Artikel 2014

Stolze Bilanz präsentiert

(25.01.2014)

(HGH) Traditionell im Saal des Gasthauses „Zur alten Linde“ trafen sich gestern auf Einladung des Bürgermeisters Reiner Donath zahlreiche Vertreter des Rehfelder gesellschaftlichen Lebens zum Neujahrsempfang der Gemeinde. Carsten Kopprasch von der Fraktion DIE LINKE begrüßte auch zahlreiche auswärtige Gäste. Er richtete seinen Blick auf die Kommunalwahl im Mai, bei der vor allem die auf den Listen kandidierenden Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde für Wahlentscheidungen zur Gemeindevertretung und den Ortsbeiräten bestimmend sein sollten.

Bürgermeister Donath als Hauptredner des Abends zog eine stolze Bilanz für die vergangene Wahlperiode und das Jahr 2013. Die Höhepunkte des letzten Jahres wurden zuvor mit einer Videopräsentation anschaulich und lebendig aufgezeigt. Reiner Donath stellte fest, dass die Erfolge sowie auch die Probleme und Reserven in dieser Wahlperiode das Ergebnis des Handelns des Amtes Märkische Schweiz, der Gremien der Gemeinde, der kommunalen Einrichtungen, Parteien, Vereine, Feuerwehren, zahlreicher Bürger im Ehrenamt, der Gewerbetreibenden, Selbstständigen und der Vertragspartner ist. Er dankte mit herzlichen Worten allen Beteiligten.

Die Grußworte des Amtes Märkische Schweiz waren in diesem Jahr Marco Böttche vorbehalten, der den erkrankten Amtsdirektor vertrat. Auch die Partnergemeinde Zwierzyn mit Wójt Eugeniusz Krzyżanowski an der Spitze überbrachte ihre Grüße.

Für ihren besonderen Einsatz und ihre Leistungen wurden mit Urkunde und Sachpreis ausgezeichnet:

  • Rimma Mänz – BGR e.V – für ihre aktive Arbeit im Bildungsausschuss und in der Arbeitsgruppe Partnerschaft
  • Wolfgang Krieg – FFw Rehfelde – der die Alters- und Ehrenabteilung der Wehr seit dem Jahr 2010 engagiert leitet
  • Jürgen Skowasch - Förderverein der KITA Fuchsbau – der dem Verein seit 10 Jahren vorsteht
  • Andreas Boyè – Rehfelder Dorfangerverein anno 1247 e.V. – der als Vereinsvorsitzender aktiv sich für die Belange in Rehfelde-Dorf einsetzt
  • Uwe Schwemm - Anglerverein Rehfelde e.V. – für seinen Tätigkeit als Jugendwart im Angelverein und die aufwändige Arbeit mit der Arbeitsgemeinschaft
  • Inge-Lore Jung – Rehfelder Sängerkreis e.V. – für ihre Arbeit als Vereinsvorsitzende mit über 40 Veranstaltungen des Sängerkreises im Jahr 2013
  • Teresa Ostalowska – Leiterin des Kulturhauses in Zwierzyn – die für viele Veranstaltungen im Rahmen der Gemeindepartnerschaft verantwortlich zeichnete
  • Torsten Franke - Gemeindevertreter Fraktion „Für“ – für sein Engagement besonders auf den Gebieten Umwelt, Natur und Alleenschutz
  • Michael Henschke – Gemeindevertreter Fraktion BGR – für seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender im Ortsentwicklungsausschuss
  • Carsten Kopprasch – Gemeindevertreter Fraktion DIE LINKE – für seine Arbeit als Fraktionsvorsitzender
  • Heidrun Mora - Gemeindevertreterin Fraktion BGR – für ihr Wirken als Stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende im Finanzausschuss

Mit Geldprämien und einem herzlichen Dank für ihre Arbeit wurden die drei Fördervereine der Freiwilligen Feuerwehren Rehfelde, Werder und Zinndorf geehrt.

Höhepunkt der Ehrungen war die Eintragung in das Ehrenbuch der Gemeinde, mit der die Initiativen und Leistungen von Martin Tesky, Vorsitzender der IG Heimatfreunde e.V. besonders hervorgehoben und gewürdigt wurden.

Überrascht und gut unterhalten hat Carsten Paschwitz die Gäste mit seiner gelungenen musikalischen Umrahmung und dem Rehfelde-Lied zum Abschluss des offiziellen Teiles.

Starken Beifall fand Reiner Donath‘s Information, dass er als Einzelbewerber erneut für das Amt des Bürgermeisters antritt. Er sagte: „Da mir die Zukunft Rehfeldes am Herzen liegt, meine eigenen Vorstellungen noch nicht vollendet sind, eine Anzahl ernst zu nehmender Menschen aus unserer Kommune mich ermuntert haben, gebe ich offiziell bekannt, zu den Kommunalwahlen zu kandidieren. Lassen Sie uns optimistisch in die Zukunft gehen.“

 

Artikel in MärkischeOnlineZeitung --> hier

[Bilanz der Gemeinde Rehfelde - Wahlperiode 2008 bis 2014]

 

Foto zu Meldung: Stolze Bilanz präsentiert

 

Eintrag in das Ehrenbuch der Gemeinde

(27.01.2014)

(HGH) Beim Neujahrsempfang am vergangenen Freitag wurde das Ehrenbuch der Gemeinde um einen Eintrag fortgeschrieben. Mit Dank und Anerkennung für sein Wirken wurde Martin Tesky geehrt. Bürgermeister Reiner Donath führte in seiner Laudatio aus:

"Herr Martin Tesky ist seit seinem Zuzug nach Rehfelde ehrenamtlich überdurchschnittlich für das Allgemeinwohl der Bürger und die Gemeinschaft der Gemeinde mit unseren Dörfern und Wohngebieten wirksam.

Mit Beharrlichkeit, Ausdauer, Ideenreichtum und zeitlich großem Aufwand leitet er die IG Rehfelder Heimatfreunde e.V. als dessen Vorsitzenden erfolgreich seit über zehn Jahren. Auf seine Initiative hin, als Organisator und oft als Referent, wurde die Bildungs- und Informationsreihe „Rehfelder Gespräche“ mit über 100 Gesprächen in mehr als elf Jahren durchgeführt. Er hat ehrenamtlich vielfältige ortschronistische Aktivitäten vorgenommen, so z.B. als Autor mehrerer Broschüren zu geschichtlichen Fakten und Persönlichkeiten von Rehfelde, zuletzt u.a. die Erarbeitung und Veröffentlichung der Chronik des Ortsteiles Zinndorf. Mit dem Aufbau der Rehfelder Heimatstube, der Dauerausstellung, dem Archiv und Fundus sowie insbesondere den jährlichen Spezial- und Wechselausstellungen wurde durch Herrn Tesky etwas sehr Dauerhaftes geschaffen.

Herr Tesky ist einer der wesentlichen Mitinitiatoren der Tourismusentwicklung in und um Rehfelde. Dazu zählen z.B. die Erstellung von touristischen Karten und Informationen sowie die Durchführung geschichtlicher Wanderungen. Wesentliche Beiträge wurden von ihm auch bei der Initiierung, Errichtung, ständigen Erweiterung und Instandhaltung des Rehfelder Naturlehrpfades geleistet. Mit seinen oft auch kritischen Gedanken aus der Geschichte für die Gestaltung der Gegenwart und Zukunft hat er eng mit Partnern der Gemeinde und anderen Vereinen und Einrichtungen zusammengearbeitet. Mit seinem bisherigen Wirken und den erzielten Ergebnisse hat Herr Tesky wesentlich dazu beigetragen, bleibende Werte für Rehfelde zu schaffen und das Gemeinwohl  zu entwickeln.

Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass er auch zukünftig mit seinen Ideen und seinen aktiven Wirken die Entwicklung von Rehfelde mit beeinflusst."

An dieser Stelle soll auch erwähnt sein, dass Martin Tesky aktiv mit zahlreichen Beiträgen diese Internetseite mitgestaltet - herzlichen Dank dafür. Die InternetRedaktion setzt auch weiter auf seine Mitarbeit.

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Ziele und Projekte des TransOderna EVTZ ab 2015

(20.02.2014)

(IR) Der  Gründungsprozess zum Eurodistrikt "TransOderana EVTZ" wurde im Juli 2009 in Gang gesetzt.

Gegenwärtig sind 13 deutsche und 18 polnische Mitglieder dabei, die erarbeiteten Gründungsdokumente zur Beschlussfassung in den Gemeinden, Städten und Landkreisen vorzubereiten. In der Pressemitteilung 01/2014 wird nochmals auf den Nutzen dieses EVTZ für die Entwicklung des ländlichen Raumes und der Städte  im Einzugsgebiet der Eisenbahnverbindung von Berlin bis nach Pila aufmerksam machen.

 

[Pressemitteilung 01/2014]

[Modellregion Ostbahn - deutscher Bereich]

[Modellregion Ostbahn - gesamt]

 

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Die alte Eiche ist gerettet

(03.03.2014)

(CV) Die wahrscheinlich älteste Eiche steht in Rehfelde in der Rudolf-Breitscheid-Straße gegenüber dem Friedhof. Ihr Alter könnte 370 Jahre betragen. Nachdem es gegen das Fällen dieses Baumes Widerstand gab, ist eine neue Lösung eingetreten. Das Amt hat ein Baumgutachten erstellen lassen. Der Baum wird nicht gefällt, obwohl er geschädigt ist.

