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Frühjahrswanderung der Heimatfreunde (17.04.2018)

Am Dienstag den 17.04.2018 führten die Rehfelder Heimatfreunde ihre traditionelle Frühjahrswanderung durch. Bei bestem Wanderwetter traf sich pünktlich um 10.00 Uhr eine Gruppe  von 10  wanderfreudigen Natur- und Heimatfreunden. Unter dem Thema „Feldsteine in der Märkischen Schweiz“ wurden wieder die Hinterlassenschaften der Eiszeit erkundet. Zunächst führte der Weg mit dem PKW nach Bollersdorf, wo man sich am Gasthaus „Johst am See“ mit Manfred Ahrens und seiner Lebensgefährtin Birgit aus Ernsthof verabredet hatte. Beide übernahmen von nun an die Wanderleitung. Nach einer herzlichen Begrüßung ging es dann auch gleich los. Am Ufer des Schermützelsees entlang, vorbei an der Schwarzen Kehle, mit einem Hinweis auf den dort ehemals durchgeführten Braunkohleabbau, gelangte die  Gruppe nach Buckow. Jetzt begann, so wie angekündigt, der steile Aufstieg in Richtung Krugberg. Auf dem Poetensteig  gelangte man dann zu Jenas Höhe. Bei einer kurzen Verschnaufpause gab es an dieser Stelle noch einen kleinen Exkurs in die preußische Geschichte. An der Wegessgabelung am „Finkenherd“ entschieden sich dann die Wanderfreunde doch noch den Gipfel des 130 Meter hohen Krugbergs zu erklimmen. Die Mühe wurde mit einem fantastischen Ausblick über die Höhen der Märkischen Schweiz,  bis hin nach Pritzghagen belohnt. Nach diesem kleinen Abstecher ging es dann zurück bis zur Wolfsschlucht. Von hier aus waren es nur noch wenige Meter und der erste Feldstein war erreicht. Nach dem obligatorischen  Gruppenfoto am Teufelsstein und einem kleinen Vortrag über die Legende war es jetzt Zeit eine längere Rast durchzuführen. Auf dem Dachsberg wurde im Schutz der erneuerten Dachsberghütte  die Mittagspause eingelegt. Von hier aus hatte man einen schönen Blick auf den „Kleinen Tornowsee“. Diese Aussicht bleibt dem Wanderer sonst bei fortschreitender Begrünung verschlossen. Diesmal hatte man Glück und konnte  die Aussicht genießen. Nach der Stärkung ging es weiter bis zur zum Aussichtspunkt „Silberblick“. Von hier aus hatte man eine wunderschöne Aussicht in das Stobbertal, bis hin nach Buckow. Jetzt begab man sich auf den Rückweg bergab, vorbei an der knorrigen über 300 Jahre alten Königseiche, bis zum Ufer des eben noch von oben betrachteten „Kleinen Tornowsee“. Bevor die Gruppe auf den Uferweg abbog, konnte man noch eine Fichte betrachten, die hier als Baum des Jahres 2017 gepflanzt wurde. Vom Seeufer aus grüßte noch einmal aus luftiger Höhe  die Dachsberghütte. Jetzt war auch schon der Echostein, eine weitere Eiszeithinterlassenschaft, erreicht. Nach einer kurzen Echoprobe verabschiedete man sich hier vom schönsten Gebiete  der Märkischen Schweiz. Auf dem Weg nach Buckow wurde noch  die höchste Fichte Brandenburgs mit ihren 41,30 Metern Höhe vermessen. Zwei Wanderfreundinnen und zwei Wanderfreunde waren notwendig, um den Stammumfang zu umschließen. Er  soll 3,81 Meter betragen. Im Besucherzentrum „Schweizer Haus“ wurde die Wandergruppe herzlich zu einer Tasse Kaffee eingeladen. Nach einer Besichtigung der Naturausstellung ging es dann zurück zu den Parkplätzen am Gasthaus „Johst am See“. Mit einem herzlichen Dank an Birgit und Manfred für ihre Wanderführung und ihren interessanten Erklärungen verabschiedete man sich voller Zufriedenheit nach einem sehr schönen Wandertag. Auf der Terrasse des Gasthauses, mit einem Blick auf den Schermützelsee, ließen es sich ein Teil der Wandergruppe noch gut gehen.                


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