Gelbe Tonne oder Gelber Sack?

Rehfelde, den 29. 08. 2017
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Durch den Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland wurden die Gemeinden angefragt, wie sie zur Umstellung vom „Gelben Sack“ auf die „Gelbe Tonne" stehen. Auch Bürgermeister Reiner Donath hat diese Frage an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben, um ihre Meinung zu erfahren.

Der Presse war zu entnehmen, dass mit dem Wechsel vom „Gelben Sack“ - oder besser Gelbe Tüte - auf „Gelbe Tonne“ keine Änderungen hinsichtlich der Entsorgung und der Kosten eintreten werden.

Die Bürgermeinungen sind in dieser Frage natürlich unterschiedlich. Die Argumente und Fragen wie zum Beispiel: Die Säcke reißen! Wohin mit der Tonne? Was macht man mit den Sackhaltern - sofern man einen hat? Werden die Säcke erst morgens rausgestellt, hat man auch nicht das Problem mit neugierigen Tieren! usw. sind bekannt.

Eigentlich verstehe ich nicht, warum der Entsorgungsbetrieb Märkisch-Oderland nicht einfach ab einem Stichtag X umstellt.

Wir wohnen in einem Land, indem viel von Nutzung der erneuerbaren Energien sowie dem sorgsamen und sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen gesprochen wird. Es gibt internationale Umwelt- und Klimagipfel, die den Raubbau der natürlichen Rohstoffe weltweit eindämmen und unterbinden sollen, um Umweltkatastrophen in naher und später Zukunft zu vermeiden.

Auch die Bundesrepublik Deutschland ist in diesen Runden präsent. Allerdings, wenn es darum geht konkrete Schritte anzugehen, setzt man diese nicht konsequent um. Ein Beispiel sind die Einkaufstüten, bei dem die Politik auf Freiwilligkeit der Händler setzt. Das ist für mich halbherzig. Entweder ich will das weltweite Müllproblem, welches mittlerweile auch ein Gesundheitsproblem wird, beenden oder nicht. Ein kleiner Beitrag von jedem kann u.a. der Tausch vom „Gelben Sack“ auf die „Gelbe Tonne“ sein. Ich bin dafür.

Wenn dann jeder beim Einkauf überlegt, was kaufe ich wie und womit ein, könnten unter Umständen durch weniger Abfall Toureneinsparungen möglich sein und ein weiterer Beitrag zur Umweltentlastung eintreten.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alle aufmerksam prüfen, welchen Beitrag Sie selbst überhaupt zur Verbesserung unserer Umwelt beisteuern wollen.

 

Cerstin Kopprasch

Gemeindevertreterin

 

Foto: Andreas Morlock - pixelio.de

 

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