Neueste Untersuchungen ergaben, dass er noch zehn Jahre auf alle Fälle existieren kann und keine Gefährdung darstelle, wenn er gepflegt werde. Er muss um 20 % eingekürzt werden und die Austriebe müssen entfernt werden. Das tiefe Loch auf der Rückseite bleibt bestehen und die Eisennägel werden entfernt.

Vielen Dank an unseren Bürgermeister und die Gemeindevertretung, die die Baumrettung eingeleitet haben. Gut finden wir auch die Idee, eine Liste aller schützenswerter Bäume im Gemeindegebiet zu erstellen.

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Integrations- und Sportförderung in Rehfelde bis 2020

(03.03.2014)

Am 08. Januar 2014 fand in Rehfelde eine Gesprächsrunde auf Initiative des Integrationsbeauftragten des Landessportbundes zum Thema „Integration von Asylbewerbern in den Sportbetrieb der Gemeinde“ statt.

Teilnehmer der Beratung waren der Leiter des Heimes in Garzau, die Bürgermeister von Rehfelde und Garzau/Garzin, der Geschäftsführer des Kreissportbundes, der Vorsitzende des Bildungsausschusses der Gemeinde Rehfelde und ein Vorstandsmitglied der Sportgemeinschaft SG Grün-Weiss Rehfelde.

Es erfolgte eine Verständigung zu Sofortmaßnahmen der Integration von Sportlern in den Trainingsbetrieb der Sektion Fußball der SG Grün-Weiss Rehfelde.

Im Ergebnis der Diskussion wurde jedoch auch herausgearbeitet, dass die Integrationsfragen wesentlich komplexer und gründlicher zu erörtern sind, da davon auch andere Bereiche wie Schule, Hort, Kita, Jugendclub, öffentliche Plätze und Einrichtungen betroffen sind und es nicht nur Aufgabe der Gemeinden sein darf und kann, sondern hier auch Land und Landkreis Verantwortung übernehmen und Unterstützung geben müssen.

Der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Herr Carsten Kopprasch (Fraktion Die LINKE) hat im Ergebnis der o.g. Beratung ein konzeptionelles Thesen- und Diskussionspapier zum Thema „Integration, Inklusion und Sportförderung in Rehfelde bis 2020“ erarbeitet und es im Januar 2014 im Bildungsausschuss, im Hauptausschuss und beim Sportverein Grün-Weiss Rehfelde vorgestellt.

Wesentliche Themenschwerpunkte in diesem Papier sind:

  1. Öffentliche Einrichtungen als Begegnungsstätte für Sport- und Freizeit
  2. DFB-Stützpunkt MOL
  3. Integration Bewohner Asylbewerberheim Garzau
  4. Kooperation Sport - Schule, Kita`s, Hort, Jugendclub
  5. Kooperation Sport – Seniorenvertretungen
  6. Kooperation Sport – Gesundheitswesen
  7. Sportplatz als Bestandteil des Ortszentrums

Ziel ist es, neue Sport- und Freizeitangebote für jedermann zu schaffen, eine enge Zusammenarbeit mit betroffenen Vereinen, kommunalen Einrichtungen und Dienstleistern zu organisieren, eine Erweiterung und Neuerrichtung von Sportstätten vorzunehmen und die Entwicklung des Ortszentrums Rehfelde fortzuführen. Bei der Umsetzung dieser Themen sind  auch die Fragen zur Schaffung personeller Rahmenbedingungen von besonderer Bedeutung.

Bei Rekonstruktion und Ausbau der vorhandenen sowie die Errichtung neuer Sport- und Spielstätten geht es u.a. um die Erneuerung der Sanitäranlagen und die energetische Sanierung der Sporthalle, die energetische Erneuerung der Flutlichtanlage des Sportplatzes und die Modernisierung der Kegelbahnanlage, aber auch um Planungen für die Errichtung eines Bolz- und Kunstrasenplatzes, von Spielplätzen, einer Feuerwehrtrainingsbahn und einer Tennissportanlage. Die Maßnahmen sollen entsprechend einer noch zu erstellenden Prioritätenliste bis 2020 realisiert werden.

Die Bedeutung des Projekts geht weit über die Interessen der Gemeinde hinaus. Es zielt darauf ab, durch die Förderung des Sports wesentlich beizutragen zur:

  • Gesundheit durch den Ausgleich von Zivilisationsschäden, präventive Gesundheitsvorsorge sowie von Reha-Maßnahmen,
  • Entwicklungsbewältigung durch Unterstützung der Bildungs- und Erziehungsaufgaben,
  • Lebenshilfe durch Inklusion und Selbstfindung von behinderten und älteren Menschen,
  • Integration von Migranten,
  • Völkerverständigung und zum Abbau von nationalen Vorurteilen und
  • Bewältigung sozialer und ethnischer Probleme.

Insofern sind hier vielfältige Kooperationen und eine breite Unterstützung von Außen gefragt. Mit diesem Projekt würde ein ländliches Zentrum des Sports für alle Generationen und insbesondere der Förderung des Kinder- und Jugendsportes entstehen und nachhaltig bewirtschaftet werden.

Im Hauptausschuss, Bildungsausschuss und im Vorstand der SG Grün-Weiss Rehfelde wurde empfohlen, zur Problematik mit Verantwortlichen aus Politik (Land, Kreis und Gemeinden), Verwaltung (Kreis, Amt) und Sport (LSB, KSB) einen Diskussions- und Verständigungsprozess einzuleiten. Hierzu fand am 27. Februar 2014 eine erste, hoffnungsvolle Beratung statt.

Der 1. Beigeordnete des Landkreises, Herr Amsel, der Leiter des Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamtes MOL, Herr Gebhardt, der Amtsdirektor des Amtes Märkische Schweiz, Herr Dammann, die Vertreterin des Kreissportbundes MOL, Frau Lindner und die Mitarbeiterin der Fördermittelgesellschaft LAG „Märkische Seen“, Frau Körmer haben sich sehr lobend über die konzeptionellen Überlegungen geäußert und bekräftigt, dass die benannten Inhalte auch in Übereinstimmung mit Schwerpunktsetzungen der Landes- und Kreispolitik stehen. Von allen Beteiligten wurde Unterstützung und Hilfestellung bei der Umsetzung von Schwerpunktthemen signalisiert. Einzelne Möglichkeiten und Vorschläge wurden bereits in der Beratung dargestellt.

Der Verständigungs- und Abstimmungsprozess soll im März und April 2014 fortgesetzt werden. Zugleich sollen in den  Gremien der Gemeinde zu den Ergebnissen und das weitere Vorgehen informiert, diskutiert und entsprechende Beschlüsse gefasst werden.

 

Carsten Kopprasch

Vorsitzender Bildungsausschuss der Gemeinde Rehfelde

 

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Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde

(04.03.2014)

Unter dem Motto: “Für ein sauberes, lebenswertes Rehfelde“ führt die Gemeinde Rehfelde auch in diesem Jahr wieder einen Frühjahrsputz in allen Orts- und Gemeindeteilen durch. Er findet am Sonnabend, den 12. April 2014, von 09.00 bis 12.00 Uhr statt.

Die Gemeinde Rehfelde ruft alle Einwohner, Institutionen, Parteien, Vereine, Betriebe und Gewerbetreibenden auf, sich daran zu beteiligen. Möglichkeiten, sich zu betätigen gibt es viele, angefangen vom eigenen Wohnumfeld. Oder Sie schließen sich den bereits gemeldeten Initiativen an:

Naturlehrpfad, Anlage Herrensee, Am Stern, Wanderwege und Liedpunkte, Kita Fuchsbau und REH-Kids, Werder am Anger, Rehfelde-Dorf am Anger, Zinndorf am Anger, Parkanlage Lessingstraße, Radlerpoint.

Wenn Sie dennoch nicht wissen, wo und wie Sie sich nützlich machen können, dann wenden Sie sich bitte an den verantwortlichen Koordinator und Gemeindevertreter, Gerhard Schwarz, Tel. 033435-76136 oder E-Mail: .

Für leibliche Stärkung ist gesorgt.

Am Abend findet für alle Bürger der Gemeinde um 20.00 Uhr Tanz im Bürgerzentrum statt.

Helfen Sie mit, unsere Gemeinde schöner und wohnlicher zu machen. Ihre Tatkraft, aber auch Ihre Ideen und Vorschläge sind willkommen.

Reiner Donath

Bürgermeister

 

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Wahlvorschläge für Rehfelde bestätigt

(25.03.2014)

(HGH) Der Wahlausschuss des Amtes Märkische Schweiz hat in seiner heutigen Sitzung die Wahlvorschläge für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 behandelt. Die Beratung war öffentlich und rund 30 Bürgerinnen und Bürger als Vertrauensleute für die Wahlvorschläge waren neben den Mitgliedern des Ausschusses im Buckower Ratssaal anwesend.

Für die Rehfelder Gemeindevertretung, den ehrenamtlichen Bürgermeister für Rehfelde und für die Ortsbeiräte in Werder und Zinndorf wurden folgende Wahlvorschläge beraten und bestätigt.

