (Richtung Lichtenow), weshalb sie auch bei uns im Flachland zu finden ist.
Bedrohte Schönheit
Bestäuben kann sie sich nicht selbst, sondern benötigt die Hilfe von verschiedensten Wildbienenarten, Faltern und Käfern. Auf der roten Liste ist diese violette Schönheit schon seit Jahren, und um auf ihre Schutzwürdigkeit aufmerksam zu machen, wurde sie 1990 zur Blume des Jahres gewählt.