 

In unserer Gemeinde stellen sich für die Gemeindevertretung 64 Bürgerinnen und Bürger auf folgenden Listen zur Wahl:

  • DIE LINKE – 13
  • Listenvereinigung SPD/AWG – 16 
  • CDU – 9 
  • FDP – 2
  • BGR e.V. – 12
  • Wählergruppe ZUKUNFT – Liste Donath - 12

 

Drei Bewerber stellen sich zur Wahl als ehrenamtlicher Bürgermeister

  • Patrick Gumpricht für die Listenvereinigung SPD/AWG
  • Rudolf Heller für die CDU
  • Reiner Donath als Einzelvorschlag Donath

 

Für den Ortsbeirat Werder stehen fünf Kandidaten zur Wahl:

  • Listenvereinigung SPD/AWG – 2
  • CDU – 1
  • Wählergruppe Werder – 2

Bei der Bestätigung der Kandidaten für diesen Ortsbeirat musste der Gesetzestext herangezogen werden, da eine unzulässige Doppelkandidatur vorlag (ein Kandidat auf zwei Listen). Der Kandidat wurde gestrichen.

 

Für den Ortsbeirat Zinndorf stehen neun Kandidaten zur Wahl:

  • FDP – 1
  • Wählergruppe Zinndorf – 4
  • Aktive Wählergruppe - 4 

 

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Vertreter-Debatte scheidet Geister

(11.04.2014)

(IR) Unter obiger Überschrift berichtet die MärkischeOnlineZeitung von der Gemeindevertretersitzung am Dienstag in dieser Woche. Rehfelde gehört zu jenen Kommunen des Wasser- und Bodenverbands Stöbber-Erpe, die nach der "Grenz-Bereinigung" Mitglied in zwei Verbänden sind. Über die zu bestellenden Vertreter entzündete sich am Dienstag die Debatte - und Vorwürfe standen im Raum.

Lesen Sie den Artikel --> hier

 

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Rasen bebte im Tanzrhythmus

(02.05.2014)

(HGH) Schwungvolle Tänzer begeisterten beim Rehfelder Sport- und Volksfest die zahlreichen Zuschauer. Mit ungezählten Video-Kameras, iPhones und Smartphones, iPads und Tablet-PC wurde alles filmisch festgehalten und auch mit unzähligen Klicks fotografisch dokumentiert.

Das erste Deutsch-polnische Tanzfestival im Rahmen der Gemeindepartnerschaft mit Zwierzyn führte vier Ensembles auf den grünen Rasen. Von der Sportgemeinschaft Grün-Weiss waren die Line Dancers, die Kindertanzgruppe und die Aerobic-Truppe am Start. Die Line Dancer waren mit Schirmen ausgerüstet und tanzten nach einem international bekannten Musiktitel. Höhepunkt bei der Kindertanzgruppe war die Mitwirkung von Geschwistern, Eltern und Großeltern der kleinen Tänzerinnen und dem jungen Tänzer, die gemeinsam einen Tanz absolvierten. Die 1. Mai Choreografie der Aerobic-Truppe kann auf der Homepage nachgelesen werden und beginnt so: „2 Basic over - 3 grapevine (ums Brett) - Lufthansa über's Brett zurück - Repeeter Rück …“. Deutlich wurde, dass diese Bewegung einfach gut für die Gesundheit sein muss. Aus Zwierzyn kam ein junges Team, das zu harten Rhythmen sein Können zeigte.

Es hat allen Mitwirkenden Spaß gemacht, Carsten Kopprasch hat fachkundig moderiert und allen Zuschauern hat es gefallen, wie der lautstarke Beifall zeigte. 

Bilder vom Festival --> hier

 

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Rehfelder Künstler finden großes Interesse

(05.05.2014)

(HGH) Die Offenen Ateliers 2014 stießen am Wochenende in Rehfelde auf regen Zuspruch von Kunstinteressierten. Nicht nur Rehfelder, sondern auch Besucher aus der Region fanden den Weg zu den Offenen Ateliers in der Gemeinde. Das Wetter hat es gut gemeint. An den Ausstellungstagen war es trocken und den Freiluftpräsentationen stand aus dieser Sicht nichts im Wege.

Elvira Mewes im Hasenweg, Carsten Paschwitz in der Eisenbahnstraße und Jürgen Wenzel und Jens Mildner im Quellweg präsentierten ihre Werke am Sonnabend und Sonntag. Am Sonnabend hatte Sigrid Münter ihr Kreativstudio in der Schillerstrasse geöffnet. Den Besuchern wurde eine breite Palette künstlerischen Schaffens dargeboten.

Bei Elvira Mewes war die Magie der Farben und die Wirkung ihrer Kunstwerke im Licht der freien Natur zu entdecken.

Jürgen Wenzel und Jens Mildner präsentierten Malerei, Grafik, Fotografie, Holzskulpturen, Mitmachaktionen, Druckvorführungen. So breit und fast kaum zu überblicken war das Angebot zum Sehen, Staunen und Bewundern. Auch dem eigenen Schaffen der Besucher wurde mit Linolschnittarbeiten und Brettspielen Möglichkeit und Raum zur künstlerischen und geistigen Betätigung gegeben. Allein der Aphorismengarten ist einen Besuch wert und kann die Sinne schärfen.

Immer wieder Hochachtung und Erstaunen findet die Maltechnik „fingergemalt und gewischt“, mit der Carsten Paschwitz seine Werke kreiert. Lesen Sie mehr über den Künstler --> hier

Die MOZ berichtet über Carsten Paschwitz im letzten Absatz des Artikels über die Offenen Ateliers. --> Lesen Sie hier

 

Fotoserien

 

Anmerkung: Das Kreativstudio Münter konnte aus Termingründen am Sonnabend nicht von der InternetRedaktion besucht werden.

 

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Wahlergebnisse am Sonntag in Echtzeit abrufbar

(19.05.2014)

(IR) Für die bevorstehenden Kommunalwahlen am 25. Mai 2014 bietet das Amt Märkische Schweiz am Wahlabend auf seiner Webseite die aktuellen Ergebnisse der Auszählungen in Echtzeit an.

Unter folgenden Link gelangt man direkt zur Übersicht der einzelnen Wahlarten.

http://www.amt-maerkische-schweiz.de/cms/front_content.php?idcat=260

Neben dieser Darstellung im Internet besteht auch die Möglichkeit, die Ergebnisse per kostenloser App abzurufen.

Die App heißt „Wahlportal“ und ist wie folgt verfügbar:

 

Die mobile Präsentation kann auch direkt auf über http://www.amt-maerkische-schweiz.de/wahlen/app/index.html gestartet werden.

 

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Gemeinde und Genossenschaft

(19.05.2014)

In einem Beitrag der MOZ vom 15. Mai 2014 mit der Überschrift „Kita-Erhalt und EigenEnergie-Kritik“ wird die Darstellung von Klaus Emmerich zur Genossenschaft Rehfelder-EigenEnergie dargestellt. Wörtlich heißt es: „dass sich die Rehfelder Genossenschaft EigenEnergie mit Hilfe von finanziellen Mitteln der Gemeinde gegründet hat, obwohl diese keine kommunale Einrichtung sei und Beschlüsse, die deren Wohle dienen würden, mit Mehrheiten auch gegen Bürgerinteressen durchgesetzt würden“.

Diese Aussage, dass sich die o.g. Genossenschaft mit Hilfe von finanziellen Mitteln der Gemeinde gegründet hat, ist unwahr. Richtig ist:

Mit Beschluss 46/2012 der Gemeinde Rehfelde vom 30.10.2012 - 9 Ja Stimmen und 5 Gegenstimmen - ist die Gemeinde Rehfelde mehrheitlich der o. g. Genossenschaft beigetreten.

Für alle nachzulesen die Beschlussvorlage:

Die Gemeindevertretung Rehfelde beschließt:

  1. den Beitritt der Gemeinde Rehfelde zur Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie i.G. zum nächstmöglichen Zeitpunkt entsprechend des Satzungsentwurfes vom 26.09.2012 der Genossenschaft; (siehe Anlage) mit max. 4 Geschäftsanteilen.
  2. die Einzahlung des Geschäftsanteils in Höhe von max. 1.000 Euro zur Beteiligung an der Genossenschaft;
  3. die Wahl eines Gemeindevertreters zur Vertretung der Gemeinde in den Organen der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie i.G.
  4. Der Amtsdirektor des Amtes Märkische Schweiz wird beauftragt, für die Gemeinde Rehfelde zu handeln.

Die Behauptung der CDU im Weckruf, die Rehfelder Genossenschaft EigenEnergie würde sich mit Mitteln der Gemeinde Rehfelde finanzieren ist ebenfalls unwahr.

Die Gemeinde Rehfelde hat ihre 4 Genossenschaftsanteile a 250,00 Euro in die o.g. Genossenschaft eingezahlt, wie auch die 126 Gründungsmitglieder ebenfalls ihren Anteil von je minimal 250,00 Euro eingezahlt haben.

Die Rechnung, die im Zusammenhang mit dem Turnhallendach für zusätzliche Aufwendungen entstanden ist, wurde innerhalb der Zahlungsfrist, so Aussage die des Stellvertreters des Amtsdirektors, Herr Böttche beglichen.

 

Diplom Ökonom Heidrun Mora - Vorsitzende des Finanzausschusses

 

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Gemeinde und Finanzen

(21.05.2014)

(IR) Über die Entwicklung der Einnahmen der Gemeinde aus der Gewerbesteuer und über die Arbeit im Finanzausschuss informiert Heidrun Mora, die Ausschussvorsitzende. Lesen Sie ihre Informationen unter Weiterführende Informationen - Downloads

[Gemeinde und Finanzen]

 

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Cabanossi-Suppe - scharf gewürzt

(26.05.2014)

(IR) Unter der Überschrift "Rühren und Würzen statt Politik" berichtet heute die MärkischeOnlineZeitung vom Benefiz-Kochen für den Verein Lebenshilfe am vergangenen Freitag. Der Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath kochte mit und servierte eine scharfe Cabanossi-Suppe.

Lesen Sie den Artikel --> hier

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Reiner Donath wiedergewählt

(26.05.2014)

(IR) Am gestrigen Wahlsonntag wurde neben Europaparlament und dem Kreistag Märkisch-Oderland auch und vor allem über die Zusammensetzung der kommunalen Gremien in unserer Gemeinde abgestimmt. Nach dem vorläufigen Endergebnis sieht es wie folgt aus:

Knapp 51% der wahlberechtigten Rehfelder haben ihre Stimme für einen der drei Bürgermeister-Kandidaten abgegeben. Im Ergebnis ist der Alte auch der Neue – Reiner Donath wurde mit 63,47% wiedergewählt. Seine Mitbewerber Patrick Gumpricht und Rudolf Heller erreichten 21,96% bzw. 14,57%.

In der Gemeindevertretung wirken in der neuen Wahlperiode je vier Kandidaten für DIE LINKE und die Wählergruppe Zukunft, je drei Kandidaten für SPD/AWG und BGR und zwei Kandidaten für die CDU. Die FDP konnte keinen Sitz erreichen.

Für die Wahl der Ortsbeiräte in Werder und Zinndorf wurde mit 58,21% und 61,92% eine hohe Wahlbeteiligung verzeichnet. Bis auf die FDP in Zinndorf konnten alle Parteien und Wählergruppen Kandidaten für die Ortsbeiräte durchbringen.

Die detaillierten Ergebnisse der Wahl --> hier

Allen gewählten Kandidaten und Kandidatinnen wünscht die InternetRedaktion viel Erfolg in der ehrenamtlichen Tätigkeit.

 

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Gemeinde und Eigenkapital

(14.06.2014)

Heidrun Mora - Ehemalige Vorsitzende des Finanzausschusses und neu gewählte Vertreterin in der Gemeindevertretung schreibt zum Abschluss ihrer Artikel-Serie zum Eigenkapital der Gemeinde:

 

Wissen Sie, dass unsere Gemeinde über Eigenkapital verfügt? Eigenkapital ist die Differenz des Vermögens auf der Aktivseite und Passivseite der Bilanz.

Zur Aktivseite gehören

  • Unbebaute und bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
  • Grundstücke und Bauten des Infrastrukturvermögens, z. B. Straßen
  • Fahrzeuge, Maschinen und technische Anlagen
  • Betriebs- und Geschäftsausstattungen
  • Forderungen
  • Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Auf der Passivseite stehen

  • Eigenkapital
  • Sonderposten
  • Rückstellungen, z.B. Pensionen
  • Verbindlichkeiten, z.B. bei Kreditinstituten - langfristiger Kredit

 

Laut. geprüfter Abschlüsse des Rechnungsprüfungsamtes Lebus wurde für unsere Gemeinde folgendes Eigenkapital ausgewiesen

  • per 31.12.2011         12.605.723,04 Euro    
  • per 31.12.2012         13.034.339,81 Euro
  • per 31.12.2013         12.801.071,46 Euro ( vorläufig)       

 

Die viel größere Stadt Strausberg hat ein Eigenkapital von 90 Mio€. Das verkündete die Bürgermeisterin, Frau Elke Stadler, auf dem Jahresempfang der Stadt Strausberg.

Die verfügbaren liquiden Mittel  unserer Gemeinde betragen per heute 1.324.436,38€.

Ich weiß die oben genannten Zahlen sind sehr trocken, aber sie sagen etwas über die Entwicklung unserer Gemeinde aus. Ich denke, wir Einwohner können stolz auf die Entwicklung unserer Gemeinde Rehfelde sein! Aber wissen Sie das größte Eigenkapital unserer Gemeinde sind wir Einwohner selbst, mit unserem Fleiß und Engagement für unsere Gemeinde!

 

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Begegnung mit Singen und Tanzen in Zwierzyn

(15.06.2014)

(HGH) Ein Bus voller fröhlicher Rehfelder machte sich am vergangenen Sonnabend auf den Weg nach Zwierzyn zu den Gemeindetagen der Partnergemeinde. Alle Mitfahrer hatten einen Beitrag im Gepäck, um Rehfelde beim dortigen Fest zu präsentieren.

Für die polnischen Festbesucher wurde ein Ausstellungspavillon ausgestaltet. Das Rehfelder Präsentationsbanner bot starke Bilder der Gemeinde, Undine Herlinger zeigte eine Auswahl ihrer Bilder und farbige Seidentücher, das Fotostudio „beladiaz“ präsentierte ausdrucksstarke Fotos, von Hildegard Götz wurden Keramikarbeiten und von der Handarbeitsgruppe Proben des künstlerischen Geschicks ausgestellt. Den Tourismus präsentierte der Arbeitskreis Rehfelder Tourismus. Die zweisprachigen Flyer, das Liederheft und die Lilienkekse fanden reges Interesse. Die Vorsitzende des Rehfelder Sängerkreises Inge-Lore Jung hatte Fotobücher im Gepäck, die aus Anlass des „Frühlingssingens ohne Grenzen“ über den gemeinsamen Auftritt in der Gaststätte „Zur alten Linde“ während der Probe und dem Gesang im Saal entstanden und an den polnischen Chor übergeben wurden.

In der Bühnenshow überzeugte Katrin Röder mit zwei eindrucksvollen Gesangssoli. Den Titel „Atemlos“ begleiteten sogar spontan die „Crazy Basement Liners“ tänzerisch. Bei ihrem eigenen Auftritt wurden die LineDancer in ihrer Choreografie mit den pinkfarbenen Regenschirmen stark vom Wind beeinflusst und hielten ihm tapfer Stand. Stimmkräftig boten die mitreisenden Hobbysänger zwei deutsche und zwei polnische Volkslieder vom Liederweg dar. Auf der Hinfahrt im Bus wurde vorher kurz geprobt. Beim Titel „Hej, Sokoly“ kamen die polnischen Freunde mit auf die Bühne und gemeinsam wurden die Strophen stimmkräftig gesungen. Besonders schön war, dass der Akkordeonspieler eines polnischen Chores voller Freude die Initiative ergriff und mit den deutschen und polnischen Sängern für überaus gute Stimmung sorgte, die mit großem Applaus von den angereisten Rehfeldern Hijackern und den polnischen Zuschauern zum Ausdruck kam.

In der Rückschau auf die nunmehr 10-jährige Gemeindepartnerschaft konnte eine positive Bilanz gezogen werden. Die Rehfelder und Zwierzyner Bürgermeister und Stellvertreter posierten noch einmal für den Fotografen. Lutz Schwarz – einer der Initiatoren der Partnerschaft – wurde von den polnischen Partnern mit herzlichen Worten und kleinen Geschenken für seinen bevorstehenden Umzug aus diesem Kreis verabschiedet. Ein herzlicher Glückwunsch wurde Reiner Donath zu seiner Wiederwahl als Bürgermeister ausgesprochen, verbunden mit dem Wunsch, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.

Zur Gewohnheit ist die Herzlichkeit und gute Betreuung vor Ort geworden. Vielen Dank an die polnischen Freunde dafür.

Der Bus ist auch wieder mit fröhlichen Leuten zurück gefahren. In guter Stimmung hat jeder der konnte ein lustiges Lied angestimmt und zum Mitsingen animiert. Der Tag wird in schöner Erinnerung bleiben.

Bilder von der Fahrt --> hier   

Foto zu Meldung: Begegnung mit Singen und Tanzen in Zwierzyn

 

Mehr Garten geht nicht

(16.06.2014)

(IR) Für die interessierten Besucher standen in diesem Jahr in Rehfelde 19 Gärten und Anlagen zur Besichtigung, aber auch zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung. Die Vielfalt reichte vom Zwergengarten, Imkergarten, Siedlergarten, Liliengarten, Kräutergarten bis hin zu den Kleingartenanlagen und Ornamentpflanzungen am Bahnhof und auf dem Kirchhof in Werder. Die gastfreundlichen Rehfelder luden ein und viele Besucher kamen. Zu Beginn am späten Vormittag war der Besuch der Gärten noch übersichtlich, am Nachmittag füllten sich jedoch bei schönem Wetter die Gartenareale.

Hier eine vollständige Beschreibung aller Rehfelder offenen Gärten vorzulegen, übersteigt die Möglichkeiten der Redaktion.

In der Bilder-Galerie „Offene Gärten 2014“ werden mit einigen wenigen Aufnahmen der Präriegarten der Familie Kuflewski, der Bildergarten von Carsten Paschwitz, die “Gartenräume - Gartenträume” der Familie Jung, die Großen Tierplastiken im Garten der Familie Horn und der Kunst- und Bilder-Garten von Frau Meves vorgestellt.

Im heutigen Artikel der MärkischenOnlineZeitung über die offenen Gärten in Altlandsberg und Rehfelde wird der Rehfelder Japangarten mit Teichanlage der Familie Kandler vorgestellt.

 

Foto zu Meldung: Mehr Garten geht nicht

 

Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan Windeignungsgebiet 26

(19.06.2014)

(HG) Am gestrigen Mittwoch fand die öffentliche Informationsveranstaltung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden am Bauleitplanverfahren 1. Änderung des Bebauungsplans „Windeignungsgebiet Nr. 26 Rehfelde, OT Werder und Zinndorf" der Gemeinde Rehfelde statt.

Bürgermeister Reiner Donath konnte entgegen aller Erwartung lediglich 12 interessierte Bürger zu der Veranstaltung begrüßen. Das gesamte Verfahren und den zeitlichen Ablauf erläuterte Marco Böttche vom Amt Märkische Schweiz. Danach folgt dieser öffentlichen Auslegung nach öffentlicher Diskussion der sogenannte Abwägungsbeschluß und dann die nochmalige Auslegung und Diskussion. Ziel ist der Satzungsbeschluß zum Bebauungsplan möglichst noch in 1. Quartal 2015. 

Frau Karin Kostka vom Büro für Stadt- und Regionalplanung in Pritzwalk stellte dann den Bebauungsplan vor, wobei man sich eine optisch bessere Darstellung auf der Leinwand gewünscht hätte. Frau Sylvia Moritz von der Dencker&Wulf AG ergänzte die Ausführungen jeweils aus technischer Sicht.

Die anschließende Diskussion drehte sich im wesentlichen um zwei Probleme - einerseits um die Schallemission und andererseits um die Möglichkeit eines weiteren Ausbaus über die hier geplanten zwei Windkraftanlagen hinaus. Dazu wurden die eindeutigen Aussagen getroffen, dass die ausstehenden Schallmessungen im gegenwärtigen Bestand noch in 2014 erfolgen und dass dieser vorgelegte Bebauungsplan keine weiteren als die zwei geplanten Anlagen erlaubt.

Für alle Bürger, die aus welchen Gründen auch immer, nicht an der Informationsveranstaltung teilnehmen konnten, hier der Hinweis:

Alle Unterlagen zum Bebauungsplan sind neben den veröffentlichten Auslegungsorten im Amt Märkische Schweiz auch im Internet einzusehen. --> hier

Wichtig ist auch, dass Stellungnahmen bis zum Ende der Auslegungsfrist am 11.07.2014 abgegeben werden können.

 

Foto zu Meldung: Informationsveranstaltung zum Bebauungsplan Windeignungsgebiet 26

 

Dreißig Tagesordnungspunkte abgearbeitet

(25.06.2014)

(HGH) Die neue Gemeindevertretung hat am gestrigen Dienstag alle erforderlichen organisatorischen und personellen Beschlüsse einstimmig gefasst, um in der bevorstehenden Wahlperiode geordnet arbeiten zu können. Die gewählten Vertreter von SPD/AWG und CDU haben sich zur Fraktion FÜR mit fünf Sitzen zusammengeschlossen. Weitere Fraktionen stellen die LINKE/4 Sitze, die Wählergruppe ZUKUNFT/4 Sitze und die BGR/3 Sitze. Sieben Gemeindevertreter sind neu in diesem Gremium, dem nur noch zwei Frauen angehören.

Arno Neumann als das an Lebensjahren älteste Mitglied der Gemeindevertretung verpflichtete Reiner Donath als neuen Bürgermeister. Als 1. Stellvertreter des Bürgermeisters wurde Gerhard Schwarz/LINKE und als 2. Stellvertreter Patrick Gumpricht/FÜR gewählt. Bei der Besetzung der zahlreichen Funktionen ist hervorzuheben, dass die Fachausschüsse durch Rudolf Heller/FÜR – Finanzen, Carsten Kopprasch/LINKE – Bildung und Michael Hentschke/BGR – Ortsentwicklung geleitet werden. Die Liste mit allen Funktionen und Personen steht im Download.

Die Tagesordnungspunkte, in denen die Umlage der Verbandsbeiträge für die Wasser- und Bodenverbände beschlossen werden sollten, wurden vertagt. Hier sollen weitere Informationen zur Berechnung der Beitragshöhe eingeholt werden.

In den Erklärungen des Bürgermeisters und der Fraktionsvorsitzenden wurde übereinstimmend zum Ausdruck gebracht, dass der Wahlkampf nunmehr vorbei sei und Sacharbeit im Interesse der Bürger geleistet werden soll.

Weitere Informationen zu dieser Sitzung der Gemeindevertretung werden im Protokoll auf den Internetseiten des Amtes Märkische Schweiz nachzulesen sein.

Artikel "Wahlkampf gerät in Vergessenheit" in der Märkischen Online Zeitung --> hier

[Foto - Gemeindevertreter Rehfelde]

[Liste - Ausschüsse und Verantwortlichkeiten]

 

Foto zu Meldung: Dreißig Tagesordnungspunkte abgearbeitet

 

Römmler – eine über 75-jährige Firmengeschichte in Rehfelde geht zu Ende

(04.07.2014)

(MT) Die Umzugstransporter rollen fast täglich – Großtechnik wird aus der Produktionsstätte in der Ernst-Thälmann-Straße verladen. Ziel ist der neue Firmenstandort der Hermann Römmler Kunststofftechnik GmbH in Strausberg.

Viele Rehfelder betrachten dieses Treiben mehr mit einem weinenden Auge. Hunderte von ihnen haben in der Fa. Römmler bzw. im VEB Plastformung Rehfelde gearbeitet oder hier einen soliden Beruf erlernt. Das Unternehmen war einer der größten Arbeitgeber in Rehfelde und der Region.

Der Firmengründer Hermann Römmler ist anerkannter Pionier der Kunststofftechnik. Er wirkte ca. 10 Jahre lang in Rehfelde und die Rehfelder wären wohl gut beraten, diesem hervorragenden Praktiker und Wissenschaftler im Ort ein bleibendes Denkmal zu setzen.

Die Geschichte von „Römmler“ – so von den Rehfeldern genannt – ist in der Rehfelder Heimatstube dokumentiert. Alte und neue Exponate von Römmler sind hier ausgestellt. Die neuesten Produkte aus der derzeitigen Produktion hat der Leiter der Heimatstube am 01. Juli 2014 von der Firma erhalten.

 

Die MärkischeOnlineZeitung berichtete am 24. Juni 2014 unter der Überschrift "Baby-Löffel für Amerika" über den Firmen-Umzug.

Lesen Sie den Artikel --> hier

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Auf dem Holzweg

(07.07.2014)

(HGH) Die 11. Etappe der Tour de MOZ führte die rund 50 Radler am vorigen Sonnabend auf einen Abschnitt des Holzweges - der Märkischen Energieradtour.

Auf der Runde um Strausberg herum wurde nach der Hälfte der Strecke in Rehfelde Station gemacht. In der einstündigen Pause konnten Interessierte die Pelletsheizung im Bahnhofsgebäude besichtigen und sich bei Speis und Trank beim Lindenwirt stärken. Bürgermeister Donath begrüßte und verabschiedete das Peleton und Mitglieder der Genossenschaft Rehfelde-EigenEnergie eG besorgten das organisatorische Drumherum. Die Radler haben sich wohl und gut betreut gefühlt.

  • Bilder vom Aufenthalt der Radler in Rehfelde --> hier
  • Die MärkischeOnlineZeitung berichtet über die Fahrt unter der Überschrift „Zu Pappeln, Pellets und Skulpturen“.
    Lesen Sie den Artikel  --> hier
  • Bilder von der Tour in der MärkischeOnlineZeitung --> hier

 

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Zwei auf einen Streich

(17.07.2014)

(RD) Bei herrlichem Sommerwetter und mit frohen Menschen konnten heute zwei Bauabschnitte in Straßen unserer Gemeinde eingeweiht werden. Der Amtsdirektor, Herr Dammann, der Bürgermeister, Herr Donath und ein Bürger, Herr Oelke hatten die Ehre, das Band zu zerschneiden und allzeit gute Fahrt  zu wünschen.

Aus kommunalpolitischer Sicht - Die Weiterführung der Realisierung des Straßenausbaukonzeptes durch grundhaften Ausbau  einerseits und andererseits ein gutes Beispiel der Straßenunterhaltung durch Eigeninitiative der Bürger gemeinsam mit der Gemeinde.

Aus fachlicher Sicht:

1. Klosterdorfer Weg - Straßenbau und Straßenbeleuchtung  für 294 Meter Straße und mit einer Breite von 4,75 in nur rund fünf Wochen. Bodenverfestigung und Straßenaufbau mittels Asphalttrag-  und Asphaltdeckschicht. Seitliche Mulden zur Oberflächenentwässerung sowie die Herstellung der Grünflächen und der Borde an den Zufahrten. Erdverlegung der Telekommunikationsleitungen und Bau der Straßenbeleuchtung mit Industrielampen. Bei nunmehr 16 Lichtpunkten gegenüber vormals fünf eine kleine Einsparung von 160 W, jedoch bei erheblicher Qualitätssteigerung in der Ausleuchtuung der Straße.

2. Poststraße zwischen Klosterdorfer Weg und Quellweg -  Straßenunterhaltung durch eine GbR der Bürger auf der Grundlage §11BauGB auf eigene Kosten. Herstellung ungebundener Tragschicht und Einbau einer gebundenen Asphaltdecke. Gesamtlänge 230 Meter und Zufahrten im Rahmen der Unterhaltung. Unter diesen Bedingungen und im Einzelfall immer zu prüfenden Voraussetzungen kann eine Unterhaltung mit Bürgerbeteiligung eine lohnende Verbesserung der Infrastruktur und der Wohnqualität darstellen. Dabei handelt es sich um eine Unterhaltung einer unbefestigten Verkehrsfläche durch Schaffung einer gebundenen, wasserabweisenden Deckschicht. Bei späterem Ausbau der Straße entbindet diese Unterhaltung den Anlieger im Strassenabschnitt nicht von der Beitragspflicht nach geltenden Ortsrecht. Es ist davon auszugehen, dass bei dem sehr hohen Anteil der unbefestigten Straßen (ca. 45%) der sogenannte grundhafte Ausbau mittelfristig flächendeckend nicht erfolgen kann.  Deshalb kann man die Bürger  zu ihrer Entscheidung nur beglückwünschen und der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass das Beispiel zahlreiche Bürger in Straßenabschnitten ermuntern möge, diesen Weg zu gehen. Voraussetzung ist nur der Wille, es gemeinsam, möglichst mit allen Anliegern verwirklichen zu wollen und dabei mit der Gemeinde zusammenzuarbeiten.

Der grundhafte Ausbau, die Unterhaltung sowie die Reparatur bereits befestigter Straßen und der Ausbau der Straßenbeleuchtung nach kommunalen Energiekonzept wird die Straßenwirtschaft in Zukunft bestimmen.

Artikel in der MärkischenOnlineZeitung --> hier

 

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EVTZ-Gründung noch immer unklar

(21.07.2014)

(IR) Die MärkischeOnlineZeitung - Lokalausgabe Seelow - berichtete in der vergangenen Woche über die siebte Sitzung der am Gründungsprozess des Europäischen Verbundes für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) TransOderana beteiligten Gemeinden. 

Karl-Heinz Boßan, Koordinator des Gründungsprozesses, reagierte enttäuscht darauf, dass es nicht möglich war, sich auf einen Zeitplan zu einigen. Auch ein Satzungsentwurf wurde nicht beschlossen.

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Kommunales Energiekonzept vorgestellt

(01.09.2014)

(HK) Rehfelder Bürger hatten am 27. August im Bürgersaal die Möglichkeit, sich ausführlich über Detailfragen des Rehfelder Kommunalen Energiekonzeptes zu informieren. Einige interessierte Bürger nutzten diesen Abend – viele Stühle blieben aber leider auch leer.

Nach dem Vortrag von Herrn Krutzsch vom Ingenieurbüro Seecon Ingenieure Leipzig wurden fachlich und sachlich begründete Fragen gestellt und Standpunkte dargelegt.

Als ein wichtiger Punkt wurde von den Bürgern die energiesparende Straßenbeleuchtung hinterfragt. Hier konnte der Arbeitskreis Rehfelde-EigenEnergie eine systematische Erfassung aller Rehfelder Straßenbeleuchtungen vorweisen. Auf der Basis dieser Übersicht können detaillierte Pläne zur Umrüstung und Verbesserung der gesamten Rehfelder Straßenbeleuchtung erarbeitet werden. Die benötigten Investitionen würden sich in kürzester Zeit amortisieren.

Vor- und auch Nachteile von Biogasanlagen in Rehfelde standen ebenfalls zur Diskussion. Hier sind die Standorte der Anlagen schon im Vorfeld mit den Bürgern intensiv abzustimmen. Erste Gespräche mit den Bauern wurden bereits geführt. Zunehmender Verkehr im Ort ist dabei auszuschließen.

In diesem Zusammenhang war auch die Chance einer Nahwärmeversorgung erläutert worden. Im vorliegenden Konzept werden die Möglichkeiten und Machbarkeiten ausführlich behandelt. Jeder weiß, dass fast alle Heizungsanlagen ca. 20 Jahre alt sind und damit für Einfamilienhäuser und Wohngebäude die Entscheidung ansteht - neue Heizungsanlage oder Anschluss an ein Nahwärmenetz. Die Grundlagen für ein zeitlich nahes Angebot zur Wärmeversorgung sind zu erarbeiten. Zu allen Fragen konnten der Bürgermeister und die anwesenden Mitglieder der Energiegenossenschaft Auskunft geben. Der Arbeitskreis und die Genossenschaft haben erheblichen Anteil bei der Erarbeitung von Ortsgegebenheiten und Datenerstellungen zu diesem Konzept.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Konzept ein wichtiger Schritt für die Eigenversorgung der Rehfelder Bürger ist. Weitere Arbeitsschritte, wie zum Beispiel eine Einrichtung einer Planstelle für einen Energiemanager wurden gleichfalls besprochen und fanden die Zustimmung vieler. Eine zu bildende Steuerungsgruppe der Gemeinde muss jetzt aus der Fülle des Dokumentes zeitnah die ersten Maßnahmen herausfiltern, um dazu Planungen durchzuführen und möglichst Fördermittel zu beantragen. Dazu sind bereits im Haushalt 2015 erste Positionen mit zu verankern. Nach der Diskussion muss das Konzept beschlossen werden, um weiterhin mit zu den Schrittmachern der Umsetzung der Energiewende in Brandenburg zu gehören.

 

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Tonmitschnitt von Sitzungen beschlossen

(12.09.2014)

(IR) Die Märkische Online Zeitung berichtet heute über die letzte Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend, in der mehrere grundsätzliche Satzungsbeschlüsse gefasst wurden. 

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Hauptausschuss beschließt die Erarbeitung einer neuen Imagebroschüre für die Gemeinde Rehfelde

(02.10.2014)

(RD) Auf der Grundlage einer vom Bildungsausschuss erarbeiteten Konzeption hat derHauptausschuss in seiner Sitzung am 22.07.2014  beschlossen, dass eine Überarbeitung  und Neugestaltung der Imagebroschüre der Gemeinde Rehfelde  vorgenommen werden soll.   Die bisherige Imagebroschüre stammt aus dem Jahr 2010. 

Im Bildungsausschuss wurde nunmehr eine gesonderte AG „Imagebroschüre“ gebildet. Mitglieder dieser AG sind Herr Gerhard Schwarz, Herr Patrick Gumpricht, Frau Katrin Röder und Herr Carsten Kopprasch. In der ersten Beratung der AG am 12.08.2014  erfolgten die Abstimmung  zu den inhaltlichen Zielrichtungen und die Festlegung von Verantwortlichkeiten für  die Ausarbeitung der inhaltlichen Beiträge. Inhaltliche Schwerpunktthemen sollen  vor allem sein:

  • Geschichte Rehfeldes
  • Ortsteildarstellungen
  • Schule, Hort, Kita`s, Jugendclub, Bibliothek
  • Daseinsvorsorge
  • Tourismus
  • Heimatpflege
  • Sport
  • Feuerwehren
  • Seniorenarbeit, Kultur, Veranstaltungen, Gemeindefeste
  • Gemeindepartnerschaft mit Zwierzyn
  • Allgemeingültige Daten und Informationen.

Die inhaltliche Gestaltung soll bis Mitte November 2014  innerhalb der AG abgestimmt sein und der Entwurf wird dann den Entscheidungsgremien der Gemeinde zur Beratung  und Entscheidung übergeben.  Jeder Bürger kann sich bei der Erarbeitung der Broschüre mit einbringen  oder sich über den Bearbeitungsstand informieren.  Die nächste öffentliche Beratung der Arbeitsgruppe findet am 27.10.2014 um 19.00 Uhr im Sportkabinett, Sportplatz  Elsholzstraße 6 statt. 

In der Broschüre wird zugleich die Möglichkeit geschaffen, dass sich Rehfelder Gewerbebetreibende vorstellen.  Festgelegt ist  eine einheitliche Ausrichtung auf Visitenkartengröße und die Zahlung eines Beitrages  von 50,00 €, womit ein Teil der Druckkosten mit finanziert werden soll.  Interessenten  mögen Ihre Visitenkarten in verarbeitungswürdigen Datenformat  bis um 15.10.2014 an folgende e-mail Adressen einreichen (  oder auch  )

Die Broschüre soll in 1/2015 fertiggestellt und  beim Neujahrsempfang des Bürgermeisters am 23.01.2014  erstmals präsentiert werden.

Rehfelde, 02.10.2014

AG „Imagebroschüre“

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Bürgerinformation „Quartier Mühlenfließ“

(31.10.2014)

(GS) Wohnen in Rehfelde bis ins hohe Alter. So könnte man in einem Satz den Inhalt dessen beschreiben, womit sich die Projektgruppe des Hauptausschusses der Gemeindevertretung Rehfelde seit Arbeitsaufnahme im September maßgeblich befasst.

Dass das Thema sehr umfassend und nicht in wenigen Monaten abgeschlossen sein wird, verdeutlichten die Diskussionen während der ersten beiden Sitzungen. Ausgangspunkt ist der Beschluss der Gemeindevertretung vom Januar 2014 zur Entwicklung des gemeindeeigenen Terrains am Mühlenfließ zwischen Bahn und Friedrich-Engels-Straße mit dem Ziel, ein Quartier für das gemeinsame Wohnen aller Generationen zu schaffen.

Der angeregte Diskurs führte von der Fragestellung nach den gegenwärtigen und künftigen Bedarfen an Wohnraum, Betreuung, Pflege und sozialen Angeboten für Menschen allen Alters bis hin zu Vorstellungen, wie dieses Quartier einmal aussehen könnte. In der weiteren Arbeit geht es auch darum, Mittel und Wege, Menschen und Investoren zu finden, dass dieses Projekt Wirklichkeit wird.

Ein übereinstimmendes Fazit der bisherigen Diskussion war die Forderung nach breiter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in den gesamten Prozess von der Ideenfindung bis zur Umsetzung. Dabei geht es nicht nur darum, ob Einwohner der Gemeinde bzw. Siedlungswillige sich vorstellen könnten, in der Nähe des Bahnhofs zu wohnen und wenn gewünscht sich betreuen zu lassen. Die Frage stellt sich auch danach, wie und wann sie dort wohnen möchten.

Daher richtet sich der Appell an alle Interessierten, sich einzubringen mit ihrem Sachverstand und ihren Vorschlägen. Die Vereine der Gemeinde sind aufgerufen, ihre Mitglieder über die Problematik zu informieren und zu ermuntern, sich an der Meinungs- und Lösungsfindung zu beteiligen. Je größer die Resonanz, um so treffsicherer werden die Ergebnisse sein.

Anfragen, Hinweise und Anregungen richten Sie bitte an den Leiter der Projektgruppe:

Gerhard Schwarz

E-Mail: 

Tel. 033435-76136

 

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Heimstraße ist jetzt eine richtige Straße

(03.11.2014)

(HGH) Einen weiteren Abschnitt grundhaft ausgebauter Straßen in der Gemeinde Rehfelde hat Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann heute offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Heimstraße in Rehfelde-Dorf wurde für rund 200 T€ als Anliegerstraße in einer Länge von 390m mit 4,75m Breite asphaltiert.

Zu diesem Ausbau gehören auch die Anbindung des Geh- und Radweges Richtung Rehfelde Siedlung, die Straßenbeleuchtung mit LED-Lampen, ein Parkplatz mit acht Stellflächen, ein Platz für die Sero-Container und die Zuwegung zur Bushaltestelle. Vor dem eigentlichen Straßenbau hat der Wasserverband Strausberg-Erkner die Trinkwasserleitungen teilweise erneuern und die Schmutzwassererschließung neu bauen lassen.

Damit gehört wieder ein Stück Buckelpiste der Vergangenheit an und die Bürger haben mit ihren Beiträgen ein gutes Stück zur Finanzierung beigetragen. In Kürze wird die Straße auch noch als Tempo 30 Zone ausgewiesen und hoffentlich von Autofahrern und Bikern auch so befahren.

 

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Grundsatzdokumente für TransOderana verabschiedet

(08.11.2014)

(RD) In Gorzow WLKP, der Stadt des vorgesehenen Sitzes des "TransOderana EVTZ mbH", fand am 07. November 2014 die 8. Gemeinsame Sitzung der Kommunen im Gründungsprozess des EVTZ statt.

Der Präsident der Stadt Gorzow und für die deutsche Seite der Rehfelder Bürgermeister als einer der drei Sprecher begrüßten die Teilnehmer. Die Teilnehmer hatten sich zum Ziel gesetzt, die Grundsatzdokumente „Übereinkunft“ und „Satzung“ zu beraten und zu beschließen, diese bei den Genehmigungsbehörden in Warschau und in Potsdam einzureichen.

Die anwesenden Kommunen fassten den Beschluss mit ihrer Unterschrift unter das "Memorandum of Understanding" einstimmig. Die Dokumente wurden symbolisch in einer Pressekonferenz ausgetauscht.

Gleichzeitig wurden alle deutschen und polnischen Kommunen aufgefordert, jetzt durch Beschlussfassung dem EVTZ beizutreten. Es wird gemeinsam davon ausgegangen, dass der EVTZ Mitte 2015 seine Tätigkeit aufnehmen sollte.

[Memorandum of Understanding]

[Begrüßungsansprache Reiner Donath]

[Präsentation TransOderana]

 

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Gedenken an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft

(17.11.2014)

(HGH) Einer langjährigen Tradition folgend hatte auch in diesem Jahr die Gemeinde Rehfelde zum Volkstrauertag gestern zu einer Gedenkstunde auf dem Rehfelder Friedhof eingeladen, um an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen zu erinnern.

Pfarrerin i.R. Annemarie Rettig spannte in ihrer Ansprache den Bogen von den Toten der beiden Weltkriege im vorigen Jahrhundert bis zu den Opfern der kriegerischen Auseinandersetzungen dieser Tage in vielen Regionen unserer Welt. Sie regte Bürgerproteste an und rief dazu auf, sich persönlich in seinem Umfeld und darüber hinaus für das friedliche Miteinander einzusetzen und dafür seine Stimme deutlich wahrnehmbar zu erheben.

Das Totengedenken wurde von Lies Galey mit eindringlichen Worten gesprochen. Bürgermeister Reiner Donath hob in seinen Ausführungen u.a. hervor, dass auch die jüngere Generation sich aktiv mit dem Anliegen des Volkstrauertages auseinandersetzen sollte.

Die Gedenkstunde wurde von zwei Schülern der Rehfelder Grundschule mit Fanfarenklängen feierlich umrahmt.

 

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Alt-Bürgermeister wurde 80

(18.11.2014)

(KE) Am vorigen Sonntag kamen viele Bürgerinnen und Bürger aus Rehfelde und Umgebung zum Feuerwehrgerätehaus in der Ernst-Thälmann-Straße. Um 10.00 Uhr traf man sich, um Arno Neumann zum 80. Geburtstag zu gratulieren und mit ihm zu feiern.

Der Jubilar ist für Rehfelde und seine nähere Umgebung eine besonders hervorzuhebende Person. Arno Neumann hat während seines langen Arbeitslebens viel für das Wohl von Rehfelde getan. Er hatte zu allen Zeiten das Ziel, Rehfelde zu einem lebenswerten Ort zu gestalten. Er durchlebte als Bürgermeister zwei Gesellschaftsordnungen und hat immer sein Bestes für den Ort  gegeben. Noch heute ist er als Gemeindevertreter in Rehfelde tätig.

Im gesellschaftlichen Leben sah er es als seine Aufgabe an, in der Freiwilligen Feuerwehr Rehfelde einen großen Beitrag zu leisten. In seinen aktiven Jahren hat er etliche Preise und Ehrenurkunden für diese ehrenamtliche Tätigkeit erhalten.

An seinem Geburtstag kamen viele Gratulanten aus Bürgerschaft und Politik, so der Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann mit seinem Nachfolger Marco Böttche, der Rehfelder Bürgermeister Reiner Donath und mehrere Gemeindevertreter, die ihm alle weiterhin vor allem Gesundheit und Glück in allen Lebenslagen wünschten.

Seine Kameraden der Feuerwehr fuhren mit großem Aufgebot an Technik und Mannschaft vor - begleitet von kurzen Tönen des Martinshorns. Eine Fontäne aus dem Mehrzweckstrahlrohr des Tankers komplettierte die Zeremonie.

Im Versammlungsraum wurde jeder Gratulant mit Sekt und einem Speisenangebot begrüßt. Einige Dankesworte wurden von Arno gesprochen. Danach saß man in geselliger Runde beisammen und tauschte Erfahrungen und Erinnerungen aus.

 

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4. Rehfelder Ehrenamtstag 2014

(21.11.2014)

(HGH) Am gestrigen Donnerstag folgten zahlreiche Rehfelder, Werderaner und Zinndorfer der Einladung der Gemeinde Rehfelde zum Ehrenamtstag und der Bürgersaal war fast bis auf den letzten Platz besetzt.

Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte der Rehfelder Sängerkreis. Unter dem Leitspruch:

Viele kleine Leute, die in vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können das Gesicht der Welt verändern“

wurde mit dem Kanon „Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum, wenn viele gemeinsam träumen, so ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit“ und dem Lied „Die Wunder dieser Welt“ der Abend eröffnet.

Carsten Kopprasch – Gemeindevertreter und Vorsitzender des Bildungsausschusses – wies in seiner Ansprache darauf hin, dass der Tag des Ehrenamtes ein seit 1986 bestehender Internationaler Gedenk- und Aktionstag ist, der immer jährlich am 05. Dezember begangen wird. In der Gemeinde Rehfelde wird seit 2011 die gesonderte Würdigung des Ehrenamtes vorgenommen, da das Gemeinwohl in hohem Maße von der Arbeit und den Initiativen der Vereine und Initiativgruppen gestaltet und geprägt wird. Neben der Würdigung des Ehrenamtes – so führte er aus – ist es aus gegebenem Anlass auch notwendig, dass ehrenamtliche Tätigkeiten und ehrenamtliche Aktivisten gegenüber Verunglimpfung und Missachtung geschützt werden müssen.

Bürgermeister Reiner Donath würdigte die ehrenamtliche Tätigkeit für Rehfelde, die an vielen Stellen schon so selbstverständlich ist. Überall sind engagierte Bürger dabei, bei den Feuerwehren, in den Vereinen, in den Bildungseinrichtungen, beim Sport, in den Seniorengruppen, bei den Gartenfreunden, in Bürgergemeinschaften sowie in Gremien, Arbeitskreisen und -gruppen der Gemeinde. Der Haushalt für 2015 wird trotz „schmerzlicher Streichungen und Verlagerungen“ in den Positionen für die Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeit auf dem stabilen Niveau der letzten Jahre bleiben und es werden keine Kürzungen vorgenommen.

Stellvertretend für die vielen Ehrenamtler wurden mit dem Rehfelder Ehrenamtspreis 2014 ausgezeichnet:

  • Hans-Georg Vogel für seine Leistung in 2014 bei der Umprofilierung zum Fußballgroßkreis und seine Arbeit als Leiter des Fußballsportgerichtes. Er ist seit 50 Jahren aktiv im Rehfelder Sport von der BSG Traktor bis zur SG Grün Weiß tätig.
  • Kurt Hundt für seine Leistung, den Zwergengarten Hundt als touristische Attraktion in Rehfelde seit über 10 Jahren den Besuchern zu öffnen. Im Alter von 84 Jahren werden von ihm über 700 Zwerge jährlich aufgestellt, gepflegt und eingewintert für die nächste Saison.
  • Inge-Lore und Peter Jung für Anlage und Pflege der Ornamentpflanzung „Notenschlüssel“ am Tourismuspavillon am Bahnhof Rehfelde und die aktive Mitgestaltung des Deutsch – polnischen Liederweges Rehfelde-Werder-Zinndorf.

Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann beglückwünschte die Gemeinde Rehfelde zu seiner engagierten Bürgerschaft und wies darauf hin, dass eine solche Veranstaltung im Amtsbereich in keiner anderen Gemeinde stattfindet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch

  • über die Ergebnisse des Förderprojektes 2014 „Naturlehrpfad“ berichtet,
  • das neue Förderprojekt für 2015 „Neugestaltung  der Innenhöfe in der Grundschule“ übergeben und
  • der Veranstaltungskalender für 2015 vorgestellt.

Zum Abschluss des „offiziellen“ Teils erfreute der Sängerkreis das Publikum mit Berliner Volksweisen zum Mitsingen und Mitklatschen.

Ein herzlicher Dank gilt den Gewerbetreibenden, die durch ihre Spenden dafür gesorgt haben, dass die Kosten für Speisen und Getränke das Gemeindekonto nicht belasten werden.

Die Märkische Online Zeitung berichtet über die Veranstaltung unter der Überschrift: Vielfältiges Wirken als "Rückgrat der Gemeinde" 

Zum Artikel --> hier

[Veranstaltungkalender Stand 25.11.2014]

 

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Rehfelde hat die Nase vorn

(10.12.2014)

(IR) Die Märkische Online Zeitung veröffentlichte heute einen Artikel unter der Überschrift"Attraktivität und Einwohnerschwund".  Mit einem Blick in die Unterlagen der Verwaltung wird festgestellt, dass Buckow als Hochzeitsort immer beliebter wird und  Rehfelde die boomende Gemeinde hinsichtlich Einwohnerzuwachs und Gewerbeanmeldung im Amtsbereich Märkische Schweiz ist. 

Lesen Sie den ganzen Artikel --> hier

 

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Sozialtrakt der Turnhalle wird saniert

(17.12.2014)

(RD) EFFEKTIV – SPARSAM – ANSPRUCHSVOLL – so könnte die Überschrift über den Haushalt 2015 lauten, der in der Gemeindevertretung am 16. Dezember beschlossen wurde. Mit diesem Haushalt können die ehrgeizigen Ziele und Aufgaben im nächsten Jahr finanziert werden.

Als wichtigste Investitionsaufgabe ist die Sanierung des Sozialtraktes der Turnhalle in der Grundschule zu bezeichnen. Ausreichend Umkleideräume, eine den Normen entsprechende Anzahl von Toiletten, Waschbecken sowie noch festzulegende Duschen sind natürlich behindertengerecht und barrierefrei zu bauen und auszustatten.

In den Haushalt fließen die leider gekürzten Zuwendungen vom Land, die gemeindlichen Steuereinnahmen, Personalkosten vom Landkreis, Beiträge aus dem grundhaften Ausbau der Straßen sowie Gebühren und auch Entnahmen aus der sogenannten Rücklage ein.

Gegen diese Einnahmen stehen im Finanzhaushalt folgende wichtige Ausgaben:

  • Gesamtausgaben in der Summe aller Produkte

7.762.400€

  • Umlage an den Landkreis und Amt Märkische Schweiz

3.425.795€

  • Tageseinrichtungen Kinder (KITA / Hort)

1.737.071€

  • Grundschule (ohne Gehalt der Lehrer)

690.800€

  • Gemeindestraßen mit Winterdienst, Grünflächen und Bauhof

754.400€

Die Gemeinde leistet aber auch zahlreiche, kaum wegzudenkende Ausgaben für die sogenannten freiwilligen Aufgaben, wie zum Beispiel für:

  • die Jugendarbeit,

79.500€

  • die Heimatpflege, Kultur und Bibliothek,

32.900€

  • Tätigkeiten für Ältere,

6.900€

  • den Sportplatz und

46.000€

  • den Friedhof.

40.400€

Schwerpunkt ist auch die Finanzierung zukünftiger Aufgaben. Es ist der Einsatz eines Energie- und Klimamanagers beantragt und dafür sind 8.000€ Gemeindemittel geplant sowie 10.000€ für Projektierungen u.a.m. eingesetzt, wobei erste konkrete Schritte im „Quartier Mühlenfließ“ im Mittelpunkt stehen werden.

Dieser Haushalt 2015 ist erneut solide aufgestellt und angespannt in seinen Ergebnissen zu werten. Deshalb muss in Vorbereitung des Haushaltes 2016 und in den Folgejahren durch mehr Einnahmen und Sparen bei den Ausgaben die Liquidität gesichert werden.

Jemand hat unlängst formuliert: „Rehfelde hat nicht zu wenig Geld, Rehfelde will zu viele Projekte realisieren.“ Vielleicht gelingt es aber auch mit weniger Geld mehr zu leisten, in dem andere Lösungen gefunden werden. Anspruchsvoll und preiswert sollten alles realisiert werden und dabei ist eine gute Qualität zu sichern.

 

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Es gibt nicht Gutes. Außer man tut es

(18.12.2014)

(PG) Fraktionsübergreifend haben einige Gemeindevertreter in Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister der Gemeinde Rehfelde ein aktuelles Problem erkannt und sich diesem angenommen. In den letzten Monaten wurde medial immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass Flüchtlinge aus Krisenregionen über verschiedenste Wege nach Europa gelangen und aufgenommen werden sollen. Auch Deutschland verschließt sich seiner Verantwortung nicht und geht solidarisch mit seinen europäischen Nachbarländern um.

Auch das Asylbewerberheim in Garzau (Märkisch-Oderland) nimmt regelmäßig, im Rahmen der Möglichkeiten, Asylsuchende auf. In den letzten Monaten sind darunter vermehrt Kinder im schulpflichtigen Alter gewesen, die auch im Hort betreut werden.

„Die Integration der Kinder und die frühzeitige sprachliche Förderung sind Grundbausteine für die Teilhabe am sozialen Leben in unserer Gesellschaft. Deshalb mussten wir für unsere Einrichtungen nach Lösungen suchen und haben alle Beteiligten in Kreis- und Landespolitik um Hilfe gebeten.“ so Patrick Gumpricht, Gemeindevertreter und stellvertretender Bürgermeister.

Reiner Donath, Bürgermeister von Rehfelde registrierte unterschiedliche Reaktionen auf den Hilferuf. „Einige Parteien und politischen Vereinigungen sowie Amtsträger reagierten schnell und holten sich Termine zu Ortsbegehungen, andere wiederum haben sich bis heute noch nicht zu diesem Thema geäußert, auch die Qualität der Hilfe war in diesem Fall unterschiedlich“.

Carsten Kopprasch, Gemeindevertreter und Vorsitzender des Bildungsausschusses forderte, dass „das Wohl der Kinder die zu uns kommen, als auch das Wohl unserer Kinder im Vordergrund stehen und daher eine Gesamtlösung gefunden werden muss. Das Verlieren in kleinschrittigen Diskussionen hilft an dieser Stelle niemanden, genauso wenig, wie Demonstrationen.“

Aus diesem Anlass kam es am Montag, den 15. Dezember zu einem runden Tisch in Rehfelde. Verantwortliche aus der Kommunalpolitik, des Amtes und des Kreises suchten gemeinsam nach Lösungen zum Wohle aller Kinder. Nach einigen Darstellungen der aktuellen Situation wurde deutlich, dass hier ein dringender Handlungsbedarf besteht. Vor diesem Hintergrund wird dem Hort eine halbe Stelle befristet bis zum Schuljahresende zur Verfügung gestellt. Damit soll vordergründig der Kontakt zu den Eltern der Asylbewerberkinder gesucht und neben der Schule soll mit den Kindern auch an der Behebung der sprachlichen Defizite gearbeitet werden.

Eine Entspannung der gesamten Situation, auch in Zusammenarbeit mit den Kindern im Hort Garzau, soll so geschaffen werden. Damit hat nach der Schule auch der Hort eine personelle Verbesserung zumindest für einen bestimmten Zeitraum erhalten.

„Eine Zusammenarbeit über die Grenzen der Fraktionen hinweg hat gezeigt, was gemeinsam für Rehfelde möglich ist. Ich bin froh, dass wir zumindest einen Teil dazu beigetragen haben, dass Rehfelde wieder ein Stück lebens- und liebenswerter ist“ so Donath zum Abschluss der Beratung.

Die Märkische Online Zeitung veröffentlichte am 19.12.2014 einen Bericht zur Situation in Schule und Hort unter der Überschrift " Alle Register gezogen".

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Foto zu Meldung: Es gibt nicht Gutes. Außer man tut es